F«. 1T4 Samstag, den 2 Juni 1822. Kichencr MHiger A«?eizc- ni AmtsdM für htn Kreis Eichril. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Expedition: Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerloha. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. IliliT UTITHIT’—**»' iiw Amtlicher HHeil. Berlin, den 9. März 1877. Bekanntmachung. Betreffend: Den Remonte-Ankauf pro 1877. c , „ „ gum Ankauf von Remonten im Alter von vorzugsweise drei und ausnahmsweise vier und fünf Jahren sind im Bereich des Großherzogthums Hessen für dieses Jahr nachstehende, Morgens um 8 Uhr beginnende Märkte anberaumt worden und zwar am 20. Juni in Alsfeld, 30. „ „ Nidda, 5. Juli „ Nieder-Wöllstadt, 6. „ „ Groß-Umstadt, 7. „ „ Bickenbach, 9. „ „ Groß-Gerau, 10. „ „ Goddelau, 11. „ „ Gernsheim, ferner ein Nachmittags 2 Uhr beginnender Markt 6. Juli in Groß-Bieberau. Die von der Militär-Commission erkauften Pferde werden zur Stelle abgenommen und gegen Quittung sofort baar bezahlt. Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer gegen Erstattung des Kaufpreises und der sämmtlichen Unkosten zurückzunehmen, auch sind Krippensetzer vom Kaufe ausgeschlosien und ist erwünscht, daß die Schweife der Pferde nicht übermäßig verkürzt «erd sind ferner verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke rindlederne Trense mit starkem Gebiß und Ringen versehen, eine starke Kopfhalfter von Leder oder Hanf mit zwei mindestens zwei Meter langen starken Hanfstricken ohne besondere Vergütung mitzugeben. Kriegsministerium, Abtheilung für das Remonte- Wesen. (gez.) von Rauch. v 0 n U s l a r. Bekanntmachung. Montag den 17. Jnni l. I., Vormittags 11 Uhr, findet in dem Rathhaussaale zu Gießen in dem früheren Realschulgebäude vor dem Neuenweger Thor die diesjährige regelmäßige öffentliche Sitzung des Provinzialtags der Provinz Oberheffen statt. Auf die Tagesordnung sind folgende Gegenstände gesetzt: 1) Prüfung der Rechnung der Provinzialkaffe für das Jahr 1876; 2) Verwaltungsbericht des Provinzial-Ausschuffes für das Jahr 1876; 3) Feststellung des Voranschlags der Provinzialkaffe für das Jahr 1878; 4) Ausloosung der nach Art. 83 des Gesetzes vom 12. Juni 1874 mit Ende des Jahres 1877 austretenden Hälfte der Provinzialtags- Abgeordneten. Gießen, den 23. Mai 1877. Der Vorsitzende des Provinzialtags. v. Röder, Provinzial-Direktor. _____ politisch Deutschland. Darmstadt, 30. Mai. Die Nr. 26 des Großherzoglichen Regierungsblatts hat folgenden Inhalt: 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums der Justiz, den Erlaß eines neuen Schuldentilgungs-Statuts für das Fürstlich Leiningische Haus betreffend. 2. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die zweite Gemeinde-Schulstelle zu Stadecken mit einem Gehalt von 771 Jl. 43 H; eine Lehrerstelle an der kath. Schule zu Bingen mit einem Anfangsgehalt von 1114 eX 28 H, der sich bis auf 2057 Jl. 15 steigert. Darmstadt, 30. Mai. Alle Anzeichen sprechen dafür, läßt sich das „Franks. Journ." von hier berichten, daß, sofern nicht schließlich doch von Rechtswegen eine allgemeine deutsche Notariats-Ordnung erlaffen wird, es in den rechtsrheinischen Provinzen Hessens in Bezug aus die Organisirung der freiwilligen Gerichtsbarkeit überall beim Alten bleiben und namentlich das Institut der Ortsgerichte beibehalten werden wird. Wesentlichen Einfluß soll hierbei das Votum des höchsten Gerichtshofes, welcher sich zur Zeit gegen das Notariat ausgesprochen hat, geübt haben. Alle ferneren aus Befferung zielenden Bestrebungen werden daher darauf zu richten sein, daß das Reich die Angelegenheit an sich ziehe. Darmstadt, 31. Mai. Ueber einen Antrag der Abgg. Jost (Heppenheim), Weith, Pfannstiel, Schmalbach, Freiherr Nordeck zur Rabenau und Hallwachs auf Vermehrung der Zahl der Kreisveterinärämter von 18 auf 20 und auf Erhaltung der Kreisveterinärämter Reichelsheim und Grünberg hat Namens des Finanzausschuffes der zweiten Kammer der Abg. Theobald Bericht erstattet. Auf die von ihm an die Regierung in dieser Angelegenheit gerichtete Anfrage erhielt der Berichterstatter die Erwiderung, daß in dem Falle, wenn die Zahl der Kreisveterinärämter, wie in dem laufenden Staatsbudget vorgesehen, von dem bisherigen Bestand von 21 auf 18 — die Zahl der Kreise — reducirt werden muß, die Erhaltung von Kreisveterinäramtssitzen in Reichelsheim und Grünberg in der That nicht angänglich sein werde. Jene Reduction sei bei der Vorlage des Staatsbudgets für 1876/78 