L8VV. Mßenex AMlgk- und AmtsbW fit drs Kreis Gießen. H». SS3. Zweites Blatt. Sonntag, den 24. September r । ■MffH1!■«■■J■----------------M!— . Amtlicher H h e i 1. Bekanntmachung. Am 1. October d- I- wird zu Lollar eine Telegraphenanstalt mit beschränktem Tagesdienst und in Gießen eine mit dem im Haupt-Postqebäude I. vereinigt Telegramm-Annahmestelle mit vollem Tagesdienst (vergl- § 4 der Telegraphen-Ordnung für das deutsche Reich) eröffnet- Darmstadt, den 19. September 1876. Der Kaiserliche Ober-Post-Director. Deininger. änjtigtn. Wen von IM Tb jur Marn . Näheres bttib vemiitelie nn w lirrgsstelen» P tziaiertzeiellen fi t CTbalten bei [et jur Umöii^e i eintztlioffen , Kail^iäM iWÄtutt teil. Wnetz b< ,J ■ M ' ' AiisiW ,ohl feiner weit' | Ibaijache ist 1' t@fite. MM bewahrte" ?' (brtnlanjuyMJ sollten, cs sich nicht s Körpern mit * jperiment’renj j geschieht" . ,00 Seiten Ä > MurheitiE Auflage^ ,.r laufen61.; HÄ ÄS e eh«»«’S 'HS’* ;h°ndlunM tniu19«l?n 1 direet W« L|iu (tanco iu 1 "ix« l,r politischer I h e i l. Breslau, 22. Septbr. Der Congreß der Aitkatholikeu ist heute mit feierlichem Gottesdienst in der Corpus-Christi-Kirche eröffnet worden. Bischof Reinkens ist anwesend. Stuttgart, 21. Septbr. Der Deutsche Kaiser ist in der schwäbischen Hauptstadt angekommen. Er hat soeben mit unserem Könige den Umzug durch die Stadt, einen wahren Triumph-Zug, vollendet. Tausende und aber Taufende von Menschen wogten längst zuvor durch die Straßen der Stadt. Schützen-Gilde, Feuerwebr, Krieger-Vereine hatten in den Spalieren fest ihre Ordnung einzuhalten. Der kaiserliche Extrazug wurde, als er die Markung Stuttgarts erreichte, mit 101 Kanoncn-Schüffen begrüßt. Auf die Anrede des Ober-Bürgermeisters Hack erwiderte der Kaiser etwa Folgendes: „Es ist zum ersten Mal, daß ich seit den glorreichen Kämpfen der deutschen Nation Ihre Stadt besuche. Ich nehme den freundlichen Empfang, den Sie mir bereiten, gerne an und schließe mich den Wünschen für unser deutsches Vaterland, welche Sie in Ihrer Begrüßung ausgesprochen haben, vollkommen an; wir haben bis jetzt nur gesät, aber die Saat wird aufgehen. Ich baue dabei auf Ihren König, der mir stets treu zur Seite gestanden ist hdem König die Hand rei- dicnb.) Versichern Sie die Stadt, daß ich mich freue, in ihren Mauern zu sein." Der Kaiser schritt nunmehr von dem Empfangs-Salon durch die mittlere reich verzierte Halle. Die bürgerlichen Collegien, der Fest-Ausschuß, städtische Beamte, Landtags-Abgeordnete, die Stadt-Geistlichkeit bildeten hier Spalier. Unter Vortritt der Stadt-Garde zu Pferd, welche ein altes Vorrecht ausübte, ordnete sich die Wagenreihe. Tausend- und aber tausendfach erklang das Hoch in begeistertem Sturme und pstanzte sich weiter fort. Die sämmt- lichen Glocken fielen ein und begleiteten von jetzt an mit ihrem majestätischen Zusammenklingen den Zug, der sich zu einer hier nie erlebten Huldigung gestaltet. Der Kaiser und die übrigen Fürstlichkeiten wurden mit endlosem Jubel begrüßt. Nun geht im langsamen Schritt der Zug der Wagen durch die Spaliere. Die ganze Strecke der Straßen ist von bürgerlichen Spalieren besetzt, hinter denselben überall die dichte Menge. Von den reich besetzten Fenstern winken unaufhörlich die Tücher der Damen. Blumen - Spenden fallen reichlich auf die Wagen. Jeder einzelne Wagen wird besonders begrüßt. Stürmische Hochrufe ertönen auf den Kronprinzen, der schon öfters gefeierter Gast in Schwaben war. Wo Moltke in Sicht kommt, ertönt aus tausend und aber tausend Kehlen: „Moltke hoch!" Der Zug der Wagen, der Kaiser-Wagen mit sechs Schimmeln gezogen, rückte Anfangs nur Schritt für Schritt vorwärts. Ueberall wurde die musterhafteste Ordnung beobachtet. (Nach dem Schw. Merk.) Stuttgart, 21. Septbr. Heute Abend 73/4 Uhr fand dem Kaiser zu Ehren ein gewaltiger Fackelzug, wohl an 3000 Fackeln und Lampions zählend, im Schloßhof statt. Gleichzeitig trugen sämmtliche Gesang-Vereine, abwechselnd mit Militär-Musik, ihre