lvch. I I NW T|,lkn lAtatd Wo. T48- Dienstag, den 24. Oktober Meßmer "Ummer ■ Oktober t, Aureigk- ssd Zmisblktt für hu Kreis Gießen. Erscheint LLgliO mit AuünnLme des Montes ^xpedi-tionr Schulstrahe, LU. B. Nr. 18. viertel;Lhrlrch 2 Mark 20 Pf. mit Brrnarrlohn. Durch 'Sie Poft be-ogen vierteljährlich Ä Mark SK Pf. Bn-gr» Mm'aa^ajMgmaMaicjMUM^^ I m t k i ch e r fi c i L Oder, s^je J auch mit jh« 'Herrn 40^ ft (546 >eg> ? lrüth Heil, rstand. klein. m des Conce^u- Pkreinsjahres ra= • Beti eher Sjnrrsitze Herrn TKrodoi fiie finb bemjtlbm ßintrittydb für bresbeiträze finb- Nr. 20 des Reichs-Gesetzblattes, ausgegeben den 18. l. M., enthält: (Nr. 1146.) Verordnung, betreffend die Einberufung des Neichst-rgs. Vom 16. Octobcr 1876. Gießen, am 23. October 1876. Großherjoglickes Kreisamt (Sitfeep v. Röder. Bekanntmachung. Betreffend: Den Herbst-Faselmaikt de? landwirthschaftlichrn Be^irk^-Verems Friedberg. Der diesjährige Herbst - Fnselmnrkt des landwirthschaftlichen Bezirks-Vereins Friedberg soll zu Friedberg Donnerstag den 26. October dieses Jahres ans der Secwiese (früher Erercier- platz) abgehaltcn werden. Sömmtllche aufgetriebenen Fasel werden von einer durch un3 zu bestellenden CommissLon gemustert und den Besitzern der als preiswürdig erkannten Thiere Geld- prömstn zugebilligt, zu welchem Behuse von dem landwirthschaftlichen Bezirks-Verein und der Stadt Friedberg entsprechende Beiträge zur Disposition gestellt sind. Die Prämiirung erfolgt ohne Ansehung, ob die Thiere im Kreise Friedberg und von dem Besitzer gezüchtet sind, oder nicht. Fasel, welche für die Gemeinden Dienste thun, und solche, die um 9 Uhr Vormittags noch nicht am Platze, sind von der Prei?bewerbung ausgeschlossen. Den Besitzern tauglich befundener, aber nicht prämiirter und nicht verkaufter Fasel wird auf Verlangen eine Wegvergütung ausbezahlt. Nicht genügend gefesselte und geführte Thiere, werden vom Platze weggewiesen. Es wird gebeten, alle Verkäufe dem am Platze anwesenden Grohherzoglichen Bürgermeister von Friedberg anzuzeigen. Wir laden alle Landwtrthe und sonstige Interessenten zum Belache des Marktes ein. Friedberg, den 17. October 1876. Der Tirector des landwirthschaftlichen Bezirks Vereins Friedberg. Trapp. politischer Höeit. re Mal Ml W all) Lehmann, und Hm ßonctrt; Darmstadt, 19. October. In der heutigen Sitzung der zweiten Kam- mer wurde zunächst in Betreff oes Gesuchs der Stadt Ortenberg wegen Er- reducirt. Das Gesetz über die Besteuerung der Bergwerke ward in der von dem Ausschuß beantragten Fassung angenommen, wonach die Abgabe auf 15 Pfg. voni Hectar festgesetzt ist. Tie Abgg. Weicker und v. Rabenau hatten gegen das Gesetz, weil die Montan-Judustrie schädigend, gesprochen, während eu5 SttdtiS (546t bauung einer Zweigbahn nach Stockheim das früher an die Regierung beab- tanndasFImittm sichtigre Ersuchen wegen Eröffnung von Verhandlungen mit Ortenberg gemäß ■ ^mpel «! t>em abweichenden Beschluß der ersten Kammer zurückgeuvmmeu. Ebenso wurde J itirtttaj je nai „ach Maßgabe eines abweichenden Beschlusses der ersten Kammer die Bau- Fonds-Summe für die Main-Weser-Bahn von 1,000,000 Mk. auf 800,000 Mk. IS. tobet, Abg. Hirschhorn für den im Entwurf enthaltenen geringeren Ansatz von 8 Pfg. vom Hectar eingetreten war. Der Gesetz-Entwurf, betr. Abänderung des Gewerbesteuer-Tarifs , wurde ohne Debatte angenommen. Eine längere Debatte |ndt »on veranlaßte der Antrag Büchner wegen Verlängerung des Einlösungs-Termins der Fünfzig-Gulden-Loose, die damit schloß, daß dem Antrag stattgegeben wurde, und zwar in der Art, daß die früheren Verjährungs-Termine bis zum Ablauf des Termins der zuletzt gezogenen Loose verlängert werden. Die Vorstellung der Steuer-Aufseher wegen Bewilligung von Tag Geldern wurde für erledigt erklärt. Bezüglich des Gesuchs der Kreis-Veterinär-Aerzte um Erhöhung ihrer Bezüge wurde der Regierung eine billige Nenregukirung der Pferde-Fourage- Vergütung empfohlen. Darmstadt, 20. October. Den ersten Gegenstand der hentigen Sitzung der zweiten Kammer bildete der Gesetz-Entwurf über die Regelung des finanziellen Verhältnisses zwischen dem Staate und der evangelischen Kirche. Rach längerer Debatte, in welcher Ministerial-Rath Knorr und Abg. Ellenbeiger den Entwurf befürworteten, Abg. Theobald aber den Ausschuß-Antrag, welcher auf