Mo. 303 fiS?9 o» diener MMger Uer: tu. AMge- M Amisdiktt fit iei Kreis Gieße» itotT0®mllI(,t|)8] " Böllerschüffi d«S Zch es der Und uns und 6rf(beint täglich mit Ausnahme deS MontagS. Spedition: Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. *9 dn Sujenbjügi. (Barten. t Wirb von jedem fe ftiubet, bejonbers lnjv mau augrbeii zu iofta «!> terjeit leicht auffinbü, ch. frtunblufyft ersch. ihre iH tnüorft^: Sonntag, den 2 September L. feit muß auch daS blödeste Auge erkennen, wessen ste fähig ist. Was kümmert es Diejenigen, die ihre Parole von Rom empfangen, ob sie die kaum befestigte Ordnung des Staates in unheilvolles Wanken bringen! Was kümmert sie Gesetz und Friede! Einerlei, ob sie das Land, das ihnen dort so wenig Vater- land ist. als bei uns, tu Zerrüttung stürzen, wenn es gilt, die weltliche Herrschaft des Papstes wieder herzustellen und die Herrschaft über Frankreich that- sächlich in die Hände der Hierarchie zu bringen! Ohne Bedenken wird die Verletzung des Gesetzes gutgeheißen, offen Gewalt jeder Art angerathen, ja nicht einmal vor der Gefahr blutigen Bürgerkrieges zurückgeschreckt — Alles „zur größeren Ehre Gottes", unter der heuchlerischen Maske des Eifers für Religion, Sittlichkeit und Freiheit, in Wahrheit aber nur im Jtneresse eigensüchtiger, ehrgeiziger Pläne. Was in Frankreich geschieht, zeigt deutlich, weffen wir gewärtig sein müßten, wenn jemals bei uns dieselben finsteren Mächte die Staatsgewalt wieder zu umgarnen vermöchten. Schon darum seien wir wachsam! Aber noch mehr. Der Sieg jener Partei in Frankreich bedeutet auch für uns nahe Kriegsgefahr. Unumwunden stellt die klerikale Partei die Wiederherstellung des Kirchenstaates als ihr Hauptziel hin, das sie stets verfolgen wird, sobald sie die Zügel der Regierung hält, sollten auch dadurch unabsehbare kriegerische Verwicklungen, von denen das deutsche Reich schwerlich würde unberührt bleiben können, hervorgerufen werden. Keine andere Partei geht endlich eifriger darauf aus, den seit 1870 immer wieder angekündigten Rachekrieg Frankreichs gegen Deutschland zu beginnen, den wir im Bewußtsein unserer Kraft nicht fürchten, den wir aber für uns so gut wie für Frankreich vermieden sehen möchten, um die Friedensarbeit des Ausbaues unserer inneren Zustände, die Befestigung der Einrichtungen des Reichs und die Neubegründung unserer wirthschastlichen Wohlfahrt, um Arbeit, Handel und Wandel ungestört sort- PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bring, rlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Zum Sedantag. Abermals ist der Sedantag herbeigekommen. Diesen Ehrentag des deutschen Volkes zu feiern, der die Erinnerung an den Sieg über den alten Erbfeind in uns wachruft, die Erinnerung an jenen Sieg, aus dem die Einheit und Größe unseres Volkes in feinem neu erstandenen Reich emporwuchs, ist uns ein Herzensbedürfniß. Unsere Feier soll vor allen Dingen der Jugend gewidmet sein. Diese Überzeugung hat sich immer mehr befestigt. Der Jugend muß immer wieder geschildert werden, was Deutschland vor nicht viel mehr als einem Jahrzehnt noch war und was es unter kraftvoller Leitung, durch muthige Einsetzung seiner Volkskraft geworden ist. Lasset uns das dem Verstände und dem Gemüthe der Kinder einprägen, damit sie dazu erzogen werden, den um hohen Preis errun^ geilen Segen eines einigen, mächtigen, die bürgerliche Freiheit sichernden Vater- landrs sestzuhalten, zu wahren und, wenn es noth thut, mit derselben aus- opfernden Liebe zu schützen, die wir an den Kämpfern von 1870 preisen. Niemals soll der Tag von Sedan blos ein Tag schwelgerischen Festjubels (ein. Wir vergessen nicht die Gefallenen und ihre trauernden Angehörigen. Wir gedenken jedesmal in Dankbarkeit Derer, die mit der Hingabe des Lebens dem deutschen Volke diesen Festtag bereitet haben. Aber wir dürfen die Feier begehen und begehen sie zugleich mit hoher Freude. In leuchtendem Glanze haben sie uns gebracht jene glorreichen Tage, die wir feiern, wonach lange, lange Jahre deutsche Männer sich sehnten und woran sie oft in der traurigen Vergangenheit verzweifelten. Künftige Geschlechter werden noch Diejenigen beneiden, denen es vergönnt war, diese Zeit der Wiedergeburt des deutschen Volkes zu seiner vollen Ehre mitzuerleben. Lasten wir uns die rechte Freude daran nicht verkümmern, weder durch die bemitleidenswerthen kleinen Seelen, denen die Begeisterung für die idealen Güter, für das Vaterland und seine Größe, versagt ist, noch durch Diejenigen, denen es nach ihren Parteizwecken ein Lieblingsgeschäft ist, jene große Zeit, ihre Thaten und ihre Erfolge herabziehen und mit Schmutz zu bewerfen. Wir feiern die Erinnerung an das Jahr 1870 nicht mit stolzer Selbstüberhebung, weil es uns gelang, unsere Feinde mit wuchtigen Schlägen so rasch und so ruhmreich für unsere Waffen niederzuwerfen; höhnender Uebermuth gegen die Besiegten ist uns fern. Was wir feiern, ist das unter der Leitung unseres Kaisers, unter Beihülfe seiner erprobten Heerführer und Staatsmänner, durch die Tapferkeit unseres Volkes in Waffen, durch die aufopfernde Hingebung Aller erfüllte Geschick der Nation. setzen zu können. Ist es nicht eine Schande, daß die tonangebenden Organe der klerikalen Partei in Deutschland mit den Fortschritten, die ihre Gesinnungsgenossen in Frankreich machen, höchlich zufrieden sind, ihnen im Geiste die Hand reichen ? Wenn es dennoch so ist, wenn es dennoch Verführer und Verführte gibt, die im mißbrauchten Namen der heiligen Religion und der Freiheit ohne Zagen selbst einem neuen Kriege zusteuein, dann ist es gewiß das Rechte, Allen, die wohl meinen mit dem Vaterlande, an dem Sedantage zuzurufen: S e id wachsam und fest