tu. 1876. Sonntag, den 30. Juli ,*landetzuntnschikdc: d des Aristokraten. d des Mgers. d b(5 Pauer . d des Armm. inimgaft der Lripzigei f4n rcnswürdige. irifer Dftotib. «kn. alb, der galante Engl^ i Danziger Privatbank in Danzig, . Frankfurter Bank in Frankfurt am Main. Die Verwendung der Noten anderer deutscher Privat-Notenbanken für welches dieselben zugelassen sind, wird mit Geldstrafe bis zu 150 Mark bestraft. Um das Publikum vor Nachtheil zu bewahren, wird dies hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Gießen, am 8. .April 1876. JpHtfftfifanh. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Röder. lich erwartet. München, 27. Juli. In der heutigen Sitzung der Kammer der Abgeordneten wurden die Wahlen der Abgeordneten für Würzburg, wo Conradi und Holzwarth, und für Schweinfurt, wo Strossenreuther, alle drei liberal, als ungültig cassirt, dagegen wurden die beiden Wahlen in Günzburg (Hegele und Landmaun, beide liberal) als gültig anerkannt. Aus dem Elsaß, 25. Juli. Ein bedeutungsvolles Ereigniß für Elsaß und seine -Hauptstadt ist zu verzeichnen. Mit dem heutigen Tage wird die Bahnstrecke Straßburg - Lauterburg dem Verkehre übergeben. Ein Weg ist abermals geöffnet, auf welchem unter Land Anschluß an das große deutsche Verkehrsnetz erlangt, auf welchem es seine Erzeugniffe nach den Ländern des rechten Rheinufers absetzen und seine Bedürfnisse von dort beziehen kann. Ein weitausgedehnter Theil der Rheinebene wird durch diese Schienenstraße mit, dem Weltverkehr in Verbindung gebracht, reich und fruchtbar, einer der schönsten Theile des Elsasies. Den Bewohnern dieser Landestheile ist nunmehr ein Absatzweg für die Ernten, für die Erzeugnisse ihres Fleißes geöffnet, eine neue Quelle für die Vermehrung ihres Wohlstandes. Die Bedeutung Straßburgs aber steigt erheblich durch die Schienenstraße, welche hier einmündet, und znr gleichen Zeit, wo man diese dem Verkehr übergibt, geschehen die ersten Spatenstiche für die Erweiterung unserer Stadt. Man legt somit heute die Grundlagen zu dem neuen Straßburg, das dereinst erstehen soll. (betkrrridL Wien, 27. Juli. Laut authentischer Meldung ist Sultan Murad's Gesundheits-Zustand in rascher Abnahme begriffen und ein Thronwechsel nahe bevorstehend. — In finanziellen Kreisen verlautet, England habe der Pforte eine Million Pfund Sterling vorgeschossen. — In Süd-Rußland werden große Freiwilligen-Legionen zur Unterstützung Serbiens und Montenegros gebildet. Wien, 27. Juli. Die „Polit. Corresp." meldet aus Ragusa: Die Montenegriner, welche sich in Folge ihrer Niederlage vom 23. Juli bis Kortto kUrr. nuten. Darmstadt, 26. Juli. Der Bericht des Finanz-Ausschusses der zweiten Kammer über die Gesetz-Entwürfe, die allgemeine Einkommensteuer und die Einführung einer Capitalsteuer betr., ist zum Theil im Druck erschienen, und zwar zunächst der Bericht der Majorität des Ausschusses, bestehend aus den Abgg. Kugler als Berichterstatter, Martin, Osann und Schröder. Der Majo- Ntäts-Antrag geht dahin, die Kammer wolle beschließen, die Vorlage über die kapitalsteuer abzulehnen. Drei Mitglieder des Ausschuffes beantragen weiter, bie Regierung zu ersuchen, noch diesem Landtag eine neue Vorlage nach folgenden leitenden Grundsätzen machen zu lassen: 1) Anstatt der seitherigen drei drecteu Steuern, der Grund-, Gewerbe- und Einkommensteuer, soll nur eine 3 