1876 '^onb'a Erscheint täglich mit Ausnahm« deS Montags. Expeditionr Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. b i ra1 itn. i ®#wST5iiJ ^-^knweg U7 ai8l SjM. 5 1U? "rtverein amts-Candidatinnen statt. Prüfungscommission find das Lehrercolleg des Schul- ncert 1874 der Beförderung der Correcturbogen gegen die ermäßigte Taxe für Druck- UM. jachen nicht entgegcustehen. lehrer-Seminars in Friedberg und Seminarlehrer Helm aus Bensheim. Berlin, 21. Juli. Nach einem Bescheide des kaiserlichen General-Post- in. ubert. Vorgetragen von Wien, 23. Juli. Dem „Telegr. Corresp.-Bureau" wird aus Athen amts vom 10. d. MtS. sind schriftliche Bemerkungen auf Correcturbogen, wie: 6 Uhr, im ClubiJn,Primatur“, „Druckfertig", „Noch einige Abzüge" und Aehnliches als solche I>ritffd)fdnb. Darmstadt, 22. Juli. Eine nicht unbeträchtliche Anzahl junger Mädchen beabsichtigt sich dem Lehrerberuf in den Volksschulen zu widmen und findet deshalb vom 11. bis 13. September hier eine Prüfung dieser Schul- jilli Schulz, GroKh(13utoe anzuiehen. welche, indem sie die Correctur, die Ausstattung und den nu-stadt. Druck betreffen, nach § 14 unter VII. 7 der Postordnung vom 18. December des Orchesters, MM haben einzelne Mitglieder des Theater-Personals und der Feuerwehr Schulz] Brandwunden erlitten. • Bräute, von IkeM r, von Anton Enbin» . von Joseph BrÄ Hamburg, 24. Juli. Das Centralhallen-Theater ist in der vergan- Andante. — c, Wenen ^acht total in Asche gelegt; das Feuer war schon während der Vor- . jt0 IdUing ausgebrochen. Von den Theater-Besuchern ist Niemand beschädigt, da- tz«neldet: Die Regierung bereitet einen Protest vor für den Fall, daß die B Türkei trotz der diesseitigen Reclamationen die angekündigte Coionisirung der benachbarten Provinzen mit 7000 Tscherkessen in's Werk setzt. Avnüral Butu- ihre Anstrengungen, europäische Einwanderer zu erlangen; aber obwohl sie (mit CKili) das unvergleichlich beste Land für Anbau bietet, so ist doch die Unsicherheit von Leben und Eigenthum so groß und die Straflosigkeit eines Verbrechens so bekannt, daß es" — so sagt der Consul Cowper — „die Pflicht eines britischen Agenten ist, seine Landsleute vor der Auswanderung dorthin zu warnen." Malta, 22. Juli. Das französische Mitrelmeer-Geschwader, bestehend aus 5 Panzerschiffen, ist am 17. Juli, von Tunis kommend, in Tripolis angekommen. — In Tripolis werden Hülfstruppen für die Türken nach Konstantinopel eingeschifft. Nußland. Petersburg, 17. Juli. Der Kanzler Fürst Gortschakcff empfing zu seinem 78. Geburtstage von dem Kaiser und der Kaiserin Telegramme mit den schmeichelhaftesten Glückwünschen, auch von allen Seiten in Europa erhielt er Beweise der achtungsvollsten Theilnahme. — Die Panzer-Fregatte „Petropawlowsk" ist- am 6. Juli im Piräeus angekommen. Numäniev. Bukarest, 22. Juli, Abends. In der Sitzung der Deputirten-Kammer brachte der Äbg. Fleva eine von 60 Mitgliedern unterzeichnete Vorlage ein, wonach elf ehemalige Minister in Anklagestand gesetzt werden sollen. Keröieu. London 'wikanischen € dem Pianoforte-Lad Kaffer ’rfl» Kaiser Wilhelm im besten Wohlsein bei schönstem Wetter hier eingetroffen. Er wurde von dem Münster Chlumecky. den Honoratioren des Bezirks und dem noch dern Sanitätswesen bestellt sein. Es mangelt an Lazarethsn und ganz besonders an Aerzten, und das Unangenehme dieser Lage wird noch vermehrt durch den Umstand, daß des Obersten Leschjanin Corps am Timok besonders heftig von der Dysenterie heimgesucht