Dienstag, den 1. Mai 1S77. arbeit! lassen, Pumpenimchel, r, Preis vierteljährlich 2 Mart 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. Expedition: Schulftraße, Lit. B. Nr. 18. Dänemark. Kopenhagen, 28. April. Bei Empfang einer Deputation, die eine Ergebenheits-Adresse von Bewohnern Fünen's überbrachte, dankte der König ür die' dargelegte Anhänglichkeit und das Vertrauen und erklärte, sein sehnlichster Wunsch gehe auf volle Uebereinstimmung der Vertreter des Volkes mit der Regierung; er könne und wolle nicht den Forderungen eines Theiles der- elben nachkommen, welche die Abänderung der Verfassung anstrebe, die aufrecht ,u erhalten er speciell berufen sei. Ilrankreich. Paris, 28. April. Der heute gehaltene Ministerrath hat dem Vernehmen nach einstimmig das Rundschreiben des Herzogs Decazes über die von Frankreich zu befolgende Neutralitäts-Politik genehmigt; dasselbe soll mit dem Gelbbuch, welches die diplomatischere Schriftstücke enthält, der Kammer vorger legt werden. Paris, 27. April. Die neuliche Rede Moltke's ist das Ereigniß des Tages, aber besonders deshalb, weil die Depesche der „Agence Havas" einen ungenauen Auszug desselben brachte, nach welchem man glauben konnte, der deutsche Feldmarschall habe erklärt, der allgemeine Krieg sei unvermeidlich. Dem Vernehmen nach wurde eine Untersuchung angeordnet, um zu erfahren, durch wen die angebliche Fälschung der Rede erfolgt sei. Die gestrigen Morgenblätter brachten die ganze Rede jetzt nach der „Köln. Ztg.", und die erste Aufregung hat sich gelegt. Im Elysse hatte der Auszug der Rede durch die „Agenee Havas" nicht erschreckt, denn der „Soleil" meldete bereits, Moltke's Worte enthielten nichts Beunruhigendes für Frankreich. England London, 27. April. Nach einer Meldung des „Reuter'schen Bureaus" aus Malta ist die ehemalige Kaiserin Eugenie nach Gibraltar abgereist. — Die „Times" bemüht sich, die Besorgnisse wegen eines Zuweitgehens Rußlands zu beschwichtigen; andere Staaten hätten mehr Interesse dS England, Rußland an der Annexion türkischen Gebiets zu verhindern. So lange Rußland von zwei Militär-Staaten überwacht werde, brauche das Schicksal Bulgariens keine Besorgnisse einzuflößen. Auf andere türkische Gebiete als die Donau-Linie blicke England eifersüchtig; aber vorläufig müsse man aus die Klugheit Rußlands bauen. London, 27. April, Abends. Im Oberhause stellte Lord Stratheden die Anfrage an die Regierung, inwieweit fie der Erklärung des russischen Rund- lei . I lerne 6t(lcr Qualität, \ . Auf vorherige Be- i Zeichnung rc., Dach'- Juni yx tyÄw. sen eniMN und wer geführt. eygand 7ETZLAR. Gießen, den 23. April 1877. Betreffend: Das Verfahren bei Concurrenz der Anträge verschiedener Gläubiger auf Jnscription ihrer in den nämlichen Immobilien zusammentreffenden, nach Art. 24 des Gesetzes vom Pfandrecht zustehendeu Hypothektitel. — Das Großherzogliche Stadtgericht Gießen an die Großherzoglichen Ortsgerichte des Stadtgerichtsbezirks Gießen. In Betreff der Frage, wie von den Gerichten zu verfahren sei, wenn mehrere Gläubiger kurz nach einander die Zwangsversteigerung der nämlichen Immobilien und den Eintrag des ihnen nach Art. 24 des Gesetzes vom Pfandrechte durch deren Anordnung entstehenden Hypothektitels beantragt haben,* insbesondere ob in diesem Falle derjenige Hypothektitel, der die Priorität der Antragstellung oder das höhere Alter für sich habe, auch wenn bezüglich des späieren die Voraussetzungen der Einschreibung früher beigebracht worden war, diesen emzuschreiben, die Einschreibung der letzteren also bis dahin auszusetzen, und was — verneinenden Falls — geschehen müsse, wenn ein Zuvorkommen des späteren Antrags möglichst zu verhüten? eröffnen wir Ihnen in Folge Auftrags Großherzoglichen Ministeriums der Justiz das Nachstehende: 1 Sofern ein Gläubiger, der gegen einen Schuldner irgend eine Forderung ausgeklagt hat, und zum Zwecke deren Deckung die Aufstellung von Immobilien und die Einschreibung des ihm gemäß der Vorschrift des Art. 24 des Gesches vom Pfandrechte zustehenden Hypothektitels beantragen will, bei %nen die Anfertigung eines Grundbuchsauszugs