Donnerstag, den 2 t Februar IS76 Mo. 46 tun ßfa" a zkineine Preiö vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Vrmgerloyn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags Expedition: Schul st raße, Lit. B. Nr. 18. der zurück nach Italien zu erwirken, wurde, wie wir von zuverlässiger ^ette erfahren, nicht abschlägig beschieden, vielmehr wurde, da verfassungsmäßig der Kaiser in den Gang des gerichtlichen Verfahrens nicht anders eingreifen kann, als in der Form einer Begnadigung oder Strafmilderung, das Gesuch dem hiesigen Stadtgericht zur Kenntnißnahme zugeschickt. Inzwischen wurde das Project, daß Graf Arnim sich hierher an das Krankenbett seines Sohnes begebe, sowohl von der hier weilenden Familie des Kranken, als auch vom Grafen Arnim aufgegeben, da der Arzt, Geh. Sanitälsrath Dr. Wilms, bit mit Rücksicht auf den Krankheitszustand des Herrn v. Arnim-Schlagenthin ge gründete Befürchtung aussprach, daß die Ankunft des Vaters den Instand des Deutschland. Darmstadt, 20. Februar. Der Finanzausschuß der ersten außeror- entlichei: Landessynode hielt gestern zwei Sitzungen ab. Gegenstand der Be rathung bildete der von Großh. Oberconsistorium vorgelegte Entwurf eines .Budgets für die evangelische Kirche des Landes pro 1876. Dem Vernehmen nach wird der Präsident des Ausschusses, Abg. Wernher (Nierstein), die Be- richterstattung über diesen Gegenstand selbst übernehmen. Ein Zusammentritt der Synode steht bevor, sobald der desfallsige Bericht im Druck erschienen sein wird. Darmstadt, 21. Februar. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben beute Vormittag 11 Uhr den bisher am hiesigen Hofe beglaubigt gewesenen königlich preußischen außerordentliä en Gesandten und bevollmächtigten Minister, Geheimen Legationsrath von Wentzel, behufs Ucbergabe seines Abberufungs- Schreibens zu empfangen gernht. Unmittelbar darauf wurde der königlich preußische Legationsrath, Fürst zu Linar, in besonderer Audienz empfangen und übergab das Schreiben, wodurch er als königlich preußischer außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister an Großherzoglichem Hofe beglaubigt worden ist. Berlin, 21. Februar. Das Immediatgesuch, welches die Frau Gräfin tritt M t r j »feg: Kranken verschlimmern könnte. — Ein bei dem Betriebe einer Eisenbahn verunglückter Eisenbahnbediensteter, welcher zwar nicht die Achtsamkeit, welche ein vorsichtiger Dritter im Eisenbahnverkehr anzuwenden pflegt, gehabt, wohl aber diejenige Achtsamkeit bewiesen hat, welche ein vorsichtiger Eisenbahnbediensteter anzuwenden pflegt, ist berechtigt, vom Betriebs-Unternehmer Schadenersatz zu fordern. •— Erkenntniß des Reichs-Oberhandelsgerichts, 111. Senat, vom 17. Januar d. I. Berlin, 21. Februar. Nach den Zusammenstellungen des Reichskanzler- Amts waren bis Ende December v. Js. für Rechnung des Reichs an Landes Silbermünzen für 366,497,733 Mk. 19 Pfg. und an Landes-Kupfermünzen fnr 1,932,668 Mk. 26 Pfg., zusammen also für 368,430,401 Mk. 45 Pfg. ein gezogen worden. Karlsruhe, 21. Februar. In der zweiten Kammer, welche heute ihre Sitzungen wiederaufnahm, wurden von Seiten der ultramontanen Partei drei Interpellationen eingebracht, und zwar 1) betr. die Angelegenheit des Priesters Glattfelder in Balg; 2) über die Stellung der Regierung zu dem Plane der Erwerbung der Eisenbahnen durch das Reich und 3) betr. das Petitionsrecht bet niederen Angestellten. Der Finanz-Minister brachte das außerordentl'che Budget zur Vorlage. Die erste Interpellation soll nächsten Donnerstag vom Staats-Minister Jolly beantwortet werden. i Hesterreich. Wien, 20. Februar. „Dziennik" bestätigt, daß dem Cardinal Ledo- chowsky der Wink ertheilt worden sei, seine Anwesenheit in Krakau abzukürzen und die beabsichtigte Reise nach Lemberg zu unterlasten. „Dziennik" tadelt es, daß sich Polen gefunden haben, welche diesem bekannten Gegner der nationalen Bestrebungen Ovationen bereiten. Die „Presse" bemerkt dazu: „Wir würden einen solchen Schritt unserer Regierung völlig der Sachlage angemeffen finden, denn der Cardinal, der anfänglich erklärte, es habe ihn gedrängt, am Grabe des heil. Stanislaus seine Gebete darzubringen, ist beträchtlich von diesem Ziele abgeschweift und macht unverhohlen in national-politischer Agitation. Abgesehen davon, daß wir selbst die Erhitzung des polnischen Chauvinismus innerhalb unserer Grenzen absolut unnöthig finden, find uns ferner die freundschaftlichen Beziehungen zu Deutschland und Rußland viel zu werth, um sie durch den Herrn Grafen Ledochowsky und seine Schürereien trüben zu lasten. Es hätte dem Cardinal zu erwägen nahe gelegen, daß er nicht gut daran thue, die Gastfreundschaft Oesterreichs zu mißbrauchen; da er es an dem erwarteten Tact hat fehlen lassen, wäre es sicherlich angezeigt, ihn in die nothwendigen Schranken zurückzuweisen." Wien, 21. Februar. Im Abgeordnetenhause brachte heute der Abg. Fux eine Resolution ein, wonach das Haus in Anerkennung der Nothwendigkeit einer Heeres-Reduction die Negierung ersuche, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und diesen Beschluß des Hauses dem gemeinsamen Ministerium des Auswärtigen mitzutheilen. Demnächst wurde das Kloster-Gesetz nach längerer