«I btt MH A ?nn _ w utQU 9h^-~ —LLllht. ' Ro. 1*5. Mittwoch, den 31. Mai 1S76. MWer WnWr AMize- uni Amtsblatt für be« Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Expedition: Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. ________________ Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. ‘oh?8 9Qni(ti und halj, ina in p\|, ipniltdie im M "Mellen. 61 lm Leiden unser °sscn Buchhalter benswürdigkeit s llichast werden sichern. oft Mn. rn (Satten, im kr.Vwt» , flbcnt 8 W mlnng in O*li} haben 3«“ on wtln r W politischer H h e i l. Energische Pacifications - Maßregeln. Die Forderungen, welche die Jung-Türken, die Partei der Sofias, erhoben haben, überraschen durch ihre weise Mäßigung. Man ist im Abendlande über die politischen Vorkommnisse und über die Parteinuaucen in Konstantinopel sehr schlecht orientirt, sonst würde der Zug der Sofias vor den Palast des Sultans und die damit verbundene Demonstration gegen den Scheich ül Islam und den Großoezir nicht für einen Ausbruch des alttürkischen Fanatismus gegen die Neuerer haben gelten können. Die jungen Moslemin wollen im Gegentheil ernstliche Reformen. Zwei von ihren Forderungen sind uns nunmehr telegraphisch gemeldet und zwar zwei sehr wesentliche: sie wollen, daß der Sultan 5 Mill. Psd- Sterling an den Staatsschatz zahle und sich fortan mit einer Million (d. i. 20 Mill. Mark) begnüge, also mit einer Summe, bei der freilich der Großherr dem Hungertode preisgegeben wäre! — sie verlangen ferner, daß das Ressort der Finanzen von einem Europäer verwaltet werde. Vortrefflich, aber wir fürchten, daß auch hier das Schreckenswort erschallen wird, das so viele Reformversuche scheitern ließ und so viele Revolutionen ein leitete, das Schreckenswort: „Zu spät!" Die Feuerwehr muß eben organisirt sein, ehe es brennt, aber auf der Balkan-Halbinsel brennt es an allen Ecken und die Kraft des Reiches wiro schwerlich durch solche Reformbestrebungen, die doch mehr oder minder in der Form revolutionärer Forderungen auftreten, erhöht werden. In finanzieller Beziehung werden dem bereits Ruinirten Ersparungen momentan nichts nützen und das Resultat derselben abzuwarten ist keine Zeit. Es hängt besonders in diesem Augenblick für die Pforte Alles davon ab, sich kräftig zusammenzufafsen, dem drohenden Unwetter zeitig zu entgegen, sonst muß dasselbe sich notwendig über die ganze Balkan-Halbinsel entladen. Eben jetzt gelangt der Inhalt von Gortschakoff's Circular (man wird sich erinnern, daß der russische Reichskanzler von den beiden anderen Kanzlern den Auftrag erhielt, an Stelle Andrassy's die weiteren Verhandlungen zu führen) an die Oeffentlichkeit. Gegenüber dem Andrasiy'schen Project, das noch überall bestrebt ist, den widerhaartgeu Türken mit dem Sammetpfötchen zu streicheln, das aber auch gründlich erfolglos geblieben ist, erscheint das des russischen Reichskanzlers mehr wie eine Bärenklaue. Die angeführten Punkte gleichen scharfen Krallen, die nicht so leicht loslassen, was sie einmal gepackt haben. Freilich ist diese derbere Weise nicht allein dem russischen National Charakter, der s. Z. in dem Menschikoff'schen Paletot einen so drastischen Ausdruck gefunden, sondern auch dem vorgerückten Stadium der Angelegenheit zuzuschreibeu. Der Worte sind eben genug gewechselt worden, man scheint vor den entsprechenden Maßregeln ihnen Nachdruck und Geltung zu verschaffen, nicht mehr zurückzuscheuen. Und hier ist der wesentlichste Unterschied zwischen dem Vorgehen des Grafen Andraffy und dem des Fürsten Gortschakoff: während jener mit all' seinen verständigen Rathschlägen und Forderungen vollständig in der Luft schwebte, scheut sich dieser keineswegs zu sagen, was geschehen werde, wenn keine Verständigung möglich ist. „Die Nordmächte", so sagt die russische Note, vorausgesetzt, daß der mitgetheilte Inhalt correct ist, „werde in diesem Falle energische Pacifications-Maßregeln ergreifen, darunter ist die Sperrung des Hafens von Klek benannt." Also doch eine Intervention ! Wie wäre es auch anders möglich! Das Arsenal diplomatischer Künste ist erschöpft und Wunder wirken können auch so mächtige und auf der Höhe der Situation befindliche Leute nicht, wie die drei Reichskanzler. Ein Wunder aber wäre es gewesen, wenn in Wirklichkeit die Berliner Konferenzen einen Ausweg zu Tage gefördert hätten, ohne der Anrufung der ultimo ratio regis den Frieden zu sichern. Es ist wirklich bei den sriedlichen Versicherungen, von denen die officiösen Federn überfließen und die Gras Andrassy persönlich in den österreich'.schen Delegationen gegeben hat, nicht her Friede überhaupt, sondern der Friede der Mächte untereinander gemeint. Eine Intervention in der Türkei ist eben eine energische Pacifications-Maßregel und als solche, obwohl doch einige Waffengewalt zu deren Durchführung nrd aufgewendet werden muffen, keine kriegerische. Man muß eben solche diplomatischen Feinheiten nicht nur zu hören und zu lesen, sondern auch zu 'erstehen wissen. Allerdings mag die Sperrung des Hafens von Klek die mil- >este Form der Intervention sein, aber eine Intervention und eine kriegerische dazu würde sie immer bleiben und welche eminent friedlichen Absichten die drei nordischen Mächte übrigens auch hegen mögen, wenn der Stein einmal