iS??. Mittwoch, den 2 Mai Wo 1OO '">pßehlt von Anffige- ni AmtsdiE für btu Kreis Gießen nn an-. rrr. ee Ms-cha Jt empfohlene 'Dtenftmi*' >sen. [876 betragt 9 Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montagö. Expedition: Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. und Getreide - Transport - Fahrzeuge bis Orsowa zurück. Die Personen- und Güter-Dampfer gehen nunmehr nur bis Turnseverin. Wien, 30. April. Aus Rumänien wird ein Getreide-Aussuhr-Verbot als bevorstehend gemeldet. — In Gtnrgewo fand ein Juden-Gemetzel statt, bei welchem 8 Juden erschlagen und 11 verwundet wurden. — 40,000 Tscherkessen sind von der Türkei nach der Donau-Armee instradirt worden. — In Ungarn wird für die türkischen Verwundeten Geld gesammelt. — Das Hochwasser dauert an. PreiS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Deutschland. Berlin, 28. April. Sitzung des Reichstags. Auf der Tagesordnung steht die Berathung des Antrages Varnbühler's auf eine Enquete über die Productions- und Absatz-Verhältnisse der Industrie und Landwirthschaft. Varn- bühler begründet seinen Antrag und hebt hervor, daß ein ersprießliches Vorgehen in der Handels-Politik ohne genaue Kenntniß der das Gewerbsleben beeinflussen- btn thatsächlicben Momente nicht möglich sei. Der Präsident des Reichskanzleramts, Hofmann, erklärt, die Regierung sei um einen Tarifvertrag mit Oesterreich bemüht. Das Nichtperfectwerden eines solchen würde für die deutsche Jirdnstrie sehr nachtheilig sein. Die Regierung könne auf den zweiten Theil des Varnbühler'schen Antrages nicht eingehen, weil die Verhandlungen mit Lesterreich dadurch gestört würden, was gerade jetzt, wo der Zoll-Ausgleich zwischen Oesterreich und Ungarn noch nicht stattgesunden habe, gefährlich wäre. Äeun nun die Regierung den zweiten Theil des Antrages nicht unterstützen könne, so folge dies auch für den ersten. Eine so allgemeine Enquete, wie der Antrag fordere, werde keinen praktischen Erfolg haben und nur Beunruhigung erzeugen. Auch habe der deutsche Handeletag bereits zur Klärung der Situation viel beigetragen. Die deutsche Regierung hätte sich aus eigener Initiative über die Lage der deutschen Industrie insormirt. Die Reichsregierung sei sicb der von ihr einzuschlagenden Politik wohl bewußt, sie wisie auch, daß man so- wohl mit Oesterreich wie mit Frankreich zu einem Handels-Vertrag gelangen miisse. Ueber die an die deutschen Commissäre zu den Verhandlungen in Wien en heilten Instructionen läßt sich selbstverständlich hier Nichts sprechen. Jeden falls dürfe der Reichstag sich versichert halten, daß das Interesse Deutschlands bei diesen Verhandlungen in jeder Richtung bestens würde gewahrt werden. (Beifall.) Der Abg. Buhl erklärt als Mitunterzeichner des Varubühler'schen Antrages, Letzterer werde mit Rücksicht auf die entgegeiikommende Erklärung der Regierung zurückgezogen. (Bewegung.) Rickert nimmt den Antrag wieder auf. Braun spricht gegen, Kardorff für den Antrag. Präsident Hofmann bestätigt seine vorangegangenen Erklärungen und bestreitet, daß die Regierung zu dem Darubühler^schen Anträge sich entgegenkommend verhalte. Rickert zieht darauf den Antrag zurück. Das See-Unfalls-Gesetz wurde hierauf nach den Anrträgen der Commission in zweiter Lesung en bloc, das elsaß-lothringische Weiusteuer Gesetz unverändert angenommen. Es folgte sodann die zweite Lesung des elsaß-lothringischen Etats. Simonis plaidirt für Reducirung der Orts- Zulagen der Beamten auf das in Deutschland bestehende Maß. Schneegans und Genossen beantragen, den Reichskanzler zu einer Vorlage über Abänderung bet? Brantweinsteuer-Gesetzes aufzufordern. Der Antrag Simonis wird abge- lebut, die weitere Berathung auf morgen vertagt. — Die gestrige Erklärung Derby's im engt Parlament bezüglich des Rundschreibens Gortschakows wird in politischen Kreisen als sehr bedeutsam angesehen. Man glaubt, die englische Antwort werde ähnlich gefaßt sein und jedenfalls die Prätention Rußlands, als ob es Krieg im Namen Europas führe, deutlich zurückweisen. Man nimmt an, daß auch unter den Antworten der anderen neutralen Regierungen wenigstens nicht alle eine unbedingte Zustimmung Frankreich. Paris, 29. April. Privat-Mittheilungen aus London wollen, wie die „Agence Havas" erfährt, davon wisten, daß die englische Regierung sich ent» chieden habe, eine Flotte nach Alexandrien zn senden. Rußland. Petersburg, 28. April. Der Kaiser, welcher am Mittwoch Kischeneff verlassen hat und am Freitag in Moskau eintraf, reist heute von dort ab unb wird morgen hier erwartet. Die Stadt Moskau hat eine zweite Million Rubel zu Kriegszwecken dargeboten; auch andere Städte bringen reiche Geldbeträge auf. Der orientalische