Donnerstag, den 3. Mai Wo 1O1 S8VV. ')tnfd)ule beginnt nofy r Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Rr. 6 der Stabl-- j \ tu Aiüdn, du von dein ij itn find. Jüngere Kinder | Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. Expedition: Schul st raße, Lit. B. Nr. 18. endig. Schulbücher find an die Großherzogliches Universitäts-Gericht- Haberkorn. ,d)tigcn Kinder findet an nt Mt w Saal Ur. 4 Fürst Karl selbst werde stets seine Pflicht thun, welche darin bestehe, Rumänien wieder zu erheben, dessen Mission an den Donau-Mündungen zu erfüllen, die von Alters herstammenden Rechte des Landes aufrecht zu erhalten und die Grenzen zu schützen. Gerüchtweise verlautet, Seitens Rumäniens sei eine Kriegs-Erklärung an die Pforte erfolgt. «V V 1 U U U l Hl U Uy 44 41 y f die gesetzlichen Forderungen an Studirende aus dem Winter-Semester 1876/77 betreffend. Die in diesem Semester entstandenen gesetzlichen Forderungen an Studirende müssen bis den 24. dieses Monats mittelst specificirter Rechnungen zur Anzeige gebracht und längstens bis den 5. Mai d. I. geltend gemacht werden, widrigenfalls dieselben den ihnen durch Art. 136 der Disciplinarstatuten zugewiesenen Vorzug verlieren. Gießen, den 9. März 1877. „ i. C.Ä w|: n i u»9- । andern Staaten verlassen, es müsie auf sich selbst rechnen. Die Neutralität 2 sei nicht aufrecht zu erhalten. Rumänien müsse verhindern, selbst zum Kriegs- Schauplatze zu werden. Der Czar verspreche, die Rechte des Staates zu wahren und die Hauptstadt nicht zu besetzen. Die Regierung dürfe, bevor die Kammer Beschluß gefaßt, keine Entscheidung treffen. Die Volks-Vertretung müsie ohne Partei-Rücksicht die Mittel zur Rettung des Landes gewähren. Deutschland. Berlin, 30. April. Die Rede, mit welcher Fürst Karl die Kammer eröffnete, lautete äußerst kriegerisch. Es heißt darin, Rumänien sei von den hirIL Gießen, den 1. Mai 1877. Das Großherzogliche Kreis-Gesundheitsamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises Gießen. Wir benachrichtigen Sie hierdurch, daß der Unterzeichnete heute seinen Dienst definitiv angetreten hat und vorläufig in der Rudolph'schen Musikalienhandlung, Neuenweg B. 117, wohnt. Dr. G l a s o r. — In der heutigen Reichstags-Sitzung wurde angezeigt, daß Abg. Duncker lf richte | sein Mandat niedergelegt habe. Der Gesetz-Entwurf wegen Untersuchung von f See-Unfällen wurde in dritter Lesung nach unerheblicher Debatte genehmigt. Bei der nun folgenden zweiten Berathung des Antrags von Becker und Lasker, ____—--- betr. das Zeugen-Zwangs-Verfahren, beantragte Marquardsen, den § 2, wo- nach für das Zeugen-Zwangs-Verfahren in Disciplinar-Sachen dieselben Bestim- v ch mutigen, wie bei criminellen Vergehen, gelten sollen, zu streichen. Nach längerer ♦ f ' au ^batte, an welcher sich Gosler, Becker, Beseler und Lasker betheiligten, wurde § 2 zurückgezogen, § 1 in zweiter Lesung angenommen, und somit der Antrag genehmigt. Vom Bundesrathstische war demselben Widerspruch entgegengesetzt worden. Hern sq . l®*”- A i,, ine genaue mündliche oder I irt ter Kinder wie ober » 1 Ul|itr h k J ; Äm. LW WM urbetvabrcn resp. Uebcs. ^■Haaren versichert) em, * Schultheis junior, Kurichnrrmeister. EvFL^C^Nr. 10. Mrläyuetz Mädchen wirb W dasselbe muß etwas «fragen in der EM. üchli.er Zchneider wirb ms it gesucht bei br. Heibeitsh ausen, in Lollar. rnhrung eines kleinen bÜM- 115 wirb ein anständig», dnes Frauenzimmer fleitjwi ur.b könnte ber Wt -n. Näheres bet der M KWW WWiger Anreize- nnb Amishintt für hrn Kreis Gießen. • । . |nhia bat btyl Berlin, 30. April. Dem Vernehmen nach sind die Vorschläge wegen g in Philao P Verstärkung der Garnisonen in Elsaß - Lothringen, auf welche Feldmarschall :l ' l pes hezom Moltke in seiner jüngsten Rede andeutungsweise hinwies und über welche die rife-' JnieI‘ Verhandlung bereits geraume Zeit schwebt, dem Kaiser zur Genehmigung unter- :nd>en llItf leitet. Es wird sich außer der Bildung einer Kavallerie-Division