"''der,, „ 'fW» w W4t uM! nh k b be” «ta% Wo. 143« Freitag, den 23. Juni 1876. MWer Wütiger MW un- Amtsbktl für den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags Expedition: Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. Preis vierteljährlich 2 Mart 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 3 Mar? Pf. ‘teil, ilTr- uni) Trtitfdifftnb. llung r. rstand. cn innen OintenA-x ^lolg der Annahme deS Antrages nicht täuschen; erlange er die Majorität, und stimme andererseits die erste Kammer für Verlegung, so werde etz die Regierung ein- — IZiiiflflf !»ch beim bisherigen Zustand belassen. Als Effect bleibe dann nur die schwere Dchä- flf, 56 Morgens orstan^. tin t Zorstand „ i rc. dargethan wird. Die Annahme des Antrages kränke --------- ... Professoren, die nicht berufen worden seien, um im Leichenzuge die Anstalt zu Grab zu tragen. Eine Vereinigung der Anstalt mit der Universität Gießen, Die sie der Ausschuß erster Kammer wolle, sei sachlich nicht rathsam, und würde keine Lisparnisse, sondern nur Mehrbelastung zur Folge haben. Man möge sich über den Vacanz die eine oder andere Stelle nicht wieder zu besetzen, die Billigung der Kammer nidjl fanden, nachdem solche vom Ministertal-Präsidenten Kempff, Mtnisterial-Rath Finger, Abg Stüber, v. Buci, Conradi, Maurer u. A. bekämpft und von dem Ausschuß, theilweise mit Rücksicht auf von der Negierung abgegebene Erklärungen, als ohne iigung der Anstalt, deren Odium auf die Abgeordneten falle, -die dem Anträge betge- Himmt hätten. An dieser Schädigung und diesem Odium wollte Redner keinen Theil Hüven. Abg. Dittmar trat gleichfalls für das Polytechnikum ein, indem er ausführlich im Nutzen dieser Anstalten erörterte. Abg. Edinger ist gegen jeden Abstrich an der AkgierungseFo'derung. Abg. Schulze ebenso, wünscht nur einzelne Aenderungen beglich der Anstalt. Abg. Racke bemerkte kurz für sich und seine politischen Freunde, iah sie dem Antrag deS Ausschusses nicht beisttmmen könnten, cs sei Aufgabe des Staates, die Cultur-Zwecke zu fördern. Hierauf wird die Debatte bis morgen vertagt Darmstadt, 20. Juni. Se. Maj. der Kaiser von Rußland statteten Stute Mittag um 12 Uhr Sr. König!. Hoheit dem Großherzog einen halbstün- iiflen Besuch ab und besuchten sodann Se. Großh. Hoheit den Prinzen Karl w Se. Großh. Hoheit den Prinzen Ludwig. In der Begleitung Sr. Maj. itfanb sich Graf Adlerberg. Darmstadt, 31. Juni. In der Sitzung der zweiten Kammer brachte Stute der Abg. Freihr. Nordeck zur Rabenau folgenden Antrag ein: Die Kam- Ar wolle beschließen, die Regierung aufzuforderu, die auf wirksame Durchfüh- lung des Titels 7 der Reichsverfafsung gerichteten Bestrebungen des Reichsadlers im Bundesrathe kräftigst unterstützen zu lassen, mag diese Durchführung kd> Herstellung eines einheitlichen Reichs-Eisenbahn-Netzes oder durch andere Gombniattonen herbeigeführt werden. Berlin, 19. Juni. . Das deutsche Mittelmeer-Geschwader ist telegra- kscher Nachricht zufolge am 18. d. Mts. früh in Malta eingetroffen. Berlin, 20. Juni. Die „Nordd. Allg. Ztg." erklärt es für unbe- iMet, daß bereits bestimmte Beschlüsse über den Zeitpunkt der Neuwahlen Großherzoglichcs Ministerium des Innern hat der Lebensversicherungs-Bank „Kosmos" zu Zeyst im Königreich der Niederlande die nachgesuchte Erlaubniß zum Geschäftsbetrieb im Großherzogthum Hessen ertheilt, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Gießen, den 21. Juni 1876. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. zum Landtage gefaßt seien; ebenso sei die Nachricht von der angeblich bevorstehenden Ernennung des Unter-Saatssecretärs Eck zum Chef des Reichs-Finanz- Amtes unrichtig; Eck behalte vielmehr die Leitung der Central-Abtheilung des Reichskanzler-Amtes. Ferner bemerkt dasselbe Blatt gegenüber einer Meldung in einer Korrespondenz der „Weser-Ztg.", daß ein aus die Zahl der lebenslänglichen Mitglieder des Ober-Verwaltungs-Gerichts bezüglicher Gesetz-Entwurf gegenwärtig dem Staats-Ministerium zur Berathung vorliege. Berlin, 20. Juni. Das „Tagbl." enthält die Mittheilung, daß in diesen Tagen zwischen den drei leitenden Staatsmännern der Nordmächte auf telegraphischem Wege eine umfangreiche Correspondeuz geführt werde. Man sagt, Fürst Gortschakoff habe den Vorschlag gemacht, schon jetzt eine „neue Verständigung" herbeizuführen und zwar für den Fall, daß der Waffenstillstand zwischen Türkei und Insurgenten nicht jene Resultate zeitige, welche die drei verbündeten Mächte von denselben erwartet hätten. Graf Andraffy hätte unmittelbar darauf nach Ems auf, ebenfalls telegraphischem Wege geantwortet, daß seiner Ansicht nach es in diesem Augenblicke nicht angezeigt wäre, irgend eine Entscheidung im Vorhinein zu treffen. Man habe vielmehr den Lauf der Ereignisse abzuwarten, und später, falls dies nothweudig werden sollte, könne man dann Vereinbarungen treffen, wie sie eben die Natur der Ereigniffe erfordern würde. Fürst Bismarck, welcher gleichzeitig vom Text dieser Antwort des Grafen Andraffy unterrichtet wurde, hat dieser Anschauung beigepflichtet. In Ems beruhigte man sich dabei. Die diplomatische Welt erblicke aber in dieser ausweichenden