MV« Donnerstag, den 24. August Artige - mH Mt*tt fit it« Kreis «ich, Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brinaerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich S Mark W Pf- W m möbltrtes jimmn j. reltriswe« 50. Ilugust: nn 5- Staubt. . lUrt Micr mehr gibt, während jeder beliebige Halunke und Landstreicher gegen ein Q vVjrj-L- bm nicht gefallendes Urtheil appeüiren kann. Preßvergehen gehören, zumal m in land statt. Tiiczar. - W 1 ??i Der Kaiserliche Ober-Postdirector. D e i n i n g e r. ■Jnbeil au sprechen, die aber trotzdem, nach einer Fiction des Gesetzes, für un- ;eblbar gelten und gegen deren Wahrspruch es keine Appellation an andere Erscheint täglich mit Ausnahme bei MontagS. Expeditionr Schulstraße, Rt. 8. Nr. 18. nach ameriv Berlin, 22. Aug. Die Justiz-Commission des Reichstages hat be- nimitlich beschlossen, die Preßvergehen und Verbrechen den Schwurgerichten überweisen, und es wird viese Frage in der bevorstehenden Reichstags-Session Entscheidung kommen. In einzelnen Staaten, so in Bayern und Baden, i,sieht die Einrichtung bereits, während sie in Preußen durch das Gesetz vom j. März 1854 wieder abgeschafft wurde, seitdem aber eine lieberale Forderung lieb. Nicht uniutereffant ist nun, wie sich soeben das clericale „Bayrische \ .ZMland" über die Einrichtung ausspricht: „Nach den Erfahrungen, die damit 1 Bayern gemacht worden sind, ist es weder im Interesse der Presse noch der j Misprechung, bezw. Gerechtigkeit wünschenswerth und empfehlenswerth, daß Ur Vreßveraehen von Geschworenengerichten abgeurtheilt werde, denen nicht eilen — von allem Anderen zu schweigen - sogar die nothige geistige ff. Znf.-ReztS. 9lt wgung abgeht, ein vor dem Forum be^ rc. iU J| ®fPtemb« beziehb^fs —____Flict &i f Misch bewegten Zeiten, vor rechtsgelehrte Richter, deren „Unabhängigkeit" ja )*ii Niemandem anzuzweifeln ist, und zwar im Interesse der Gerechtigkeit, «mäßiger Rechtsprechung und selbst des öffentlichen Rechts. Wenn Bismark tarn verhilft, so wird von uns wenigstens nichts dagegen eingewandt. 6rrr Sigl hat allerdings mit den münchener Geschworenen wiederholt recht bittere Erfahrungen machen müssen; interessant aber wäre es doch, zu erfahren, * etwa die preußischen Ultramontanen, welche ja für allgemeines und directes Wahlrecht, sowie für andere schöne Dinge schwärmen, dieser Ansicht ihrerseits anzeigte, antworteten mit lakonischem Kopfschütteln, und als man die Sache dem neuen PlatzcomMandanten anzeigte, soll dieser höchst verwundert gesagt haben, er wisse von keinem Verwundeten. In Wirkichkeit soll er dem ihn sagenden Tscherkessenmajor, was mit den blessirten Serben zu geschehen habe, ruhig geantwortet haben: „Wir brauchen sie Nicht", und diese edle Antwort mit viel bedeutendem Augenzwinkern begleitet haben, worauf Mirza Bey me Abtheilung seiner Leute durch eine Hinterthüre in das Spital geführt habe. Binnen wenigen Minuten wurde den Unglücklichen der Garaus gemacht. Die Leichen sollen bis Nachts im Spitale liegen bleiben, dann aber durch zwanzig indeß acquirirte Bulgarenwägen außerhalb der Stadt gefüllt unb in einer der Saiczar im Norden umgebenden Schluchten untergebracht werden. Dies erzählt man ganz offen und ungescheut in der Stadt und einer der höheren Offiziere, den ich darüber interpellirte, hatte den Muth, mir ms Gesicht zu sagen, daß es unwahr sei, daß man verwundete Serben in Saiczar voraefunden