und einer Taxation und Fragenbeantwortung bezüglich der Immobilien, deren Aufsteckung er beantragen will, beantragt, so haben Sie ohne vorher einen desfallsigen Auftrag des Gerichts abzuwarten, diesem Antrag alsbald stattzuzeben und Grundbuchsauszug mit Taxation und Fragenbeantwortung dem Antragsteller zum weiter geeigneten Gebrauche zuzustellen. . _ n _ 2 . Sofern Ihnen von dem Gerichte nach Anordnung der Aufstellung von Immobilien die Weisung ertheilt wird, bezüglich der aufzusteckenden Immobilien Gruudbuchsauszug, Taxation und Fragenbcantwortung anzufertigen und einzusenden, so haben Sie diese Ihnen zukommenden Auflagen alsbald und soweit möglich in der Reihenfolge ihrer Ertheilung zu erledigen und für den Fall, daß sich solche Anstände ergeben, deren rasche Beseitigung von einem persönlichen Eingreifen des betreffenden Gläubigers erwartet werden kann, diesen in Kcnntniß zu setzen, auch wenn die Auflage nicht alsbald erledigt werden rann, dem Gerichte hiervon unter genauer Bezeichnung der entgegenstehenden Hindernisse Anzeige zu erstatten. Bötticher. Joyd. flchl nach 1EB1M LllMflidtlk WO ** ‘t}, Neuenweg. In der Nähe des Bch- f Kiehener AWiger AnM- unb Amtsblatt fit dkl Kreis Gieße«. snTfa?1 ’^uii «EK SS.Ä-X -------------- ju verpQchter. jU J ’lt} SonftanteSBaHn- |u4e ä«l> F. Nr. 75(1 1 tie Slptbition j, (1835 l,e Anzetze». Setfauf „n gdrggtua n, Hemden, WtißM a."6,r nun Oelaemalden, Ami- Zinn, Roßhaar^ Ü8 Rothenberger, Neurmeg 193. ■ .Gasthaus zum Lvw.nt | HO. VW Deutschland. Darmstadt, 27. April. Heute Nachmittag verstarb nach kurzem Krankenlager der Präsident des Ober-Consistoriums, Geheimerath Dr. Kritzler Darmstadt, 28. April. Der Kronprinz des Deutschen Reiches ist hier eingetroffen und bet dem Prinzen Ludwig abgestiegen; er wird um 11 dlhr nach Karlsruhe weiter reisen. — Der Kaiser ist kurz nach 1 Uhr hier eingetroffen. Darmstadt, 29. April. Die Nr. 20 des Großherzoglichen Regierungsblatts hat folgenden Inhalt: ,n . . . ' 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Mimstertiims des Innern, die Statistik der Dampfkraft und Dampfmaschinen betreffend. 2. Ertheilung von Erfindungspatenten. 3. Versetzungen in den Ruhestand. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben alleranädtgß geruht: am 31. März den Landgerichtsdieuer bei dem Landgerichte Herbstein, Heinrich Blnm, auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen, mit Eifer und Treue geleisteten Dienste in den Ruhestand m verfetten 4. Concurrenzeröffnung. Erledigt ist- die erste Lehr-rstelle an der Gemeindeschule zu Ginsheim, im Kreis- Groß-Gerau, mit einem sährlichen Gehalt ton 857 Jt. 14 Berlin, 27. April. Der Kronprinz ist heute Abend 8 Uhr nach Darm- stadt abgereist; die Kronprinzessin wird sich am Dienstag dahin begeben. — Der Postverkehr mit der Türkei über Rustschuk-Varna ist unterbrochen, le Brief- und Fahrpostsendungen werden über Triest befördert, von wo jeden Samstag das Eilschiff absegelt. Köln, 28. April. Der „Köln. Ztg." wird aus Rom gemeldet: Mit der gestern eingetroffenen ägyptischen Post hierher gelangte Informationen bezeichn en die Nachricht über den Abschluß des Friedens zwischen Oberst Garvon im Namen des Khedive und dem König von Abessinien als verfrüht. Bisher seien 5000 Mann Aegypter zur türkischen Armee abgegangen; der Kriegsmtmster rüste weitere 20,000 Mann für die Türkei aus. Aegypten habe die Türkei such mit Geldmitteln unterstützt. r Wiesbaden, 27. April. Der Kaiser hat gestern zahlreiche Besuche gemacht und wohnte Abends der Theater-Vorstellung bei. Heute nahm der Kaiser Vorträge entgegen und reiste Vormittags über Darmstadt nach Karlsruhe ab. Bingenheim, am 27. April 1877. Betreffend: Die Abhaltung der Zahltage bei Großh. Rentamt Nidda. r Das Großherzogliche Rentamt Nwda an die Großherzoqlichen Bürgermeistereien des Rentamts-Bezirks. Wir ersuchen Sie, in Ihren Gemeinden und im Interesse der Gemeindemitglieder durch die Schelle ortsüblich und hinreichend bekannt machen zu i, daß vom 1. Juni l. I. ab die Zahltage nicht wie seither Freitags und Samstags, sondern Mittwochs und Samstags abgehalten