in's Rollen geräth, vermag auch die stärkste Hand ihn nicht mehr zu halten. Nun freilich sind diese energischen Pacifications - Maßregeln nur eine Drohung, deren Ausführung sich die Pforre ja in jedem Moment durch Annahme der Forderungen der Mächte, denen Fürst Gortschakoff Worte gegeben hat, entziehen kann. Allein wird, kann die Pforte diese Forderungen erfüllen? $irb sie von allen Seiten bedrängt, nicht vielmehr va banque spielen und in traurigen Bewußtsein, daß sie nichts zu verlieren hat, lieber Alles auf's ^piel sitzen, als sich vor der Entscheidung zurückziehen? Es läßt sich dies ikhwer im Voraus beurtheilen. Aber so viel scheint doch festzustehen, daß Rußland „die Artischocke" doch nicht ganz ohne blutige Sauce wird verspeisen können. Der Friede im Sinne der officiösen Mittheilungen mag vor der Hand gesichert sein, denn auf Englands dissentirende Stellung legen wir kaum beson- dern Werth, — aber daß auch die Intervention vermieden werden könne, scheint uns mehr als zweifelhaft. Dann wird erst die Gestaltung der thatsäch- lichen Verhältnisse den weiteren Laus der Dinge beurtheilen lasten. „Don Fall, zu Fall", sagte Graf Andrasty, haben wir die Verständigung Vorbehalten. Das mag in einer so imommeusurablen Angelegenheit nothwendig fein, aber erfreulich und vertrauenerweckend ist es ebensowenig, als dies des Fürsten Gortschakoff „energische Pacificatious-Maßregeln" sind. Dcnffdifanb. Darmstadt, 27. Mai. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 18. l. Mts. den wirklichen Geheimen Roth, Präsidenten des Gesammts-Ministeriums und Minister des Großherzog- lichen Hauses und des Aeußern, Carl Hofmann, auf sein Nachsuchen und mit dankbarer Anerkennung seiner treuen und ausgezeichneten Dienstführung, sowie unter Verleihung des Großkreuzes des Ludewigsordens von seinen Dienststellen mit Wirkung vorn 1. Juni d. I. an zu entlassen und mit Wirkung vom gleichen Tage ab den Präsidenten des Ministeriums des Innern, Julius Ninck Freiherrn von Starck, zum Präsidenten des Gesammt-Ministeriums und Minister des Großherzoglichen Hauses und des Aeußern, sowie zum Minister des Innern und zum wirklichen Geheimen Rath mit dem Prädikate „Excellenz" zu ernennen geruht. genier haben Se. König!. Hoheit der Großherzog mittelst Allerhöchster Erschließung vom 25. l. Mts. den Präsidenten des Ministeriums der Justiz, Georg Kempff, sowie dem Präsidenten des Ministeriums der Finanzen, August Schleiermacher, das Komthm kreuz erster Klaffe des Philippsordens zu verleihen geruht. Berlin, 26. Mai. Der Kaiser hat auf Antrags des Kultusministers eingcwilligt, daß in dem Gebrauche der lateinischen Sprache an gelehrten Unterrichtsanstalten eine Beschränkung stattfinden könne. Der Antrag des Kultusministers stützt fick selbstverständlich auf Gutachten verschiedener Facultäten, die das rigorose Festhalten an dem Gebrauche der lateinischen Sprache bei bestimmten Anlässen für eine antiquirte Institution ansehen, deren allmähliges Verschwinden der Wiffenschast in keiner Weise Schaden zufüge. Berlin, 27. Mai. Der Deiliner Korrespondent des „Daily Telegraph" erfährt, daß Rußland beschloffeu habe, einen Schritt weiter in der orientalischen Difficultät zu gehen und thätig damit beschäftigt sei, die Mächte, welche das Konferenz-Programm adoptirt haben, auf eine bevorstehende Action vorzubereiten. Dieselbe Korrespondenz will wiffen, daß Frankreich und Italien die englische Regierung ersucht haben, ihren Entschluß in nochmalige Erwägung zu ziehen, aber ohne Erfolg. Die Antwort des Disraelischen Eabincts soll deutlich und bestimmt, obwohl nicht unversöhnlich fein. Berlin, 27. Mai. Obwohl das Abgeordnetenhaus wiederholt über die Petition der Zugführer der preußischen Staats- und unter Staats-Verwaltung stehenden Bahnen um Einreihung in die vierte Klaffe des Tarifs für die Gewährung des Wohnungsgeld-Zuschuffes berathen, dieselbe auch als begründet anerkannt und der Regierung „zur Berücksichtigung" überwiesen hat, so ist doch Seitens der letztem bis zur Stunde nicht das Geringste geschehen, um der so berechtigten Forderung Genüge zu leisten. Es ist dies um so härter für die betroffene Beamteu-Kategorie, als durch die sonderbare Classification deren dienstliche Stellung bedeutend erschüttert werden muß. So werden in den Reglements die Zugführer ausdrücklich als die Vorgesetzten der Locomotiv- Führer bezeichnet und mit entsprechender Verantwortlichkeit belastet, während im Bezüge eines integrireuden Theiles der Besoldung die Locomotiv-Führer mit den Secretäreu, die Zugführer aber mit — den Nachtwächtern gleichgestellt sind. Aus Baden. Ein Gesetz-Entwurf, bei dem auch das schöne Geschlecht, namentlich der jüngere Theil desselben, betheiligt ist, wird in der zweiten Kammer genehmigt werden. Man will nämlich die Erfahrung gemacht haben, daß ältere Staatsbeamte noch häufig jüngere Damen ehelichen, um denselben die Pension nach Maßgabe des Gesetzes zu verschaffen. Diesem Verfahren soll nun nach dem Beispiele anderer Gesetzgebungen, welche theilweise in solchen Fällen gar keine Pensionsberechtigung zugestehen, ein Riegel vorgeschoben werden, indem das Einkaussgeld namhaft wird. Eine Altersdifferenz unter 25 Jahren soll zwar nicht in Betracht gezogen werden, dagegen soll das Einkaussgeld bei einer Altersdifferenz von vollen 25 Jahren bis zu 30 Jahren 25 pCt. der ehemännlichen Besoldung, bei einer solchen von 30 Jahren 60 pCt.; bei einer solchen von 35 Jahren 100 pCt.; bei einer solchen von 40 und mehr Jahren 200 pCt. der Besoldung betragen. Ein 60jähriger Staatsdiener, der eine Besoldung von 6000 Mk. bezieht, und eine 20jährige Dame ehelichen wollte, müßte demnach ein Einkaufsgeld in die Wittwenkasse von 12,000 Mk. entrichten — ein ziemliches Opfer für eine jugendliche Neigung! Mat jtin^tr- ihiJ Nor!nalgeu> Marburg 2874 ) i d 1 27. 