Samstag, den 29. April L876. H«. 99 Auzeise- ui AmtsblE für den Kreis Gießen EB5M3 ee Gießen, am 26. April 1876. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn.^ Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. 2 ß'rscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Expedition : S ch u l st r a ß e, Lit- B. Nr. 16. lster! 'tstnlliche, von den W Ersparnisse erzielt, i nbeit durch unübertr e Preise bietet. Äch 1 | Betreffend: Die Gewährung von nachträglichen Vergütungen für Kriegsleiftungen der Gemeinden. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoqlichen Bürqermeistereien des Kreises Das am 25. d. Mts. ausgegebene Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 21 enthält das Gesetz vom 5. d. Mts. über nachträgliche Vergütung von Kriegsleistungen. Art. 1 dieses Gesetzes bezieht sich auf Vergütung von Leistungen, welche den früher zum Norddeutschen Bunde gehörigen Gemeinden bereits vergütet worden. Es können also in dem hiesigen Kreise keine Ansprüche auf Grund des Art. 1 liqnidirt werden. Dagegen können die in Art. 2 bezeichneten Vergütungen für Fourage und für gefallene Pferde auch von Gemeinden unseres Kreises in Anspruch genommen werden. Solche Ansprüche müssen Lei Vermeidung des Verlustes innerhalb 6 Wochen, vom Tage des Erscheinens des Gesetzes int Großherzoglichen Regierungsblatt an gerechnet, angemeldet und durch ordnungsmäßige Urkunden belegt werden. Sämmtliche Liquidationen sind bei uns, und zwar in doppelter Ausfertigung einzureichen. Oie Liquidationen der Vergütungs - Erhöhung für gelieferte Fourage (Art. 2 Abs. 1) sind nach dem für die Liquidation von Mundverpflegung und Fourage eingeführten Formular aufzustellen, als Beleg ist ihnen, außer ,ber Empfangsbescheinigung des Trnppentheils, beizufügen eine beglaubigte Abschrift der Quittung, welche die Gemeinde über die Bezahlung des Kaufpreises der Fourage von dem Verkäufer derselben empfangen hat und eine Bescheinigung, daß die Gemeinde nicht in der Lage war, die Fourage zu einem billigeren Preise anzuschaffen. Sollten einzelne Gemeinden bereits solche Ansprüche liquidirt haben, ohne daß ihnen bis'jetzt eine vollständige oder überhaupt eine Vergütung dafür zu Theil wurde, weil es seither an einer gesetzlichen Bestimmung hierfür fehlte, so genügt nunmehr eine ausdrückliche und bestimmte Erklärung, daß die damalige Liquidation als nunmehrige Liquidation gelten solle. Derartige Erklärungen sind dann aber alsbald einzureichen, damit noch vor Ablauf der sechswöchigen Frist etwaige Mängel bei der damaligen Liquidation abgeändert werden können. u. Röder. ccn erschienene Nr äü ■ enthält: * Novelle #01 J •rJsroL Dr. gutfarbt (&■' M der Ziffern.-Mottrif 1 Wlt Ongmalzeichnung: Hunnen empfehlen sich: d er''che Univ.-Biichhaiibliir nemonn, Z- Ricker. eer;, Neuenweg. tu iiir; -:r mhfurt a. M. i btbitnt, Dtrmilfdte im d: rnf Ücbrlinßäftclkii. [ i suche ich in allen (• i gegen hohe Provz jeie Briefe, jedoch m® Empfehlung beiliegei 73 in Darmstadt _ Horms a. Hl int# Eoium-rseniefti {•eilt gerne Dilection: , uni«« St«bM gctibtnite«. i- ilNcr hu, w ** .1 » U oliti sch 3>cuff<ßfanö„ Aus Oberhessen, 26. April. Mit Rücksicht darauf, daß zu dem hessischen Gesetz über die Zusammenlegung der Grundstücke vom 18. August 1871 noch keine Instruction für die Beamten behufs der Vollziehung jenes Gesetzes erlassen worden ist, eine solche aber geboten erscheine, wenn dem Gesetze der ihm gebührende Gebrauch gesichert werden solle, hat der Abg. Hirschhorn bei der zweiten Kammer den Antrag eingebracht, die Regierniig um baldigsten Erlaß einer solchen Instruction zu ersuchen. Darmstadt. 26. April. Die Nachricht, als habe der Finanz-Ausschuß zweiter Kammer zu seinen Berathungen über die neuen Stenergesetze den Ober- Steuerrath Baur und den Hofgerichts-Advocaten Volhard zugezogen, entbehrt der Begründung. Der Erstere nahm an den mit dem Ministerium gemeinschaftlichen Sitzungen als Commissär der Regierung Theil und Letzterer hat teil Sitzungen überhaupt nicht beigewohnt, war auch nicht hierzu eingeladen. Außerdem haben sicherem Vernehmen nach die Verhandlungen des Finanz-Aus. schusies über obige Gesetze bereits ihr Ende erreicht und stehen also nicht erst im Beginne, wie es nach jener Mittheilung scheinen möchte. Darmstadt, 26. April. Mit dem 