Oe TT 9 en Ls. ittver PretS merteljährLich 2 Marl 20 Pf. mit Brinaerlohn. Durch die Post b*$o$en vierteljährlich L Mark W Pf. »r (4$ großen deutschen Armee wird aus Belgrad be- des Skupschtina-Ausschusses zu Gunsten der Pro jnb vorletzte knichts. Re- etbst schon noch in ibr Aegkn- Auchtzmtzlllng Huf Hßanfdj ) ii-i Wr. finbtnpläL >ttett aflei st' mer Tvileiti mein Armee-Corps stets ein bleiben wird." Wie», 25. Septbr. richtet: Die Demonstration Erscheint täglich mit AuSnahm» deS MonkkuS t?xpeditio«r Gchulstrahe, Bt. B. Nr. 18. tobet d. <\ Peinigung bs Nachtheilen eins hrkäfte und V ' aufrecht, Biill 1 °en Auffchi»^ Semester mchti Darmstadt, 24. Septbr. Den neuesten Drucksachen der zweiten Kammer entnehmen wir, daß der vierte Ausschuß sich nunmehr auch über den An trag des Abg. Dumont wegen Entschädigung bei Einquartirung der Truppen in Friedenszeiten schlüssig gemacht hat. Der Antrag bezweckt einmal Festsetzung „zulänglicher" Entschädigung in Friedenszeiten aus Reichsmitteln, bezw. Mitwirkung der hessischen Regierung zu einschlägiger Beschlußfastnng der Reichs- Organe, und sodann ein Ansuchen an die Regierung, jedenfalls bis zu reichsgesetzlicher Regelung und sofort eine die Quartier-Träger in Friedenszeiten entsprechend entschädigende Gesetzvorlage zu bewirken. In der ersteren Richtung befürwortet der Ausschuß den Antrag; in der zweiten wird beantragt, denselben überhaupt oder doch wenigstens zur Zeit abzulehncn. — Der Gesetzgebungs- Ausschuß der zweite» Kammer hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, den Gesetz-Entwurf über die Gehalte der Volks-Schullehrer mit einigen von der Regierung gebilligten Modificationen der Kammer zur Annahme zu empfehlen. Die Ausgabe des Berichts steht bevor. Darmstadt, 25. Septbr. In unserem Staats-Budget sind als jährlicher Beitrag zu den Besoldungen der Volks-Schullehrer 425,000 Mark vorgesehen. In Folge der bevorstehenden Revision des Gesetzes vom 26. Novbr. 1872 über die Gehalte der Volks-Schullehrer, deren Annahme nach den Ausschuß-Anträgen in der zweiten Kmmer als gesichert zu betrachten ist, wird sich jener Zuschuß um mindestens weitere 110,000 Mark erhöhen, da eine ganze Reihe kleinerer und ärmerer Gemeinden nicht in der Lage sind, die proponirten Gehalts-Zulagen aus ihren eigenen Mitteln anfzubringen, so daß also der Staat hier subsidiär eintreten muß. — Der hiesige Handels-Verein wird demnächst in einer außerordentlichen Sitzung darüber berathen, welche Schritte zur Wahrung der Jnteresten der hier zahlreich vertretenen Besitzer österreichischer Silber-Prioritäten angezeigt erscheine. Berlin, 24. Septbr. Das augenblickliche Uebergewicht der friedlicheren Austastung der orientalischen Lage hält sich und scheint sich zu befestigen. Von dem jüngsten Handstreiche der exaltirten russischen Kriegspartei, dem Ausruf Milan's zum König von Groß-Serbien, glaubt man, daß er dem Kaiser Alexander die Gefährlichkeit des Treibens der Partei recht ernstlich werde vor Augen geführt haben. Fürst Milan hat, wie Wiener Blättern aus Serbien gemeldet wird, von Livadia die sehr gemessene Aufforderung erhalten, dem General Lfchernajeff wegen des Königs-Pronunciamentos einen Verweis zu ertheilen. Jede Unterstützang des Pronunciamentos von Tschernajeff Seitens der russi- jchen Negierung müßte Rußland sofort isoliren. Jndeß soll augenblicklich das Drei-Kaiser-Bündviß in voller Kraft bestehen, und gerade die Sendung Man- teustel's nach Warschau soll seiner Befestigung mit Erfolg gedient haben. Berlin, 26. Septbr. Adolph Glasbrenner, Herausgeber der „Montags- Zeitung", ist gestern gestorben. Aus Baden. 