Samstag, den 22 April 1876. St». 98 Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Gießen, am 19. April 1876. Mgs-Aktien- Gießen, am 19. April 1876. 4 Wochen. i o v- riefelbe Stunde- x Urslschult- (tbenbe Mittheilungen über Ausdehnung und Anlagekosten des deutschen Eisen- ^hnnetzes, den Bericht des Reichseisenbahnamts für 1875 nebst dem Gutachten 1. M Gebühren-Ertrages nach dem neuen Tarif ausgestellt worden. Während '..nd zur peisöMen 8uk inidwirthschastlichenPE Universität, mit Wirkung vom 1. Mai d. Js., zu ernennen; am 15. April den Dr. Ludwig Weiland in Berlin zum außerordentlichen Professor bei der philosophischen Fakultät der Landes-Universität insbesondere jur das Lehrfach der Geschichte zu ernennen und in der gedachten Eigenschaft zu berufen. Berlin, 18. April. Zur Eisenbahnfrage bringt das neueste, 6. Heft ^zelskbaden. Tie Ptb . niemals erhoben. ; aut regulirt und bim aar bezablt. Perschic Pramienrabatt, r Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags- Expeditionr Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. Nr. 9 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 12. l. Mts., enthält: (Nr. 1128.) Gesetz über die eingeschriebenen Hülfskassen. Vom 7. April 1876. (Nr. 1129.) Gesetz, betreffend die Abänderung deS Titels Vin. der Gewerbeordnung. Vom 8. April 1876. Gießen, den 19. April 1876. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. Darmstadt, 19. April. Der Gesetzgebungs-Ausschuß zweiter Kammer lat seine Beratungen über die neue Gesinde-Ordnung abgeschlossen; die Ausgabe des Berichts steht in Kürze bevor. Gutem Vernehmen nach befürwortet der Ausschuß, von einigen minder wichtigen Punkten abgesehen, die Annahme les Regierungs-Entwurfs. — Aus einer amtlichen Vergleichung der Baucapitalien des hessischen Antheils an der Main-Weser-Bahn entnehmen wir, daß sch dieselben von 9,153,154 fl. oder 5,230,373 Thlr. im Jahre 1868 aus 5,485,143 Thlr. oder 16,455,431 Mk. in 1875 gesteigert haben. Der preuß. irrten KmW 4 - aiifbieteii um ahm. (lw Mtheil an der genannten Bahn hatte Ende 1875 ein Baucapital von 35,211,190 Mk. In Folge von Gelände-Abtretungen an die Oberhessische rnl iTlltl • umb Köln-Mindener Bahn und an Private wurden 1869 und 1871 erlöst und bisher seit zwei Jahren die Einnahme an Telegraphen-Gebühren in Folge der Abnahme des Verkehrs von Monat zu Monat im Fallen war, hat sie sich pro März 1876 auf 478,000 Mk. gegen 433,000 Mk. im März 1875 ge» stellt, das ist ein Mehr von 45,000 Mk. Dabei war der März 1876 wegen der Wassercalamitäten und der weitverbreiteten Störungen der Telegrsphen- Linien durch die Stürme ein sehr ungünstiger. Man sieht aus dem obigen Er- gebniffe, wie unrichtig Diejenigen urtheilten, welche von dem neuen Tanf einen Nachtheil für die Reichs-Einnahmen prophezeien zu müsien glaubten. Auch für den Verkehr und Betrieb hat der neue Taris, soweit nach den Ergebnissen des ersten Monats geschloffen werden kann, sich dadurch vorteilhaft erwiesen, daß die Depeschen entschieden kürzer abgefaßt sind, alles Ueberflüssige vermieden und so eine bei Weitem schnellere Expedition ermöglicht ist. Diese erfreulichen Ergebnisse werden in der Folge gewiß noch stärker hervortreten, je mehr der neue offenbar höchst einfache und rationelle Tarif in die Gewohnheiten eindringt. Diejenigen, welche meinen, der Tarif müffe auf nahe Entfernungen billiger sein, welche mithin für das Zonensystem plaidiren, das mit Ausnahme von Rußland in keinem europäischen Staat mehr besteht, befinden fich in einem sachlichen Jrrthum, da gerade die Depeschen auf nahe Entfernungen vielfach mehr Selbstkosten verursachen, als diejenigen auf weite Entfernungen; denn einmal sind auf kleinen Linien, namentlich bei Seitenzweigen, nicht selten mehr Umtelegraphirungen nöthig, als auf langen durchlaufenden Linien, und sodann rentiren sich die großen Linien, z. B. nach Frankfurt, Breslau, Hamburg, Magdeburg, Leipzig, Cöln, Stettin u. f. w., weil die Drähte fortwährend besetzt sind, während gerade die kleinen Linien mit ihrem dürftigen Verkehr, Zuschuß erfordern. Wenn nun für diese Linien bisher ein so billiger Tarif bestand, daß der Staat bedeutend zusetzen mußte, so war das nach Vorstehendem nicht allein ganz irrationell, sondern es war geradezu ein Privilegium zum billigen Telegraphiren für Einzelne (die doch meist den ohnehin beffer situirten Klaffen angehörten) auf Kosten der Gesammtheit. Berlin, 19. April. Die Behandlung von inhastirten Redactemen illustrirt eine Mittheilung des wegen Beleidigung zu vierzehntägiger Gesängniß- strafe verurtheilten Redakteurs der Berg.