Wit nach MXü M Xew.Orttaillj 12. April. CaM 630 M. 1 Zwischendeck 1501 orddeutschen Lloj. »»JOfltöum ^efienEduih u m Gießen. ßg ' in Nr. 66 d. K enrtiiitlidjrn ^tnrfitiyujij * turi jene Mitihrilung uni ^lült diese Bekieffenden i S.-ner Dor der OeffmM. > abüchilich salsih angere!' i Lügen. 'ipt Monate hindurch M, on ihm untmichtele, dch> t in irgend einer wcseM i Lcdein des Zusammen^ mrin Institut: Engel, h Ltein, Schudt, Reifert, ^61 litt nach dieser Ertläm:: ’tr Erloubnjß; denn ich tu! top Mkürtuh entzieht. ?. der Lehauptuug des Sinftüc b. b- abermals eine Lüge Sie Examinanden bem bch &omn fiob refp. NecÜ^ [ bihifft, die sieb bti der !M m ch mit der ssrage iauU nett mr und meiner AO rankt? Der es anders Wilhelm. ütnsM«6””” 11 Am. d°h ch «>£“* J ,4 m:i ME ®*™3 öd)« eh« «®alt«Ä etimmuu« «mibi*®' I « hn etum im M1 ~‘f* Dr. kiiil'kl )0N Hrrrn FUl Hierauf: ( Zam erftt» ^ale- e-nSl MM rnunfl *RfTS« iä,®»"1 iu4< •‘"Ltttiom . fester in GW (Cafe Leib.) 'w,ch den 22. Mi r M«. 70. Donnerstag, den 23. Marz L876. WWW WWW Anmgk- unh AmtsdlM fit brn Kreis Kieken. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Expeditionr Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher HHeil. Gießen, am 21. März 1876. Betreffend: Das Behüten der Wiesen. Das Großhcrzogliche Kmsamt Gicßcn an die Großherzoqlichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir machen Sie darauf aufmerksam, datz das Behüten der Wiesen nach der Wiesen-Polizei-Ordnung für den Kreis Gießen vom 1. April an untersagt ist. Sie wollen die Schäfer hierauf aufmerksam machen und die Feldschützen strengstens anweisen, etwaige Uebertretungen zur Anzeige zu bringen. Die Gendarmerie ist gleichfalls ongewiesen, Zuwiderhandlungen gegen dieses Verbot zur Anzeige zu bringen. v. Röder. politischer Töeil. Sfuffdilani). Darmstadt, 19. März. Der Bericht des Finanzausschusses der ersten Kammer über die Regierungsvorlage in Betreff deS Ankaufs der Ober» hessischen Bahnen, erstattet von Herrn Wernher (Nierstein), tst nunmehr erschienen. Der Ausschuß beantwortet die Frage, ob tue gegebenen Verhältnisse so seien, daß die erste Kammer dem die Regierungsvorlage im Ganzen billigenden Beschluß des andern Hauses beitreten könne, oder ob politische Verhältnisse und finanziell genügende Ursachen zur Verweigerung des Beitritts vorliegen, in einem der Vorlage günstigem Sinne. Von der Oberhessischen Eisenbahn-Gesellschaft zu erwarten, daß sie ihre auf dem Vertrage von 1868 beruhenden Berechtigungen und finanziellen Ansprüche an den hessischen Staat aufgäbe oder herabsetze, ohne durch anderweitige Bestimmungen in die Lage versetzt zu werden, bie von ihr concendirten Nachgiebigkeiten zu ergänzen sei — so fuhrt der Bericht aus — in der gegebenen Sachlage nicht vorauszusehen. Die größte Bedeutung der beiden Oberhessischen Eisenbahnen sei, daß sie der Bevölkerung der Oberhefsischen Gebirgslandschaften die Möglichkeit anbahnen, in industrieller Arbeit und Verdienst die Concurrenz anderer durch Eisenbahnen dem Weltverkehr eröffneten deutschen Gebirge zu bestehen. Die Erfahrung habe gezeigt, daß in den 5 Jahren des Betriebes der Verkehr auf densilben in einer zwar mäßigen, aber doch ständigen Zunahme war. Diese Zunahme werde, wie auch die sonstigen Erfahrungen unseres Landes dies beweisen, wenn einmal die industrielle Thättgkeit dort sich etablirt haben werde, in größerem Verhältniß vorwärts gehen. Die vorgesehne Jahresersparniß von 171,000 Mark sei allerdings im Vergleich mit den vorerst verbleibenden Jahresausgabeu ein nur sehr mäßiger Gewinn dock sei sie eben eine Ersparniß, und besonders bedeutungsvoll erscheine der Umstand, daß durch diesen Ankauf die möglichen Rechtsstreitigkeiten vermieden werden, über deren Ausgang Niemand Bürgschaft zu leisten im Stande sei. Der Ausschuß beantrage deßhalb Beitritt zu sämmtlichen Beschlüssen der zweiten Kammer hinsichtlich des Hauptvertrags, des Ncbenvertrags über die Creirung von Staatsobligationen und deren Umtausch gegen die Oberhessischen Eisenbahnactien und der Ausführungsbestimmungen. Nur hinsichtlich eines Punktes stellt der Ausschuß einen selbstständigen Antrag. Zu Pos. 5 des Nebenantrags, dessen wesentlicher Inhalt das obligatorische Mandat an die Bankhäuser von Bethmann und von Erlanger in Frankfurt zur Einlösung des Zinscoupons und gekündigten Obligationen des neuen vierprocentigcn Anlehens ist, wurde die Fassung der Regierungsvorlage in der zweiten Kanuner einstimmig obgelehnt und beschlossen, daß diese Einlösung, resp. Rückzahlung bei den von der Regierung bestimmt werdenden Staatskassen stattznfinden habe. Der Ausschuß der ersten ftammer greift nunmehr einen von der Majorität zweiter Kammer gestellten, aber nicht zur Annahme gelangten Antrag wieder auf und will für den Fall eines späteren Beitritts der zweiten Kammer zu dem Vorschlag der Ausschußmajorität die Regierung ermächtigt sehen, je nach Bedürsniß zeitweise auch Bankhäuser zur Einlösung von Coupons Vi % Provision zur Einlösung von Obligationen mit % °/0 Provision, beauftragen. Darmstadt, 21. März. Der Vertrag wegen Ankaufs der Oberhesst- schen Eisenbahn durch den Staat ist von der ersten Kammer mit 15 gegen 2 Stimmen genehmigt worden. Darmstadt, 21. März. Die Nr. 14 des Großherzoglichen Regierungsblatts hat folgenden Inhalt' 1. Bekanntmachung Großherzoglichen Ober-Consistormms, bie Ergebnisse der Verwaltung des evangelischen Kirchenfonds vom Jahre 1874. , 2. Übersicht der für das Jahr 1876 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse in den israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises $le6U38 Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Jahr 1876 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Commnnal-Bedurfnissen in den Gemeinden des Kreises Gießen. 