Mo. IS. Mittwoch, den 29. März L8V6. Kießener HHWk AWge- md Amtsblatt für bei Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Expeditionr Schulstraße, Lit. R. Nr. 18 Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Dringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. tawrawn'^reai Amtlicher H h e i l. Gießen, am 27. März 1876. Berlin, den 6. März 1876. f 6. Juli Alsfeld, Groß-Gerau, gütung — mttzugeben. Goddelau, Gernsheim. 25. 26. 27. Kriegs-Ministerium, Abteilung für das Remonte-Wesen. ______gez. v. Rauch. v. U s l a r. ___ Bekanntmachung betreffend den Remonte-Ankauf pro 1876 im Grosiherzogthunr Heffen. Zum Ankauf von Rcmontcn im SUter non rwrzugsweise drei und «usnahmsweife nier und fünf Jahren sind im Bereich des GrohherzogihumL Hessen für dieses Jahr nachstehende, Morgens um 8 Uhr beginnende Märkte anberaumt morden; und zwar am: 2< Hönbach, Betreffend: Die Ableistung des Verfassungs-Eides. , ~ Das Großhmogliche Krcisamt Gießen an die Großherroglichen Bürgermeistereien der zum Kreise Gießen gehörigen Orte des Landgertchtsbezirks Grunberg. Der nächste Huldigungs-Termin in Grünberg wird nicht am 3. Montag im April (Ostermontag), sondern Montag den 24. April, Vormittags 10 Uhr, abgehalten werden, wovon Sie die Interessenten in Kenntnitz setzen wollen. u v. Roder.____ 17. „ Nidda, 19. „ Nieder-Wöllstadt, 22. „ Groß-Umstadt, Ein Nachmittags 2 Uhr beginnender Markt am 22. Juli in Groß-Bieberau- - vorbehKtem Schlußsatz der Motive des heute dem Land- taae ^eganaenenEiflnb-Hn-Gesetz-Entwurfs lautet folgendermaßen: Würden die Bestttbungen der preußischen Regierung wegen Uebertragung des'p«uß,scheu Neick am Widerspruche der maßgebenden Organe bei SÄteTn so konnte es nicht Mifelhast sein, daß alsdann Preu en r L a/r 1 kpl. aeba(f)ten Ausgaben mit aller Energie heranzutreten »«“AWÄ'ä «.W t«x besitzes als nächstes Ziel seiner Eisenbahn-Politik zu betrachten hätte. Rücksichten, welche Preußen gegenüber seinen Bundesgenossen obliegen, Icutsckkand. Darmstadt, 27. März. Die Direction der Oberhessischen Eisenbahnen in Gießen wird dem Finanz-Ministerium unmittelbar unterstellt werden, wodurch gegen das seitherige Verhältniß eine nicht unwesentliche Minderaus- gabe entstehen wird. — Die gegen die «dien der Oberhejsischen Eisenbahnen uwzutauschenden Staats-Obligattonen sollen in Stücken von 2000, 1000, 500 und 200 Mark zur Ausfertigung gelangen. Berlin, 24. März. Dem Bundesrath ist eine Vorlage zugegangen, nach welcher die noch int Cours befindlichen -/so und Veo Thalerstücke (Groschen und Sechspfennigstücke) außer Cours gesetzt und bis zum 1. Juli d. I. zur Einziehung gelangen sollen. — Aus Anlaß des kaiserlichen Gebnrtstages hoben in der preußischen Armee vielfache Ernennungen und Beförderungen stattgefunden, u. «. ist Fürst Bismarck zum General der Cavallerie befördert und sind die Flugeladjutanten Obersten Fürst Radziwill und Graf Lehndorff zu General-Majors ernannt Genüge geschehen. Nichts würde entgegenstehen, der nachtheiligen Zersplitterung deS Eisenbahnwesens und dem Ueberwtegen der Privat-Eisenbahn-Industrie elbstständig entgegenzuwirken. Die alsdann von der preußischen Eisenbahn- Politik nothwendiger Weise einzuschlagende Richtung würde zur wahrscheinlichen Folge haben, daß durch die Erweiterung des preußischen Staatsbahn-Besitzes und durch die volle Entfaltung des im Besitze und der Verwaltung der preußischen Staatsbahnen liegenden Einfluffes das Uebergewicht der mit den preußischen Bahnen verknüpften Interessen sich über die Grenzen des preußischen Staatsgebietes hinaus sühlbar machen würde. Berlin, 25. März. Die Motive zu dem Gesetz-Entwurf, betr. Uebertragung der preußischen Staats-Eisenbahnen an das Reich, welche 16 engge- druckte Seiten umfassen, geben eine ausführliche Darstellung der Mängel des jetzigen Eisenbahnwesens. Der Gesetz-Entwurf sagt über den zu stipulirenden Kaufpreis, daß derselbe in einer Entschädigung bestehen solle, welche dem wirklichen Werthe der Gesammtheit der abzutretenden Staatsbahuen entspricht, wobei diese Gesammtheit als ein Object angesehen werden soll. Der Werth deffelben soll unter zu Grundelegung des wirklichen Anlage-Capitals mit Berücksichtigung der bisherigen und zukünftigen Ertrags-Verhältnisse im Wege billiger schlagung ermittelt werden und die Entschädigung in einer amortisirbaren Rente bestehen. Die Hoheits-Rechte der Einzel-Staaten in Ansehung der Concesstoni- rung neuer Bahnen sollen dem Reiche nicht mit übertragen werden. Die Ermächtigung des Kaisers zur Einbringung der Vorlage dattrt von gestern. Berlin, 26. März. Der Gesetz-Entwurf über die Eisenbahnen wird demnächst, aber noch nicht unmittelbar, eingcbracht werden, da noch ewige Formalien zu erfüllen sind, nämlich die Zustimmung des Staats-Ministeriums und Die Allerhöchste Ermächtigung, (s. oben) Es läßt sich nicht verkennen, daß bas^ProM der Reichs-Eisenbahnen mehr und mehr an Boden gewinnt. Die HandetSram- mer von Lüneburg hat sich neuerdings in einer Abreffe an den Neichskanz er zu Gunsten des Planes ausgesprochen. An der Zustimmung beider Häuser des Landtages zu der freilich noch sehr beschränkten Vorlage P wohl nicht zu Zweifeln. Von der Haltung des Reichstages wird es zunächst