t8!6 Sonntag, den 25. Juni Preis vierteljährlich 2 Mart 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 3 Mar? LG Pf. Stadt ichst ein Vorstand. u finden. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Expeditionr Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. Äieseck (c kn s'in 22jäbrii wst, fowie Must nufif. Einladung Mm Abonnement “set auf den zs«. 14». Erstes Blatt. Meßmer Myeiger Artige- «nd Amtsdlatt fit den Kreis Gießen. Derselbe erscheint in den Vormittagsstunden täglich, mit Ausnahme Montags, und kostet für die Abonnenten in der Gießen vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg., frei in s Haus geliefert. Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt, das Blatt auch . im III. Quartal 1876 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen. Die Abonnenten, welche den Anzeiger abholen, erhalten denfelben zu 2 Mark. _L Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementspreis 2 Mark 50 Pfg. excl. Bestellgeld Inn dieselben können nur bei der Post oder den Landpostboten abonniren. — Uli lilllIlli Damit wir nun in den Stand gefetzt ssnd, die Aussage des Blattes bestimmen zu können, ersuchen wir Alle, welche auf den cbten laßen vollen, Gießener Anzeiger abonniren wollen, dies sofort bei der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten zu thun, da wir uns P iräbnnt 10!ji fonft nicht verbindlich machen können, vollständige Exemplare zu liefern. Die w&adjOth Jpndfctifanh. Wiesbaden. mer hr.J> KlSweiz. Kolland. 21. Juni. Ter Gerichtshof zu Middelburg hat heute den bäni- Atalien. iheimer. quje des Henn hem nach Analogie des Reichseisenbahn-Amtes die Beaufsichtigung der Schiff- jahrtsstraßen und der damit zusammenhängenden Anlagen und Einrichtungen, '|m?ie die Vorbereitung der auf die Schifffahrt und deren Interessen bezüglichen Gesetze und Anordnungen, und überhaupt die Pflege aller die Entwickelung Md Förderung der Binnen- und Seeschifffahrt bertreffenden Angelegenheiten obliegt. Bern, 2L Juni. Die Gotthardbahn - Direction hat sämmtlichem aus ündigung angestellten Personal aus Ende August gekündigt für den Fall, daß lie Arbeit nicht fortgesetzt werden könnte. ten Zusammenstoßes mit einem holländischen Fahrzeuge zur Zahlung der dem Sigenthümer des letzteren verlangten Entschädigung verurtheilt. ces- r Vorstand Jugend verführen." Nachdem der Papst noch das Beispiel des Königs Antio- chus angeführt, der ähnliche Dinge begangen habe, versicherte er in energischen Ausdrücken, daß ein entsetzliches Loos diesen Verfolger erwarte, der gar keinen Begriff von der schrecklichen Gefahr zu haben scheine, die es mit sich bringe, wenn man der Kirche zu nahe trete. Der Papst schließt mit der Versicherung, daß er zu Gott um die Bekehrung dieser Verfolger bete. So sollten auch die deutschen Katholiken denken nach dem Worte des Herrn: „Verzeihe ihnen, mein Gott, denn sie wissen nicht, was sie thun," Aelgien. Brüssel. lieber die durch den Telegraphen bereit- kurz gemeldeten Unruhen in Löwen theilen Brüsseler Blätter uuterm 20. d. Mts. nachfolgende Details mit: Seit mehreren Tagen schon finden fortgesetzte feindselige Manifestationen gegen Studenten aus freifinnigen Familien Löwens statt. Heute (20. d. Mts.) früh konnten z. B. die philosophischen Collegien nicht fortgesetzt werden. Die jungen Liberalen wurden gröblich insultirt und in den Straßen verfolgt; die Professoren rühren kein Glied, um die Sache beizulegen. Die Aufregung ist groß. An der katholischen Universität sind Placate angeklebt, durch welche die „Studenten der guten Sache zur Rache an den infamen Liberalen" ausgefordert werden. Eines dieser Placate lautet: „Studenten der Candidatur I Wollt ihr einen Verräther, einen Gueux unter Euch dulden? Rächt Euch! Rächt Euch! Rächt Euch!" Ein anderes Placat macht in riesigen Lettern folgenden hübschen Vorschlag: „Man schlägt vor, aus der Universität alle die bettelhaften Studenten (ötudiants gueux) zu vertreiben, welche ihre Genossen verleugnet haben. Nieder mit den Gueux!" (Folgen die Unterschriften.) — Es scheinen that- sächlich schöne Zustände zu sein, die an der Alma mater zu Löwen herrschen. England. London, 21. Juni. Wie aus dem eben den Behörden von Trinity House eingereichten Logbuche des Leuchtschiffes „Galloper" hervorgeht, war das deutsche Panzergeschwader auf seiner Fahrt in's Mittelmeer nahe daran, auf eine der Sandbänke auszusahren, die nördlich vom Flutlager der Themse liegen und wo der „Deutschland" im letzten Winter ein so trauriges Ende gefunden bat Der Maat, welcher auf dem Leuchtschiffe das Eommando führt, meldet nämlich, er habe am 25. Mai, um 3 Uhr Nachmittags, bei Nordwind und halber Ebbe vier deutsche Panzerschiffe etwa vier Meilen vom „Galloper" unter Dampf gesehen. Der zum deutschen Geschwader gehörige Avisodampser sei kaum eine Drittel-Meile von dem Leuchtschiffe entfernt und die Panzerschiffe hätten sich augenscheinlich angeschickt, dem Avisodampfer zu folgen und sich in die Untiefen zu begeben, vor denen der „Galloper" die Schiffe zu warnen hat. Da wurde auf dem Leuchtschiffe das Signal „Ihr nähert Euch der Gefahr!" aufgehißt, und darauf hin veränderte das Geschwader, das zuerst in westlicher Richtung steuerte, fehlen Lauf und fuhr nach Süden hin weiter. Wäre das deutsche Geschwader wirklich in Noth gerathen, so wäre, wie die „Times" meint, bei dem Mangel an telegraphischer Verbindung zwischen dem „GaKoper" und dem Lande die Hülfe viel zu spät gekommen. Aber die Panzerschiffe hätten sich mit ihren schweren Geschützen schon vernehmen lassen können, «ährend die kleine Lärmkanone des „Deutschland" von Wind und Wogen übertönt, wenn überhaupt abgefeuert wurde. Türkei. Konstantinopel. Slavische Blätter bringen die Nachricht, daß englische Schiffe im Hafen von Klek Waffen und Munition für die Armee Mukhtar Paschas ausgeschifft hätten. Der Rebellenführer Karageorgewitsch soll einen Sieg über eine Türkenschaar von einigen Hundert Mann erfochten haben. Men die Notwendigkeit begriffen, zu wachen und iW muoe zu weroen im «■«tfe. „Darum", fährt Pius fort, „seid wachsam und stark, und wenn die Achtungen Euch nahe treten, so betet zur Jungfrau Mana, die den höllischen Mtn unter ihren Füßen hält, diesen Drachen, der die Verfolger der Kirche wenn sie die Bischöfe und Priester verhaften und verbannen und die ten dazu angehalten werden müssen, in einer der individuellen Lage des Falles entsprechenden Weise an den Herstellungskosten beizutragen, oder sich bei dem Wco der Anlagekapital-Rente zu betheiligen — daß die Grundlagen, auf ifiien