gegen die Feinde draußen und drinnen! heute und immerdar Alles für Kaiser und Reich! Deutschland. Berlin, 29. August. Bet seiner Durchreise durch Leipzig hatte Fürst Bismarck vor einigen Tagen mit dem zu seiner Begrüßung herbeigekommeneu Bürgermeister Dr. Georgi eine längere Unterredung, aus welcher, nach dem „Brest. Tageblatt", hervorging, daß die Nachrichten von dem blühenden Gesundheits-Zustande des Reichskanzlers nicht ganz begründet sind. Fürst Bismarck bemerkte, daß er sich zwar von eigentlichen Krankheits-Symptomen frei fühle, indeffen habe er stets, wenn er einen Tag angestrengt gearbeitet, m der darauffolgenden Nacht an Schlaflosigkeit zu leiden. Im Ganzen, so bemerkte der Reichskanzler, fei sein Zustand ein ermatteter. Wenn er sich auch von Arbeit frei machen wollte, so verfolge sie ihn doch. Der Fürst erzahltt, daß anläßlich seiner jetzigen Reise nach Gastein eine große Masse von Schreiben und Telegrammen aus Bayern an ihn gerichtet worden seien, welche Einladungen in Bezug auf den Aufenthalt des Fürsten an einzelnen bayerischen erteil m Sramm, W Curschrmm/r, M erber, LkadtverordM nxttn. ÄMtz, W v, WMchn. tät Otten-, dirr. LchwanMM' gtetn, RealsWM jdjulinfptctor. t. Dr. WeiffeMch, .MM M nerwabnt «JM* ath. Kirche, Son«11! Festconute^ Gießen, am 31. August 1877. Betreffend: Die Herbstübungen in 1877. Das Großherzvgliche Kreisamt Gießen an die Groscherzoqlichen Bürgermeistereien. Wir machen Sie, zur Vermeidung von Zweifeln, wiederholt darauf aufmerksam, daß die an den Hebungen der 41. und 42. Infanterie- Brigade (21. Division) theilnehmendeu Truppen, deren Zusammenziehung um Grünberg stattfindet, mit Verpflegung einquartiert werden- Die Vergütung für die Tage der Cantonnements-Ouartiere wird nach neuerer Mittheilung der 21. Division einige Pfennige weniger, als in nuferer Bekanntmachung vorn 18. v. Mts., Nr. 167 des Gießener Anzeigers, annähernd angegeben, betragen. Dr. Boekmann. hu 6®* mrinöe Ntn' I . -Ich- U Ich- 1 lick" I«® • ÄS*«* Wallthor, y* dir Stabt 1.0t j, 1 Phllosophenivald. Und eben deshalb ist es nicht blos festlicher Jubel, der uns erfüllen soll. Das Gedächtniß jener unvergeßlichen Tage mahnt uns zugleich an unsere Pflicht. Pflichttreue, geübt wie immer von unfern Kaiser zum leuchtenden Beispiel für Alle, geübt von Jedem an seinem Platze bis zum Letzten, sie war es, die jum Siege und zum ersehnten Ziele führte. Pflichttreue gegen Kaiser Reich fei von Neuem unser Gelöbniß! Dazu fordert uns an diesem Jahrestage ganz besonders die Lage Diuge auf. Festzustehen haben wir im Streite mit den inneren Feinden. ..... barum laßt uns an dem Sedantage von Neuem das Versprechen ablegen, wie Jene, die 1870 im heißen Kampfe wider den äußern Feind standen, nicht nach- zilLassen im Streite wider die inneren Feinde der staatlichen Ordnung! Daran sind wir in diesem Jahre mit doppelter Gewalt gemahnt. Wie es die ultramontane Partei treibt, in welche Verwirrung sie ohne Bedenken an Land stürzt, wenn sie sich nur des Ruders zu bemächtigen Hofft, lehrt unser ÜLchbarland Frankreich zu Genüge. An den Früchten ihrer dortigen Thätig- ' ' Lang - Göuö, Den 30. August 1877. Betreffend: Die kirchlichen Ergäuzuugswahleu. , Das Großherzogliche evangelische Dekanat Gießen an die evanqelischen Kuchenvorstände des Dekanats. Diejenigen Kirchenvorstände, welche die vorgeschricbenen Ergänzungswahlen noch nicht vorgenommen haben, werden hiermit erinnert, solches atsbato zu thnu. Strack. in Sit. 1SR ■Hti.bin 197 t. b b'k »at'Ä - •• UU“ >, ii. " enthielten. £)en Leuten wäre es am liebsten gewesen, wenn er in jedem Orte. Koszanca an, schlug die Rusten und nahm 2 Geschütze. Oestlich von Plewna brt. eine Rede balten unb an einem föpftpfipn tFtpilnphm»rt mn.4^t» «■ 4.. ....... ,n_ mochte Osman Pascha einen Vorstoß gegen Trstenik. Details von dort fehlen noch. Suleiman Paschals äußerster linker Flügel traf P/2 Meile von Ga- browa ein, welcher Oct von den Rusten bereits geräumt ist. ArarrKreich. Paris, 30. August. Gambetta und der Gerant der „Röpubl. Fran^aise" sind aus nächsten Freitag vor den Untersuchungs-Richter des zuständigen Gerichtshofes geladen. — Gerüchtweise verlautet, daß Thiers die Vertheidigung Gambetta's vor dem Zucht-Polizeigerichte in Lille übernehmen werde; jedoch wäre es zweifelhaft, ob das Gericht Thiers als Vertheidiger zulasten werde. Paris, 31. August. Die „Agence Havas" meldet aus Belgrad: Der britische Consul machte der Regierung ernste Vorstellungen bezüglich der kriegerischen Haltung Serbiens und erklärte dabei, falls die Dinge ungünstig für Serbien verliefen, würde letzteres der Willkür der Türkei preisgegeben sein. Hesterreich. Wien, 30. August. Das Eintreten Serbiens in die Action ist definitiv beschlossen. Officieller Bericht darüber ist heute einzetroffen. Der Zeit- pllnkt des Beginns ist noch unbestimmt. Serbien erwartet die russische Ordre auf telegraphischem Wege. — Eine Begegnung Bismarck's mit Andrasty ist beschlossene Sache. Diplomaten bezeichnen diese Begegnung als einen Nachtrag zur Kaiser-Entrevue. — Russische Quellen behaupten, die Türken hätten die Angriffe auf den Schipka-Paß eingestellt. Von anderer Seite hingegen wird gemeldet, Suleiman Pascha habe dieselben gestern erneuert. Wien, 31. August. Dem „Tageblatt" wird ans Belgrad berichtet: Trotz der durch Circular des Kriegsministers angekündigten Marsch-Bereitschaft der Armee gilt die Action für aufgehoben, weil an der serbischen Grenze türkische Truppen concentrirt sind. Lemberg, 30. August. Nach Erledigung des Finanz-Gesetzes und vor Beginn der Adreß-Debatte erfolgte heute die Schließung des Landtages durch den Statthalter. den er berührt, eine Rede halten und an einem