abhangen, welche Wege der Reichskanzler zur Erreichung seines großm nationalen Zieles em- schlägt. Aus den Augen verlieren wird er es sicherlich nicht. - Der erste Bericht der Justiz-Commission des Abgeordnetenhauses für Petitionen behandelt die an das Haus gerichteten Petitionen, betr. die religiöse Berusungs- und Betheuerungs-Formel des Eides, deren in öffentlichen Blättern vielfach gedacht worden. Die Commission beantragt, über einen Theil der Petitionen (auS formellen Gründen, weil sie unter einem Gesammtnamen ew- aebracht sind) zur Tagesordnung überzugehen, die anderen aber der Staats- reaieruna mit der Aufforderung zu überweisen, darauf hinzuwirken, daß die Reichsgesetzgebung und demnächst, soweit nöthig, die preußische Gesetzgebung nicht nur für die gerichtlichen, sondern anch für sonstig« Eide die rein einfache Formel: „Ick schwöre, daß — so wahr mir Gott helfe', einfuhrt. Dieser Antrag ist in der Commission mit 7 gegen 4 Stimmen angenommen. — Die „Volks-Ztg." schreibt: Eine Anzahl von Abgeordneten, die bis Berlin, 25. März. Der an den Landtag gelangende Gesetz Entwurf wegen Urbertragung deS Eigenthums und der sonstigen Rechte des preußischen Staates an Eisenbahnen an das Reich lautet wie folgt: § 1- Die Staats- Reaierung ist ermächtigt, mit dem deutschen Reich Verträge abzuschließen, wodurch 1) die gesammten im Bau oder Betriebe besindlicken Staatebahnen nebst allem Zubehör und allen hinsichtlich des Baues oder Betriebes von Staats- bahnen bestehenden Berechtignngen und Veipflichtnngen des Staates gegen an- aemeffene Entschädigung kaufweise auf da« Reich übertragen werden; 2) alle Besnanisse des Staates bezüglich der Verwaltung oder des Betriebes d" nicht in fehlem Eigenthum stehenden Eisenbahnen, sei es, daß dieselben auf Gesetz, Concession oder Vertrag beruhen, an das Reich übertragen merken; i)l tu flleicbem Umfange alle sonstigen dem Staate an Eisenbahnen zustehenden Au- Llj, und anderweitem Vermögensrechte gegen angemessene Entschädigung an das Reick abgetreten werden; 4) ebenso alle Verpflichtungen des Staates be- lüalich der nicht in seinem Eigenthum stehenden Eisenbahnen gegen angemistene Vergütung vom Reich übernommen werden; 5) die Eisenbahn-Aufsichts-Rech e des Staates auf das Reich übergehen. § 2 Bezüglich der int § 1 unter , 3 mck 4 erwähnten Vereinbarungen bleibt die Genehmigung des Landtages letzt ein Doppel-Mandat, zum Abgeordnetenhause und Reichstage, inne haben, werden auf eines dieser Mandate für die nächste Session verzichten. Im Abgeordnetenhause sitzt u. A. ein Abgeordneter, der dem Landtage, dem Reichstage, dem KreiS- und Provinzial-Landtage, der Provinzial- und General-Synode an* gehört, zugleich Amtsvorsteher, Standesbeamter, Vormund und zur Zeit sogar Geschworener ist. Mehr ist von einem Sterblichen wirklich nicht zu erwarten. — Um die finanziellen Ergebnisse des neuen Depeschen-Tarifs zu prüfen, wurden, wie der „Tribüne" mitgetheilt wird, an sechs Tagen, und zwar vom 1. bis zum 6. des lausenden Monats, an den einzelnen Stationen statistische Erhebungen über daS Erträgniß angestellt. Diese haben im Vergleich zu den unter dem Regime des alten Tarifs erzielten Einnahmen durchweg nicht nur kein Plus, sondern sogar ein erhebliches Minus ergeben. An der Station im Berliner Börsengebäude z. B. soll dieses MinuS mehr als 300 Mark täglich betragen haben. Berlin, 26. März. Wie bestimmt verlautet, ist die Note des schweizerischen Bundesrathes wegen der Gotthard-Bahn jetzt eingetroffen. Dieselbe soll ein späteres Datum tragen, als das neulich in den Blättern angegebene, und die betheiligten Staaten zur Untersuchung der Lage der Gotthard-Bahn veranlassen. Dies könnte den Ausgangspunkt einer Conferenz bilden. Bezügliche Pläne und Zeichnungen sollen als Anlagen beigefügt sein. München, 27. März. Vor Eintritt in die heutige Tagesordnung der Abgeordneten-Kammer beantwortete der Justizminister v. Fäustle die Interpellation deS Abg. Schüttinger. Der Minister erklärte, nach Lage deS Reichs- Rechts sei es zweifellos zulässig, die Beamten der einzelnen Bundesstaaten zu Commiffäreu bei Reichs-Bank-Stellen zu ernennen, auch nach Landesrecht stehe kein begründetes Hinderniß entgegen. Die Besorgniß, daß eine solche Doppel- Stellung zu Collisionen führen könne, sei vollständig unbegründet, denn die Bank-Eommiffäre hätten keinerlei Verwaltungs-, sondern nur beaufsichtigende Functionen. Oesterreich. Pesth. Die Deutschenhetze auf den ungarischen Eisenbahnen dauert ungestört fort. Am 17. Februar hat bereits die tausendste deutsche Familie Ungarn verlassen. Ihr Oberhaupt war Verkehrs-Assistent der Alfold-Fiumaner Bahn, hatte die Prüfungen gut bestanden, mußte aber nichtsdestoweniger seine Stelle verlaffen, weil ein Vollblut-Magyare um dieselbe competirte. Diese unerhörten Vorgänge fordern zu Repressalien heraus und es wird auch bereits gemeldet, daß die ungarischen Bahnen aus dem Verein deutscher Eisenbahuver Weitungen ausgeschloffen werden sollen, sowie daß einige österreichische Bahnen den magyarischen Mitgliedern ihres Personals zu kündigen beabsichtigen. Schweiz. Bern, 26. März. Das Gerücht von der Einstellung der Arbeit am Gotthard-Tunnel beruht auf einem juristischen Gutachten, welches Favre