ttr Samstag, den 29. Juli flS?G K». 194 AMge- und Amtsblatt sm den Kreis Greßen. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit BrtnaerLohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich • Mark w Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme bei Montggs Expeditio«r Schulstraße, Stt B. Nr. 18. •11. nloquiften Professor J Jciitfcüfanfr. ’tnmmg über die Lelstm» 1t,' ßcn 31. 3«li I den Hofgerichtsrath bei dem Hofgerichte der Provinz Starkenburg, August Bötticher, zum Geheimen Justizrath zu ernennen; den Stadtgerichts-Assessoren und Richtern bei den Bezirksstrafgerichten Darmstadt, bezw. Gießen, Justizräthen Dr. Carl Meise! und Ludwig v. Sckmal- kalder, den laufenden Rang eines Hofgerichtsraths zu verleihen. den Stadtgerichts-Assessor und Richter bei dem Bezirksstrafgericht Darmstadt, Justizrath Dr. Kritzler, zum Hofgerichtsrath bei dem Hosgerichte der Provinz Oberhessen; den Landgerichts-Assessor und Richter bei dem Bezirksstrafgericht Michelstadt, Carl Bonhard, zum Hofgerichtsrath bei dem Hofgerichte der Provinz Starkenburg; ebenso den Stadtgerichts-Assessor bei dem Stadtgericht Darmstadt, Justizrath Carl Vogel, zum Hofgerichtsrath bei dem Hofgerichte der Provinz Starkenburg — mit fernerer Verwendung als Hülfsarbeiter bei der Commission zur Bearbeitung eines bürgerlichen Gesetzbuchs für das Deutsche Reich; den Landgerichts-Assessor bei dem Landgericht Darmstadt, Wilhelm Walther, unter Belassung in seinem seitherigen Amte zum Richter bei dem Bezirksstrafgericht Darmstadt; den Landgerichts-Assessor bei dem Landgericht Groß-Umstadt, Bernhard Freiherrn v. Dieniar, zum Landgerichts-Asiessor bei dem Landgericht Michelstadt, unter Uebertraguug der Functionen eines Ergänzungsrichters bei dem Bezirksstrafgericht daselbst; den Landgerichts-Assessor bei dem Landgericht Reinheim, Johannes Heß, zum Landgerichts Ass-ssor bei dem Landgericht Darmstadt; den Landgerichts-Asiessor bei dem Landgericht Grünberg, Dr. Albrecht Weiß, zum Landgerichts-Assessor in Groß-Umstadt; den Secretär bei dem Bezirksstrafgericht Gießen, Johannes Jttmann, zum Laudgerichts-Asiesior bei dem Landaericht Grünberg; den Gerichtsaccessisten Wilhelm Süffert von Affenheim zum Landgerichts- Affeffor bei dem Landgericht Schotten; den Gerichtsaccessisten Ludwig Seibert aus Darmstadr zum Landgerichts- Affeffor mit vorläufiger Verwendung bei dem Landgericht Zwingenberg; den Gerichtsaccessisten Wilhelm Herzberger aus Gießen zum Landgerichts- Affeffor bei dem Landgericht Reinheim; sodann am 24. l. Mts. den Gerichtsaccessisten Dr. Johannes Räder aus Schimsheim zum Honorar-Substituten des Staatsprocurators in Alzey zu ernennen. Berlin, 25. Juli. Der Gebrauch der verschiedenen Coupons als Zahlungsmittel hat schon früher zu Klagen geführt, deren Erneuerung wiederum die Frage nahe gelegt hat, ob gegen diesen besonders in Fabrikgegenden beobachteten Mißbrauch 'auf dem Wege der Gesetzgebung einzuschreiten sei. Ein solches Einschreiten möchte aber doch seine Schwierigkeiten haben und hier mehr als anderwärts Selbsthülfe am Platze sein. Es ist das gerade so wie mit dem überlangen Creditgeben. Wenn eine Vereinigung Statt findet, daß entweder gar keine Coupons oder höchstens bereits fällige Coupons anerkannter Staats- oder diesen gleichstehender Jnhaberpapiere in Zahlung genommen haben, so wird dem jetzt mit Recht beklagten Unwesen noch am ehesten abgeholfen sein. — Eine andere, dem Handels-Minister mehrfach von berechtigter Seite vorgetragene Beschwerde, wonach die Reichsbank verpflichtet werden soll, Noten von Privatbanken in Zahlung zu nehmen, ist an sich aller» dings gerechtfertigt, kann jedoch nur vom Reichskanzler erledigt werden, an welchen die preußische Negierung sich also zunächst würde wenden müffen. Wie es scheint, befolgt die Reichsbank auch in dieser Beziehung die Ueber- lieferung der vormaligen preußischen Bank, welche nur bestimmte Priv.ttbank- noten annahm, um sie den Instituten, welche sie ausgegeben hatten, alsbald wieder in Zahlung zu geben. Jetz't aber, wo auch die Privatbanken vermöge des Gesetzes eine Gewähr bieten, könnte in dieser Beziehung doch eine andere Praxis.eingeführt werden. i btfätW. ä. VadtkommM: 1 rvtl-Kneist, Fiat detz Kaisers und Xot mg 7-yut. _ iirlklluii) Anomischen DarstM NWkller Verbindung: in der höchsten Stufe l indenplg,^ ■bl ewj»1"' „M** i t»»! beschäftigt, die darauf gerichtet sind, zu ermitteln, welche Resultate die Veranlagung der Kirchen-Steuer auf das ganze Einkommensteuer-Capital und nur auf dieses liefern würde. Die Nothwendigkeit einer Aenderung in der Veranlagung der Kirchen-Steuer in der angedeuteten Richtung wird allgemein anerkannt. (N- H- V.