in Metz, ' H e ßtiifr welche der jetzt beschloffene Etat des Reichsheeres bereits die Mittel be- .p.,jchlich tvilligt, voraussichtlich um die Sendung von einer oder zwei Brigaden Jnfan- eräthe, E . terie nach dem Reichslande handeln, und stellt sich damit die bezügliche Maßnahme Handgeraty « ß([; fl[$ e,ne lediglich technische hin. Von Kavallerie-Regimentern wird namentlich genfiande unD das in Flensburg und Hadersleben garnisonirende 13. Dragoner-Regiment als Affnet Elsaß-Lothringen bestimmt bezeichnet. yikntgeltlich g^s! s Berlin, 30. April. Der Abg. Löwe (Bochum) ist auf der Treppe zur m Pes'^ oU’6 ö' Kednerbühne. des Reichstags gefallen und hat einen Armbruch erlitten. Berlin, 29. April. Aus Rußland gehen fortwährend kolossale Getreide- miheim- Ladungen in Ostpreußen ein, weil die Einführer in Folge des Krieges ein in --- Getreide-Ausfuhrverbot erwarten und die kurze Zeit bis dahin noch benutzen möchten. Die Preise sind vorübergehend natürlich gestiegen. — Die Gesellschaften der amerikanischen Kabel werden fortan keine Adresie befördern, welche weniger als zwei Worte enthält. Es muß also jede Adresie eines Telegramms mindestens den Namen des Empfängers und den Bestimmungsort angeben. Köln, 30. April. Die „Köln. Ztg." meldet: Das dem Kaiser durch dm Provinzial-Laudtag im Namen der Rhetnprovinz angebotene Fest ist angenommen worden und soll im Anfang des September bei der Anwesenheit des Kaisers in der Provinz während der Truppen-Uebungen stattfinden. Karlsruhe, 30. April. Die Jubiläums-Feier des GroßherzogS ist mich des Weiteren glänzend verlaufen. In dem Hoftheater, wo ein Festspiel öoti Putlitz zur Aufführung kam, wurde der Großherzog mit begeisterten Hochs empfangen. Der Jubilar brachte sodann ein Hoch aus den Kaiser aus, der mit dem Kronprinzen in der Hofloge anwesend war. Nach dem Theater Feuerwerk und Banket in der neuen imposanten Festhalte, bei welchem der Großherzog, der Kaiser, der Kronprinz und die andern fürstlichen Gäste anwesend waren. Ober-Bürgermeister Lauter sprach den Trinkspruch auf den Großherzog, der in bewegten Worten seinen Dank ausprach und mit einem Hoch auf das Land erwiderte. Geheimerath Bluntschli toasttrte auf die Großherzogin, Geheimerath Lamey auf den Kaiser. Braunschweig, 30. April. Heute Mittag ist die Feierlichkeit der Grundsteinlegung zum Denkmal des berühmten Mathematikers Gauß durch Minister Trieps unter lebhafter Theilnahme des Publikums vollzogen worden. Hesterreich. Wien, 29. April. Die „Presse" meldet: Der oberste Gerichtshof hat anläßlich eines auf die Lemberg-Czernowitzer Eisenbahn bezüglichen Falles die principielle Entscheidung getroffen, daß das Gesetz von 1874, betr. die Cura- toren, nicht die Berechtigung des einzelnen Prioritäten-Jnhabers aufhebe, wegen Zahlung eines bereits fälligen Coupons oder Entrichtung desielben in einer bestimmten Valuta zu klagen. Wien, 30. April. Eine Anzahl Mitglieder des Fortschritts-Clubs der Abgeordneten-Kammer hat heute einen neuen Club unter dem Namen „Neuere Fortschritts-Club" gebildet. Derselbe behält das Programm und die Grundsätze des alten Clubs bei; aus letzterem sind die Mitglieder des neuen Clubs nicht in Folge einer Aenderung ihrer politischen Grundsätze, sondern nur Ms dem Grunde ausgetreten, weil der neue Club nicht mit den von der Mehrheit des seitherigen Gesammt-Clubs eingeschlagenen Wegen bei der Ausführung des Programms übereinstimmt. Wien, 30. April. Der heute eröffnete allgemeine österreichische Katholikentag wählte den Grafen Egbert Delcredi zum Präsidenten. Letzterer bezeichnete als Zweck des Katholikentages die Berathung der in der gegenwärtigen ernsten Zeit das Leben der Katholiken enge berührenden Fragen und die Stellungnahme zu diesen. Arankreich. Versailles, 30. April. Der Herzog v. Decazes hat in der Budget- Commission der Deputirten-Kammer angekündigt, er werde in der morgen stattfindenden Kammersitzung eine Erklärung über die auswärtige Politik