Ho. 14. Dienstag, den 28. Marz S87«. cticlicncr Mireiger Aykize- np.li AmtÄIM für den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. (Spedition: Schul st raße, Lit. B. Nr. 18. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher Hheil. Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Amts- und Anruftage am hiesigen Gerichte jeden Dienstag und Mittwoch von 8 bis wir gleichzeitig 12 Uhr Vormittags und von 2 bis 5 Uhr Nachmittags abgehalten werden, daß jedoch in den Monaten April, Mai, Juni, Juli, August und September dieselben um 7 Uhr Vormittags ihren Anfang nehmen werden, und es im eigenen Interesse Derjenigen, welche am hiesigen Gerichte zn thun haben, liegt, zur Vorbringung ihrer Angelegenheiten möglichst präcis an den Vormittagen zu erscheinen. Lich, den 20. März 1876. Wilhelm. kein Interesse mehr bei der Verwaltung des Schul-Vermögens. Das Ministerium des Innern hat deshalb bestimmt, daß nunmehr allgemein auch das con- h x Wouelle Schul-Vermögen (mit Ausnahme der sog. kleinen Confessions-Schulen) flllv vJll«'11- statt in den Kirchen Fonds in den Gemeinde-Kassen verwaltet werde. Die Vereinzeln zu erwidern, öffentlich zum Ausdruck zu bringen wünscke. Zu dem Be- hufe veranlasse Ich Sie, diesen Erlaß alsbald zu publiciren. Berlin, den 24. März 1876. IRflnn, der sich quI elltrarbeiten verlieht acht bei einer Herr ))lel gleich Eickum 118-20 Jahren, d« n versieht, findet di Stelle. Näheres n- igs- und AuskM Zimmerirannjii Großherzogliches Landgericht Lich. Weyer. Deutschland. Aus dem Großherzogthurn Hessen, 24. März. Nach der seitherigen Praxis wurden die zur Dotation von Conscssions-Schulen gehörigen Kapitalien regelmäßig in den Local-Kirchen-Fonds verwaltet, und die Lehrer bezogen direct aus letzteren die Zinsen. Dieses Verfahren erschien angemessen, weil meistens die Kosten jener Confessions-Schulen zugleich mit dem Ausschlag der kirchlichen Bedürfnisse auf die Mitglieder der Confessions-Gemeinde aufge- An den Reichskanzler. Berlin, 25. März. Richard Wagner hat während seines hiesigen Aufenthalts auch das Project eines Ankaufs seines Bayreuther Theaters durch das Reich betrieben, (?) doch scheint er mit diesem Plane außerhalb des Kreises seiner nächsten Anhänger nicht viel Anklang gefunden zu haben. Kaiserslautern, 25. März. Zu Schock (Bezirksamt Pirmasens) hat in der einer hiesigen Firma gehörigen Pulver-Fabrik gestern eine Explosion stattgefunden, wodurch zwei Arbeiter getödtet und einer verwundet wurde. Oesterreich. Wien, 24. März. Die „Tagespresse" veröffentlicht ein Schreiben aus Petersburg, dessen von dem Blatte als verläßlich bezeichneten Mittheilungen zu entnehmen ist, „daß Rußland und Oesterreich zur Wahrung des Friedens im Oriente fest zusammenstehen und daß eine österreichische Intervention in Serbien nicht eintreten werde, wie immer auch die Würfel in Belgrad fallen mögen." Die „Presse" meint, daß man der Entwicklung der Dinge im Orient, ungeachtet der noch nicht geklärten Situation in Serbien, mit ziemlicher Ruhe entgegensehen könne, und daß die Wirren, welchen durch den großen Pacifica- tionsact der Mächte ein Ende gemacht werden soll, auch fernerhin auf Bosnien und die Herzegowina localisirt bleiben werden. Allein das finanzielle Elend drohe eine Klippe zu werden, welche das ganze Pacificationswerk gefährde, wenn man nicht auch hier mit derselben Energie eingreife. Wien, 24. März. Der „Polt. Corresp." wird aus Belgrad gemeldet: Der Kriegsminister trifft zwar Maßnahmen, als wenn der Krieg unabänderlich feststände, denn die serbische Armee ist in sechs Operations-Divisionen eingetheilt, jede zu 6000 bis 7000 Mann; gleichzeitig hat auch ein großes Avancement im Officiercorps stattgefunden. Gleichwohl kann nur auf das Ausdrücklichste'betont werden, daß die ausschlaggebenden politischen Factoren ins- gesammt aus die Erhaltung des Friedens hmwirken; die friedliche Strömung ist die überwiegende und wird es trotz der andauernden Minister-Krisis hoffentlich auch bleiben. Pcsth, 24. März. Die Deputirten-Kammer hat die Vorlage wegen Regelung des Königsbodens gegen die Stimmen der Sachsen angenommen. Holland. Amsterdam, 21. März. „Holland' in Noth l" Wer kennt nicht den grausen Schrei in den Zwanziger Jahren? Hoffentlich wird es dieses Jahr nicht zu so furchtbaren Katastrophen kommen, wie damals; es herrscht schon Schrecken und Leiden genug in diesem Augenblick. Namentlich von der Maas her ertönt ein erschütternder Hülfe-Schrei. Nord-Brabant ist aufts Fürchterlichste heimgesucht. Der Wassersnoth hat sich die Hungersnoth zugesellt. Ganze Dörfer hatten sich vor den gefürchteten Deich-Brüchen geflüchtet. Mit Hab und Vieh harren sie der Rettung, der Hülfe. Zusammengedrängt auf engem Raum oder in einigen höher gelegenen Häusern, wie sie sind, fehlt es dort den Menschen an Nahrung, dem Vieh an Futter. „Brod, Brod, um das nackte Leben zu fristen!" so lautet der Verzweiflungs-Schrei, der Eine« aller Orten entgegenschallt. Berittene Boten kommen täglich an und bitten um schleunige Absendung von größeren Schiffen, um die obdachlosen, dem Hunger- Tode ausgesetzten Leute in Sicherheit zu bringen. Die niederländische Mild- thäligkeit gibt mit vollen Händen und spendet ungezählte Hülfe. Aber das Elend ist gar groß. waltung von eigentlichem Kirchen-Vermögen, Welches