Ablehnung des Entwurfs, aber Bewilligung einer Pausch-Summe von jährlich 174,157 Mk. für die Finanz-Periode geht, vertheidigte, wnrde der Ausschnß- Äntrag angenommen, und hiernächst auch die Regierung ersucht, die Verwal« hing des evangelischen Kirchen-Vermögens durch rein staatliche Behörden vor- nehmen zn lassen und damit die Doppel-Stellung des Obcr-Consistoriums zu beseitigen. Bezüglich der Vorlage wegen Bewilligung von 54,000 Mk. für die Gemeinden Trebur und Astheim zur Errichtung eines Land-Dammes ward nach längerer Debatte der Antrag Jost (Allertshausen), 80,000 Mk. nur darlehens weise, zu 3 pCt. verzinslich und mit 1 pCt. amortisirbar, zu geben, angenommen. Damit sind die connexen Anträge einzelner Abgeordneten erledigt. Sodann wurde die Regierungs-Forderung für Herstellung von Dienst-Räumen für die Bürgermeisterei Gießen genehmigt. Bei der Regierungs-Fordernng für Remunerirung der mit Einwechslung der alten Münzen in Reichs-Münzen befaßten Beamten ward der Ausschuß-Antrag angenommen. Darmstadt, 21. October. Die oberen Militär-Behörden sind angewiesen worden, sich berichtlich über die Erfahrungen zu äußern, welche man bei den letzten Manövern bezüglich bei neuen Gesetzes über die Natnral-Leistnngen für die Truppen gemacht hat. Berlin, 20. October. Aus Veranlassung einer aus Frankfurter Blättern entnommenen Notiz hiesiger Zeitungen, wonach Graf Arnim mit einer Anklage wegen Veruntreuung bedroht gewesen sei, weil er aus dem Botschafts- Hotel zu Paris den Stuhl, auf welchem seine Tochter gestorben, mitgenommen habe, theilt der „Reichs-Anz." mit, nach Weggang Arnim's von Paris sei es bei Prüfung der Botschafts-Rechnung zur Sprache gekommen, daß derselbe ohne Anfrage den größten Theil des Mobiliars eines Zimmers seiner Dienstwohnung hatte fortschaffeu lassen und dafür rund 525 Frcs. zur Botschafts-Kasie eingezahlt hatte. Der Ersatz der fehlenden Mobilien verursachte indeß nach Schätzung von Sachverständigen einen Aufwand von 862 Frcs. Arnim wurde zur Zahlung dcs Mehrbetrages mit dem Hinzufügen aufgefordert, daß die Aneignung von Neichs-Eigenthum ungesetzlich sei und weitere Schritte Vorbehalten blieben. Er bezahlte darauf die Differenz und erhielt demnächst vom auswärtigen Amte die Mittheilung, daß die Angelegenheit damit erledigt sei. Berlin, 21. October. Die „Nat.-Ztg." meint, die Formulirung des russischen Ultimatums habe alle vorangegangenen Zustimmungs-Erklärungen der Mächte zu dem von der Pforte angebotenen sechsmonatlichen Waffenstillstand überholt. Keine Macht könne die Haltung Rußlands als ein Heraustreten aus dem europäischen Concert anffaffen. Rußland habe die englischen Vorschläge in entscheidender Stunde aufgegriffen. England hab die engste moralische Mitverantwortung für die heutige Forderung Rußlands. Der materielle Inhalt der Forderting sei die zuverlässige Sicherstellung der christlichen Unterthanen der Pforte. Weigert sich letztere, diesen Forderungen, nicht Rußland, sondern Europa gegenüber, zu entsprechen, kommt es zu thatsächlichcm Einschreiten, so wird die Aufrechterhaltung nicht nur der Souveränität der Pforte über die in Rede stehenden Gebiets-Theile, sondern auch ihrer unmittelbaren Verwaltung in denselben nach dem Maße der Verwicklungen sich bestimmen, welche die Intervention zur Folge baben wird. Den Urtheilssprnch in der türkischen Sache hat der europäische Areopag gethan, es handelt sich nur noch um die Execu- tion dieses Spruches. Man habe nicht Recht, Rußland zu beargwöhnen, als wolle es eigennützige Jntereffen-Politik treiben, wenn es für die Ausführung des Urtbeilssprnches sorge. Berlin, 21. October. Der „Nat.-Ztg." zufolge hat Deutschland seinen Standpunkt zur Waffenstillsiands-Frage den verschiedenen betheiligten Mächten gegenüber dahin präcisirt, daß es weder gegen die Bestimmung einer sechs- monatlichen noch einer sechswöchentlichen Frist für den Waffenstillstand Einwendungen zu machen habe und daher nicht in der Lage fei, den einen Vorschlag mehr, als den anderen, zu unterstützen. Für die Verständigung unter den Mächten könne das Eintreten Deutschlands für den einen ober ben anberen Vorschlag von keinem Vortheil fein, bagegeu erkenne Deutschland, fortwährend bas zu erstrebenbe Ziel in ber Herstellung eines auf Erhaltung bes Friebeus abzweckenben Einverstänbniffes