27. nehmung ist um so erfreulicher, als diese Classen für die Lebensversicherung früher weniger zugänglich waren Die Sterblichkeit blieb wesentlich hinter der Erwartung zurück, und die Verwaltungskosten sind wie früher auch in diesem Jahre wieder sehr mäßig (5’/2% der Jab- reseinnahme). In Folge dessen lieferte die Jahresrechnung einen reinen Ueberschuß von Mk. 1,144,795 — 39 g.% der Prämien, welche nach statutenmäßiger 5 jähriger Zurückhaltung im Sicherheitsfonds ungeschmälert an die Versicherten zur Ver- theilung gelangen. Die Fonds der DersicherungSbranche stiegen von Mk. 17,196,358 auf Mk. 19,416,485 und ist darunter ein Dividendenfonds von Mk 4,121,905 begriffen der einer Durchschnittsdividende für die nächsten 4 Jahre von über 38% entspricht' In der ersten Hälfte des Jahres 1876 kommen 37% mit Mk 417,029, in der zweiten Hälfte 38% mit Mk. 302849 an die Lebensversicherten zur Vertheilung. Worms. Darmstädter Blätter führten jüngst die dortige Firma Merk, welche 400 Mk. als Kirchensteuer per Jahr zu zahlen hat, an. Wir können von hier mit einem ähnlichen Beispiel dienen. Aus dem soeben offenliegenden Register sämmtlicher Comunalumlagen ist ersichtlich, daß u. A. die Firma Cornelius Hcyl 438 Mk. und Hr. L. W. Hcyl 446 Mk. 30 Pf. an Kirchensteuer per Jahr zu zahlen hat. Schmalkalden. Ein hiesiger Metzgermeister hatte Hunde- und ungeborener Kalbfleisch für genießbares Kalbfleisch verkauft. Derselbe wurde vom Kreisgerichte dahier zu 150 Mark Strafe, 14 Tage Gefängniß und zur Zahlung sämmtlicher Gerichtskosten verurtdeilt. Ein gewiß mildes Strafmaß für das so sehr mißbrauchte Vertrauen des Publikums. * (Ein Küchengewürz.) In Wien starb vor Kurzem ein junger hoffnungsvoller Künstler, dessen Rus bis über Oesterreichs Grenzen gedrungen war. Die Professoren einer deutschen Kunstakademie beschlossen, auf den Sarg des früh verblichenen College» einen Lorbeerkranz nach Sßien zu senden. Der tiorbeerkranz gelingt an die Grenze und wird, wie die „Haussrauen-Zeitung" erzählt, von einem Zollwächter mit fiskalischem Auge geprüft Daß er versteuert werden müsse, war dem Hüter des Gesetzes sofort klar; aber unter m.lcher Rubrik der zu verzollenden Artikel? Der letzte Zoll inniger Theilnahme, den die fremden Künstler in Gestalt eines Lorbeerkranzes widmen, muß ä tont prix auch ein Finanz-Zollartikel werden, und sollten es auch nur wenige Kreuzer sein, diese ausländische Theilnahme am Schmerze deS Vaterlandes muß besteuert werden! Und der Mann hat es richtig herausgebracht, wie das zu bewerkstelligen sei: Der Lorbeerkranz, der das Haupt des todten Künstlers als letzte Ehrenbezeugung schmücken sollte, wurde als Küchengewürz verzollt- - Aus Bern schreibt man dem Schw. M-: Das Frauenstudium macht in der Schweiz ungeahnte Fortschritte. Jüngst ist von der medtcinischcn Facultät der Hochschule Zürich die dreizehnte Dame nach wohl bestandener Prüfung zum Doctor der Medicin ernannt mord n Unter diesen 13 weiblichen Doctoren, welche binnen ungefähr 10 Jahren von Zürich aus zum Theil in einen schönen Berufskreis übertraten, befinden sich 6 Russinnen, 3 Engländerinnen. 1 Americanerin, 1 Schweizerin und 2 Deutsche. Zwei weibliche Studirende haben sich in Zürich den philosophischen Doctor- hut geholt, und 5 haben mit Erfolg ihre Doplom.Prüfung als Fachlehrerinnen an der Lehramtsschule in Zürich abgelegt. Auch an der Universität studirt eine Anzahl junger Damen, über deren Fleiß und Betragen die Professoren nur Rühmendes sagen. — Die Verlegenheiten des türkischen Schatzes verhindern die Pforte nicht, ihre militärischen Maßnahmen wenigstens stellenweise mit Nachdruck zu verfolgen. So soll, wie die Polit. Corr, schreibt, Herr Krupp in Essen erst kürzlich eine nicht unerhebliche Bestellung auf Geschützrohre Seitens der türkischen Regierung erhalten haben, darunter Rohre zum Preise von 100,000 Thalern (?) per Stück. Da Herr Krupp nach Konstantinopel nur gegen baar liefert, so muß dem türkischen Kriegs-Ministerium die Deckung für diesen jedenfalls nicht unbedeutenden Betrag zur Hand gewesen sein. — lieber das Schicksal der im vorigen Jahre zur Auswanderung nach Brasilien verleiteten Deutschen wird dem R-- u. St.