-Bl.) Darmstadt, 26. Juli. Heute beendigte die erste Kammer zunächst die Derathung über das Budget, und es gelangten hierbei die Anträge des Ausschuffcs fast durchgängig und meist ohne Debatte zur Annahme. Aus der geringen Zahl der Abweichungen heben wir hervor, daß das Plenum für die Universität Gießen (außer den vom vorigen Landtag schon bewilligten und in dieser Periode zu übertragenden 301,715 Mrk.) noch weiter die von der Regierung geforderten, von zweiter Kammer gestrichenen 90,000 Mrk. entgegen dem Antrag des Ausschusses erster Kammer, welcher einen Dissens hier vermieden wiffen wollte, bewilligt. Unter den von der ersten Kammer nicht genehmigten Abstrichen der zweiten Kammer ist insbesondere der Abstrich bezüglich des Gehalts eines Dirigenten der Ober-Forst- und Domäncn-Direction zu erwähnen. Die zweite Kammer wollte Vereinigung der Direction der genannten Behörde und der Ober-Rechnungs-Kammer. Die übrigen Gegenstände der Tagesordmkch wurden fast ohne Debatte nach den Ausschuß-Anträgen und im Sinne der zweiten Kammer erledigt. Bewilligt wurden namentlich die Staats-Unterstützung für Heidesheim, die Forderung für das neue Gymnasium in Worms, die Forderung für die Station Isenburg und den Main-Neckar-Bahnhof dahier nnd die Forderung für die baulichen Veränderungen im Ständehause. Bezüglich der For derung für die Main-Weser-Dahn werden abweichend von der zweiten Kammer mir 800,000 Mk. bewilligt, und bezüglich des Gesuchs der Stadt Ortenberg um Herstellung der Zweigbahn Stockheim-Ortenberg sprach sich das Haus für einfache Ablehnung aus, während die zweite Kammer die Regierung ersucht haben wollte, mit Ortenberg in Verhandlung zu treten, um die Sache in entsprechender Weise zu erledigen. Darmstadt, 27. Juli. Des Großherzogs Köntgl. Hoheit haben am 22. l. Mts. allergnädigst geruht: Den Director des Oberappellations- und Cassationsgerichtes, Dr. Otto Zentgraf, zum Präsidenten dieses Gerichtshofs zu ernennen; dem Oberappellations- und Casiationsgerichtsrath, Dr. Otto Hallwachs, dm Charakter als Geheimerath und dem Oberappellations- und Cassationsgerichtsrath August Decker das Rlt- , terkreuz erster Klasse des Philipps-Ordens zu verleihen ; die Hofgerichtsräthe Dr. Theodor Kleinschmidt bet dem Hosgerichte der Provinz Starkenburg und Carl Eckstein bei dem Hofgerichte der Provinz Ober- h essen zu Oberappellations- und Caffationsgerichtsräthen; den Hofgerichts-Director bei dem Hofgerichte der Provinz ^Starkenburg, T-r. Heinrich Stüber, zum ersten Direktor desselben mit dem Charakter als : Geheimerath; orMand« t( i-h mich mit M jfpcfoM c >■: Gießen, ant 27. Juli 1876. Betreffend: Anstellung von Handarbeits-Lehrerinnen. , Die Großherzogliche Kreis-Schul-Comnusswn Gleßen an die Schulvorstände des Kreises. Nack einer Mittheilung des Vorstands des Vereins „für Frauenbildung und Erwerb" an die höchste Schulbehörde wird zu Ende September d. I. wieder eine Anzahl Lehrerinnen für weibliche Handarbeiten (Jndustrielehrerinnen) ihre Ausbildung beendigt haben. ; , . Sollte eine oder die andere Gemeinde darauf reflectiren, eine solche tüchtig vorbereitete Lehrerin für Ertheilung des Unterrichts in den weiblichen Handarbeiten an brr Schule anzustellen, so sehen wir betreffender Anmeldung bei uns baldigst entgegen und werden wir den anfragenden Gemeinden Auskunft über die Kosten der Anstellung rc. ertheilen. Sie wollen in Gemeinden, wo keine Arbeitslehrerinnen angestellt, die Verhältnisse aber der Art sind, daß dies geschehen kann, mit den Ortsvorstanden desfalls ins Benehmen treten und uns den Erfolg baldigst anzeigen. I. V. d. V-: . Dr. Hoffmann, Regierungsrath. _____ Hlaud J* ton 6nna MM tu MaMHnuM M. mur . -,tt nw cCr fit , i- y. , A ,3’ . "tiiSfflii'J Darmstadt, 25. Juli. Heute trat die erste Kammer und zwar zu- nächst zur Berathung des Budgets zusammen. Auf der Tagesordnung stand die erste Hälfte des letzteren, die meist ohne jede Debalte wesentlich im Sinne Hoim-nWll. | der Ausschuß-Anträge zur Erledigung kam. Nur in einem nicht unwesentlichen : titngtn fluriM wr -| $ßunfte wurde der Ausschuß-Antrag nicht genehmigt. Bezüglich des Polytech- riikums hatte nämlich der Ausschuß, entgegen dem Beschluß der zweiten Kammer, das Ersuchen an die Regierung befürwortet, die Ausgaben für Landcs- Uinversität und Polytechnikum thunlichft zu beschränken, „nöthigensalls durch Verlegung des Polytechnikums nach Gießen." Für diesen Zusatz stimmte nur v. Schenck, Deininger, Graf Laubach und v. Willich. Darmstadt, 25. Juli. Dem Vernehmen nach sind die Großh. Ober- Steuer-Direction und die Steuer - Commissariate zur Zeit mit Erhebungen MF* •3« Ptch!. ” SS,»:-6 s..f t 'M y mf!