-Märk. Zeitung. Derselbe hatte u. A. die „Vergünstigung", im Gerichtsgebäude Fenster zu putzen, die Bmeaux zu reinigen und sonstige leichtere Arbeiten zu verrichten, z. B. mit Ehrenbegleitung Briefe und Pakete zur Post zu tragen. Die Zelle theilte er mit verschiedenen wegen Kuppelei und ähnlicher Vergehen bestraften Persönlichkeiten. Das Bett bestand aus einem schon lange gebrauchten Strohsack und einer Art Pferdedecke. Die Nahrung war die bekannte Gesängnißsuppe. Die Idylle bedarf keiner weiteren Ausführung! Berlin, 20. April. Der „Nordd. Allg. Ztg." wird aus Wien gemel^ bet: Alle Befürchtungen in Betreff ernsterer Gesährbung deS Friedens tm Orient sind, wie aus zuverlässigster Quelle versichert werden kann, völlig unbegründet. Aus Westfalen. Die Industrie, schreibt man der „Magd. Ztg ", liegt leider noch immer sehr darnieder. Die Aufträge haben sich zwar etwas vermehrt, aber die Preise bleiben gleich schlecht. Zum Unglück fangen auf einzelnen Zechen auch noch die Grubenarbeiter an zu striken, weil sie sich die 25. Spul, Morgens 7 len 24, VonMüK--- . m 24-, WN - Betreffend: Den Abverdienst uneinbringlicher Feldstrafen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Beltershain, Birklar, Ettingshausen, Garbenteich, Geilshausen, Gießen, Göbelnrod, Großen- Linden, Grüningen, Holzheim, Inheiden, Klein-Linden, Lich, Londorf, Münster, Ober-Bessingen, Oppenrod, Rödgen, Rüddingshausen, Ruttershausen, Steinbach, Treis a. d. Lda., Villingen, Watzenborn und Wieseck. Wir erinnern Sie an baldige Erledigung der Ihnen in obigem Betreff ertheilten Aufträge und an Rücksendung der bezüglichen Special-Verzeichnisse binnen gingen dem Baucapital ab 11,508 fl. Darmstadt, 20. April. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben allerguädigst geruht: Am 5. April den königlich bayerischen Stadtgerichts-Assessor Dr. Lothar ßeuffert zum ordentlichen Professor in der juristische» Fakultät der Landes- lc ru WW. B» dn M raus- ober '.mpiidjtin unb t® fl ?, ies 'Jiamen«««’ 611 Betr effend: Die Annahme Freiwilliger für den Cavallerie-Dienst. r Das Großherzoglichc Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Wir benachrichtigen Sie zur weiteren Bekanntmachung, daß von dem 2. Großherzoglich Hessischen Dragoner-Regiment Nr. 24 im Herbst dieses Jahres nicht nur 4jährig Freiwillige, sondern auch 3jährig Freiwillige in beliebiger Zahl angenommen werden. V. Roder. .skn. Jul. Karl in Gi r vrntorf. Job. Wni In Hirth's „Annalen des Deutschen Reichs" eine Fülle theils sachlich aufklä- mden Stoffes, theils verschiedener Beurtheilungen, vor Allem den preußischen 'Hksetz-Entwurf vom 24 b. I. nebst Motiven, sodann eine Reihe von Gutach- dm und Reden für und wider das Reichseifenbahn-Project, ferner einen längeren | 'Auszug aus der amtlichen Statistik der preußische» Eisenbahnen für 1874, ein- I b)l,iäbplinnnek lind 9fnfrt ApPnflpn d>pL dipntki^pn fStipn-. miiiM i !*•*** Kießener WWW AiWge- Md AmisdM für den Kreis Kietze«. jtl i I ^nneßes, oen Dencyr vev jui . . k Tarif-Enquete-Commifsion re. 'Vv . ■ — Zu Mitgliedern der Iuries für die Ausstellung in Philadelphia sind ' . dem Deutschen Reiche ernannt: 1) für Chemie der tönigl. daher. Hofrath . 2| F B6 Professor an der Universität Würzburg Dr. R. v. Wagner; 2) für Kera- • - ' ',ts\M llil der Secretär am bayerischen Gewerbe-Museum Dr. G. Seelhorst in Stürn- , »(i1' iirg; 3) und 4) für Textil-Industrie Konsul Gustav Gebhard in Elberfeld ®b Fabrikbesitzer Dr. Max Weigert in Berlin; 5) für Papier, Druck, Buch- , gi feil und graphische Künste ®. W. Seitz, Besitzer der artistischen Anstalt in r<: I Andsbeck; 6) für Metallwaaren Diefenbach, Regierungsrath in der köuigl. »iiltemb. Centralstelle für Gewerbe und Handel in Stuttgart; 7) für musika- Ich« Instrumente Comm.-Rath Julius Schiedmayer in Stuttgart, und 8) für 1 • wi«, Alkohol und Biere Comm.-Rath Julius Wcgeler in Coblenz. Berlin, 19. April. Unabhängig von dem Kasienabschluß ist tlber den v. Röder. ®1 Berlin, 19. April. Unabhängig von dem Kasienavfchtutz t|t Wer ven de' , \ ^graphischen Verkehr für den Monat März eine besondere Special-Statistik 2V' 7 iÄebühren-Ertrnges nach dem neuen Tarts ausgestellt worden. Während Mk. D- Red. ») Vergleiche Jnseratentheil d. heut. Zeit- Lberstrichen worden sind- Der noch im Cement vorhandene Aetzkalk wird dadurch , feine Krystalle von kohlensaurem Kalk verwandelt, welche innig mit dem Cement zu- sammenhänaen. Frilchbäcker zu Gießen. Sonntag, den 23. April 1876. Georg Spies in der Neustadt, M- W am Markt, H- Faß, vorm. G- Busch auf dem Kreuz. ____ England. London. 17- April. D.« Osterfest trägt in diesem Jahre einen höchst unfreundlichen Anstrich. Die Aprilsonne duldet zwar hier in London leit »or< atftein nichts weißes', obwohl sie am Charfreitag noch aus manches weiße Fleckchen" mit Gleichmuth herabblickte; aber die rauhen Sturme der letzten Tage haben an der Küste und in den Flußniederungen recht beträchtlicher> Schaden anaericktet Schiffe beschädigt, Flüsse zum Austreten gebracht, während die Pächter in' der Lammzeit klagen, daß sich Dorick's schöner Spruch Heuer nich bewahrheitet, wonach der Wind für das wollelose Lamm gelindert wirix Ueberschwemmungen werden aus verschiedenen Grafschaften gemeldet. D uiedrig gelegene Huntingdonshire ist wohl am stärksten heimgesucht; die Stadt Godmauckester steht theilweise unter Waffer und ebenso viele der umliegenden • Lftr. In anderen Grafschaft-,r steht es nicht viel besser- fei Windsor hat der Sturm fünf der ältesten Ulmen in der langen Allee, welche eine Haup. aierde de« Parke« bildet, umgebrochen; einige dieser Baume sind über zwe - hundert Jahre alt. Auch die Telegraphenleitungen haben vielfache Störungen erlitten. 