jü®e L«. Samstag, den 3. Marz 18-». Ameizk- isi Amlsbktt für den Kreis Gießen. Erscheint tägticf) mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. ^^^^ingerlohn. Expedition: Schulstraße. Lit. B. Nr. 18. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Jheil. B e k a n n t m a ch u n g. Ende Dezember 1876 ist in Gießen ein hochgradig trichinöses Schwein geschlachtet worden, welches diese Krankheit Muschenheim bekommen hat. v v „ Wir nehmen daraus Veranlaffung die Bewohner der genannten Orte und der Umgegend vor dem Genüsse rohen oder ten oder durchgebratenen Schweinefleisches zu verwarnen. Gießen, am 26. Februar 1877. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v Röder. entweder in Birklar oder in nicht vollständig durchgekoch- No. 6 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 19. v. M., enthält: (No. II66.) Civilproceß-Ordnung. Vom 30. Januar 1877. (No. 1167.) Gesetz, betreffend die Einführung der Civilproceß-Ordnung. Vom 30. Jan. 1877. No. 7 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 12. v. M., enthält: (No. 1168.) Bekanntmachung, betreffend die Ausgabe verzinslicher Schatzanweisungen im Betrage von 8,000,000 Jb. Vom 9. Februar 1877. No. 8 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 26. v. M., enthält: (No. 1169.) Strafproceß-Ordnung. Vom 1. Februar 1877. (No. 1170.) Ausführungs-Gesetz zur Strafproceß-Ordnung. Vom 1. Februar 1877. 'No. 9 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegebcn den 17. v. M., enthält: (No. 1171.) Bekanntmachung, betreffend die Ausgabe von Schatzanweisungen im Betrage von 10,000,000 Vom 15. Februar 1877. Gießen, den 2. März 1877. Großherzogliches Kreis amt Gießen. v. Röder. __ 3* o f t t t ( d> Deutschland. Darmstadt, 1. März. Der Gesetzgebungs-Ausschuß der ersten Kammer wird Montag den 5. d. Mts., der Finanz-Ausschuß Dienstag den 6. d. Mts. zur Vorberathung der an sie gelangten Gegenstände, resp. Feststellung der bereits erstatteten Berichte zusammentreten. Berlin, 28. Februar. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses wurden bei Fortsetzung der dritten Lesung des Etats des Cultus-Mmi- steriums von Mitgliedern des Centrums abermals zahlreiche Klagen, welche zumeist locale Unterrichts-Jnteressen berührten, vorgebracht. Hiergegen consta- tirte Lasker, daß die fortwährenden Klagen des Centrums gewöhnlich auf ganz kleinen Unregelmäßigkeiten beruhten, die hier im Hause nur als Blendwerk für das Volk benutzt, in's Maßlose übertrieben würden. Wenn das Haus durch eine ruhige, sachliche Beweisführung von der allzugroßen Härte der Mai-Gesetze Ueberzeugung gewinne, so werde sich auch eine Majorität im Hause für die Beseitigung der Härte finden. Die angebliche Neigung zur Versöhnung sei eitler Schein, so lange nicht das Centrum tatsächliche Schritte zur Versöhnung thue. Auf die Einwendungen v. Schorlemer's und Schröder's, welch' Letzterer erklärte, eine Versöhnung lasse sich nur herbeisühren, wenn das Haus den Klagen des Centrums Abhülfe verschaffe, entgegnete der Cultus - Minister: Der Staat muffe nach wie vor fordern, daß seine Beamten ihre Schuldigkeit thäten. (Beifall.) Das Centrum wolle nicht die Revision von Einzelheiten in den Mai-Gesetzen, sondern die Aufhebung des Ganzen, um dann sagen zu können, die Regierung sei auf dem Rückzüge. Die Regierung werde, sobald sie Beweise erhalte, daß in den Mai-Gesetzen einige Härten enthalten, der Sache näher treten; solche Beweise