Freitag, den 28. April U». 98 1876 TT tu it Erbschaft, r. ?on Rilgen im1 Kcr Vorslss hü Preis vierteljährlich 2 Mar? 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Marl SS Pf. dsrück« asino ttt - Stouffr. # «al., Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. EUPs-itionr Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. 1 Tenb? 8 Uhr, ttn d u Kitseck habe Delbrück erklärt, er fühle sich körperlich und geistig so angegriffen, daß er eines längeren Ausruhens bedürfe. Diese Ueberzeugung, die sich inzwischen nur noch mehr bestärkte, habe den Entschluß, seine Demission zu geben, hervorgerufen, welchen Entschluß zu erschüttern auch allen Anstrengungen des Reichskanzlers nicht gelungen sei. — Der „National-Zeitung" wird weiter positiv versichert, daß von einem Wechsel der an den Namen Delbrück sich anknüpfenden Politik nicht die Rede sei und daß der Name und die Vorgeschichte eines in Aussicht genommenen Nachfolgers die vollständige Garantie bieten, daß ein Verlaffen des bisherige^ Weges in keiner Weise beabsichtigt sei. Berlin, 25. April. Die Reichsbank ist bekanntlich nach § 13, Alinea c des Reichsbaukgesetzes befugt, gegen zinstragende, auf den Inhaber lautende Schuldverschreibungen nicht deutscher Staaten, sowie gegen staatlich garantirte ausländische Eisenbahn-Prioritäts - Obligationen Darlehne zu ertheilen. Das Reichsbank-Direktorium hat nun in einem hierauf Bezug habenden Regulativ diejenigen Papiere bestimmt, welche von der Reichsbank und deren Filialen belehnt werden dürfen. Die österreichischen Papiere befinden sich darunter nicht. Wie verlautet, haben die Regierungen Oesterreich-Ungarns beschlossen, in Folge besten gegen die deutsche Reichsbank wegen dieser Ausschließung österreichischer Papiere von der Belehnung vorzugehen und die Rückgängigmachung dieser Maßregel bei dem Reichskanzler zu erwirken. — Der „Augsb. Allg. Ztg." wird aus München geschrieben: Einige Blätter wissen von einer Anfrage Württembergs in München zu berichten, die sich auf ein gemeinsames Vorgehen der Mittelstaaten in Berlin hinsichtlich der Reichs-Eisenbahn-Angelegenheiten bezogen habe und von dem Münchener Cabmet ablehnend beantwortet worden sei. Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren, führt sich diese Nachricht auf einen bereits vor Monaten erfolgten Meinungsaustausch über die Frage zurück, ob es zweckmäßig und ausführbar sei, einen Schritt im Bundesrathe zu thun —. em Gedanke, welcher schon durch die damaligen parlamentarischen Vorgänge irn bayerischen und sächsischen Landtag und durch die späteren Verhandlungen in den württembergischen Kammern überholt wurde. Wenn man übrigens bei Verbreitung dieser Notiz von der Annahme ausgehen sollte, daß die Haltung der Mittelstaaten in der Reichs-Eisenbahn- srage der Uebereinstimmung entbehre, so dürfte der weitere Verlauf der Sache zeigen, daß diese Annahme eine irrthümliche ist. Berlin, 26. April. In der Debatte über die Eisenbahn-Vorlage entwickelte Abg. Richter als erster Redner in mehr als zweistündiger Auseinandersetzung hauptsächlich die politischen Gesichtspunkte, die zur Ablehnung zwingen. Er fragt, weßhalb die Sache nicht zunächst an den Reichstag gebracht worden sei; dann brauchte der preußische Landtag nicht mehr darüber zu discutiren. Preußen sei gewohnt, wo Deutschland gesprochen, wenn auch widerstrebend, seine Opfer zu bringen, allein der Reichskanzler dürfe nicht den Landtag gegen den Reichstag förmlich aufhetzen und so beider Würde abmindern. Schon zerfielen in dieser Frage die Parteien in ^Landsmannschaften und die einzelnen Regierungen befehdeten sich durch ihre Reptilien-Fonds