4. Ordensverleihungen. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben aller- gnädigst geruht: am 22. Jan. dem Stadtgerichtsdiener bei dem Stadtgericht Gießen, Georg Schäfer, in Anerkennung seiner mehr als 40jahrigen, nut Elser und Treue geleisteten Dienste, das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift;': „Für langjährige treue Dienste", am 2. Febr. dem Rentamtsdiener bei dem Rentamt Friedberg, Michael Jung, und den Polizeisoldaten i. P. Georg Wil- )e!m Frank, Wilhelm Sohl und Johannes Sä>ardt zu Darmstadt das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für langjährige treue Dienste", am 5. Febr. dem Rentamtmann des Rentamts Darmstadt, Domänenrath Ludwig Hauser, das Ritterkreuz 1. Klasse des Philipps-Ordens, am 3. März dem Schullehrer an der Gemeindeschule zu Nonnenroth, im Kreise Gießen, Friedrich Nürnberger, das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für 50jährige treue Dienste" zti verleihen. 5 Ertheilung eines Erfindungspatentes. Se. Königl. Hoheit der Groß- )erzog haben allergnädigst geruht: am 4. März dem Robert Ormiston Patterson und Francis William Brothers in Cheltenham in England auf deren Nachsuchen ein Erfindungspatent für die durch Zeichnung und Beschreibung näher erläuterte Verbesserung in der Darstellung von sog. Hirschhornsalz ans Gaswasser unter dem ausdrücklichen Vorbehalte jedoch, daß durch das verliehene Patent Niemand in der Anwendung bereits früher schon bekannt gewesener Theile der Erfindung gehindert werden soll, während der nächsten drei Jahre für den Umfang deS Großherzogthums zu ertheilen. 6. Dienstnachrichten. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 19. Febr. dem evang. Pfarrer Carl Frommann zu Gonterskirchen die evang. Pfarrstelle zu Dreieichenhain zu übertragen; am 4. März dem Schulverwalter Wilhelm Drentlau aus Weinheim die Gemeinde-Schulstelle zu Neutsch, am 6. März dem Schullehrer Heinrich Rasch zu Freien-Steinau die erste Knabenschulstelle zu Lauterbach, dem Schulverwalter Friedrich Gerold aus Darmstadt die evang. Schulstelle zu Seligenstadt, dem Schullehrer Philipp Stroh zu Hainchen die erste Gemeinde - Schulstelle zu Dienheim zu übertragen. 7. Militärdienstnachricht. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 9. März dem Premierlieutenant ä la suite der Infanterie Dr. Gustav Ferdinand Ludwig Carl Johann Ernst Freihrn. Schenck zu Schweinsberg zum Hauptmann ä la suite der Infanterie zu ernennen. 8. Versetzung in den Ruhestand. 9. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: die Gemeinde-Schulstelle zu Grüningen mit einem Gehalt von 771 Mk. 42 Pfg.; dem Ortsvorstande zu Grüningen steht das Präsentationsrecht zu dieser Stelle zu ; die erste Lehr erstelle an der Gemeindeschule zu Groß-Linden mit einem Gehalt von 1028 Mk. 57 Pfg.; die erste Gemeinde-Schulstelle zu Horrweiler mit einem Gehalt von 771 Mk 43 Pfg ; die siebente Gemeinde-Schulstelle zu Eberstadt mit einem Gehalt von 942 Mk. 86 Pfg. Berlin, 19. März. Gestern fanden einige parlamentarische Diners statt, namentlich eines beim Fürsten Bismarck, und man nimmt an, daß dort Erörterungen über den Stand der Eisenbahnfrage stattgefunben haben. Durch die Kundgebungen in München und Dresden sind die Absichten der Reichsregierung, wie ein starkes Feuer durch einen schwachen Wind, eher noch mehr angeblasen als erstickt worden. Die norddeutsche Presse ist ganz überwiegend für die Reichs-Eisenbahnen, namentlich auch in den Hansestädten, und die deutsche St. Petersburger Zeitung vom 17. d. Mts. bringt an ihrer Spitze einen Leitartikel, der sich auf das Entschiedenste für das Project ausspricht. Die Reichsregierung würde nicht schlecht dabei fahren, wenn sie vor der Nation als Vertreterin eines nothwendigen Fortschrittes auftrete. Man erfährt aus München, daß, wenn Herr v. Pfretzschner in dieser Frage so schroff aufgetreten sei, er dabei nur das Mundstück eines höheren Willens gewesen sei. Das Ministerium und die liberalen Abgeordneten befinden sich, namentlich in Bezug auf Wahlen in einer Art Nothlage. Sachlich können daher ihre Aeußerungen nicht sehr in's Gewicht fallen In Württemberg und Baden ist die Stimmung der Bevölkerung keineswegs so sehr wie in Bayern gegen die Reichs-Eise'- bahnen eingenommen. Der „Sckwäb. Merkur" steht mit seiner Befürwortung derselben nicht allein. Berlin, 20. März. (Sitzung des Herrenhauses.) Der 'Handels- Minister beantwortete eine Interpellation des Grafen Udo Stolberg: ob die Regierung dem Landtage über Abtretung der preußischen Bahnen an das Reich eine Vorlage zu machen beabsichtige, bejahend und fügte hinzu, die Regierung werde dabet lediglich von wirthschaftlichen, nicht von politischen Motiven geleitet. Das Haus genehmigte sodann die Vorlage über Aufnahme von Wech- selproteften nach den Anträgen der Justiz-Commission und den Rechenschaftsbe. richt über weitere Ausführung des Gesetzes, betr. die Consolidirung der preußischen Staats-Anlehen. Berlin, 20. März. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Die dritte Lesung des Etats wurde ohne erhebliche Debatte und Aenderuug erledigt. Windthorst (Bielefeld), Richter (Sangerhausen) und Wehrenpsennig greifen zurück aus die neuliche Kritik Schorlemer-Alst's über daS Buch „Simplicius Simplicissimus“ und erklären, die Bearbeitung der nordwestdeutschen Verlagshandlung für Volksschriften sei ein gutes Volksbuch. AuS Bayern, 18. März. Das Bezirksgericht zu Bamberg verur- Iheilte den Caplan Mayer von Scheßlitz wegen Vergehens gegen die öffentliche Ordnung in zweimonatliche Gefängnißstraße. Derselbe war beschuldigt, in zwei Predigten sich Ausfälle gegen die Civilehe schuldig gemacht zu haben. Der Angeklagte gab zu, die fraglichen Aeußerungen gethan zu haben und erklärte, daß er es sich zur Ehre schätze, deshalb verurtheilt zu werden. — Der wegen Majestätsbeleidigung des deutschen Kaisers kürzlich der Würde eines königl. Kämmerers enthobene mehrgenannte Frhr. E. v. Linden Ist jetzt „auf Ansuchen" auch des Officiers-Charakters als Major ä la suite enthoben worden. Hesterreich. Wien, 20. März. Die Wähler der Groß-Grundbesitzer haben einstimmig den Ackerbau-Minister Graf Colloredo - Mannsfeld zum Reichstags- Abgeordneten gewählt; an dem Wahl-Act beteiligten sich 91 Wähler. Pesth, 18. März. Der Stadthauptmannschaft ist eS gelungen, eine Banknoten-Fälscherbande zu entdecken, welche Zehngulden-Falsificate machte. Ein Graveur und ein Handwerker in Pesth, sowie ein Baumeister in Török Szent Miklos wurden als Hauptpersonen der Fälscherbande ermittelt. Die Platten, Pressen und sonstigen Stempel wurden in Beschlag genommen und die drei Personen verhaftet. Czernowitz, 20. März. Die Abgeordneten, welche den Groß-Grund- Lesitz vertreten, sind wieder im Landtage erschienen; sie haben die Erklärung abgegeben, ihr bisheriges Ausbleiben sei nicht durch Gründe staatsrechtlicher Latur, sondern durch andere Verhältniffe motivirt; nachdem letztere nunmehr beseitigt, sei es der Wille ihrer Wähler, daß die Abgeordneten sich an den Landtags-Arbeiten betheiligten. Schweiz. Bern, 18. März. Von allen Seiten auS der Schweiz vernimmt man leider von Ueberschwemmungen und Erdrutschen. So aus Sonceboz, Delsberg, Moutier, Lasiarez, Dverdon, Olten, Freiburg, Langenthal rc. Arankreich. Pari-, 19. März. Die „Union" veröffentlicht einen Brief des General-Intendanten von Don Carlos, worin gesagt wird, daß der „König" seinen Truppen volle Freiheit lasse, die von Madrid angebotene Begnadigung anzunehmen. Der „König" sei überzeugt, daß seine „getreuen Unterthanen" sich mit demselben Heldenmuthe wie bisher für ihn opfern würden, wenn er sie rufe. Paris, 19. März. Bei dem gestrigen Empfange der Pariser Pro- fefforen erklärte der Unterrichts-Minister Waddington, sein fester, unwiderruflicher Wille sei, die Verleihung der Universitätsgrade dem Staate zurückzugeben. Die übrigen Fragen ließ der Minister unberührt. — Eine Anzahl carlistischer Officiere und Soldaten hat sich zum Eintritt in die Fremdenlegion gemeldet. Dieselben werden nach der Provinz Oran gesandt. Versailles, 20. März. Die Commission der Deputirten-Kammer zur Vorberathung des Antrags, betr. die unverzügliche Aufhebung des Belagerungs- Zustandes, hat sich einstimmig für Annahme des Antrags ausgesprochen. Diese ist gesichert, zumal sich die Regierung gleichfalls dafür erklärt hat. — Victor Hugo und Raspail bringen morgen im Senat und in der Kammer den Amnestie-Antrag ein. Derselbe ist nur von 27 Deputaten und von 8 Senatoren unterstützt. Die Linke erklärt den Antrag für inopportun und wird gegen die Dringlichkeit stimmen. Belgien. Brüssel, 20. März. Der Antwalt der Banque de Belgique zeigte dem Handels-Gerichte, vor welches die Bank wegen Rückerstattung des Depots citirt war, officiell an, daß die Bank in kurzer Zeit in der Lage sein werde, alle in Depot erhaltenen Titres zurückzuerstatten. Italien. Rom, 19. März. Die Demission des Ministeriums wird von der „Agencia Stefani" bestätigt; dem Vernehmen nach wäre Depretis mit der Bildung des neuen Cabinets beauftragt, jedoch stände noch keine Ministerliste fest. Rom, 20. März. In der heutigen Sitzung der Kammer zeigte Min- ghetti an, daß der König die Demission des Cabinets angenommen habe, daß dieses jedoch auf Wunsch des Königs bis zur Bildung eines neuen Cabinets weiter fungiren werde. England. London, 20. März. Nach nunmehriger Bestimmung wird die Königin am 27. März ihre Reise nach Baden-Baden antreten, und zwar über