seien aber noch nicht beigebracht. (Lebhafter Beifall.) Virchow wendete sich gegen die von Lasker zur Schau getragene Sentimentalität und trat aufs Schärfte dem Centrum entgegen. Nachdem hierauf der Schluß der Debatte ausgesprochen war, folgten noch zahlreiche persönliche Bemerkungen und wettere Ausführungen der Mitglieder des Centrums zu den einzelnen Etats-Positionen. Schließlich wurden die Gesammtziffern deS EtatS und der Etats-Gesetz-Entwurf unverändert wie bei der zweiten Lesung angenommen. — Demnächst genehmigte das Haus die Vorlage über die Grenz-Regulirung mit Hamburg in erster und zweiter Berathung. — Es folgte nunmehr die dritte Lesung des Gesetz-Entwurfs bezüglich der Berlin-Dresdener Eisenbahn. Nachdem v. Heereman als Gegner, Graf Limburg-Styrum als Fürsprecher der Vorlage aufgetreten waren, und auch Löwe wegen der unklaren staatsrechtlichen Verhältniffe dieselbe bekämpft hatte, sprach sich der Handelsminister folgendermaßen aus: Ein Beschluß des Bundesrathes könne die Reichs-Eisenbahn-Politik nicht schädigen, aber die Ablehnung der Vorlage könne eine solche Schädigung herbeiführen. Preußen glaube im Rechte zu sein, solle es sein Recht nicht wahren ? Der Rechts-Standpunkt liege ebenso klar, wie andererseits die Zweckmäßigkeit für die Vorlage spreche. Wer die consequent eingehaltene Eisenbahn- Politik der Regierung unterstützen wolle, werde die Vorlage nicht ablehnen. Die Regierung erachtete die Angelegenheit für so wichtig, daß kein Schritt ohne förmlichen Beschluß des Gesammt-Mintsteriums erfolgt sei. Er bitte nochmals um die Annahme. (Beifall.) Hiernach wurde die General-Debatte geschloffen. In der Special-Debatte genehmigte das Haus in namentlicher Abstimmung den § 1 mit 193 gegen 191 Stimmen. Nachdem hie übrigen Paragraphen er H h e i l. ohne Debatte gutgeheißen waren, ergab die von Richter (Hagen) beantragte namentliche Abstimmung über das ganze Gesetz die Annahme desselben mit 186 gegen 165 Stimmen (zwei Mitglieder enthielten sich der Abstimmung.) Dieses Resultat wurde mit lebhaftem Beifall begrüßt. — Die deutsche Reichspartei hat beschloffen, den Deutsch - Conservativen durch ihren Vorstand erklären zu lassen, daß die vorgeschlagene Fusion in der gestrigen Fractions-Sitzung abgelehnt worden sei. — Abgeordnetenhaus. (Schluß.) Der Antrag Thiel's, daß das Haus die Regierung auffordern solle, nicht so viele Juristen im Eisenbahndienste anzustellen, sondern eine eigene Laufbahn für Eisenbahn-Beamte zu schaffen, wurde nach kurzer Berathung, bei welcher der Handels-Minister den Antrag bis zur nächstfolgenden Session zurückzustellen empfahl, von dem Antragsteller zurückgezogen. — Das Herrenhaus hat in seiner heutigen Sitzung den Gesetz-Entwurf wegen Theilung der Provinz Preußen nach einmaliger Schlußberathung gemäß den Beschlüffen der Abgeordneten-Kammer angenommen und sodann noch zwei unerheblichere Vorlagen erledigt. — Dem „Retchs-Anz." zufolge ist der Präsident des Reichskanzler-Amtes, Maybach, seinem eigenen Nachsuchen entsprechend aus dem Retchsdienste entlasten und zum Unter - Staatssecretär im preußischen Handels-Ministerium ernannt worden. — Der „Post" zufolge wäre für die Verwaltung des Vermögens des vacant gewordenen Bisthums Trier der Regierungsrath Böttcher, Direktor der dritten Abthetlung des hiesigen Polizei-Präsidiums, in Aussicht genommen. — In der heutigen Sitzung des Bundesraths ist, wie die „Post" meldet, die Abstimmung über die