hätte, mir, der ich Gelegenheit hatte, dieselben zu Sceletten abge- maaert, in langen Reihen von unreinlichen Betten hingelagert zu sehen. Wien, 19. August. Dem „Pesther Lloyd" geht aus Ragusa die Meldung zu, daß die Türken mit großer Macht gegen die Grenze Montenegros vordringen, weshalb Fürst Nikita die Herzegowina verlaffen habe und nach Montenegro zurückgekehrt sei. Sein Schwiegervater, Peter Vukotic, blieb m der Herzegowina zurück, um Mukhtar Pascha in Schach zu halten. Wien, 21. August. Der „Polit. Corresp." wird von angeblich durch- aus acmbitirter ©eite aus Belgrad vom 21. August gemeldet: Gestern sind Seitens der diplomüttschen Agenten Englands, Frankreichs unb Italiens einerseits und von Seiten der drei nordischen Großmächte andererseits an die »bische Regierung Eröffnungen gelangt, welcke fich auf die eventuelle Anbah- nung von Friedens-Verhandlungen beziehen. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß die Großmächte den Moment sür gekommen erachteten, der serbischen Regierung bemerklich zu machen, daß ihr Appell an die guten Dienste der Großmächte behufs Herbeiführung des Friedens nicht unberücksichtigt bleiben würde. Rtsttc soll die gemachten Eröffnungen im Namen der serbischen Regierung nut Dank entgegengenommen und zugleich versprochen haben, dieselben in ernsteste Erwägung zu ziehen. Für die Aussicht, daß diese Erwägung kaum mit einem negativen Ergebniß endigen dürfte, spricht der Umstand, daß die Pforte gewisse erst kürzlich für eventuelle Friedens-Verhandlungen mit Serbien officiös aufgestellte Bedingungen in Folge von nachhaltigen Einwirkungen Seitens Einer Großmacht jetzt wesentlich zu modificiren bereit sein soll. Schon jetzt hält mau dafür, daß die eventuellen gemilderten Friedens-Bedingungen der Pforte sich auf Leistung von Kriegs-Entschädigung ^uud Garantieeu gegen künftige Friedensstörungen durch Serbien beschränken dürften. . Triest, 19. August. Es verlautet das Gerücht, daß in Retimo auf Caudia ein Aufruhr ausgebrochen sei. Es herrsche große Aufregung auf bet Insel unb es finde eine starke Bewegung für eine Vereinigung mit Griechen- rtben unb bis Nov^l _^eun, Wallthochäl ‘,c»WO2dctv| * KrcmLreich. Paris, 19. August. Der Marine-Capitän Grimal. welcher eine Zeit lang Regierungs-Commiffar bei dem dritten Kriegsgericht in Versailles war, das die Untersuchung gegen die Mitglieder der Commune führte, wurde zu fünf Jahren Gesänguiß unb zehnjährigem Verlust seiner bürgerlichen Rech^ verurtheilt. Früher schon breimal wegen unehrlicher Hanblungen disciplinarifch bestraft, hatte Grimal dennoch die Stelle eines öffentlichen Anklägers erhalten. Als solcher unterschlug er wichtige Papiere und benutzte dieselben nach seiner Absetzung zu Artikeln für die bonapartistischen Blätter. Daris, 21. August. Bei einem gestern zu Domfrsnt stattgehabten Bankett erklärte der Minister des Innern, Mareöre, die Republik werde Frankreich die Ruhe geben, welche daffelbe wünsche; die Republik bedrohe keineswegs Eigenthum und Religion. Nach des Ministers Wunsche solle die Negierung die Staatsbürger lehren, sich ohne Regierung zu behelfen. Die soeiale Frage werde gleich anderen Problemen durch die Freiheit gelöst werden. Die Republik sei fest begründet; die Rechtschaffenheit und Geradheit Mae Mahou's seien ihre Bürgschaft und Stütze und zugleich ein Beispiel für Alle. Bekanntmachung. Zu Lich und Echzell werden am 1. September d. Js. Telegraphen-Anstalteu mit beschränktem Tagesdienst (vergl. § 4 der Telegraphen-Ordnunz Pr d«s Deutsche Reich) eröffnet. Darmstadt, den 18. August 1876. 