Festesien theilnehmen würde und dergl. Um diesen patriotischen Anfechtungen zu entgehen, habe er mit Rücksicht auf seinen Gesundheits-Zustand den Curierzug benutzt, mit dem er während der Nacht durch Bayern fahren könnte. Er versicherte dem Leipziger Bürgermeister wiederholt, er bedürfe durchaus der Ruhe und Zurückgezogenheit. In Gastein gedenkt der Reichskanzler denn auch ganz ruhig zu leben und dort Bäder zu nehmen. Negensburg, 30. August. Der Kronprinz des deutschen Reichs ist Abends um 8 Uhr 19 Min., von einer ansehnlichen Menschenmenge mit Hoch rufen begrüßt, hier eingetroffen. Derselbe fährt morgen früh mit einem Extra- Zug zu den Manövern nach Straubing und kehrt am Nachmittag zurück. Der orientalische Krieg. Petersburg, 30. August. Aus Gorni-Stuben, 29. August, Abends, wird amtlich gemeldet: Am Schipka-Paß herrscht vollständige Ruhe; in der Nähe unserer Positionen befinden sich keine feindlichen Truppen; es ist ungewiß, ob die Türken einen neuen Angriff vorbereiten, sich zurückziehen oder eine Umgehung beabsichtigen; Aufklärung wird darüber in kurzer Zeit erwartet. Der russische Verlust an Verwundeten beträgt bis zum 28. August, Abends: 98 Officiere, 2633 Mannschaften. — Vom Corps an der unteren Donau werden am 28. August zwei glückliche Reitergefechte gemeldet. General Janoff überfiel bei Kusgun eine Colonne türkischer Fourageure, von denen 11 getödtet und 7 gefangen genommen wurden. Oberst Warlawoff griff bei Mamula und Asarlyk einen Transport an, welcher von 400 Tscherkessen und 80 Mann ägyptischer Kavallerie bedeckt war; diese wurden in die Flucht geschlagen und 96 Mann gefangen genommen ; 237 Stück Hornvieh und 4000 Hämmel fielen den Ruffen als Beute zu, von welchen 3 Kosaken Verwundungen erlitten. — Im Westen bei Plewna und Lowtscha ist Alles ruhig. Konstantinopel, 30. August. Nachrichten der Regierung zufolge meldet Suleiman Pascha: Wir fahren fort, den Feind zu blokiren, indem wir deffen Rückzug bedrohen. Der Geschütz-Kamps dauert fort, die Vorposten wechseln Gewehrschüffe. Eine Recognoscirung ergab, daß die Russen Egil-Agatsch, drei Stunden von Gabrowa, besetzt halten. — Der Commandant von Nevesinje zeigte an, daß sich die Montenegriner von Nikstc zurückgezogen und ein Observations-Corps zurückgelaffen hätten. Wien, 30. August. Die „Presse" meldet aus Bukarest, 29. August, Nachts: Die Ruffen ziehen fortwährend Verstärkungen heran und befestigen ihre Stellungen. Auf der Eisenbahn-Linie Ungheni-Kischeneff'Radjelnaje werden unausgesetzt Truppen, Pferde, Geschütz-Material und Proviant-Vorräthe der Armee zugeführt. Petersburg, 31. August. Aus Kürükdara, 30. August, wird amtlich gemeldet: Die Jgdyr-Colonne des Eriwan'schen Detachements unter Oberst Ismailow wurde am 24. August von überlegenen Kräften des Feindes angegriffen , letzterer aber mit Erfolg zurückgefchlagen; auf dem Kampfplatz blieben eine Anzahl Todte von den Türken. Am 27. August wurde ein erneuerter Angriff dreier türkischer Colonnen auf Front und Flanken der Russen bei Chat- foly und Tscharuchtschi ungeachtet sehr bedeutender Uebermacht der ersteren nach fünfstündigem Gewehrkampf und Handgemenge ebenfalls zurückgewiesen; die Türken verloren 400 Mann, der russische Verlust war unbedeutend. — Eine andere Colonne des Eriwan'schen Detachements hatte am 24. d. bei dem Abasgel-Paß einen türkischen Angriff zu bestehen; nach unbedeutendem Geplänkel -ag sich der Feind zurück, ohne den Ruffen Verluste beizubringen. — Von der Kabulet'schen Colonne wird gemeldet: Am 24. August griff der Feind nach und nach die ganze Vorderlinie der Mnchästate-Position an, wurde aber nach längerem Geplänkel und, nachdem sich auf dem rechten Flügel der Ruffen ein heftiger Kampf entsponnen hatte, mit großem Verlust zurückgewiesen. Die Ruffen verloren 21 Mann tobt, 24 Manu und einen Veterinär-Arzt verwun« ter. — Die gegen Sukhum-Kale gerichteten russischen Truppen sind in fortwäh rendern Vorrücken begriffen. Die Colonne des Generals Alchasoff überschritt am 28. August den Fluß Kelaffuri, indem die Avantgarde Agdschagowa besetzte. Die vorn Fluß Abanicka der vorgerückte Colonne des Generals Babitsch traf am 24. d. bei dem Dorfe Zebeldinskoi ein. Die Türken, aus Datum verstärkt, befestigten sich auf den Sukhum-Kale umgebenden Anhöhen. Wien, 31. August. Das „Tageblatt" meldet aus Eski-Djuma vom 30. August: Heute haben die Türken auf allen Lmien eine große Offensiv. Bewegung begonnen. Die Division Salik Pascha's überschritt den Lorn und warf die Ruffen bis Karagac zurück. Medjib Pascha griff bei Turlak und Vermischtes. Drta das Kirchweihoergnügen unseres sonst so friedlichen 3^ct 5rcrnt>e in grauenhafter Weise ein Mißton gebracht worden. Der ReUschulbesttzei Zerfaß geriet^ Deute früh um 6 Uhr mit feinem Knechte in Streit. i^ !pm^oo'^^^Ehshause heimkehrend, traf nämlich den Letzteren unter Verhältnissen {IJS? CfUtl? a D?hn- und schlaf,tätte dienenden Wagen, welche bteßeiberv natsess-ltenn dem sich nun entfptnnenben Kampfe erhielt der nkbe?Uflffenhnr \bm Änec&? bnen »wel. Beide legten sich danach auf ber Straße dHf/nnh» n?Qtf die Verwundungen betäubt, und wurden später in entsetzlichem mift9hUnbun; ^0en Uhr Mittags starb der Knecht, während der Herr !Z^"Uch mit dein Leben davon kommen wird. Das Bericht ist sofort an Ort unb e>teUe erIchienen und hat die erforderlichen Erhebungen gepflogen, auch zugleich die Beschlagnahme der Reitschule nebst Wagen angeordnet. Letzteres scheint der Haupt- kummel del edlen Gattin des Besitzers zu sein, denn sie lamentirte nur darum, sie mit der Reitschule auf den nächsten Markt ziehen zu lassen, der verzweifelte Zustand threS Cannes dagegen scheint ihr offenbar weniger Kummer