>r Statt. Seilz ;tte zu Dtmiet^n. 3 ilbj- Frankfurter js b ?u bezieh ^.'3 Plrr, Neuenlms \ an einT: mirtben. Frrber, Lindenpla L (jVfl i'rrrttfi. Berli«, 26. Juli. Nach zuverlässigen Berichten Rußlands ist dort die Stimmung gegen die Deutschen eine aufgeregtere als sonst und der längere Urlaub den ein verdienter Minister deutscher Abkunft in einer Weise erhalten, daß sein Wiedereintritt nicht mehr zu erwarten, ist nur eins der vielen Symp- tome; namentlich ist man der Ansicht, daß di- „D-utsch-n" in amtlichen Stellen vorwiegend verwandt und diese somit den Rusten entzogen würden. Wurde schon Nicolaus der Deutschfreundlichkeit verdächtigt, so wird der jetzige Lrar noch mehr von diesem Verdachte versolgt- Daß unter solchen Umständen die schon lange schwebenden, besonders auf den Trenzverkehr bezüglichen Unter- bandlunaen keinen Erfolg haben, ist leicht begreiflich, doch ist, davon abgesehen, Ruüland schon sehr lange gewohnt, Deutschland oder richtiger Preußen gegen- über eine Stellung einzunehmen, die ihm Manches möglich macht. Münster, 22. Juli. Das heutige „Amtsblatt" enthält folgenden Steckbrief • Der wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt zu einer Gefäng- nlßstrafe von einem Jahr vernrtheilte, nachstehend signalisirte ehemalige Redac- teur des Wests. Merkur", Freiherr August v. Wendt aus Münster, ist von Lause flüchtig geworden. Sämmtliche Civil- und Militär-Behörden werden deshalb ersucht, auf denselben Acht zu haben und ihn im Betretungs-Falle verhaften und an uns abliefern zu lasten. Münster, den 8. Juli 1876 König!. Kreisgericht, 1. Abth. Srtet, 24. Juli. Zur Marpinger Muttergottes-Erscheinung wird der Post" gemeldet: Das Wunder ist bereits entlarvt. Nack hier eingegangenen Nachrichten sind zwei Frauenzimmer, welche die Madonnen-Erscheinung darstellten, dem Arme der Gerechtigkeit verfallen und an einen sicheren Ort gebracht worden. Rumänien. Bukarest, 27. Juli. Die Deputirten-Kammer hat die Handels' und Schifffahrts-Convention mit Rußland in Erwägung gezogen. Türkei. Konstantinopel, 26. Juli. Nach einem heute eingetroffenen Telegramme Ali Pascha's aus Mostar vom 26. Juli verfolgte Mukhtar Pascha die zwei Tage früher (am 24. d.) bei Nevesinje geschlagenen Montenegriner bis Stuctenitza. Bei Annäherung der Türken zogen sich die Montenegriner ohne irgend ein Gefecht zurück und ließen in Banjani viele Lebensrnittel und viel Vieh zurück. Konstantinopel, 27. Juli. Nach einer amtlichen Meldung aus Novi- bazar vom 24. d. Mts. haben die Serben ein Blockhaus bei Sienitza beschoßen- die Türken brachten aber die Reihen der serbischen Truppen in Unordnung unb verfolgten sie bis zur Grenze. Mukhtar Pascha meldet, daß er in Verfolgung der Montenegriner begriffen sei; letztere waren in dem Treffen bei Nevesinje 7000 Mann stark und ihr Verlust zehnmal größer,»als der türkische. — Es bestätigt sich, daß die türkische Regierung die Emittirung von Papiergeld be» schloßen hat; davon werden zwei Millionen Livres circuliren, während eine Million für den Staatsschatz reservirt bleibt. Das Papiergeld soll Zwangs- conrs haben und bei allen Staatskaffen, ausgenommen die Zoll- und Telegraphen Kaffen, angenommen werden. Die bereits früher abgeschloffenen Geschäfte müßen in baarer Münze abgewickelt werden. — Die Pforte hat Kadri Bey als Commissär nach Kreta entsendet, um die Beschwerden der Kretenser unter« suchen zu lasten. »rufen du 6tLf.?n wo n Der Vice ,i*hr rehn Sb Hanem m K'°e Mndrien der billigten strh o» ltT.en vertheüt- . mbarrtm Bey, jahrelang ur •fibie seine erw öliianbrien, tn t tieht sich ) dsimächer zurück ^rifetn.