abgeben. Das Rundschreiben des Herzogs, welches in das morgen zu vertheilende Gelbbuch ausgenommen ist, weist auf die Anstrengungen Frankreichs zur Erhaltung des Friedens hin. Am Schluffe heißt es: die Periode der Verhandlungen sei nunmehr beendigt; Frankreich müsse absolute Neutralität beobachten. — Die Linke beabsichtigt, morgen eine Interpellation einzubringen über die klerikalen Umtriebe, durch welche das Land beunruhigt werde, und wird beantragen, die Beantwortung dieser Interpellation auf Donnerstag festzusetzen. England London, 30. April. „Lloyds" wird aus Galatz von gestern telegra- phirt: Alle neutralen Schiffe haben Galatz und Braila verlasien. London, 30. April. Ein zweites Blatt der amtlichen Zeitung veröffentlicht die aus Windsor von heute datirte Proclamation der Königin, durch welche strikte unparteiische Neutralität in dem russisch - türkischen Kriege verkündet, und allen Untertanen anbefohlen wird, dieselbe zu respectiren. London, 1. Mai. In Liverpool findet gegenwärtig eine Besichtigung der für den Kriegsfall zum Truppentransport bestimmten Schiffe durch einen 'Officier der Truppentransport-Verwaltung statt. — Heute findet ein Cabinets-Conseil statt. Eine Versammlung der liberalen Parlaments-Mitglieder unter dem Vorsitz des Marquis Hartington hat sich gegen die Resolution Gladstone's ausgesprochen, da selbige nicht zeitgemäß sei. Malta, 29. April. Das' englische Mittelmeer-Geschwader unter Admiral Horndy, 5 Panzerschiffe stark, ist am 29. d. Mts. nach Corfu in See gegangen. Belgien. Brüssel, 1. Mai. Im Senat sprach Casier sein Bedauern über die von dem Minister des Auswärtigen in der Sitzung der Depulirten-Kammer vom 20. April abgegebene Erklärung gegenüber der Petition der Bischöfe über die Lage des Papstes aus. Von Seiten der Regierung wurde die bestimmte Versicherung abgegeben, daß sie in keiner Weise in die Angelegenheiten des Papstes interveniren werde. Italien Nom, 30. April. Das Journal „Diritto" bezeichnet die von dem „TimeS"-Correspondenten in Ragusa verbreitete Nachricht bezüglich einer eventuellen Occupirung Albaniens Seitens Italiens als unbegründet. D'e Con- centrirung des Evolutions-Geschwaders in den Südhäfen habe nur den Zweck, Uebungen vorzunehmen und nöthigenfalls einige Schiffe zum Schutze der im Orient lebenden Italiener entsenden zu können. Rom, 30. April. Sitzung des Senats. Berathung des Gesetzes über die Mißbräuche der Geistlichkeit. Borgatti kündigt ein Amendement zu Art. 1 an. Alventi spricht gegen den Gesetz-Entwurf. Amari behauptet, die päpstliche Allocution habe an fremde Intervention appellirt; er constantire jedoch, daß der italienische Clerus weniger geneigt sei, der Regierung Verlegenheiten' zu bereiten, als der fremde. Corunizzaro sagt, das Gesetz sei amendirungsfähig, man solle es aber annehmen. Cariccioli beweist, daß das Gesetz den Garantie- Gesetzen nicht widerspreche. Nußland. Petersburg, 28. April. Der „Golos" ist auf zwei Monate mund- todt gemacht wegen eines Artikels, der die russische Gesellschaft aufforderte, durch Opfer zu beweisen, daß sie der bewilligten Reformen würdig und zu weiteren Reformen berechtigt sei. Auch die „Börsen-Ztg." und die russische „Petersburger Zeitung" dürfen einen Monat lang nicht erscheinen. Petersburg, 30. April. Obwohl die türkische Regierung das fernere Verbleiben der russischen Unterthanen in der Türkei nicht gestatten will, hat dennoch Rußland anstandslos die Fortdauer des Aufenthalts der im Lande lebenden türkischen Nationalen anerkannt, ebenso die Vertretung von deren Jn- tereffen durch England. Der gestrige Geburtstag des Kaisers wurde bei allgemeiner Betheiligung der Bevölkerung mit Illumination und anderen Ovationen auf das Festlichste begangen. In der Oper wurde „Das Leben für den Czaren" dargestellt und die National-Hymne viermal mit Begeisterung wiederholt. Die Municipalität von Petersburg hat iy2 Mill. Rubel für die Verwundeten bewilligt. Kischeneff, 