la Mittwoch, den 3. Januar L8-V. chichencr 'Anzeiger Anzeige- nnb Amtsblatt für den Kreis Gießen. ■gag.tCT tt ^gga^’sixäfisssz ~ Amtlicher H h e i t. Vom 23. Decbr. 1876. 23. December Vom Nr. 27 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 27. l. M., enthalt: (Nr. 1153.) Gesetz, betreffend die Abänderung des §. 14 des Gesetzes wegen Erhebung der Brausteuer vom 31. Mai 1872. Nr. 28 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 29. l. M., enthält: (Nr. 1154.) Gesetz, betreffend die Feststellung des Reichshaushalis-Etats für das Vierteljahr vom 1. Januar b.s 31. Marz 1877. Nr. 29 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 30. l. M., enthält: (Nr. 1155.) Gesetz, betreffend die Abänderung mehrerer Reichstags-Wahlkreise. Vom 25. Decbr. 1876. Gießen, den 31. December 1876. Großherzogliches Krersamt Gießen. v. Röder. _________________________________ --------- Än die Großherzoalichen Bürgermeistereien des Bezirks. «um «wecke der Wahrung der Besitzwechsel ersuchen wir Sie um gefällige Einsendung der Brandkataster, soweit solche nicht m nächster Z-'t zu WahrunAon Länderungen durch Großh. Kreisamt doch anher gelangen, sowie um Verzeichniffe der abgegangenen Gebäude. Gießen, den 1. Januar 1877. Großherzogliches Steucr-Commiffariat Gießen. __________________S ü f f e r t. _________________________________________________________ ~ — Än die Grostherzoglichen Bürgermeistereien des Bezirks. Als Amtstage bei Großh. Steuer-Commiffariat bleiben wie bisher die Tage: „Dienstag" und „Samstag" bestimmt. Wir ersuchen Sie um die ortsübliche Bekanntmachung. Gteßen, den 1. Januar 1877. Großherzogliches Steuer-Commissariat Gießen. S ü f f e r t. — Bekanntmachung. 3n dem Budget des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen ist der Betrag von 300 JL. zur Subventionirung landwirthschaftltcher Casinos vorgesehen^^ ^willigenden Unterstützungen können zur Anschaffung paffender Bücher und 3^^ |»r Ausführung nützlicher Versuche verwendet werden. Behufs Gründung derartiger Localvereine wird wiederholt auf Vorstehendes aufmerksam gemacht. Gießen, den 30. December 1876 landwirthschaftlichen Bezirks-Vereins Gießen. v. Röder._________________. — Der nächste Reichstag wird einen hochberühmten Namen In seine unter Belastung in seiner Stelle die Functionen des Untersuchungsrichters für Aprn soeritn, «jv. r...... m , , 1 1877 7n um Lehrer' 'an" der Realschule zu Michelstadt zu ernennen; am der Geheimen Legations-Räthe Jordan und Bucher zu wtrkl.chen G-He.men 4. Decbr/dem Bez,rksgerich.sra.h bei 'bem »«der Se9ationg^äi^n mxt b-n 3«anae ®r-Jmten Namen In seine alleranädiast geruht zu ernennen: Am 23. Decbr. den Berg-Aspiranten Wilhelm Ziegler von Bad Nauheim mit Wirkung vom 1. Januar 1877 an zum Bergmeister für die Provinz Oberheffen und den Obersteiger bei dem Bergamt Dorheim Karl Plock m Bad Nauheim auf Widerruf zum ständigen Gehülfen des Bergmeisters für die Provinz Oberheffen mit dem Amtstitel „Bergmeisterei-Assistent" zu ernennen. Berlin, 30. December. Der „Reichs-Anz." publtcirt die Ernennung den Sprengel des genannten Bezirksgerichts auf 1 Jahr zu übertragen; an dems. Tage den Kreisbauaufseher-Aspiranten Karl Snell aus Groß-Gerau zum Kreisbauaufseher in Alsfeld auf Widerruf zu ernennen; am 5. Decbr. dem Trompeter i. P. Johann Christian Weidner die Stelle eines Pedellen an der Realschule zu Darmstadt auf Widerruf zu übertragen; am 6. Decbr. den Kreisveterinärarzt zu Lauterbach Dr. Franz Kreuder zum Kreisveterinärarzt zu Nidda zu ernennen; am 8. Decbr. den von dem Stadtvorstand zu Alsfeld aut die zweite Gemeinde-Schulstelle zu Alsfeld präsenlirten Schullehrer Heinrich Schneider zu Altenstadt für diese Stelle zu bestätigen; an dems. Tage dem Schulverwalter Jacob Liebmann aus Weisenau'die dritte Gemeinde-Schulstelle zu Nackenheim zu übertragen. t f n 8. Dienstentlassung. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben allergna- diaft geruht: am 8. Decbr. die Lehrerin Emma Metzler zu Groß-Gerau auf ihr Nachsuchen mit Wirkung vom 3. Octbr. d. I. an als definitiv angestellte Lehrerin zu entlasten. , . . 9. Versetzung in den Ruhestand. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 6. Decbr. den Steiger bei der Grube Lud- wigshoffnuug bei Melbach Wilhelm Plock auf sem Nachsuchen in den Ruhc- Aeutschland. DarVstadl, 30. Decbr. Die Nr. 55 des Großherzoglichen Regierungsblatts hat folgenden Inhalt: , , 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Gesammtmmisteriums, die Ausführung der Reichsgesetze vom 9., 10. und 11. Januar 1876 über das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste, ten Schutz der Photographieen und tas Urheberrecht an Mustern und Modellen betreffend. 2. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen, tu Organisation der Daubeamten betreffend. Es wird zur Kenntniß gebracht, daß Se. Königl. Hoheit der Großherzog die Aufhebung des Hosbauamts Darmstadt mit Wirkung vom 1. Januar 1877 und die Übertragung der seitherigen Dienstgejckäfte desselben an das Großherzogliche Kreisbauamt Darmstadt und einzelner Objecte an andere Großherzogliche Kreisbauämter zu genehmigen ge^ $3. Bekanntmachung Großherzoglichen Ober-Consistoriums, die Ergebniffe der Verwaltung deS allgemeinen evangelischen Kirchenfonds vom Jahre 1875 betreffend. Die Gesammt- Einnahme beträgt 50,629 Mk. 42 du Ausgabe 50,024 Mk. 62 Pfg. Verglichen bleibt Rest 604 Mk. 80 Pfg.; dieser besteht in baarem Vorrathe. 4. Ordensverleihungen. . _ , _ 5. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen eines fremden Ordens. 6. Namensveränderung. c „ 7. Dienstnachrichten. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben aller- gnädigst geruht: am 30. Novbr. den von den Senioren der Gefammt-Fannlie der Frhrn. Schenck zu Schweinsberg auf die evang. Pfarrstelle zu Ulfa ptäsen» tirten Pfarramtscandidaten Julius Reusch aus Rodheim an der Horloff für diese Stelle zu bestätigen; an dems. Tage dem Milprediger und ersten Knabenlehrer Rudolph Ebel aus Butzbach die evang. Pfarrstelle zu Beienheim, dem evang. Pfarrer Theodor Heinrich Bindewald zu Groß-Eichen die evang. Pfarrstelle zu Frischborn, dem evang. Psarramtscandidaten Friedrichs Ludwig Ritter aus Hammelbach die evang. Pfarrstelle zu Ober-Ingelheim zu übertragen; am 2. Decbr. den Lehrer an der städtischen Realschule zu Groß-Umstadt Dr. Jgna^ Frost aus Noßadcl, im Kaisertum Oesterreich, mit Wirkung vom 15. April 10. Concurreiizqföffnungen. Erledigt sind: die Gemeinde-Schulstelle zn Dornberg mit einem jährlichen Gehalt von 685 Mk. 71 Pf^die Gemeinde- Schulstelle zu Melbach mit einen, jährlichen Gehalt von 857 Mk. 14 Pfg- 10. Sterbefälle. Gestorben sind: an, 6. Octbr. der evang. Schullehrer Leinreich Stock zn Weinheim; am 18. Novbr. der Schullehrer Georg Roth zu Dorf-Gill; am 22. Novbr. der Bauaufseher i. P- Philipp Alker zu Grun- berg; am 8. Decbr. der Kreisarzt Dr. Robert Engau zu Nieder-OIm. Darmstadt, 31. December. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben Mitte fehlen sehen. Der General-Felbmarschall Graf v. Moltke ist fest ent- schloffen, ein Mandat nicht wieder anzunehmen; er hat dies in den letzten Tagen seinem bisherigen Wahlkreise und anderen Wahlbezirken schriftlich in Lanz entschiedener Weise erklärt. Daß diese Resignation in Reichstagskreisen Allgemein und lebhaft bedauert wird, ist wohl selbstverständlich. Berlin, 1. Januar. In der Reichstags-Sitzung vom 15. v. Mts. hatte der Abg. Liebknecht unter den „Beweisen" für die angebliche Verletzung des Briefwechsels auch verschiedene Fälle angeführt, in welchen Briefe gänzlich verschwunden seien. Dem genannten Abgeordneten wurde von dem General-Postmeister sofort bemerkt, daß daraus doch nicht folge, diese Briefe seien auf der Post verschwunden oder unterdrückt. Ein