zu machen. Alpen. Die „Geldern'sche Ztg." enthält folgendes Eingesandt. Unglaublich aber wahr! Für das am Wege von hier nach Issum stehende alte Holzgeländer soll ein neues enernes, circa 1752 Kilo schwer, veranschlagt zu JL. 1163,20 beschafft werden “u.0. imGasthose des Herrn Terheggen auf heute anberaumt. ES hatten sich Bewerber aus Xanten, Geldern, Wesel und 3 Schmiedemeister von hier bnu cingerunben :Bei ber Vergantung entbrannte unter ben drei Letzgenannten ber Kampf ? । • ,7 Letzlbietenbe, Warbemann von hier 94o/o unter ber Taxe obige Arbeit ! liefern und fertig aufzustellen sich verpflichtete unb erhält (falls die ßandesdlrektion die oorbehaltene Genehmigung dazu erteilt) nicht 1163,20, sondern 69,84. Davon gehen nach den Bedingungen für Annoncen und Stempelge- bUDren ab ca. 15 ferner für dreimaligen Anstrich in bester Oelfarbe JC. 33 20, so baß ihm ein Netto Betrag von sage unb schreibe JL 11,74 verbleiben wird. Ob Neid oder Unkenntniß hier eine Rolle gespielt, wird ber Unternehmer bald in Erfahrung bringen. 0 — (In Karlsbad) erregt folaenbes Vorkommniß bie allgemeinste Heiterkeit. Der Besitzer einer dortigen (Mischen) Restauration hat sich ein Fremdenbuch angeschafft, pelonberS zu dem Zweck, Autographen zu sammeln, und so wird jeder berühmte Kur- galt berangegogen, um sich in dem Buch zu verewigen. So auch Herr von Rothschild, der sich indessen die Sache bequem machte und nur „R. be Paris" einzeichnete. Dieser Tage traf Herr von Oppenheim aus Köln in Karlsbab ein unb der Besitzer bes Restaurants halle nichts Eiligeres zu thun als auch diesen um Einzeichnung seines NamenS zu bitten. Das Buch burchblätternb fällt fein Auge auf obiges R be Paris — ..Wer !£-rLav" 'raßte cr* — Baron 0. Rothschtlb, zu bienen." — „Nun waS Rolh^ swild kann, vermag ich auch," sagt Herr 0. Oppenheim unb zeichnet ein: O be Cologne. . Srafot am Stilfserjoch, 15. Äug. In Folge ber Erbauung ber Payerhütle ^arbe ber Ortlcr auch in diesem Jabre häufig bestiegen. Ein neuer Weg würbe am 14. August von Prof Dr. Oster in Rastatt eingeschlagen; ab von Trafoi früh 2 Uhr 20 Minuten über das „Berg!" unb bie „Wandlu" zu bem Untern Ortlerferner; von hier aus über eine Reihe Felswänbe und Schneerinnen auf „Stickle Plelß", von hier über eine steile Felswanb auf ben Oberst Oitierferner. Die oberste Spitze wurde Mittags 2 Uhr erreicht. Der Abstetg erfolgte auf dem gewöhnlichen Wege über die Payerhütte. — Das Gesundheitsamt des deutschen Reiches macht Folgendes bekannt: Es sind im Laboratorium des Reichsgesundheitsamtes in neuester Zeit einige im Handel vorkommende cosmetische Mittel in den Bereich der Untersuchungen gezogen worden. 1) „Patentbirkenölbalsam" von Alwin Nieste in Dresden, Palais Gutenberg (atteftirt von Dr. Theobald Werner in Breslau als unschädliches eine Lösung von südamerikanischem Birkeninark enthaltendes Haarfärbemittel. Das Präparat erscheint als ein hellrosa gefärbtes, schwach sauer reagirenbeS, nach Palchouli riechendes Liquidium, tu welchem ein gelblich-weißer Niederschlag suspenbirt ist. Die Flüssigkeit besteht aut einer wässerigen Lösung von essigsaurem Blei; ber Niederschlag ist ein Gemenge von kohlenlauerem Blei und Schwefel. Im Destillat ber Flüssigkeit läßt sich burch Aether eine geringe Menge eines aromatisch riechenben Oeles abscheiden, dessen Natur nicht festgestellt wurde. 2) „Haarhersteller von Bernhard Petzhsld und Co. in Dresden Die farblose, schwach sauer reagirenbe Flü'sigke-t ist eine wässerige Lösung von effigiaurem Blei, Glycerin unb Rosenöl. Der gelblich-weiße Nieberschlag besteht aus Schwefel und kohlensaurem Blei. Aus biefen Analysen ergibt sich, daß bei Anfertigung beider Präparate basisch essigsaueres Blei verwandt wurde. Bei ber anerkannt giftigen Einwii fung der Bleipräparate auf den menschlichen Organismus sieht sich das k. Reichsge sundheitsamt veranlaßt, vor dem Gebrauch dieser Präparate zu warnen. Handel und Verkehr. Gießen, 1. Sept. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pfb. JL 1.30-40, Hühnereier, per Stück 6 H, Käse, ver Stück 5—10 H, Kasematte, per .St. 3 H, Erbsen, 1 Liter 18 Linsen, 1 Liter 22 Tauben, das Paar 60 Hühner, per Stück 75^, Hahnen, per Stück 55 H, Enten, per Stück 1.50, Kartoffeln 100 Kilo 5 JL 50 Frankfurt, 30. Aug. (Fruchtbericht.) Gegenüber den überaus günstigen Mittheilungen betreffs des Verlaufes ber in Wien und Budapest in voriger Woche staitge- babten internationalen Getreide-Märkte, deren Weiterverbreitung seitens unserer deutschen Preß-Organc durchweg prompt besorgt wurde, vermögen wir unsere auf Erfahrung bafirenben Zweifel nicht so ganz zu unterbrücken unb bleiben bes Dichterworts eingedenk: „Die Botschaft hör' ich wohl, allein nur fehlt ber Glaube." Vor allen Dingen bebürfen wir zur Hebung bes Getreibegeschäftes einer eingehenben Statistik, beren Mangel von uns schon wiederholt beklagt wurde. Ferner wäre eine größere Stabilität in ben Eisenbahn-Frachtsätzen äußerst geboten, um aus ben ewigen Schwankungen herauszukommen, welche ebenso nachtheilig auf ben Verkehr refp. Hanbel, wie auch auf die Abnehmer — das große Publikum — einwirken. In beiben Fällen bürste es sich '•mpfeblen, statt, wie bies seither meist geschah, Theoretiker zu Hülfe zu nehmen, sich ber Rathschläge praktischer Geschäftsleute zu bebienen. Betreffs unserer heimischen Ernte- Resultate sinb wir leiber nicht in ber Lage, ber Zufriebenheit Raum zu geben, da vor Allem ber Weizen in qualitativer Hinsicht nur äußerst Geringes barbtetet; nicht besser steht es um Roggen. Auch Gerste ist unbefrteblgenb, was übrigens auf bie Bierpro- buction nach dem Usus ber letzten Jahre nicht von Einfluß sein bürste; eben so gestaltet sich