Krieg. «Odessa, 27. April. Die hydrographische Abtheilung des Ober-Com- mandas der Häfen und der Flotte des Schwarzen Meeres bringt zur öffentlichen Kenntniß, daß in der Kertsch -Jenikalischen Meerenge in der südlichen Krümmung derselben bei der Spitze der Tuslin'schen Landzunge ein Seefahrtszeichen zur Sicherheit der Schiffer errichtet ist. Jedes Schiff, welches beabsichtigt, in die Meerenge ein- oder auszulausen, hat sich bei einer der an beiden Seiten der Meerenge postirten Brandwachen bei Tage zu melden und hier die Ankunft eines Officiers abzuwarten, welcher die Aufgabe hat, das Schiff über die gefährliche Stelle in der Nähe der schwarzen Bake zu führen; bei Nacht ist sowohl Ein- wie Ausfahrt unbedingt untersagt. — Dieser Tage ist ein russisches Kriegsschiff, eine sog. Popowka, kreisrundes Panzerschiff, bisher in Nikolajew stationirt, hier vor Anker gegangen. Dieselbe dürfte zum Schutz des hiesigen Hafens bestimmt sein. — Die hölzerne Staketen-Bahn, welche den directen Verkehr der Waggons mit den Schiffen bei Getreide-Verladungen vermittelt und an 5 Millionen gekostet, wird abgebrochen, da man fürchtet, daß dieselbe bei einem Bombardement in Braud gerathe. Paris, 28. April. Laut officieller Nachrichten aus Konstantinopel wird der Sultan nächstens den Oberbefehl über die Armee übernehmen. Derselben Quelle zufolge bestätigt sich die Meldung von einem Siege der Türken in Asien. Der Geist der türkischen Truppen ist sehr gut und die Gerüchte über starke Ausreißereien in der asiatischen Armee werden als grundlos bezeichnet. — Der russische Oberbefehlshaber hat sich geweigert, einen Korrespondenten des „Moniteur Universel" seinem Hauptquartiere folgen zu lassen, obgleich der Herzog Decazes diesen Berichterstatter empfohlen hatte. — Die türkische Flotte, welche Poti bombardirte, wird, wie es heißt, alsbald Stellung vor Odessa nehmen. — General Fadejew ist in Cettinje mit einer Mission des Großfürsten Nicolaus an den Fürsten von Montenegro eingetroffeu. — Laut Nachrichten aus Jaffy vom 27. April sind dort die Lebensmittelpresie schon um die Hälfte gestiegen; das Regenwetter hat in Rumänien wieder begonnen; für den Artillerie-Train, der im Schlamme feststeckt, wurden Maffen von Zugochsen requirirt. — Aus Asien wird gemeldet, daß die türkische Flotte nach Beschießung Potis das Fort St Nicolaus bei Poti beschoffen hat. — Mehrere neue Depeschen, die in Paris eintrafen, bestätigen, daß die Ruffen bei Datum geschlagen worden seien. Paris, 28. April. Die russische Armee in Asien besteht soeben aus 110,000 Mann Infanterie, 25,000 Mann Kavallerie nebst 350 Kanonen; dazu kommen noch 30,000 „Freiwillige." Eine größere Armee kann in Jenen Gegenden der schlechten Wege halber nicht verwandt werden. Der Großfürst Michael ging am 15. April von Tiflis zur Armee ab. Die türkische Armee soll nur aus 80,000 Mann regelmäßiger Truppen bestehen, hat aber eine bedeutende Anzahl unregelmäßiger zur Verfügung, und glaubt auf die ganze muselmännische Bevölkerung Armeniens zählen zu können. Die russischen Militärbehörden hatten der Bukarester Regierung versprochen, daß sie in Rumänien alle Requisitionen durch Vermittlung der rumänischen Beamten machen würden. Bukarest, 28. April. Minister Cogalniceanu hat der Deputirten- Kammer Mittheilung von einer am 16. April zwischen Rußland und Rumänien abgeschloffeneu Convention gemacht. Darnach sichert der Fürst von Rumänien der russischen Armee freien Durchzug und der befreundeten Waffenmacht gebührende Behandlung zu. Der Kaiser von Rußland übernimmt dagegen die Verpflichtung, die Rechte und die Integrität Rumäniens den Verträgen gemäß zu achten. Bukarest, 29. April. Die Deputirten-Kammer hat mit 79 gegen 25 Stimmen die mit Rußland abgeschloffene Convention angenommen, nachdem IPeb b. Bltts. ' Ää jj? Welcher 1 toirarbeiten vertrau! ar '»war, sucht, geiM^ emem größerer. ^aare- / stelle. Offerten UU 'agernd Frankfurt a. N kchlosscrlehrling such! Rqr( Wiegandt, funden. Weoe von Güßen nit Wn mit Handtüchern zv .