II. *? J°EePh B,yje| ,dante- - c- Mentg Donnerstag, den 27. Juli U<». in 1876. ießener Wtzeiger Meige- unii Amtsdick für den Kreis Meßen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Expeditionr Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brinaerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 3 Mark » Pf. ; vooFe: äatAe) von KascU D Anton Rubinsh ert ^getragen von FiJ forte und Orchester, I ■■ I ianoforte- Lager I -'■‘r Rickei’scben Btl rr. end des A ortrags ei (39 iript Cmcralrctfamiiliii rg brn 27. Zull, tlati 'vttohlt abpchollen rot i f eeorbnuna: la ff, WorftonbfooH, niar.gdtßUiljtittii. (31 äbd)tn für tkuche utibtyu politischer T h e i ü Münster, 20. Juli. Heute begann vor dem hiesigen Appell-Gericht die Verhandlung in der Anklage des Ober-Präsidenten v. Kühl Wetter gegen den Dischof von'Mainz und den früheren verantwortlichen Redacteur des „Wests. Merk.", Grochtmann. Der Bischof war persönlich zugegen, während Letzterer nicht zum Termine erschienen war. Von beiden Seiten war appellirt worden. Aach Verlesung der Actenstücke ergriff zuerst der Bischof zu einer längeren Ver- theidigungs Rede das Wort, an die sich das Plaidoyer des Justiz-Raths Fmsting anschloß. Die Staats-Anwaltschaft hatte zuerst 1000 Mk. Geldstrafe gegen den Bischof beantragt, corrigirte sich aber nach der Vertheidigung des Letzteren dahin, daß sie die Summe auf 600 Mk. reducirte. Nach dreiviertel- pimdiger Berathung bestätigte der Gerichtshof unter Bezugnahme auf § 185 des Strafgesetbuches das auf 300 Mk., bezw. 20 Tage Haft lautende Urtheil ter ersten Instanz gegen den Bischof; das erste Erkenntniß gegen den Redacteur des „Wests. Merk.", das auf einen Monat Gefängniß lautete, vermochte btr Appellhof jedoch nicht als angemessen zu erkennen; dasselbe wurde in eine Geldstrafe von 300 Mk., bezw. vier Wochen Hast abgeändert. In den übrigen Bestimmungen schloß sich der Appellhof dem Erkenntniß der ersten In- Imz an. Kassel, 25. Juli. Der Bischof von Limburg hat den Seitens der Regierung präsentirten Candidaten für die königliche Patronats-Stelle Weiskirchen als persona ingrata abgelehnt. Kassel, 24. Juli. Der Plan, das heffen-darmstädtische Stück der Main- löeser-Bahn für den preußischen Eisenbahn-Fiskus zu erwerben, ist neuerdings Anstiften des Herrn v. Broglie gefügt: er hat das Gesetz über die Verleihung der Univ.-Grade verworfen, meint die „Röp. franyaise" in zorniger Entrüstung. „Die nachsichtigsten Geister können sich über die Bedeutung dieses Votums keiner Täuschung hingeben; die Unterrichtsfragen haben daran den allergeringsten Antheil und Mancher, der um keinen Preis auf die gefährlichen Anmaßungen des Herrn Dupanloup eingegangen wäre, wenn dieser oder seine Freunde am Ruder gestanden hätten, hat dem Rufe Gehör geschenkt, den Herr v. Broglie an die antirepublikanischen Leidenschaften richtete. Die Majorität des Senats gehört einer politischen Coalition an, die von einem klerikalen Generalstab befehligt wird. Die Zweideutigkeiten der cäsarischen Demokratie zerstieben nach denen des monarchischen Liberalismus: die Bonapartisten gehen den Weg, den Legitimisten und Orleanisten gegangen sind; die Feinde der Republik bilden nur noch ein einziges, das schwarze Heer. Heute stehen uns nichts als Klerikale gegenüber; es ist dies eine Vereinfachung, die uns durchaus nicht mißfallen kann; auf solche Weise wird das Land fortan vor Mißgriffen und Zaudern sicher