Ho* 304. Erstes Blatt. Sonntag, den 31. December 1896« Kießener Htn^eiger und Amtsblatt für den Kreis Gießen. Amtlicher HHeit. Bekanntmachung. m.t-Cy.J pinl fiT,lre cilta8k®r^^epten Ließen mit dem Wohnsitz in Gießen, mit welcher neben Bezug der vorschriftsmäßigen Gebühren em fixer Gehalt aus der Kreiskaffe von jährlich 344 Jl. auf Widerruf verbunden ist, zur Erledigung gekommen. | LOI^UTfiCl1 kt0eo?e^Tbercum4clefe Stelle wollen sich unter Vorlage ihrer Zeugniffe binnen 14 Tagen bei der unterfertigten Behörde anmelden. Meßen, den 29. December 1876. Großherzogliches Kreisamt Gießen. _________________________________v. Röder._______________________________________ Bekanntmachung. . . 2n Utphe ist dem Johannes Filsinger IV. aus einer fremden Schafheerde, die am Abend deS 23. December durch das Ort getrieben wurde, em Jahrlings-Hammel mit roth gezeichnetem Rücken in den Hof zugelaufen. Der Eigentümer kann den Hammel gegen Erstattung der Fütterungskosten dortselbst in Empfang nehmen. Gießen, den 29. December 1876. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ________________________________________v. Röder.________________ Das Großherzogliche Rentamt Gießen an sämmtliche Großherzogl. Bürgermeistereien ves Bezirks- Sie wollen in Ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise veröffentlichen laffen, daß die Berichtigung der Ende December 1876 fälligen Holz-, Grummet - gras- und Waldstreugelder bis zum 25. Januar 1877 — bei Meidung der Mahnung — anher zu geschehen habe. _________Schliephacke.. ____________________________________ An dir Gemeinden der euangelischen Landeskirche. Die gegenwärtige Lage der evangelischen Landeskirche veranlaßt uns nachstehende Worte an Euch zu richten: . a > Die Einführung der kirchlichen Besteuerung, sowie die erfolgte Erhöhung der Pfarrbesoldungen hat bei nicht wenigen Gliedern der Kirche Mißstimmung erregt und es sind sogar aus einer Anzahl von Gemeinden Erklärungen erfolgt, welche die Absicht der Unterzeichner derselben kundgeben, aus der evangelischen Kirche auszutreten. . o , Diese Borgange sind um so bedauerlicher, als schon lange für unsere Kirche eine Vermehrung ihrer Geldmittel und Aufbesserung des Gehalts der Geistlichen zu einer Lebensfrage geworden war. — Bet der von Jahrzehnt zu Jahrzehnt zunehmenden Theuerung aller Lebensbedürfnisse, bei dem gleichzeitigen Sinken des Geldwerthes, bet den vermehrten Ansprüchen, welche an das amtliche und außeramtliche Leben der Geistlichen gemacht werden, ist die Mehrzahl der evangelischen Pfarrbesoldungen im Lande unzureichend geworden, um deren Inhabern und ihren Familien den nöthigen Lebensunterhalt darzubteten, und es sind in Folge dessen in vielen Pfarrhäusern Noth- stande eingetreten, welche eine ungesäumte und zureichende Abhülfe dringend erforderten. — Zu einem großen Theile wegen dieser traurigen Verhältnisse hat das Studium der Theologie in so hohem Grade abgenommen, daß schon jetzt eine Anzahl von Pfarrstellen nicht mehr besetzt, alten und kranken Pfarrern feine Autzhülfe durch Pfarr- vicare gewahrt werden kann. Auch in diesem Herbste haben sich im ganzen Lande nur 4 junge Männer entschlossen, Geistliche zu werden und voraussichtlich nur 3 werden in Einigen Wochen bereit sein, in den Dienst der Kirche zu treten, während dieselbe zehnmal so viel junger, rüstiger theologischer Kräfte bedürfte. Gar manche Gemeinde hat diele Nothlage bereits durch eigene Erfahrung kennen gelernt, gar manche wünscht Wiederbesetzung ihrer erledigten Pfarrstelle, während die Erfüllung dieses Wunsches eine Unmöglichkeit ist, und es beginnt der Mangel an Geistlichen dem Gesammtleben der Kirche, die ohne Prediger nnd Seelsorger nicht bestehen kann, geradezu gefährlich zu werden. Dieser zwiefachen Noih konnte, soweit überhaupt höhere Besoldung der Pfarrer ihr abzuhelfen vermag, nur auf dem eingeschlagenen Weg der kirchlichen Besteueruna entgegengetreten werden, da in keiner anderen Weise ein Mittel zur Erreichung jenes Zweckes sich darbot. Mehrfach hat sich ferner die Besorgniß in den Gemeinden kundgegeben, daß die Steuer, welche in der Kirche eingeführt ist, nach und nach erhöht und hierdurch zu einer, drückenden werden könnte. Diese Furcht ist durchaus unbegründet. Weder