der Hafer, lieber unfern hiesigen jüngsten Montags-Markt ist wenig zu berichten, da von Export hierorts unter ben oben erwähnten Verhältnissen keine Rebe sein kann; überhaupt ruht unser hiesiger Getreibeoerkehr in ben Hänben einzelner Mühlenbesitzer, welche einflußreich genug sind, um den Markt zu beherrschen Wir können folgende Course als maßgebend betrachten. Weizen ab unserer U ngegenb V4L 22—23 je nach Qualität, ungar. Weizen aus zweiter Hand JL. 24.75, hochfein .4L 25, Tendenz unsicher; trotz hoher auswärtiger Notlrungen sind unsere Consumenten nicht zu reizen. Roggen kaum genannt, Export stockt. Hiesige Land-Waare .X 16—17. Gerste scheint in feinster Waare rar zu werden; man spricht von fabelhaft hohen Coursen; wir taxiren 3L 19—22 je nach Qualität und Herkunft. Hafer ist wieder in seine frühere Lethargie verfallen, hoch Prima JC. 17.75—18, geringer abwärts Jt 12. Für Hülsenfrüchte, Reps unb Rüdöl hier fein Markt. Mehl sehr fest, namentlich bie Mlttelsorten gefragt. Futterstoffe flau. Das Termin-Geschäft liegt gänzlich darnieder; wir finden Frühjahrs- Weizen in Berlin circa JL 21.30 für preiSwerth, jedoch huldigt man hier dem Satz: ,Wer fpecultrt, ist wie ein Thier auf dürrer Haide, von einem bösen Geist im KreiS herumgeführt, und ringsumher liegt schöne grüne Weide." Heutige Preise: Mehl Nr. 1 JL 42, Nr. 2 jl 38, Nr. 3 V4L 34, Nr. 4 30, Nr. 5 JL 24, Roggenmehl % (Berliner Marke) JC. 26, bo. II. (Berl. Marke) 21, Weizen, effect. hies., neuer, ab Bahnhof hier JL. 23.—, ab unserer Umgegenb Jü 22—22.50, bo. fremder je nach Qual. JC. 23—24.75, neuer Roggen je nach Qual. «X 17.50—17.75, Gerste 19—20.50, Hafer JL 13—17.75, Kohlsamen JC. 37—38, Erbsen 21—24, Wicken 17.50, Linsen JL 21—30, Rüböl, detail, JL 81. Stimmung unsicher. Dringend offerirt russ. Roggen unb hiesiger Weizen. (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfunb Zollgewicht — 100 Kilo.) ”« ®4= «°dr-ch, WdÄ* »»«Pf, “’M auf b gA" fPiter fn •t wä^reub Ä,m ,0,°« an Ä«P tu, an* ,‘yrt unb •» di. nur bQIU‘r £”«= Vn? a QnberQumt Es ’£me:ft«r oon hj.r bn„ **“?!?" d-r $»4f ■e uÄ-!6'8' ilrbli! itiÄ'!“5 di° On.,n b3'29. sondern J"«n unb Stempelge- Ocharbe jt 33,20, f0 w^. Ob M 1 °al6 m Erfahrung Heiterkeit. Der embenbu^ angeschafft, 6 lebet berühmte RUr; 6 Herr von Rolhichilb, 's" einzeichnete. Dieser ’ der Besitzer bes Re- lchnung seines RamenK R. be Paris - „Wer - „Run was Roth- nct em: ObeCoiozne. rnuns der Payerhiitte neun Weg würbe am )on Trasoi srüh 2 Uhr item Orllerfemer; von ilicfle Pleiß", von hier 1 oberste Spitze wurde inlichen Wege Über die mbes Wannt: Es sind einige im Handel oor- gqogen mürben. 1) Gutenberg (attefihi jfung von südameri- rat erscheint als ein fonCA=> Vv MWck besteht au> ist ein Gemenge oon 1 iaht sich durch Mer den, bessen Natur nicht ib Eo. in Dresden Die itösung oon tfftgiaurrt steht aus Schwefel uno niertigung beider Pra- ’annf giftigen Tmwn- sich bas k. WW- warnen- __ Butter, per Pfd. -10 A. na Raat 60-5b Huhnn. 50, Rartofieln 100 Kilo Woche stallgi -Ää» W*ÄfiS <*•.5-3 '»‘"Aft * ", t *sy*-K lEssa -S-yiS rÄS M?’ tronJV^ -sL-rs < 4«”b 3 Auszug a. d. Stsudrsamtsregistkru drs Standesamts Gießen. Vom 25. bis 31. August 1877. Eheschließungen. 25. August. Spengler Johannes Schneider von Fronbausen mit Karoline Sophie Magel. 28. August. Stations-Assistent Karl Matthias Kunert von Rodenkirchen mit Susanne Jacobtne Schwarz von Gießen. 29. August. Kaufmann Ludwig Martin Konrad Friedrich Karl Vogt von Gießen mit Katharine Euler von Gießen. Geborene. 25. August. Wilhelm Ferdinand, Sohn von Bank - Agentur - Vorstand Georg Wortmann. 20. August. Marie, ein außereheliches Kind von hier. 18. Ang. Friedrich Konrad Anton, Sohn von Hilfsbremser Ludwig Schneller. 24. August. Emilie Louise, ein außereheliches Kind von Auswärts. 21. August. Ein Kind männlichen Geschlechts (noch ohne Vornamen) von Schaffner Moritz Geisel. — Clotilde, Tochter von Fruchthändler Aron Marcus. 29. August Anna Emille Elisabethe, Tochter von Fabrikant Eduard Ottens. Gestorbene. 27. August. Anna, 2 Monate 26 Tage alt, ein außereheliches Kind von hier.— Johannes Lenz, 59 Jahre alt, von Rodenroth, Amt Herborn (im academischen Hospital gestorben). 29. August. Elise Wirth, geb. Müller. 77 Jahre 3 Monate 20 Tage alt, Ehefrau von Rentner Heinrich Daniel Wirth. — Taglöhner Heinrich Faust, 24 Jahre 9 Monate alt, von Maar, Kreis Lauterbach (im academischen Hospital gestorben.) 30. August. Karl Justus Konrad, 7 Monate 17 Tage alt, Sohn von Assistent Georg Ludwig Basiert. _________________ Berichtigung. In dem Civilftandsregister vorn 25. August muß es heißen: Auguste Karoline Louise Kunigunde Johanne, Tochter von Agenten Jean Boeck. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 25. August. Johannes Schneider, Spengler dahier, des verstorbenen Land- wirihs zu Fronhausen, Johannes Schneider, ehel. Sohn; und Karoline Sophie Magel, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Metzgers, Ludwig Magel, ehel. Tochter. Den 26. Aug. Karl Sack, Schuhmacher dahier, des Landbriefträgers Balthasar Sack dahier, ehel. Sol.n; und Karoline Philipptne Wilhelmine Johannette Engel, des hiesigen Bürgers und Rothgerbers Daniel Engel, ehel. Tochter. Den 28. August. Karl Matthias Kunert, Stationsassistent an der Köln-Min- bftieT Babn dahier, des Gostwirths zu Schmarsen, Gottlieb Kunert, ehel. Sohn; und Susanne Jakobine Schwarz, des Rendanten dahier, Jakob Schwarz, ehel. Tochter. Den 29. Aug. Ludwig Martin Konrad Friedrich Karl Vogt, Kaufmann dahier, M hiesigen Kaufmanns Georg Martin Vogt, ehel Sohn; und Katharine Euler, des Dampfsägebesitzers Balthasar Euler dahier, ehel. Tochter. Getaufte. Den 26 August. Dem