nur zu Schulzwecken verwendet wird, bezw. von Stiftungen für die Sckule, die nach der Stiftungs- Urkunde . von den Kirchen - Vorständen zu verwalten sind, bleibt dieselbe wie bisher. Darmstadt, 25. März. Dem Comitö für Erbauung einer directen Eisenbahn zwischen Darmstadt und Offenbach ist nachstehende Entschließung Sroßh. Gesammt-Ministeriums d. d. 18. März 1876 zugegangen: „Auf das in Ihrer Eingabe vom 28. December v. I. vorgetragene Gesuch wegen Her- Mung einer directen Bahnverbindung zwischen Darmstadt und Offenbach eröff neu wir Ihnen unter Rückgabe der damit vorgelegten Pläne, sowie des darauf bezüglichen Berichts des Herrn Dr. Hügel, daß die Großh. Negierung sich richt veranlaßt findet, die Erbauung der projectirten Bahn auf Staatskosten tn's Auge zu fassen. Für diese Entschließung ist insbesondere maßgebend, daß, Venn auch die Nützlichkeit und Annehmlichkeit einer directen Bahn zwischen Darmstadt und Offenbach mit Berührung der zwischenliegenden Orte Arheilgen, Egelsbach, Langen, Sprendlingen und Neu-Uenburg zugegeben wird, hieraus lie Notbwendigkeit einer mit der Main-Neckarbahn in dem kurzen Abstand von durchschnittlich 20 Minuten parallel laufenden Bahn nicht gefolgert werden kann. Nachdem die Verbindung der Main-Neckarbahn mit der Frankfurt- Febraer Bahn über die Louisa hergestellt ist, wird demnächst auf Grund des mit der vormaligen freien Stadt Frankfurt abgeschlossenen Staatsvertrags vom 30. November 1865 (Reg.-Blatt 1866 Nr. 25) ein directer Verkehr sowohl für Personen, wie für Güter zwischen Darmstadt und Offenbach ohne Berührung von Frankfurt eingerichtet werden und hiermit die für den Localverkehr zwischen den Stationen der Main-Neckarbahn störende Nothwendigkeit des Um- vegs über Frankfurt in Wegfall kommen. Die zwischen der projectirten Bahn lind der Linie Darmstadt-Offenbach bestehende Differenz in der ^änge reducirt sch nach Eröffnung der Verbindung über Station Louisa aus nur 4,88 Kilometer, wobei aber die Steigungs- und Krümmungs-Verhältnisse der neuen Linie ungünstiger sind, als auf der Main-Neckarbahn." Das Comit6 wird demnächst eine Sitzung berufen, um weitere Schritte in dieser Angelegenheit in Erwägung zu ziehen. (M- Stg-J Berlin, 25. März. Der „Reichs-Anz." bringt an seiner Spitze nach- ßchenden Allerhöchsten Erlaß: Die Theilnahme, welche Ich an bedeutsamen Gedenktagen bei Meinem §olke zu finden gewohnt bin, hat sich, wie vor Kurzem an dem hundertjährigen Geburtstage Meiner in Gott ruhenden Frau Mutter, der Königin Luise, so oud) an Meinem eigenen diesjährigen Geburtstage wieder in überaus reichem Maße gezeigt. An beiden Tagen find Mir von nah und fern, selbst aus fernen Welttheilen, Glückwünsche, Widmungen, Gegenstände der Erinnerung und Zuwendungen mannigfachster Art in größter Anzahl zugegangen. Je mehr Ich solche Beweise treuen Gedenkens schätze, um so tiefer fühle Ich Mich für Die; selben zum Dank verpflichtet, welchen Ich bei der Uuthunlichkeit, jede Adresse ■ja»«** ‘‘"'.’Ä* IrarrLreich. Paris, 24. März. Der heute vom Senat gewählte Ausschuß zur Vorberathung des Amnestie-Antrages besteht aus den Republikanern Krantz, de Malleville, Fourcaud und Michel, und fünf Royalisten. Alle sind gegen lba, Vf i .«in« 8«#.; tclb abjugcbtn- »laut.__ Lebrling ofctr ommissuchki r 8 Katz ir Pierdkkmchk auil? I bei der fop- d. t!. freiwillig ^peditWn> i itib) M * * n 0$ 1'ÄX' , bracht wurden. Da nach dem neuen Schulgesetze die politische Gemeinde die Mifl kosten für sämmtliche Volks-Schulen nunmehr aufbringt, und im Falle der l IfH Vereinigung confessisnell getrennter Schulen in gemeinsame Schulen die Beschlußfassung über die Verwendung des vorhandenen Vermögens lediglich den Gemeinde- und Schul-Vorständen überwiesen ist, haben die Kirchen-Vorstände bie Amnestie, doch wollen die drei ersten zahlreiche Einzelbegnadigungen. Die von dem abgesetzten Präfekten Tracy ernannte Gemeinde-Commission von Marseille hat ihre Entlastung eingereicht. — Die Seine ist auf 5,50 Meter gefallen. Paris, 24. März. Die „Agence Havas" meldet aus Kairo vom heutigen Tage: Der Khedive hat Disraeli gebeten, den Cave'schen Bericht wegen desjenigen Abschnitt-, welcher die gegenwärtige Verwaltung und diejenige deS Vorgängers in der Finanzverwaltung, Said Pascha, kritisirt, nicht zu veröffentlichen. Dagegen wird der finanzielle Theil des Berichts in der nächsten Zeit und zwar auf Initiative des Khedive selbst, veröffentlicht werden. Hin- zugefügt wird, daß bie Zahlung der am 15. April fälligen ägyptischen Coupons bei dem Hause Glyn and Mills gesichert sei. Versailles, 24. März. Die Deputirten-Kammer beschäftigte sich in der heutigen Sitzung mit Wahl-Prüfungen; zu der Wahl des Rittmeisters de Mun im Departement Morbihan beantragt die Commission die Einleitung eines Untersuchungs-Verfahrens, um die Einmischung der Geistlichkeit zu Gunsten des gewählten Candidaten zu constatiren. Man entgegnete, die Untersuchung sei unnütz, da die Intervention der Geistlichkeit zu seinen Gunsten gar nicht bestritten werde; wenn die Religion bedroht sei, so habe die Geistlichkeit vollkommen recht, bei den Wahlen zu Gunsten der Vertheidiger der Religion einzutreten. Hierauf erklärt Gambetta: Die Republikaner greifen weder die Religion noch die aufrichtigen Katholiken an, sondern sie wollen