^ädchi 1 bitf er En ter Nr.V^Nl i» f« ^«"ttags 3 Uhr, tetessenten. 11 r Februar. 8W, Mo. W. Freitag, den 2 Februar 1837. Kichener WMgek Aajkigk- ssi AmtBlitt für den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. Preis vierteljährlich 2 Marl! 20 Pf. mit Bringerlohn. ^Lpsditionr Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. Durch die Post bezogen virrtelstlchrlich 2 Mark SO Pf. __O ... ] , .«YW^E«IESM iLBglLHIIIIJI.WMH— Amtlicher H h e i k. Gießen, den 30. Januar 1877. Betreffend: Revisionsbemerkungen in Bezug auf die Vertheilung des Erträgnisses vacanter Schulstellen unter die Lehrer und Provinzialschulfonds. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoqlichen Bürgermeistereien und Schulvorstande. Wir haben die Wahrnehmung gemacht, daß die Vorschrift des mittelst Amtsblatts No. 5 vom 1. Juli 1873 Ihnen mitgetheilten Ministertal-Aus« schreibens vom 11. Juni 1873 nicht überall pünktlich befolgt wird. Indem wir Ihnen bemerken, daß die dort vorgeschriebene Vorlage der Berechnung des Einkommens vacanter Schulstellen stets nach Ablauf des Jahres, ohne besondere Aufforderung von unserer Seite, zu erfolgen hat, sehen wir der Einsendung etwa noch rückständiger Berechnungen innerhalb 14 Tagen entgegen. v. Röder. Sammlung fieUfus. 5 d>'UNg! (60» LLUNG. aber. Giessen ■ Expedition des aben. hey da. 76, (1 i)'; olf ^oe 1 1» „ 13 W politischer H h e i l. Deutschland. Darmstadt, 30. Januar. In enger Verbindung mit dem vor wenigen Tagen besprochenen Antrag der Abgg. Scriba und Genossen auf Erhaltung der beiden in Oberhessen bestehenden Ackerbauschulen steht die Vorlage Großh. Ministeriums des Innern, welche den Ständen eine Erhöhung der Dotation des landwirthschastlichen ProvinzialvereinS für Oberhessen im Betrage von jährlich 1600 «X für die Jahre 1877 und 1878 zur Erhaltung dieser Anstalten «nsinnt. Ueber diese Vorlage hat der Abg. Frhr. v. Wedekind (Hilters- klingen) Namens des vierten Ansschuffes der zweiten Kammer Bericht erstattet. Er hebt zur Begründung der Ausschußanträge namentlich hervor, wie die vier zur Zeit im Großherzogthum bestehenden Ackerbauschulen (Alsfeld, Friedberg, Michelstadt und Darmstadt) sämmtlich einer dauernd sicheren finanziellen Grund« läge entbehren, da deren finanzielle Abhängigkeit von Vereinen, Gemeinden rc. eine ganz wesentliche ist, letztere keinerlei Rechtsverbtndlichkeiten für diese Schu len aus die Dauer von Jahren übernommen haben und unser Staatsbudget die Rubrik „Ackerbauschulen" noch nicht enthält und neben dem höheren land- wirthschaftlichen Unterricht, wie er auf der Landesuniverfität ertheilt wird, nur die Errichtung einer sog. landwirthschastlichen Mittelschule in Aussicht genonn men hatte, welche aber für die lausende Budgetperiode fallen gelaffen werde. Der Ausschuß vermag jedoch in dem Ansinnen der Regierung eine zureichende Sicherung des Fortbestandes der Ackerbauschulen nicht zu erkennen und unterbreitet der Kammer folgende Vorschläge: 1) „Für die Jahre 1877 und 1878 wird eine Erhöhung der Dotation des landwirthschastlichen Provinzialvereins für Oberheffen im Betrage von jährlich 1600 vM,. unter der Bedingung bewilligt, daß der gedachte Verein die Mittel zur Erhaltung der beiden in Oberheffen bestehenden Ackerbauschulen in mindestens demselben Umfang wie seither gewährt. 2) Großh. Staatsregierung wird ersucht, die demnächstige Organisation der Ackerbauschulen (landw. Winterschulen) des Landes in der Weise vorzunehmen, daß dieselben mit je einem von Großh. Staatsregierung angestellten und besoldeten akademisch gebildeten Landwirth als ersten Landwirthschaftslehrer und Director dem Großh. Ministerium des Innern, resp. den Kreisschul-Commissionen nach Anhörung der Großh. Centralstelle für die Landwirthschaft und der obersten Vertretung der landwirthschastlichen Provinzialvereine, sowie der Kreistage resp. Provinzialtage unterstellt werden. 