________ Sonnt Deuz. L. Keil i 1 btr ttm (Die Pfarr, Vermischtes. Gg.IV * Fellingshausen, 26. Juli Trotz aller Wühlereien von gegnerischer Sein ireien von gegnerischer Dem • " mit 49 gegen 9 Stimme- (hhfmn. und unter großem Jubels Auch treffe man tn| j^rer Gäste erfreute. eilig zu haben pflegen. Italien. Druck wurde England. neuen wurde am Montag unser alter Bürgermeister Wagner wiedergewählt. Der ganze Ort befand sich in Aufregung Angelegenheit betreffenden Frage entgegenftellte. London, 26. Juli. Die französische Regierung hat in Rußland eine bedeutende Anzahl Pferde (wie es heißt, fünftausend) zu hohen Preisen ankaufen lasten.. Es wurden dieser Tage hier mit einem großen Rheder Verhandlungen angeknüpft, um die Pferde zur See nach Frankreich zu schaffen. (Hierzu sei bemerkt, daß aus Dirschau vom 22. Juli berichtet wird - Fast täglich passiren unseren Bahnhof Züge mit russischen Pferden, über Eydtkuhnen kommend. Man nimmt an, daß dieselben für Frankreich bestimmt sind),. Basel, 22. Juli. (Eine Mordscene in - Bienz von Basel und Bernardo Marcioli von Cagliari, beide im gleichen ArbeitSsadl hatten seit acht Tagen den Plan zur Befreiung in italienischer Sprache verabrelei Paris, 26. Juli. Hier schwirren zwei Gerüchte vom serbisch-türkischen Kriegsschauplatz in der Luft: Nach dem einen hätte Tschernajeff die Vertbeidigungslinie von Alexinatz ganz ausgegeben, um die Timok-Armee zu verstärken (dies erscheint im höchsten Grade unwahrscheinlich, da man doch serbischerseits den Türken nicht freiwillig die Straße längs der Morawa zur Donau und nach Belgrad freigeben würde). Nach einer zweiten aus Semlm stammende» Nachricht wäre Tschernajeff geschlagen und gefangen genommen worden, während die Türken Alexinatz bombadirten. I’"”4' Belgrad Vorkehrungen gegen eine bevorstehende Belagerung. Höchst wahrscheinlich sind diese Gerüchte nichts weiter als eine vorzeitige Disnotirung der türkischerseits schon längst in Aussicht gestellten großen Schlacht. Sie haben um so weniger Wahrscheinlichkeit, als auf der hiesigen türkischen Botschaft ähnliche Nachrichten noch nicht eingelaufen sind und Siegeskunden es doch sonst Nom, 26. Juli. In der heutigen Sitzung des Senats drückte der Minister-Präsident Depretis im Namen des Ministeriums den Wunsch aus, das Vertrauen und die Unterstützung des Senates zu besitzen, wies aber die Annahme »urück, als beabsichtige das Ministerium, auf den Senat einen — auszuüben. Der Gesetz-Entwurf über die Errichtung zollfreier Depots sodann vom Senate mit 114 gegen 102 Stimmen angenommen. London, 25. Juli. Es verlautet, daß Lord Derby mit dem amerikanischen Gesandten in Verhandlung getreten sei, um den Abschluß eines neuen Auslieferungs-Vertrages zwischen England und den Vereinigten Staaten zu erzielen. Diese Nachricht stimmt zu der offen ausgesprochenen Zurückhaltung, welche Derby vor einigen Tagen im Oberhause einer die Auslieferungs- Keilge! Btarati -N Samstag • Mge^ Wirrsten Ei Prima We -iWlt K'iT8®! iu rerfj "kalk, Wi iU ' Ti 1 a Lokal-Ntotiz. Gießen, 28. Juli. Wie wir aus dem Jnseratentheil ersehen, wird Herr Prof Duschnöe am Samstag Abend tn Wenzel's Garten eine Vorstellung in mimisch- pbysiognomischen Darstellungen lebender Portraits und Charaktere, sowie Bauchrednerkunst geben. Wir hatten Gelegenheit die Zeugnlsse des Herrn Duschnse zu sehen unb wollen im Interesse unserer Leser und auch des Betreffenden nur das Zeugntß einer anerkannten Persönlichkeit gebt». Es ist dies Herr Dr. phil. et med. Ritterfeld- Co nfe ld zu Wiesbaden. Genannter Herr schreibt: „Herr Professor Joseph Duschnee, welcher schon im Jahre 1866, als ich noü dirigireuder Arzt der N«tur-Heil-Anstalt „Nerothal" zu Wiesbaden war, Vorstellungen in der Physiognomik, Mimik und Bauchrednerkunst gegeben hat, erregte schon damals durch seine ausgezeichneten Leistungen bedeutendes Aufsehen. Die große technische Ausbildung des Professors Duschnöe in benannten Künsten erregte Erstaunen. Besonders aber entlockte er den Zuschauern alle Bewunderung durch seine mimischen Productionen, ohne alle äußeren Hilismittel. Professor Duschte versteht mit unglaublicher Schnelligkeit seine Physiognomie zu verändern, um vom Ausdruck des erbabendstt» Charakters zur burlesken Carricatur überzuspringen. Lo sieht man in diesem Moment den ähnlichsten Ausdruck der Physiognomien Friedrich des Großen, Napoleon I., Alexander v. Humboldt, u. a. m-, im folgenden Augenblick vertauscht er das Bild mit dem komischen Gesicht einer Berliner Obstfrau, eines Blöd« sinnigen, eines Professors der Logik oder sonstiger Bilder seines reichen Schatzes. Hierzu kommt nun, daß ich heute nach fast zehn Jahren Herrn Professor Duschn r in ganz neuen Bildern sah, wie die komischen Darstellungen de- Börsenmannes vor und nach dem Börsenkrach, der lauernde Gastwirth, der Mucker und vorzüglich die Darwin'sche Theorie, nämlich: der Uebergang des Menschen vom Affen rc. und ben$ selben nur in der höchsten