unter ben Mächten. Barmen. Der jüngste „Corresponbeut" schreibt: Wer nicht glauben sollte, baß bie Mäbchen eine Schule burchmachen müssen, um Hausfrauen zu werben, ber möge Nachstehenbes lesen. In der Fabrik rc. werben bie Mäbchen nicht zu Hausfrauen herangebildet, dagegen aber auch nicht am Heirathen verhindert. Doch man lese: lieber das häusliche Leben vieler Arbeiterfamilien äußert sich der Barmer Polizeibericht folgendermaßen: „Die Zahl der Arbeiterfrauen, welche alltäglich auf den verschiedenen hiesigen Polizei-Stationen erscheint, um Schutz gegen ihre sie mißhandelnden oder sie ohne Subsistenzmittel lastenden Männer zu suchen, mehrt sich in erschreckender Weise; wenn aber beide Theile gehört werden, so stellt sich in sehr vielen Fällen heraus, daß die Frauen für die arbeitenden Männer auch nicht immer gehörig sorgen, und dann ist es begreiflich, wenn die Männer mißmuthig werden und leider nur zu geneigt sind, dem Schnaps in übermäßiger Weise zuzusprechen. Es ist nicht zu verkennen, daß Lte augenblicklichen Zeitverhältnisse dem Arbeiter nicht günstig sind, aber es ist andererseits eine unbestrittene Thatsache, daß eine bescheidene Wohnung bei aller Armuth in reinlichem Zustande immerhin einen angenehmen , wohlthuenden Eindruck macht, der gewiß auch auf den Mann seine Wirkung niemals verfehlen dürfte; aber was bekommt man in dieser Hinsicht nicht Alles zu sehen? Während die Frau Stunden lang vor der Thür mit Schwätzen verbringt und dadurch nicht selten böses Blut verursacht, quält siä> der Mann und kommt Tag ein Tag aus in das schmutzige Zimmer, sieht nach wie vor die Kinder im unsauberen Anzuge umherlaufen und statt em regelmäßiges Mittags- und Abendbrod vorgesetzt zu erhalten, findet er den Tisch leer und mit hungrigem Magen muß er zu Bette gehen, weil die Frau von einem geregelten Haushalte feine Ahnung hat. Wir wollen indessen keineswegs den Frauen allein die Schuld oufbürden, denn es gibt leider auch genug liederliche Männer, die ihren Verdienst nicht zur Hälfte nach Hause bringen. So fordern die Eheverhältnifle unter den Arbeitern zu ernsten Be trachtungen auf. Daß aus den Kinoern, die solche Ehen mitansehen müssen, kein besserer Menschenschlag erwachsen kann, bedarf wohl kaum einer besonderen Betonung." So nicht blos in Barmen. Karlsruhe, 20. October. Der Kaiser traf in Begleitung des Groß- Herzogs und der Großherzogin heute Nachmittag 43/4 Uhr von Baden - Baden hier ein und setzte alsbald seine Reise fort. — Die General-Synode beschloß einstimmig, dem vorgelegten Entwurf einer neuen Zusammenstellung der biblischen Geschichte, nach erfolgter Verbesserung im Sinne ihrer Commission, die Zustimmung zu ertheilen. Karlsruhe, 21. October. Die General-Synode erklärte die Petition der Gemeinde Pforzheim um ständige Vertretung der größeren Gemeinden bei her Diöcesan-Synode für berechtigt und nahm eine Resolution zu Gunsten der Sonntagsfeier gegen sonntägliche Feldarbeit und öffentliche Vergnügungen an. (f'i.' st <■ TT A Wien, 20. October. Der Fortschritts - Club und der Club der Linken des Abgeordnetenhauses haben eine Interpellation angenommen, ob die diesseitige Regierung ihren Einfluß auf die auswärtigen Angelegenheiten in der Orient-Frage ausgeübt habe, insbesondere dahin, daß bei einem ausbrechenden orientalischen Kriege der Frieden für die Monarchie gewahrt bleibe und jedes Streben auf Erwerbung fremden Gebietes hintangehalteu werde. — Der „Polit. Corresp." wird aus Petersburg gemeldet, daß keinerlei Grund zu der angeblichen zweiten Mission des Grafen Sumarakvw nach Wien vorhanden sei. Das Einvernehmen Rußlands und Oesterreichs habe eine derartige Grundlage gewonnen, daß ein gemeinsames Vorgehen beider Staaten auch ohne neue Verständigung als gesichert zu betrachten sei. Es sei nicht unwahrscheinlich, daß General Jgnatieff, indem er dem Sultan neue Beglaubigungs-Schreiben präsentire, gleichzeitig auch eine Sommation überbringe, deren Folgen Entscheidung in die Situation bringen dürften. Stirnen. Basel, 20. October. Die „Baseler Nachr." melden ans dem Canton Tessin, daß, wenn sich auch die Aufregung lege, immerhin noch Exceffe in verschiedenen Gemeinden vorkämen, wo die Liberalen mit Steinwürfen und Revol- Derschüffen empfangen werden. Die ultramontaneii Gemeinden veranstalten Festversammlungen, die