Antwort des österreichisch-ungarischen Ministers der auswärtigen Angelegenheiten die Absicht, zunächst dem Orient gegenüber „freie Hand" zu behalten." — Der Telegraph hat bereits gemeldet, daß Haffan, der Mörder Huffein Avni Paschas und Raschid Paschas, in Konstantinopel durch den Strick hingerichtet worden sei und in Pariser Blättern liegt schon eine minutiöse Beschrei- bung der Execution vor. Man muß also vorläufig glaube», daß der officiöse Telegraph die Wahrheit gesprochen. Nach dem Bericht über die Hinrichtung wurde Hassan an einen Maulbeerbaum aufgeknüpft, der in der Mitte des Hofes des Kriegs-Ministeriums steht. Der Strick war 2 Fuß lang und von der Dicke eines Fingers; die Schlinge befand sich unter dem linken Ohr. Hassan war von hohem Wüchse, so daß seine Beine fast den Boden berührten. Der Kopf des Gehenkten war leicht zur Rechten geneigt. Die Augen- waren geschloffen. Man hatte ihm die Arme frei gelassen und diese hingen schlapp am Körper herunter mit halbgeöffneten Händen. Ein Zettel, mit dem Urtheil beschrieben, hing dem Delinquenten auf der Brust, dieselbe bis zum Gürtel bedeckend. Haffan war ganz weiß gekleidet, durch sein Hemd schimmerte auf dem Rücken em breiter Blutstreif. Ein Cordon von Truppen hielt die Menge zurück in einer Entfernung von 10 Meter vom Delinquenten. Die Anwesenden, verhältnißmäßig wenig zahlreich, verloren sich auf dem sehr großen Platze, in dessen Mitte der einsame Baum stand, welcher als Galgen diente. Gms, 20. Juni. Erzherzog Albrecht von Oesterreich ist heute Nachmittag hier eingetroffen. Se. Majestät der Kaiser empfing denselben am Bahnhof. München, 20. Juni. Die Kammer berteth heute den Gesetz-Entwurf, betr. die pfälzischen Bahnen. Art. la des Negierungs - Postulats (Ausdehnung der Zins-Garantie rc.), ebenso Ib (Ausdehnung der Garantie für den Bahnbau Bergzabern-Landau-Zweibrücken auf 8,915,000 Mk.), ferner den Antrag Hafen- brädl's (die Regierung zu ersuchen, mit der badischen Regierung bezüglich der Richtung der Bahn nach Bergzabern, event. statt derselben unter Herstellung einer direkten Verbindungsbahn zwischen dem Bogen bei Insheim (Pfalz) und einem passenden Punkte zwischen Kandel und Wörth, in Unterhandlung zu treten) wurden genehmigt. Darmstadt, 19. Juni. In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer wurde zunächst ohne Debatte beschlossen, einem Antrag des Abg. Hirschhorn gemäß, die Regie) ung um beschleunigten Erlaß einer Instruction zu dem Gesche über die Zusammen- k8»ng der Grundstücke von 1871 zu ersuchen. Sodann wurde in die Weite:-Beratung dir Budgets eingeticten und die Abtheilung „Geschäfts Zweige der Justiz" erledigt- Aar den Verhandlungen heben wir hervor, daß folgende vom Ausschuß vorgeschlagene Ersuchen 1) das Bezirks-Strafgericht Michelstadt einzuziehen und dessen Competenzen dem Bezirks-Strafgericht Darmstadt zu übertragen; 2) das Bezirksgericht Alzey nach Vioinz zu verlegen; 3) von den beiden Präsidenten oes höchsten Gerichts bei eintretender e o bew>. zu bewilligenden Lummen voraussichtlich in nächster Zeit erhöhte Ansprüche an bit Stände nicht kommen würden, und bat, indem er sich Weiteres für die folgende Matte verspürte, um Ablehnung des Antrags und volle Bewilligung der geforderten betrage, welche der Ausschuß gekürzt haben will. Abg. Hemzerling beleuchtete ausführlich den Antrag auf eventuelle Aushebung der Anstalt. Der Antrag habe eine peinliche Aufregung hier und in anderen Theilen des Lander heroorgerufen. die Presse stehe auf der Seite der Anstalt, der dankenswerthe Vortrag des Bürgern: sters Ohly und die von ihm veranlaßte Denkschrift hätten eingehend die Grundlosigkeit des An- • trage- dargethan. Die Gründe des Ausschusses wären vielleicht genügend, wenn .:ne -neue Gründung in Frage stünde, nicht aber, wenn ctz sich, wie jetzt, um das Fort- : bestehen der Anstalt handle. Einem solchen Antrag würde man nur beitr ren können, wmn entweder Hessen ober die Anstalt vor der Insolvenz stünden. Beid s sei nicht । ber Fall. Die hessischen Finanzen stünden, wie selbst der Ausschuß an kenne, und noch näher ausgeführt wird, gut, so daß eine Steuererhöhung nicht nölhig sei. Andere Staaten wendeten viel mehr für ihre Anstalten auf, z. B. Braunschweig, Baden rc. Wenn auch die Ausgaben wüchsen, so nähmen doch auch die Einkommensteuer-Capita- Ikn erheblich zu; ein bedeutenderes Wachsen der Ausgaben sei von jetzt ab nicht mehr imzunehmen. Die Anstalt sei eine blühende, wie durch Nachweisungen bezüglich der ksturnstst zu $• ms-Diener W Hefterrer«-. Wien, 20. Juni. Wie die „Polit. Corresp." meldet, wird die Begegnung der Kaiser von Rußland und Oesterreich auf Schloß Re'.chstadt am 8. Juli statthaben; vielleicht werde auch Kronprinz Rudolf den Kaiser von Rußland in Reichstadt begrüßen. Fürst Gortschakoff werde demnächst eine Urlanbsreise in die Schweiz antreten. Wien, 21. Juni. Der „Tagespresse" und der „Deutschen Zeitung" zufolge hätte der Kaiser das Entlassungs-Gesuch des Kriegs-Ministers v. Keller Kä* irt§ bei M 1 'Ih« SuiiS . weitere Erheblichkeit tm Wesentliche fallen gelassen worden waren. Bet „Vtsitations- ßommiffion* ward der Antrag des