ohne Garantie für seine späteren Ansprüche von der Fortsetzung und Vollendung der Arbeiten freispricht. Neuenburg, 27. März. In der Volks-Abstimmung wurde gestern die Progrejstv-Steuer mit 7000 gegen 4000 Stimmen verworfen. Arankrcich. Paris, 25. März. Die Kammer wählte heute die Commission zur Prüfung des Amnestie-Antrages. Von den gewählten zehn Mitgliedern sind nur zwei der Amnestie günstig, die übrigen werden nur zu einer Amnestirung einzelner Individuen rathen. Paris, 26. März. Mehrere Deputirte beabsichtigen, bei Gelegenheit des Amnestie-Antrags folgende Tagesordnung vorzuschlagen: Die Kammer geht im Vertrauen auf die Festigkeit der Regierung und ihre Gefühle für Vergebung zur Tagesordnung über. Italien. Rom, 27. März. In einem Artikel deS „Diritto" wird die äußere Politik, welche daS neue Cabinet verfolgen werde, folgendermaßen gekennzeich- net: Das Programm des CabinetS kann Europa die Sicherheit bieten, daß die guten Beziehungen zu den Mächten fortbauern werden; dasselbe hat mehrere BerührungS-Punkte mit dem Programm des französischen Ministeriums. Deutschland wird sehen, daß die innere Politik Italiens ihm in energischer Verfolgung der Kirchen-Politik behülflich sein werde, das Cabinet wird eine kräftige Politik in den kirchlichen Fragen befolgen. Man könne sagen, alle Staaten werden mit Italien zufrieden sein. In der äußeren Politik wird das neue Cabinet keine Aendernng eintreten lassen, aber im Innern eine liberalere Politik befolgen. Italien wird immer ein Element des Friedens und der Civilisation sein. England. London, 27. März. Lord Derby wird als Vertreter des auswärtigen Amtes während des Aufenthalts der Königin in Baden-Baden dort anwesend fein und ist zu diesem Zwecke heute über Brüffel abgereist. Amerika. New-Aork, 25. März. Berichte aus Mexico vom 15. März via Havanna!) melden Folgendes: Die Insurgenten haben Jalapa genommen und die Eisenbahn nach Vera-Cruz besetzt. In den Staaten Puebla, Tlaskala und Vera-Cruz ist der Belagerungs-Zustand proclamirt. Nachrichten aus Galveston zufolge traf der Commandant von Matamoros alle erforderlichen Maßregeln, um die Stadt gegen die unter Diaz stehenden Aufständischen zu vertheidigen. Meldungen aus St. Thomas bestätigen das Gerücht von der Besetzung Jac- mels (Haiti) durch Insurgenten unter Führung von Tanis. Der Präsident der Republik San Domingo hat über den südlichen Theil der Insel Haiti den BelagerungS'Zustand verhängt, den Hafen Jacmel für geschloffen erklärt und ist mit der Armee gegen die Insurgenten vorgerückt. Washington, 25. März. In einer gestern stattgehabten CabinetS- L)itzung wurde die Jnsurrection in Mexico und das von den mexicanischen Behörden gestellte Gesuch, in den Vereinigten Staaten Waffen ankaufen zu dürfen, zur Sprache gebracht; der nordamerikanische Gesandte in Mexico erhielt die Anweisung, zur Wiederherstellung des Friedens mitzuwirken. Afrika. Kairo, 24. März. Am 14. d. Mts. herrschte in Tunis großer Tumult, verursacht durch einen glücklicher Weise nicht gelungenen Mordversuch an dem italienischen Consularrichter Herrn Pulega. Der Mörder wurde von h,m Drag°m-n des Konsuls erschossen und man brachte seinen Körper jum italienischen Konsulat. Hinterher aber wäljte sich der fanatisirte Pöbel und die Kr regung war so groß, daß die Truppen in’« Gewehr treten mußten um d.^ Zugänge zu dem italienischen und amerikanischen Eonsulate zu beschützen SD Soldaten standen mehrere Stunden mit aufgepflanzem Baponnet da und hatten nicht wenig Muhe, die immer stürmischer andrängende Menge sich vom Leibe »u halten. In den Kreisen der Europäer fürchtet man sogar einen abermaliaen Ausbruch jenes religiösen Fanatismus, der im verflossene» Jahre so trauriae Sceuen herbeifuhrte. Suez, 25. März. Der Prinz von Wales ist heute Nacht hier an- gekommen. v L o k a l. N o t i z. .. 29- Marz In Nachstehendem lassen wir die T a g e s o r d n u n ° für 4CUÄ 6C" *" März 1876, Nachmlt?^ 1. Die Telegraphenleitunq in der Stadt betr. 2. Gesuch des Steueraufseher? Fink um käufliche Ueberlassung von Gelände. i einer Pfründe der Syndtcu? Pockisch en Stiftung. Mädchenschu?e ° Mitpredigers vr. An ch h al d als Lehrer an der höheren um 5. Den Waisenknaben Ludwig Körber betr. BauerlaubMß *'* Otc0I'0men unb Schieiner? Wilhelm Schäfer von Hungen 7. Baugesuch bei Gr,herzoglichen Landgerichts-Assessor? Gebhard dahier. 8. Baugesuch der Bahnwärters Thomas dahier. 9 9. Die Holzoersteigerung vom 20. März 1876 betr. 10. Crediterweiterung für Capitalzinsen pro 1876 betr. Vermischtes. rr ? a»r? a V'/? März 187,6 Es gibt im Augenblicke zwei Fragen, die ein allgemeines Interesse haben, weil beide den Nationalwohlftand empfindlich schädigen. Die erste liK dem Schwerpunkt nach in der Ausgabe solcher Banknoten, welche nicht allgemeine Giltigkeit haben, und hat ver Darmstädter Handelsverein, um ba? Publikum vor Schaden zu wahren, ein Berzeichniß der Noten, die allgemeine Giltigkeit haben, und derjenigen, die pracludirt sind, veröffentlicht, in welchem die ersteren durch daS Zeichen A, die letzteren durch das Zeichen B kenntlich gemacht sind. Wir hoffen, daß auch in der zweiten Frage, welche, wie wir wissen, dem Handels- oerein unterbreitet wurde, und welche mindestens von eben