lediglich daß der Klerus in die Kirche zurückgewiesen werde, und ihn daran erinnern daß er zum Vermitteln der Eintracht und des Friedens berufen ist Die beantragte Untersuchung wurde demnächst mit 309 gegen 173 Stimmen angenommen. Versailles, 24. März. Die Kammer hat beschlossen, morgen die Amnestie-Commission zu wählen. Die Radikalen hatten Verschiebung der Wahl Lis Dienstag beantragt. Atakien. Rom, 24. März. Dem „Diritto" zufolge wird sich das neue Cabinet wegen vorzögert-n Eintreffens des neuen Ministers Melegari aus Bern nicht vor Dienstag der Kammer vorstellen können. England. London, 24. März. Im Unterhause zeigt Samuelson an, er werde am Montag den Schatzsecretär Northcote darüber interpelliren, ob er nach gegenwärtiger, eingehenderer Information seine in der Sitzung vom 14. Febr. entwickelten Ansichten über die Möglichkeit, daß Aegypten seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen vermöge, aufrecht halte oder zurücknehme. — Das Oberhaus hat in erster Lesung die Titel-Bill mit 72 gegen 47 Stimmen angenommen. London, 24. März. Im Oberhause erwiderte der Colonial-Minister Lord Carnarvon auf eine Anfrage von Cuttesloe, er habe keine Mittheilungen Aber eine Expedition nach Whydah (Guinea, Sclaven-Küste) erhalten und glaube, daß die Furcht vor einem neuen Kriege unbegründet sei. Der Gouverneur der Goldküste habe den König von Dahomey in einem Schreiben aufgefordert, die alljährlichen Einfälle der Eingeborenen, sowie die Menschen Opfer zu hindern. Demnächst erwiderte der Minister des Auswärtigen, Lord Derby, auf Hampton^s Anfrage, England habe von Holland die Mittheilicktg erhalten, daß die holländischen Kammern demnächst über die gänzliche Aufhebung des Zucker-Zolles Beschluß fassen würden; nach dem Ausfall dieser Beschlußfassung werde die Regierung ihre Politik hinsichtlich der Zucker-Convention darlegen. England habe über die Zucker-Frage mit Frankreich und Belgien correspondirt, könne die Zucker-Zölle nicht wiederherstellen und müffe auf das Entgegenkommen der auswärtigen Regierungen in dieser Frage rechnen. Rußland. Petersburg. Der „Allg. Ztg." wird aus St. Petersburg geschrieben: Das Gerücht, nach welchem der Kaiser Alexander auf längere Zeit Rußland verlassen werde, um im Auslande — der Insel Malta — seinen Aufenthalt zu nehmen, während welcher Zeit dem Großfürsten-Thronfolger die Regentschaft übertragen werden solle, erhält sich nicht nur, sondern nimmt sogar eine bestimmtere Form an. Türkei. Ragusa, 25. März. Morgen soll hier eine Zusammenkunft des Statthalters von Dalmatien, Feldzeugmeister v. Rodich, mit dem türkischen Gouverneur Ali Pascha und dem türkischen General Achmed Mukhtar Pascha stattfinden. Amerika. New - N^rk, 24. März. Die republikanische Convention von New- Hort hat den Senator Conkling als Präsidentschafts-Candidaten ausgestellt und eine Resolution angenommen, in welcher sie die Wiederaufnahme der Zahlungen tu Metall empfiehlt. Die demokratische Convention von Pennsulvanien hat sich in einer Resolution für die vollständige Amnestirung der Conföderirten, die am Secessionskriege Theil genommen haben, sowie für loyale Abtragung der Staatsschulden erklärt. New-Avrk. Wie wenig sich annoch die Lage der Handwerker in Amerika seit der Krisis von 1873 gehoben hat, beweist eine Uebersicht der dortigen Gewerkvereine in der „New-Aork Times", aus der hervorgeht, daß deren Mitgliederzahl annähernd blos ein Drittel der vor drei Jahren eingeschriebenen beträgt (weniger denn 18,000 gegen 48,180). Von den 58,350 Handwerkern, die keinem Verein angehörten, befinden sich dermalen 21,420 ohne Arbeit. Am allerstärksten litten die Baugewerke, zunächst diesen die Schiffszimmerleute, Faßbinder, Schneider und Hutmacher. Am glimpflichsten scheinen die Schuhmacher davon gekommen zu sein.__________ Lokal-Notiz. Glesien, 27. März. Am Samstag Nachmittag geriethen 3 junge Herren, welche in einem Nachen auf der Lahn sich belustigten in die größte Gefahr zu ertrinken. Herbeigeeilten Bleichern gelang es durch Zuwerfen von Seilen die gründlich Durchnäßten ans Ufer zu ziehen. --• Daß gestrige Erstlingsktnd des hiesigen Cither-Clubs, welcher erst seit 4 Monaten exifttrt. war trotz des ungünstigen Wetters sehr besucht. Das recht hübsche Programm, vermehrt durch verschiedene Zugaben, wurde sehr präcis und sauber heruntergespielt. Rühmend muß das Publikum erwähnt werden, welches bis zum Schlüsse die größte Ruhe und Aufmerksamkeit bewahrte und nach jeder Piöce rauschenden Beifall pendele. Um so mißbilligender müssen wir uns über das Mitbringen von Hunden in einen Concertsaal aussprechen. Es scheint fast, als ob manche Herren nicht ohne ihren Köder existiren könnten. Nichts ist störender, als wenn cmc solche Bestie ibre Mhnn- gung fleaen Musik und Beifall kund gibt. Vermischtes. * Hanau, 23. März Heute gegen Abend ist eines der Meng Werke der eine halbe Stunde von hier im Forstbezirk Wolfgang gelegenen Puloer-Fabrik in Folge einer Explosion, deren Ursache unbekannt, aufgeflogen DaS massive Gebäude ist rasirt und ein Ärbeiter (von Groß-Krotzenburg und Ledigen Standes), der seiner Vorschrift gemäß nach zeitweiliger Bedienung des Werks den Jnnenraum eben verlassen hatte und an der Thür stand, schwer verletzt unter den niedergefallenen Trümmern hervorgezozen