gegenseitig, wie sie es als Glieder eines Staates nicht thun dürfen. Der Reichskanzler besitze in dieser Frage das Vertrauen der Mehrheit nicht. Berlin, 26. April. Bei der heutigen ersten Berathung her Vorlage, betreffend das Eisenbahnwesen, spricht Richter (Hagen) in ^/zstüüdiger Rede gegen die Vorlage. Fürst Bismarck ergreift demnächst das Wort: „Ueber die Sache selbst behalte ich mir noch vor, als Ressort-Minister zu sprechen und will jetzt nur eine irrthümliche Angabe des Vorredners, bezüglich des allgemein beklagten Rücktritts von Delbrück berichtigen. Es liegt nicht der geringste Schatten einer Wirklichkeit dafür vor, daß Delbrück's Rücktritt mit dieser oder irgend einer anderen schwebenden Frage zusammenhängt. Zwischen dem Kaiser, ihm und mir waltet nicht der geringste Meinungs-Unterschied in irgend welcher Frage ob. Delbrück hatte stets den Muth seiner Meinung und würde mit dieser nicht zurückgehalten haben. Ich habe 25 Jahre mit ihm gearbeitet, ordnete meine Ansicht oft seiner besseren Ansicht unter und würde die Vertagung der Eisenbahn-Frage seiner Rückkehr vorgezogen haben. Nach der anf- retbenden Thätigkeit des letzten Jahrzehnts war es für Delbrück unmöglich, t SöhMe* An die verehelichen Mitglieder des lnndw. Vereins von-Oberhessen. Nach Beschluß der Großherzoglichen Centralstelle für Landwirthschaft vom 18. Februar d. I. tritt im Juni eine Commission von Landwirthen und Vertretern von Feuerversicherungs-Gesellschaften zusammen, um das landw. Mobiliar-Feuerversicherungswesen auf einer den berechtigten Interessen der Landwirthschaft entsprechenden Grundlage neu zu reguliren. Die Resultate dieser Berathungen werden voraussichtlich in bedeutenden Erleichterungen für das landw. Versicherungswesen bestehen, und nach Feststellung derselben alsbald bekannt gemacht werden. Mit Rücksicht auf die Verhandlungen, welche über diesen Gegenstand in den Versammlungen des landw. Provinzialvereins von Oberhessen gepflogen worden sind, mochen wir die Mitglieder des Vereins auf diese dermaltgc Sachlage aufmerksam, um sie in die Lage zu versetzen, — im Falle sie das ihren Interessen entsprechend halten, — Die Resultate der oben erwähnten Commissionsberathungen abzuwarten, bevor sie zu Neuversicherungen schreiten. Friedelhausen, am 22. April 1876. Der Präsident des landw. Vereins von Oberhessen: A. Frh. v. Nordeck zur Rabenau. DcirMIand. Darmstadt, 25. April. Die Nr. 21 des Großherzogltchen Regierungsblatts hat folgenden Inhalt: 1. Gesetz, die Gewährung von nachträglichen Vergütungen für Kriegslei- fiungen der Gemeinden betreffend. 2. Bekanntmachung Großherzoglichen Gesammtministeriums, die Aufhebung der mit der königl. bayer. Regierung abgeschlossenen Uebereinkunft wegen der gegenseitigen Kostenberechnung in strafgerichtlichen und polizeilichen Requisitions- sällen betreffend. 3. Bekanntmachung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, die Bestä- tigirng von Stiftungen und Vermächtnissen betreffend. 4. Ordensverleihungen. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben aller- gnädigst geruht: am 14. März dem Schullehrer an der ersten Gemeindeschule zu Laichen, im Kreise Friedberg, Georg Schmidt, das silberne Kreuz des Philipps-Ordens, am 2. April dem Bureaudiener bei dem Bezirksstrafgericht Küßen, Johannes Frutig, das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für fünfzigjährige treue Dienste", am 8. April der Vorsteherin des Elisa- bethenstifts in Nieder-Ramstadt, Louise Marx, die goldene Verdienstmedaille bet Ludewigs-Ordens zu verleihen. 5. Namensveränderung. 6. Dtenstnachrichten. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben aller- gnädigst geruht: am 25. März den von der Frau Gräfin zu Erbach-Fürstenau auf die erste Gemeinde-Schulstelle zu Steinbach präsentirten Schullehrer Jo- janneS Adelberger zu Falken - Gesäß für diese Stelle zu bestätigen ; an dems. Tage der Schulaspirantin Mathilde Frank aus Homberg a. d. Ohm eine Lehrerinstelle an der höheren Mädchenschule zu Gießen, dem Schullehrer Diedrich Will zu Leihgestern die Gemeinde-Schulstelle zu Langenhain, am 28. März dem Schulverwalter Karl Ludwig Länder aus Friedberg die Gemeinde- tzchulstelle zu Schadenbach, am 29. März dem Schulverwalter Johann Kopp aus Odernheim eine Lehrerstelle an den städtischen Schulen zu Darmstadt zu übertragen; am 7. April den von dem kath. Pfarrer zu Ober-Abtsteinach und ha Schulvorständen zu Ober-Abtsteinach, Unter-Abtsteinach, Trösel, Flocken- !ach und Gorxheim auf die Gemeinde-Schulstelle zu Ober-Abtsteinach präsen- tiiten Schulverwalter, Joseph Taddäus Schönig aus Mosbach, für diese Stelle jii bestätigen; am 9. April den Hofwagenwärter Adam Zinn aus Maar zum Hosstallfouragewärter zu ernennen. 7. Dienstenthebungen. 8. Versetzungen in den Ruhestand. Se. Königl. Hoheit der Großherzog buben allergnädigst geruht: am 14. März den Schullehrer an der ersten Ge- Utndeschule zu Kaichen, Georg Schmidt, auf sein Nachsuchen und unter An- akennung seiner langjährigen, treu geleisteten Dienste, am 18. März den Schullehrer an der ersten Gemeindeschule zu Steinfurt, Christian Müller, auf fein Nachsuchen, am 3. April den Schullehrer au der Stadt-Mädchenschule zu Trrmstadt, Ludwig Kiffeberth, auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung feiner langjährigen, treu geleisteten Dienste, am 10. April den Conducteur bei hr Main-Neckar-Eisenbahn, Jost Rühl, in den Ruhestand zu versetzen. 9. Csncurrenzeröffnungen. Erledigt find: die sechste und siebente Gemeinde- Echulstelle zu Kostheim mit einem jährlichen Gehalt von 942 Mk. 85 Pfg.; lic Gemeinde-Schulstelle zu Hainchen mit einem jährlichen Gehalt von 771 Mk. ® Pfg'; die zweite Knaben-Schulstelle zu Alsfeld mit einem Anfangsgehalt bon 942 Mk. 86 Pfg.; dem Stadtvorstand zu Alsfeld steht das Präsenta- : Asrecht zu dieser Stelle zu; die Gemeinde-Schulstelle zu Schlechtenwegen mit ' sm Gehalt von 685 Mk. 85 Pfg. 10. Sterbefälle. Berlin, 25. April. Die „National-Zeitung" widmet anläßlich der i Entlassung Delbrück'S diesem und seiner staatsmännischen^ Thätigkeit Worte der ärmsten Anerkennung und erklärt, in der Lage zu sein, positiv versichern zu tonen, daß ausschließlich persönliche Verhältnisse demselben untersagt haben, Mn Amt weiter zu führen. Schon während der letzten Reichstags-Session r utiirT: »•«»<> j, J IW# .. kl V Kießener Anreize- und Amtsblatt fit den Kreis Gießen. 2MÖ-W **»20 85 „ * 994 31 fl ,(rrl(W für ’fftr trtn «rker x u btt @fi*ü Ä E,tlS 1 a imd 4”' , 6! Der füotftwb (Tein. M Vorstandes nbi 8 Ubr, eint Landtag zum Sturm rathen. Hierauf hätten Deutschland, Oesterreich, oder die Herren von erwidert, und sei mit allem Grunde auch ($11 Frankreich und Italien bereits Uglands Beitritt zu erwarten. Der Sultan L o k a l - R o t i z. HrgerreiÄ. digung wurden sämmtliche Ungeschuldigle von Strafe und Kosten frei gesprochen. Vermischtes. Laub- England. wird aus Philadelphia vom könnte. 