Einkommensteuer erhoben werden, bei welcher jedoch ein Unterschied gemacht l werden soll zwischen: a. fundirten Einkommen: 1) aus Grundstücken, 2) aus j Mäuben und Hosraithen, 3) aus Capital Vermögen; b. teilweise fundirten Einkommen: 4) aus Gewerbe-Betrieb, 5) aus Gehalten und Pensions-Berech- . tiaung; c. nicht fundirten Einkommen: 6) aus geistigem oder körperlichem Arbeits-Verdienst; in der Weise, daß: a. diese verschiedenen Arten von Einkommen im Verhältniß ihrer besseren Fundiruug höher besteuert werden, als die weniger fundirten; b. die sämmtlichen Einkommen eines Jeden aus diesen ver- 1 schieden en Arten von Einnahmequellen zu einem steuerpflichtigen Gesammt-Ein- 1 kornmen nach vorstehenden Grundsätzen zusammengerechnet, und dieses nach einer | |iir höhere Einkommen progressiv im Procentsatz ansteigenden Steuer-Capital I gcnla besteuert wird; c. Gesammt-Einkommen unter 260 Mk. von direkter s bleuer befreit bleiben. Darmstadt, 27. Juli. Um der Auswanderung junger, durch hessische Staatsmittel ausgebildeter Lehrer vorzubeugen, schreibt die „Main-Ztg.", hat he obere Schulbehörde eine wirksame Maßregel ergriffen. Von jetzt an müsien he jungen Leute, die ein hessisches Seminar besuchen, sowie tue Eltern derselben , einen Revers ausstellen, worin sie sich verpflichten, daß die aus unseren Seminaren entlaßenen Schulcandidaten jede ihnen in Hessen angebotene Lehrer- slelle übernehmen, daß sie drei Jahre im inländischen Schuldienste verbleiben oder aber, wenn sie diese Verpflichtungen nicht halten, für jedes auf dem Semi- uar zugeb'rachte Jahr 100 Mk. Schulgeld nachzahlen, sowie alle etwa erhaltenen Unterstützungen zurückzahlen müssen. Die Auswanderung der jungen Lehrer ober die Verweigerung, die ihnen übertragenen Stellen zu übernehmen, wnd bamit nicht abgeschmtten und ein Zwang nicht ausgeübt, dagegen werden die- jmiflen, welche eine hiesige Staatsanstalt benutzen, um dann sofort in auswar Le Dienste zu treten, für die Leistung des Staates dann mindestens zu einer billigen Entschädigung angehalten. Jeder die Verhältniffe unbefangen Beiirthei- Imde wird die getroffene Einrichtung nur gerecht und billig finden und haben, tot wir vernehmen, auch alle dermaligen Seminaristen und ihre Eltern die verlangte Reserve unverwetgerlich unterschrieben. Groß Umstadt, 24. Juli. Gegen den bekannten social-demokratischen »pitator Wolf aus Büdingen ist zur Zeit eine Untersuchung wegen Gottes- lisierung, deren sich Wolf bei einer unlängst dahier abgehsltenen SclFä- Ber Immlung schuldig gemacht haben soll, beim hiesigen Landgerillst anhängig Berlin, 28. Juli. Am 1. Januar 1877 sind es 7er: (Saloppnariafefr imu:feln_________ fang 7 Uhr. frrni Gust. ahen. büler 50 M. zu der festlichen Begehung dieser seltenen Jubeltage getroffen, die sich ihrer Natur nach der Oeffentlichkeit entziehen. Während der Regierung Friedrich des Großen fand für den Eintritt der Prinzen in das Heer keine Altersgrenze tatt, so daß der nachmalige König Friedrich Wilhelm HI. als Prinz Friedrich chon mit 7 Jahren das Fähnrichspatent (also 1777) erhielt und sein um 3 Jahre jüngerer Bruder Prinz Ludwig (f 1796) nicht viel später die Fähnrichs-Uniform erhielt. Eist unter Friedrich Wilhelm II. wurde es Brauch, daß die Prinzen des Hauses mit dem vollendeten zehnten Jahre in das Heer ein- traten und gleichzeitig den Schwarzen Adler-Orden