‘3 tHcn in der L o tz'schn zu den russischen Ansprüchen enthalten werden. — Die Russen halten immer noch Giurgewo besetzt; sonst ist vom Kriegs- Schauplatz nichts von Bedeutung en melden, es wäre denn, daß Tschernajeff in Kischeneff eingetroffen ist und sicht beim Oberbefehlshaber gemeldet hat. Die panslavistische Richtung herrscht in Rußland jetzt offen vor. Der „Nordd Mg. Ztg." wird gemeldet, daß in Bosnien der Ausstand noch fortdauert, wenngleich er wenig Lebenszeichen von sich gibt. Man gibt die Anzahl der !freilich zerstreuten Empörer auf 3000 an. Von Serbien will man in Bosnien nichts mehr wissen, sondern wünscht, sich an Montenegro auzuschließen. Kissingen, 29. April. Nach Vortrag mehrerer Gesang- und Jnstru- Mental-Musikstücke wurde heute Vormittag nach 11 Uhr das Denkmal des Fürsten Bismarck unter den lebhaftesten Hochrufen einer sehr zahlreichen Volksmenge enthüllt. Die Uebergabe des Denkmals an den Bade-Commissär wnrde vom begeisterten Hochs auf den König Ludwig begleitet. Karlsruhe, 29. April. Die auf heute angekündigte, große Parade der Garnisonen von Karlsruhe, Durlach und Ettlingen nahm präcise 12 Uhr ihren Anfang. Die Truppen waren im Parade-Anzug vom linken Schloßflügel au- ge fangen längs dem Marstalle und dem vorderen Zirkel aufgestellt. Nachdem lei Kaiser, der Großherzog und der Kronprinz in Begleitung der Generalität unb vieler Ofsiciere die Front abgeschritten waren, fand der Vorbeimarsch unmittelbar vor dem Gebäude der Schloßwache statt, woselbst auch die Kaiserin, die Großherzogin, Prinzessin Wilhelm und die Großherzoglichen Kinder zu Wagen dem Schauspiel berwohnten. Das Ganze verlief in bester Ordnung unb' war vom Wetter begünstigt. Hellerreich. Wien, 29. April. Der „Preffe" zufolge hat die Donau-Dampfschiff- fchrts-Gesellschaft auf Befehl des Ober-Commnndeurs der russischen Armee den Ve-rkehr auf der unteren Donau eingestellt und zieht demnach alle ihre Schiffe '(Mit. onbne in btrfiidi ig it eriabun, mit eutai^. jjJ sind, suchen auf sofort Mens bei VerniiH^ f, Lmbenvlah 244. ffil | ‘Ä’Ä SeÄ* e«el m Lich Hausdallung unb :en versteh!, wird von^ j gegen hoben Lohn rpcd. d. BW.___ »I tiiatr &d;nciber wirb mir ä! Wiudjt bti HeiöeltsHallstrl, in Lollar.__ ninft McS lldutn bxvc^: je , xM Ay eMMn U M" IS m b töwrAe der (jintrj ? u. Nähere! bei der W«! "ÄtÜntrjur«« gaTeJoct, r eiben gesucht- BelM , d. Blttt-___- non 5 Simmern, r Stabt, mtt s, «W hener |e <„» ff - *" “ 3jl' q 000,000.- ■ ■ 4 7414,501.! ■ - 10,32965^ ■ ;6 4,290,137,564. - iinb ,n 2 » s» bis««» Zonna fei d-- Ml-- Ei< Bedwgur Nachdem El WB S^ninger Hinterlassung« unterzeichnt^ me» I» in «rflning« «■ itrftnfe" s, » wo abwesende b Adam §chn^ rinageb.Ve°-' 4 Wochen Dom e> darüber, ob sie ! anerkenne, dahrer sonst dieß Änerken Testament oollstre Lich, den 27. A Großherzoglii Handel und Verkehr. Die Wahl der Mitglieder der EinschätzungS-Commission für das Jahr 1878. Die /??alts-Regulirung für die Stelle eines städtischen Schulinspectors. Die Gehalts-Regultrung der academisch gebildeten Lehrer an den städtischen Die Gehalts-Regulirung der Lehrerinnen an den städtischen Schulen. Die Lehrerstelle an der ersten Elaste der Stadtknabenschule. Aufrücken emes Lehrers an der höheren Mädchenschule in eine höhere Ge- Gesuch eines städtischen Lehrers um Gehaltserhöhung. Die Fortbildungsschule betr. Gesuch wegen Befreiung von Schulgeld. Das Reglement für die Dienstmänner betr. Das Reglement für das Droschkenfuhrwesen betr. Den neuen Stadtbauplan betr. Den Bauplan über die Schießgarten betr. Decretur von Kostenrechnungen. L o k a l - N o t i z Gießen, 1. Mai. Wir lassen nachstehend die Tages ordnuna für die Stadt- mrordneten-Sitzung am Donnerstag den 3. Mai 1877, Nachmittags 4 Uhr, 1. 2. 3. Schulen. 4. 5. 6. Haltsklasse. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. Vermischtes. I^Gut^vetthetdigt. Bauer hatte feit kurzer Zeit die Butterlieferung für ^nen reichen Backer in der Stadt übernommen. Letzterm war es aufgefallen, daß die Butter nicht immer das angegebene Gewicht von 3 Pfund hatte; er wiegt daher die letzten Sendungen nach und findet wirklich, daß an jedem Butterleib so und so viel — bet einem mehr, beim andern weniger; das richtige Gewicht hat aber keiner gehabt. Er verklagt den Bauer wegen Betrugs. Präsident: „Haben Sie eine Waage ru Hause?" Bauer: , Ja!" Pr.: „Dann haben Sie auch wohl Gewichte?-- B: ,Ncin, die hab ich net.' Pr : „Womit haben Sie denn die Butter wiegen können?" Minister Bratiano dieselbe als einziges Mittel zur Sicherung der Institutionen Rumäniens bezeichnet hatte. Petersburg, 29. April. Die Zeitungs-Nachrichten über angebliche Abschlüsse russischer Anleihen und über bezügliche Verhandlungen sind durchweg unrichtig. Rußland hat die Mittel zur Kriegführung für die Dauer dieses Jahres bereit, ebenso ist die Zahlung der fällig werdenden Zinsen und Amortisationen durch bereite Mittel sicher gestellt. Die langen Verhandlungen vor dem Kriegsausbruch gewährten in dieser Richtung Zeit zur Vorbereitung. Von dem Rücktritt des Finanz-Ministers und der Bildung eines neuen Handels- Ministeriums ist in amtlichen Kreisen keine Rede. Nach nunmehriger Bestim mung kehrt der Großfürst-Thronfolger definitiv mit dem Kaiser hierher zurück. — Das Kriegs-Ministerium veröffentlicht folgendes Telegramm über die Operationen an der Kaukasus-Grenze: Am 27. April hat die