sein." „Das ist also die Anerkennung für die wiederholten Bew eise von Mäßigung , von Versöhnlichkeit, von dem Wunsche, mit allen Gewalten im Frieden zu leben, die das Abgeordnetenhaus abgelegt hat. Ein von dem Ministerium eingebrachtes Gesetz, welches weit hinter den Wünschen des allgemeinen Stimmrechts zurückgeblieben, von über drei Viertheilen der Abgeordneten genehmigt worden ist, wird von dem Senat verworfen, welcher vorsätzlich mit der Regierung, mit der Kammer, mit der Nation und, wie wir hinzufügen dürfen, mit der öffentlichen Meinung in Europa den Krieg aufnimmt. Alle Redner der Rechten haben um die Wette zugegeben, daß der Wille des Landes nicht zwei» ctober gesucht. E. Pistv von Preußen wieder auf die Tagesordnung gebracht worden. (H. M.-Ztg.) München, 25. Juli. Die Abgeordneten - Kammer berieth den Gesttz- *■ htV»tCTtll Entwurf, betr. den Credit für die außerordentlichen Bedürfnisse des Heeres, , und genehmigte die' einzelnen Positionen ohne besondere Debatten, meist nach "^fflnnmtrbfltatnä ^en Ausschuß-Anträgen. Nur bei der Position für die Verbesserung der Kaser- u '' * mungs-Verhältniste der Mannschaften wurde das Postulat der Regierung im .Zander Hoismli betrage von 390,000 Mk., statt des nur 100,000 Mk. vorschlagenden Aus- btt kitgtu^ schuß-Antrages angenommen. Die Gesammt-Summe der Bewilligungen beträgt 12,190,072 Mk., während die Regierung einen Betrag von 15,257,800 Mk. felhaft ist, daß die Aeußerungen des allgemeinen Stimmrechts ganz unzweideutig lauten; sie haben sich nicht begnügt, dies anzuerkennen, sondern sich ihres Widerstands gerühmt, und das französische Volk ist es, über das sie den Sieg davongetragen zu haben sich schmeicheln. Das ist die Rolle, welche der Senat sich selbst angewiesen hat; er hatte seine Absichten schon hinlänglich errathen lassen, als er aus Trotz den mit vollem Recht unpopulärsten Mann des Landes den in allen Wahlen durchgefallenen, wieder aufrichtete. Es war nicht eine einzelne Laune, sondern der Anfang einer auf systematische Herausforderung eingerichteten Politik; jetzt haben wir den Conflict München, 24. Juli. Die kürzlich durch die Blätter gegangene Nach- richt von einem Verkauf einer größeren Partie von Chastepot-Gewehren Seitens ber bayerischen Kriegs-Verwaltung dürfte bezüglich deS Bestimmungs-Ortes i dahin zu berichtigen sein, daß derselbe nicht Frankreich ist. Sie sind, so viel Lman hört, von Griechenland angekauft. (Nbg. Corresp.) (DieflkrrttdJ. Krankreich. Pariö. Ein Schrei der Entrüstung geht durch die gesummte republi- Mdje Presse Frankreich«. Der Senat hat sich den Nathschlügen und dem ia Nr.» entbölt: Wien, 24. Juli. Dem hiesigen „Telegr.-Corresp.-Bureau" wird aus | Belgrad vom 24. d. gemeldet: Der serbische Generalstab hat beschlossen, daß • Eeieral Tschernajeff Akpalanka und Babina Glava, sowie überhaupt alle die- „jmigen Positionen räumen solle, welche Abdul 5kerim Pascha leicht einneh- tnen könnte. Wien, 24. Juli. Aus einem Brief eines bei der Armee befindlichen kelgrader Professors, der das Schlachtfeld zwischen Supovatz und Mramor, em linken Ufer der Morawa, besuchte, bringt die „Presse" Folgendes: „Der tilblick des Schlachtfeldes an einzelnen Stellen ist unbeschreiblich. Kürbisflaschen, ta, Ranzen, Mäntel, tobte Hunde, Leichen gefallener Serben lagen kunterbunt durcheinander. Kaum daß ein Leichnam zu sehen war, an dem mich nicht k barbarischsten Verstümmelungen erschreckt hätten. Hier