so großer Wichtigkeit ist, der Handelsverein interveniren möchte, so daß er den Mittelpunkt bildete zum Schutze der beschädigten Interessen. „ ES dreht sich nämlich bei dem rapid gesunkenen SilbercourS um die kolossalen perlufte der Besitzer ostreichtscher Papiere, deren es in unserem Lande so viele gibt, so daß die angedeuteten Verluste sogar die Höhe der Einkommensteuer beeinflußt haben. t , Wenn auch feit Einführung der Markwährung Silberthaler nicht mehr existiren, io aiot dennoch weder den östreichischen Banken, Bahnen, noch den Emmissionshäusern solcher Papiere, tn deren Documenteninhalt, sowie in dem Eoupontert versprochen wird, Crt. fl. 3 Silber -u substituiren durch 2 Silberthaler, dies ein Recht, von der Ent- werthung des Silbers Gebrauch zu machen. — Solange jedoch die deutsche Reichs- reglerung dem Unfug nicht steuert das kategorische Verlangen, daß an Stelle der nicht mehr vorhandenen Thlr. 2 — „M. 6 neuer Währung" treten — so lange wird die Schädigung fortdauern, gegen welche der Einzelne nicht klagend an seinem Domicil- gericht auftreten kann! f Dagegen hat Frankreich den Beweis geliefert, daß die Consolidirung der An- spräche den Erfolg hat, daß, wenn dieselben zu einer Klage vereinigt werden, sich die Beklagten zur Schadloshaltung bequemen müssen. Daraus folgt, daß eine Vereinigung der Rechtstitel zu einem Collectivschritt nicht ohne Consequenz bleiben wird. Da der Hanbelsverein schon mehrfach bethätigt hat, daß er von bem ihm zu Gebot stehenden Mitteln einen dem Nationalwohlftand förderlichen Gebrauch macht, so ist wohl zu erwarten, daß er die beschädigten Interessen vertheidigen wird auch in diesem Falle. Dem Hanbelsverein ist batz Ersuchen vorgelezt worben, diese zweite Frage technisch begutachten und juristisch prüfen zu lassen. Die nothleibendcn Besitzer östretchtscher Papiere, welche dem Ersuchen zuftimmen, baß ber Hanbelsverein sich ber gefährdeten Effecten annimmt, wollen unter Anschluß der Borbereaux diese Zustimmung an ben Vorstand deS Hanbelsvereins gelangen lassen; auch haben, wie wir aus- brücklich erklären uns überzeugt zu haben, sich bereits Blätter tm Großherzogthuin bereit erklärt, bieses Vorgehen z« unterstützen, wofür wir der Presse Dank schuldig sind! — Das „Braunschweiger Tagblatt" batte kürzlich von einem Hoffeste folgende Geschichte erzählt: Es tritt einer von den Gästen deS Kaisers an den Oberceremonien- meister mit der Frage heran: „Excellenz, wo ist das Zimmer, in welchem sich die „Kreuzzeitungs"-Leute aufzustellen habenDer Angerebele weiß nicht sogleich, was er antworten soll, unb er erhalt ben beinahe barschen Bescheib: „Nun, wir sinb für ehrlose Leute erklärt worden, aber gleichwohl geladen, da möchten wir uns au» Rücksicht auf Sr. Majestät anständige Gäste irgendwo isoliren!" „Aber lieber Graf", war die Antwort, „machen Sie doch keine Geschichten, ich bin ja selber Abonnent und bin, wie Sie sehen, überall, also bleiben Sie nur, und wenn Sie wollen, ganz in des Kaisers Nähe, denn ber ist auch Abonnent." Der k. Oberceremonienmeister Graf Stillfried erklärte darauf, an ihn sei eine solche Frage nicht gerichtet worden; auf einem Feste am k. Hofe könne Das nicht passirt sein. Daraufhin erklärte nun ber Berliner Coi- responbent bes „Braunsch. Tagebl.", baß seine Mittheilungen über die „Kreuzzeitungs"- ßeute auf einem Hoffeste völlig correct feien. Nur habe sich bie Episobe nicht beim Kaiser zugetragen, sondern „beim Prinzen Karl, und zwar an einem Abend, als des Kaisers Bruder eine ausgezeichnet vornehme Gesellschaft mit lebenden Bildern unterhielt. Der Kaiser war ebenfalls anwesend, allein deS Hofmarschalls Bescheid an ben ihn interpellirenben Grafen bezog sich nicht auf ben Kaiser, fonbern auf ben Prinzen Karl. Der ist der Abonnent ber „Kreuzzeitung", unb Se. k Hoheit macht kein Hehl barauS." — (Eine Höllenfahrt in pleno.) Ein Gutsbesitzer in ber Nähe von Wurzen beging vor einiger Zeit ba5 Wiegenfest seiner Tochter. Der Lehrer war mit seiner Schuljugenb ausgestellt mit der Weisung, baß er, sowie er bie Gläser klingen hörte, mit seiner Jugend ausrufen sollte: „Unb unfern gnädigen Herrn auch! und unfern Herrn Gerichtsverwalter auch!" Die Tafel war zu Ende, und der Bediente kam mit den Champagnergläsern, stolperte, die Gläser fielen zu Boden, unb der Herr donnerte ihn an: »Hol' Ihn ber Teufel! Der Schulmeister, welcher die Gläser klingen hörte, rief mit seiner Schuljugenb au5 voller Kehle: „Unb unfern gnädigen Herrn auch! und unsere gnäbige Frau auch unb unfern Herrn Oerichtsoerwalter auch!" — Der König von Birma hat die Schließung aller Gerichtshöfe und öffentlichen Aemter auf 40 Tage anbefohlen. Während dieser GerichtSferien wird an den Prinzessinnen die Ceremonie des Durchbohrens der Ohren vollzogen werben.