beispielsweise die Interessen des Niederrheins und Westphalens den AMahc tzmscher Canal von Ruhrort nach Dortmund als ersten und wichtigsten Theils " ks Rhein-Elbe-Canals, und den Rhein-Maas-Canal auszuführen streben, im Allgemeinen als sachgemäße, und bei gutem Willen der Betheiligten als zum Ziele führende betrachtet werden können. Behufs beschleunigter Ausführung |J)l Berlin, 22. Ium. Der bleibende Ausschuß des deutschen HandelS- ir h bnrrt tages hat in einer Eingabe an das Reichskanzler-Amt seine Ansichten, betr. die er Errichtung eines Reichsschifffahrts-Amtes, sowie die Hebung und Förderung I Wasserstraßen, in der Erklärung zusammeugefaßt : daß bei der Entwickelung und der jetzigen Lage der Wirthschaftsverhältniffe Deutschlands ein dringendes und verstärktes Bedürfniß vorliegt, daß Seitens aller Betheiligten die Verbesserung der Wasserstraßen und der Häfen, sowie insbesondere die Herstellung von Canälen zur Verbindung der Productions^ und Consumtions-Gebiete unter tinanber und mit den Seehäfen und großen Strömen thatkräftig in die Hand ,gmommen werde — daß die Flußcorrectionen, die Canal- und Hafenbauten in ber Regel durch die Staaten oder das Reich und für deren Kosten auszuführen find, daß jedoch — nöthigenfalls auf Grund eines Gesetzes — die Jnteressen- #1 Rom, 21. Juni. Heute empfing der Papst die von dem Baron 1, $Oe geführte Schaar deutscher Katholiken in feierlicher Audienz. Die von b-iN"' tinsilben ihm überreichte lateinische Adresse beantwortete er in lateinischer Zuvörderst belegte er mit Beispielen der Geschichte, wie bald em reblein* £ m MiiÄ 'ü ber an ^tiger' Reformen des gesammten Schifffahrtsverkehrs beantragt der bleibende irD and) Ausschuß des Handelstages die Errichtung eines Reichsschifffahrts - Amts, wel- ^aag, -^»5^ «SiJ U«n Dampfer „Phönix" wegen des im Jahre 1875 auf der Schelde stattge. " Poll W ~ ' fi K - 3 —11. a/tUvt.i.Aa ntv n»T Uermischtes. noch nicht können. Das sollte sie später lernen. beginntb ' Southampton, Ä). Junt. Das Pollsarnpsschiff des Nordb. Lloyb Neck.,, ' f iSnoe Wörbet) D-m Statute- in Palermo wirb aus Kem Stöbt- 6apt. to. MMperob, welches um 10. Jun, oon Newport -bg-ganam war, ist hm 71 * fimtin batz an biesem Laze bort vier Knaben, hie in 3 Ubr Nachmittaos wohlbehalten hier a„a-kommen unb bat nach Labun« ber für am“ ,nn .milf Vatn’cn fteben, einem st-denjahrigen Knaben -rschlaaen Soutbampton bestimmten Passoaiere, Post und Labunq 5 Uhr Nachmittags bie Rch nach Bremen fortaesetzt. Der Neckar überbringt 302 Passagiere und volle Ladung. Behörde hatte Mühe, diese vier kleinen Mörder, ;btc sich schon in Haft befinden, ior DolkSwuth zu retten. — (Eine Perle aus den Jnseratenspalten.) Eine Kleiderhandlung, firmirerd „Concurrenzverein^, annonctrt: Die Scheere ist ein nützlich Ding, Doch nur in Tchneider Händen! Man soll sie nicht zum Trngelingeling Bei Pulsadern verwenden! So eine kleine Scheere thut Oft mehr als Conferenzen, Doch was der Schneider mit ihr schafft, Sieht im „Verein" man glänzen: Touristen- und Promenaden Anzüge für Stadt und Land rc. rc. Man sieht, sogar die Narretdei aus Speculadon muß in den Dienst der Reclame treten. — (Viel und wenig.) Director: Nun, Frau Baronin von Reichhuber, Eie wollen also ihr Fräu ein Töchterchen meinem Institute zur weiteren Ausbildung am vertrauen? Das ist viel Ehre für mich. Fräulein Rosamunda bringt doch jedenfalls schon recht hübsche Kenntnisse mir? Baronin: Ich denke, lieber Herr Director. Sie spricht fertig französisch, kam sich irn Englischen verständlich mschm, spielt bereits Sonaten von Mozart unb Beethoven, singt verschiedene Arien aus Opern, veklarnirt auch die schwierigsten Gr- dichte Schillers, hört gern Concerte, liebt das Theater leidenschaftlich, stickt, häkelt und filirt die feinsten Arbeiten und malt auch schon recht leidlich in Oel. Außerdem hat Rosamunda bereits Tanz- und Etiquettenstunde gehabt und sogar im Reiten eine« Anfang gemacht. Director: So! das wäre ja recht viel. Die Frau Baronin erlauben mir indetz, daß ich Fräulein Rosamunda einige leichte Fragen zur Prüfung vorlege? Baronin: O bitte, lieber Herr Director, thun Sie^ das. Director (zu Rosamunde): Nun, liebes Fräulein, Sie rechnen doch Regel betri? Baronin: Ack, entschuldigen Sie, bester Herr Director, Rechnen wird sie wch ?in"m$«lteUr “"n™bn2i)t4 jS'wn" fte&m, einem fi'rbe'njäbrtgen Knaben erschlagen Mm, um ihm ein L-ibchen Brod unb einen 8,1er Wein abnedmen zu können. Die — (Nom Mainzer Schützenfest.) Die Bauten auf dem Festplatz nehmen einen recht rn^en ^orta” g unb aerotnnt man halb ein klares, übersichtliches Bild von dm ein- relnen^ auf dem ^Fest platz zu errichtenden Gebäulichkeiten. Die Schießhalle ist bereits und ebenso wird die Festhalle, die sich durch ihr schönes, elegantes Aeutzere nSnrt im Kobbau vollendet sein. Ehrengaben sind ebenfalls ^^d-n bennchba^ Städten, z. B. aus Speyer, Edenkoben, Mannheim und Fran- kenchal bereits^angemeibet, wie auch von Seiten hiesiger Privaten und^Vereine Ehren- theilY luaefaat theils fchon dem Centralcomit^ übergeben worden sind. Auch sind^n^vmsth^edenen Restaurationen Listen aufgelegt in welchen besonders die Stamm- sick das Verdienst erwerben wollen, für das schone, die Stadt Mainz nahe be- Sührenb^ Fest durch EinzeiÄnungen namhafter Beiträge Ehrengaben zu stiften. Die W« b r mrWiebenen Ressorts ftnb in voller Thätigk-it unb mürben befonberä b,m ffinauartierung^eomitb überall gern ÜBobnungen tur bte fremben Gatte zur Sedübuna gestellt Die Sckühengesellschast selbst bar durch Sammlungen unter ihren smitnTiebern 2400 Mk. für Ehrengaben bestimmt, ausgebracht. Berlin lZweier Ebeleutt gegenseitige Rache., Ein ergötzliches Schauspiel bot sich bieser Tage oen Passanten in ber Sinienftiafee. In einem °-er,tock,gen Haute wurde Plötzlich ein Fensttt in ber brüten Etage hastig ausgerissen Em Mann, einen Vogelbauer in ber Hano, lehnte sich hinaus, öffnete bie Thür des Kastgs unb liefe den Heinen gelben (Befangenen unter höhnischem Gimsrn flregen. Wahrend er sich noch feiner Borheit freute öffnete sich das Nebenfenster; ein äußerst erhitztes, etwas derb konstruirtes Damengesicht erschien und — erneuerte Hand schüttete eine ganze Kiste Cigarren langsam auf die Straße! Die liebe ^rraßenzugend sorgte dafür, daß keine Ciaarre liegen blieb und spendete nach der „Post" dem glücklichen ein jubelnden Lob „Schade um den Kanarienvogel!" meinte ein Junge. „Schadt nischt , erwiderte ein anderer, „einen Vogel Haden sie ja doch!" __ Mauer hat die Börse, wie sehr ihr es auch an allem Anderem mangelt, immer am Lager. Selbst die sehr ernste Nachricht aus Constantinopel Won der ^od- tung der Minister) blieb von ihr nickt unvcrschont- Man meinte mit Bezug darauf. „In Constantinopel beginnt die Saison „Wi'orb !