17 $ Der Stadtrath von Penzance empfing am 12. d Mts. einen Brief von Lord Derby, dem englischen Minister für auswärtlge Angelegenheiten, der eine Liste der Belohnungen enthält welche dre deutsche Regierung gewißen Einwohnern in Penzance und auf den^Scilly-Jnsellr fu,die Rettung von Leben und Eigenthum vom Wrack des Hamburger Danpf Schiller' gewährt hat. Der Stift«pr°bst Hedgeland rn Penzance erhalt eine Bibel: der Pfarrer von Scilly, Dr. S. T. White, „Wordsworth s Commen- tarie«'; Mr. Hardley, der Strandvogt, und Mr. Bulley, Ches der Küstenwache in Brills, jeder ein Telescop, und der Pfarrer von sU Paul, Dr. Malone eine Bibel. Jedes Geschenk trägt eine officiclle Inschrift- Der Namenszug des deutschen Kaisers ziert eine goldene Uhr, die Mr. F-rr-« vom Zollamt in Scilly überreicht wurde. Kicks, der Steuermann des Rettungs Bootes von Scilly, sowie drei andere Personen haben ebenfalls goldene Uhren erhalten. Geldbelohnungen im Gesammtbetrage von 75 Lstr. sollen unter die Mannschaften der Küstenwache und andere vertheilt werden, während an verschiedene Personen Dankbriefe gerichtet sind. Nußrand. Petersburg, 19. April. Die Zeitung „Graschdanin" ist wegen eines Artikels über den Aufstand in der Herzegowina, m welchem heftige «griffe aeaen die österreichische Regierung enthalten waren, durch Mmrstenal-Beschluß süspendirt wordnu — Das Ei« der Newa hat sich gestern m Bewegung gesetzt; heute zeigt das Thermometer 14 Grad Neaumur i*t Schatten. 88irthschaftliches. Oelsarb.nstrich aus E eme nt° erputz. Oelsarbanstrich td°Ut. nach ' "er Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Sonntag, den 23. April. Morgens: Pfarrvicar Schöner. Nachmittags: Pfarrverwalter Schlosser. (Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 23. bis 29. April besorgt Pfarrervicar Schöner.) "'0 VRevaLriöre5Choco8lai°e$l12 Tassen Mk. 1,80 Pf., 24 Taffen Mk. 3,50 Pf., 48 W durch die schlechten Verhältnisse gebotene Lohnherabsetzung nicht gefallen lassen j —nrr.n Natürlich wird dadurch das Elend nur noch größer. D «imbura 18. April. Bei der heute erfolgten Schließung de« Seim- dürck den Regierung«. Commiffär Dobel von Wiksbaden wurde der 5,5mDi.1.4««i=. ".,1' öbriaen« schon ausgeweiht worden, werden noch heute die Heimreife JVUl.) fflNtnchen 19. April- Die betreffende Abtheilung der Abgeordneten- Snmmerbat in heutiger Sitzung den Antrag des Referenten, die Wahlen IM W^Meift München l wegkn Verletzung de« Art- 11 des Wahlgesetzes bei Bildung der Urwahlbezirke für ungültig zu erklären, angenommen. S Die hiesige Handelskammer hat in ihrer letzten Plenarsitzung der. Beschluß gefaßt, hinsichtlich der in Deutschland bestehenden Creditverhält- nifTe dem Vorgehen der Düffeldorfer Handelskammer zu folgen, welche an alle ?-! män" schertKreise ein Rundschreiben erlaffeu hat, daß in Zukunft der Lieferung der Waare auch sofort oder in Monats- spätestens in Viertelsahrs- «ritt die Rechnung folge und dann dem entsprechende Berichtigung erlangt wer- Nönne Der Antta« wurde einstinunig angenommen., Im Jntcreffe,de deutschen Handels wäre e« auf das Dringendste zu wünschen, daß dieser Beschluß auch praktische Folgen hätte, und daß so einer der Krebsschaden, an denen der geschäftliche Verkehr bei uns krankt, das allzu lange Creditgcben, beseitigt würde. Serbien. Belarad. 19. April. Das serbische Amtsblatt „Srbske Novine" ent- hält folgende (von der Wiener Abeudpost am 18. d. Mt«. deuftch wiedergegebene) Rote: „Eine in jeder Beziehung äußerst tadelnswerthe Scene hat am letzten Palmsonntag vor der Wohnung des österreichisch-ungarischen General- Cvnsuls in Belgrad stattgefunden. Die den Vertretern der fremden Mäch schuldige Achtung vergeffeud, hat eine Baude von Leuten lärmende Excesse »extot , mit der Absicht, den Vertreter Oesterreichs zu 6eIe,bt9™- ®le Jcl6l^e Regierung, solche erbärmliche Acte bedauernd und auf das Strengste das Benehmen der Urheber verdammend, hat wider dieselben die vom Gesetz vorgeschriebenen Maßregeln ergriffen und der österreichischen Regierung die derselben verlangte vollste Genugthuung geleistet."^ Hegerreich. Wien. 20. April. Die „Polit. Corresp.' meldet: Die Berathungen beider Regierungen haben in manchen wesentlichen Punkten zu einer Verständigung geführt: in anderen Punkten konnte bisher eine Vereinbarung nicht erzielt werden. Bevor aber eine endgültige Entscheidung erfolgen kann, haben die ungarischen Minister e« für nothwendig gefunden, nach Buda-Pesth zuruckzukehrei, um sich mit ihren Partei-Genoffen in'« Einvernehmen zu setzem Pesth, 19. April. Der Pesther „Lloyd" schreibt: »Bosnien ist vollständig im Aufstande. In Wiener Armeekreisen wird von Mobilmachung gesprochen, die binnen 14 Tagen bevorstände." Schweiz. Bern, 19. April. Serbien hat seinen Beitritt zu dem Genfer Concor- dat, betr. die Pflege verwundeter und erkrankter Soldaten, erklärt. 