29. April. Der Kaiser hat dem heutigen Gottesdienste in der Kathedrale beigewohut vunb sodann die bier durchpassirenden Truppen besichtigt. Die Abreise des Kaisers ist auf den 2. Mai festgesetzt. Die Ankunft in Moskau findet am 4. Mai, die Abreise von dort am 5. Mai und die Ankunft in Petersburg am 6. Mai statt. Der orientalische Krieg. London, 29. April. Dem „Reuter'schen Bureau" wird aus Erzerum vom 28. d. Mts. gemeldet: Eine russische Colonne, sehr stark an Kavallerie und einen großen Belagerungs-Train mit sich führend, ist im Anmarsch gegen Ardahan. Wien, 30. April. Der „Presse" wird aus Cettinje telegraphirt: Der Fürst hat unter jubelnder Begeisterung der Bevölkerung Cettinje verlaffen und sich zur Süd-Armee nach Podgortzza begeben. — Laut Berichten aus Konstantinopel wird der Sultan von seiner Abreise zur Donau-Armee eine Botschaft an beide Häuser des Parlaments richten. London, 30. April. Oberst Lennox ist zum englischen Militär-Attachö bei der türkischen Donau-Armee ernannt. — Es heißt, morgen Abend werde die Proclamation der englischen Neutralität publicirt werden. Grzerum, 30. April. Vor Kars, bis wohin die Ruffen vorgerückt und wo größere Abtheilungtn derselben concentrirt sind, wird seit gestern gekämpft ; Näheres darüber ist noch nicht bekannt. Die Russen führen einen Be- lagerungs-Train mit sich. In Kars befehligt Mukhtar Pascha. Konstantinopel, 30. April. Die Ein- und Ausfahrt zu dem Bosporus und den Dardanellen ist während der Nachtzeit absolut verboten. Sämmtliche Leuchtthürme, ausgenommen zwei bei der Einfahrt des Bosporus und zwei bei der Einfahrt zu den Dardanellen, werden ausgelöscht; auch letztere sollen nöthigenfalls jederzeit ausgelöscht werden. Die fremden Schiffe sind von den Ruffen aufgefordert worden, die Donau zu verlaffen. — Die Pforte soll sich betreffs der Behandlung der neutralen Schiffe auf die letzten Verträge zu stützen Willens sein und soll beabsichtigen, die Schiffe, welche nach dem Schwarzen Meere bestimmt sind, der Durchsuchung zu unterwerfen. Gestern bat im Stadttheil Phanar eine Feuersbrunst stattge- fundcn, wodurch 600 Holzhäuser eingeäschert wurden. Vom Kriegs-Schauplatz liegen außer den Berichten von den Gefechten bei Datum gegen die russische Avantgarde keine weiteren Nachrichten vor. Allgemein Königs-Reisstärke, Mais- und Waizenstärke, Patent-Stärke-Glanz, verleiht als Zusatz zur Stärke der Wäsche elastische Steife und blendende Weiße, Waschpulver und Fettlaugenmehl, Kernseife in diversen Sorten, empfiehlt (1969 Gff. WHIu eidiff. Bukarest, 30. April. Der Senat hat die mit Rußland abgeschloffene Conventlou mit 41 gegen 10 Stimmen angenommen. Minister Cogalniceanu erklärte, Rumänien werde Kalafat durch die Türken zwar besetzen lasten, sich aber deren weiterem Vordringen widersetzen. Lokal-Notiz. Gießen, 2. Mat. Seit einigen Tagen ist die Postbestellung, namentlich tm Bezirke des Wallthors wieder eine sehr mangelhafte. Wir z. B-, welche auf eine rechtzeitige Zustellung unbedingt rechnen müssen, erhalten im Gegensätze zu früher, die erste Poft um 8, die zweite um 11 u. s. w. also über eine Srunde später, wie gewohnt. Wir geben recht gerne zu, daß durch Einziehung zum Militär, Krankheit mehrer Briefträger, dieser Uebelstand veranlaßt ist, hegen aber trotzdem das Vertrauen -u unserer Postbe- hörde, daß es dafür Sorge trage, daß das Publikum darunter nicht Noth leide. Ferner möchten wir bei dieser Gelegenheit darauf aufmerksam machen, daß die Zeitungen, welche man bekommt, auch richtig und nicht an Gott weiß wen? abgeliefert w.