erhielten. Dieser Brauch wird denn auch noch heute beibehalten, nur die damaligen traurigen Kriegszeiten machten bei unserm jetzigen Kaiser eine Ausnahme, nachdem dies damals auch ausdrücklich ausgesprochen war. — Die „Germania", welche diese Mittheilung gleichfalls reproductrt, kann es nicht unterlasseii, bei Friedrich II. das historische Prädicat des Großen mit " zu versehen. Es darf das allerdings nicht Wunder nehmen; Friedrich II., ein Erzfeind der Jesuiten und ihrer Jntriguen, kann eben kein Mann nach dem Sinne der „Zeitung für das Deutsche Volk" sein. Berlin, 28. Juli. Sultan Murad's Thron-Entsetzung ist erfolgt, Abdul Hamidzum Regenten ernannt; seine Installi- rung wird erst nach Murad's Tode voraenommen werden. Murad ist an Pyämie erkrankt und sein Ableben wird stünd- ,ft denen et* dungskarte Tomstag tel bi«mij kr*«v; dr. ft4"/ .^tltt - »«***■» ■ 3. Verwischtes. 4. 5. 6. . a .7 Neben dem Festschießplatze in Mainz entwickelt sich ein Leben und Treibe das viel verspricht. Die Buden, die „Wein- und Bierhallen" wachsen aus der (5r»t unb eine Wagenburg ist aufgeführt, als ei warte irgend ein germanischer Stamm M Nomer zur Feldschlacht. Belehrendes und Anderes wird zu sehen und zu fühlen fen Ntechen und schmecken kann man schon alles Mögliche. Blinde, Lahme, Taube viü sonstige Gebrechliche haben sich bereits eingefunden. Weit und breit tn's Land hin in werden die Orgeln geschmiert und frischer Draht auf die Harfen gespannt- Die Trompeten werden geflickt, die Trommeln gespannt zum Besten unserer Ohren. Die Caroussels schlagen ihre Pfähle auf, die Wunderdamen bauen ihre Hütten un? werten beweisen, daß es nicht blos am Nordpol sehenswerthe Menschen gibt. Was freut' und fleucht ist nicht sicher vor dem Messer der Wurstfabrikanten, denn es gibt aid Bratwuist ä la Hochheimer Markt und wo möglich frisches Sauerkraut, ganz wie beit Die Besitzer der anliegenden Aecker mähen sie ab, um den Herrlichkeiten Platz zu macht»- ,. r H^rb 0 rn (an der Köln-Gießener Eisenbahn), 27. Juli 1876. Auf den heutig hiesigen Markt wurden gebracht: 609 Ochsen, 387 Kühe und Rinder, 555 Schwen, Der nö ' W|»0ft,Hi, $aj !n dein T 2? lvcal Aik zurückgezogen hatten, concentriren sich gegenwärtig bei Krstal, wo einem neuen Zusammenstoß entgegengesehen wird. Der türkische Angriff zur Einleitung der Invasion von Montenegro, welcher am 24. Juli erfolglos bl eb, dürfte demnächst erneuert werden, da in Antivari neue türkische Truppen ausgeschlfft werden. Wien, 28. Juli. Die „Neue Fr. Presse" erfährt von verläßlicher Seite, daß Sultan Murad V. schwer krank sei; aus diesem Grunde sei auch bisher die Investitur desselben unterlassen und die fremden Botschafter nicht empfangen worden; ^s scheine gewiß, daß in Folge der nahegerücklen Gefahr des Todes Murad's Seitens der türkischen Regierung die Nothivendigkeit eines eventuellen demnächstigen Thronwechsels in's Auge gefaßt werden muffe. Gastein, 27. Juli. Kaiser Wilhelm erfreut sich fortdauernd des besten Wohlseins und macht täglich Spaziergänge und Ausflüge. Das Diner wird heute im Schweizerhäuschen im Gasteiner Thal eingenommen. Der bayerische General v- d. Tann befindet sich noch hier. Frankreich. Paris, 26. Juli. Der Minister des Innern hat angeordnet, daß ein telegraphischer Auszug aus den Berichten über beide Kammern den Pariser Abendblättern unentgeltlich zugehen