1. Mai tritt auf der Hessischen lütwigsbahn eine Eisenbahn-Packet-Beförderung in's Leben. Die zu befördern ten Colli dürfen nicht unter y2 und nicht mehr als 30 Kilogramm wiegen, müssen gut verpackt und mit einer Begleit-Adresse versehen sein. Die voraus ju entrichtende Fracht beträgt für Packete von J/2 bis 7 Kilogramm bis zu 100 Kilometer 20 Pfennige, von 100 bis 150 Kilometern 40 Pfennige, für Packete von 7 bis 17 Kilogramm das Doppelte und von 17 bis 30 Kilogramm das Vierfache dieses Satzes. Die Zustellung auf der Bestimmungs-Station kifolgt spätestens 3 Stunden nach Ankunft des Zuges, und es weiden dafür in Darmstadt, Frankfurt, Mainz, WormS, Hanau 10, an den übrigen Stationen 40 Pfennige erhoben. Expreß-Bestellung ist zulässig und kostet weitere 5 Pfennige. Die Lieferzeit — 2 Stunden nach Aufgabe beginnend und bis jui Ankunft des Zuges auf der Bestimmungs-Station gerechnet — beträgt für Entfernungen bis zu 100 Kilometer 8, darüber hinaus 12 Stunden. Darmstadt, 27. April. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben allergnadigst geruht: am 22. April den Hauptrechner der allgemeinen geistlichen Wittnenkasse, Friedrich Lauteschläger, unter Belassung in diesem Amte, jum Rechner des evangelischen Central-Kirchenfonds, vom 1. d. Mls. an zu ernennen. Berlin, 26. März. Bezüglich des Rücktritts von Delbrück theilt die „Prov.-Corresp." mit, daß allein Gesundheits-Rücksichten den bezüglichen Ent schluß herbeigeführt haben; im Gefühle, daß seine Kiäfte sich anszurelben beginnen und er sein Amt nicht mit voller Kraft weiterführen könne, hielt Delbrück cö für seine Pflicht, letzterem zu entsagen. Man hoffte, ihn durch Verringerung des Umfangs seiner Ausgaben im Amte zu erhalten, aber der Gedanke, feine Wirksamkeit nicht mehr in vollem Maße ausüben zu können,, vermochte Delbrück, jeder Hinausschiebung seiner Entschlüsse zu widerstreben. Jndeß sei tue Hoffnung nicht aufzugeben, daß derselbe nach Genuß einer Zeit der Ruhe daS Gefühl der Kraft in vollem Maße Wiedergewinne und feine unvergleichliche, unersetzliche Erfahrung und Tüchtigkeit von Neuem dem Vaterland widme. Berlin, 26. April. Eine jüngst ergangene Verfügung des Ministers hs Innern hat den Zweck, die Ermittlung der Fabrikationsstätten, sowie Dir er Hh eil. Verfertiger und der Verbreiter falschen Papiergeldes des In- und Auslandes zu erleichtern. Es ist in dieser Hinsicht die Weisung ertheilt worden, daß von jetzt ab alle auf die Verübung und Entdeckung derartiger Münzverbrechen bezüglichen Nachrichten bei dem Polizei Präsidium zu Berlin zu sammeln und daß von dieser die übrigen Polizeibehörden m den zu deren Competenz gehörigen einzelnen Fällen durch die erforderlichen Mittheilungen unterstützt werden. Ebenso wird bestimmt, daß in denjenigen Fällen, in welchen die Competenz einer anderen inländischen Polizeibehörde zur Verfolgung der Verbrecher nicht tchon begründet ist, das hiesige Berliner Polizei Präsidium sich den Nachforschungen zu unterziehen habe. Berlin, 26. April. Zm Fortgänge der Sitzung des Abgeordnetenhauses erklärt sich Lasker in einstündiger Rede für die Vorlage, deren Annahme im Interesse der Einheit und Macht des Reiches geboten scheine. Fürst Bismarck ergreift nochmals das Wort: Er könne alö Minister-Präsident und als Reichskanzler nur die Annahme der Vorlage empfehlen und sich sachlich auf das von Lasker Gesagte beziehen. Das Reichs-Eisenbahn-Amt thue jein Möglichstes, treffe Anordnungen genug, aber Niemand respectire dieselben. Wenn man indeß von paiticulanstischem Widerstande rede, solle man nicht allein von Sachsen sprechen, auch andere Regierungen seien dabei betheiligt, die preußische nicht ausgenommen. Die Zerrissenheit Deutschlands auf dem Eisenbahn-Gebiete, wo man 63 Eisenbahn-Territorien habe, wovon über 40 auf Preußen fielen, werde auf die Dauer unerträglich. Er theile nicht die Befürchtung, daß Aufsicht und Concuirenz miteinander unverträglich seien. Die nichtpreußischen Bahnen würden bald genug sammtlich von den betr. Staaten erworben werden; wider den Willen dieser Staaten werde das Reich ja doch überhaupt deren Bahnen nicht übernehmen können. Die Reichsverfassung könne bezüglich des Eisenbahnwesens nur zur Wahrheit werden, wenn die Eisenbahnen an das Reich übergehen. Wenn das Reich dem Erwerbe der preußischen