wird. Konstantinopel. Tie Anwerbung von Freiwilligen nimmt in^Konstantinopel ziemliche Dimensionen an. Alle Lastträger, Ruderknechte, Gärtner sind im Vorhof des Kriegs-Ministeriums zu sehen. Albanesen, Kurden, Araber, Tsckerkcffen, Zigeuner rc. verlangen nach Waffen. Bis jetzt sind 15,000 Freiwillige angeworben, von welchen jedoch noch kein Einziger zur Grenze abgegangen ist. Die Plätze der Moscheen bilden ein merkwürdiges Bild. Ta laffen sich die Sofias als Freiwillige einschreiben, zu welchem Zweck die Ulemas unter Bäumen ihre Werbetische postirt haben und die sich meldenden Sofias auf einem Stück Papier inscribiren. Die Sofias werden ein eigenes Corps bilden und von Ulemas befehligt werden. Konstantinopel. Prinz Hassan, der Sohn des Khedwe, ist wieder nach Aegypten abgereist. — Nach Berichten aus Cettinje treffen dort jetzt viele Flüchtlinge ein, die früher in Dalmatien Schutz gesucht hatten. Fürst Nikita soll befohlen haben, für die Weiber und Kinder Holzhütten zu erbauen, während die Männer zum Kampf an die Grenze gesandt werden. — Die Einberufung der ersten Miliz-Reserve in Serbien macht schnelle Fortschritte, dagegen hat die Unbedachtsamkeit der serbischen Milizen die Negierung abermals in einen unangenehmen Conflict mit Oesterreich verwickelt. Ein der österreichischen Staatseisenbahn-Gesellschaft angehörendes Dampfboot, welches mit Passagieren besetzt war, wurde nämlich auf der Fahrt stromaufwärts zwischen Baziasch und Belgrad von serbischen Wachen mit einem ernstlichen Angriff bedroht. Ein herbeigeeilter serbischer Major hielt die Wachen vom Feuern ab und verhütete Eorps Viel Werth zu legen. Paris, 22. Juli. In der Kammer der Deputirten interpellirte tzassagnac den Minister des Innern wegen der Ernennung eines Maire. Der Minister antwortete: Die Regierung beweist dadurch, daß sie sich den Bona- Misten, die Feinde unserer Institutionen sind, widersetzt, daß sie wahrhaft Konservativ ist- (Beifall.) Albert Grevy schlägt darauf eine Resolution vor, «srin das Vertrauen der Kammer zum Ministerium ausgedrückt und gesagt wirt’, die Kammer hoffe, daß das Ministerium bei seinen administrativen Er- -rrgkand. 22. Juli. An Warnungen vor Auswanderung nach den süd- hat es neuerdings auch in Deutschland nicht gefehlt. herauSgegebenen Bericht des Consuls Cowper über Buenos vor dem Auswandern nach dem La Plata gewarnt. ^,Die argen- Regierung Verdoppelt im Verein mit vielen anderen Staaten «Ludamenkas Belgrad, 23.'Juli. Vom Kriegsschauplätze wird officiell gemeldet: Die Türken griffen am 21. Juli mit 2000 Mann Nizams und Artillerie die serbischen Verschanzungen bei Klein-Zwornik an, indem sie die Hauptgewalt des Angriffs gegen die Redoute richteten, die das türkische Ufer der Drina beherrscht und die Verbindung zwischen Groß-Zwornik und Bjelina erschwert. Obwohl diese Redoute nur von zwei Compagnieen vertheidigt wurde, so wurde doch der türkische Angriff sowohl hier, als an allen anderen Punkten abgeschlagen und zogen sich die Türken mit einem Verluste von 100 Todten zurück. — Bei dem am 20. Juli von den Türken aus die serbischen Verschanzungen unternommenen Angriffe betrug ihr Verlust 1000 Mann, während die Serben nur 200 Mann an Todten und Verwundeten verloren. — Gestern fand bei Rakitnitza am Timok (auf türkischem Gebiet) ein Gefecht statt, bei welchem die Türken vollständig in die Flucht geschlagen wurden. — In der Schlacht bei Veliki-Jzwor am 18. Juli war das Feuer besonders heftig. Die serbische