22. Septbr. Seit etwa 14 Tagen lag etwas in der politischen Atmosphäre unseres engeren Vaterlandes; gestern, am Tage der Verkündigung des Schulgesetzes hat es sich erfüllt. Wie die Depeschen bereits gemeldet haben werden, ist Staatsminister Dr. Julius Jolly nach zehnjähriger Führung der Geschäfte aus seinem Amte geschieden. Vorgestern hat er sein Entlassungsgesuch etngereicht, gestern hat er sich von seinen Beamten verabschiedet. Jolly war von Lamey in das Ministerium des Innern berufen, bei Beginn des Krie. ges von 1866 ausgetreten und sofort nach Beendigung^ desselben als Lamey's Nachfolger zurückberufen. Als Staatsminister trat er an Mathy's Stelle. — Se. König!. Hoheit der Großherzog rvar gestern in Baden-Baden anwesend lind hat sich sodann zu den Heeresnbungen und bezw. nach Stuttgart begeben. Karlsruhe, 25. Septbr. Die „Karlsr. Ztg." meldet: Der bisherige Staatsminister Jolly und der Miuisterial-Präsident v. Freydorff sind in den Ruhestand versetzt, der seitherige Präsident des Handels-Ministeriums, Turban, isi zum Staatsminister und Präsidenten des Staats-Ministeriums ernannt, Staatsrath Ellstätter behält das Finanz-Portefeuille, dem Ministerialrath Stößer wird das Ministerium deS Innern, dem Fiscal-Anwalt Grimm das Ministerium ber Justiz und des Großh. Hauses übertragen. Das Ministerium des Auswärtigen wird mit dem Staats-Ministerium vereinigt. München, 20. Septbr. Gestern starb hier, 85 Jahre alt, die Gräfin Sophie zu Lodron-Laterauo, Hofdame weiland der Königin Caroline von Bayern. Als eine sehr geistreiche, liebenswürdige Frau und in ihrer Jugend eine gestierte Schönheit, erfreute sie sich der Freundschaft des Königs Ludwig I. bis ju besten Lebensende (1867.) Der greise König ist noch in seinen letzten Jahren an bestimmten Wochentagen des Abends nach der bescheidenen Wohnung ber Gräfin gegangen, um bei ihr die gewohnte Partie Whist zu spielen. Stuttgart, 26. Septbr. Dem „Schwäb. Merkur" wird aus Karls- whe über den neuen Justizminister gemeldet: Grimm ist einer der ersten Anwälte Mannheims. Er war früher kurze Zett Mitglied der zweiten Kammer tnb ist Mitglied des Reichstags und der Justiz-Commission; Angehöriger der national-liberalen Fraction, gehört er mit voller Ueberzeugung seiner Rich- tnnz an. !t: »el, 32. r-Bahnhofstich tilg dun, und K Bureau nE t cht. 1 St-urnS-^'- , fft am le StM1* clamirnng des Fürsten Milan zum König von Serbien ist ganz bedeutungslos, da gemäß der Verfassung dieser Ausschuß nur die ihm von der Skupschtina gewährten Befugnisse, welche sich auf die Ueberwachung der Kriegs-Ausgaben beschränken, besitzt; zur Proclamirung des Königthums würde auch nicht einmal die gewöhnliche Skupschtina genügen, sondern, hierzu müßte die große souveräne, 500 Mitglieder zählende Skupschtina einberufen werden. Wien, 26. Septbr. Dem „Telegr.-Corresp.-Bnreau" wird aus Konstantinopel vom 25. d. Mts. gemeldet: Die Pforte hat eine Verlängerung der Waffenruhe um 8 Tage zugestanden in der Hoffnung, daß die Mächte ihre Friedens-Bedingungen innerhalb dieser Frist bekannt geben werden. Kossand. »--aag, 25. Septbr Das vom Finanzminister der zweiten Kammer vorglegte Buoget des Jahres 1877 beziffert die Ausgaben auf 115% Mill. Guldeu, davon 10 Mill, für Eisenbahn-Neubauten, 27 Mill, für Verzinsung der Staatsschuld, 4 Mill, zur außerordentlichen Verwendung für die Landes- Vertheidtgung; die Einnahmen werden auf 107 Mill, veranschlagt; das Deficit von 8% Mill, soll durch Ueberschüsse früherer Finanzjahre und das stetig steigende Erträgniß der ordentlichen Einnahme-Quellen gedeckt