Eisenbahnen zustimme, würden mindestens drei Jahre vergehen, ehe man in anderes Fahrwasser gelange. Er würde es bedauern, wenn Preußen diese Zeit ungenützt vorübergehen ließe und nicht änderte und besserte, was zu bessern ist. „Wir wollen nicht übereilen, nicht überstürzen, sondern schrittweise vorgehen. Erschwert wird die Lösung der Frage durch die Stellung der Parteien dazu. Es ist wünschenswerth, die politischen Hintergedanken zu verdrängen und nur die wirthschastliche Seite im Ange zu behalten. Wir müssen Ihnen diese Vorlage unterbreiten, weil Ihre Zustimmung unsere Stellung dem Reiche gegenüber unterstützt. Hoffentlich werden Sie Ihre Zustimmung nicht versagen, sie ist uns von Werth. Ein an sich richtiger Gedanke, dessen sich die öffentliche Meinung bemächtigt hat, verschwindet nicht eher von der Tagesordnung, bis er verwirklicht ist, bis die Reichsverfassung auch in der Eisenbahnfrage zur Wahrheit geworden ist." (Beifall.) Fortsetzung der Debatte morgen 11 Uhr. Berlin, 27. April. Sitzung des Abgeordnetelchanses. Fortsetzung der ersten Beraihung der Eisenbahn-Vorlage. Handels-Minister Achenbach befürwortet die Vorlage. Er wendet sich speciell gegen die gestrige Rede Richter's, weist nach, daß er seit Anfang seiner Amtsführung ein bestimmtes Programm ausgestellt habe, und erklärt sich für Consolidation der Staatsbahnen und erweiterte Staatsaufsicht. Richter's Rede, welche ausschließlich die Interessen des Käufers vertrete, gehöre in teil Reichstag. Der Minister weist den Grundgedanken der Vorlage schon in früheren Phasen nach; schon in den dreißiger Jahren habe man Staatsaufsicht in möglichst weiten Grenzen angestrebt. In 1. 2. 3. 4. 5. 6. der Fagade seines Hauses in unter der Bedingung befür- wortet werden soll, daß das Vorlegen von Tritten auf ba5 Trottoir bet Etthei- 13. 1117 Stück Rindvieh uud 1454 Schweine ausgetrieben. ä 170 41 28 der Antrag v. Hafenbrädl's wurde derselbe angenommen. 11. Wildpretyändler Herr Juli us Ebel will an der Neustadt eine Veränderung vornehmen, welche Schiffenbergerweg unter Controle des Stadrbaumeisters gestattet werden. Verschiedenen Schuldnern wurde wegen Rückständen an die Stadlkasse aus dem Jahr 1875 Frist bewilligt. Gieße», 28- April. Auf dem am 26. und 27. d. stattgehabten Viehmarkt waren Die nächste Sitzung ift auf Freitag anberaumt. Hekterreich. Die Absendung neuer Truppentheile an die Grenze welchem etz sich um Errichtung eines Oeconomcegedäudes neben seinem Woi>n- hause an der Grünbergerstraße handelt, wird mit Rücksicht auf die Bauordnung dem Großh. Kretsbauamte anheimgegeben. 7. Kleme Streischen eines städtischen Ackers am Rodberg, welcher zum Auffüllen von Straßen auS-egraben wird, sollen, so lange sie für die Stadt nicht nöthig sind, dem Feldschützen Wenzel zur Benutzung überlassen werden. 8. Die Baugesuche: a) von Herrn Hosg-Advocat Lauer und b des Herrn Theodor Haubach, welche in die Retchrnsand-Bahnhoisstraße zu bauen beabsichtigen, c) des Herrn Georg Volk, welcher rechts der Grünberger-Straße bauen will, d) des Herrn Steueraussehers Fink, welcher auf seinen von der Stadt erworbenen Bauplatz links der Grünbergerstraße ein Wohnhaus errichten will, unb «) des Herrn Wilhelm Reiber, welcher neben seinem Wohnhaus ander Reichensand-BahnhosSstraße ein weiteres aufführen will, finden Zustimmung und sollen befürwortet werden. 9. Auch die Baugesuche von Herrn Bahnmeister Ziegler und Herrn Adam Heinzerling, welche nicht im Bauplan liegende Plätze in der Scheppemckc und am Riegelpfad verbauen wollen, sollen befürwortet werden, jedoch mit dem Zusatz, daß nutz der Befürwortung^resp. Gewährung der Gesuche keinerlei Anspruch an die Stadt in Bezug auf Straßeneröffnung, Canalisirung, Beleuchtung, Pflasterung u- s. w. hergeleitet werden kann. 10. Die Entscheidung auf das Gesuch von Herrn Gastwirrh Emil Harms, bei Belgrad versperren können. Wien, 26. April. Die von verschiedenen Seiten gebrachte Meldung -über einen Vorschlag von russischer Seite, die Herzegowina und Bosnien als autonome Tributärstaaten zu constituiren, wird in hiesigen Reqierungskreisen als unbegründet bezeichnet. Wien, 26. April. Die ungarischen Minister haben dem Kaiser heute über den Erfolg der Partei-Besprechung in Pesth Bericht erstattet. Hierauf wurde Graf Andrasiy zum Kaiser beschieden. Die