besten Stücke vor; auch ein Festgedicht des Professors' Rüstige wurde recitirt. Der Kaiser und der König erschienen auf dem Balkon lind wurden mit Jubel begrüßt. Stuttgart, 22. Septbr. Dem „Schw. Merkur" wird aus Karlsruhe gemeldet: Staatsminister Jolly hat am Mittwoch seine Entlassung eingereicht lind am Donnerstag von den Beamten des Ministeriums des Innern Abschied genommen. Näheres über die Gründe des Rücktritts und die Person des Nachfolgers ist noch nicht bekannt. (Defkrtritfi. Wien, 20. Septbr. Wie der „Neuen Fr. Pr." von Konstantinopel aus glaubwürdiger Quelle mitgetheilt wird, hat Hadschi Mohsin Khan, der Vertreter des Schah von Persien am Hofe des Sultans, bei der Pforte in vertraulicher Weise mugetheilt, daß Persien, im Falle eines gewaltsamen Auftretens der christlichen Mächte gegen die Türkei, in der ernsten Bedrohung des vtlomanischen Kaiserstaates eine Gefahr für die Gesammt Interessen des Islams erblickend, trotz aller Sectenverschiedenheit und trotz einer viele Hundert Jahre alten Feindseligkeit sich mit der Türkei verbünden würde. Pesth, 21. Septbr., Abends. Die officiöse Zeitung „Hon" erklärt auf das Bestimmteste, die ungarische Regierung habe sich endgültig entschlossen, die ungarischen Linien der Südbahn anzukaufen; die Verhandlungen würden bereits eifrig geführt. Pesth, 21. Septbr. Man schreibt dem „Pesther Lloyd" ans Berlin vom 19. d., Andrassy habe erklärt, daß er beim etwaigen Scheitern der Verhandlungen mit der Türkei seinen Widerwillen gegen ein gemeinsames Einschreiten mit Rußland beiseite setzen werde. Ataüe«. Rom, 22. Septbr. Beim Empfang eines Comics zur Unterstützung der Slaven äußerte sich der Minister des Auswärtigen, Melegari, folgendermaßen : Die Regierungen haben es bezüglich der Friedens-Verhandlungen für nothwendig erachtet, daß solche auf folgenden Grundlagen stattfinden: Status quo ante bellum für Serbien und Montenegro; Jnstirutionen für die aufständischen Provinzen, welche ein friedliches Nebeneinanderleben der Bevölkerungen verschiedener Racen und Religionen gestatten; Uebernahrne der Verpflichtung Seitens der Türkei, das Verhältniß dieser zu einander nicht durch Heranziehung muselmännischer Colonisten zu alleriren. Der Minister fügte noch hinzu, der Türkei bleibe die volle Verantwortung für die verübten Greuelthaten, und erklärte schließlich, er habe Grund, zu hoffen, daß der Waffenruhe ein Waffenstillstand folgen wird, welcher den Abschluß des Friedens erleichtern werde. gtagfanb. Petersburg, 22. Septbr. Der „Neuen Zeit" wird telegraphisch aus Semlin von gestern gemeldet: Tschernajeff hat allen seinen Unterbefehlshabern durch Circular-Befehl vorgeschrieben, bei der geringsten feindseligen Bewegung Seitens der Türken dieselben sofort anzugreifen, da kein formeller Waffenstillstand bestehe. Petersburg, 22. Septbr. Der „Golos" spricht sich über die Erhaltung des europäischen Friedens mit großer Zuversicht aus, da Deutschland, Rußland und England in der orientalischen Frage einig seien. Das „Jonrn. de St. Petersbourg" äußert sich ebenfalls im friedlichen Sinne und gedenkt mit Anerkennung des Fürsten Milan, daß er seine Proclamirunz als König von Serbien zurückgewiesen habe. Flumäniea. Bukarest, 22. Septbr. Ein Decret des Fürsten ordnet an, daß die unterm 12. Mai suspendirte Recrutirung für die rumänische Armee am 13. Oct. wieder aufzunehmen und am 13. Nov. zu beendigen ist. Türkei. Konstantinopel, 20. Septbr. Der Sultan empfing heute den österreichischen Botschafter, Grafen Zichy, welcher neue Beglaubigungs-Schreiben Überreichte, wobei freundschaftliche Versicherungen ausgetauscht wurden. Konstantinopel, 21. Septbr. Die türkischen Vertretungen im Auslande sind Seitens der Regierung beauftragt worden, die Gerüchte von der angeblichen Verletzung der Waffenruhe durch die türkischen Truppen für unbegründet zu erklären. Ferner läßt die Regierung die Zeitungs-Nachricht, daß die Christen in Thessalien und Epirus aus Furcht vor