soll, ferner daß die Benutzung des Telegraphendrahts zwischen Paris und Versailles für Specialdepescheu an die Blätter fortan nur 25 Frcs. die Stunde kosten soll statt 50 wie bisher. Marcere ordnete diese Erleichterungen auf Possard's Vorschlag an. — Das „Journal officiel" meldet, daß in Folge dreier Decrete, vom 7., 22. und 24. Juli, der Präsident der Republik 127 Individuen, welche wegen Theilnahme an dem Ausstande vom Jahre 1871 verurtheilt waren, gänzliche Begnadigung, Linderung oder Veränderung der Strafe hat angedeihen lassen. Paris, 27. Juli. General Chanzy ist keineswegs nur deshalb nach Parts gekommen, wie er sagte, weil er es für seine Pflicht hielt, bei Gelegenheit des Gesetzes Waddington's für die Regierung einzutreten; der eigentliche Grund seiner Reise war, daß in Algerien, wo die Muselmänner gegenwärtig eine großartige Propagando zu Gunsten des „heiligen Krieges" machen, große Erregung herrscht und ein allgemeiner Aufstand zu befürchten ist. General Chanzy hielt es für nothwendtg, der Regierung über die Lage der Dinge in der französischen Colonie mündlich zu berichten, und er setzt es auch durch, daß ganz außerordentliche Maßregeln getroffen werden. Der Kriegs-Minister befahl, alle Anstalten zu treffen, daß sofort 50,000 Mann Verstärkungen nach Algerien geworfen werden können und ernannte einen Generalstabs-Chef, der sich unverzüglich nach Marseille begeben wird, um dort das Weitere abzuwarten. Versailles, 27. Juli. Die aus der heutigen Tagesordnung der Depu- ttrten-Kammer stehende allgemeine Debatte über das Budget wurde alsbald nach ihrer Eröffnung geschloffen. Die bonapartistischen Deputirten legten hiergegen Verwahrung ein; von derselben Seite wurde geltend gemacht, daß daö Budget der Republik sich höher beziffere, als die Budgets der füheren Monar- chieen. Hierauf erwiderte der Finanz-Minister, es sei dies vom kaiserlichen Regime verschuldet, welches die Staatsschuld um 700 Millionen habe anschwellen lassen. Sodann wurden mehrere Kapitel vom Budget des öffentlichen Unterrichts bewilligt. Auf das Gesuch des Hin. Georg Konrad Simon um Erlaubnik mm m auf seinem Grundstück an der Schoor soll geantwortet werben i?ÖUv »»iccttrte «aufldle an keiner in, Stad.Nanpiane °°"«!ehenenn,"' be n^cht licfürwortet werden könne, eoent. werde sich dafür ansaeloraÄ datz Petent ,-men Neubau auf der im SituatianSplan mit B. bezeichneten^ errichte, mdem hierzu em Weg bestehen bleiben müsse 6 n Das Gesuch des Herrn Balthasar Sack, welcher den Stall h«-i a , in der Mühl-asse umbauen will, soll befürwortet werden. ' m Bei dem Gesuch des Herrn Hermann Döring um Errichtung einer be s-mem Hause an der Grnndergeistratze wird nichts zu beanstanden Die AuSsübrun» der nöthiaen Arbeiten au, Lohrnüh sbach. welche Ä S veranschlagt sind, wurde beschlossen. 3U yu H 7. Zur Instandhaltung der städtischen Lastwaag- sollen di- -rford-rlichen Arbeit« aus der Hand vergeben werden. ^cu tiroeiIei> Berlii Leibenden, Haut werven, t . hervorragende § namentlich im K flijcgt, welcher 1 nljielte, cventuel, auroe angeführt, unr unö der Wa !»chauS als uns Datihische Nachivt bei -Pb sich von von; >nimz sstehenoer 1 !Y b-ttachten seien. U'VM herrschende ^ichitn seien, sie «in Renten auch M «Händige -Allen Anträge 1 ^l-'inlazern bei r mi chm Begitimah zu erro UMlazerS sich j gegen f .7 gegen ihn, T'Rtcn des H ^ckzesetzbuchs, T-jchästs diene An Beisätzen, A« 'ragen, nich auzuschen sei ^Gesetzbuchs Mlief darauf I der Rese> den Geine Ä?en «hebe SS St?