ein. tS7(> Mittwoch, den 22 Marz Mo. 69 «h 8 Ul» -el, lieotcrbirtdor. i tz-Billete für 75 Ps. bts Preis vierteljährlich 2 Mar, 20 Psi m't Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Ps. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Expeditionr Schulstraße, Lit. 8. Nr. 18. «e-ar Einladung )itm auf den 'run9«n>fftn bett titittfen. ' lif^n Hiiiu if*ok smitgliebks; 1 in Offenbach. orstand. DKW ^WW Ayetze- uni) AmisW fit den Kreis Gießen. erfttbcnc An^gt, dsß § vwg aus mit meinem v; Drobcvorstellungen pfe en'sche dreioktlge Origimb Dorfühnmz guter EM llleichzeitig an hschbassetd, ihlreich mit Ihrem Beirjr Mn, in d°VV°,mi..ng««nnd-n «,«*. M-m.,-, «»» Mo l°- * - °» ** «W. »--Bl.» - im II Quartal 1876 ^ufcnOen und den Abonnementsbetrag durch QutttlNlg erheben laffem «ÄÄ SÄ » ÄÄ’ «. w «***»» L LxS ÖW«»» MM DA IL Gießener Anzeiger abonnircn wollen, dies sofort bei der ihnen zunaö st ge g ]■ Redaclion. sonst nicht verbindlich machen können, vollständige Ernnplare zu liefern. ................. Untauglichkeit zum Militärdienst. . H II liff"5 z Darmstadt, 17. März. In der heutigen Sitzung der Landes-Synode bildete nach Erledigung minder wichtiger Vorlagen den Hauptpunkt der SSw- ■Zblunäen der Antrag der Dr. Rieger und Buchner auf Maßregeln zum Schützender Sonntags-Heiligung. Nach der eingehenden Motwirung des Antrag/ lvelche die Zustände des Volks-Lebens schilderte, wurde von der eisen Sette'die Schilderung als zu grell, uicht zutreffend bezeichnet, der Küche selbst die Schuld beigemeffen, wonach die Sonntags-Heiligung nicht mehr m gleichem Maße stattfiude, wie früher, und namentlich dem Gedanken Ausdruck g" ä*<ä» • “‘Ä“Ä “SÄ»" <“Ä äSTÄ ML bei Regierung z P jnueqehabten Gebäube auf der Tagesorbnung. KÄSS durch -in- Erklärung des Cultus-Ministers ®ie o" ck ü, d» fraglichen Angelegenheit bereits Recurs bei ihre Ei e g g, eingelegt und Bericht vom Oberpräsidenten erfordert 7- ?a7dssen Eü>g7ng die dKilive Beantwortung der Interpellation erfol- aen solle Hieraus wurde die Städieordnung längerer Berathuug nn‘E'?°9e • LLLr«- L Mr heute noch derselbe; einzelne Lücken seien vorhanden, darüber könne mar s zugegangm.^ « Inhaber des Eisernen Kreuzes aus dem Feldzuge 1870/71 benen das ihnen zu stehende Besitzzeug,iiß bis jetzt nicht °nsg-hand'gt w-rdm ist, «eil ihr Aufenthalt uicht hat ermittelt Werder, können we ben h.erdittch aufgefordert, sich, mit Angabe ihres früheren V-rhaltmff-s, nwelch Eiserne Kreuz erworben haben, unb ihres y-genwärtig h schütt,sich b-lreff-nden Lanbwehr-Bezirks-Eommanbv unverzüglich munblich ober scyris -p Eine nicht unerhebliche Anzahl junger Männer wird jährlich zum Militärdienst untauglich befunden. Es ist hierbei zu »nterschechen, ,n welchem Lebe, S- jahre der Militärpflich-ig- steht; denn erst im 22. Jahre (dem sogEnuteu dritten Milttärpflichtjahre) findet im Allgemeinen die endgültige Entsche-- dung über die körperliche Tauglichkeit zum Müttärdi-nst statt. Ern so ches Definitivum kann nämlich ausgesetzt werden wegen Mangels d-r buvgerl,ch-u Ehrenrechte, oder behuss ungestörter Ausbildung für den Lebensberuf bis