wesentlich auf Grund von Vorschlägen in Aussicht genommen worden, welche bet der Vorberathung der er I 6 ei l. neuen Medicinalorganisation Seitens sachverständiger Kreise gemacht worden waren. Inzwischen gemachte Erfahrungen haben aber nach Mittheilung der Regierung allerdings mancherlei Schwierigkeiten ergeben, welche sich der definitiven Ausführung jener Reduction entgegenstellen und bis auf Weiteres die Erhaltung einer größeren Anzahl von Kreisveterinärämtern im Jntereffe der Landwirthschaft wünschenswerth erscheinen lassen. Dermalen sei die Zahl der Kreisveterinär- ärzte bereits auf 19 gesunken und würde, da das Kreisveterinäramt einer Kreisstadt zur Zeit vacant ist, die Aufhebung eines der Kreisveterinärämter Grünberg oder Reichelsheim alsbald in Betracht gezogen werden muffen, wenn die Bewilligung der Gehalte von nur 18 Kreisveterinärstellen bestehen bliebe. Die Regierung würde einen Beschluß der Stände, welcher sie in die Lage versetze, die etatsmäßige Zahl jener Stellen schon für die dermalige Budgetperiode auf 20 zu erhalten, gerne entgegennehmen und demselben entsprechen. Unter Würdigung dieser Gründe beantragt der Finanzausschuß, die Kammer wolle die Regierung ermächtigen, vorerst und zwar für diese Finanzperiode die Zahl der Kreisveteriuärämter nur bis auf 20 zu vermindern und somit die Kreisveterinärämter Reichelsheim und Grünberg noch zu erhalten. Berlin, 30. Mai. Die „Prov.-Corresp." schreibt am Schluffe einer Besprechung der von dem Landtags-Abgeordneten Dr. Virchow kürzlich im hiesigen Bezirks-Verein gehaltenen, auf den russisch-türkischen Krieg bezüglichen Rede: Die Bestrebungen der deutschen Politik, die nach dem letzten Kriege Ausdruck und feste Grundlage in dem Drei-Kaiser-Bund gefunden, bewährten sich auch in der jetzigen schwierigen Krisis als eine Bürgschaft friedlicher Vermittlung weit über jenes engere Bündniß hinaus. Wenn ungeachtet des wirklichen Ausbruches des türkisch-russischen Krieges die Aussichten für Erhaltung des europäischen Friedens in den letzten Wochen eher gestiegen als verringert seien, so habe die deutsche Politik hieran ihren redlichen Antheil. In diesem Bewußtsein und in dem darauf beruhenden Vertrauen werde sich das deutsche Volk nicht beirren laffen. Berlin, 30. Mai. Die Dislocations - Aenderungcn hat der Kaiser unterm 26. Mai mittelst folgenden Erlafles vollzogen: Nachdem ich während meiner Anwesenheit im Reichslande mich überzeugt habe, daß die zeitige Besatzung deffelben selbst den Anforderungen des Friedensdienstes nicht zu genügen vermag, bestimme ich: 1) Es treten die in der An- körper zwischen Barboschi und Braila durch kolossales Äustreten der Donau Wien, 30. Mai. Dem „Tagblatt" wird aus Csttale vom 29. d. goutiere q ©etienwa ^nntrn unter f b- 3- 5974 hier Darms! Rußland. Moskau, 30. Mai. Nachrichten aus Plojesti zufolge ist der Bahn- Spanien. Madrid, 29. Mai. Die Negierung hat beschloffen, jede öffentliche Aer F’N J Hau *'«n o , i>(r «Hu» N«nb I *4fts ; ™ AL' schloß J h •ÄS ’’ ben 25. Die s.x-Z sL tag rirdmefl« ®‘l6"'gn der ti sich und i®« i< „die bis »ID «ue WflJ, Zm»'* | mater neue vw ftibs«fbim 8' S-s-dr l“r Bit 3 all! M t«t;. - M» d-r mit Seist M du toter im® ftnum« derselben einem etwas gros grabtn, io daß n sch im weiteren - jkteeseide oder zei al3 oben angeiüg einzelnen Stetten Feld in einer Ti< graben. Sei sehr u jungem Klee kan Stroh, welches flenfpttu versuch Zur SiÄ' cs nothwendig V gezeigt hat, von zwei oder drei l- gliedern ernannt der Mitglieder Zur Ersi die alten und r Luzerne-Jelder, in Zwischenrau Hebet jeden Ru Hat die losort dem Bür Ausrottung bei Der Mr, W/er ober for. Bethelttgten dur< Immission vor, w dringen und eaiiorochen ist, dMer, daß bi Von dem derselben vorger dem Kreisaml, veranlaßt. , Die falb1 «mmen der Kl, and bei den Ml Monitors liegen vor Belgrad. Arankreich. Paris, 30. Mai. Der „Moniteur" erklärt das Gerücht für unbegründet, daß Marschall Mac Mahon, im Falle neue Schwierigkeiten entstehen würden, sein Amt als Präsident der Republik niederlegen wolle; der Marschall habe niemals einen solchen Gedanken gehegt und sei fest entschloffen, seine Gewalt bis zum Ablauf seiner Amts-Periode in Händen zu behalten, seine Pflichten zu erfüllen und die ihm zustehenden Rechte auszuüben. Kngland London, 30. Mai. Der „Morning Post" zufolge hätte die Pforte beschloffen, Ausländer in ihren Dienst zu nehmen; eine Anzahl englischer Offb eiere stunde im Begriff, in die türkische Armee einzutreten. London, 