Vorlage, betr. den Sitz deS Reichs-Gerichts, erfolgt und hat sich die Mehrheit für Leipzig entschieden. Berlin, 1. März. Gras Arnim hat freies Geleit erbeten wegen Erscheinens vor dem Reichs-Discipltnar-Hof am 4. März. — Der Abg. Petri (Wiesbaden), welcher aus der Fraktion der Fortschritts-Partei ausgetreten ist, hat hierüber eine öffentliche Erklärung erlassen. Breslau, 28. Februar. Bei den Nachwahlen zum Reichstage sind hier gewählt worden: im westlichen Wahl-Kreise Heinrich Bürgers (Fortschritts- Partei), im Ost - Wahl - Kreise Commercienrath Molinari (nat.-liberal). Die social-demokratischen Gegen-Candidaten Kräcker und Bätke unterlagen. Hesterreich. Wien, 28. Februar. Die hierher telegraphirte Meldung eines Pariser Blattes aus Konstantinopel, wonach der Großvezir und der Scheik ül Islam gestürzt wären, findet hier durchaus keinen Glauben. Zu den Nachts und heute früh eingegangenen Nachrichten aus Konstantinopel, welche vom Friedensschluß mit Serbien Kunde geben und den Abschluß mit Montenegro in Aussicht stellen, wird keinerlei Vorganges Erwähnung gethan, welcher solchen Gerüchten nur irgend welche Unterlage geben könnte. Wie«, 28. Februar. Der „Polit. Corresp." wird aus Petersburg tele- graphirt: General Jgnatieff wird sich demnächst nach Wien, Berlin und Paris begeben. Die Eröffnung der militärischen Action am Pruth in der gegenwärtigen Jahreszeit ist unwahrscheinlich. Andererseits entspricht die Version, daß Rußland sich mit einer gemeinsamen Flotten-Demonstration im Bosporus be- gnüge, keineswegs dem russischen Programme. — Dieselbe^ Correspondenz meldet telegraphisch aus Belgrad: Der rasche Schluß der Skupschttna nach Annahme der Friedens-Grundlagen war nicht bloS dem Gesetz entsprechend, sondern auch ein Gebot der politischen Nothwendigkeit, um etwaige für das Land und die Regierung verhäugnißvolle Extravaganzen hintanzuhalten. In den letzten Tagen sind mehrere Socialisten verhaftet worden. Wie«, 28. Februar. Das „Tagebl." meldet aus Belgrad: Gegen alles Erwarten ist die Mehrheit der Skupschtina für die Fortsetzung des Krie- geS, besonders die Abgeordneten der Grenzkreise Alexinatz, Knjaschewatz, Sait- schar, Negotin, Kruschewatz, Valjewo, Uschitza und Loschnitza. Die dortigen und die Neusatzer Omladinisten üben einen starken Druck auf die bäuerlichen Abgeordneten. — Der „Presse" zufolge ist in den letzten Tagen die 8. Cavalle- rie-DivisWn des 8. russischen Armee-Corps von Alaki bei Mogilew südlich gegen den Pruth und der Armeetrain gegen die rumänische Grenze vorgeschoben. Wie«, 1. März. Bei Berathung des Gesetz-Entwurfs, betr. die Regelung des Verhältnisses der garantirten Eisenbahnen entschied sich der Eisenbahn- Ausschuß des Abgeordnetenhauses im Princip dabin. daß das fragliche Gesetz auch auf die jetzt bestehenden Betriebskosten-Ausfälle Anwendung finden solle. Zuvor war vom Handels-Minister erklärt worden, die Regierung habe be- schloffen, ihre Eisenbahn-Vorlagen Angesichts der Wünsche der Bevölkerung und der Petitionen der Handels-Kammern ausrechtzuerhalten. Schweiz. Bafel, 28. Februar. Gestern war in Bern die Commission für die Pariser Welt-Ausstellung versammelt. Dieselbe nahm den bezüglichen Ent wurf des Obersten Mieter an und stellte dem entsprechend an den Bundesrath das Ersuchen, einen Eredtt von 375,000 Frcs. für die Betheiligung an der Ausstellung anzuweisen. ArauLreich. Paris, 28. Februar. Die einigen Zeitungen telegraphisch zugegangene