Donnerstag, den 30. März L87«. den Rechnungs-Abschluß in Einnahmen und Ausgaben pro 1875 vor. Nach demselben verbleibt ein disponibler Ueberschuß von 15,793,121 Mark. Im Ganzen beträgt der Ausfall gegenüber dem Voranschläge 1,388,919 Mark, erheblich weniger als befürchtet worden. Aus der Kriegs-Conlribution sind nach, träglich an die Staaten des ehemaligen norddeutschen Bundes 24 Mill. Mark wendig ist. — General-Feldmarschall Graf Moltke hat jetzt zur Herstellung seiner angegriffenen Gesundheit einen sechsmonatlichen Urlaub erhalten; er begibt sich zuvörderst nach Ober-Italien, um dann längere Zeit auf seinem Gute Kreisau in Schlesien zu verbleiben. Während seiner Abwesenheit versteht Graf v. Wartensleben die Geschäfte des Chefs des Generalftabes. Berlin, 27. März. Abgeordnetenhaus. Der Finanz-Minister legte Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Dringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. jfofnlanti 5 Knochen, Werg^W '."dm gekauft von Rothenberge- Neuenweg 193. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Expedition: Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. DcutstLlnnd. Darmstadt, 27. Marz. Zu Ehren des von hier abberufenen königl- preuß. Gesandten, Herrn v. Wentzel, und seines beim hiesigen Hofe accreditir- ten Nachfolgers, Fürsten zu Lynar, hat heute im Großh. Residenzschloß Hoftafel stattgefunden, zu welcher das diplomatische Corps, die Spitzen der Civil- behörden, sowie die Obersthofchargen Einladungen erhalten hatten. Darmstadt, 27. März. Seine Großherzogliche Hoheit der Prinz Alexander sind nach zweimonatlichem Besuche am kaiserl. russischen Hofe heute aus St. Petersburg hier eingetroffen. Berlin, 26. März. Für die Gegenden, welche durch Hochwaffer gelitten, werden gesundheitspolizeiliche Anordnungen ergehen, namentlich sobald es sich um Wiederbeziehen der unter Wasser gestandenen Wohnungen, Reinigen der Brunnen handelt, damit zuvor nicht Menschen und Vieh das Wasser benutzen, Trockenlegung der Keller u. s. w. Vor Allem ist darauf zu achten, daß die zurückgebliebene Feuchtigkeit keine schädlichen Folgen habe; auch dar durchnäßte Viehfutter ist zu trocknen und zu lüften. Wünschenswerth wäre es, daß auch geeignete Vorkehrungen und Anweisungen für das Trocknen der Stu» benwände ergingen. Berlin, 27. März. Wie verlautet, — schreibt die „Wes.-Ztg." — l>te ab ist die Ibahn , «nfflngpr Piraten sind seit der französisch-britischen Expedition so übermüthig geworden, ' $r' '* ( daß ihre Ausrottung im Jntereffe des internationalen Handels dringend noth- ist Aussicht vorhanden, daß außer Großbritannien und Rußland auch noch an- d imWLeib.i! dere Seestaaten sich der Action Deutschlands wegen Unterdrückung der See- irbt im grift* räittiereien an den chinesischen Küsten anschließen werden. Die chinesischen Irr in Gjch e Leib.) ben 29. März lb‘ rstm Male: md Moll! oder: IK9 btutttyn Dicht' ilbtin v. S. MM' ffriederici-Hemr der Plätze: Wummtrirttr Spc . Platz 75 Pig : Nummerirler Eva atz IM IL PlatzSik : |)TX) 1875. Greiz, 23. März. Die Oefen der „Albertinenhütte" (Actiengesellschaft :: für Glasfabrikation) in Charlottenburg wurden am Montag auf Befehl der Direction ausgelöscht, und sämmtliche Arbeiter entlassen, weil em großer Theil it'felben in Folge der Aufreizungen eines von Dresden abgeschickten Agitators (bet behufs social-demokratischer Agitation dort Arbeit genommen hattt) der M den Social-Demokraten gegründeten und