werden. Ararrssreich. Paris, 24. Septbr. Die Nachricht, wonach die Großmächte bereits die Friedens-Bedingungen in der Türkei stipulirt haben sollten, gilt hier für etwas verfrüht. Das Einvernehmen im Princip ist hergestellt, aber es ist nicht leicht, die Bedingungen der Verwaltungs-Autonomie und besonders die Bürgschaften, welche die Mächte verlangen sollen, genau auf- und festzustellen. Die Türkei hat officiell erklärt, sie werde ihrerseits die Feindseligkeiten nach dem 25. September nicht wieder eröffnen. Paris, 24. Septbr. Aus guter Quelle verlautet, daß die europäischen Mächte in Konstantinopel noch keineswegs die Gegenvorschläge gegen die Vorschläge der Pforte gemacht haben, daß aber die Verhandlungen fortbauern, und man glaubt, dieselben würden in Kurzem zum gewünschten Ziele führen. Der türkische Ministerrath, der sich regelmäßig am Mittwoch und Sonntag versammelt, hat seit dem Mittwoch keine außerordentliche Sitzung gehalten. England. London, 25. Septbr. Gladstone besprach Samstag zu Staindrop nahe Durham wieder die Orientfrage, bestritt in seinem und seiner Partei Namen die Absicht, dieselbe auszubeuten zu Parteizweckeii, und erklärte, das Land sei fest entschloffen; entweder müsse die Regierungspolitik fallen oder die Regierung selber. Die liberale Partei sei nur das Werkzeug, welches das Gesammtvolk behufs Erlangung des Zweckes gebrauche. — Nach dem „Daily Telegraph" erfolgte Baring's neue Sendung nach der Bulgarei behufs Verhinderung weiterer Unthaten. Hartington, der Herzog von Manchester und Forster trafen in Konstantinopel ein. Forster stellt Erhebungen an über die türkischen Grausamkeiten. Außland. Petersburg, 25. Septbr. Wie hierher gemeldet wurde, ist Seitens der Pforte zunächst die Verlängerung der Waffenruhe auf eine Woche zu erwarten. Die erregte Stimmung unter der hiesigen Bevölkerung erzeugt eine Menge Gerüchte, welche einzeln nicht widerlegbar sind, mögen diefelben angebliche Aeußernngen hochgestellter Personen (Großfürsten), Kriegs-Vorbereitungen oder diplomatische Actionen betreffen. Ans Befehl des Kaiser- ist für Rußland während der ganzen Katastrophe in der Türkei die Politik innegehalten worden, sich nicht zu isoliren. Die Politik des „Nicht-Jsolirens" ist auch noch heute leitend. Rußland handelt in Konstantinopel und Belgrad im Einverständuiß mit den anderen Mächten. Die verificirten Greigniffe und Vorgänge tu der Türkei Stuttgart, 26. Septbr. Der König hat untcrm 24. Septbr. folgenden Tagesbefehl erlaffen : „Soldaten I Meinem Armee-Corps war es zum ersten Male seit der Neu-Organisation vergönnt, sich unter den Augen des Deutschen Kaisers, unseres Oberfeldherrn, zu vereinigen. Der Kaiser geruhte, seine volle Anerkennung der Leistungen des Armee-Corps auszusprechen. Die meinen braven Truppen aus dem Munde des kaiserlichen ruhmgekrönten Feld- Herni gewordene Beurtheilung gereicht mir zu besonderer Befriedigung; freudig entbiete ich euch meinen königlichen Dank, insbesondere den Officieren für die unermüdliche Hingabe und treue Pflichterfüllung, welche sie bei den schwierigen Aufgaben der letzten Jahre bethätigten. Ich habe die feste Ueberzeugung, daß ebenbürtiges Glied der OtflftrddL Der „Polit. Corresp." , 1 * «9err StabtbaumeiRre ?e6Brt unb «- flart hatte, daß die Ausführung dieser Arbeit in diesem J^hr- nicht möglich sei' wurde die Aufnahme der Kasten hierfür in das 1877r Budget beschloffem ' eM N gpanitt. Friedrich Lony sen. ein Denkmal mit entsprec^ndcr Auffchrfft^zu^erriwten ist einstimmig genehmigt worden. «unajrtrt zu errichten, 10. In Gemäßheit des Art- 87 der Städteordnung legte beute der meister die Rechnung der Stadt Gießen für das Jahr 1875 sowie M? AT waltungsrechcnschaft vor. Es wurde Ueberweisung an die 'ninanidenmott->: beschossen und alt Vorsitzender bet der oorzunehmenden Prüfung Herr Stadt verordneter Hornberger erwählt. ' B v ötaoi. 