Ferner Türkei“ ••uariug; ten chkeitcn. 1 Hüll. 01) See. hnidk und dieselben reinde Herren 2 M. inen zutritt, ibn muß der Weg eben. m i 1876. Sonntag, den 23. Januar. Ko. 19. jener Aiyeigcr AnBse- mi> AmisdlE fit den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags Expedition: Schul st raße, Lit. B. Nr. 18. PrciS vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. der Anstalt entrichtet. Aufnahme finden. b. Das zu der gewiß nicht geringen Strafe von 9 Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Die Staatsanwaltschaft fand das Urtheil noch zu gelinde und appellirte. Das Kammergericht hat daraus mit Rücksicht auf die Gemeingefährlichkeit btr Bauernfängerei und auf die Vorbestrasungen des Angeklagten, der eins der hervorragendsten Mitglieder der Zunft sein soll, die Gefängniß- strafe gegen ihn auf 1 Jahr 6 Monate erhöht. Berlin, 21. Januar. Abgeordnetenhaus. Erste Berathung des Etats. Auf eine Anfrage Rickert's über die Beschwerden des Provinzial-Landtags bezüglich der Anlage und des Uebernahms-Courses der Provinzial-Dotationsfonds erklärt der Finanz-Minister: Die Regierung habe die Cours-Bewegung in keiner Weise beeinflußt und würde, wenn es gewünscht werden sollte, die Pro- vinzial-Fonds zum Course vom 31. December 1875 abgeben. Die Regierung habe streng nach dem Gesetz vom 30. April 1873 gehandelt. Durch Verhandlungen mit dem Minister des Innern sei festgestellt, daß die Provinzial-Fonds nicht depositalfähig zu sein brauckten und eine höhere Gewinn-Erzielnng zulässig sei. Deshalb wurde der Ankauf der Altenbekener Prioritäten gebilligt, welche übrigens eine sichere Anlage seien. Nachdem im Herrenbause im vorigen Jahre gegen die Anlage in Prioritäten gesprochen worden, hätten derartige Ankäufe nicht mehr stattgefunden. Bezüglich der Etats-Berathung beschließt das HauS nach längerer Debatte, den gesammten Etat im Plenum zu berathen und durch die einzelnen Gruppen die Berathung vorbereiten zu lasten. Nächste Sitzung morgen. In derselben kounnt die Interpellation Virchvw's über die Synodal- Ordnung zur Verhandlung. 6. Das Pfleggeld wird in vierteljährlichen Vorauszahlungen an den Rechner 1. Die Anstalt ist zunächst für die Angehörigen des Großherzogthums Hesten bestimmt. Wenn es der Raum gestattet, sollen aber auch Ausländer darin ausgenommen werden. In der Regel können nur Kinder zwischen dem 5. und 14. Lebensjahre Die Kosten des Transports des Pfleglings in die Anstalt mit ausreichender Kleidung sind von den zur Verpflegung Verpflichteten zu tragen. Für jedes Kind ist zur Anschaffung und Unterhaltung der weiter noth- wendigen und hinreichenden Kleidung jährlich ein Kleidergeld von 30 Mark zu vergüten und zwar gleichfalls praenumerando an den Rechner einzuzahlen. 8. Wird nach den bisherigen Verhältnissen und Bedürfniffen des Kindes eine besondere, von der im Allgemeinen üblichen abweichende Verpflegung beansprucht, so soll dieselbe gegen besondere Vergütung auch verabfolgt werden. Dem aufgenommenen Kinde wird gegen die in §. 