650 600 88 Chevket Pascha zum Ober-Commandanten in Skutari (Albanien) ernannt worden. sendet seien. , c London, 25. April. Die Königin weilt seit Samstag Abend wieder in England. Die kleine Reise soll ihr trefflich bekommen sein unb große Ge- nugthuung gewährt haben; und wie die „Times" und andere Blätter Nachweisen, ist dem Lande oder dem Werke der Gesetzgebung aus ihrer kurzen Abwesenheit weder Schaden, noch selbst Verzug erwachsen. London, 26. April. Der Präsident der Republik Peru, Pardo, tst gestern von New-Bork hier eingetroffen, um dem Vernehmen nach Namens der peruanischen Regierung mit den Inhabern der peruanischen Bonds ein Abkommen zu treffen; derselbe wird alsdann die Präsidenten-Würde von Peru wieder übernehmen. Gießen, 27. April. Unsere Leser werden sich gewiß noch erinnern von einer Anklage gegen A. Katz, A. Oppenheimer und e>en Redacteur unseres Blattes, welche im Juli v. I durch Großh. Oberstaatsanwalt Herrn Wolff und Herrn Hofger. Ruh Eckftein wegen Beleidigung durch die Presse erhoben wurde. ES betraf dies die Assisenverhandlung, in welcher Herr Oberstaatsanwalt W o l f f die Aeußerung gebrauchte: „Der Ermordete sei in die Hände der Juden gefallen." In der am 21. dsS. gepflogenen Verhandlung am BezirkSstrafgericht hatte der Vertreter der Staatsgewalt gegen beide erstgenannte Herren 50 M. Geldbuße und gegen den mitangeschuibigten (Beifall.) Die habe seinen Minister des Auswärtigen beauftragt, jede Absicht eines Angriffes gegen Montenegro in Abrede zu stellen und die Versicherung zu geben, daß die 60 Anhänger zählte. Alle Führer der Linken sind mit großer Majorität wie- deraewählt; dagegen unterlagen von den Kandidaten der Rechten der Exminister Klein und Graf Holsteinborg. Der Socialist Rio erlangte 1013 Stimmen, sein Gegner, Bille, wurde mit 2037 Stimmen gewählt. um 6 " der-l.: Reiser, Frankreich. Paris, 25. April. Gegen die Veranstalter der Versammlung, welche Petitionen zu Gunsten der Amnestie in's Werk zu setzen bezweckt, ist wegen angeblich ungesetzlichen Vorgehens ein gerichtliches Verfahren eingeleitet. — Der Seine-Präfekt Duval hat dem Municipal-Rath nunmehr die Vorlage wegen Aufnahme einer Anleihe von 120 Mill. Frcs. zur Ausführung der Avenue de l'Opsra und des Boulevard St. Germain unterbreitet. Rouen, 25. April, Abends. Das Thsutre des Arts steht in Flammen; auch die benachbarten Gebäude brennen. Mehrere Personen sind umgekommen, einige verwundet. Eingesandt. Am Freitag den 28. April hat Herr Jung, Charakterkomiker am Stadttheater, seinen Ehrenabend, sein Benefiz. Gewählt hat er dazu Raimuav» ewig schöne Charakterpssse: „Der Verschwender." Möge Herr Jung »uv gnügten Stunden, die er uns bereitete, durch recht zahlreichen Besuch belohnt we Stallen. Rom, 25. April. Einer Meldung des „Diritto" zufolge ist Edmund Rothschild hier eingetroffen, um mit dem Finanz-Minister und dem Minister der öffentlichen Arbeiten wegen der Baseler Convention zu conferiren. Uefcer Pie Haltung der Regierung gegenüber den bereits vorgelegten Eisenbahn-Conventionen wird weiter gemeldet, das Ministerium werde bei Berathung der Vorlagen in der Kammer das Princip aufrechterhalten, daß der Staat sich nicht direct mit der Exploitirung des ganzen Eisenbahnnetzes befaffen dürfe. Rom, 26. April. Die Kammer hat ihre Sitzungen wieder ausgenommen und die inzwischen vorgenommetten Wahlen verificirt. Die Regierung legte den Gesetz-Entwurf über Verlängerung des Umlaufs-Termins der Noten der Consortial-Banken vor. — Feldmürschall Graf Moltke ist nach Neapel abgereist. nach Petersburg ist unbegründet. Dänemark. Nrrßland. Petersburg, 25. April. Der „Staats-Anz." enthält eine amtliche London, 25. April. Der „Times" wird aus Philadelphia vom 24. April telegraphirt, daß 4 Kriegsschiffe der Nordamerikanischen Union, 30 Kanonen stark, zum Schutze der Unions-Jntereffen nach Matamoras abge- Wieu, 25. April. Die ungarischen Minister, welche bisher an den gemeinsamen Conferenzen theilgenommen haben, sind in Begleitung ihrer Räthe wieder hier