3) Mit der Annahme der Voschläge sub 1 und 2 wird der Antrag der Abgg. Scriba und Consorten, betr. die Erhaltung der Ackerbauschulen, für vorläufig erledigt erklärt." Sarrnftabt, 30. Januar. Heute trat nach längerer Pause die zweite Kammer wieder zusammen. Zunächst wurde die Wahl Kellers an Stelle des ausgeschiedenen Abg. Stüber einstimmig für gültig erklärt und Abg. Wolss- kehl an Stelle Stüber's in den dritten Ausschuß gewählt. Bei der Berathung der Recommunicationen der ersten Kammer bezüglich des Antrags von Rabenau, die Durchführung des Art. 7 der Reichs-Verfassung über das Eisenbahn-Wesen betr., und bezüglich des Antrags Büchner, den Einlösungs-Termin der hessischen Fünfzig-Gulden-Loose betr., beschloß das Haus nach kurzer Debatte Beharren auf den früheren Beschlüffen gegenüber den abweichenden Beschlüffen der ersten Kammer. In gleicher Weise wurde bezüglich der Recommunicationen der ersten Kammer, betreffend die Petition verschiedener Gemeinde-Angehöriger wegen Vereinigung der Ortsgerichts-Vorsteher-Stelle mit der des Bürgermeisters, beschlossen. Bezüglich des Antrags der Abgg. Jöckel und Ellenberger wegen Verlegung der Haltestellen Mittel-Gründau und Ranstadt trat das Haus dagegen nach kurzen Bemerkungen des Abgeordneten Ellenberger und des Ministerial- Raths Fink dem Antrag der ersten Kammer bei, wonach die Regierung mit den Gemeinden wegen Ausbringung der Kosten der Herstellung der Zufuhr-Wege zu jenen Stationen in Benehmen treten soll, um sodann die Haltestellen zu Güter-Stationen zu erheben. Bezüglich der Gesinde-Ordnung trat die Kammer den Anträgen des Ausschusses, wonach die abweichenden Beschlüsse der ersten Kammer nur in einzelnen Theilen acceptirt werden, bei. Schließlich wird der Gesetz Entwurf über die Ehe-Verlöbnisse in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen in der von der Negierung gebilligten Fassung des Ausschusses genehmigt. Berlin, 30. Januar Die „Südd. Presse" schreibt: „Die Getreideausfuhr aus Oesterreich nach Frankreich betreffend gehen uns von geschätzter Seite folgende Mittheilungen zu: Der Getreideausfuhr aus Oesterreich-Ungarn über Wien, Prag, Kralup, Simbach und Passau) betrug im Monat August 132 Wagen, im September 319 Wagen, im October 258 Wagen, im November 51 Wagen, im Ganzen 760 Wagen. Seit November erlosch dieser Verehr, da die geschäftliche Conjunctur sich verschoben hat. Wer da weiß, daß Frankreichs Bedarf an ausländischem Getreide sich Heuer nach Millionen von Hektolitern beziffert, wird die Aufregung, in welche die „Nordd. Aüg. Ztg." bei einem Verkehr von 150,000 Hektolitern gerieth, wohl richtig zu beurthei- len wissen." Berlin, 30. Januar. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses wurde der Gesetz-Entwurf über die Umzugskosten der Staatsbeamten in dritter Lesung unverändert gemäß den Beschlüssen der zweiten Lesung angenommen. Demnächst genehmigte das Haus in Fortsetzung der zweiten Lesung des Budget-Entwurfes des Etats der Domänen-Verwaltung und des Erlöses aus der Ablösung 'von Domänen-Gefällen und aus dem Verkaufe von Domänen und Forst-Grundstücken, sowie auch den Etat der Forstverwaltung. Ein bei Berathung des letzteren gestellter Antrag des Abg. Bernhardt betreffs Errichtung von Försterschulen wurde an die durch sachkundige Abgeordnete zu verstärkende Budget - Commission überwiesen. Bezüglich des hierbei ebenfalls angeregten Schadens, welcher durch das Schwarzwild verursacht wird, glaubte der Fiuanzminister für die nächste Session die Vorlegung des Jagd - Polizei- Gesetzes verheißen zu können. Auch hinsichtlich der Anlegung von Schutzwaldungen seien von sämmtlichen Bezirks-Regierungen Seitens des Ministers Gutachten eingefordert worden. Ferner wurde auch gegen das Ueberhandnehmen der Kiefern-Raupe in Oberschlesien von einem Regierungs-Commissär Abhülfe zugesichert. Nachdem hierauf der Antrag des Grafen Matuschka wegen ander- weiter Verwendung des reitenden Feldjäger-Corps ungeachtet der Bekämpfung von Setten deS Finanzministers angenommen war, genehmigte