Staatsregierung noch Landstände, weder Kirchenregimrnt noch Landessynode würden eine solche Erhöhung zugeben, und die beiden Letzteren haben hierfür bereits den Beweis geliefert, indem sie die Steuer nicht erhöht, sondern vielmehr, soweit thunlich, eine Herabsetzung der Gehalte der Geistlichen beschlossen haben. Ebenso ist, um Ersparungen zu erzielen, eine zeitweise Zusammenlegung einer Anzahl von Pfarrstellen th eils bereits eingetreten, theilS wird sie zukünftig in noch größerem Maße geschehen. Hier und dort ist auch die Meinung verbreitet, daß. wenn in einer Gemeinde Austritte aus der evangelischen Landeskirche stattfänden, die derselben treubleibenden Glieder die Steuer der Ausgetretenen noch mit der ihrigen übernehmen müßten. Es ist dies ebenfalls durchaus unrichtig. Jedes steuerpflichtige Mitglied der Kirche hat vielmehr nur diejenige Steuer zu tragen, welche auf eigenes Steuerkapital fällt, worüber schon ein Blick auf die darüber bestehende Gesetzgebung genügende Auskunft gibt. Weiter ist von vielen Seiten eine andere Veranlagung der kirchlichen Steuer begehrt worden. Berathung und Beschlußfassung hierüber steht jedoch nicht dem Kirchenregiment und der Landessynode, sondern der Staatsregierung und den Landständen zu. In der zweiten Kammer der Letzteren ist deßhalb der erforderliche Antrag zur Untersuchung und möglichen Willfahrung jenes Verlangens gestellt worden, und es muß nun mit Ruhe Bestimmung über diese Frage abgewartet werden. Endlich sind darüber Klagen entstanden, daß die geistlichen Mitglieder der Landessynode, wenn auch verfassungsgemäß und also mit Recht, über die Höhe ihrer Besoldungen zugleich mit den weltlichen Abgeordneten beschlossen und obgestimmt hätten. Die Landessynode hat deßhalb den Beschluß gefaßt, es möge eine Einrichtung getroffen werden, um diesen Anstand für die Zukunft zu heben. Evangelische Glaubensgenossen! Wir haben das Vertrauen zu Euch, daß Ihr an der Treue gegen unsere evangelische Kirche, die Kirche der Reformation, die Kirche, um welche Eure Väter so tapfer gekämpft und so Vieles und Schweres erduldet haben, festhaltet; daß Ihr in der Liebe zum Evangelium Jesu Christi, unseres einigen Heilands, nicht wanket; daß Ihr in klarer Erkenntniß des großen Segens, welchen jene Kirche und dieses Evangelium Euch, Euren Kindern, sowie der ganzen deutschen Ration gebracht haben und täglich bringen, nicht vergesset, welches hohe Gut Ihr an Eurer evangelischen Landeskirche besitzet. Wir sind überzeugt, Euch nicht vergeblich zuzurufcn: „Haltet, was Ihr habt, damit Euch Niemand Eure Krone nehme." Denen aber, welche unserer Kirche den Rücken kehren möchten, geben wir nicht blos um ihrer selbst, sondern auch um ihrer Kinder willen herzlich und ernstlich zu bedenken, wohin es mit ihrem geistigen und ewigen Wohle kommen wird, wenn sie keinen evangelischen Gottesdienst, keine evangelische Taufe, kein evangelisches Abendmahl mehr hoben, wenn fein evangelischer Geistlicher ihre Kinder im Worte Gottes unterrichtet und am Tage der Konfirmation dem Herrn weiht, kein evangelischer Geistlicher mehr ihre Kranken tröstet, ihre Trauernden aufrichtet, ihre Todten zur letzten Ruhestätte geleitet, wenn Kirchen geschlossen, Pfarrhäuser verödet sind, — denn dietz Alles wird dort ein treten, wo man mit dem Abfall von der Kirche Ernst macht. — Den zum Abfall Geneigten rufen wir zu: Bedenket wohl, was Ihr thut, um Eurer selbst und Eurer Kinder willen! Der Herr möge unsere evangelische Kirche segnen und stärken. Er sei mit allen ihren Gliedern! Darmstadt, den 14. December 1876. Großherzogliches Oberconsistorium. Kritzler. Ackermann. U o k i t i f Ä e r H ö e i k. Aeulschland. Darmstadt, 29. December. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht zu ernennen: Am 23. Decbr. den Ministerialsecretär erster Klaffe bei dem Ministerium der Finanzen, Friedrich Hahn, zum Mitglied und Rath der Oberstenerdirection mit dem Amtstitel „Obersteuerrath", den Finanzaccejststen Ludwig Ewald zum Ministerialsecretär dritter Klasse bei dem Ministerium der Finanzen; dem ersten Mintsterialbuchhalter Karl Ihm unter taxfreier Verleihung des Charakters als Rechnungsrath die Functionen eines Dirigenten der erweiterten Ministerialbnch- haltung zu übertragen, sowie dem Secretär bei der Staatsschuldentilgungskafse- Direction, Wilhelm Beck, den Charakter als Finanzrath taxfrei zu verleihen. Berlin, 27. December. Die „Tribüne" und mehrere andere Blätter erwähnen des Gerüchts, daß am 1. Januar ans Anlaß des 70jährigen Dienst- jnbiläums eine allgemeine Amnestie für die wegen politischer Vergehen Vernr- theilter werde erlassen werden. Wenn sich das Gerücht bewahrheitet, so wäre dies der vierte derartige Gnadenerlaß, der während der Regierung des Monarchen zu verzeichnen wäre. Der erste Amnestie-Erlaß datirt vom 18. October 1861 nach der Krönungsseier in Königsberg; die zweite Amnestie erließ der König nach Beendigung des österreichischen Krieges am 20. September 1866 „aus Anlaß des ruhmvoll wieder hergestellten Friedens", und als der König von Berlin Abschied nahm, um gegen Frankreich in's Feld zu ziehen, brachte ein Ausruf des Königs „An mein Volk" vom 31. Juli 1871 folgende frohe Botschaft: „Indem Ich heute zur Armee gehe, um mit ihr für Deutschlands Ehre und für Erhaltung unserer höchsten Güter zu kämpfen, will Ich im Hinblick auf die einmüthige Erhebung Meines Volkes, eine Amnestie für politische Verbrechen und Vergehen ertheilen." — Die Verbindung zwischen der Muttergottes von Marpingen und der Blutschwitzerin Louise Lateau in Bois d'Haine ist, wenn die in solchen Dingen überaus zuverlässige „Deutsche Reichs-Zeitung" gut informirt ist, nunmehr glücklich hergestellt. Nach dieser Zeitung hat der Pfarrer Neureuther in Marpingen einen Brief vom Pfarrer NielS in Bois d'Haine erhalten, in welchem Letzterer mittheilt, daß er während der Ekstase der Louise Lateau den Namen verschiedener Städte genannt, „Louise aber erst bei dem Aussprechen des Namens „Marpingen" ihre Züge zu einem frohen Lächeln bewegt habe." Sollte man es für möglich halten, daß die Verfasser eines solchen Briefwechsels das Gymnasium absolvirt haben: Man sieht, wie nothwendig das Gesetz ist, welches auf Garantien für die wisienschaftliche Vorbildung der Geistlichen besteht. Berlin, 28. December. Dte „Prov.-Corresp." hebt in einem Artikel: „Kaisers und Volkes Dank" die hohe Bedeutung des glücklich erreichten Abschlusses der Justiz-Gesetze hervor und bemerkt dabei, die gesetzgebenden Kräfte des Reiches könnten sich jetzt um so freier anderen wichtigen, namentlich wirth- schastlichen Aufgaben zuwenden. Wirthschaftliche Reformen können sicherlich nur vom Reichstage durchgeführt werden, dem es in der Mehrheit mit einer wirklichen Verständigung über die Bedürfniffe und Juteresien des Volkes mit den Regierungen voller Ernst sei; die Männer der Fortschritts-Programme werden dem Volke ebenso wenig wirthschaftliche Verbesierungen anschaffen, wie durch sie die Rechts-Einheit Deutschlands zu Stande gekommen und die militärische Kraft des Reiches gesichert worden ist, dieselben würden nur, wenn sie eine entscheidende Macht in der Reichsvertretung erlangten, neue Conflicte herauf beschwören. Wer mit dem Kaiser weitere Erfolge der stetig fortschreitenden, besonnenen Gesetzgebung sichern will, möge dahin bei den Wahlen wirken, daß der Geist vertrauensvollen Entgegenkommens und freudigen gemeinsamen Schaffens auch ferner zur Geltung und segensreichen Wirksamkeit gelange. Die „Prov.-Corresp." drückt den Eingang der Ansprache des national-liberalen Eentral-Wahl-Comitös an das deutsche Volk ab. Das Blatt bestätigt, daß der Kaiser am Neujahrstage die Glückwünsche sämmtlicher Feldmarschalle und commandirenden Generale aller deutschen Corps empfängt. Der Kaiser eröffnet den preußischen Landtag am 15. Januar. Berlin, 28. December. Der „Nat.-Ztg." wird von maßgebender Seite mitgetheilt: Der in Folge eines Telegramms Andraffy's am 25. Decbr. nach Wien gereiste österreichische Botschafter Graf Karolyi kehrt morgen hierher zurück. Graf Beust verweilte bereits seit mehreren Tagen bei einer Familie in der Nähe Wiens; daß bei der Unterredung dieser drei Staatsmänner die zur Entscheidung drängende Orient-Frage den Hauptgegenstand bildete, ist wohl Das Comit6 zur Verificirung der Wahlen Floridas zog seine. Entschließung, der Entscheidung des obersten Gerichtshofes bezüglich einer abermaligen Prüfung der Wahl-Stimmen für den zu wählenden Präsidenten keine Folge zu geben, nochmals