im zweiten Blatte der „Köln. Ztg." vom 1. v. Mts. aus Bielefeld berichtetes Ereigniß ist so recht danach angethan, hierzu ein Beispiel zu liefern. Ein Lehrling in einem bedeutenden Hause daselbst hat Monate lang einen großen Theil der ein- und ausgehenden Correspondenz desselben auf dem Wege nach und von der Post unterschlagen. Erst als er seine Briefmarderei zu unverschämt betrieb, wurde er von dem Prinzipal darüber ertappt. Am Tage der Entdeckung wurden noch ungefähr 150 Briefe und Postkarten in seinem Zimmer vorgefunden! Wäre er vorsichtiger gewesen, dann hätte er auch wohl unentdeckt bleiben föft neu, der Verdacht würde sich wahrscheinlich gegen die Post gerichtet haben, und der Abg. Liebknecht hätte seine Sammlung von „Actenstücken" zum Beweise der Verletzung des Briefgeheimnisses auf der Post wesentlich bereichern können. Posen, 30. December. Gestern wurde eine deutsche Volks Versammlung abgehalten, welche einstimmig beschloß, den Landschafts - Diiector und früheren Regierungs-Präsidenten v. Willenbücher (liberal) als einzigen Reichstags-Can- didaten für Posen aufzustellen. Metz, 31. December. Der „Metzer Ztg." zufolge ist die Wahl Bezan- fon's zum Bürgermeister vom Kaiser nicht bestätigt worden. Kreis-Director v. Freyberg ist zum Bürgermeisterei-Verwalter ernannt. Hefterreich. Pesth, 30. December. Trotz osficiösen Dementis hat der Rath der Krone die Occupations-Frage verhandelt. Die Blätter fordern die Besetzung Serbiens als Faustpfand gegen Rußland. Israukreich. Paris, 30. December, Abends. Der „Moniteur" schreibt: Die Hoffnung auf Erhaltung Les Friedens sei festzuhalten, obgleich constatirt werden müsse, daß bisher die Dispositionen der Pforte nichts weniger als versöhnlich erscheinen. Paris, 31. December. Der Conseils-Präsident Jules Simon erklärte beim Empfang des Syndicats der Wechsel-Agenten, er hoffe fest auf einen friedlichen Ausgang der auswärtigen Krise und rechne dabei auf die weise Besonnenheit der europäischen Mächte. Versailles, 29. December. Der Senat hat ohne Debatte und einstimmig das Budget so genehmigt, wie es gestern von der Deputirten-Kammer beschlossen war. Morgen wird die Session geschloffen. Versailles, 30. December. Der Senat und die Deputirten-Kammer wurden heute durch die Verlesung eines Decrets, das die außerordentliche Session für beendet erklärt, geschlossen. Sie werden am 9. Januar 1877 zur ordentlichen Sitzung wieder zusammentreten. Kelgierr. Brüssel, 31. December. Der „Nord" glaubt nicht, daß der russische Botschafter in Paris, Fürst Orloff, im Auftrage Rußlands hierher komme und daß die Sendung desselben in irgend einer Beziehung zu dem Projecte einer Occupatiou Bulgariens durch belgische Truppen stehe. Der „Nord" glaubt vielmehr zu wissen, Fürst Orloff begebe sich auf eine Einladung des Königs der Belgier hierher. Nußlaud. Petersburg, 30. December. Der „Golos" bespricht die politische Lage und hebt hervor, der Sultan könne recht wohl die von den Mächten geforderten Concessionen gewähren, weil beY Fanatismus der Türken bisher die Regierung nicht nur nicht beeinflußt, sondern die Regierung vielmehr den Fanatismus künstlich hervorrief, je nachdem es ihren Plänen entsprach. Durch weise N-chgiebigkeit werde Sultan Hamid sich mehr befestigen als durch starren Widerspruch, der unzweifelhaft schwere Conflicte herbeiführe. Moskau, 30. December. Die „Mosk. Ztg." schreibt: Rußland werde beim Abbruch der Verhandlungen die Entscheidung Europas, nicht seine eigene, der Türkei aufzuzwingen haben. Europa würde dann gleichsam einen Krieg gegen die Türkei mit russischen Waffen führen. Eine wohlwollende Neutralität Europas Rußlaub gegenüber sei ungenügend. Rußland warf die orientalische Frage nicht auf, obwohl es ein Interesse haben konnte, der Türkei den Gnadenstoß zu geben; es könne nicht neben den Kriegs-Opfern noch Rücken- oder Seiten-Angriffe riskiren und müsse