Artillerie fügte den Türken einen Verlust zu, der auf 2000 bis 3000 Mann geschätzt wird, worunter mehrere höhere Officiere. Die Serben verloren bei dieser Gelegenheit keine Kanone, wie türkischerseits behauptet worden ist, sammelten vielmehr eine bedeutende Anzahl von türkischen Gewehren. i jy-Etüen General-Secretär des Ministeriums des Innern, welcher aus einer amtlichen Reise nach Korfu Verbindungen mit den bosnischen Aufständischen angeknüpft hatte, ist eine Untersuchung eingeleitet worden. — Dieser Tage werben über Marseille 30,000 Chaffepots und zehn Batterieen Krnpp'scher Geschütze in Athen erwartet, die den Anfang der neuen Bewaffnung bilden sollen. Amerika. New - Aork, 23. Juli. Aus Mexico wird gemeldet, daß Lerdo de Jejada mit großer Majorität zum Präsidenten von Mexico wiederge- wählt ist. verspätete Bestellung der Morgenpost in Gießen betreffendes Schreiben Kaiserl Dfir* Pos^Dwectwn. rn welchem erklärt wird, daß bie Angelegenheit an Ott und Stell! durch einen Eommissar untersucht und von dem Ergebmsse demnächst Mittheilu^ gemacht werden solle, wlrd verlesen und zu den Acten genommen. 0 Gießen, 24. Juli. In Nachstehendem lassen wir die Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten Donnerstag den 27. Juli 1876, Nachmittag 4 Uhr, im Rathbaussaale folgen: 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 1. Vergebung der Hast'sch en Stiftungszinsen pro 1876. 2. Gesuch um Bewilligung einer Freistelle an der Realschule. ° Verloosung städtischer Obligationen. Hrn. Stadtbaumeisters vorgenommen und heute Bericht erstattet hatte, wurde sich für Beibehaltung der Pläne und gegen die vorgeschlagene Anschaffung — i winuttaja der Gurte, 1 *fe der Ik'tk und Ur I , y nbQdl,§ I 4 Maurer-Ard I . ju rund I Ju runb ~ IMt aus önte" < ... .Donnerstal in ’Jp Geschäft ^twaltunfl Aus d er Bergstraße, 18. Juli. Der Stand der Feldfrüchte ist an du ganzen Bergstraße ein so schöner, wie seit langen Jahren nicht und v.rspricht die Enm eine sehr einträgliche zu werden. Korn, Weizen und Tabak Heben gleich vorzüglich uni der Weinstock verspricht noch reicheren Ertrag, als wie im Vorjahre. Obst gibt ebenfalls reichlich, Nüsse, in Hülle und Fülle. An einzelnen Orten wird das jfai bereits geschnitten, in acht Tagen sind wir mitten in der Erndte. M ainz, 20. Juli. (Unberufene Gäste.) Gestern Nachmitlag ka nen die ersten wenngleich ungerusenen Gäste des demnächst hier abzuhaltende., Schützenfestes an. nämlich ein Schock Bauernfänger und eine Abteilung Freizügigkeilsnymphen mit ihm betreffenden Louis, — eine ganz nette Gesellschaft. — Unsere Polizei wird gut daia thun, wenn sie diesen Gästen einige Ammei ksamkeit schenkt. Eaub, 16. Juli. (Bergrutsch.) Die energisch betriebenen Arbeiten zur W tlgung des durch den Bergrutsch angehäuften Gerölles und Schuttes schreilen jetzt h rasch und Gottlob ohne jeglichen Unfall vorwärts, daß schon am Montag der Felsko,, wrrd entfernt werden. Das auf demselben bisher stehende Eichenbäumchen soll ati das Grab bei seiner Zeit Verschütteten verpflanzt werden. Bonn, 18. Juli. Heute Abend ist Karl Simrock gestorben. Er war es, btt durch seine herrlichen Uebertragungen das deutsche Volk mit den ehrwürdigen (Sprad): denkmalen seiner Vorzeit bekannt gemacht hat. Sein „Nibelungenlied" und sein „Amelun- genlied ' sichern ihm für alle Zeiten einen hohen Platz unter unfern Dichtern. Er ftanl in der Mitte der siebenziger Jahre. Wesel. Ein von den Behörden verfolgter Verkäufer