vtrtinS werken hierdurch in kesyrechllng wegen de- ^er'LmmlungSlokal ist aus (503 ki!-Allsslhck fjilderqarteliö 1-n.« ■Ä®S n In CW£l--- 'M dattnackigftm Fallen 7; ■ To'mtf' hl"fit .... '0 Mrk Arrmkhrijtzbk- nanco erbeten an: Pro- L WmidPam, Leipzig, “Ä"* '« e- m. u \7nBn« »uiacbtit fltbeilt iu . • ' "5 vm meiner bttoüfrrten sotr -^eugizuhabm, g schwarzer Hund, (Sract) ! trennen Suiouchs tn |ben ; ,f rf - -tfrpffl/en, bat sich am rriaaffn. Lew ffiiebtrbrmgn 1 im .Löwen.' -k etn über gleiche Summen - anontirten SwM - Anleben <:r( em mvnbt^tnl 3-4mal! fbrelei noch vier Mal flOjä^l m', 75,000, 50,000, 30,000,; i. gebeten. ••ra'nhfie Jufunft griri'rben^ | Helegenbeit, j^cm em a bewrsken ist- I , mtrt «°S-b. ber (M< H (fdprtalien 'Anlage: ■rJieibelbKfr ___| jfärzT w en, 166 S^jgg ? Sl"bMÄb' m5b'«t< ? bqj,h,^ » --nnlch« • Kltrt. ui A o r i t i s ch e r Theis. Die Tarifwirtkscbaft der deutschen Eisenbahnen und die volkswirthschaftlichen Aufgaben der Eisenbahn- gesetzgebung. (Fortsetzung.) Die Industrie, die zur Herstellung eines Ccntners fertiger Maare oft ein Vielfaches von Roh- und Hstfsstoffen verbraucht, wird mit dem Endprodukt jn concurriren unfähig, wenn ihr der Bezug der ersteren durch Differenzial Frachttarife im Vergleich zu anderen begünstigten Plätzen erheblich ver- tfyeuert wird. Welche entscheidende Rolle die Frachtkosten bei den voluminösen Produc ten der Landwirthschaft spielen, ist bekannt, und wie die Krisis, in welcher sich der Ackerbau Deutschlands dermalen befindet, verschärft wird durch die geradezu als Importprämien wirkenden Frachtbegünstigungen auf russisches und ungarisches Getreide, dafür bringen die Congresse und die Fachblätter der Landwirthe alltäglich schlagende Belege. Lediglich das principlose Wettrennen um Wohlfeilheit der Fracht im einzelnen Falle, ohne Rücksicht auf Verhältnißmäßigkeit, wobei selbstverständlich die viclumworbenen „Haupt Fruchtmärkte" am besten fahren, trägt die Schuld an diesem, wie an dem Nebel der exceptionellen Begünstigung einzelner Orte. Hätte man die ursprünglich den Eisenbahnen als monopolisirten Transportan- stalten auferlegte Regel der Gleichbehandlung Aller nicht dermaßen a, s den Augen verloren, daß selbst persönliche Vergünstigungen in Form geheimer Frachtnachlässe sich einschleichen konnten, so würde es nie so weit gekomnien sein. Die Unzulässigkeit solcher persönlichen Begünstigungen ist zwar jetzt allgemein anerkannt, aber das System der localen Begünstigungen, der Differenzialtarif, steht noch in voller Blüthe. Man übertreibt die Schwierigkeiten der Durchführung des entgegengesetzten Princips, welches die Frachtsätze einfach nach der Länge des durchlaufenen Weges abgestust wiffen will, indem man sich aus die sehr ungleichen Bau- und Betriebskosten der verschiedenen Bahnen beruft, durch welche es denselben un- j möglich werde, auf gleiche Distanzen zu den nämlichen Preisen zu transportiren. । Darum handelt es sich gar nicht. Was Anstoß erweckt, ist die Thalsache, daß auf der nämlichen Strecke, wo also von verschiedenen Bau- und Betriebs , kosten gar nicht die Rede sein kann, dieselbe Transportleistung in dem einen । Falle so, in dem a«bereu anders taxirt wird. Gleichförmigkeit der Preise aus k den verschiedenen Linien ist selbstverständlich nur insoweit möglich, als der Besitz < von theuren und wohlfeileren in einer Hand vereinigt ist, so daß Vortheile i nnd Rachtdeile sich mit einander ausgleichen. ( Den verschiedenen Kosten, mit denen die verschiedenen Unternehmungen arbeiten, im