das Haus nach längerer Debatte den Etat der directen Steuern. Hierbei wies der Minister daraus hin, daß die unterste Steuerstufe einen wetten Spielraum biete, um den provinziellen Unterschieden in den Werthverhältniffen ausreichend Rechnung tragen zu können. Er bedauere die aus den Kreisen der Industriellen erhobenen Klagen, die eine naturgemäße Folge des durch die Ueberproduction der letzten Jahre verursachten Herabgehent des Bedarfes seien; er sei der Hoffunng, daß, wenn der politische Himmel wieder klar werde, auch Industrie und Handel sich wieder heben und das Vertrauen in die Geschäftswelt zurückkehren würde. — Nächste Sitzung morgen. — Der „Retchs-Anz." veröffentlicht nunmehr die kaiserliche Verordnung, wonach der elsaß-lothringische Landes-Ausschuß auf den 5. Februar einberufen wird. — Das amtliche Blatt meldet ferner, Frhr. v. Werther habe bereits am 27. Jan. Konstantinopel verlassen, nachdem er den Legationsrath Dr. Busch als interimistischen Geschäftsträger bei der Pforte vorgestellt habe. — Wie die „Nat.-Ztg." erfährt, wäre bereit- ein Gesetz-Entwurf über die Theilung der Provinz Preußen ausgearbeitet. Berlin, 31. Januar. Nach Mittheilung verschiedener Blätter sind vom General-Münzwardein vor Kurzem die Beschwerden des Publikums über die leichte Verwechselung der 50* mit den 10-Pfennigstücken dem Reichskanzleramt unterbreitet und zugleich Vorschläge zur Abhülse gemacht worden. Hierauf soll das Reichskanzleramt ein Einhalten mit der Prägung von 50-Pfennigstücken angeordnet haben. Der von dem Münzwardein gemachte Vorschlag, fünfeckige Stücke dieser Münzgattung nach Art der achteckigen 20-Dollars-Goldstücke zu a. b. c. d. An- bestens 205 Konstantinopel. man Pera, 29. Januar. Von Serbien ist am 27. d. Mts. eine zustimmende Antwort auf Midhat's Telegramm eingetroffen. Serbien wünscht die Unter-1 Handlungen nach Wien zu verlegen, weil es in Konstantinopel keinen Agenten« die mittelschw. die leichteste zu ein 2674 2838 309 270 DOR (Seans Fr- Ge- Wasser..... Butterfett . . . . Käsestoff . . . . Eiweiß..... Milchzucker . . . Aschenbeftandtheile ■ „ 1074 „ 865 Petersburg, 31. auS Anlaß der am 6./18. Demonstration gerichtliches nehmigung. 7) Die von Herrn Bautechniker I. Stein vorgelegten Pläne zur Erbauung 2 Häusern in der Reichensand-BahnhofSstraße erhielten Zustimmung und soll da« Eine gute Milchkuh soll im ßauf; eines Jahre« bei rationeller Ernährung mim bestens das fünffache Gewicht an Milch von dem ihres eigenen Körpers geben; bei 400 Kilo leb. Gew. also 2000 Kilo — 1936 Liter. Die Bcrtheilung diese« Quantums im werde; daß der Voranschlag für die Realschule, rote die« auch bisher geschehen, von dem Director der Anstalt ausgestellt und der Gr. Bürgermeistere!, rcsp. der Stadtverordneten-VersammluRg, zur Prüfung und Genehmigung mitgetheilt werde; daß innerhalb der Grenzen des sestgestellten Voranschlags die Gr. Realschul- Direction selbstständig zu decretiren, sich bei eigener Verantwortung ab r jeder Ueberschreitung zu enthalten habe und daß der Rechner verbunden sei, den Anweisungen der Realschuldirection zu entsprechen; daß die von dem R chner aufzustellenbe und von der Gr. Direction an Gr. Ministerium einzusendende Uebersicht der jährlichen Einnahmen und Ausgaben der Realschulkass- und ebenso die von dem Rechner aufgestellte, ron Gr. Direction an die Gr. Oberrechnungskammer einzusendende förmliche Rechnung vor deren Einsendung der Gr. Bürgermeisterei mitzutheilen habe, damit die Stadtverordnelen-Versammlung Gelegenheit erhalte, von dieser Uebersicht, resp. Konstantinopel erfährt, instrutrt worden, einer Anzahl britischer Marine-Offi- ciere, die geneigt wären, Dienste unter dem Banner des Sternes und Halbmondes zu nehmen, Stellen in der ottomanischcn Flotte anzubieten. Wie „Vauity Fair" meldet, haben 159 englische pensionirte Ofstctere dem Obersten Valentin Backer für den Fall des Ausbruch- eines Krieges zwischen der Türkei und Rußland ihre Dienste