31. Mai, Die „Amts-Zeitung" veröffentlicht eine Cabmets- Ordre, wodurch das Statut des St. Michael- und Georgs Ordens dahin ab geändert wird, daß auch die Ernennung von Ehren- und von außerordentlichen Mitgliedern zulässig sein soll; die Eigenschaft eines Ehren-Mitgliedes kann auch an auswärtige Fürsten ertheilt werden. Belgien. Brüssel, 30. Mai. Eine Petersburger Korrespondenz im „Nord" sagt, Rußland habe weder den Wunsch noch ein Interesse, auf die von dem englischen Staatssecretär Croß berührten Fragen einzugehen. Das einzige Ziel des Krieges bleibe die ernstliche Befferung des Looses der Christen in der Türkei bei ausgedehnteren und wirksameren Garantieen, als die früheren diplomatischen Programme festgestellt. Hätten auch die Mittel gewechselt, so bleibe doch der Zweck derselbe. Um denselben zu erreichen, brauche Rußland nicht nur nicht die Interessen Englands anzugreifen; es sei vielmehr interessirt, den Wünschen der englischen Regierung Genüge zu leisten, um rascher das gewünschte Ziel zu erreichen. Die Antwort Rußlands werde geeignet sein, das englische Cabinet völlig zu beruhigen. Vermischtes. Bad Salzschlirf, 27. Mat. Ein nichtswürdiges Attentat ist Agen das hiesige Bad und seine Mineralquellen in Scene gesetzt worden. Ar' Redactionen verschiedener Blätter gelangte das briefliche Ersuchen um icklossenen Artikels, in welchem scheinbar das Bad gegen angeblich ^l°^itetetn Wirklichkeit nirgends existirende («erüchte tn Schutz genommen, unter diesem ^wande aber mehre das Bad schädigende Unwahrheiten heroorgebracht wurden. DU RedacNonen nahmen um so weniger Anstand, den Art'k.1 aufzunehmen als unter den von Fulda bntirftn Begleitbriefen sich die Unterschrift emes a^sehenen Fuldaer ^nwohnns, Herrn L. Rouff, befand, bissen Namen übrigens fälschlicher Weise der Titel .Eommi sar bSt mar, um bie Meinung zu erwecken -.--handle der Emsender Ind-rEig-n schäft als Babe Commissär. Die Unterschrift dieses Herrn ist gefälscht, derselbe hatte nicht die mmbefte Kenntniß von dem Artikel, welcher in lateinischer Schrist OeJ^ltbe(n und scheinbar von Frauen Hand herrührt. Der Artikel wurde gestern vonl vielen Zei. tungen gebracht- Daß er m solcher Weise gerade letzt bei Beginn der Saison, über- dirß auch durch Versendung an eine Reihe von Zeitungs-Expeditionen Tage förbert wurde, ist ein Zeugnitz von dem großen Interesse, welches man an Beeintrach- ngung des Bades nehmen zu müssen glaubte, sowie für die Boshest, mit welcher man vor ging. Die nöthige Untersuchung nicht nur wegen der beabfidttioten 6o5roi der wiederholten Unfälle au den rumamschei b * t^ri jrte am $afle vorher General Oklobjieff eine Ävantgaid- Bahnen ist General-Director Gillouse vom Großfürsten Ntcolaus nach ribftü Kürtsckin auf das linke Ufer des Kintrischi, um eine Positior «-"ar sÄäää Bewegung wachst; dte Kammer erklärte sich in Permanenz. Mnkhtar Pa cha !h ^ll Colonne estie Position 6 Werst von Chazubani. D-r V-rlnst L 30 Cictator ansrufen und d-r Sultan wolle nach Adrianopel übersiedeln. Bel- l^Marine-Li-ntenant Nachstschewouskv. grad. Di- Türken überfielen die serbische Drina-Jnsel Adalbujakittsch, tödt-ten mehrere Feldarbeiter und sührtcn ander- mit sich fort. Zwei österreichische veranlassen. - „ Washington, 29. Mai. Das Cabinet hat beschloffen, die mepca- Die Aenderungen gestalten sich nun also. Das 2. und 3. BataillonI R-gi-rung in einer Note aufzufordern, daß sie den räuberischen Einfällen Westfälischen Infanterie-Regiments Nr. 13 kommt von Hamm-soest nach Mum st-ucre, widrigenfalls Bundestruppen die Räuber »erfolgen und fier, das 2. Bataillon des Rheinischen Regiments Nr. 25 von Straßburg, nach ^tiaen würden. Psalzburg, die Rheinischen Regimenter Nr. 28 und 29 kommen beziehui^sweis- Washinaton, 30. Mai. Staatssecretär Evarts theilte dem Vertreter von Aachen und Jülich nach Coblenz und Diez und von letzteren beiden Städten! $er(inlgten Staaten in Konstantinopel neuerdings bei ihm eiiigegangene nach Metz, das 2. Bataillon Nieder chlesischen Regiments Nr. 47 v° NeiBeschwerden über die Behandlung der Juden in der Türkei und Rumänien dreifach nach Straßburg das Westfalifche Regiment Nr. 53 vm> Munsterst forderte denselben auf, Schritte bei der Pforte behufs Befferung der Paderborn nach Aachen-Jülich, das Braunschweigische Regiment Nr. 92 von ' t'bun. Pfalibura-Fabern nach Metz, das 2. Bataillon Sächsischen Regiments Nr. ' - — von Schl-ttstadt nach Straßburg, das 2. Bataillon Württembergischen Regi