Conferenz wird morgen fortgesetzt werden. sie nicht binnen einer bestimmten Frist zahlen, in's Schuldgefängniß. Ob ihr Kirchenamt noch werden behalten können, darüber wird die Synode zu befinden haben. ähnlicher Weise hätten sich die Eisenbahn-Untersuchungs-Commission und die Tarif-Enquöte-Commission geäußert. Die Vorlage wolle eme einheitliche Leitung der Bahnen und erweiterte Staatsaufsicht herbeiführen. Nach Berger, der gegen die Vorlage spricht, hebt Finanz-Minister Camphausen gegenüber den gestern und heute geäußerten Bedenken hervor, daß die Vorlage im Staats- Ministerium einstimmig beschloffen worden. Dies sei nur möglich gewesen, weil man weder mit dem gemischten System brechen, noch die Privatbahnen auf ewig in den Bann erklären wollte. Er anerkenne neben allen Vorzügen der Staatsbahnen auch die Vorzüge der Privatbahnen in vollem Umfange, aber man habe Gefahr gelaufen, daß die Eisenbahnen die im öffentlichen Ver- kehrsintereffe erforderliche Beachtung nichr mehr fänden. Wenn die Bahnen nur finanziellen Interessen dienen sollten, dann fort mit ihnen; sie dürfen nur den öffentlichen Interessen dienen. Ob das Reich das Angebot annehme, darüber haben Bnndesrath und Reichstag zu entscheiden. Er wünsche allseitige bundesfreundliche Prüfung der schwierigen Fragen, dann werde man mit den Bundesgenossen nicht in Krieg gerathen, sondern zu einem Zustande befestigten Friedens gelangen. (Lebhafter Beifall.) Nachdem Hammacher für, Reichensperger gegen die Vorlage gesprochen, wurde die erste Lesung geschlossen. Die Commissions-Berathnng wird abgelehnt. Auch die zweite Lesung findet im Plenum statt. Morgen 1 Uhr Berathung kleinerer Vorlagen. Berlin, 27. April. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt in Betreff des lung der Erlanbniß ausdrücklich Vorbehalten werden möge. 12. Dem Hrn- Joh. Schleuntng von hier u. Hrn. L o renz Schäfervon Watzenborn soll die nachgesuchte Anlegung von Utberbrücfungen nach ihren Aeckern am Landwirthschaftliches. Na chgeburt bei Kühen. Wenn nach dem Kalben die Nachgeburt auSbleiit so bewährt sich häufig das Eingeben eines Härings als wirksames Abführmittel. Not kürzlich wurde dteS angewendet in einem Falle, wo das Thier sich bereits 6 Tage ct quält hatte unb stark abgemagert war. Nach dem ersten Häring kam bald besserer Appetit; 6 Stunden nachher wurde ein zweiter gegeben und 4 Stunden später wir daS Nebel beseitigt. Man nimmt den Häring frisch aus der Lacke, ohne ihn zu waschei: die meisten Kühe fressen ihn gern freiwillig, wenn man ihnen denselben nur öorbät; eventuell gibt man ihn ein. So berichtet die ,Landw. Ztg." für Westfalen unb Lipst alS eine Thatsache auS ber Praxis. Lokal-Notiz. Gießen, 28. April. In ber Sitzung ber Stadtverorbneten vom 13. April wurde Folgendes zur Verhandlung gebracht: Griechenland. Athen. Der politische Proceß gegen die ehemaligen Minister Vulgaris, Grivas, Tringhetta, Nikolopulos und Valassopulos (letztere beide sind bekanntlich schon wegen Simonie verurtheilt) kommt am 1. Mai zur öffentlichen Verhandlung. Es sind nicht weniger als 224 Belastungszeugen geladen. Die wegen Ministerbestechung zu Geldbußen verurtheilten Erzbischöfe kommen, wenn FritchbLckrr } u Gießen. Sonntag, den 30. April 1876 H. Vogt in der Wallthorstraße, CH- Ncll Wittwe in ber Neustadt, D- Rühl am Rathhaus. Schweiz. Bern, 25. April. Morgen trifft Graf Herbert Bismarck behufs Ueber- nahme seines Postens als Secretär der deutschen Reichsgesandtschaft hier ein. Arankreich. Rouen, 26. April. Bei dem hiesigen Theater-Brande sind 8 Menschen ums Leben gekommen, 30 verletzt. Belgien. Brüssel, 26. April. In der Repräsentanten-Kammer interpellirte Berge wegen der Officiere, welche von ihrem General ob ihrer Theilnahme an einem Civil-Begräbniß getadelt worden sind. Nach einer sehr leidenschaftlichen Verhandlung, in welcher Bara von der Linken den Ministern in den stärksten Ausdrücken ihre Unterwürfigkeit unter die Befehle des Episcopats vorwars, erklärte schließlich der Kriegs-Minister, Officiere könnten wegen Theilnahme an einem Civil-Begräbniß nicht dienstlich getadelt werden. Spanien. Madrid, 25. April. Der Prinz von Wales ist hier angekommen. Der König, die Minister und andere Würdenträger, sowie der britische Gesandte Layard empfingen ihn am Bahnhofe und