Muuicipalitäten von Lugano und Bellinzona dagegen senden Zustimmungs-Telegramme an die Regierung. Aus Bern berichtet dieselbe Zeitung: Der Bundesrath hat die Tessiner Regierung ersucht, die auf den 5. November augeordnete Neuwahl des Großen Nathes zu suspendiren. ArauLreich. Paris, 20. October. Das „Paris-Journal" erfährt, die Königin Victoria habe an den Deutschen Kaiser em Schreiben gerichtet, worin sie ihn anffordere, dazwischenzutreten, damit Europa ein Krieg erspart bleibe. Kaiser Wilhelm habe dieses Schreiben an Bismarck gesandt. Paris, 20. October. Der rumänische Agent Rosetti erklärt in einer von den Zeitungen veröffentlichten Zuschrift, ihm sei von einem angeblichen Vertrage zwischen der russischen und rumänischen Regierung absolut Nichts bekannt und er glaube nicht an desieu Exchmz. Alle anderen Nachrichten des Journals „La France" in Betreff des angeblichen Vertrages seien unbegründet. England. London, 20. October. Gestern hat ein Ministerrath stattgefunden. Das Ergebniß deffelbeu ist nach der „Times" folgendes: Das Cabinet ist nur ziisammengetreten, um die Beschlüsse des Landes zu bestätigen Ein Krieg zwischen Rußland und der Türkei wird als unvermeidliä) erachtet; aber das Cabinet hat Nichts gethan, was die Befürchtung einer Theilnahme Englands rechtfertigen fönnte. Weder ein Ultimatum, noch eine inbirecte Kriegs-Erklärung, noch auch eine Herbst - Session des Parlaments wird beabsichtigt Das Ergebniß involvirt natürlich feine bestimmte Entscheidung in Betreff noch ungewisser Ereignisse; aber der Krieg zwischen Rußland und der Pforte erzeugt an sich keine Eventualität, die unsere Einmischung erheischt. England ist weder durch Verträge noch durch eine moralische Verbindlichkeit berufen, eines der zwei Reiche gegen daS andere zu schützen. Die Regierung reservirt sich volle Freiheit des Handelns, sollten gefährdete Haiidels-Jntereffen jemals eine Intervention erheischen. Spanier». Madrid, 20. October. Die Cortes sind auf den 6. November einberufen. BtagTanb. Petersburg, 21. October In gut unterrichteten Kreisen ist von einer Reise des Großfürst-Thronfolgers nach Wien, London und Berlin und von neuen Friedens - Perm, itlnaaen absolut Nichts bekannt. Die Rüstungen werben mit Eifer, namentlich die der Flotte, betrieben. Die Situation ist eine, ernste und man hält die Unterhandlungen für abgebrochen. I gtirRfL Ragusa, 21. October. Die türkische Festung Medun hat capitulirt; die Besatzirng in der Stärke von 400 Mann wurde gefangen, den Montenegrinern fielen auch Geschütze und Munition in die Hände. Lokal-Notiz. Gießen, 23. October. Das gestrige Herbstmanöver der hiesigen Feuerwehren verlief tm Angesichte einer colossalen Zuschauermenge zur größten Zufriedenheit. Uns einen ausführlicheren Bericht, namentlich auch über den Verbandstag, oorbehaliend, können wir noch sagen, daß die Leistungen der Feuerwehr an maßgebender Stelle sehr anerkannt und derselben ein schmeichelhaftes GompOment gemacht wurde. Berurisci)tes. — Wie Biel ein Arzt unter Umständen für Behandlung eines Kranken fordern kann, ist nach der Volkszeitung dieser Tage vom berliner Stadtgericht in dem Procetz eines namhaften berliner Arztes gegen die Erben des verstorbenen Commissionsralhs Litfaß entschieden worden. Der Arzt hatte 2700 M. gefordert, die Erben jevoch nur die Hälsie bezahlen wollen. Die geforderten Sätze wurden für dreimalige Reifen von Berlin nach Wiesbaden, bezw. der Schweiz, wo der Kranke sich aufhielt, gefordert, und zwar außer dem Honorar, welches Kläger als Hausarzt bezog Da die Reisen jedesmal drei Tage Zeit ! osteten, so hätte der Arzt für die neun Tage 2700 M., d h. 300 1)1. pro Tag liqutbirt. Das stadtgerichuiche Erkenntniß führt nun aus, daß die L'eebicinaltare vom 21. Juli 1815, auf welche sich dic Verklagten berufen hatten, mit Rücksicht auf die gänzlich veränderten Lebens- und Verkehrsverhältuisse und da die gedachte Taxe außergewöhnliche Versäumnisse und Anstrengungen, wie sie im vorliegenden Falle mit in Rechnung kommen, nicht berücksichtigt, keine Anwendung findet. Es ist deßhulb auch mit Rücksicht auf die - otonsch günstige Vermögenslage der Verklagten io wie unter Berücksichtigung beff.