zum 24. Jahre, bei den zum einjährig-freiwilligen Dienst Berechtigten nach Maßgabe । ihrer Meldung zum Dieiesteintritt. . , Wir möchten nun Personen, welche aus irgend einem G^nde vor der Aushebung im Herbst ihres 22. Lebensjahres eine endgültige Entscheidung »bei ihr Milttärverhältniß nicht erhalten haben, vor den verderblichen folgen des viel verbreiteten Jirihums, daß sie bereits militarsrei waren, warnen. I nachdem die ärztliche Untersuchung festgestellt hat, ob ein Militärpflichtiger be- dilmt tauglich, zeitig oder dauernd untauglich ist, fällt dtt Entscheidung aub- Bedingte Tauglichkeit wird durch solche bleibende gehler und Gebreche veranlaßt, welche zwar die Gesundheit nicht beeinträchtigen,d.e Le>stungs °chg- keit jedoch beschränken. Sind di- Fehler nur gering, so erfolgt 'm 22. Lebens ahre in der Regel die U-berw-tsung zur Ersatz-Reserve erster Klaffe, nm>m äußersten Bedarfsfälle die Heranziehung zum actlven Dienst. Bei bleib-nd- körperlichen Gebrechen, welche di- Letstungsfähigkett ,n «heb'ichem Grade b . schränken, ist im 22. Jahre die U-berw-lsung zur Ersatz-Reserve zweiter Klasse * Schwächlichkeit oder nach überstandener Krankhett an Entkräftung o e körperlichen Fehlern leidet, die mit der Zelt beseitigt werden. Im dritten M tärpflichljahre kommen diejenigen, deren Untauglichkeit nut Stcherh-l f binnen der nächstfolgenden Jahre vorübergehende erachtet wird, m die Ersatz- , Rej„ve erster Klaff-, die übrigen werden je nach dem Grade ihrer Untauglichkett der Ersatz-Reserv- zweiter Klasse zugetheilt oder ausgemustert. -Lu allen Fällen, wo Militärpflichtige der Landbevölkerung der Erstz Reserve zu überweisen sind, werden Militärpflichtige der seemännischen Bevölke- leiben oder mit solchen Gebrechen behaftet sind, die für »mmer die Geist«t - nbpr QßrDerfräfte unter das für den Kriegsdienst erforderliche Maß herabsetze . 'MVNLE5SLLL °$ne. Waffe, -h- v{rtoncn wird von einer bestimmten Größe über sBSsäiwä Zi sä « W «' des 31. Lebensjahres ans. „„HAipben werden, weil sie Kann über Militärpflichtige nicht endgültig s ) endgültige Ent- -sich Nicht rechtzeitig vor den Ersatzbehöiden gcstellen, bleibt die endgültigem litt zu haben. tfurt a. M. ibitnt, vermittelte im übt.. Lcbrlingsstellen. ($' rrr. rf in btn Levorstehenk r ter ßeihnig M 18. April l. I. begwr» lUS Theil zu nihmn II ( ^rchluh anmelben ul tihr.ntn geben. Mingsvereins^ ife Agentur ein, tfti und feinst«! jf-bensverfiA statten ist M G> Imqegend vaca«, -tirt man -» 1 «unb sd »ue den beste"! giscben Kreise«^ 1 flet -notable« 6« n relb^ .an unter»- s» ll. sch-ibunq bis zu ihrem persönlichen Erscheinen vor den Ersatzbehöiden -usgef-tzt. Solche Militärpflichtige bleiben, abgesehen von den gesetzlichen strafen, zum Erlöschen ihrer Wehrpflicht, d. h. bis zum vollendeten 42. Lebenssahre fortdauernd verpflichtet, sich der Aushebung zu unterwerfen. (WO IeujlMand. 