eingetroffen. Heute Nachmittag hatte Graf Andrassy eine emstun- dige Besprechung mit Ersteren; morgen wird eine gemeinsame Conferenz der uuu( „IH>WWIIIIW w ...... _.v _ ---------------- Minister unter Vorsitz des Kaisers stattfinden. — Dem Vernehmen nach wird Redacteur 25 M. beantragt. In der am 2t. dss. auf heute vertagten Urtheilsverkün- in hiesigen Regierungskreisen die Zumuthung, Bosnien durch österreichische^-----»o «mh Truppen besetzen zu lasten, lebhaft zurückgewiesen. . Wien, 26. April. Die „Polit. Corresp." meldet aus Konstantinopel: Graf Zichy, im Namen des Kaisers, und gleichzeitig General Jgnatieff mahnten die Pforte eindringlichst von dem beabsichtigten Vorgehen gegen Montenegro ab. Die Abmahnung hatte den gewünschten Erfolg. Die Pforte fährt indessen in ihren militärischen Vorbereitungen fort. Es sollen 100 neue Infanterie- Bataillone aufgestellt werden. Huffein Avni Pascha soll zum Serdar (Generalissimus), Midhat Pascha zum kaiserlichen Commissär in Rumelien ernannt werden. — Die Nachricht von der Reise des russischen Botschafters Jgnatieff ;l Ick W011 .freien oder den 24. or, Der Für sortruarbeiten ohne seine Gesundheit zu untergraben. Dies ist die Sachlage, beruhigende Erklärung über die Schwierigkeiten im Orient: Das Eiuverständ- bie ick für fetzt und die folgende Debatte klarlege. Im Uebrigen sieht der Vor- niß der Großmächte bezüglich der Pacification sei ein fest begründetes ; die tebner iu schwarz, wenn er glaubt, daß Einheit und Freiheit auf der ersten durch Leidenschaften und materielle Hinderniste erzeugten Schwierigkeiten könnten Reicks-Locomotive davoulausen werde. Wenn Vorredner fragt, warum ich mich den vereinten Willen Europas nicht bezwingen. Dieses Euiverständmß fei nicht an den Reichstag gewendet habe, und dort sofort ein ablehnendes Votum nochmals befestigt auf die Nachricht über die Seitens der Türkei beabsichtigte in Aussicht stellt so erwidere ich, daß ich zunächst eher die Vollmacht des Invasion von Montenegro, in Folge welcher das kaiserliche Cabinet sofort fric iekiaen Besitzers brauche, als Desten, der die Bahnen kaust, vielleicht auch fünf Großmächte eingeladen habe, identische Instructionen an ihre Vertreter in nitbt kauft. Sodann ist auch diese wirthschastliche Frage nicht mit der hohen Konstantinopel zu erlaffen, um der Pforte von einer kriegerischen Action abzu- Volitik AU verbinden indem Vorredner sagt, ich wollte den &hirm rnthim. bätl,n TleiiffAIflnb. Oesterreick, ikr.-inkr.-ick vnh aeaen das Reich aufbieten. Ich glaube, darüber, ob ich der Fortschritts - Partei in den letzten Jahren mehr für die Consolidirung des Neuerdings lägen aus Konstantinopel günstigere Äachrlchten vor. deutschen Reichs gethan haben, wird die Geschichte richten." Minister d-s Nn«märtinen hemtfrrnnt tehe ^Württemberg, 24. April. Gleich anderwärts liegt auch un- militärischen Maßregeln bei Scittari nur defensiver Natur seien. seren Pastoren die Civilehe schwer im Magen, einmal weil sie ganz richtig Gesicht kannst Du mer spucken, wenn ich heute nix zahl'". Diese Kraftäußerung wirrc-, Bettelheim rief um Karten und der „Fuß" begann- Leider blieben die günstigen T' Wartungen, die Neumann an diese Partie geknüpft haben mochte, unerfüllt, denn »cu Partner spielte mit unerhörtem Glücke. Nach einer Stunde war nicht nur ber ncic Fünfer hin, sondern Neumann hätte, um den Verlust zu decken, mindeitenS noch 8™* solcher Anweisungen auf die Rationalbank hergeben müssen, und als das Spiel zu e war, blieb dem Unglücklichen nichts übrig, als seine abermalige ZahlungSunoermöües- heit in den demüthigsten Ausdrücken bekannt zu geben. Betteiheim aber redete