"^kdition von ^-Buresu: tfurt a. II. *8 uin 3 u, br,n9m Unt7> ^aeg* besucht - (59i ''uÄLL 'J*™ 'LS *; »ar Mo. «8. Samstag, den 3. Februar 18--. Anzeige- M Amtsblatt fir he» Kreis Gießen. O M L ■#. 1 IS ^»EgS. ' —PE vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. —.____________——" Schukstraß «, Ltt. L. Nr. &. ________________________________ Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mack 50 Pf. f— A w 4 t icher H h e i t. sn,**,.ec k lfl.e v ex c Gießen, den 1. Februar 1877. Betreffend: Statistik der Bewegung der Bevölkerung pro 1876. Das Großhcrzogliche Kmsamt Gicßcn aT). , ki, an die Großherzoqlichen Bürgermeistereien des Kreises. -tttr erinnern diejenigen Bürgermeistereien, welche damit noch im Rückstand finb, an die alsbaldige Einsendung der Verzeichnisse über die in 1876 vorgerommenen Zuzüge und Wegzüge. v. R ö d e r. . Betreffend: Das Ersatzgeschäst für 1877. ®Mcn’ “m 2‘ 8<6ruat 1877‘ Das Großherzogliche Kreisümt Gießen an die Großherzoqlichen ^üraermeistereien des Kreises. ... . ®tr fordern Sie auf, nunmehr mit der Aufstellung der Stammrollen sofort zu beginnen und dieselben mit denjenigen für 1875 und 1876 unae- fauwr an uns emzusenden. ö eimkartev zu dem am i) Herrn ^löpper Lus- 'rzeigen der LeMmtions- I. D. d. K. : Dr. Hoffmann, Regierungsrath. ieyda liessen ier Anzeigers itM« .Kenlner, tn ifl' (631 „bliebe««"' ft H«»' 11- y, »A/ Aolitifcher H h e i l. Aeutschtand. Darmstadt, 30. Januar. Die Regierung hat der zweiten Kammer einen Gesetz-Entwurf zugehen lasten, wonach schon für die Zeit bis zur Ein- sührung der neuen Justiz-Gesetze die Zuständigkeit der Bezirksgerichte beschränkt, diese letzteren insbesondere von der Aburtheilung der unerheblichen Beleidiguugs- und ähnlicher Vergehen durch Verweisung dieser letzteren an die Untergerichte entbunden werden sollen. Es handelt sich hierbei um Erfüllung eines von beiden Kammern gestellten Ersuchens. — Abg. Kugler hat zwei bemerkenswerthe Interpellationen in der zweiten Kammer eingebracht, die erste betrifft die Stellung der Regierung zu der von Preußen in Aussicht genommenen Main- Canalifation, insbesondere die Frage, ob die Regierung Vorsorge treffen will, daß die Caualisation nicht blos von Mainz bis Frankfurt, sondern auch von Frankfurt bis Offenback ausgeführt werde; die andere Frage betrifft die endliche Ausführung der directen Verbindung der Offenbach-Frankfurter Bahn mit der Main-Neckar-Bahn bei Sachsenhausen. Berlin. Die Aenderung des Reichs-Wahl-Systems liegt den regierungsfreundlichen Blättern jetzt besonders am Herzen. Tag für Tag wird dieses Thema berührt, um es ja nicht einschlafen zu lasten. Gegenüber der „Köln. Ztg.", welche die Einführung des Zwei-Kammer-Systems auch für den Reichstag in Aussicht genommen, betont die „Nordd. Allg. Ztg.", daß eine noch weitere Ausdehnung der jetzt schon kaum zu bewältigenden parlamentarischen Thätigkeit wohl auf keiner Seite als möglich oder auck nur als wünschens- werth bezeichnet werden könne. Ueberdies versehe der Bundesrath die wesentlichen Aufgabe« einer ersten Kammer. Sollten daher, was das officiöse Blatt nicht bestreiten will, in einigen Kreisen Erwägungen über eine Aenderung des neuen Wahl-Systems stattfinden, so müßte nach