werden. Rübe. schreibens beipflichte, daß Rußland die Ansicht und die Interessen . Europas vertrete. Lord Derby erwiderte, die Anfrage sei eine ungewöhnliche, weil sie nicht auf etwas gerichtet sei, was die Regierung gethan habe oder gegenwärtig thue ober zu thun beabsichtige, sondern darauf, ob die Regierung gewisses Ansichren zustimme, welchen eine fremde Regierung in einem an England und ganz Europa gerichteten Schriftstück Ausdruck gebe. Er glaube die Frage am besten zu beantworten, wenn er sich auf die Erklärung beschränke, daß England in keiner Weise durch die von Rußland ausgedrückte Meinung gebunden sei, und daß England weder die Schlußfolgerungen noch die Argumente, welche jenes Schriftstück enthalte, thatsächlich acceptire oder sich aneigne. Im Unterhause kündigt Campbell für Montag eine Interpellation an über die Stellung Egyptens zu dem ausgebrochenen Kriege und über die Lage, in welche Egypten ge- rathen würde, wenn dasselbe unmittelbar in den Krieg hineingezogen werden sollte. Marquis Hartington meldet für Montag eine Interpellation an die Regierung an, ob sie eine förmliche Bekanntmachung über die Neutralität Englands zu erlassen gedenke. Gladstone erklärte, daß er eine Resolution über die orientalische Frage und die Politik der Negierung beantragen werde. Unter Staatssecretär Bourke theilte auf eine Anfrage mit, der englische Consul in Odessa habe angezeigt, daß Schiffe nicht verhindert seien zu kommen und zu gehen, nur seien sie genöthigt, beim Einlaufen in den Hafen von Odessa russische Mannschaft an Bord zu nehmen, wahrscheinlich aus dem Grunde, weil Torpedos gelegt seien. Die türkische Regierung werde eine Bekanntmachung erlassen, wonach sie sich durch die seerechtlichen Bestimmungen der Pariser Declaration für gebunden erklären werde; dieselbe beabsichtige für die Durchsuchung der neutralen Schiffe nach Kriegs-Contrebande ein Reglement zu erlassen. Der Schatzkanzler Northcote erklärte auf eine Anfrage, er sehe durchaus keinen Grund, die ausländischen Officieren zum Besuch der Regierungs-Schiffswerste ertheilte Er- laubniß zurückzuziehen. Schweiz. Basel, 28. April. Den „Basl. Nachr." wird aus Bern über die Zolltarif-Revision gemeldet: Die bundesräthliche Commission hat ihre Arbeiten beendigt und im Principe für die Zölle die folgenden Ansätze gemacht: für Rohstoffe 1 pCt. vom Werthe, für Hülfsfabrikate zwei, für fertige Fabrikate drei, für Confectionen fünf, für Luxus-Arkikel zehn pCt., bei letzteren jedoch für 100 Kilo nicht mehr als 100 Frcs. Belgien. Brüffel, 28. April. Die Nachricht eines belgischen Blattes, die Bank von Frankreich habe ihre östlichen Succursalen angewiesen, alle ihre Metallbestände an die Pariser Hauptkasse abzuliefern und nur die für den Betrieb des öffentlichen Dienstes erforderlichen Beträge in ihren Cassen zurückzubehalten, wird von der „Agence Havas" für gänzlich unbegründet erklärt. Italien Atom, 28. April. Die amtliche Zeitung veröffentlicht eine Bekanntmachung, wonach aus Anlaß des bestehenden Kriegs-Zustandes zwischen Rußland und der Türkei von der italienischen Negierung den Staats-Bürgern eingeschärft wird, die Pflichten der Neutralität gemäß den bestehenden Gesetzen und den allgemeinen Pnncipien des Völkerrechts gewissenhaft zu beobachten. Nom, 28. April. Die Mächte haben der Pforte auf deren Ansuchen um Vermittelung, welche dieselbe unter Berufung auf Art. 8 des Pariser Vertrages stellte, erwidert, daß durch die seit Jahr und Tag geführten Verhandlungen Seitens der Mächte der Art. 8 erfüllt und das jetzt gestellte Verlangen der Pforte also unbegründet sei. Spanien. Madrid, 28. April. Der Finanz-Minister hat nunmehr dem Congreß das Budget vorgelegt; dasselbe balancirt in Einnahmen und Ausgaben mit 735 Millionen. Rußland. Odessa, 28. April. Bei Krementschug ist der Dnieper über seine Ufer getreten und hat diese Stadt völlig überschwemmt; fast sämmtliche Bewohner, circa 20,000 an der Zahl, sind obdachlos. Der orientalische Krieg. Wien, 27. April. Der „Polit. Corresp." wird aus Cettinje telegra- pbirt: Das russische Kriegsmanifest ist hier mit dem größten Jubel