*« 1 konnte er fi tlJM« in, Machten < Pta s *- >'te. 1' eine Q h b?r tber C Garten u. s. w. mit der Stadt ist bisher zwischen her os- der Main-Weser-Babn verhandelt worden und nach einkr am 10 Ä” «/habten gemeinschaftlichen Besprechung der Angeleaenbeit tnnrf . x* ist nun von dieser Behörde die Herstellung einerUME^ Stelle d-r Wiesick und dem Main-Weser «ahnhos °l>rg-scht°aen° ‘ SiorWlafl soll aber Ntcht euigrgangen, oielmehr be, der schon gestellten Ä F°dt bestanden werde,n daß unter den. Bahndamm 7w°chen dem haugchen und dem Ruckstuhl'schen Zimmerplatz eine Durchsüdruna ,n? so"' anlag- aus der westlichen Seit- des Bahndamms mit Ueberbrückuna 6er#=f eat wird unb der jetzt auf dem Bahnkörper blsteh-nd- u°beroa^"'"' Güterschuppen der Koln-Mindener Eisenbahngefellfchaft für die aus ? *n r-nt° Begüterten refp. Wohnenden bestehen bleiben müsse ÄS'. ilnftnnfn der Stadt keine Annahme finden, dann müsse aus der Wie^rberst.n des früher vorhanden gewesenen und beseitigten Ueberoanas h^ftnnhpn U,n91 21 verschiedenen Schuldnern der Stadtkasse wurden auf Rückständen aus dem^ ? l87S d,e nachgefuchten Fristen, soweit sie n.cht über den August H » worden sind, mit dem Anfügen gestattet, daß hierauf weitere tristen " bewilligt werden könnten. ' ltere «n,ten ni4t Mehr Sitzung den 27. Juli. L ^^ diesjährigen am 28. d. M zur Vertheilung kommenden Zinsen aus h» *04 e,I s tung wurden heute den Bestimmungen des Testaments neniäi zehn Bewerbern mit je 11 fl. 30 fr. zugewiesen. ^9CnkL nic?f verhinderten die Serben das Nahekommen der Türken zum Timok. Die Ivar-Armee commandirt nun statt Zach's der Oberst Kolankantich, welcher Derwisch Pascha, der Senitza mit regulären Arnaulen zu Hülfe eilte, bondan: hfl geschlagen und in die Flucht gejagt hat.____________________________ 8okal-9kotiz. lC^en,et«n6onraHI ir M |um WlE ^, -reth |«W*E =11)3 be« 6*«.^ f !ir »eftanblunj Kittei it«? ta iim einen ,d«entil» - laqe btuil1-",, ; crf herrschenden^^ Lpfttllt «erven. U! * *r,*»*A oetioumt 1 tfc's* §£111X1.4 ätnton, So^n d-s TaglöhnerS Heinrich Schuiiheis. - Johanna Elisabetbe EM- Tochter bes Bahnarbeiters Johann Gottfrieb Henze. 1 e 9i ttinlto Gestorbene. „flr ' Johannes Glrsch aus Kohden, 16 Jahre alt. — 26 <>uli- @ 07@Slrn3w24 9 atL ~ Karl, Sohn des Schreiners Justus Traudt 19 T alt ^^1^-^-^I^d^Iessors Winther, 21 Jahre alt. in ®rnmien'l6^hnnDnr'ffim,Ar; n!? ?!9?' be§ Pripatiers in Porto Alegre c?Af7r JI, n rß ^a°ef' ehelicher Sohn; und Christiane Luise Georaine ehelich"Tochter" Bürgers unb Bäckers, sowie Stabiperorbneten, August Noll° Erteil'" ,m f"”<5 Mlffl kt Iv"1 1 L T((ii’ 1 ei'" " ‘J I'ti dre'kA MsW Auszug aus drn Stsndrsaintsrfgistkrn her Stadl Gießen *' Vom 21. Juli bis 28. Juli 1876. " Eheschließungen. bpfminp sro^r" 3uIi9ß ?br Kallfmaun Wilhelm Christian Roth mit Katharine Elisabethe Wilhelmine Moser. - 26. Mi: Dr. möd. Georg Friedrich Fayet mit Christiane Louise Georgine Dietzel. - Kaufmann denen gegen doppelte und dreifacheSicherheit^ Cavit^ien ,u e.ner wirthschaftlichen UebergangSzeit, deren mißlich werben. Die,e beruhen wohl meist out Schwindel, wie nUfte^nbei^aU e^gt Kn Gesetze ^°^°bung geschärft werben möchten ^Inserat tm Berliner Tageblatt off er fite kürzlich für ein Canitai nnn Qiin ' -S S £■«.;■aa/s»* L-%l= ^■■^.,»■^.1»^^.