-rden, wie uns dies in den letzten 8 Tagen sehr oft passirte. Vermischtes. — Der Taglöhner U. in I. bei Gandersheim wurde bei einem Versuche, sich zu erhängen, von seiner Frau ertappt und von dieser so lange mit einem Besenstiel bearbeitet, bis er versprach, nie wieder Hand an sich zu legen. — Man spricht in Paris sehr viel von einem tragikomischen Abenteuer, dessen trister Held einer der bekanntesten Edelleute aus dem aristokratischen Faubourg ist. Vicomte L. — für sehr viele Habitues der Boulevards ist dieses 3c. keine unbekannte ®iöße — hat eine kleine Schwäche: er liebt den feurigen Rebensaft zu sehr. Dieser Tage speiste er einmal in Gesellschaft einiger Freunde und nach seiner Gewohnheit thal er dem Champagner alle Ehre an, die er verdiente, so sehr, daß er, als man sich spät in der Rächt trennte, sich nicht von der Stelle rühren konnte. Zwei seiner Tischnach- bain erbarmten sich seiner, führten ihn zu seinem Wagen und fuhren mit ihm nach Hause. Im Faubourg St. Germain angelangt, halfen sie ihm vom Wagen und zu einer Rebenpforte seines Hotels, durch welche er einzutreten pflegte, wenn Mitternacht vorüber war. Er zog einen Bund Schlüssel hervor, versuchte einen nach dem andern, drehte, zerrte, fluchte gelinde und sagte endlich mit einem Seufzer der Resignation: „Der Schüssel ist nicht darunter, ich muß ihn zu Hause vergessen haben!" ,,Warum nicht gar!" erwiderte ungeduldig einer der beiden Begleiter, nahm ihm die Schlüssel aus der Hand, erneuerte den Versuch und öffnete die Thüre, worauf der Vicomte sich von seinen Freunden verabschiedete und in sein Schlafzimmer hinaufging. Als er am nächsten Morgen aufstand und an seinen Schreibtisch ging, fand er in der Schublade desselben feinen Thürschlüssel. Er wurde unruhig und verlangte von seiner Frau, daß sie ihm ihren Schlüssel zeige, denn es existire nur noch ein Exemplar dieses Schlüssels und dieses sollte sie besitzen. Die Vicomtesse war nicht in der Lage, den Wunsch ihres Gatten zu befriedigen. Der Vicomte weiß aber unglücklicher Weise nicht, welcher der beiden Begleiter ihm den Liebesdienst erwiesen hat, die verschlossene Pforte zu öffnen, und trägt sich mit dem Gedanken, beide zu fordern, kann aber keine Secundanten finden, die es unternehmen würden, ein Recontre unter solchen Umständen zu veranstalten. Mittlerweile ist Vicomte 3c- sehr düster geworden und man sieht ihn seit einigen Tagen nicht mehr auswärts biniren .... Ein anderer Scandal, der viel von sich reden macht, ist die Schließung eines der vornehmsten Cirkels, die kürzlich von Polizei wegen vorgenommen wurde. In diesem Cirkel hatten vor einigen Tagen zwei junge Leute bis Mitternacht 120,000 Franken verloren, um fünf Uhr Morgens hatten sie nicht nur ihren Besitz wieder, sondern hatten noch 40,000 Franken Gewinn. Vor etlichen Tagen wurde die Bank im Wege der Versteigerung von einem Spieler um 114,000 Franken erstanden und in der Nacht vor der Schließung verlor dort eine vornehme Persönlichkeit 140,000 Franken. Man flüsterte allerlei von diesem Cirkel und das hat eben das Einschreiten der Polizei veranlaßt. — Die Bestattung des Sir Jung Bahadur im Reiche Nepal veranlaßt die Mor ning Poft, einen Rückblick auf die Geschichte der Wittwen-Verbrennung zu werfen. Von der Selbstverbrennung der drei Frauen bei jenem Leichenbegängniß redend, sagt das Blatt, Glaubensartikel seien durch ihre Natur beinahe dem Gebiete der Bernunftschlüsse entzogen, nirgendwo aber wahrscheinlich in den Jahrbüchern religiösen Glaubens sei ein so schlagendes Beispiel zu finden, wie gefährlich eine allzu genaue Beobachtung des Wortlautes göttlicher Befehle sei als eben in der Geschichte dieser Wittwenopfer. Die Absicht der britischen Regierung, die sogenannte „suttee“ abzuschaffen, ward von den Hindus feiner Zeit als Einmischung in religiöse Gebräuche ausgefaßt, deren Aufrechthaltung ihnen doch verheißen war. Die Brahmanen beriefen sich auf die Stelle des religiösen Gesetzbuches und der Sanskritist Colebrooke bestätigte die Richtigkeit der Erklärung.. Trotzdem hielt die britische Regierung es für geboten, in allen der englischen Krone unterworfenen Theilen Indiens die Suttee aufzuheben. Erst die Neuzeit hat die wichtige Entdeckung gemacht, daß das Gebot der Wittwenverbrennung nicht auf uralten Worten beruhe, sondern auf Fälschung eines Ausdruckes. Professor Wilson hat