seiner Ansicht die anzustrebende Modification wohl in anderer Richtung gesucht werden. In welcher, wird nicht gesagt, läßt sich aber leicht errathen. Das Gute liegt ja diesmal so nahe, da die preußische Monarchie bereits über ein so bewährtes System verfügt. Cen- sus und Claflen'Eintheilung werden, wie einige Verlautbarungen in der officiösen Preffe schon angedeutet haben, die Formen sein, durch welche die Volksmeinung destillirt werden soll. Hoffentlich wird aber der Reichstag nie zu einem Acte der Selbstentmannung die Hand bieten, wie er in der geplanten Verkümmerung des Wahlrechts läge. — Die alarmirende Nachricht der „Nordd. Allg. Ztg." von einer „außerordentlichen, den normalen Bedarf wett übersteigenden Getreide- Ausfuhr aus Ungarn nach Frankreich" wird -nun auch in österreichischen Blättern als unwahr bezeichnet. Die Ausweise der österreichischen Bahnen liefern sogar den Nachweis, daß der Getreide-Export aus Ungarn nach dem Westen seit drei Monaten weit hinter dem Exporte der früheren Jahre zurückgeblieben ist. Berlin, 31. Januar. Zahlreiche Gesuche von deutschen Osficieren wegen Eintritts in die russische Armee sind vom Kriegsminister abgeschlagen worden. — Der deutsche Militär-Bevollmächtigte verbleibt im Kriegs-Fall in Petersburg. — Die „Prov.'Corresp." reproducirt unter der Ueberschrift: „Franzö- stsche Verdächtigungen und Wühlereien gegen Deutschland", den wesentlichen Inhalt eines Artikels im letzten Hefte der „Revue des deux Mondes", welcher bi« Flotten zweiten Ranges in der Ostsee und der Nordsee bespricht, Schweden und Dänemark vor den Eroberungs-Gelüsten Deutschlands warnt und dieselben aufforde>, zur Abwehr der drohenden Gefahr zu rüsten und sich dabet auf verwandte Interessen zu stützen. Die „Prov.-Corresp." hält ein Wort der Erwiderung auf diese durch nichts begründete Verdächtigung für überstüssig und schließt ihren Artikel mit den Worten: „Es wiederholt sich eben in der französischen Presse das vor zwei Jahren geübte frivole Spiel, Deutschland zu schmähen und herauszufordern, mit dem stillen Vorbehalte, bei der naturgemäßen Zurückweisung von deutscher Sette hinterher über Bedrohung und Vergewaltigung zu klagen." Berlin, 31. Januar. Die heilige Jndex-Congregation hat wieder einmal das Lesen unterschiedlicher Bücher verboten. Unter denselben befindet sich ein katholisches Ritual, herausgegeben nach den Beschlügen der beiden ersten Synoden des deutschen Reichs. Bonn, 1875. Katholischer Katechismus, her- ausgegcben im Auftrage der altkatholischen Synode. Bonn, 1875. Leitfaden für katholischen Religions - Unterricht an höheren Schulen, herausgegeben im Auftrage der altkatholtschen Synode. — Der Ausfall der Reichstagswahlen beschäftigt unzählige Köpfe und bringt viele Vorschläge zur Verbefferung des Reichswahlgesetzes ans Licht. Die Reichsverfastung setzt nur das allgemeine Wahlrecht fest und bedingt nicht zugleich, daß es, wie jetzt das provisorische Wahlgesetz vom 31. Mai 1869, ein ganz gleiches für den besitzenden und den armen, den gebildeten und den ungebildeten Staatsbürger sein solle. Man spricht von Eensus, von Claffenwahlen, von zweijährigem Wohnsitz der Wähler, eine Festsetzung des Lebensalters auf 27 Jahre, von fünfjährigen