Debatte in der Fassung des Herrenhauses angenommen, ebenso die Vorlagen, betr. den Bau der Eisenbahnen Mürzzuschlag-Neuberg und Botzen-Meran. Wien, 21. Februar. Von unterrichteter Seite wird bestätigt, daß die ösierreichische Negierung den Grafen Ledochowsky bald nach seiner Ankunft in Krakau aufgefordert hat, seine Neise durch Galizien abzubrechen und sich jeder Demonstration zu enthalten, die als gegen freundnachbarliche Negierungen gerichtet erscheinen könnte. Gutem Vernehmen nach geht Graf Ledochowsky von Krakau direct nach Rom. Wien, 21. Februar. Von unterrichteter Seite wird gemeldet, daß der hiesige türkische Botschafter dem Grafen Andrassy eine Abschrift des Circularschreibens Naschid Paschas vom 13. Februar übergeben habe, in welchem die Durchführung der Reformen gesichert wird. Wien, 22. Februar. Cardinal Ledochowsky ist gestern in Wien eingetroffen ; zum Empfang am Bahnhöfe waren nur wenige feudale NeichsrathS- Abgcordriete und einige Theologen nebst dem Jesuiten - Provinzial erschienen, dagegen hielt sich der Erzbischof von Wien, der päpstliche Nuntius, überhaupt das Gros des Klerus und des Feudal-Adels fern. — Die Donau-Regulirungs- Arbeiten bei Wien sind noch immer durch Hochwasser gefährdet, doch werden allseits entsprechende Vorkehrungen zur Sicherung getroffen. Wien, 22. Februar. Der Budget-Ausschuß des Abgeordnetenhauses hat die Vorlage, betr. die Aufnahme der Goldrenten-Anleihe und die Bewilligung eines Credits zur Hebung deS galizischen Nothstandes bewilligt. Prag, 21. Februar. Bei der Landtagswahl in den Land-Gemeinden hat die Verfassungs-Partei den Wahlbezirk Königinhof gewonnen ; der Candidat der Verfassungs-Partei wurde mit 67 gegen 59 Stimmen, die der Candidat der Alttschechen erhielt, gewählt. In vielen Wahlbezirken erhielten die Verfassungstreuen und die Iungtschechen ansehnliche Minoritäten. r, im freundlich bc- ,ine Ltromtid" irin cigruhüudig «1> Hcntne 2 f hält: H Rom'n von Ludwig W 7 Amerikanische Mr. Von , Acher.MM *nb Rückblick auf die Weito Preußen im lo'e Plaudernen eines cbe Vaumriesen. Von oalle. M zwei Ori- . b- er- Seidel-. Die md d,e Cchiwsheimer unnicke: Im Schlos, inalzendnung von tö. M bie astronomische agenen und die Haupt- ''Meinungen des gegen- Von Dr. Hermann I. strationen. empiehlen sich-. Univ.-Buchhandlung. a, Ricker._________ \rfaui von getragenen . Weisizeug, Betlwerk, zen sowie sonstigen ge- iden, bei 15 Rothenberger, Neuenweg 193. ■ Windhund mit w eifeer men Lady hörend, ist en. Wieder b ringer eine rcs m der Exp- d. Bl _ ht wurde vom Tiefenweg in neuer Vserdeteppllh bliit »Mer wird ge- Herrn Vü- Pfeiffer, „»«'••‘""iS ,,, «•»'' itrage Bekanntmachung. Mit Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 14. December v. Js. bringen wir hiermit weiter zur Kenntniß der Betheiligten, daß die nächsten Prüfungen in folgender Weise vorgenommen werden: Montag den 6» März d. I. und folgende Tage: für Diejenigen, welche in den Jahren 1856 und 1859 geboren sind. Montag den 13. März d. I. und folgende Tage: für Diejenigen, welche in den Jahren 1857 und 1858 geboren sind. Die Prüfung beginnt an jedem Tag. Morgens 8 Uhr, dahier in der alten Kanzlei, Louisenplatz 2. Zugleich machen wir auf die neue Prüfungs-Ordnung zum einjährig Freiwilligen Dienst, Anl. 2 zu § 91 der Ersah'Ordnung vom 28. September 1875, wiederholt aufmerksam, und insbesondere auf § 2, worin die hinsichtlich der einzelnen Prüfungsgegenstände gestellten Anforderungen enthalten sind. Darmstadt, den 7. Februar 1876. Großherzogliche Prüfungs-Commission für einjährig Freiwillige. v. M a r q u a r d, Reg -Rath. V' Tasefl'd v. Arnim-Boitzenburg an den Kaiser gerichtet hat, um ihrem Schwiegersohn, iVftl ‘ t 50 Ps.sdem Grafen Arnim, freies Geleit an das Krankenbett seines Sohms und^vie- ui UL- Schweiz. Bern, 21. Februar. Die Mebrzabl der hiesigen Schriftsetzer hat heute die Arbeit eingestellt. Die Zeitungen „Bund' und „Tages-Post" erscheinen zeitweilig in gemeinsamer Ausgabe. Arankreich. Paris, 21. Februar. Der spanische Botschafter hat heute dem Herzog Decares den Dank seiner Regierung für die an der Pyrenäengrenze getroffenen Maßnahmen ausgesprochen. Dieser Ausdruck des Dankes wurde dem Kriegs- Minister Cissey übermittelt. Die neuesten Nachrichten, welche dem Minister des Answärtigen zugegangen, besagen, daß man von Tag zu ^.ag eine Entwickelung erwarte, die dem Bürgerkrieg in Spanien ein Ende machen wurde. Dem Fran?ais" zufolge geht das Gerücht, daß ein Convenio zwischen dem General Moriones nnd den Carlistenführern in Guipuzcoa schon abgeschlossen sei Don Carlos scheint indessen einem solchen Schritte noch nicht geneigt zu sein- wenigstens wird berichtet, daß er die in Villafranca zusammengetretenen carlistischen Junten, welche die Einstellung der Feindseligkeiten verlangten, auf- Paris, 21. Februar. Buffet hat dem Marschall Mac Mahon sein Entlastungs-Gesuch übergeben; man vermnthet jedoch, der Marschall werde Buffet ersuchen, bis zum Zusammentreten der Kammern im Ministerium zu verbleiben. Wesgien. Brüssel, 21. Februar. Nach einem Pariser Telegramm der „Jndöp." ist Buffet überall geschlagen worden, selbst in Castel Sarrazin. England. London, 21. Februar. Der österreichische