Wort, erhob sich langsam vom Sessel und machte sofort von der Erlaubniß, die 19 Neumann Eingangs in einer unbegreiflichen Anwandlung eingeräumt hatte, den » fallendsten Gebrauch Neumann lief auf’5 Bezirksgericht und klagte auf^^Ehrenve - digung. Das ganze Kaffeehaus sollte Zeugniß geben, daß ihm in's Gesicht 8'1^* wurde. Der Richter Dr. Gionima sprach jedoch den Angeklagten nich tschulbig begründete dieses interessante Erkenntniß damit, daß die Thathandlung des ln S-Gel^- spuckens, so unanständig dieselbe auch sei, nicht unter § 495 bezogen werden '0^- , dieselbe weder eine thatliche, noch eine wörtliche Mißhandlung involoire Anderer! aber existire keine GcsetzeSstelle, unter die daS in’s-Gesicht-spucken subsumirt w öffentliche Ai S;SSÄ filmen haben, aufgefors rosigen VorzuMchten Montag den Vonnittags tnuumelben und bezug Sm» Beschluß zu fafi scheinenden Gläubiger n Abschlusses eines AM Weschlüssen der Mehrhe Mäubiger beittetend Gießen, den 27- M Grobherzogliches St 3. «• t __Gebhc Dcsfkntliche A lieber das Vermögen MUus Strack vor iformelle Concurs erkc micht bekannte Gläubi rmit dem Anfügen in I -.sie ihre Forderungen u Äwaiger Vorzugsrecht! Frntag den 16 Vormittag ivahier anzumelden un. ^bei Vermeidung des ffll :i)cn Ausschlusses von d Gießen, am 29. Mär, Groß-eiWliches Stc Z. V. d. ., Oppermann. ~ Hch-Vns jim Fürsts. Schutz <2135) Dienstag de v Vormittags r werben in den Distrtct Mt und Eichkopf Der 110 Festmlr. Eichen-D dabei sehr starkes ^Mmtr. Vuchen- vtamme und Sta ^Festmtr. Äiefern-.t und Stangen; Wttwvch bei 33 ApyM 101 ^RMter Achen: " dergl. (1257 gez. : von Moers. Nadel- Nadel- 133 Nadel- 4560 Wellen Buchen-, Eichen- und CM Saat-Erbfen L. Süß. empfiehlt billigst Emil Elschbach. 1379) 4W 650 1 Holzversteigerung 6 20 370 85 105 190 9 38 10 82 2 16 empfiehlt 1142) L. Müller, auf der Mäusbnrg. 600 88 Der Königs-Reisstärke, Holzversteigerung. Montag, d en 1. Mai 1876, von Vormittags 9 Uhr an, sollen in dem Treiser Mitgebrauchs-Wald, Districten Neuenwald und Aspenstrauch, folgendes Gehölz öffentlich meistbietend versteigert werden. (Die Zusammenkunft ist zur benannten Stunde am führenden Fußpfad von Climbach nach Alten-Buseck): 6 Rmtr- Buchen-Scheitholz, Holzversteigerung. Dienstag den 2. Mai l. I., von Morgens 9 Uhr an, sollen in dem hiesigen Gemeindewalde, Districten Dörfelsberg und Galgenberg: ' 70 Rmtr. Buchen-Prügelholz, „ Eichen-Scheitholz, „ Eichen-Prügelholz, „ Buchen-Stammreis, „ Buchen-Zopfreis, Stück Fichten-Stangen, 8 Centimeter Durchmesser und 4-8 Meter Länge. in der Oberförsterei Schiffenberq. Treis a. Lda., am 25 April 1876. Dienstag Sen 2. Mai l. I Großherzogliche Bürg-rm-istcrcl Treis a. L Dramen- Benner ____ ,, dergl. und Nadel-Oberholz- Reiser, „ dergl. Stammreiser, Laub- und Nadelholzstöcke. Anfang ist an beiden Tagen im Di- Kissinger Rakoczi, Ludwigsbrunnen, Marienbader Kreuzbrunnen, Salzhäuser, Salzschlirfer, Schwalbacher Stahl- und Weinbr.. Schwalheimer, Selterser, Wildunger, Nadel- Vuchen-Stockholz, 2090) ___ ____ _ M in dem DomäHalwald-District Franzen- irrld, nachverzeichnetes Holz versteigert 2151) Ein Haufen Mist abzugeben bei Georg MalkomesiuS. Trauben-Brust-Syrup mit Fenchelhonig, (1207 in frischer Füllung, die Flasche i» 1 und lf/t Mark, zu haben bei C- F- S e m m l e r- 2 8 390 100 105 Reisholz, Der jedesmalige Anfang ist Morgens V-9 Ubr auf dem Altenfeld an der Straße nach Hachborn. Bemerkt robb, daß sechs Eichen- Stämme, sowie meiftentheils das Eichenholz für Schreiner, Küfer und Glaser sehr geeignet sind. (2148 Staufenberg, am 25. April 1876. Großherzogl- Bürgermeisterei Staufenberg. Vogel. (2155 Emil Fischbach. miet