Nachricht von einem Wechsel im Großvezirat und dem Rücktritt des Scheik ül Islam wird auch von Seiten der hiesigen Vertretung der Pforte als unwahr bezeichnet. Paris, 28. Februar. Frankreich besitzt gegenwärtig 79 .Schullehrer- Seminare und 16 Normalschulen für Lehrerinnen. Da diese Anstalten offenbar nicht hinreichend sind, möchte der Minister des öffentlichen Unterrichts, daß in jedem Departement eine solche Schule für beide Geschlechter errichtet würde, und hat sich vorgenommen, die Departemental-Räthe zu Bewilligungen für die erste Einrichtung zu veranlaffen. Versailles, 28 Februar. Die Linke, das linke Centrum und die Gruppe um Gambetta haben in ihren heutigen Partei-Versammlungen einstimmig beschlossen, der Regierung die Ermächtigung zur gerichtlichen Verfolgung Caffagnac's zu ertheilen. Wahrscheinlich wird die Angelegenheit in der auf mörgen anberaumten Sitzung zur Verhandlung kommen. KngllU». Londo«, 28. Februar. Nach hier eingegangenen Privat-Meldungen aus Wien hätte sich die Pforte an die Großmächte mit der Erklärung gewendet, daß sie zur Ausführung des Reform-Werkes eine Frist von drei Jahren beanspruche. Gleichzeitig habe die Pforte die Verpflichtung übernommen, falls nach Ablauf jener Frist das Reform-Werk als mißlungen angesehen werde, die Seitens der Conferenz vorgeschlagenen Garantieen anzunehmen. — In der Sitzung' des Unterhauses erklärte der Staatssecretär des auswärtigen Amtes, Bourke, auf eine Anfrage von Wolff: Die Regierung habe keine Bestätigung des in der heutigen zweiten Ausgabe der „Times" enthaltenen Programms aus Petersburg erhalten, wonach in einer gestern stattgehabten außerordentlichen Sitzung des Minister-Rathes unter dem Vorsitz des Kaisers von Rußland beschloffen sein solle, die Armee zu demobilisiren, sobald der Friede zwischen der Türkei, Serbien und Montenegro unterzeichnet worden sei. Auch der hiesige russische Botschafter, Graf Schuwaloff, habe bis heute Nachmittag keine derartige Mitthetlnng empfangen. London, 28. Februar. Dem „Reuter'schen Bureau" wird heute au8 Washington gemeldet: Der Schatz-Secretär hat die Einlösung von 6 Mill. Dollars 5.20er Bonds angekündigt. Türkei. Konstantinopel, 28. Februar. Der Waffenstillstand mit Montenegro ist behufs Weiterführung der Friedens-Verhandlungen formell um zwanzig Tage verlängert und sind entsprechende Weisungen erlaffen worden. Die montenegrinischen Friedens-Abgesandten werden am Freitag hier erwartet. — Der Minister des Auswärtigen hat gestern an die Vertreter der Pforte im Auslande eine Depesche gerichtet, worin dieselben von Neuem verständigt werden, daß alle in auswärtigen Zeitungen fortdauernd umlaufenden Gerüchte von der Krankheit des Sultans, von einem bevorstehenden Wechsel im Großvezirat und von der angeblich unruhigen Haltung der Bevölkerung von Konstantinopel jeder Begründung entbehren. Ko«stanti«opel, 28 Februar. Nachdem nunmehr sowohl von der Skupschtina wie auch vom türkischen Minister-Rathe die Friedens-Bedingungen angenommen worden sind, wird morgen Mittag die Unterzeichnung des Proto- olls erfolgen. Rumänien Bukarest, 1. März. Im „Amtsblatt" werden die provisorischen Handels-Verträge veröffentlicht, welche für die Zeit bis zum 12. Mai mit Frankreich, England, Italien, der Schweiz und den Niederlanden abgeschloffen wurden. Amerika. Washington, 28. Febr. In der heutigen gemeinschaftlichen Sitzung der beiden Häuser des Congreffes wurde beschloffen, die Wahl-Stimmen von Nord- und Süd-Carolina für Hayes, diejenigen von Tenneffee und Texas für Tilden zu zählen. Frisch bä ckrr ju Gießen. Sonntag, den 4. März 1877. Ludwig Kr oneberg in der Marktstraße. Hermann Vogt auf dem Seltersweg. Gustav Eger auf dem Lindenplatz. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Sonntag am 4. März. Morgens: Pfarrverwalter Schlosser. Nachmittags: Pfarrvicar Schöner. (Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 4.—10. März besorgt Pfarreroerwalter Schlosser.) Temperatur in Gießen. Februar 1877: Höchste...................4-9,5 • R. Mittlere................... 4-3 52 „ Mittel früherer Jahre..............4-0,52 „ Niedrigste..................—4,7 „ Niederschlag an 24 Tagen............3,09 Par. Zoll. Niederschlag im Mittel früherer Jahre an 13 Tagen . . . 1,38 Allen Kranken Krafr und Gefunoheit ohne Medicin und ohne Kosten durch die Heilnahrung: Revalesciere Seit 30 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen n, Holzhondlung. Aeilgeöotenes. Flössholz Berlin Coblenzer Eisenbahn. 164 DÄlftr. groß ... -- ------- liegend, verkaufe ich pretSwürdig H. S'chmidt, Braugassc. 1146) Alpenkochbutter u. Schweineschmalz, vorzügliche Waare, empfiehlt I. Retter. Copialien bezogen werden. Wetzlar, den 20. Februar 1877. Der Abtheilungs-Baumeister: Kluge. Submission vergeben werden. Zn diesem Zwecke ist Termin im hiesigen Abtheilungs-Bureau auf Dienstag den 13. März er., Vormittags 10 Uhr, anberaumt. Sämmtliche Offerten sind portofrei und versiegelt einzureichen Probefteine beizufügen. Die Bedingungen können Hierselbst einzesehen, auch gegen Erstattung Copialien bezogen werden. Wetzlar, den 20. Februar 1877. Der Abtheilungs-Baumeister: Kluge. 2. Brennholz. Donnerstag den 8. Mär; d. I. District Kleinhäuserberg und Sauloch: 149 Raummeter Nadel- und Weichholz-Prügel, 1. Bau-, Werk- und Nutzholz. Mittwoch den 7. Mär; d. I.: Fichten-Stämmevon 15—35 Ctm. Durchm. und bis 23 Meter Länge, Fichten-Stangen, sämmtliche Fichten I. Klaffe, junge Eichen-Stämme, Eichen-Stangen. Strecke Nordhausen-Wetzlar. Abtheilung I. 1022) Die Anlieferung von 500 Cbm. Bruchsteinen zum Bau des Lokomotivschuppens auf Bahnhof Wetzlar soll im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. Zu diesem Zwecke ist Termin im hiesigen Abtheilungs-Bureau auf Dienstag den 13. März er., Vormittags 11 Uhr, anberaumt. Sämmtliche Offerten sind portofrei und versiegelt einzureichen und Probesteine beizufüzen. Die Bedingungen können Hierselbst eingesehen, auch gegen Erstattung der 1878 gestattet. Lich, den 25. Februar 1877.- Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. I h r i n g. W. Brügmann K Sohn. Holzhandlung u. Danrpfsägewerke. Dortmund, Duisburg, Papenburg, Mannheim und Lübeck. oertrekn bureb C. Vormann, jr., Hageni. W., von dem auch sonstige Baumaterialien, sow-e Kohlen und CoakS, billigst zu beziehen find. (124 Es ist -wissenschaftlich festgestellt, dass Cacao als Nahrungsmittel von unschätzbarem Werthe, dass eine reine unverfälschte Chocolade das gesundeste | Getränk ist! Die Stollwerck’sche Hof- Chocoladen-F abrik in Cöln haftet jedem Consumenten ihrer mit Stempel und Siegel versehenen Chocoladen für absolute Reinheit; ihr Product wurde auf der Weltausstellung zu Wien i. J. 1873 als das vorzüglichste von 137 Concurrenten prämiirt und ihr Etablissement zur Kaiserlichen Hof-Chocoladen-Fabrik, der einzigen im Deutschen Reiche ernannt. Auf der Weltausstellung in Philadelphia