Verfolgung die Flucht ergreifen, als völlig unbegründet bezeichnen; es herrsche daselbst die vollkommenste Ruhe. Vermischtes. Aus Hessen. Localgewerbevereine bestehen gegenwärtig an 30 Orten des Landes und zählen an Mitgliedern: Alsfeld 71, Alzey 56, Babenhausen 15, Beerfelden 17, Bensheim, Bingen 91, Büdingen 48, Erbach 27, Darmstadt 498, Friedberg 83, Fürth i. O. 42, Gießen 88, Groß-Gerau 73, Groh-Umstadt 33, Grünberg 37, Guntersblum 46, Hirschhorn 22, Homberg 17, Lauterbach 55, Mainz 412, Michelstadt 38, Nidda 108, Offenbach 174, Oppenheim 67, Pfungstadt 114, Schlitz 60, Scholten 47, Westhofen 22, Wöllstein 44, Worms 215; 182 Mitglieder gehören keinem Localgewe- be- veretn an. Die Gesammtzahl der Mitglieder des Landesgewerbeoereins beträgt hiernach 2802 und ist gegen den vorjährigen Stand etwas zurückgegangen. Bingen, 19. Sept- Die Bewegung gegen Fälschung der Lebensrnittel nimmt erfreulicher Weise immer größeren Umfang an. Neuerdings Hal der landwuthschasUicke Verein für Nheinpreußen den deutschen Landwirthschastsrath ersucht, derselbe möge beantragen, daß möglichst bald ein Gesetz erlassen werde, nach welchem Jeder, der Nahrungs- und Genußmittel, denen fremdartige Stoffe beigemengt sind, wissentlich als reine Waarc verkauft, mit hoher Geldstrafe und im Wiederholungsfall mit Ge- fängnißstrafe bestraft wird Dem Unwesen, das in den letzten Jahren eine erschreckende Ausdehnung genommen, kann nicht ernst und entschieden genug entgegengetreten werden. Hier in Bingen wurde mit einer Säuberung auch begonnen. Die Polizei confiscirie s Icilgebot Enii ^dkegenman ■42) Wcrsteigerunges 350 K. Schön (4923 Weibbinderarbeit am Rathhaus, veranschlagt zu Steinfahren, Zerschlagen und Eindecken, sowie Grubenarbeiten zur Unterhaltung der Wege, veranschlagt zu 4628) 250 Stück doppelröhrige Kamin- 'teine werden billig abgegeben bei Wilhelm Reiber, Bahnhofsstraße. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Arbeitsversteigerung. Dienstag den 26. l. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause nachstehende Arbeiten öffentlich in Accord gegeben werden, alS: Mk. 177 tictorli iie kohlensäurereichsl Versandt-zum cnrm Hause - geeignetste; iowie _ Bekanntmachung. Freitag den 29. d. M„ sollen in dem Geschäftszimmer der Garni- son-Verwaltung — Nahrungsberg im Hause von I B. Singer — im Submissions- resp. Licitationswege vergeben werden: 1) Vormittags 9 Uhr die Lieferung von circa 460 Ctr. Lagerstroh, 2) Vormittags '/-IO Uhr die Uebernahme des pro 1877 auslagernden alten Bettstrohs. Die Bedingungen liegen im Geschäftszimmer zur Einsicht aus. Gießen, den 22. September 1876. (4941 Großherzoglich- Garnison - Verwaltung. "mit Kartoffelmehl und Wasser versetzt war. Die Einrede, das Kartoffelmedl sei als Bindemittel unentbehrlich, verfing nicht, (früher wußte man ja auch Nichts davon) und so wurde denn die confiscirte Wurst öffentlich versteigert und eine Strafe von je 3 M. über deren Verfertiger ausgesprochen. Es wäre nur zu wünschen, daß die Polizei auch anderen Nahrungs- und Genußmitteln ihre Aufmerksamkeit zuwendetc, so namentlich der Milch, den Gewürzen u. s. w. (Rh. u. N-B) Barmen. Die .Bergische Volksstimme" bringt folgendes .Eingesandt"' In dem Hotel H. in der Alleestraße waren 1 Unterofficier und 10 Mann im Quartier Der Unterofficier sollte am Mittage mit den .Gemeinen" an einem Tische effen I Welche Grobheit eines Hotelbesitzers! — Dem „Herrn Unteroffizier" konnte freilich das Essen in solcher „Gemeinschaft" nicht schmecken, und er forderte als .extraer Mensch" auch einen „extraen Tisch!" Der Wirth, ein sehr höflicher Mann, glaubte allerdings, diesem durchaus „gerechtfertigten Verlangen" nachkommen zu müssen. — Derselbe s-r- virte daher dem „Herrn Unterofficier" an einem Seitentische „extra", d. h. er gab demselben Suppe, Gemüse und Fleisch „genügend" mit einem Glase Bier extra. Die 10 Gemeinen dagegen empfingen Suppe, Gemüse und Fleisch, außerdem Braten, Kompot rc., statt