Maurer Martin Langsdorf, eine Tochter, Christine Marie Konradine, geb. den 24. Juli. Denselben. Dem Messerschmied Heinrich Momberger, ein Sohn, Heinrich, geb. beit 2. August. Denselben. Dem Postschaffner Franz Albrecht Honstein, ein Sohn, Franz Philipp Albrecht, geb. den 2. August. Denselben. Dem Kreisbauaufseheraspiranten Jakob Heinrich Wolf, ein Sohn, Wolfgang Hermann Dieter, geb. den 30. Juli. Denselben. Dem Stationsassistenten an der Main-Weser-Bahn, Johann Peter Margolf, ein Sohn, Georg Jakob, geb. den 27. Juni. Denselben. Dem Schuhmacher Konrad Wißner, ein Sohn, Heinrich, geb. den 23. Juli. Denselben. Dem Schuhmacher Eckhard Aff, eine Tochter, Katharine, geb. den 6. Juli. Den 28. August. Dem Kaufmann Philipp Lotz, eine Tochter, Louise Henriette, geb. den 2. Juli. Den 29. August. Dem eo. Pfarrer Georg Schlosser, eine Tochter, Margaretha Elisabeth, geb, den 14. August. _________ Den 30. August. Dem Schreiner Karl Heinrich Kümmel, eine Tochter, Johanna Ottilie, geb. den 14. Juli. Den 31. August. Dem Kaufmann Richard Scheel, eine Tochter, Pauline Marie, geb. den 7. August. Denselben. Dem Gastwirth und Küfer Johann Leun, eine Tochter, Helene, geb. den 14. August. Beerdigte. Den 31. August. Elise Wirth, geborene Müller, Ehefrau des Holzhändlers Daniel Wirth, alt 77 I. 3 M. 20 T., geft. den 29. August. Allen Kranken Kraft und ohne Medizin und ohne Kosten durch die Heilnahrung: Revalesciere «D.uxrL Gelt 30 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen Gesundheits- speise widerstanden und bewährt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kindern ohne Webiciit und ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven-. Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Äthern-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthmq, Husten, Unverdaustchkeit, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämor- : holden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen se bst während der Schwangei schalt, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, 'iheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung für Säuglinge schon von • er Geburt an selbst der Amrnemnilch vorzuziehen. — Ein Auszug aus 80,000 Certi. natcn über Genesungen, die aller Medicin widerstanden,' worunter Certificate vom Professor Dr. Wurz er, Medicinalrath Dr. Angelstein, Dr. Shoreland, Dr. Campbell, Professor Dr. D4dL, Dr. Ure, Gräfin Caftlestuart, Marquise de Bröhan, und vielen anderen hochgeitellten Personen, wird franco auf Verlangen eingesandt. Abgekürzter Auszug auS 80,000 Certificaten. Nr. 62476. Dem neben Gott und Ihnen sei Dank. Die Reval esoibre hat meine 18 jährigen Leiden im Magen und in den Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwäche und nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt. I. Comparet, Pfarrer, Sainte Romaine des Iles, Nr. 89211. Oroaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren genieße ich die köstliche Revalescibre und leide seitdem nicht mehr an den Schmerzen in den Lenden, die mich während langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten. In meinem 93. Jahre stehend, erfreue ich mich jetzt der vollkommensten Gesundheit. Leroy, Pfarrer. Nr. 45270. I. Robert. Von seinem 25 jährigen Leiden an Schwindsucht, Husten, Erbrechungen, Verstopfungen und Taubbeit gänzlich hergestellt. 62845. Pfarrer Sollet von Ecratnoille. Von Asthma mit häufigen Erstickungen völlig hergeftellt. 80416. Frau Major Deutsch, geb. von Horn in Posen; deren Kinder vom Drüsenleiden hergestellt. Nr. 64210. Marquise von Brähan von 7 jähriger Leberkrankheit, Schlaflosigkeit Zittern an allen Gliedern, Abmagerung und Hypochondrie. Nr. 75877. Florian Köller, K. K. Militärverwalter, Großwardein, von Lungen- und Luftrölren-Katarrh., Kopsschwindel und Brustbeklemmung. Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren HandelS- Lehranstalt in Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Neroenzerrüttung. Nr. 65715. Fräulein de Montlouis, von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit und Abmagerung. Nr. 75928. Baron Sigmo von 10 jähriger Lähmung an Händen und Füßen rc. Die Revalesciere ist viermal so nahrhaft als Fleisch und erspart bei Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. Preise der Revalescibre Va Pfd. 1 JL 80 1 Pfd. 3 50 H, 2 Pfd. 5 JL 70 $ 12 Pfd. 28 JL 50 Revalesciere ChocolatÄe 12 Taffen 1 80 24 Taffen 3 50 48 Tassen 5 JL 70 u. f. w. Revaleseibre Ebonites 1 Pfd. 3 50 2 Pfd. 5 Jt 70 Zu beziehen durch Du Barry u. Co. in Berlin W., 28-29 Passage (Kaiser- Gallerie) und bei vielen guten Apothekern, Droguen-, Specerei- und Delicatessenhändlern im ganzen Lande, in Gießen bei Müller 4? Schwager. (632 der 4901) CH r. L ö b e r. Nknjahrs-Gratulalions-Karten von von Gießen, H. Rain. 4893) La n o. (4898 Holzapfel. 4758) W. Klee, am Rathhaus. für Israeliten bei 4905) 4902) Prima Saat-Roggen bet L. Süss. Versteigerung. Grummetgras- Versteigerung cameral-fiskalischen Wiesen in den Ge- 4899) Bringe meine vorzüglichen Hand- käSchen in empfehlende Erinnerung. F, Deibel, ber d. I., Vormittags 10 Uhr, mit entsprechender Aufschrift versehen, portofrei bet unterzeichneter Behörde einzureichen, woselbst auch die Lieferungsbedingungen eingesehen oder gegen Entrichtung der Eopialien verabfolgt werden können. Gießen, den 21. August 1877. Großherzogl. Kreisbauamt Gießen. Der Großherzogl. Wiesenwärter Müller von Alt-Buseck ist bereit, die Wtesenloose auf Verlangen vor der Versteigerung vor zuzeigen oder nähere Auskunft darüber zu geben. Gießen, den 31. August 1877. Großherzogliche Oberförsterei Gießen. von 29 Morgen, Donnerstag den 6. September, des Nachmittags um 2 Uhr, bei Wirth Krämer