erhielt die Fabrik neuerdings die Preis- Medaille. Die Chocoladen sind in den meisten grösseren Geschäften vorräthig; Aufträge von Privaten werden nur nach Orten von der Fabrik ausgeführt, wo sich keine Verkaufs-Niederlagen be- Seife in großer Auswahl zu bekannten billigen Preisen wieder angekommen bei (958 Moritz Gregori S» Sohn. Holzversteigerung. Im Licher Stadtwald, District Kleinhäuserberg, unmittelbar an der Straße, die von Lich nach Grünberg führt, kommt den 7. und 8. März d. I. folgendes Holz zur Versteigerung: «Maer Knackwiirftchen 238 „ desgl. Stockholz, 4600 Wellen desgl. Reisholz. Der Anfang ist jedesmal Morgens 9 Uhr an der Chaussee im Wald daselbst. Bei vorschriftsmäßiger Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martml 1147) Süste spanische Oran= gen und Blutorangen in frischer Sendung empfingen 4. A. Busch Söhne. Copialien bezogen werden. Wetzlar, den 20. Februar 1877. Der Abtheilungs-Baumeister: Kluge._________________________ Berlin - Coblenzer Eisenbahn. Strecke Nordhausen-Wetzlar. Abtheilung I. 1025) Zum Bau des Locomotivschuppens auf Bahnhof Wetzlar soll die Lieferung von 100 Mille Ziegelsteinen im Wege der öffentlichen Wenzel’s Garten (Saalbau). Sonntag den T. März 1S77 11 unter Bewilligung eines verehrlichen Corps „Hassia“ im festlich deeorirten Saal: Großes Coneert ausgeführt von dem Mufik-Corps des 2. Grofib. Hess. Inf.-Regiments Nr. 116, unter Leitung des Kapellmeisters CL Krausse. Knsang präcis ^8 * Uhr. — Entree 40 Psg. 2WF" Getr«iMle« Programm • Zu den vielen PreiSkrö- nungen ersten Ranges wurde das goldene Krem nachträglich nach wiederholter Prüfung auf Grund seines hoben medectnischen u gesund» heitl. 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Adami. 49) Der zweite Stock meines Hauses in der Gartenftraße, 6 Zimmer rc. enthaltend, ist zu vermiethen und am 1. Mai beziehbar. Auf Wunsch kann Stallung abgegeben werden. Schmitt. Univ.-Ger.-Actuar. Vermischte Anzeigen. 1153) Privatstunden in Mathematik (Al- I pcbra, Planimetrie, Stereometrie ertheilt । C. CheliuS, W^lkmgassc 88, 1 Tr. doch. 1156) Em braves Mädchen in einen kleinen Haushalt per 25. März gesucht. Neustadt 1). 219.__________________________ Wohmmgsver Linderung. 1162) Von Heute an wobne ich bei | Herrn Georg M öhl, Reichensand C-132. Hermann Walther, Herrenkleidermacher. 1107) ES liegen 6—8000 JL zum Ankauf von KaufschtlltngSgeldern bereit. Wo? sagt die Exped. b. Bltts. 1016) In dkm unterzeichneten Verlage ist in einer nach dem Netchs- gesetzblatte revidirten Ausgabe erschienen und in jeder Buchhandlung, in Gießen in den Buchhandlungen der Herren Ferber, I. Ricker und E. Heinemann vorräthig: Das Gerichtsverfassrmgs Gesetz für das Deutsche Reich. Text-Ausgabe mit Sachregister. 8. Geb. Schreibpapier. Preis 35 Pfennig. Die übrigen Reichsjustizgesetze, und zwar die Civilprozeßordnung. Preis 90 H, Strafprozeßordnung. Preis 60 ConcurSordnung. Preis 35 erscheinen sofort nach Publikation im Reichsgesetzblatt. Ebenso erscheint eine Gesammt - Ausgabe der meine Weine angeblich amtlich geprüft, die Zurückhaltung und Entstellung des Urtheils mir aber nachtheilig ist, so erkläre ich, daß meine Weine vollständig unverdächtig, nicht mit gesundheitsschädlichen Stoffen versetzt, sich herausgestellt haben — Verehrten Eonsumenten empfehlen sich dieselben jetzt ohne weitere Anpreisung. Gießen, im Februar 1877. ________________________Ernst Pitthan. 