Infanterie Kneruekdara, die Kavallerie Soubotin Chadjihali erreicht. Die starke Position von Muchaster wurde am 26. d. besetzt. Drei türkische Monitors haben den Grenzposten Fort Nicolaus bombardirt, wobei auf russischer Seite ein Unter-- officier getödtet und ein Gemeiner verwundet wurde. Am 27. d. näherten sich die türkischen Monitors Poti, segelten aber wieder ab, ohne Schaden anzurichten. — Ein Telegramm des Ober-Commandirenden, Großfürsten Nicolaus, bestätigt die Besetzung von Galatz, Ismail und Kilia. Konstantinopel, 29. April. Eine Depesche aus Batum vom 27. d meldet: Die Russen haben ihren Angriff wiederholt, sind jedoch abermals mit großen Verlusten zurückgeschlagen worden. Wie versichert wird, hatten die türkischen Truppen das ganze Gebiet der Miriditen besetzt. Gerüchtweise verlautet, der Sultan werde sich in der nächsten Woche nach Schumla, und sein Bruder Reschad Effendi nach Kars begeben. Die türkische Flotte wird, wie es heißt, die russischen Häsen blokiren; Admiral Hobart soll demnächst nach Kreta abgehen. Das den Kammern vorgelegte Budget weist ein Deficit von 12 Mill. Livres türkisch auf. Bukarest, 29. April. Die Depesche des Großvczirs an den Fürsten von Rumänien vom 25. April lautet wie folgt: Da die von Rußland getroffenen Vorbereltungen den Krieg vorhersehen lassen, richtet die Pforte gemäß dem Pariser Vertrage und der Convention vom 19. August 1858 an Sie das Er- i suchen, im Einvernehmen mit der türkischen Regierung Maßregeln zu treffen um die Invasion zurückzuweisen. Man erwartet Antwort, um den Generalissimus der Donau-Armee, mit welchem die rumänischen Behörden sich verständigen i werden, Instructionen zu ertheilen. — Die Antwort Cogalniceanu's aus diese Depesche lautet folgendermaßen: Die Executiv-Regierung kann sich nicht aus sprechen. Das Parlament allein hat das Recht, zu entscheiden, daß Rumänien 3 durch Betheiligung am Kriege aus der Neutralität heraustrete, welche ihm von i der Pforte und den Großmächten anempfohlen ist. — In einer neuen Depesche r erklärt der Großvezir dem Fürsten von Rumänien: Rußland hat den Krieg er- < klärt. Die Pforte rechnet darauf, Rumänien werde gemäß den Principien handeln, welche aus dem Bande, das die Fürstenthümer mit der Türkei ver- einigt, herzuleiten sind. 1 em 1. Mai. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, per Pid. V bis 1 30 4, Hühnereier, per Lllück 4 u. 5 4, Gänseeier, per Stück - Snteneier per @fu(f 5 u. 6 X Käse, per Stück 4, 5, 6, 9 u. 10 4. Kasematte, per St. 2 C?' L q18 Zinsen, 1 Liter 24 4, Tauben, das Paar 70 4, Hübm r, per Stuck 1 M 40 4. Hahnen, per Stück 85 4- Kartoffeln, 100 Kilo 7 90 4. ... ,.^aÄffurV°' Der heutige Bie^markt war bei hoben Preisen ziem- fahren. Angetrteben waren: 370 Ochsen, 190 Kühe und Rinder. 300 Kälber Hammel. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qualität M 66-70, 2 Qual. JL 63-65 Kühe und Rinder 1. Qualität M 60, 2 Qualität JL 54-56, Kälber 1. Oual- 2: Qualität M 52—54, Hammel 1. Qual. M 54—55, 2. Qualttät M 48—51. Schweine das Pfund 60 4. 1 qt k April. lFruchtbericht.) Am heutigen Markte herrschte fieberhafte Ausregung, bedeutende Umsätze können wir nicht constattren. Das Angebot von Weü-n ab Auswärts war spärlich, desgleichen von Roggen ab Frankreich; Benöthigtes mußte äer Hand gekauft werden. Gerste wenig gethan. Hafer ruhig. Am Mehl- '^urkt bedeutend höhere Preise. Käufer refervirter. Futterstoffe, fest. Mehl Nr 1 'M. 45, Nr. 2 M 41, Nr 3 M 37, Nr. 4 m 33. Nr. 5 M 27, Roggenmehl 0/ (Berliner Marke) 29, do. II. (Berliner Marke) M 24, Weizen, effektiv htes., ab Bahn- ab “^ercr Umgegend M 30-30.50 fremder je nach Qualität nach Qual. M 21-23.50, ©erfte M 19-22.50, Hafer 15 bis 18 50 Kohlsamen fehlt, Erbsen M 21-24, Wicken M 17.50, Linsen M 21-30, Rüböl, be dl, M 74. Stimmung unentschieden. Hauptsächlich gefragt war Weizen und Roggen — 6^7 rt —• (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht ,^iuer ähnlichen Bewegung, wie der, welche augenblicklich im Getreide-Handel herrscht, erinnern sich selbst ältere Händler nicht. Auf eine lange anhaltende große Flauheit ist plötzlich eine Kauflust eingetreten, welche die Preise in wenigen Tagen ganz ungewöhnlich gesteigert hat. Amerika hat geringe Vorrätbe nach einer ungenügenden Ernte, das Schwarze Meer ist uns so gut wie verschlossen. 00 ien? bcr russisch-türkische Krieg an. uns in Mitleidenschaft zu ziehen.