Portsmouth, Cherbourg, Paris und Straßburg, ohne jeden Aufenthalt. In Baden- Baden wird die Königin eine Woche verweilen und hierauf nach Gotha und Coburg reisen. Ende April erfolgt die Rückkehr nach England. Spanien. Madrid, 18. März. Der König wird heute Abend hier eintreffen. Die Minister werden ihn im Escurtal erwarten. Madrid. Der Mikado hat an König Alphons ein Schreiben gerichtet, worin er ihn zu seiner Thronbesteigung beglückwünscht und ihm ankündigt, daß er eine außerordentliche Gesandtschaft nach Madrid senden werde, um einen Handelsvertrag zwischen Japan und Spanien abzuschließen. — Das Schriftstück, durch welches Don Carlos seinen Soldaten ge. stattet, die von der Madrider Regierung angebotene Begnadigung anzunehmen lautet: „Der Gencral-Lieutenanr Don Gerardo Martinez de Velasco hat unter anderen Dingen dem Ober-General der carlistlschen Streitkräfte auch Folgendes geschrieben: Se. Majestät beauftragt mich, Ihnen zu sagen, damit Sie es allen unseren Leuten mittheilen, daß, da er zufällig in den Zeitungen gesehen hat, daß ein Indulto (Gnadenerlaß) von der Madrider Regierung bewilligt worden ist, derselbe, den gegenwärtigen Verhältniffen Rechnung tragend, Jedem oie Freiheit läßt, nach den Eingebungen seines Gewissens zu handeln. Es ist hierbei wohl verstanden, daß in der Zukunft kein Nachtheil für die erwachsen wird, welche sich in die Ikothwendizkeit versetzt sehen, nach Spanien zurückzukehren, da der König überzeugt ist, daß seine getreuen Unterthanen seiner Fahne nicht weniger ergeben bleiben und bereit sein werden, sich morgen, wenn er sie beruft, mit dem nämlichen Heldenniuth aufznopfern wie gestern." Madrid, 20. März. Der König hat an der Spitze von 25,000 Mann seinen feierlichen Einzug in die Hauptstadt gehalten und ist mit Begeisterung empfangen worden, ^rämmtlichen Soldaten, welche gegenwärtig der Armee angehören, ist durch könizl. Decret ein Jahr von ihrer Dienstzeit erlassen- auch soll in diesem Jahre keine Conscription stattfinden. Die Reduction im Effeclivstande des Heeres wird sich dem Vernehmen nach auf ca. 100,000 Mann belaufen. ÄRadrid, 20. März. Ein königl. Decret ordnet die Errichtung einer Unterstützungs-Kasse für die Invaliden, Verwundeten und Waisen, sowie die Familien der Opfer des Bürgerkrieges an. Türkei. Ragusa, 20. März. Ein schweres Gewitter mit Sturmböen hat hier großen Schaden angerichtet; die Kuppel des Dome« ist zerstört und die Kirche selbst beschädigt, so daß deren theilweiser Einsturz befürchtet wird. Lokal-Nyti z. «testen, 22. März. Auszug aus dem SitzungSprotokolle her Gr. Handelskammer Dom 22. Februar 1876. Anwesend Hornberger, Noll, Koch und Georgi. Die Eingänge werden zur Kenntmß gebracht und thctlS den Acten und der Bibliothek, theilS der Kasse überwiesen. Auf ein Schreiben der Reichsbankhauptstelle zu Frankfurt, welches die Mittherlung enthält, daß man sich entschlossen habe, die Reichsbankncbenstelle zu Gießen mit Wirkung vom 1. Mai l. I ab aufzuheben, wird in Erwägung des hohen Werthes, den das Verbleiben der Reichsbanknebenstelle in Gießen für den Handelsstand sowohl, wie auch für die Entwickelung des Geschäftsverkehrs in Gießen überhaupt besitzt, der Beschluß gefaßt, bet allen hier näher Betheiligten eine Aufforderung zur Zeichnung von Beiträgen, mittelst welcher dem Agenten der Reichsbanknebenstelle ein Mtnimaleinkommen garantirt würde, circuliren zu lassen. Bezüglich des auf mündliches Ersuchen mehrerer Interessenten von dem Herrn Vorsitzenden zur Sprache gebrachten Uebelstandes, daß in den letzten Wochen die erste Morgenpost fast regelmäßig verspätet zur Bestellung gelangt sei, wird beschlossen. Kaisers. Postamt dahier um Ab- hülfe zu ersuchen und darauf hinzuweisen, daß sich wohl mit Rücksicht auf die btträcht- ltche Erweiterung der Stadt während der letzten Jahre eine Vergrößerung der Zahl der Bestellbezirke empfehlen dürfte. Im Anschlüsse hieran wird einem Seitens eines Mitgliedes gestellten Anträge, Kaiserl. Generalpostamt um Erlaß einer Anordnung zu ersuchen, durch welche der Umtausch beschriebener aber noch nicht abgestempelter Postkarten gegen eine Vergütung gestattet werde, zugestimmt. Ein Rescript Gr. Mlnistr- rmms des Innern, welches auf ein Gesuch der Handelskammer, eine Ermächtigung des Wiegegeldes für Wagenladungen erwirken zu wollen, erwidert, daß man nicht in der Lage sei, bei der Verwaltung der Köln-Gießener Bahn dafür etnzutreten, da die Genehmigung der Tarife und Gebühren bei derselben der Königl. Preuß. Neuerung ausschließlich vorbehalten sei, diese aber den beanstandeten Gebührensatz nicht" nur genehmigt, sondern auch anderen Bahnen zur Annahme empfohlen habe, wird mitgetheilt und den Acten zugewiesen. ____________________________________ Vermischtes. — Der Sturm am 12. März hat auch in Belgien furchtbar gewüthet und vielen Schaden angerichtet. Um Mittag fing das Unwetter mit Windstößen, Schnee, Hagel und Regen an, Abend- aber brach der Sturm mit aller Gewalt los. In Antwerpen fiel von einem Thürmchen der St. Georgskirche ein Stein herab und erschlug ein Kind. Von der