nachgewiesen, daß die Priesterschatt das Wort „agneh“ = Feuer für ,,agre“ = 2lltar untergeschoben hat. Diese Ansicht ist durch Bezugnahme auf (Kommentare und Ceremonien erhärtet worden und von Max Müller in einem seiner „Essays" allen Zweifeln entrückt worden, so daß nun das Gebot Gottes so zu lesen ist: „Mögen die Weiber, die nicht Wittwen sind, sondern gute Ehemänner haben, näher kommen mit Del und Butter. Die aber, welche Mütter sind, mögen zuerst an den Altar (agre) treten ohne Thränen, ohne Sorgen, sondern bedeckt mit schönem Edelgestein." So ist also Jahrhunderte hindurch ein entsetzlicher Gebrauch herrschend gewesen in Folge eir.es mißverstandenen Wörtchens. Tausende und aber Tausende von Weibern sind, ob gern, ob ungern, lebend verbrannt worden. Das gibt Mancherlei zu denken, unter anderen Dingen auch über die Nützlichkeit des Sanskritstudiums. Die immer mein" zunehmende Erkenntniß von dem Nutzen des Annoncirens für jeden Geschäftsmann und das Bedürfniß, Pünsche und Anerbietungen aller Art einem möglichst weiten Kreise zugänglich zu machen, sowie andrerseits das in alle Volksschichten gedrungene Verlangen nach möglichst rascher und eingehender Kenntniß der Tagesereignisse, wie nach belehrender Unterhaltung haben eine große Entwickelung des Zei- tungs- und mit diesem des Annoncenwesens zur Folge gehabt. Zur Erleichterung des letzteren dienen insbesondere die Annoncen-Expeditionen mit ihren zahlreichen über olle größeren Städte verstreuten Bureaux, unter welchen die Central-Annoncen-Expedition von G. L Daube i.s„„7L ’S "'Barum ”16m di- Echwl n binaufjtnj, älä [r tr in der Schublade N".-- säner M bo6 «Mitt dieses SchlüM ,cr W, dm Wunsch ihm er Welse nicht, welcher dn ichloilme Pforte zu offnen, °er keine Secundanten fis- Umständm zu veranstM sieht ihn seit einigen Taga . der viel von sich M 1 kürzlich von Polizei oqs n Tagen zwei junge Lev» borgens batten sie nicht r: vinn. Lor etlichen Ip )ieler um 114,000 Fra/a t eine vornehme PersÄL' irtel und bas fat ebtüti steils 6fl^nfni6 oer Tage^ ^rSlleichttrung « nannte has tn-3 Deutschs^ Weichholz — „ 69 „ 50 „ 950 Die Zusammenkunft ist jedesmal am Hattenrod er Vicmalweq vor dem Walde. Der Anfang jedesmal in den Mönchköpfen Morgens 9 Uhr. Zahl- Gemarkung Oppenrod: Fink, Heinrich V., von Aibach. Gemarklinq Rödgen: Hovn, Johannes, von Rödgen. Gemarkung Steinbach: Roth III., Johannes, von Steinbach. Gemarkung Beuern: Lchomber L, Heinrich, von Beuern. Dort, Johannes und Frau Katharine, geb. daselbst. Gieße«, den 1. Mai 1877. termin gegen Bürgschaft Martini 1878. Lich, den 26. April 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Ähring. 9lepal Dtranlnfit bitMov brennuna zu werfen. Son ingn/ß redend, faßt das ebiete der Lernunsischlüsir itliyo\w Maubms \t\ a MLur hl Mer WsiwrMin. Die mschasirn, wb von ben auigesaht, deren Ausiecht- m sich aus die Stelle bei. äugte die Richtigkeit berfr oten, in allen der etiMN tH. Erst die Neuzeit W irbrennung nicht auf * Proftffor Wilson hat w V^.«-Altar untere ommentare und Zeremonien ans" ollen Zweifeln eM 5 treten ohne ThrLM. To isi also Jahrbundeii! « kes ,isss- 2 Brennholz Samsiag, den 12. Mai d. I. den Districten Eisenkaute und Mönchköpfen Oeffentliche Aufforderung. 2497) Nachverzeichnete Personen wollen die ihren Namen beigesetzten, ihnen in dem Grund- und beziehungsweise Flurbuche vor Namen stehenden Parcellen veräußern. Da sie ihr Eigenthum resp. die erfolgte Zahlung der Kaufschillinge uicht genügend rachzuweisen vermögen, so werden alle Diejenigen, welche irgend welche Rechte oder Forderungen an diese Parcellen bilden zu können glauben, hiermit aufgefordert, diese ihre Ansprüche binnen sechs Wochen bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, als sonst nach Ablauf dieser Frist, da, wo dies erforderlich, die Löschung der Bemerkung „beschränkt' verfügt, die neuen Etgenthumsurkunden gerichtlich bestätigt und die Ueberschreibung der Berkaufsgegenstände auf die Namen der neuen Erwerber wird r-rfügt werden. . Strecke Nordhajusen-Wetzlar. Abtheilung 1. 