Botschafter Graf Beust reiste nach Wien ab mit mehrwöchentlichem Urlauh. — Der Menschenverlust bei dem Zusammenstoß der beiden Schiffe in Dover beträgt vollständig 18 von der Mannschaft und 20 von den Passagieren. London, 22. Februar. In der Sitzung des Unterhauses wurde die Debatte über den Ankauf der Suez-Canal-Actien wieder aufgenommen. Lowe und Gladstone sprachen auf das Entschiedenste gegen einzelne Bestimmungen der Vereinbarung und hoben namentlich hervor, daß die Bedingungen, unter denen dem Hause Rothschild die Zahlung des Kaufpreises übertragen sei, außer- ordentlich ungünstig wären; auch gewinne England nur einen geringen Einfluß auf die Verwaltung des Canals. Von Seiten der Regierung vertheidigte Disraeli den Ankauf der Actien: derselbe dürfe nicht als Finanz-Operation, sondern als eine Maßregel der Politik zur Befestigung und Stärkung der britischen Macht beurtheilt werden. Hierauf wurde der geforderte Kredit ohne förmliche Abstimmung bewilligt. Spanien. Madrid. Der carlistische Aufstand naht seinem Ende. In wenigen Tagen wird der letzte Platz, welchen di- Carlisten noch in Händen haben, gefallen, die Reste der Armee zersprengt und Don Carlos gefangen oder Flüchtling sein. Das Vorgefühl des nahenden Untergangs hat wohl folgenden Brief dictirt, den Don Carlos an seine Mutter in Gratz richtete und welchen das Wiener „Vaterland" veröffentlicht: Theure Mutter! Die Stunde der Entscheidung ist nahe. Der Feind rückt vor. Ich bin voller Vertrauen und Hoffnung, gerade iveil ich das Mißverhältniß der Kraft kenne. Wenn wir Sieger sind, so wird dies das Werk Gottes sein. Der gegenwärtige Moment ist der ernsteste des ganzen Feldzugs. Die feindlichen Legionen stürzen sich von allen Seiten auf uns, wir werden furchtbare Bekümmernisse auszustehen haben, aber der Glaube wird, so hoffe ich, unsere Kräfte verdoppeln. Gott wird uns nicht verlassen. Wenn schlimme Nachrichten aus unserem Lager zu Ihnen dringen, ängstigen Sie sich nicht. Beten Sie im Gegentheil für uns, Ihre Gebete werde» mehr vermögen, als alle höllischen Mächte re. Madrid, 21. Februar. Die „Gazeta" meldet, die Carlisten hätten Estella vor dem Abzüge geplündert. Madrid, 21. Februar. Die Regierungs-Truppen machen weitere Fortschritte. Der König Alphons ist in Azcoitia angelangt. Primo de Rivera hat alle Forts von Navarra besetzt. Der größte Theil der carlistischen Artillerie in Estella ist in die Hände der Regierungs-Truppen gefallen, ein anderer Theil in die Abgründe geworfen. Madrid, 22. Februar. König Alphons ist gestern in Tolosa eingezogen. Madrid, 22. Februar. Die Sache der Carlisten gilt nunmehr als definitiv verloren. Dorregaray ist nach Frankreich geflohen. Madrid, 22. Februar. Die Gerüchte, welche von einer republikanischen Jnsnrrection in Andalnsien und einer Empörung der Besatzung der Fregatte „Numancia" in Cadix wissen wollen, sind unbegründet. — König Alphons wird heute Mittag in San Sebastian erwartet. Rumänien. Bukarest, 22. Februar. Die Kammer hat das diesjährige Recruten- Contingent von 15,000 Mann bewilligt. — In Folge einer Interpellation, welche sich auf das gegenwärtige Verhältniß der Kammer zur Regierung bezog, beantragten mehrere Abgeordnete ein Mißtrauens-Votum gegen die Regierung. Dasselbe wurde jedoch mit 64 gegen 25 Stimmen verworfen. Türkei. Konstantinopel. Die „Neue Freie Presse" schreibt: Fürst Kara- georgievich hat unterin 18. Februar eine Proclamation an das serbische Volk gerichtet, das er zur Fortsetzung des Kampfes gegen die Türken auffordert. Diesen Kampf will er an der Seite des Fürsten von Montenegro ansfechten, und wenn nöthig, selbst für das Vaterland sterben. Der Aufruf, in welchem der Prätendent wiederholt versichert, nicht von seinen persönlichen Angelegenheiten sprechen zu wollen, befaßt sich eigentlich nur mit den Bestrebungen ber Karageorgievichs und enthält eine Reihe gehässiger persönlicher Angriffe gegen den Fürsten Milan, dessen Regierung beschuldigt wird, Mörder gedungen zu haben, und durch die Verbreitung der Nachricht, Karazeorgievich stehe in tür- kischem Solde, diesen moralisch tobten zu wollen. Lokal-Rotiz. Sieben, 23. Febr. Auszug aus dem Sttzungspratocoll der Großh. Handelskammer vom 29. Januar 1876. Anwesend: Hornberger, Diery, Georgi, Koch, Li-brich und Noll. Der Vorsitzende bringt die Eingänge zur Kenninitz der Mitglieder, welche tbeils beit Acten und der Bibliothek überwiesen, theils zur Circulaiion bestimmt werden. In Folge Rescripts Grotzh. Ministeriums des Innern betr. die Lenne-Lahn-Bahn beschließt die Kammer, das Comits für Verkehrsinteressen in Gladenbach um Aui- schlutz über den dermaligen Stand der Angelegenheit, Insonderheit über die Vermessungen im Bieberthal zu ersuchen und weiter, dem Reichlagsabgeordneten Freiherr» von Nordeck zur Rabenau die seitherigen Verhandlungen mitzutheilen, mit dem Ersuchen, für die Verwiiklichung des Projects an maß lebender Steile in Berlin eint' eten zu wollen. Ferner soll eine auf Veranlassung der Reichsbankhauptstelle in Frankfurt a. Di. eingezogene Erkundigung betr. die Neubesetzung der ReiehSbanknebenstelle dahier im Original zur Kenntnißnahme einaesandt werden. Gießen, 23. Febr. Auf den Oberhessischen