Tarife Rechnung zu tragen, muß natürlich unverwehrt bleiben. E? könnte dies am einfachsten und ohne Präjudiz für die gleiche Rormirung des Tarifsatzes für die gleiche Längeneinheit in der Weise geschehen, daß den in Hinsicht auf Ban ober Betrieb oder beides zugleich besonders belasteten Bahnen, welche über breite Gewässer, Sümpfe oder durch schwieriges Gebirgs- t.rrain geführt sind, ein dem erhöhten Anlage-Capital, resp. der Raturalläuge entsprechendes Plus an „Tanfläuge" im Vergleich zur Baulänge zugestauden würde. Umgekehrt wäre die schon im preußischen Eiseubahngesetze von 1838 vorgesehene Erniedrigung der Frachten falls der Ertrag des gejammten Anlag Capitals einen gewissen, dort mit 10 pCt. jn hoch bemessenen, vielleicht auf 6 pCt zu normirenben Satz überschreitet, am leichtesten durch Verkürzung der Tariflänge ausznführeu. Selbstverständlich werden durch das System der Taristänge proportionaler Frachtsätze, wobei tie gebrochenen Sendungen bis auf den erneuten Zuschlag der Expeditionsgebühr bei j ber Unterbrechung mit den directeu Frachtsätzen übereinstimmen müssen, auch die Begünstigungen der längeren Transporte vo> den kürzeren durch Anwendung der sog. fallenden Scala ausgeschloffen, und das mit Recht, denn die zur Rechtfertigung derselben geltend gemachte größere Rentabilität der Wagen bei continuirlickem Laufe wird erheblich beeinträchtigt durch die mit der zunehmenden Entfernung vom Ausgangspunkte wachsenoe Schwierigkeit, den Wagen prompt zurück zu erhalten und dem vermehrten Risico, ihn auf lange Strecken leer retour laufen lassen zu muffen. Eben dieser Punkt pflegt vollständig übersehen zu werden bei ber beliebten Bevorzugung ber Transporte gewisser Producte, wie Getreide, aus weile Entfernungen, welche Sendungen nebenbei noch den Uebelstaud haben, daß fü je nach dem Ausfall der Ernten und Conjuncturen hifernuttircnbe, unb daraus sveculirende Bahnen ber Gefahr ausgesetzt finb, einen ansehnlichen Wagenpark zeitweilig gar nicht ausnutzen zu können. Aehnlichen periobischen Schwankungen nach ber Saison ober nach dem Tange ber Geschäfte, woburch der Brcnnstoffsbedarf von Fabriken und Hütten werken wesentlich beeinflußt wirb, unterliegt ber Kohlenversanbt, der schon in $o(ge ber mwermeiblichen Beschmutzung der Transportmittel einen eigenen, auf Sücftouren gar nicht zu benutzenden Wagenpark erfordert, welcher daher im besten Falle nur zur Hälfte seiner Leistungsfähigkeit ausgenutzt wird und that sachlich pro durchlaufenen Kilometer nur halb so viel einbringt, als nominell S'.Ä l tonrb; Die bekannte, durch eine nachhaltige Agitation der Koh- «n* 'i'-11 3U1" Glaubenssatz gestempelte und unter anderen Ä die Verfassung des deutschen Reichs übergegangene Forderung, daß Kohlen zum Pfemngtarff transportirt werden sollen, beruht aber gerade auf t'n der Laderaum de« Wagens bei diesen Productensendun- gen immer voll ausgenutzt werde, was bei deu Stückgütern nicht der Fall sei, u-ährend davon daß die Kohlenwagen leer zurücklaufen, Stückgüter aber meist ans H,n> und Rucktour zu befördern sind, nicht die Rede ist. (Fortsetzung folgt.) Januar. Geradezu warnen möchte man alle Diejenigen, 3 SnZ -!" MF rLnb' ^ Geldsendungen nach Frankreich geeignete °d°r Bankbillets zu verschaffen, vor der Benutziing der neuen Postanweisungen nach Frankreich, deren Gebühren ganz nnverbältnist- Postanweisung zahlt man für 50 Mk. 50 Pfg., ffii WO Mk. 1 Mk, für 200 Mk 2 Mk., für 300 Mk. 3 Mk. Dagegen fo^cn im Geldbrief (bei 15 Gramm Gewicht) 6S Mk. nur 50 Pfg., 120 Mk. 