aufgenom- men worden. Dem Fürsten ist vom Kaiser von Rußland der militärische St. Georgs-Orden verliehen worden. Der Woiwode Peter Vakotits ist nach Grahovo beordert, wo eine starke Vorhut der Montenegriner Stellung genommen hat. Peco Pejovits ist mit 1600 Mann nach Drobniak abmarschirt, um die Offensive gegen Berane hin zu ergreifen. Die Bataillone von Czmitz unter Mascha Djurovits besetzten gestern Sestane (Albanien.) Der montenegrinische Delegirte Radonits ist vorgestern vom Grafen Andrassy empfangen worden und wird nächster Tage hier erwartet. — Dieselbe Correspondenz meldet aus Bukarest von heute: Der General-Adjutant des Kaisers von Rußland, Fürst Dol- gorucki, trifft heute mit einem kaiserlichen Handschreiben an den Fürsten von Rumänien hier ein. Bis heute früh lag keinerlei Meldung von Vorbereitungen der Türken zum Donau-Uebergang vor, auch war von denselben gegen die Barbosch'Brücke nichts unternommen worden. Die Eisenbahn-Station Pascani ist gestern von 136 Kosaken besetzt worden. — Dieselbe Correspondenz meldet aus Athen vom 26. d. Mts.: Die Regierung beabsichtigt unter energischer Fortsetzung der Rüstungen vorerst eine reservirte Neutralität zu beobachten. Bukarest, 27. April, Abends. Gestern sind zwei türkische Monitors zu je fünf Kanonen behufs Sondirung bis zur Mündung des Sereth vorgedrungen. Die Russen setzen ihre Concentriruug bei Barbosch fort. Die Eisenbahn-Strecken Jaffy-Turgulu und Dohalska-Paskany sind in Folge von Ueber- schwemmung unfahrbar. Nachmittags sind die Russen in Braila eingerückt. — Der Senat hat die ministeriellen Candidaten Jepureanu und Demeter Bratiano in das Präsidium gewählt. Die Dcputirten Kammer hat das RequisitionS- Gesetz angenommen. Morgen dürfte die Regierung der Kammer die Entscheidung der politischen Situation anheimgeben. Petersburg, 27. April. Durch amtliche Bekanntmachung wird der Transport für die Armee-Bedürfnisse geregelt und der Eisenbahn-Verkehr für Personen, sowie für Güter wieder hergestellt. Petersburg, 27. April, Abends. (Amtliche Meldung.) Bei Meikas- der fand am 25. Aprll ein Gefecht statt. Abends wurde ein Baracken - Lager der Türken genommen. Die Russen sind bis Kisilttach vorgedrungen. Konstantinopel, 27. April. " Die Russen haben Giurgewo besetzt. An der Donau hat noch kein Zusammenstoß stattgefunden. Ein Telegramm Hassan Paschas aus Batum vom 26. d. M-, Abends, meldet: Wir haben mit den Russen ein günstiges Gefecht gehabt; letztere, welche ihrerseits feine Deckung hatten, griffen die wohlgedeckk aufgestellten türkischen Truppen an und erlitten nicht unerhebliche Verluste. Die türkische Flotte bombardirt Poti. Gegen Montenegro haben dem Vernehmen nach der Commandirende in Scutari und der Ober-Befehlshaber in der Herzegowina gleichzeltig Offensivbewegungen begonnen. Wien, 28. April. In Rustschuk sind Abdul Kerim, Achmed Ejub und Hobart Pascha zu einem Kriegsrath eingetroffen. Eine russische Flottille wird auf der Donau erwartet. Die Russen haben an der Sereth-Mündung Torpedos gelegt. Die türkischen Monitors haben zwei russische mit Weizen beladene Schiffe gekapert. Die Türken besetzen die oberhalb Silistrias gelegenen Donau-Inseln. Wien, 28. April. Der „Presse" wird ans Belgrad gemeldet: Bis jetzt ist hier von einer beabsichtigten Action des Widdiner Truppen-Corps gegen Serbien nichts bekannt. Im Negotiner Kreise stehen Truppen unter General Horvatovic bereit. Das Kriegs-Ministerium sorgt für alle Eventualitäten vor; indeß ist bis jetzt noch keine auf eine Action deutende Ordre ausgegeben worden. Wien, 28. April Die „Pol. Corresp." erhält folgendes Telegramm aus Bukarest vom heutigen Tage: Die Regierung beabsichtigt, demnächst bei der Kammer einen Gesetz Entwurf einzubringen, wonach die Verfassung suspendirt, der Fürst mit discretionärer Gewalt ausgestattet und die Kriegsrüstungen in größerem Maßstabe durchgeführt werden sollen. — Zu Silistria wird eine größere Truppen-Bewegung wahrgenommen. Man befürchtet eine türkische Invasion. Stimmung gedrückt. Wien, 28. April. Die „Polit. Corresp." veröffentlicht folgendes ihr aus Belgrad vom 27. April, Abends, von