* ,u6()r.$e| «mpfiehlt ai "Knzentinktur^ rchwabenpulve •frfolfl ßaranlirt. | -jg05) ji— '3$6T®f*/rl,a ist in verkaufen bei "Mehrere Wag kaust Wi!h- $313)__Bra Bas alleii (847 ü a Frau Eichenberg, M-rktstraße 205. 3280 Hoflieferant: p> Scbulstraße B. 17. 3286) J, Weitzenkorn am Kreuz. 3293) Preisen. Frankfurterstraße, neben dem Chausseehaus. 788 3300) e» D B y Sr. Maj. des Königs von Baiern, Sr. Kgl. Hob. des Fürsten z. Hohenzollern- Sigmaringen, Sr. Kais. Maj. des Sultans Abdul-Aziz, Sr. Maj. des Königs Ludwig I. von Portugal, bo a B a cd £ Sr. Maj. d. Deutschen Kaisers und Königs von Preussen., Sr. Königl. Hoheit des Prinzen Friedrich von Preussen, Sr. Kais. Maj. des Taikuns von Japan, Sr. Kais. Hob. des d a § genügt für ein Glas von */3 Liter Zuckerwasser. 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Juli 1876 beginnt ein neues Abonnement der „Offenbacher Zeitung" (amtlid)ts Mg-m der Behörden des Kreises), wozu wir hiermit ergebenst einladen. Preis pro Quartal hier 2 Mk. 10 Pf., außerhalb erhöht sich der Betrag um den Postaufschlag. — Jnsertionspreis 10 Pf. pro vierspaltige Petitzeile oder deren Raum. Offenbach, im Juni 1876. Die Expedition der „Offenbacher Zeitung." Die Neue Frankfurter Presse erscheint täglich in zwei ganzen Bogen. Ihre Tendenz bleibt unverändert dieselbe: Pertreiung der nationalen Interessen im Reiche, Förderung der liberalen Bestrebungen in Staat und Gemeinde. Ihr Inhalt ist wesentlich bereichert worden; derselbe umfofet rasche Berichterstattung über alle politischen Vorkommnisse, namentlich ausführliche Berichte über die Reichstags- und Landtags.Verh ndlungen Preußens, wie sämmtlichrr süddeutschen Staaten, orientirende Leitartikel über alle Tagesfragen, gedi gelle wissenschaftliche Abhandlungen und Feuilletons m.d eine reichhaltige Kleine Chronik. Die Börsenhalle bringt prompte und zuverlässige Börfln- und Handelsbeberichte von Frankfurt, Berlin, Wien, Paris, London rc., nebst Telegrammen über Politik. Börse und Handel aus allen Hauptplätzen, ein vollständiges Coursblatt der hiesigen Börse und sämmtliche Vertoosungslisten, welche für süddeutsche Leser Interesse haben. Unser tägliches belletristisches Biblatt: „Das Museum" ist ein gern gesehener Gast in jeder Familie. Dasselbe veröffentlicht Romane und Novellen von den besten Autoren, tnteie' ante Reffebrtcbte, Schilderungen aus der Natur und dem Leben. Theater und Kunst finben darin besondere Beachtung. Der Abonnementspreis per Vierteljahr beträgt: in Frankfurt a. M., den Staaten des Deutschen Re ches, sowie Oesterreich und, Luxemburg Mk. 6. 25 Pf. Reichswährung. , pr Inserate sind bei der großen Verbreitung der Neuen Frankfurter Presse, welche namentlich im Großherzogthum Hessen das gelesenste Frankfurter Blatt tft, von besonderer Wirkung. Neu hinzuirctende hiesige Abonnenten erhalten die bis Ende Juni erscheinenden Nummern gratis- r L , .. ,.3 . Neu hinzutretenden auswärtigen Abonnenten senden rotr die bis Ende Juni erscheinenden Nummern nach gefälliger Aufgabe ihrer Adresse unter Kreuzband franco. Franks urt a. M>, im Juni 1876- Die Expedition der Neuen Franksurter Presse. Construction eingerichtete Dampfschneidemühle ergebenst in Empfehlung zu bringen. Durch dieselbe bin ich in den Stand gesetzt, das Schneiden von Balken, Schwellen, Bohlen, Brettern, Dach - und North British and Mercantile Versicherungs - Gesellschaft in LONDON & EDINBURG (gegründet 1809) mit Domicil BERLIN. Sängerfest! Der Gesang-Verein „CoilCOr2^rtzbch^/^ Auf Wunsch gewähren wir bei Ankunft der Wollen entsprechende - 'n! schüsse. Ebenso leisten wir Käufern für in unserm Besitz gelassene Wollen v" 11 hätnißmäßige Anzahlung«,. 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Bei allen \ ersicherungen von 5 —lOjähngö 2590^^^nttn Dauer unter Vorausbezahlung bedeutenden Rabatt. I ,n Antrag Zur Ertheilung jeder wünschenswerthen Auskunft, sowie zur M t8 W mittelung von Versicherungsanträgen empfehlen sich Kammer ain — 8--- ' - AUbuseck, L H.raemef. ;^Un^4«“ Kasi^öns. A. Dem Hl* b(r6Vro^- 2)1 ’ /9n7ß feen UnbFr°ß I » r ?1{n war m^bcm B Jftl ben L9ci dem I '"'n den Ä A di Ihtttn Mllsser fi Ai«’»**» I l,Ji6 Dl. hjj. f Der z 1 14 Lage vor vqi» Ai 1. Unverkauft gebli.bi" »N di-'^fich- s !!10« 9 $arm|libt, 20. 3l iHtratlim« ilb-r b«s P- , die Herstellung von Brunnen-Rosten, im» oermm u. dm« Ä itiA W tzttzm 18 ctmmen ____ __ v |n; 6üÄnev, Sonxabi, x in allen Sorten geschnittenem 93aw, Werk- und Lager-Holz, Bohlenil Slst«MP allen Dimensionen, Stückhölzern, Gerüststangen -c. rc. bestens empföhle 18V« Sonntag, den 25 Juni Zweites Blatt. ... I I » aem DentsHta-iü. in ich in den Elc 14 Tage itfitn Unvfl1 0 iu [j u< l kin r Vorstand. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Expeditionr Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 1 Mark SO Pf. i- „ guSW1 uiUH OG Hekierreickd. Prag, 23. Juni. In dem Proteste wegen der Vorkommniffe bei der hiesigen Filiale der Creditanstalt hat die Jury den Director Lederer der 9^ untreuung, den Procuristen Senft der Mitschuld an der Veruntreuung schuldig gesprochen; rücksichtlich der sonstigen ihnen zur Last gelegten Vergehen erfolgte Freisprechung. Der Gerichtshof erkannte demzufolge gegen Lederer auf anderthalbjährigen, gegen Senft auf einjährigen schweren Kerker. Stafien. Rom. Von dem Verein der katholischen Jugend Italiens ist ein Programm für die 50jährige Feier der bischöflichen Thäligkeit Pius' IX. aufgestellt worden. Am I I. Aprü 1869 feierte man den 50. Jahrestag der Priesterweihe Giovanni Mastai Ferretti's. Am 16. Juni 1871 wurde trotz der für das Papstthnm nicht gerade gemüthlichen politischen Lage das 25. Jubiläum Pius' IX. des ersten von 262 Päpsten, der seit dem Apostel Petrus zu diesem Alter in seinem Alter gelangte, mit großer PraAt begangen. Das in Aussicht stehende Fest wird also das dritte an dieser Kette bilden. Am 3. Juni 1877 wird es 50 Jahre, seit Pius' IX. aus den Händen des Cardinals Castiglione, des nachmaligen Pius VIII., in der Basilika von St. Peter die bischöflichen Weihen empfing. Vorstand. “m «->«- Md) muj ibk Neigten. Brüssel, 22. Juni. Der „Nord" spricht über die Nicht-Intervention, wovon man jetzt in England rede, und sagt: Vom Beginn des Ausstandes an intervenirte Europa zu Gunsten der Türken, indem es dieselben davor behütete, daß alle Christen die Waffen