III. daselbst, II. in der Gemarkung Wieseck 163 Morgen, Freitag den 7. September, des Morgens 9 Uhr, . bei Wirth Lenz zu Wieseck und III. in der Gemarkung Gießen 142 Morgen, an denselben Tage, des Nachmittags 2 Uhr, bei Wirth Leib am Philosophenwald. an diese Parcellen bilden zu können glauben hiermit aufgefordert, diese ihre Ansprüche „binnen sechs Wochen" bet dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, als sonst nach Ablauf dieser Frist, da wo M erforderlich, die Löschung der Bemerkung „beschränkt" verfügt, die neuen Eigen- tjumsurkunden gerichtlich bestätigt und die Ueberschreibung der Verkaufsgegenstände ruf die Namen der neuen Erwerber wird verfügt werden. markungen Alt-Buseck, Wieseck und Gießen. Die Versteigerung findet statt: I. In der Gemarkung Alt-Buseck Aeilgebotencs. Grnmmetgras von circa 1400 Klafter Wiesen auf dem Gänseacker und 917 Klafter Wiesen im Heeqstrauch zu verkaufen. Vergebung Von Derblendbacksteinen. Die Lieferung für die UmfangSmauer bti neuen Universitätsgebäudes und des Zaichtgebäudes nebst ArresthauS dahier k»ssrderlichen Verblendbacksteine (am erstehn Aebäude 120 am letzteren 170 Tausend Etüef) soll auf dem Submisstonsweg, ge» 'intni für diese Gebäude oder zusammen nrueben werden. Offerten nebst Probe- «eins sind längstens bis zum 6. Septem- Cafe Ebel. 1875t Nassauer Rother, per Liter Jt. 1,60. 1874r Lorcher, per Liter M. 1. Frische Sendung angekommen. Oeffmtliche Aufforderung. Nachverzeichnete Personen wollen die ihren Namen beigesetzten, ihnen in dem Trund- und bzw. Flurbuche vor Namen stehenden Parcellen veräußern. Da sie ihr ^'genthum resp. die erfolgte Zahlung der Kaufschilltnge nicht genügend nachzuweisen vermögen, so werden alle diejenigen, welche irgend welche Rechte oder Forderungen 4897) Wir beehren uns, einem verehelichen Publikum hiermit ergebenst anzuzeigen, daß wir zur Sedan-Nachfeier Montag den 3. September noch IIirthschafl mit foncert im Philosophcnwald halten. E. Wenzel. C. Straub. E. Junker. B. Oswald. A. Albold. 4903) Eine vollständige, fast noch neue Ladeneinrichtung (Theke und Regale), ist umzugshalber billigst zu verkaufen. Nä- heres bei der Exped. d. Bltts._____________ Zur Beachtung I Unterzeichneter liefert bei bevorstehendem Jugendfeste im Philosophenwalde ein kühles Glas Soda- 81 Selters-Wasser aus der Fabrik von Br. A. Mettenheimer, sowie eine Auswahl feineren Con- fectS und sonstige frische Backwaaren. 4889) (DerkaufSplatz am Brunnen.) J Namen der Besitzer. Bezeichnung der Parcellen. Gemarkung Grob-Buseck: ; 1 Wagner, Johannes IV. und Frau, von Groß-^useck 2 Größer, Heinrich und Frau, geb. Witschel, von da Kinzenbach, Jacob und Frau, von Oppenrod Gemarkung Steinbach: < Gerhardt, Jacob II. und Frau, geb. Gerhardt, von Steinbach Gemarkung Staufenberg: Heibertshauseu, Margarethe, von Staufenberg Gemarkung Treis a. d. Lumda: ! Schaaf, Georg, von Treis a. d. Lumda Schaaf, Johann Georg II., von da $ L Schaaf, Georg II. und Ehefrau, von da Gießen, den 16. August 1877. Großherzogliches Landgericht Gießen Erdmann. XV. 876. XVIII. 267. 411. I. 570. XX. 40. 525. XXI. 113. VII. 366. VIII. 226. II. 93. 35. V. 63. VII. 217. 14. IX. 158. 247. 273. X. 223. XII. 196. XV. 90. D. 1891. (neu I. 439.) H. 4962,5 (neu XX. 358.) J. 5181. (neu XVIII. 352.) ______________________(4604 Bekanntmachung. 4729) Die leihfällig werdenden nachverzeichneten zum hiesigen Hospital- -und Pfarrgut gehörigen Grundstücke sollen auf weitere 9 Jahre für 1878 bis 1886 mcl. verpachtet werden und ist Termin zur Verpachtung auf Mittwoch den S. September l. I., Vormittags 9 Uhr, in dem Rathhaussaal am Marktplatz dahier anberaumt. Gießen, am 18. August 1877.__A. Bramm. s L> le Iröße jiDZtr. A. Hospitalgut. 26 I 244 3495 Garten am untersten Riegelpfad. 116 2762 „ am obersten Riegelpfad. 33 15 543 Acker am Altenfeld. 102 3862 „ im Altenfeld. 28 150 4893 „ am Sandkauterweg. 32 15 3362 „ bajelbst. 19 2787 „ daselbst. 31 101 3643 „ am Grüninger Fußpfad, wobei '/r Viertel Neuenweger Pferch. 28 163 5987 „ am Grdkauterweg, wobei Vr Viertel Neuenweger Pferch. 31 147 4550 „ am Grüninger Pfad. 29 83 5637 „ am Ohlenberg. 29 62 7412 „ auf der Weißerde. 15 1650 „ daselbst. 114 9162 „ am Ohlenberg. 112 6031 ii am Holzgut. 30 80 3682 „ am Atzelbuschweg. 21 4425 „ in den Rödern. 25 220 3656 „ am Lcihgesternerweg. 24 261 10262 „ am Kreuzweg. 194 2218 „ ohnweit dem Grasweg. 89 5443 „ im Centbann. 22 63 4487 „ hinten im Centbann. 23 25 11950 „ am Schlangenzahl, wobei Vz Viertel Seltersweger Pferch. 129 4350 „ daielbst. 18 6 2151 „ zwischen dem Mittelweg und der Chaustee. 19 143 2101 „ beim Weiher. 20 97 4593 „ in der Au. 25 91 1993 „ auf dem Selterswartfeld. 105 2618 „ daselbst. 8 23 2431 „ auf dem Pfuhl. 5 442 3193 „ am Krofdoiferweg. 4 18 3775 „ am Haddersgraben. 3 94 3293 „ links ves Krofdorferwegs. 8 81/82 1693 „ auf der großen Weide. 8 79 843 „ daselbst. 3 146 1587 „ auf dem Läufertsrod. 9 309 625 ' „ am Grasweg. 7 206 1093 „ auf der Weide. 10 307/308 1837 „ auf der Hardt. 9 45 2750 „ zwischen den Gärten. 4 1 3212 „ über dem Krofdorferweg. 24 77 2062 „ auf dem Barresgraben. 39 69/69» 1881 „ hinter dem Wallbrunnen. 28 87 1518 Wiese am Entenpfuhl. 21 41 u. 45 5631 „ auf der Au in der Speck, Wiesecker Gemarkung. 25 71 2400 „ daselbst an der Oberlach, „ „ 22 47 3275 „ daselbst über der Gansbach, „ „ 26 152 14293 „ daselbst vor den Herrenwiesen, „ „ 27 16 8243 „ im Stolzenmorgen an der Schtnderseck, Wiesecker Gemarkung 26 54 1312 „ am Morgcnweg, Wiesecker Gemarkung. 7 7 152/153 439 3660 8243 „ am Gleibergerweg. „ in der Au bei der Schießhecke, Alt-Busecker Gemarkung. 48 17 1725 „ in der Ochsenwiese. B. Plock'sches Hospitalgut. 