Der orientalische Krieg. ments Nr. 126 von Straßburg nach Schlettstadt das Rheinische Jäger-Bataillon Wien. 30. Mai. Dem „Tagblatt" wird aus Esitale vom 29. d. Nr. 8 von Wetzlar nach Zabern, die 1. Schwadron Magdeburgischer Dragoner $ Türken legen bei Bregooa an der serbischen Grenze Ver- Nr. 6 von Grafenhaynchen nach Stendal, andere Schwadronen des elbenNegi-^S"^^ 9 ments von Schmiedeberg Kemberg nach Tangermünde, das Westfalische Drago- London, 30. Mai. Dem „Reister'schen Bureau" wird aus Erzcrum ner-Regimeist Nr. 7 von Steiidal-Tangermunde nach Saarbrücken, das Hol-s 28, ,yiai telegrap^irt: Die Garnison von Penek (?) hat sich beim Er- steinische Dragoner-Regiment Nr. 13 und das Rheinische Ulanen-Iieglment .cr. < . j)£r ®utten auf giti zurückgezogen. Die Ruffen haben gestern die Be- nach den diesjährigen Herbstübungen und nächches Fruhfahr mlCantEMent-> vor Karakiliffa angegriffen. Der Commandant derselben, Mehemed zwischen M-tz und Straßburg. Stab und 1. Bataillon Rheiuischer Fnßartillerie ^^ 8 (e(ncrjejtg dm linken Flügel der Ruffen an, zwang densel- Nr. 8 von Coblenz nach Metz. < » ra t u t. > k'«- trks w.ias ben, sich znrückznziehen und verfolgte ihn bis Tachelitschai. — Daffelbe Bureau - Der „Reichs-Anz. publicirt das Gesitz, be>r. die Controle des Re chs^^^^c^^ @rjetum BDm 29. Mai; Die russische Armee nimmt gegenwärtig Haushalts und die Erwerbung iw-ler Grnndstucke durch das> Reich., sg,^^, Position ein; die Avantgarde des rechten Flügels bei Nessi Penek; kündigt zugleich die morgen erfolgende Publicatwn des vom Kaiser sanctionirtenl be6 gentriim« patronillirt seit mehreren Tagen bis Vezm Voisan; Patent-G-tetzes an. — Der „Post zufolge befindet Gin gen Tagen! [infell Flügel, der nur 6000 Mann stark ist, steht das Gros bei Ukcha- der Geh. Regierungsrath Tiedemann vom Reichskanzler-Amt zur DienstleistungI . Die^Avantgarde hatte kleinere Gefechte mit der türkischen Kavallerie bei dem Fürsten Bismarck in Kissingen. Es ch-ine demnach, daß d,e Thätig- gjne Colonne hält Ardichc besetzt. Di- Türken nehmen feit des Reichskanzlers während feiner Beurlaubung auch durch Fragen der Stellungen ein; das Gros des linken Flügels steht bei Olti, ein innere» Politik in Anspruch genommen werde. , . D-lachem-nt zum Schutze des linken Flügels bei Ardahan; das C-utrum und - Der britische Botschafter Lord Ruffell hat sich nach London begeben ^^,ben die Stellungen bei Soghanlid'agh nicht verlaffeu. und wird daselbst acht Tage verweilen. Vom rechten Flügel steht die Avantgarde bei Toprath-Kale, das Gros ist staffel- Elberfeld, 30. Mat. In Mulheim wurde an Verlach s Stelle der üon G^prane über Gulientap bis Delebara ausgebreitet. Größere Legations-Rath Kehler zum Landtags-Abgeordneten gewählt. Truppenbewegungen konnten wegen anhaltenden Regens in der letzten Z-it nicht fentliche Umtriebe Bahn- ®onau lgen Vertreter i^angene Rumänien rung der n 29. d. !nze Ver- Erzerum beim Er- i die Be- Mehemed z densel- : Bureau lenwärtig jt Penek; i Voisan; ei Ukcha- ^avrüerie i nehme» Dili, ein trum und verlassen, ist staffel- Größere Zeit nicht i, stets des ßiiiiialjme nmen. as durch >tt wV en, welche ixtet- Die 'asns-Armee Ävantqarde ne Positiv Operation onne unter on der tür- )lvierizkeiten Der Verlust ter Letzteren ysgeMtcke, V ist der w Wf« ’ 1 f Iraenb e.» i»", 'Ä jfc die si eln i bi.®»«" Jb unb l"” I» Ä! : tu ! lbt haltr en ^dntr®* nfltl (M rfüf i-'üÄ Ws »Ä Weidenhammer. I. V. Iaup. stenspreu versucht werden. r c, f 1U , . Zur Sicherstellung vor der Verwüstung der Feldmark durch die Kleesetde wird es nothwendig sein, dag in denjenigen Gemeinden, auf deren Fluren sich die Kleesetde gezeigt hat, von Seiten des Ortsvorstandes zur Ueberwachung der Felder eine, bezw. zwei oder drei Commissionen (je nach dem Umsang der Gemarkung) von je drei Mitgliedern ernannt werden und wird diese Bildung von Commissionen unter Nennung der Mitglieder derselben in der Gemeinde zu publiciren sein. Zur Erfüllung ihrer Aufgabe werden die Commissionen von Anfang Mai an die alten und nach allgemeiner Beendigung der Getreideernte auch die neuen Klee- und Luzerne-Felder, so wie die Wiesen, Raine, Gräben, Böschungen, Eisenbahndämme rc. in Zwischenräumen von etwa 14 Tagen bis zu Ende October zu untersuchen haben, lieber jeden Rundgang dürfte von der Commission ein kurzes Protocoll aufzunehmen sein. Hat die Commission irgendwo in der Gemarkung Kleeseide entdeckt, so macht sie fofort dem Bürgermeister Anzeige davon, indem