begleiteten ihn zum königlichen Schloß. Madrid, 26. April. Die Cortes genehmigten die drei erstes Artikel der neuen Verfassungs-Vorlage. — Der Prinz von Wales reist am Sonnig von hier nach Lissabon. Wirtschaftliches. Ursache be5 Leuchtens deS faulenden Holzes. Das Leuchten des faulendes Holzes suchte man durch die Annahme eines mit der Verwesung eintretenbm eigenthümlichen Verbrennungsprozesse- zu erklären. In neuerer Zeit wurde jedoch ar solchem Holze das Vorhandensein eines jedenfalls von dem Moder angelockten P.ljis nachqewiesen, von welchem auch daS Leuchten auSgeht. Dieser Pilz läßt sich, ohne feilt Leuchtkraft einjubü&en, von dem Holze abschaben und selbst auf ein andere- übertragen Sein Leuchten ist von seinem Lebensprozesse abhängig und hört sofort auf, wenn n selbst durch den Einfluß von Hitze oder Gasen getödiet ober ihm auch nur der notwendige Grad von Feuchtigkeit entzogen wird. Dieser Pilz siedelt sich übrigens auh auf anderen faulenden Pflanzentheilen unter dem Einflüsse von Feuchtigkeit, bumpfti Luft und einer mäßigen Temperatur, ja sogar auf sich zersetzenden animalischen Stoffin en unb macht dieselben leuchtend. von Provinzialblättern in der Person des Ministers Hoffmann genannten Nachfolger Delbrück's: Auch von anderen gemeiniglich wohl informirten Kreisen wird Hoffmann's Name mit dem Posten des Präsidenten des Reichskanzler- Amtes in Verbindung gebracht. München, 26. April. In der heutigen Sitzung der Abgeordneten- Kammer wurde der Gesetz-Entwurf, betr. die pfälzischen Eisenbahnen, auf Antrag von Louis an eine neu zu wählende Commission von 14 Mitgliedern verwiesen. Die ferneren Punkte der Tagesordnung, betr. den Ludwigs- (Donan-Main-) Canal und die Berg- und Hüttenwerke nebst dln Salinen, wurden nach den Commissions-Anträgen erledigt. Eine längere Debatte rief wegen der Sonntagsheiligung hervor; schließlich im Gießener ( Montag den 1. non Vormittags A im (Siebener Stadt ^cte Oberhag naci)ütr. iikigerl werden: Jlfi ® „ in« iu 1 jp pr°100 ‘ 28_ aptil »IW» Bram | KeMz-ru MW I von Strafen IßSw Eubhttt werden, nno! 17 61. Dienst >S)°> Morens 9 L Uchc« m bm St« nfnt d<- wd- BahnhofSflratze einverstanden erklärt und soll dasselbe zur höheren Genehmigung vorgelegt werden. Mg, K 16 l®“W'W8lÄ -----«• «t!i aummeter A- 93ramm. 2215) 82 in den Schlägen Buchwald, Hinberg, Hege 10 84 1012 beste Kernseife (1759 Carl Hoffmann. empfiehlt mlassm werden. (2076 empfehlen Gärtner Schaum. bei 4) Scheith. Prügelh. Stockh. Reisb Raummeter 1 nwmh Emil 6arm§,: K * 93 129 538 484 636 fiatti4ibten Viehmarkt gc Nadel- Nadel- 133 igcrt (2213 Art für Nadel- Raummeter Gießen, am 25. April 1876. (2146 Gebr» Scheel 1430) * J irti#* I ’ 6 der II . Hallwassei 2193) 280 75 Holzart Eichen Nadel Prügelholz, Stockholz, Reisholz; 39 38 10 82 24 156 16 78 366 16 170 41 28 R 3 226 Lachen Lichen .50 L7 852 2 . 2 6 33 8 150 200 Wellen 400 2940 Jeilgebotenes. Kopfsalat 62 Eichen-Stämmc von 15—42 Cemimtr. Durchmesser, 6—11 Mtr. Länge, mit Wellen 620 7870 Wellen 7450 470 2350 Versteigerungen. Versteigerung Nadel- „ Buchen-Prügelholz, Eichen- „ Nadel- „ Eichen-Stockholz, Buchen-Wellen, Eichen« „ Holzart Eichen Nadel 227 Radel- 2 Buchen- 21 Erlen- ist stets bei Dudenhofen. II. Mittwoch den 3. Mai, 4 131 ferner: 19,37 Festmeter, 83,59 2,95 11,98 werden: Scheith. Prügelh. Stockh Reish. Holzversteigerung. Montag, den 1. Mai 1876, von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem Treiser Mitgebrauchs-Wald, Districten Neuenwald und Aspenstrauch, solle zl^er und Hmnlid >t £li|t in drc Zchtppk-^ :eue: werden, jedoch mu yl mg der Gesuche keinerlei 1 lunalulrung, Öelfudjrc _vr ifa'abt seines Hichil > unter Der Sebmgunj br aw das Irottoir bei M“ ’tmtn von der Stadt cm: LohnbauS errichten roifl, i: Ittntm Wohnhaus an: brcn will, hroßherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. bis zu dem Viaduct der Main-Weser- Etsenbahn und von da, Nr. 14 bis Nr. 24 in der Lückenbach, Straße von Steinbach, für die Straße von Gießen gegen Rodheim bis zur Heuchelheim - Rod- hcimer Gemarkungsgrenze in ver- Eichen - Stamm vsn 12 Centimtr. Durchmesser, 7,6 Mtr. Länge, mit — 0,29 Festmeter, Nadelbolz-Stämme von 15—37 Centimtr. Durchmesser, 10—18 Mtr Länge, mit — 45,10 Festmcter, Eichen-Stangen vsn 10—14 Centimtr. Durchmesser, 5—8 Mtr. Länge, mit 7,67 Festmcter, Nadelbolz-Stangen von 6—14 Centimtr. Durchmesser, IO—16 Mtr. Länge, Emmenlhaler und Limburger Käse, Ruhm-Käse in Stanniol, Monderc Bekanntmachung. In dem städtischen Holzma- M,in werden Buchen-Erbsen- tttfer pro 100 zu 1 Mrk. aus- gegeben. Gieße» den 28. April 1876. Kioßherzogliche Bürgermeisterei Gießen. = 23,63 Festmeter, Nadelbolz-Stämme von 15—43 Centimtr. Durchmesser, 5—19 Mtr. Länge, mit — 51,96 Festmeter, Eichen-Stangen von 12—14 Centimtr. Durchmesser, 6—11 Mtr. Länge, mit — 0,83 Festmeter, Nadelholz-Stangen von 2—14 Centi mtr. Durchmesser, 3—15 Mtr. Länge, 6 2 8 390 100 105 von StraHenarbeiten. 