276 die 7-, verständigen. Je nach Ausfall der Partei-Aeußerungen im Hause werde der Minister die Einführung der Städteordnung auch in Rheinland, Westfalen und Pofen empfehlen, und erwarte darauf bezügliche Anträge und Wünsche, auch hinsichtlich der Ausdehnung der Städteordnung auf Frankfurt a. M. Man solle bei der Vorberathung nicht ängstlich, wohl aber bei Abgrenzung der Com- petenz der Stadt-Behörden vorsichtig zu Werke gehen. Der Minister sei des Glaubens, daß die Städteordnung schließlich für die ganze Monarchie Geltung erlangen werde. — Das Haus verwies alle auf die Lompetenz ver verschiede nen Behörden bezüglichen Bestimmungen aus sämmtlichen vom Minister des Innern vorgelegten Gesetz-Entwürfen an die besondere Commission für die Lompetenz-Ges etzvorlage. München, 18. März. Der König genehmigte eine neue Formation des Kriegs-Ministeriums, wodurch dasselbe, wie das preußische Kriegs-Ministerium, in sieben Abtheilungen gegliedert wird. Stuttgart, 18. März. Ferdinand Freiligrath ist heute Nacht in Cannstatt gestorben. Oesterreich. Wie», 17. März. Wie von bestunterrichteter Seite mitgetheilt wird, entbehren die Meldungen verschiedener Blätter von dem Bestehen einer Coalition Serbiens mit Montenegro, Rumänien oder Griechenland zum Zwecke eines Angriffs-Krieges gegen die Türkei der thatsächlichen Begründung. Wien, 18. März. Oesterreich und Rußland richteten gemeinsam eine letzte Verwarnungs-Note an Serbien, in welcher sie die Einhaltung einer con- servativen Politik verlangen. Wien, 18. März. Von bestunterrichteter Seite werden die Gerüchte über den angeblich bevorstehenden Einmarsch serbischer Truppen in türkisches Gebiet als vollständig unbegründet bezeichnet; vielmehr sei es den Bemühungen der Mächte gelungen, eine derartige Gefahr zu beseitigen. Spanien. IRdbdb, 18. März. Die Cortes haben nach lebhafter gegen 30 Stimmen die vorgeschlazene »drefle an den König Mgenomm«« Rumänien. «WlÄW ”* k" **• b.< e.n.« « ..ch s.Ä'fcn'LÄ,.®' "'» ®'"«> M ... i» Oriechentand. r t 18. März. Der Justizminister hak sich in Folge der von ihm ver. fugten Anstellung eines Richters, dessen Person zu Bedenken Anlaß gab ae- zwungen gesehen, seine Entlassung zu geben. Einen Bruck mit der Pa/tei ?°rausstchtlich nicht herbeiführen. Die Verhand- am 24 März Lttfin^n"^ Ministerium Vulgaris wird , w 19.^025^. Der Justizuunister hat, durch die Partei ttaimiS LCüt°unh fbcn furj angestellten Richter Dalaro zur Demission veranlaßt und sem eigenes Entlaffungs-Gesnch zurückgezogen. Amerika. . , 14‘ ^ärz. Der Qenat fat die Vorlage angenommen j < bä^s^tzt irirb. Aus dem d^sslssippl komnit die Nachricht, daß die Anklage gegen den stellver. rn ^\@Üll?r(enr DavlS, welche vor dem Staatssenate geführt worden, mit d^Vcrurtheilung geendigt hat. 32 Senatoren stimmten für, nur 4 gegen 13. angesehen, daß die Linke das neue Ministerium unterstützen wird. — Die Seine ist um einen Meter gefallen. Versailles, 18. März. In der heutigen Sitzung der Kammer brachte der Deputirte Floquet einen Antrag auf sofortige Aufhebung des Belagerungs- Zustandes ein. Die Dringlichkeit wurde mit großer Majorität votirt. Der Finanz-Minister beantragte einen Credit von 1,750,000 Frcs. für die Ueber- schwemmten. — Die Seine ist ein wenig gefallen. verscharrt wären und boten den Anblick des ruhigen Schlafes. Die