60 W- 18« ^k. 70 Pfg., 240 Mk. 80 Pfg., 300 Mk. 90 Pfg. Gewiß wird Niemand, der den Unterschied kennt, eine solche Postanweisung benntzen, ! V"n ®01l),0n er '"*t c'nmal ktwas schreiben darf, außer den Namen, so daß sich außerdem noch ein Brief nöthig macht. m' -3“n"oar' *um Botschafter erhobene bisherige italie- nsche Gesandte, Graf de Launay, batte vorgestern die Ehre, dem Kaiser fein n"-^^k'^ub'giingo.Lchreiben zu überreichen. Zu Viesern Zwecke fuhren nach der Wohnung des Grafen de Lannay gegen 1 Ubr drei prachtvoll geschirrte yofequipagen, nm das Personal der Botschaft nach dem Palais des Kaisers zu geleiten. Den Zug eröffneten zwei reich mit Silber gallonirte Vorreiter: zweite Secretär Chevalier L. Tugini und der t ? genommen ; im Fond des zweiten Wagen tCt ,®r“f ,be Launa», ihm gegenüber der Ceremonienmeister ® Pkrponcher; mi dritten Wagen fuhren der erste Sekretär Chevalier Ä. de Tost und der Militar-Attachö Graf Lucchino del Mayno. Die Herren Hmem ^'"'5 "q' ®nla i die prächtige Auffahrt bewegte sich i,ü lang- lamem Trabe die 8inbe„ entlang und erregte bei den zahlreichen Paffanten die Gewnwärt^«"'Ä'°"e-r'^ ^nIaiel !ourbe ber Botschafter vom Kaiser in Gegenwart de« Staatssekretärs des auswärtigen Amtes v. Bülow empfangen und iiberreichte mit kiirzer Aiisprache seine Akkreditive, welche der Kaiser nach entsprechender Erwiderung entgegennahm. Der Botschafter und die übrigen Herren wurde,, hierauf noch von der Laiserin in einer Privataudienz empfangen. . ■aerl,n' 2J; Januar. (Reichstag. Schlnß.) Der Äbg. Haffelmanii RUchickvi""" ausführlichen Rede die gegen die Locial-Oemokraten erhobenen ZÄ8 -'8cr schließlich abgelehnt wird. - 27. Januar. In der Eisenbahn Frage theilt die „Post-' mit: i^rLT h Ci,tC ®llbe ber °°ng'n Woche dem Staats-Mini- ?ch. .mg vor 'n dem toimic, ob nicht dem Laiidtage gegenüber . bestimmte substantltrte Darlegnug des Projekts erforderlich fein “L;, fta*t, "ner bloßen Vorlage, in welcher um die Ermächtigung der Sie- ^krhandlimgen mit bem Reiche über ei» sich nicht in bestimmten Grenzen bewegendes Projekt nachgesucht wird. n ■ 21. Jauuar. Man schreibt der „Köln. Ztg.": „Der gestrige lbend brachte uns arge Exc esse, hervorgeriifen durch Vie sortwährenden Verhetzungen des ultramontanen Blattes „Patriot". Derselbe veröffentlichte neulich mit der unschuldigsten Miene die Namen der hiesigen Ältkatholikei, und ivurde so gut von feinen Lesern verstanden, daß nod) an demselben Abend einem abgelegen wohnenden Mkarbollken, dem Geometer Jasper, die Fenster eiiiae- lv0.r^™ n,J'tbel,';, Dies wiederholte sich unter großem Tnmiilt jeden Morgen 'wd Abend zwischen 5 und 7 Uhr, wenn die Arbeiter der hiesigen Westfäli- schen Union" Schichtwechsel hatten, so daß in diesen Stunden stets Poliiei zi,r stelle sein inußte. Gestern Abend ging man aber weiter; man brachte dem I3,ahr,gen söhne des Hru Jasper, der sich vor das Haus gewagt, mit einem Dolche solche L-tiche an der Schläfe bei. daß das Gehirn aus den? Kopfe trat Uiid das Schlimmste zu befürchteu war. Aerztliche Hülfe war sofort zur Stelle ebenso Vertreter der Polizei. Sechs Verhaftungen sind vorgeuommeii und heute Morgen bei einer Eoufrouiation ist auch der Dolch-Held ermittelt wo,den. Da an mehreren Stelle,, die bloß sieben Manu starke Polizei „o'l,. wendig ,,„d vertheilt war so mußte „och um 10 Ubr gestern Abend eine Ab- tl,e,l,,ng von 30 Mann der h,esigen Husaren Hülfe leisten und bis beule Mor- gen 7 Uhr Wachtdienst thn», damit friedliche Bürger im eigenen Hanse des Vermischte