in Dresden donnlicirten Gewerk- der Glaskünstler bcigetreten war. Die Dtrection hatte vom Dresdener ( schlag bezifferte. Der Zuschuß für die Telegraphen-Verwaltung überschritt den Anschlag um 386,000 Mk.; der Ueberschuß der Post.Verwaltung blieb hinter Item Ekats-Ansatze um 1,575,000 Mk. zurück. Im Ganzen blieben die Ergeb- »iffe des Reichshaushalts gegen den Voranscklag um 11,200,000 Mk. zurück. Dem gegenüber ergaben sich folgende Mehrerträge gegen den Voranschlag: Zölle und Verbrauchs - Steuern 17,595,000 Mk., Wechselstempel - Steuer 289,000 Mk., Reichs-Eisenbahnen 149,500 Mk. Außerdem wurden Ersparnisse erzielt: an Zinsen für die Reichs-Schuld 204,000 Mk., bei der Marine- Berwaltung 500,000 Mk., bei der Subvention für die Gotthard-Bahn , 376,000 Mk. Im Ganzen ergab sich ein Ueberschuß von über 16 Mill. Mk. !lm acis 8 llbr, ,r zum Sterl Kichmcr 'Anzeiger Ailzeize- «nii Amtsblatt flr den Kreis Gießen. ißrs z (LiSäultJeil Mo. 86 Vorstande der Gewerkschaft einen Drohbrief mit dem deutlichen Hinweis auf die für einen Strike angesammelten Gelder (die Mitglieder mußten einen wöchentlichen Beitrag von 60 Pfennigen nach Dresden entrichten) erhalten, und forderte deshalb die Arbeiter auf, ans dem Strike-Verein auszutreten. Auf die Weigerung des Austritts erfolgte der Befehl, die Oefen zu löschen. K-Kerrtich. Wien, 27. März. Die „Polit. Corresp." meldet als hochofficiös: Auf Grund sehr energischer Einwirkungen Oesterreich-Ungarns und Rußlands aus die serbische Regierung hat der serbische Minister des Aeußern dem diplomatischen Agenten Oesterreich-Ungarns, Fürsten Wrede, folgende Erklärung in officieller Weise abgegeben: Tie serbische Negierung hat keinerlei Absicht, die Türkei anzugreifen, noch auch in irgend Etwas das Pacificationswerk der Großmächte zu behindern und sich dadurch einen Collectiv-Schritt derselben zuzuziehen. Die bis jetzt getroffenen militärischen Vorbereitungen sind nur eine Ergänzung der militärischen Organisation Serbiens, welche während der letzten Jahre vernachlässigt worden ist. SSM Pesth, 25. März. Das Ministerium hak die Munieipien angewiesen, alle Waffen- und Munitions-Transporte, die ohne Bewilligung des Ministeriums erfolgen, anzuhallen und zu confisciren. — Aus Neusatz wird gemeldet, daß die Comitatsdämme durchbrochen wurden. Im Bacser Comitat sind 4 Millionen "Joch Land überflutet. — Dem Pefther „Llovd" wird aus Ragusa gemeldet: „Die Verhandlungen zwischen den Jnsurgeuten-Chefs und Mukhtar Pascha haben zu einem Waffenstillstände geführt; während dieser Waffenruhe werden die ersteren mit den Commissären der Pforte über die weiteren Schritte zur Pacification verhandeln." AranKreich. Paris. Der „Culturkampf", d. h. der Conflict zwischen der römischer: Hierarchie, welche die staatlichen Gesetze nicht als verbindlich für sich anerkennen will, und dem modernen Staate, welcher darauf besteht, daß innerhalb seiner Rechtssphäre keine andere Autorität gelte als die seine, wird bald nicht mehr aus Deutschland beschränkt bleiben. Der Antrag des neuen französischen Unterrichts-Ministers Waddington, die Ertheilung der akademischen Grade dem Staate vorzubehalten, d. h. die Universitäten der Jesuiten der staatlichen Con- trole zu unterweisen, hat einen Wuthausbruch der klerikalen Organe zur Folge. „Der Krieg ist erklärt!" ruft das „Univers" aus. „Die Revolution hat seit Annahme des Gesetzes über den höheren Unterricht gegen dasselbe die Zähne gefletsckt; das