Bahnen wurden im Monat Januar d. Js. 37883 Personen und 16,759,930 Kilogramm Güter befördert- — Die Einnahmen hierfür berechnen sich auf Di. 75055, — wonach sich, den Rechnungsergebnissen pro 1875 gegenüber, eine Mehreinnahme pro Januar von M. 4515. — ergiebt Vermischtes. Aus Oberhesssen. Den Bemerkungen des Laien über die Kirchensteuer in Nr. 41 erlaubt sich ein Geistlicher einige Bemerkangcn entgegenzustellen. Was jener über die krasse Auffassung und Darstellung der biblischen Teufelslehre bemerkt hat, möchte großentheilS aus der Luft gegriffen sein; wenigstens hat aus hiesiger Gegend kaum ein Pfarrer dazu Veranlassung gegeben und wenn Geistliche in dieser Weise die angeregten Lehren behandelt hätten, so waren sie wohl unter den Renitenten zu suchen, welche um ihrer religiösen Ueberzeugung willen, ihr dienstliches Einkommen aufgegeben baben. Gerade ihre Anhänger aber haben für diese Geistlichen eine Opfers sreudigkeit bewiesen, welche den andern Gemeinden zu wünschen wäre; dann würde der Mitzmuth über die Kirchensteuer verschwinden. Was nun weiter die Arbeit der Geistlichen betrifft, so möchte dem Laien zu wünschen sein, daß er sich, bevor er urtheilt, die Sache genauer betrachtet. Die Arbeit eines Mannes ist doch nicht zu beurthetlen nach den Stunden, die er Unterricht ertheilt oder am Aktentisch sitzt- Weiß denn der Lcue wie viel Stunden ein gewissenhafter Geistlicher zur Vorbereitung auf seine Predigten und sonstigen Amtshandlungen bedarf? Weiß er wie viel Stunden derselbe Der Privatseelsorge, den Krankenbesuchen u- s. w. zu widmen hat? Weiß er wie viel er für seine Fortbildung verwenden muß? Dazu sind die Schreibereien durch die neue Kirchenverfassung nicht vermindert worden, wenn auch keine Kirchenbuchsduplikate mehr anzufertigen.sind. UeberdieS hat das Kirchenrcgiment noch weiter für Vermehrung der Arbeit gesorgt. Die Geistlichen müssen doppelt so viel Religionsstunden er- theilen, als früher; sie müssen nach Umständen die Verwaltung einer benachbarten Pfarrei'ohne weitere Vergütung übernehmen, da man, um zu sparen, beabsichtigt, wo es geht, benachbarte Pfarreien zeitweise zusammen zu legen. Krofdorf, 20. Febr. Heute wurde der hiesige Einwohner Carl Drescher, als verdächtig, dem Philipp Wagner von hier die seiner Zeit bereits gemeldete Körperverletzung beigebracht zu haben, welche den Tod deS Verletzten zur Folge hatte, verhaftet und zur Untersuchungshaft in das Gefängniß nach Wetzlar abgeführt. Frankfurt, 22. Febr. In Folge der U e b e r s ch w e m m u n g befinden sich die Bewohner der Schaumain-Straße in einer schlimmen Lage. Hinter dem Quai-Damm ist nämlich ein neuer kleiner Main entftanoen, welcher keinen Abfluß hat, weil derselbe durch den hohen Damm der Dürer-Straße gesperrt ist. Ein Versuch, die Schaumain- Straße am vorigen Sonntag mittelst eines Dammes an ihrem Eingang abzusperren, wurde von den angrenzenden Bewohnern, welche davon eine Ueberschwemmung ihrer Häuser befürchteten, vereitelt. Der Mangel rechtzeitiger Nachrichten vom Obermain trug vielfach die Schuld, daß nicht in allen Straßen mit der Raschheit, wie es sonst ber Fall gewesen. Pritschen geschlagen wurden. Von großem Einfluß war nicht minder der Mangel an Arbeitskräften, denn mit den besten Worten, bei dem schönsten Taglohn waren stämmige Burschen nicht zum arbeiten zu bewegen An dem neuen Quai sind die Folgen des Hochwassers augenfällig bemerkbar. Drei Stellen, die eine von 120, die andere von 150 und die dritte von 40 Fuß Länge, sind so befect, daß dort keine Passage mehr stattfindet; die Fahrbahn hat nur noch eine Breite von 10 Fuß. Einem Holzhändler in Sachsenhausen schwamm für etwa 4000 Gulden Holz fort. Am Geist- Pförtchen fiel ein Mädchen in den Main, wurde aber, wenn auch schon bewußtlos, gerettet. Ein malerisches Bild bot sich dem Auge vom Pfarr-Thurm auS Die Wasser- Massen hatten das Main-Thal vom Röderberg bis hinüber zu den Abdachungen des Sachsenhäuser Berges überschwemmt. Die Häuser im Fischerfeld nehmen sich wie Inseln aus. Nach Westen zog sich das Wasser von Bockenheim-Rödelheim in ununterbrochener Fläche bis zum Walde auf der linken Main-Seite. — Die neuen Canäle führten ebenso wie die alten auch den dem Ueberschwemmungs-Gebiet feiner liegenden Stadttheilen das Wasser zu, das die Keller erfüllte. Zum Auspumpen der Keller wirb hie und da (wie auf dem Kornmarkte) Dampfkraft zu Hülfe genommen. Es ist alle Hoffnung vorhanden, daß der Main bis heute Abend wieder in feine Ufer zurücktreten wird, denn bis heute Morgen ist derselbe um 5Vz Fuß gefallen. Flörsheim, 20. Febr. Wenn mir wieder einmal Jemand sagt, das Geld wäre seltener in der Welt, so erzähle ich ihm, daß die hiesige Feldjagd heute für jährlich 2300 M. (Zweitausend Dreihundert Markt gegen 137 ' Mark des vorigen Bestandes Ist Diana guter Laune und den Nimrods gewogen, so dürfte doch das, was vorn an einem Hasenschwänzchen sich befindet, ohne Pfeffer auf zehn Mark zu stehen kommen. Mahlzeit! Berlin. (Zum Tode verurtheilt und doch noch angeklagt!) Dieser selten! Fall kommt in der gegenwärtigen Schwurgerichtsperiode des Stadtgerichts vor. Bekanntlich hat das Kreisschwurgericht seinerseits über den Arbeiter Neuß die Todes- -trafe