-A. unterm 14. März aus Bahia geschrieben: „Im Anschluß an meine Mittheilung vom 8. Januar er. kann ich beute melden, daß auch die letzten, damals noch in Theodoro befindlichen deutschen Ansiedler die Colonie verlassen haben — und 67 an der Zahl — hier angekommen sind. ES befinden sich nunmehr angeblich noch einige deutsche Colonisten-Familien auf der 10 Meilen von Commandatnba mitten im Urwalde belegenen, von der Colonie Muniz aus bevölkerten Niederlassung Rio Branco. Näheres darüber weiß man nicht, da auS jener Gegend fast nie eine Nachricht hierher gelangt. In Muniz und Theodoro sind jedenfalls keine deutschen Ansiedler mehr, und es hat somit jenes verhängnißvolle Unternehmen der Firma Lobedanz und Co. in Antwerpen seine verdiente Endschaft erreicht, freilich nur äußerlich, denn die 738 deutschen Gräber von nach Muniz und Theodoro mißleiteten Auswanderern und das Elend der decimirt, sich und mittellos nach Europa heimgeschafften Familien — dies sind Zeugnisse, welche Generationen hindurch an die Opier der Prospecte jener Firma erinnern und hoffentlich Anderen als Warnung dienen werden. Von den 67 erwähnten letzten Ankömmlingen auS 1 Theodoro haben 50 sich zur Ansiedlung in der Colonie Bluinenau bcfhinmen lassen und sind dorthin eingeschifft worden. Die übrigen 17 verlangen ihre Heimschaffun, nach Europa, und fristen, da sie mittellos und, zum Theil wenigstens, auch arbeite unfähig sind, hier ihr Dasein durch Betteln." l-Ö«11 seid ilnbtrn fitet b a® Türkei. Konstantinopel, 27. Mai. Chalil Pascha und Sheris Pascha sind zu Ministern ohne Portefeuille ernannt worden. Die meisten ehemaligen Minister befinden sich zur Zeit in Konstantinopel und bilden einen Theil des Ministerraths. Derwisch Pascha ist nach Janina entsendet; Souseya ist zum Gouverneur von Angora ernannt worden. — Ein Telegramm des Generalissimus vom 25. Mai meldet: Die bulgarischen Insurgenten sind vollständig vernichtet, die militärischen Operationen beendet; die Gefangenen werden abge- urtheilt, die aufständischen Dörfer unterwerfen sich. Salonichi, 27. Mai. Gestern sind wieder 11 Personen wegen des Consuln-Mordes abgenrtheilt worden; davon 2 zum Tode, 9 zu Zuchthaus- strafen. Jcht haben auch die Verhandlungen gegen die Anstifter begonnen. Spanien. Madrid, 28. Mai- Der „Cbronista" zufolge ist durch eine Feuersbrunst im Arsenal von Carthagena die Maschinen-Werkstätte zerstört worden. — Der Minister-Präsident Canovas del Castillo erklärte gegenüber den Delegirten der spanischen Staats-Gläubiger, die Lage der Staats-Finanzen nöthige die Negierung, von ihnen Opfer zu verlangen; doch stellte er Reformen in Aussicht, durch welche diese Opfer ohne Beeinträchtigung des Staatsschatzes vermindert wurden. Literarisches. Die beiden neuesten Nummern der Jlluftrirten Frauen-Zeitung (vierteljährl. Abonnementspreis M. 2.50) enthalten: I Die Moden - Nummer (17): Frühjahrs-Promenaden-Toiletten, Ueberkleider, TunicaS, Linonkleider nebst einzelnen Röcken, Hauskleider, Morgenrock. Reise- ober Staubmautel, Reisetasche zum Tragen und Umhängen, Reiseschreibmappe, Kragen und Unterärmel, Sonnenschirm Behanz, Neglige Jacken und Corset. Anzüge für kleine Knaben und Mädchen, Achsel- und Blusenschürzen, Kragen und Manschetten. Kinderwagen als Wiege mit Wiegenschleier und Bettchen nebst Bezügen, Erstlingshemdchen, Jäckchen, Tragbettchen, Wtckelband, Wickeltuch u. s. w- Verschiedene Garnituren zur Kinderwäsche: gehäkelte Einsätze und Spitzen, auch in Filet-Guipüre und TÜlldurchzug. Handtuch mit Stickerei und Spitzen nebst passender Kreuzstichbordüre, mit 83 Abbildungen und einer Beilage mit 17 Schnittmustern, verschiedenen Stickerei-Varzeichnungen und Namenschiffren. II. Tie Unterhaltung? Nummer (18): Fer inand Fretligrath. Ein Wort der Erinnerung von Edmund Höfer. — Die Nothhelferin. Novellete von Lewin Schückmz HI — Gedichte in oberbaierischer Mundart. Von Karl Stieler I. — Die Armenier auf San Lazzaro. Von C. Schmidt-Weißenfels. — Im Nobelprater zu Wien Von Rex Konody. — Die Hausfrau und ihr Reich. Von Aglaia von Enderes. 5. Die Wob- nung. I. — Das Zimmer-Aquarium. Von Max Holborn. I. Der Behälter. — Vec- schiedenes. — Wirthschastliches: Holländisches Mittagessen. — Briefmappe. — Fraueii- Gedenktage. - Ferner folgende Illustrationen: Kloster San Lazzarv bei Venedig - Dorsschulprüsung. Von August H-yn. - Im Nobelprater zu Wien. Von 23. Katzlck- Verwischtes. Der von der LebenSversicherungs- und Ersparniß-Bank in Stuttgart ausgegebene Rechenschaftsbericht pro 1875 conftatirt auch in diesem Jahre die erfreulichsten Ergebnisse. Es kamen 3137 Anträge mit Mk. 15,932,290 Versicherungssumme bei derselben ein, und es hob sich der Gesammtversicherungsstand auf 25,645 Personen mit Mk. 102,607,600 und einer Prämieneinnahme von Mk. 3,477,988. Als reiner Zuwachs des letzten Jahres ergeben sich 1,584 Personen mit M- 10,627,876. Im Hinblick auf die schwierige Geschäftslage ist dieses Ergebniß in hohem Grade befriedigend, insbesondere wenn man berücksichtigt, daß die Verwaltung es verschmäht, das Geschäft durch Gewährung übertriebener Provisionen zu forclren. Der neue Zugang kam zum größeren Theil au5 dem Handels- und Gewerbestand; diese Wahr- Wirthschastliches. Putzpulver für Silberwaaren. Ein unter dem Namen „Pariser Putzpulver" im Handel vorkommendes rosafarbiges Pulver, welches sich zum Poliren von Silber vortrefflich eignet und auch für Gegenstände aus Stahl, Kupfer und Gold verwendet werden kann, wobei man mittelst eines mit Spiritus oder Wasser befeuchteten Läppchens den Gegenstand zuvor tüchtig abreibt und ihn mit weichem Leder abtrocknet, besteht nach einer Untersuchung von Th. Wegler, Lehrer an der Gewerbschule in Rothenburg aus einer Mischung von annaherend 6 Theilen kohlensaurem