Ministerium wollte seinen Autheil an dem furiosen Feldzuge haben; noch mehr, es beanspruchte die Leitung desselben, und dies ist nun der erste Streich, der, wie gesagt, eine Kriegserklärung ist." Schließlich droht das „Univers" mit dem äußersten Widerstande des „katholischen Gewissens." Das provocirende Auftreten des Leiters der katholischen Gesellenvereine Frankreichs in der Kammer gelegentlich der Untersuchung seiner Wahl läßt seinen dieffeiti- gen Collegen nichts zu wünschen übng. Wir sind begierig, ob diejenigen Leute, welche sich Tag sür Tag bemühen, ihren Lesern einzureden, daß an dem Streit zwischen Kirche und Staat bei uns nur die leitenden Staatsmänner Preußens und des Reichs Schuld trügen, auch Gambetta und der republikanischen Partei Frankreichs sür den Ausbruch desselben Conflictes in Frankreich verantwortlich machen und auch für ihre französischen Freunde einen „Culturkalender" anlegen werden? Watte, 26. März. Bischof Dupanloup stößt einen Roth- und Larm- schrei aus : Die Verfolgung der Kirche beginnt! Man will ihr ihre geheiligten Rechte rauben, und wenn man ihren Universitäten das Recht nimmt, Grade zu verleihen, ist die Axt an die Wurzel der Unterrichts-Freiheit gelegt! >Liefe Aufnahme der Waddington'schen Versprechungen in den klerikalen Kreisen war zu erwarten und sie wird an der Sachlage nichts ändern: Waddington s Gesetzesvorschlag wird eingebracht werden. Schlimmer aber als durch Alles, was der Unterrichts-Minister verspricht, ist das ultramontane Unterrichtswesen, bedroht durch den Entwurf des Physiologen und Abg. Paul Bert, der aus dem obersten Unterrichtsrath die geistlichen Elemente aller Consessionen entfernen will und vor Allem verlangt, daß in Zukunft die geistlichen Lehrer in mittleren und niederen Unterrichtsfächern ebenso gut wie die nicht geistlichen ihre Befähigung zum Unterrichten nachweisen sollen, indem sie sich einer Prüfung vor staatlichen Commissionen unterwerfen. Diese Forderung ist offenbar principiell richtig, sie findet Anhänger und sie ist dem entsprechend wohl geeignet, die ultramontane Partei mit Sorge zu erfüllen, denn ihre Erfüllung könnte dem Treiben der fr^res ignorants und ähnlichen Genossenschaften sehr unbequem werden. Paris, 26. März. Gestern gab der hiesige deutsche Turnverein ein großes Fest, dem der deutsche Botschafter und viele hervorragende Mitglieder der deutschen Kolonie beiwohnten. , — Urtier 20,000 Carlisten, die sich in Frankreich tiefinden und nach Spanien zurückkehren wollen, haben von der Madrider Regierung das dazu aber gesetzliche Bestimmungen nicht getroffen werden, so würde diese Summe durch das Gesetz über die Anleihe der 120 Mill, zur Förderung des Eisen- dahnbaues verwendet werden. Die bisher nicht verwendeten Restbestände erge» ben mit den neu bewilligten Beträgen die Summe von 113,641,822 Mark im ■ff TI Extraordinarium. Der Minister wünsche baldige kräftigste Verwendung der M h allbewilligten Mittel und hofft Verwendung zum Wohle des Landes. (Lebhafter • Beifall.) Im Fortgänge der Sitzung berieth das Abgeordnetenhaus in erster nad) ^eW'Or|e Lesung die Vorlage über die Einverleibung Laucnburgs ; nach Ablehnung der 12. von Virchow beantragten Commisstons-Berathung wurde beschloffen, die zweite Cajült^o. ' Lesung Gesetz-Entwurfs im Plenum vorzunehmen. Die Berathung des 3®* J ÜHtragö Kapp wegen Kündigung des Accessions - Vertrags mit Waldeck wurde ^vertagt, sodann eine Anzahl Petitionen