5 und 7 festgesetzten Vergütungen von der Anstalt vollständige Verpflegung verabreicht, also neben Erziehung und Unterricht: Wohnung Kost, Wartung, Kleidung, Wäsche, ärztliche Behandlung mit erforderlichen Medicamenten. Die Kosten des Rücktransportes des entlaßenen und der Beerdigung de- verstorbenen'Pfleglings sind der Anstalt zu ersetzen. Die Entscheidung über die Aufnahme erfolgt durch die Direction der Anstalt und find dessallsige Gesuche von Setten der Vertreter der Idioten (Eltern, Vormünder, nächste Verwandte, Gemeindevorstand, Kreisvertretung) bei der Direction zu Darmstadt anzubringen*). 4. Dem Gesuche sind beiznlegen: a. ein Geburtsschein de- anszunehmenden Kindes, b. eine von der betreffenden Bürgermeisterei oder sonstigen Ortsbehörde auszustellende Bescheinigung über Heimath, Religion, Familien- und Vermögens-Verhältnisse des Kindes und seiner nächsten Angehörigen. Rach Eingang des Gesuchs wird dem Nachsuchenden von Seiten der Direction (des Vorstandes) ein Fragebogen über Personalien, körperlichen und geistigen Zustand de- Aufzunehmenden und die Ursachen dieses Zustandes zur möglichst genauen Beantwortnug durch die Angehörigen, den Lehrer, die Gemeindebehörde und den Arzt mitgetheilt, wonach sich die Entscheidung über die Aufnahme bemißt. 5. Für ein in die Anstalt aufgenommencs Kind ist regelmäßig ein jährliches Psleggeld von 350 bis 500 Mark (je »ach den Vermögensverhältniffen und Bedürfniffen des Kindes, beziehungsweise seiner Angehörigen) zu vergüten. Erfolgt die Aufnahme auf Koste» einer öffentlichen Kasse (Gemeinde-, Kreis-Kasse u. s. te.), so beträgt dieses Pfieggeld in jedem Falle nicht mehr als 350 Mark. , „ Für besondere Fälle sind besondere Vereinbarungen nicht ausgeschloffen. •) Bi« auf Weitere« ist die Direction noch in den Händen des .Vorstandes des Vereine, ,ur Gründung einer Jdioten-Anstalt" ,u Darmstadt, an welchem man sich dctzhalb zu wenden hat. ü e g u t a I t o über die Aufnahme von Pfleglingen in der Jdioten-Anstalt Alicenstift zu Darmstadt. Pfleggeld wird für den entlaßenen Pflegling nur bi- zum Tag der Entlaßung, für einen Verstorbenen bis zu deßen Todestag berechnet. Darmstadt, den 1. Januar 1876. Die Entlassung aus der Anstalt erfolgt: auf Verlangen desjenigen, der das blödsinnige Kind in der Anstalt untergebracht hat, nach vorheriger vierwöchentlicher Kündigung; durch Entscheidung der Direction (Vorstand) mit dem erreichten 18. Lebensjahre, falls nicht das weitere Verbleiben in der Anstalt besonders vereinbart wird, oder wenn das Kind einen so hohen Grad von Ausbildung erreicht haben sollte, daß sein Verbleiben in der Anstalt unnöthig erscheint, oder wenn es der Vorstand im Interesse der Anstalt für nöthig findet. Deutschland. BerU», 20. Januar. Die Meldung von der unmittelbar bevorstehen, den Verkündigung der Synodal-Ordnung ist, der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge, »erfrüht, ebenso ist die Nachricht, daß die Sanctionirung derselben durch den «öntg erfolgt sei, zur Stunde noch unrichtig. Der „Retchs-Anz." publicirt die Ernennung v. Ende'« zum Oberpräsidenten der Provinz Heffen-Naffau. Berlin, 21. Januar. Die den Eisenbahn-Gesellschaften seiner Zeit er. theilte Ermächtigung zur Tariferhöhung war bekanntlich nur auf ein Jahr bemeffen, welches jetzt abgelanfen ist. Wie die »Post ’!