in Erwägung. Es wurde eine neue Prüfung vorgenommen, nach welcher sich das Wahl-Resultat für Hayes stellt. Die für die Staats- Wahlen in Florida abgegebenen Stimmen fielen auf demokratische Candidaten. London, 29. December. Das medicinische Journal „Lancet" meldet den Ausbruch einer Krankheit kubanischen Charakters tn der Umgegend Bagdads , welche zweifellos als Pest zu bezeichnen ist. Die Pforte würde internationale Maßregeln dagegen vorschlagen. — „Reuter's Bureau" meldet au- Delhi vom 23. d. Mts.: Die Maharadjas von Kaschmir und Scindia wurden zu Generalen der englischen Armee ernannt. Melgien. Brussel, 28. December. Die vom Minister Malou tn der bulgarischen Occupattons-Frage an die diplomatischen Vertreter Belgiens im Auslande gerichtete vertrauliche Mittheilung war, wie die „Jud6p. belge" erfährt, von einer Mittheilung an die Regierungen, bei welchen die Vertreter Belgiens beglaubigt sind, begleitet. Brüssel, 28. December. Dem „Nord" zufolge wird demnächst die Ankunft des russischen Botschafters in Paris, Fürsten Orloff, in Brüssel zu erwarten sein. Der Besuch wird mit dem Projecte der Occupation Bulgariens durch belgische Truppen in Verbindung gebracht. Brüssel, 29. December. Der russische Botschafter Fürst Orloff kam gestern Abenv von Paris hier an und wird heute eine Audienz beim König haben. Am Sonntag wird der Fürst nach Paris zurückkehren. selbstverständlich. Berlin, 29. December. Wie der „Reichs-Anz." amtlich meldet, ist der bisherige Unter-Staatssecretär im preußischen Justizministerium, Friedberg, zum Staatssecretär im Reichs-Justizamt unter Verleihung des Charakters als wirklicher Geheimer Rath mit dem Prädtcat „Excellenz", und der Geh. Ober- Regierungsrath Michaelis zum Director im Reichskanzler-Amt ernannt. Berlin, 29 December. Aus Konstantinopel wird gemeldet: Die Be schlüffe der Eonferenz wurden in Ultimatums-Form an Midhat Pascha übergeben. Die Mächte betrachten das Actenstück als undiscutirbar; sie verlangen Ablehnung oder Annahme. Midhat befürwortet die provisorische Annahme, vorbehältlick der Gutheißung des türkischen Parlaments. Die Beschlüffe lauten aus: Vereinigung Bosniens und der Herzegowina, Theilung Bulgariens mit der Balkan-Grenze, Ernennung dreier christlicher Gouverneure, sowie einer Commission zur Durchführung der Reform, Bildung eines Gensd'armerie- Corps von Freiwilligen unter Befehl der Gouverneure und zum Schutz der Commission. München, 27. December. In militärischen Kreisen wird versichert, der König werde die commandirenden Generäle der beiden Armee-Corps, Orff und v. d. Tann, nach Berlin senden, damit sie dem Kaiser zu seinem siebenzig- jährigen Militärdienst-Jubiläum die Glückwünsche der bayerischen Armee überbringen. Gotha, 28. December. Der geographische Forscher Dr. Petermann empfing die Benachrichtigung, daß die Regierung Portugals eine halbe Million Francs für eine große wisienschaftliche Mission nach Central-Afrika bewilligte. Die Expedition ist bereits organisirt und geht unverzüglich nach Afrika ab. Hamburg, 28. December. Laut Privatdepesche aus Montevideo vom 26. Decbr. ist der von der südamerikanischen Dampfschifffahrts-Gesellschaft ge- chartete, der Hamburger Paketfahrt-Gesellschaft gehörende Dampfer „Göthe" auf Loboisland verloren gegangen. Die Pasiagiere sind gerettet. Hamburg, 29. December. Der der Hamburg-Amerikanischen Paket- Fahrt-Gesellschaft gehörige Dampfer „Franconia", welcher bei Glückstadt ausgelaufen war, ist wieder flott gemacht und hier eingetroffen. Hesterreich. Wien, 28. December. Die „Polit. Corresp." schreibt: Heute Nachmittag 3 Uhr fand unter dem Vorsitze des Kaisers ein gemeinsamer Ministerrath statt. Derselbe war ausschließlich der Berathung über die laufenden Angelegenheiten gewidmet, womit sich alle aus Anlaß des Conseils in den Journalen bereits aufgetauchten Gerüchte von selbst erledigen. Wir sind zudem in die Lage gesetzt, diese Alarm-Gerüchte als ganz und gar erfunden zu bezeichnen. Wien, 29. December. Nach einer neueren Angabe über die zu erwartende Antwort der türkischen Regierung auf die Vorschläge der Conferenz- Mächte wäre die Pforte gewillt, ihre Entscheidung über die von den Mächten geforderten Privilegien für die einzelnen Provinzen von dem Beschlusie der