-n, daß dem Kläger während seiner Abwesenheit Emnahmen entgangen sind, auf die geforderte Entschädigung erkannt wordm. Da dir V-rklagten gegen dieses Erkenntniß appeUirt haben, so ist man in beteiligten fit elfen auf die Entscheidung b<6 Kammergerichts gespannt. — Aus Znaim, 9. Oct., wird der Biunncr Zeitung berichtet: Am 9. d. U. um 4 Uhr früh wurde in dem Orte Zackerhandel ein Verbrechen verübt, über welches Folgendes verlautet: Der dortige Schaffner RamenS Lutz war zur gedachten Stunde in berauschtem Zustand aus dem ^astoause nach Hause gekommen, wo er im Vorhaus- plötzlich von einem dort auf ihn lauernden Manne mit Petroleum beschüttet winde. Der Angreifer entzündete rasch ein Zündholz und steckte die Kleider des mit Petroleum UeberQoffcnen in Brand. Lutz stand sofort in Flammen und wurde am ganzen Körpet so ents-tzl-ch oeibrannt, daß er am selben Tage Rachmittags 3 Uhr seinen Wunden bereits erlag. Die Untersuchung rov.b über dieses theilweise noch in mysteriöses Dunkel gehüllte Verbrechen L>cht verbreiten- Essen, 18. Oct Die unvorsichtige und kenntnißlose Behandlung der Sch'eß roaffen hat schon namenloses Unglück gebracht. Ein derartiger trauriger Fall ereignete sich, nach der „Ess. Z " am 11 ds in der Deiter'schen Buchhandlung Hierselbst. Der Gehülse, welcher die Gewohnheit hatte, stets einen Revolver bei sich zu tragen, war von dem Ausläufer, einem jungen Burschen von 16 Jahren, ersucht worden, ihm bin selben zu zeige». Indem er dies nun thun und den geladenen R-voloer aus dem Futteral ziehen wollte, blieb der Bügel an einem Haken hängen, der Schuß ging los und die Kugel traf den Ausläufer in das Heiz, so daß dieser zu Tode getroffen zu Booen sank und noch wenigen Minuten seinen Geist ausgab. Der Getödtele war ein ruhiger, strebsamer junger Bursche aus bei Umgegend, aus den feine Eltern, bereit Stütze er zu werden versprach, große Hoffnungen gesetzt hatten, und kann man sich den Schmerz derselben denken als ihnen die L-iche in das HauS gebracht wurde. Rechenschaftsbericht des Vorstandes des Vereins zur Unterstützung von Invaliden und von Hinterbliebenen gefallener yejsischer Soldaten vom Feldzug des Jahres lb66, unter * Ä**1“9"" sehende 5l M. 40 i*; •«« W An und «wmiu» Bemühung-" MM Mannti jiaiife von j- 'O,,ÖUjL. KckiWgr-Arbe'lcn, . 1) gntleeruna der tatnn gruben der Zeughaus-l GmniM-LazareldS,ur 2) Reinigung der Ro er Handwäsche um ssiO im Eubmissumsaege verg Die beiükl'chkn Bedinyi dem oarbezeichneten Gch Hinsicht aus. Äiehen, den 23. Dctob ®toscherMliche Harnis Mtigern Siniffdg bin 24. wirb unf M’tfwm Crt§* wäflddjin u/ib (int Wart nalien öffentlich gegen B Mert. dem Allerhöchsten Protektorat Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs, über die Vereinsthättgkeit in dem Jahre 1875. Indem der Unterzeichnete die Ehre hat, den ihm durch § 11 des Statuts vorge^chriebenen Rechenschaftsbericht über die Wirksamkeit des Vereins in dem abgelaufenen Jahre zu erstatten, gereicht es ihm zum besonderen Vergnügen, dieser Pflicht am heutigen Tage genügen zu können. Am 3. Oktober 1866 fand die von einem provisorischen Comite berufene constituirende General- Versammlung in dem Rathhausiaale dahier statt, in welcher der Verein durch Annahme eines Statuts und Wahl des Verwaltungsraths gegründet wurde. Der Vorstand glaubt die Uebcr- zeugung anssprechen zu können, daß der Verein auf die nunmehr hinter uns liegende zehnjährige Wirksamkeit mit Befriedigung zurückblicken darf. Es wird aber von Interesse sein, einzelne diesem Dccennium entnommene historische und statistische Notizen an dieser Stelle mitzutheilm, ' Der Verein hat zwar bei seiner Gründung eine völlige selbstständige Stellung ein- . genommen, jedoch, der in dem Statut beurkundeten Tendenz gemäß, alsbald eine nähere Verbindung mit dem „Hülfsverein int Großherzogthum Hessen angestrebt. Die deßfaüsigen Schritte ’ haben schon zu Anfang des Jahres 1867 zu einer vollen Verständigung und Einigung beider Vereine geführt. Nach dieser ist unser Verein in eine der statutarischen Verpflichtungen des Hülfsvereins, die Jnvalidenversorgung aus dem Jahr 1866, in erster Linie eingetreten, wahres der Hülfsverein mit seinen Mitteln für denselben Zweck in Reserve getreten ist. Der Verein hat sich von da an als ein Glied des Hülfsverems betrachtet, und diese Verbindung beider Vereine hat in zahlreichen Fällen eine ausgiebigere Unterstützung Bedürftiger möglich gemacht. Am