Behörde hat über Alles ein Protokoll ausgenommen und die Kleidungsstücke und Gegenstände von Werth, die bei den Leichen vorgesunden worden, der deutschen Botschaft dahier zustellen lasten. Ludwig Schwan- Ww. um Bauerlaubniß. Carl Malkomefius um Bauerlaubniß. u2 des Kaminfegers Zwesch um Bauerlaubniß. Gesuch de« Maurermeisters Größer um Erlaubniß zur Herrichtung einer seinem nnnb ntt h,r ö Arankreich. Paris, 16 März. Bet der am vorigen Samstag bewirkten Uebertra 14. 15. 16. 17. 18. n IS V* ?.au'r " um Uebertaffung von stäbtischem Selände. der Bewohner des GattfeloS um Anlegung eines Weg«. IQ $Cn it Hauses der RegierungSrath Ebel'S Erben/ 1 * Den Realschulbau betr. gung der in der Nähe von Chatillon vor Paris vorläufig beerdigten deutschen Soldaten nach den äußeren Friedhöfen der Hauptstadt fand man viele dieser . . .. __________ Leichen noch sehr gut erhalten. Einige sahen aus, als ob sie erst seit Kurzem hpr ffahtHA^cfÄ.b^r?orflwflrten Schlag um Einreibung in die erste GehaltSclasse ttnh hon 0Cr lIaDAt,C9£« Forstwarte. Die Parcellenvermessung betr. Das Feuerlöschwesen betr. Die Pflasterung der Altcenstraße. Die Beeinträchtigung eines W-g« durch den Grobherzoglichen Hofgerich». Atakien. Rom, 18. März. Sitzung der Deputirten-Kammer. Auf die Inter- pellation Morana's wegen ungerechter Erhebung der Mahlsteuer erwidert Minghetti: Die Regierung studire bereits verbesserte Mittel und Wege zur Erhebung der Mahlsteuer, die sich gegenwärtig dem Maximal-Erträgnisse von 90 Mill. Lire nähere. Morana erklärt, daß ihn die Antwort des Ministers nicht befriedige und beantragt eine Motion, wonach die Kammer die Ueberzeu- gung hege, daß das Ministerium in Anwendung des Mahlgesetzes die Steuerpflichtigen ungerecht belaste. Rom, 18. März. Im weiteren Verlaufe der heutigen Sitzung der Deputirten-Kammer erklärte der Minister-Präsident Minghetti, die Regierung beabsichtige über die Frage des Ankaufs der Eisenbahnen ein Votum der Kammern zu vrovociren; bis dahin möge man auch die Berathung über die von Morana beantragte Motion vertagen. Dieser Antrag des Ministers auf Verschiebung wurde jedoch von Depretis, Correnti und Picciom bekämpft und, nachdem Minghetti denselben noch zu wiederholten Malen befürwortet hatte, schließlich mit 242 gegen 181 Stimmen abgelehnt. Demnach gilt die Demission des Cabinets als bevorstehend. Aetgien. Brüssel, 18. März. Die „Etoile beige" meldet: Das Consortium von Banquiers, welches der belgischen Bank Hülfe bringen wollte, ist gescheitert. Der Minister-Rath zog gestern Maßregeln in Erwägung, welche einer finanziellen Katastrophe Vorbeugen sollen. Lokal. Rott z. ., Gießen, 21. März In Nachstehendem lassen wir die Ta g esor d nuna für 4 uTr, im It'ÄS folgen ?°nn't*a«’ Ccn 2e- Nachmittag« 2. 3 4. 5. Paris, 19. März. Die gemäßigte Linke hatte heute eine Zusammen- ^doocattn kunft. Die Rede des Präsidenten Ferry bekräftigt die gemäßigte Haltung 7. dieser Partei. Ferry sagte: Die republikanische Partei entsagt auf die Spitze 8. getriebenen Forderungen und enthält sich absoluter Thesen, die bisher stets der ------«'•**** ’ Republik den Untergang bereitet haben. - Die Rede wird als Beweis dafür ^lö Den Ausbau der Ludwigsstraße betr. Die Straßenbeleuchtung betr. Die Telegraphenleitung innerhalb der Stadt betr. Das Bauwesen deS Wirths Carl Heil betr. ia §mlbernt.