worden. Glücklicher Weise war gerade der Arzt des Etablissements an Ort und Stelle um alsbaldige Hülfe zu leisten. Die um den Bau ungelegten Traversen und die Bäume des Waldes, in welchem die ganze große Fabrik-Anlage zerstreut liegt, haben größeren Schaven — die Fenster anderer Gebäulichkeiten natürlich ausgenommen — verhütet. Furchtbar war der erste Schrecken in den zugehörigen Arbetterwohnungen. Das cxplo- dirte Material betrug 100 Kilo. Die Detonation wurde auch hier gehört. (Fr. I) Würzburg, 21. März. Das „W Journ." berichtet: „-Die Nemesis hat gestern einen zweiten Angehörigen jener schändlichen Sorte von Weinfabrikauten vulgo Weinschmierer erreicht, welche unsere edlen Frankenweme durch ihr Fabrikat in Mig- credit bringen. Auf ergangene Anzeige von Norddeutschland her verfügte sich das Untersuchungsgericht in den Keller des Betreffenden und nahm vorläufig Veranlassung, diverse Proben behufs chemischer Untersuchung mit sich zu nehmen." Die Redaction des genannten Blattes macht hierzu folgende Bemerkung: „lieber die unter solchen Leuten herrschenden Begriffe gibt am besten der Umstand Aufschluß, daß der Bruder des Beschuldigten, ein hiesiger jüdischer Banqaier heute auf unserem Bureau erschien, ' um die Veröffentlichung des Vorfalls gegen Offerirung einer Summe Geldes zu yin- tertreibcn. Selbstverständlich hat uns diese äußerst beleidigende Zumuthung erst recht bestimmt, das Ganze der Oeffentlichkeit zu übergeben." — Heber die Vergangenheit des Verbrechers Thomas bringt der St. Louis Repu- blican folgende Mittheilung: Alexander Keith, so hieß Thomas eigentlich, aus Halifax in Nruschottland gebürtig, wo sein Vater und fein Oheim wohlhabende Brauer waren, soll zu Anfang des americanischen BürgerkriegerS in Halifax eine Rolle in der Gesellschaft gespielt, dieselben Eigenschaften der Jovialität, des Sinnes für Geselligkeit, denselben Hang zum vielen und guten Essen und Trinken, wodurch man Thomas charakterisirt hat, gehabt haben. Keith soll ein munterer, offenherziger, gutmüthiger Mensch gewesen sein, als welcher auch Thomas von seinen alten dresdener Bekannten und von denen geschildert wird, mit denen er seine Reisen über den Ocean machte Man hatte Keith in Halifax den Spitznamen „Sandy" wegen seiner Haarfarbe gegeben; in den Triuk- und Clubgesellschaften war er einer der Ersten. Beim Beginne des Secessionskrieges gab er seine Stellung in der Brauerei seines Vater auf und ging ins Blokadebruch- geschäft, weil es großen Profit versprach Er gewann auch in der That bedeutende Summen und sein Credit stieg mächtig Er besorgte die Verschiffung von Baumwolle und Tabak und übernahm den Einkauf nach dem Süden zu versendender Artikel. Die zu Halifax lebenden conföderirten Flüchtlinge deponirten ihre Gelder bei ihm. Ende des Jahres 1864 reifte er nach New-2)ork unter dem Vorwande dringender Geschäfte und ließ sich nie w'eder in Halifax sehen. Er hatte alle disponiblen Fonds mitgenommen; es kamen nach feiner Abreise auch mehrere von ihm begangene Fälschungen an den Tag. Ein hübsches Mädchen aus Neuschottland, mit dem er ein Verhältnis gehabt, folgte ihm nach New-Aork. Wenige Monate später kehrte die Unglückliche, gebrochen und traurig, nach Halifax zurück. Sie erzählte, sie habe Keith in New Jork geheirachet und ihn dort während einer schweren Krankyeit treu gepflegt; nachdem er genesen, habe er sie verlassen. Sie gebar Zwillinge, die kurz nach der Geburt starben. Auch sie lebte nicht mehr lange. Kurze Zeit darauf tauchte Keith unter dem Namen Thomas ober Thompson in St. Louis auf, wo er nach einjährigem Aufenthalt die Dame hciratbete, die er jetzt durch seinen Selbstmord zur Wittwe gemacht hat und die seit einigen Wochen in stiller Zurückgezogenheit in der Stadt New-York lebt. London, 18. März. Ein heiterer Fall kam oiefer Tage vor das Grafschaftsgericht zu Bideford. Eine „Lehrerin" wurde nämlich gegen den Vater mehrerer ihrer Schülerinnen klagbar, weil derselbe das ausbedungene Honorar zu zahlen verabsäumte. Bet Gericht stellte sich jedoch heraus, daß die „Lehrerin" des Schreiben? gänzlich unkundig war und ihre Rechnungen vermittelst allerlei höchst seltsamer Haken führte. Nichts desto weniger mußte der Angeklagte das rückständige Lehrhonorar — 15 L>h. — entrichten, obwohl es schwerlich durch entsprechende Kenntnisse seiner Kinder ausgewogen sein wird. — In Charleston, der Hauptstadt von Südcarolina, ist am Montag früh eine Feuersbrunst ausgebrochcn, welche sich bei Südostwind und Wassermangel rasch auSbreitete und bald den von Columbus Street und Rogers Alley, St. Philipp und Percy Street, Washington Racecourse und der Südcaroltnischen Eisenbahn umschriebenen Bezirk in Asche legte. Hunderte von Leuten sind obdachlos. Während der Ser; wirrung drangen Negerbanden raubend in viele Häuser ein. __________________ Wirthschaftliches. Einmachen von Früchten in Glyceein. Das Hessische Gewerbeblatt bemerkt: Bekanntlich werden fische Früchte in Glycerin gut conservirt. Nicht ganz reife Früchte werden blanchirt, b. h. mit Wasser bis nahe zum Sieden erhitzt, dann herausgenommen gut ablaufen gelassen, mit erwärmtem concentrirtem Glycerin übergossen und zugebunden. Bet reifen Früchten wird selten blanchirt. Gut ist es, nach einiger Zeit das Glycerin abzugießen und mit frischem concentrirtem