ber grinsende augen- bse Kopf eines Serben, dem man die Lippen abgeschnitten hatte, dort eine 8?icke ohne Nase und Ohren mit cannibalisch verstümmelten Extremitäten, während die Türken ihre Todten und Verwundeten auf 84 Ochsenwagen nach Mch gebracht hatten, blieben die Leichen der serbischen Soldaten aus dem kchiachtselde liegen und verpesten nunmehr in Folge der eingetretenen Vermeng die Luft." vergeschlagen hatte. Im Laufe der Debatte gab der Kriegs-Minister die Erklärung , daß die Commission der Sachverständigen nach vollzogener Prüfung btr erhobenen Anstände das aptirte Werder-Gewehr als vollständig kriegsbrauchbar erklärt habe. !rchliche »erren 'nt^'h ^aS zerreißt. — Vor Kurzem kam der Haupt-Renitent zu dem verpflichteten Lehrer, zu dem er ernst in die Schule gegangen, und von dem er fein, Weisheit erlernt h^und verlangst dieser greife Lehrer solle seinen Renitenten-Kinderö n°ch.°°» ^hr-ren Schulstunden Dispens geben, ohne sie in die ASsentenlisten ein u- schreiben. 2luf bie Frage, ob benn bie Kinber länger schlafen sollten? erwibert ber renitente ®ater. ja. bas wäre besser, als falschen Neligionsnnterricht anhören! — jCorbem ehe die Fragen: Union, Gesammt-Consistorium ?c. zur Sprache kamen unb etje ^etn Sohn bei e>eban gefallen, befand sich derselbe Mann in seinem Glauben wohl und die Schule gegen die er letzt eifert, hatte ihn in seinen Glaubens-Erkenntnissea doch großgezogen. Und nun? wird dagegen geeifert unb gehetzt. Wie sb ab en, 22. Juli. Von dem Cultus-Ministerium ist eine Entscheidung ergangen, welcher von den Betheiligten mit Spannung entgegengesehen würbe- Ei b^Üöer Kaufmann meldete zu Ostern c seinen 10jährigen Sohn zur Aufnahme in das hiesige königliche Real-Gymnasium, an, und zwar als cmfessionslos. Nach eintpen Verhandlungen mit dem Director fetzte der Vater bes Schulers besten prooisori ch" Aufnahme rn die Anstal durch, unter dem Vorbehalt der alsbald anzurufenden Entscheidung deS k. Provinz al-^chiit-Collegiums in Kassel. Diese Behörde erklärte fit Wortlaut der alten oezuglichen Verordnungen, für incompetent, legte aber den xCio rar Entscheidung vor. Diese ist ^nun dahm erfolgt, daß die hiesige Schul-Behvrde ermächtigt wurde, die definitioe Aufnahme bes erwähnten Schülers in das Real-Gy nnasium auszusprechen, und zwar unter Eatbin- Unt er Hebt et ^^Be^d er "lebten Q'“’!9 b^.^^nches eines confessionellen Religions- > »wnoige«»«« “b" O?fif(ion«o8*^einXgen) ■3“ 8 Stabt roL,rhen 37 (Ein Pfennig.) Ein hi-stger Kaufmann erhielt-in Schreiben, welches für wettere Kreise nicht ohne Interesse sein dürfte und deshalb im Nachstehenden wörtlich mitzethettt^werd „Duisburg, den 15 Just 1876. Der uns in Zahlung alS Baar zugegnngene siaatsschulofcheiu Coupon fällin am 1 Sali 1676 m t S Sgr. 3 Pf, behufs Ausgleichung des Zollb-tra^s von 188 M 65 Pf. laut Begleitschein 1. des koniglichen Hauptzollamts zu Emmerick n.nn 1 er f io Mascha Vribica, befindet sich im Hauptquartier des Fürsten Milan. Minister beträgt nach der neuen Reichswährung nur 26 Sgr. 2'^ Pfg. Ängerechnet ist uns Risticz entwirft eine Note, durch welche die europäischen Cabinette über Ser- ®6.r* J P^g-, also 1 Pfg. zu viel. Wir Habe r demnach den zu wenig biens Laae und Stellung informirt werden sollen. Der Kriegs-Minister Ntcolic e5 erhoben und fügen die Zoll- inspicirt jetzt die Drina-Armee und übernimmt nächsten« das Commando der- Weenicke." '.Zu di-stm Schreibt ist","so ^em-ttt^dtt V^!ks-Zt7" ein' aä selben. Serbien hat 90,000 Hinterlader via Bukarest erkalten. General Bogen feinstes Conceptp'apier im Werthe von mindestens 2 Pfg. verwendet und dem Tschernajeff und der Chef des Generalstabs, Becker, wurden gestern vom Für- Empfänger kostet die Geschichte außer dem einen Pfennig noch 30 Pfg. Porto." Oe an die Station. Der Requisition Folge leistend, kam denn auch gegen Abend die 8. Com- -r-M- 68 Nadel- 3 ^Raummeter Nadel-Scheitholz, 2 58 Nadel- 35 (3952 24 6OV2 30 104 610 54 386 16 3 8 9 3 44 45 27 4 161 2 20 3 42 10 3 5 147 114 60 18 1 956 148 390 13 9 9 )ei demnach den zu erhaben und fügen büP ivi-Zleuermt. gez. t.-z i. Boltt-Zlg*. ein inju i Psg. Derroenbet ulioi 5 1876. 2)ec iioh fällig am 1. Juli 15: von 169 T 65 Ps ls n?ni 1. Juli er. Ptg- Angerechnet ist rJ Großherzogliche Oberförsteret Nidda. N o h r. Aspen- Buchen-Stammprugelholz, Eich en - Nadel- Submissionswege vergeben werden und sind Offerten bis zum 1. August bei der unterzeichneten Behörde, bet welcher die Sub- mifsionsbedingunaen eingesehen werden können, mit der Aufschrift „Lieferung von Steinkohlen resp. Braunkohlen" verschlossen emzureichen. Gießen, am 19. Juli 1876. (3893 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ____________A Bramm. - , Der commandirende Offizier, Hauptmann von Frag- ftin-Riemsdorff I., vom Kreissecretär über die Lage unterrichtet, marschirtc um 63/4 Uhr mit " K f‘...... ° / • Der dreimalige Trommel- ,wurde von der Menschenmasie (der Hauptmann v. Fragstetn schätzte die Anwesenden auf 4:—4000 gar nicht beachtet, man sang vielmehr immer lauter: „Maria hilf, vernichte unsre 8«nde!" Nun ließ der Commandirende die Bayonnete auf die Gewehre stecken und zwei Züge Mschwärmcn. Es dauerte etwa eine halbe Stunde, bis die Truppen, zum Theil mit Kolbenfisten, die Massen auseinander getrieben hatten. Ein Mann, der sich widersetzt hatte, erhielt Mir Bayonnetstich in die Hüfte, ein anderer crliet durch Kolbenstoß einen Armbruch. Man ist Wtscr beiden Personen noch nicht habhaft geworden. mann mit Hülfe zweier Kameraden den erwähnten Mac Guire dingfest zu machen. Als die Polizisten zu dem Oct der That zurückkehrten, fanden sie den Verwundeten noch immer mit dem Stock im Auge, sich in furchtbaren Schmerzen auf der Bank krümmend. Er wurde in einem Wagen nach der nächsten Polizeistation trantzportirt, wo er angab, er sei ein Deutscher, treibe das Bäckerhandwerk, heiße Wilhelm Schreiber ober Schriebe und wohne Davoc Street 310. Brooklyn. Der Polizeiarzt zog dem Verwundeten den Stock aus dem Auge, wobei Schreiber das Bewußtsein verlor. Der Arzt erklärte die Verletzung für tödtlich. Der verhaftete Mac Guire erklärte sich vor bem Polizeirichter mit größter Frechheit für nicht schuldig. Da jedoch außer dem Polizeibcamten zwei Zeugen, ein Buchhalter und ein Zeitungsjunge aussagtcn, s hätten den Aufschrei Schreibens gehört und dann Mac Guire davon laufen sehen, wurde dessen Verhaftung aufrecht erhalten und derselbe zur weiteren Procedur de IIntersuchungsrichter überwiesen. Besondere ZLeirarmtmachung. Bekanntmachung. I Nttr.: Lieferung von Steinkohlen und Braunkohlen. L tie Lieferung von 1100 Centner Stein- «)len, melirt, ebenso die Lieferung von 500 Ortner Braunkohlen erste Sone soll im Raummeter Buchen-Scheitholz, „ Eichen- darnnter einige für Glaser und Küfer geeignet, Noch sei zum Schluß erwähnt, daß der Pastor des Ortes Marpingen, Neureuter, bei