Reichstagen u. s. w. Alle diese Einzelheiten muffen zunächst der Initiative der Regierung noch überlasten bleiben. Socialisten werden, wie es scheint, nur dreizehn in den Reichstag kommen. Oesterreich. Wien, 29. Januar. Die serbisch-türkischen Friedens-Verhandlungen haben bereits begonnen und zwar hier in Wien. Am Sonnabend wurde der serbische Vertreter, Herr Dr. Zukitsch, von Belgrad aus angewiesen, die Pourparlers mit dem hiesigen türkischen Botschafter Aleko Pascha zu eröffnen und der Agent säumte nicht, diesem Befehle nachzukommen. Gestern, Sonntags, conferirte er längere Zeit mit dem Vertreter der Pforte. Wie man wiflen will, soll die Basis der Verhandlungen der status quo ante bellum (ein. Weniger friedlich lauten die Nachrichten aus Montenegro, wo in der vorigen Woche zwölf albanesische Häuptlinge eingetroffen sind, um sich mit dem Fürsten Nikita über die Fortsetzung des Krieges zu berathen. Einer weiteren Meldung aus Ccttinje zufolge soll eine Zusammenkunft zwischen dem Fürsten Nikolaus und dem Miriditen-Capitän Prenk bevorstehen. Aus Petersburg wird unterm Gestrigen telegraphirt, der Kriegsminister Miljutin habe dem Czar über den befriedigenden Zustand der Armee berichtet und gemeldet, daß die Concentri- rung beendet sei. Die hiesigen Officiösen nennen die von Londoner und Berliner Blättern gebrachte Analyse der erwarteten russischen Circular-Rote „nicht genau." Wien, 31. Januar. Die russische Regierung hat Vorräthe von Heu, Hafer im moldauischen Bessarabien angekauft; der Lieferungsort ist Reni JS- mail. In Chotim sind 14 Compagnieen Marine-Infanterie aus Kronstadt angekommen und der Avantgarde zugetheilt worden. Ein Bataillon Matrosen wird in Nikolajew erwartet. Wien, 31. Januar. Die von Konstantinopel verbreitete Nachricht, daß Oesterreich der Pforte den Rath ertheilt habe, Serbien und Montenegro aus- jufotbtni, Delegirte für die Friedens-Verhandlungen abzusenden, wird von unterrichteter Sette als unbegründet bezeichnet. Die Pforte ihrerseits fragte zwar in Wien bezüglich einer eventuellen Friedens-Vermittlung durch Oesterreich an, aber Oesterreich lehnte dieses Ansuchen höflich, aber entschieden ab. — Die „Presse" erfährt: Die Friedens-Verhandlungen zwischen der Pforte und Serbien stießen auf Schwierigkeiten, die Pforte stelle Zusatzfordrrungen betreffs des status quo ante, welche aber nicht präcise formulirt sind, Serbien wolle nicht auf Grund eines ihm nicht völlig bekannten Programms auf weitere Verhandlungen eingehen, und unterließ deshalb bisher, seinen diplomatischen Agenten Zukits für die Verhandlungen formell zu beglaubigen. — Die „Polit. Corresp." meldet aus Athen: Sir Henry Elliot und Jgnatieff wurden vom Könige in Audienz empfangen und hatten längere Be- sprechunzen mit den Ministern Komunduros und Kontostavlos. — Die „Polit. Corresp." meldet aus Bukarest den bevorstehenden Rücktritt der Minister der auswärtigen Angelegenheiten und des Innern, die Auflösung des ganzen Cabi- nets ist wahrscheinlich. Kogalniceanu oder Epureanu dürften sodann vorerst ein Uebergangs-Ministerium bilden, bevor die conservative Regierung sich constituirt. — Der Kaiser von Oesterreich ordnete für den verstorbenen Herzog Wilhelm Eugen von Württemberg eine achttägige