nach den Anträgen der Commission er» ^>zkdigt. Schließlich fand der Antrag Schmidt wegen Aufhebung der fiskalischen Drücken-Zölle Annahme. M Berlin, 27. März. Der „Reichs-Anz." enthält eine Metiersicht der ’V,ben Ergebnisse des Reichshaushalts-Etats von 1875 nach Abschluß der Bücher der --rfn / »ei(^‘£auptfaffe für gedachtes Jahr. Die Ergebnisse sind befriedigend und rür :■ entsprechen den Erwartungen der Reichs-Finanz Verwaltung. Das Reichsheer nebst dem bayerischen Heer beanspruchte 8 Mill. Mk. mehr, als der Voran- eit liegt. ££^-—' ' vertheilt worden, und hat davon Preußen 19,400,000 Mark erhalten. Sollten joyd- ' ~ vermag. Sollte Letzteres her Fall sein, so wäre sehr zu wünschen, wenn den Polizei:. solches Verbot und endlich machen ihre Enkel ihr als Schwagersleute die Aufwartung. — lieber die culturbistorische Bedeutung und Wichligk.it dec Anzeigen belehrt uns der American Stationer; er sagt: „Wer Geschäfte machen will, ohne es durch aber sonst Niemand." Lokal-Noti gens wohlbehalten bter angekommen. Wirthschaftliches Anzeige mit: „Grands Magazins D . . . . vollständige Liquidation. Gratis! Jede Person, die hier für 15 Fr. kauft, erhält ihre Photographie, ferner gratis für einen Monat Clavierstunden; der Unterricht wird wöchentlich zweimal crthetlt und baue*t jedes Mal eine Stunde Der Unterricht wird in der Wohnung und zwrr durch eine Dame gegeben. Convenirt die Lehrerin nicht, so kann man eine andere wählen". — Dennoch liefert das Geschäft erstens die Waare, bann die Emballage, dann eine Pho tographie, und endlich eine Dame — die man auf Wunsch wechseln kann, mehr kann man für 15 Fr. wirklich nicht verlangen. Newyork, 27. März. (Per transatlantischen Telegraph.) Das Postdampfschifs des Nordd. Lloyd Habsburg, Capt. K- von Ernster, welches am 11. März von Bremen und am 15. März von Southampton abgegangen war, ist heute 3 Uhr Mor- Behandlung her Kühe, deren Milch nicht buttern will. Wenn bit Milch, sagt Gumprecht, schnell gerinnt, eine dünne Schicht Rahn von geringer Kon: sistenz bildet, welche durch eine Schichte Ra'.m von der bläulich aussehenden Milch getrennt ist und der Rahm schmierig ist, sich in einzelne Stücke zertheilt, welche in Gießen, 29 März. Unsere neuliche M'ttheilung ü . , „ Theat'raustührung von Seiten einiger Mitglieder des Burgerclubs zum Besten der Ueberschwemmten können wir heute dahin ergänzen, daß dieselbe Donnerstag den 6 »pril in W enzel's Saalbau stttttfindet. - Soweit das Programm dis jetzt festgestellt, wird nach etnem Prolog und leben: den Bildern: „Das erste Mittagessen", „Monsieur Herkules" und „Aus Liebe zur Kunst", aut Aufführung gelangen. Mit der größten Bereitwilligkeit und in anerkennend' ft er Weise hat Herr Kapellmeister Krausse die Mitwirkung der hiesigen Militarcapelle unter seiner persönlichen Leitung dem Unternehmen zur Verfügung gestellt. Die Eintrittskarten sind vorher zu lösen und es wird das Nähere hierüber tn oller Kürze mit Ausgabe des Programms veröffentlicht werden. --Zwei männliche Kanarienvögel, welche aus einem Ei ausgebrütet worden sind, zeigte Herr Salzmann in der letzten Sitzung der ornithologischen Gesell- ' v ~ " i. Beide Vögel, zum Verwechseln ähnlich, zeigen in ihrer Färbung ein reines Gelb mit dunkler Kappe- Das Vorkommen von doppeldotte igen Eiern ist schon mehrfach beobachtet worden, daß aber aus solchen Eiern Junge ausgekommen sind, ie sich so gesund und kräftig, wie die vorgezeigten Vögel entwickelt