officieller Seite zugegangene Telegramm : Die Regierung hat keinerlei Mittheilung von der Pforte über deren Absicht, serbisches Gebiet zu occupiren, erhalten; ebensowenig haben die serbischen Commandanten irgendwelche Bewegung der türkischen Truppen gegen das serbische Gebiet wahrgenommen. Alle gegenteiligen Nachrichten und hieran geknüpften Consequenzen sind erfunden. Pesth, 28. April. Im Unterhause stellte die unabhängige liberale Partei nachfolgende Interpellation: Ob die Regierung den Pariser Vertrag als für Oesterreich-Ungarn rechtsgültig betrachte und zu verhindern gedenke, daß Rußland auf türkische Kosten eine Gebiets-Vergrößerung erlange, bezw. die Fürstentümer und Länder der Balkan-Halbinsel direct ober iiibirect unter seine Oberhoheit bringe. London, 28. April. Nach einer bei Lloyb's eingegangenen Depesche aus Galatz von heute kreuzen türkische Panzerschiffe vor bem Hafen von Galatz. Zahlreiche russische Truppen hätten Galatz passirt. Die Schifffahrt fei eingestellt ; neutrale Schiffe bürsten nach Verlauf eines zur Beenbigung ihrer Ladung geeigneten Zeitraums die Weiterreise antreten; flußaufwärts dürfe von morgen an kein Schiff mehr fahren. Petersburg, 28. April. Ein bei bem Kriegs-Ministerium über bie Operationen an ber Kaukasus - Grenze eingegangenes Telegramm lautet: Am 26. April überschritten bie in Alexanbropol versammelten Truppen bie Grenze. An biesem unb bem nächsten Tage sanden kleinere Gefechte statt, wobei die Russen 31 Mann verloren, dagegen 7 türkische Osficiere und 100 Soldaten gefangen nahmen. — Ein kaiserlicher Erlaß verleiht dem Großfürsten-Oberbe- sehlshaber der Kankasus-Armee das Recht, nöthigenfalls den Kriegszustand zu proclamiren. — Aus Kischeneff wird gemeldet, daß Großfürst Wladimir daselbst eingetroffen ist unb General Tschernajeff sich heute bem Oberbefehlshaber vorgestellt hat. Petersburg, 28. April. Oesterreich hat gutem Vernehmen nach bei ber Pforte Vorstellungen gegen ben beabsichtigten Einmarsch türkischer Truppen .in Serbien erhoben. — Die Mächte werben, wie man hier annimmt, das jüngste Rundschreiben des Fürsten Gortschakoff nicht beantworten. — Fürst Chahowski, Befehlshaber des 11. Armeecorps, besetzte gestern Galatz und Braila; die 36. Division besetzte Ismail und Kilia; bie Truppen werben überall mit Begeisterung ausgenommen. Moskau, 28. April. Auch bie Kaufmannschaft hat eine Mill. Rubel, bie Kleinbürgerschaft 75,000 Rubel zur Unterstützung der Verwundeten und ihrer Familien angeboten. Moskau, 28. April. Der Moskauer Gewerk-Vorstand hat 15,000 Ru- bei für Verwundete bewilligt und die vollständige Einrichtung, sowie Erhaltung eines Lazarethes von 60 Betten übernommen. Bukarest, 28. April. Das Comit6 der hier lebenden Bulgaren erläßt einen Aufruf, die Russen als Befreier zu empfangen unb eine Abresse an ben Kaiser Alexander zu richten. Handel und Verkehr. Frankfurt, 26. April. (Fruchtbericht ) Im @efammtflebiet des GetreidehandelS blieb in der abgelaufenen Woche die Tendenz belebt; namentlich übernahmen die Börsen, wo der Terminhand^l gepflegt wird, die Führung. Unser Platz ist nicht selbstständig und muß sich, da Vorräthe knapp sind, Preise von auswärts btctiren lassen. Course bleiben zu Gunsten der Verkäufer: hiesiger Landweizen zu X 28 gern genommen, fremder je nach Qualität und Herkunft von X 22—28, Roggen erfreute sich dauernd guter Beachtung unb besserte sich um etwa 1 X, wofür erhöhte Notirungen von allen Seiten die Anregung boten; französischer Roggen X 21.50, amerikanischer X 20, Kustendscher Roggen X 19.50, Gerste Prima^Waare X 21.50—22 bezahlt, geringe Sorten abwärts bis X 15, Hafer trotz Kriegs-Erklärung von Seiten Rußlands nicht belebt, böhmischer, Prima-Waare, X 18.50, ungarischer X 17.50, russischer X 17. Sonstige Futterstoffe sind fest, aber nicht animirt. Hülsenfrüchte ohne Umsatz. Rüböl tobt. Am Mehlmarkt trotz wilden Körner-Preisen kein Leben; die ordinären Brodmehle bleiben gefragt. Mehl Nr. 1 X 43, Nr. 2 X 39, Nr 3 X 35, Nr. 4 X 31, Nr. 5 X 25, Roggenmehl °/t (Berliner Marke) X 28, do. II. (Berliner Marke) X 23, Weizen, effektiv dies., ab Bahnhof hier X 28.50, ab unserer Umgegend X 28—28.25, fremder je nach Qualität X 22—28, Roggen je nach Qual. X 19-21.50, Gerste 19—22, Hafer X 15 — 18.50 Kohlsamen fehlt, Erbsen X 21—24, Wicken X 17.50, etnfen X 21—30, Rüböl, detail, X 74. Stimmung fest. Hauptsächlich gefragt war Weizen und Roggen; (Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zollgewicht — 100 Kilo.) Mainz. 