von .Kunstmehl" ist hia verhaftet worden, als er eben em Billet nach Holland tielöft hatte. Einer harten 6traft dürfte der gewissenlose Betrüger nicht entgehen. Vill^ngen, 17. Juli. In den letzten Tagen kamen hier zwei merkwürdig Falle von Wuthkrankheit bet Pferden vor. Zuerst erkrankte das einzige Pferd eind Fuhrmannes und heute ein solches von einem neben dem letztem wohnenden Gastminhi Die Thiere geberdeten sich im wahren Sinne des Wortes ganz toll unü bissen fn Stücke Fleisch aus dem eigenen Körper. Dieselben wurden, nachdem die Wuthkrankhei constatirt war, sogleich gelobtet- Das zuletzt erkrankte Pferd war nachgewnsener.nch von einem wuthoerdächtigen Hunde gebissen woroen, während man von dem zua eikrankten dieses nicht wußte. Leider ist zu befürchten, daß möglicher Weise noch gri ßeres Unglück nachfolge; denn es sollen von dem nämlichen Hunde auch einige P«> sonen gebissen worden sein. (Kattsr. Ztg.) Tilsit, 16. Juli. Die bef mnte Abenteuererin Bertha Weiß aus NaM welche ihre Gaunerstreiche gewöhnlich in Männertracht ausführte, soll gegenwärtig, da „T. Z." zufolge, in der serbischen Armee als Major (!) bienen. Wenn sich die .Tilsila Zeitung" feinen Bären hat aufbinben lassen; so kann die „schöne Bertha" stolz fina^ „Ich bin der Major! Ich bin der Major!" — (Romeo und Julie) In Wichita, Kansas, sind ein 90jähriger JungM und eine 70jährige Jungfrau mit einander durchgegangen, weil man ihrer Verl» rathung Hindernisse in den Weg legte. (Wenn junge Leute sich einmal das Heirats« in den Kopf gesetzt haben, ist eben fein Halt mehr.) — (Auf einem großcn Fuße leben.) Diese Redensart, die bekanntlich „Lei- wie ein Vornehmer ober Reicher" bedeutet, ist auf folgende Weise entstanden: Gottsr-l von Plantagenet, ein Graf von Anjou, ließ sich, um einen Auswuchs um Fußei« verbergen, von einem geschickten Meister Schuhe mit sehr langer Spitze machen. U l,_ uuu Höflinge hatten natürlich nichts Eilige-es zu thun, als dies nachzuahmen, und so far.ii 11Seiten & die großen Schuhe in Mode. Da aber immer Einer für noch vornehmer als ber arid lifnk-.n ie gelten wollte, und diese Vornehmheit durch bie Größe der Schuhe auszubrücken fid" so wuchsen die Schuhe und das Volf sagte von den großen Herren: „11s son eur a grand pied.“ (Sie sind auf großem Fuße.) Im 14. Jahrhundert hatten übrigen; !lt Schuhe ein bestimmtes Längenmaß nach dem Range der Person, bie fie. trug; die itr« lürstlichen Person waren 2Va, bie eines Grafen ober Barons 2, eines Edelmanns l > die eines Bürgers 1 Fuß lang. — (Orientalische Glaubens-Scala.) Der Times-Correspondent au6 JRaju: stellt eine Art L-cala auf, bis zu welchem Grude den orientalischen Telegrammei P trauen sei. Von türfischen Berichten, osficiellen ober nicht officiellen, glauben Sie nih^ ba§ aus Ragusa ober Spalato herrührt; glauben Sie das Gegentheil von dem, vii aus Trebinge, Mostar, Scutari ober von Paschas im Felde herfommt; was aber ad u„ 1UI irgenb einer anberen Quelle fommt, das lassen Sie drei Tage „Ouarantame" halta l!