^ r ®rünber0 28 April. Weizen M 13 68, Korn JL 10.84, Gerste M 10.05, 50 K'l^ b"8°i 5trb)Cn 1057' Saamen M 17.20, Kartoffeln JL 3.72. (Alles per 1 B.: „Das ist ganz einfach. So lang' als der Bäcker Butter von mir kauft so Innn» k^uf lch von ihm s Brod! Wenn er nun eine oreipfündige Butter von mir friear > ^Ehm ich immer eins von seinen Broden, die ich als dreipfündige habe labkn müssen und wieg dann die Butter, die ich an ihn verkauft'!" — Er wurde fret^nirnrfLtJ1 1 - St°ttftisch-s. »trtorrafl7nbe Autorität für 1 *5^o^flXnh0 bal ber ^""ntsatz der Damen, welche bei einem ©pk; - emem Dutzend ^eträg^^^0 ^^usehen, nicht wiederstehen können, zwölf von tJnrnnJTi Griner Art einziger Rechtsfall wurde vergangenen Dienstag vor den Zo^waU-Assisen verhandelt. Eine 77jährtge Matrone, Anna Sibert, verklagte den Richard Hamplon, der ihr die Ehe versprochen und sie dann schnöder W^tie verlassen halte. Die Dertheidigung hob mit Nachdruck hervor daß die frtn^rfn mm? ^srlust des Bräutigams verschuldet habe, denn sie habe sich als eine schlechte Laus- ?*tCrt!u ?.v^besondere als eine schlechte Köchin erwieien. Beweis: Sie hatte dem irwend- *^n o5autIr9am ein,e Beefsteak-Pastete gebacken und vorgesetzt, welche dieser als un- Adaulich gefunden hatte so daß er schier krank davon geworden war - Ab/r die Ge chworenen wußten die beleidigte Weiblichkeit zu rächen und fanden den UnaetHiien 4ulöt0. Er wurde in die Kosten und zu 10 Pfund Sterling Schadenersatz Derurtbeilt E'n warnendes Beiipiel für die leichtsinnige Jugend. ocrurthellt. p- — Der eleftrifirte Teufel. Ein reicher Bauer bei Lille, den seit längerer ^eit pnhn*PPtn°n^rC qua*tc unl> ^EM seine Freunde viel von Besessensein vorsprachen, suchte mphroL 2tr^t bem eJ. klagte, daß er sieben Teufel im Leibe habe. , Sieben cht mehr < „Nein, nur sieden " — Der Arzt, dem über den geistigen Ruftanb des t70HnJn%fein 3®cl^1 übrig bleiben konnte, oeriprach ihm Heilung0 nach emer sieden- tag gen Kur, indem er ihm na nlich jeden Morgen gegen 20 Francs pro Stück einen Teufel austreiben werde. Darauf wird eingegangen der Arn läßt den tn dne'Wne treten und bringt' ihm ein/ e° ®e firfXeX bet^©e Sauet ic&reit auf. — „Das war Einer von der Gesellschaft," sagte .'er Arzt mit arößter Rübe ^ags darauf gleiche Operation, gleicher Schrei, gleiche Auskunft bis zum letzten worauf sich der Besessene für gehellt erklärte und seine 140 Francs^au d^n Tisch egte — Landrichter zu einem Bauer, der als Zeuge auftritt: „Sind Sie mit dem Angeklagten verwandt?" — Bauer: „Ganz weitschichtlg, sein Vater hätte meine Mutter Helratyen sollen, es ist aber nichts d'raus worden " Mainz. Der „Mzr. Anz." schreibt zur Reform des Creditwesens: Jmmerbin illicka^s^ion Ctne§ kleinen Geschäftsmannes. Derselbe schickte zu 5ii30k° .^chnungen an ferne „feine" Kundschaft aus — zwanzig waren gestern b.zahlt. Und da wundert man sich noch, wenn der solide Geschäftsmann bankerott , — Im Herzogthum Gotha ist durch eine Verfügung des dortigen Ministeriums n7npnftin0h’ bet ^vterricht im Feuerlöschwesen als obligatorischer Unterrichts- gegenstand emgefuhrt wordem In dem betreffenden Erlaß heißt eS: Die Lehrer sind *e Dermö5c Ehrer späteren Stellung innerhalb der Landgemeinden ich liauptiachlich eignen, um das Loschwefen im Lande zu verbreiten, beziehungsweise -rauchbare und geschulte Mitglieder der zu gründenden Feuerwehren zu werden. Der tfß mit kpr । 1 n n 1 r litt i ,IMk 1 ! ^r erstere Thetl wird mt bin ra st-llnb 'nntttn (kmnchtung frefmtaiger $eueru)e6ren, beägl. "'l den technischen Grundsätzen, nach welchen ein Feuer bekämpft wird befassen. Der iCnnrtiifii tu.uSit- t.eingehender Behandlung der HnPpn^fn' - x b ^"^ttzer Gerat he, sowie deren praktischer Handhablllg beschä'- stgen, so daß ein beratt ausgebildeter langer Mann jederzeit im Stande ist, eine »'Veueii fett Innflp0e?nQpii An der Herzog!. Baugewerkschule ist dies Alles schon seit lange.er Zeit eingefuhrt, ebenso in Bayern, Württemberg und anderen Ländern. Allgemein Main-Wkser-Bahn. . ?401) Es soll die Anlieferung der zur Herstellung von Stützmauern und Steuibanketts erforderlichen Mauersteine und zwar: 400 Kbm. Bekleidungssteine von Sandstein, 650 „ gewöhnliche Mauersteine von Basalt-, Quarzit-, Sand- oder Kalkstein in Größen nicht unter V2 Kubikfuß und 7UU „ wie vor in Größen von 3/8—i/2 Kubikfuß, in Quantitäten von mindestens 200 Kbm. franco Bahnwagen einer Station ber Main-Weser-Bahn im Wege öffentlicher Submission vergeben werden. T)te Offerten ftnbportofrei und versiegelt mit der Aufschrift: f „Submission aus Lieferung von Mauersteinen" bts zum Submissions-Termin am Mittwoch den 9. Mai d. I., Vormittags 11 Uhr. der unterzelchneten Betriebs-Jnspection zu Frankfurt a. M. einzureichen, woselbst auch die Bedingungen eingesehen und Offerten-Formulare in Empfang genommen werden können. B Frankfurt a. M., den 23. April 1877. Königliche Betriebs-Inspec^n II der Main-Weser-Bahn. j er Anzeiger. Main-Wkser-Bahn. , „ 24®9^* i°ll die