Hoftrauer, vom 1. Februar angefangen, an. Wien, 31. Januar. Aus Athen, 29. Jan., wird der „Polit. Corresp." telegraphisch gemeldet, daß Lord Salisbury vom König Georg in Audienz empfangen worden sei und auch mit dem Minister-Präsidenten Komunduros eine Besprechung gehabt habe; Letzterer habe dabei die Ansprüche, welche Griechenland erhebe, näher gekennzeichnet und auf die Folgen hingewiesen, die unausbleiblich sein würden, wenn man jene Ansprüche unbeachtet lasten sollte, woraus dann Lord Salisbury die Forderungen der griechischen Regierung als billig anerkannt habe. Wien, 1. Februar. Die „Presse" meldet, daß die Friedens Verhandlungen zwischen der Pforte und Serbien momentan in's Stocken gekommen seien, weil die erstere an die von ihr aufgestellte allgemeine Friedens-Basis, den Pariser Vertrag und den status quo ante bellum, außerdem noch die Forderung von Garantieen knüpfe, welche Serbien für die Einhaltung des Friedens zu leisten hätte. Diese Garantieen seien von der Pforte zwar nicht näher bestimmt, es habe aber den Anschein, als ob sie auf die bekannten, bereits im September vorgelegten, von der Consrrenz beseitigten sieben Punkte zurückkommen wolle. Es sei für den Fürsten von Serbien und sein Cabinet unmöglich, einen Bevollmächtigten für die Friedens-Verhandlungen in aller Form zu bestellen, bevor sich die Pforte über die Garantie-Frage klar geäußert habe. — Die Pourparlers zwischen den österreichischen und ungarischen Ministern werden heute fortgesetzt. Knglasd. London, 31. Januar. Das von der amtlichen Zeitung veröffentlichte Vieh-Einfuhr-Verbot bezieht sich auch auf Schafe, Rindvieh und Ziegen, welche sich an Bord von Belgien oder Deutschland kommender Schiffe befinden oder befunden haben. London, 1. Februar „Reuter's Office" meldet aus Washington: Die Commission zur Entscheidung der Präsidentenwahl-Frage ist organisirt und hat beschlosten, bis auf weitere Anordnung geheime Berathungen abzuhalten. — Das Kabel zwischen Bahia und Rio ist wieder hergestellt. Italien. Ro«, 1. Febuar. Der „Diritto" meldet: Ein Gerichtsdiener des Zuchtpolizeigerichtes übergab gestern dem Cardinal, Grafen Ledochowski, eine Anklage und einen Vorladungsact vor das Tribunal in Posen für den 7. und 8. Februar, um sich wegen der ihm zur Last gelegten Vergehen gegen die deutschen Kirchengesetze zu verantworten. Nutzlaad. Petersburg, 31. Januar. Der „Golos" sagt betreffs der Verhaud« lungen der Türket mit Serbien: Kein vernünftiger Mann in Rußland kann die Erneuerung des serbischen Krieges wünschen, da die Folgen deffelben die orientalische Frage nur verwickeln würden. Der Siegesmarsch der türkischen Armee nach Belgrad würbe die mit Mühe errungenen gegenseitigen Beziehungen der Mächte, die gegenwärtig allein als Grundlage einer nützlichen Einwir- kung auf die Türkei gelten könnten, verstimmen. Wenn eS aber Serbien gelingt, befriedigende Friedens-Bedingungen zu erzielen, so würde die Aufgabe der Mächte hinsichtlich der Beilegung der orientalischen Schwierigkeiten bedeutend erleichtert. Der „Golos" schließt mit dem Wunsch, die serbische Regierung möge durch einen ehrenhaften Frieden mit der Pforte ihren Einsatz aus dem Spiele ziehen. Wei. Konstantinopel, 1. Februar. Dem