Herrngarten. H ungen, den 24. April 1876 Der Fürstliche Oberförster: Ra 1 hschlag. Weiße Vorhänge alter Art, Rouleaux, Drell in den gangbarsten Dessins, Anfertigung jeder Decorations-Arbeit in geschmackvollster Ausführung, bet (881 Th. Brück, Kanzleiberg. B 1. Neue Messina-Apfelsinen u. Citronen, , Mandeln und Tafelmandeln, , Tafel-, ©lernt» und Sultanin» Rosinen, Buchen-Stamm von 58 Centimeter Durchmesser und 2 Meter Länge. DaS Eichenholz eignet sich gut für Wagner- und Grubenholz. Anfang Mittags 1 Uhr. . (2173 Ilerlgevstenes. Frische Apfelsinen -mpstchlt ^eib/*92 »erden: „ „ , 89 R -Meter Nadel-Prügelholz, 14 „ Eichen-Stockholz, 31 „ Nadel- 560 Wellen Eichen-Reisholz, 10300 „ Nadel- „ x. 6 Eichen-Stämme von 24-31 Centim. Durchm-, 6—9 Meter Länge, nut = 2,52 Festmeter, 22 Nadelholz-Stangen von 9-12 Centim. Durchm., 6—9 Meter Länge, mit = 1,80 Festmeter. Zusammenkunft Vormittags 8 Uhr aut dem Groß-Lindener Diehtrieb an dem Ueiergang über die Eisenbahn. Die Abfuhr deS HolzeS auS dem Di- strict Tempel kann wieder vorgenommen werden. 'Gießen, am 24 April 1876. dioßherzogliche Oberförsterei Schiffcnberg. Georgi. Neue Kleiderstoffe in schöner Auswahl, schwarze Cachemir-, Thybets, Lustres, Alpaceas, Seidenzeuge, Seidenfammte und Patent-Velvets in guter Waare empfehlen zu billigst gestellten Preisen „ (1465 Holz-Versteigerung. Im Staufenberger Gemeindewald, Di- tricten Mark, Maistrauch, Birken und Tiefenbach, kommt Mittwoch den 3. und Donnerstag den 4. Mai folgendes Holz zur Versteigerung: L Bau- und Werkholz, den 3. Mai: 24 Eichen-Stämme, bis zu 91 Centimtr Durchmesser und 8 Meter Länge, mit 23,55 Festmeter, 484 Ftchten-Stämme, bis zu 46 Centimtr. Durchmesser und 23 Mtr. Länge, mit 219,56 Festmeter, 636 Fichten-Stangen mit 62,48 Festmeter. II. Brennholz, den 4- Mai: 39 Rmtr. Buchen-Scheidholz, ■!w ÄSt fl p f e (m c t n in Gebin^n verkauft (2048 Emil Sclimall^ Frankfurter Hof. im Fürst!. Schutzbezirk Willingen. 1135) Dienstag den 2. Mai, Vormittags 10Vz Uhr, werben in den DistrictenHerrngarten, Neu- hkegL und Eichkopf versteigert: HO Festmtr. Eichen-Stämme und Stangen, dabei sehr starkes Holz, 2,5 Festmtr. Buchen- und Hatnbuchen- Stämme und Stangen, 64 Festmtr Kiefern- undFichten-Stämme und Stangen; Mittwoch den 3. Mai, Vormittags 10 Uhr, daselbst: 33 R -Meter Eichen- u. Buchen-Scheitholz, dergl. und weiche Ast- und Stamm-Prügel, Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Se. Excellenz der Herr Justiz-Minister durch Rescript vom 23. d. M. die Verwaltung der Staatsanwaltschaft bei dem Kreisgericht zu Wetzlar vom 1. Mai d. Js. ab. U auf Weiteres, dem Unterzeichneten übertragen hat, und daher von diesem Tage an die Korrespondenz mit dieser Behörde unter der persönlichen Adresse tcs Unterzeichneten oder unter der Adresse: „An die Königliche Staatsanwalt- slbaft für Wetzlar zu Neuwied" zur Post zu geben ist. Neuwied, den 25. April 1876. Der Ober-Staats-Anwalt Eingemachte Früchte, als: Aprikosen, Aepsel, Birnen, Himbeeren, Johannisbeeren, Melange, Mandeln Maronen, Mirabellen, Nüffe, Reineclauds, Erdbeeren, Ananas, Pfirsiche, empfiehlt 1380) Emil Fischbach. Eichen- „ Aspen- „ Buchen-, Eichen- und Prügelholz, Buchen-, Eichen- und Stockholz, t- A noch erinnern con eh dir imb Herrn Hasser.:^ betraf öirt 11 3n ter am 21. -i '' ytnrtitr der Elants^i etjen den mikanzeschlllch fui« vettagten llrtheilSvE Soften freigesprochtt „ Buchen-Stammreis, „ „ Zopfreis, „ Eichen- und Aspenzopfreis, „ Nadelzopfreis, Stück Nadelstämme von20—30 Centimtr. Durchmesser und 7 Mtr. Länge, Pes-ndere AekanntmachunAen 1 ^öffentliche Aufforderunq. Wirth Heinrich Schäfer von Hausen hat um