Wirksamsten erhielt dieselbe ihren Ausdruck vurch die überwiegende Gemeinschaftlichkeit der Vorstände beider Vereine. Der Verein war durch die ihm rasch und zahlreich zugeflossenen freiwilligen Gaben; schon gegen Ende 1866 im Stande, seine helfende Thätigkcit durch Verabreichung vorläufiger Beihülfen eintreten zu lassen und vom 1. Januar 1868 an zu einer bestimmte Gründet gestützten und organisirten Unterstützung überzugehen. Der Vorstand hat diese Grundsätze m einer Denkschrift vom 14. Januar 1866 und in dem ersten Rechenschaftsbericht für die Jahre 1866/67 ausführlich entwickelt. Diese haben sich im Laufe der Zeiten als vollkommen bewährt und seither beinahe unverändert als Richtschnur gedient. Am Schlüsse des Jahres 1870 hatte der Verein ein Kapital von 35,080 fl. gesammelt, welches am 1. Januar 1875 noch 33,441 fi. betrug. Die für das Jahr 1875 gestellte Rkchnur.g schließt mit einem Vermögensstand von 55,629,98 M. = 32,450 fl. 49 fr. ab. Die Ursachen der Vermögensverminderung sind in dem seit mehreren Jahren fühlbar gewordenen Rückgang bir jährlichen und einmaligen Beiträge, sowie in der unvermeidlich gewordenen Erhöhung der ständigen Beihülfe für Unterstützungsbedürftige zu suchen. Im Ganzen wurden in der 10jährigen Periode 2630 fl. — 4508,57 M. des Kapitals verbraucht. Die Zadl der Mitglieder betrug bei Gründung des Vereins — 781. Durch Sterbfale und Austritterklärungen ist dieselbe bis zum 31. Decbr. 1875 auf 521 Herabgelunken. Der Verein hat somit in den verflossenen 10 Jahren — 260 Mitglieder verloren. Von den auf unsere Anregung in den Jahren 1866/67 auswärts gegründeten Zweig- Vereinen haben sich diejenigen zu Gießen und Lindenfels-Fürth aufgelöst, und es besteht heute nur noch der Zweigverein Worms, dieser aber in einer höchst anerkennenswerthen und erfolgreichen Thätigkcit. Einen sehr werthvollen Ersatz für die nicht zu erreichen gewesene Gliederung der einzelnen Bezirke des Landes in organtsirte Zweigvcreine, hat der Verein durch das scheu im Jahre 1867 eingeführte Institut der Vereinsbevollmächtigten oder Vertrauensmänner erhalten. Beinahe für jede von dem Verein unterstützte Person resp. Familie befindet sich ein Vertrauensmann in Thätigkcit und durch diesen wird sowohl die Verbindung zwischen dem Verein und dm Bedürftigen, als auch die dem Zweck entsprechende Verwendung der Vereinsgaben gesichert. Dermalen befinden sich 80 Herren meistens an dem Wohnort der Unterstützten, als unsere Der» trauensmänncr in Funktion, und wir benutzen diese Gelegenheit, um diesen Herrn für ihre uneigennützige und hingebende Mitwirkung zu den Zwecken des Vereins unseren Dank auszu- sprechen. Die Thätigkcit des Vereins erstreckte sich in den Jahren 1866 67 auf Ermittelung von bedürftigen Invaliden und Hinterbliebenen und Feststellung der Verhältnisse derselben, sowie auf Gewährung vorläufiger Gaben. Damals lagen 304 Fälle zur Prüfung und Beurtheilung vor. Rach erfolgter Ausscheidung der ihren Verhältnissen nach zu einer weiteren Unterstützung nicht berechtigten und der durch die empfangenen Beihülfen als vorläufig abgefunden zu betrachtenden Personen blieben zu Anfang 1868 als weiter unterstützungsbedürftig übrig 117 Invaliden und 36 Familienhinterbliebene. Gichen, den 22. October GrohherzoMetz ONtzg Müller Dienstag den 24. Nachm'tla§s 2 werben auf hiesigem Rat Henb, be)d)rieberten @rur NEaß desJ-hannes khlenmale versteigert, und twm Gebot der Zuschlag werben: Flur Nr. llMtr. 28 28 77 78 93,‘ Acker am i Acker base Wiese hin 32 36 2550 3456 806 Manjentz 5,ä*ri(K Priits* ®cmc,nt J rn, U70 fffffSZi 6- Ä Mm s\> i bi« Äffen Ri I b, ' Hilft « .. Eten, iz Q°R9 ^0 Alker büfel 25 tm l(!et WI 5? Fet "'n ‘W 812 Acker nni 148 ms qirfj Üm 28 149 S ” I ZV Ä' 21 ==~=-=Cüb((ii L. D- ein. Cafe FJ»el^ Giessen 1875r Lorcher per Lit. 80 4 HL. 1. Carl Balzer Regenröcke 1 3 mutzen z:i den billigsten Preisen. Rheinischer Kinder« (5302 150 2325 1050 25'25 812 1175 2300 3681 2587 8181 und 1 » **r~ ' '■ r ,n ätzende Zusammenstellung beweist: 1873. Mesondere Bekanntmachung. Bekanntmachung. mit Holzgestell empfiehlt zu M. 120 Co arad I oyt IÄ 3 3 8 \t\ 25 28 28 28 30 32 36 (4658 Emil Fisckback. 1875. 47 Invaliden. 42 Hinterbliebene. 