Anlieferung von 1800 Kbm. Flußkies zur Unter« tialtung der Bahnanlagen im Ganzen oder in einzelnen Loosen mit Quantitäten von je 600 Kbm. franco in das Depot an der Badenburg bei Kilometerstein 128,8 — 129,0 der Gemarkung Wismar in öffentlicher Submission verdungen werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: „Submission aus Kieslieserung" bis zum Submissionstermin am Sonnabend den 12. Mai d. I., Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs-Jnspection zu Frankfurt a. M. einzureichen. Die Bedingungen können bei dem Bahnmeister, Herrn Gerhard zu Gießen, eingesehen und ebendaselbst Submissions-Formulare in Empfang genommen werden. Frankfutt a. M., den 25. April 1877. Königliche Betriebs-Inspektion II der Main-Weser-Bahn. H-Yl. Dfffentlid)1 Nachdem am 2' io),bitÄonrab ßlisabetha, a Ltiblsrrben und ktstamenis veisi bk arohjiihllgen, in England Dtn'l Braun, deren orte unbekannt unbekannt wo ab TorotheaBn Ehesrau in Eng noch leben solltl fick binnen 3 dieses an darüöe 1 en Er-lheile — 55 jt - ann^mt, foatwil basier zu licht aus die Erbs selbe den allein Eiben überlassen Ach, den 23. A Grohhrrzogl Oeffentliche Die ledige (&V M wegen Geistes! Killt ujotben, w Ätrtn «' »«6«8ef( fttüten Curator Ceuern abgesch,^ Mesten, den 18 ^lobherzoglich Erdman, - - I insen 21—30, K var Weizen und RogA ; [ 200 Pfund ZollgennL: wie der, welche auM •& nänblet nicht- Auf cki l „treten, welche die Preise I a Hal geringe $o* so gut wie verschlossen- . P® (*”! Öurtt?1' M, f» i SLL-K le*Ä*A -w, itntn 8 hC-banH r hi( ” Selbe r^AL elunz bei. $ ALL: ff/'0 roattn gestnü e'chastsmann banterctt Ä Ministerium N°t°r.scher Unterricht lU8; Die Lehrer sm» Landgemeindm °""en, beziehungsweijk °khm zu werden. Der Der erstere Thetl wird !er Feuerwehren, befot W wirb, befassen. Der Sender Behanblung bir er Handhabung beicht n Llande Ist, eine FM- >ule ist dies Alles sch» und anderen Ländern. Patent (360 50 Wellen Reiser III. Cl. Cl. 2305) Äug. Haubach. Wellen Reiser III. Cl. Rmtr. Buchen-Scheit. Cl. Wellen Cl. III. Distrikt Rothenbergslvand, Reiser III. Cl. Wellen Rmtr. Buchen-Scheit. ülcbt auf die Erbschaft unterstellt und dieselbe den allein sich gemeldet habenden Erben überlassen wird. Lich, den 23. April 1877. (2373 251 Rmtr. V. Distrikt Bleidenberg, Num. 22, Kriegs-Karten Nadelstämme mit 2,22 Festm. 2477) Ferber'schen Univ.-Buchhandlung in Gießeu * «fr * P. Frank 2381) Neuenhagen. t 128 Wellen 37 Rmtr. 2650 94 4 4 2 50 5 75 II. 2 50 56,4 1,5 2318 103 1 25 1 75 2 40,5 59 7150 9 7,5 25 57 43 1998 Knüppel. Reiser III. Cl. Stockholz. Dienstag den 8. Mai l. I. IV. Distrikt Bieberholz, Num. 18: 1 Rmtr. Bnchen-Knüppel. Rmtr. Wellen Rmtr. ff if Wellen Wellen Wellen Rmtr. Zusammenkunft ist Morgens präcis halb 9 Uhr im Distrikte „Großer Bleidenberg, Num. 22". Steigliebhaber, welche das Holz vorher einzusehen wünschen, wollen sich an den Königlichen Förster K l e i n w ä ch t e r zu Bieber wenden. Gießen, den 27. April 1877. Der Königliche Oberförster: Rmtr. Zusammenkunft Morgens präcis halb 9 Uhr im Holzschlage „Lehnchen, Num. 13". Versteigerungen. Holzversteigerung. Donnerstag den 3. Mai 1877, Num. 16 u. 17: Eichenstämme mit 3,58 Fstm. Rmtr. Eichen-Knüppel. len Erbtheile — im Betrage von je chca 5-5 JL— annehmen oder ausschlagen wollen, sogewiß dahier zu erklären, als sonst Ver- 2061) Oelfarben zuni Fußboden-Anstrich bart und schnell trocknend, fertig zum Anstrich, Leinölfirniß zum Einölen, Bern steinlack zum letzten Ueberzug, sowie SpirituSlack mit und ohne Farbe, sofort trocknend empfiehlt •L. Müller, Mäusburg B. 48. Oeffentliche Aufforderung. Nachdem au« 27. Januar 1874 zu Hotten- Tob, die Konrad Fritz II. Ehefrau, Anna, El isab etha, geb. Braun von da, ohne Leibeserben und ohne Hinterlassung eines Testaments verstorben ist, werden hiermit die großjährigen Kinder des 1874 in Barrow in England verstorbenen Johann Peter Braun, deren Namen und Aufenthaltsorte unbekannt sind, sowie die gleichfalls unbekannt wo abwesenden Kinder der A n n a DorotheaBraun.KarlHerzberger's Ehefrau in England, und falls die letztere roch leben sollte, diese selbst aufgefordert, sich binnen 3 Monaten vom Datum tiefes an darüber, ob sie die ihnen deferir Großherzogliches Landgericht Lich. Weyer. Oeffentlicke Aufforderung. Nachdem Elisabetha Krausch ledig von Grüningen am 3. Mai 1873 mit Hinterlassung eines an demselben Tige vor unterzeichnetem Gericht errichteten Testaments, in welchem Christian Bender in Grüningen als alleiniger Erbe eingesetzt, ^verstorben ist, wird hiermit die unbekannt rvo abwesende Schwester der Verstorbenen, Adam Schneider's Ehefrau, Katharina geb. Bender, aufgefordert, sich binnen 4 Wochen vom ersten Erscheinen dieses an darüber, ob sie das Testament als gültig anerkenne, dahier sogewiß zu erklären, als sonst dieß Anerkenntniß unterstellt und das Testament vollstreckt werden wird. Lick, den 27. April 1877. (2484 Großherzogliches Landgericht Lich. Weyer. Wellen Nadel-Reiser. Distrikt Lehnchen, Num. 13 : Rmtr. Eichen-Knüppel. 