ergriffen. Dieser Einwirkung auf die Christen hätte als Ergänzung eine gleiche Einwirkung auf die Türken zur Seite gehen müssen, und das war das Werk der Berliner Abmachungen. Jetzt von Nicht-Intervention reden, heiße die Intervention zu alleinigen Gunsten der Türken verlangen, was die schließliche Vertilgung der Christen im Oriente zur Folge haben müßte. Der „Nord" fordert die Engländer auf, diese gehässige Perspective im Auge zu behalten. England könne sich das Ucbergewicht im Oriente sichern, wenn es die Christen vertheidige, und das Land, statt es zum Untergänge zu verurtheilen, zum Gedeihen und Wohlstände führe. England. London, 22. Juni. Im Unterhause erklärte Disraeli auf eine Anfrage von Bruel, eine Debatte über die orientalische Frage sei unzweckmäßig, bie Mächte seien einig und übten keinen Druck aus. ES sei unbekannt, wie die Amnestie und Waffenruhe ausgenommen sei, doch scheine es, als wären die Insurgenten seitdem weniger activ, da die Verproviantirung der Festung m i?ci: Herzegowina erfolgt sei. London, 22. Juni. Im Unterhause erklärte Disraeli auf eine Anfrage Biggars, es verstehe sich von selbst, daß die dem Könige und dem Prinzen von Verlauf nehme und baldigst im ganzen Umfang des Großherzogthums durchgeführ roCfbC‘ Bet 7. Bauwesen A. „Technische Lokaldiener für die verschiedenen Zweige des Bauwesens" wurden die Anträge des Ausschusses und zwar einstimmig angenommen, dahin gehend: 1) die Besoldungen für 15 Kreisbaumeister mit 52,800 M. zu bewilligen, 2) für Bureaukosten von 15 Kreisbauämtern 5025 M. und für Transportkosten- Vergütung 3900 M. zu verwiegen. 3> für Kreisbauaufseher-Besoldungen unter Ab- trich einer Besoldung dritter Gehaltsklasse ä 1200 M-, 21,400 M-, für Ueberzugskosten 300 M. zu verwilligen. An der Debatte betheiligten sich Mrmsterialrath Fmck, die Abgg. Martm, Dr. Schröder, Hirschhorn. Die Sitzung wurde hierauf geschlossen. Nächste Sitzung morgen, Freitag den 23. Juni 1876, Vormittags 9 Uht- Berlin, 22. Juni. In Antwerpen scheint den Ultramontanen der Siegesrausch über die letzten belgischen Ergänzungswahlen derart zu Kopfe gestiegen zu sein, daß ihre Selbstüberhebung sich bis zur Unzurechnungsfähigkeit gesteigert hat. Die dortige klerikale Presse hat die Initiative ergriffen und hetzt die gesammte Bevölkerung gegen die Deutschen. Dor wenig Tagen würbe in Folge dessen ein Deutscher, Herr Storm, auf offener Straße angefallen und fast erschlagen, aus dem einzigen Grunde, „weil er", wie die^Angreifer sagten, „ein Landsmann Bismarck'ö sei." Ein Kaufmann, Neffe eines der neuen, am 13. Juni gewählten ultramontanen Deputaten, Herr Meens, erschien auf der Börse und schrie laut in die Halle, „man müßte alle Deutschen Antwerpens, ja, alle Deutschen, welche das Land bewohnen, mit Gewalt verjagen, oder lieber sie vor die Mündung einer Kanone binden, denn sie allein wären die Urheber der Unruhen. In Folge dessen hat sich eine Deputation deutscher Bewohner Antwerpens zum deutschen Generalconsul begeben, um ihn von diesem Vorfall in Kenntniß zu setzen und die Stimmung im Allgemeinen ihm zu schildern. Der Generalconsul, Herr Commerzienrath R. Kind, ist daraufhin alsbald nach Brüssel gereist, wo er dem deutschen Gesandten, Grafen Brandenburg, die Ereignisse des Näheren darstellte und seine Intervention zum Schutz der Deutschen in Ansvruch nahm. Hoffentlich wird die deutsche Negierung energische Schritte in dieser Hinsicht thun. I WikskH h ;i**nC 3. ießener Anzeiger AilM- ttnb Amtsblatt für fei Kreis Sichen. 'iinft, s°w*e zur Die Kammer ging sodann zu Abschnitt 5 »Lokalverwallung, Erhebung, Kasse- ar.b Rechnungswesen, A. Streitige Rechtsverhältnisse und Proreßführung." Nach kurzen - HLi-AklViLimeikungen Großh. Ministerialpräsidenten Schletermacher und des Abg. Hirschhorn •k« u jllmrbe der Antrag des Ausschusses, welcher dahin geht: statt der für Deservtten, Reise „ und Copialien geforderten 16,400 M. 12,000 M- zu verwtlligen, einstimmig Vn^üidt’ enommen, nachdem die Forderung der Regierung gegen 6 Stimmen abgelehnt 1FIOJ2.— Md en war. Bei dem Abschnitt „Rentämter, (Obereinnehmereien" bringt der Abg. " Zickel den Antrag ein, die Rentämter aufzuheben und die Erhebung der Domanial- iltt fl* -Jfchabcn den Diftrtktseinnrhmern zu übertragen. Nach einer Erwiderung des Mini 111 , ^itlh!^ M'slrath Meisenzahl zieht Abg. Jockel seinen Antrag zurück- Hierauf wurden die ' Lasten Mräge des Ausschusses auf Bewilligung aller von der Negierung in diesem Abschnitt rr,n Mrderten Beiträge einstimmig angenommen. C. Elementarverwaltungskosten der Mrraldomänen. Der Antrag deS Ausschusses auf Verwillfirmg der geforderten ™ 1.2,376 M- wurde hierauf einstimmig und ohne Debatte angenommen. Bei D. „Technische Forstverwaltung und Forstschutz" sprachen Minifterialrath - Knsenzahl, die Abg. Dr. Schröder, Dittmar und Theobalo. Schließlich wurden nach Anträgen deS Ausschusses verwilligt: für Besoldungen, Bureaukosten und Dienst-- .... 'W 0 itibe von 9 Forstmeisterstellen 53,826 Mark; die gesammte Anforderung für Ober- U - 8afl?r‘ oßfÜ 'tler mit 294,625 M- 38 Pf., die Kosten des Forstschutzes mit 179,329 M. 17 Pf. n ' dd die Kosten für Holzmacherlohn und sonstige VerwaltungStosten mit 743,528 M- die Oberbergbehörde, über dst- jetzt Beschluß gefaßt wurde, bewilligte die Kammer Irbit Jahre 1877—78 13,770 M-, während für die letzten 6 Monate des Jahres b M 4685 M bewilligt wurden- 2 . t t „ E. „Verwaltungskosten der directen Steuern, indirecten Auflagen und Regalien. , kimmtliche Anträge des Ausschusses, die im Wesentlichen auf Bewilligung der Re- i^ungsanforderungen gehen, wurden nach kurzer Debatte, an der sich betheiligten der jflöi ... kllt'1' ,g-H4iy»uii|viDCiununi urytii, uiuiucn nuw “»'j'1 "" " — i Crttn M Mtnisterialpräsident Schleiermacher, die Abgg. Welcker, Dittmar, Ellenberger ‘ i. Dr- Schröder, einstimmig angenommen. Bei Pos. b., „Landesvermessung und Verfertigung definitiver Katasters wurde, n einigen Bemerkungen deS Ministerialpräsidenten Schleiermacher, der Aba- Frhr 3,1 V'_ *• Rabenau und Welcker, die Ausschußanträge einstimmig angenommen^ Dieselben rn 1^' k'n dahin1) die für Kosten des Katasters im Budget eingestellte öuinme von i,JO0 Mark zu bewilligen, 2) die Regierung zu ersuchen, das Geeignete zu veranlassen, "^hig, durch Gesetzesvorlage, daß das Katastervermesiungswesen einen rascheren Darmstadt, 20. Juni. In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer wurde s ^Äie Berathung über das Polytechnikum zu Ende geführt. Die schließliche Abstimmung z <,mtrn- L-.m0ob zunächst, daß