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ÄH LÄ 1,7 J Aufzeichnungen haben von den seit dem Jahre 1867 an unterstützten Jnvalidtri 20 eine Unstel- ung im öffentlichen und Privatdienst gefunden, welche ihre^ Existenz und ZukunU sichert. Außerdem ist vielen die Betreibung eines sie ernährenden Geschäfts ^mogucht worden. Da mit Wabrscheinltchkett zu erwarten steht, daß sich die Zah der H inte r b l i eb en en im Laufe der nächsten Jahre durch Wegfällen einzelner Klaffen seither unterstu. er Personen wesentlich vermindert und alsdann sich ein fester Bestanv von rn den Lebensjah: i wenig ver schiedenen Invaliden und Hinterbliebenen ergeben wiro, so haben wir den Entwurf ees in vorderen Rechenschaftsberichten mehrfach besprochenen Amortisationsplanes vorerst auo.-e etzt. Der Vorstand wird den geeigneten Zeitpunkt wahrnehmen, in welchem ein solcher Plan, < estutzt auf successive Aufzehrung des Kapitals durch steigende Renten, ohne Gefahr für dre Leistung-fahlgkert des Vereins, festgestellt werden kann. , < c f , r,- - .c, _ Die pekuniäre Lage unserer Schutzbefohlenen ist durch dre inzwischen erfolgten ständischen Vcrwilligungen zur Erhöhung der Unterstützungen nicht unerheblich verbchert worden Von diesen vorerwähnten Beträgen wird nach stattgehabter Verständigung nut Gr. Innern und dem Vorstand des Hülfsvereins jährlich der Betrag von etwa 2600 M. zur Unterstützung der von uns als berechtigt bezeichneten Invaliden und Hinterbliebenen verwend t, abqesehen von einmaligen Gaben, welche der Staat mit dankenswerthem Entgegenkommen übernimmt. «Schluß folgt.) bat , . 5486) Unterzeichneter empfiehlt seine, aus den besten Lagen direkt bezogenen Weine und offerirt als ganz besonders preis- Samstag den 28. b. Mls., Vormittags, foUen in dem Geschäftszimmer ber unter» znchnetcn Verwaltung - NahrunaSbcrg im Hause von I. B. Singer - nachbenannte ReinigungSrArbeiicn, ->ls: grub"n""er Zeugaaus7Kaserne und deslpfiehtt « U"b . P-ckkisten un» Eigar'-M Handwäsche um V210 Uhr krstchen verkauft (5490 Carl Wenzel. , . cnfrrto q< invaliden und 29 Hinterbliebene als temporär oder übrigen 36 .»■ 7 P.,!°n.n M durch einmalige Gaben 10 Jahre einer erheblichen Schwankung und Veränderung Diese Zablm find tm ^rftigen Invaliden ist durch wieder erlangte Arbetts- unterworfen gewesen. T e Z hl v Jffc9ntüd)en und Privatdienst, theilweise auch durch ! und Erwerbs,ahigkeit, iu d • umaekehrt die Zahl der bedürftigen Hinterbliebenen bis zum Sterbfälle, stetig gesunken, wahrend umget-yrr v'e __ Quj) anderwärts beobachtete - Jahre 4872 m Öligem S eigen beg Hinterbliebener erst spät und allmälig zur Kennt- Umstand erklärt sich dadurch, e , Bedürftigkeit erst nach Ablauf mehrerer Jahre niß des Vereins Langte daß bei VMen hatte sich bis zu.n 1. Januar 1876 eintrat. Die Zahl der ständig z .^^^^nen aber auf 42 erhöht Seit dem Jahr 1873 aUf MeSZ't cine Ae« Stabilüär in dem Bestand der Bedürftigen eingetreten, wie nach- Apoll, larisbrunnen, Carlsbader Mühl- u. Schlossbrunnen, Emser Kesselbrunnen, „ ränchesbrunnen, „ s ictoriaquelle, Fachingcr, Friedrichshaller Bitterwasser, Homburger Elisabethenbrunnen, Hunyadi-Janos-Bitterwasser, empfiehlt in stets frischen Füllungen vertheilt. 9!,rein8 daxu befähigten 1 Invaliden dauernde Beschäftigung oder 9'”"n’ ”"* "'""l » ixxxxxxx (5497 XXXXXXXi Tbürvorlagen u. ^oeoslaufer, J. A. Beisch SShtt*. '„M, iiX.ll »Uet Sorun eit* u. Blus-N-, rh--rh- _J54O7 Mschendier-Verkuuf. «eine» Lotz'sches Lagerbier, per Flasche 23^, Meines Baiertsche« Vxportbier von Kitzingen, per Flasche 35 ju haben bei , . Emil L 0 tz, K'rchenplatz. 2354) Hemden-Ginsätze empfiehlt in reicher Auswahl H. RiibsamcD. Großherzoplicbes Orltzgericht Gießen. _______g ü b e f t n g. AeUgeSslenes. Pflanzenverkauf Im akademischen Forstgarten, am Fuße des Schiffenbergs, sind ru ""kaufen: 1200 Stück 3—5)ahrigeFichten, 22( Ogtürf 2--4iäbriae gemeine Kiefern, 160 Stück 4jähri,e Echwarzkiesern, 500 Stück 2jah- mae Seekiefern, 1170 Stück 4-5;ahr ge Wetzm.uthskiefern, 65 StückIhrige Eichen und 20 Siück Aepfel- und Birn- " H^res bei dem Unterzeichiieten ober Lei dem Gartenausseher Corl Dorrn er. Die Direction des Focstinstituts. Dr. Heß- _______<5*bl. Bei Haus- u. Wolimmtzs-Etnrichtungen halte bestens empfohlen meine Hieß en, den 21. October 1876. (5167 ten und von hinter« Zrhiei 1566, unter föTo. :te Sutuii «nzrchmd« nuitntn )chu :tr. iajt atniigtn zu tönnc- niaie cvuMmmt! r.nm turd) Innaljme tir.ii 1 1 i.crymt glaubt bie M «m uni lieget vWf? ter. Aüeresst an titjn Stelle iMäuch- MR «I :i a^balt =:l $it „tiiung unb W l£ S*« C*J un Mi- =»*• wftS I Ägh a« »cD,cffl” | ti rc» e W 1875 5 U^ " V«1 *** I 5268) Ein grofier 9tcu foundländer billig zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.