einzuberufenden türkischen National-Versammlunz abhängig zu machen. -uglarrd. London, 27. December. An einigen Punkten in Schottland ist der Eisenbahn-Vnkehr durch Schnee-Massen unterbrochen. — Lord Derby hat eine Deputation der jüdischen Gemeinde empfangen, welche dte von der Versammlung der „Alliance Jsraelite" zu Paris angenommene Denkschrift an die Konstantinopeler Conserenz überreichte. Lord Derby sprach seine Uebereinstimmung mit den in dem Schriftstück entwickelten Zielpunkten aus und gab die Zusage, dasselbe der englischen Botschaft tn Konstantinopel zu übermitteln. London, 28. December. Nach einer anscheinend osficiösen Mittheilung der „Morning Post" hätte die englische Regierung, wie auch ihre Entscheidung in der orientalischen Frage ausfallen möge, zu keiner Zeit beabsichtigt, dte tn der Besika-Bay ankernde Flotte nach England zurückzuberufen oder die diplomatischen Beziehungen mit der Pforte abzubrechen. Allerdings begebe sich die englische Flotte demnächst nach Salonichi oder dem Piraeus, aber lediglich nur ans dem Grunde, weil die Besika-Bay zur Winterzeit einen gefährlichen Ankergrund bat. London, 28. December. „Reuter's Bureau" meldet aus New-Dork: Mittheilung Französische Mühlsteine werden hiermit den Herren Mühlbesitzern aus der Fabrik aus Nordhausen zu entnehmen empfohlen, wo ihnen die drei- bis fünffache Dauer derselben gegen die Accord-, oder gar der feilen französischen Herstellung garantirt wird. Das beste Existirende bietet denn auch wirklich daß größte aller Lager, das größer ist, als dte einzelnen Lagervorräthe der Bruchbesitzer in Frankreich und dem alle Brüche steuern, namentlich die von S ü d-Frankreich, die das feurige, starke Gestein liefern. Wir empfehlen so aus Ueberzeugung und aus Dankbarkeit für unsere in einer ungekannten Mahltüchtigkeit uns erfreuenden und die größtmögliche Dauer versprechenden Steine, nachdem wir Alle der meist aus Frankreich bezogenen Mühlsteine nach nur kurzer Benutzung verlustig gkißcn. Wendektnd's Fabrik bietet uns tn Nordhausen bequem die Prüfung unserer Mühlsteine ohne Decke und im Rohbau. Und dazu rathen wir. Man weiß seine guten Steine dann auch von der inneren Sorgfalt und Güte, also der wohlthättgen Beständigkeit. Die Namen der Einsender und Referenzen sind in der Exp. d. Zig. zu erfahren. Ueufahrsgeschenke an die Klemkmderfchule. In Folge unserer vor einigen Tagen in diesen Blättern erschienenen Bitte haben unsere Anstalt mit Geschenken bedacht: Balthasar Lenz. Prof. Dr. Phoebus. Bürgermeister Bramm. Fabrikat Hanftein. Cbr. Löber. Lehrer Jung. Pfarrer Dr. Seel. Kaufmann Scheel. L. P e t r i II. Buchhändler Ricker. Kaufmann P t st o r. Prälat Dr. ©im on. Frau Steuerrath Schuster. Pfarrverwalter Schlosser. Fabrikant Löwe. Freiherr v. Rabenau. Hofgerichtsrath P f an n M ü l l er. Rentamtmonn Lyncker. Regierungsrath H a berkorn. Fabrikant Schaumann. Kaufmann Fr. Koch. L. Bücking. Mechanikus Liebrich. Rendant Schildköter. Kaufmann Treff. Assessor Dr. Gilmer. Buchdrucker Keller. Major Supp. Kaufmann Kraatz. Prof. Dr. Lemcke. Director Mohn. Kaufmann Jul. Bapst. Fabrikant A. Müller. Postdirector Loch mann. Advocat Baist. Steuercommissär Süffert. Oberinspector Engiich. Advocat Dr. Eckstein. Herzlichen Dank allen freundlichen Gebern! Gießen, den 29. December 1876. IUr den Morst and : Pfarrer Dr. Seel. Kaufmännischer Verein Frankfurt a. M. Unser Bureau, das die Herren Chefs kostenfrei bedient, vermittelte im abgel. Jahre (auch Nichtmitgliedern) über 1000 Commis- und Lehrlingsftellen. (3765 Allgemeine illustrirte Zeitung herausgegeben von A. W. Kacktänder T>4V sad kostet in wöchentlichen Nummern von 2>/, Bogen größten Formate? auf'k reichste Mustrirt vierteljährlich nur 3 Mark; — in 14tägigen Heften daö Heft nur Sv Pfennig. Neben einer Fülle anderer unterhaltender und belehrender Artikel über Alles, was den Gebildeten interesstrt. bringt jede Nummer, außer einem fortlaufenden kleineren Romane, meist eine ganze Novelle — und bildet „Uebcr Land und Meer' daher eine, reiche Quelle der angenehmsten, anregenden Unterhaltung für Jedermann, insbesondere für jede gebildete Familie. Die wenigen Nummern seines vor Kurzem begonnenen neuen Jahrganar- enthalten schon an Novellen: „per neue Leander" von Max v. Schlägel. — Krau von F. K. Cmmer. — Bilder aus dem jüdischen Familienleben: 1. „Hchlemilchen : 2. „JsSaflrS Mine" von Mosenthal. — „Zlnsere lievc Krau von ^artcnkirch" von Claire v. Glumer. — „Lttsavelh" von Paul Strano. - „Pas europäische Hkeichg. wicht" von LttoGirndt.