4«' "5* btn l '.. Men •rS Von der Bieber. In den „Erzählungen aus dem Hessenlandc von O. Glaubreckt« wird „ne in einer schonen Schilderung dar Vaterhaus und die Juqendgcsckickte d-S berükm.,n Kupferstechers I. G. Wille vorgesührt, dessen Wiege auf der Obermühle unwüt Korngsberg gestanden. ES hecht daselbst: * 9 unwett "Wer von Gi-ßcn aus nach dem Städtchen Königsberg wandert, das mit seiner verfallenen Burgfest- etne der schönsten Punkte deS hessischen Hinterlandes bildet dem kommt von den Bergen herab, über Steine und Erlcnwurzeln springend ein S8ad)ttin -"tgegen, die Bieder geheißen- Das Bächlein weiß viel zu er ählenund miirmdt unb plätschert so lebendig daß die Zeisige, die in den Erlen nisten, sich gern be chaucn und die Forellen sich gern darin baden. Und da es so geschältia unb rastlos ist, so haben an dem Bächlein entlang die Müller eine Mühle hinter der andern erbaut, und das Bächlein thut treffliche Dienste D>- letzte, von der man schon Königsberg hoch oben auf der Höhe sehen kann und zugleich die größte und schönste, heißt Obermühle. nfer drängen sich bi Berge so enge zusammen daß man meint, sie wollten daS Bächlein aufhalten abcl?a< Kbl^mlTm0 %aum> und indem es zwischen den v-rgwiescn durch- U«2 C » näuellen zur Sette aufnimmt, treibt es noch di- zweträderige ?^uhle, recht ein Bild davon, was der Mensch auf dem schmalen Wege leisten kann, wenn er nur will und der treibenden Kraft Gottes folgt In dieser Obermühle wohnte im Anfänge des vorigen Fabrbunderts der WfltDr * n hpi* " lltlPT* OYl/lcr. . i . , , s r o!N lll nach der Väter West-; aber über seine Mühle hinaus ging sein Blick nicht- Und das war auch gut Seine Frau die dem Manne in jeder Hinsicht ähnlich war, hatte ihm mebrere Kmder geschenkt, deren ältestes Johannes hieß. Dieser Hannes wie man Rer tu Lande den Namen -Erzt sollte -inst die Mühle erben und war darum schön mehrere Jahre vor seiner Einsegnung von dem Vater in der Mühle beschäftigt Ab-r der Junge war dem Vater gar nicht recht, er war, wie er oft im Zorne sich au8brücfte, sem „Ungerathcner". Zu bösen Bubenstreichen gabs in der Mühle ^"e Gelegenheit, und die losen Kameraden, die ihn hätten verführen können mahnten zu ferne, und doch war im Sinne des Vaters der Junge wirklich ein Ungerathener." w Diesem „Ungerathenen", aus dem der größte Kupferstecher seines Jahrhunderts Zne uiit mehreren Kunstfreunden am schrfftrautet' $$ ®e^en^afel auf der Obermühle anbringen lassen. Die In- TO-'.$n b«LCmk5a^JC zuckte d er Kupferstecher Johann Georg W'Ue, K-tter der Ehrenleg on und Mitglied vieler Kunst-Acadcmten, anno L7*®btr ^e!f; mr ftcarb am 8- August 1808 zu Paris. Was Sterbliches an ihm war, liegt in Pantheon in Paris " n dessen erste Aeußerungen seines Künstlertalentes von O. Glaubrccht ausführlich mttgetheilt wurden, kam in seinem 10. Lebensjahre nach Gießen, wo er nach eigener Erfindung in Zinn stach. Bei einem Büchsenmacher graoirte er in ©tlber unb Stahl. Durch ben nachmals berühmt gewordenen Kupser- ftedter ®. F. Schmidt kam er über Straßburg 1736 nach Paris. Durch den Maler Jttgaub ward er in der Künstlerwelt bekannt Sein erstes Bild, da? ihm einen Namen machte, war das Bildniß des Marschalls Fouquet de Belleisle, und bald vertrauten Hm die größten französischen Maler ihre Werke zum Stich an. Doch stach er auch «tlber früherer