2192) Die Handarbeiten der Abthetlungen vochbenannter Straßen sollen an den dabei bemerkten Tagen und Orten wenigstfordernd ".mW — w bh mit — 34,43 Festmeter. Zusammenkunft em zweiten Tage Vormittags präcis8Uhr auf dem Vicinalweg nach Steinberg an demUeber- gang über die Eisenbahn (2212 Gießen, am 28. April 1876. Großherzogliche Oberfürsterei Schiffenberg. Georgi. darf, und 2) -für die Abteilung von Nr. 187 bis 197 der Straße von Münster gegen Nieder-Bessingen. 106 Nadel-Stangen „ 12,99 Die Zusammenkunft ist auf der alten Eieinbacher Straße an der 6. Schneitze. Holzversteigerung in der Oberförsterei Schiffenberg. Es sollen zum Ausgebot kommen: I. Dienstag den 9. Mat l. I., tu den Abthetlungen Günthersgrab, Rehhecke, Schtnderskopf, Wüster köpf, Altgehegt und Rabenpfudl: Scheith Prügelh. stockh. Reish. Holz-Versteigerung. Im Staufenberger Gemeindewald, Dt- stricten Mark, Maistrauch, Birken und Tiefenbach, kommt Mittwoch den 3. und Donnerstag den 4. Mat folgendes Holz zur Versteigerung: I. Bau- und Werkholz, den 3. Mai: 24 Eichen-Stämme, bis zu 91 Centimtr Durchmesser und 8 Meter Länge, mit Straße nach Hachborn. Mainzlar, am 28. April 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Mainzlar. 2188) Vogel. Herren, Damen und Kinder, welche wir zu solch staunenswerth billigen Preisen verkaufen wie die in unserem Schaufenster ausgestellten Stiefel bezeugen. Dieter tfe Katz, am Seltersweg. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 1. Mai 1876, von Vormittags 9 Uhr an, M im Gießener Stadtwalde in dem Di- fricte Oberhag nachverzeichnetes Holz oer Der jedesmalige Anfang ist Morgens 1/29 Uhr auf dem Altenfeld an der Straße nach Hachborn. Bemerkt wird, daß sechs Eichen- Stämme, sowie meistentheils das Eichenholz für Schreiner, Küfer und Glaser sehr geeignet sind. (2148 Staufenberg, am 25. April 1876. Großherzogl. Bürgermeisterei Staufenberg. Vogel. Holzversteigerung Li dem Gemeindewald zu Stangenrod, Diftrict kleine Zäunbach, an der Staatsstraße nach Atzenhain. „ 2194) Es werden versteigert: 1) Montag den 8. Mai l. I.: 80 R -Meter Nadel-Scheitholz, Lollar, L) für die Abtheilung von Nr. 4 in der Nahe des Gießener Friedhofs bis Nr. 10 der Straße von Gießen gegen 23,55 Festmeter, Fichten-Stämme, bis zu 46 Centimtr. Durchmesser und 23 Mtr. Länge, mit 219,56 Festmeter, Fichten-Stangen mit 62,48 Festmeter. II. Brennholz, den 4. Mai: Rmtr. Buchen-Scheidholz, mtr» «tUtUt werden. 2 in tut WW auW 4560 Wellen Buchen-, Eichen- und Reisholz, II, Mittwoch den 10« Mai I. I., in den Abthetlungen Rabenpfuhl 54b, 68b und 69: Gießen gegen Groß-Linden, 2) für die Abteilungen vom Wallthor bis Atheilung Nr. 9 und von da bis Nr. 19 der Straße von Gießen gegen 1600 ,, Nadel- „ Der Anfang ist Morgens V-9 Uhr an „ Eichen-Scheitholz, „ Eichen-Prügetholz, „ Buchen-Stammreis, „ Buchen-Zopfreis, Stück Fichten-Stangen, 8 Centimeter Durchmesser und 4-8 Meter Länge. Von Nachmittags 1 Uhr an ’n uidjc- ---- — - - - ?nj SfiifertonM' Gießen, den 27. Apnl 1876. - tn nad) i$rtn Itltto Großherzogliches Kreisbauamt Gießen. In Vertretung: Schocker, Kreisbauaüfseher. mit — 6,08 Festmeter. Unter dem Nadel-Stammholz sind mehrere schöne Lärchenklötze, die sich zu Etsenbahn- chwellen eignen. Zusammenkunft Vormittags präcis 8 Uhr am Günthersgrab. In sämmtlichen Abteilungen kommt Brennholz und Bau-, Werk- und Nutzholz vor, und es werden die einzeln verschiedenen Sortimente in der Reihenfolge versteigert wie sie in dem Walde lagern. Nadelzopfreis, 9 Stück Nadelstämme von20—30 Centimtr. Durchmesser und 7 Mtr. Länge, 1 Buchen-Stamm von 58 Centimeter Durchmesser und 2 Meter Länge. Das Eichenholz eignet sich gut für Wagner- und