__ Literarisches. Im Verlage von Carl Binbcrnagel in Friebberg ist ein ebenso zeitgemäßes wie nützliches Merkchen erschienen: Der Stanbesdeamte im Großherz ogthum Hessen nach dem ReichSgesctz vom 6. Februar 1875. Dargestellt von Otto Pistor, Gr. Landrichter in Friedberg. Die Schrift enthält im Wesentlichen den ganzen Inhalt der bie Standesbuchführung betreffenben Vorschriften wie solche tm Reichsgesetz vom 6. Februar 1875 über bie Beurkundung des Personenstandes unb bie Eheschließung, Ausführungs-Verordnung bes BundeSrathS vorn 22. Juni 1875, Kaiserliche Verodnung, betr. Beurkundung von Sterbefällen solcher Militärpersonen, welche sich an Bord von in dier.ftgestellten Schiffen rc. befinden, vom 4. November 1875, Großherzogl. hessischen Ausführungsgesetz vom 3. December 1875, Großherzogl. hessischen Ausführungsverordnung vom 3 November 1875 nebst Instruction für die Standesbeamten enthalten ind, ist auf daS Uebersichtlichste und Zuoerlässißste zusammengestellt, gut gebunden, kostet nur 1 M. 20 Pf. und dürfte bie Anschaffung desselben jedem Standesbeamten zu empfehlen fein. Kttßcij Holzver ttt ML Freitag t>er Vormittag,? ,'M-nd dl-rich 'inilllÄ mtiftW; glang« VI. tftict g- Jimenfion, 2M Stöcke unb NM Ciftrict S9 Schikl W Wnchhol Kcosdorf, den Lrr W v.L HoW Montag von Mo sollen im Bellnh< Schlag Käberg u 180 Stück Eich Stämme v und 20 bi messer, rin Ort und St [werben. Mnhausen, bt Der Vorstan C lltrü fton Verf Dienstag den < b. April, von Hi Unterzeichiik "ich Stamm Waber gegen Mr. e- B“ W » * & VN li397 1 Hcrrenrock. m*4 1 ^rauenfuchi W i mm Jg 1 N WW 1 ßeinb unb 1 S! S h-i-« «'»Sw 7,’ 1 901bllt «df “ Mnnn, fc Ist A«? Ei i L"«- «m Ws- 1 'r '»« K 2 ®»i, I | Sein» ■I i leib. Kl brWen Wd 1 JJ» Hosen. Mt k^ ^eel ■ 3l*Nea ^«rcnrocfc < ■üSJNc. Paar 1 ir. von Morgens 9 Uhr an, SA°g «S?-r°"N< tÄ£mu1"' 5 l°'n°-°H°md°u°insätz-. 21313 1 T-sch-utüch-r. » 5 Herrnhemden. 1 Tuchjacke. 21584 21408 1 sil- K. Grünebaum 2 1533) 4 21159 11 Ellen Lüstre. 21160 1 Rest Cattun. Briefbeschwerer. i'-i Hosen (1521 Gießen, den 27. März 1876. 40 Ctr. Kleie und (1531 Rest Zwilch. 21210 1 i. hi f. 21453 21455 21456 21459 1 1 1 1 1 1 21082 1 21083 1 21084 1 21086 2 21087 1 21088 1 21089 1 21490 21491 21495 21460 21461 21464 21465 1 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 21601 1 21603 1 21605 1 21606 1 21607 1 21613 1 21587 1 21589 3 21590 1 21591 1 21592 1 Ü6 Kl 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 21211 1 21216 1 21237 1 21238 1 21241 4 21242 1 21243 1 21175 2 21177 2 21195 1 21200 1 21202 1 21203 1 21205 2 21206 3 21207 1 21208 6 21163 2 21164 7 1 1 1 1 1 Ellen Bukskin. Ellen Vukskin. 2 1 1 1 1 21498 1 21499 1 21500 1 21501 2 21503 1 21504 1 21506 1 21507 1 21508 1 21509 1 21512 1 21518 1 21525 1 21528 1 21466 21471 21477 21478 21479 21483 (21398 1 21399 3 21400 1 21403 1 21404 1 21406 1 1 1 2 1 1 1 1 21593 2 2159s 4 21596 1 21597 1 21598 1 21599 3 21600 1 21577 21578 21579 21580 21582 21583 21562 21565 21567 21568 21569 21571 21572 21573 21574 21575 21576 21553 1 21554 1 21555 2 21556 2 21557 1 21558 2 21559 3 21560 1 21549 21550 21551 21552 1 1 1 1 1 1 2 1 2 1 1 1 1 1 1 6 1 2 5 6 4 1 1 6 1 1 2 1 1 1 1 1 2 1 2 1 3 6 ICO 104 [10 hi 15 1 1 2 1 2 1 1 1 1 Nr. 21244 1 1 1 4 1 1 1 1 M4 «87 R4 Resten Leinwand. Jaquets. Az <4 Az Cylinderhut. Frauenhut. Rohrstühle. 3theilige Matratze. Roßhaarmatratze. Koffer mit Inhalt verschiedener Gegenstände. Rohrftühle und 1 gepolsteter Stuhl. Bilder. Uhrgehäuse. Haarkette, 2 goldene Knöpfe. Herrnrock. Handtücher, 1 goldene Broche. silberner Fingerhut, 1 Paar goldene Ohrringe. silberne Cylinderuhr. goldene Uhr, 1 Armband. silberne Cylinderuhr. goldene Broche. silberne Ankeruhr u. 1 Portemonnaie. goldene Remontoir savonetle. 21165 4V2 Ellen Bukskin. 21166 12 Ellen Bukskin. 21167 14V2 Ellen Bukskin. Hojzverstergerunq. Montag den 3. April c, 21032 1 ,21040 1 21049 1 21067 1 21077 2 21376 3 seidene Schirme. 21377 1 Sammetjacke. 21379 1 goldene Cylinderuhr. 21382 1 Bcttcouverte und 2 Tischtücher. 21384 1 goldene Broche. Paar goldene Ohrringe, silberne Spindeluhren. Oclgemälde. Damenmantel. Herrnrock. Paar Hosen und 1 Weste. Frauentuchrock, 1 Jäckchen, 1 Hosen. silberne Spindeluhr. Rest Handtücherleinwand. goldene Broche. 2 silberne Theelöffel. 1 Sammt-Mantille. 2 Bilder. 4 FensterMouleaux. 3 Herrenröcke, 1 Jacke, 1 Paar Herrenrock. Frauentuchrock. Nest Zwilch. Rest Bettzeug. Hemd und 1 Rest Stoff. Paar Militärhosen. Paar Hosen und 1 Weste. Paar Herren-Zugstiefel. Rest Handtücherzcug. goldner Ring. Uniformsmantel. goldne Kette und 1 Medaillon. Betttücher. Herrnhemden, 1 Weste. Jaquct. silberne Cylinderuhr. Paar lederne Frauenzuqstiefel. Frauenkleid. goldene Ringe. Frauenhemben, 2 Handtücher. goldene Broche, 1 Ring. Handtücher, 1 Tischtuck, 1 Hemd, 1 Paar Drtllhosen. goldene Remontoir savonetle, 1 Brillantring. silberne Uhr. silberne Spindeluhr. Rock und 1 Weste. Damenmantel. Westen und 1 goldener Ring. Herrnrock. lederner Koffer mit Inhalt. leinene Taschentücher. goldene Ringe u. 1 Paar Ohrringe. Betttücher, 4 Hemden, 4 Tischtücher, 1 Kopfüberzug. Rest Möbelrips. Rest Leinwand, 1 Betttuch, 1 Tischtuch. Ucberzug, 1 Tischtuch. Bettcouvert, 2 Resten Kleiderzeuge, goldenes Medaillon. Tischtücher, 1 Rest Stoff. Herrnrock. Paar Tüllvorhänge, 1 goldene Broche, 2 Nadeln. Rock, 1 Hose, 1 Weste. Spiegel. g'ldene Ringe, 1 Nadel. Herrnrock. silberne Cylinderuhr. goldener Ning, 1 Nadel. Paletot Betttücher, 1 goldene Broche, 1 Ring. Winter-Ucberzieher. Betttuch, 1 Rest Stoff. Damentuchjacke. Paar Drillhosen, 1 Hemd, 1 seidenes Tuch. Drillrock. Unterrock, 1 Nest Leinwand. Rest Druckzeug, 1 Rest Stoff. Nest Lüstre. Herrnrock. Weste. Herrnhemden. Reste Stoffe. Rest Leinwand. Reste Leinwand. Reste Bettzeug. Rest Bettzeug. Rest Leinwand. Paar Hosen und 1 Weste. Ueberzüge. Frauenrock. wollene Shals. 