daher das eigene Interesse mit dem Interesse irgend einer anderen Macht verbinden. Türkei. Konstantinopel, 28. December, Nachts. (Durch Linien-Störung verspätet.) Die Conferenz hat in ihrer heutigen Sitzung, welche 4 Stunden bauerte, beschlossen, daß der Waffenstillstand auf 2 Monate, bis zum 1. März, verlängert werde. Die türkische Regierung überreichte ihre Bemerkungen über mehrere von der Vor Conferenz gestellte Anträge, namentlich bezüglich'der Ga- rantiecn. Unter den Bevollmächtigten, welche sich über die aufgeworfenen Fra- gen aussprachen, ist namentlich der französische, Graf Chaudordy, zu nennen. Man hoffr, daß m den nächsten Confereuz-Sitzuugen die A.beiteu raschen Fort gang nehmen und zu einer friedlichen Lösung führen werden; jedenfalls haben stch die Besorgnisse erheblich vermindert. Die britische Flotte ist von der Besika-Bal nach dem Piräus abgesegelt. Konstantinopel, 30. December. Der Minister der aus bärtigen An- gelegenhelteu, Savfet Pascha, theilte amtlich den Vertretern d r Pforte im Auslände mit, daß der Waffenstillstand bis zum 1. März 1877 verlängert worden. Numänierr. Bukarest. Seit einigen Tagen gehen auch in Rumänien ganz eigen» thümliche Dinge vor, die, wie von hier geschrieben wird, nichts Geringeres, als den Sturz des Cabinets Joan Bratianu zu ihren Endzielen haben. Die bekannten politischen Koryphäen Joan Ghika und Cogalniceanu haben den Alt- Conservativen die Hand gereicht, was, ganz abgesehen von der Persönlichkeit dieser beiden eben genannten Staatsmänner, in diesem Augenblicke auch noch dadurch an Bedeutung gewinnt, daß beide Vice-Präsidenten des Senates, folglich auch dem Fürsten die höchsten Würdenträger des Landes sind. Der Fürst seinerseits soll jedoch, wie man in bestunterrichteten Kreisen versichert, der Person des gegenwärtige» Minister-Präsidenten Joan Bratianu nicht entbehren wollen, und so wird denn, aller Voraussicht nach, eine Modifikation des gegenwärtigen Cabinets, und zwar im Sinne Cogalniceanu's, Platz greifen. Wahrscheinlich werden Kriegsminister Slaniceanu und der Minister des Innern Vernescu zurücktreten. Der parlamentarische Impuls zu diesem Umschwünge wird durch eine im Senate einzubringende Interpellation über die Entsendung Demeter Bratianu's nach Konstantinopel eingeleitet werden. Letzterer hat bekanntlich den Auftrag, die Ansprüche und die Forderungen Rumäniens sowohl bei Oer Pforte selbst, als bei der dort tagenden Conferenz geltend zu machen. Diese Jnter- pellat-on wird wahrscheinlich schon in der nächsten Senats-Sitzung angemeldet werden. Amerika. New-Nork, 30. December. Der Expreßzug der Pacificbahn gerieth in Folge des Schneetreibens aus den Schienen und stürzte bei Ashland (Ohio) 75 Fuß hoch über die Brücke hinweg in den Fluß. Viele Personen sind tobt, 52 verletzt. Nach einer gestern aus Matumoras eingelaufenen Depesche sind der Präsident Lerdo de Tejada und Eskvbedö in Mozatlan angenommen. Por- firio Diaz besetzte Queretaro, Iglesias hat sich nach Guanazuato gewendet. New-Uork, 3 l. December. Das gestrige Unglück der' Pacificbahn pasffrte in Ashtabula (Ohio) am Eriesee, nicht bei Ashland; man schätzt die Zahl der Todten aus etwa hundert. _______ Lokal-Notiz. Gießen, 2. Januar. Wieder ist eine Agitation in Scene gesetzt worden, um vo» dem diesigen Stadtvorstande die Einrichtung einer sogenannten höheren Töchterschule im Sinne des Gesetzes zu erlangen. So berechtigt auch theoretisch ein solches Institut sein mag, ein praktisches Bedürfniß für unsere Stadt iß es nicht, und daß dies un'ere Stadtverordneten vollständig richtig erkannt und demgemäß beschlossen haben, dafür ist ihnen d'e Bürgerschaft zu großem Danke verpflichtet. Es sollen auch diese Zeilen nur die Uchereinstim au,g des größten Th-iles der Bürger mit den Beschlüssen der Stadtverordieten coiftatiren, verbunden mit der Bitte sie mögen trotz aller Agitation auf ihrer der