27. April. (Productenbericht.) Weizen per Mai X 27.90. Roggen per April —, per Mai X 19.90. Hafer per April —, per Mai X 17.90. Rüböl per Mai X 35.50. Worms, 27. April. Das Getreidegeschäft am hiesigen Platze muß nothgedrungen die steigende Tendenz der auswärtigen Notirungen rnttmachen, doch bleibt dadurch auch 8^*. 2442) t Kinzenbach der öffentlichen Zu diesem Freit« oiiberaumt. Sö Hrobesteiue beiz qraen Mattmis u Wetzlar 2447) - i-'iib All fuhr vo Submission ver Tonn ab im hiesiM Offerten Die Bed Co-iaili-n bezoc Wetzla 2370) Q Al-Anstrichs c Submission Die Offe „Si , . am ™ Submi >,l> t hemmen werde, Mankfm v 2^1) Di bn Mn * t? 8 58,1 Nai,' ^",kiti feinet"/“ ® link .""J £trt Jg ®I 39 ?Ss £ ^Zrad gemelkt: Nj- > Truppe»,Corpz 2 Wen u'uer ‘?c ^oentualitäten 2 bre ausgegeben worber' . N penbeg Telegr^ Wjgt, demnächst leVechstungsuspenbiu die^Krlegsrüstungen ij 3“ ^'listria wird eine W eine türkische > Aentlicht folgendes fy etilt iugegangene Lli- 1 ber Pforte über ber« »wenig haben die [«61= 4en Truppen gegen d-j Nachrichten und hier« ie unabhängige liberili ig den Pariser VeMz, d |u verhindern gebch lerung erlange, Begw. hie oder indirekt unter (wr eingeganginen DM dem Hafen von ®a\tV )ie SchrWrt fei tin-- zur fyenbigung ihrer lußaufwärls dürfe von ndn di, .rlegrmm lautet: la en Truppen die GrG Sefechte statt, wobei tii :,ere und 100 Soldatin Dem Großfürsten-Obrck lls den Kriegszustand |i oßfürft Wladimir daselm n Oberbefehlshaber w I iiem Vernehmen nach k narsch türkischer W man hier anmwmt, M : beantworten. -1“ Jj werbe« ■ M eine » * Semmbeten t lebtMsy; gen unb eine W ?sÄ3Mt -Es« Z-Sv? -Ess M- ^,r-S tzas Geschäft unnennenswertb, da die Consumenten nur von Hand zu Mund kaufen, indem immer noch nicht die Meblpreise die so rapid hohen Forderungen der Verkäufer rechtfertiabn. Zu notiren ist: Weizen X 24—28, Roggen X 19—21, Gerste X 19.50 bis 20.25, yafer X 18.50—19, alles per 100 Kilo netto, je nach Qualit. Mehl die laufende Partbie X 33—35, Weizenvorschuß X 40—42, Kornvorschuß X 28—29, per. 100 Kilo, brutto incl. Sack. Reps X 37—38 per 100 Kilo netto erste Kosten. Rüböl jL 37—38 per 50 Kilo netto ohne Faß. In Kleesamen ist die Saison zu Ende. Köln, 27. April. Weizen höher, loco hiesiger 30.—, loco fremder 28 50, per Mai 28 15, per Juli 27.35 Roggen loco hiesiger 22 50, per Mai 19.45, per Juli 19. Hafer loco hiesiger 18.—, per Mai 17.70, per Juli 18.10. Rüböl —. loco 35.40, per äflaf 34 90, per October 35.40 Sehiffebericht. Mitgetheilt von dem Agenten des Norddeutschen Lloyd E. W. Dietz in Gießen. Newyork, 27. April. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampfschiff Braunschweig, Capt. C Undütsch, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 11. April von Bremen und am 14. April von Southampton abgegangen war, ist gestern wohlbehalten in Baltimore angekommen. New y ork, 28. April. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampfschiff Mosel, Capt. H. A- F. Neynaber, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welches am 14. April von Bremen und am 17. April von Southampton abgegangen war, ist heute 6 Uhr Morgens wohlbehalten hier angekommen. Allgemeiner Anzeiger. Berlin Coblenzer Eisenbahn. Strecke N o r d b a u s e n - W e tz l a r. Abtheilung !• 2442) Zum Bau des Gmpfangsgebäudes auf Bahnhof Kinzenbach soff die Anlieferung von 150 Mille Ziegelsteinen im Wege der öffentlichen Submifsion vergeben werden. Zu diesem Zwecke ist Termin im hiesigen Abtheilungs-Bureau auf Freitag den 11. Mai er., Vormittags 11 Uhr, anberaumt. Sämmtliche Offerten sind portofrei und versiegelt einzureichen und Probesteine beizufügen. Die Bedingungen können Hierselbst eingesehen, auch gegen Erstattung der Copialien bezogen werden. Wetzlar, den 26. April 1877. Der Abtheilungs-Baumeister: • Kluge. Berlin-Coblenzer Eisenbahn. 