verhängt, so daß er eigentlich nach den Begriffen des Laien gar nicht mehr oer- urtheilungsfähig wäre, dennoch wird dieser Verbrecher wegen Theilnahme an einem Straßenraube vor das Schwurgericht gestellt und den gesetzlichen Hestimmungen gemäk im Falle der Schuld noch zu Zuchthausstrafe verurtheilt werden. — Die gefälschtenReichskasf en scheine zu 20 Mark sind durch Lithographie hergestellt, während die echten theils in Kupfer-, theils in Buchdruck angeser tißt sind. Die L-chauseite zeigt folgende wesentliche Unterschiede. Die auf der linker Seite befindliche Reliestafel, sowie die Schraffirung hinter der Zeile „Reichs-Kassenschein" ist ungleichmäßig gctheilt und fällt dies schnell in die Augen. Die Krone über dem Adlerftempel, welche bei den echten Scheinen achteckig gezeichnet ist, erscheint bei den falschen flach. Als besonderes Kennzeichen ist ferner zu beachten, daß an den Emblemen zu Füßen des Herolds die Schraffirung bei dem Ankerringe fehlt. Di- Ranke, welche bei den echten Scheinen über dem Worte „verfälscht" der Strafandrohung vorhanden ist und die Punkte über dem „a" verdeckt, fehlt an den falschen. — (Standesgemäß.) Baronin: „Zeigen Sie mir Ihre feinsten Thermometer. — Optiker: „Hier, bitte, da4 schönste venetianische Glas, das beste Quecksilber —" — Baronin: „Quecksilber . .! Haben sie nicht auch welche mit Queck-Gold?" — In Nieder-Rarnftadt wurde in der Nacht vom 6. Februar der dortig Polizeidiener schwer verwundet auf der Straße liegend, aufgefunden; durch einen furcht baren Schlag auf den Mund, sind solche Verletzungen desselben herosrgerufen worden daß es dem Manne noch heute unmöglich ist, Mittheilungen über die Thäter zu machen- Man vermuihet einen Racheact und sind schon eine Reihe von Personen in Verhör genommen worden. — In Chemnitz steht es jetzt recht schlimm mit der Maschinenfabrikation.- brauche. Es werden jetzt wohl gegen 4000 Arbeiter dort feiern, die Sächsische Maschinenfabrik soll eine große Anzahl überflüssiger Arbeiter zwar nicht entlassen, aber nur eine halbe Woche arbeiten lassen, weil es augenblicklich an Bestellungen gänzlich mangelt. ___ Landwirthfchaftliches. Maschinen-Treibriemen aus Haaren. Die aus der Fabrik von 5)ie beiben 5' grudjtinärtte. 1! Nom SSM«* Donnerj Nach sollen die Grün! auf dahiesigem Eigentum vech annehmbares G weiden dieselben 6 Jahre verpacht Gießen, den 2: Großherzoglic Gießen Alsfeld Grünberg Lauterbach Mainz Hoh!>c Im Gemeindew Donnerj Freitag bt HL« Ä Fieren Sub kf.anS|tn Kv/n nnb W Mor vachmMmte steignuna: I. Ban Donners 127 Eichen-St Durchmesse enthaltend 17 Wudwvti 21 Birken- 183 Kiefern- un 25-38 Ctm _ Mir. Länae 263 Nadelholz Festmeter. aa Freitag A Rmtr> Eich^ Btt) " 6 " MOors nach g ^herzogliche •Samfta, sollen in "Ur-ch-zpj Ä» Äse?' ^nd. Mp7,bern23' L feen $r°$ne t I«. tb«. ^tit üh^ ?5 As: »Morble 'heilen «1*« 1t in h‘i" Er- «PtfteaT Ub". k't ftitcftenfteuer 'felSleljre bemertt ha, LS W®W i mi*e ln dieser Wisse unttt den Renitenten ^'"kommen ™eilthd)en eine Opfer, Mre; bann würbe her oie Arbeit der Geist- l?- bevor er urtheilt, J ^cht zu beurteilen W Weiß denn der -ettM aus seine Pre- : viel Stunden derselbe - Weiß er wie viel Treibereien durch die e ldirchmbuchsduplikate ch weiter für Vermehr r d Religiontzstuuden en mfl einer benachbarten l zu sparen, beab- lweise zusammen icr Earl Drescher, Zeit bereits gemeldet! letzten zur $olflt hatte, etzlar adgeführt- mmur.g deßnden sich hinter dem Ouai^tnrnr. lbil-iß hat, weil derselbe Zersuch, die SchauWin- 5 in *■r, Ä jlllgtN- t' ,’wtifl1 ,<°r W ÄÄ n Eingang abzuspemn, Itbnförotmmung fyti ritbtai Dom Obermaiu Rrschheit, wie es sonst :r.fluH war nicht minder dem schönsten Lagloh» , arm neuen Quai sind eürn, bte eine von 120, o befect, daß hort feine ne non 10 M EM n Hol, fort. Am G - - auch schon bewWi, \urm au9 Die ÄM- m den Abdachung nfdb nehmen sich D r-Rödelheim innig _ Die neuen Can- Miet ferner liegeE lpumoen der Heller - genommen Es ist „ feine Ufer i»tuM (£. H. Benecke in Hamburg seil einiger Zeit gelieferten Riemen sind aus den Haaren ausländischer Ziegen gefertigt- Zu dem (£nbe werden letztere, den Riemenbreiten entsprechend, zu einem außerordentltch festen Gewebe verarbeitet und zum Schutz gegen Feuchtigkeit und nachtheilige Einflüsse mit einem äußeren Ueberzuge versehen. Solche Haartreibriemen sollen erfahrunzsmäßig zwei- bis Dreimal stärker als Ledertreibriemen sein, biegsamer und geschmeidiger als diese, eine grögere Zugkraft besitzen und bei den kleinsten Riemenscheiben angewendet werden können, ohne zu brechen; ferner von Säuren und anderen Substanzen, welche das Leder verfressen, nicht angegriffen werden und ebenso im Freien wie in feuchten oder heißen Räumen laufen, ohne an ihrer Haltbarkeit zu verlieren; endlich werden sie in beliebigen Längen geliefert, so daß Ansätze bei ihnen und damit verbundene Reparaturen wegfallen und stellen sich schließlich im Preise bedeutend billiger, «ls Dopppelriemen aus Leder oder Gummi. Literarisches. Diebeiden neuesten Nummern der Jllustrirten Frauen-Zeitung: (vierteljäbrl. Abonnements-Preis 2 DL 50 Pf.) enthalten : 1 Die Moden-Nummer (7): Ball-, Gesellschafts- und Promenaden-Toiletten, Jacken- und Dolman-Paletot, hohe Taillen, Kleiderärmel, Hüte, Coiffüren mit Blumen und Elsaßschleife, Craoatten, Hals' krause, Manschetten, Schürzen und Morgenhauben. Schmuckgegenstände.