Domtnicaner-Caserne fiel ein Schornstein herab und verwundete zwei Soldaten sehr schwer. Am Scheldequai sanken ein Schleppdampfer und zwei beladene Flußfabrzeuge, am Eingänge des neuen Bassins ein beladenes Leichterschiff und ei» anderes im alten Bassin. Flußabwärts strandeten sechs Schiffe, darunter ein Dreimaster, eine Goelette und em Fischerfahrzeua. Das Wasser schlug über die Quais und riß dort aufgestapelte Waaren mit fort. In den Bassins haben sich mehrere Schiffe losgerissen, ohne jedoch Schaden anzurichten. Die Umgegend hat ebenfalls sehr gelitten. Auf der Straße nach Kiel ist eine Oelfabrik ganz demolirt worden und nur der Kamin stehen geblieben. Auf der Eisenbahnstation jenseits der Schelde haben Funke» aus einer Locomotioe, vom Winde mit fortgetragen, zwei Packwagen in Brand gesteckt. Aus Veroiers und Umgegend wird ebenfalls von großen Verwüstungen berichtet; jit Dtson ist ein hoher Fabrikkamin umgefallen, und zwar auf ein großes Gebäude, welches zu Arbeiterwohnungen dient; merkwürdiger Weise ist Niemand dabei beschädigt worden. An der Place Verte zu VervierS wurde ein Mann, der versuchte, daS Zink« dach seiner Küche zu sichern, mitiammt dem Dache heruntergeschleudert und erlitt schwere Beschädigung. In der Umgegend der Stadt sind alle Straßen durch gestürzte Bäume gesperrt und durch den Einsturz von Ställen ist viel Vieh erschlagen worden. Noch schrecklicher hat der Sturm in Charterst und Umgegend gewüthet. Mehrere Leute ftnb durch fallende Trümmer erschlagen und viele verwundet. Das archäologische Museuni ist ganz eingeftürzt und viele Gebäude sind abgedeckt worden. In den umliegenden Orten sind viele Fabrikgebäude zerstört, darunter mehrere Glasöfen, Mühlen, Kamine umgestürzt u. dgl. m. In Tournai haben die Kirchen Schaden gelitten, Dächer ftnb abgedeckt, Fenster eingeblasen, man hat überall den Gottesdienst einstellen müssen. In der Stadt sind keine Menschenleben zu beklagen, doch in der Umgegend. Zu Lonze ward an einer Eisenbahnkreuzung ein sechsjähriges Kind vom Winde aufgehoben, unter einen vorbeifahrenden Zug geworfen und sofort getödtet. Zu Antoing ist ein junger Mann vom Winde in die Schelde geworfen worden und ertrunken. In Gent wurde ein flaches Zinkdach, etwa 100 Q -Meter groß, in einem Stück aufgehoben und aus einen Garten geschleudert, den es ganz bedeckt. Zu Brügge ging dem Sturme jein Gewitter mit Hagel vorher, dessen Blitze mehrfach eingeschlagen haben. Lennep. (Ein Schwabenstreich) Auf dem Bergerhof bei Rade norm Wald war kürzlich Nachts Feuer ausgebrochen. Der Sohn des Eigenthümers eilte sofort nach Rade, um Hülfe herbeizuholen, wurde aber von dem Nachtwächter wegen ruhestörenden Lärms verhaftet und einaesperrt. (!) Als sich später die Sache aufklärte, wurden Spritzen zur Brandstätte geschickt, welche aber nur einen Schutthaufen oor- fanden; auch der Eingesperrte wurde dann von dem Bürgermeister entlassen. Brandenburg a. H. (Bestrafter Aberglaube.) Eine Kossäthenfamilie in dem benachbarten Dorfe Saari ngen ist für ihren Glauben an Hexerei und Zauberei in vergangener Woche auf da« Härteste bestraft worden Da nun leider gerade unter unseren Landleuten noch vielfach an allerlei mittelalterlichen HokuSpokuS geglaubt wird, so daß sie lieber eine „weise Frau" als einen ordentlichen Arzt zur Hilfe holen, so sei der in Rede stehende Vorfall zur Warnung mitgetheilt. Die Familie W. besaß fünf ge- funbe Kühe und zwei Stück Jungvieh. Von den Kühen waren zwei Stück hochtragend Infolgedessen beschloß der W.'sche Familienrath, den berühmten Hexenmeister W—e in Brandenburg zu Rathe zu ziehen. Der Wundermann gab den Hülfesuchenden in der That ein Mittel, durch welches „alle Milch und Butter der nächsten Nachbarn" in den Cs'1’',1 h!5*7.,r fi Mit«' .'Mfr-sss Flüssig L hi Actbcr ' r1 Borin *? ÄI-r M »II« 1 ^Dieser^t Wie in Quelle iäöpfi feine ReäM Quintessenz o hinter den 6 * Wir ei tn Ttuttgar natberichte v MoofunflS: MH darin 1506 1 «Au 3025 «Au 812 ! W 812 ' %3 1650 1 1244 40 W 413 4W119 . '■Wiltbtttenb üt Gießen, den Großherzogl i^hnej > Si ’S y J366) @rof . lorffr *** eg,pf” SS" Udines ä -SA Die N füllen auf dal Men des C! Flur Meter Vm 19 . ll U^SUst M 44 > «Am 213 ‘ % 1500 ! MoM soll im Ma Boden, Stru! Hete§ Holz oe 115 Eichens 11 Nadel- 27 Eichen-C 407 Nadel- 2|2 Rmtr. B io ; 19,2 ' ®‘ 46,6 fti 3050 Stück Bu Nmi( «oben Dollar, ben ®ro$erjogl A.'siben Stall gezaubert werden sollte- W's gaben voller Gläubigkeit ihrem Vieh! daS Zeug ein, und im Zeitraum von drei Togen roircu alle sieben S tü ck Rindvieh unter furchtbaren Schmerzen verreckt! Eine Untersuchung ist zwar ringeleitet, schwerlich aber wird der große Hexenmeister der Fimilie W den Schaden ersetzen. ________________ _______ _______________________________________________ ; Neuerung lT® H tragenb S“ ■"l föt bte „A* StÄ' !