Ausschusses, die genannte Commission als Behörde zu befeitigen, abgelehr.t. Bei „Reisekosten und Diäten" erklärte die Regierung auf fine feitrt Bemerkung Küchler's, daß eine allgemeine Regulirung der Diäten-Frsge rc. in Aufsicht . A I stehe. Hierauf ward in die Berathung über den fiüher ausgesetzten Posten „Polytech- UNAvskst, ver-1 njkrim" eingetreten. Zunächst wendete sich Ministerialrath Knorr gegen den Antrag VVN dts Ausschusses, wonach an cen beiden Hochschulen Kosten erspart, und nöthigenfalls das Polytechnikum ausgehoben werden solle. Er weift auf die Blüthe der Anstalt, loioie darauf hin, daß nach den in der letzten und den in dieser Periode bewilligten, A Fr. quenz, der erhaltenen Anerkennungen, der an hiesige Docenten ergangenen Beru- k "fünften, der Zuwendungen UflV '«Md vertreibe die Prosesso not ‘ , wäbrenb eii“er;c e* Ljtrw iS* ’ een fl6™’ S'^ 2 Lokal-Notiz. Gießen, 21. Juni. Die Oberhessischen Eisenbahnen gehen bekanntlich durch Kauf an den Staat über. Der jetzt erschienene Jahresbericht des Verwaltungsratheß pro 1875 ist daher der letzte Gesellschaftsbericht. Nach dem darin zusammengestellten Er- gebniß der Betriebsrechnung betragen in gleichzeitiger Ausscheidung nach den beiden Linien a. die Einnahmen: auf der Linie Gießen—Fulda M. 602,023. 08 gegen 1874 jJt. 80,785. 48 mehr, auf der Linie Gießen—Gelnhausen M- 454,878. 91 gegen 1871 M. 31,853. 97 mehr, zusammen M. 1,056,901. 99 gegen 1874 M. 112,639. 45 mehr, pro Bahnkilometer M- 6,012. 98, pro Nutzkilometer M. 1. 81,7; b. die Ausgaben! auf der Linie Gichen-Fulda M- 527,892. 38 gegen 1874 M- 29,096. 46 mehr, auf da Linie Gießen—Gelnhausen M. 385,333. 02 gegen 1874 M. 24,785. 48 mehr, zusammen M. 913,225. 40 gegen 1874 M- 53,881. 94 mehr, pro Bahnkilometer M- 5,195. 57, pro Nutzkilometer 1. 59,G. Die Ausgaben betragen 86,i06 pCt- der Brutto-Einnahmen. Es berühren: die allgemeine Verwaltung M 125,527. 17 oder 13,75 pCt-, die Babn- oerwaltung M. 295,986- 36 oder 32,« pCt-, die Transportoerwaltung M- 491,711.87 oder 53,54 pCt.; c. der Ueberschuß: auf der Linie Gießen—Fulda M- 74J30. 70, aus der Linie Gießen—Gelnhausen M- 69,545- 89, zusammen M 143,676. 59 oder 13,S) pCt- der Gesa nmt-Einnahme. Der Ueberschuß betrug: im Ganzen im Jahre 1871 M- 15,359 oder pro Kilom.-Bahnlänge M. 93. 79, 1872 M. 13,119 oder M- 75. 17, 1873 M 68,337 oder M- 390-11, 1874 M. 84,919 oder M. 483. 10, 1875 M- 143,676 im Ganzen oder M- 817- 241 pro Kilometer-Bahnlänge. — Das Anlagecapital btr Gesellschaft ist in seinem Hauptbestande von fl. 28,400,050 — Thlr. 16,228,600 obn M. 48,685,800 in 81,143 Actien ä fl. 350 ss Thlr. 200 oder M. 600 unverändert verblieben. Durch den Eingangs kurz erwähnten auf Grund der Ermächtigung der am 30. October 1875 abgehaltenen außerordentlichen Generalversammlung, welche bit Auflösung und Liquidation der Gesellschaft beschlossen hat, mit der Großh. Staat-- regierung, vorbehaltlich der in das folgende Jahr 1876 fallenden landesherrlichen Rati- sication, abgeschlossenen Vertrag, kraft dessen die Oderhessischen Eisenbahnen, wie überhaupt alle Vermö^ensbestände, Rechte und Verbindlichkeiten der Gesellschaft an den Staat übergehen sollen, ist jedoch bestimmt worden, daß mittelst Tausches von je 24 Staatsobligattonen ä 500 M- gegen je 25 Actien ä 600 M. die sämmtlichen Actien einzulösen seien, so daß an Stelle des obigen Actiencapitals eine durch eine Staatsschuld dargestellte Kaufsumme von M. 38,948,640 treten soll. Der aus dem Baucapitat herrührende und für noch nicht völlig auSgeführte Herstellungen reservirte Geldbettan, welcher, ohne das obige Anlagecapital zu alteriren in das Aetiovermögen der Gesellschaft fällt, ist auch in 1875 im Betrag von fl- 28,000 oder M 48,000 zwar N unverwendet geblieben, jedoch sind diejenigen Umstände, welche der Vornahme diesn Herstellungen bisher noch hindernd im Wege standen, beseitigt und ist somit die bew nächstige vollständige Verwendung des Baucapitals geordnet worden. Die vorlagi- wcise bestrittenen und durch allmähliche Absch eidungen zu Lasten der Betriebsrechnun, : gedeckt werdenden Verwendungen auf Neuanlagen von Stationen und Haltestellen, : welche, ohne das Actiencapital zu verändern, gleichwobl eine Erhöhung des Anlage- capitals bilden, beliefen sich Ende 1875 auf Mark 110,287. 06. In gleicher bilden die der Amortisation durch Abschreibung unterliegenden Ankaufkosten des w waltungsgebäudes einen das Actiencapital nicht berührenden Zuwachs von M- 57,619. zum Anlagecapital. Die Abschreibungen auf beide Posten betrugen bis Ende lo7ö M. 19,628. 61. Der Reservefond hat sich durch die statutenmäßige Ueberweisung M fl. 33,000 — 56,571. 43 aus dem im Betriebsjahre 1874 erzielten Reinertrag, pw] durch 8insenzuwachs auf M- 180,416. 06 erhöht, worunter jedoch in den durch fortgesetzte Ueberweisungen bis auf die Höhe von fl. 150,000 = M- 257,142. 86 zu bringenden Normalbestand nur M- 108,180. 30 fallen, während die zufolge des voriahttga Berichtes stattgehabten außerordentlichen Zuwendungen, welche jetzt M- 72,235. 