Glycerin zu behandeln, ähnlich wie beim Einmachen mit Zucker. Datz abgegossene Glycerin kann auf dem Wasserbabe wieder eingedickt werden. DaS gewöhnliche Glycerin ist häusig unrein: man verwende daher »nur ganz reines Glycerin vom spec. Gewicht 1,25, welches ganz wasserhell und von rein süßem Geschmack ist. Verwerthung von altem Papier. Nur zu wenig achtet man auf altes ober gebrauchtes Papier. Wenn ein Ofen geschwärzt wird, kann er lange Zeit hübsch auSsehend erhalten werden, wenn man ihn jeden Morgen mit Papier abreibt. Mit Papier kann man viel besser die äußere Seite eines Kessels, einer Thee- ober Kaffeekanne rein unb glänzend erhalten, als mit Seifenbrühe. Mit Papier polirt man auch am Besten die Messer unb Blechgeschirre, nachdem dieselben gereinigt sind. Wenn man ein wenig Seife auf daS Papier streicht und Blechgeschirre und Löffel damit reibt, glänzen sie wie Silber. Zum Psliren von Spiegeln, Fenstern, Lampencylindern:c eignet sich Papier viel besser als Tuch. Papier ist viel besser unterm Fußbodenteppich, als Stroh; e5 ist dünner, wärmer unb macht weniger Geräusch, wenn man barcuf geht. Zwei Lagen von Papier zwischen die anderen Bettdecken eingelegt, halten so warm, wie eine Steppdecke. — Und muß man auf einen Stuhl steigen, so lege man ein Stück Papier darauf, denn dadurch schont man Holz und Farbe rc. des Möbels- Literarisches. Die von Ernst Eckstein rebigirte, im Verlage von Joh. Fr. Hartknoch in Leipzig erscheinende „D eutscke Dichterhalle" bringt in ihrer 6. Nummer folgenden interessanten Inhalt: Gedichte von Robert Hamerling, Richard Frantz, Philipp Berke, Max Schlierbach, Heinrich Seidel, Ernst Eckstein, Felix Dahn, Alwine Morich, Max Kalbeck Theodor Renaud. — Classisches Liederbuch. Besprochen von Wilhelm Buchholz- — Lebende Bilder im Malkasten zu Düsseldorf. Von Adolf Kohut (Schluß). — Kritischc Streifzüge von Karl Böttcher. — Vermischte Mittheilungen. — Offener Sprechsaal- — Briefkasten.__________________________________________________________________________ Ein drastischer Beweis, wie so häufig das Publikum am unrechten Orte spart, beweisen die großen Summen, welche Effektenbesitzern fortwährend durch Verjährung verloren gehen. So sind z. B. Hessische Trefferloose von fl. 15,000, 10,000, 7010, 2000, 1000 2C-, Nassauer von fl 3000 rc., Freiburger von Fs. 50,0 0 rc-, St. Genois von fl. 50,000 rc., Lütticher von Fs. 60,000 rc. rc-, der Verjährung zum Theil ganz nahe, während man sich um ganz geringe Kosten vor ZinS- und Capitalverlust schützen kann Wir erinnern hiebei an das „Nene Finanz- unb Verloosungsblatt" von A Daun in Stuttgart (8000 Auflage), V4jährlich M- 1. 75., welches in jeher Nummer 7 Originalberichte von verschiedenen Börsenplätzen, mehr als 800 Course unb die pünktlichsten Verloosungs- und Restantenlisten aller verloosbaren Effecten bringt- Eine einzige Notiz darin kann schon das ganze Abonnement decken. Dienstag t,L,) Nah Kechiö Dienst^! SS“-" umelvon ^eObf& VS’®'' Vbs ir h'llen auf dahiesi lien des Jacol steigert werden. Mr!)lr. Klast. 1 - 243 91 ■u 288 91 .38 b ^'lsr m/58U-59,3 »/« 6 8 ■29'143 •<°/79 562 9 529 i 410 2 L 778 2 s 156 $ 518 9 1 340 '< 12 163 220 i «/>13| 214 ’ Gießen 375 j 3021 , den 2 Großherz Wti fotten in ?n W I t ÄOÄ1««! . *4^ 1456) Wegen werben SDMroot Äachm liie dem Herrn Lr ttehöritzrn Decon Wagen, Mutz, E liomie ein tznietz £ Lei deW Bchan öittenb gegen R Gießen, den < ___£ Mittwo Nach Motten auf dem P Qm Trieb die A l^rkan umgestürz us; 1 großen, seh erhaltenen 2 Schloß und 2 falls guterha Fensterladen, Matten, Bach und Wnwe tzuterhaliene Fundamente Mn ?Wfan9tn ""die Meistbie AAung offentli steigliebhabei Bir B-rftand $onfa( n.rr . von M fe im Bellnh ™ A-k Elch Stamme 0 : ?6i rs ««. Versteigerungen. der Seranlaffun’ ®ic Zusammenkunft ist am Neuftadttr- I, Gießen. 1333) marevmeg, 288 Acker am Schlangenzahl, auf bei 58 51 Prügelholz, Stockbolz, 562 529 410 778 156 518 340 220 nlti7.it In ™ ru yiit- ■mjtfiüng erst rech die Chaussee, Acker auf den Schwarzacker, Acker vor dem Weiher, Acker zwischen dem Aul- u. Leihgesterner 2Veg. ' Wiese bei der Rothenhaust- schen Wiese, Acker in den Rödern, Acker daselbst auf den Graben, Acker links am Schwarzlach- mm Kasseler Pferdemarkt sind in der Cxped. d. Bl 1 ' z , (1233 im Preise bedeutend gesunken, verkaufen I9 von heute an u. Stiefel 25% billiger als seither. lloHer «St Katz, am Seltersweg. 1508) Bretter von Glaskisten, zmn Verschalen tauglich, zu sehr billigem ^/ü8U-59,3 ^328 19f11« ^79 163 Holzversteigerung. Donnerstag den 30. März d. I. sollen in dem Stadtwald zu Hungen, District (Aalgenwald, Wellhau und Hukbach, nach- stebende Holzsortimente versteigert werden: 160 Fichten-Stämme von 16—28 (Zentimeter Durchmesser und 10—18 Meter Länge, 50 Kiefem-Stäw.me von 16—32 Centimtr. Durchmesser und 8—12 Meter Länge, 550 Fichten-Stangen von 8—14 (Zentimeter Durchmesser und 8—14 Meter Länge. Freitag den 31. März im District Buchwald: 210 Rmtr. Buchen-Scheidholz, Bratbückinge, sowie Bückinge zum Rohessen, sind eingetroffen bei C1498 Je A. Söhne. Flur Nr. */89 2S$/38 M/19S 78 , Reisholz. Der Anfang ist jedesmal Morgens 9 Uhr, am ersten Tage im District Galgenwald, am -weiten Tage im District Bnchwald. Hungen, den 24. März 1876. (1466 Grotzherzogliche Bürgermeisterei