der erste Theil des Antrages der Ausschuß-Majorität, „die Re- , UNnen-Rosim, Mßiaung zu ersuchen: zu erwägen, wie der die Steuerkräfte des Landes naturgemäß in , l!en. x immer wachsendem Maße belastende Aufwand für die beiden Hochschulen (Universitä! wnb Polytechnikum) vermindert werden kann", angenommen, dagegen der weitere Zu- .nöthigenfalls durch Aufhebung des Polytechnikums" in namentlicher Abstimmung nut 29 gegen 18 Stimmen abgclehnt wurde Für die Ablehnung des Zusatzes stimm- * , er\ n ttn: Büchner, Conradi, Dittmar, Dumont, Edinger, Falk, Franck, Görz, Heinzerling, ier-Spvlj, BvhlttZost (Heppenheim), Köntger, Küchler, List, Martin, Maurer, Oechsner, Ofann, Racke, U. :c. bestens cmMMu>ze, Scriba, Stephan (Heßloch), Stüber, Theobald, Ufinger, v Wedrkino (Darm er Nreiie fiitt» 4 siadi), v. Wedekind (Hiltersklingen), Welcker, Wolfskehl, Wolz. Für den Zusatz : + Luri, Ellenberger, Hallwachs, Heidenreich, Hirschhorn, Jöckcl, Jost (Allertshofen), "Kugler, D/atty, lllröllinger, Pfannstiel, v Rabenau, Schröder, Stephan iOsthofen), । P|i|am Aadsack, Weber, Weyrauch, Weitd. Hiernächst erfolgte rücksichtlich de>- Geld-Bewilli uteivi EMü Annahme des Minderheits-Antrags, welcher die von der Regierung geforderte Haww. Summe zwar nicht ganz, aber doch im Ganzen 128,810 Mk. unter der Rachgabe der —-----------Kaw-ndung von 20,720 Mk. al^ Pausch-Summe bewilligt wissen will, mit 24 gegen - 23 Stimmen-’ Aus der mehr als mehrstündigen Debatte heben wir hervor, daß [ lilflflflx Echlüder dem Ausschuß-Antrag nicht eine direct auf Aufhebung der Anstalt gerichtete ' Serben3 beigemessen haben wollte, während Kugler, die Aufhebung uls bestimmt rn Ntk VÜYll. Irr Zrrtention des Antrags liegend bezeichnete. Alle Redner, die für die Aufhebung von oMmi ^tprcch.n, betonten wesentlich nur die Finanzlage, welche zu Ersparnissen auffordere, '• mb bekannlen Mähremd die Anstalt erhöhte Kosten veranlasse. Minister-Präsident v. Starck erläuterte, ■ h.r nna^nebmer Abg. Wolfskehl veranlaßt, die Stellung der Regierung zu der Frage, die ent- .. gjnraiiüHfflw 'Wkden für das Fortbestehen der Anstalt einstehe, er selbst habe im Ausschuß, wo von (»scintr „Aufhebung" gar nicht, sondern nur unterhaltungsweise von einer „Vereinigung 'mit her Universität Gießen" die Rede gewesen sei, nur geäußert, daß die Regierung, «15 ein solches Ersuchen an sie gelange, dasselbe in Erwägung ziehen werde, wozu sie j: verpflichtet sei. Mtnrsterial'Rath Knorr begründete ausführlich die vom Ausschuß «l^fitzten Airsprüche der Regierung, welche mit größter Sparsamkeit zu Werke ge- Sangtn sei, und wies die Angriffe Maurer's, welcher von Flitter-Werk, welches sich aus Den Straßen geltend mache rc., sprach und die Regierung zu bisher nicht geübter L-arsamkeit ermahnte, als unbegründet und nicht bewiesen zurück. Abg. v. Rabenau, bir bi< hrssischen Finanzen als an einem Deficit laborirend darstellte, ward von Mi- Iiftirial-Präsident v. Starck und den Abgg. Welcker und Osann auf Grund der Ziffern diS Budgets eingehend widerlegt. Dumont war — jedoch ohne Antrag zu stellen — fir eine Verlegung nach Mainz, welche Stadt die nöthtgen Räumlichkeiten und die nöibi^en Mittel bei Staats-Zuschuß zu bewilligen bereit sei. Es waren noch viele ffitbncr eingeschrieben, das Haus votirte jedoch auf Schluß. (Das Resultat der Abstimmung haben wir bereits gebracht. (Die Red.) Darmstadt, 22. Juni. Die zweite Kammer der Landstände setzte heute in . Bttr 20. Sitzung die Berathung über den Hauptvoranschlag für die Finanzveriode in Millionen W ,Ä/78 fort und begann mit „Oberbaudirectian und obere Bergbehörde". Nach ziem- Millionen M‘lii lebhafter Debatte, an der sich betheiligten der Gr Ministerialrath Fink, die Abgg. ‘' 1 v-n;nnpn Mar ir. Schröder, Frhr. von Nordeck zur Rabenau, Dr. Osann, wurden die Anträge des '2"‘ 5 -11 Ausschusses einsttmmig angenommen, die dahin geben, für 1876 bie feiner für die en FeaerBcbaOeu )•“Cberbaubtrection erforderlichen Besoldungen mit 49,890 Mark und für Kanzlerkosten palt der seitherigen 7508 Mark 9360 Mark zu bewilligen, also zusammen 59,250 M., i RJinguOtner unter Abstrich des Gehalts eines Raths dritter Gehaltsklasse mit 4400 M-, für ' • hrilbrii^-n Gehalt eines Secretärs 3300 Mark, diese jedoch nur für die Amt-dauer des ersten ,rthen bei memj dieser Stelle und im Uebrigtn die in dem Nachtragsetat Gr- Ministeriums r procent^tnanäen geforderten Betröge für Dienststellen mit 22,900 M-, für Kanzleikosten n 5-lvjÄ'W ^590 Mark für die Jahre.1877—78 zu bewilligen- Die Befchlußsassung über bi'.n Antrag deS Ausschusses bezüglich der Oberbergbehörde wurde vorläufig aus- Hannover verliehenen englischen Ofsiciers-Chargen reine Ehrentitel seien. — Das auswärtige Amt hat dem Hanse die weitere Correspondenz über die ägyptischen Finanzen in 88 Schriftstücken zugehen lassen. London, 22. Juni. Unterhaus. In der dem Hauptinhalte nach schon mitgetheilten Erklärung äußerte sich Disraeli folgendermaßen: Er wisse die der Regierung unter den gegenwärtigen Umständen bewilligte Nachsicht zu schätzen; die Regierung werde dieselbe nicht mißbrauchen. Obwohl sich die Großmächte über verschiedene Fragen noch nicht geeinigt hätten, seien sie doch darüber einig, daß man nach dem Ereignisse in Konstantinopel keine unange- meffene Pression aus den Sultan ausüben dürfe und demselben Zeit lassen müsse, die Lage zu prüfen und den besten Weg zu wählen, um sich aus der schwierigen Lage zu ziehen Der Sultan habe durch Erlaß einer Proclamation Amnestie und Waffenruhe bewilligt, über die Aufnahme dieser Proclamation bei den Jnsnrgerten sei nichts Genaueres bekannt, doch scheine dem türkischen Gouverneur passive Sympathie entgegengebracht zu sein, da der Militär-Eom- mandant die großen Festungen in der Herzegowina habe verproviantiren können. Er (Disraeli) glaube, daß die Unterhandlungen fortdauerten, kenne aber den Charakter derselben nicht, daher sei eine Discussion über die orientalische Frage nicht rathsam: ein einziges Wort könne unberechrige Hoffnungen erwecken. Er schlage vor, eine abwartende Haltung zu bewahren, bis man über den Erfolg der gegenwärtigen Action der Pforte insormirt sei, und verspreche, noch vor Schluß des Parlaments in eine Discussion einzutreten. Hierauf erklärte Lord Hartington, er hoffe, die Regierung werde die Discussion nicht unnöthig auf- schieben, damit das Land die Politik der Regierung beurtheilen könne. London, 22. Juni. Dem „Standard" zufolge ist der Befehlshaber des in den chinesischen Gewässern stationirten Geschwaders angewiesen, über di? kürzlich