Bier indessen „Wein" — ein „extra Vergnügen der Gemeinen" und zum Aerger des Herrn Unterosficiers, welcher darob bös, den ganzen Tag und die halbe Nacht hindurch „kneipen zu müssen glaubte". Angekommen um 4 Uhr Morgens, machte er noch einen gräßlichen Skandal deswegen, weil ihm der Wirth nach dreimaligem Schellen erst öffnete. Der Wirth, ihn auf sein ungerechtfertigtes Auftreten aufmerksam machend, wurde von ihm angefatzt, aber des „zu vielen Trinkens wegen" zu wenig Kraft besitzend, wurde derselbe von dem Wirthe in's „Kühle" befördert, während die Gemeinen in feinem Bette schlafen dursten. Nach einer Beschwerde Seitens des Wirthe? wurde dem „Herrn Unterofficier" vom Herrn Compagnie-Chef die Wahl zwischen Strafe oder Abbitte gestellt. Dorf-Gill, den 22. September 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Dorf-Gill I. A.: _ n, _ t Getraute. ®.en ®ept' Jacob Klinzelhöff-r, Bäcker dahier, des verstarb. Büraers und ?- tn böffer, erhtl. Sohn; und Johannette Christine Vogt, des Bürgers und Rentners, Jacob Vogt, -Hel. Tochter. 01 _ _ Getaufte. sn t. kCt1a17' ®,em Telegraphisten, Georg Hahn, jetzt tn Bonamcs, ein Sohn, Bernhard Hermann Berthold, geb. den 12. August. ' cm öo9n, em Eisenbahnarbeiter, Johann Gottfried Henze, eine Tochter, Elisabeth Johanne Margarethe Emilie, geb. den 24. Juli. w , Denselben. Dem Bürger und Messerschmied, Georg Schwan, eine Tockter Elisabeth Margarethe Katharine Henriette, geb. den 30. Jultz 0C1)t r' Denselben. Dem Kaufmann, Anton Fangmann, eine Tochter, Adele Auauste Hermine Karoltne Christine Helene, geb. den 28. August. 0 K Meter Fabrikarbeiter, Heinrich Heller, ein Sohn, Hermann Karl -ptici, ycu. Dtn i. öcpr. Ä"' 3°im" *WW“ M-„c m«,«.«;, W®"lg,®b"n®26n>U,rbd*"' ed“** dni T-cht-r. ta L. $rl'i,dd’ Literarisches. " , Tbiel's landwirthschaftliches Co n v er f at i onS-L eri c on » und 4. Verlag von Fr. Thiel in Straßburg. Den beiden Heften 1 unh 9 ® rx ollsemeln eine recht günstige Aufnahme gefunden baden, sind d'ie Hefte 3 und^4 gefolnt, und man darf nach dem Vorliegenden bereits das Ur bett abaeb^n hÄJ W-rk, wenn -s mit der Vielseitigkeit und Gründlichkeit, womst es begom n so tae£ w'rd, ein umfassendes Lehr- und Nachschlagebuch für die Landwirthschaft und die mb ihr verbundenen Zweige werden wird. Wichtigere Artikel sind mit nrnfepr ffirJnh i und Ausführlichkeit behandelt So findetman inßef 3“1**“ berühmten Afrika-Reisenden bis auf bte jünX Reiterforirf.f . «ufeer den 6-°or°phischen, geognostischen und kttmatischen^Verhältnisen^wird die Pflanzen- und Thierwelt und vor Allem der Ackerbau einaebcnd befnrnLn der Leier in kurzer Zeit einen genauen Ueberblick über bü9 gante innere nnh x.,6 & Beschaffenbeit des Landes, soweit dasselbe erforscht ist, erhält 9 obne nötbia », hnl™ fllRtt A' dicke Bände über einzeln- Theile Afrikas zu ^-n'AuchüberÄme^'enbältÄ ' vorliegende 4. Heft wichtige Mittheilungen, welche den besten Quellen entnom»^n .? ber 9,nlM"“c Ä Aörn- Bchflsbaua J--- Hard, Ä““' a,‘% i,, — (Aus der guten alten Zeit.) Einem Artikel, welchen im „Bär" Ferdinand Meyer über die im Märkischen Provinzial-Museum befindlichen Hinrichtungswcrkzeuge veröffentlicht, entnehmen wir den folgenden Abschnitt: Das älteste unserer Hinrichtungs- Werkzeuge ist das Spandauer Richtschwert aus dem Jahre 1334. Es ist ein Geschenk des dortigen Magistrats, und trägt auf der vorderen Seite die Inschrift: „Wenn Du in Tugend Dienste übest wohl, Dies Richtschwert Dir nicht treffen soll". Seine Länge einschließlich des Griffes, beträgt 1,20 M., die Breite der Klinge 6 Cm Enthauptungen mit dem Schwerte wurden in jener Zeit und auch später noch an Mördern, Brandstistern, Räubern, Friedensbrechern und allen Denen vollzogen, welche sich ber| Freiheitsberaubung, sowie des Ehebruchs schuldig gemacht hatten. Auch sollte jeder Hirte, welcher die Saat zum vierten Male mit den Schafen zur Unzeit behüten würde, ohne Gnade hingerichtct werden. Mit welcher furchtbaren