Vervollkommnung seiner Kunst hochschätzen kann. Nicht allein für Unterhaltung jedes Kunstliebenden liefern diese Vorstellungen reichen Stoff, sondern auch vom Standtpunkt der Anatomie, der Physiologie und der Psychologie bietet sich dcm Beobachter sehr viel interessantes Material Die Leistungen des Professors Duschnäe sind Resultate langjähriger Studien und stempeln diesen Künstler zum wirklichen Mimographen und Phystognomisten/ Höffen wir, daß der Künstler auch hier baS Publikum durch seine Leistungen unterhalten und Anerkennung finden möge. ' --Herr Baritonist Becker aus Würzburg wi> d heute (Samstag) Abend im Cch »Ebel concertiren und machen wir Freunde eines schönen Liedes hierauf aufmerksam. wurde die Wahl gefeiert. Darmstadt. Dem „Tagbl." wird aus Bad Kissing en, 23. Juli, gefd)dt ben: Cs darf gewiß als ein erfreulicher Beweis für die günstige Wirkung der Rr. wtlche gegenwärtig der Reichskanzler, Fürst Bismarck zu Kissingen gebraucht, betracht! j Mn . । werden, daß derselbe Ende voriger Woche — aus seiner bisherigen vollständigen Abze schlossenheit heraustretend — für einen engeren Kreis eine musikalische Soiree dcicp: Mascki^ ftaltete, bei welcher die Großh Kammervirtuofin Fraulein Lilli Schulz von Darr- lM)ltttuo stadt (im Verein mit Hrn. tocarta von Wien) mitzuwirken die Ehre hatte, und "0 "Nchinen ur der schmeichelhaftesten Anerkennung ihres Talentes seitens der fürstlichen Familie ml I wuZfanöL i thr#r |f| ' der Strafanstalt.) Die Sträflinge Eri! M /triel yuuin |vu uu/i jouhvu vni v‘u" gut m uunuiqu/n I I i|| 11 Mittwoch Abend 9 Uhr öffnete Marcioli, nachdem es ihm gelungen, die Klappe feilt: knipßehst e' ZellentsA aufzumachen, mit einem hölzernen Schlüffel feine eigene Zelle unb bann «06^0 in der Nähe befindliche Zelle des Bicnz. Die Nacht brachten sie in der Zelle le, | “ r Oanj Marcioli zu und warteten ab, bis der eine der wachthabenden Aufseher auf die obr- 1 Galerie kam, um das Gas zu löschen und unten im Wachtzimmer der zweite Auste^ ;J) Wien. Der „Pesther Lloyd" meldet: „Die königl. ungarische General- Jnspection für Eisenbahnen hat an sämmtliche ungarische Bahnverwaltungen- em Rundschreiben mit der Aufforderung gerichtet, Angesichts der zu erwartenden bedeutenden Ausfuhrbewegung, sowie des etwaigen Falles einer gleichzeitigen , Jlianspruchnabme für Militärtransporte bei Zeiten für das hinlängliche Vor- 1 yandensein genügender Transportmittel zu sorgen und bei der Deckung des diesfälligen Bedarfs in erster Linie aus jene die Staatsgarantie genießenden Bahnen Rücksicht zu nehmen, welche etwa einen Theil ihrer Wagen entbehren können." In Wiener Blättern hat diese Nachricht in sehr übertriebener Gestalt Einaana gefunden- _ ,, Wien, 25. Juli. Die „Preffe" berichtet ans £>emlin von heute: Tschernajeff befindet sich in Paratschin; direcien Mittheilungeu zufolge herrscht dort nach den letzten offenbaren Niederlagen größte Rrthlosizkeit. Es ist klar, daß die Vorbereitungen zum Feldzug ganz unznreichend waren. Die Truppen leiden Mangel und erhalten ihren Sold nicht regelmäßig; die Freiwilligen werden trotz schlechter Bewaffnung in's Vordertreffcn gestellt, da die eigenen Truppen unzuverlässig sind und ganze Sompagnieen die Gewehre wegwerfen. Jetzt soll eine Defensive organisirt werden." Wien, 26. Juli. Aur Belgrad wird gemeldet, daß die Stellung des Ministers Ristic start erschüttert sei. Der „P-sth-r Lloyd" berichtet, daß in Türkisch-Brod (Bosnien) Niedermetzelüngen der Christen stattsanden. Wien, 27. Juli. Dem „Tclegr.-Corresp.-Bureau" wird von privater Seite aus Zara gemeldet: Die mit den Montenegrinern verbündeten Kuccia- ner wurden am 24. Juli von 1500 Türken an drei Punkten angegriffen. Die Montenegriner, hiervon benachrichtigt, drängten die Türken nach mehrstündigem Gefechte zurück und verfolgten dieselben bis vor Podgoritza. Die Verlnste der Türken sind bedeutend, die Montenegriner verloren 45 Todte und Verwundete. Wie«, 27. Juli. Ein Pesther Gerücht spricht von der Ersetzung Tisza's durch Sennyey. — Fürst Milan wird in Belgrad erwartet und soll nach Schabatz gehen. Die Belgrader Präfektiir soll den Bürgern die Waffen und Munition abverlangt haben. Krankrcich. sich allein befand. Dieser Augenblick trat um 4 Uhr Morgens ein. Sie überßee . auf der Treppe den erstgenannten Aufseher Heß, brachten ihm mit ihren ArbeitSmen^ tödtliche Stiche bei und griffen bann ben zweiten Aufseher Hiller an, welcher auf Lärm mit einem Karabiner aus dem Wachtzimmer