* ^eien Tagen Seitens de« Herrn Handels-Ministers an die König!. Elsenbahn-Eom- miffariate, Eisenbahn-Eommiffarien und Direktionen ein R-script erlassen, wo- nach der Minister diese den Vorständen der Eisenbahn-Gesellschaften seiner Zeit ertheilte Ermächtigung: unter bestimmten Bedingungen ermäßigte Tarifsätze ohne vorherige staatliche Genehmigung aufzuheben und an deren Stelle die vorherigen höheren Sätze wieder etnzuführen - unter dem Vorbehalte jederzeitigen Widerrufs auch fernerhin gelten läßt. Berli«, 21. Januar. Das Kammergericht hat am vorigen Donnerstag ein Urtheil gefällt, welches den Banernfängern hoffentlich einen heilsamen Schrecken etnjagen wird. Lin Mitglied dieser gemeingefährlichen Zunft, das in Gemeinschaft mit mehreren unermittelt gebliebenen Genoffen einen Nuffen um eine hübsche Summe im Kartenspiel geprellt hatte, war in erster Instanz Bekanntmachung. Nachdem das Regulativ für die Aufnahme von Pfleglingen in die in Darmstadt bestehende Anstalt für Blödsinnige revidirt und neu festgestellt worden ist, bringt man daßelbe, einem Ersuchen des Vorstandes der Anstalt entsprechend, nachstehend zur öffentlichen Kenntniß. Gießen, am 20. Januar 1876. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. l diel« Mrttlg- ih Januar, Modell jjliinW meert, - । Rr. 116, unter Leitung ihres t Vo5ler ItawHe. £ttoq. Herrmann. Flöt sv. Mo,art. Strauß. Franz Liszt', '• Donizetti.! . Bach. -irl. Conradi. -- ehaus. I döif ^ouuar: 1 "Kasstr kgNAü. _ cfpieble tä ''SSÄ*' Paris, 20. Januar. Auf Grund der principiellen, wenn auch beding- England. London, 19. Januar? Der deutsche Botschafter, Graf Münster, gab Hospital). a$ Hesterreich. „in der jhöh-ren Steuerb.meffung durch das -'n- T°ch'-r. Fr-nMa Vein r eine geb. Pari», 20. Januar. (Sitzung der Permanenz-Commission.) Der Minister-Präsident Buffet weigert sich in eine Erörterung über die Vorfälle bei den jetzigen Wahlen einzugehen, indem er erklärt, daß er der Prüfung der Vollmachten in keiner Weise vorgreifen wolle. Der Minister hält sein Circular- Schreiben, betr. die Interpretation des Preß-Gesetzes, sowie idas Recht der Präfekten, den Zeitungen die Autorisation zur Colportage zu bewilligen oder Abessinierkönigs Theodor, welcher mehrere Jahre in Indien und die letzte Zett in England zugebracht hat, ist vor einigen Tagen nach Paris gereist, um daselbst den Rest des WinterS unter milderem Himmel zuzubringen. Der junge Prinz hat seine abessinische Muttersprache schon ganz verlernt und Englisch ist die ihm geläufige Sprache geworden. Letzteres darf man seinen Erziehern zum Lobe anrechnen, für das erstere aber verdienen sie entschiedenen Tadel. London, 20. Januar. Die Kaiserin von Deutschland hat durch den deutschen Botschafter der Frau Dorrien Smith, welche bei dem Schiffbruche SBürßer zu AngerSbach und Arbeiter dahier, Karl Wahl, ein Sohn, Hcin- Denselben. Dem Bürger zu Reiskirchen und Taglöbner dahier, Johann Peter, Tochter, Marie Katharine Elisabeth, geb. den 2. Dec. Dem Bürger und MechantcuS Wilhelm Graf, ein Sohn, Wilhelm Karl Adolf, besondere Fiekauntmachungen BeffknÜichk Bekanntmachung. Forderungen aller Art anHansGeorg Reitz von Holzheim sind binnen vierzehn Tagen dahier anzumelden und zu bearünden, widrigenfalls sie bei Ordnung dessen Vermögensverhältnissen keine Berücksichtigung finden. (341 Lich, den 12. Januar 1876 Großherzogliches Landgericht Lich. Weyer. Getaufte. Den 16. Jan. Dem Bürger und Kaufmann Emil Orbig ein Sohn, Hermann Eintrag in das Firmen- Register Großherzogl. Landgerichts Lich. Joseph Bamberger H. von Müschen» heim betreibt seit dem 1. Januar 1876 Rindviehhandel im Kleinen unter der Firma gleichen NamenS. (417 Lich, am 11. Januar 1876. Großherzogliches Landgericht Lich. Weyer. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Christian, geb. den 14. Dec. Denselben. Dem Bürger in Oberlemp und Müller dahier, Adam Weller, eine Tochter, Anna Margaretha, geb. den 12. Dec. Denselben. Dem Bürger in Dillenburg und Fuhrmann dahier, Heinrich Weber, 399 .«y*11 A DonnerstaS , 15,8^trß, Bekanntmachung. Amtliche Verkaufsstellen für Postwerthzeichen befinden sich zr. Z. bei Heinzerling Sf TribuS, Seltersweg, L. Wenzel, Selters weg, I. W. Kurz, Neustadt, C. F. Semmler, Wallthorstraße. Gießen, den 21. Januar 1876. Kaiserliches Postamt. Lochmann. 14. Jan.: Adolph Schuhmann, 18 I. alt, Bergmann, (im acad. Hospital). — 16. Jan.: Katharina, 33 I., Ehefrau von Georg Deibel, Maurer. — 17. Jan.: Balthasar Volz, 48. I., Buchdrucker. - 18. Jan.: Sophie, 82 I. 8 M., Wtttwe deS Uhrmachers Karl Trapp. - 20. Jan-: Ludwig Schmitt, 42 I-, Arbeiter, (im acob. Wien, 19. Januar. Cardinal Schwarzenberg eröffnete dem Stadtrath in Prag, daß er weitere Jahresbeiträge für die Stadtarmen und den Armenfonds nicht mehr leisten werde. Narodni Listy finden die Ursache dieser Entschließung des Kirchensürsten L — Pfründenbesteuerungs-Gesetz." Der^arme Cardinal I Frankreich. mi 6. matten. w durch jh rich Karl, geb. den 25. Dec. Beerdigte. Den 19. Jan. Balthasar Volz, Maschinenmeister in der Brühl'schen Druckerei dahier, alt 48 I. 1 M. 23 T., gest. den 17. Jan. Den 20. Jan. Sophia Trapp, geb. Louis, Wittwe deS verst. Bürger» und Uhrmachers Karl Trapp, alt 82 I. 8 M. 25 T-, gest. den 18. Jan. liliuuin vv*. ______ u_. y. I -- VUIUI wl. t Vom 15 —21. Januar 1876. denkbar und eine engere Verbindung aller der jetzt wegstrebenden und M Geborene, bröckelnden Elemente mit dem Khalifat in Konstantinopel möglich. D as ist Am 4. Dec. 1875: Heinrich Wilhelm, S- v. Heinrich Gcmmecker, Polizeidiener. - das Ziel der Mächte und es sollte in erster Linie das Ziel der Pforte sein. 8i gan. 1876; Thnstjan, S- v- Christian Mathesius, Fuhrknecht- — 14. Jan. Sam. Berlin 21. Januar. (Reichstag.) In der heutigen Sitzung fand August Jahn, S. v. Samuel Pascoe, Schichtmeister. - N. Jan.: Carl, S- o. Carl die Buchung der von der Commsision »^ber-thene» Paragraphen der Stras- 0°^. Schaffner. Michael?Schirmer,und Lnh-L - gesetz-Noveüe statt, welche bis § 247 wesentlich nach den Anträgen der Eom lß . @corfl <5. v. Georg Volk, Spezereihändler. — 13. Jan.: Martin, em Mission in zweiter Lesuna genehmigt wurden. — Den Abendblättern zufolge unehel. S- von auswärts. — 16. Jan.: Katharine, eine unehel. T- von auswärts — bot der Kaiser beute der General-Svnodal-Ordnung die landesherrliche Sanctwn 18. Jan.: Franziska, ein unehel. T. von hier. — 16. $an.:»nn« T. von Wilhelm SU» ALL ».*»..