Grubenholz. Anfang Mittags 1 Uhr. (2173 Treis a. Lda., am 25. April 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Treis a. L. Benner. Hotel Kaltwasser. Meine Gastwirthschaft und Restauration verlege ich vom 1. Mai d. I in das von mir gekaufte Haus, welches nur einige Schritte unterhalb meines bisher bestandenen Geschäftes liegt. Reelle und billige Bedienung wird mein stetes Bestreben sein. Wetzlar, den 28. April 1876. gendes Gehölz öffentlich meistbietend versteigert werden. (Die Zusammenkunft ist zur benannten Stunde am führenden Fußpfad von Climbach nach Alten-Buseck): ” Rmtr- Buchen-Scheitholz, frisch zu haben, per Stück 18Pfg?, Wildprethändler Ebel. Größer als je ist unser Vorrath in fertigen Schuhen und Stiefeln aller und Hatnbuch: Stück Eichen - Bau- und Werkholz- ftämme, 20—50 Centimeter Durchmesser und 4—8 Meter Länge, Rmtr. Eichen-Scheitholz, 12 77 ferner: In Buckskins, Sommer - und Winterwaare, haben wir eine große Partie zum Ausverkauf ausgesetzt. Eichen- „ Aspen- „ Buchen-, Eichen- und Prügelholz, Buchen-, Eichen- und Stockholz, rat Leuchten dk^ rebrr Brrmefuna etntrdr ' "jnn 3‘" .,71 ifiobcr an-elockten - 7.4er Pilz läßt sich, ,i-fi auf ein aöereS überN« 'Vnb Hirt iotorl auf, 0^ schiedenen Loosen, und 5) für die Straße non Klein - Linden bis zur Köntgl. Preußischen Grenze gegen •^emtniponberSReiNi dbt tur höheren Genehm,' Passend ju Geschenken jeder Art bringen wir unjer reichhaltiges Lager in ordinären und feinen Holzschnitzereien, Marmor- und Alabasterwaaren, Schmucksachen und Portefeuille - Waaren in empfehlende Erinnerung. (2142 Besonders machen auf eine schöne Auswahl in Leder-Damengürteln zu sehr billigen Preisen aufmerksam. Morih Gregors & Sohn. ..bnß*1 2) Dienstag den 9. und Mittwoch den 10. Mai l. I.: 449 Fichten-Stämme von 15 bis 30 Centimeter Durchmesser und bis zu 20 Meter Länge, mit 114,93 Cubikmeter Inhalt, N4 Fichten-Stangen von 8 bis 14 Centimeter Durchmesser und biS zu 14 Meter Länge, mit 198,11 Cubikmeter Inhalt Die Versteigerung beginnt jedeSmal Minittags 9 Uhr. hierbei wird noch bemerkt, daß das Holz im der an dem genannten District un- Walbar oorbetführenden Staatsstraße nach f jn beiden 5/* Stunden entfernten Bahn- । hHenen Grünberg und Mücke sehr gut । ^e-fahren werden kann. ! 2'iangenrod, den 26. April 1876. I itv'hherzogl. Bürgermeisterei Stangenrod. Rau. Morgens 9 Uhr, neben feinem $ zu Lieh in dem Gasthaus zum Engel: : auf bit&uorfc 1) *für die Abtheilung von Nr. 56 bis 63 der Straße von Lich gegen Langs- 11( Nachgeburt Br'ch-K » wS“*, t »n «4! * 5*4 II. Brennholz: 24 R -Meter Buchen-Scheitholz, 6 „ Eichen- „ Heinzerling d? Tribus. 2189) Täglich frisch gestochene Spargel Not e l 40 Eichen-Stämme mit 4 6 20 370 85 105 190 btinith)en - 1111 iÄ lemaihi Ä.i 5 er®eidj| J nilrint. „ „ Prugelholz, „ Aspen - Scheit- u. Prügelholz, „ Buchen-Stammreis, « „ Zopfteis, „ Eichen- und Aspenzopfreis, Holzversteigerunq. Im Mainzlarer Gemeindewald, Districten Gau, Altenfeld, Zipfen, Rußland, Lache und vorderer Schabenberg, kommt Freitag den 5. Mai 1876 folgendes Holz zur Versteigerung: I. Bau- und Werkholz: 32 Eichen-Stämme bis zu 42 Centimeter Durchmesser und 11 Meter Länge, mit 16,49 Festmeter, 297 Fichten- und Nadel-Stämme bis zu 30 Centimeter Durchmesser und 19 Meter Länge, mit 110,89 Festmeter, 270 Fichten- und Nadel-Stangenholz, mit 22 24 Festmeter; an demselben Tage, I Dienstag den 2. Mai, Morgens 9 Uhr, zu Gießen in dem Bramm'schen Wrrths- lokal: 1) für die Abtheilung von Nr. 9 in der Nähe des Kahl'schen WirthShauseS o ... k. ..— CY11 z.4- K av* OTTOtti*QUoVr welcher zum AuffL. xbleSiabt Nicht chl .eiia'ien mfrhpn ’ '^--^aaeiellschait Jt'1 msteigert werden, und zwar: Mtni, nad) t F ’ b<*n 2. 1 Hans-Verkauf. 2183) Ein direct an der Oberhffsischen Bahn gelegenes, neugebautes Wohnhaus, in welchem seither frequente Wirtschaft betrieben wurde, bestehend aus 17 Zimmern und 4 Küchen, entsprechendem Keller und Bodenraum, nebst einem circa V3 Morgen haltenden, ringsum abgeschlossenen Garten, wobei Kegelbahn und Stallungen, ist aus freier Hand preiswürdig zu verkaufen. Näheres sagt die Exped. d. Bltts._________ 2149) Prima Schweizer, Limburger uud Rahmkäse, empfiehlt RucL Goebel, Neuenweg B. 129. Feinste Reisstärke in Schachteln, Waschpulver, 2186) Verschiedene Möbel, als: Waschschränkchen, Kleiderschränke, sowie ein ganz neues, elegantes Sopha, werden billig abgegeben bei _______ K. Grünebaum. 