- Collier,! Medaillon, Brocke, Halskette, Armbänder und Manschettenknopf. Anzüge für kleine! Mädchen. Neglige-, Nrbeits- oder Baby-Korb. Behang für Thüren oder Fenster mit schwedischer Gobelinstickerei (eine neue sehr empfehlenswerte Arbeit). Bordüre ober Fond zu einem Teppich, Arbeitstasche, Rolldecke, (Spritzarbeit). Durchzugmuster in Tüll, irische Spitzenarbeiten. Einsätze und Carreaux in Häkelarbeit, Zackenlitze und Band rc rc. mit 61 Abbildungen und einem großen colorirten Modenkupfer. II. Die Unterhaltungs-Nummer (8): Kölner Carneoal. Von A. v. R. Mit fünf Bildern von Alexander Zick. — Die Jungfrau von Orleans. Von Karl Frenzei. Mit einem neuentdeckten gleichzeitigen Bilde der Jungfrau von Orleans von Paul Wure und zwei anderen Darstellungen der Jungfrau. — Die Liebenden auf Tamsel. Eine Geschichte von Edmund Hoefer. Schluß — Verschiedenes. — Wirthschaftliches: Fastenspeisezettel. — Briefmappe. — Frauengedenktage. Eine bTDtfftrtn Exemplare wurden in nicht ganz zwei Jahren von dem be- halbe *vllUlVH rühmten Buche: Dr» Airy's Naturheilmethode abgesetzt, jedenfalls der beste Beweis für bte Gediegenheit desselben. ES darf daher dies illu- strirte Merkchen mit Recht, selbst den schwerst darniederliegenden Kranken, dringend als letzter Hoffnungsstrahl empfohlen werden. Zahlreiche unter ähnlichen Titel herausgegebene Nachahmungen veranlassen uns indeß, die geehrten Leser darauf aufmerksam zu machen, daß diese Empfehlung sich nur auf das tllustrirte Originalwerk der Richter'schen VerlagS-Anstalt in Leipzig bezieht. Frucht- und Mehlpreise in verflossener Woche von nachbenannten Orten und Fruchtmärkten. Normalgewicht per IBSs* Die Mainzer und Lauterbacher Preise verstehen sich zu 200 Pfd., die von Grünberg zu 50 Klgr ESS Malter: Waizen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund. Hafer. Erbsen. Linsen. Wicken. Kartoffeln. 17 X» Auf dem Mit.- Auf dem Mit-- Aus dem Mit.- Aus dem Mit.- Aus dem Mitt- Q w Markt preis Markt preis Markt preis Markt preis Markt preis S B kb । l, e «z J ti CD » M P. ZA d MP. Z L L M>P. I'E L MP. ZL Z MP. M P. M^P. M. M. M. M. M. . M. M. M. M. M- 191 191 10 29 31 31 18 10 — — — — — —--- — — —__ — — — - 25,5 8 25 - 15 10 45 — —-- — —-- — 4 2 57 — - -- — i),50 16 - - — — - - - - — — - - — — - ——. — - - - — 3 18- ---- — — 5- -Fruchtmärkte. Febr Walzen. Korn. Gerfte. Spelj. Aus dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit.- preis Auf dem Markt Mit-- preis verk. M P. M P. auf- gef. 1 , । verk. M t I aus- 1 gef. verk. M P. M- M. M. M. M. M- M. M. Gießen Alsfeld — 5 5 19 75 171 171 16 70 11 i 2 16 29 — — — — Grünberg 19. 324 10 66 87 8 61 61 8 40 — — — — Lauterback 19. — — — — — 2,30 1731 — 1 16 29 — — — — Mainz — — — — — 10 16'52 — 4 14’86 i_______________ Allgemeiner Anzeiger. Vogt Müller. Köhler. Keilgebotenes 17 21 183 8" 300 Versteigerungen. Donnerstag den 2. März, Nachmittags 2 Uhr, die Grundstücke des Georg Holzverfteigerung. Samstag den 26. d. M-, Morgens 10 Uhr, sollen in dem hiesigen Gemeinde-Wald, District Teufelspfütze versteigert werden: 25 Eichen-Stämme bis zu 70 Cm. Durchmesser und 18 Meter Länge, 39,89 Cm. haltend, 12 Buchen-Stämme bis zu 51 Cm. Durchmesser und 12 Meter Länge, 15,50 Cm haltend. (896 Wieseck, den 23. Februar 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Lang. sollen ....... „ auf dahiesigem Rathhause nochmals als Eigenthum versteigert werden; sollte kein annehmbares Gebot erreicht werden, so werden dieselben in demselben Termin auf 6 Jahre verpachtet. (889 Gießen, den 22. Februar 1876. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Holzverfteigerung. Im Gemeindewald zu Langsdorf kommen Donnerstag den 2. und Freitag den 3. März d. I., Morgens 9 Uhr, nachverzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung : I Bau- und Werkholz Donnerstag den 2. März: 127 Eichen-Stämme von 25—45 Ctm. Durchmesser und 3—10 Mtr. Länge, Mtr. Länge, enthaltend 110 Festmeter, 263 Nadelholz-Stangen, enthaltend 21 Festmeter. (894 H Brennholz Freitag den 3. März: 90 Rmtr. Eichen- und Nadel-Prügelholz, „ „ Stockholz, „ „ Reisholz, 6 „ Birkenreiser. Die Zusammenkunft ist an dem Weg von Langsdorf nach Nonnenroth im Kohlbusch. Großherzogliche Bürgermeisterei Langsdorf. enthaltend 75 Festmeter, Buchen-Stämme, enthaltend 20Fstmtr. Birken- „ „ H w Kiefern- und Fichteu-Baustämme von 25—38 Ctm. Durchmesser und 12—20 876) Trockene Zimmerspäne sind zu haben bei _____________H. Nuckftuhl, Wallthor. Frische Heft 18,4 stets zu haben bei Emil Noll. ~~ 873) Ein Dächsel, V4 Jahr alt, ist zu verkaufen. Näheres auf der Expedition dieses Blattes. 891) Le Normand's Wahrsage-Karten empfiehlt C. W. Dietz. 