Stadt nützlichen Ansicht beharren. Denn, wie oben schon anaedeutet, läßt sich ftat st sch naßweisen, daß nur eine Minderheit von etwa 60-70 Vätern in hiesiger L>tadt ihren Töchtern eine höhere Bildung ja verschaffen wünscht, als sie die derzeitige Einrichtung unserer höheren Töchterschule narantirt. Haben denn nicht die gut geleiteten und mit tüchtigen Lehrkräften besetzten Piivatinstitute der Herrn Dr. Lips und Krumm und Frau Dr. Weiffenbach, wenn sie auch unter dem Nei; der Neuheit mit einer höheren S hülerzahl den linier? richt besannen, m t einem Mmnnum von Schül-rinnen etwa (50, 60 70) ihre Thätig- feit eingestellt? Wenn wir nach dem Grunde eines solchen Umschwunges fragen, so liegt er anerkannter Maßen nicht in dem nicbngen Grad der Leistungen erwähnter Institute, sondern nur darin, daß die Mehrzahl Der Eltern die Ansicht gewann, es liege nicht das Bedürfniß vor, ihre Töchter m dem von jenen Instituten behandelten und durch eine Reorganisation unserer Töchterschule angestrebten Lehrmaterial unterrichten zu lassen. Nie und ninune- aber kann man berechtigterweise von einer Stadt verlangen, daß sie für eine Minorität (hochgegriff n 70 Leute, die zum größten Theil noch Fremde sind) ein so thmeres Institut, wie die neue hö;ere Töchterschule sein würde, ms Leben rufe, das abgesehen von den wissenschaftlich-gebildeten Lehrern dem Dirigenten allein 4600 Mark juwendet, und bei große n Kostenaufwaade doch nur eine Trennung Der bürgerlichen Elemente und der sogenannten gebildeten Beamten- and Professorenkreise bezweckt. Wenn auch die Regierung, wie wir hören, jetzt bereit ist dem Stadtvorstan^e auf die Besetzung der Lebrerstellen der neuen höheren Töchterschule den notbwe ibiflen und natürlichen E nfluß zu gewähren, so kann ooch leicht ihr dann unbestrittenes Recht der Oberaufsicht jenes Zugeständniß in ihrem Sinne unschädlich machen Daju kommt, daß an tüchtigen sa ch w i s s en s ch a f t li ch en Lehrkräiten alle Staatsonstaltrn (Gy nnasien und Realschulen) nicht allein in Hffsen, sondern in ßanj Deutschland Mangel haben, so daß sich die nöthigen Lehrer für eine höhere Töchterschule im Sinne des Gesetzes gar nicht, ober boch nur mit den größten p cuniären Opiern gewinnen lassen, mit Opfern, welche die Ausgaben des Staates für seine Gymnasial- und Reallehrer weit übersteigen, ba es doch keinem Zweifel unterliegt, daß jeder wissenschaftlich^gebildete L.hrer lieber an einem Gymnasium ober Realschule unterrichtet, als bei geringer Gehalts Differenz zu euer städtischen höheren Töchterschule übergeht. Also bei dem Mangel an tachwiss-asch aftlich gebildeten Lehrern und ^le- mentarlehrern würde man bei der Or^anis ition einer neuen höheren Töchterschule genöthiat fein, zu Lehrerinnen in ausgedehnterem Matze seine Zuflucht zu nehmen, als es der Ansicht competenter Päwgogen und b:n wohlc.wogenen Beschlüssen unseres Lrtadtooruandes entspricht, oder man mit de den Wünschen unserer protestanistch- orthodoxen Partei entsprechend gezwungrn fe n zu protestantischen Theologen zu greifen. Ob aber gerade die Sladt Gießen berufen 0'1, an ihrer höheren Töchterschule noch mehr Theologen protestantischer Religion anzustellen, als gegenwärtig daran beschäftigt stnd, ist doch mehr als zweifelhaft, zumal cs ja außer Frage steht, daß dieselben mit Ausnahme der Religion zu sonstige,n fachw ssenschuftlichem Unterricht durch ihre Vorbildung in keiner Weise genügend vorbereitet erscheinen. ~ Den berechtigten Wunsch allerdings können wir nicht unterdrücken, daß der Stadtoorstand, wie es je auch in seiner Adsi-t l egt, dafür Sorgen tragen möge, der jetzt vorhandenen Uebersüllung einzel>aer Classen der derzeitigen höyeren Töchterschule durch Trennung in Parallelklassen balbmögl'chst abzuhelfen. —_______________________ Vermischtes. Darmstadt, 29. D^c. In einer Gerne nbe des Odenwaldes wurde jüngst auf einer Treibjagd ein Hase