« Elches selbst in Berlin nicht passirt- Die werthvollen goldenen Uhren und ~ ' d^'^sen waren eben großtentheilS ive.thlos und der Betrug lag klar zu Tage. 11 ^u!l' ^c,n Neureuter in Marpingen ist durch Verfügung königlichen Regiciung das Amt als Localschulinspector entzogen worden, weil fern Bei halten bei den durch die sogenannte Muttergotteserscheinung bet Mar- ?linßCmfr^nIü^ Bolksauflauftn, gegrict> Sari Sßeter 3^^'' §en^^rifnä‘'Initl“s11fänne'’VI8o^"^sTSn7X^,,^2t<,U’,fT,, tüutöe angeführt^ daß der reelle Gewerbebetrieb neben dem Hausircn, dem Betrieb der Wander- mentenmacher Philipp Theodor Christian Martin Haubach'mit Georaette ChriM^P L U"° d°r honen m eme ungünstige «age gedrängt werbe unb auf die Dauer bi- Lompus. 2. sS.Jull: Hausbursch- H-inrff End«s mit Marl?W’Ä ' bezeichnete Coneurrenz der Hausirer u. s. w. nicht abzuhalten vermöge. Gustav Stock, geborne Schnepp. ' ^ttttoC bes Schriftsetzers S.atlstlsche Nachwei,c und Zahlen.wurben nirgend gebracht. Die Petitionen sind in der Peti- Geborene Ä S2?,WÄ ber Petenten auch tue rechtliche Begründung ihrer Anträge zum großen Theile hinweafalle Meisters Hermann Schelver — n • sroinmt ffaÄ k a XÄ i D f Schuhmacher- ».» oollstänbig- Verbot der Wanderiager erweise sich al8 3 un?nöa°lich. ^a8}'b“nn3ft ^4 ®«% Ä’- ' ...... H^'r-L Schmwt - 2^ Ju«^ Georg Literarisches. I . , Die beiden neuesten Nummern der I l l u st r t r t e n frrauen - uhf nnn ^ierteljährl. Abonnementspreis M. 2.50) enthalten: I. Die Moden - Nummer (29V “'S T ^rschiedenurtigen Ueberkleidern und Tuistcas Dolman äD Kragen nebst Mnilschetten unb Unterärmel, Gartenhut, Morgen- ••V' t l8 E Facherkette nebst Fächer. Knabeuanzug. Jacke und Taillen für größere Mädchen. Anzuge für kleine Kinder, Schürzen, ausgeschnittene Taillen und Ilanqe Halbhandschuhe. 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Wav oann oici^q»: eventuellen Anträge betrifft, so würbe von den Petenten zunächst verlangt, daß die Inhaber von Ohler - t e"n fcinc a"beren Bezeichnungen g-b?°'uch-n sollen, als Ihre Jacob Kari Gustao H-mrich7 Sohu ^z"Pf^L^^'"F-o7?SLl-i^"' «uS Ihrer Legillmallon crstchtlichen Firmen. Dar» bemerkte ber Referent: In bl-sem Punkte!Heinrich Anion. Soün bt8 SWjLra ®~ ..24'_SU“: zunächst zu erwägen, baß bw Gewerbepolizeibehörde des Ortes, wo ein Inhaber eines Wanderlagers sich zum stehenben Gewerbebetrieb als Händler angemelbet hat, rechtlich nicht in der Lage fei, gegen denselben anders vorzugchen, wie gegen jeden anderen Gewerbetreibenden daß al,o gegen ihn, da er wohl stets als Kaufmann zu behandeln sein werde, die einschlaaendcn Vorschriften des Handelsgesetzbuchs zur Anwendung kommen. Der Artikel 16, Schlußsatz des! Hanoelsgesetzbuchs gestatte aber ausbrücklich Zusätze zur Firma, welche zur näheren Bezeichnung deä Geschäfts dienen, unb sonach könne von ber Verwaltungsbehörde der Gebrauch von der- Zeichen Beisätzen, mögen sie auch offen den Charakter der Reclame und Marktschreierei zur Schau tragen, nicht gehinbert werden. Sollte der Inhaber des Wanderlagers nicht als Kaufmann anzusehen sein, so würde das seine Lage nur verbessern, da dann die Beschränkungen des Handelsgesetzbuchs auf ihn in Betreff der Firma nicht Anwendung leiden. Der zweite Vorschlag lief barauf hinaus, den Wanderlagern eine locale Steuer