angeboten. Mehrere dieser Officiere haben den Bescheid erhalten, daß der Sultan Willens sei, ihnen Commandos zu geben. Dieselben sind bereits nach der Türkei abgereist, um das Eommando von Kavallerie-Regimentern zu übernehmen. Lokal-Notiz. Gießen, 1. Februar. Wir lassen nachstebend die Tagesordnung der Lrtadt- verordneten-Sitzung am Donnerstag den 18. Januar 1877 im Sitzungssaale dealten Realschulgebäudes folgen: 1) Wegen der Budgetverhältnisse an der hiesigen Realschule hatte Gr. Ministerium deS Innern Abttzeilung für Schulangelccenheiten oorgeschlagen, hierbei folgende Grund- L arrdwirthschaftliches. Erzeugung, Behandlung nnd Uermerthung der Milch. Von Ei« dein in Bonn. (Landw. Kalender von O- Mentzel und A- o. Lengerke 1877. I. Theil) Spanien. Madrid, 27. Januar. Die Regierungsblätter berichten, daß der neue Statthalter der Philippinen auf den Befehl der Regierung die Bekanntmachung erlaffen habe, daß der Schifffahrts-Verkehr mit den Sulu-Inseln keiner Beschränkung mehr unterliege. Diese Verfügung wird wohl den Vorstellungen der deutschen Regierung ihren Ursprung verdanken. Rechnung, Einsicht zu nehmen und ihre etwaigen Anstände geltend zu machen. Auf Vorlage dieser Vorschläge wurde beschlossen, dieselben unter dem Vorbehalt genehmigen, daß keine besondere Kasse eingerichtet wird, die Reatschulkasse vielmehr .... Theil der Stadtkasse bleibt, wobei ber Voranschlag der Gr. Realschuldirectioir nur in der Gesammtsumme in den städtischen Voranschlag und ebenso das Ergebniß der besonderen Rechnung nur als Ganze« in die Rechnung der Stadt aufjunebm n ist und daß eine dem Rechner demnächst etwa zu gewährende Vergütung in das Staatsbudget besitzt. Oesterreich vermittelt bei Nikita wegen der Verproviantirung von Nikstc. Die Stimmung ter Türken wird immer knegsmuthiger. Amerika. Töashington, 30. Januar. Die Majorität der Commission des Senates hat einen Bericht zur Vorlage gebracht, worin die Acte des Comitüs zur Verification der Wahlen in Florida als gesetz. und verfassungsmäßig erklärt werden. Die demokratische Partei des Repräsentantenhauses hat Pay ie, Hunton und Abbot als Mitglieder der Special-Commission zur Beschlußfassung über die streitigen Punkte bei der Präsidenten-Wabl ausersehen. Januar. Der gestrige „Regier.-Anz." meldet, daß December vor der Kasan'schen Kirche stattgehabten Verfahren eingeleitet ist. Türkei. Admiral Hobart Pascha ist, wie die „Times" aus uch befürwortet werden. 8) Da die an Gr. Ministerium des Innern gerichtete Vorstellung wegen legung von Wegübergängen über die Oberh Eisenbahnen ohne Erfolg gewesen ist, so soll sich nochmals an Gr. Ministerium gewendet und die Anlegung einer Fußgänger- brücke auf der Frankfurter Straße in der Nähe der Universitätsbibliothek gefordert werden. wenden. 3) Die Ausführung der zu 970 veranschlagten Arbeiten zur Rohrenlegung auf dem Seltersweg wurde genehmigt, nachdem sich Herr Christ. Georg bereit erklärt hatte, den Zugang zu dem Canal, behufs dessen Reinizang u- f. w. jederzeit zu gestatten. 4) Ein Gesuch mehrerer Bewohner des SelterSwegs um Ankauf des zu der Hof- raithe des Herrn Georg Schomber gehörigen Gärtchens durch die Stadt wurde mit Rücksicht auf den geforderten hohen Kaufpreis von 2000 JL abgelehnt. 5) Dem Gießener Braunsteindergwerk soll die Verlegung eines Feldweg« dem Seltersberg auf 10 Jahre bedingungsweise gestattet werden. 