5r»l zinnerne Kaffe-, Thee- u. Milchkanne. 21090 1 Betttuch, 1 Tischtuch, 1 Shals. 21091 1 Paar Hosen. 21092 1 ~ ' 21094 1 21097 4 21099 1 21105 2 21106 1 21108 1 21111 1 21126 1 21127 1 21129 1 *21130 1 21133 1 21135 1 21138 1 21155 6 21156 2 21157 1 21158 2 Betttuch und 2 Hemden. Frauentuchrock und 1 Jäckchen, silberne Cylinderuhr. 18 Zahl Leinegarn. 1 Paar goldne Ohrringe. n Betttücher. 1 Ueberzug. 1 Tranchirmesser, 1 Gabel, 1 seidene Schürze. 1 Paar gestickte Hosenträger. 1 Paletot. 1 Rest Shirting. 1 Rest Bukskin. 1 Bettdecke. 1 Reisetasche, Inhalt: Rock, Hose und Weste. 1 eichene Bettlade. Rest Bettzeug. 21272 2 Winterüberzieher u. 1 Sommerpaletot. 21273 1 Herrnrock. 21274 2 silberne Theelöffel. 21275 1 Rest Kleiderstoff, 1 Betttuch. 21276 8 silberne Theelöffel. 21277 2 silberne Theelöffel. 21278 2 silberne Theelöffel. 21279 2 silberne Theelöffel. 21281 1 goldener Ring. Hemden, 1 Betttuch. 10 Betttücher. 21585 2 gepolsterte Stühle. 21586 1 “ ' ' Paar Tüllvorhänge und 1 Shals. Betttücher, 4 Hemden, 12 Handtücher. Betttücher. 21854 2 goldene Damenuhren, Remonteur. 22394 13 Stück 8- u. 1 (-stimmige Zieh-Harmo- nika's. Die oben benannten Pfänder können noch längstens bis zum 1. April ausgelöst oder prolongirt werden. i üch^»i- He«, !**• Ä m ’’ Mj! 21385 6 Betttücher. 21386 1 Tafeltuch, 12 Servietten, 1 silberner Eßlöffel, 2 Theelöffel. 21387 12 Kopfüberzüge. 21388 2 Paar goldene Ohrringe, 1 Brosche, 1 Medaillon. vonL W teil d't' S»mn* II» h#1 Ä 21161 1 goldene Kette und 1 Paar Ohrringe. 21162 1 Briefbeschwerer. und 1 Weste. 1 silberne Spindeluhr. 1 seidener Regenschirm u. 2 Sonnenschirme. 1 silberne Cylinderuhr. 1 wollener Shals. 1 Herrenrock. 1 Rock, Hose und Weste. 2 Frauenhemben, 1 Paar Vorhänge. 1 Hcrrenrock. 2 Betttücher, 1 Tischtuch, 1 Handtuch. 1 kupferner Topf. 1 Ueberzicher. 2 Frauenröcke, 2 Betttücher, 2 Handtücher, 2 Servietten. 3 Kopfkissen. J Oclgemälde mit Goldrahmen. 1 Herrenrock. 1 Herrenrock. Paar Hosen. 32 Zahlen Garn. 3 Herrnhemden. 2 Herrnhemden. * goldene Broche. J Ueberzicher. * Uniformsrock. 4 Herrnhemden. TA* X V V411 W Unterzeichneter im Saal des ®afhi9ln9. jHrtf) Braurm die unten bezeichneten 21028 Pfänder gegen Baarzahlung öffentlich [21031 versteigern. Paar goldene Ohrringe, 1 Ring, silberne Cylinderuhr. silberner Theelöffel. goldene Nadeln, 1 Hemdenknopf. Paar Obrringe. Herrnrock. Frauentuchjacke. Unterrock. Shals. Ueberzicher. Kindcrkleid und 1 Rest Kleiderstoff. Paletot. Herrnrock. Uniformsrock. 21168 1 Shals, 4 Ellen ächter brüsseler Spitzen. 21488 21169 20 Ellen Bukskin. 21489 5 Kopfüberzüge, 6 Taschentücher, 1 Frauenrock. 21496 36 Ellen Handtücherlcinwand. 21497 1 Rest Zwilch. Psisiykn- 11. Hosi-Verkauf. Im akademischen Forftaarten sind ca. 3500 Stück 3—5 jährige. verschulte Pflanzen folgender Holzarten: Fichte, Kiefer, Weymouthskiefer, Rotherle, Ulme, Esche, Ahorn, Akazie, ferner 4 Raummeter Prügelholz (Schwarzkiefer- und 200 Wellen Nadel- u. Laubreisig zu verkaufen. Reflectanten wollen sich an den Gartenaufseher Carl Doermer wenden. M W XMO 521 VW «28 SAt und 20 bis 46 Zentimeter Durch- 20967 Messer, 20969 an Crt und Stelle meistbietend verkauft 20972 werben. 20976 Bellnhausen, den 27. März 1876. 20977 Der Vorstand der Interessenten: 20979 __________C Löw e.________(1506 20983 llrißriijminQ E von Verfall-Pfändern. 121015 Dienstag den 4. und Mittwoch den d. April, von Mittags 1 Uhr an, 21020 läßt Unterieffhnptpr im 21022 Herrnrock. Sammetrad, 1 Tuchmantel. Rest Leinwanv. . seidenes Kleid. Kinderkleider, medicinisches Besteck, wollene Shals. silberne Cylinderuhr. Cachemir Rädchen. Halstuch, goldene Uhr und 1 Kette. Herrnrock. Shals. Paar Hosen und 1 Frauenrock. Herrnrock. Oclgemälde. Betttuch, 2 Hemden, 2 Kopfüberzügc, 1 Taschentuch. Rest Leinen. Herrnrock. [21409 Shals. 21415 schwarzes Thybetkleid. 21416 Hcrrnröcke und 1 goldenes Medaillon. 21421 ?1081 25 Ellen Leinwand. 21422 filkcrnc Damenuhr. 21424 Frauenkleid. 21425 Herrnrock. 21426 Frauenhemden, 4 Handtücher. 21427 Herrnrock. 21429 Ueberzicher. 21432 Herrnrock. 21433 goldener Ring. 21434 Boa. 21435 silberne Cylinderuhr. 21436 silberne Cylinderuhr. 21437 Servietten, 3 Handtücher, 1 Hemd. 21438 Paar Hosen und 1 Weste. 21444 Betttücher, 1 Hemd. 21.445 Rest Leinwand. 21446 Paar Hosen und 1 Weste. 21448 Herrnrock. 21449 goldener Ring. 21450 Fraucnkleid. 21451 Frauenhemd und 1 Tischtuch. >21452 Bügeleisen, silberne Spindeluhr. Wanduhr. Betttuck, 1 Serviette. Messer und 6 Gabeln, goldene Medaillons, silberne Cylinderuhr. Leuchter. 'ibirung btr All« mttbtn, fid) dir lectioschritt nicht 1 dithatitzt hat, ovMand\Wv- vitztm Mnrssin iroeite Frage l«h- ffitzer Sstteichischcr ) der gefährdeten rnmung an den itn, wie wir aus- tzrvßherzogthum ant schuldig finb! i Hoffeste folgen« Cberceremonien» welchem sich b“ 4t foekiM" in, »ir Md st un§ aui Rück- ieder bonntnt unb bin, in des Äaiitr5 t'smSE toi im® < “ >n «trlintr 6 r- . jkMeliung^' „ IW «>’ ,n Sil»«« unt«- nrfttib in. l‘l K- gtf« 'wrr^s------ Rest Lama, 1 Rest Zupfelzeug. Reste Stoff, 1 Schürze. Handtücher, 1 Tischtuch. - Nr. 30397 30414 -204 28 30433 30440 30450 30456 20458 20459 20472 20475 20484 20488 20496 497 20498 503 10525 0527 ■0534 *0538 546 552 »568 572 »595 599 Kensteigerunge«. Uwo Holzverfteigerung Sg I ZV)o ( 4 der König!. Oberförsterei Krofdorf. Freitag den 7. April er., 20897 1 Vormittags um 11 Uhr, werden zu Kirschwäldchen bei Wirth Der n aus dem Königlichen Forste Stoppelberg 20903 1 nachstehend bezeichnete Holz'Sortimente 20904 1 öffentlich meistbietend versteigert. 