herbeigeeilt war. In kurzem Ka^' ) erstach Bienz den Hiller. Marcioli und Bienz bemächtigten sich nun der im Wa> zimmer stehenden (Karabiner und suchten nach Schlüsseln, um in den Hof zu gelangt Heß hatte sich inzwischen bis zur Zelle eines Gefangenen geschleppt und dort in Wn I Armen sein Leben ausgehaucht. Bon dem Wachtzimmer eilte Marcioli mit Carab.iw - unb Messer auf die obere Galerie, öffnete dort mit dem gleichen hölzernen Schluß die Zelle des Gefangenen Karl Nirk, gegen ben er einen persönlichen Haß hegte, w griff ihn, ba ihm Nirk in den Carabiner fiel, mit dem Messer an. Es erfolgte: e • s längerer, furchtbarer Kampf, in welchem Nirk schließlich unterlag. Auf fein ötn schenkte ihm Marcioli das Leben und entfernte sich, dem Nirk die Hand reichend, ; Bienz war es tnbeffen gelungen in den Hof zu kommen. Der im Hofe patroutUtre Nachtwächter Pfister hatte nämlich die Thür, an welcher Bienz von innen rulri: , geöffnet, um zu sehen, was los fei. Diesen Augenblick benutzte Bienz und jpv » .>.unb QnV'ltPpl hinaus. Er wurde von Pfister mit der Pistole verfolgt, stellte sich urit dem M I! « Doil ' ere erstach den Pister, sprang bis zu einem bei der Umfassungsmauer oefindlichen vt e' welche der Nachtwächter bei sich gehabt, über die Mauer. Marcioli war nacy Verlassen der Zelle deS Nirk hinabgeeilt und hatte sich, ba er sah, baß ein ttntromw* nicht mehr möglich, aus ber Treppe mit bem Carabiner erschossen. Der suic- Bienz, welcher bte Pistole bes Nachtwächters mitgenommen, würbe von dem Surveck verfolgt unb nach einer langen Jaab enblich im Nachligallenwalbch Z Stehen gebracht. Dort versetzte sich Bienz mit einem Messer einige Stiche, die! er» nicht gefährlicher Natur sind. Er würbe hierauf zuerst in da« Spital und von -o wieder in bie Strafanstalt gebracht. Die Verletzungen beS Nirk ftnb tfim bedeutenb. Marcioli war wegen Ermorbung eines Kameraben verunyeur, 0 wegen Unterschlagungen, bte er zu Pesth unb Frankfurt a. M- begangen. ne jii verändern, «m ricohir überzusprM ri in Pbysiognomm>jM< l, isi folgenden lintt Ob ft fr au, eines 8W M'rben, wirb Hm fr le Vorstellung in mir; rakiere, iomie Saudirti: ti Duschnse ju kljrar: n nur ba8 Heugch $: hil et med. Jtitterftll; 34« 1866, «ls id ttj iraden war, Portes hal, erregte fefeon bacJ chnse in benannten M (bauern alle Vernum-< Mittel. Professor Me !**«•» unb’g b,"®=lS «tk J” ö,e"^W Unortnunj,« . >B " « Bichls 'M« wsj 1 ter türkische. - f, ln* von PlPierMr lT*en. währeni ! foQ 3W ZE' und ul •jWojfenen TG Wte hat ftabtii •en der Ktttenser w — Originell in Stil und Rechtschreibung ist gewiß der Brief, den das Berl. Tageblatt mittheilt, wie er aus der Feder eines gelehrten BierverleiierS geflossen ist: ,Hern Rässratähr Sch- Langeftraße . . . Berlin. Geehter Her Sch. wenn sie ihre Zahl der Kruken die sie von mihr beanspruchen undt wo sie inihr damals die Kruken gegeben haben wo noch ihre Frau dagegen wahr wo sie noch sagte, zu wass gtebst denn so fiel Kruken mehr mitt. Da sagten sic zu mir ob sie diehr im Wasser sten oder du haft sie da, wen ih sie gebrauche so kannst Du sie mihr gestellt wieder brinn- 8en oder ich lasse sie mir ler holen . . . Wenn du Herr Sch. die Krücken nicht apholst jo beanspruche ih von Montack 1 Marck lager geldt, weihl ich den Raum gebraühe wo fit stehn. R. N. Bieroerleger." — Der Vicekönig von Egypten hat in feiner Familie schweres Unglück. Seit ungefähr zehn Monaten wurden dem Khedive nicht weniger als drei Familicnglieder durch den Tod entrissen. Im vergangenen August starb nämlich dessen Lieblingstochter Zktnub Hanem in einem Alter von 15 Jahren. Ihr folgte bald der Bruder des Abedive, Mustapha Fazyl Pascha, ins Grab nach und am 10. d. starb wieder in Alexandrien der Schwiegersohn des Khedive, Tussun Pascha, in einem Alter von zweiundzwanzig Jahren. Dessen Leichenbegängniß fand gleich am andern Tage statt, und beteiligten sich an demselben mehr als 50,000 Personen- Auf seinem Grabe wurden dreißig Büffel geschlachtet und gebraten und das Fleisch dann unter die Priester und Armen vertheilt. Gleich nach dem Begräbnisse verließ dessen Gattin Alma den Palast Muharrem Bey, in welchem der Theuere gestorben ist, für immer und dürfte derselbe nun jahrelang unbewohnt bleiben. Bekanntlich hat der Khedive, als ihm im vorigen Lohre seine erwähnte L'eblingstochter starb, befohlen, daß der Palast Ramleh in Alexandrien, in welchem die Tochter verschieden ist, für immer unbewohnt bleibe. Noch heute zieht sich der Vater jeden Mittwoch, am Todestage der Verstorbenen, in seine Gemächer zurück und empfängt da Niemand, außer wenn es dringende Staatsgeschäfte «heißen. Frijchbäckrr zu Gießen. Sonntag, den 30- Juli 1876. W- Lang in der Neustadt, H. Kuhn am Kreuz. L- Keil in den Neubäuen. Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Sonntag, beu 30. Juli. Morgens: Pfarrvicar Schöner. ; Nachmittags: Pfarroerwalter Schlosser. (Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 30. Juli bis 5. August besorgt Pfarrvicar Schöner.) Allen Kranke» Kraft und Gesundheit ohne Medici» und ohne Kosten durch die Gesundheits-Mehlspeise: Hin "■ KL Seit 30 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen Gesundheitsspeise widerstanden und bewährt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kindern ohne Medicin und ohne Kosten bei allen Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Athem-, Blasen- und Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulichkeit, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrhoiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst wahrend der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung für Säuglinge schon von der Geburt an selbst der Ammenmilch vorzuziehen. — Ein Auszug auß 80,000 Certificaten über Genesungen, die aller Medicin widerstanden, worunter Certifieate vom Professor Dr. Wurzer, Geb. Medicinalrath Dr. F. W. Benecke, ordentlicher Professor der Medicin an der Universität Marburg, Medicinalrath Dr. Angelstein, Dr. Shoreland, Dr. Campbell, Professor Dr. D6d6, Dr. Ure, Gräfin Eastlestuart, Marquise de Brehan, und vielen anderen hochgestellten Personen, wird franco auf Verlangen eingesandt. Abgekürzter AuSrug aus 80,000 Certificaten. Brief von der hochedlen Marquise de BrShan. Neapel, 17. April 1862. Mein Herr I In Folge einer Leberkrankheit war ich seit sieben Jahren in einem furchtbaren Zustande von Abmagerung und Leiden aller Art. Ich war außer Stande zu lesen oder schreibe, batte ein Zittern aller Nerven im ganzen Körper schlechte Verdauuna, fort- vährende Schlaflosigkeit und war in einer steten Nelvmausrequng, die mich hin und her trieb >nd mir keinen Augenblick der Ruhe ließ, dabei im höchsten Grade melancholisch. Biele ,'ierzte, sowohl Engländer als Franzosen, hatten ihre Kunst erschöpft, ohne Linderung meiner .'eiden. In völliger Verzweiflung habe ich Ihre Revalesciöre versucht, und jetzt, nachdem ich vei Monate davon gelebt, sage ick dem lieben Gott Dank. Die Revalesciere verdient das 'öchste Lob, sic hat mir die Gesundbci' völlig hergestellt und mich in den Stand gesetzt, meine ^sellschafiliche Stellung wieder cinzunehmen. Genehmigen Sie, mein Herr, die Versicherung meiner innigsten Dankbarkeit und vollkommenen Hochachtung. Marquise de Brshan. Nr 75,877. Florian Köller, K. K. Militärverwalter, Großwardein, von Lungen- und Luftröhren-Katarrh, Kopfschwindel und Brustbeklemmung. Nr. 75,970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handels-Lehranstalt Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung. Nr. 65,715. Fräulein de Montlouts von Unverdaullchkeit, Schlaflosigkeit und Abmagerung. Nr. 75,928. Baron Siamo von lOjähriger Lähmung an Händen und Füßen rc. Die Revalesciere ist vier Mal so nahrhaft alS Fleisch und erspart bei Erwachsenen und Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. Preise der Revalesciere '/r Pfund Mk. 1,80 Pf., 1 Pfd. Mk. 3,50 Pf., 2 Pfd. Ml. 5,70 Pf., 12 Pfd. Mk. 28,50 Pf. Revalesciere Chocohtee 12 Taffen Mk. 1,80 Pf., 24 Taffen Mk. 3,50 Pf., 48 Taffen Mk. 5,70 Pf. u. s. w. Revalesciere Biscuiten 1 Pfd. Mk. 3,50 Pf., 2 Pfd. Mk. 5,70 Pf. Zu beziehen durch Du Barry dk Co. in Berlin, W. 28—29 Passage (Kaiser-Gallerie) und 163—164 Friedrichsstraße, und bei vielen guten Apothekern, Droguen- Specerei» unC Delicateffenhändlern im ganzen Lande. In Gießen zn haben bei Müller Schwager. 4 Aeilgevotenes. «K. Willi. Weidig. . Maschinen und für technische Zwecke, ßtilfatwl, feinst amerikanisches, für Dampfbetrieb. auf der Mäusburg. VS) 3973) Mehrere Fässer zum Emmachen von Bohnen und Gurken sind zu verkaufen bei I. Leun, Wallthorstraße. empfiehlt en dötail, und bei Abnahme größerer Qantitäten zu Fabrikpreisen. L. 