7b w tragen, in diesen Normalbestand nicht einzurechnen sind- Der Erneuerungsfond M in Folge der Ueberwetsung des Restes des im Betriebsjahr 1874 erzielten Reinerts und der ihm zufallenden Einnahmen auf M- 52,786- 95. Nach Ueberwetsung des > bei ausgeführten Reinertrags aus 1875 wird sich der Gesammtbestaud des ReserveW auf M- 236,987- 49, der Bestand des Erneuerungsfonds auf M- 139,892. 11 erM® Gießen, 22. Juni. Die von hier ausgegebene Anregung zur Gründung rw williger Feuerwehren scheint nicht ohne guten Erfolg bleiben zu sollen. Na HP Samstag Abend finden in Lollar, den Sonntag Nachmittag in Laubach un» tj Montag Abend in Homberg Versammlungen zu jenem Zweck statt- Bemerkensoerg ist namentlich, daß sich in der Landgemeinde Lollar schon etwa 70 Mann zum M . bereit erklärt haben. Hoffentlich werden größere Ortschaften in unserer Nachbars-^ wie Großenlinden rc- nicht zurückbleiben._____ Racheplan auszusühren, das ist noch unbekannt. Konstantinopel. Die Nachricht, daß bei. Fürst von Montenegro den Peko Pavlowich und andere Führer der Aufständischen wegen ihrer im amen der provisorischen Regierung der Herzegowina erlaffenen Aufruhr habe erhaften lassen, wird durch Wiener Telegramme bestätigt. Hinzugefügt wird, daß den Türken in Folge dessen der Durchzug durch den Duga-Paß und die Wiederverproviautirung von Niksic bereits geglückt sei. Der am 17. d. Mts. vor dem Palast Hussein Avni's in Konstantinopel gehängte Mörder Hassan hat vor seinem Tode entschieden geleugnet, irgend welche Mitschuldige zu besitzen. Die Wunden des Marine-Ministers Kaisserli Pascha sind durchaus ungefährlich. Amerika. Washington, 20. Juni. Der Senat hat beschlossen, den Procss gegen den Exminister Belknap bis zum 6. Juli zu vertagen. »“f der < ’ 30 6q Konstantinopel. Ueber die Ermordung Hussein Avni Paschas und Raschid Paschas erhält das „N. W- T." in einem Telegramm aus Konstantinopel folgende nähere Angaben: Augenzeugen des furchtbaren Ereignisses schildern den Verlauf desselben in folgender Weise: In dem Saale des Konaks, der von den übrigen Gemächern nur durch Teppichvorhänge geschieden ist, war der gesammte Ministerrath versammelt. Außerhalb des großen Scheidevorhanges standen zwei militärische Wachtposten und einige Diener gingen ab und ru, den Berathenden die üblichen Erfrischungen zu reichen. Inmitten der Dls- cusfion wurde der Vorhang plötzlich rasch zur Seite gezogen und em junger Mann, in der Uniform eines Feriks (Major), stürzte auf den Kriegs-Minister Hussein Avni Pascha los und schrie ihm folgende Worte zu: „Ich habe Dir gesagt, daß ich meinen Sultan rächen werde; hier die Rache!' In selbem Augenblicke zog der Officier aus der Tasche einen Revolver und schoß aus der nächsten Nähe auf den Kriegs-Minister. Di- Kugel durchbohrt- die Brust des Paschas, der sosort todt zusammenbrach. Panischer Schrecken ergriff die Anwesenden. Während Alle von ihren Sitzen aufsprangen, um die Ausgänge zu erreichen, warf sich der Minister des Aeußern, Raschid Pascha, auf den Mörder. Er faßte ihn von rückwärts und suchte ihm die Waffe zu entreißen. Während dieses Kampfes drückte Hassan den Revolver wiederholt ab. Eine Kugel traf den Marine-Minister, ohne ihn jedoch zu töteten. Auf den Knall der Schüsse waren die Wachtposten und die Diener herbeigeeilt. Zwei von den weiteren Schüssen tödteten einen Soldaten und einen Diener. Nun entsank der Revolver der Hand des Wüthcnden. Jetzt erst kehrte sich dieser unmittelbar gegen Raschid Pascha, riß einen Dolch ans der Scheide und bohrte wiederholt die Klinge in di- Brust des Ministers, der unter den Sticken seinen Geist aufgab. DaS verzweifelte Ringen der beiden Männer währte einige Minuten da Raschid Pascha, obgleich an körperlicher Kraft seinem Gegner entfernt nickt 'gewachsen, mit Mnth und Zähigkeit kämpfte. Endlich gelang es der Dienerschaft und Wache, den Mörder zu überwältigen und ihn festzunehmen. Der Erste, der nach dem Schüsse auf Hussein Avni Pascha aus dem Saale geflohen war, war Midhat Pascha. Der Mörder heißt Hassan. Er bekleldet den Rang eines Feriks (Majors) im Nizam (Linie) und war dem Sultan Abdul Aziz als Adjutant zur Dienstleistung zngetheilt. Er ist ein Tscherkcsie unb soll, wie man versichert, bemselben Stamme angehören, aus welchem bte Mutter von Abbul Aziz, die Sultanin Valibe, hervorgegangen ist. Als am 29. Mai bie Verschworenen, Hussein Avni Pascha an ber Spitze berselben, in das Gemach bes Sultans Abbul Aziz einbrangen unb ihn als entthront erklärten, ries Hassan, ber an biesem Tage einer ber bienstthuenben Abjutanten war, bem Pascha zu: „Ich werbe meinen Sultan an Dir rächen!" Diese Drohung war, wie man sagt, ber Beweggrunb für Hussein Avni Pascha, ben -ärtlkn-K^.. «Befti? 