- „Am chrave der Lapulelti" von C. R. Struwy. — „ßine Tauvenseder" von Georg Horn. — „Marienthal" von Levin Schiicking. Man abonnire bei der uächften Buchhandlung oder dem nächsten Postamt. i vt 1 Jede Schachtel trägt den Namenszug Lieh: H. C. Bingmann. (6288 Giessen: in den Apotheken. Ausführung, bei (880 T h Brück, Kanzleiberg B- 1. Vettfedern und Daunen Zwillch und Barchent, Feder-Leinen, Lieferung vollständiger Betten tn streng reeller AeilgeSolenes. Trauben-Brust-Syrup mit Fenchelhonig, (2631 in frischer Füllung, die Flasche i 1 und I V, Mark, zu haben bei C. F. Sem miet. Monogramms 13851 auf Briefbogen und Couverts, per 100 1 Mk. 50 Pfg., Schablonen stet? vorräthig. Bestellungen Lindenplatz im Blumengeschäft. SliscliMoos-Pasta 4 Pfd^ prima Schwarz- brod ä L8 Pfg. ik Pfd. prima Wei^brod ä 36 Pfg. Bröschen bei 30 Pfg. 1 Stück Zugabe, (ees? W. Löber, Brandgasse. Chocoladen vonGebrüderStollwerck, Cöln Lieferanten der Höfe von Preussen, Oesterreich, England, Italien, Bayern, Holland etc. etc., garantirt pure Cacao und Zucker, auf Lager in Giessen bei den Herren: J. A. Busch Söhne, Wilh. Flett, Louis Fronhäuser, Carl Hoffmann, und Conditor Helnr. Kinckel; in Aliendorf: Apotheker Harb; in Weine per Flasche ohne Glas 50 Pfg. bei n H 60 75 80 H ff If If ff ff entsprechend billiger. Nur zu haben Z/. Müller auf der Mäusburg. SO, 60, 70 und 80 Pfg. 3527) Ein Weinproducent hat mir den Detail-Verkauf seiner übertragen und offerire dieselben, als . 1874er Wachcnheimer 187Her Deidesheimer 1874er Niersteiner 1874er Vordeaux-Medoc Bei Abnahme von 100 Liter Geschäfts-Verlegung. 6670) Einem geehrten Publikum zur Nachricht, daß ich meine Bäckerei in das von mir erfaufte Karl Berge r'sche Haus (Neustadt, vis-ä-vis Herrn Gail) verlegt habe. Für das mir seither geschenkte Zutrauen dankend, bitte ich, dasselbe mir auch ferner bewahren zu wollen. Achtungsvoll Wilh. Lang. frankfurter Hof) empfiehlt: (5852 Bestellungen von Ober-Ingelheimer Bordeaux Med. In Gebinden billiger. 6 Flaschen an frei in's Haus geliefert. Wachenheimer Dürkheimer Ungsteiner Moselwein . Geisenheimer pr. pr. Lit. Fl. Jt. $ pr. pr. Lit. Fl. JL H „--90 - „ 1 - incl. Gl. Die Weinhandlung von Nheinweinruoufseux — „ 3 — Mosel-Moussetix — „ 3 — - — 60 - — 80 - — 90 - — 90 „ 1 - Cokes. Gegenwärtiger Preis in der Gasanstalt SS Pf. per Centner, „ „ in s Haus geliefert 1 Mk. „ „ Der Transport in das Haus erfolgt von der Gasanstalt anbei Abnahme von mindestens 5 Centner, von Herrn Emil Pistor auch in kleineren Quantitäten. (5125 Die Eisen-, Metall- & Kohlenhandlung von Carl Lange, Seltersweg 44. empfiehlt besonders ihr stets assortirtes Lager in: Walzeifen (Stab-, Fa^on- und Bandeisen), Schmiedeisen (Radreife, Hufstäbe k.), Eisenbleche in allen Stärken, Ofenröhren, Wagen und Pflugachsen, Pflugschaaren, Gufwaaren (Oefen und Herde, jeder Art, rohe Kochgeschirre und Kohlenkasten, Grabkreuze ic. rc., sowie Baugegenstände), Stahl, (6655 Metalle (Blei, Bleiröhren, Zink, Zinkblech rc.), unter Zusicherung billigster Preise und reeller Bedienung. LinÄenplatz. (847 Haarwolle rc. rc. Zf. Jflooy 5930) empfiehlt sein reich afsortirtes Lager in Parfümerien aller Art, sowie Bürsten und Kämme in reicher Auswahl, ferner Toilette-, Hand- u. Taschenspiegel, Lockenwickeln, Haarnadeln, Arabische Gummikugeln. Bekannte, von den meisten Aerzten empfohlene Brust-Bonbons in stets frischer Waare, per Schachtel 40 und 20 bei Jul. Wallach in Gießen. „ Büdingen. Lindenplatz. Christian Jredj in großer Auswahl bei (6632 Willi. Klee. 6420) Mein Lager von Weiss- und Rotiiweinen, sowie Liqueuxen, bringe in empfehlende Erinnerung. Christian Irech. „Frankfurter Hof.“ Meine Restauration^ sowie reingehaltene Weine, Frankfurter Bier, Aepfelwein und Mittagstisch um y2l Uhr bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung. Ferner erlaube mir—auf meine 3 Billards von^ Dorfeldev und täglich geheizte Kegelbahn höflichst aufmerksam zu machen. Einige Zimmer zum Logiren, ä Jt 1, sind stets vacant. 