geschossen, dabei leider auch drei Treiber angeschossenl Tüchtige Son tagsjäger! Marpingen. Nachdem die Muttergottesersheinungen sich als eitel Wind erw esen babeji, fangen die Bewohner Marpingens an, sich ihrer Leichtgläudigke-t zu schämen. Während die ultramontanen Blätter, anstatt fein stille zu fern den Mund noch recht voll zu nehmen sich erdreisten, gestehen die unverdorbenen Landleute es offen em, daß man sie belogen und betrogen hat. So soll dem Vernehmen nach ein Sch'iftflück in Ma-p ugen circuhren, in dem die Unterzeichner erklären, daß sie an die E'scheinungen von vornherein nicht geglaubt batten. Schade nur, daß di guten L "te r>.cht früher mif der Sprach' b'fauiQ'türf' sind! (D- V.-E.) „Billig und gut* ist das P ädikit, was oem Daheimkalender zukommt, der seiner hohen Auflage wegen das Beste in guter Ausstattung für geringen Preis geben kanir. An chm wlld das entgegengesetzte Schlagwort zu Schanden. Bebufs Verminberung von Schreibereieu imb Jncassokosten er- suchen wir die geehrten Inserenten dringend, kleinere Inserate bei ber Aufgabe gefälligst 6aar bezahlen zu wollen. Expedition deS Gießener Anzeigers. Allgemeiner Anzeiger. Häute - Versteigerung. 27) Donnerstag den 4G Januar, Abends 8 Uhr, werden die Häute, welche der UiehversicherungS-Gesellschaft im Laufe des Jahres 1877 zu fall en, im Locale des Herrn Führer versteigert. Gießen, den 2. Januar 1877.K. Simon, KesONdere Bekanntmachungen Bekanntmachung. Zur Bezahlung, der Zinsen, welche von den bei der kiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: 1) Mittwoch den 3. Januar 1877, 3) Donnerstag „ 4. „ „ 4) Samstag „ 6. „ „ 5) Dienstag „ 9. „ „ 6) Mittwoch „ 10. „ 7) Donnerstag „ 11. „ „ 8) Samstag „ 13. „ „ Die Interessenten werden daher cmfge fordert die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich tu legitimiren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten her Stadt (ließen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, am 28. November 1876. Per Rechner der Spar- und Leihkasse: ________Kehr. _______ Die hiesige Gemeinde sucht Kapitalien im Betrag zu 4000 Jl. zu 40/0 Zinsen aufzunehmen. Diejenigen Herren Kapitalisten welche sich an dieser Kapitalaufnabme be- tbeiligen wollen, werden ersucht, ihre Anmeldungen, unter Angabe des Betrags, baldigst an den Unterzeichneten gelangen zu lassen. Bellersheim, den 30. December 1876. Großherzogl. Bürger eisterei Bellersheim. 24) Bopp. Kersteigcrungen. Holzversteigerung in der Fürst!. Oberförsterei Lich. Im Distrtct Höler, ca. Stunde von hier, soll nachoerzeichnetes Holz versteigert Werden: 1. Montag den 8. Januar: Scheith. Prügelh. Stockh Neish Raummeter Buchen, Eichen — 15 2 4 Nodelh., Aspen 6 25 90 320 Ferner: 9 Eichenstämme, mit 2,54 Kubikmeter, 97 Kiefern- und Fichtenstämme, 15—40 (Zentimeter stark und 5—18 Mir. lang, mit 57,28 Kubikmeter. 1835 Fichtenstangen, mit 53,23 Kubikmeter Anhalt, zu Bohnenstangen, Wagnerholz. geringen Sparren rc. tauglich, u 45 Rmtr. Kiefern r Nundscheitholz von 21/2 und 3 Mir. Länge. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf der Hauptschneiße im Höler. 2. Dienstag den 9. Januar: 370 Kiefern st ämme bester Qualität, 18—48 Centime!er stark und 3—23 Mtr. lang, mit 273,60Kbmtr., 2 Eichenstämme, mit 2 58 Kbmtr. Inh., 260 Rmtr Kiefe n-Rundscheitholz von 2V2 und 3 Mtr. Länge, und 113 Rmtr. gewöhnliches Kiefern-Scheit- und Prügelbolz. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr auf dem Garbenteicher Vicinalweg am Kellersberg. Lich, den 30. December 1876. (23 Wtmmenaucr, Forstrath. Donnerstag den 4 Januar, Nachmittags 2 Uhr, sollen im Ortsgerichts-Büreau 2 Lebens-Versicherungs-Policen meistbietend versteigert werden. Gießen, den 2 Januar 1876. (26 Großherzoglrches Ortsgericht. Müller. Arbeits-Versteigerung Samstag den 6. Januar 1877, Vormittags 11 Uhr, sollen auf der Bürgermeisterei zu LangSdorf, die Lieferung von 98 Cub. Meter I. Sorte Pflastersteine, sowie die Anfertigung von 12 Stück Straßen-Laternen, öffentlich versteigert werden- Villingen, am 31. December 1876. ______Hei neck, Bezirksbauaufseher. (21 Versteigerung von Pappelstämmen. Donnerstag, den 4. d M., Morgens 9 Uhr, sollen auf der Straße von Klein-Linden «egen Großen - Linden und Dudenhofen 16 Stück Poppelstämme von 6—8 Meter Länge und 30—85 Centimtr. Durchmesser an die Meistbietenden versteigert werden. Die Zusammenkunft ist auf der Straße Gießen gegen Großen-Linden bet Abthei- lungs-Nr. 13. Gießen, den 2. Januar 1877. (35 Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. In Vertretung: M. Wahl, pr. Kretsbauaufseher. KeUgeöolenes. Mirthschaftsemrichtung. 1 Büffet, 24 Tische, Stühle, Sophas, Bettladen mit Sprungfeder-Einlagen, Waschtische, ein dreiarmiger Petroleum- u. mehrere Gaslustres, alles sehr gut erhalten, verkaufe ich sehr billig. J. Rothenberger, 3)______________________Lindenplatz. Bittes-Pulver verkürzt die Zeit des Butterns, macht die Butter fester und schmackhafter und verhindert das Ranzigwe.den derselben. Ein Paket für 500 Liter Milch ä 50 Pfg- zu haben bei C- F. S e m m l e r. (15 Beachtung für alle Qi ranke! Tausende un> aber Taufende zerrütten ihre Gesundheit durch Ausschweifungen. 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Aifchost-hause, - - f. - Aans Aopfen - Auttus Dodenberg - <«rt Krenztl - MaL Ain, - Zstz ». änderen. flpy Jede Buchhandlung und jede» Postamt nimmt Bestellungen an. 20) Einem verehrlichen Publikum bringe hiermit zur ergebenen Anzeige, dass unterm Heutigen mein seit Ziesiener Lmicertverein. 25 Jahren geführtes Manufaclar -Waaren - Geschäft meinem Schwiegersöhne, Herrn M. Kaan, übergeben habe. Indem für das mir bisher geschenkte Vertrauen bestens danke, bitte dasselbe auf meinen Nachfolger gütigst übertragen zu wollen. Giessen, 1. Januar 1877. Hochachtend Drittes Concert Sonntag den V. Januar, Abend» 5 Uhr, im Clubsaale. Kamme i'musili-Soiree, ausgeführt von dem Florentiner Quartett -"V" er ein, den Herren Jean Becker, Masi, Chiostri und Hegyesi. Programm. 1. Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncello, Op. 131, S» Weimers heim. Cis-moU. a) Adagio, Allegro, b) Presto, c) Adagio, Allegro, von L. van Beethoven. 2. 3. M. Kaan Einladung auf das mit dem 1. Januar 1877 beginnende für dem Frankfurt a. M. 1876. nie JEacpedUiom Darmstädter Mrde-Looje in Gießen. 12) spannende Erzählungen uim Abdruck. Preis vierteljährlich mit Pestausschlag 2. 25. Jnferate finden bei dem ausgedehnten Leserkreise, namentlich unter der wohlhabenderen Landbevölkerung, sicheren Erfolg versprechende Verbreitung und Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncello, Nr. 6, C-dur. a) Adagio, Allegro, b) Andante, c) Menuett, d) Allegro molto, von W. A. Mozart. Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncello, Op. posth. D-moll. a) Allegro, b) Variationen, c) Scherzo, d) Finale, von Franz Schubert. 28j~ Eine schwarze Sammet - Kapuhe, weiß verziert, ist gefunden worden. K o n r a d Stammel, Lobershof. ä 2 Mk. sind in der Expedition d. Bl. zu haben. Bezugnehmend auf vorstehende Annonce, beehre mich hierdurch ergebenst anzuzeigen, dass ich das von meinem Schwiegervater, Herrn S. Welmersheim, übernommene JRanufndun & Mostemaareil-sieschäst in der bisherigen Weise unter der Firma : M. Kaan vormals S. Weimersheim^ fortführen werde. Es wird mein Bestreben sein, mir das Vertrauen meiner verehrten Abnehmer durch streng reelle Bedienung zu erwerben und zu sichern. Giessen, 1. Januar 1877. Hochachtungsvoll Mit dem 1. Januar 1877 beginnt ein neues Quartal-Abonnement aus die in Marburg täglich erscheinende Oberhessische Zeitung mit deren Gratisbeilage Mustrirtes Sonntagsblatt. Neu-Abonnement für den Frankfurter Anzeiger Politik, Handel, Land- und Volkswirihschaft und dessen Unterhaltungsblätter