20 Juni. Pesti Naplo sagt officiös, Rußland wolle den Mächten ein neues' noch verschärftes Memorandum unterbreiten. O-sterreich vermittele und wünsche Englands Zustimmung. Eine Vereinbarung der nordischen Mächte in diesem Betreff sei noch nicht erfolgt. Schweiz. Bern 19 Juni. Der Verwaltungsrath der Gotthardbahn genehmigte den Geschäftsbericht und den Finanzlagebericht und ermächtigt- di- Direction zum Abschluß des Vertrages mit der oberitalienischen Bahngesellschaft, Bett, den Balmi^ern20. Juni. Der Nationalrath beschloß auf Antrag der Commission, der Bundesrath solle ohne Genehmigung der Bundesversammlung keine Erklärungen mit bem Auslanbe austauschen. Frankreich. Daris, 20. Juni. Aus Mostar wirb officiell gemeldet, baß Mukhtar Pascha in Niksic eingerückt ist, ohne den Insurgenten begegnet zu sein. Versailles, 20. Juni. Die Deputtrten-Kammer hat heute den Geietz- Eutwurs wegen der 120 Millionen-Anl-ihe der Stadt Paris genehmigt. Sodann verlas Turquet (Linke) den Comm.ssions-Ber.cht bezüglich der Wahl d.s Rittmeisters de Mun in Poutivy; der Bericht schließt nut dem Anträge au Nichtigkeits-Erklärung der Wahl wegen des von klerikaler Seite ausgeubten Druckes auf die Wähler. Die Discussion hierüber wird später stattfinden. Beide Kammern werden, wie vermuthet wird sich gegen Mitte Juli vertage» unb im November reicher zusammentreten behufs Berathuug bes Bubgets. 3tafien. Nom, 20. Juni. Einem gestrigen Beschlüsse des Finanz-Ministeriums zusolge ist das „Affidavit" bei Bezahlung der Coupons der italienischen Renten abgeschafft, jedoch nur für Renten - Coupons von 5 biS 100 Lire. Be, Coupons über 100 Lire bleibt das Affidavit obligatorisch. Belgier». Brüssel 21. Juni. Nach Berichten aus Löwen haben daselbst nicht nn-rbebliche Unruhen stattgefunden; in Folg- feindlicher Kundgebungen gegen Studirende, welche der liberalen Partei angehören, sind die Universitäts-Vorlesungen unterbrochen; die Bürgergarde ist zusammengezogen. Antwerpen, 18. Juni. Die Führer der hiesigen liberalen Partei haben eine öffentliche Erklärung erlassen, worin st- unter ausdrücklicher Mißbilligung alles gewaltsamen Vorgehens auf eine A-nderung des bestehenden fehlerhaften und gefahrvollen Wahlsystems auf das Entschiedenste dringen und namentlich verlangen, daß die Unterdrückung der Städte durch die Landb-t-öl- kernng durch welche die intelligenten Classen auf das Empfindlichste berührt würden, aufhören müsse. Ueber der Legalität stehe die öffentliche Meinung, und d-r constitutionellen Wahrheit entspreche es nicht, daß sich die Regierungs- Atmalt in ben jpänben eines clericalen Cabinets befinde. Nur burch den Ruck- tritt des letzteren könnten die vorhandenen Beunruhigungen beseitigt werden. Türkei. folaer ernannt. _ . , . m ™ < Wien 21 Juni. Durch eine Bekanntmachung tm „Armee-Verordn- Blatt" wird di- Genehmigung des Entlassungs-Gesuchs des Kriegs-Ministers w Koller und die Ernennung des Feldmarschall-Lientenants Graf Bylandt- Rbeldt zum Nachfolger desselben bestätigt. Der Kaiser hat v. Koller in Aner- kennung^feiner Verdienste um Kaiser und Heer das Grotzkreuz des Stefan- gniiw® 75o Str. 6 u“’ 150 6tr- «"V 800 ®ie6«i, btn 1265)--------- Wildere Mai Sit Holzversteigerm ^Mck Äiffenberg < [ji- » °i d-6 i M MVi°S> feeftimnit' (v । GW, nfiiförft WS« a M1 hichtr, Karten ö ' ?anb: unb I « unbl&r, Tkjä —---JL-Kui W-iMftärk?,^ L'SL« A» E>erka> Vermischtes. — (Der Doctor — in der Butte.) Pesther Blättec erzählen von einem origireBo Armendoctor: In der Raitzenstadt (Stadttheil von Ofen) wohnt und practicirt a-' seit vielen Jahren Dr. Sch., ein alter Mann, der in ganz Ofen bekannt und v> ' ist, sich speciell aber bei der armen Bevölkerung des Blocksbergs einer ganz be|o t Popularität erfreut, da er in seiner Gutherzigkeit, obwohl selbst mittellos, bedM - Kranke nicht nur unentgeltlich behandelt, sondern ihnen obendrein noch die *ri besorgt Vor zwei Monaten wurde der wackere Arzt von einem Futzieloel fallen und er konnte nicht mehr die engen Stiegengäßchen des Blocksberges erklimmen, zum großen Leidwesen der Blocksberger Kranken. Fahren könnt Arzt auch nicht; erstlich, weil Wagen auf den Blocksberg - Stiegen nicht v ren können, unb zweitens, weil das dortige arme Volk einen Wagen zu d 3 . nicht im Stande ist Da geschah es, daß vor kurzer Zeit ein armer Stembruch spät Nachts bei der Wohnung deS Arztes anklopfte und flehentlich bat, er möge « schwer kranke Frau besuchen. Der Arzt bedauert, mit Hinweis auf sein FE dem Wünsche nicht willfahren zu können, doch der Arbeiter bat so rührend, » Doctor einen in seiner Art merkwürdigen Entschluß faßte- „Seid Ihr im © ■ eine centnerschwere Butte auf Eurem Rücken zu tragen ? fragte er den " Dieser, nicht ahnend, was der Arzt damit meine, amwortcte: ^Jawohl, g » Herr!" — „Also tragt mich in Gottes Namen in der Dutte zu Eurer Frau. - A nete der Arzt, und der Arbeiter trug den Arzt nach der Wohnung der Ä * dieser alles Nöthige besorgte und auf die gleiche Art nach Hause gesührt, w , . ost man nun seit dieser Zeit auf dem Blocksberge der Hülse des Docwrs bedarf, KW Derjenige, der den A.