•»*«! jj* *"»X>00 1 “i i ‘n,t.Mtuna tinn u"b N-n, fowie* lfn Mt „ «• ' S i[intn s.k , !”abiW'Ätn 3" Landwirtbfchaftliches. Flüssiges Pergament ist ein Präparat, welches aus Gutta-Percha bestebt, daS in Aether aufgelöst worden ist. ES eignet sich ganz besonders zum Ueberziehen von Bildern und Karten, von denen man dann den Staub mittelst eines feuchten Tuches abwischcn kann- Bleistift- und Crayon-Zeichnungen lassen sich damit dauerhaft machen, indem man fte mit einem Atomizer besprengt, worauf, wenn der Aether sich verpflüchtigt hat, ein ganz feines Häutchen als Ueberzug zu'ückbletbt. Vorzüglicher Kleister. 4 Theile guter Leim werden in 15 Thcilen Wasser eingeweicht und dann durch Erwärmen gelöst, worauf man noch 65 Theile kochendes Wasser zusetzt. Hierzu setzt man einen Brei von 30 Theilen Stärke mit 20 Theilen Wasser und kocht einmal auf. Nach dem Erkalten setzt man 10 Tropfen Carbolsäure zu. Dieser Kleister hält sich sehr lange. Wie in jedem Fach derjenige den Anderen überlegen ist, welcher aus erster Quelle schöpft, so wird auch der Capitalist, welcher ein bewährtes Fachblatt hält, stets seine Rechnung dabei finden. Um 12 Pfg. wöchentlich ließt er in Vi Stunde die Quintessenz alles dessen, was die Woche über auf öffentlichem Finanzgebiet sowohl als hinter den Coulissen vorgeht. Wir erinnern hiebe, a« das „Neue Finanz- und Verloosungtzblatt" von A Daun in Stuttgart (8000 Auflage), V«jährlich M 1. 75., welches in jeder Nummer 7 Originalberichte von verschiedenen Börsenplätzen, mehr als 800 Course und die pünktlichsten Berloosungs- und Restantenlisten aller verloosbaren Effecten bringt. Eine einzige Notiz darin kann schon das ganze Abonnement decken. ________ Musikalisches. Der Musikreferent der Augsburger Zeitung, Herr H. M. Schletterer, Director des dortigen Conservatoriums, schreibt: Die kritische, werthvolle, auf das Splendideste in großem Format gestochene, bet Mittler in Leipzig erschienene Ausgabe B eethoven'scher Clavierwerke (Sämmtliche Sonaten, zwei Bände ä M. 3,50; Variationen und andere Werke, zwei Bände k M. 1,60; 25 Lieder und Gesänge, arr. f. Pfte. allein 2M; 14 Jnstrumentalsätze, arr. f. Pfte. allein, 2 M.) besteht nicht mir nach Ausstattung und Billigkeit mit jeder anderen Edition eine siegreiche Concurrenz, sondern, was die Hruptsacke ist, sie gründet einen wirklichen Vorzug auf sorgfältigste Nedaction. Es verdient diese Musterausgabe, welcher, als dankenßwerthe Zugabe für Lehrer und Schüler, ein sehr zweckmäßiger Fingersatz und, zu großer Freude für denkende Claoierspieler, die verschiedenen Lesarten früherer Ausgaben beigefügt sind, mit vollem Recht die allgemeinste Aufmerksamkeit. — In den „Lieder n" und „I n ft r u m e n t a l s ä tz en", diesen unvergänglichen Perlen der Tonkunst, werden von Künstlern unbestrittenen Rufes (Brüll, Door, Ehrlich, Kullak,Leitert, Mertke.Sckwalm, Stade, Tsckirch) durchweg origi- nalgetreue, bewundernswcrth schöne Clavier-Uebertragungen geboten. Literarisches. Die Strafgesetznooelle vom 26. Februar 1876 trat mit dem 20. März in Kraft, und hat der Reichskanzler eine neue Redaction des Strafgesetzbuchs, in welcher die §§ der Novelle an betr. stelle inferirt sind, unter dem 6. März im Reichsgesetzblatt publicirt. Eine sehr schone, ebenso handliche als correcte und mit Anmerkungen und alphabetischem Register versehene Taschenausgabe des neu revidirten Strafgesetzbuchs hat soeben der Oberappelratb im b. Justizministerium, Dr. Julius Staudinger, im Verlag der C. H. Beck'schen Buchhandlung in Nördlingen erscheinen lassen Es genügt den als criminalistische Capacität bekannten Namen des Verfassers zu nennen, um den inneren Werth der Staudinger'schen Ausgabe zu würdigen. In bequemem Taschenformat cartonnirt eignet sie sich zugleich auch ihrer äußeren Gestalt nach wie keine andere für den Gebrauch in der Praxis, und empfiehlt sich gleichsehr Juristen wie Laien. Der Preis ist sehr billig auf 1 M. festgesetzt. .mit btmMen hat hi« l stchörl und die Sich Wet Wirb. ßt her Gr. HandklSkammei mb Georgi Die Turgäng! der SibliotW, thckS bo :eHc ju Frankfurt, welche! ie Reichsbankncbenstellc zi d in Erwäzung deS hohn lesen für den HandelsftW \ in Gichen Üocrhauor dien eine lUfforbming zui r Reichsbanknebenstelle et Vezüglich deS auf münd- irüieiben jur Tprache ge- Rorgenpost fist regelmätzitz ■L Postamt dahier um ib- Kü-kstcht auf die betrücht- ne Vergrößerung der Ah! wird einem Seiteni einer Mag einer Knerbnung jn nicht abgestempelter Psst-f in Refcript Gr- MmA-. in, eine GcmchtiWg W Tt, bafc man nicht in bei x äniutxeten, ba die Ze- ngl Preuß. ReAmng -»»- mhrensatz nicht nur flentbj. bien habe, wird mitgethnll achtbar gewuthel und vM Kmdstößen, Schake, w L los- 3" itrab und erschlug ffliÄ®' SÄ'Ä- trat« Ltichl-Nch'ss A bnnol'^d t« »n «tanb 1# Zackmagen M , i Hu flr0®<6knhri btiV1' ,m ä|nt ’ ffein I*; iü ün'»"”3 r®ert Allgemeiner Anzeiger. ä 3 Mark zu haben. (1233 Frankfurt a. Main. Emil Fischbach. 