Magnesia und 1 Theil Polirroth (Eisenoxyd.) Landwirthschastliches. Ueber Samenwechsel. Herr Professor Haberland zieht in seinen Beiträge zur Frage über die Aklimattsation der Pflanzen und den Samenwechsel folgende Schluft folgerungen: Waizen, Roggen, Gerste, Lein und Mais entwickeln sich an irgend einen Orte um so rascher aus einer je südlicheren Gegend deren Samen bezogen worden ist. Umgekehrt: Je nördlicher der Ort gelegen, um so später reifen die Pflanzen aus bei von dort bezogenen Samen. Hafer macht eine Ausnahme, insofern die südliche oder nördliche Lage seines Bezugortes keinen wesentlichen Einfluß auf beschleunigtes oder langsameres Wachsthum der Hafersaat auszuüben scheint. Waizen und Mais liefern aus südlichen Gegenden bezogen qualitativ bessere Ernten, als bei ihrem Bezug au8 höheren Breiten. Für Gerste und Hafer empfiehlt sich ein Bezug aus nördlicher gelegenen Orten, oder aus solchen gleicher geographischer Breite. AuS dem Süden bezogene Pflanzensamen liefern verhältnißmäßig mehr Körner, weniger Stroh oder Stengel, als solche Pflanzen, die von Samen nördlicher Gegenden abstammen. Belgien. Brüssel, 27. Mai. Die „Jndöpedance belge" meldet aus Wien vom 27. Mai: Die Nachricht, daß die Pforte die Vorschläge der Berliner Con- ferenz abgelehnt habe, fei unbegründet, zumal die Vorschläge der Pforte bisher noch nicht osfictell mitgetheilt worden seien. Die diplomatischen Verhandlungen würden fortgesetzt, und sei anzunehmen, daß England den Vorschlägen nicht entaegentreten werde. , ' Brüssel, 29. Mai. König Leopold hat sich diesen Morgen in Ostende nach England eingeschifft. Es heißt, seine Reise hänge mit schwebenden europäischen Verwickelungen zusammen. England. London, 27. Mai. Thatsächlich Neues über die Orientalfrage mangelt. Der Gedanke, Bosnien und die Herzegowina nach dem Muster Rumäniens zu constituiren, findet hier immer mehr Eingang. Die Wochenpreffe befürwortet ihn als ein Mittel zur Herstellung des Friedens und gegen die gewaltsame Vernichtung des türkischen Reiches. — Das Panzerschiff Sultan, deffen Capitän der Herzog von Edinburg, ist heute nach dem Mittelmeer abgesegelt. Die Abreise des Prinzen fällt zusammen mit der öffentlichen Feier des Geburtstages der Königin, welche durch Glockenklang und Victoriaschießen heute Morgen angekündigt wurde. Auch große Truppenschau fand Statt und es wohnte ihr an die Königin von Hannover mit ihren Kindern (varunter ihr ältester Sohn, der Kronprinz, in neu verliehener englischer Obersten-Uniform), die Großherzogin und Prinz Adolf von Mecklenburg, der Prinz Napoleon u. s. w. Der Prinz von Wales war durch Unpäßlichkeit verhindert. Heute Abend wird, wenn das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht, eine große öffentliche Beleuchtung m's Werk gesetzt. Die Heldin des Festes weilt bekanntlich seit voriger Woche auf ihrem schottischen Landsitze Balmoral. London, 29. Mai. Der „Times" zufolge wurden am Freitag in den Docks von Portsmouth Erhebungen angestellt, um Zeit und Geldmittel festzu- fiellen, welche erforderlich sind, um die Reparaturen mehrerer Kriegsschiffe, zu denen u. a. „Thunderer" und „Inflexible" zählen, zu beendigen. — Bei Lloyds wurden am Freitag Versicherungen gegen Kriegsgefahr abgeschloffen. Plymouth, 29. Mai. Das deutsche Mittelmeer-Geschwader ist gestern Abend wieder in See gegangen. Nachdem der I «Weit anxzeigt mti) Mschen ' li, >i d. Sh Mo In diesem Tei w zoidemgen jur nM mit dem ®e ^auWn Mm b.e Wch M A fett MmWvlS unter dem Rechte Higck hinstcbtlich b( ?ZT" Pjur eife «'S k Ä SBien 26. Mai. Es bestätigt sich, daß die türkische Regierung neuerdings in ähnlicher Weise, wie bei Gelegenheit der Andrasiy'schen Note, den Versuch gemacht hat, bei den europäischen Mächten Protest gegen das ihr zugedachte Memorandum einzulegen. Die Mächte betrachten indessen diesen Protest nicht als annehmbar und nicht als definitiv, weil die Pforte von der endgültigen Form des Memorandums noch keine Kenntniß hat und ihr Widerstreben sich nur auf nicht officielle Mitthetlungen gründet. Arankreich. Pari», 28. Mai. Der Zustand des kranken Casimir Pürier ist hoffnungslos.^^ Mai. Der „Agence Havas" zufolge hat bisher eine officielle Mittheilung der Berliner Konferenz-Vorschläge an die Pforte nicht statt- gesunden weil noch die endgültige Entschließung Englands abgewartet werde. Wie die „Agence Havas" dieser Meldung hinzufügt, hält man in den hiesigen politischen Kreisen an der Hoffnung fest, daß England diejenigen Punkte des Memorandums der Ostmächte, welche es abzeändert zu sehen wünsche, bezeichne, und daß sich hiernach eine Uebereinstimmung aller Pariser Vertragsmächte über ein gemeinsames Vorgehen im Orient erzielen lasten werde. Statten. Rom, 27. Mai. Eine Versammlung von Deputirten des Centrums einigte sich auf Ablehnung der Baseler Convention, verschob jedoch eine definitive Beschlußfassung, bis die Abänderungen bekannt sind, über die Correnti mit Rothschild verhandeln soll. dm Ä diesig bk Ti-ss. :NQc6 sPm k. I. K Der L besondere Ke Edict Ansprüche jeder § toreinermeifter G t l:t dl von Giehen s mzumelden, wenn i'flulirunfl Berückst ^gleich wird den £ 'ie Erden des Aerft ’ttttn Sßormunb 6 'm ©itfecn Dirtretm 'Gießen, ben 24. M 1 AroßheqoMes S n $ ®’ 1 „Oppermann. ^hessische mit dem 1. , '^e Nachtrag 29' 7''GSlt unter A ^MerungenderS ^chjahi für Eist- ÄtabieSti £bt" tat n i™*«® iR ta-bm» dm 27. N •e Frucht- und Mehlpreise in verflossener Woche von nachbenannten Orten und Fruchtmärkten. Die Mainzer und Lauterbacher Preise verstehen sich zu 200 Pfd., die von Grünberg zu 50 Klgr 1647) ä 1 Mark echt zu haben bei (2612 C. F. Semmler. Ausführung, bei (880 Span ge überg. 