20905 1 Diftrict 93 Schlag 19 Weichholz: 21 Hundert 20906 1 Stangen Vi. Elaste, 70 Rmtr. Reiser. 20912 1 Diftrict 95 Buchen: 3 Stämme von mittl. 20914 6 Dimension, 252 Rmtr. Scheit, Knüppel, 20919 2 Stöcke und Reiser. 20921 1 Paar Serrnftiefel Diftrict V9 Schlag 15, Eichen: 228 Rmtr. 20923 1 silberne Spindeluh- 4 Rmtr. Knüppel. 20931 1 silberne Cylinderuhr. rofbort ben 27.JOMra 1876. (1532 20938 1 silberne Cylinderuhr. Der Königliche Oberförster. 20943 1 gölten, Broche, 1 Paar Ohrringe u.siiL 2 MeHheelöffel. « k k* , L 1 lederner Löffel. 21283 1 Paar Obrrinae. L----------Windbeim. 120944 1 silberne Cylinderuhr. 21284 1 Uebmiebe™ 20«? 1 w «ne Eyltnteruhr. 21286 1 silberne Cylinderuhr. ooqU ? u"b 6, ®abcln- 21291 1 goldene Damenuhr. 20952 1 Frauenrock, 1 Halstuch, 2 Hemden, 21299 2 Ueberzüge und 1 Kopfüberzua. 1 Rest Tuch. (21311 1 Frauenrock. 50 Ctr- gutes Heu verkauft______Bäcker Steinberger. 1528) Gute Frühkartoffeln, Korn- und Haierstrob bei Karl Malkomesius. Verkauf v. Lungsteinen. In dem Steinbruch bei Reiskirchen sind zu verkaufen: (1526 Circa 150 Fuß Ecksteine, Circa 1016 lD Fuß Schichtsteine, ein Brunnenwasser-Trog, 8 Fuß lang, Thür- geweuder, eine Krippe, 8Vr Fuß lang rc. Kaufliebhaber wollen sich an Philipp Morgel von Reiskirchen wenden.________ 1529) Ein großer und ein kleiner Hötel- Omnibus im Rappen zu verkaufen.______ 1530) Gute Kartoffeln verkauft C. Steinberger. Wieseck Frische Apftlstnrn empfiehlt billigst (492 v' y G g. Wilb- W e i d t p -L. H ■ -Oll*'.*., «UHJIUUHU' ---------------- — Frische Brat-Bückmge pninffeblt 0420 empfiehlt Gff. 117//*. Deutsche Poßdampsschiffsahrt nach V-rantwortliche Webaction: A. Scheyda. nach Baltimore: 5. April. 19. April. 1518) Ein freundliches Familienlogis (5 Zimmer, Küche und Kammer) vor dem Neuenweger Thor an eine stille Familie zu vermiethen und sogleich beziehbar. Näheres bei der Exped. d- Bltts. Cajüte 400 M. Zwischendeck 120 M. 1512) Einen Arbeiter suchen Metten Heimer & Schultheis. '' 1245) Zu vermiethen der untere Stock meines Hauses, vier Zimmer, Küche, Spei e- kammer en,haltend, nedst trockenem Keller, Mansardenzimmer, Gartenantheil, Privileg zur Bleiche und Trockenplatz. Christian G- Eckel, Marburger Str. A- 166. nach UTew-OrleaDi' 12. April. Cajüte 630 M. Zwischendeck 150 w jeden Sonnabend. l. Caj. 500 M. II. Caj. 300 M. Zwischendeck 120 M. Darm' )wiß. Ges and len Nachfolßel täfel stattgesuli Behörden, sowi Darmi Alexander sind tilg St. Pete Berlin litten, werden ä sich um W )'(T Brunnen nutzen, Trocke ^aß die zurüä i'Uichnätzte Vie !aß auch geeig nnwonbe erqi Berlin N Aussicht vo l'ere Seestaate i'äubereien an Piraten sind si ihre Mo wendig iß. - Geiier Weiße Vorhänge aller Art, Rouleaux, Drell in den gangbarsten Dessins, Anfertigung jeder Decorations Arbeit in geschmackvollster Aussührung, bei (881 Th. Brück, Kanzleibera. B 1 Burger - Club. Gkneralversammlunn Samstaa den 1. April b. 3-, präcis 8 Ubt, im Säälchen des Herrn Carl Fuhr zum Stern, woselbst die Tagesordnung zur gefl. Einsicht offen liegt, 1439) "__Per Vorstand. SÄ 1875 23. in großer eleganter Auswahl empfiehlt billigst 1523)A« Fagagniawii 4® ja, ® 8*nu6er Eingemachte Früchte, als: Aprikosen, Aepfel, Birnen, Himbeeren, Johannisbeere», Mölange, Mandeln, Maronen, Mirabellen, Rüste, Reineclauds, Erdbeeren, Ananas, Pfirsiche, empfiehlt 1380) Emil Fischbach. Vermischte Anzeige. 1530) Junge Leute von 14 bis 17 Jahren finden Arbeit in der Lampenfabrik von Kaufimann & Co., Alicenstraße. VkUfedern und Daunen, Barchent, Zwillch und Feder-Leinen. Liefc- runa vollständiger Betten in streng re ll-> Ausführung, bei (°bU Th. Brück, Kanzlelberg B- 1. "" 1238) Ein Garten, in der Nähe der Wilhelmsstraße gelegen, ist unter günsttgen Bedingungen zu verkaufen durch I. Blitz 1008) Mehrere gebrauchte Tafelklaviere sind billig zu verkaufen in der H. Rudolph schen Musikhandlung. »Wifrnen G Wvrdch nach nn Schlesien zu ttenöleben die ( Berlin ®en Rechiiungs Demselben verl I '^lich weniger an die De*lt warber gesetzliche ' Directe von BREMEN Nähere Auskunft ertheilt die Dlrection des Jor<1*’eutJc?*y Jt-J " Bremer, sowie deren General-Aaent für das Großherzogthnm Hessen Ld-«-l ..roa.in in Main, und dessen rlgevt C. W. Dietz m G.eßen.-----<3ti ®eifaü)"5 ^"8 biet S i M"»g b-s ® f4, fc Schlie ,8niM»iie e SIM-Theater in Gießrii, (Cafv Leib.) Heute, Mittwoch den 29. März 1876, Zum ersten Male: Bürger und Molly, oder: Liebe u. Leiden eines deutschen Dichten Schauspiel in 6 Bildern v. S- Mosenihul Regie: Herr Friederici-Hcmp. Preise der Plätze: Tagespreise: Nummerirter Spem 1 Mark 25 Pf. I. Platz 75 Pfg Kassenpreise: Nummerirter Spem 1 M- 50 Pf. I Platz 1 M II- Platz 501 Gallerte 30 Pf. , Tagesbillete sind im Caf6 L e i 6 , |oa bei Herrn Gerhardt im Friseurladenj haben- , Kassenöffnung 7 Uhr. — Anfang prai 3/48 Uhr. t" I Leopold Puschel, Theater-Directi Volksversammlung Donnerstag ben 30. März, Abds. 8 Uhr, im „Gasth. z. «Lrchwon' 1510) Ein Lehrling unter günstigen Bedingungen gesucht von Mettenheimer & Schultheis. ttummiOftlfe in jeder Größe empfehlen (1442 Moritz Gregori tfe Solin. 