2444) Die Stadtknaben- und - Mädchenschule beginnt nach gesetzlichen Bestimmungen ihr neues Schuljahr Montag den 7. Mai I. I. Die Anmeldung und Einführung der schulpflichtigen Kinder findet an diesem Tage, Morgens zwischen 8 und 11 Uhr, statt, und zwar im Saal Nr. 4 di e tben. Näh ries Vit- B. 9h‘. H4.__________ J®tog O <8 »•, die Verdauung befördernd u. bä Magen leiden sehr wirksam, besteht aus einem Extract von Vcgctabitien, welche in der Arzneikunde roegcn ihrer magenstärkcnden, die Verdauung unterstützenden und rr wärmenden Wirkung, schon lange geschätzt sind und verdiente Anerkennung finden. Es ist dem Verfertiger gelungen, die Vege- tabilien in vollständig zweckmäßiger Weis^ auszuwählen und ihnen eine, für den Genuß zusagende Zusammensetzung zu geben. Drastisch wirkende ober gar der Gesundheit nachteilige Substanzen enthält das Fabrikat durchaus nicht- Bähr & Dönges, Frankfurt a. M. 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Flundern, manmrte Häringe, fromages de Brie, Corres, Käse, mue Kartoffeln, gelbe Rüben, Blumenkohl und Kopfsalat, empfiehlt Damen-, Mädchen- und Knaben-Hüte in allen Geflechten, Bänder in sämmtlichen Farben, 2437) Der Geschäftsstaud der Gesellschaft ergibt sich aus den nach stehenden Dttsultaten des Rechnungsabschlusses für das Jahr 1876^_____ Grundkapital......,....... Prämien- und Zinsen-Einnahme für 1876 . . Prämien-Ueberträge......... tortSe«, 29 du Ul Berlin, ' sitht die Berathuns diictioiis- bübltr begründet f in rer Handels-Pc ten ihalWcken Inamts, Hosman Lesterr-ikh bemüht )idustrie sehr nai h? Vürnbühler'sci Lesterreilh daduri pischen Oesterrei Litim nun die 3 könne, so folge t Antrag fordere, erzeugen. Auch tioit viel beigem über die Lage d drr von ihr einz wobl mit Oestei müsse, lieber d ettbeilten Jnsiru falls dürfe der h bei bieien M)ai sLeifall) Der 4 Antrages, Letzter der Äegleiuntz zu auf. Braun tyr ftätiqt feint vora dem Varnbühler darauf den Äntr Anträgen der C Weinsteuer Gesetz des elsaß-lothriiif Zulagen ter Bei und Genossen be> de» Branhveinst, hbnf, die weiter ~~ Die gt fäneibens Goris, l'H Mau fli( a“j die träten Mfae; anb,rfn neutraler bf" Mfi^en ,e, 7 Die M nichts . "N'mff etngel ;}}"MiWe Rich ” ätg." ^rd fr « wen, M ** £■*- E* ,n*Wt. « °" b,«'li-rt,u f «nfanj ] Pingen .“'""Ihr u? kit 9}o6t 0t «ir Samstag den 5. Mai, Morgens präcrs 10 sollen im Revier Oberscheld, District Weiberscheid III., Thl. 6, am der eingezahlten Prännen. Jeder Banktheilnehmer in hiesiger Agentur empfängt diesen Antheil nM einem Exemplar des Abschluffes vom Unterzeichneten, bei dem auch die ausführlichen Nachweisungen zum Rechnungsabschlüsse zu jedes Versicherten Einsicht offen liegen- Denjenigen, welche beabsichtigen, dieser gegenseitigen Feuerversicherung^' Gesellschaft beizutreten, giebt der Unterzeichnete bereitwilligst desfallsige Am- kunft und vermittelt die Versicherung. Gießen, den 1. Mai 1877. Anton Ricker. Agent der Feuerversicherungsbank fiD-inGocha-^^ * 2453) Das Allerneueste m Damenkleiderslofleii für die Sommer-Saison ist eingetroffen und offerire Solche zu aussergewöhnlich billigen Preisen. Kennischte Anzeigen. 2449) Ein Kellner, welcher perfeckt eiüiren kann, wird bis zum 15. Mat zu cngogüen gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.__ In der Dampfschneidemühle von JV. Biegel in Lich wird fortwährend Holz zum Schneiden angenommen: 1- biy l^/4-zöll. pro lDFuß 3 und dicker vro OFutz 4 sowie Latten, Ziegelbretter uno Brennholz werden zu den billigsten Preisen geschnitten bei rascher Bedienung._______________(243S 2443) Eine brave, gesetzte Person zur Fühlung eines kleinen Haushaltes gesucht. Räberes in der Exped. d. Bltts.__________ Polonlär-Sttlie-Gtluch. 2441 \ Ein junger Mann, welcher ml sämmtlichen Comptoirarbeiten vertraut uno als Verkäufer thätig war, sucht, gestützt auf gute Zeugnisse, tu einem größeren Waaren- oder Fabrikgeschafte Stelle. Offerten unter 0. Rr. 3000 pQ8ttagernlt I^rankkurt a. M. 2454) Einen Echlofferlchrling sucht Karl W i e g a n d t. Kermteryungeu. 