6) Der von der Baudeputation vorgeschlagene Geländetausch mit Henn Bänger zum Zwecke der Gradelegung der Chaussee auf dem Seltersberg erhielt Verhandlungen zu ernennen. _ , — Der „Presse" zufolge hat der Bank-Verein die Lombardirung der Vier Millionen Second-Prioritäten der Albrechts-Bahn bis Ultimo April pro- lonairt. Graf St. Genois begehre jetzt für sein Lotterie-Anlehen ein dreizehn- ( jähriges Moratorium, der Curator wolle eventuell mit Rothschild und Todesco i als finanzirenden Firmen Proceß führem ' Pesth, 31. Januar. Die „Pesther Corresp." meldet aus Wien:, Heute Nachmittag kommen die mit den Ausgleichs-Verhandlungen betrauten Minister beider Reichshälften und die leitenden Persönlichkeiten mit der Nativ- i nalbank bei dem Finanzminister v. Pretis zusammen, um die eingeleiteten zwangslosen Besprechungen fortzusetzen. Morgen wird wahrscheinlich eine gemeinsame Minister-Conserenz stattfinden. Arankreich. Paris, 30. Januar. „XIX. Siecle" glaubt, es wäre jetzt im höchsten Grade wahrscheinlich, daß ein Versuch der Mobilisirung der Territorial-Armee im Frühjahr gemacht werde. Sie soll übrigens nur kurze Zeit dauern und nur den Zweck haben, die Officiere mit den Mannschaften bekannt zu machen und die Orte der Concentrirung festzustellen. Paris, 30. Januar, Abends. Der „Agence Havas" zufolge hätte sich auch der deutsche Consul von Ragusa nach Cettinje begeben, um Montenegro zum Friedens-Abschl«ffe zu bestimmen. England. London, 31. Januar. Die amtliche Zeitung veröffentlicht eine Verordnung, wonach weg?n Ausbruchs des gelben Fiebers sämmtliche aus Cuba und allen zwischen dem 35. und 60. Längegrad westlich von Greenwich und dem 4. und 40. Breitegrad südlich von Greenwich belegenen Häfen kommenden Schiffe keine Person ohne vorherige Prüfung des Gesundheitsstandes und Genehmigung der Behörden an's Land setzen dürfen. Stallen. Rom. Die Feier des achten Jahrhundert-Tages der Demüthigung Heinrichs IV. zu Conoffa am 27. Januar hat sich auf einen Artikel in der „Unita Cattolics" beschränkt. Der Papst so« selbst von jeder weiteren Kundgebung abgerathen haben. Rom, 30. Januar. Die amtliche Zeitung veröffentlicht ein königliches Decret, durch welches die am 16. November v. I. zwischen Italien und Rumänien abgeschloffene Handels-Convention in Kraft gesetzt wird. Einem anderen Decret zufolge ist die Einfuhr wiederkäuender Thiere, welche von Hamburg oder Altona ausgesührt sind, untersagt. — Morgen wird Marquis Salisbury hier erwartet. sätze als maßgebend zu erachten, nämlich: daß für die Bedürfnisse der Realschule ein besonderer Voranschlag, sowie eine besondere Rechnung gestellt und demgemäß eine besondere Kaffe eingerichtet Laufe des Jahce« ist etwa folgende: I. Periode: 30 Tage mit zusamm. 500 Lit. ca. pro Tag durchschnittl. 16—17 Llt. II. „ 80 „ „ „ 800 „ „ „ „ „ 9-H „ III. „ 190 „ „ „ 636 „ „ „ „ „ _3- 4 bei 300 Melktagen 1936 Lit. ca. pro Tag durchschnittl. 6— 7 Lit. auf 365 Tage berechnet.............5-3 Lit. Die Milchergiebigkeit steigt vorn ersten Kalbe allmäblig bi« zum 5., erreicht ihren Höhepunkt nach dem 6. Kalbe, sinkt bann bis zum 10. allmählig auf die Leistung nach dem 1. Kalbe zurück und beträgt nach dem 13. und 11. Kalbe nur noch V*—Vs der früheren höchsten Leistung. . . , , r , u Nach den Rayen geordnet wird die höchste Stufe der Milchergiebigkeit bei den Riederung«ra?en erreicht und zwar nimmt man an, daß Holländer bi« zu 3000, Olden« burger bis zu 2800, Dirnrnenthaler. Angler, Allgäuer und Schwyzer 23—2600, Mürz« thaler, Ansbacher und Shorthorn 19—2000, die Saubreren 12—1800 und die graue» Ungarn nur 8—900 Liter im Durchschnitt geben. In Wryhenstephan gaben vom 1 Juli 1873 bi« dahin 1874 von 39 Kühen, deren Durchschnittsertrag sich auf 5,05 Liter per Kopf täglich belief: die schwerste im Gero. o. 1316 Psd. 2198 L. M'lch oder p. 100 Psd. leb. Gero 167 L. ..... ' 2203 nAC aufgenommen weide. 2) In einem am 19. Octbr. v. I. gefaßten Beschlüsse hat die Stadtoerordn.