-). Montenegrinische Nachrichten findet derselbe Correspondent leidlich glaubwürdig! " 1 >» « Glaubwürdigkeit des Wiener „Tageblattes' wird rühmlich anerfannt. Newy ork, 21. Juli. (Per transatlantischen Telegraph.) DaS Postdampsci" deS Nordd. Lloyd Neckar, Capt. W. Willigerod, welches am 8. Juli von Bremen uri am 11. Juli von Southampton abgegangen war, ist heute 5 Uhr Morgens wotlst« @ie§cn h halten hier angefommen. N ' rn <<• =■■■-......... — ■ —-H-AIogl. G Afrika. Cairo, 23. Juli. Das Gerücht. daß Scialoja, das italienische Mitglied der internationalen Finanz-Commission Hierselbst, seine Entlassung gegeben habe, ist unbegründet._______________________________________________________________ Lokal-Notiz. Gießen, 24. Juli. In ber Sitzung der Stadtverordneten vom 6. Juli wurde folgendes zur Verhandlung gebracht: 1. Zur Erbauung eines Schulhauses für die höhere Mädchenschule waren Pläne angefertigt und zur höheren Genehmigung vorgelegt worden, welche mit einigen Desiderien, bezüglich der inneren Eintheilung u. s. w. zurückgefommen waren. Nachdem diese Sache nochmals der dafür bestehenden besonderen Commission übergeben worden und dieselbe eine eingehende Prüfung unter Zuziehung des ®°"n RÄ "dln "lourriire *Nni, brn o- Gesuch des Fabrifanten Wilhelm Löb er VI. um Bauerlaubniß Gesuch des Bierbrauers Pöschel um Bauerlaubniß. Gesuch des Karl Haas um Erlaubnis zur Vornahme von Bauveränderuni Gesuch des Conrad Atzbach um Eclaubniß zur Vornahme von Bau- Veränderungen. Bebufs Verminderung von Lchreibereien und Jncassokosten st' suchen wir die geehrten Inserenten dringend, kleinere 5^ ferate bei der Aufgabe gefälligst baar bezahlen zu wollen. Expedition deS Gießener Anzeigers. Literarisches. Im Verlage des Photolithographischen Instituts von H. Graap in 2ße®fl erschien soeben Karte der Länder der unteren Donau,bearbeitet von Akrl- Müller. Dieselbe in der Größe von 53/43 Cent- und im Maßstabe von 1 :2,500,011 umfaßt den größten Theil Galiziens nebst Bukowina, Ungarn mit ©iebenbürgd Slavonien, Kroatien, die Militärgrenze und das Dalmatische Küstenland, SoSiitl Serbien, Herzegowina, Montenegro, Türkei (Albanien, Rumelien, Bulgarien), Rmk nien (Moldau und Wallachei), Bessaiabien und Podolien, Odessa und bad Meer Bei der voraussichtlich größeren Ausdehnung des Kriegsschauplatzes geuinü! die Karte, die über 4000 Ortschaften nachweift, da sie die sämmtlichen anarenzeiida Gebietstheile umfaßt, an erhöhtem Interesse. Es hat sich bereits in der kurzen ß® von 3 Wochen die dritte Auflage als nöthig erwiesen. _________________ Die Annoncen-Expedition Dietrich Sf Eo. in Caffel nimmt bie prompte Besorgung von Anzeigen in sämmlliche Zeitungen Dcutschl^» und des Auslandes zu Originalpreisen. (Alleinige Jnseraten-Annahme f. d. ^Eafleln Tagespost'.) III Frucht- und Mehlpreise ui verflossener Woche von nachbenannten Orten und Kruchtmarkten. Kartoffeln Gerste «Sicken Walzen. Korn. Erbsen Linsen. Mit - Auf dem Markt preis Juli. Frachtmärkte M>P. P. MP. M P. M P. M MI M, M P. P. M P. M^P. M o M. M- M. M. M. M. M. M- M- M. M- M- M- M- M. M. M. M. ber höher. 14 21 10 92 3 7d 36 48 17 69 — 10-| - 5 Jlicgenfäiifler an uns (<612 a 1 Mark echt zu haben bei C. F S e m m l e r. Psg., empfiehlt (3712 wird (3933 gerstraße bei Gießen. (3940 Besondere Bekanntmachung. kubmissionswege vergeben werden, und Mark zwar: Uhr Erneuerung Vormittags 9 1) 1431 2) v | 2172 b. 821 Hoflieferant: (Sroßherzogl. Garnison-Derwaltung. ZV (3948 Tießen, den 24. Juli 1876. (3934 15 78 60 12 86 8 3 sollen neten 22. 22. Auf dem Markt E s Auf dem Markt Aus dem Markt 2luf dem Markt Auf dem Markt 23 11 20 L. Müller, auf der Mäusburg. D Mit.- preis röt- preis 459.5 212j Mtt.- preis werben. Eießen, den 25. Juli 1876. Willi. Balser, am Lindenplatz. bei 3414) 85 96 Mit.