£,a6 tDi8c»?,aru-m^5bt«unacn an der Frankfurter Chaussee. 9A ro‘8en Rückstände zur Etadlkasse aus dem Jahre 1875. 20. Die Wiesenculturarbeiten pro 1875 betr. 21. Apothekerkosten für die Polizeidiencr pro 1875 betr. 22. Schreibgebühren betr. 20. März. Der am gestrigen Tage hier abgehaltene altkatholische Gottesdienst brachte und wieder einen sehr anregenden und belehrenden Vortrag des MES Ricks- Sem Gegenstand war die Nothwendigkeit einer stets sich erneuern- bero^?c'. mic tm Staat und im Einzelleben auf Grund des apostolrschen Wortes: Zieht einen neuen Menschen an." Als solche Reformationen ^hmi innerhalb der apostolischen Kirche führte er an die Abschaffung des iüdischen frUnb notwendige Wiederbeseitigung eines der persönlichen Thatigkeit schädlichen Communismus in Jerusalem, die Arbeiten deS Paulus und die Anerkennung, die er bet den Judenaposteln fand; dann die Aufgaben, welche den großen Concrlien vorschwebten; hiernach im Mittelalter der sich erhebende und immer starker werdende Ruf nach Reformation, besonders auf den Concilten zu Conftanz und b^LC^l^te^uaunL9 bic Forderung selbst nicht beseitigte, sondern ihr nur eine größere Entschiedenheit gab; und nicht minder sei jetzt durch die Beschlüsse deS Vati- canums von 1870 bk Nothwendigkeit einer Reformation dargethan, welche durchruführen Zweck der neuen Bewegung sei. Auch im Einzelnen enthielt der Vortrag viele schön!. h"br*l tk°^C ^Emerkungen. Die Ruhe, mit der er gehalten wurde und die UeberzeuAng, befriedigte allgemein. Auch der übrige Gottesdienst hatte etwas lehr Erbauliches und besonders entsprechend war der Gesang, und das allgemeine Gebet nach der Predigt hatte sichtlich etwas Ergreifendes für alle Gewärtiae? hk rolrbf,c, ln dem Chausseegraben nahe am Cbausseehaus die Leiche des Jo h. T od t von Fellingshausen mit dem Gesicht in einer Wasserpfütze legend, aufgefunden. Sinnlose Trunkenheit hat jedenfalls den zu Boden Gefallenen nicht wieder aufstehen lassen, in Folge dessen derselbe erstickt ist. . 6 x Unfern Lesern zur Warnung theilen wir nochmals mit, ,cr^u Sechskreuzer- und Dreikreuzerstücke und Theilstücke des Kreuzers rÄn $en ber bayerischen Heller von den dazu bestimmten Äu ®n^carbc5 Monats April 1876 eingelöst werden und nach dem ^O^^p^^^J^^e^Umwechslung^enei^Munzen überhaupt nicht mehr statifindet. besondere Mekanntwachungen Markt-Verlegung. Der in dem diesjährigen Landkalender irrthümlich auf Dienstag den 28. März eingetragene Hungener Markt wird nicht an diesem Tage, sondern Montag den 27. März 1876 abgehalten. (1289 Hungen, den 15. März 1876. Großherzogl. Bürgermeisterei Hungen _________Bender. Aufforderung. Dem mit unbekanntem Aufenthalt abwesenden Ludwig Schäfer von Burkhardsfelden wird auf diesem Wege eröffnet, daß Allgemeiner Anzeiger. der Zwangsoerkauf des ihm zustehenden Ackers I. 440 zur Befriedigung des Jacob Scheid von Langsdorf