aufzuerlegen. Dieser Antrag beinctfte der Referent, stoße sich an § 8 des Freizügigkeitsgcsctzes vom' 1. November 1867 sicher den Gemeinden untersagt, von den Angezogenen Ortsabgaben vor Ablauf von drei Monaten zu erheben, abgesehen davon, daß, wie mehrfach ausgeführt, kein rechtliches Merkmal trscche, an welchem man bas Geschäft des Wanderlagerunternehmers, sobald er ein stehendes Sbwerbe angemelbet, von einem anderen stehenben Geschäft zu unterscheiben im Stande wäre Dcr Vorschlag enblich, bie Wanberlager auf Die Jahrmärkte zu beschränken, scheiterte wiederum m der Unmöglichkeit, in der die Verwaltungsbehörbe sich befinde, rechtlich festzustellen, was ein Wanberlager ,ei und im einzelnen Falle ein Geschäft als solches zu bezeichnen. Der Abg. Oppenheim, welcher m der Commission zur Befürwortung zweier von ihm einqcreichter Peti- , lin gegen btc2Bbiibcrlagcr erschienen war, machte auf bas Gemeinschädliche dieser sehr ver- ckk.teten Geichafte aufmecham und gab zu erwägeu, ob nicht auf dem Wege der Besteuerung ,nt ,ocl s'stgegenzuwirken |ei, entweder indem man verschiedene Kategorien der Hausirsteuer chemein emfuhre und Die Wanberlager einer höher besteuerten Kategorie des Hausirgewerbes nterwerfe, oder indem man von jedem anziehenden Wanberlager alsbald die den fest angesesse- i!n Gewerbtreibenden auferlegte Gewerbsteuer für einen bestimmten Zeitraum vorauserl ebe 'Doch konnte er sich nicht verhehlen, daß der letzteren Maßnahme ernsthafte Bedenken entgegen- chben. Der Berichterstatter berief sich den Oppenheim'schen Vorschlägen gegenüber auf seine Kreits gemachten Ausführungen unb fügte hinzu: Uebrigens sei auch thatsächlich im Wege der Besteuerung eine Einschränkung der Wanderlager am wenigsten zu erwarten, da dieser Gewerbe- kstieb an sich schon mit außergewöhnlichen Spesen, als dem Leben des Unternehmers im Gast- sius, der theueren Miethe, den Transportkosten für die Maaren verbunden und darauf ein- pchtet sei, eine Erhöhung der Spesen durch eine Steuer also voraussichtlich leicht abhalten dttde. Auch der Corrcferent war wenigstens darin mit dem Referenten einverstanden daß ein «erbot der Wanderlager nicht zu rechtfertigen sei. Dagegen hielt er die wünschenswerthe Ein- I Mänkung derselben dadurch für möglich, daß man sie als unter Titel III der Gewerbeordnung Meid betrachte und demgemäß zur Hausirsteuer heranziehe, sowie daß man ihre Inhaber als mfleute im Sinne des Handelsgesetzbuches ansche unb dadurch den Gebrauch namenloser und Publikum täuschender Firmen strafbar mache. Der Vertreter der Negierung bemerkte: l Landerlager stellen in der Neichsgesetzgebung keinen rechtlichen Begriff dar. Es falle darunter | thatsächltcher Gewerbebetrieb, welcher ebenso in der gesetzlichen Form des stehenden, wie des I «^erziehenden Gewerbes ausgeübt werden könne. Es sei hier Alles Frage des einzelnen Falles. I ^schränkende Maßregeln gegenüber den marktschreierischen Ankündigungen mit hochtönenden, I wirklichen Namen des Geschäftsmannes verdeckenden Titeln, wie solche auf Plakaten, iii Lx m k a ----- I «nnoncen und auf Schildern bei den Wanderlagerkaufleuten vielfach üblich seien, könnten jeden- Gottfried Hermann, geboren den 14. Juni. I M8 nicht in Anschluß an das Firmenre ht des Handelsgesetzbuchs unternommen werden/ Es u k*1' Lo a« I Mdle sich hierbei um die „Firma" im Sinne des Gesetzes nicht. Ueberhaupt