5 70 23f u f W ' Revalesciere Bücuiten 1 Pfd. Mk. 3,50 Pf., 2 Pfd. Mk. 5,70 Pf. Zu beziehen durch Du Barry & Co. in Berlin, VV 28—29 Passage (Kalser-Galln, und 163—164 Friedrichsstraße, und bei vielen guten Apothekern, Droguen- Specereu m Seit 30 Jahren hat keine Krankheit dieser angenehmen Gesundheitsspeise widerstände,, und bewährt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kindern ohne Medictn und ohne Kosten bkl illen Magen-, Nerven-, Brust-. Lungen-, Leber-, Drüsen-, Schleimhaut-, Athem«, Blasen- uno Nierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaullchkeit, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrboiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutausi teigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst während der Schwangerschaft, Diabetes Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch ist sie als Nahrung füi Säuglinge schon von der Geburt an selbst der Ammenmilch vorzuziehen. Gin AuSzu- aus 80,000 Certificaten über Genesungen, die aller Mediän widerstanden, worunter Certlfican vom Professor Dr. Wurzer, Geh. Mevicinalrath Dr. F. W. Benecke, ordentlicher Professor bet Medicin an der Universität Marburg, Medicinalrath Dr. Angelstein, Dr. Shoreland, Dr. Campbell, Professor Dr. Dvdö, Dr. Ure, Gräfin Castlestuart, Marquise de Brehan, und vielen anderen wchgestellten Personen, wird franco auf Verlangen eingesandt. Abgekürzter AuSzua auS 80,000 Certificaten. Brief von der hochedlen Marquise de Bröhan. Neapel, 17. April 1862. Mein Herr I In Folge einer Leberkrankheit war ich seit sieben Jahren in einem furät- daren Zustande von Abmagerung und Leiden aller Art. Ich war außer Stande zu lesen odn • u schreiben, hatte ein Zittern aller Nerven int ganzen Körper, schlechte Verdauuna, sori- vährende Schlaflosigkeit und war in einer steten Nervenaufregung, die mich hin und her trieb und mir keinen Augenblick der Ruhe ließ, dabei im höchsten Grade melancholisch, viele Aerzte, sowohl Engländer als Franzosen, hatten ihre Kunst erschöpft, ohne Linderung mrum beiden. In völliger Verzweiflung habe ich Ihre Revalesciere versucht, und jetzt, nachdem iq mt Monate davon gelebt, sage ick dem lieben Gott Dank. Die Revalesciere verdient oa? höchste Lob, sie hat mir die Gesundbcu völlig hergestellt und mich in den Stand gefitzt' wem icsellschaftliche Stellung wieder einzunehmen. Genehmigen Sie, mein Herr, die Versicherung meiner innigsten Dankbarkeit und vollkommenen Hochachtung. Marquise de Brä han. Nr 75,877. Florian Köller, K. K. Militärverwalter, Großwardein, von Lungen- und Luftröhren-Katarrh, Kopfschwindel und Brustbeklemmung. Nr. 75,970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handels-LehranM Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung. Nr. 65,715. Fräulein dc MontlouiS von Unverdaullchkeit, Schlaflosigkeit um Abmagerung. Nr. 75,928. Baron Siamo von lOjähriger Lähmung an Händen und Füßen ic. Die Revalesciere ist vier Mal so nahrhaft alS Fleisch und erspart bei Erwachsenen Mt Kindern 50 Mal ihren Preis in anderen Mitteln und Speisen. Preise der Revalesciöre Va Pfund Mk. 1,80 Pf., 1 Pfb. Mk. 3,50 Pf., 2 Pfd. R. Literarische». Die beiden neuesten Nummern der Jllustrirten Frauen-Zettung fvierteljährl. Abonnements-Preis 2 M. 50 Pf.) enthalten: I. Die Moden-Nummer (15): Braut- und Gefillschafts-Anzüge, Mull- und Linon-Kleider, Ueberkleider, hohe Küraß- und Schooß-Taillen, Kleiderärmel, Hüte, Sonnenschirme, Fächer. Gürteltaschen, Fichus, Schleifen, Kragen und Manschetten. — Anzüge für Knaben und Mädchen, Hüte und Mützen. — Taschentuchbehälter, Arbeitstasche, Garreau und Spitze in Filet-Guipüre, Weißstickereien und Spitzen-Jmitation, Tülldurchzug, Buntstickereien. Häkelarbeiten rc. ;c. mit 67 Abbildungen und einem großen colorirten Modenkupfer. II. Die Unterhaltungs-Nummer (16): Die Nothhelferin. Novellete von Levin Schücking. II. — Ferdinand Freiligrath f. — Charlotte Stieglitz. Don E. Vely. — Im Berliner Thiergarten. Von W. von Dünheim. IX. - Skizzen und Scenen. von Alex, von Roberts. 3. Ein Tintenfleck. — Verschiedenes: Literarisches, Musikalischer rc. — Briefmappe. - Frauen-Äedenktage. — Ferner folgende Illustrationen: Charlotte Stieglitz. Portratt. — Am Hochzeitsmorgen. Von Antonie Volkmar. — Das Brandenburger Thor zu Berlin nach Wiederaufstellung der Victoria (1815). Von H. Lüders. — Die Rutschbahn bei Schloß Bellevue in den dreißiger und vierziger Jahren dieses Jahrhunderts. Von H. LüderS. Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medicin und ohne Kosten durch die Gesundheits-Mehlspeise: MIMHE s... Tellcatessenhändlern im ganzen Lande. In Gießen zu haben bei Müller ck Schwager. ------’ «in amtlich bealaubigteS Schreiben au« der Feder eine« Arztes uns, rote* ®lßt, zur Veröffentlichung zugegangen und empfehlen wir dessen roeittd $etbrc®enn8n e8 die Pflicht jedes geroissenbasten Arzte» ist, das Publikum im AM meinen vor dem Gebrauch der von unwissenden Charlatanen angefertigten Ged mittel zu warnen, insbesondere vor denjenigen die als '°genannte Uni^salm« gegen alle nur denkbaren, meist schweren Krankheiten ganz verschiedener Natur »A priesen werden und Hülse leisten sollen; 1° wird er gern auch wiedkrum n »et empfehlen, welches aus rationeller Basis ruht, nach wissenschastlichen P-Mp"N I t mengesetzt ist und mit Fachkenntniß »on geprüften unb » bereitet wird. Ein solches ist das von dem Konrgl Preuß. Apotheker l- Klasie O Dr. Ludwig Tiedemann combinirte stärkende El,xir und der dazugehörige Bals.^ welche beide Mittel sich unter dem Namen Pen-t8ao-^>raparate flcflen zustände' *) bereits einen Weltruf erworben baden. Wrrhalten; bie: Dr mann'schen Heilmittel für eine Errungenschaft der Medicin, welche die Ochste An , nun0 nerbienen und von ärztlicher Seite jedem Hülfesuchendcn auS rnnerster W : -°ugung -mpsohlen werden können. „ fj. Oeltze, Stettin. Holzverst ^5 L HangüstrM'. Rau 16 8uchcnu.Radel38 %5'Ä 50,26 F-Itm-'», ii tob‘l:6Ä und U-26 W 3,50 Festmeter, 6 MenrStal^.en rtb Radel- « Die Lusammc.iki Gießen, am 19- Großherzogliche A- i Holz :2015) Dienstak SBomil foll im Hassenhäu Waldschlag Birken Hölz versteigert we 130 Eichenstämmi Länge und 6 22 Buchenstälmn Lange und 12 140 Tannenstämn und 9 bis 2l 67 Sparren, 14 Birkenstämm bar, Eine Quantität! Buchenscheit, stöcken- Die Herren $üri > dieses in ihren G . zu lassen. Im Auftrag Klin Bekam ■NM In den Walbunge ftatten des ®r. FerdinaP Rabenau in drr a- d. Lumdo Donnerstag Verden versteigert, . »■ Vermitt in den Districten D ■ »»Ib bei S(iäf veginnend: 80 M. Buche» SdldbNi 5i?”lr' Bchen- » M. 9ilbf. sinkt ™ Stlkr 37 Ä2115®" ? ?>>, ol> 31 » 200 s 1 = 08 KD •SC" und Raummeter. Buchen 16 hohes Stockwerk, verkauft (1983 53 London. RosenapothkKe Frankfurt a. M. 70 Pf. Preis 50 n,cht altzusu^6 7« Pf. Preis A. Fangmann 2040) Zu haben in den Apotheken. Vorzüglicher Aepfelwein In Buckskins 2014) Trips. Clebn Scheel 1430) 200 2 261 Fichtenstangen I, II. u. Julius Wallach II und Jt 1975) V)\ 4200 450 550 96 87 450 70 4« 136 3,50 10,50 5 24 32,50 2 5 14 180 4 257 50 8170 5 I ctf F. W. v. Gehren, Reichensandstraße, Gießen. Buchen u. Nadel 38 Nadel — Markwald, Districten Langenwald, Herrn- wald und Höler, nachverzeichnetes Holz zur Versteigerung kommen: H. Schnell, Marktplatz. Am Freitag den 28. d. M. und erforderlichen Falls am folgenden Tage von jedesmal Vormittags präcis 9 Uhr ab sollen im Gemeindewald von Lützellinden öffentlich versteigert werden: bei 1956) Kiefern- und III Klasse, Raummeter < Kiefern-Stämme III. und IV. Klasse = 68,21 Festmeter, Fichten-Stämme III. und IV. Klasse = 0,73 Festmeter, „ Eichen-Prügelholz, „ Buchen- und Eichen-Stock- Holz, Buchen- und Eichen-ReiSholz-Wellcn, Eichen-Stämme von 15 bis 35 Centi- meter Durchmesser und 6 bis 10 Meter Länge, Eichen-Stangen von 8 bis 14 Centi- meter Durchmesser und 6 biS 9 Meter Länge, Stück frisch- wozu 2037) Gutes Heu verkauft Bäcker. Steinberger. 2036) Gute Kartoffeln verkauft Bäcker Stei nberger. Reiser. vor der Versteigerung dem Rechtenbach-Münch- bk't obne Med, obelts-Mehlspei, Holzverfteigerung Freitag den 28. d. M., von Morgens 8 Uhr an, soll im Garbenteicher Gemeindewald keine modernen Geheimmittelschwindelprodukte, sondern ra- I tionelle, von den ersten Autoritäten der Me- dicin alS unstreitbar vorzüglich anerkannte Heilmittel zur Beseitigung von Schwächezuständen, Zerrüttungen des Nervensystems, 1973) Einige Taufend Mark liegen zum Ausleihen bereit bei Heinemann Hermann. Montag den 24. d. Mts. treffen wir wieder mit 30 beste Holländer und Harzer Kühe und Rinder, hochträchtig und milchend, bei Gastwirth Reinhardt im Russischen Hof ein, Käufer freundlichst einladen Sommer- und Winterwaare, haben wir eine große Partie zum Ausverkauf ausgesetzt. Eichen-Nutzholz, Kiefern-Nutzholz, Eichen-Schettholz, Buchen Buchen« rc Scheit- Knüppelholz, Buchen-Knüppelh. Stockholz und ä Krug 20 Pfennig (Krug zurück 10 Pfennig) sowie alle andere Sorten Mineralwasser in stets frischer Füllung ®'‘4nQui »«H Rmtr. Buchen-Scheidholz, „ Eichen-Prügelholz, „ Nadel-Sckeidholz, „ „ Prügelholz, „ Etchen-Stockholz, „ Nadel- Wellen Eichen-Reisholz, „ Nadel- „ Eichen-Stämme von 15—26 Centimtr. Durchmesser und 6—7 Meter Länge. Nadel-Stämme von 15—30 Centimtr. 156 24 6 37,50 59,50 705,00 Zusammenkunft vor dem Wald auf ' A ine, Treppen, worunter eine Podesttreppe für ein 11 Fuß Versteigerungen Holzverfteigerung im Gießener Stadtwalde. 