Hungen. B e n d e r. Dienstag den 28. d M., von Nachmittags 2 Mr an, Mn bei der Stadt Gießen: 24 Triebviertel, das Gelände hinter ehemals B a st'schen Besitzung, die Wüstung an der Sckoor neben der Ausgerinn- schleuße und dos Grabland in dem von der Stadt an gekauften Garten am Gansacker, öffentlich verpachtet und der btejer Gelegenheit die durch den Sturm am 12. b. M- umgeworfcnen Pappel und Lniben; bäume auf dem Viehmarktplatz und et ne Partie Obstbäume auf den Triebvierteln der Stadt versteigert werden. Die Zusammenkunft ist am Neustadter. ^t. Louis ReW Halisy nb« Broun aarroi oße mder Gesell- ^lltgken, denselben A ch uaktcnslrt h«, :[ '^'nsch gewesen jädjipprnflirlf roßen und kleinen Partieen em- ---- "t M. Wein bä ck er. steigen werden: ^43^Acker, stößt auf den Wis- „Der Israelit64, herausgegeben von Herrn Rabbiner Dr. Lehmann in 375 l Acker in der Lichtenau an 302 i der Hobl. Gießen, den 26. Februar 187o. Großherzogl'ches Ortsgerlcht- Müller. Durchmesser und ^"^^/ter Lange, 13 Nadel-Stämme von 20 bis db &tm. Durchmesser und 10—16 Meter Lange, 12 Birken-Stämme von 20 bis 40 Ctm- Durchmesser und 4—9 Meter Lange, 124 Eichen-Stangen von H bis 14 &tm. Durchmesser und 3—9 Meter Lange, öffentlich versteigert werden. >wm, Grünberg, den 26. März 1876. (*—• i-;v h,fiprtÄ Großherzogliche Bürgermeisterei Grünberg, sich I Steinfels, Wallthor Nr. 144. Pracht- I Acilgevotenes. DtUigglM, rother, weißer und Luzerner Kleessamen Carl Hensel, Fabrik inV?1 I ' ^ncr $orft I n dervorg,,?' I I n unk bieä I öt( ^8« men ' d B *• DaL Wort. M ni't N-M-s,? , Wat in < ÄW Mittwoch den 29. März, Nachmittags 2 Uhr, die dem Herrn Ludwig Kammerer hier oehöriarn Oeconomiegeräthschaften, als: Wagen, Pflug, Egge, Walz^ Fegmuhle rc.. sowie ein gutes Zug- unb Oeconomtepferb . bei dessen Behausung am Seltersweg meist- -j bietend gegen Baarzablung versteigert. Gießen, den 23. März 1876. Hoffmann.__ cnder Artikel. Tn V )tr bei ihm. Ende . rringender Geschös» liblen Fonds milgi ; langene Fälschung n er ein Berhältmi rte die Unglückliche Keith in NewM wslegt: nachdem ei der Geburt ftarbea. unter dem üeainti gem Äusenthalt die lemacht hat und die ?)öt! [tbt. r das SrMM ter mehrerer ihm Hlen verabsäumte -ns tzänrtich uatw iltn vxW- NM — 15 Sb- - tut i Ämocr ausßtw-zll 1 am Montag sch - Wassermangel ral: 3, 5t. Philipp u”1 Eisenbahn umschm " Während der M 547) Dienstag den 11. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahtesizern Rathhaus die Jmmo bilien des Jacob Vogt meistbietend re. Chocoladen, b^acao-Pulver und Cacao-Masse der Ooe Fran^aise^ London, Parts und Straßburg der Herren Joh. PH. Wagner & Co. in Mainz, ,, Jordan L Ti maeus in Dresden, " n Neugebaur & Lohmann in Emmerick a/R. Ganz besonders erlaube mir eine Block Chocolade der Co. Fran^aise, ä Pfd. 80 Pfg., zu empfehlen. Gg. Will). Wetlng. -----------------vir । Einem geehrten Publikum bringe ich mein Luger von selbstgefertigten Prima ^vnatyafer Möbeln zu anerkannt billigen Preisen, worunter: zwcithürige Kleiderschranke zu w. Walther. 34 Reichsmark, gut und solide gearbeitet, in Erinnerung. Lindenplatz. Gebrauchte Möbeln nehme ich in Tausch und kaufe solche zu den ' ■" *..... L im März <8T6. H. Wrrnrr, fiaphni8flaffr 227. .mich! Snr-rb-dlc fttiirt- -i-d-n trtifct, W um « ° ■t Gut 'st es.«r, em Werin, jfiene Glycenn 'L°m <1*?* ■ Gewicht 1A E' Ä-S damit fr Hs- Ile" 13 vii .it LriS Hfl» 1 irlflt 11 Mill1 Preise bei H- Keck V 7 «cue Äcndung Gurken "^Mark vi l-ab'» --- v°r,a«lichst-^Qn°^-mpfiE^^ Frische Brat-Bückmge ... C1420 fjg, WUh. Wetdtff. 1514) Ein Garten mit guten Dbftbäumeu weg, . am Nahrunasberg zu verpachten ober zu Acker an der Stetnkaut, aufI rfanfen Näheres Wetzstems msse 31- den Weg und t ' Ein Garten mit Häuschen zu verpachten. Näheres Seltersweg Lit.C. Nr. 10. ---------------------------------------------- 1497) Ein Haus mit Garten und Wasstr ck vor der Stadt, welches sich zum Fabrtkge- a schäft, Bl-lch-, Zimm-rg-schäft, G-r -r-rei @ ffH f —----c • i eignet, ist zu verkaufen. Näheres Selters- ▼ . 1456) Wegen Aufgabe der Oeconomte \ git Nr 10. DumeN-Jaquettes, Regenmäntel ttt den NeNelteN UNO werbcn — — — 'Kaskuchen u. Nadanküchelchen, modernsten Faoons empfehlen zu außergewöhnlich täglich frisch, bei 11462 bi£[ga(*it Dreisen (1U27 Aua. Noll im Stern. £ Borsdo^---- Docter «St Äata, ^orsoorser ÖS(t Lelterswep. ist die verbreitetste und beliebteste jüdische Wochenschrift. „Der Israelit ' vernehmlich den ernsten, geistigen Interessen des Judenthums gewidmet, ist m die Yinaiintiipn sweitesten Kreise des gebildeten, israelitischen Publikums zedrunzeu und wird w. JE-i>«»><«»'ÄTÄiÄÄ'Äl **'?".ÄS Lindenplatz. Der orsraelit" zählt zu seinen Mitarbeitern die bedeutendsten judtschen Schrtft- ...