Strenge die „wisen und cremigen" Raihmanen zu Berlin die Criminaljustiz vom Jahre 1391 bis zu deren Entziehung, 1440, handhabten, geht aus den stattgcfundenen 114 Executionen hervor, unter denen sich 22 Enthauptungen durch das Schwert befanden. Für jede dieser letzteren erhielt der Scharfrichter 5 Schillinge. Die Annahme und Vereidigung dessel den erfolgte übrigens erst nach abgelegter „Blutprobe" oder dem Meisterstück im Kopf- abschlagcn. Deshalb begab sich der „Jungmeister" — wenn er in jenen abergläubischen Zeiten nicht zu anderen vermeintlichen Hilfsmitteln griff, um seine Zaghaftigkeit zu überwinden — mit dem Schwert unierm Mantel in die Kirche, um durch ein Gebet sich zu stärken. Gleichwohl wirkten zuweilen mancherlei Umstände auf das Mißlingen der Hinrichtung ein, so daß der Scharfrichter von dem erregten Volke das Schlimmste zu gewärtigen hatte. Ein Beispiel läßt sich aus dem Jahre 1665 ansühren, als ein Schmied, Namens Sprenger, in Berlin wegen Diebstahls gehängt werden sollte, kurz vor der Execution aber zum Tode durch das Schwert begnadigt wurde. Der hierauf nicht vorbereitete Scharfrichter Gottfried hieb zweimal und schnitt erst beim dritten Male mit dem Schwert den Kopf herunter. Noch in einem Berliner Lehnsbriefe vom 28. August 1728 heißt es: der Pöbel solle den Scharfrichter wegen derartiger Fehler nicht mißhandeln — die Obrigkeit bestrafe ihn. Noch im 16. Jahrhundert mußte er, um von Andern erkannt zu werden, einen wcißgrauen Hut mit rother Binde, nach später erfolgter Ablegung desselben aber sein Schwert als Erkennungszeichen, im Arme tragen- Alles was er, neben dem Körper eines Selbstmörders siebend, mit diesem seinem Schwerte ringsum erreichen konnte, war in älterer Zeit sein Eigenthum. Das Berlinische Richtschwert 1,05 M- lang, 6 Cm. in der Klinge breit, trägt auf beiden Seiten die gleiche (incorrrcte) Inschrift: SOLE DEO GLORIA ohne Jahreszahl. Ein älteres, mit silbernem Griff, befand sich in der früheren Rüstkammer (dem heutigen Marstallgebäude) in der Breiten Straße. Vom Scharfrichter Coblentz bis auf den Enkel vererbt, diente dasselbe zu 196 Hinrichtungen, obgleich nach einem alten Brauche nicht mehr als deren einhundert mit jedem Schwerte vollzogen werden sollten. Für die Abnutzung desselben wurde nach jeder Execution 1 Thalcr gezahlt. — Die Hinrichtungen mit dem Schwerte erreichten in Berlin zu Anfang dieses Jahrhunderts ihr Ende. In einer Concession vom Jahre 1815 wird dem Scharfrichter nach jeder Hinrichtung mit dem Beile 1 Thlr. 15 Gr. für die Abnutzung desselben zugestchert, während er für die Vollziehung selbst 5 Thlr. erhielt. Die letzte öffentliche Hinrichtung mit dem Beil fand in Berlin 1839 an dem Mörder Gurlt statt, und zwar auf dem heutigen Gartenplatz, von wo am 5. Juli 1842 das Hofgericht entfernt wurde. — Der Berlinische Richtblock mit der Spur eines Beilhiebes 0,64 M hoch, enthält oben die Vertiefung für das festgeschnallte Haupt des hinter dem Block knieenden Delinquenten. Die Arme desselben wurden bei den Handgelenken an den beiden unteren Ringen befestigt, während zwei Gehilfen des Scharfrichters den Körper, im Augenblick des Todesstreiches. mit an den Füßen befestigten Stricken nach sick zogen. — Die Todesart des Räderns stand in frühester Zeit auf Brandstiftung mit Mord, auf Raub, Kirchen- und Frtedhofsdtebstahl, so wie auf Verrath. Diese Strafe wurde überhaupt nur an Männern Donnerstag den 28. September, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus die Hofraithe des Lorenz Formhals als: Flur Vsos 88 Meter Hofraithe auf dem Canzlciberg nochmals versteigert werden. Gießen, den 18. September 1876. (4847 Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Müller. -Nleti n)ir * Stiern qar ,,n 6, L, Auszug aus den Standesamtsrkgistkrn der Stadt Gießen. Vom 15. bis 22. Sept. 1876. Eheschließungen. Chrtstine^Vogt dD/.' """^Höffer, Bäckermeister dahier, mit Johannette Geborene. fr i SA' Richard, S- des Gr. Reallehrers