1361) Wegen Geschäftsveränderung verkaufe circa 100 Mille gut gelagerter Cigarren billigst. Gleichzeitig empfehle ich mein Lager in Rauch-, Schnupf- und Priem-Tabaken. Christian Frech. X. Schwarte Cachemir», Thibet», Lufire», AlpaccaS, schwärzt » I * Seidenzeuae und Seidenfammte verkaufe unter Garantie für Halt. Sämereien .......,« »mm. Morltz ..............,U."3S1 1168) Das von Herrn Briefträger Nöthen berg er bewohnte Logis tu an eine stille Familie zu vermiethen und Anfangs Ium zu beziehen._________Flick & Krolls 1529) Eine Familienwohnung ist zu oer- miethen und den 8. Juni zu beziehen. Carl Steinberger. 1015) Möblirtes Zimmer zu vermiethen nahe an der Caserne. Näheres zu er- fragen bei der Exped. d. Bltts.__ 1435) In dem M ö h l'schen Garten auf dem Seltersberg ist ein freundliches, mo- blirtes Zimmer monat- oder semesterwetv zu vermiethen und gleich beziehbar. 1303) Ein freundlich mö- blirtes Zimmer mit Cabinet im freien zu vermiethen. Näheres ei der Exped. d. BlttS._____ 1294) csm freundliches, möblirtes Zimmer mit Kabtnet zu vermiethen bei Th. Brück, Canzleiberg B- 1- empfiehlt Th. Loos, Neuenweg. 1389) Ein Haus mit Laden mitten in der Stadt, welches sich zu jedem Geschäft eignet, ist zu verkaufen durch _______________________rj- -C t I g- 1514) Ein Garten mit guten Obstbäumen am Nahrunasberg zu verpachten oder zu verkaufen. Näheres Wetzstetnsgasse 31- IIunianii in Mainz und dessen Ägent _ -— ----f laden hiermit die Aeltern, sowie Freunde der Schule zu Prüfungen der städtischen Schulen crgebenst ein. Dieselben beginnen den 28,^ März 1876, Nachmittags 2 Uhr, in der höheren Mädchenschule , dauern bis Freitag den 7. April. Die Turnprüfung für du Knaben J Montag, den 3. April, Abends 6 Uhr, die für Mädchen Dienstag, w April, Abends 5 Uhr statt. Gießen, den 27. März 1876. Im Namen des evangel. Schulvorstands Oietzen. 1527)BigelinS, Großh. Schulinspector. Maecaroni, Eier-Ringe und Graupen, Eier- Gemüsenudeln, sowie türkische und Bamberger Zwetschen, ferner feinste Apfelschnitzen, empfiehlt (245 Gg» Willi* Weidig. 1386) Ein Haus, worin schon seit mehreren Jahren eine Wirthschaft mit gutem Erfolg betrieben, ist zu verkaufen durch I. Blitz. 1387) Ein Wohnhaus, mitten in der Stadt gelegen, ist zu 3171 Mark zu verkaufen bei__Ä Blitz. Stödie in reicher Auswahl und zu äußerst billigen Preisen empfehlen (1441 Moritz Gregori & Sohn. 1385) Einige Häuser mit Gärten^find im Gartfeld zu einem Preis von 10300 Mark an zu verkaufen durch I. Blitz. __ Dung-Gyps empfiehlt die Gyps- u. Knochenmühle von August Sclilessiuger, 1138) am Bahnhof. __ 1388) Ein neuerbautes Haus vor dem Neuenwegerthor ist unter sehr günstigen Bedingungen sehr billig zu verkauf^ durch I- Blrtz- Permicthungm. 1511) Ein Familienlogis auf sofort zu vermiethen bei Emil Beil auf dem Hamm. 1499) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi net zu vermiethen. N«-uenbäuen B. 100. 1490) Lin unmöoltrtes Parterrezimmer, im Garten, sogleich zu vermiethen mit Be- dienung. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1473) Ein Familienlogis, 3 Zimmer und Küche, zu vermiethen. I. Reiber, Gartfeld- 1354) Zwei möbltrte Zimmer, seither von Einjährig-Freiwilligen bewohnt, sind zu vermiethen bei Wirth Kerbel, im Frankfurter Hof. 1317) Ein möblirtes Zimmer zu veU miethen in der Nähe vom Seltersthor. Näheres bei I- Blrtz- 1525) Zwei tüchtige Küfer und 1 Lehrling ucht Louis Lony, Neustadt D. 210. 1532) - Ein Schweizer in Dienst gesucht- __Ernst Wallenfels. 1531) Ein hiesiges Fabrikgeschäft sucht ein bis zwei junge Leute, welche die Handlung erlernen wollen. Bei Wohloerhalten und Fleiß werden dieselben nach dem ersten Jahre entsprechend salarirt. Gefl. Anträge befördert sub N. L. die Expedition dieses Blattes. ____ Wichtig für Kaufleute. Unterricht in der französischen und englischen Handelscorretpondenz, sowie gründlichen grammatikalischen Unterricht in diesen beiden Sprachen ertheilt (1364 Lebrer W. Plaut; Alicenstraße 101. 1474) Ein einspänniges Pferdegeschirr zu verkaufen. I Reiber, Gartfeld-L_ Neue Sendung Gurken vorzüglichster Qualität empfiehlt (1516 Gg. Wilh. Werdlg. Ddiilildiiunti. Allen, die unsere unvergeßliche Gattin und Mutter Katharina Benner von Treis a. d. Lda. zur letzten Ruhestätte geleiteten, namentlich dem Gesangveret , sagen hiermit den herzlichsten Dank Treis a. d. Loa., den 26. März 1876. 1528) Die trauernden Hinterbliebener ••UVIl „...... AMERIKA LZ- 1522) Zwei möblirte Parterre-Zimmer sind zu vermiethen und sofort zu beziehen bei Fritz Fürst Wlttwe, Neustadt. 1519) Im Hause der Carl Spruck's Erben in der Wollthorstraße ist das seither von Herrn Heinemann Steinberger bewohnte Logis zu vermiethen und sofort zu beziehen. Näheres bei dem Eurator Hosg.-Advocaten vr. Rosenberg N. 1311) Eine geräumige Wohnung zu ver- miethen bet C H r. H o r e y s e ck, __________ Monogramms