1214) sr » I! Nene Frankfurter Tagblatt!! I 5E> Frankfurt a. M (638 (1359 er für (636 empfiehlt Emil Fischbach 44 213 1500 1506 3025 812 Flur V944 Meter 19 6,2 22,8 10 5 19,2 46,6 3050 Catharina - Pflaumen Türkische Zwetschen, Apfelspalten, Birnen, Brünellen, Kirschen, V945 '"/rsi 4C/91 "/141 <°/l« ^°/143a 812 «/143 1650 «0/235 1244 W/235& 413 «/32-33 1H9 flpfct|tnen, meistbietend versteigert werden. Gießen, den 4. März 1876. (1058 Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Müller. Hofraithe mit Stall und Miststätte auf dem Asterweg, Hofraithe daselbst, Acker auf dem Sand, Acker an den Schwarzlachsgärten am Fluthgraben, daselbst, Acker in der Echwarzlach, Wiese daselbst, Wiese daselbst, Wiese daselbst, Acker im Gartfeld, Wiese daselbst, Acker auf dem Sandfeld, Versteigerungen. Dienstag den 18. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die Immobilien des Chr. Burkhard III., als: zu können. Die Familienblätter werden auch ferner nicht ermangeln dem Titel durch den Inhalt zu entsprechen. Inserate sind bei der starken Verbreitung des Blattes von dem besten Erfolg. , , Man abonnirt bei der zunächst gelegenen Poststelle, hierorts bei der Expedition Bttchgaffe 3 Abonnementspreis per Quartal: in Frankfurt a. M. von der Verlags-Expedition bezogen 3 RMk. 10 Vt- im deutschen Reichtzpoftgebiet durch die Post bezogen 3 NMk 44 W Frankfurt a. M. 1876. Die Expedition. alle Sotten, trocken sowohl, 68^ als auch mittelst Dampf- fraft aufs Feinste in Oel abgerieben, Siccatw, °ll° Sorte» Lacke, Spachtcimrsscr. Bfstsrb- Mühlen, Maier-Wsljen, Blattgold, Kroncen rc. empfiehlt (1215 Emil Fischbach 1349) Gin fdböit gelegener Bauplatz vor dem Neuenweger Thor zu verkaufen. Näheres bei I. Blitz. Holsteiner Speck-Bücklinge (zum Roh essen) neu eingetroffen bei 1315) Gg. Wilh. Weidig. Die rühmlichst bekannten Ltollwerek'^"' Brust-Bonbons aus der Farik von Franz Stollwerck, Hoflieferant, Köln, Hochstraße 9, auf fast allen Industrie-Ausstellungen bereits prämiirt, sowie auf jüngster Wiener 18*73 durch die Fortschritts - Medaille ausgezeichnet, finden nicht minder Seitens der Consurnenten dte ihnen gebührende, stets wachsende Anerkennung als vorzügliches Hausmittel gegen Husten, Heiserkeit, Brust- und Halsbeschwerden. Pr. Paquet ä 50 Npfg-, käuflich in Gießen, bei Herren I. A. Busch Söhne, Louis Frohnhsuser, Chr. Krämer, Bahnhofs-Restaurateur, Hof-Conditor E. Lind. Darum inserire man nur im !Seuen Frankfurter Tagblatt! Eingemachte Erbsen, Diverse Saucen, Kroncnhummer in Dosen, empfiehlt Emil Fischbach. l'uljtioih’ibllnUriif). Kußbodenlack, sofort trocknend, Leinolsiccativ, zum Einölen, Oelfarbe, rasch und hart trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zum An- Ireichen und Wichsen bei Fußböden empfiehlt Loose zum Kasseler Pferdemarkt sind in der Cxped. d. Bl Maecaroni, 18ier-RLnge und Graupen, Eier- Gemüsenudeln, sowie türkische und Bamberger Zwetschen, ferner feinste Apfelschnitzen, empfiehlt (245 <3g. Wilh. Weidig. Aechten schwedisch. Punsch empfiehlt i f * h n A637 Emil Fischbach. . o i « istunstreittg gegenwärtig das Das Nrue Frankfurter Lagviatt beliebteste und billigste Local- blatt in Frankfurt a. M. D°s Neue Frankfurter Tagklatt XS'wX“ 2 ist das wirksamste und billigste _ x । * o i i u Jnsertionsorgan für Frank- Das Neue Frankfurter TsgvtaN futt a. M. und umg-gend.- Die einspaltige Petitzeile kostet nur 20 Pfennige, ist das einzige unabhängige Das Neue Frankfurter Tagblatt ®Iatt gani Darum abonnire man schleunigst auf das Rmtr. Buchen-Scheidholz, „ „ Prügelholz, w , Stockholz, w Eichen-Scheidholz, w w Prügelholz, „ Eichen- und Nadel-Stockholz, Stück Buchen-, Eichen- und Nadel- Einladung auf das mit dem 1. April 1876 beginnende Neu- Abonnement für den Aeilgebotenes. 1366) Große franz. Bettstellen in Nußbaum , lacftrte Bettstellen und Kleider- schränke empfiehlt , I. H e ck, Schremer, Sandgasse. Champignons, Trüffeln, Sardines k l’huile, süße Messina, empfiehlt Emil Fischbach. Frankfurter Anzeig Politik, Handel, Land- und Volkswirthschaft und dessen Unterhaltungsblätter frankfurter Familienblatter. Erscheint täglich außer Montags. Bei seinem außerordentlich billigen Preise bietet „dieses Blatt" dem Leser neben der Reichhaltigkeit und Fülle seines Inhaltes durch rascheste Mittheilung der direct auf telegraphischem Wege zugegangenen politischen Nachrichten alle Annehmlichkeiten einer größeren Zeitung, und ermöglicht es einem Jeden, dem Laufe der Tages-Ereignisse in Politik, Handel, Land- und Volkswirthschaft folgen Holzversteigerung. Montag den 27. März d I. soll im Lollarer Gemeindewald, District Boden, Struthbach und Kopf nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 115 Eichen-Stämme mit 28,91 Festmeter, 11 Nadel- „ „ 2,01 27 Etchen-Stangen „ 1,85 „ 407 Nadel- „ „ 22,20 Wellen. Der Anfang ist Morgens 9 Uhr im District Boden am Stammholz. Lollar, den 21. März 1876. (1394 Großherzogltche Bürgermeisterei Lollar. __Fuchs. Künstliche Düngemittel empfiehlt die Gyps - u. Knochenmühle von August Schlessinger 1167)________am Bahnhof._____________ Tafelmandeln, Tafelrosinen, Ital. Haselnüsse, Apfelsinen, „ r <639 empfiehlt__________Emil Fischbach. Schradcr's Hühnerau^enmittel das Vorzüglichste zur schnellen und schmerzlosen Entfernung der Hühneraugen; per Schachtel 35 Pf. bei Apoth. Harb in Allendorf a. L. (178 Nieter ZZücktiuge empfiehlt (1358 Emil Fischbach. 