2874 ) 1648) Firnisse Reiserholz. 270,00 (1645 teilten Vormund Christian Haubach (2869 Hardt. (2879 in IS lon Gießen vertreten werden. Gießen, den 24. Mai 1876. soll in dem Groß-Lindener Gemeinde-Wald, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 90 158 40 45 66 90 78 84 1530 2000 14 oo -X CM Prügelholz, Stockholz, empfiehlt 2881) Oberhessische Eisenbahnen. Mitteldeutscher Eisenbahnverband. Copallack, Decorationslack, Schleiflack, Wagenlack, Damalack, L. Müller auf der Mäusburg. L. Müller auf der Mäusburg, Großrechtenbach, den 26 Mai 1876. Das Bürgermeister-Amt. Lasurfarbe. Kasseler Braun, in Wasser abgerieben, Terra de Sienna, gemahlen und ganz, Katechu und chromsaures Kali empfiehlt Der mit dem 1- Juni d. I. in Kraft tretende Nachtrag 29 zum Verbandsgüter- torife enthält unter Anderem Ergänzungen Mü Aenderungen der Bestimmungen, directe Frachtsätze für Elsterwerda, ermäßigte Frachtsätze für Trucs von Locomotioen und itnbern, sowie die Verlängerung des Fort- salls des procentuellen Frachtzuschlags für ■Sprit und Spiritus in Wagenladungen über den 30. Juni er. hinaus auf unbe- Hnmte Zeit- Näheres ist in den Verbands-Güter-Expe- iitlonen zu erfahren. Am Mittwoch den 7. Juni d. I., von Vormittags 9 Uhr ab, sollen im Gemeindewald von Hochelheim öffentlich versteigert werden: 101 Kiefernstämme = 24,25 Festmeter, 217 Kiefernftangen I., II. u. III. Klasse, 56,00 Rmtr. Kiefern-Scheit- oder Knüppelholz, 76,50 Nmtr. Kiefern-Stock und Holzversteiflerung dem Groß-Lindener Gemeinde-Wald. Donnerstag den 1. und Freitag den 2. Juni 1876, jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, Donner st ag den 1. Juni: • Meter Buchen-Scheitholz, > „ Eichen- „ • w Buchen-Prügelholz, I „ Eichen- „ ! y Buchen-Stockholz, „ Eichen- I Wellen Buchen-Reisholz, l „ Eichen- : Eichen-Stämme, mit 5,35 Festmeter, empfiehlt in vorzüglichen Qualitäten L. Müller Nachdem der Kaufmann C. F. Bauerfeld von hier feine Zahlungs- Mfähigkeit angezeigt hat, wird zur Abwendung des förmlichen Concurses durch Vergleich zwischen den Gläubigern und dem Schuldner Termin auf den 23. Juni d. I., Morgens 11 Uhr, Contumazirzeit bestimmt. In diesem Termine haben sämmtliche Gläubiger des rc. Bauerfeld ihre Forderungen summarisch, womöglich mit Beifügung der Beweisstücke, anzu- melben, mit dem Gemeinschuldner entweder persönlich oder durch mit gehörig beglaubigter Vollmacht versehene Vertreter die Güte zu pflegen und sich über bie Wahl eines Maffecurators, bzw. über Beibehaltung der in der Person des Administrators Zeiß dahier vorläufig bestellten Curators zu einigen, unter dem Rechtsnachtheile, daß die nicht erschienenen chirographarischen Gläubiger hinsichtlich des Güleversuchs als dem Beschluffe der Mehrheit der Erscheinenden beitretend angesehen werden. Marburg, am 26. Mai 1876. Königliches Amtsgericht Abtheilung III. Eisenlack, Petersb. Möbellack, Leinölfirniß, Seccatif und Terrebtne ilitn auf ber 10 ■ Kolonie Mniz in nid)t, ba aui Ifotoboro finb verhängnißvollr I diente I iad) Minz unb unb Mttello4 (he fötntrationeit Vettsedern und Daunen, Barchent, Awillch und Feder-Leinen, Lieferung vollständiger Betten in streng reeller Rud. Göbel, Neuenweg 129. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. I. V. d. D.: Oppermann. Gebhardt Feinster Dorscli-Leberlhran fast geruch- und geschmacklos, in Flaschen mit gestempeltem Metallverschluß ä 60 Pfg und vn .Pariser W \ ium Volim v" | pfer unb®o^ m Dlajnrfi«««»' Arsoudere ZSekanntmachunge» Edictalladung. Ansprüche jeder Art an den verstorbenen Oelfarben in allen Sorten, auf's Feinste gerieben, hart nnd schnell trocknend, empfiehlt (1649 L. Müller auf der Mäusburg. 800 Fichten. Stangen, „ 10,88 „ Die Zusammenkunft ist bei dem Bergwerk. Freitag den 2. Juni: 10 Meter Nadel-Scheitholz, Gaskraflmasdiinen Patent: Langen & Otto. Alleinige Niederlage fertiger Maschinen 1971) bei [H. 6897] lilhnsch <6 Co. in Frankfurt a. M. _______Verkauf zu Originalpreisen. Versteigerungen. Ltammholz-Versteigerung. Dienstag den 6. Juni l. I. und die folgenden Tage, jedesmal Vormittags 9 Uhr anfangend, werden in dem hiesigen Gemeindemald, Dtstrict Blätterwand, 1308 Nadelholzstämme zu 1154,64 Festmeter, mitunter bis zu 20 Mtr. Länge und bis zu 50 Centimtr. Durchmesser haltend, ch an I b%1(n (2155 Emil Fischbach. - Ä > I'M «rftn Ä« mt. A ■ i» S' . Stilen Ksr «sä Ass ^rnen Collen bif ®rtn t Kr mit “Iw des Gesetzt! .Der letzte rty widmest .Schnur roeniQt •rl.Qnb^ mutz bt £ ,.Q§( 'U btwttl- °ls letzte Ehrens ludim macht ii den Facultät bei mng zum Doctoi n, welche binnen f5frei§ übertraten, Schweizerin und 2 jophiichen Doctor- iatlehrerinnen an udirt eine Anzahl Kutzmendes faßen. Pforte nicht, ihre >erfolgen. So soll, nicht unerbebliie n haben, darunter upp nach Konsten- rrium die Verfang ein. öffentlich Änberett I ntöiMilingtn aut i bestimmen lassen ihre Heimschassun, .