sie zugleich die zur Einschränkung bezw. Ausrottung der Kleeseide erforderlich scheinenden Matzregeln vorschlägt. Der Bürgermeister gibt dem Inhaber der betreffenden Grundstücke (Eigenthümer, Pachter oder sonstigen Besitzer), entweder speciell oder bei einer größeren Zahl von Bctheiltgten durch ortsübUche Bekanntmachung auf, innerhalb 6 Tagen die von der Commission vorgeschlagenen, bezw- von ihm festzusetzenden Maßregeln in Anwendung zu bringen und läßt dieselben, falls der Verfügung nicht innerhalb der genannten Frist entsprochen ist, auf Kosten des Betreffenden ausführen. Die Commission wacht darüber, daß die bezüglichen Maßregeln richtig und ordnungsmäßig befolgt werden. Von dem Auftreten der Kleeseide in der Gemarkung und den zur Vertilgung derselben vorgenommenen Maßregeln macht außerdem der Bürgermeister Anzeige bet dem Kreisamt, indem er zugleich die erforderlichen Strafanträge gegen die Säumigen veranlagt sind von Seiten des Bürgermeisters anzuweifen, auf das Vorkommen der Kleesetde zu achten, die Commissionen in allen Beziehungen zu unterstützen und bei den Maßregeln zur Vertilgung der Kleesetde mitzuwirken. Gegenwärtige Anleitung wird mit Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern unter Hinweis auf das Ausschreiben desselben vom 20 April L I. zu Nr- M- b. I. 5974 hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht. Darmstadt, den 8. Mat 1877. Gr- Centralstelle f. d. Landwirthschaft u. d. L Vereine. Frischbäcker ?u Gießen. Sonntag, den 3. Mai. Daniel Rühl am Rathhaus. Herrn. Spies am Wallthor. Karl Plank in der Wolkengasse. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen Gottesdienst. Sonntag, den 3. Juni. Morgens: Pfaarvicar Schöner. Nachmittags: Pfarrverwalter Schlosser. (Beginn der KatechiSmuslehre mit den Knaben.) Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 3. bis 9. Juni besorgt Pfarrvicar Schöner. Landwirthschastliches. Anleitung ?ur Vertilgung der Kleeseide. Die Kleeseide gehört zu den Phanerogamen-Schmarotzern der Gattung Cuscuta. von deren in Europa vsrkommenden vier Arten vornehmlich die Klee- oder Quendel- | fetbe (Cuscuta Epithymum) gefährlich ist, wie sie auf Klee und allen kleeartigen Pflanzen, also auch auf Luzerne rc., so wie auf Quendel, Ginster und Heidekraut schmarotzt. Die Kleesetde pflanzt sich durch Samen fort, welcher im Boden keimt und mehrere Jahre keimfähig zu bleiben scheint, sich auch wohl durch den Stallmist zu Übertragen vermag. Der Samen ist etwas abgeflacht und eckig, rauh an der Oberfläche und matt gelblich bis graubraun von Farbe; er ist im Durchschnitt etwas kleiner als der Samen des Wctßklee, ist jedoch in seiner Größe so häufig abweichend, daß sein Durchmesser von 0,75 bis 1,75 Millimeter wechselt und da Überdies die Samen- läschchen mn ihrem Inhalt öfters in dem Kleesamen verbleiben, so ist die vollständige Reinigung des letzteren von dem Samen der Kleeseide äußerst schwierig oder ganz unmöglich. Außerdem kann der Samen auch durch die Luft auf die Felder Übertragen werden^^ ersten Periode nach der Keimung wächst die Pflanze selbstständig für sich und zwar sehr rasch, so daß sich schon etwa vier Wochen nach der Keimung die weiße bis röthliche Btüthe einstellt und sechs Wochen nach Beginn der Keimung eine neue Besamung erfolgt- Während der Btüthe stirbt die Pflanze von der Wurzel aus allmälig ab, lehnt sich aber zugleich an die ihr benachbarte Nährpflanze (Klee rc.) an, umschlingt dieselbe und lebt nunmehr auf letzterer fort, indem sie an ihren Spitzen unausgesetzt neue fadenförmige gelb oder röthlich gefärbte Stengelgebilde treibt, welche immer neue Blüthen heivoibringen. Aus diesen Gründen ist die Vernichtung der Kleeseide auf dem Felde ebenso schwierig wie ihre Ausscheidung aus dem Kleesamen- Die Gefahr für die Nährpflanze beginnt schon kurze Zeit nach der Aussaat und dauert für alle Zeit fort; — das einzige ganz zuverlässige Mittel ist das Ausgraben ober Um- uflügen der mit Seide behafteten Stellen. Zeigt sich die Kleeseide nur an einer oder an sehr vereinzelten kleinen, nicht über ein Meter im Durchmesser betragenden Stellen und in einer durchschnittlichen Ent- semung derselben von etwa 15 bis 20 Metern, so werden die betreffenden Stellen in einem etwas größeren Umkreise auf etwa 20 bis 25 Zentimeter tief sorgfältig umgegraben, so daß nirgends eine Spur von Klee auf der Oberfläche sichtbar bleibt. Finden sich im weiteren Verlaufe nach Ausführung dieser Maßregel wieder neue Stellen mit