-zt zu avisiren hat, auch eine Butte mit, in welcher er n d) Bestimmungsorte getragen wird. . -,vl. - (Sine gute Predtgt.) „Ick habe eme schone Pred gt gehört am Sonntagl" sagte eine Frau, die einen kleinen Hokerkram hjAt, za ihrer qrßOÜOn handelte sie?" sagte die Freundin. „Ich kann mich nicht mehr v i j wovon sie handelte, ich weiß nur, daß ich aus der Kirche eilig nach Hause g A meine falschen Gewichte wegwarf." Kerßeiger w# MvM btn 26 PvrMLtzs 8 W soll das dieMn-e hru MarienstistLchM^ Miesen in den Grman und Niedrr-BefflM v Der Anfang ist W der Straße nach ®run' Lich, den 20- Ium 1 ___Winh Ieilgebc 3292) Einige Malt abgegeben bei O t! 3289) 12-1400 fl. werden bei Heiner 3287) Neue Bektla i laden billigst zu hab« _______Oeconom 9? tiRafäitttiwl, fi marinen unb für ! B ult anöl, feinst a\ Dampfbetrieb. ' Wagensett, in i loffiie in % i/4 uni empfiehlt en d6tail, größerer Qantitäten L. 3__auf' 33fiß) Ein gut erha iu iu verkaufen bei _ Wagner Geißl, nnattiommen und wär- Feldmarschall-Li°ut-nant Graf Bplandt zu d-ss-n Nach- Major Hassan aus b-m Palastdi-nst- zu -ntf-rn-n, ihn für einige Tage gefav angenvm o qen zu fetzen unb thn darauf zum Dienste bet ben Ntjams zu commandiren. Auf welche Weise es Hassan gelungen war, in ben Palast Midhat Paschas einzubringen, die Minister bet ihrer Berathung, von beren Stattfinben er offenbar unterrichtet war, zu überraschen, um mit schrecklicher Entschlossenheit seinen - Firnisse dem Terrebine J. II. Fuhr, Sonnenstraße 104. 2630) Frankfurterstraße, »eben vem Chaufseehaus. 3300) auf der Mäusburg. ÄHe her Mm* Dampfbetrieb. SÄ'» - fttnbtt wwg ationtn unb HiW: at (nh'ohMtz btW q. 06- In BW den LnkauskostenM ;uoad)5 oon 3R- i 239)_____________ — ------- ‘-b(tTu6en bis G-. 3306) Ein gut erhaltener Stoßkarren ist zu verkaufen bei Wagner G e i ß le r, Kaplansgasse. zu 34 Pfennig für den Zuber bei der (3214 Artien-Branerei Gießen. 3262) Das Gras in meinem Garten ist zu verkaufen, auch können alle Arten Gemüsepflanzen billig abgegeben werden. (£• N a y n. 3135) Elf Stück alte Fenster billig zu verkaufen bei „ M . G- Hetz, Reichensand sowie in Vs, V» und Vr Ctr. Kübeln, empfiehlt en dötail, und bei Abnahme größerer Qantitäten zu Fabrikpreisen. ö D. Müller, Zur erfolgreichen Verbreitung von Anzeigen in Oberhcssen, , namentlich unter der wohlhabenden Bevölkerung der Wetterau, kann das in Friedberg wöchentlich dreimal erscheinende Blatt „Oberhessischer Anzeiger* (Amtsblatt) empfohlen werden, datz es das verbreitetste, am meisten gelesene Blatt in Oberhessen, vornämlich aber in der Wette rau ist. (Auflage 2800.) Die große Verbreitung dieses Blattes sichert den durch dasselbe veröffentlichten Anzeigen einen erwünschten Erfolg; die Jnseratgebübren sind billig, nur H Pt für die kleine Zeile. Bei größeren Aufträgen entsprechender Rabatt- In Frankfurt nehmen Aufträge an die Herren: G Daube « ^omp., Haaseustei» «v Vogler, Iäger'sche Buchhandlung und R Mosse. Friedberg. (Hessen.) * Die Expedition des Oberheffischen Anzeigers. ö - ... ---~ Aeilgevotenes. 3292) Einige Malter Kartoffeln werden abgegeben bei Otto Luft, Metzger. 3289) 12—1400 fl. können ausgeliehen werden bei Heinemann Hermann. 3287) Neue Bettladen und Kinderbett laden billigst zu haben bet Oeconom Roll, Neustadt 36. Besondere Bekanntmachung. Die Holzversteigerung in der Oberförster ei Schiffenberg vom 14* und 13. l. M. ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können vom 27. l. M- an bei Grotzh. Rentamt Gießen erhoben werden; als Termin für Überlieferung des Holzes, sowie als erster Abfuhrtag, ist Mittwoch der 28. l. M- bestimmt. Gießen, dm 22. Juni 1876. (3305 Großherzogliche Oberförsterci Schiffenberg. ______ Georgi.____________ Versteigerung. Grasversteigerung. Nußholzbeitze in Krystallen, wasserlöslich, empfiehlt 1648) L. Müller ___________ auf der Mäusburg. 3171) Eine Bäckerei mit W'rtbschaft und Specereihandel in einem Marktflecken ist zu verpachten event- zu verkaufen durch I- Blitz. Fußbadenanstrich in allen Nüancen, hart und schnell trocknend, sowie Fußbodenlack, sofort trocknend, empfiehlt . (1644 L. Müller ___________________aus der Mäusburg.^. 3169) 150 gut erhaltene Strohstühle sind in kleineren und größeren Partien billig zu verkaufen durch____________I- Blitz. ^Monogramms 062 auf Briefbogen und Couverts, per 100 1 Mk. 50 Pfg., Schablonen stets vorräthig. Bestellungen Lindenplatz im Blumengeschäft. Pepttiniiqueurl empfiehlt Emil Fischbach. La^urfarhe. Kasseler Braun, in Wasser abgerieben, Terra «le Sienna, gemahlen und ganz, Katechu und chromsaures Kali empfiehlt 1647) L- Müller __auf der Mäusburg. Feinsten Emmenthaler und feinsten Rahmkäse empfiehlt 2651) Emil Fischbach. n Wannthi burM« 1 Verwaltung«^!! rusammengestellt«^ K’öung nach bent- ’ 602,023. 08 gegen *. ; 454,878.91 g£ , 'M »wX Ä?’ k,e 29,096. 46 mehr, c?« •'S5-18 mehr, zn^ -omcter M. 5,195.5? r der Srutto^imio!:- Itr 13,75 pCl-. bk tzr ^oUtung M. 491,71: ulda M. 74,130.70, 143,676. 59 ob« 11 Sanjin im Jahre 1 13,119 oder SJl. $. 10,1875 M. W ■ Das Anlagecariie! - Z'iilt. 16,228,600 i-t I M. 600 unDtränbtrt::: »er Ermächtigung toi; lersammlung, wdjt I. mit btr @ro66. em ;btn landeshenlichllL- tn Eisenbahnen, der Gesellschaft s Ja" littdft Tausches w'A !}. die sämmtlicha4sr o rint durch eine 6"^) Montag den 26. d. M-, Vormittags 8 Uhr anfangend, soll das dießjährige Heugras von den Marienstift Lich zustehenden circa 100 Morgen Wiesen in den Gemarkungen Lich, Ober- urd Rieder-Bessingen versteigert werden. Der Anfang ist hinter dem Kirchhof an der Straße nach Grünberg. Lich, den 20. Juni 1876. (3281 Winh eim. __auf der Mäusburg. 