seiner Vernehmung höchst unschuldig sich stellte: er habe es nicht für seinen Beruf gehalten, die Pilger und seine Pfarrkinder entsprechend zu belehren, d. h. über das Ungesetzliche des Verhaltens aufmerksam zu machen. In solchen Sachen stehe, wie Pastor Neureuter bemerkt, die Entscheidung, ob das Wunder ein solches sei oder Schwindel, der bischöflichen Behörde zu. Er für seine Person glaube an das Wunder. Machstehende Bekanntmachung wird in den umliegenden katholischen Gemeinden verkündet: „Am 13. d. Mts. hat ein Auflauf großer Menschenmassen, welche aus Anlaß einer sogenannten Muttergottes-Erscheinung sich in den nahe bei dem Dorfe Marpingen gelegenen Wald begeben hatte, durch militärische Waffengewalt auseinandergesprengt werden müffen. Viele Kranke, welche zum Theil aus entfernteren Gegenden gekommen waren, glaubten in ihrer Einfalt, an dem Gnadenorte gegen Erlegung von Opfergeldern Heilung zu finden. Schon die Voruntersuchung hat ergeben, daß die Anstifter des Wunders nur darauf ausgingen, die letcht- glaubige Bevölkerung zu betrügen. Ich warne hiermit die Kreiseingeseffenen auf das Eindring- llchste davor, sich auf den sogenannten Gnadenort zu begeben, selbst dann, wenn die jetzt noch in Marpingen befindlichen Executionstruppen abmarschirt sein werden. Jede wettere Zusammenrottung an dem bezeichneten Platze wird sofort wieder mit Waffengewalt auseinandergetrteben und dte Betroffenen werden sodann zur gesetzlichen Bestrafung gezogen werden. St. Wendel, den 15. Juli 1876. Der Königliche Landrath (beurlaubt). I. V. gez. Besser, Kreis-Secretär." 12 Raummeter Aspen-Prügelholz, 9 Buchcn-Stockholz, Buchen-Stammreisholz, Eichen- ,, Nadel-Reisholz, I 14 Raummeter Nadel-Prügelholz q Aspen- „ Buchen-Stockholz, Eichen- Buchen-Reisholz, Eichen- IUm 'st eine Enlsckei^ ^«gesehen warte S M Ausnahme ^ „k. ».^uruicnden G?. Rekorde erklärte fs. legte aber i. ;r. Diese ist nun bik f öefimtiDe Susnahnu =unö jDar unter &\WA Eichen-Stamm von 19 Centim. Durchmesser und 8 Meter Länge, Kirschbaum-Stamm von 23 Eentim. Durchmesser und 2V2 Meter Länge, Achten- und Lärchen Stämme von 16—31 Eentim. Durchmesser und bis zu 20 Meter Länge, ^'chten-Stangen von 3—14 Centimtr. Durchmesser und bis zu 12 Meter Länge. Zusammenkunft Morgens 8 Uhr im Dtsirict Nabenkopf. Vz- Montag den 31. Juli d. I. im District Ebenitz, an dem Victnalwea Tauerbach nach Ober-Lais: | Kriegsverlrcherung bei der Gothaer Lebensversicherungsbank. iIaf“ben bcm Publicum einen Dienst zu erweisen, wenn wir hier die we- tentlrchiten Bestimmungen wiedergeben, welche die Gothaer Lebensoersicherungsbank neuerdings getroffen hat, um ihren Versicherten die Aufrechterhaltung ihrer Versieh e- !ick,^s? f $rua1 d e r Kr i eg s d i enstle i st u n g zu ermöglichen. Bekannt- lich fft die Kriegsgefahr bis vor Kurzem von den meisten deutschen Lebensoersicherungsanstalten überhaupt nicht mit übernommen worden und es hat des mächtigen Anstoßes aus dem gewaltigen letzten Kriege bedurft, um ihr allgemeine Deckung bei ihnen zu verschaffen D.e Gnlhaer Bank hnt ihrem letzten Rechenschaftsberichte ein ,,Reaulati° für Kriegsversicherung ' beigefügt, dem wir Folgendes entnehmen. Da.ffelbe stellt nicht v er schieden e Kriegsprämiensätze auf, sondern behandelt die Versicherten lm Falle sie Kriegsdienst leisten müssen, ganz gleichmäßig° letzter ,CI"CrJe! ob Combattanten oder Nichtcombattanten, Officiere, Unteroffictere r* HC tn? Un^ bknerlei, welcher Waffengattung sie angehören, fünf Procent der Versicherungssumme als Kriegsprämie, die schon im Frieden auf einmal oder lucci’ifiüe in Raten eingezahlt werden kann und mttZinsen voll zurückgewährt wird, wenn der Versicherte Kriegsdienst überhaupt nicht leistet Das Maximum, mit welchem eine Versicherung gegen Kriegsgefahr aufrecht erhalten werden ÄW*0000 Mark. 3«be ausrecht,u erhaltende Versicherung aber muß mln" gekommen ÖOr bcm 'öe0fnn be§ Kriegsdienstes des Versicherten zum Abschluß , ,r,?er. obengenannte einheitliche Kriegsprämtensatz von fünf Vrocent ist mm KausMnn erhielt 7p die Gendarmerie die Meldung: „E- befalle Orte die Muttergottes erschienen sein soll.' 3dl" 187t). Tlfr im! • Wie groß der Fanatismus der ultramontanen Bevölkerung ist, möge folgender Vorfall Klgcn: Ein Posten der auf dem Wunderplatze etablirten Feldwache wurde von etwa dreißig mit Müypeln bewaffneten Männern angegriffen. Die von der Feldwache zur Unterstützung sokort wSiiesandte Patrouille wurde ebenfalls insultirt. Der Unteroffizier erhielt von einem der Kerle em Schlag auf die Hand, worauf der Unteroffizier schoß und, wie er glaubt, den Mann in Dtn linken Arm getroffen har. Die beiläufig dreißig Kerle nahmen nun Reißaus in der Gegend ’N Urexweiler. Im Uebrigen verlief die Nacht vom 13. zum 14. ruhig. Am 14. begann die Voruntersuchung, welche der am Abend des 13. in St. Wendel ein- «irsffcne Regierungs-Präsident v. Wolff in Marpingen persönlich leitete. Schon am 15. früh W°nn die gerichtliche Untersuchung ^Untersuchungsrichter Remele und Ober-Procurator Patt- von Saarbrücken) in Marpingen. Heute den 17. wird dieselbe fortgesetzt. Bis jetzt bat ra noch keine genügenden Anhaltspunkte zur Ermittelung der Anstifter des Wunders gefunden, ■nii wird aber schwerlich fehlgehen, wenn man als die intellectuellen Urheber benachbarte Urrrer bezeichnet. Raummeter Aspen-Prügelholz, „ Buchen-Stockholz, w Eichen- „ „ Buchen-Reisholz, w Eichen- „ Dre Muttergottes - Erscheinungen in Marpingen. St. Wendel, 17. Juli. Nachstehendes ist eine rein sachliche Darstellung eines clericalen Kunststücks, desiengleichen seit Beginn des Eulturkampfes in Deutschland noch nicht in Scene gesetzt worden ist. Der katholische Pastor Schwaab in Urexweiler, Kreis St. Wendel, hatte vor einigen Wochen eine Vision im nahe aelcgenen Dirminger Walde. Er will daselbst bei einem Spaziergangs bemerkt haben, wie nach eigenthümlichem Geräusch (Knittern und Knarren in den Bäumen bei vollständiger Windstille) eine weibliche Gestalt in einer Entfernung von beiläufig 150 Schritten sichtbar wurde. Eine Dogge, die-er bei sich hatte, sonst ein muthiges Thier, benahm sich bei dieser Gelegenheit so ängstlich, daß sie nicht einen Schritt von ihrem Herrn sich entfernen wollte. Es liegt die Vermuthung nahe, daß von dem genannten Geistlichen beabsichtigt war, in der Nähe seines Pfarrortes einen Wallfahrtsort zu gründen. Aus welchen Gründen dieses Vorhaben aufgegeben, hat bis jetzt nicht ermittelt werden können. Nun sollte eine andere Stelle für das Wunder gewählt werden. In der Zeit vom 4. bis 8. Juli haben drei Schulkinder, und zwar Mädchen von acht Jahren, in dem 15 Minuten Ä"1" i n wohl S.Nbalh 6 W ? b[ifhÖUu Jntj« auch di ^,^- seine rtrai? Une(rc 4ltÄNliÄö011 a ^upi^enittnt ’ unb non s n iuN TW- UW- öon ^—28 Centim. Durchmesser und bis zu 21 Meter Lange DOn 16—30 Centim. Durchmesser und bis zu 22 Meter Läime »SÄ”«“.” 