haben, ist eine interessante Thatsache, die bisher wohl noch nicht conftatirt fein dürfte wer die in Aussicht genommene — Aus Paris theilt man folgende dort tn vielen Exemplaren vertheilte Reclame- Asrika. . > . „ Kairo, 25. März. Der Prinz von Wales ist fcute hier angekommen ^fcV@efber^lt und von dem Khedive mit großen Ehren empfangen worden. Vermischtes. Vom Dorfe. Der Winter ist soweit hinter untz mit all' seinem tiefen Weh und Leid, das er mit feinen herben Gaben über so manche Gegend gebracht hat. Er kündigte sich schon als ein launiger, und rauher Gast an in seinem novemberlichen -Schneegestöber, welches dann Massen SchneeS onhäufte und btc Wege und Pfade unsicher machte. Als er ober mit seiner eisigen Kälte im December unS entgegenkam, da fdiaarten wir uuS in unfern Häusern eng zusammen um das wärmende Kamin; und dock alS wollte er uns necken und an die heiße Jultfonnc erinnern, so grollte „................- -...... , . . . . . . , ber Donner selbst in den kalten Januartagen Auch welche Angst beschlich daS Menschen einer reichlichen Menge herumsckwimmen, wenn der Rahm beim Schütteln augenblicklich F),r, als im Februar durch wochenlange Regengüsse Bäche und Ströme schwollen, daß schäumt und nach mehrstündigem Buttern sitz nur kleine stecknadelgroße gelbe Küchel: sie aus ihren Ufern traten und haushohe Wellen ganze Gegenden Überflutbeten, Häuser chen bilden, die sich nicht zu einer Masse vereinigen, so nimmt man tur eine Kuh und Habe der Menschen begruben und das Leben gefährdeten. Wer hat mit jenen 4 Loth Spießglanz und 6 Loth Koriander un' mach: daraus m t weißem Ka^e 3 Pillen, betroffenen Unglücklichen nicht mit empfunden das tiefe Leid, wenn wir die Schilde- von denen man jeden Tag früh eine gibt- Unmittelbar darauf wirb ein Trank au4 rrnacn der Ueberschwemmungen lesen? — Doch als im März der grausige Sturm 1 Hand voll Kocksalz, 1 Schoppen Essig und 2 Schoppen Wasser gereicht. In hart fast das ganze westliche Europa durchtoste, den Forst zerbrach, die stärksten Bäume näcfigen Fällen läßt man auf die Pillen einige Tage lang einen Trank von 1 Schoppen uieberrif?, Häuser abdeckte und sie bebend machte, da glaubte man das Ende nahe Essig folgen, indem man 24 Stunden lang 4 Loth Talg, 1 El und 1 Hand voll Sali Er ist nun vorbei, der Winter, mit feinen Stürmen und Fluthen, mit seinem Scknee bat digeriren lassen. ™thmenbiac Geld verlangt. Da die letztere dem spanischen Eonsul in Bayonne und EiS und nur die Erinnerung an all da« Furchtbare ist geblieben und auch diese Votywenvige iseio venu y ~ inn OHO ftrcä mr Nerfüanna gestellt möchte man verbannen, um nicht wieder ähnliche, wenn auch schwache Empfindunaen sür die Rückbeförderung der Carlisten 100'UU z B s g y l 1 -urchzuleben. Und dennoch werden in Einsender dieses immer wieder ähnliche Erinnert, so berälh sie gegenwärtig, ob der Credlt erhöht oder Vie (&ariqten in runflcn und Empfindungen wachgerufen, denn — er hat leider eine Spinnstude in seiner Frankreich belasten werden sollen- Nachbarschaft. Das Toben und Lärmen, das Schreien und Aufstampfen der Bursche ö 29 SH?