------8------------Isteller. Er ä limgen aus dem jüdischen Familieulebeu der Vergangenheit^will ;u!riiliir I üiKO der Gegenwart bieten ebenso spannende wie belehrend- Unterhaltung. Man nillll lllll LIHlM. abonnirt (auch vierteljährig) bei allen Postanstalten utl^u^r*8^\fed I Wer solche, den Verhältnissen entsvrechen, 10 Mark für das 5^^jÄdun^von°12 Mark"' Annoncen jeder Art \nnT7 üemlich hohen Coursen verkaufen von der Expedttton gegen Einsendung von iz »ycarr. »nm i »iU w dessen Vermittlung, sowie um Am finden burd) 6eft „Israelit" die weiteste Verbreitung und haben meist den g (1507 und Verkauf von Staaispapieren -mpftehft wünschten Erfolg. Die zum 1. April neueiutretenden Abonnenten erh-l hMfn^ 12161'Anfänge der schönen, spannenden Erzählung „Binjamin gratis nachgeftes ____ __, , L a h n st e i « flefrf)äfis=(£mpfeOlung. ^Ä^§229Ubrtäri' I 1474) Ein eius-ännm-s Ps-rdeg-schirr zu Dm Herren Bauunternehmern und Privaten empfehle hiermit meine mit sollen aus dem^Platze^der Schützengesellschaft ^verkauftm I Reiber, Gurtseld, Dampfbetrieb eingerichtete . Lrkar^umgestür^ten Schicßhalle, bestehend ff|*|]| jjffj stUIßC । Hau- und Mödtlschremerei. us: fl „ nf... c.rt A1tf I f?Ä55 Solide Arbeit und billige Preise zusichernd halte mich zu allen in das erhaltenen ^DoppeftÄre o^rnit"^sftirkem Sluil lisvil?,;. eh. Fach der Ban- und M ö b elf chr ein er ° i , einschlagenden Arbeiten bestens Schloß und Beschlägen, mehreren eben- -----. «15 | (I4W euipfohlen. — Lager von lacktrten Möbeln. gtanft®riäbcn"l8aiTm,' Bohlen"Brettern, jP^0^1 C | Carl Stückrath, Gartfeld. hatten Backsteinen, verschiedenem Holz- in großen u“ und Eisenwerk, TNchen, wobei dreijpsiesslt billigst guterhaltene Ladetische, sodann die Fundamentmauern der Halle und die Kugelfangmauern auf den Abbruch i, . an die Meistbietenden gegen gleich baare oei ßahlung öffentlich versteigert werden. (1451 142J) Steigliebhaber werden höflich a (Irttt fcbölt Mkter Lange. - — Ansioncen - Expedition Betri £M abgehalten n Frankfurt a. SI. [ü. 13967] 1504) Hcinrichstrasse 73 in Darmstadt. Die tra uernden Geschwister 1513) IS Verantwortlich! Redactton: «f Sch e yd a. Druck uno Verlag der Brüyl'schen Univ.-Druckeret in (ließen. Z' Jahr nächste Ei! Di Unkosten zur mit starkem gütung - ir Ein braves Mädchen für Haus- und Küchenarbeit wird auf sogleich oder auf Ostern zu miethen gesucht. Wilh. Keller, B. 65. ■ 5ur M und . Dassel. Ferner bomicilirt in: Frankfurt a. M., Mainz, Hannover, C<>ln9 Hamburg;. Täglich directe Besorgung von Anzeigen in sämmtliche Zeitungen, Fachschriften etc. Deutschlands und des Auslandes zu Originalpreisen. Inscrtronstarise gratis. Dar nen in Gie wodurch gi tzabe entsteh unizulausche und 200 D Beri M welcher wb Sechsp^ Einziehung ( Armee Ms Dismarä zr ^nhn worden. Set wegen Ut6 Staates ai Regierung knrch 1) h allem Zubk Stadi-Theuter in Gießen. (Cafe Leib.) Heute, Dienstag den 28. März 1876. Ein schlechter Mensch. Lustspiel in 3 Acten von Julius Rose«. Von dem hiesigen Cither-Club wurden uns 85 M. 75 Pf. als Ertrag eines Concertes mit der Bestimmung übergeben, daß 40 Mark für Schönebeck und 45 M. 75 Pf. für die durch Wassernoth sehr arg mitgenommene Gemeinde Astheim in Rheinhessen verwendet werden sollen. Indem wir dem Cither-Club im Namen der Beschädigten herzlichsten Dank sagen, verbinden wir hiermit die Anzeige, daß wir noch gerne milde Gaben für unsere beschädigten Rheinhessen entgegen nehmen. Die Expedition des Giestener Anzeigers. Q . 7'Mkö 3 " 4 tr» 1503) Die am 22. d. Mts. dem Großherzoglichen Bürgermeister Bopp, dem Ge- memderath und dem Poltzeidiener Emmel dahier zugefügte Beleidigung nehme ich hiermit als in unüberlegtem Zustande gethan zu haben, zurück. Bellersheim, den 23. März 1876. Peter Gäbel II. bringt im zweiten Q u a r t« l die mit Spannung erwartete Fortsetzung ^r Erzählung „Im Hause des Commerzienrathes" von E. Vkarlitt, unb wird bann mit bem bereits angekünbigten Romane „Vineta" von C. Werner beginnen. Zeit- und Culeurbilber wechseln bazu ab mit naturwissenschaftlichen unb auberen belehrenben Artikeln. Die Verlagshandlung von Crnst Seit in Leipzig. Alle Postämter unb Buchhandlungen nehmen Bestellungen an. Die Gartenlaube 1 Mark 60 Pf. Mene § jMfc b ™ ffintni g: JWfa , Unt| R-ich ab Ä b(t m Ds»ksagu»g. Allen, die unseren unvergeßlichen Bruder Heinrich Back testen Ruhestätte geleiteten, namentlich seinen Mitarbeitern dem Gesangverein, sagen hiermit den herzlichsten Dank Lollar, den 27. März 1876. Einladung zum Abonnement ___ auf die 28. Jahrgang Mainzer Bettung 28. Jahrgang (ein Organ der Fortschrittspartei) für das 2. Quartal 1876. Feiertagen "Münzer Zeitung" erscheint täglich, ausgenommen an Sonn, und O^inal'Leitartikel. Original-Correspondenzen. Verhandlungen des Reichs- ßfa”MaßeS- Kirche und Schule. Börsenberichte. Volks- und ^ofale§- Verloosungen. Im Feuilleton gewählte Erzählungen und Aufsätze uermrichten Inhalts. Theater, Kunst und Literatur. ^lnfbcn ^ie weiteste und lohnendste Verbreitung und werden billigst berechnet. Bet mehrmaligen Einrückungen Rabatt. 01 o u. . ^"Ulmachungen der städtischen und Militärbehörden sind in unserer Zettung enthalten, ebenso gerichtliche Bekanntmachungen, Versteigerungen u. s. w Quartal 2 ft 72 spf0., mit Postgebühr 3 M. 40 Pfg. ' ® MbsefWsÄ“ Unterbrechung in der Zusendung eintritt, bitten wir um Mainz, im März 1876. Verlag und Expedition der „Mainzer Zeitung": i —.....■■■■■■■ HeUcrmann. Zur Gewerbvereinsverloosung in Darmstadt suche ich in allen Orten des Grossherzogthums Corresponderiten, ebenso gegen hohe Provision cautionsfähige Colporteure. Näheres auf portofreie Briefe, jedoch müssen jedem Gesuche Bürgscheine oder eine notorische Empfehlung beiliegen. Garl Gaule, Keine Marktschreierei [ — sondern reelle Belehrung und Hilfe. EBer persönliche Schulz Rathgeber für Männer jeden Alters. Hilfe bei Schwächezuständen. 