39 Nadel- 75 „ 15 Oeffentliche Bekanntmachung. Die ledige Elisabethe Erb in Beuern ist wegen Geistesschwäche unter Curatel gestellt worden, was mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß gültige Rechtsgeschäfte nur durch den bestellten Curator Philipp Funk I. in Beuern abgeschlossen werden können. Gießen, den 18. April 1877. (2317 Großherzogliches Landgericht Gießen. Erdmann, Dr. Trapp, Landrichter. Landg.-Assessor. Hcmtleae für Herren und Knaben, Kragen, Manschetten und Shlipse, empfiehlt Feilgebotenes. 2400) Silb Cvlinder- Uhren, Arbeitshosen, sowie noch 2StückDoppelsteppstisch- Rähmaschinen, sind billig zu haben bei __ K« Criinebamiie Schulstrasse, empfiehlt ihr gut assortirtes Lager in Sonncih unö RelMschirmm, selbst sabricirte solide Waare, zu den billigsten Preisen. Reparaturen und Ueberziehen werden billigst besorgt. Aeilgevotenes. 2062) Maserwalzen und Schablonen für Weißbinder, achtes Blattgold, citron und orange, Blattsilber, Broncen in allen Farben, alle Sorten Pinsel, als deutsche Borst, geschliffene Borst-, Maser-- Vertreiber, (in Borsten und Dachshaar), Zacken-, Strich- und Weißpinsel, en pfiehlt L. Müller, Mäusburg B. 48. Englisches Putzleder zum Putzen aller Metalle und Glas, 80 Psa. bis 1 Mark, 2483) bet A. Schultheis junior. Petcrmann, 21., Russisch-türkischer Kriegsschauplatz. 1877. JL 1.20. Handtke, Karte der emop. Türkei. ,M. 1. do Holzversteigerung in der Königs. Oberförstern Königsberg. 2468) Es sollen versteigert werden: Montag den 7. Mai l. I. I. Distrikt Vierruthen, Num. 8: 3 Eichenstämme mit 1,39 Fstm. 2 Rmtr. Eichen-Knüppel. Derbstangen, Reisstangen, b7 Rmtr. Buchen- und Eichen-Scheidholz, „ Prügelholz, " „ „ „ Stockholz, 15 * " »x Akt* „ Reisholz. Bemerkt wird, daß das Eicheu-Stamm- tzclz von vorzüglicher Güte ist und viele Stämme von 2—2i/z Cbmtr. darunter enthalten sind. Main-Wkscr-Bahn. 2371) Es soll die Herstellung von Trockenmauern in dem Rodberg und Gambacherwald - Einschnitt excl. Lieferung der Bruchsteine zusammen oder in 2 Loosen getrennt im Wege öffentlicher Submission vergeben werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: „Submission auf Herstellung von Trockenmauern" bis zum Submissions - T-rmin am Souuabeud ben 19> Mai b. I., Vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Betriebs-Jnspection zu Frankfurt a. M. einzureichen. Die Bedingungen können bei dem Bahnmeister, Herrn Gerhard zu Giessen, eingeseben und ebendaselbst Offerton-Formulare in Empfang genommen werden. Frankfurt a. M, den 25. April 1877. Königliche Betriebs - Jnspection. Hehl. „ Reiser III. Cl. „ Stockholz. Gesangbücher für Confirmanden, feine und ordinäre, empfiehlt billigst 2360) ___________ H. Sonntag. Mineralwasser in allen gangbaren Sorten, Carlsbader Salz, Emser Pastillen, empfiehlt (2419 Emil Fischbach. do- des schwarzen Meers und von Klein-Asien. M. 1.20. und ankere, — vorräthig in der von Vormittags 9 Uhr an, tollen im Londorser Gemeindewuld, Dtstric- ten Eichelsberg und Katz eng eh eeg, folgende Holzsortimente meistbietend versteigert werden, nämlich: 45 Eichen-Stämme von zus. 55,08 Cbmtr., 2 Buchen- „ „ 23 u. 24 : Eichen-Scheff. „ Reiser III. Cl. „ Stockholz. Buchen-Scheit. „ Knüppel. „ Reiser II. Cl. (Durchforstungswellen). Buchen-Reiser III. Cl. „ Stockholz. „ Knüppel. „ Reiser III. „ Stockholz. Nadel-Knüppel. „ Reiser III. Confirmaodeii-Kappen, von echten Seidkstoffen zu billiaem Preise bei A. Schultheis jun., 2480) Seltersweg Lit. C. Nr. 10. 2060) . Alle Sorten Lack, Oel und Weingeistfirnisse, Seccatif, Terebine, Goldgrundöl rc., in bester Qualität, empfiehlt 1^« Müller, Mäusburg B- 48. Rmtr. Buchen-Scheit. „ „ Knüppel. Wellen „ Reiser III. Rmtr. „ Stockholz. Kaffee, gebrannten Java, kräftig und rein von Geschmack, per Pfd. JL 1.70, gebrannten ffein, kräftig und rein von Geschmack, per Pfd. JL 1.80, empfiehlt L. Müller, 2004)_______________Mäusburg B 48. 1849) Für die Sommer- Saison empfehle in großer Auswahl: Botanifir u. Brodbüchsen, (Äummibäüe in allen Größen, Reif- u. Federballspiele, Jndianerbogen u. Pfeile, Schmetterlings-Netze, BommerangS und verschiedene neue Spiele für's Freie. n ^nl>i> Sonnenstr. 104. 