3170) In einer Universitätsstadt ist eine rhr frequente Bäckerei mit Wirthschaft unter günstigen Bedingungen zu verpachten durch I- Blitz. Täglich lebende frischt Fische in ErS verpackt, Hechte, Karpfen, Bratfische, sowie fertig gebratene Fische und sämmtliche frische Gemüse, Hand- und Edamerkäse, frische Butter und Eier, Flaschenbier und Selterswasser, empfiehlt zu billigen Preisen 3308)______H. Kurth, Neustadt 19. Reisstärke, extrafein, in Vr, Vi und 4- Pfd.-Packeten, sowie lose, Weizenstärke, extrafein lose, Kuaelbau in schönster Farbe, leicht löslich, Waschpulver, Soda, calcmirte und crystallisirte, alle Sorten Seife," empfiehlt (3301 L. Müller auf der Mäusburg. lUitißacfjer JSroi) Pfd. 50 Pfg, empfiehlt Rude Göbel, 2881)__________Neuenweg 129. "Glycerin-Schmierseife empfiehlt (3109 Emil Elschbach. Salicylsäure, chemisch rein, „ Mundwasser, per Flacon 60 Pfg-, „ Zahnpulver, bestes und angenehmstes Reinigungsmittel der Zähne, in Schachteln ä 40 u. 60 Pfg-, empfiehlt 3097) L- Müller auf der Mäusburg. 235^) Hemden-Einsätze eiw pfiehlt in reicher Auswahl ______ II. Riihsamen. Zur Desinfection empfiehlt Carbolsäure, flüssig, Chlorkalk und Eisenvitriol (3098 _____L. Müller auf der Mäusburg. Petroleum Koch-Deftn sind wieder in schöner Auswahl fertig und empfehle ich solche unter Garantie 10 Procent billiger wie seither- (3232 GrUBtav Kühl, Spengler, Neustadt. Fr. Müller II SpecialM in KauartiKeln. Französische Formziegel, als schönste und dauerhafteste Bedachung. Gegen gewöhnliche Plattziegel ungefähr das halbe Gewicht, bei gleicher Deckfläche.________________________ ~___________________(3118 2313) Sommerröcke, Hosen und Westen für Knaben und Herren, in allen Größen und Weiten, empfiehlt zu sehr billigen Preisen._____________________H. Riibsainen»_____ Einem verehrten Publikum diene zur gefälligen Nachricht, daß ich von heute ab prima Flammkohlen für Ofenbrand, per Centner zu 94 Pfg., Stückkohlen 1 Mark 6 Pfg.., Knabbeln 98 Pfg., frei ins Haus liefere. Für Gewicht wird garantirt. A. ßeling Ww., Zu verkaufen. 1 Schreibcommode, 1 Schreibtisch, 2 Nußbaum- und 2 Mahagoni - Bettstellen Nachttische, 1 zweithüriger eichener Kleiderschrank, runde und^ ovale Tische, Stühle, Spiegel und verschiedene andere sehr gut erhaltene Möbeln und neue Betten. (2997 I. Rotheuberger, _________________________________Lindenplatz._____________________ ! Sommerhandschuhe! in allen Größen. Bade- und Schwimmanstalt von Mksamen eröffnet. Indem ich hiermit das verchrliche Publikum zum Abonnement einlade, bemerke ich, daß die näheren Bedingungen in der Anstalt zu erfahren sind wo auch die Liste zur gefälligen Einzeichnung offen liegt Schwimmunterricht für Mädchen wie früher. Knaben und Mädchen, welche nicht schwimmen, können in den bestimmten Stunden unter Aufsicht baden. Unterrichtsstunden und Badezeit für die männliche Schuljugend sind an den Wochentagen, Vormittags von ly bis 12 und Nachmittags von 4 bis 7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen nur Vormittags von 7 bis 12 Uhr und für die Mädchen, welche unter Aufsicht baden und schwimmen, an den Wochentagen Nachmittags von 4 bis 7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen wie bei den Knaben. In diesen Stunden wirb gute und strenge Aufsicht geführt, so dast die verehelichen Gltern in jeder Beziehung beruhigt sein können. 2870) g. (Sfrtf. RübsKmen. Betreffes Die !*■ Blaue Ringe um die Amen: ■ v.r -iLCL-it-t._______uAif. zur Erkennung auf folgende Merkmale aufmerksam: Dasselbe. Prachtausgabe mit jährlich 52 colorirten Strofjljüte Kupfern: 4 R.-Mark 50 Pfge. Illustrirte (3501 ODENZEITUNG zu Dresden. (2540 4-3, 7, jj Verantwortete Re^vction A. Scbeyda. — Druck und Vertag der Brü t> t'icheu Uuw.-^luctrrei (irr. Ehr. Pietsch) tn ließen. IVOliniSlHnfJSllivO N3H3NniAI N10>f M3A0MNVH Erscheint Cxpev Deutz 6", 12, 443. Dillenburg 645, 12, 443, 9°. Jährlich: Schnittmuster, Siegen 645 1 2. Metzlar 645, Z", 955, 12, Darmstadt, 21. ! 19. Sitzuna in die Lespr 1 m.g betreffend. Todani üiisgaben fortgesetzt uni jMetsdirection. Die les jüngsten Personenwkt > buk hklnbgesk-ten Aetch SM vom Ausschul Ultung detz Großherzogst ■ WnIfla an die Epitze öer ziehungsweise „Haus und Welt“, giebt in jeder Diummer den vollständigen Inhalt einer Arbeits-Nummer der beiden Zeitungen wieder. 3254) Ein großes Zimmer mit Zufebör, im Freien, auf Anfang Juli zu vermietbar. Näheres bei der Exped d. Bltts. Preis für das ganze Vierteljahr: 1 R.-Mk. Die Illustrirte Modenzeitung , eine billige Volks- Ausgabe von „Victoria“ be- Original-Artikel der beliebtesten deutschen Schriftsteller und künstlerisch aasgeführte Original-Illustrationen. Geburts-Anzeige. Durch die (Geburt eines kräftigen JEtil wurden hoch erfreut Gießen, den 20. Juni 1876. (32^ _____I. «. Spiegel S Frar^. H. E. Kurth aus Hannöv. Münden. Die meisten Menschen leiden, ohne daß sie es wissen, an diesem Nebel und mrljk Jährlich : 2000 Original-Illustrationen, 200 Stickerei-Vorlagen, 400 Schnittmuster III. Jahrgang. Erscheint 2 Mal monatlich. 