1161) Unterzeichneter erlaubt sich hiermit einem geehrten Publikum die ergebenste Anzeige'zu machen, daß er die Anfertigung neuer Pumpen aller Art übernimmt und Reparaturen an alten Pumpen pünktlichst besorgt. Prieilrich Weber, Garifeld. 1072) Ein geräumiges Mansarden-Logis ist an eine ruhige Familie zu vermiethen und den 1. Zu»i beziehbar. B. Kann Wittwe, Frankfurterstraße. 1125) Ein freundliche- 2ogis per 1. Juni d. I. zu oermtetben. H. Döring, Grünberger Straße. 1151) Von der Großherzoglichen Ober-Forst- und Domänen- Direction, Berg-Abtheilung in Darmstadt, ist mir unterm 16. Januar c. die Markscheider-Concession für das Groß- herzogthum Hessen ertheilt worden, welches ich hierdurch zur öffentlichen Kenntniß bringe ' Wetzlar, den 1. März 1877. (1157 wandt zu Haien. (518 1163) Verantwortliche Redaclion: A. Schcyda. — Druck und Bei lag der Brühl'schen Unio.-Druck^ret (Fr. Ehr. Ptctsch) in Gießen. Hochachtungsvoll Hugo Kurde. Allen Kranken, gleichviel an welcher Krankbeit sie leiden, theile ich meine langjährigen Erfahrungen unentgeltlich mit. Dro- feffor D. Wundram, Leipzig, Leibnitzstraße 2. ES sollte Niemand, selbst wenn das Hebel noch so veraltet und hartnäckig ist, die Hoffnung aufgeben, geheilt zu werden, ohne sich vorher vertrauensvoll an mich ge- Die trauernden Hinterbliebenen. NB. Die Beerdigung findet Samstag Nachmittag 2i/2 Uhr vom Sterbebanse statt. 9 conceff. Markscheider für Preußen u. Hessen. Montag den 3. März 1877: Martha, oder: Der Markt ;u Kichmond, Operette von Flotow. Theater. Sonntag den 4. März 1877: Kobert und Bertram, Posse von Röder. •Johannes Setse» gestern Morgen sanft entschlafen ist. Gießen, den 2. März 1877. Reichsjustizgesetze mit Sachregister zu dem ermäßigten Preis von 1. 80 H und nimmt sowohl auf diese, als auch aus die einzelnen Abtheilungen jede Buchhandlung Bestellungen entgegen. Diese Ausgaben zeichnen sich vor anderen ihrer Art besonders durch den außerordentlich billigen Preis, sowie die schöne Ausstattung und praktische Einrichtung auS. Darmstadt, im Februar 1877. ___________B-chbandlung Großh. Staatsverlags. Ilbfn Stands rvben diskrete Ausnahme bei 92 i Hebamme Müssig in Mannheim. Lüdes-Ameige. Verwandten und Bekennten hiermit die traurige Nachricht, daß unser lieber Gatte, Vater und Schwiegervater von C. Schmitz C?. (Comptoir und Lager: Frankfurterstrasse E. 592) erlaubt sich ergeben st zu offcriren : Steinkohlen (melirtf, Stück-, Knabbel-, Nuß- rc.-Kohlen), Braunkohlen, Briqnettes, Kleingemachtes Holz. Jede Quantität, von 1 Ctr. an, wird stets prompt in's Haus geliefert; auch können jederzeit Kohlen auf unserem Lager abgeholt werden. Zur Bequemlichkeit des Publikums ist ein Briefkasten für Kohlcnbestellungen am Hause der Herren J. A. Busch Söhne, am Kreuz, angebracht. Derselbe wird täglich 2mal geleert und finden die Aufträge sofortige Erledigunq. 5111^ Lerli Widm in Wmi-Ges jtnemmen. das gkii im Inti voil)«nbtnen htbungen ai übn die Vi theilt und < ßtnttumä i eitliit, daj steiiu» gen fdtfhuimuiy änftitiflunfl Lage der 8c H-nylvemal 8md)tt entl gunzen mit endlich die 1 eine Ueberp, Zrn Wtilauft in längerer i wohingegen L rationtn btwi diese Geschick Hmenhcmsi für außrrord unverändm stehen der Z Eisenbahn i Berl Blättern, h standen, das bürg dem S bewilligen ui lm Parlaniel mit ber fd)OI Surfet werde tof0fn jolltev ^hngchhrn P das Vrr hat und die werden. li Verl at ^^isterunni R'mstn« ff n ' frflt Mlle. 7 kürzlich Tflf(b in er derdk» ? 8' Wo.