13 Buchen-Stämme von 15 bis 17 Eenti- meter Durchmesser und 4 bis 5 Meter Länge, 30 Buchen-Stangen von 8 bis 16 Meter Länge, 20 Fichten- nnd Kiefern-Stangen von 8 bis 14 (Zentimeter Durchmeffer und 8 bis 17 Meter Länge, 1 Birke von 26 (Zentimeter Durchmeffer und 10 Meter Länge, 3 Linden von 15 bis 22 (Zentimeter Durchmesser und 5 bis 7 Mete» Länge. Der Anfang ist im Hildebrand am Fußpfad von Ettingshausen nach Lich. Nteder-Bessingen, am 20. April 1876. Großh. Bürgermeisterei Rieder-Bessingen. Ruth. Einem geehrten hiesigen wie auswärtigen Publikum halte ich mein Lager in selbstgefertigten Möbeln bestens empfohlen. Für gute und solide Arbeit wird garantirt. Preise sehr billig. (1875 Achtungsvoll HL Werner, Kaplansgasse 227. Holzhäuser Weg am Wegweiser. Zahlungstermin für den größten Theil des Holzes ist möglichst weit hinausgeschoben. (1905 Großrechtenbach, den 15. April 1876. Das Bürgermeister Amt- Hardt. Bekanntmachung. Holzverfteigerung in den Waldungen und dem Schloß- garten des Gr. Rittmeisters Freiherrn Ferdinand von Nordeck zur Rabenau in der Oberförsterei Treis a. d. Lumda, Forsts Gießen. Donnerstag den 27. April d. I. werben versteigert, nämlich: a. Vormittags halb 9 Uhr in den Districten Drauschel undHoher- wttlb bei Reiskirchen, im Hohenwald beginnend: 80 Rmtr. Buchen- und 6 Rmtr. Eichen- Scheidholz, 54 Rmtr. Buchen-, 10 Rmtr. Eichen- und 8 Rmtr. Nadel-Prügelholz, 44 Rmtr. Buchen-, 12 Rmtr. Eichen- und 9 Rmtr. Nadel-Stockholz, 1800 Wellen Buchen-, 400 Wellen Eichen und 2175 Wellen Nadel-Reisholz, 37 Eichen-Stämme mit 14,87 Cubikmtr. Inhalt, 50 Nadel-Stämme mit 21,16 Cubikmtr. Inhalt, sowie 559Nadelh.- Stangen mit 7,04 Cubikmtr. Inhalt. b. Mittags halb 1 Uhr im Schloßgarten zu Groß-Buseck: 6 Rmtr- Pappel - Scheid -, 2 Rmtr. Pappel-Prügel-, 8 Rmtr. Pappel- Stock-, 200 Wellen Nadel- und 150 Wellen Pappel-Reisholz, sowie 11 Stück = 7,63 Cubikmeter Fichten-, 1 Stück = 0,30 Cubikmtr. Nußbaumund 6 Stück = 4,20 Cubikmeter Pappel-Stammholz von vorzüglicher Beschaffenheit. c Nach Beendigung der Versteigerung im bchloßgarten folgt Fortsetzung im District Uönchwald bei Groß-Buseck, mit 3 Rmtr. Nadel-Prügel , 14 Rmtr. Nadel- Stock-, 400 Wellen Buchen-, 50 Wellen Elchen- und 600 Wellen Nadel-Reis- Holz, sowie 27 Nadelholz-Stämme mit 11,23 Cubikmeter -und 26 Nadelholz-Stangen mit 1,86 Cubikmeter Inhalt, woselbst auch nachstehendes im District fternberg bei Groß-Buseck lagernde Holz zum Ausgebot kommt, nämlich: 2 Rmtr. Nadel-Prügel-, 15 Rmtr.Nadel Stock- und 500 Wellen Nadel-ReiS- holz, sowie 41 Stück Nadel-Stämme mit 8,02 Cubikmeter und 40 Stück Nadel-Stangen -Mit 2,38 Eubikmeter Inhalt. Sämmtliche Districte liegen etwa Vz Stunbe von ben Bahnstationen Reiskirchen utub Grob-Buseck entfernt. (1903 'Treis a. b. Lumba, ben 15. April 1876. Amendt, Oberförster. Certisicateu. t 8i4Un. 17. tyil 1862. nt Heben fahren in einem svi ~:t auger ßtanbt zu lt|tr: . schlechte Verdauung," «ung, die mich hin und Stabe melancholisch. H ; er-chör-ft, ohne Cmbtruni sr re teruit, und setzt, nraidms । Tie Revalesciere Ultimi ij : mich in ben etanb zesest, r g:r, rem Herr, die Lnfichrm Gebrüder Meininger aus Göttingen. 91 Eichen-Stämme von 3—11 Mtr. Länge unb 15—63 Centimtr. Durchmesser, mit 50,26 Festmeter, 11 Nabel-Stämme von 7—12 Mtr. Länge unb 14—26 Centimtr. Durchmesser, mit 3,50 Festmeter, 6 Eichen-Stangen mit 0,38 Festmeter, 16 Nabel- „ „ 1,46 Die Zusammenkunft ist am Steinbruch. Gießen, am 19. April 1876. (1977 Großherzogltche Bürgermeisterei Gießen. A. Stamm. Aeilgevolenes. 1990) Saaterbsen, Wicken u Linsen billigst bei I. M. Schulhof. Holz-Versteigerung im Nieder-Bessingener Gemeindewald. 2019) Dienstag ben 25. b. MtS., von Morgens 9 Uhr an, sollen im Nieber-Bessingener Gemeinbewalb, District Altenhegwalb, nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werben: 116 R.-Meter Buchen-Scheitholz, flerreivStrorjfjüte, weiße, elegante Form und Geflecht, per Hut 1 M. 50 Pf., empfiehlt Bauholz-Versteigerung- Samstag ben 29. April er. werben für bie Gemeinbe Erda versteigert: 1) Im Distrikt „Schnepfenthal" unb „Ei- chenhardt" 165 Eichen, worunter schwere Stämme mit 88,58 Festmeter Inhalt 2) Im Distrikt „SchäferSheck*, „Hain" unb „Pfaffenharbt" 12 Eichen-Stämme mit 13,31 Festmtr. 7 Kiefern- unb Fichten-Stämme. Anfang Morgens 10 Uhr im Schnepfenthal bei Nro. 1. Hohensolms, ben 17. April 1876. Der Bürgermeister: (Eine Brauerei, 8 vorzüglich eingerichtet, mit vollständigem Inventar, Wohnhaus u. Wirthschastslocalitäten, Garten, Anlagen und Kegelbahn, in bester Lage einer Kreisstadt Oberhessens (Bahnstation) ist unter sehr günstigen Bedingungen zu verkaufen, event. auch zu verpachten. — Näheres bei der Erped d. Bltts. Feinste Reisstärke in Schachteln, Waschpulver, beste Kernseife, (1759 empfiehlt Carl Hoffmann. Holzverkauf. 