*■* „ . »t e» fr Aus Bayern, 20. Januar. Wie uns diesen Abend mitgetheut wurde, Professur. — 14. Jan. 1876: Edith, T von Dr. Andreas Weidner, Äymnasialdirector ist heute ein Bericht aus Speyer mit der Mitlheilung hier eingetroffen, daß unb Professor. die Einführung der Reichswährung bereits in der gesammten Pfalz vollständig _____ G c st 0 r b e n e. ,,______, vollzogen ist. Es läßt sich das Gleiche auch aus vielen diesrhemischen Landes- theilen und namentlich aus München mittheilen. Es kommen hier im täglichen Verkehr die bisherigen süddeutschen Münzen nur mehr sehr vereinzelt vor, und einige der hiefigen UmwechSlungsstellen werden ihre desfaüfige Thätigkeit schon in den nächsten Tagen beenden. München, 20. Januar. Die „Südd. Presse" bezeichnet die Mit- theilung, daß die Absicht bestehe, den bayerischen Landtag nun doch aufzulösen, alS jeder Begründung entbehrend. 190 giab 16 ' 6t ' Ken.Sta« 36 metet iattenb- Di'seS Holt n® 15 bS 43 6*1 8bis 16 Meter. Sesen voriMk. ZahlMüsstift bis DerAnf-n? 10 Uhr im Diftrick Rödgen, am 20. Großherzogli^ B ____Lid A-ilg Mi in verschiedenen 9 tümwtilt 420)_______________ 409) 30-35 0 20 Lir. Grummet SRetlitt 21 Januar. Einem Artikel der Wiener „Montags-Revue" zurückzuziehen, aufrecht. Die Linke hat dagegen Protest eingelegt. Die Sitzung -'N"»'^R-ch! X Ä“,n“ j,b<. v-M) b«l«U «toM in d,n «,,« i™ z.w«»un» I- d-< «nd.-A'i »->»<- wXmrttifrfiRt Irrinn aemÄhrt Danach ist der Zwischenfall Türkei officiell nutgetherlt, und zwar dem Vernehmen nach in der Form, welch« "einen' AugenbUck lang der Situation einen nicht ganz unbedenklichen Daß Oesterreich sic schriftlich übergebt und die andern Machte sie mundlech Charakter aufzwinzen zu wollen schien, als beseitigt zu bettacht«^Di-Pforte 21 3anuar. Die in Berliner Zeitungen veröffentlicht. Nach. Collecttv'^ode/ identischen ^Mttheilung Seiten! der europäischen Mächte, als richt von angeblicher Ausrüstung eines Geschwaders und anderen militärischen «it iÄer Würde und souveränen Stellung im Coneerte Europas unverträglich, Vorbereitungen Frankreichs entbehrt, der „Agence Havas» zufolge, jeder von vornherein zurückzuweisen. Dagegen wurde von Seiten des Wiener Begründung. und St. Petersburger Cabinets entschiedene Einsprache erhoben. Die übrigen Mächte scheinen diese Erklärung unterstützt und in Konstantinopel der Ansicht üb"er^etwaw^Vorbedinaunaen ^dtt an?d^Pforte" zu richtenden Mitlhetlüng als am Montag'Äbend in dem Botschaftshause ein Diner, zu welchem unter An- u^ne.v^ll un.uläisia^u befrachten sei. Diese Vorstellungen sind selbst rerständ- dern Earl Derby, Graf Beust, Graf Schuwalow und Lord und Lady Rosslyn h* n«nta obn- Wirkuna auf die Entschließungen der türkischen Regierung ge- gebeteii waren. — Der Sohn des bei der Eroberung Magdalas gefallenen bU-ben^ sie ließ^ ihre Einsprache fallen und die europäischen Mächte sind in "ib.Mni.rksnia« Db-odor. welcher mebrere 9iabre in Indien und di- letzte Zeit diesem Augenblicke im Begriff-, sich über die formell- Seite ihres Vorgehens in Konstantinopel zu verständigen. Alle Voraussetzungen der europäischen Cooperation in Konstantinopel sind somit gegeben und letztere wird ihren Beginn nehmen können, sobald die englische Zustimmungs-Erklärung zu dem Pari- ficationsprojecte der drei Mächte -tngetroffen sein wird. Allem Ermessen nach dürfte dieser Erklärung in Bälde cnlgegengesehen werden. Das bisherige Zögern »k d» »bweseuhei^der fito “«iS des^,SchiS-r" sich der geretteten Passagiere und der Mannschaften d-« Dampfer« - Üwendunaen aeaen die Vorschläge Oesterreichs, Rußlands und Deutschlands in -d-lmüthiger Weise annahm, em prächtiges goldenes mit Ed-steinen besetz. N-uttick- Rücksichten und ein