2465) Eine Mansarden - Wohnung an eine ruhige Familie zu vermiethen. _________Jüngst, W'lhelmsstratze 18. 2462) ÄUcenstraße Rr. 102 ein m ob UN cs Zimmer zu vermiethen. ___________ 245s) Das von Herrn Gymnasial-Lehrer Docwr Schmidt seither bewohnte Logis ist wegen dessen Wegzug von hier anderweitig zu vermiethen. Louis Scheid, Marburgerstraße. 2464) Eine freundliche Wohnung im 2. Stock, mit Mansarde, ist bis 1. Juni zu beziehen. Es kau» aber auch der unterste Stock mit 2 Mansardenzimmein vermiethet werden. Beide Logis sind durch Corrtdor 2435) Möbiines Zimmer zu vermiethen bet Löber's Wittwe, Reuenwea B- 194. 2336) Em Mansacoenlogls ist an eine stille Familie zu vermiethen und sogleich zu beziehen; auch ist ein möblirtes Zimmer an einen anständigen Herrn zu vermiethen bei Karl Herbert, __________________Schiffenbi.rgcr Stratze. 2377) Em Mansardenlogis zu vermiethen und gleich zu beziehen. E- Harms. 2117) Cin Laden mit Logis, in bester Lage der Stadt^ ist zu vermiethen und den 1. Juli beziehbar._________L. Süß. 2378) Ein mödlntcs uno zwei Mamarden- zimmer sind zu vermiethen. Neuenweg L-t- B- N'. 130 „ 7,414,507. 10 „ 10,329 663. 40 «X 26,744,170. 50 Aeiigebotenes. 2446) Ein neuer Eonfirmandcn-Rock zu verkaufen. Schlohgaffe A- 258. D i e Schuhwaaren -- Handlung PH. NAU & 0°. Giessen bringt hiermit einem verehrlichen hiesii'er und auswärtigen Publikum ihr bcstassortir- tes Schuhwaarenlager mit billigster Preis notirunp in gefällige Erinnerung. ^Hierbe. erlauben uns auf eme große Sendung solider Knaben- und Mädchenconfirmanden- stiefel aufmerksam zu machen.___(2439 2466) Neueste Garten-Möbel, Stühle 1 X, Sessel 2 Jt. 60 Tische 6 JL, eiserne Bettstellen und Flaschenschränke bet ___________________ Emil Pittor. 2460) Ein Haufen Mist ist zu ver- kaufen bet Bäcker K u h n. am District auf dem Bicker-Eisen- 2425) Eine große Partie feine Kleiderstoff Neste, per Meter 85 (Elle 50 H), empfiehlt _____Aug. IVlontanus. Nußholzdeizc, m lauwarmem Wasser sofort löslich, Prima Leim, Glaspapier, Bimssteine, natürliche und künstliche, Schellack, Politur, Bildhauerlack, (2418 empfiehlt EMIL FISCHBACH. 2380) Nachttische sind adzu^eben bei G. T r ä n k n e r L 2455) Em freundlich möblirtes Zimmer (Parterre) zu vermiethen. ________________________Canzleiberg B. 1- 2402) Ein schönes möblirtes Zimmer vermiethet Eugen Kausfmann, _____________________________Alicer.stratze.__ 1072) Ein geräumiges Mansarden-Logis ist an eine ruhige Familie zu vermiethen und den 1. Juni beziehbar. B. Kann Wittwe, Frankfurterstraße. 2123) Ter untere Stock meines Hausen tui Gartfeld ist zu vermiethen. I. Helfend ein, Marburger Straße. 2300) Ein freundliches Logis, bestehend aus 5 Zimmern, ist zu vermiethen und kann vom 1. Mai an zu jeder Zeit bezogen Gefunden. 2452) Auf dem Weoe von Glatzen nach Rodheim ein Päckchen mit Handlüch^rn gefunden ; abzuholcn in der L 0 tz'schrn Brauerei._____________________________ « j Mehrere Mädchen, wrlche im Ludril,! ichäft, andere in der.s<üche und in Hausarbeit ersayren, mit gut^n Zeugnissen versehen sind, suchen auf sofortigen Eintritt Stelle. Näheres bei Bermietherin Frau LangSdorf, Lindenvlatz 244. (2461 2456) Ein gut empfohlenes Drenstmäv- eben, das die Haushaltung und Küche giündlich zu führen veisteht, wird von einem einzelnen Herrn gegen hohen Lohn gesucht- Wo? sagt die Exped. d. Bltts.__________ 2459) Ein tüchtiger Schneider wird auf säuernde Arbeit gesucht bei F r i e 0 r. H e t b e r t s h a u f e n, in Lollar.______________ 2399) Zur Führung eimS kleinen bürgcr | lieben Haushalts wird dr. anständiges, möglichst gebildetes Frauenzimmer gesetzten Alters gesucht ur.b könnte der Eintrill jederzeit erfolgen. Näheres bei der Exped d. Bltts. _____________________________ : 2394) Zwei Kellncrjur.gm gesucht im ____________Eqf6 Ebel. 2302, Em braves Kindermädchen vom Lande wird zu elfter, gesucht. Bet wem? lagt die Exped. d. Bltts._____________ , 1 2352) Wir suchen per 1. Juli, oder früher, eine Wohnung von 5 Zimmern, parterre, in guter La: e der Stadt, mit Lagerraum für Kohlenlager, nebst Stallung für ein Pferd.C. Tchmltz S» Co.