2015) Dienstag ben 2. Mai, Vormittags 9 Uhr, soll im Hassenhäuser Jntereffenten - Wald, Wvlbschlag Birkenheege, nachstehendes Ge Hölz versteigert werden: 130 Eichenstämme von 17 bis 44 Fuß Länge unb 6 bil 23 Zoll Durchmesser, 22 Buchenstämme von 15 bis 36 Fuß Länge und 12 bis 24 Zoll Durchmesser, 140 Tannenstämme von 20 bis 37 Fuß Länge unb 9 bis 23 Zoll Durchmesser, 67 Sparren, 14 Birkenstämme, zu Wagnerholz brauchbar, Eine Quantität Brennholz, bestehend aus Buchenscheit, Prügel, Reiser unb Erbstücken. Die Herren Bürgermeister werben ersucht, dieses in ihren Gemeinben bekannt machen zu lassen. Im Auftrag ber Genossenschaft: Klingelhöfe r. Durchmesser unb 7—16 Meter Länge. Der Anfang ist zur bestimmten Stunde im District Langenwalb; baS Stammholz wird um 9 Uhr zur Versteigerung kommen. Garbenteich, am 20. April 1876. (2 18 Großherzogl. Bürgermeisterei Garbentetch. Schwarz. unb ohne Reite e.eunbaub, fltbem., 8ifljen: ■ , ünvMMichkeit, Leiste^ ibM fieber, Lckwindel, Sic - tet tzlhsangnichafl, aui ch sie all Rahm/ 5 verzuzithen. - Gin & -Uchl-nden, worunter EM k er.ecke, ordentlicher Presch- rein, Dr. Ehoreland, Dr. Ganu: ie u krrhan, und vielen inbs (1810 [3rfbife de QrcfcaM, von Lungev r ,Len höhnen Hanbtll-Lehrie -t u‘ a er. Landen und Füßen!!> c. tol tntcri Hi 8«* erbrferr, EMS. Die Victorisquelie ist von allen Emser Quellen die kühlste und reichste an Kohlensäure, deßhalb zum häuslichen Gebrauch die geeignetste. Sie wirkt vortrefflich gegen alle Ca- tarrhe des Magen-, der Ath- mungSwerkzeuge, gegen Husten, Heiserkeit re. In ganz frischer Füllung angekommen bei Emil Fischbach. (1908 L-ZK ii. 1917) Auf bem Hofgut Wäldershausen bei Station Burggemünben ist ein noch sehr guter leichter Victoriawagen billig abzu- geben. Man wende sich an die dortige Gutsverwaltung.________________________ 2006) Zwei noch neue, starke, Einspänner- Wagen stehen billig zu verkaufen. Wo? sagt die Expedition d. Bl.__________________ 1991) Gute Frühkartoffeln zum Setzen verkauft Carl Ockel. Stöcäe in reicher Auswahl und zu äußerst billigen Preisen empfehlen (1441 Moritz Gregori & Sohn. jlnfrlTinrii, süße Messina, empfiehlt (1359 Emil Fisch b ach. 1961) Ein gutes Zuapferd steht zu ver- kaufen bei H. Fritzel, Reiskirchen. 1959) Im Loos'schen Höschen ist nach wie vor täglich frische Milch zu haben AZSii Spibe in 5 Hütt im Nm ton lincr i S&SÄ EL 3,6rro LL 2029) Einige Wagen Mist billig zu haben bei__________I. Retter C. 168. 2026) Ein schönes Fohlen, ’/< Jahr alt, hat zu verkaufen Posthalter Krausch. Montag den 24. April. >876, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, in bem Di- ftrict Hangelstein, nachverzeichnetes Holz versteigert werben: Scheith.Prügelh. Stockh. Reish. Wellen. Blutarmuth, selbst frühzeitiger Impotenz und allen traurigen ________ _ Folgen geheimer Jugendsünden, sind für 7 Mark mit autzsührl. Gebr.-Anw, Belehrung, meb- Urtheilen unb Brochüre v. Medicinalrath Dr. I. Müller in Berlin ausschließlich per Post-Anweisung zn beziehen burch Dr. Ludwig Tiedemann, König!. Preuß. Apotheker I. Classe in Stralsund an der Ostsee, Königreich Preußen.________________________________ 2028) Die von meiner letzten Versteigerung noch übrig gebliebenen Gegenstände sind billig zu haben, als: Herren- Kleider, Weißzeug, Bettwerk, verschiedene Sorten Möbel, Bilder, sowie silberne Uhren, goldene Medaillons, Brochen, Ohrringe rc. rc. K. Grünebaum. Expo r t ges chäft. 1845) Detrrfsend: Wirken 3um Beste» Verschiedenste Artikel in ächten Steinen mit.und ohne ächt-r F.^ung, Uh'cst April, von 3 Uhr Nachmittags fltt undUhrbänder in Tula, Oxide, Double, Nickel, Talois, Stahl, Seide rc.)«0NNrag m unv Die KunbcnichrÄnKaÜ wieder an. Frau Dr. Diehm unter die Großh. Scbulmspector. — Druck unv Verlag oer Brüh loschen Univ.-Druckerei in Gießen. 2. 3. 4. Str wollen Die Gesuä Vor Mil Ank Dal ?STne*i >00 ' ®0lb «lt k" feil Nt Ä»!t, ( Ai Äl,«b b etten und Uhrbänder in ,------, > r , .< Halsketten in Jett und Korallen, Ball- und Gesellschaftsfacher, Fachergurtel, Fächerhaken, Ledergürtel mit und ohne Taschen, Cigarrenetuis, Portmonnares, Taschennecefsaires, Schreib- und Zeichengarnituren, Manschetten-, Kragen- und rum Kasseler Pferdemarkt sind in der Exped. d. Bl 2 a smnrf 211 hflßpn. ___C1233___ graphieen, Broschen und Ohrringe verschiedener Art rc. 2C. Achtllngsvoll In Gemäß Wlksschulen rc.) stat Uhier ihren Anfang t Unter Hino M« Prüfung ju ut jnm 5. Sfloi btibtt „ n, Den Stamm vf-tche flufßate ftt Die Großher Darmstadt, c 1342) Ein freundliches Familienlogis ist zu vermiethen und am 1. Mat beziehbar. I Neuenweg 134. Vermischte Anjei^l». 2008) Alle Diejenigen, welche Forderungen an Joh. K- Leitner zu Treis a. d. Lda. zu machen haben, haben solche binnen 14 Tagen bei dem Unterzeichneten daselbst geltend zu machen, widrigenfalls dieselben nicht berücksichtigt werden. Treis a. d. Lda-, den 20. April 1876. W. Becker I. vurch Herrn Hiepe aus Wiesbaden in dem gewöhnlichen Locale zu Gleiberg. Es ladet freundlichst ein 2020) Der Borstand. <\ Eoegett, 1060) Gießen, Seltersweg. Auch sind 1 AuSlegekastcn und 1 Comode zu verkaufen. D. O. ^Mchäsk = (f Die seither mit meinem Bruder unter der Firma Gebrüder Schomber Allgemeine Arbeiter-Versammlung Samstags 22. Aprils Abends 8 Uhr^ im Bremm'schen Saale. C2027 Tagesordnung: Zweck und Nutzen der Gew' rkschaften. Ref.: Herr Das ebner. . Nachdem v brrmit aufgefordert, ""'«Nid und in eine @ Darmstadt, , 1989) Zwei bis drei Realschüler werden Wilhelmsstraße. Ln ^nft u£b Logis gesucht- Näheres ber 7" fei* b„Ä'8,n, bt| ! 