1,13 „ 6,05 , Cnndirter gerösteter Kaffee, Wiener Mischung. Dieser aus ben edelsten Sorten compo- nirte Kaffee entwickelt vermöge der eigen- thümlichen Röstung ein viel feineres Aroma und ist bedeutend kräftiger und kaffeereicher, als alle auf gewöhnliche Weise gerösteten Kaffeen unb erspart nicht nur die lästige, der Gesundheit schädliche Arbeit des Röstens, sondern ilt auch im Preise verhältnißmäßig billiger. Der Kaffee ist in versiegelten 1 Pfd. und Vs - Pfd. - Paqueten verpackt stets in irischer Röstung und vorzüglichster Qualität zu haben. Alleinige Niederlage bei (2369 ' Herrn Julius Wallach.. Mieesaat, alle Sorten, empfiehlt L. Müller, ^03)___________Mäusburg B- 48. 2460) Ein Haufen Mist ist zu ver- koufen bet Bäcker Kuhn. Stollwerk’sche B ru s t b o n b o n s H aus der Fabrik von Franz Stollwerk, Hoflieferant in 05In, nach Vorschrift des Universitäts-Pro- fessor Dr. Harles s, Geh. Hofrath zu ■ Bonn gefertigt, vorräthig in versiegelten Packeten ä 50 Pfg. in Glessen bei ■ J. A. Busch Söhne, Louis Fronhäuser, C. Hoffmann und Conditor H. Kinkel; ■ w Lieh bei: H. C. Bingmann. (312 M Salirytsäure -- Präparate: Salicyl-Mundwaffcr or. FI. 1. 75. w Zahnpulver „ Sch. „ 1. — * Zahnkitt „ Fl. „ — 50. mit ausführlicher Gebrauchsanweisung stets ächt aus Lager bei 0. F. Semmler. 1814) Alle Sorten Farben, trocken fo- wobl, als auch mittelst Dampfkraft auf'ö Feinste in Cel abgerieben, alle Sorten Möbel- und Holzfarblacke, Siccatif, Terpentinöl, naturgebleichtes Leinöl, Blattgold, Broncen rc., empfiehlt Emil Fischbach. Feinste (2421 Gothaer Cervelatwurst empfiehlt____________Emil Fischbach. Meesimml empfiehlt 1967) Gg. Wilh. Weidig. 2482) Eine Partie Ftchtenstanaen, ein Schleifstein, zwei Stoßkarren und ein kleiner Wagen sind zu verkaufen bei L u d w. Geißler Wittwe. Der Anfang ist um 9 Uhr im District Katzengeheeg, wo das Nadel-Stamm- und Stangenholz zur Versteigerung kommt, um 11 Uhr im Eichelsberg auf dem Weg von Londorf nach Drerhausen, woselbst mit dem Eichen - Stammholz der Anfang gemacht Dird. Londorf, am 27. April 1877. Großherzsgliche Bürgermeisterei Londorf. _____________Weber._________(2470 2478) Das von der Wittwe Rothenberger gekaufte HauS in der Kaplans- gafse will ich Dienstag den 8. Mai d. I., Vormittags 11 Uhr, einer Versteigerung auf den Abbruch aussetzen. L. Kauf. Fr. Müller II., Specialität in Aau-Artisieln empfichlt Forbacher Formziegel von Gebe. Couturier, als anerkannt bestes und billigstes Deckmaterial. (1230 Nußholzbeize, in lauwarmem Wasser sofort löslich, Prima Leim, Glaspapier, Bimssteine, natürliche und künstliche, Schellack, Politur, Bildhauerlack, (2418 empfiehlt____________EMIL FISCHBACH. Bammvachs, flüssig und in Stangen, empfiehlt 2059) L Müller, Mäusburg B. 48. Milch, sowie süßen u. sauren Rahm. 2407) Der seither in der Bachgasse (früher Loos'sche Brauerei) bestandene Milch-Verkauf befindet sich vom 30. April an in der Wohnung des Herrn Wirth Felsing, Neuenweg._________________ 2457) Eine Wiese von l75)_____Gunao Äodj, Dachdeckermstr. Coinmisstelle-Gesuch^ 2474) Ein junger Mann, 21 Jahre alt, welcher in der Eisen-, Colonial- und Mate- rialwaaren-Branche bewandert und gegen- wänia in einer größeren Colonialwaaren- unv Cigarrenhandlung thätig, sucht per 1 Juni oder später eine Comptoirstelle in obiger ode: anderer Branche. Derselbe ist mit Buchführung und sonstigen Comptoirarbeit n vertraut, hat eine schöne Hand- schris! und würde auch kl. Reisen besorgen. Gest. Offerten unter H. K. Nr. 3072 be- förd-rt die Exped. d. Bltts_________________ 1247b Buchhalter, Eomptoiriften, Reisende, Lageristen und Verkäufer aller Branchen werden jederzeit nachgewiesen und placirt durch das kausmän- aiscke Bureau ^Gcrmania^ zu Dresden. 2472) Gute Steinbrecher gesucht von ____________A u g. N a u b e i m e r L rot. _ 2479) Im Aufbewahren resp. lieber» sommern von Pclz-ll'aaren unter Garantie igegiti Feuer oei sickert) empfiehlt sich A. Schultheis junior, Kürschnermeister, ____________Seltersweg Lit. C- Nr. 10 2476) Ein zuverlätsi (es Mädchen wird nach Wetzlar gesucht. Dasselbe muß etwas kochen können. Zu erfragen in der Exped. d. Bltts.____________________________________ 2459) Ein tüchti, er Schneider wird auf dauernde Arbeit gesucht bei Friedr. Heibertsh ausen, _______________________in Lollar._______________ 2399) Zur Führung eines kleinen bürgerlichen Haushalts wird ein anständiges, möglichst gedr.deles Frauenzimmer gesetzten Alters gesucht und könnte der Eintritt jederzeit erfolgrn. Näheres bei der Exped- d Bltts. wn Alters herj ®«iytn ju schü UhifjS^rMriing t,r ™ Mandat nfeb ätfUufdlleri mir d-r nun Z'Ug-n-> l«r das Zeug iS* »ie 6ei „ °°lchi ______________ ! 2467) Veranlaßt durch die Weltausstellung in Philadelphia hat die unterzeichnete Firma eine sehr reichhaltige Sammlung der besten landw. . ' - Maschinen u. Geräthe aus den ersten Fabriken Amerikas bezogen r