2210) Ein Flug sehr schöne Tauben nebst einem Stamm Hühner sind zu verkaufen. __________________F. Schmidt. 2208) Künstliche Dünger für Ge- tratbe, Gemüse und Blumen bei _____________ Emil Pistor. 2201 > Ein gut erhaltener Confirmanden- Nock ist billig zu verkaufen. ___________________________Lit. A. Nr. 30. 2202) 50,000 gut gebrannte Backsteine sind zu verkaufen. Zu erfragen bei _____Wirth Schmidt, Grünbergerstr. 2197) Eine Veranda, auch zur Aufstellung in einem Garten sich eignend, ist zu verkaufen. Näheres bet Schreiner Werner in der Wolkengasse. Cerm lbeodor Haubn -uni beabfidjtiflen, >er Gründergrr-Etraße ki : Arft WENZEL S GARTEN. Sonntag, -en 30. April 1876: I. Großes Garten-Coneert ausgeführt von der Kapelle des Jnf.-Regts. Nr. 116, unter Leitung des Kapellmeisters Herrn C. Krcrufso. flnfiuifl L llfjr. miethen. statt. Der Dor ft an «Glkßkn,^ Johanns ( • fünfiiiiiflhTih» im Auditorium des Herrn Professor Dr. von Ritgen im «Itfl schloß statt. M. 11,150,655 16 Pf. Nachdem die Firma unserer seitherigen Vertreter für Gießen,, der £eni 1 (21^ 1 *"*»*;»' San üHÄte (2122 Versicherungen. Das Nähere besagen die Prospecte, welche nebst Antrags-Formular von Gießen, im April 1876. Verantwortliche Siedaction: A. S ch e y d a. — Druck und Verlag her Brüh l'schen Univ.-Druckerei in Gien en. Prämien-Reserve Gewinn-Reserve et CQ K. Spies, Frankfurter Straße. H H n <06) Auf dem Bureau Ev oßherzoglichen OrtHg am 9. 7fo“rQ9^ärter 8 Nach «rschl» Ftuerversicherung8-Ves läge neu zu rtgulirtn. 8 Die Resultat «lsbald Womit qei Mit Rückfich machen wir die Mitgl — die Resultate der o Friedclh (213 Drr Vorstand. „ 5,758,820 85 „ „ 248,994 31 Mermiethungen. 216$) Em möblirtcs Zimmer ver- miether laugen K.auffmann, Alicenftr. 2166) Ein rnöblirtes Zimmer zu Der-- miethen. Emil Loos. Goldarveiter 2165) Schön möblirte Zimmer zu vcrmiethen, Wenzels Garten._______ 2009) Ein freundlich möotirtes Zimmer zu vermiethen. Mäusburg D- 16._______ 2108) In meinem neu erbauten Hause auf dem Reichensand ist der zweite und - dritte Stock im Ganzen oder getrennt brs 1. Juli zu vermiethen. ___________________Ehr. Haubach. 2156) In meinem neuerbauten House, am Wiesecker Weg gelegen, ist der mittlere Stock auf sogleich oder bis zum 1. Mai zu öer- mietben.______Konrad Müller Ww. 2022) Zwei ineinandergehenoe möbltile kleine Zimmer mit der Aussicht ins Freie au einen ruhigen Herrn zu vermithen Näheres bei der Exped. d. Bltts. 2,750,603 Prämien- und Zinim-Einnahm-n für 1875 3,503,020 Versicherungen in Kraft während d. I. 1875 2,246,907,352 221)7) Ein ki-incs MansardenIog i s, passend für eine oder auch zwei Personen, zu vermiethen. ___________L. Petri II., Ludwigsstraße. 2211) Ein elegant öblirtes Zimmer ist zu vermiethen und um 1. Mai zu beziehen. H. Werner, _____________________Koplansqasse 227. 2209) Möblirte Zmimer sind zu ver- miethen^ Neustadt 2tL_$). Nr 57. 1868) Em geräumiges Zimmer, möblirt, zu vermiethen. W. Ferber, Buchhändler- 2u79) Möblirte Zimmei za vermiethen >m Gasthaus zur „Stadt Mamz." Keruttschte Anzeige u. 2182) Ein braver Bursche wird gesucht ___A. L y n cke r. Ein Realschüler kann in einer Fant ilie Kost unb Logis, sowie Forthülfe in allen Fächern, erhalten. Näheres bei der Expedition dieses Blattes. 1911) Einen Jungen sucht in die Lehre F. Meinhardts Schreiner, Neustadt 97. 2112) Ein freundlich rnöblirtes Zimmer zum 1. Mai zu vermiethen im Hause des ______________Hrn. Köhler, Gartfeld. 2185) Möblirtes Zim - er zu vermiethen. __Neuenweg, Nr. 117. 2184) Zwei möblirte Zimmer zu Der; miethen- Wilhelmsstraße._________________ 2198) Die Mansardenwohnung meines Hauses, bestehend aus 3 Zimmern, Küche, nebst einem Stück Land, ist sofort zu ver- 2191) Ich suche einen tüchtigen Lackirer und einen Jungen. ____________ Carl Leib. 2187) Zum sofortigen Eintritt wird ein tüchtiges Mädchen für Hausarbeit qegr hohen Lohn gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. _____________________________ 2203) Arbeiter können Logis b-kommen Lowengasse 106 bei ___________Karl Schmidt, Schlosser. £204) Einen guten Schuhmacher sucht W. Euler. Gewerbevereln. Hur Abhör der Rechnung und Neuwahl des Vorstandes, ßck