Kleefeide oder zeigt sich letztere überhaupt bald in größerer Ausdehnung und Menge als oben angeführt, so daß eine Einschränkung derselben durch bloßes Umgraben der einzelnen Stellen von sehr zweifelhaftem Erfolge zu bleiben verspricht, so ist das ganze Feld in einer Tiefe von mindestens 12 bis 15 Zentimeter umzupflügen bezw. umzu- graben. Bei sehr unbedeutendem und beschränktem Auftreten der Kleefeide in noch ganz jungem Klee kann das Verbrennen der Kleeseidestellen, nach vorherigem Absicheln, mit Stroh, welches in Petroleum getränkt ist ober das dichte Bedecken derselben mit Ger- Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medicin und ohne Kosten durch die Heilnahrung: Revalesciere «eit 30 fahren hat keine Krankheit dieser angenehmen Gesundheits. speise widerstanden und bewährt sich dieselbe bet Erwachsenen und Kindern ohne Medicin und ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Äthern-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose Schwindsucht, Asthma Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Diarrhoen, Schlaflosigkeit, Schwache Hamor- r hoch en, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenbrausen, UebelFcit und Erbrechen se bst während der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerun , Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung für Säuglinge schon von i er Geburt an selbst der Ammenmilch vorzuziehen. — Ein Auszug aus 80 000 Cert-- ficatcn über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter Certificate vom Professor Dr. Wurzer, Medicinalrath Dr. Angelstein, Dr Shoreland, Dr. Camvbei:, Professor Dr. D6d6, Dr. Ure, Gräfin Castlestuart, Marquise be Bröhan, imb oirl.n (ioberen hochgestellten Personen, wirb franco auf Verlangen eingefanbt. Abgekürzter Auszug aus 80,000 Certrsicaten. Nr. 62476. Dem lieben Gott und Ihnen sei Dank. Die Revalescibre ^at meine 18jährigen Leiden im Magen und in den Nerven, verbunden mit allgemeiner Schwache und nächtlichem Schweiß gänzlich beseitigt. . , T1 I. Zomparet, Pfarrer, Samte Romaine des lies. Nr. 89211. Orvaux, 15. April 1875. Seit vier Jahren genieße ich die köstliche Revalescibre unb leibe feitbem nicht mehr an ben Schmerzen in den Lenden, die mich wahrend langer Jahre fürchterlich gefoltert hatten- In meinem 93. Jahre stehend, erfreue ich mich jetzt der vollkommensten Gesundbeit. Leroy, Pfarrer. Nr. 45270. I. Robert. Von seinem 25 jährigen Leiden an Schwindsucht, Husten, Erbrechungen, Verstopfungen und Taubbeit gänzlich hergestellt. 62845. Pfarrer Boilet von E-rainville. Von Asthma mit häufigen Erstickungen 3011,0 80406^Frau Major Deutsch, geb. von Horn in Posen; deren Kinder vom Drüsenttiden^bergesttllt^u^se D£m sgr<^an öon 7 jähriger Leberkrankhett, Schlaflosigkeit Sittern an allen Gliedern, Abmagerung und Hypochondrie. 3 Nr 75877. Florian Köller, K. K. Mitttarverwatter, Großwardein, von Lungen- unb Luströbren-Katarrh., Kopsschwindel unb Brustbeklemmung. Nr. 75970. Herr Gabriel Teschner, Hörer ber öffentlichen höheren Handels- Lehranstalt in Wien, in einem verzweifelten Grabe von Brustübel und Nervenzerrüttung. Nr. 65715. Fräulein de Montlouis, von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit und Nr. 75928. Baron Sigmo von 10 jähriger Lähmung an Händen und Füßen rc. Die Revaiescibre ist viermal so nahrhaft als Fleisch und erspart bei Erwachseneu und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speism. Preise der Revalescibre 1/r Pfd. 1 JL 80 1 Pfd. 3 50 2 Pfd. 5 JC '0 12 28 50 A Revalescifcre Chocolatte 12 Tassen 1 JL 80 24 Taffen 3 80 H, 48 Tassen 5 70 xi. f. xd• Revalescifere Bisouites 1 Pfd. 3 «M» 50 H, 2 Pfd. 5 70 Zu beziehen durch Du Barry u. Co. in Berlin W., 28-29 Paffage (Kaiser- Gallerie) und bei vielen guten Apothekern, Droguen-, Specerei- und Delicateffenhündlern tm ganzen Lande, in Gießen bei Müller A Schwager.