9 der Km ■ > » her lleßcrfcfjmemmten in Heillesheim findet auf der Burgruine Wir ertnnr wollen, durch Zn den Ge 1. Civi Zusicherung prompter Bedienung, um auf feuerfeste Steine aufmerksam. Gießen, im April 1876. Hochachtungsvoll Heinrich Schomber, 2031) Ein freundlich möblirtes Stüb chen zu vermiethen. Flügelsgasse A. 95. -------- -------- Verantwortliche Redaction: A. Schey d a. 1 Gesucht dn Wärter ins St. Rochushospital in Mainz. Lohn 216 Mark per Jahr nebst freier Station. Näheres auf der Buch- | Halterei daselbst._________ 2017) Bedeutendes Hopfengeschäft sucht tüchtige Agenten. Sehr günßige Bedingungen. Berücksichtigt nur solche, die mit Brauern in näherer Geschäftsverbindung stehen. Franco- Offerten sub B. B. 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April, Vormittags 10 Uhr: Vortrag Zwei Schneidergesellen finden dauernde Beschäftigung bei 1963) Schneider Metzger, Ltch. 12 bis 15 Wkißbindergefeilkn können gegen guten Lohn dauernde Beschäftigung erhalten bei 0913 Karl Meiski, Weißbindermeister in Schotten. 1911) Einen Jungen sucht in die Lehre F. Meinhardt, Schreiner, Neustadt 97. 1832) Ein Mädchen, weiches Kochen und Hausarbeit versehen kann, wird gegen hohen Lohn gesucht. Näheres bei Frau R. Oppenheimer'? Wittwe, ____________ Neue Anlage 29.________ 2016) Ein kleines Wohnhaus mit ctwaS Lagerraum auf alsbald oder später zu miethen gesucht. — Offerten beliebe man an die Expedition dieses Blattes zu richten. 2012) Ein schön möblirtes Zimmer zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei Frau Lokomotivführer Köhler, __________ Neuftädterthor Lit. D. 137. 2011) Ein junger Bursche kann Schlafstelle erhalten. Neustadt 197. 2030) Eine möblirte Stube für einen soliden Arbeiter bei I. Retter C. 168. 2035) Ein FamilienlogiS ist zu ver- miethen und am 8- Juni zu beziehen bet Bäcker Steinberger. .An- 6eff S* unb' fett'; 20. LLn| '^knilnar- Ur 1859) Die Aufnahme der schulpflichtigen Kinder erfolgt ftw die h»h« Ä g» «Jt Mädchenschule Montag den 24. April von 9-11 Uhr ^S°° ^8 dem Oswaldsberg, für die Stadtknabenschule Samstag den 30. Apnl, 8—11 Uhr im Saal Nr. 4 des Schulhauses tu der Schulstratze, für dt w , Mädchenschule zu derselben Zeit im früher Kltngelhosferschen Ha, Asterweg im Schulsaal Nr. 6 (rechts vom Eingang tm unteren ^tock.) Ausgenommen werden diejenigen Kinder, die schon 6 Jahre a bis zum 30. September l. I. das sechste Lebensjahr Vollendern J bei der Aufnahme ist der Impfschein, sowie genaue Angabe des G 8 -Jahrs und -Orts des Kindes, sowie des Namens und Standes des Das Schulgeld beträgt für die Elementarklasse der höheren M-dc» schule 30 Mark, für die Knaben- und Mädchenschule 4 Mark das Jahr. . suche um Erlaß' von Schulgeld sind an Großh. Ueberlassung freier Schulbücher an die Armendeputation G ß 5 Gießen, den 11. April 1876. Namens des ev. Schulvorstandes Gießen. Bigelius, Pelz-Maaren werden aufbewahrt resp. übersommert unter Garantie gegen Mottenfraß und Feuerschaden bei (2039 A. Schultheis junior, Seltersweg Lit. C. 9?v. 10. 2023) Ein Küferlehrling gesucht von Ludwig Herbert. 2041) Eine Lauffrau wird bet einem einzelnen Herrn auf sogleich gesucht. Näheres in der Exped. d. Bltts. zu bringen. „ 45) Andr. Euler. ----Chocoladen, Cacao - Pulver und Cacao-Maffe der Oo. Franyalse, London, Paris und Straßburg der Herren Joh. Ph. Wagner & Co. in Mainz, Jordan & Timaeus in Dresden, " " Nenaebaur & Lobmann in Emmer ich a/R. IOfferten sub b. b. Gan, besonders erlaube mir eine Block-Chocolade der Co. ^r»npu-<-, Daube ev^Comp'., Mannheim, (Rad'. ä Pfd. 80 Pfg., zu empfehlen. ©. Gerber) ___________Gg Willi. Wetdtg.____I»® Königs-Reisstärke, I fi py 9ömenaasse _ ___ rm-rr . r. < 1 l I NIi«>lbunos^Burcau: ÄKÜllev, Lowcngasse. unübertroffenes Fabrikat zum Starken der Wasche, empfiehlt *--- “ 1379) " Emil Fischbach. gemeinschaftlich betriebene Ziegelei haben wir ausgelöst und habe ich eine AMvkMl solche vor dem Neustädter Thor für meine eigene Rechnung errlchtet. Indem ich ^orbereitunasanftalt für die Sexta des Gymnasiums) beginnt das neue Schu ' dies einem verehrlichen Publikum hiermit anzuzeigen mir erlaube, bitte ich, unter Montaa bett 24. April, Vormittags 8 Uhr. Anmeldungen neue geneigten Zuspruch und mache besonders W ^»««8 » Wohnung des Unterzeichneten (Jutzi'sche Besitzung sowie am 24. d. M- im Schullokal (bei Herrn Ilr. Weber) entgegengenommm 1925)_______________ Dr. Bieckmaun. _ ! 2034) Montag den 24. April nimmt mein« Schale wieder ihren Anfang. Lissa Rahn. 2033) Meine Schule geht Montag den 2L.Mprtl ß-s 8