6cn,im' Durchm. und biS zu 10 M-t-r Sängl, ^Z7ammL"f°MLnS 8Ubtm-im®Sl«r6=Unb "" haus-'n 3 bC" ®,ftriCten A'bach, Franken- Don Marpingen gelegenen Gemeinoewalde, wo sie Heidelbeeren pflücken wollten, die Muttergottes mit dem Jesukindlein verschiedene Male gesehen, zuerst in weißem Kleide, dann in weiß und blatt gestreiftem Kleide, zur Abwechselung dann in ganz blauem und zuletzt wieder in ganz weißem Kleide. Das Jesukindlein hatte ein Kränzchen auf dem Kopfe. Bei dem Verhör haben die Kinder int Wesentlichen übereinstimmend ausgesagt. Die begnadigten Kinder fragten die Er-, schemung alsbalv, was ihr Begehren sei, ob sie ein Bild oder eine Capelle wünsche, woran die Erscheinung erwiderte: „eine Capelle", in der man häufig beten sollte und wo auch Kranke Hei- s conültian.n. finden würden. In solcher Weise eingelcitet, übte die Wundergeschichtc auf eine leicht- ■'v min 17?- Stiege Bevölkerung bald ihre Wirkung. Schon nach einigen Tagen, vom 9. bis 13. Juli, uuroen 2/ PtiM pilgerte man, zuerst in kleineren Schaaren, sodann aber in großen Massen nach dem Wunderplatze. I Das königliche Landrathsamt in St. Wendel erhielt am 12. Juli, Abends 8 Uhr, durch : „Es pilgern tausende Menschen nach Marpingen, in welchem f Der Kreissecretär Besser, als Vertreter des in Urlaub abwesenden Landraths, telegraphirte noch am Abend des 12. Juli an die königliche Kommandantur in Saarlouis, man möge für den folgenden Tag eine Compagnie Infanterie zur Verwendung bereit halten. Am 13.-früh begab sich der Kreissecretär in Begleitung des Bürgermeisters Woytt und dreier in St. Wendel stationirter Gendarmen nach Marpingen. Auf dm Wunderplatze waren zu dieser Morgenstunde (9'/2 Uhr) etwa 1000 bis 1500 Menschen - beiderlei Geschlechts, darunter viele Kranke, versammelt, welche ein mit Draht eingefriedigtes Marienbild nebst Kreuz umgaben, sangen und beteten. Der Kreissecretär gebot sofort Ruhe Md forderte die Anwesenden im Namen des Gesetzes auf, den Platz unverwcilt zu verlassen, Mffsin er zuvor auf das Unstatthafte solcher Zusammenrottungen und auf die gesetzlichen Strafen aufmerksam gemacht Die Aufforderung ist zwei mal wiederholt worden (§. 116 des Strafgesetzbuchs), ohne daß derselben Folge geleistet wurde. Nun schritten die drei Gendarmen rin. Es zeigte sich aber bald, daß hier mit Anwendung von Gewalt nichts auszurichten sei. och 30 Lfg- Porto.' j.'ii Ä^zeorbneten^iM t-! • - - > > -.......> -««wguimjim jci. DtrWt würben Die sanatisirte Menge würde sich bei Gebrauch der blanken Waffe ohne allen Zweifel thätlich (ittn Giitrüftung unb J vidersetzt haben, wie aus den drohenden Gcberden leicht erkennbar war. Es liegt auf der Hand, ilblidjt tyrkumbung die drei Gendarmen sehr bald überwältigt worden sein würden. Der Kreissecretär, nun- r von der Nothwcndigkeit militärischer Hülfeleistung überzeugt, sandte gegen 10 Uhr den be- -cll in der ^tgtnb dc drittelten Gendarm zur Abgabe der bereit gehaltenen Depeschen (an die Kommandantur zu i/o bildet, die Wurzel! Saarlouis und an den Regierungs-Präsidenten v. Wolff in Trier) nach St. Wendel, zur Auf- ; Brauereien zu DtrtaW W an die Station. Der Requisition Folge leistend, kam denn auch gegen Abend die 8. Com- 'Vt. Tax« wüb; Kis Mme des 4. Rheinischen Infanterie-Regiments Nr. 30 in der Stärke von 3 Offizieren, 1 Arzt uxtb ü)X HuuMbsah iM 90 Mann mit der Bahn hier an. D— -----Ä -—-1..... ~ Compagnie nach Marpingen, woselbst sie unt° 8 Uhr ein