gesunder Egoismus, der Blick auf tes Armband übersandt. Das kaiserliche Geschenk trägt das kaiserliche Wappen, L aaben und des Zustandekommens der europäischen den Namenszug der Kaiserin und auf der Rückseite die Inschrift: Augusta, SHrrftiinbianna weifen der Entscheidung Englands die Route an. Damit darf Kaiserin von Deutschland, für E. A. M. Dorrien Smith, IN dankbarer An- SunÄat di Vorfrage für einen enffprechenden Abschluß der Angelegen- -rk-nnung der Güt-, welche sie Deutschen beim Schiffbruch de« Schiller am h-it als gAöst b-tracht-t werden. Di-Pforte wird sich der Durchführung eines 7. Mai 1875 erwiesen h-t" Zwei D-m-nin Penzance die sich be. derselben Droi-ct-s nicht widersetzen, das ihr im Namen Europas -ntg-geng-bracht wird Gelegenheit durch ihre Menschenfreundlichkeit ausz-ichn-t-n, wurd-n von der und das sie unmöglich auf di- individuelle oder selbstsüchtig- Politik eines ein- Kaiserin mit eleganten Broschen bedacht. Seinen Staates zurückführen kann. Allerding« wird es nicht blos darauf an- L o k a l . R » t i z. kommen, von der Pforte allgemeine Zugeständnisse zu erlangen, sonoern Die Gießen, 22. Jan. Der Schwurgerichtshof der Provinz Oberhessen hat in den Mäckte werden auch aus positive Garantieen ihrer Durchführung dringen )UnT 17. d. weiter verhandelten Anklaqesachen erkannt, und zwar: müssen Seaen di- Autonomie Bosnien« und der Herzegowina mag die Pforte Am 15. Jan, gegen Ehr,stian Geisel von Steinfurth, wegen Urkundenfälschung, Sfc ÄH-. «. * fr KÄ W eine Heranziehung der christlichen Bevölkerung zur Verwaltung ihrer eigenen ^CV0Cjjen tm ^imte, eine Zusatzstrafe von 1 Monat, zu der ihm im Octoler v I. Angelegenheiten einzuwenden haben und ihr verweigern sollte, woraus sie An- zuerkannten Zuchthausstrafe von 2 Jahren. spruch erheben darf, an den praktischen Fragen des Staatslebens den ihr ge- r‘,b^ bührenden Antheil zu nehmen. Die formelle Garantie liegt also ln dieser Be il/4 Tarletc Sorte, Meter 7( weiße Moll, zöfische Iaeo und höher, soi und Brüffelei empsehle. Morit Die btrübmttn M/Mrs von Apotheker Z i dach-StuttMt. P Harb In Allmdor^ 301) Street! (BttUntr Pfan tMehlt bestens Ed. Lind, L Täglich^ bei ( 286)_____i Bobert’s 1U« Einftreuen n Mr Mittel; pe ^th. Harb in: I nach ber t JS ton at Sodann endete die letzte am 17. Jan. verhandelte Anklage gegen Valentin Rüffer von Wallersdorf, wegen - - r !' schwerer Körperverletzung - nachdem die Geschworenen in d eser Beziehung ein »Nicht- ziehung in der Sache selost, m der Bertchtrgung uüd Erziehung der ^volkerung « ausgesprochen hatten — m,t Freisprechung. — zum S-lfgov-ru-m-nt. Faßt di- Pforte in dieser Richtung ernste Entschlüsse und acceptirt sie die Ruthschläge der Mächte — der emzige Weg, um da au9 (,fn AandesamlSrkMrrll der Stadt GikßkN. Vertrauen der Bevölkerung wieder zu gewinnen - dann .st die P«nstu io« “ 3 £ 15._21. Januar 1876. 15) Flechtenkranke und Brust- IeIdende heilt Dr, Jochheim in Darmstadt, Elisabethenstrasse 1. Nr. 10 des „Tatterich" ist soeben erschienen und enthält in bekanntem urwüchsigem Humor: 1) Neujahrsbetrachtungen des „Datterich." — 2) Ach, woß seh ich! — 3) Wie die Klatschbas'Bennelbächern der Fraa Nochban Knippehljussen ihr Herz ausschitt't. - 4) Lob des Kaffees (in Versen). — 5) Die Schnooke, — 6) Woß die Lieb ned duht- — 7) E sehr respectawele Persehnlichkeit autz DammstadtS Vagange- heit, Gegenwart un Zukunft. Zu haben ä Slück 20 Pf. in der Buchdruckerei von G. Ncphuth in Darmstadt sowie bet der Exped. d Bltts- aus zum as* oiten. Versteigerungen 416) Durch günstigen Einkauf bin ich in der Lage, unten äußersten Gaubickelheimer 70 1875r Glas. 13,8 R-Meter Duchen-Schcithol-, Prügelholz, Stockholz, 1876. 