aber kämen berd Öet,ore^Löc” Juni. I pichen Marktschreiereien nicht blos bei Wanderlagern, sondern ebenso gut, wenn vielleicht auch *" * *" »-W so oft, in dem Geschäftsverkehr der sonstigen Maaazine und Läden vor. I Was die Waarenauctioncn anlangt, so führt der Referent geacnüber dem Verlangen, | selben ganz zu verbieten, einfach aus, daß die Gesetzgebung dazu kein Mittel habe. Eine Mindere locale Besteuerung aber, wie eventuell gefordert wurde, würde Sache der Landes- ■mgebung sein. Und der Regierungscommissar gab folgende Erklärung ab : Allen Abänderungs- | Rnfcn gegenüber ergebe sich für die Regierung zunächst die Frage, ob das Bedürfnis; einer | ?ftc'T,n so evident werde nachgewiesen werden können, daß mit einiger Sicherheit anzunehmen sei, es auch der Reichstag demselben sich nicht verschließen. Man müsse nun aber nicht ver- MWm, daß die hier erwähnten Uebelstände, vor Allem die von den Geschäften der kleineren M avten empfundene Beeinträchtigung ihres Gewerbes, großenthetls nicht in der Gesetzgebung,! U nn in den veränderten wirthschaftlichen und Verkehrsverhältnissen beruhten. Wir befänden | fc,Qbt unk , ZKA 7>u.d.?L« SSKäSiJ "'N ÄThS ÄÄbTA affe. 161 bfr dm Stall hei U werben. «um Erricht firr. ''4l.5ju beanftanbenTr? k ^uhlsbach, welche jT?j aenbit erforberlicheii^ kommen: D. 857 in (4018 Das L tntimal Vorm armr'ttags präc W 4006) (3963 a. M. ’ ' 60 Auflagen der Exped. d. Bltts. Mrk. Carl Wenzel. stellung- empfiehlt billigst Hierzu eine Beilage. 80 70 1714 171 14 58 B. C. a. die vo^ b. die zur c. die von d. die von e. die von merkend« 30 42 80 Pfg. per Hundert, empfiehlt 3999) erlebt hat, bedarf wohl feiner weiteren Empfehlung, diese Thatsache ist ja bei beste Beweis für feine Güte. Für Kranke, welche sich nur eines bewährten Heilverfahrens zur Wiedererlangung ihrer Gesundheit bedienen sollten, ist ein solches We>k von doppeltem Werth und eine Garantie dafür, datz es sich nicht darum 235 a 171 Mark 43 Pf 48 und 86 ä 85 Mark 71 Pf. b. von dem 4 o öligen Anlehen r r»- l^asnrfitrbe. Kasseler Braun, in Wasser abgerieben, Terra de Sienna, gemahlen und ganz, Katechu und chromsau es Kali empfiehl! 1647) L Müller aus der Mäusburg. 1 :;ir stelle zu bi Tollte eine W Wohnort« Die Grohl die vorst Den Großh 6857 M 4285 „ 16 Pf. 70 „ (3960 Ae FaßKiiiaHiie Ift* 9 cha mir I. 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Reichenbach, ^teerchzuud- hölzer Fabrik in Darmstadt übertragen haben. Magdeburg, 26. Juli 1876. <■ en<>r«S- I>«‘p <> f VKml'ttags pM Es habet lijitf der 49. Jti 3936) Eine ber ältesten und gediegm beutschen Lebensversicherungs - Anfl» tvohch wünscht mit 1=7 Eerbkn « Respcdableu Lentflkls^» in kleineren Städten und auf bem ÖcjP ton..... en ' (Beamten, Kaufleuten oder 4-» wirthen) behufs Cultivirung des lanv»v Geschäfts in Verbindung zu treten unv »» gefl. Offerten eub E. 0184- an noncen-Expedition von Vogler in Frankfurt a. fflh 8« Einem energiichen Manne, dem fl - binbungen zur Seite stehen, Gelegenheit geboten, sich mit Leicht g , schönes Neben-Einkommen zu sichern - * findet ein Solcher später eoent W "Tiit a vom 3V- o/otigen Anlehen r Lit. A. Nr. 2. 5. 74 und 132 ä 1714 Mark 29 Pf. 86. 93. 94. 124 und 154 ä 857 Mark 14 Pf. 2. 87. 114. 125 178. 205. 207. 215. 220 und Morgens 10 Uhr, sollen auf ber Gr. 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