892) Zwetschen-Honig, per Schoppen oder Topf, und gedörrte Zwetschen ab}U- geben. Wallthorstraße 145._______________ Brenn halt- Verkleinerung. Spaltwerke und Kreissägen bewährter Conftruction liefern (893 Wiesche & Scharffe, Maschinenfabrik, Frankfurt a. M. Die als probates Hausmittel gegen Verschleimung, Heiserkeit, Husten und katarrhalische Affectionen so beliebten Slollwcrck'schcn Brust-Dmüwns aus der Fabrik von (297 Franz StoIIwerck, Hoflieferant Köln Hochstraße 9 dehnen ihre, in ganz Europa bereits errungene ausgedehnteste Verbreitung nunmehr auch auf alle übrigen Welt- tbeile aus. Pr. Paguet « 50 Rpfg., käuflich in den bekannten Niederlagen. Frische Apselflnen empfiehlt billigst (492 ______________G p. Wilh. Weidig. Maccaroni, Eier-Ringe und Graupen, Eier- Gemüsenudel», sowie türkische und Bamberger Zwetschen, ferner feinste Apfelschnitzen, empfiehlt (245 feg. Willi. Weidig. 695) In Lich ist eine zu jedem Geschäfts- betriebe passende Hofraithe mit geräumigem Wohnhaus, Scheuer, Stallung rc-, noch nicht lange erbaut, und in bester Lage der Stadt, zu verkaufen. Auskunft ertheilt die Exped. d. Bltts. ______________________ Sauerkraut u. Salzgurken empfehlen (712 I. A Busch Söhne. Verkauf 759> In einer lebhaften Provinzialstadt (Haupt-Station der Main-Weser-Bahn) ist ein schön und gut gebautes Wohnhaus mit vorzüglichen Kellcrgewvlben, Stallungen, Thorfahrt, großem Hof und Garten, ebendaselbst ein kleineres, reizend gelegenes Haus mit schönem Garten zusammen ober getheilt zu verkaufen. Letzteres kann auch für die Sommermonate vermiethet werden. Näheres unter C. B. 7363 durch die Aunoncen-Expedition Th. Dietrich Comp. in Cassel. Für Masken Anzüge empfehle: Gold- und Silber-Borden, Spitzen, Franzen, Flitter rc. zu billigsten Preisen. (809 J. iS. Fuhr, Sonnenstraße 104. Moritz Hregori & 8ohn, empfehlen ihr wohlsortirtes Lager in allen Sorten Parfümerien aus den ersten Fabriken zu den billigsten Preisen. Wie: Cocosseifen von 60 Pfg. pr. Dtzd. an. Mandelfeifen pr. Pfund 70 Pfg., pr. Dtzd. von 80 Pfg. an, Glycerinfeifen von 65 Pfg. pr. Dutzend an, sowie beffere Fettfeifen in allen Parfüms, Haaröle in Flacons von den billigsten bis zu den feinsten, Pomade, Extrais, Brillantine, Mundwasser, Zahnpulver, Zahnpasta, Gau de Cologne. Ebenso empfehlen unser reichhaltiges Lager in allen Toilettgegeiastäiiden, wie: Kleider, Haar-, Zahn- und Nagelbürsten, Toilett- und Rafirspiegel, Reiserollen, Reisenecessairs, Frifir-, Staub-, Taschen- und Kinderkopfkämme, __________Lockenwickeln rc. rc.____________________________(533 850) Ich erlaube mir einem verehelichen hiesigen und auswärtigen Publikum ergebenst anzuzeigen, daß ich meine Wirthschaft, Küferei nebst Flaschenbier- Verkauf aus dem Haufe der E. Pansch Ww. in das frühere Jughardtsche Haus neben dem Hotel zum Rappen verlegt habe. Um geneigten Zuspruch bittet Hochachtungsvoll •Je 14 C He Dampf ■ Sägewerk von Gkbr. Wallach in Alsse! d. (Oberhess. Bahn.) Ausführung von Baulisten, Lieferungen von Gruben- und Werkhölzern, Bohlen, Bahnschwellen, Latten, allen Sorten Bau- und Schnitt-Rundhölzern in Eichen, Buchen, Kiefern und Rothtannen, Gerüststangen, Hopfenstangen, Baumpfählen, Brennholz, ganz und geschnitten rc. _________________________________________________(853 MD"t allen Dessins und Weiten (anßergewobnliche Weiten werden nach Maaß angefertigt) empfiehlt zu den billigsten Preisen X. Fangiiiauii, 838) am Kirchenplatz. Sächsische FeuervrrstchermM-Gknossknschasl in Chemnitz, concessionirt für das Großherzogthum Hessen unterm 24. Febr. 1874, versichert den Inhalt von Wohn- und Fabrikgebäuden, sowie das ganze landwirthschaft- liche Inventar zu billigen Prämien und den coulantesten Bedingungen. Es kann bei ihr die Ernte summarisch versichert werden. Die Translocation der versicherten Gegenstände innerhalb der in der Police benannten Gebäude ist gestattet. Die Regulirung erfolgt innerhalb der Totalversicherungssumme unter Assistenz einer von dem Brandbeschädigten und der Gesellschaft zu wählenden Regulirungs-Commisston. Agenturen werden für das Großherzogthum Hessen unter günstigen Bedingungen gesucht. Prospekte und Anträge werden gratis verabreicht, auch sonst jede gewünschte Auskunft ertheilt durch I. Blitz, Neuenweg B. 135 in Gießen. Bureau der General-Agentur für das Großherzogthum Hessen, die bayrische Pfalz und Elsaß-Lothringen, Darmstadt, Carlsstraße 6. 875) <)• ILeinberger,, General-Agent. Kranken - Vnterstühungs Sterkekasse und WitLwen NuterftützAngsverein. Donnerstag den 2L. Februar, Abends 8 Uhr: Generalversammlung im Lokale des Herrn Fr. Führer. Tagesordnung: Rechnungsabhör, Vorstandswahl. ^735 Bürger-Club. Datz 311 askenärflmdjen findet ’ J »• Montag den 28. ö. Mts 897) Der Vorstand. it Behauptung de Berlin, 2 W Verantwortliche Retzactton: A. Scheyda. ' Dies ist dem Geistlichen m Groß-Buseck in einer Ver. S L'»L°°«-s Nicht aeiungen ' 879) 1 schwarzer Windhund mit w eißer Bruit, auf den Namen Lady hörend, ist am Freitag entlaufen. Wiederbringer eine Belohnung. Näheres tn der Exp. d. Bl. Mitt, - ijen Eomspoiid-n .('m H-Mlsmmisti urd) neue Austräz S A Sächsische Feuerversicheruugo - Geiwsseiischaft in C b e m n i tz.< Wir bringen hiermit zu öffentlichen Kenntniß, daß wir Herrn J. Blitz in Giessen Neuenweg B. 135, eine Agentur unserer Genossenschaft übertragen haben. Darmstadt, den 28. December 1875. in Wenzels Garten statt. Anfaug 7*/a Uhr. Grab-Denkmäler in Marmor, Syenit und Sandstein in grosser Auswahl vorräthig bei Mer, Deutschla M Dampsrudei litten Zeit ein tjiile, bajj es ßch Schnelligkeit de wchr Leute zum W König Wi Mj welche mhr von einem H Wilhelm ha ^l'nber erhalten, “in '^siorderimgen tahrndje tes letz Wilhkim Ilrt bes firiegts. 