1 °°« >■ Sujuft: -JLllMltt.i-P Wie« 18. Aug. Die Ermordung der S-rbffcheu Verwundeten in rr N Wien. Tabl." schreibt über bas gräß- Der Corresponbent „ 0^ fcur$IÄUft eine furchtbare Ldt.°'^an°flüstert .taantar Ä !' 4 ih^m^lbzuge 'zurückgelassen h^ten um^bringeu und diese 6,1 . <>°ndthat soll diesen Vormittag vollzogen worden n, . >' ■ t Hilferuf und herzzerreißendes Jammergeschrei, m . di „ und Scheltworten, vernommen haben. Dte Wachen, Denen mau , nct W»**? „I. 7. 5cptb:; - F 5apilt%g | ßwiidjenbes11 ä uS*- «SM' I , gegen Wffi : 5-^ (grt^ i 61» "Li»: in: % ftÄkJ alW „wi* llmi nebst Zugehör j:. I anlelhen. ^wei ineinanbergebmTt ’NÖHirt, mit Gartni^' ^mthkmLit. z. -irrt <\X\ Berlin, 22. August. Der „Reichs-Anz." schreibt: „Nachrichten aus :!Wsreu zufolge fmb bie General-Gouverneure unb Gouverneure ber chinefischen ^ßenprovinzen neuerdings wieber angewiesen worben, der Unterdrückung der Seeräuberei ihre besondere Aufmerksämkeit zuzuwenben unb workommenben Falls iöjcit die nöthigen Maßregeln zur Verfolgung der Räuber durch die ihnen zur Fasüaung stehenden Kriegsschiffe zu veranlassen. Es läßt sich nicht verkennen, chinesischen Behörden namentlich während der letzten Jahre in dieser totung recht thätig gewesen sind; die früher so häufigen Klagen der an der '^lfffahrt in den chinesischen Gewäffern Betheiligten über Belästigung durch Seeräuber haben in der letzten Zeit fast ganz aufgehört. Hoffentlich werden iii neuerdings von Peking ergangenen Weisungen dazu beitragen, den Eifer der Stoben nicht erkalten zu lassen." - Die rumänische Regierung hat dte Vor- lünft nach welcher von jedem nach Rumänien emtretenden Ausländer die Äuf- vckmg einer bestimmten Geldsumme zu verlangen war, anfgehoben. Stuttgart, 20. August. Für den Empfang des Deutschen Kaisers bt Vorbeieitungen sür den 21. September getroffen. Derselbe wird hier, von tzmkfurt kommend, Nachmittags erwartet. Auf den 22. September ist Parade M königlich württembergischen Armee-Corps bei Ludwigsburg und auf den « Sevtember Corps-Manöver anberaumt. Von hier aus wird sich der Kaiser i-in Karlsruhe nach Weißenburg begeben, dort den elsässischen Cavallerie- ltisionsübungen unter General v. Witzendorf beiwohnen die Schlachtfelder «, Weißenburg und Wörth besichtigen und, so weit bis jetzt bekannt am !!. September hierher zurückkehren, wo für den 28. September ein Volksfest in Aussicht genommen ist la. genommen; Qd Uelgieu. Amerika. Mtwyorl, 18. Aus- beiten hier ungtfommen. Vermischte-. Üliiketen, besonders aber jir 17. Aug. Heute Nacht verschied in Bensheim General du \ p f f i f /4< p p gelingen, und erreichte er kein anderes Resultat, als daß er die christlichen Dörfer auf türkischem und serbischem Gebiete in Brand steckte, was eine von der Operation nicht gebotene vollständig unnütze Barbarei ist. Die türkische Nachricht über einen Kampf bei Negotin ist erfunden. Belgrad, 22. August. (Amtliche Meldung.) Die serbische Armee, unter dem Commaudo von Horvatovic's, hat gestern Knjasevatz wieder eingenommen und Tressibaba besetzt. Cettinje, 21. August, Abends. Vorgestern haben die Montenegriner unter Marco Miljanoff die Türken in Selistic angegriffen, dieses Dorf erobert und 45 Albanesen zu Gefangenen gemacht. Türkei. Konstantinopel. Unter