H. — Daß Landgemeinden zu Städten erheben werden, ist nicht- Seltenes daß nber Städte wieder herabsteigen auf die Stufen von Landgemeinden, ist wenigiienS in Deutschland noch nicht oft dagewesen. Jetzt ha! sich der Fall in der Provinz Brandenburg ereignet. Der früheren Stadtgemeinde Trebschen im Züllichauer Kreise wird gegenwärtig durch einen Erlaß des Kaisers die Landgemeinde-Perfassung übertragen. Der kleine Ort, welcher nur wenige Hun ert Einwohner zählt (nach der Zählung von 1875: 277 Seelen), hat allerdings wenig „Städtische-". Sein Bürgermeister bezieht ein Gehalt von 24 Thalern und der einzige städtische Beamte ist der Nachtwächter. Literarische H. Die im Verlage von Paul Wolff in Leipzig erscheinende erste Deutsche illuftriite Jagd-Zeitung: .Der Waldmann. Blätter für Jäger und Jagdfreunde." Nedigtrt von Fr von JveinoiS, erscheint seit dem 1. October 1875 in Folio- Format zu dem billigen Preis von 4 Mk. 50 Pf. halbjährlich. — AuS dem interessanten Inhalt der Nr. 6 erwähnen wir: Die Jagd und die Fauna aus Franz-JosefSland, nach den Erzählungen der Oesterreichischen Nordpol-ExpcdiUors-Mitglieder, anfgezeichnet von Wilde m Groß. — Parforce-Jagd. Von HuntSman — Das Zünduadel-Jagdgewehr von Franz von Dreyse. Von Ew. Klingelhöller. — Zur Weihnachtszeit. Gedicht. — Christabend am Forsthause. Mit Original-Zeichnung von C- F. Deiker. — Naturgeschichtliche Beobachtungen und Seltenheiten: Eine seltene Stange, mit 2 Abbild. Folgen der Verletzung eines Hirsches. Eistaucher bei Gleiwitz. Ein überwachsenes Nest. Zu dem alten Kapitel: Verstand oder Instinkt? — Mannigfaltiges: Eigentümlicher Fang einer Wildkatze. Unvorsichtigkeit auf der Jagd. Bestrafter Bet ug. Wie lange Zeit muß Wildpret braten? Ober-TribunalS-Entscheidung. GuteS Jagdresultat. — Snefc tasche — Reichhaltiger Jnseraten-Theil. Auszug aus den Standesamlsregistern der Stadt Gießen. Vom 21.—28. Januar 1876. Eheschließung. 26. Jan.: Johann Heinrich Eiienbrand, Dienstknecht, mit Katharine Schultheiß. Geborene. 21. Jan.: Anna, T. v. Gottfried Pfeffer, Schlosser. — 20. Jan.: Friedrich, S. v. Wilhelm Hofmann, Gastwirth. — 18. Jan.: Heinrich, ein unehel. S. von auswärts. — 21. Jan.: Karl, S- v. Johann Wilhelm Peppel, Taglöhner. — 23 Jan.: Wilhelm, S- v. Clemens Fink, Arbeiter. — 19. Jan.: ermann Johann Carl Georg, S. o. Hermann Kiöcker, Schreiner. — 23. Jan.: Gustav, S. o. Christian Burkhardt, Ofenputzer. — 17. Jan.: Mathilde Josephine Anna Marie, T. v. Philipp Hecker, Locomotiv- sührer. — 22. Jan.: Elisabeth, T. v. Georg Vcith, Schreiner.^- 20. Jan.: Amalie, T. v. Dr Fritz Curschmann, Gymnasiallehrer. — 25 Jan.: Conrad Carl CH istian, S. v. Gottfried Müller, Kutscher. — 23. Jan.: Marie, T. v. Martin Stetnmeyer, Schaffner. G e st o r b e n e. 16. Jan.: Locomotivführer Schake, 43 I. 6 M- alt. — 23. Jan.: Marie, Ehefrau des Kutschers Philipp Kümmel, 28 I. alt---23- Jan-: Reinhold, ein unehel. S- von auswärts. — 24 Jan.: Ludwig, S. v Jsh. Heinr. Schneider, Schreinermeister, 2 M. 15 T. alt. Friedrich Müller, Schriftsetzer, 34 I. alt. — 25. Jan.: Amalie, T. v. Dr. F. Curschmann, Gymnasiallehrer. — 26 Jan.: Elise Caroline, T- v. Carl Kratzenberger, Schreinermeifter, 5 M. alt. — 28. Jan.: Richard, ein unehel. S. von auswärts. —27. Jan.: Anna, T- v Wilhelm Dörr, Schlosser, 6 M- alt. — 27. Jan.: Johanna Louise, T. o. Carl Emden, Schlosser, 8 M. alt. Auszug ilus den Kirchenbüchern der Stsdt Gieren. Evangelische Gemeinde. C o p u 1 i r t e. Den 26 Jan. Johann Heinrich Eisenbrand, Taglöhner dahier, des