__ 549J) EinKtnderwägelchen zu verkaufen. Asterweg A- 113. Dienstag den 24. b. M-, Nachmittags 2 Uhr, 1 - -werden aus hiesigem Rathbaus bte n“d>' 4445) 1t,henb beschriebenen Grnnbstucke aus bem ------- , Nachlaß des I«hannes Iugh°rd 1 )nm lehrenmale versteigert, und be"nn h unb gebrauchte, letztere sehr gut er- barem Gebot der Zuschlag atebalb Saite Unterbetten, Deckbetten , Kissen, werben : Roßhaarmatratzen, Bettstellen mit Sprung- 8l“ ?7" TiL ■'össSaÄÄ. 806 b<" 6*'e Marinirte Häringe Acker daselbst, Wiese am Gießener Pfad,sempsiehlt Acker auf ber Hohleiche, Acker am Schlangenzahl, Acker am Heegstrauch, Acker am Sanbkanter Weg, SS Die elicalcsscn-Handlung Der Vorstand der •I. A. ihisch Söhne Frl. JÄ.« los am Neuen weg. erlaubt sich hlermi! das MrxeV- s Kermielyungen. Lohn 4739) Ein möblirtes Zimmer zu ver- f d r n n vt kn* v vor. am Kreuz. Beraniwortliche Redaction A. Scheyda. Louise Erdmann. Henriette Drandt. 5478) mietben. fcWct w Lager in Bordeauxweinen, Mousseux und achtem Champagner, Madeira und altem Malaga, direct bezoaen, Thcrry, 'Portwein und Tokayer, verschiedenen Sorten Rheinweinen. 5501) Lit. C. Nr. 219 ist eine Familien rvohnung, 2 Zimmer mit Zubehör, zu ver- miethen und gleich zu beziehen. 5492) Zwei möblirte Zimmer nach der Straße zu vermiethen. _______________„Stadt Gaffe I." 2lechten SS?aeearoniö, Ciergemüse- und Eierringelnudeln feinsteKönigSrciS- starke, Tafelmandeln, Gelatine und Tafelrosrnen, Würfelzucker und feinst gefloßene Raffinade. geändert, neueste Modelle liegen «1. Weitzeiikorn Ein möblirtes Zimmer zu ver- Sonnenstraße B. 65, 3 Tr. Feinste Göttinger Mettwurst, Gothaer Cervelatwurst und Schinken, geräucherter Speck und Schweine« schmalz. Niederlage des ächten Ltcbig'S-FlcischcxtractS von der Fray - Bentos - Compagnie in Südamerika Sie J. Bgoch’fd)r in Darmstadt empfehlen. Einzige Niederlage des rühmlichst bekannten Trauben-Brust-Honig von W. H. 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I ö423) Der oberste Stock meines Hauses ist anderweitig zu vermieihen. gtinmn unieiliegt ftammtr, namentlich im Dteiibe», noch nicht v zitliten Kammer abgehi jlümmkt nächsten Mitb Material bis dahin a> zasainmentreten, um r bearbeitmde Gegenstand Darmstadt, Gesetz-Entwurs, die $ der Landes-llnitzersttä! Gegenstand der Gesetz tagen vergeblich versui gegeben, welche namen Ui tu. Hier mag Herr nur bann an bie Unat farbigen [mb. Darmsta-t, 2; Anschlag von 19 Pfim 1^,5 Pfennigen aus die Berlin, 21. Cc Mmc," fortwährend m rcil heute nur eines hei Zeiten eine ganz ausna W des Dorfes MP^49)r„^™efr 'I'^lirte Zimmer in der setzung des Herrn Bahnmeisters Schäfer zu^ vennietken Ääke^s^^nen ruhigen Herrn zu vermiethen und am 1. November zu lL_D2_rmtet^en- Näheres m der Exp. d. Bl. ziehen bei _________________________________Wetzlar 6», 8«, 9«, 12. 4»», 75 95 — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.»Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. ~* Wewevbvevein. 5493) V-ittwoch den 25. Setober, Abends 7 Uhr im Echlok. Stilarten^ $Or,r^e bti 5,ert‘1 Dr. v. Ritgen t,e 3» deuselben sind auch Richlmitglieder des Vereins freundlichst eingeladen. bestens zu Emmeuthalcr und Rahmkäse I in Stanniol, Kräuter- und Limburger, sowie Parmcsaukäse. x r ®Pt0anb sur das Diakoniffenhaus „Elifabethenstift", Draudt. Kritzler. Bender. Strack. Werner, Pfr. Dr. Lucius, Prof. Frau von ^anaen aeb. von Roder. Elisabethe Schenck, geb. von Breidenbach. Marie Leyd- vecker. Antonie Frey. Major Hahn. 3 Seib el, Chausseehaus. 5454- Ein möblirtes Zimmer zu ver miethen. Reicbensond, im Hause des Herrn v. Gehren Parterre. cnipfieblt dem geehrten Publikum ihre Anstalt zum färben und aller Wardervbefteftonstände in Si'id-e, Wolle und gemischten Stoffen, Möbc!- und Vorhnnftftoffen ic^er ^rf lieferet nach neuen Mustern. Oie Firma liefert stets die neuesten unv schönsten Farben in solider Ausführung bei billigst gestellten Preisen. 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