dem Titel: „Welche Haltung soll der Gerechtigkeit und dem Rechte gemäß die Pforte bezüglich Serbiens beobachten?" veröffentlicht das in türkischer Sprache in Konstantinopel erscheinende Journal „Jttihad" einen Artikel, von welchem es selbst sagt, daß er keine persönliche Meinung, sondern diejenige aller intelligenten Classen der türkischen Nation und daher auch der türkischen Regierung selbst ausdrücke. Danach gäbe es nur zwei Arten der Lösung für die Frage: Umwandlung Serbiens in ein Dilajet oder, wenn die serbische Nation die Gnade des Siegers ansucht, die Wiederherstellung des alten Systems der Wojwoden- Regierung. Konstantinopel, 21. August. Der Secretär der britischen Botschaft Baring ist aus Bulgarien, wohin er sich behufs Untersuchung der von den Türken verübten Grausamkeiten begeben hatte, wieder hier eingetroffen. Der britische Militär-Attache, General Kembell, ist nach dem türkischen Haupt- Quartier zu Nisch abgereist. Der britische Admiral Drummond ist nach der Flotten-Station in der Besika-Bay zurückgekehrt. Risch, 20. August. (Amtliche Meldung.) Die Türken haben den im Gebirge bei Alexinatz concentrirten serbischen Truppen eine gänzliche Niederlage im vergangenen Jahre in Acapulco ausgeübten Mordattentate, ferner die vor l 9 einem Monat stattaefundene Mikbnndlnnn Hnoä nrnttft.nnHf*»» in 'a,ai^ e^em gM«; im Auslände eine güirfhat * unb finb in 6* " * "■ g etibonm in ^obt6n H1UI Dollar, 21. Aug. Vsn dem Wunsche beseelt, in unserem Orte ein gemeinnützig Institut zu gründen, vereinigten sich vor einiger Zeit 65 junge Männer zur Grünlm: einer freiwilligen Feuerwehr, lieber den Werth eines solchen Instituts » streiten, trotzdem gewisse Le ute in unserem Orte dagegen agiren un) die Sache ins Lächerliche zu ziehen suchen, hieße Wasser in den Rhein traßii Hal man doch in den letzten Tagen, bei den so oft oorgekommenen Bränden, da uquuuas uu« ,u Werth einer disciplmirten Feuerwehr so enorm gefühlt und anerkannt. Unser hc^ Harburg im Mage bet ' löblicher Gemeindevorstand mit dem Herrn Bürgermeister an der Spitze, der ben Institute sehr wohl gesinnt ist, hat in liberalster Weise 150 Mark dem jungen Infi, tute zur Verfügung gestellt, damit die nothwendigsten Anschaffungen bestritten werd-, können und ist zu erwarten, daß bei fortschreitender Entwickelung auch weitere namhaii«! Beträge bewilligt werden. Was kann^es für eme^Gemeinde schöneres geben, als tu , Mllv ü m..c ..._v -jci vorkommendem Unglif i'teformlrten ffirdie fiuibeiienS . '• Lollar hat es seit Menschengedenken nicht p > Heppe beffifie ßirtbt bräunt. Das Unglück kommt schnell und wehe dem Orte, der es versäumt hat, fil iittW« titin athet ^.demselben zu schützen. Wir werden gelegentlich über das weitere Gedeihen bi hformen, vom Slfafaftn Iffes««« hffinerarbeit " ’ m°'h""rheit. " ' b,n IdS** I Die hiesigen Müller- und Bäckermeister sandten heute einen Wagen mit Brod, ®^btmnik und wnsiigen Lebensmitteln nach der Unglücksstätte. (Schl. Pr.) M^d D ben % Groß-Gerau, 19. Aug. Gestern Nachmittag im Walde zwischen Langen nü ’! ■ ' — - - ■ , da ™<“i |‘”er» ?S " •NL n I ft16 »i'V*« 8,1 tzr?