Vernehmen nach beabsichtigt Huffuf vom Finanzminister-Posteu zurückzutreten. Pera, 31. Januar. Oesterreich und England haben an die Pforte das V.rlangen gestellt, daß dieselbe mit Serbien Frieden schließe, ohne die (bisher noch nicht näher bestimmten) Garantieen zu fordern; vor Allem aber sollen die Verhandlungen möglichst schleunig zum Ziele geführt werden. Arrmänien. Bukarest, 1. Februar. Die Grafen Chaudoidy und Courti sind hier angekommen. Minister Forescu zog seine Demission zurück. Im Senate verlangte Stourdza den Verkauf der Staats-Güter zur Bezahlung der Staats- Schulden und eine Reducirung des Armee-Budgets um 60 pCt. Amerika. Washington, 1. Februar. Die Majorität der Commission des Repräsentantenhauses zur Untersuchung der Wahlen in Florida hat nunmehr ebenfalls ihren Bericht zur Vorlage gebracht; während der Bericht der betr. Senats- Commission, wie gemeldet, die Acte der Local-Comit^s in Florida für gesetz- uud verfassungsmäßig erklärt hatte, gelangt der ersterwähnte Bericht zu ganz entgegengesetzten Schlüffen. SeMtfeberleht. Mitgetheilt von dem Agenten deS Norddeutschen Lloyd (S. W. Dietz in Gießen. Southampton, 30. Zanuar. DaS Poftdampfschiff Neckar, Eapt- W. Willt- gerod, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 20. Januar von Newport abgegangcn war, ist heute 6 Uhr Abends wohlbehalten Hurst Castle paffirt und hat um 8 Uhr Abends die Rerse nach Bremen fortgesetzt. Der Neckar überbringt 110 Passagiere und volle Ladung. . tAtwwIM ■ ■■ Ml— f. — - ----TT ~ ~ T'M - . n m ~l~_ —T -«1 M— . Temperatur i n Gießen. Januar 1877: Niedrigste..................— 4,7 • R. Mittlere...................4-2,82 _ Mittel frühe, er Jahre..............—0,75 „ Januar 1853 ................. 4-2,3 , Höchste..................4-13,0 , Niederschlag an 20 Tagen............3,12 Par. Zoll. Niederschlag im Mittel früherer Jahre an 16 Tagen . . . 1,76 Frilchbäckrr ; u Gießen. Sonntag, den 4. Februar 1877. Daniel Rühl am Rathhaus. H. Kuhn am Kreuz. Karl Ockel in der Löwengasse. en Gottesdienst Morgens: Pfarrverwalter Schlosser. Nachmittags: Pfarrvicar Schöner. e Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarroerwalter Schlosser.) Gustav-Adolf-Verein. Nächste Woche werden wir mit der Erhebung der diesjährigen Beiträge durch den Kirchendiener Knoll beginnen. Der Verein hat in unserer Stadt in den letzten Jahren theils»durch Wegzug, theils durch de« Tod viele seiner Mitglieder verloren. Wir bitten deshalb um die Erlaubniß, eine Liste zum Ginzeichnen beliebiger Beiträge auch denjenigen evangelischen Bewohnern unserer Stadt vorzulegen, welche unserem Vereine bisher noch nicht anaehört haben. Großes ist bishir durch treues Zusammen, wiiken unserer Glaubensgenossen geschehen. Der Guitav-Adolf-verein hat im letzten Jahre 1184 Gemeinden mit der S 'mmc von 694,028 JL unterstützt. Aber mehr als 1200 Gemeinden rufen noch seine Hütte an und bedürfen fortwährenden brüderlichen Beistandes, wen,-, sie nicht untergeben sollen. Möge daher unsere Bitte um Beitritt zu unserem Vereine bei Allen, welche ein Herz für unsere evangelische Kirche haben, freundliche Aufnahn'e finden! Wir ersuchen hiermit auch die Localvorftände der unserm Zweigverei-e angehören- den Orte, mit der Einsammlung der Beiträge baldigst za beginnen und das Ergebuitz an Großh. Drkaaat einzuschicken. Gießen, 2. Februar 1877. Für den Vorstand: Dr. Seel, Pfarrer. Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medicin und ohne Kosten durch die Heilnahrung: Revaleseiere Teit 30 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen ^esundheitS- speise widerstanden und bewährt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kindern ohne Medicin und ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Athens. Blaien- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma Husten, Unverdaul-chkeit. Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen se bst während der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung für Säuglinge schon von der Geburt a» selbst der Ammenmilch vorzuziehen. — Ein Auszug aus 80,000 Certi. ficatcn über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter Cerlificate vom Professor Dr. Wurzer, Medicinalrath Dr. Angelstcin, Dr Shoreland, Dr. Campbell, Professor Dr. Dsd6, Dr. Ure, Gräfin Castles!uart, Marquise de Bröhan, und vielen anderen hochgestellten Personen, wird franco auf Verlangen eingesandt. Abgekürzter Auszug auS 80,000 Eertificaten. Nr. 62476. Dem lieben Gott und Ihnen fei Dank. Die Revaleseiere hat meine 18jährigen Leiden im Magen und in den Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwäche und nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt. I. Comparet, Pfarrer, Sainte Romaine des Iles. Nr. 89211. Orvaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren genieße ich die kästliche Revaleseiere und leide seitdem nicht mehr an den Schmerzen in den Lenden, die mich während langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten. In meinem 93 Jahre stehend, erfreue ich mich jetzt der vollkommensten Gesundbeit. Leroy, Pfarrer. Nr. 45270. I. Robert. Von seinem 25 jährigen Leiden an Schwindsucht, Husten, Erbrechungen, Verstopfungen und Taubheit gänzlich bergestellt. 62845. Pfarrer Botlet von Ecrainoillc. Von Asthma mit häufige« Erstickungen völlig hergestellt- 80416. Frau Major Deutsch, geb. von Horn in Posen; deren Kinder vom Drüsenleiden hergestellt. Nr. 64210. Marquise von Brähan von 7jähriger Leberkraakheit, Schlaflosigkeit Zittern an ollen Gliedern, Abmagerung und Hypochondrie. i Nr. 75877 Florian Köller, K. K. Militäroerwalter, Großwardein, von Lungen- und Luftröhren-Katarrh., Kopfschwindel und Brustbeklemmung. Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren HandelS- Lehranstalt in Wien, in einem verzweifelten Grade von vrustübel und Neroenzerrüttung. Nr. 65715. Fräulein de MontlouiS, von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit und Abmagerung. Nr. 75928. Baron Sigmo von 10 jähriger Lähmung an Häaden und Füßen rc. Die Revalesoiöre ist viermal so nahrhaft als Fleifch und erspart bei Erwachsene« und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. Preise der Revaleseiere V» Pfd. 1 80 1 Pfd. 3 50 2 Pfd. 5 JL 70 J», 12 Pfd. 28 JL 50 H Revaleseiere Chocolatde 13 Tassen 1 JL 80 24 Tassen 3 JL 50 48 Tassen 5 t/M 70 u. s ro. Revaleseiere Biscuites 1 Pfd. 3 JL 50 2 Pfd. 5 70 H. Zu beziehen durch Du Barry u. Co. in Berlin W., 28-29 Passage (Kaiser- Galleric) und bei