5992) Hochachtungsvoll JFr. Keidel. Kalender für 1877 Feld, Neujahrs, (6689 pfiehlt H. Sonntag, Kirchenplatz (6699 bei I. A. Busch Söhne. 6372) Aechten Og. Wilh. Weldlg, 6672) bei 5006) allein ächt mit nebiflem Fabrikstempel ä Flasche 1, P/z und 3 Mark in Gießen Gratulationskarten in großer Auswahl zu billigen Preisen em- feinsten Champagner. „ Batavia-Arrao. „ Jamaica-Rum. Deidesheimer. St. Estephe. L. Müller, Mäusburg B 48. Äug. Balser Wwe. Mäus bura Weisse Vorhänge sller Art, Rouleaux, Drell in den gangbarsten Dessins, Anfertigung jeder Decorations-Arbeit in geschmackvollster Ausführung, bet (881 T h. Brück, Kanzleiberg B. 1 6654) Schlittschuhe in den neuesten Sorten, GiSsporen, Schlittengeläute bei Emil Pietor. Mr Neujahr Gratulationskarten in großer Auswahl bei 6682)Julius Hoos nm Markt Zetreibe-Mmmet von I. A. Gilka, König!. Hof-Lieferant in Berlin dtrect bezoaen, empfiehlt billigst Comptoirkalender mit weißem Wandkalender, Hausfreund, Gustav AdolphSkalender, Hinkender Bote, Reichsbote. Wiederverkäufer Rabatt Mr nur Mk. 25 versende incl. Emballage 1 Kiste mit: 1 Flasche 2 1 4 4 Punsch-Elstiyk, div. Sorten in Vt und Vz Flaschen, sowie im Anbruch, empfiehlt 6671) Gg. Wilh. Weidig. ■■ Rheinischer ■■ Traubcnbrusthonig Restauration zum Stern, 1362) Mäusburg (Carl Fuhr). Flafchenbierverkaaf, jede Bestellung frei in's Haus geliefert. Lagerbier per Flasche -8 Pf. Gießener Actienbier (Tafelbier) „ „ 28 w Kitzinger Bier „ „80 „ Reingehaltene Weine. Mein gut sortirtes Lager in grünem und schwarzem Thee, Vanille und Ceylon-Zimmt empfehle hiermit bestens. Besonders erlaube mir auf einen hochfeinen Souchong-Thee, per Pfd. Mk. 4, aufmerksam zu machen. L. Müller 5406) auf der Mäusburg. In frischer Sendung empfiehlt Caviar, feinst ruff., Sardinen, „ „ in 10 Pfd. Fäßchen, „ in Oel, in i/i, y2 und y4 Blechbüchsen, zu billigsten Preisen. (5406 L. Müller, Mäusburg B. 48. Tinten. Schwarze Schreib- u. Copirtinte, prachtvollste Salon-, Aleppo-, Tannin-, Carmin-, blaue und andere Tinten aus der Fabrik von H. von Gimborn in Emmerich sind stets auf Lager bei Julius Hoos und H. Kühn.(2669 Hochdruck-Dampf-Maschinen, combii irt mit stehendem Röhrenkessel, von 2—14 Pferdekraft, in kräftiger, bewährter Cvnstructton und gediegener, eleganter Ausführung, liefern in gangbaren Größen unter Garantie ab Lager Wegelin & Hübner, Maschinen - Fabrik und Eisengießerei. Halle a/Saale.(3788 Frankfurt a M, 18. December 1876. 6630) Hochachtungsvoll für dem 1. von von 1. r. Wichtig für Leidende! Bei Leser 2. 3. Die s. berfel Die \ Wer Diejen 24 der Ersatz-5 Ordnung entha! der zum einj Bei N sung nicht statts Die v> unterziehen tooD Für di Mit Bezug auf obige Anzeige empfehle ich hiermit die Benutzung meiner General Agentur zur Aufgabe von Inseraten für alle Zeitungen des In- und Auslandes, indem ich gleichzeitig schnellste und sorgfältigste Ausführung zustchere. Gießen, 18. December 1876. Hiermit beehre mich ergebenst anzuzeigen, daß rch am heutigen Tage die seit einer langen Reihe von Jahren unter der Firma Einladung auf ras mit dem 1. Januar 1877 beginnende Neu-Abonnement für den Derselt Stadt Gießen Den se im L Quartal Die i Für al selben können Damit Gießener Anze sonst nicht verl T Gießener alle Annehmlichkeiten einer größeren Zeitung, und ermöglicht es einem Jeden, dem Laufe der Tages-Ereignisse in Politik, Handel, Land- und Volkswirtschaft folgen au können. Die Familienblätter bringen ihrem Inhalt entsprechend, Unterhaltendes und Belehrendes für das Hans in sorgfältigster und reichster Auswahl. Coursblatt nach den Syndikats -- Auszeichnungen. Ber« loosungslisten und Notizen über Handel und Verkehr. Inserate sind bei der starken Verbreitung des Blattes von dem besten Erfolg. Man abonnirt bei der zunächst gelegenen Poststelle, hier bei der Expedition Buchgaffe 3. Abonnements-Preis per Quartal7 in Frankfurt a. M. von der Verlags-Expedition bezogen 3 Mk. 10 Pf.