>'sü Rom, 19. August. Allgemein entrüstet ist man, daß der Justiz-Minister Mexico, 18. August. Ueber die Ermordung zweier Deutschen 'm, Mancini den König die Begnadigung eines camorristischen Mörders aus dem Staate Guerrero meldet die „Deutsche Wacht" : Am 24. Mai sind tu dcm Jahre 1860, Namens Mata, unterzeichnen ließ, welcher damals einen sehr ge- Bergwerke Guadalupe (Staat Guerrero) zwei Deutsche Namens @u ftav achteten und allgemein beliebten Polizei-Jnspector in Neapel ermordete und zu I- Nolte und Moriz Rochel, dann D. Francisco Dominguez und noch ein Belebenslänglicher Zwangsarbeit im Bagno von Genua verurtheilt wurde. In wohuer von Acapulco durch Empörer des genannten Staates grausam ermorvet Calabrien und drei Bezirken Siziliens sind Räuberbanden, die man schon längst worden. Diese Unglücklichen waren in der öffentlichen Meinung als sehr tdä- vernichtet glaubte, wieder aufgetaucht unb neue Banden haben sich gebildet. — tige, unternehmende und allgemein geachtete Männer geschätzt, welche weieut- Jm Vatican befaßt man sich angelegentlich mit dem Programm der neuen con- lich zur Entwickelung des so ausgiebigen Minenwesens im Staate Guerra, servativen Partei in Deutschland und wünscht ihr den besten Erfolg. — Bei beitrugen; der Verlust derselben ist in diesem Sinne für den genannten Sual Ou«- der hiesigen deutschen Botschaft sind bedeutende Veränderungen vorgegangen, und die Nation überhaupt tief zu beklagen. Noch sind uns die Einzelheilei! MeNindvieh weit Seit dem Abgänge des Fürsten v. Lynar ist fast das gesammte Personal geän- unb die Veranlassung zu dieser entsetzlichen Greuelthat nicht zur Genüge dr- Lsndon. Wieder dert worden. Selbst der Kanzler v. Brandes wurde nach dem Haag versetzt, kannt, aber so viel ist sicher, daß das fanatische Pfaffengesindel seine nuib «ne fürchterliche M M Als erster Secretär fungirt jetzt Baron Derenthal. (Polit. Corresp.) k^arin gehabt. Solche Vorfälle in Verbindung mit dem auf die Protestanten Hunderte von Pmonen _ r . im vergangenen Jahre in Acapulco auggeübten Mordattentate, ferner die vor viele uure^, U«gLaU0. einem Monat stattgefundene Mißhandlung eines protestantischen Missionärs in Loudon, 21. August. „Reuter's Bureau" meldet aus Belgrad vom Queretaro werden sicherlich nicht dazu beitragen, i«. ^uo.'unuc gun™ 21. August, daß daselbst Gerüchte von dem bevorstehenden Abschluffe eines Meinung über unsere Zustände in der Republik aufkommen zu lasten, und btt Waffenstillstandes umliefen. General Alimpics soll den Fürsten Milan um die um so weniger, als die gesetzlich gebotene strenge Untersuchung dieser Vorsällr Ermächtigung ersucht haben, die Offensive wieder zu ergreifen; der Fürst habe gewöhnlich von der Regierung ad acta gelegt wurde und, wie es anjunehnim aber diese Ermächtigung nicht ertheilt. ist, mit Stillschweigen übergangen werden soll. rothen Kreuzes instruirt habe. Petersburg, 21. August. Der Kaiser wird sich Ende dieses Monats nach Warschau begeben. Die Organisation von Hülss Comitös für Serbien zur Un,-rstübung der Sermunbeten® unb oon hau« unb Hof mtmbeuen Mcht- m^R^7und S^h-tt°b finge gewinnt jetzt auch in den Provinzen Rußlands die weiteste Ausdehnung, bauen kann Sage man ja nicht: f' " " Bisher hatten vorzugsweise Petersburg und Moskau beigesteuert, nunmehr bräunt. ' x r"' ~ gehen auch aus den übrigen Lanoestheilen zahlreiche Unterstützungen ein, beglei- cvbne-n ^richten ' v tet von Zuschriften, welche bi- Stimmung aulählich der von ben Türken gegen D-rmst.dt, 17.' „cllovcllll ^llclul die Christen verübten Grausamkeiten als eine sehr erregte fchubern. Betreffs Wachter, der letzte hessische Kriegsminister. Der Verblichene, welcher sich no) der Verletzung