2442) Zum Bau des EmpfangÄgebäudes auf Bahnhof Kinzenbach soll bte Anlieferung von 150 Mille Ziegelsteinen im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. Zu diesem Zwecke ist Termin im hiesigen Abtheilungs-Bureau auf. Freitag den 11. Mai er., Vormittags 11 Uhr, onberaumt. Sämmtliche Offerten sind portofrei und versiegelt einzureichen und Probesteine belzufügen. Die Bedingungen können Hierselbst eingesehen, auch -aeaeu Erstattung der Copialien bezogen werden. Wetztar, den 26. April 1877. Der Abtheilungs-Baumeister: Kluge. fe11 Wtofi r* "**■%*• Scheitholz 466 Rmtr. H 12 „ Einige Haufen Späne bei der Wasserleitung. B. Bau, Werk- und Nutzholz r 83 Nadel-Stämme, mit 26,23 Festmeter, 3 Erlen- „ „ 0,72 2 Eichon-Stangen, „ 0,20 „ 689 Nadel- „ „ 23,45 Die Zusammenkunft ist am Lumpenmannsbrunnen. Gießen, am 30. April 1877. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bram m. Monogramms (473 auf Briefbogen und Couverts, per 100 1 50 Schablonen stets vorräthig. Bestellungen Lindenplatz iiu Blumengeschäft. Nußholzbeize, in lauwarmem Wasser sofort löslich, Prima Leim, Glaspapier, Bimssteine, natürliche und künstliche, Schellack, Politur, Bildhauerlack, (2418 empfiei.lt EMIL FISCHBACH. Aüser- & Holzi von Wilh. 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Die gerichtsbekannten Gläubiger der Peter Bücher Eheleute in Atzenhain haben am 21 April l.J. mit diesen ein Arrangement abgeschlossen. Unter Gestattung der Acteneinsicht auf dem Actuariat des unterzeichneten Gerichts werden nunmehr die . unbekannten Gläubiger aufgefordert, innerhalb drei Wochen ihre Forderungen anzumelden und beziehungsweise etwaige Einwendungen xegen das Arrangement geltend zu machen, andernfalls solches gerichtlich bestätigt und vollzogen wird. Grünberg, den 24. April 1877. (2412 Großherzogliches Landgericht Grünberg. Sellheim, Jttmann, Landrichter. Landg Assessor. Versteigerungen. Arbeits-Versteigerung. Dienstag den 8. Mai, Vormittags 11 Uhr, ßollen auf der Bürgermeisterei zu Langsdorf rirca 657 oMeter Ortsstraßen-Pflaster zur lllmpflasterung, sowie die Unterhaltung der Wege pro 1877, bestehend in Steinbrechen, fahren, Zerschlagen und Eindecken, öffent- vich an den Wenigstnehmenden versteigert Werden. Villingen, am 30 April 1877. 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Der Vorsitzende: Jacob Köhler» 1672) En-tout-cas und Soaineiaschirine in großer Auswahl empfiehlt zu billigen Preisen A. Fangmann, Rirchenplah.^ Mineralwasser in allen gangbaren Sorten, Carlsbader Salz, Emser Pastillen, empfiehlt (2419 Emil Fischbach. Der Unterzeichnete wohnt vorläufig Neuenweg B. 117 (Rudolph'sche Musikalien Handlung) eineTreppe hoch. JDr. Glasor, 2495)Kreisarzt. 1422) Zur bevorstehenden Saison empfehle mein reich- S? haltiges Lager in Damenkleiderstoffen. ™ Holbert Kirchcnplatz. Freitag den 18. rvtai: Israelitischer Ball Cafe Wenzel. Heute, Donnerstag den 3. Mae: Musik- und Gesang-Vorträge der Gesellschaft Hudler aus Lähmen. 1 Herr und 6 Damen. — Anfang 8 Uhr. (2503 Pistolen, doppelte . . . Pistolen....... Holländische fl. 10-Stücke ^uccten....... 20 Francs-Stücke . . . do. in Or • (Englische Souvereigns Russische Imperiales . . Dollars in Gold . - OOOOQOOOQOOOOOOOOOOO 159) Reparaturen an Nähmaschinen aller Systeme werden prompt und billig ausgeführt in dem Nähmaschinengeschäft von J. Th. Haubach, Stroljfjüle für Damen und Herren zum Waschen unb Färben werden nach den neuesten Formen fatonnirt bet Bickschwein zugelaufen am verflossenen Markt. Der Eigenthümer kann dasselbe gegen Erstattung der JnseratgebÜhren und Futtergeld in Empfang nehmen bei 2506)_______CH r i st. Reuter in Wkeseck 2490) Em tüchtiger gelernter Gärtner, der neben dem Blumen- auch besonders den Gemüsegarten versteht, für sofort gesucht. Offerten mit Nachweis über Befähigung und mit Angabe des Lohnanspruchs an Gärtner Zieprecht zur Main- Weser-Hütte, Station Lollar bei Gießen. 