vielm guten Apotheker«, Droguen-, Specerei- und Delicatesseuhändlern im ganzen Lande, in Gießen bei ^I&ller * Schwager. (682 yl«*"* ewW*« ÄS Nachtrag s ' i Ust g W W *esS * li-h zu Hießen, den 31J Großherzogliä LÜ o >jiwr| Montag den Lornnttas [oll die der Gem $ (Ulfen ziehende Zagd auf Jahre mistttet öffentlich n werden. Asiddingsbausen, Großh. Bürgermeisi Lc Hersteiz Mittwoch de Diachmitt s-llku auf dem Hofe d dahier: LFohffühe, 1 Wc eine Kegmühle uni gcraihschaften, 5 und Rortofftln meistbietrud oersteiger ^it^n beu 2. Fcb iSroßherzo-lich Mit foUtn ^°ch d , 367 * 9 lnieist k;n 3o. HoPersl Donnerstag den r Vormitlags M 'n btm Mschimh Jrict Dachsbau, nachv steigert werden: 53 Eichen-tzaustämi Jntr. Durchmesse , Vanne, 106 SM $d)t,nd Wanfttn von »Spemfetnrnm. «»Ww «flrgt, ----Sch Holzverst Sreitag b(l . öon Vormtttc Z »ntr. Stab« 235 " 'S* :: 44 " n gflbr a s Kiefern- und Fichten - Bauholz besondere Aekannlmachung. bester Qualität, zu Psetten, Balten, SaJ« o* ‘ ~ fparren, Grubenkolzern rc. geeignet, oer- ie«. empfiehlt (518 wandt zu haben. D e r n. Lindenplatz. 569) WnnttLlüi* werden billig abgegeben. 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März an anderweitig zu vermieden ________________Fritz Fürst Wittwe. 644) Kleines Familien • Logis zu oer- miethen. ___________Frankfurter Straße Nr. 32,5. 650) Ein möbUltes Zimmer zu ver- miethen Sonnenslroße Nr. 75.___________ 622) Ein Fomilienlogis zu vermiethen und alsbald zu beziehen. Töpferwaarenh. Pfeiffer, Ttefenweg. 49) Der zweite Stock meines Hauses in der Gartenstrafte, 6 Zimmer rc. enthaltend, ist zu vermiethen und am 1. Mat beziehbar. Auf Wunsch kann Stallung abgegeben werden. Schmitt, ___________________Univ.-Ger.-Actuar. 69) Ein kleines Famtlienlogis per sofort zu vermiethen. Seltersweg Lit. C- Nr. 2. 590) Ein Fainilienlogis im 3. Stock zu vermiethen und bis 1. Mai zu beziehen bet G Lony Fleischbeschauer. Wermischte ÄnzeigM. 640) Eine Dame sucht bis zum 1. Ma 2—3 Zimmern mit Zubehör. Näheres bei der Exped. b. Bltts. 642) Grm mit guten Schulzeugnissen versehener Lehrling kann bei uns eintreten. S» Bock, di? Cie* 647) Ein kleines Handwägelchen zu kausen gesucht in Lit. D-Nr. II.Mäusburg. Lauffrau gesucht. Wallthorstraße A. 223._______(653 621) Em braves zuverlässiges Mädchen gesetzten Alters wird zur Beaufsichtigung eines Kindes gesucht. Näheres Marktstraße D- 219. 615) Ein rothl'cher kleiner Schnauzer 1 hat sich verlaufen. Dem Ueberbringers Seltersherg E- 8t eine Belohnung. 600) Zum alsbaldigen Eintritt suchen wir einen Lehrling ___________Na ttman n & Weidig. 430) Ein Mädchen von 14—16 Jahren wi,d für ein hiesiges Geschäft gesucht. Näheres bet der Exped. b Bltts-_________ 365) E schichte unb Geographie Unterricht zu ertbetlen. Näheres zu erfragen in der Expedition unter Nr. 402. ________ B jeden Standes finden BXQIBKiVatf diskrete Aufnahme be 92) Hebamme Müssig in Mannheim. 