1200) Prima Schweizer-, Limburger und Rahmkäse, empfiehlt Willi Weidig. Aechte italienische Maecaroni, Extrafeine Gemüsenudeln, Parmesankäse, empfiehlt (635 Emil Fischbach. Bum Hesteu her lUafler6e(djnöigtrn an her Abe. Wenzels Garten (Saalbau). Sonntag, den 26. März 1876: Cither-Coneert des Gießener Citljer-(Clubs. Ausgkwähltes Programm für Schlag- und Streich-Zither. Anfang Abends 7 Uhr. — Entr6 SO Pf. ohne der Woblthätiqkeit Schranken zu setzen. Indem wir ein verehrliches Publikum im Namen der Beschädigten um recht zahlreichen Besuch ersuchen, können wir gleichzeitig einen sehr genußreichen Abend versprechen. Der Aither Club. Er ( die gi Die in diese, md längstens bis den Gießen, den Gingetroffen! 1358) Damen-Jaquettes, Talmas, Fichus, Regenmäntel, modernste $09011, sowie neueste Kleiderstoffe, sind in großer Auswahl eingetroffen und empfehle solche zu billigen und festen Preisen. Schwarze Cachemirs, Thibets, Lustres, Alpaccas, schwarze Seidenzeuge und Seidensammte verkaufe unter Garantie für Haltbarkeit zu Fabrikpreisen. Moritz Heichelheim. Weil Leder 1333) im Preise bedeutend gesunken, verkaufen von heute an Schuhe u. Stiefel 25% billiger als seither. Oorter Matz, am Seltersweg. Schute zur Ausbildung EiuMrig-Frmvilligkr in Gießen. Ein neuer Cursus beginnt mit dem 1. April a. c. und werden Interessenten gu, beten, Ihre desfallsigen Anmeldungen in ineimr Wohnung alsbald abzugeben. Für tüchtige und erfahrene Mitarbeiter ist gesorgt. (13/11 Lehrer W. Plaut. Turnverein. Generalvcrsammlunst Donnerstag ben 23. März, Abends 8 Uhr präcis, bei Feidel (Brauerei Pvfehel). Tagesordnung. 1) Neuwahl eines Vorstandsmitgliedes; 2) Vertretung zum Turntaa in Offenbach. Die dieP in dem Gebäude bei Unter Hinl Schulamts-Aspiranti Abtheilung zu r mzurkichen, welche d Die Großh, kanntmachung in peei Darmstadt, Vermittlungen. 1374) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen bei__________Ehr. H 0 reyseck. 1365) Ein kleines Familienlogis zu oer; miethen und sogleich zu beziehen. Vit. B- 42. 1356) Auf dem Brand ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermtethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts._____________________ 1318) Zwei möbltrte zimmer per 1. April zu vermiethen. Seither von einem Einjährig Freiwilligen dewoh/ t. ______Fr itz Feid el, Frankfurter Hof 1317) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen in der Nähe vom Seltersthor. Näheres bei__I. Blitz 1311) Eine geräumige Wohnung zu vermiethen bei Ehr. H 0 r e i) s e ck, ___Neichensandstraße C. 224. 1303) Ein freundlich mö- blirtes Zimmer mit Cabinet tut Freien zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts._____ 1294) Ein freundliches, möblirtes Zimmer mit Kabinet zu vermietben bei __________T h. B r ü ck, Canzleiberg B- 1. 1395) Ein möblirtes Zimmer an einen soliden Herrn zu vermiethen, auf Verlangen Frühstück. Zu erfragen bei der Exp. d. Bl. 1393) An einer frequenter Straße außerhalb der Stadt ist ein zweiter tock, bestehend aus 3 großen und 3 kleinen Zimmern zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. Vermischte AnMgrn. 1339) Ein tüchtiger Pferdeknecht wird gesucht. Näheres bei F. N a s s a u e r im Darmstädter Haus._________ . )361) Ein tüchtiges Dienstmädchen sucht auf Ostern Prof. Naumann, Neue Anlage C- 30. Strodüüte )UM Waschen und Facanniren für Damen und Herren besorgt billigst (1197 ___________2l Fangmann. 1397) Eine Kleidermacherin wünscht noch einige Tage in der Woche besetzt zu haben. Näherem bei der Exped. d. Bltts._________ 1399) Schreiber gesucht durch L. Labrotsse, Hofg.-Advocat. Ein eleganter neu her gerichteter Laden mit Eck sebar^fenster nebst Comptoir und Lagerraum, mit Logis, bestehend aus 3 Zimmern, Küche, Keller, Holzstall, Antheil an der Waschküche und ein Stück Grabland, ist zu vermiethen und sofort zu beziehen. Wo? fagt die Exped. d. Blattes. ' (,1283 1345) Her Vorstand. vieler deutscher, österreichischer, fdnueiter, holländischer rc. Zeitungen, alleini Zum Schluß: haben.' L e 0 pold Püschel. 1401) Hierzu eine Beilage Zweite und letzte Gast-Vorstellung unke Direction von Leopold Püschel. Reingehaltene Exemplare von Rr. 13. 26. 33. 34. 37. 38. 47. 30. 51. 52. und 61 des Gießener Anzeigers werden von der Expedition zurückgekauft. bet Gesellschaften Havas, Uafl Krnnge, Cerf ' Staat bttr., an ber Mn fc“1* S««-r J Ä, Mtl nachträglich li,2,7* MA, ij bi 77t >on 1 , ls’«~7S 7 1876 f 52^ 5) fewT* Mß : fe*i t j» habens 1 ? llitl Zu dieser Vorstellung lad et zu recht zahl- reichem Besuche ganz er^benft ein pt Q,h, < Die Lürection. 5 N 1401) Leopold Püschel. J hÄ11 ^anu ouf meiner Baustelle üm Lucwigsplatze gegen Vergütung abgeladen werden. (966 Carl Ockel. Ein erfahrener Maschinenmeister wird in eine neu zu errichtende Druckerei in einer kleineren Stadt zum sofortigen Eintritt gesucht. Franco-Offerten sub G. 898 befördert die Annoncen-Expeditiou von Heidingsfelder Co. in Frank- fnrt a. M. _______________________ (1398 1405) Cin Knecht gesucht von Wilhelm Löber, _________Brandgaffe. Ltrohhüte zum Wafchen und ^a^onniren werden angenommen bei I. W e i tz e n k 0 r n, 1402) Kreuz.