1 ""bi ®ari ab oerfiith überbrtnaen tel'9'"bbi;d V ter sq01i f öt I" Bch Berlin, ; xi-s beantworte L?“ finet lä ? i'H mm ahei .Nfleu Seisi 8nd|i^„ntit bi tabb," 1 u i °b bi L »Ä. 22. - ^e" 6en E b4'*h| Die Generalagentur. C. Leinberger. Bezugnehmend auf vorstehende Bekanntmachung halte ich mich zur Vermittelung von Versicherungen bestens empfohlen. b Statuten und Antragsformulare können bei mir in Empfang genommen Gießen, den 28. December 1875. ' E.Buxbaum influgsfiurg, Fabrik landwitthschastl. Maschinen und Geräthe. empfiehlt ihre rühmlichst bekannten und Göpel-, Dreseh.-, Futterhehneid-, Mähe- und Säe-Mafchinen re. Zu beziehen durch die General-Agentur und Hauptniederlage von C» I. Forster in Mannheim; tüchtige und solide Agenten wollen sich gest. an denselben wenden. ! M,S; Ä "Äi »'SÄÄ lÄSÄCS fo tft hf?? ^emsen in Scene gesetzten kirchlichen Wirren"bezeichne?wirb' ^ein flroßtrr ^rr^um- Wäre dies der Fall, sonüißt.-n die 1 MCr b“rcf)roe9, unselbstständige Männer und der Einfluß des Orts; tzie!en^!^?lU sehr gennger sem, wenn er solchen Kirchenmännern gegenüber nicht köl !'t- dtesen Jrrthum (?) befetten. Dies ist dem Geistlichen in Groß Buseck in 9 r. Androbun« bfprnTfhtfrhf'i’ ->'rr ar "x chb-i^oorstandes nicht gelungen, trotz! •“ fK - d» M »ÄSSSÄiiS'SKÄJÄS WMMBWZWZ waren, noch mttacrechnet roitb: so halten wir uns berede Ä ft1“ baden w-nigOLrb-7t?"^"' mit me6rerc" '00,600 Mark enorm zu nennen.^ Enorm für F s° a B8 k fu r t zz. M. Hauptlager: Eckenheimer Landstrasse 183, dem Friedhöfe gegenüber. Mllstertager: Brückhofstrasse Nr. 12. rH fi1,8 v | 11* U 1 Do Kermiethungen. 368) Eine Mansardenwohnung, ent- üaltend 6 Zimmer, worunter 3 große grade in schöner Lage vor der Stadt ist zu ver- miethen. Näheres bet der Exped. d. Bltts. 88^) Das seither von Herrn Heinemann Steinberger bewohnte Logis in dein Hause der Carl Spruck's Erben m der Walltharstraße ist zu vermieden und sofort zu bestehen. Näheres bet dem Cura- tor Hofg.-Ndvocat Dr. Nosenberg II Haasenstein & Vogler Annonml-Expeditim in Frankfurt a. M. rt(. lN Gießen vertreten durch U. Scheyda gegründet 1833, ’ ^nüoncen-Pficlitpr Dteler deutscher, österreichischer, schweizer, hollSndischer -c. Zeitungen, e„. .» CK. »«.ÄXÄ1S2? “■ -■ ”■'=* ÄQknber"un" atn ^Wfcbriften, Cours- und Reisebücher, nimmt OflM iU D0" "i-sen tarifirten Preism, einer Gebühr ertbeili Co u6®01 unb befördert solche ohne Berechnung nnrnnf^Än. oLübcI Zeitungen und Jnsertionsverhältniffe, Kosten- Voranschläge, Zettungsverzcichnisse gratis und franco. ^eShitlb entbehrt । ksfithi zesttiil h° Bcrlm, 2 ~ Dnick'und Bertag der ÄrNht'ichm llaw.-Druckerei m Gtesst^I ganz- Lei Eech^und"Lt1>« AEritt'^üs'der ^rot'l?"«^^'^ "-'t sich die nicht 10 Ausnahmen in Aussicht S § ber protestantischen Landeskirche mit i f Jn Auftrag der Gemeindevertretung und des Kirchenvorstandes zu Groß-Buseck _ ___v c l n o p y Arnold junior. Dklbet: „Von Gelder im Betrage von 50 Mark an liegen hat oder über gleiche Summen^.,--..... verfugen kann, der entnehme diese und legt sie in qarantirten Craats - Anlehennickischm Fabriken an* _tolrb hierdurch bei weit größerer Sicherheit ein mindestens 3—4mal üi die Staalsbch ^>\^e1Etra9 erhielt und ist den Besitzern nebenbei noch vier Mal alliähr-Gründung eM lrch sichere Aussicht auf Gewinne von Francs: 100,000, 75,000, 50,000, 30,000, We Belhch 20,0u0, 15,000, 10,000, 5000 u s. w. u. s. w. geboten. m die preußischer Tausenden ist schon hierdurch eine sorgenfreie Zukunft geworden:Mtde noch im La es versäume deßhalb Niemand diese selten so nützliche Gelegenheit, zudem cin^-im Bau besin Berlust des Eaprtals und der Zinsen niemals zu befürchten ist. ittige die Vermaß Wegen näherer Auskunft wende man sich unter Angabe der Größe des Locomotivcn a verfügbaren Caprtals an *' *’ “ Die Central-Stelle für CapLtalien-Anlaae : Förster^ Heidelberg. 694) In meinem Hause auf dem Selterswege gegenüber dem Prinz Karl (früher Ehr. Horeyseck'schcs Haus), sind mehrere möblirte Zimmer zu vermiethen und bald beziehbar. Hermann Vogt. 752) Zwei ine.nantzergehende möblirte Zimmer vermiethet zusammen oder einzeln vom 1. März au Eugen Kauffmann, Alicenstraße. 860) Der dritte Stock meines Hauses ist, vom 1 April an beziehbar, zu vermiethen. ______Heinr. Kaess. Oekonomiegut gesucht. 877) Ein Oekonomiegut von 30—40 Morgen mit gut erhaltenen Gebäulichkeiten, in der Nähe einer Eisenbahnstation, wird alsbald zu kaufen gesucht Franco Offerten besorgt die Exped- d. Bltts. 8ub T. R. 40. 890) Ein braves Dienstmädchen wird gegen guten Lohn bis zum 18. März gesucht von Frau Ed. Silbereisen. Kermijchte Anzeige n. Verloren. Am Montag den 14. d. Mts. auf dem Wege von Wetzlar nach Gießen e>n grauer Shwal. Abzugeben ge- gen Belohnung i. d. Exp. d. Bl. (887 Ein braves Dienstmädchen sucht per Ende Marz__August Kröll. Meine Wascherei befindet sich von beute an im Garten des Herrn Juki sfrüber Katzenftein'sche Besitzung) Wallthorschoor. Einige Mädchen welche das Bügeln erlernen wollen, werden angenommen. Gießen, den 15. Februar 1876. (805 Frau Dorothea Bauer.