9 91/92 6375 Acker an der großen Weide. 9 89 3581 „ daselbst. 15 447 4412 „ am Rosenkranz. 16 89 3568 „ auf der Hohleiche. 16 196/198 4300 „ daselbst. 16 115 116 1256 „ daselbst. 8 64 5401 „ auf dem Pfuhl. 40 1O7/lO7ft 4275 „ in der Schwarzlach. 3 25 2718 „ am Wismarerweg. 5 328 2593 „ daselbst. 5 349 2862 „ in der Neustädterau. 5 356 1650 „ daselbst. 26 252 306 „ am untersten Riegelpfad. C. Pfarrgut. 16 268 3881 Acker in der Leimenkaute. 27 70 2650 „ vor dem Weiher. 25 161 2175 „ auf der Rothhohl. 126 1706 ,, am Aulweg. 128 2200 „ daselbst. 26 214 4331 „ auf der Rothhohl. 48 1781 Garten am untersten Riegelpfad. 52 750 „ daselbst. 28 136 3875 Acker am Sandkauterweg, hat 3 Nächte Neuenweger Pferch. 137 4818 „ daselbst 26 222» 6481 Acker und Wiese am untersten Riegelpfad. 32 162 4806 Acker am Altenfeld, stößt auf den Bruch. 33 101 3475 „ daselbst linker Hand des Wegs. 23 6 2937 Wiese in der Oberlach, Gemarkung Wieseck. 26 102 4718 „ am Busch, Wiesecker Gemarkung. 28 21 8356 „ in den Stockwiesen, Wiesecker Gemarkung. 18 39 3975 „ hinter dem Steg zwischen der Landstraße und dem Mittelweg. 26 51 700 Garten am obersten Riegelpfad. 32 154 5825 Acker im Altenfeld, stößt auf den Bruchgraben. 36 67 1725 „ zwei Triebviertel am Nödgerweg. 36 275 1718 Wiese, zwei Wiesenviertcl auf der Burg. 26 47 3700 Garten am obersten Riegelpfad. 40 356 275 Acker auf dem Sand. 19 166 2393 „ im Niederfeld. 21 20 1937 Wiese tm Taubenangrr. 22 23 1231 „ am Hammweg. 28 71 2612 „ in der Stockwiese. 44 10211 „ daselbst. 28 6050 „ daselbst. 39 102 4475 Acker unter dem Wieseckerweg. 5t» 1a 4381 Wiese hinter den krummen Wegen. 33 66 3606 Acker im Altenfeld. 22 4050 Wiese am Hammweg, Wiesecker Gemarkung. 26 213 1862 „ am untersten Riegelpfad. 44 219a 1237 Acker in der Lichtenau. 44 3393 „ daselbß. Aennietyungen. 4896) Em Familielogis ist wegen Wegzug von hier sofort zu oecmnth.n. Emil Becker, Ncuenweg. 4767) Ein F. miliei logis, bestehend aus 1 3 Zimmrrn u. v w. zu v.rm efhen bei H. Scho'sfiäds^ Neichtvsand. vi ui richte rtuzcigcrr. 4888) Ein Dienstmädchen zu bäuslicher Arbeit wird gesucht. Adolf Lyncker. 3723) Eme Wohnung von 6 ist zu vermlelhen und bis 1 ziehbar. Garten-Straße Zimmern rc. Octover oc- B 165^,0. 480/) Eine schone Famruenwohnung, bestehend aus 3 bis 4 Zimmern n.bst Küche und sonstigem Zubehör, per 1. Octo brr zu vermiethen bei H. Bruchhäuser, Grüubergeiflr 4892) Der Kindergarten beginnt Dienstag den 4. Septem der. 11999eta Fritsch. 4886) Füi eine Ciiearrenfabrlk wird untei sehr pünftifleu Bedingungen ein Lehrling aus onständiper Familie mit den nöthtgen Porkenntmssen gesucht. Eintlitl kann alsbald erfolgen. Schrülliche Bewer^ buiifl befördert sub Chiffre Z. 31 die Exped d. Blits. 4811) Zwei vermiethen bei gut möblutt Zimm r zu E- E ich enb erg, Ludwlgspl^.tz. 4835) Em möblirtes Zimmer zu ver- M'ethen. Seltersweg E. 8. 4861) Ein möblirles Zimmer ist zu vermiethen und sofort zu beziehen. Emil Lotz, Kirchenplatz. MLTITWID.L f —Sachrcn-— S Höhere Fachschule K fiir y rtgcji zzitrc:! Werk/Tulstzr. 400 Schüler ■ ^.zifiiuhmßLSOctobJÜhrplänß grame 1 t —VorunteretchZ free— <- ■ (3564 4872) Mehrere zu vermiethen und Familienwohnun,ien sinb gleich zu beziehen bei B. K a tz e n st e in. 4866) Das von Frau Rech seither bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen. Louis Noll, Pulvermühle. 4833) Eine schöne Wolmung von zwei Zimmern und Cabinet ist zu vermiethen und gleich zu beziehen. Carl Kaspar, Grünbergerstraße. 48901 In der Nähe des eine Bod'-nräumlichkeit, zum geeignet, zu vermiethen- Zu der Exped. d. Bltt^ Lohnhoses ist Fruchtspeicher erfragen bei 4804) In meinem Material- und Fard waarengeschäst findet ein mit guten Schul ; kcnr.tmssen versehener junger Mann Lehr lingstelle. W. Zur buck. Das Neueste und Beste in Oefen sind Musgrave s Paleiil irische Sparöfen auf 5 Ausstellungen prämiirt. 4887) Alle Herren Interessenten, welche eine billige gesunde Heizung wünschen, bitte ich, diese, auf meinem Lager, Weidengaffe B. 92, stehenden, sehr empfehlenswerthen Oefen in Augenschein zu nehmen. Rudolph WolfE. NE" «liegen et fest. 4904) Bei dem voraussichtlich starken Andrang an den ?! Äflffcn am Philosophenwald ist es nicht möglich, zu wechseln, und werden die Besucher ge beten, ihr Entree abgezählt zu halten. Das Coinite. Frankfurter Hof. 4895) Einem hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Anzeige, daß ich meine Wirthschaft von heute an wieder selbst übernommen habe. Gießen, den 1. September 1877. Hochachtungsvoll Emil Schinall. Jugendfest. 4894) Die Aufstellung der Mädchen-Jüge, heute, ist am Walllhoi auf der Sch vor, rechts am Thorhäuschen (Wobnung des Herrn Rolloss) Das Comite. Die verehrlichen Mitglieder des hiesigen Zweigverems für die Kranken' pflege und Unterstützung der Soldaten im Felde werden auf Samstag den 8. l. M., Abends 6 Uhr, zu einer Generalversammlung; im Caf6 Leib (Eingang von Hof) zur Abhär der Rechnung pro 1876 und Neuwahl des Vorstands ergebens, eingeladen. Gießen, den 1. September 1877. Der stellvertretende Vorsitzende: Dr. Stammler.___ Turnverein. Sedanfeier- 4849) Zusammenkunft, behufs Theilnahme am r^estzug, Sonntag den 2. September, Mittags präcis 12 Uhr, auf dem Turnplatz Zahlreiche Betheiligung gewünscht. Der Vorstand.__„ 4057) Apparaten empfiehlt sich Zur Anfertigung , Wafferleitunge Friedri neuer Pumpen aller Art, Bier n, sowie in Reparaturen derselbe- Leh Weber, Pumpenmacher, Gartfeld. __- Hierzu eine Beilage. M (ungen in so für bifjenige: für diejenige! Die 8»S i875 wieder! Da Von Rindvieh, lan Es Irinnen veiwi Gil **d)t «iqenbaiitfd eines *Wbig untete ? itn unteren .rx D. Elches and Fr l£t Dir' Ren: Re ? 'ft ibn, >.n" »#n fcN«.