verfügt worden ist und daß noch andere Gläubiger wegen der gegen ihn ausaeklagten Forderungen Beschlagnahme auf den Steigschtlling erwirkt haben. Schäfer wird aufgefordert, binnen 4 Wochen vom Erscheinen dieser Bekanntmachung in Selbstperson oder durch gehörig Bevollmächtigte seine Rechte zu wahren, ansonst ein Kurator für ihn bestellt und lediglich mit diesem an seiner Stelle verhandelt werde. (1363 Gießen, den 16. März 1876. Großherzogliches Landgericht Gießen. Erdman». In hiesiger Gegend wird ein Gedenkblatt des Gustav-Adolf-Vereins colportirt, dessen Reinertrag angeblich dem Verein zu gut kommen soll. Mit Beziehung auf die War- nung in Nr. 77 der Darmstädter Zeitung ziehe ich die mir abgeschwindelte Empfehlung zurück. Groß-Buseck, den 19. März 1876. Strack, Dekan. Holzversteigerung tm Gießener Stadtwalde. 160 4 810 Buchen Eichen Nadel 225 2 Wellen 3550 19 Nadel-Stämme 1 Buchen-Stamm 469 Nadel-Stangen 71 1 1,2 mit 10,49 Festmeter, 1,07 10,92 Montag den 27. März 1876, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde nachverzeich- veted Holz versteigert werden: Scheith. Prügelh. Stockh. ReiSh. Raummeter 70 Gebund Buchen-NutzreiSholz mit 2,24 Festmeter. Die Zusammenkunft ist auf ber alten Steinbacherstraße an der VH. Schneiße. Gießen, am 21. Marz 1876. (1370 Großherzsglichc Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Donnerstag den 30. März, Morgens 9 Uhr, sollen in der Wohnung deS Johannes Jung IV. zu Klein-Linden 1 trächtige Fahr-Kuh, 1 Mutter-Rind, sowie Heu, Stroh und Frucht, Kartoffeln, 1 Wagen, Pflua und Egge und sonstige Oecanomie- Geräthschaftsn, alles in gutem Zustand, gegen baare Zahlung meistbietend versteigert werden. (1390 Klein-Linden, am 21. März 1876. Johannes Jung. Dui Speck iN Rohkssm) W) H 1388) Ein n EiMgerthor kMngungm seh. Nach ,ch in mrir Sitdener n° ^,dlicheS Ha ^runter: 1 kopha, ) ; 1 Heit-Gnatbl mit Ar Schnei' riäMtz maartn, als Siickmuster, Uffentlich an bi ] baare Zahlm ! Die Gkgenslai Ides versteigrr 11368) ^kiad Jöcfcl »mpfiehlt Kekani Ss HÄ bs» fes l. Ä-n-rB August a® « MW k" pmfunittk U 7 «• 40 Str. SMiiigtni 'k tinf' 9te^i '^ern sol %rit( * ? ■ KSotijaer' fpfiehlt /•ff-11 Wisi? Ei’; i. ' 1336) Men uu verkaufen, __________Fr 1389) Eil Air Stadt, wi rrignet, ist zu v (1375 Kinderwagen (1377 en gross & en detail, empfiehlt Lhr.Horeyseck, Reichensand 224. empfiehlt billigst (492 G g. 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Die Herren Bürgermeister der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden IVB* Complete Ausstattungen können in 8 Tagen geliefert werben, jähre-, lange Garantie, Transport nach Vereinbarung, Emballage frei zurückgenammen das ächte Präparat der deutschen Pharmakopöe, gegen Husten, Heiserkeit, Katarrhe, AtbmungSbe- 5 °Ae* 0 r &n u ä 8 für "r 1876, Nachmittag! ™ die erste VehaltSclasst ZliMün Chaussee, bem Ich« 1815. •« 73h (Sroßherzogliche Bürgermeisterei Gießen. II. Bramm. 1388) Ein neuerbautes Haus vor dem Nmenwegerthor ist unter sehr günstigen vedingungen sehr billig zu verkaufen durch I. Blitz. 