- preiS ° Mit-- preis Sr. Maj. des Königs von Baiern, Sr. Kgl. Hob. des Fürsten z. Hohenzollern- Sigmaringen, Sr. Kais. Maj. des Sultans Abdul-Aziz, Sr. Maj. des Königs Ludwig I. von Portugal, Neue Mandeln und Tafelmandeln, , Tafel-, Elemi- und Sultanin- a 0 Ö £ Auf dem Markt Hießen glsfeld H r ü n b e r g Lauterbach Mainz Idit.' preis Sr. Maj. d. Deutschen Kaisers und Königs von Preussen., Sr. Königl. Hoheit des Prinzen Friedrich von Preussen, Sr. Kais. Maj. des Taikuns von Japan, Sr. Kais. Hob. des von Fußböden und Treppenstufen, veranschlagt zu rund Vormittags 10 Uhr Reparatur der Gurte, Dach- und Giebelgesimse der vorderen Kasernen- seite und Umdeckung des Barackendaches Maurer-Arbeiten, veranschlagt zu rund Dachdecker-Arbeiten, veranschl. Sj 2565 30 10 Gg. Will). Weidig, Markt 8. Gebrauchsanweisungen stehen gerne zu Diensten.I A 'i Der evangelische Schulvorstand zu Gießen die Aeltern und Pflegältern der die Stadtschule besuchenden Kinder. Versteigerungen. Donnerstag den 27. Juli, Nachmittag- 2 Uhr, sollen im Pfandlokal dahier eine Dreh-Orgel und 12 Plattfournire meistbietend versteigert Rosinen, empfiehlt 1142) genügt für ein Glas von 1/g Liter Zuckerwasser. Der „Boonekamp of Maag-Bitter“ ist in ganzen und halben Flaschen und in Flacons ächt zu haben in (wiegsen bei den Herren: Julius IVäIIucIi, Chi’« K.r&uier, Restaurateur a. d. Bahn, sowie bei den übrigen Herren Debitanten. Großherzogliches Ortsgericht Gießen Müller. ^»ßherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Georgi. p * c- - B 2- Kinder resp. Pfleglinge verantwortlich. Ohne Noth soll nie ein Kind die Schule versäumen, da der Unterricht nur bei einem regelmäßigen Schulbesuch Frucht bringen kann. Aeltern, welche es mit ihren Kindern wohlmeinen, werden sie deßhalb aus eignem Antrieb zu ordentlichem Schulbesuch wie zu häuslichem Fleiß anhalten; gegen Säumige ist eS unsre Pflicht, mit Strafen (von 20 — 40 Pfennige für jede einzelne Versäumnisse) einzuschreiten. Wenn ein Kind erkrankt ist und die Schule nicht besuchen kann, so ist dem betreffenden Lehrer sofort durch die Aeltern oder andre zuverlässige Personen Anzeige zu machen, nicht durch Kinder. Wenn dann das Kind nach erfolgter Wiederherstellung zum ersten Mal wieder zur Schule kommt, ist ihm eine schriftliche Bescheinigung mitzugeben, daß es seither (die Tage sind genau anzugeben) wegen Krankheit die Schule habe versäumen müssen. Wenn Aeltern oder Pfleger ein Kind in andren als Krankheitsfällen beurlaubt wissen wollen, so ist dazu vorher bei Versäumnissen bis zu zwei Tagen die Erlaubniß des Lehrers, bei längeren die des Schulvorstandes durch einen Erwachsenen, nicht durch ein Kind, einzuholen. Erst wenn diese Erlaubniß ertheilt ist, ist die Versäumniß gerechtfertigt. Eine nachträgliche Ver- saumniß genügt nicht und ist strafbar. Wenn ein noch schulpflichtiges Kind die Stadtschule verläß t, um in eine andre Schule hier oder auswärts überzugehen, so ist davon sowohl dem Lehrer als dem Schulvorstand vorher Anzeige zu machen; unterbleibt diese Anzeige, so L i = Breiten )on am Mo.ilag der M 'nbe Elchendaarnchen ftii genorben. Er war e-, nil den ehrwürdigen ungenlieb" unb fein,hl er unfern Dichtern, frii ifer van.Kunstmehi' iSH ist hatte Einer Hrnk5r ime;i hier zwei mtW ifte bas einzige Pferd ni tfiar wohnenden dajhfir es ganz toll unb bifim , nachdem die Wu/Hllück rs Dar nachgewlefenerwä )ren‘ man von dem zrn i möglicher Weise noch । en Hunde auch w ß (fta Wt. W Weitz auitl llütttt, soll fttötnroäilii ieaen Venn sich dtt ..chöne Benha' stoP- ,d ein 90 jähriger 3m naen, weil man tbirt t mte üch einmal bas F ’>a WS»’M M bereu» Prinzen von Japan, _ so wie vieler anderen Kaiserl., Königl., Prinzl., Fürst!, etc. Höfe. Ein Theelöffel voll meines „Boonekamp of Maag-Bitter“ «pelz. Auf demlMit.