2000 Original-Illustrationen, 200 Stickerei-Vorlagen , 200 Einladung auf Vas mit dem 1. Juli 1875 beginnende Neu-Abonnement für den Frankfurter Anzeiger für Politik, Handel, Land- und Bolkswirthschaft und dessen Unterhaltungsblätter Frankfurter Familien blätter. Erscheint täglich außer Montags. Bei seinem außerordentlich billigen Preise bietet „dieses Blatt" dem Leser neben d-r Reichl,-ltigkeit und Fülle seines Inhaltes ourch rascheste Mittheilung der direct auf tde-i aphischrm We,e zugegangenen politischen Nachrichten olle Annehmlichkeiten ei ter größeren Zeitung, und ermöglicht es einem Jeden, dem Laufe der Tages-Ereig- u ffe in Politik, Handel, Land- und Volkswirthschast folgen zu können. Die Familienblätter werden auch ferner nicht ermangeln dem Titel durch den Inhalt zu entsprechen. Inserate sind bei der starken Verbreitung des Blattes von dem besten Erfolg. Man abonni t bei der zunächst gelegenen Poststelle, hierorts bei der Expedition Buchgasse 3. Abonnements Preis per Quartal: in Frankfurt a. M» von der Verlags-Expedition bezogen 3 RMk. IO Pf. i-n deutschen Neichspostgebiet durch die Post bezogen 3 RMk. 14 Pf. Fran ff ui t a. M. 1876. Die Expedition. Victoria-Verlag. 46, Lützovvstrasse, Berlin W. Alle Buchhandlungen und Postämter des In- und Auslandes sowie die Verlagsbuchhandlung nehmen jederzeit Bestellungen entgegen und liefern auf Verlangen Probenuntinern tfrntis. Gesucht tin ordentliches Mädchen zur Stütze der Hausfrau in eine kleine Familie auf dem Lande. Dasselbe mürbe als zur Familie gehörig anaeseben werden. Francs-Offerten befördert unter X. die Exo. d. Bl. (3297 • . 'u‘ em. i wodurch unter Beifügung einer klaren Beschreibung, dargestellt werden: Allo Arten Toilettengegenstände für 1 'amen und Kinder, ferner Leibwäsche für Damen, Herren und Kinder, Handarbeiten in reichster Auswahl — Der „belletristische Theil“ bringt nur stylvolle unterhaltende und belehrende Für Bandwurmleidende Jeden Bandwurm entferne in 1—2 Stunden radikal mit dem Kopfe ohne An- Wendung von Kousso und Granatwurzel. Das Mittel ist angenehm schmeckend, fonlt leicht zu gebrauchen, sogar bei Kindern im Alter von 2 Jahren, ohne jede Vor- aber Hungercur, vollständig schmerzlos und ohne mindeste Gefahr, (.auch brieflich); für den wirklichen Erfolg leistet Garantie. He JE. Hu Wh aus Hannöv. Münden. Das Mittel ist von fast allen medicinischen Autoritäten als vorzüglich wirfenb und vollständig unschädlich geprüft und empfohlen. Bandwurmle'dende können von mir einen Auszug Adressen radikal geheilt Patienten einseben und werden arme Patienten berücksichtigt. In Gießen bin ich mt Gasthaus zum Lindenhof, Zimmer Nr. 4, Montag dk" 26. Juni, von Vormittags 9 bitz Nachmittags 5 Uhr zu sprechen. W oMm.Tit • * K-, W w Dah tznsdk btt daß babuiäi tnenäst >N’ her @emeinbtBerroaUurpeT Wit nel)tn« btt Htägige Ausgabe: AUS Mll WELT V. Jahrgang. Erscheint 2 Mal monatlich. Preis für das ganze Vierteljahr (6 Modenummern mit 6 Unterhaltungs- und 6 Schnitt- Beiblättern) : 2 R.-Mark. Einladung zum Abonnement auf die illustrirten Modenzeitungen I^TTOBI £ XXVI. Jahrgang. Erscheint 4 Mal | a 1 ö Bl monatlich. Preis für das ganze Viertel- jahr (6 Unterhaltungs-, 6 Modenummern mit 6 colorirten Modekupfern und 3 Schnittbeiblättern): 2 R.-Mark 25 Pfge. Der Neue Mainzer Aiyerger tritt mit dem 1. Juli ein neues Quartal an. Außer Local- und p r o v i n z t a 1 e n N a ch r t ch t e n bringt der „Neue Mainzer Anzeiger" täglich eineUebersicht der politischen Ereignisse und von Zeit zu Zeit orientirende Leitartikel; ferner Handelsbfrichte und die telegraphisch m i t g e t h e i l t e n C o u r s e d e r F r a n k f urter Börse. Dem Sonntagsblaite liegt als belletristische Beilage die „Moguntia mir der humoristischen „Mainzer Laterite" bei; auch sonst wird dal Feuilleton besonders gepflegt Ein Blick auf den „Neuen Mainzer Anzeiger" genügt, um bit Ueberzeugung zu gewinnen, daß derselbe Annoncen aller Art bringt, dir die weiteste Verbreitung finden: Bekanntmachungen der Bebördrn, wechseln nut geschäftlichen A nzeigen ab; das Blatt kann somit zur Jn- serirung aufs beste empfohlen werden. Abonnements auf den täglich mit Ausnahme des Sonntags erscheinenden „Neuen Mainzer Anzeiger" nehmen alle Postanstalten der deutschen Reiches an, und es beträgt der Preis per Vierteljahr (ohne Bestell- gebühr) Mk. 1.60. Dir Expedition drs „Urum Maiiper Anzeiger." Große Emmeransgaffe 26 in Mainz. cngenouimen und bezüglich , Ration zu luffm, datz bi "Ml rotibt unb * 1’ ElivWM udtzüchut. WMtminisiniMtz, wuü Ln loauptQbtbtilu' dm iobann bit Pvz. i ftimmiß bewilligt, ebtni I. Adihtilung, Mn beantragte Ersu ’■« nicht wird« n t'erungzvorlage gegen ßung des angesordertei vommm. Zu Pos.i V mit “ ?«"*•< I Ä“««( _______________________ _ ...................... ............ _....... Blässe des Gesickts; matter Blick; Appetitlosigkeit, abwecksrlnd mit Heißhunger; Ü^el'I Stellt tineg^S^,' feiten, sogar Ohnmächte . bei nüchternem Magen; Sodbrennen; Magevsäure; I Nächst». dauungsschwäche; Aussteigtn eines Knäuels bis zum Halse; Kopfschmerzen; SchwinXl; ; Main unregelmäßiger Stuhlgang; Koliken; Afterjucken; wellenartige Bewegung im Wörter;|j[ "'"j, 20. saugende, stechende Schmerzen in den Gedärmen. Ih.schwierigste i Auch Spul- und Made, würmer entferne in kürzester Zeit und ertheile wsth . 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