verstorbenen Krämers, Tobias Eisenbrand, in Gersdorf, ehel. Sohn; und Katharina Schultheiß, des verstorbenen Ackermanns, Johann Peter Schultheiß, ehel- Tochter. Geraufte. Den 23. Jan. Dem Kutscher, Philipp Kümmel, aus Wieseck, eine Tochter, Margarethe, geb. den 10. Jan. Denselben. Dem Arbeiter, Jakob Strack, aus Launsbach, ein Sohn, Johann Jacob, aeb. den 2. Dec. Denselben. Dem Kaufmann, Ludwig Ernst Kalkhof, eine Tochter, Mathilde, geb. den 28- Dec. Denselben. Dem Lackirer, Bernhard Mehrfeld, ein Sohn, Karl, geb. den 22. Dec. Beerdigte. Den 22. Jan. Ludwig Schmidt, Bürger in Laubers-Eschbach und Bergarbeiter dahier, alt 40 I. 3 M- 27 T-, gest den 20. Jan Den 24. Jan- Marie Kümmel, geb. Lammen, des Kutschers Philipp Kümmel Ehefrau, alt 28 I. 22 T-, gest. den 20. Jan. Den 26. Jan. Friedrich Müller, Schriftsetzer dahier, alt 34 I. 20 T-, gest. den 24. Jan. LebenS sicher waren. Der Zustand M verwundeten Knaben ist heute Morgen den Umständen nach günstig, aber nach der Aussage deS Arztes doch noch ein sehr gefährlicher. Für die nächsten Tage wird durch den Landrath noch mehr Gendarmerie deS Kreise- hierher beordert werden." Stuttgart, 27. Januar. Bei dem ständischen Ausschüsse ist ein Gesetz- Entwurf über die Verantwortlichkeit der Minister eingelanfen. Wie«, 27. Januar. Der consessionelle Ausschuß beschloß, dem Anträge deS Referenten gemäß, die von dem Herrenhause vorgenommenen Abänderungen des KloftergesctzeS en bloc anzunehmen. Im Verlaufe der Debatte erklärte der UnterrichtS-Mmister, er könne das Gesetz in der vorliegenden Fassung des Herrcnhanses nicht zur Sanktion empfehlen. Der Petitions-Ausschuß, die Petitionen, betr. die allgemeine Heeres-Reduction, berathend, beschloß im Unterhause die Einsetzung eines aus 9 Gliedern bestehenden Special-Aus- fchusses zu beantragen, welche über die Frage der Heeres-Reduction und der Einberufung des Delegirten-Congresses berathen und berichten soll. Pesth, 28. Januar. Deak's Befinden ist hoffnungslos. Die Aerzte erklären, daß jeden Moment die Auflösung erfolgen könne. Die Anverwandten und nächststehenden Freunde find ans Krankenlager berufen. Schweiz. Lokal-Notiz. Gießen, 29. Inn. Auf dem am 25. d. stattgehabten Viehmarkte dahier waren aufgetneden: 739 Stück Rindvieh und 128 Schweine. --Gestern Abend spät wurden die Bewohner der Mäu-burg durch lautes »Feuer'-Schreien aufgeschreckt. Ein paar Bengel machten sich da- Vergnügen durch die Straßen zu rennen und dabei .Feuer" zu rufen. Eine exemplarische Züchtiauna derselben wäre hier wohl am Platze. y * x- tu. ■ T” Di* Klagen des Publikum» über den Stadtpsstoerkehr mehren sich alltäglich wieder mehr. Wie wir uns erkundigten, sind z. Z. neun Poftunterbeamte erkrankt. Ob Hilt-mannschaft dafür eingeilellt worden, wt,sen wir nicht, können nur das constatiren, daß die Bewohner deS SelterSwcgS heute früh sehr i p ä t ihre Correspondenzen und Zeitungen erhielten. Heiliger Stephan hilf! Bern, 26. Januar. Heute hat der internationale Post-Kongreß seine Sitzungen wieder ausgenommen und nach Anhörung des Ansschußberichtes be schlossen, die Briestaxe für 15 Gramm nach British-Jndten und nach den französischen Colonieen auf 50 CtS. festzusetzen. Die Ratification dieses Beschlusses ist vorbehalten. Bern, 27. Januar. Heute wurde hier der Post-Congreß geschlossen. Die nächste Sitzung findet wahrscheinlich kommenden Juni in London statt. Nach der Unterzeichnung der Verträge hielt der Vice-Präsident des Bundes- rathes, Dr. Heer, die Schlußrede. Fassiaux (Belgien) drückte die