- Markt Ipreis Fliegm-Hlch, -Papier $c Fliegen-Leim emvfiehlt G g. Wil b Weidig, 3401)__Markt 8. 2334) Hemden Einsätze empfiehlt in reicher Auswahl II. Rübsauien. Fe^lgebotenes. Heinzerling ck Tribus empfehlen: Nesile's Kindermehl, Condensirte Milch, Liebig's Fleischextract. 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Nummerirte Plätze kosten 50 Pfennige mehr. Um Störungen zu vermeiden, wird während des Vortrags einer Piece der Eintritt zum Saale nicht gestattet. (3900.^ Köln-Gießener Mhil. Abfahrten von Giesten nach: Deutz 6*5, 12, 443. Dillenburg 645, 12, 443, 95. (2M0 Siegen 645, 12. Wetzlar 645, 8"j»RcamuujM h KWu 9I! Ebenen Anj Die soeben erschienene Nr. 43 H , Tünche, HZ enthält: i Um ein Ei. Erzählung aus dem baltichaI, Leben von Theodor Hermann. (Fortsetzms> , wttty’ - Deutsche Professoren. XVII. H. L- Htlv' {lD1Qn W, Oon Holtz. Mit Porträt. — Dichterische Wi)«' spiegelungen der Person und Geschichte Jttz- Von Franz Delitzsch. I. — Deutsche Sckdii und Bauten. IX. Prag und die fttintrn? Moldaubrücke. Mit 3 OriginalzeichnunitN iprung h|f von Burmeister: Der Puloerthurm, Klktt'M seltner und AUstädler Blückenthurm in P«s llithfinn) r, — Am Familient.sche: 10,000 Kinder rei- vn Wumai spielt 1 — Die russische Mission in JaM , .,rc aber g — Ein türkischts Finanzkunststück- — die tbnhm, Selbstmord des Sultans. Mit AbbildM»^^. ' e der Scheere, mit welcher Sultan Abtul- ifn - • - • ...... *»ien, Die die-jährige Generalversammlung soll Donnerstag den 27. Juli, Abents » Uhr, im Vereinslokale abgehalten werden. Tagesordnung: Rechnungsablage, Dorstandsmobl, sonstige Vere'nsangklkgknheiten. (39^ 3935) Ein Mädchen für Küche und Haub arbeit auf 1 October gefuck-t- E. Piftor. 3354) Eine schöne Familienwohnung ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei _________Ludwig Pirr, Neuenbäuen. 3846) Zwei ineinandergehende möblirte Zimmer sind von, 1. August d. I. an zu vermiethen. H. I. Köhler, Gartseld- 3946) Ein kleines Logis an eine stille Familie zu vermiethen. ___________W- Ferber, Lindenplatz. 3945) Zwei ineinandergehende möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei ___________________G u st a v Windecker. 3941) Möblirte Zimmer zu vermiethen. ______________Selteisweg 50 im Laden. 3944) Der große gewölbte Keller in meinem Vorderhaus ist per gleich oder später zu vermiethen August Ackermann. 3868) An- und Verkauf von getragenen Kleidern, Stiefeln, Hemden, Weißzeug, Betten, Gold und Silber, alten Geldes, Antiquitäten rc. bei Louis Rothenberger, _________________Neuenweg 193 3936) Eine der ältesten und gediegensten deutschen Lebensversicherungs - Anstalten wünscht mit llespectablen Leuten in kleineren Städten und auf dem Lande (Beamten, Kaufleuten oder Land- wirthen) behufs Cultivirung des ländlichen Geschäfts in Verbindung zu treten und bittet, gefl. Offerten ?ub E. G1S47 an die An noncen - Expedition von Haasenstein A» Doller in Frankfurt a. M. zu senden. Einem energischen Manne, dem gute Verbindungen zur Seite stehen, ist hierdurch Gelegenheit geboten, sich mit Leichtigkeit ein schönes Neben-Einkommen zu sichern; auch sinket ein Solcher später eoent. feste Anstellung.________________________________ 3942) Zwei tüchtiger Arbeiter, wenn möglich Packer, suchen gegen guten Lohn Mettenheimer & Schultheis.