-Versammlung genau präcisirt, unter welchen Bedingungen die Stadt bereit sei, die Vorschule der Realschule, welche bi« jetzt noch auf alleinige Kosten der Stadt besteht, al« siaattiche Anstalt Gr. Ministcrium ves Innern birect zu unterstellen. Von der boch- ten Behörde ist auf Vorlage dieses Beschlüsse« noch keine die Sache erledigende Ent- chließung erfolgt und namentlich ist sich darüber noch nicht ausgesprochen worden, ob die oberste Schulbehörde geneigt ist, den Wünschen de« Stadtvorstande« entsprechend demnächst Anträge bei den Landständen zu stellen. Es soll deshalb auf Grund öe« besagten Beschlusses in weitere Verhandlung eingelreten und noch beantragt werden, daß Gr. Realschuldirection jetzt schon ermächtigt werden möge, die Lehrer der Vorschule auch an der Realschule und umgekehrt Lehrer der Realschule an der Vorschule zu ver- II. Die Milch enthält nach Fleischmann: in mittlerer Zusammensetzung: Prägen, ist in Erwägung gezogen worden und Aussicht vorhanden, daß diesem Pröject entsprochen werden wird. Die Klagen über das jetzige^ 50-Pfenmzstück vollständig anerkennend, halten wir die Herstellung sünfecktger Stücke doch auch erheblichen Bedenken ausgesetzt. Das Zählen, sowie die Verpackung in Rollen würde durch diese Gestalt sehr erschwert. Gegen achteckige Stücke wäre dieser Einwand schon viel geringfügiger. Nichts hlttdert übrigens, auch über das Achteck noch hinauszugehen. Nach dem neuesten Münzausweis waren bis zum 20. Januar bereits über 100 Millionen 50-Pfenmgstücke geprägt. Hesterreich. Wie», 29. Januar. Die Agramer Universitäts-Jugend erließ gestern ein Manifest gegen die Angriffe des russischen Profeffors Mailow. Sie verwahrt darin die kroatische Nation gegen jede Verbrüderung mit den Ruffen, welche erst sich selbst befreien möchten, ehe sie die Völker des Orients befreien 'Wien, 29. Januar. Die „Polit. Corresp." meldet aus Athen vom 29. d. Mts.: „Der Minister-Präsident Komunduros hat bei seiner Besprechung mit Marquis Salisbury die Ansprüche Griechenlands dargelegt und auf die ails der eventuellen Nichtbeachtung derselben sich ergebenden Folgen hingewtesen; Salisbury habe diese Forderungen als billige anerkannt. — Derselben Corre- spondenz zufolge begibt sich Constant Pascha im Auftrage des Großvezirs nach Cettinje, um direrte Friedens-Verhandlungen mit Montenegro emzuletten; die Consuln Italiens und Großbritanniens kämen gleichfalls dorthin behufs Unterstützung der Mission Constant Paschas. Wien, 31. Januar. Die „Preffe" meldet: Der türkische Botschafter Aleko Pascha hat heute aus Konstantinopel telegraphischen Auftrag erhalten, dem hiesigen serbischen Vertreter Zukits amtlich mitzutheilen, daß die Pforte als Basis der Friedens - Verhandlungen den Status quo ante bellum accepttrt und die serbische Regierung ausgesordet hat, ihre Vertreter für die Friedens- 87,25 3,50 3,50 0,40 4,60 0,75 100,00 Grenzen ber Schwankungen: 90,00—83,65 2,80— 4,50 3,00— 5,00 0,30— 0,55 3,20— 5,50 0,70- 0,80 100,00 100,00 die beste Milcherin „ „ 1051 „ ---- „ „ ............ die schlechteste „ „ „ 1319 „ 1137 „ „ „ „ „ „ „ „ 86 „ Die höchsten bi« jetzt bekannt gewordenen Milcherträge wurden beobachtet im Jahre 1845 in Heinrichsberg bei Magdeburg bei einer Kuh, welche gab 8476 Liter oder pro Tag 231/4 Liter, im Jahre 1863 tu Mettkau (schwarze Jette de« Grasen Pinto), welche gab 8015 ober pro Tag 22 Liter. Bei den besseren nnb schwereren Raoen wird durchschnittlich 7 Liter pro Ta« im ganzen Jahr annehmen können. ■ft ifl 4 2*ttrÄr ben 10bnlmrüfunOCI r-Ks wBW11 btu «0(1 M !L stündl'-h4 r-SJss-: fchW W Ulf" 1,5 h! 5,3* M M, 81 biS 85 Liter Bekannt Dir Muln des hmln hem Gierchp' Holzes ro'rb wegen tzrdiGdungen auf nädifttr Woche an träBigen Wochentage greitaa - beschrank Stehen, ben 31. 3 Grohd-rrogliche Bi A. B Bericl Der Name Gloßtn^usick in bi vember v. I. - Anz 1876 - muß »Biebr Husick leihen und Fordeiungen an bi bei Wridung Nicht! ewMigm. Gießen, btn 27. Großherzogliche^ Erdmai Freitag Kn ' Borinit! W bie Feld- , TiMikmig Bis der ^enbahnsia 6 Jahre 1 ausgesprochen worden, eb dtadtvorstandeS entsprechend >ll deshalb auf Arund bei nb noch beantragt werden, öge, die Lehrer der Vorschule ik an der Vorschule zu ver- Ärbeiten zur Köhrenlegung rift. Georg bereit erklärt hatte, ö. jederzeit zu gestatten. um ftntauf des zu der Hof- urch die Stadt wurde mit L abgelrhnt. lrgung eines Feldwegs aus oerden. „ elündetansch mit Herrn jfi. bem Seltersberg erhielt Gern Pläne zur Erbauung m uftimmunfl und soll das Ge- SorMung ,61. (Srtot® $. •_ Rnlegung ein« M«1"6 *' Berichtigung. Der Name ech t o ls h cim er" m Großen-Bus.ck in dem Inserat vom 30 November v. I. - Anzeiger vom 13. December 1876 - muß „Biebelsheimer" in Großen.. Buseck lcißen und sind nicht angemeldete Forderungen an diesen binnen 14 Tagen bei Meldung Nichtberücksichtigung bet uns ""Gichem den 27. Januar 1877. (614 Großherzogliches Landgericht Gießen. Erdmann, Landrichter-______ Iagdverpachtung. Freitag den 16. Februar b. I-, Vormittags 11 Uhr, M die Feld- und Waldjagd in der Gemarkung Birklar, Vi Stunde von der Eisenbahnstation Lich entfernt, aus 6 Jahre auf hiesigem Rathhause öffentlich verpachtet werden. (630 Birklar, den 31. Januar 1877. Großherzoal. Bürgermeisterei Birklar. Krausch. soll im Gießener Stadtwalde, in dem Distrikte Hegholz, Forstwartet Stolzenmorgen, nachstehendes Holz versteigert werden: - " *■ - Reish. Holzversteigerung. Nächsten Mittwoch den 7. Februar d. I-, Vormittags 9 Uhr onsangend, soll in hiesigem Markwalde folgendes Holz versteigert werden: 303 Fichtenstämme von 15—28 Centimtr. Durchmesser und 12—18 Mtr. Länge, 302 Ftchtenstangen von 8—14 Centimtr- Durchmesser und 8—14 Mtr. Länge. Die Zusammenkunft ist auf dem Kreuz des Vicinalwegs von Bellersheim nach Münzenberg und Obbornhofen nach Muschenheim. Bemerkt wird, daß das Holz ausgezeichnet schön und gut abzufahren ist, indem dasselbe unmittelbar an dem chaussirten Vicinalweg lagert- (619 Bellersheim, den 30. Januar 1877. Der fürstl- Markmeister: Bopp, Adj. jches. nß drr !erU 1877. 1. TM ouint“m6 ,B1 mutto* 's'«8, II —'e gjf, xgg durchschr^, 5 3 git. W bl§ S!".Ür n°» -/<-*/> t u bei den 39 stühen, bett" 1874 0 ß. l,Itff100 Psd. leb- 205 d P- 1 ,, .. v 309 „ : •; ■ : ■n ”nb fönncn- nehmen w 90,w 45O 2.^ 5 00 0.3° ,50 der Milch ist bet dem Verlassendes Euters naheju 30° R W °°BfimÄrbeiten mit EIS und Abkllhlung der Milch bi« 4« 3t- rechnet man aus i,be‘ 8& und 24 «fp. 24 und 36 Stunden. 100 Liter Milch geben 13-19 Liter Rahm und daraus 3,33 bis 4/^l° 85 brs 5 2 Littr Rahm, der aus 24-30 L'ter Milch gewonnen wurde, geben 1 Kilo Feinste Gothaer Cervelatwurst empfiehlt 597) Gg. Wtlh. Wcidtg. Ärnerikanifche Ochsenzungen Iagdverpachtung. Dienstag den 6. Februar L I-, Vormittags Uhr, soll die Jagd in dem Berstädter Markwalde auf weitere 6 Jahre auf den» Rathhause dahier verpachtet werden. Berstadt, den 30. Januar 1877. Großherzogl. Bürgermeisterei Berstadt., I. B. d. B.: (606 Diefenbach, Beigeordneter. I noch machen 6 bis 7 Kilo sogenannten Magerkäse und es bleiben übrig 70 bis 75 Liter Molken. Bei der Fettkäse-Bereitung geben 100 Kilo Milch (96,8 8Her): 10 Äilo Holländer oder 8,5 Kilo Emmenthaler Käse. Die Nachproducte bestehen in 0,5 Kilo ÖUtter$ß0nn eim^vuttnEh mmknr schwere rechnet man im Jahr 75-80 Kilo Lutter und 110—120 Kilo Magerkäse oder aber 200—220 Kilo Fettkäse. Bei V^rfütt erun g der abgerahmten süßen MUch erzeugen 100 Kilo bei Kälbern.....9—H Kilo Zuwachs, bei Schweinen .... 8—10 „ „ Bedarf an Raum für den Mtlchkeller bei Molkerei-Anlagen (nach Werner): Bei dem holsteinischkn Bütten-Verfahren 0,94 Meter pr- Kuh, ,, „ Destinon'schen „ 1,70 „ „ „ 6 vitsaff,.' ■ntew4oä etl Mn illr aiiJ7 Pryne, Milch 60—180 Liter, durchschnittlich 120 Liter, Butter 5—25 Kilo, „ 15 Kilo, Käse 7,5 Kilo (nach Hamburger Notizen). iim hfpfen Redarf au decken sind, auf 100 Seelen 30—32 Kühe nöthig, bte aber in Deutschland nur in einzelnen G .'genden vorhanden findldurchschm Mich nur 21^8). Daher die bedeutende Einfuhr an Käse auSi der Schweiz, Holland und Amerika, sowie von wirklicher und Kunstbutter aus der Schweiz, Frankreich und Oesterreich. Swartzllchen ,, 0,27 ,, ,, ,, Mi Ich Pächter, welche Butter machen, zahlen pr. Liter mindestens V„ bis Vir des Preises von einem Pfund Butter erster Qualität in der nächsten Großstadt. Bet aenossenjchafllichen neu zu erbauenden Molkeret-Anlagen rechnet man an Lapttaldedars HO—160 JL\ wo das Material sehr billig 100—120 J4 Bei Einzelne, ardettung der Milch rechnet man per Kuh jährlich 24 Arbeitstage Bet genoss'nschaftlicher Verarbeitung der Milch rechnet man ver Kuh jährlich 6 Arbeitstage Die Consumtion an Milch und deren Produkte per Kopf und Jahr kann Ballorden in großer Auswahl. 