Hoffnung aus, es möchte der Post-Union eine Eisenbahn- und Telegraphen - Union folgen. Italien. Atom, 28. Januar.AAuf dem heutigen Consistorium vollzog der Papst die Ceremonien der Mundschließung und der Mundöffnung an dem Cardinal Antici. — Der Papst ernannte 22 Bischöfe, unter ihnen den Domcapitular Meckert von Augsburg zum Bischof von Passau. Belgien. Brüssel, 27. Januar. Der Strike der Kohlenarbeiter nimmt endlich ein Ende. Die „Gazette be Mons" vom 25. Januar meldet, daß fast überall die Arbeit wieder ausgenommen worden und schätzt die Zahl der noch striken- den Arbeiter nur aus etwa 3000 Mann. Der „Progros de Charleroi" vom 26. Jan. sagt, daß nur noch eine sehr kleine Anzahl von Arbeitern nicht wieder angetreten sind und daß der Strike als beendigt betrachtet werden kann. England. London, 26. Januar. Um dem seit einiger Zeit bestehenden Mangel an Seeleuten in der königlichen Marine abzuhelfen, hat die Admiralität angeordnet, daß hinfort von der Beobachtung der Bestimmung, wonach Schiffsjungen nur anzunehmen sind, sofern sie des Lesen- und Schreibens mächtig sind, abgesehen werde. Zum Matrosendieust brauchen die Jungen das Lesen und Schreiben allerdings nicht, und überdies läßt sich dasselbe im Dienste noch nachträglich erlernen. Serbien. Belgrad, 27. Januar. Die Skupschtina drückte aus eigener Initiative und fast einstimmig den Wunsch auf Schließung der Session bis längsten- nächsten Dienstag aus.' Die Regierung stimmte dem Wunsche zu. iärtdi Ragusa, 28. Januar- Eine am vorgestrigen Tage in bedeutender Stärke mit zwei GebirgS-Batterien aus Trebinje ausgerückte türkische Truppenmacht wurde von den Insurgenten angegriffen; jedoch wurden die Letzteren zu rückgeschlageu, worauf sie nach Vukowic retirirten. Zu gleicher Zeit fand en Kampf bei Ne um (?) zwischen den vordringenden türkischen Truppen und den Insurgenten statt, welcher angeblich mit dem Rückzüge der Türken endigte. Zur Deckung des Rückzuges sollen schließlich die türkischen Schiffe mit Geschütz- feuer in den Kampf eingegriffen haben. ArucriLa. New-Aork, 27. Januar. Hier eingelausene Melduugeu bestätigen, daß der Ausbruch des Krieges zwischen den Republiken Guatemala und San Salvador bevorsteht. Nesoildere ZLckanntmachung. Oeffentliche QtufforberiinQ. Durch das nach kurzem Leiden erfolgte Ableben des I o h s. B e ck e r III. von Burck hardtzfelden, finöc ich mich im Auftrage der Wittwe veranlaßt, sämmtliche Gläubiger welche noch rechtliche Ansprüche an Obigen haben, aufzufordern, solche bei mir durch richtige Legitimation geltend zu machen, da im Unterlassungsfälle bet weiteren gerichtli chen Verhandlungen, die Säumigen nicht mehr berücksichtigt werden können. Burckhardsfelden am 27. Januar 1876. 502) Daniel Heuser. Allgemeiner Anzeiger« Versteigerungen. Bekauntmachmtg. ^ie im Laufe des Jahres 1875 auf das Polizei-Büreau abgelieferten gefundenen, von den Verlierern jedoch nicht reclamirten Gegenstände, darunter goldene Finger- und Ohrringe, sswie eine goldne Broche, sollen zu Gunsten der Armenkasse Mittwoch den 2. Februar d. I., Vormittags 10 Uhr, auf dem hiesigen Rathhaus öffentlich versteigert werden- Gießen, am 26. Januar 1876. Der Vorsitzende der Armen-Deputation: A. Bramm. Arbeitsversteigerung Mittwoch den 2. Februar I I., von Vormittags 9 Uhr an, sollen auf dem hiesigen Rathhause versteigert werden: Mk. Pfg. 1) Maurerarbeit, veranschl. zu 2460 2 2) Steinbauerarbeit, „ „ 1718 90 3) Schlosserarbeit, „ „ 1927 70 4) Weißbinderarbeit, „ „ 60 50 5) Pflästererarbeit, „ „ 101 81 