än Die Regierung dürfte in der Amnestie-Frage in und Mädchen, mahnt es nicht an den dghmbrausenden Donner in finsterer Nacht? Parts, 29. Marz. >L g (rJLmi;rtnn einwilliaen — Die der Das Schleifen und Tanzm, bis weit über die Mitternacht hinaus, erinnert das Ilichl die Constitutrung einer neuen Gnaden-Commission emwtlUgem der Nauschen der Wasscrfluthen? Das Quiken und Quakm der Handharmonika Republik feindliche Haltung verschiedener Präfekten unD Unter-Praferten DUrsle untermischt mit stürmischem Gelächter, Poltern und Stampfen, cs ist uns ein klares fine neue PräfeklemBewegung beschleunigen. Bild vom pfeifenden Sturme, der die Bäume krachend und polternd niederwirit. Das SR-M.frttfUÄ 27 März Abends. Die Deplttirten-Kammer erklärte unnöthige Schießen nun gar, wenn durchaus keine V-ranlassung dazu da ist, das die XSerfatUe», • M snnnAnArHfbn Nähert Mitfckkll für aültia Leute in ihrer nächtlichen Ruhe stört, erschreckt und vom Schlafe aufscheucht, es erzeugt nach längerer Debatte die Wahl des Bonaparnste N Ich s g 3' nocj^ einmal alle Empfindungen, die wir bei der Entfesselung der Elemente gchudt diejenige des Bonapartisten Häntjens für ungültig. haben. Hauptsächlich werden die Sonntagabende dazu ausersehen, um die tägliche v a . Ruhe in nächtlicher Ausgelassenheit bis über Mitternacht hinaus auszutoben. Doch Niemand zeigt sich, diesem Toben und Treiben eine Grenze zu setzen, keine Ortspolizei _ < cy> c____bequemt sich, dem zügellosen Lärmen, Schießen und nächtlichem Unfug der -rwachscneil Brüssel, 2i. Marz. Eine vorbereitende Versammlung von Actionar n ^UflCn^ g^ch nur ein „Halt" zuzurufen. (?) Ungehindert geht dieses Vagabundenleden der Banque de Belgique wird in Uebereinstimmung nut Beschlüssen, die in fort, von Sonntag zu Sonntag und gerade auch jetzt in der Passionszeit. Da zeidni 1tnk Qfittirfl nffaüt worden, in der morgigen General-Versammlung der denkt MSN manchmckl, das Ende kommt- Entweder nun tbut der Polizeidiener nicht ^cnt c brinaen daß dieselbe keinerlei Entscheidung treffe, W- Pflicht und Schuldigkeit, um gegen diese nächtlichen Orgien einzuschreiten, ober Vanque de Belgique daraus Dringen, oap Dieieioe reiHeriei n , ist ihm überhaupt L-tnc Instruction ertheilt, wonach er Etwas dagegen zu thun bevor nicht eine neue General-Versammlung einverusen woroen. vermag. Sollte Letzteres der Fall sein, so wäre sehr zu wünschen, wenn den Polizei-. - _ . dienern strenge Maßregeln zur Verhütung solches nächtlichen Scandals ertheilt würde tznglanv. * Doch all dieser Unfug mit feinen Unannehmlichkeiten und Störungen wird noch weit o Oft cvm kündiate Lv'-d Sbaftesburv an, mehr ausgewogen durch die traurigen Folgen der Rohheit und Unsittlichkcit, zumal, London, 28. März. Im Uverhau,- kunvigie X.0.0 a., m(ln bebcnfti bl,6 Schulkind-r beugen dielcs Lreib-nS fein müssen. Da geh, er werde, sobald die Bill, betr. den Titel der Kontgm, die zweite uju g öe.in doch alle sittliche Anregung von Seiten der Schule verloren, alle guten Grundsätze Dassirt den Erlaß einer Adresse an die Königin Vorschlägen, worin Letztere er- werden im Keime erstickt, die Zerstreutheit und der Leichtsinn gepflegt, sowie Faulheit ftrtt-t bp« Titels Kaiserin" lieber einen Titel anzunehmen, welcher und Rohheit dadurch erzeugt. Bei solchen Mittheilungen hätten die Kreitzschulcom. ’H^t WJ und der Lmmlität ihrer treuen Untertßancn im Missionen ein offenes Feld ihrer W-rksamkeit, streng zu untersagen, daß in den Häusern mehr mit der Landes-Geschichte und der LoyaUiar lyrer neuen ^eciya.u. Schuljugend durchaus keine Spinnstuben stattfinden dürften. Ein ' ' ‘ ~ ' Einklang stebe. — Im Unterhause erklärte Anderson, er wünsche morgen die roürbe ÜIC[ Unkraut verhüten. ^Itifraae an die Regierung zu stellen, ob ein Präcedenzfall Dafür vorhanden