des rothen Kreuzes durch die Türken erwartet man hi.er, daß bis in die letzten Tage einer seltenen Geistesfrische erfreute, focht schon 1809 ii: di- Vertreter der Mächte in Konstantinopel bestimmte Aufklärung Seitens der Auge -inbübt-. Er war ein braoer Soldat und -in Ehr-NMN Pforte darüber herbeiführen «erden, wie weit di- Unterschrift derselben unter ^%be68£f^^rr8uÄo^^U?n85 Adlerorden 2. KI. mit Schwertern, das Ritterkreuz 1. Kl. des k. österr. Ordens br eisernen Krone, hohe russische und viele sonstige Orden) schmückten den Verstorbein Serbien« welcher auch zweiter Inhaber oes IV. Großh. Infanterie-Regiments war. (Sein L -7- , , . o - k denken wird in Hessens Geschichte fortleben. Gestern wurde den ganzen Tag in der um» Darmstadt, 17. Aug Die größeren Truppenübungen der Großherzszlß Man glaubt, die Gefechte seien für Serbien Hessischen (25.) Division werden in diesem Herbst in folgender Art abgehalten roerba: Vom 6.-8. September finden Detachementsübungen der combinirten Brigaden fil# HffiHpn wird bpriifitet • Die Konsian- und zwar wird die 49. Brigade unter dem Befehl deS Herrn Generalmajors o« . r cc IT Q- r - iE" Förster bei Nieder-Modau, die 50. Brigade unter dem Herrn General-Major v. W« tinopeler osficiellen Telegramme vom 20. August sind unrichtig. Der Uedergang bet Rimbach ihre Hebungen beginnen. Mit dem 9. September wird die aanze Dkiliii über die Morawa fand in Mramor, aber auf türkischem Gebiete, statt. Die zusammengezogen werden, um in der Gegend zwischen Lindenfels unb Ober-RauW! türkische Armee, die am ersten Tage vollständig zurückgeschlagen worden, rückte zu manöoeriren. Diese Uebungen werden volle 8 Tage, also bis incl. den 16. am zweiten Tage bis nahe an die serbische Grenze vor, wurde jedoch heute R^serven^g"en^vtrd"^ *** Rückmarsch in die betr. Garnisonen und die Entlassunk ba Morgen von ben S-rb-n angegriffen unb neuerbings zurückgeworsen. Nach- Mainz, M Aug. Das diesjährige Programm zur hiesigen S-dansei-r ik » mittags ergriffen die Türken abermals die Offensive, jedoch wieder ohne Erfolg, gender Maßen festgesetzt: 1. September Abends 81/: Uhr Beleuchtung der Ungeachtet dreitägiger Kämpfe und obwohl der Feind 40,000 Mann stark war, 3- September Morgens 9V2 Uhr FestgotteSdienst in der evangelischen Kirche; 1O',: W 'bm nicht einmal die Annäherung an bie Befestigungswerke von Alexinatz /Ä Concert in der Neuen Anlage; 8 Uhr Festbankett in ben Sälen der Neuen älnloA woran sich die Militär- und Civilbehörden beteiligen werden. — Zu dem Brande in der Fruchthalle erfährt der „N Mainzer An-.- noch ic| träglich: daß neben der hiesigen Feuerwehr, die rasch zur Stelle mar und midr ak- beitete, sich noch besonders die Feuerwehr oon Eistet, Zahlbach, Bretzenheim unt M Hessischen Ludwigsbahn auSzeichneten. Ganz besonderes Lob verdienen aber dir Si ftuiigen der hiesigen Garnison, die sehr rasch am Platze war und deren Emgreif-vii vornehmlich zu danken ist, daß das Feuer nicht weitere Dimensionen annahm- Eft diesen braven Soldaten! Leider wurde durch Herabfallen eines Balkens ein Söm steinfeger schwer verletzt und mußte derselbe in einem Tragkorb ins Hospital oertro# werden. Ebenso wurde ein Casteler Feuerwehrmann leicht verletzt. — Unsere ftfl» ausgesprochene Meinung bezüglich des Saalbaues scheint festen Boden zu gewiivi Man spricht bereits von dem baldigen Umbau der Fruchthalle zu einem Zaalbac al‘ oon biuer vollendeten