Meister und viele Blatter nach denselben gehören zu den Meisterwerken der Kupferstecherkunst. Die unübertroffene Reinheit seines Grabstiches, die Wiedergabe aCteI19ZÜI}"cen bc§ ^lldunkels, die treue Darstellung der Zeuge bet correcter Zeichnung machten ihn zum ersten Kupferstecher. ° B Wille war Mitglied der Academien von Paris, Rouen, Augsburg, Wien Berlin Dresden, Stecher de- König- von Frankreich, des deutschen Kaisers und des Königs üon Dänemark. Napoleon I. ernannte ihn zum Ritter der Ehrenlegion. Seine Selbst- bwsraphie gab DuplessiS (Paris 1857, 2 Bände) heraus. Seine Hauptblätter sind: Die wandernden Musikanten nach Dictricy, der Tod Cleopatras nach Netscker ^^I?milienconcert nach Schalken, die holländische Köchin nach Metzu, die holländische Strickerin nach Mieris, die Porträts von Boallonge nach Riaaud Ana- stasta von Hessen-Homburg nach RosIin u. a. m." ' Gg. Will Cylinder, 8 ihen unb Wai Hartglas bei Extti rootto Unterjacken, M Panellc, «nW 4896J a » )um )(t 1 wieder einst« ’ M) Gebrochene 5 Ä. 6 i m Apollinarisbrunne Carlsbader Mühl- Emser Kesselbru , Kränchesl , Victoriaqi liinger, Wichshaller k Homburger Elisa1 Uanyadi-janos-B tfflpüehlt in stets f Zur Aufklärung. Der Aufsatz von Herrn L. Köhler in Nr. 224 d. Bl. kann seinetn Wortlaut nach nicht anders als im Sinne eines wegwerfenden Angriffs gegen die hiesigen Feuerwehrcorps verstanden werden. Gleichwohl müssen wir nach unserer Kenntniß der Verhältnisse und Personen und nach dem, was uns be- j sonders mitgetheilt wurde, davon ausgehen, daß es die Absicht des Hrn. L. Köhler durchaus nicht war, über uns abzüurtheilen, daß es vielmehr nur an der bedauerlichen argen Unvollkommenheit seiner Schreibweise lag, wenn die nach andren Seiten hin gemeinte Anklage einen gänzlich verwirrten Ausdruck fand. Wir hielten uns veranlaßt, diese Erläuterung bekannt zu geben. Der Gesammtvorstand beider freiwilliger __________Feuerwehren.______________ Landwirthschaftliches. f0 Dkl schon über den Schmetterling «Kohlweißling« geschrieben worbe- isi' welche Verheerung er angenchtet rc., so möchte ich mir erlauben, noch nachträgli» (twaS zu fdner Vertilgung in diesem Blatte laut werden zu lassen, damit ein Jeder, ber einen Garten ober Acker hat unb auf bemsclben Kohl zieht, von diesem lästige- 3n)eüt verschont oletbt u f(6r und ohne große Kosten zu betreiben: „Man verschaffe stch 2 P b- reinen Pferdemist, schütt- ihn in einen Topf und gieß- 1'/, Site: Wasser dazu, rühre es ordentlich durcheinander unb setze bann Vs Liter Essig zu; mit dem dann noch b-lgefügten 2'/-, Pfd. Chlorkalk gieß- man leicht zwischen dem Kohl- 4 lL^@oII elb e s° dick sein, baß man nicht gießen kann, so setze man alb ^Schritte einen Eßlöffel der Mischung auf ben Boden. - Durch ben eig-nthümli-be'' ®erud6,Chlorkalk mit Pferbemist hervorbringt, wirb ber Kohlweißling vom Selbe abgehalten, kann demnach auch nicht seine Eier an die Blätter der Pflanzer Aen. Der zugesetzte Essig bewirkte eine festere Vereinigung des Pferdemistes und (S6lorfalfe§ unb verhindert das schnelle Verriechen dieser beiden Substanzen. Die so 3uberettete Mischung behält ihre Wirkung nahezu 2 Monate. lickt X- er- £f $> rr?Z ttVti hWit-\ “W hufptl!efflbJ (Ä cria 1(n ui *ÄÄ ®trßn>tefen burt ’ ,blc Bckädkch iaIin $Bege l,G "btrfS her M, ™ nach bet W i- Unb bo§ m 5«tte ihm mchic < wik man hitt: var darum fit NMe bkschchlis oit im äornt jj( l°S in der M "Ehren fSnna Zange mirftij tt iinti Jahrhunink Aunftfreunben m ’ laffen. ®«> 30h°NN Lcademien, m». >8 ju Pari^ 818 Aeitgeöotenes. 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