^ ausschließlich Trägerlohns, auswärts mit dem entsprechenden Postaufschlag. Frankfurt a. M. 1876. Die JEacpedition. w iahrs Von Inseraten kostet die vierspaltige Zeile oder deren Raum 10 Bestellungen bitten wir baldigst bei der Post anzumelden. Biedenkopf, den 18. December 1876. Die Expedition. Frankfurter Anzeiger Politik, Handel, Land- und Volkswirlhfchasl und dessen Unterhaltungsblätter Frankfurter Familienblatter. Erscheint täglich außer Montags. seinem außerordentlich billigen Preise bietet dieses Blatt ersten Dieser M Hochachtungsvoll Rudolf Messe, officieller Agent sämmtlicher Zeitungen Zeit 45. Frankfurt a. M. Zeil 45. 6664) Ein Hund (Pudel) ist zugelaufen; abzuholen bei Ph. W alz in Hungen. Darmstädter WerdeEooje ä 2 Mk. sind in der Expedition d. Bl. zu haben. Das „Kreisblatt für den Kreis Biedenkopf" erscheint Neujahr ab in vergrößertem Format und unter dem Titel: Hinterländer Anzeiger, Kreisblatt für den Kreis Biedenkopf, jeden Mittwoch und Samstag, jedoch zum seitherigen Abounementspreis 1 ert, 25 Z&, incl. Bestellgeld. . Sämm 4- Ne Beib- Der werd Die tz M 2Ssn bei der unterteil lieber Ers.-Ord.) A Bezügl Eine s Da Rudolf Rosse am hiesigen Platze bestehende General-Agentur meiner Annoncen-Expedition dem Herrn J. Boeck, Kirchenplatz Iit. A. 249, übergeben habe, und wird es dessen Bestreben sein, die gleichen Geschäftsprinzipien einzuhalten, welche in allen meinen Häusern stets maßgebend sind und allseitige Anerkennung gefunden haben. Indem ich dieselbe auch fernerhin behufs Aufgabe vomJnser- tionsaufträgen an alle Zeitungen des In- und Auslandes bestens hiermit empfohlen halte, zeichne neben der Reichhaltigkeit und Fülle seines Inhaltes, durch rascheste Mittheilung der politischen Nachrichten, sowie dertelegraphischenDepeschen Einladung zum Abonnement auf den Wetterauer Boten. Den geehrten Lesern zur gefl. Nachricht, daß der „Wetterauer Bote" auch im nächsten Quartal wöchentlich dreimal erscheinen wird. Die neuesten politischen Nachrichten aus Nah und Fern, sowie alle wicht'gen Beg-bensteiten des Handels, der Industrie und Landwirthschaft bringen wir mit der größten Raschheit und möglichsten Ausführlichkeit. Als Organ der Turnvereine des Bezirks Hessen sind alle dahin einschlagenden Nachrichten in dem Blatte enthalten. Statt des seitherigen Feuilletons erscheint im nächsten Jahre zu der Samstagsnummer ein belletristisches Zur erfolgreichen Verbreitung von Anfeigen in Oberheffen, namentlich unter der wohlhabenden Bevölkerung der Wetterau, kann das in Fried berg wöchentlich dreimal erscheinende Blatt „Obkrhessislher Anzeiger" sAmlsblatl) empfohlen werden, da es das verbreitetste, am meisten gelesene Blatt in Oberhessen, vornehmlich aber in der Wetteran ist. (Auflage 2800.) Die große Verbreitung dieses Blattes sichert den durch dasselbe veröffentlichten Anzeigen einen erwünschten Erfolg; die Jnseratgebühren sind billig, nur 11 /A für die kleine Zeile. Bei größeren Aufträgen entsprechende? Rabatt. In Frankfurt nehmen Aufträge an die Herren: G. L. Daube & Co., Haasenstein & Vogler, Iägerffche Buchhandlung und R. Mosse. Friedberg (Hessen). Die Expedition des „Oberhessrfchen Anzeigers." U.5-r. | neue, 500 Se t 1" als 60 2luimÜrJSen 1 r-zi-h-n, "S 8tiMo”cle »<ä t’”'“ fi Etwas gauf Neues! Lokiol-Zkegelbahn, per Stunde 30 Pfg., (6629 [im Löwen» Der heutigen Nummer liegt ein „zweites Blatt" und für die Stadt-Abonnenten eine Abonnements-Einladung zur Jubiläums-Ausgabe der Gartenlaube bei. Dasselbe wird gute Erzählungen, abwechselnd mit Aufsätzen aus allen Gebieten der Wissenschaft enthalten, so daß gewiß unseren Lesern eine angenehme und unterhaltende Lectüre dadurch verschafft wird. Der vierteljährliche Pränumerationspreis für Butzbach und dessen Um gegend, sowie durch die Post bezogen beträgt 1 25 H. Inserate finden anerkannt die weiteste Verbreitung, wir berechnen die kleine Zeile oder deren Raum mit 10 und bewilligen bei mehrmaliger Insertion hohen Rabatt. Die Ausgabe erfolgt: Dienstag, Donnerstag und Samstag. Butzbach, im December 1876. _________Die Expedition des Wetterauer Boten. Mit dem 1. Januar 1877 beginnt ein neues Quartal-Abonnement auf die in Marburg räglich erscheinende Obcrhessische Zeitung mit deren Gratisbeilage Illustrirtes Sountagsblatt. Auch im neuen Quartal wird die „Oberh. Zeit." bemüht sein, ihrem stets wachsenden Leserkreis vom Neuen das Neueste und vom Guten das Beste rasch und zuverlässig zu melden. Im erzählenden Theile kommen mehrere höchst spannende Erzählungen lum Abdruck. Preis vierteljährlich mit Postaufschlag