Thatsache. Wir wünschen mit dem größten Theile der Bewosvf, daß es sich bewahrheiten möge, denn oer Mangel eines solchen Lokales wird sich 14 da die FruchthaUe aufgehört hat zu existiren, sehr fühlbar machen. , Fraustadt, 17. Aug. Eine furchtbare Feuersbrunst zerstörte das StäsW Schwetzkau binnen wenigen Stunden am gestrigen Tage. Etwa der vierte Thei! M- Ortes ist verschont geblieben. Nahe an 200 Häuser wurden ein Raub der Flanlnii- Brüfsel, 21. August. Der „Nord" bemerkt zu der Mittheilung, daß Lord Elliot im Sinne der Wiederherstellung des Friedens ernste Vorstellungen in Konstantinopel gemacht: Wenn dieses Vorgehen von Erfolg fein solle, so _ _ . , ______ müsse daffelbe von der Zurückberufung der britischen Flotte aus der Besika- einer 4l/zprocentigen consolidirten Anleihe im Betrage von wuuipi Bay begleitet sein, damit der Türkei über die Aenderung der englischen Politik welche zur Einlösung eines gleich großen Betrages von Oprocentiaei^Ob'lia? m . kein Zweifel bleibe. Der „Nord" sagt schließlich, mit Rücksicht auf die natio- tionen bestimmt ist, mit mehreren New Yorker Bankhäusern Verhandlunaen m» "Luebung nale Bewegung in Rußland sei es nothwendig, daß diese Mediation sehr geknüpft, die voraussichtlich in Kürze zu einem endgültigen Abschluß bie» bald eintrete. dürften- - Die Nachricht, daß die Regierungs-Truppen den Indianer ! fern' f Zeuenvkhr emeM hie $ Fs-iiS ÄäTÄ ;aS-min>dk°°rItid!r,I ,n" ' M. '«Sä? .Mi' NÖ« ®««Ly l «A« be K ttm -.SS ej IW, ! ™ S*“MI,. :* bi, iitl-to-,, . en unb bie ,-btt Pf jul l «ter; «rffiwl Sälen b« * | rät)tim texoA i: mt, mtlä)« Ml! sM Hon M' uirä tm Ä ' - .axuntei baHitj'ii tirä, der prtuW i; \ k. öflerr. Ottop * ülssen denSW* * tften Q( JU s-«tn äi>J t u'" d(NN -u Allgemeiner Anzeiger. Donnerstag den 24. August, Nachmittags 2 Hhr, lasse ich vor meinem Hause Fenster, Thüren, altes Bauholz u. dgl. öffentlich versteigern. (4385 G. P h. F i ll m a n n. Aeilgebotenes. Feinsten Ginmachesfig, Prima Weinessig, empfieblt (3987 Gg. Willi, Weldig. 4403) Ein noch neuer Flaschenzug von je einer Rolle, mit 27 Meter langem Seile und 3—4 Centner Tragkraft ist zu verkaufen. Wo? sagt die Expeb. d Bltts.___________ Neue Häringe, Sardellen und feinsten Tafelsens, empfieblt 4313) L Müller __________________auf der Mäusburg. Tapeten in großer Auswahl, zum FLbrikpreise, sind stets vorräthig bei I. Schneide^ 4355)Buchbinder in Lich .fnrßcii u. -Jirniffe. 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Mit Buch zu melden bei Herrn Dr. Franz Eckstein, Ludwigsplatz. Frau Elly Eckstein aus Leipzig. 4386) Gerste kauft E- P ttthan, Walltyor. ? lann hier gar nicht t MHung und die kirch Üiln’) chl einziger Zusamt ,w M tutch bei elften E^rr Bevölkerung , bJnn- « die Borß Gin Hnnsbursche'F^^' ~'S S ...... (hartrioritung. Gärtner und Gartenfreunde, welche Aea istlicye nur, inbem > langen noch einer tüchtigen GartenzeMrz Jdt, jhr .7 ' tragen, wollen bet ihrer nächsten Post cdtt I irfi. r 6 ”ble ürj Buchhandlung die Frauendorfer Blättu [. j n äu|tanbe ft* bestellen. Selbe kosten halbjährlich 2 Mtk von dem firAtu 57 mf., aanzjShrlich 5 Mark 16 $fg, «’» « leine , “,i " ■ ■ ' h'ltige wel _______________Neue Anlage C- 30- 4388) Ein braves Dienstmädchen gesucht essanten Abbildungen ------ i Früchte, Maschinen rc- geschmückt. Zell ? Ml i Woche erscheint ein voller Bogen. 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