1870r II 2 Bordeaur Abnahme von 346) 3o5inti Prler, eo^uej)| unj ßuMOfM Deidesheimer Laubenheimer Niersteiner 1 Rüdesheimer Affenthaler Roth 1 Oberingelheimer 1 u u II Pf. II II 6 5 190 16 54 brr Ml Hießen. ’6. , Jfirl M So»n, 6‘1"’ .--r ocn Mtrlborf, we^rn : rin Lrpehung em »Nicht- 80 80 Mk. 1 Mk. verzeichnete reingehaltene Weine zu den beigefügten Preisen abzugebcn: 1874t „ Wellen, Nadel-Scheitholz, in Firma Nattmann & Weidig. V • \ Obcrbttitt hat in bin un) zwar: I wegen Uckunbmfälschung, miher Srieftriger, wegen ihm im Octoler v I. Auf Wunsch liefere die Weine frei in's Haus. Bei 6 Flaschen und mehr entsprechender Rabatt. Achtungsvoll 8 bis 16 Meter. , . Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Juli d. I- gestattet. Der Anfang ist jedesmal Morgens pracis 10 Uhr im District Hiegenberg. Rödgen, am 20. Januar 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Rödgen. Inder tbal-___________ ”eojn, Bi»d® jg4i, ein i Kreppet täglich frisch bei (404 Auglust Noll im Stern. O Brustleiden. G Herrn Alex. Thiele in Rostock. Die Frau die im vorigen Jahre den | Trauben-Brust-Honig D aus Ihrem Depot durch mich erbat, ist von ihrem Brustletden genesen. Gegen Postnachnahme bitte um 2 ganze Flaschen für einen Mann, welcher an demselben Leiden erkrankt rc. Lübertzdorf bei Friedland in Mecklenburg, 4. Januar 1876. K- Busse, Secretair- ^Trauben-Brust- , Honig" allein ächt mit nebigem Fabrik-//^ — stempel in G i c ft e nf se bei I. Ä. Buschs Söhne. (412 Mittwoch den 2b. l. Ml«., von Vormittags 9 Uhr an, ollen auf dem hiesigen Rathhause verstei- M. Pf. 73. 50. 689. 84. 1025. 32. 69. 75. 29. 22. 177. 25. 69. 26. 9059. 70. 3576. - HubtW- iilie. .^eit Sohn, d-w°v° gelt werden: 1) Cementlieferung, veranschl. zu 2) Maurerarbeit, „ „ 3) Steinhauerarbett, „ „ 4) Zimmerarbeit „ „ 5) Schreinerarbeit „ „ 6) Schlosserarbcit „ „ 7) Gußeiscnlieferung „ ,. 8) Weißbinderarbeit „ „ 9) Fuhrleistungen „ Gießen, den 21. Januar 367) Für einen Schüler wird Mittagsessen in einem bürgerlichen Hause gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bltts. 386) Lit. A. 259, wird ein Mädchen oder eine Frau für den Laufdtenft gesucht. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. B r a m m. (351 „ Prügelholz, 114,2 „ „ Stockholz, 5110 Nadel-Wellen; Freitag den 28. Januar 1876: 361 Fichten-Stammholz, 171,86 Kubikmeter haltend, 266 Fichten-Stangenholz, 25,97 Kubikmeter haltend. Dieses Holz hat einen Durchmesser von 15 biS 43 Centimeter und eine Länge von »t -itdn, aften btf ©amfitttj ; -mt N'lstmm ich». =: l«3nWJih: ,M«, ---b, in dankbarer Kn« M des .Schiller- am :nce- die sich bei derselben tnetm, wurden von der mm (• gtw. (•■ “* ... M* Die als probates Hausmittel gegen Verschleimung, Heiserkeit, Husten und katarrhalische Affectionen so beliebten Stollmerck'fchen Brust-Donlwns aus der Fabrik von (297 Franz Stollwerck, Hoflirserant Köln Hochstraße 9 dehnen ihre, in ganz Europa bereits errungene ausgedehnteste Verbreitung nunmehr auch auf alle übrigen Welt theile aus. Pr Paquet ä 50 Rpfg-, käuflich in den bekannten Niederlagen. D Gesucht auf sogleich ein braves Dienstmädchen, welches kochen kann. 