36. Aull. 232 Selten mit 60 anatom. Abbild, in Stahlst., in Umschlag- versiegelt. Originalausgabe von Laurentius. Zu beziehen durch Jede Buchhandlung, auch in Frankfurt a. M. von Gebhard & Körber Buchgaste 6. sowie von dem Verfasser, Hohestr. Leipzig. Preis 4 Mk. Dr. L. Danksagung. Jür die sehr freundliche Aufnahme unserer geringen Leistung der dem gestrigen Concert sprechen wir hierdurch den geehrten Besuchern unseren wärmsten Dank aus. Gleichzeitig müssen wir auch unsere Anerkennung Herrn W. Wenzel zollen, welcher uns seinen Saal mit voller Beleuchtung unentgeltlich zur Verfügung stellte. Achtungsvoll ______________Der Cither - Club. 1500) Die in hiesiger Stadt gegen mich böswilliger Weise in Umlauf gesetzte Berläumdnng, welche mir erst vor einigen Tagen zu Ohren gekommen ist, erkläre ich hiermit für ein erbärmliches Machwerk meiner Feinde und als eine infame Lüge! — Gleichzeitig diene hiermit zur Nachricht, daß ich Untersuchung bei Großherzogl. Stadtgericht beantragen und das Resultat demnächst veröffentlichen werde. Gießen, den 26. März 1876. A. Wilker, Seeretair bei den Oberhessichen Eisenbahnen. 1444) Ein braves Dienst Mädchen mit guten Zeug- niffen gesucht von Frau Justizrath Ouvrier, ___ Ludwigsstraße. 1413) Tüchtige Glasergesellen (Rahmen- macher) gesucht von __Glaser H o ch in Wetzlar. Hierzu: Papa hat's erlaubt. Kassenöffnung 7 Uhr. — Anfang präci; 3/48 Uhr. Billete sind zu nummerirten Plätzen bki Herrn Karl Leib im Cafe Leib, sowit bei Herrn Gerhardt im Friseurladen 31 haben Zu dieser Vorstellung ladet zu recht zahlreichem Besuche ganz ergebevst ein Die Directton: 1496) Leopold Püschel. 15) Fleelitenkranke und Brust- leidende heilt Dr. Joehheini in Darmstadt, Elisabethenstrasse 1. 1496) Per 1. April wird ein Mitleser zum Frankfurter Journal in der Sonnen- ftraße Vit. B. Nr. 77 gesucht-______________ 1509) Ein Glasergeselle, tüchtiger, selbstständiger Arbeiter, sinder dauernde Be- schäftigung bei_______________H. Keck. 1512) Einen Arbeiter suchen Mettenheimer & Schultheis. 1510) Ein Lehrling unter günstigen Bedingungen gesucht von Mettenheimer & Schultheis. 1502, Ein Mädchen, welches einem kleinen Haushalt selbstständig vorstehen kann, auf sogleich gesucht. Wo? sagt die Exp. d. Bl. 1057) Ein sittsames, reinliches Mädchen, das zu kochen versteht, wird gegen hohen Lohn gegen Ende April zu miethen gesucht. Näheres zu erfragen in der Expedition diesesBlattes. 1294) Ein freundliches, möblirtes Zimmer mit Kabinet zu vermietben bei __T h. Brück, Canzleiberg B. 1. 1015) Möblirtes Zimmers?verniielhen nahe an der Cascrne. Näheres zu er- fragen bei der Exped. d. Bltts.___________ 1453) Ein N'öblirtts Zimmer zu vcr- miethen. Neustadt D. 27. 1347) Ein möblirtes Mansardenzimmer mit schöner Fernsicht ist an einen ruhigen Herrn zu vermiethen von I. H a n st e i n, Ludwigsstraste. Der«', lichte Anzeigen. dnftfjaus j. Löwen. 1480) Von heute ab ist bie RegelbatiaiB geöffnet. ____Wilh. Hofmann. 1468) Eine geübte Kleiderirmcherin, sowie in allen Näharbeiten tüchtige Näherin wünscht noch einige Tage zu besetzen. Kn erfragen bei Herrn Buchbinder Heuser, Neustadt. ~ 1463) Ein tüchtiger Pferdeknecht auf sofort gesucht. Näheres bei der Exo- d. Bl- 1464) Ein braves Dien)tmädchen gesucht. Näheres bei der Exped. d Bltts. 1342) Ein freundliches Familienlogis ist zu vermiethen und am 1. Mai beziehbar. Neuenweg 134.__________________________ 866) Der untere Stock meines Hauses von 5—6 Zimmern per 1. Mai zu vermiethen._______L- Bersch, Alicenstraße. Gin eleganter neu hergerichteter Laden mit Eck scha ufenster nebst Comptoir und Lagerraum, mit Logis, bestehend aus 3 Zimmern, Küche, Keller, Holzstall, Antheil an der Waschküche und ein Stück Grabland, ist zu vermiethen und sofort zu beziehen. Wo? sagt die Exped. d. Blattes. (.1283 1511) Ein Familienlogis auf sofort zu vermiethen bei ________Emil Beil auf dem Hamm. 1515) Der mittlere Stock meines Hauses, bestehend aus 5 Zimmern und allem Zubehör ist bis 15. Mat zu vermiethen. I. B- Singer, _______________vis-a-vis Wenzel's Garten. 1495) Ein möblirtes Zimmer per 1. April zu vermiethen bei ______________Otto Luft, Metzger. 1499) Ein möblirtes Zimmer mit Gabv net zu vermiethen. Neuenbäuen B. 100. 1505) Für einen 'ntelltgenten jungen Mann mit guter Schulbildung ist eine Lehrlingsstelle in einer Weingroßhandlung in Mainz, jetzt oder bis Ostern, llttfet fef)r gÜN- stigen Bedingungen offen - Selb» geschriebene Offerten zu richten unter 8. UI. S8T an die Central-Annoncen- Expedit on von G, Ij. Daube «fc Co Aermiethungen. 1490) Ein unmöblirtes Parterrezimmer, im Garten, sogleich zu vermiethen mit Be- dienung. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1473) Ein Familienlogis, 3 Zimmer und Küche, zu vermiethen. ___I Reiber, Gartfeld._ 1354) Zwei möblirte Zimmer, seither von Einjährig-Freiwilligen bewohnt, sind zu vermiethen bei Wirth Fei del, __im Frankfurter Hof. 1317) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen in der Nähe vom Seltersthor. Näheres bet_________________I. Blitz 1311) Eine geräumige Wohnung zu vermiethen bei Chr. Horeyseck, _______________Retchensandstroße C. 224. 1303) (gin freundlich möblirtes Zimmer mit Cabinet im Freien zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.