1387) Ein Wohnhaus, mitten in der Stabt gelegen, ist zu 3171 Mark zu ver- ' ' ' i I Blitz. von August Sclilessinger Feinste Gothaer Cervelatwurst ferner: Allee-Bäume, Zwerg-Obst-Pyramiden Ziersträucher, hochstämmige Rosen, empfiehlt die Handelsgärtnerei von SpecislM in Speisefimmereinrichtungen. 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März 1876, Nachmittags 2 Uhr, lesse ich in meinem Hause, Wallthorstraße, verschiedene- noch in bestem Zustande sich befindliches HauS - und KÜchengeräthe, worunter: 1 Sopha, 1 runder Tisch, 2 gewöhnliche Tsiche, 1 Kleiderschrank, 1 Bettlade, sowie Bett-Gerätbe, Stühle, 1 Küchenschrank mit Glas-Aufsatz, 1 großer Arbeitstisch (für Schneider), ferner: eine Ladeneinrichtung rc. rc., sowie eine Partbie Kurz- waaren, al«: Perlen, Seide, Stramin, Stickmuster, Schnur, Zwirn, Karde! rc. rc. öffentlich an den Meistbietenden gegen gleich haare Zahlung, freiwillig versteigern. — Die Gegenstände können an dem Morgen des VcrsteigerungstageS eingesehen werden. 1368) Joh Müller Ww. schwerden, Magenleiden; von Prof. Ur. 9tie» „ , u 7 meyer anstatt Leberthran ausdrücklich empfohlen. 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Allen Denen, welche unserer unvergeßlichen Schwester, Schwägerin und Tante Mise Selmiitt die letzte Ehre erwiesen, unfern innigsten Dank. Gießen den 22. März 1876. Citronen. Original-Lustspiel in 4 Acten, von Julius Rosen. Regie: Herr Friederici-Hemp- Kassenöffnung 7 Uhr. Anfang prficil 3/<8 Uhr. Billete sind von heute ab zu nummerirlo Plätzen bei Herrn Carl Leib im M Leib, sowie bei Herrn Gerhardt im N seurladen zu haben- Zu dieser Vorstellung ladet zu recht M reichem Besuche ganz ergebenst ein Die Direction. Restauration Lahn stein. Heute Abend Hecht mit Kartoffeln. ------ - im Preise bedeutend gesunken, verkaufen I® von heute an Schuhe u. 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Von 14 Schülern, welche ich mit Herrn Plant einige Monate hindurch nicht pe meinschaftlich, sondern gleichzeitig und so unabhängig von ihm unterrichtete, daß ich mich weder bei Ansetzung des Honorars, noch überhaupt in irgend einer wesentliche Sache um ihn kümmerte, erklärten sich, als ich auch den Schein des Zusammenhang mit Herrn Plaut meiden wollte, folgende schriftlich für mein Institut: Engel, Hil- aardt, Steinberger, G. Katz, I. Katz, Rühling, Kammer, Stein, Schudt, Reifert, Goeii, Bloedner. — Haben 4 dieser jungen Leute einigen Unterricht nach dieser Erklärung bei Herrn Plaut noch fortgesetzt, so geschah dicß mit meiner Erlaub'nß; denn ich bulM keinen Schüler in meiner Anstalt, der sich meiner Leitung willkürlich entzieht- $iul Allem ergiebt sich mit Nothwendigke-t das Umgekehrte der Behauptung des Einsender daß sich nur „einige Wenige" mir angeschlossen hätten, d- h. abermals eine Lüge. Den wesentlichen Theil ihrer Bildung verdanken die Examinanden dem beschei' denen Volksschullehrer, dem wissenschaftlich gebiUnten Gymnasial- resp. Reollehin Was dagegen ihre Vorbereitung für das Examen spcciell betrifft, die sich bei der Mehl zahl derselben nicht über ein Jahr erstreckte, io kann ich mich mit der Frage laut üi die Examinanden wenden: Ist Einer unter Euch, der nicht mir und meiner Ansiaü ganz oder vorzugsweise sein Bestehen im Examen verdankt? Wer es anders wett. der erkläre sich. Schließlich muß ich mein tiefes Bedauern aussprechen, daß ich gezwungen wüd den bin, gegen Jemanden die Feder zu führen, der mich mit meinen «Schülern na) Darmstadt gehen sah, hoffend und wünschend, ich möchte eine gewaltige Nieder!