Zusammenberusung seiner Gläubiger behufs Abschlusses eines Arrangements gebeten. ... Es werden daher alle dieiemgen, die vermögensrechtliche Ansprüche an denselben zu bildm haben, aufgefordert, solche nebst etwaigen Vorzugsrechten im Termin: Montag den 8. Mai l. I., Vormittags 10 Uhr, Mumelden und bezüglich eines Arrangements Beschluß zu fassen. Die nicht erscheinenden Gläubiger werden bezüglich des Abschlusses eines Arrangements als den Beschlüssen der Mehrheit der erscheinenden ÄciTbiger beitretend angesehen. Hießen, den 27. März 1876. (1807 Großherzogliches Stadtgericht Gießen. I. V. d. D-: Gebhard t Großes Lager vorzüglicher Gras- u. Fruchtmähmaschinen, Heuwender u^Hew rechen, Häckselmaschinen, Dampf- u. Göpeldreschmaschinen. Aus eine z w eisp an n ig e G öp eldresch m asch in e mit Renngnngsvornchnmg, welche das Getreide fertig in den Sack ibliefert, mache b.,onvers nusmerkiam. Marburg, im April 1876. o 1 j. OstVieitn, Maschinenfabrik n. Eisengießerei I. n|tr der bekannten Scha^ f.i0e amachl, daß er jij: Hanse- herunterstitrzte. sehr zahlreiche Familie. t Gerichtssöle Zenge so lii- i Sewirr von liationaliie mb bat selb strebend aui r bit nicht immer sehr erhck Ranonalitäitn, der stark k Bitner Mhlendamm") sw -ch hälisiz zn den schnnrrizk r.ren Hier einige kleine h r.;n Herr uni Fran Frei- ;i£ sich um nicht- Äeriogns n:cnoilttt der Wbakc ,ch {uni darniederlag, tyß 29 „ Nadel- 2500 Wellen Bpchen-Reisholz, 4150 „ Nadel- „ 11 Eichen-Stämme mit 2,68 Cub-Mtr, 98 Fichten- „ „ 27,92 15 Eichen-Stangen. 25 Buchen- „ versteigert werden. (2ioi Der Anfang ist im District Dörfelsberg Großen-Buseck, am 25. April 1876. Großh- Bürgermeisterei Großen-Buseck. Wagner. :rt - nt iwi « .rr Leise, Satz man fdrK i .Q’iftiiuft, ein Frl. ük welche sich Vi har. ii^Ien ihre btabWi^ nIr y.t ^Ndenschaillschke.. - Ln-efiatzte libt ÜinM> . habt nn> sich durchanr lk- -i 6tr mitanzeklasten fr ’4fr tritt aus den Hnrr Fächer, wie es scheint K Herr M . wtä alle MmA, - »4nn net wiffX 1 i-“ ’i slicht- d-. -;-Sf J L |etrolf*‘ ti’V.n b3t ’s i narre fl ail? oem b '|Q, * « i.“ al 9 JtlKi". S v '. übel W; . ,irbelru!>i A i und d,r 11 -c ' ÜE:I >r W utari fJiik url 1 t^anien) - AL , & J JLöiterc, ; fl -1 fl®“ MO'ltH"1 schien littunj in i Mü Loose rum Kasseler Pferdcmarkt sind in der Exp^d. d. Bl ä 3 Mark zu haben. (1233 Apollinarisbrunnen, Carlsbader Mühl- u. Schlossbrunnen, Emser Kesselbrunnen, Ä Kränchesbrunnen, „ Victoriaquelle, Fachinger, Friedrichshaller Bitterwasser, Homburger Elisabethenbrunnen, Hunyadi-Janos-Bitterwasser, empfiehlt in stets frischen Füllungen 2153) Eine junge frischmelkende Ziege ist zu verkaufen. Löwengasse Nr. 117. 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A ^r Vorlage fr trefft , Berlin, 28. .7 'M) Freien S SWifte ta] haben, den 9 3au*-' M die 9 Zs ‘"Httt« h r L* lind Belara W >tW" '*%g NtT'K na» kWb 'i Es steh **»' r f«*n »n. h'"bfre’ '**'*5,; 1985) Ein junger Mensch, welcher seit sechs Jahren hi einer Advocatur beschäftigt ist und eine fet-öne Handschrift schreibt, sucht anderweite Stelle. Eintritt kann al§s bald erfolgen. Näheres bei der Exp. d. Bl. 2'182) Ein braver Bursche wird gesucht ________________________________A. Lyncker. ~ 2172'1 Ein Kindermädchen sucht auf sofort Stelle. Wo? sagt die Exved d. Bltts. 2623) Ein Küferlchrling gesucht non1 ______ Ludwly Herbert. 2121) Mit 48 Thlr. Lohn suche ich zu möglichst baldigem Antritt ein gewandtes, braves Mädchen, welches alle Hausarbeit, Waschen, Plätten, Nähen und Serviren gründlich versteht. Frau Landrath von Tieschowih, Wetzlar. Cg. Will». Welillg. 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