sodann wiederholt: 6) Zimmerarbeit, „ 69 75 7) Fuhrleistungen (Erdauffüllung,) veranschlagt zu 2880 — Gießen, den 28. Januar 1876. (510 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen A. Bramm. Holzversteigerung. Montag den 31. Januar 1876, von Mittags 12 Uhr anfangend, soll im Lang-Gönser-Gemeindemald, District „Haide" das am 12. d. M. versteigerte und wegen zu geringem Gebote nicht genehmigte nachverzeichnete Holz nochmals versteigert werden: 198 Nadelstämme von 14—60 Zentimeter Durchmesser und 6—16 Meter Länge, '16,79 Cubikmeter enthaltend, 65 Nadel-Stangen von 6—13 (Zentimeter Durchmesser und 6—12 Meter Länge, 3,52 Cubikmeter enthaltend. Die Zusammenkunft ist auf dem Vicinalweg nach Ho-lzheim am Wald. Lang-Göns, den 27. Januar 1876. Großherzogl Bürgermeisterei Lang-Göns. B r ü ck e l. (501 W;; 516) Sine hinter Dem Gütt> ,-MligenB-uges Mß- unl Baugi mlchen H-ntk-rtt :uno Achse» m ■ jsoss öffentlich Mklst Hierzu & L. Hebt 3'f Gießen, Den 2 Ml dei Cbr »?)____Bw! Roberfs Sti ®'c Ptobatcg IX'?;MWnnn, - ««katarrhaijjch «i ^«merdt'fdjc? p aus der Fa kNi-i-r.w tu“W«e7uäl,1I“nj® «•nmtjj Q5ßell,5mef UM !6emiifcIM8e “nb®r (■ jhf JJ Maui, " Bitt l'St' Cafe 1 Boden heim er M Teidesheimer , Nierßeiner , Zeltinczer (Mosel) , Dl)kr-^nczelheimtt Bei Abnahme v frei ins Haus. 75’29. Ein MkS A7 lMfcn. Lob, Keilgelio 497) Ein rut erh- ^itrhemaoen stehl zu v Jnlob Hellwi, 47ö) Eine ürope Pi s ofort zu verkamen bei Wilb. Klee 450) Ein Stückchen-l zelegen, ist zu verkaufei 8xped. d Blit< -ische A Uinpsiehlt biöißft G". A an einer Lteinkohlen Prima-Oualität, bei (471 äußersten Gaubickelheimer 1875r 1874c Cafe Ebel pr. Liter ohne Glas. Mark r/ 1870c 2 Bordeaux u u Abnahme von W husten, ist der Mayer'sche (515 s n’ ro Geers Klein I 478) Q 15b Affenthaler Roth 1 Oberingelheimer 1 Deidesheimer Laubenheimer Niersteiner 1 Rüdesheimer 11 Centi- 15 Meter Bodenheimer Deidesheimer Niersteiner Mk. 1 Mk. Gegen jeden alten Husten! Brustschmerzen, Reitz im Kehlkopfe, Heiserkeit, Verschleimung, Blutspeien, Asthma, Keuchhusten u. Schwindsuchls- Carl Denmtli Neuenweg B. 183. 70 80 80 jireno- 1,40 1,40 1,40 J 401 20) 70 3/4 Liter mit Glas. Pf. u Bei Abnahme von ifrei ins Haus._______ verzeichnete reingehaltene Weine zu den beigefügten Preisen abzugeben: i: mit Marine Schultheiß. Jan.: Friedrich, tz. v. . S von aufwärts. - - 23 )an.: Wildelm, Carl Georg, <5- v. : 'uan Lurkhardl, Osen- : Hecker, Licomoliv- ;:r.ctr. r- 2U 3«.: Analie, .7.: sonrav Carl Ch iftian, , L p. Dlarhn Sketnmeyer, 12 Flaschen (174 Gasthaus xini Löwen« 416) Durch günstigen Einkauf bin ich in der Lage, unten Gegen Magenleiden, Unterleibsbeschwerden, Hämorrhoiden, allgemeines liebet j befinden und Schwächezustände jeder Art gibt es fein besseres Hausmittel als di« Achtungsvoll W. Hofinan n n hr 5tatit Gikken. £76. Länge, 19 Fickten-Stan.ren, von 6 b«s Meter Durchmesser und 6 bis Länge, öffentlich versteigert werden. Das Holz lagen unmittelbar Zeltinger (Mosel) Ober-Ingelheimer 516) Eine auf dem Bahnhof der Oberhess. Eisenbahn dahier hinter dem Güterschuppen und im Souterrain desselben lagernde, der ehemaligen Baugesellschaft der Oberhess. Eisenbahnen gehörende Parthie Meß- und Baugerathschaften sowie Materialien aller Art, unter welchen Handkarren, Achsen nebst Rädern von Kippkarren, Gestelle und Achsen von Rollwagen, Schippen, Schrauben und altes Eisen, soll öffentlich meistbietend gegen baare Zahlung versteigert werden. Hierzu ist Termin an Ort und Stelle auf Mittwoch den 2. Febr d. I», Vormittags 9 Uhr anberaumt. Gießen, den 28. Februar 1876. ^roschc'.zvqlickes OrtSqericht. Lüdeking. „Weiße Lebens-Essen)" von Apoth Jut. Schrader, Feuerbach-Stuttgart. Chaussee. G'ünbeg, den 28 Januar 1876. Grotzherzogl'che Büi germeifteiei Gründe, g Pracht Wenzel «fcBode in Hießen, - ^lafd)iiinifabrili & Eisengießerei, empfehlen sich in allen vorkommenden Reparaturen an Dresckrma- schinen, Einsetzen neuer Feuerbüchsen und deren Reparaturen an Locomobilen unter Zusicherung prompter und billiger Bedienung. Holzversteigennig. 