trafen. • augenblicklich fc I wurde von der Menschenmasie (der Hauptmann v. Fraastein Lchneid', sogen sie, -J bte gewisienlos flenuj fl änfte Uoschuld ju W «lörbr. u-i e* E- njijnie, llngckdr d«. uit Wn ba * otel wald ist. «11 >°! titm 1 stch «rireuen , mrb- h-u - * ebbatb' und bn. ,t 1200 Einwohners Holzversteigerung in den Domanialwaldungen der Oberförsterei Nidda. Es sollen versteigert werben: 1. Freitag den 28. Juli d. I. in den Distritten Rabenkopf und Klaf terwald: Raummeter Nadel-Scheitholz, „ Buchen-Prügelholz, m x_ Eichen- „ uo Eichen-Stan.me von 18—86 Centim. Durchmesser Giessener Concertverein (3917 empfiehlt Emil Fischbach. 2) 3) 4) 5) Das £ tzMHmal Sounil Um Störungen zu vermeiden, wird während des Vortrags eia - der Eintritt zum Saale nicht gestattet. (390 Piäce der Eintritt zum Saale nicht gestattet. des Geld-Cours. Rm. ÜZ Stellensuchenden jedweder Branche *r*Dt kann das seit Jahren Bureau Germania" renommirte zu (> a. die M b. die jui c. die voi d. die vor e. die vo merfent 16 9 16 16 20 16 4 19-5 37-2 *9-1 J6-»i handlung für 2 Mark zu haben. 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Täglich um 1, 4 und 8 Uhr: Großes Militärmusik-Concert Donnerstag den 3. August, 8 Uhr Abends: Großes Vocal- und Infttumkntal-Concert unter Leitung des Herrn Kapellmeister Lux. Freirag den 4. August, 8 Uhr Abends: Tanzbelustigung. Samstag den 5. August. 9*/2 Uhr Abends: Britlanies Frumvcrk. Sonntag den 6. August: 8 Uhr Vormittags: Morgen-Concert. — 1 Uhr: Großes Schlußbarrket. — 3 Uhr: Preisvertheilung. Montag den 7. August: Große Rheinfahrt. Das Fest-Comite Auf dem Festplatz: Post- und Telegraphen Expedition. Briefe und Depelck» „Mainz, Festplatz." (3W Köln-Gießener Mn Abfahrten von Gießen nach: am 30., 31 Juli, 1., 2., 3 , lU, 3-, 6., 7. August aus dem Festplatte oberhalb der neuen Anläße. Es sind 34 Scheiben errichtet, darunter 4 Ghrenscherben mit und Prämien im Werthe von M. 30,000. — Festhalle für 2500 Person? Pistolen, doppelte . - • Pistolen....... Holländische fl. 10-Stücke Ducaten....... 20 Francs-Stücke . . . do. in Ve • Englische Souvereigns Russische Imperiales . . Dollars in Gold . . . Sfdjflfs Concerl Donnerstag den 27. Juli, Abends 6 Uhr, im Clubsaale unter gefälliger Mitwirkung des Fraulein Lilli Schulz, GrossLcizogl. Hofpianistin aus Darmstadt. Der Blü thner’sche Flügel ist aus dem Pianoforte - Lager da Ru d o 1 ph’schen Musikalienhandlung dahier. Eintrittskarten für Nichtmitglieder sind in der R i ck ei’schen Buch ■ jeden Standes finden diskrete Aufnahme bei Hebamme Müssig in Mannheim. Reeller Ausverkauf!! Wegen gänzlicher Aufgabe meines Geschäfts biete ich dem verehelichen Publikum Gelegenheit, sich zu aufiergewöhnlicb billigen Preisen mit extra feinem Schreib , (?oncept- und Postpapieren, Couverts, Bleistiften, Federhaltern, Stahlfedern (ächt eugl. John Mitschell h.), zu versehen, und empfehle namentlich: Briefpapier, extra glatt und fest in 4° Format per Ries — 20 Buch von Mark ik an. Briefpapier, extra glatt und fest in S° Format per Ries — 40 Bucd von Mark 3 an. Conceptpapier, dto., glatt und fest per Ries — 20 Buch von Mark 3 an. 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Prima Weinessig, feinsten Burgunder-Essig, Champagner-Essig, Zmittags Mis Es haben I tzik der 49. In 3957) Weißbinder und Handls gesucht von_______Ehr. Petris 3867) Lumpen und Knochen, 9J?ddl Roßhaare, Flaschen werden gekauft- Louis Rothenbers