643) Einen leeren Sack gesunden; gegen Erstattung der Einiückunusgebühren abzu» holen bei_____________Carl Faber II. Commisstclle Gesuch. Ein junger Mann sucht per 15. April Stelle auf dem Comptoir eines hiesigen Engros'-Geschäfts, gleichviel welcher Branche Gefl. Offerten unter R. befördert die Exped. d. Bltts. (207 Oswald’* (warten. Zum ersten Male hier: Fräulein Martha, bie weltberühmte Herkulessin, welche mit schwerem massiven Ceutnei -Gewichte die schwierigsten Productionen ausübt, dann einen Ambos von 500 Pfund auf freien Füßen, trägt, auf welchem jeder dos Recht hat zu schmieden (651 Um zahlreichen Besuch bittet Hochachtungsvoll 2VCartlia. ___________Eintrittspreis: Erster Platz 50 Zweiter Platz 25 4. »u einer Besprechung wegen der Fortsetzung des Vicinalweg- von Reiskirchen über Winnerod nach Reinhardshain werden die Herren Vertreter aller bei diesem Wegbau irgendwie in Betracht kommenden Gemeinden, die Herren Bezirksbauaufseher Hahn und Wild hack zur gleichzeitigen Abgabe eines technischen Gutachtens, sowie alle weiteren Interessenten auf Sonntag den ü. Februar l. I., Nachmittags 3 Uhr, in bie Wirtbschaft des Herrn Geng nagel zu Groß.Buseck biermit erqebenst eingeladen. 586)____________Mehxere Interessenten. Darmstädter Mrde-Loose ä 2 Mk. find in der Expedition d. Bl. zu haben. Für die J. C. Böhler’schc Dampf-Färberei und chemische Kunst-Wascherei Köln-Gießener Dahn. Abfahrten von Gießen nach: Deutz G45, 12, 4«. Dillenburg 6", 12, 4«, 9». (11 Stege« 6*«, 12. Wetzlar 6« 8«, 9“, 12, 4«, 7», 9*. Bietsch) in Oswald s Garten, Giesien. Weidauers Menagerie enthält eine Sammlung gut dressirter Raubthiere: Als zwei Afrikanische Löwen, (männlidi unb weiblich) Leoparden, Panthertiger, Hyänen, Bären, Wölfe, verschiedene AffkNgattungen unb verschiedene andere Naubrhiere Die Dressur mit Löwen, Leoparden und Hyänen findet um 4 und 6 Uhr, die Hauptdressur nebst Fütterung um 8 Uhr statt. Die Menagerie ist dem Publikum geöffnet von Sonntag bis auf Weiteres von Morgens 9 Uhr bis Abends 9 Uhr. Die Herren Lehrer, welche gesonnen find mit Ihren Schulen die Menagerie zu besuchen, lobe mit denselben zum Besuche ergebenft ein. Entree hierfür 10 HK Kind. Der Besuch der schulen ist von Montag bis aus Weiteres von Morgens 9 bi8 Nach mittags 5 Uhr. Um geneigten Zuspruch ladet ergebenft ein <»52) Heinrich Weidauer, Thierbändiger. in Frankfurt a. M. übernimmt gefällige Aufträge 88)Pli. Sehlatter» Warme Bäder! Erlaube mir, meine Bade Anstalt in empfehlende Erinneruna (U bringen. 0 87~)______________Aiuh'. Eitle»*« Lehrling gesucht. Wir suchen bei freier Station zum so» fortiflen Eintritt ober pr. Ostern einen Lehrling mit guter Schulbildung und gefälliger Handschrift für'- Comptoir. (646 Justushütte bei Gladenbach, im Febr. 1877. Schulz & Wehrenbold. z.'c.a-'lmartltche «.ebactijn: ©ebeqc - . _ rut und ««lau ber Brübl'fchen Nnio^Druckerei (Fr. Ehr. Srsch' SP betreff e Wir fordern säumt sn uns einzu Darmstadt, biiii haben in der zi gtbiiib: „1) R Aussicht xJmng der H'sttze durch das Reic Lnezelt wird? 2) £ tinj gedenkt die Gr lnWgt dieselbe i: ind'Slheinischen Prov Die Abgg. v. s Men, dahin Wirker atopürte sog. Dresde auch der Vertreter de twl» Einführung gela r Berlin, t j oarung wegen Wechsels ptfn Lehrerinnen ge »‘gerinnen ist jedoch l'c 'n Preußen als Vo unteWkn; zweitens -cultativen Prüfung i *« A«ung 187, . M euglisö 'S7’ dl! chimM, $Wfn zurück. Der , . " 5Bie wir a» Schlat aefübrt- n * SÄ' "ich «it, u? r‘!9®il »' “> s'-h Kai rrnD: Erl-dl, ?''^«, ,6le ünübeiP" »i u i > r >nt. m 5 Ai, öle ®