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Weidlg, Marktplatz 8. gingen «,bSIJ6!. i____-_____________________________ Maschinenöl, _ feinstes, für Näh- ■......... ‘ Wagenfett, in Bei ungünstiger Witterung im Saale daselbst. L i Samstag den 29. Juli 1876: Auüergkwiihnliche Vorstellung /LV der einzig in ihrer Art dastehenden mimffch-pbysiognomiscben Darstellung?,, | H. ■ lebender Portraits und Charaktere in origineller Verbindung tu I 1 ■ Malerei, Physiognomik und Mimik, sowie Vorträge in der höchsten Stufe tn VV I Bauchrednerkuust XV (von 3 bis 12 Stimmen) (M l J geqeben vom Professor^ J. DUSCHNEE Programm. Aiulr« Euler Komische Bauchredner-Scene. 11. Scherz, (Idee von Duschte). 13. 24. Casino wer Vorstand, . fc.?! 3988) hitalfauer abz 3978) .Rappcs Geld-CourS. Rm. a. M. aiii 21 Verantwortliche Redactron A. Scheyoa. Um das Gieße des des des des 1. 2. 16 Sö 9 55- 16 191 16 19- 20 37- 16 69- 4 Itz Aristokraten. Bürgers. Bauer . Armen. Kind Kind Kind Kind 2, 3. 4. 5. 6. 7. 8. Die Ve 5. Das 6. Das 7. Das 8. Das Edgard Duschnee. Der Doctor Eisenbart. Der eingebildete Kranke. vermischte Anzeigen. 3867) Lumpen und Knochen, Metalle, Roßhaare, Flaschen werden gekauft. Louis Rothenberger, Neuenweg 193. 2. Der Herr Kilian. 3. Commis voyageur, der Weinreisende. 4. Ein ehrlicher Grobschmied. 5. Ein moderner Raubritter. 6. Mephistopheles. .7. Fräulein Rosaura, Rosa, Nosalinde, Nosenblüthe. 8. Der Professor der Logik. 9. Der alte Improvisator. 3868) An- und Verkauf von getragenen Kleidern, Stiefeln, Hemden, Weihzeug, Betten, Gold und Silber, alten Geldes, Antiquitäten rc. bei Louis Rothenberger, Neuenweg 193. M Wächst bei % Nler als zu bringen. 45) iuubu siebenen Art? pfehlen sich: Julius Wallach in Gießen, «v**----; Sl. Dorn V. in Lang-Göns, Friede. Falk m yungen 3736) Einen Aushacker verlangt I. A n z e r, Lohmuhle. rednerscene mit Bauchgesang, in mehreren Stimmen. 14. Das Lachen und Weinen zu gleicher Zeit. 15. Der Sanguiniker. 16. Der Choleriker. 17. Der Melancholiker. 18. Der Phlegmatiker.______________ Sonntag den 30. Juli: Parthie n a ch Wetzlar. Abfahrt: 4 Uhr 40 Minuten. 20. 21. 22. 23. Pistolen, doppelte • • • Pistolen . . • • • • • Holländische fl. 10-Stücke Ducaten....... 20 Francs-Stücke • • • do- in Vr • Englische Souvereigns Russische Imperiales - • Dollars in Gold . - ■ Freireligiöse Gemeinde zu Krofdorf und Gleiberg Sonntag den 30. Juli, Morgens 1VVr Uhr: Vortrag des Herrn Floß. Der Vorstand. Darmstab fommeT über ' ^ßiiung einer Schlittenfahrt oder die Großherzogin von Gerstenstein. Komische Bauch General-Agenten für Hessen werden von einer der solidesten deutschen Lebensversicherungs-Gesellschaften unter günstigen Bedingungen angestellt. Offerten mit Angabe von Referenzen sub 8. 1545 an Rud. Mosse, Frankfurt (3963 10. Der Blödsinnige. Sennora Pepita als Prima-Donna. Kom.-mtmischer und ventriloqufftischer Caffenöffnung 6 Uhr. — Anfang 7 Uhr, t Billets sind vorher beim Friseur Herrn Gust. Gerhardt ä 75 Pfg. zu haben. Kaffenpreis 1 Mark. 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A Ä ^Vö0 Entree ao Pf a Person. । i""gkn getit L""fn Revi mit J ln^r Machte c he e,r !i!im GntJV Sirbgab,9 ■^irS't 3823) Zwei möblirte Zimmer in der Neuen Anlage sind — etwa zum 1. October — an einen ruhigen Herrn zu vermiethen. Näheres in der Expedition d. Bl-__________________ 3925) Ein kleines Familienlogis, be- siehend aus einem Zimmer, 2 Cabineten. Küche, Keller u. s. w. ist am 1. August oder später zu beziehen. H. Werner, Kaplansgasse 227. ~^924) Mein an der Lahnhütte stehendes Wohnhaus ist im Ganzen oder in einzelen Logis zu vermiethen und per 1. November zu beziehen.________________S» Blitz. 3980) Zwei tneinandergehende möblirte Zimmer mit separatem Eingang zu vermiethen bet L. Kauf. II. Abtheilung. 19. Ein Stammgast der Leipziger Messt. ' Der Liebenswürdige. - Druck und Verlag der BrühNchen Unw.-Dru-terei tll») tn Gießen. Köln-Giktztner W Abfahrten von Gießen nach. ' Dtllknburg 4S. 4«, 9'. .N 1Ä Wermieryungen. 3970) Mehrere möblirte Zimmer an einzelne Herren zu vermiethen. F. Feidel, Frankfurter Hof. 3957) Der mittlere Stock meines Hau'es, bestehend aus 3 Zimmern, Küche, Keller und Bodenkammer, per Ende September zu vermiethen bei Carl Schmidt, Schlößer, Löwengasse Nr. 106- _____________<1 r Darmf 3981) Ein braves Mädchen wird fiW, ^atsmittel q Kreuz git. * 3984) Ein gewandter Kellner ur> « Kellnerlehrling auf gleich im «-• Hierauf: Vorführung der Gallerte physiognomisch - mimischer Bilder, Phyfiognomischer Original-Vorträge und mimischer CharacterrDarstellungen. In dieser Weise einzig und allein nur von I Duschnöe dargestellt. I. Abtheilung. 12. Intermezzo: Physiognomische Studiei; . des 6'/r Jahre alten