„8, auch arbeite /rische Hese empfiehlt Frau Bopp, bet Gefchirrhändler Wagner, Tiefenweg. Holzversteigerung denWaldungen derStadtLaubach. Mittwoch den 7. Juni I. I. uunen in den Districten Zwillingsseife, «uchwald und Hoheseife, folgende Holzsorti- Mte zur Versteigerung: M Nmtr. Buchen-Scheitholz, i/ „ Stamm-Prügelholz, »S „ „ Stockholz, . f Reiser. Zusammenkunft ist des Morgens 9 5 am Freienseener Fußpfad am s. g. Kaff. I mubach, am 29. Mai 1876. (2873 k^ßherzogliche Bürgermeisterei Laubach. Ritter. rung nach Vu-sbchreinermeister G eorg Christian Hau- März aus Ä.' bad) von Gießen sind innerhalb 4 Wochen er. kann ich He anzumelden, wenn sie bei der Vermögens- Apollinarisbrunnen, Carlsbader Mühl- u. Schlossbrunnen, Emser Kesselbrunnen, „ Kränchesbrunnen, „ Victoriaquelle, Fachinger, Friedrichshaller Bitterwasser, Homburger Elisabethenbrunnen, Hunyadi-Janos-Bitterwasser, empfiehlt in stets frischen Füllungen e mit "i£> t«. Weiße Vorhänge aller Art, Nouleaux, Drell in den gangbarsten Dessins, Anfertigung jeder Decorations-Arbeit in geschmackvollster Ausführung, bei (881 ________T h. Brück, Kanzleiberg. B 1. Monogramms (a62 aus Briefbogen und Couverts, per 100 1 Mk. 50 Pfg., Schablonen stets vorräthtg. Bestellungen Ltndenplatz im Blumengeschäft. 2886) Kleingemachtes Buchenbrennholz und Abfallholz billigst bei Andreas Euler. m Ort und Stelle öffentlich versteigert, iegen genügende Bürgschaft wird Credit «s zum 1. April k. I. gewährt. Offenbach, den 28. Mai 1876. (2868 I® Dillkreis) Der Bürgermeister: A. G r o o S. Gießen, den 27. Mai 1876. (2878 D i e Direction. mitidjtn Hnftebltt kegulirung Berücksichtigung finden sollen, ommen sind, ß» Zugleich wird den Schuldnern bemerkt, daß ie Erben des Verstorbenen durch den be- __________________auf der Mäusburg. 2877) Vorzüglicher Aepfelwein im Zapf bet F erd. F e l s i n g, Neuenweg. Fußbodenanstrich in allen Nüancen, hart und schnell trocknend, sowie Fußbodenlack, sofort trocknend, empfiehlt (1644 L Müller __auf der Mäusburg. Feinstes Blüthen- u. Weizenmehl aus der Kunstmühle des Herrn Ferd. Burk empfehlen in gleicher Qualität und zu demselben Preise wie in der Mühle (2846 J. A. JRusch Stöhne, 2817) Ein Kaffenschrank steht preiswürdig zu verkaufen bet S. Halzenstciii, Holzhandlung, Gießen. Ludwig Lang w“S“r"e25. empfiehlt sein bestsortirtes Dich- und Buckskin-Lager, «Sommerstoffe rc. in großer Auswahl, sowie eine große Partie Waaren in Sommer- 8? Winter - Stoffen zu sehr er- maßtgten Preisen. ____________ (1730 idlllfih — fl"ir Gras, Klee und Getreide liefern bei vor- Ujllllk II hergegangenem Probemähen unter Garantie, Heuwende-Maschiuen, neue amerikanische Heu- und Ernte- Pferde-Rechen empfehlen (2802 Pli. Mayfartli Camp., ___________ Frankfurt a. Baummeg Nr. 7. 2796) Einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum erlaube mir hiermit anzuzeigen, daß ich neben meiner bisher betriebenen Colonialwaaren-Handlung eine Material- und Farhwaaren-Bandhing errichtet habe. Durch prompte und reelle Bedienung wird es mein größte- Bestreben sein, meine Abnehmer zu befriedigen und bitte daher um geneigten Zuspruch. WiOt. Weidig<, Marktplatz 8. ________T h Brück, Kanzleiberg B. 1. Nußholzbeitze in Krystallen, wasserlöslich, empfiehlt 1200 Wellen „ Rnsholz, 63 Nadel-Stämme mit 13,88 Festmeter, 51 „ Stangen „ 3,13 „ Die Zusammenkunft ist bei der alten Sandkaut. (2852 Groß-Linden, am 27. Mai 1876. Großherzogl. Bürgermeisterei Groß-Linden. Z ö r b. IeUgevotenes. .llukfiarfMT J5roÖ. tk Pfd. so Pfg., Großes Laaer in Filz-, Seiden- und Stroyhüten Strohhüte werden gewaschen (binnen 8 Tagen), Filz- und Seidenhüte reparirt. Carl Schmidt, 2788) Hutmacher, Seltersweg Nr. 21. 2885) Sehr schönes Gras von ca. 2 Morgen Wiesen zu verkaufen bei ______________Andreas Euler. Kissinger Rakoczi, Ludwigsbrunnen, Marienbader Kreuzbrunnen, Salzhäuser, Salzschlirfer, Schwalbacher Stahl- und Weinbr., Schwalheimer, Selterser, Wildunger, ^uchtmärkte. 1 Mai Watzen. Korn. Gerste. «pelz. Hafer. Erbsen. Linsen. Wicken. Kartoffeln. Weiß- mehl. irrrvvorH i Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mlt.- preis Auf dem Markt Mit.- preis auf-! gef- verk. M P- auf-1 gef- ! ä»jsp. et 1—~ | verk. M P. | auf; 1 gef- Dert| M P. ti «> I , verk. M P. I auf- 1 6^ | verk. M P- ^auf- gef. ö M P. auf- gef- 1 , | verk. M P- auf. gef. | verk. M P. M P. M P. fielen ßlsfeld gründe r g M. 17; M. 171 23 20 M. 194 M. 19; 19 10 M. 25 M. 20 17 15 1 1 ff M. M. 21 M. 21 17 25 M- 9 M- 11 20 57 M. M. M. M. M. M. 3 — 27. 439 12 38 — 165 9 86 — 69 8 90 — — — — — 88 9 84 — 5 10 13 — — — — — — — — — 86 — — — — taut erb ach in \ 27. _ 7 24 — — 13 20 29 — b,18| 18 3 — — — — — 1 18 — — — — — — — — — — — — — — 20 7 — — — — — _ — — — — W 16 52 — 4 I 861 3 10 5 — Normalgewicht per Malter: Waizen 200 , Korn 180, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 P und st G Lübecker Feuervcrsicbenmgs-GesellschafL eine Lübeck, 28. Mai 1876. Heinrich tteischmiclt, Barbir [H. 61298] 1. Mnai 2806) Ein freundlich mödlirtes R -u vermieden. Tiesenweg Lit. C. Ni immer .2883) I. Qlrfietfer finden bei freier Wohnung *11 VI Uli dauernde Beschäftigung in II. Frankfurt a. M. der Essigspritfabrik von (2842 (28 III. IV. erhalten Arbeit bei (2818 Christ. Weiß. ■£« (370 Annoncen - Expedition — Deutsche Städte und Bauten. "VE in , Nüdetzheim. Von Dr. N. Hocker. M- Originalzeichnung von B- Mannfeld.! -J ! eitlem 3 Wetzlar 6", 8*°, 9^ 12, 443, 7, — Druck und Verlag der BrÜh Aschen Univ.