^! erleiden, der sich nicht gescheut hat, braven Leuten eine Stimmung anzudichten, die in Gefühl der Dankbarkeit gar nicht aufkommen kann. Dieß sind meine ersten und letzten Worte in diesem Sturm im Glase Wasser * %«« hiito V. ^ber N is,*' >>»»,» Äeschäsk Empsehüiiig. Arbeit zu jeder Zeit Sorge tragen werde und prompte und reelle Bedienung verspreche bemerke ich zugleich, daß Bestellungen von Mittac.s 12 bis 1 und von Nachmittags 1/.5 Uhr von mir angenommen werden. Gießen, den 21- März 1875. .. u » Heinrich Kohlich, Dachdecker, wohnhaft im 3. Stock bet Herrn Heinrich Häußer, im früheren Zu r - Nied en'schen Hause, Teufelsluftoärtchen Nr- 169. Die foeben erschienene Nr. 25 enthält: fff Ein Familienzwist. Roman von Ludwig Harder. (Fortsetzung.) — Vertieft. Nach dem Gemälde von B- Woltze- — Die deutsche Seewarte in Hamburg. — Bischof und Bürgermeister- Kulturhistorische Nooellette aus Danzig's Verganzenheit von Jonathan. — Am Familientische: Die Jungfrau von Orleans. — Dürer's Leben und seine Kunst. Mit 4 Illustrationen. Zu Bestellungen empfehlen sich: die Ferber'sche Univ.-Buchhandlung. E. Heinemann, I. Ricker. von memen nach Newyork: jeden Sonnabend. I. Caj. 500 M. II. Caj. 3u0 M. Zwischendeck 120 M. Der Alsfelder Anzeiger erscheint wöchentlich 2 Mal, am Mittwoch und Samstag, und kostet bei allen Postanstalten von April bis Deecmber 3 Mark. Inserate finden in demselben weite Verbreitung und wird die 3spaltige Petitzeile oder deren Raum mit nur 6 Psg. berechnet. Alsfeld, im März 1876. Die Expedition des Alsfelder Aiyeigers. Kermrschte Anzeige. 1339) Ein tüchtiger Pferdeknecht wird gesucht- Näheres bei F. Nassauer im Darmstädter Haus.____________________ 1335) Mehrere Maurer und Handlanger gesucht von Melchior M a n k, Wieseck. Stadt-Theater in Gießen ((Safe Leib.) Heute, Mittwoch den 22. März 1876. Zur Feier des allerhöchsten Geburtstag Sr. Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm. Prolog, gesprochen von Herrn Friederici-HtM 1365) Ein kleines Familienlogis zu ver- mietben und sogleich zu bezieben. Lit. B- 12. 1374) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen bei__________Ehr. Horeyseck. 1372) Der 1. Stock in d?m Hause Grünbergerstraße 1516/10 ist sofort zu vermiethen und zu beziehen. StrofjQüte werden gewaschen und neu fagonnirt bei 1301) L. Gail, Mäusburg. 566) Lumpen und Knochen, Werg, Roßhaare, Metalle rc. werden gekauft von Louis Rothenberger, Neuenweg 193. 1015) Möblirtes Zimmer zu vermiethen nahe an der Caserne. Näheres zu er- fragen bei der Exped. d. Bltts.____________ 1168) Das von Herrn Briefträger Rothen berg er bewohnte Log^s ist an eine stille Familte zu vermiethen und Anfangs Juni zu beziehen.___________Flick