Or. Otto Btndewald — 11 Gulina ®arl Christian, S- des Portefeulliers Carl Lony. — 10. Auauste T des Gustav Böcker. - 13. Mina Elisabeth-, T. des Schneiders^Georg Nahrgang°- 11 Johanna, eine unehel. T. von Auswärts. —*17. Magdalene ein unedel T nnn 9lnJ warts- - Johanna T- des Wirths Johann Karl Schmand! - PhiUpp S d i Maurers Philipp Lang. -19. Emma Anna. T. des Glaserarbeiters Valentin ^erdi — 18. Gottfried Heinrich Wendel Ferdinand, S. des Kanzlisten Gottfried Pf-iff-r. - 19. Rudolph, S. des Hauptkassirers Philipp Burger. — 14 Johannes Conrad h,» Mahners Christian Schmidt. - 11 Wilhelmine, T. des Bremsers Theodor Ortzch Gestorbene» Am 18. Sept. Der Commisstonär Elias Meier alt 55 _ iq aar&K 2i mark ■** •“>*■s&- Doujosen, und der Leichnam im Verschärfungsfalle auf das Rad w Th-rle der oberen Fläche war das Rad mit einem sckarien An einem Scharfrichter griff in die Speichen und 7cklug auf die Glie^mak5 d°!^ ^cn' zuerst, wenn die Hinrichtung „von unten herauf" erfolgte auf das Unke A l rechten Oberarm, dann auf den linken Oberarm und das rechte R n D ^l,b-en zermalmen hierauf die Brust. Bei dem Rädern „von oben berab-- V® ® “6- juerft zerstoßen, - doch ging in beiden Fällen gewöhnlich eine unDer™erfr» bre lung voraus- In dem vorerwähnten Zeitraum von 1391 bis 1448 erHRrn^ «rbF°^‘ die Todesstrafe des Räderns. Nach Wendtlandt's Aufzeichnunaen^^7 Personen 1748 bis 1801, in welchen Jahren die SeDörrerung öon 6000 b% an 29 stieg. 131 Todesvollstreckungen statt; unter ihnen 66 Enthauptungen burdi °P^< und nur eine mittelst des Rades. ^"lyauprungen durch das Schwert in plombirfen bebsebte 'in Giessen bei Herrn E König Oelms-F» tn der Äegenc, circa 2 Utende Hofr fit» 100 Mor i nd Wiesen bin । «»der Hand;u in} wollen Li I ii mit mir bei । Christ.] i H Säcfe Derfauft l .. Heinrich P tyfaisbrunnen, '■Wer Mühl- u. fe Kesselbrunne: i Kränchesbrur - lachmger, .FmiriMaller Nl Homburger Elisabi Hunyadi-Janos-Bit upfieh/t in stets fri Dienstag den 26. September, Nachmittags 2 Uhr, werden in der Wohnung des Herrn Gustav Tollin im Hause der Herren Mettenheimer & Schultheis am Kreuz dahier nachstehend verzeichnete sehr gut erhaltene Möbel und Waaren wegen Aufgabk des Geschäfts freiwillig gegen Baarzahlung versteigert: ein vollständiges Bett, 1 Spiegelschrank, Spiegel, 1 Wasch- und 1 Betttisch mit Marmorplatten, 1 ovaler Tisch, 1 Korbsopha, 1 Kleider- und 1 Küchenschrank, Stühle,silberneLeuchter, lOelge- mälde, Porcellaingeschirr, Briefpapier, Briefcouverts, Düten, und sonstige Schreibmaterialien. Gießen, den 22. Sept. 1876. In Auftrag: (4921 M. P t lger. Versteigerung. Montag den 25. September, Nachmittags 2 Uhr, läßt der Unterzeichnete in seiner Wohnung nachstehende Gerätbschaften gegen gleich baare Zahlung versteigern: Eine Chaise, 1 Wagen, 2 gut erhaltene Chaisen- und 2 Wagengeschirre, 1 einspännigen Sattel und mehrere Hintergeschirre sowie Frauen-Kl-ider, Stiümpfe, Bettwerk, Weißzeug, Tische, Stühle, Kommode, Schranke u. s. w. (4883 Friedrich Lampus, S-lt-rsweg Obstv-rst-igerung. Montag den 25. d. Mts, von Morgens 9 Uhr an, 2 oll das hiesige G-meinde-Obst, bestehend in A-pf-ln und Birnen, auf Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist an der Walkmühle. Heuchelheim, den 21. September 1876. Großherzogl. Bürgermeisterei Heuchelheim. Jung. (4899 Besondere Bekanntmachung. Städtische Wafferleitnng betr. Das Wasser der Stadtbach bleibt vom nächsten Montag an 2 Tage lang abgesperrt. Gießen, den 23. September 1876. (4947 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. B r a m m. Einträge in das Firmenregister Groß- herzoglichen Landgerichts Lick- Johann Karl Vogt VII. von Lich betreibt seit dem 1. Januar 1876 Handel mit Specereien, Kurzwaaren, Farbwaaren und Porzellan im Kleinen, unter der Firma: Karl Vogt VII. Isaak Mendelsohn von Lich betreibt seit dem Jahr 1875 Handel mit altem Eisen, Lumpen und Knochen, sowie mit Kurzwaaren im Kleinen, unter der Firma: Isaak