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Liter ohne 40 201 70- 3/< Liter mit Glas. Holzversteigerung. 396) In dem Gemctndewald der Gemeinde Rödgen sollen nachstehende Holzsortimente versteigert werden, als Donnerstag den 27. Januar 1876: 75) Die enorme Nachfrage nach der von Apotheker Schrader in Feuerbach-Stuttgart bereiteten Weissen Lebens-Essenz und die von allen Seiten eingehenden Zeugnisse von dadurch vollständlg geheilten M a a e n - L e i d e n d e n ist der beste Beweis für deren ganz vorzügliche Wir amkeit. Per Flasche 1 Mark, vorräthig bei C. L. Harb, Apoth. in Allendorf a. L- vermischte Anzeigen. Zu miethen gesucht, ein Laden mit FamilienlogiS, möglichst 1. März beziehbar. Gefl. Anmeldun- gen in der Expedition.____________(212 410) Für ein Colonialwaarengeschäft in Frankfurt a. M- ist für einen jungen Mann eine Lehrlingsstelle zu besetzen. Offerten sub Chiffre E. 237. befördert das Central-Annoncen-Bureau von Rudolf Mosse, Frankfurt a. M._______________ 408) Ein brave? Mädchen wird gegen einen Lohn von 150 Mark in Dienst ge- sucht in Lit. D. Nr. 131 Aermiethnngen. 278) Ein Familienlogis ist sofort an eine ruhige Familie zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.____________________ 326) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. Neustadt D. 27. 274) Ein möblirtes Zimmer nahe der Realschule, für 1—2 Schüler passend, ist zu vermiethen, auf Wunsch Kost dabei. Nähe- rcs bei der Exped. d. Bltts._______________ 174) Der 2. Stock meines Hauses be- stehend in 6 Zimmern, Küche, Speise- und Bodenkammer, per 1. April zu vermiethen. G. Patz, am Schiffenberger Weg. 375) Ein möblirtes Zimmer in bester Lage der Stad an einen ruhigen Herrn zu vermiethen. Näheres bet der Exp. d. Bl. 349) Der 2. Stock meines Hauses, bestehend aus 5 Zimmern, Küche nebst allen Bequemlichkeiten ist zu vermiethen und den 1. April, wenn gewünscht, auch früher zu beziehen___________P i tz, Zimmermeister. 415) Ein kleines Familienlogis zu ver- micthen. Wetzsteinsgasse A. 48. 365) Ich zeige hiermit an, daß ich Ungeziefer aller Art vertreibe. Ratten, Mäuse, Schwabenkäfer, Heimchen, Russen und Wanzen werden aus ihrem Winter- chlafe lebendig hervorgelockt. Gute Zeugnisse können von hiesigen Bewohnern vorgezeigt werden. Bernhardt ReiS, Kammerjäger, Wallthor bei L. Flett .im Schwanen." 371) Ein Spengler (guter Arbeiter), der Lust hat mit nach England zu gehen, wird per 15. Febr. 1876 gesucht. Näheres bei der Exped. d. BlttS.___________________ 360) In einem Brannt- wein-Gesckäft wird per 1. April l. I. ein solider und gewandter junger Mann als Reisender und Buchhalter gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 381) Ein Bursche, der im Flaschenbier- geschäft gewandt ist, wird zu sofortigem Eintritt gesucht. Anmeldungen in der Exped. d. Bltts. _____________________ 354) Köchin gesucht. Julius Bapst. 'n M iek. »i'lf ™ Ach,, :? "''öff-nttichst F J^eitben wir auf ffranco-Amraqe einen übet f .A., tni 1?aTTcn. mit vielen Sennnlflcn ’ 1 Nlulkiich Geheilter t>erfeben