st'ttgehabte Plünderung des englischen Schiffes „Tartar" Untersuchungen anzustellen. London, 23. Juni. Die Commission zur Untersuchung über die Ursachen des Rückganges des Silberprelses empfiehlt in ihrem Bericht an die Regierung, keinerlei bestimmte Maßregeln in dieser Angelegenheit zu ergreifen. Spanien. Madrid, 23. Juni. Der Senat hat endgültig die neue Versaffung mit 127 gegen 11 Stimmen, und die Aufhebung der Fueros mit 94 gegen 9 Stimmen angenommen. Während der Abwesenheit Salaverria's übernimmt der Minister-Prästdent Canovas del Castillo interimistisch die Verwaltung der Finanzen. • Aumänien. Bukarest, 23. Juni. Die vom bäuerlichen Wahl-Collegium vorgenommenen Deputirten-Wahlen find, gleich den vorhergegangenen Wahlen, ent- schieden liberal ausgefallen. Die Regierung wird in der neugewählten Depu- tirten-Kammer eine bedeutende Majorität für sich haben, da nur sehr wenige Conservative gewählt sind. Amerika. Washington, 21. Juni. Senator Morrill ist an Stelle Bristol zum Schatziecretär ernannt worden. Auszug aus den Kirchendüqkrn der Stadt Gieften. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 18. Jnni. Hermann Kraft, Mechaniker dahier, des Großh. Gensd'armeii Konrad Kraft dahier, ehel. Sohn, und Friederike Auguste Stohr, geb. Löber, Wittm beS Schlossers, Wilhelm Stohr dahier. Denselben. W'lhelm Karl Philipp Christian DLartin Schmoll, Bürger und Lackiry dahier, ein Wittwer, und Iohanuette Marie Friederike Beil, des oerst. Bürgers uni Schuhmachers, Michael Beil, ehel. Tochter. Den 21. Juni. Wilhelm Karl Ludwig Georg Hosch, Mechaniker dahier, dkl Bürgers und Decateurs, Ludwig Hosch, ehel. Sohn, und Auguste Karoline Hermine Vix, des Bürgers und Octroierhebers, Christian Bix, ehel. Tochter. Denselben. W lhelm Kreuder, Großh. Oberrechnungsprobatur zu Darmstadt des veru. Bürgers und L>chuhmachers zu Grünberg, Konrad Kreuder, ehel. Sohn, u.' Marie Pracht, des Bürgers und Rothgerbers zu Grünberg, Heinrich Pracht, e'hel Tochter. Getaufte. Den 18. Juni. Philipp Rudolf, ein unehel. Sohn von hier, geb. den 22. Mai. > Denselben. Dem Bürger zu Groß-Buseck und Tagelöhner dahier, Philipp Bcllafi, ein Sohn, Wilhelm Conrad Karl, geb. den 4. Juni. Denselben. Dem Bürger zu Allendorf a d. Lumda und Schretnermeister dahier, Christoph Weiß, eine Tochter, Karoline Auguste Louise Elisabeth,' geb. den 11. Mai. Denselben. Dem Bürger zu Wickert und Weinhändler dahier, Ernst Pitihav, eine Tochter, Margarethe Wilhelmine, geb. den 8. März. Denselben. Dem Bürger und Fuhrmann, Georg Bechtold, eine Tochter, M«- qarethe Katharine Philippme Georgine, geb. den 31 Mai. Denlelben. Dnit der „Submission auf Herstellung von Trocrenmauern darauf befindlichen Winter- und Sommer- bis zum Submissions-Termine ernbte, worauf sehr gute Erndte in Aussicht am Montag den 10. Juli d. I.. Vormittags 11 Uhr, fW, »w« ®rbDett6etlunfl öffentlich an bei der unterzeichneten Betriebsinfpeetion zu Frankfurt a. M. emzureichen wo- baT Gut im Ganzen ,um selbst auch die Bedingungen eingesehen und die Offerten-Formulare in Empfang Ausgebot kommt. genommen werden können. Weiter wird noch bemerkt, daß hierbei Frankfurt a. M-, den 20. Juni 1876. Königliche Betriebs-Jnspection. Bekanntmachung. 3352) Die Anfertigung von 28 Waisen- büchsen mit Anstrich, Aufschrift und Schloß ift zu vergeben und sind Offerten bis 1. Juli versiegelt dahier emzureichen, woselbst auch das Muster eingesehen werdew kann. Gießen am 23, Juni 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. pro 1877. Die bezüglichen Bedingungen liegen im oben bezeichneten Geschäftszimmer zur Einsicht aus. Gießen, den 19. Juni 1876. (3283 Großherzogliche Garnison-Verwaltung. Versteigerungen. Montag den 26. Juni, Nachmittags 2 Uhr, werden in dem Hause des G. Chr. Haubach Möbeln, Weißzeug und verschiedenes Hausgeräthe öffentlich meistbietend versteigert. (3342 Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Lüdeking. in bem Dorfeld'schen Galten dahier versteigert werden. Wieseck, den 23. Juni 1876. (3355 Lang, Bürgermeister. Heugrasversteigerung. Das dießjährige Heugras von den hiesigen Gemeindewiesen soll Dienstag den 27. d. M- versteigert werden, der Anfang ist zu demjenigen bei Wieseck des Morgens 9 Uhr in dem Dorfeld'schen Garten und zu dem- jenigen bei Badenburg des Nachmittags um 1 Uhr auf der Badenburg. Wieseck, den 23. Juni 1876. (3349 Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck Lang. Badehaubeii; Schwammbeutel, sowie feine Toiletten- Schwämme, empfiehlt in großer Auswahl zu billigen Preisen. 3244)________Georg Petri, Seltersweg. Oelfarben in allen Sorten, auf's Feinste gerieben, hart und schnell trocknend, empfiehlt (1649 L. Müller ___________________auf der Mäusburg. 3357) Circa 10 Wagen Mist billig zu verkaufen. Neuenbäuen B. 90.__________ 3356) Eine eichene Treppe, 4stufig, billig zu verkaufen. 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Werner, Verf. v. „Glück auf!" — „Am Altar", welcher dann Novellen von Hermann Schmid, Rudolf Gottschall, A. Godin u. s. w. folgen werden. Außerdem eine Reihe belehrender und unterhaltender Artikel. Die Verlagshandlung von Ernst Keil in Leipzig. Alle Postämter und Buchhandlungen nehmen Bestellungen an. Ueber- gegen- wärtig USO Abonnenten V Sufttnrf «UM» nicht« i«! iebel, Ehefrau bribf 3- 4 M. 22 !»! )tt en zctiknbier Uctiev' 2 Mark 50 Pfg. Inserate finden bei dem großen und wohlhabenden Leserkreis namentlich unter der ländlichen Bevölkerung weite Verbreitung und gewähren sicheren Erfolg. Mit nur 10 Pfg. wird die Zeile berechnet. Bestellungen auf das 3. Quartal wolle man bei den Postanstalten baldigst machen, um in den Besitz vollständiger Exemplare zu gelangen. ___________Die Expedition der Dberhrssischen Zeitung. zählt zu den verbreitetsten Zeitungen Hessens und bringt in täglichen sichten, zuverlässigen Correspondenzen und zahlreichen Telegrammen die neuesten politischen Nachrichten und kostet mit Postaufschlag nur ächt M „Weilburger Tagblatt" lerscheint täglich) besten Verbreitung in fortgesetzter Steigerung begriffen ist, und welches '"hin geb. btuJ Abonnements - Einladung. Mir dem 1. Juli beginnt ein neues Quartals-Abonnement auf das „Lagelkr Tagespost" erscheint täglich. Zweck und Ziel derselben ist, den Lesern in gedrängter Weise die Ereigniffe der Welt, besonders des deutschen Vaterlandes, vor Augen und zum Herzen zu führen, zu kämpfen für Freiheit und Recht in staatlicher wie kirchlicher Beziehung. Der unterhaltende Theil wird mit nur guten Novellen und Mannigfaltigkeiten ausgefüllt. Abonnementspreis für