Mendelsohn. — Er hat seiner Ehefrau, Tbekla, geb. Fürth, Procura ertheilt. Stephan Hillenbrand zu Lich betreibt seit dem 1. Juni l. I. Steinkohlen-, Frucht- und Kartoffel-Handel im Kleinen, unter der Firma: St. Hillenbrand, v Hinrich Bechtel zu Birklar betreibt daselbst fett dem 23. Februar l. I. Wein- und Branntweinhandel im Kleinen, unter der Firma: Heinrich Bechtel. Lich, den 22. September 1876. (4926 Großherzogliches Landgericht Lich. Weyer. Docter «fc K atz [H. 648a.l 619) von M. 9 an, M. 26 an. von Jei M. 2.75 an. von Hartglas bei Ein Paar starke Lederpantoffeln mit Absatz (4565 M. 4 an von M Gie^kl Ein Paar starke Schaftstiefel von M. 7.50 an. mit 3o6anntt; sowie (4922 u. Weinbr., 4920) JT. Ch. 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Die neuesten politischen Nachrichten aus Nah und Fern orote alle wichtigen Begebenheiten des Handels, der Industrie und Landwirth- fcfyaft bringen wir mit der größten Raschheit und möglichsten Ausführlichkeit. 7^'rch Erzählungen von anerkannten Autoren wird unfern Lesern eine angenehme und unterhaltende Lectüre geboten. ... ^rgan der Turnvereine des Bezirks Hessen sind alle dahin einschlagenden Nachrichten in dem Blatte enthalten. D°r vierteljährliche Pränumerationspreis für Butzbach und dessen Um- geflenb betragt 1 Mark 25 Pfg. Durch die Post frei ins Haus bezogen 1 Mark ot) Pfg. Inserate finden anerkannt die weiteste Verbreitung, wir berechnen die Hctne Zeile oder deren Raum mit 10 Pfg. und bewilligen bei mehrmaliger Jnseration hohen Rabatt. ®te Ausgabe erfolgt: Dienstag, Donnerstag und Samstag. Butzbach, im September 1876. ___________Die Expedition. Heinrich Förster, Orgelbauer und Instrumentenmacher in Lich. am Seltersweg in Gießen, empfehlen Schuhwaaren in solid gearbei teter Waare zu nachstehend billigen Preisen: Für Herren, Ein Paar starke doppelsohlige Zugstiefel von 2—15 Jahren Anzüge in verschiedenen guten Qualitäten, ebenso Paletots K. Docter A* Hatz, Bekleidungs-Magazin für Herren und Knaben, 7) am Seltersweg. Arbeitsversteigerung zu Heuchelheim. Dienstag den 26. September, Nachmittags 4 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Heuchelheim nachstehende Bauarbeiten öffentlich in Accord gegeben werden, als: 1) Zimmerarbeit, veranschlagt zu 200 Mk. 2) Spalierarbeit, „ ,, 81 ,, Gießen, den 23. September 1876. I A.: Körner, 4937) Bezirksbauausseher. Am 28. d. Mts-, Nachmittags von 2 Uhr ab, sollen die Karpfen aus^dem Teiche zu Reiskirchen an Ort und Stelle öffentlich versteigert werden. (4916 Groß-Rechtenbach, den 20. 'Septbr. 1876 Das Bürgermeister-Amt- Hardt. (2155 Emil Fischbach. Fertige Regenmäntel, Regenmantelstoffe, empfiehlt _____________________«J. Ch. Retter. Sorten Harmonikas, Geigen und Geigeneffekten, Signalhörner und Huppen für Feuerwehr und zervereine re., find zu haben unter Garantie und zu den Preisen bei m M. 7.50 an. (Sin Paar vorzügliche Stramin-Pantoffeln mit Lederkappe und Ledersohlen von L , Ol M. 2.25 an. Starke Lederpantoffeln mit Absatz von I M. 3 an. Ebenso große Auswahl in Kinderschuhen und Stiefeln zum Schnüren und Knüpfen, Arbeitsschuhen nnd Stiefeln, $u außergewöhnlich billigen Preisen hier nächst^ gut trMj ^egeu Ach'' empfehlen wir zu den billigsten Preisen: Buckskin-Anzüge (Rock, Hose und Weste) von M. 24 Rating Winterüberzieher, durchaus mit feinem Zanella gefüttert . ... „ Double Ueberzieher......„ Rein wollene Buckskin Hosen, gute Qualität, neuestes Fayon ...... „ Ein Posten schwere Winter-Hosen . . „ Schlafröcke zu billigsten Preisen rc. rc. Extra grosse moffeiie fiemöen, Unterjacken, Unterhosen und Herrrden- Flanelle, empfiehlt billigst ^784)_____ Awg. Ilaubach. 4851) Eine Partie gut erhaltener Fenster, sowie zwei Oefen für Steinkohlen- brand, werde?! billig abgegeben bei «3 inß er & Schmidt. Marinirte Häringe empfiehlt (4658 Emil Fischbach, 4664) Vier möblirte Zimmer, seither von Einj.