fei, _ (Complicirte Verwandtschaftsgrade.) Ein seltenes Paar soll demnächst vor MA HA während der Parlaments-Session außer Landes begebe, dem Brliner Stmidesamte erscheinen. Der Bräutigam ist 35, die sehr reiche Braut L• XTJ mnliHt 1Ur ^ecbtfertiauna dieses auß-ra-wöhnlichcn 70 Jahve alt Di- L-tzi-r- weiß genau, daß der Zukünsüg- sie lediglich d-s Ä-lded wegm SB wichtige Grunde der Politik zur Aecylseriigung meie» auxcvg-wumu >ur Frau ni-umt, doch sucht sie für den Rest d-s Leben» ihr-Freude in dem G.danken, den Verfahrens angeführt werden konnten, und welche ^Icapregeln getroffen se Mam , zu dem sie ein unbegrenztes Vertrauen und eine seltene Neigung gewonnen um während der Abwesenheit der Königin Unzuträglichkeiten im Gange der ^att j.n Besitze eines hübschen Vermögen zu rotffen, wenn sie to>t ist. Die Verwandt- fprimihalten. Auf eine Anfrage des Marquis v. Hartington fchastSverhältnisse, welche auS dieser Jpeiratb entstehen werden, sind so curios, wie sie ^taatsgefchaffe ffrnzuyairem eru i t » Stande der varlamen- wohl noch nicht vorgekommen sind. Der 42 Jahre alte Sohn der Braut nämlich ist erwiderte Disraeli, er vermöge bei dem augendttcklichen e>tanDe Der P^amen w Mutter des Bräutigams verheirathet, einer Dame, die sich, tarischen Angelegenheiten einen Tag für Die -oeratgung uv er Die oura) vu obwohl 60 Jahre alt, eine seltene Frische und ein liebliches Aeußere bewahrt bat. So Mission Cave's veranlaßten Ausgaben nicht festzusetzen; falls jedoch Hartington lDtr$> her Bräutigam zunächst der Mann seiner eigenen Großmutter, der Schwieger- ^^dsslsvotum aeacn die Reaiernna vormschlagm beabsichtige, werde er einen natcr seiner Ettern und der Großvater seiner Geschwister. Auch muß er, wenn er sich ein ^avelSvotUM gegen w Jiegiaui B M » fSarfinaton von ihm er- mit seinem Großvater unterhalten will, zu sich sttb.r sprecken. Die Braut wird aus Tag für die Berathinig ' an ' 3 . der Schwiegermutter zur Schwiegertochter, ihr Sohn der Schwiegerv uer seiner Mutter, sucht, die Angelegenheit sm Dienstag oder Freitag zu besprechen. — Im Fort- . -- - - z.an8e der Sitzung des Unterhauses kündigte der Schatzkanzler Northcote die Vorlegung des Budgets für Montag an. — Eine Volks-Versammlung in Lei- , ., ... .. . . . . 5 „ d v , 9 . ' Qfnnnfimp Dpt ^itpl-Rill aus Anzeigen bekannt zu machen, verfährt wie der tuage Mann, welcher ein hübsches ceflei sprach sich m einer ResoluUou geg y . 1 Mädchen liebt und ibm im Dunkeln Handküsse zuwirst. Er weiß wähl, was er thul, weil dadurch constlstitioneste Schwierigkeiten geschaffen würden. ■ - ~ ztes-v-ere KeLanntmachung. Aufforderung. Ansprüche jeder Art an den überschuldeten Nachlaß des Johannes Nau II., lebig, Don Merlau sind binnen vier Wochen bei dem unterzeichneten Landgericht geltend zu machen, widrigenfalls die Vertheilung des Nachlasses nach Maßgabe der heute von den gerichtsbekannten Gläubigern gefaßten Beschlüsse erfolgen wird. (1511 Grünberg, den 20. März 1876. GroßherzoglickeS Landgericht Grünberg. Sellheim, Dr. Weiß, Landrichter. Landg.