Caffel vierteljährlich 2 Mark 25 Pf. „ „ Auswärts mit Postaufschlag. Annoncen finden bei der großen Auflage unseres Blattes die weiteste Verbreitung, und werden die Petitzeile und deren Raum mit nur 15 Pfennigen berechnet. Dieselben werden vermittelt durch die Annoncen -Erpedition von Th. Dietrich 8> Co. in Caffel, sowie deren Filialen in Frank- surt a. M-, Mainz, Hannover, Hamburg rc. rc. । :oEÄaiota- sprobatur iu ’ Är'uber- ebel. 6- Hinrich Pracht Die in Marburg täglich erscheinende Obkrhessilche Zeitung mit ihrer Gratisbeilage Jlluftrirtes Sonntagsblatt L-rv-kt^ Ferner erscheint daselbst: „Rheinische Mein-Verichte" neueste im Weinhandel verbreitete Fachschrift. — Abonnements pro Quartal M. 1. — excl. Bestellgebühr — werden bei allen Poitanstalten und in jeder Buchhandlung angenommen. — Für Weinfachannoncen größte Verbreitung. Jnseratgebühr 20 Pfennge pro Pctitzeile. Mäusburg rstnweg. ___ anerfannt iHl / w 'd Tchreinkrmchen geb. den 11. f.i ltr d°hker, Ernst h \ ihtold, eine Tochter, A dahier, Ludwig E:1 eine Tochter, V den 8. Mai. öiihelm Jacob bofa ard dahier, eine Ich- Georg Friedrich Vchi Johann Adam ibWit. meine nute und pofer destelt Hand zu verkaufen » bhab'.r bei mit Mnld ndemLÄwatM?^ rat Ri« bestellt, ias dem Sand, MM ftion Kurkhari- besitzt, eine Zahl, die am deutlichsten dafür spricht, daß das Blatt nicht allein in Weilburg und Umgegend viel verbreitet ist, sondern auch in den naheliegen- Kreisen Wetzlar und Oberlahnkreis mehr und mehr Boden gewinnt. Man abonnirt zum Preise von nur 1 Mark 75 Pfg. pro Quartal jederzeit bei allen Postanstalten und wird im Interesse der verehrlichen Abonnenten um recht frühzeitige Abonnements-Anmeldung gebeten, um sich den Empfang des Blattes vom 1. Juli an zu sichern. Inserate, für die Zeile 10 Pfg., haben einen schönen Erfolg. Die Expedition des Weilburger Sagblatt. Einladung zum Abonnement auf das ^Mainzer Tagl»latt/ nebst der Sonntagsbeilage „Illustrirtcs Unterhaltnngsblatt" (jährlich an 500 Illustrationen.) Abonnementspreis vierteljährlich loco Mainz M. I. 80 Pf., durch die Post bezogen M. 2. 23 Pf. Das „Mainzer Tagblatt" ist Organ der Fortschrittspartei in Rheinhessen, deren Tendenzen c8 mit Eifer und Freimuth vertritt. Zugleich widmet es den lokalen Interessen der Stadt Mainz eine ausgedehnte Fürsorge. Die Tagesfragen werden in „Original-Leitartikeln" besprochen, welchen sich eine orieiitirende „politische Rundschau" und eine kurze „parlamentarische Chronik" anschließen. Besondere Aufmerksamkeit widmet das Blatt der organisatorischen und agitatorischen Thätigkeit der Fortschrittspartei und der Schule. Ferner bringt das „Mainzer Tagblatt" Mittyeilungen über die Vorkommnissen tn Stadt und Land, Referate über die Versammlungen der Stadtverordneten und der Kreis- und Prooinzialtage, eine sorgfältig redigirte „Gerichtshalle," Theater- unb Musikberichte, sowie die kreisamtlichen, städtischen und Militär-Bekanntmachungen. Außerdem erhalten die Leser nach wie vor die illustrirte Sonntagsbeilage. Den Inhalt derselben bilden größere Erzählungen aus der Feder der besten Schriftsteller, interessante Charakterbilder berühmter Männer und Frauen mit deren Porträts, Beschreibungen, Humoristisches, Räthsel, Rebus rc. Kein zweites Blatt im Großherzogthum Hessen bietet einen so mannigfaltigen und gewählten Lesestoff. Demgemäß ist auch die Verbreitung des „Mainzer Tagblattes" eine bedeutende, weßhalb sich dasselbe rum Jnseriren ganz besonders eignet. Jns.'rtionsgebühr 20 Pfennige für die Petitzeile oder deren Raum. Alle soliden Annoncen- Expeditionen nehmen Anzeigen für dasselbe entgegen. Bestellungen auf das „Mainzer Tagblatt" bitten wir jetzt schon zu machen, da wir sonst die Lieferung compleler Exemplare nicht zusichern können. 2XS* Zur erfolgreichen Verbreitung von Anzeigen in Oberhessen, namentlich unter der wohlhabenden Bevölkerung der Wetterau, kann das in Friedberg wöchentlich dreimal erscheinende Blatt „Überheffischer Anzeiger" (Amtsblatt) empfohlen werden, daß es das verbreitetste, am meisten gelesene Blatt in Oberhessen, vornämlich aber in der Wetterau ist. (Auflage 2800.) Die große Verbreitung dieses Blattes sichert den durch dasselbe veröffentlichten Anzeigen einen erwünschten Erfolg; die Jnseratgebübren sind billig, nur 11 Pf für die kleine Zeile. Bei größeren Aufträgen entsprechender Rabatt. In Frankfurt nehmen Aufträge an die Herren: G. L. Daube «f? Comp., Hänfenstem «fc Vogler, Jägerische Buchhandlung und R. Mofse. Friedberg. (Hessen.) Die Expedition des Qberhessischen Anzeigers. Einladung zum Abonnement. Mit dem Beginn des neuen Quartals laden wir zum Abonnement auf die Darmstädter Zeitung ergebens! ein. Die „Darmstädter Zeitung" erscheint täglich in einer doppelten Ausgabe (Sonntags und Montags einmal) und ist zufolge dessen in der Lage, allen Ansprüchen an Vollständigkeit, Reichhaltigkeit und Raschheit der Nachrichten in vollem Maße zu genügen. Aus den europäischen Hauptstädten bringt sie Originalcorrespondenzen. Durch politische Tagesübersichten, Leitartikel u- s. w. werden alle wichtigeren Vorkommnisse besprochen. Ueber die Verhandlungen des deutschen Reichstags, des heff. Landtags und der Landessynode wird auf das rascheste und genaueste referirirt, ebenso über die wichtigeren Verhandlungen anderer deutscher und außcrdeuischer Körperschaften. Die Telegramme können bei dem zweimaligen Erscheinen mit besonderer Raschheit mitgetheilt werden. Die Vörsenverhältniffe erfahren in unparteiischen Original - Börsenberichten ausführliche Besprechung. Die Resultate der Frankfurter Börse finden noch in dem an demselben Tage erscheinenden Hauptblatt Aufnahme. Insbesondere ist auch die „Darmstädter Zeitung" bemüht, allen Nachrichten aus dem Großherzogthum ausgedehnte Beachtung zu schenken. * Das Feuilleton enthält Original-Novellen, Aufsätze wissenschaftlichen und bellestristischen Inhalts, insbesondere aus der Hessischen Geschichte, über Literatur, Kunst und Musik, Reisebeschreibungen, Mannichfaltiges u. s. f. Die intereffanten Mittheilungen . der Großh. Cenlralstelle für Landesstatistik, sowie der vierteljährlich erscheinende Accessionskatalog der Großh. Hofbibliothek werden kostenfrei als Beilage ausgegeben. Die „Darmstädter Zeitung" kostet in Darmstadt vierteljährlich 3 Mark 25 Pf., mit Bringerlobn 4 Mark, bei den Postanstalten, incl. des Post- Aufschlags 3 Mark 75 Pf. pro Vierteljahr, excl. Bestellgebühr. Hinsichtlich des Allgemeinen Anzeigers bemerken wir, daß sich derselbe zufolge der sehr starken Auflage, der Verbreitung der „Darmstädter