(632 Besondere Bekanntmachung. Edictalladung. Die Mehrzahl der gerichtsbekannten un- bevorzugten Gläubiger des Peter Heyer von Birklar hat mit demselben unterm Heutigen ein- Arrangement abgeschlossen, dessen Einsicht in unsrer Registratur zu nehmen verstattet ist. Unbekannte Gläubiger des Genannten werden hiermit aufgefordert, binnen 14 Tagen Ansprüche jeder Art an denselben, sowie Einwendungen gegen das Arrangement sogensiß dahier geltend zu machen, als sonst sie mit solchen ausgeschlossen werden und das Arrangement vollstreckt wird. Lich, den 25. Mai 1877. Großherzogliches Landgericht Lich. Weyer. (3004 Versteigerungen. Montag den 4. Juni, Nachmittags 2 Uhr, werden im Hause der Frau Fritz Fürst Wittwe in ber Neustabt dahier ein im Beiten Zustand befindliches Billard mit «ollem Zugehör, angefertigt von Dorfelder in Mainz, und ein Pissoir öffentlich gegen Daarzahlung versteigert. Gießen, den 30. Mai 1877. GroßherzoglicheS Ortsgericht Gießen. Müller. (3027 Allgemeine Versteigerungs - Anzeige. Dienstag den 3. Juni l. I., Vormittags 10 Uhr anfangend, laste ich in meiner Hofraithe zu Ullendorf a. d. Lda. zur öffentlichen Versteigerung bringen: Haus- und Oeconomiegeräthe aller Art, als: 2 Oeconomiewagen, 2 Schaufelpflüge, 1 Hinterpflug, 1 Egge, 1 Kartoffelpflug, 1 Fruchtfegmühle, 1 Dick- wurzmuhle, 1 Pfuhlfaß, 1 Flachsraffe, 1 Waschöütte, 1 Kelter, 2 Spinnräder, Sicheln, Sensen, Mistgabeln, Hemm-, Spann-u. Bindeketten, sowie 1 großer Glasschrank, 1 Kleiderschrank, 18 St. Stühle, 1 Bett, 1 Bettlade, 2 Matratzen, 3 Züber und sonstigen Haus- ralh. (3065 Allendors a. d. Lda., am 30. Mai 1877. Heinrich Rothenberger Wtw. Holzversteigerung. Mittwoch den 6. Juni L I., Vormittags V29 Uhr anfangend, soll im Rüddingshäuser Gemeindewald, Distrikten Katzenberg u. Bergereihen, naqr verzeichnetes Holz versteigert werden: r Anzeiger. 6 Eicken-Siärnme bis 42 Ztmtr. Durchmesser und 11 Meter Länge, 5 Buchen-Stämme bis 42 Ztmtr. Durchmesser und 7 Meter Länge, 207 Fickten-Stämme bis 36 Ztmtr. Durchmesser unb 16 Meter Länge, 290 Fichten-Stangen bis 12 Ztmtr. Durchmesser unb 12 Meter Länge, 172 Rmtr. Buchen- unb Nabel-Scheitholz, 107 „ begleichen Prügelholz, 92 „ „ Stockholz, 184 „ „ Reisholz. Die Zusammenkunft ist im District Katzenberg am Weg nach Homberg unb beginnt die Versteigerung mit dem Stammholz. Rüddingshausen, am 28. Mai 1877. Großherzogl. Orisgericht Rüddingshausen- Loth. (3011 Kirschen-Versteigerung. Donnerstag den 7. Juni l. I., Nachmittags 1 Uhr, sollen in hiesiger Gemarkung von etwa 1200 Kirschbäumen, in der Obstanlage Steincken und Georgenwaldchen, die darauf befindlichen Kirschen an Ort und Stelle versteigert werden. Bemerkt wird, daß die Kirschen aus verschiedenen Sorten bestehen. Gegen genügende Bürgschaft wird den Steigern entsprechender Credit gewährt. Himbach, den 30. Mai 1877. Srotzherzogliche Bürgermeisterei Himbach. 3061) Tugend. Unterzeichneter beabsichtigt, seine Mühle auf dem Bureau der Bürgermeisterei Großen- Buseck am 7. Juni, Vormittags 10 Uhr, zu versteigern. Die Genehmigung folgt 2 Stunden darauf bei einem annehmbaren Gebot. Die Mühle hat 2 Mahlgänge, 12—13 Morgen Wiesen- u. Ackerland I. unb II. Zlasse. Wiesen können alle überflutbet werden. Sämmtliches Land liegt angrenzend an der Mühle. Der Fall beträgt 24 Fuß. Gebäude sind in ganz gutem Zustande in wunderschöner Lage, in ber Umgebung 8 ber besten Dörfer, wovon bas weiteste 1 Stunde, bas nächste 8 Minuten entfernt ist. Die Mühle liegt 10 Minuten von ber Bahnstation Großen-Buscck entfernt unb kann also das Geschäft sowohl auf Mahlen für Kunden als auf Handel betrieben werden. 3057) Jacob Inderthal, auf ber Spitzmühle bei Großen-Buseck. 2062) Maserwalzen unb Schablonen für Weißbinber, achtes Blattgold, citron unb orange, Blattsilber, Broneen in allen Farben, alle Sorten Pinsel, als deutsche Borst, geschliffene Borst-, Maser-, Vertreiber, (in Borsten und Dachshaar), Zacken-, Strich- und Weißvinsel, empfiehlt L Müller, Mäusburg B. 48. Backsteine billigst zu verkaufen. 3072)______________ Chr. Petri V. 3032) Kornstroh zu verkaufen bei I Karl Sack, Metzger. WENZELS GARTEN. 3070) Sonntag den 3. Juni 1S77 unter Bewilligung eines verehrlichen Corps „Teutonia“ im festlich deeorirten Saale: Großes Coneert ausgcsührt von dem Musik - Corps des Rhein. Jäger - Bataillons Nr. 8 zu Wetzlar, unter persönlicher Leitung des Kapellmeisters Herrn Hänseroth. Anfang Uhr — Entree 30 Pfg. ä Person. PROGRAMMS an der Hasse. Ausgesetzt / 7. Juni d. I. folgendes Holz zur H Bau, Werk- und Nutzholz 3063) ihre Brennholz 2 Daniel TÄTeUer V., Heuchelheim. 