-Assessor. FieHeigerunge«. Samstag den 1. April, Vormittags 11 Uhr, sollen in dem früher Ockel'schen Hause in der Waagengasse circa 5000 Dachziegel, alteS Bauholz, Latten, verschiedene Fenster, 1 Herdchm meistbietend gegen Baarzahlung versteigert werden. (1514 Allgemeiner Anzeiger. Dienstag den 4. April l. I, Vormittag- 9 Uhr, sollen auf dem hiesigen Rathhaufe versteigert werden: Mk. Psg. 1) Erdauffüllung, veranschl. zu 76 2) Lieferung von Bruchsteinen, veranschlagt zu 1700 3) Maurerarbeit, veranschl. zu 1005 4) Steinhauerarbeit, „ „ 5068 5) Zimmerarbeit, „ „ 372 6) Dachdeckerarbeit, „ „ 198 7) Schreinerarbeit, „ „ 192 8) Schlosserarbeit, „ M 4736 9) Weißblnderarbeit, w „ 351 10) Spenglerarbeit, , „ 120 11) Gußeisenlieferung, „ „ 170 50 77 18 50 24 11 40 48 18 12) Pflastererarbeit, „ , 1460 52 Vor Beginn der Versteigerung soll die Lieferung von 252 Kubikmtr. Pflastersteineri tn Summission vergeben werden, wofür die Kostenüberschläge und Uebernahursbedin- gungen am 31. März und 1. April auf dem städtischen Baubüreau eingesehen werden können. (1547 Gießen, den 28. März 1876. Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Holzversteigeruug im Gießener Stadtwalde. Montag den 3. Aonl 1876, von Vormittags 9 Uhr an, soll im (Siegener Stadtwalde, in dem Districte Waldshut, nachverzcichnetes Holz versteigert werden: Prügelholz Stockholz ReiSholz Raummeter Wellen Eichen 4 — 500 Nadel 636,2 186 6950 1317 Nadel-Stangen mit 28,53 Fstrntr. Die Zusammenkunft ist auf der Licher Chaussee an der 5 Schneiße. Bemerkt wird, daß die am 20 März d. I. abgehaltene Holzversteigerung nicht genehmigt worden ist. (1550 Gießen, am 29. März 1876. Großherzogliche Bürgermetsterei Gießen- ________A- Bramm________ 1556) Freitag den 31. März, Nachmittags ‘/t2 Uhr, wird die Versteigerung von Möbeln, feiner Wolle, Stramin, Stickmustern, Perlen und Seide fortgesetzt. Joh. Müller, Ww., Wallthorstraße. Keilgebotenes. 1474) Ein einspänniges Pferdegeschirr zu verkaufen._______I Reiber, Gartfeld- Anzeige. 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W Ferber, Lindenpl löal) Eine Stube zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei _____Andreas Merz, Asterweg. 1495) Ein möblirtes Zimmer per 1. April zu vermiethen bei ________ Otto Luft, Metzger. 1499) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi net zu vermiethen. Neuenbäuen B. 100- 1509) Ein Glasergeselle, tüchtiger, selbst ständiger Arbeiter, sinder dauernde 93e= schäftigung bei ■£>• Keck- —1545) Stellen jeder Art werden nachge miesen durch das Vermittlungs- und Aus- kunfts-Büreau von I. G. I- Zimmer- mann zu Betzdorf a. d. Sieg.__________ 1525) Zwei tüchtige Küfer und 1 Lehrling sucht Louis Lony. Neustadt D. 210. 1512) Einen Arbeiter suchen Mettenheimer & Schultheis. : 1549) Unterzeichnete empfiehlt sich im Bügeln in und außer dem Hause. Johanna Psaff, Kaplansgasse C. 202. III. Jahrgang. Erscheint 2 Mal monatlich. Preis für das ganze Vierteljahr: 1 R.-Mk. nnrinrrniiiR “■ “= le™lleEl । Uroll Ausgabe von „Victoria“ beziehungsweise „Haus und Welt“, giebt in jeder Nummer den vollständigen Inhalt einer Arbeits-Nummer der beiden Zeitungen wieder. Kaufmännischer Verein Ordentliche Generalversammlung Freitag den 7. April, "Abends 8^ Uhr, in der Restauration Lahnstein. Tagesordnung: 1. B richt über das verflossene Vereinsjahr. 2. Rechnungsablage April 75/76. 3. Wahl des Vorstandes Zu zahlreicher Betheiligung ladet e geben st ein (154s ___________Der Vorstand. Meine Wohnung befindet fich von nun an im Wind ecker'schen Hause auf dem Kreuz. (1557 iS re Baur. Ein Realschüler kann in einer Favnlie Kost iinb Logis, sowie Forthülfe in allen Fächern erhalten. Näheres bei der Exped. d. Bltts. Megelgesellscliaft. Heute Donnerstag Kegelabend. (1558 faun meiner Baust,.llc am Luowigsplatze gegen Vergükung abgeladen werden. (966 Carl Odel.