Frankfurter Familienblätter. Wiesbadener Anzeigeblatt. Amtliches Drgsn der Stadt Wiesbaden. Das „Wiesbadener Anzeigeblatt" ist das billigste und verbreitetste Local- blatt Wiesbadens. Dasselbe erscheint täglich mit Ausnabme Sonntags. Es bringt alle amtlichen Bekanntmachungen der städtischen und König!. Bebörden, welche zur Kenntniß der Bewobner Wiesbadens gebracht werden muffen, zuerst. Das „Wiesbadener Anzeigeblatt" wird an den Anfchlagsänlen angeschlagen. Inserate finden daher durch dassUbe bie wirksamste Verbreitung. Inserate werden die vierspaltige Petitzeile mit nur 10 berechn»t. In Mainz werden Inserate angenommen und nähere Auskunst ertheilt durch Herrn Martin Schwenk, Expedition des „Mainzer Journals". Wiesbaden. Verlag non Chr. Limbarth. Auch im neuen Quartal wird die „Oberb- Zeit." bemüht sein, ihrem stets wachsenden Leserkreis vom Neuen das Neueste und vom Guten das Beste ralch und zuverlässig zu melden. Im erzählenden Theile kommen mehrere höchst Erscheint täglich außer Montags. Bei seinem außerordentlich billigen Preise bietet dieses Blatt Ltui Leser neben der Reichhaltigkeit und Fülle seines Inhaltes, diirch rascheste Mittheilung der politischen Nachrichten, sowie der t e l e g r a p h i s ch e n D e p e s ch e n alle Annehmlichkeiten einer größeren Zeitung, und ermöglicht es elnem Jed en, dem Laufe der Tages-Ereignisse in Politik, Handel, Land- und Volkswrrthschaft Eintrittskarten für Nichtmitglieder sind in der Ricker sehen Buchhandlung und R u d o 1 p h’schen Musikalienhandlung [in Ersterer nur bis 12 Uhr Sonntag den 7. Januar] ä JL 2 zu haben. Nummerirte Plätze «X 3. Nummerirte Plätze werden auswärtigen Besuchern dieses Concertes fest reservirt, welche an Eine der bezeichneten binnen bis,zum 6. Januar den Betrag für die gewünschten Plätze einsenden, und sind die Billete daselbst in Empfang zu nehmen oder werden auf Wunsch vorher zugesandt. , . n Wegen rechtzeitiger Benutzung der Eisenbahnzüge Seitens Uoncert- besucher aus der Umgegend ist der Anfang des Concertes priieis 5 U >r festgesetzt, worauf hierdurch speciell aufmerksam gemacht wird. Dauer dieses Concertes höchstens l3/4 Stunden. Um Störungen zu vermeiden, wird während des V ortrags einer Piece der Eintritt zum Saal nicht gestattet. __( folgen zu können. , , ... . DeFamilienblätter bringen ihrem Inhalt entsprechend, Unterhaltendes und Belehrendes für das Haus in sorgfältigster und reichster Auswahl. Coursblatt nach den Syndikats - Aufzeichnungen. -<>er- loosungslisten und Notizen über Handel und Verkehr. Inserate sind bei der starken Verbreitung des Blattes von dem besten Erfolg. „ „ , . Man abonnirt bei der zunächst gelegenen Poststelle, hier chcr der Expedition Buchgaffe 3. Abonnements-Preis per £>^1 ■ in Frankfurt a. von der Verlags-Expedition bezogen 3 8»t. IV 'Pf., ausschließlich Trägerlohns, auswärts mit dem entsprechenden Postaufschlag. 33) Die Knabenlehranstalt beginnt den Unterricht wieder Donnerstag den 1U Januar in dem Schullokale des Herrn Photographen Rahm in der Wetzsterngasse. '______________________Dr. Dieckmann« Freiwillige Gail sehe Feuerwehr. 31) Die Beerdigung unseres Kameraden Heinrich. Schneider findet heute Nachmittag 3 Uhr statt. Zusammenkunft y23 Uhr bei Emil Junker in Uniform. Der Vor stand» Köln-Gießener Kahn. Abfahrten von Gießen nach: Dtuft 6", 12, 4«. DtllknbAr'g 6« 12, 4«, 9s. (11 TOeftUr 66<\ 9*», 12. 4", 7». 9* Gin junger Mann, verhetrathet, sucht auf einem Büreau oder Comptoir eine Stelle. Eintritt kann sofort erfolgen. Gefl. Offerten werden schriftlich an die Exped. d- vllts. erbeten.__________________(5 Eminen Lehrling sucht die mechanische Werkstätte von E. Staudinger & Cie. werden mit nur 10 per Garmondzeile berechnet. Die Expedition der Oberhessifchen Zeitung. ____ _ _ Verantwortliche Redattton: A Sch-vca. — Druck unh ®erlag fcer Brützlffchen Nni»--Druckerei (Fr. Ehr. Vletsch) in G en