2302) Ein braves Kindermädchen vom Lande wird zu mtethen gesucht. Bei wem? lagt die Exped. d. Bltts. Ich erlaube mir hierdurch die ergebene Anzeige zu machen, daß X ich auch diesmal, wie alljährlich einen W Großen Ausverkauf,8 welcher Dienstag den 8. Mai o auf dem Selterswege im Hause des Herrn Mctzgermeisters Seng q beginnt, eröffnen werde. Sk Die Billigkeit und Reellität der Waare ist genügend bekannt. Ich mache aber das verebrte Publikum besonders darauf aufmerksam, O daß mein diesjähriger Ausverkauf an Auswahl und O Billigkeit alles Bisherige bei Weitem übertrfft. X Von guter und reeller Waare ist meine Kundschaft überzeugt und X lade daher zu gewohntem zahlreichen Besuche ein. V Seltersweg im Hause des Herrn J. Seng. O Hochachtungsvoll Q JJartin WiUsttUlt g 474) An- und Berkaus von getragenen Kleidern, Stiefeln, Hemden, Weißzeug, Betten, Gold und Silber, avfcer CourS gesetztem Gelde, alten Oelgemälden, Antiquitäten, Kupfer, N.essing, Zinn, Roßhaaren, Werg, Möbeln rc. bei Louis Rothenberger, Neuenweg 193. neben dem „Gasthaus zum Löwen". 2472) Gute Steinbrecher gesucht von Aua. Nauheimer Wwe. g Vorläufige Anzeige des weltberühmten Mainzer Sdiiihwiiiiren-Fahrikals 2449) Ein Kellner, welcher perfect servtren kann, wird bis zum 15. Mai zu engagiren gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts^_________ 2454) Einen Schlofserlehrling sucht ________________Kart Wiegandt. 2456) Ein gut empfohlenes Dienstmädchen, das die Hausbaltung und Küche gründlich zu führen versteht, wird von einem einzelnen Herrn gegen hohen Lohn gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. G. Gruell, | pract. Zahnarzt, Marburg. Sprechstunden von 9—4 Uhr täglich. Aermiethungen. 2493) Ein fein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Kreuz Ltt. B. 114. 2123) Der untere Stock meines Hauses im Gartfeld ist zu vermiethen. I. Helf en dein, Marburger Straße. 2300) Ein freundliches Logis, btstehend aus 5 Zimmern, ist zu vermiethen und kann vom 1. Mai an zu jeder Zeit bezogen werden. Näheres bei_________I. Blitz. 2336) Ein Mansaroenlogis ist an eine stille Familie zu vermiethen und sogleich zu beziehen; auch ist ein möbltrteS Zimmer an einen anständigen Herrn zu vermiethen bei Karl Herbert, _________Schiffenberger Straße. 2377)' Ein Fgmllien Logis ,parterre) zu vermiethen und gleich zu beziehen. ___________________E. Harms. 2455) Ein freundlich möblirtes Zimmer (Parterre) zu vermiethen. ________________________Canzleiberg B. 1. 2186) Eine Famillen Wohnung, bestehend aus 6 Zimmern, Küche, Speise- und Magd kammer, Wasserleitung, etwas Garten und Bleichplatz, ist zu vermiethen und bis 1. Juli zu beziehen. Näheres bei Exped. d. Bltts. 2181) Ein freundliches Familienlogis zu vermiethen und per 1. Juli d. I. zu be- ziehen. G- Patz, Schiffenberger Weg. 1442) Das seither von Herrn Canzlet- Chef Wilker bewohnte Logis ist bis zum 15. Juni anderweit zu vermiethen. Chr. Noll III., Canzleiberg 8. 66. 2481) Ein Familtenlogts ist zu ver- miethen.__________I. Schäcker Wittwe. 2462) Alicenstraße Nr. 102 ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. __________ 2174) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. Seltersweg 50._________________ Vermischte Anzeigen. 2501) Goldner Uhrfchlüffel verloren gegangen; Finder gebeten, denselben gegen Belohnung in der Erp, d. Bl zurückzugeben. O diese Männer I 2494) Ein Elstertäuber verließ treuloser Weise seine hoffnungsvolle Ehehälfte. Derjenige, welcher den Deserteur seiner trauernden Gattin wieder zuführt, erhält eine Belohnung von 3 Mark. Näheres in der Exped. d. Bltts. Bet Die Ab ohne Ortsbürger (WtfatoiL Sie wc jnni'n anzeigen Halten Bet an Vie Gr. Bi Die A! eine Ortsbürge ßatksinden. Lir w Termin anzeign Haller B at Die i ohne Oltsbürg ßattfinden. Sie n Termin anzeige Halte! * Ander SÄ! „ Darmst ^'kgnädigst ge Am 28.2 "nennen. $«lin, D-'U d, Sä *» ü* nnes M^iitiq N >n,