3069) Prügclholz, H empfiehlt 2832) (360 Fatent- I. Blitz. werden. Näheres bet w- Hin großartiger Krfotg i* mtt Logis per 1. Äugust zu vermiethen. Lit. v. 21. (2048 Dr. Airy’s Naturheilmethode P h. Sommer V., Ettingshausen. H. Becker, Anlage. empfiehlt Jaffas Wallach 240 300 48 346 4360 32 16 21 25 16 8 32 24 den neu wei möbltrte Zimmer zu ver- indenplatz A. 29. Samstag den 2. Juni, Vormittags V211 Uhr, werden in der Neustadt Mittwoch den 6. und Donnerstag den Versteigerung: 2746) Eme Famtlien-Wohnung und eine Mansardenstube zu vermiethen. Neuenweg 134. wieder eröffne. Finde mich jedoch in Folge der schwierigen Einfuhr des EiseS «enothigt, Abonnements-Preis auf 50 H pro Eimer zu setzen. Für etwa im Spätsommer hinzutretende Abnehmer wird eine Preis Erhöhung ftattfinden. Die in den höheren Etagen wohnenden Herren Abnehmer werden gebeten, Gefäße unten bereit zu halten. Prompte Bedienung zusichernd halte mich bestens empfohlen. ist e« ohne Zweifel, wenn »en einem vuche 90 Inf- lagm erschienen find und um so großartiger ist der. 1000 Kiefern- „ Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr am Langsdorfer Heuweg am Häusergericht. Anfang daselbst. Zahltermin Martini 1878 gegen Bürgschaft. Lich, den 28. Mai 1877. 3067) Heu und Stroh, sowie bester Hafer stets vorrätbig, wird auch alles in 3064) Klee, ewiger, die Erndte verkauft den kleinsten Quantitäten abgegeben bei L- Mühlhausen. „ Kiefern- „ Buchen-, Eichen- und Kiefern-Stockholz, Buchen-Wellen, trocknend empfiehlt L. Müll er, Mäusburg B. 48. 3048) 3: miethen. Li Mermischte Anzeigen. 3066) Ein erfahrener Arzt entfernt Muttermäler, rotbe Flecken u. Warzen schmerzlos. Schön geheilte Fälle Schriftliche Anfragen unter Nr. 24 befördert die Exped d. Vltts.___ LäJängne fran^aise. 3058) Ein junger lediger Mann wünscht zu haben weiteren Unterricht in der fran- rösischen Sprache nach „Ahn“ oder „Plötz“. Notizen wolle man freundlichst unter dem Zeichen P. M. in der Exped. d. Bl. abgeben. Jaconnet, per Meter 45 H. Aag. Montanus Bettfedern und Daunen, Zwilch, Barchent und Federleinen, Ueberzngstoffe und Vorhänge. Specialität in Lyoner Seidenzeugen und Sammeten (unter Garanlle der Echtheit), sowie das Neueste in aamenkleitlerstoffen, ./. 11 är mann im Hotel Einhorn. Donnerstag den 7. Juni: Rmtr. Buchen-Scheitholz, 3071) Alle gangbaren Sorten Mineralwasser in stets frischer Füllung; sowie Nauheimer u. Creuznacher Mutterlauge,Carlsbader u. Franzensbader Kaiserquell-Salz und alle übrigen Quellen-Froducte. Holzversteigerung. In den Waldungen der Stadt Lich, District Großhäuserberg, kommt Meinen geehrten Abnehmern zur Nachricht, daß ich am Montag den 4. Juni d. I. meinen täglichen Eis - Verkauf Einen Posten Cattun, per Meter 40 elsäffer Cattun, per Meter 50 alle Sorten, empfiehlt L. Müller, 2003) Mäusburg B. 48. Köln-Gießener Bahn. Abfahrten von Gießen nach: Deutz 6", 12, 4*3. Dillenburg 6", 12, 4*3, 9$. (2684 Siegen 6« 12 Wetzlar 6", 8*°, 9», 12, 4*3, 7, 9*. Wolmuügs-Veräuderim^ 3060) Meine Wohnung befindet sich von heute an in dem Helfenbein’- sehen Hause im „Gartseld". Krausse, Kapellmeister im II. Grohb. Heff^ Inf.-Kegiment Nr. 116. —-j selb«, wenn bie» troh gehässiger «ngriste »ög. J lich war und in einet so kurzen Zeit, wie 'fl solche« der Fall bei dem Illti/lrirUi Luche: Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. __Jhring.______________________(3023 HJeesaat, Aermiethungen. 3062) Ein schön möblirtes Zimmer zu vermiethen. Schulstraß«.' 17.________________ 3073) Ein möblirtes Zimmer (Mansarde) zu vermiethen. Neue-Baue B- 80. 3064) Iw suwe ein tüchtiges Mädchen für Haus und Küche. __________H. Draudt, Gartenstratze. 3O43) E>n braves Dienstmädchen sucht zum baldigen Eintritt Frau Fresenius, Reickensandbahnhofsstr. 3026) Ein Mädchen finde, Beschäftigung in der Maschinenstrickerei von Carl Pietsch, Nahrungsberg. IIobmaii jeden Standes finden 11111dl diskrete Ausnahme bet 92) Hebamme Muffig in Mannheim. am Metzl er'schen Hause Salicylsäure - Präparate: Herde, Vefen, sreffel, etN Salicyl'Mundwasser pr. Fl. JL. 1. 75. Pumpenstock, eine Partie * Hahnkttt"r " - 50 Fenster, worunter solche mit ausführlicher Gebrauchsanweisung MitNorstehlädeN, und eine stets ächt auf Lager bei e. r. Zemmler. große Partie altes 95au Kaffee«, Holz, östentlich gegen gleich gebrannten Java, kräftig und rein von haare Zahlung'versteigert. ^b'^n »on 3Q45) ■*!»• Grösser. emp■* lg°'wüütz> 2004)_______________Mäusburg B 48. Aeilgebotenes. 3068) Mehrere 1000 Fuder Strohfette 2060) Alle Sorten Lack, Oel- und ftnb )U DCtFaufcn Mühlhausen. 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Fichtenstämme „ 14—28 V II „ 16 ii II Buchenstämme ii 50 1! H 8 H n Hainbuchen ii 24 11 11 5 H ii Elsbeerstämme •i 22 11 11 „ 6 H H Kirschbaumst. H 26 II !• „ 11 H II Lindenstämme w 34 !• H „ 16 II II Eichen-, Buchen- und Fichtenstangen, meist zu Wagnerholz geeignet. Verantwortliche Redaction: A. Dcbepda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.