356) Willi- Klee- Marinirte Häringe empfiehlt 515) Gg» Wtlh. Weidtg. Butterpulver verkürzt die Zeit des Butterns, macht die Butter fester und schmackhafter und Der hindert das Ranzigwerden derselben. Ein Paket, ausreichend für 500 Liter Milch, i 50 Pfg. zu haben bei 353)__C. F. Semmler. Geräucherten Lachs empfiehlt <414 Emil Fischbach MrHühnerzüchler! Direct bezogene sehr schöne Italienische Hühner, ächte Na^e zur Zucht (mit gelben Füßen und gelben Schnäbeln), versendet nach allen Gegenden zum billigsten Tagespreis Die KeMgelhandlung 539) von Ign. Dichmann, Wiesbaden. NB. Versandt gegen Nachnahme oder vorherige Caffa. D- O. Neckten Eerger Medicinal-^eberthran in Vt und Vi Flaschen, sowie im Anbruch, empfiehlt ____ 517) Gg. Willi. Weidig. Weiße Vorhänge aller Art, Rouleaux Drell in den gangbarsten Dessins, Anfertigung, jeder Decorations - Arbeit in geschmackvollster Ausführung, bei (433 ____Th. Brück, Kanzleibera B- 1. Extrafeiner Tapioca, in GrieSform, empfiehlt (478 ___________Emil Fischbach. 355) Das vormals Ioh. Röschel'sche Theater- und Masken- Garderobcgeschäft befindet sich Frankfurt a. 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Nähere Auskunft eriheilt! sowohl Herr Theodor Küchler, als auch Herr Musikdirector Zeichner. Die Renten- und Lebensversicherungs-Anstalt zu Darmstadt übernimmt: I. Versicherung steigender Renten; die jährliche, lebenslängliche R-ente auf einer ursprünglich 100 st. betragenden vollen Einlage kann bis zu 150 st anwachsen und wird mit diesem Betrage an mehrere Altersklaffen bereits ausbezablt. II. Versicherung von Kapitalien zur Versorgung von Hinterbliebenen, auf der Todesfall zu Ausstattungen u. s. w., sowie von festen Leibrenten. III. Gelder zur statutenmäßigen Verzinsung mit 31/2 % und alsbaldiger Rückzahlung auf Verlangen. IV. Die Anstalt gibt Darlehen auf Liegenschaften zu 5 °/0, sowie aus Werth pc.piere. ersicherungsanträge werden entgegengenommen, Rechenschaftsberichte, Statuten und Prospecte unentgeltlich verabfolgt, sowie Aufschlüffe bereitwillig ertheilt durch den B- Ümächtigten der Anstalt I. P. Müller, Drucksachen' Verwalter, Neue Bahnhofsstraße.(321 Concordia. 584) Geheimkarten zu dem am 11. Februar stattfindenden Maskenkränzchen sind bei Herrn Gastwirth Arnold zum „Deutschen Hof" zu haben. Der Vorstand. NB. Der Eintritt kann nur gegen Vorzeigung der Karten erfolgen. Mensversicherungs- und Ersparnisi-Bank in Stuttgart. Zugang im Jahre 1876 ...... 8495 Anträge mit Jü 19,830,600. — In Kraft per 31. Decembcr 1876 30,170 Policen „ „ 114,784,300. - lieber dos Recimungsergebniß wird nach erfolgtem Abschluß berichtet. Der Zugang hat alle bisherigen Jahrgänge übertroffen. Durchschnitt der Berwaltungesprsen seit dem Bestehen der Bank 5,**% der Einnahme. w „ oertbeilten Dividenden „ „ „ 37,70/q „ Prämie. Aller Ucbcrschrrß kommt ungeschmälert den Versicherten zu gut. Zu weiterem Beitritt ladet ein (389 ___________E. Grail. Engros-Depot von Cigarretten u. Tabak der Compagnie Laferme in Dresden bei P/iiOpp Ur eil in Frankfurt am Main. r«s o m X» I i wWnj * TR Adressbuch der Provmsial-Hauptstadt Giessen A. Scheyda Geld-CourS. Pf- Rm. W 16 9 16 16 20 16 4 65 60—65 22-26 22—26 33—38 75—80 16-19 I ist in der Expedition des Giessener Anzeigers ä 3 J/L. zu haben. 603) Ein tüchtiger Schreiner-eselle wird auf sofort gesucht von Earl Kümmel in Wieseck | Todes-Anzeige «” Freunden und Bekannten zur Nachricht, daß unser lieber Gatte und Vater 1 Zerr Moritz Bender, Rentner, ■ heute nach längerem Leiden sanft verschieden ist. H Gießen, den 31. Januar 1877. (631 R Die trauernden Hinterbliebenen. » Die Beerdigung findet Samstag 3 Uhr statt. Köln-Gießener Mhn Abfahrten von Gieße« nach: Deutz 6«, 12, 4