-Freiwilligen bewohnt, sind per 1. October zu vermiethen. ________F r- Feidel, Frankfurter Hof. Cylinder, Milchsaugsta sehen und Wafserstaschen in T Meine in der Neustadt gelegene, circa 2200 Klftr. baitende Hofraithe und circa 100 Morgen Acker «nd Wiesen bin ich Willens aus der Hand zu verkaufen, «nd wollen Lusttragende sich mit mir benehmen. 1928) Christ. Uiber Ww. ' * 4929) Säcke verkauft billig _______Heinrich Plank, Bäcker. Apollinarisbrunnen, Carlsbader Mühl- u. 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Güßen, bi Eben Köln ©an, Fran den, Vorstand einreichen zu wollen. 4933) Fatzons, empfiehlt 4935) s r»! a V2 Dutzend. Nichtconvenirendes nehme gegen Rückerstattung des tragS, abzüglich Porto, retour. 2. A 3. Ire, 4. Brei ca. If Einen respect. Vertreter für Giessen und nächste Städte suchen Wedekind’s Kornbranntwein-Brennerei, Vorkommnisse besprochen. Ueber die Verhandlungen des deutschen RcichM bes Hess. Landtags und der Landessynode wird auf das rascheste und genM referirt, ebenso über die wichtigeren Verhandlungen anderer deutscher und rnp deutscher Körperschaften. Die Telegramme können bei dem zweimaligen Erschm' mit besonderer Raschheit mitgetheilt werden. Die Börsenverhältnisie erfebti 4949) Der mittlere Stock und ein ufe blirtes Zimmer ist zu vermiethen und i gleich zu bezieben. Aus den europäischen Hauptstädten bringt sie OriginalcorresponbuE- Durch politische Tagesübersichten, Leitartikel u. s. w. werden alle wichtigen Da ich, um die Waaren nicht zu vertheuern, principiell nicht reisen lasse, bitte ich die verehrt. Wiederverkäufer, mich mit ihrem werthen Besuche zu beehren, um von meinen billigen Preisen Einsicht zu nehmen. Probesendungen per Nachnahme nicht unter in der Kegelbahn des Herrn Feidel (Pöschel). Ansang 8V2 Uhr. Gleichzeitig bittet man Ab- und Anmeldungen balvgefälligst bei Siegfried Elsas, Franksurt a. ÄR., Fahrgasse 116. gegründet jtfordlmuNeiB anno 1990 u. Wedehind^ iVIählBtein-Bräehe 11. -Fabrik.» Bashliks, Damentücher tn Wolle und Seide, Kapuzen für Kinder in allen Größen und 20 - 20 \ 5 83 / L Thüringer J£unstfäröerei, Wingssek Aufträge vermitteln unentgeldssch Darmstädter Zeitung ergebenst ein. Die „Darmstädter Zeitung" erscheint täglich in einer doppelten Aut Die Berwent MitW, für welches ' Um das Pul Gießen, a in Regenmänteln, Jacken, Paletots H. sind für bevorstehende Saison in reichhaltiger Auswahl eingetroffen, weßhalb wir solche unseren werthen Abnehmern zu uutzer- gewöhnlich billigen Preisen empfehlen. Docter mcheiipolltlschen | zm Abdi i ^'erschienenen, i * senden Artikel iius SDatmflabi 'N"be Bkm-lknne __________ _______ Die beschrw 4948) Zwei möblwte Zimmer zu ii nachungen) bezüglich " ond, auch Westphällscher Hof. Sonntag 2L. September: Tanzbesusiigiing daß sich dersii- ^ c'e An "MM"M,e Ä' d'Z'L ' toi|d)t üb } gezoaett-. biblioihek werden kostenfrei als Beilage ausgegeben. w Die „Darmstädter Zeitung" kostet in Darmstadt vierteljährlich 3 MlE ’ fe(, 25 Pf., mit Bringerlohn 4 Mark, bei den Postaustalte:,, incl. des Posters- ^ge des Q/ schlags 3 Mark 75 Pf. pro Vierteljahr, excl. Bestellgebühr. Z |.St, u,n ■ Dl,n' Hinsichtlich des Allgemeinen Anzeigers bemerken wir, 1 zufolge der sehr starken Auflage, der Verbreitung der „Darmstädter Zeims , oe] in allen Gemeinden des Großherzogthums und des Umstands, daß sie Mt tytet Organ für die Bekanntmachungen aller öffentlichen Behörden dient, vorzm!' in.» weise für Veröffentlichungen eignet, welche mau zur Keuntniß des ganzen Si^il zu bringen wünscht. Die Einrückungs-Gebühren betragen für den Raum da fünfspaltigen Petitzeile 15 Pfennige, für Local-Anzeigen 12 Pfennige, u* finden Inserate sowohl in dem ersten wie in dem zweiten Blatte Befördermj- Mrk. 25 „ 30 M Kermielyungen. 3345) In unserem Hinterhause ist ein Logis von 4 Zimmern rc. zu vermiethen und per 15. September beziehbar. ________________Flick & Kröll. 4869 Ein Familienlogis tn dem früheren H och'schen Hause, Löwengasse C. 150, zu vermiethen. 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