Zeitung" in allen Gemeinden des Großberzogthums und des Umstands, daß sie als Organ für die Bekanntmachungen aller öffentlichen Behörden dient, vorzugsweise für Veröffentlichungen eignet, welche man zur Kenntmß des ganzen Landes zu bringen wünscht. Die EinrückungsGebühren betragen für den Raum der fünfspaltigen Petitzeile 15 Pfennige, für Local-Anzeigen 12 Pfennige, und finden Inserate sowohl in dem ersten wie in dem zweiten Blatte Beförderung. Darmstadt, im Juni 1876. Expedition der Darmstädter Zeitung. <>----- ----- ■■ .... ..... - Nassauische Pofis-s^itiing Provinzialblatt entschieden liberaler Tendenz unterstützt von den namhaftesten Mitgliedern der Fortschrittspartei, erscheint täglich mit Aiisnahme der Sonntage. Dieselbe bringt täglich populäneschriebene Leitartikel, Correspondenzen aus bewährten Federn, provinzielle Nachrichten, telegraphische Depeschen so rasch wie jede größere Zeitung, Marktberichte und ein sorgfältig ausgewähltes Feuilleton rc. ÄbonnementSpreiS 3 Mark (einschließlich Postaufschlag) vierteljährlich. werden mit 20 Pfg. pro gesp. Petitzeile berechnet fPiLl lall- und sichern bei der Verbreitung des Blattes in ganz Naffau den besten Erfolg. Wiesbaden. Die Expedition. 2870) Seltersweg Lit. C. ISO. Georg Schomber. findet Sommer wie Winter Beschäftigung Arnold Müller. Toil! Tod! Tod! <^Ohn© Kosten und franco5 Norddeutscher Hoyel der Brühl'schen Univ.-Druckeret (Fr. Ehr. Pietsch) in Gteßcn. nach Kew-Orlenns« von Mai bis Septbr. ein- ober zweimal monatlich Cajüte 630 K! Zwischd. 150M nach Baltimore: 28. Juni. 12. Juli. Cajüte 400 M. Zwischendeck 120 M. \\\. QMtlli 18' Die Abv' Für atlt «u Erschein' c^xpel Darmstadt, 2 I heutigen 21. Sitzung d , gaben. Unter B. &dU i int Mott H SJlinifh IU. für Anbauten unb, i wtrißtn, bewiUißt. Un ' lllrhnung der Bewillist) ml!prrchend btm Uussch l'trung zu ersuchen, ^klschläge ansntitzkn i Unttr n. für Sltubaulti weit deren Ablehnung Unter c. Kamera l’^ube, II. Neubauter Munfltn, n. Neubaut i">ria!straßen, I. für n i?r Aemuneratiom U!b!i,u,r!,stei Mri «il ber «rgtetui “Stimmt» j(ara jen ® 673,765 Sä dn Rt«in» nach Newyork: jeden Sonnabend. I. Caj. 500 M. II Caj. 3oO M. Zwischendeck 120 M. 565) An- unb Verkauf von getragenen Kleibern, Stiefeln, Weißzeug. Bettwerk, Antiquitäten, Münzen sowie sonstigen gebrauchten Gegenständen, bei" Louis Rothenberger, Neuenweg 193. ICtefefben fönnen ti Damit roh Weßmer Anzliger ■‘fcnft nicht »erbitit Derselbe crsch Statt Giestn «iertel Mermietl/mrgen. 3345) In unserem Hinterhause .ist ein Logis ton 4 Zimmern rc. zu vermiethen und per 15 September beziehbar. __F l i cf&Är ö ll. Giftfreien-Ungeziefer-Vertilgungsmittel-^- Fabrikanten II. Döring in Danzig.^ 3359) Ein in Gartenarbeit bewanderter Mann mit guten Zeugnissen ausgeführt von der ganzen Capelle des hiesigen Regiments Anfang 'M Ahr. $ntrer 25 Pfg. (Programm an der Kasse.) J’ ufiter 8 bikik4 L, IfeilVIlAll jeden Standes finden diskrete Aufnahme t>ti Hebamme Müssig in Mannheim Virrtle von BREMEN Deutsche postdampsschiffsahrt nach MW AMERIKA. atten, Mäuse und Scliwabew, wenn solche noch so massenhaft vorhanden sind, sofort spurlos zu vertilgen, offerire ich meine seit 16 Jahren berühmten „giftfreien" Präparate, für Ratten Pillen, für Mäuse und Schwaben jedes ein separates Pulver, in Schachteln ä 10, 15, 20 Sgr. und 1 Thlr., nebst Gebrauchsanweisung. und leiste für den Radical-Erfolg jede Garantie. Aufträge werden franco erbeten. Zu beziehen von dem (3360 Wiederverkäufer s bis 50 pCt. Rabatt. Restauration L Fei del (Brauerei 8® ö * e 8s e S). Montag den 26. Jnni: Großes Einladung zum Abonnement auf den Wetterauer Boten. Den geehrten Lesern zur gefl. Nachricht, daß vom 1 Juli cr. der , Wett er au er Bote" im vergrößerten Format dreimal wöchentlich ^scheinen wird. Wir werden wie bisher bemüht sein, mit der größten Raschheit die neuesten Nachrichten aus Nah und Fern zu bringen, sowie den wichtigen Begebenheiten auf dem Gebiete des Handels, der Industrie und der Landwrrth- schast die nöthige Aufmerksamkeit widmen. Durch Erzählungen von anerkannten Autoren werden wir unseren Lesern eine angenehme Lectüre zu verschaffen suchen. Als Organ der Turnvereine des Bezirks Hessen werden wir alle dahin einschlaaenden Nachrichten bringen. . .. n Der vierteljährliche Pränumerationspreis für Buhbach und dessen Umgegend beträgt 1 Mark 25 Psg. Durch die Post frei in's Haus bezogen t Mark 50 Pfg. Inserate finden anerkannt die weiteste Verbreitung, wir berechnen die kleine Zeile oder deren Raum mit 9 Pfg und bewilligen bei mehrmaliger Insertion entsprechenden Rabatt. Die Ausgabe erfolgt' Dienstag, Donnerstag und Samstag. Butzbach, im Juni 1876. Die Expedition. Der Neue Mainzer Anzeiger tritt mit dem 1. Juli ein neues Quartal an. . Außer Local- und provinzialen Nachrichten bringt der,,9teue Mainzer Anzeiger" täglich eineUebersicht der politischen Ereignisse und von Zeit zu Zeit orientirende Leitartikel; ferner Handelsberichte und die telegraphisch mitgetheilten Course der Frankfurter Börse. Dem Sonntagsblaite liegt als belletristische Beilage die „Moguntra mir der humoristischen „Mainzer Laterne" bei; auch sonst wird das Feuilleton besonders gepflegt ’ Ein Blick aus den „Neuen Mainzer Anzeiger" genügt, um die Ueberzeugung zu gewinnen, daß derselbe Annoncen aller Art bringt, dre die weiteste Verbreitung finden: Bekanntmachungen der Behörden wechseln mit geschäftlichen Anzeigen ab; das Blatt kann somit zur Jn- serirung auf's beste empfohlen werden. Abonnements auf den täglich mit Ausnahme des sonntags erschel- nenden „Neuen Mainzer Anzeiger" nehmen alle Postriistaltm des deutschen Reiches an, und es beträgt der Preis per Viert«lfahr (ohne Bestellgebühr) Mk. 1.60. . Die Expedition des „Neuen Marner Aistngcr." Große Emmeransgasse 26 in Mainz. Abfahrten von Gießen nacv Deutz 6«, 12, 4«. , Dillenburg 645, 12, 443, 9 • Tiegen 6" 12. „ m 6«, 8«. 9«‘ 12, l-8. 7'-^ f^pllepsle HDr; _iLJ (Fallsucht) heilt brieflich jhj ttjf ’specialarztDr. KIHISCh,1'8; Jt itt » W(tl. , stadt Dresden. Bereits über 80»» »Nmuj Mh y Nähere Auskunft ertbeilt bie Dlreetion des Älorddeutschen ILloyd in Bremen, sowie deren General-Agent für bas Großherzogthum Hessen Eduard JLlumann in Mainz unb dessen Agent C. W. »ietz in (Sieben. <345 Verantwortliche Redaction A. Scheyda. — Druck und Vertag vermischte Anzeigen. Gesucht ein ordentliches Mädchen zur Stütze der Hausfrau in eine kleine Familie auf dem Lande. Dasselbe würbe als zur Familie gehörig angesehen werben. 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