526) Donnernag den 3. Februar l. 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M. ® Hauptlagcr: Eckenheimer Landstrasse 183) dem Fricdbofe gegenüber. । Multrrtiigrr: Brückhofstrasse Nr. 12. [1L etss || Scilg^otenes. 497) Ein rut erhaltener einspänniger Pferde wag en steht zu verkaufen bei Jakob H ellwi gs Wittwe in Lich. | 476) Eine große Parthie Packkisten ist sofort zu verkaufen bei _____Wilb. Klee, am Marktplatz. ~ 450) Ein Stückchen Land, im Älten Feld ! gelegen, ist zu verkaufen. Näheres in der : Exped. d Bltts._________ Montag den 31. Januar, Nachmittags 2 Uhr, sollen im Pfandlocal 1 Petroleum-Kochherd, 1 Küchennsch, 2 Wagen meistbietend versteigert werden. (523 Gießen, den 29. Januar 1876. GroßherzoglicheS Ortsgericht Gießen. Müller. lUIKIIl «^UU|C, UlJUIlUtl 3 IUU UHU uuy l llll AJllC [UIV, JUUIC I dieses berühmte Hausmittel fehlen. Tausende verdanken demselben Linderung und . j Heilüng von schweren Leiden. Flacon 1 Mark bei Apoth. H a r b in Allendorf a. d. Lda. V. l 8«Qlb,ilIt ' iat gen in der Expedition. (212 508) Ein braver Junge wird auf so« gleich gesucht von Emil Noll. JLidU® beginnt wieder Buchhandlungen, oder gegen Tin- n 10 Briefmarken k 10 Pf direc (519 So ist rf M 45) Docter «fc Katz 528) Anfang 8 Ufer. — 30 Pf. 295 512) D i e (531 Mette Deutsche Pgstdampfschissfah't H Becker. vermiethen E m i l Pi st o r. vermiethen. ver« ere bet Stadt ;n verkaufen 441) D.'s von Henn Verwalter Müller bewohnte Logis in meinem Hause arten ist per 15 April an eine kleine Familie zu liölc’d Tanzstunde nach Newyorki jeden Son n a b e n ö. I.'Caj. 500IN. U. Eaj.3'0ä1. Zwischendeck 12*) M. 12 Größen, neuester und bester Eonstrnction, ganz von Eisen und Stahl gebaut, schneiden ohne Näderausmechslung 2 bis 5 Längen Häcksel. nach Äew-Orleaii*: 2. Febr. I. März. Cajnte 630 M. Zwischendeck 150 M. angckonnnen. Gieß« n, 20. Januar. 520) Ein lediges Frauenzimmer sucht Stelle als Wärterin, nimmt auch sonstige Arbeiten entgegen. 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Die zahlreichen darin aba.drucllen - : Danknyreibeu beweise«, daß selbst solche «kranke Jänüri) Hilfe gesunde«, die, der Verzweiflung . pnUe, rettvngvlo- verlöre« schienenr vd follte H da der d,c0 vorzügliche werk in keiner r-sa. A inillc fehlen Mr Man verlange und nehm« 'A"'ir da- „Ällnftrirte vriatnalwerk von A dichter'» Verlag» Anstalt in Uetp-tg", welche aus Wunsch auch einen «uvzua btö* tr,\ selben gratis und franco versendet. dings der Umfanfl m gehoben haben, der worben ist, indem \ offenbar sehr unten Zeitung Nachweis e verkehr effectiv Gell den erteilt billigen Slückgüterverkehr e ans-leichen müsse. Das Alleison I der Staatseisenbahi lifirte Berthenernng von i Million Ma intfpriingen ist, rod inländischen Kohlen der Bestimmung bi der Erweiterung de tert, und, roei( tnl in Äuostchl gefiellt Wiiibmiiiiirf/ne t>ei Zällen an'5 JaMjid| der Kohlcnpreise in Hutt Iibcrhissigeu Ep ^)winbel in zroch hange steht. 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