-Druckers in (Rieten. ) elfen betreffend. 2. Sefannfr lifyit Philipps-L Jos. Stein Witttr, Wetzsteinsgasse. Darmsti Matt8 hat folgen & :S| (5in Mi Die von ’ Pferde m Wen zurückM nit starkem Gebiß jütung - mitzug« v SS2- Stellensuchenden jedweder 8Branche kann daS seit Jahren vrenommirtc Büreau Germania zu ^Dresden aufs Wärmste empfohlen - werden._______________ (2882 2871) Ein Mädchen, welches im W«> zeugaus bessern und Bügeln geübt, fui Beschäftigung. Zu erfragen bei ßtn Ni eger, Neustadt. Zu Bestellungen empfehlen sich: . die Ferber'sche Univ.-Buchhandlun-, E. Heinemann, I. Ni cf er. 566) Lumpen und Knochen, Werg, Noß- haare, Metalle rc. werden gekauft von Louis Rothenberger, Neuenweg 193. L 3- die Bezeichn bim Großherzog Ehigen dahin ^Sroßherzoglich Statuten dießs 3- Bekannt Ausbringung des Achlt für 1875 Douuerstag, den 1. Juni Abends 8 Uhr: Zum Anw M mWende, 2) Die soeben erschienene 9tr. 33 enthält: Cassel. Ferner bomicilirt in: Frankfurt a. >1., tflainz, Hannover, Cöln, Hamburg*. ^bsorgung von Anzeigen in Jammtlidjc Zeitungen. Fslhschnsten ete. Deutschlands und des Auslandes zu Originalpreisen. Insertionstarife gratis. Bade- und Schwimmanstalt von Zlübsamen eröffnet. Indem ich hiermit das vereheliche Publikum zum Abonnement einlade, bemerke ich, daß die näheren Bedingungen in der Anstalt zu erfahren rvo auch die Liste zur gefälligen Einzeichnung offen liegt. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntinß, daß wir dem Hn Heinrich ReiSchmidt^ Barbier, in Eberstadt bei Gieß, Agentur unserer Gesellschaft übertragen haben. mit (Empfehlung 2880) Die geehrten Herrschaften Gießens und Umgegend mache ich bei Ausflügen nach Wetzlar aufmerksam auf eine gute Tasse Kaffee, Chocolade, Limonade, Eis, sowie gute, preiswerthe Weine und frische Backwaaren, Torten rc. rc. Mit Hochachtung Kodrs Nachfolger, Conditor. Krämcrstraße 135. Einquar1irung"^°^"'°"'» Dir Dirertion. Mit Bezugnahme auf obige Bekamumachung empfiehlt sich der Unh zeichnete zur Vermittelung von Versicherungs-Anträgen gegen Feuers-, Bli und Explosionsgefahr zu festen und billigen Prämien und ist dersil zur Ertheilung jeder weiteren Auskunft stets gerne bereit. (281 Eberstadt bei Gießen, 28. Mai 1876. SÄ ^^sicherungsanträge werden entgegengenommen, Rechenschaftsberichte, Unb ^r° PeCte ""bntgeltlich verabfolgt, sowie Ausschlüsse bereitwillig T 1AA ^872) Der erste und dritte Stock meines ■ö.io, zc, — Hauses ist ZU vermiethen und alsbald be- 2 68) Ein moblirtcS Zimmer oer-ziehbar. Zu erfragen bei Metzger Ludwia mwthet Eugen Kau ma nn, Alicenstr. Pirr, Neuenbäuen. 0 ^eÄnUn$ Vo?U ^npitrtIien äur Versorgung von Hinterbliebenen, auf den Todesfall zu Ausstattungen u. s. w., sowie von festen Leibrenten. Gelder zur statutenmäßigen Verzinsung mit 3y2 o/o llnb alsbaldigen Rückzahlung auf Verlangen. papiere"^^ anf Liegenschaften zu 5 %, sowie auf Werth- Gesueht wird zum sofortigen Eintrstt ein junger Ma (u-.iütairfrei), der schon im Wein - ui Bi anntnein-Geschäft tbätig war und fleina Riifin besorgt hat. Offerten mit 2lngül der Geb'lltsansprüchc und Referenzen $i 6'hiffre R. 11-53 befördert die Anuom Expedition von Kudoif Moen 2838) Ein möblirtes Zimmer zu oer- 2166) Der erste Stock meines fSaufeß J- Bekannt! Äle Wahl per ® ^etrejsend. : Nrch w Wim Ich 1B16 W ‘n den Gemein' l Erthei ttt dem Hauptbureau zu Darmstadt, Elisabelhenstraße Nr. 60 und von den Agenten der Anstalt: Drucksachenverwalter in Gießen. Kersten, Kämmereigehülfe in Marburg, ^olp, Gemeinderechner in Lieh. fnnn auf «'einer Baust! am Ludwigsplatze gtfti Vergütung abgeladen werden. (y Eid) glMtzst bitt _______________________Earl O ck el. Die Utenten- und Lebensversicherung - Anstalt jU übernimmt: Versicherung steigender Renten; die jährliche, lebenslängliche Rente aus eurer ursprünglich 100 fl. betragenden vollen Einlage kann bis zu 150 fl. anwachsen und wird mit diesem Betrage an mehrere Altersklassen bereits ausbezahlt. ' Köln - Gießener Kahn, jn S*» Abfahrten von Gießen nach: Deutz 6", 12, 4«. Dillenburg 6", 12, 443, 95. ( Siegen 6« 12. Straf) tjüte werden gewaschen und neu fa?onnirt bei 1301) L. Gail, Mäusburg. der Lungenspttzenschwindsucht. ' Don 'vi Paul Niemeyer^ — Ein baltischer No.n^ Vnantwortliche Nedaction A >L ch e y d u- Kl 3Honats=Perfamm(uiiq K /N und U Verloosung (ital. Hühner) jR C|C1. Restauration E. LoU Originalzeichnung von B. Mannfeld, -j ‘ 1111 einem Ph< Am Familientischc: Spanische Tänze. MV Originalzeichnuna von A. Kindler: Asttckl WnieinhPcx , ei1 zur Zarabanda in einer andalus. ©efcenfil ih.if, ly - Son Tis-i-zucht. - ,3ut Hekbrune pl ." ®«Heinbe’« Auswanderer. Von Geo. Sr.drow i A bans. rFortsetzung.) — Die Be-andlm |t»en> •&.’ÄK 565) An- und Verkauf von getragenen Kleidern, Stiefeln Weißzeug, Bettwerk, Antiquitäten, Münzen iowie sonstigen gebrauchten Gegenständen, bei Louis Nöthen berge r, _________________Neuenweg 193.______ 2816) Ein braveS, kräftiges Mädchen für Küche und Hausarbeit sucht auf Johanni Frau Hüchler, SelterSweg.