'Ich fUf !• 8*h. nmm nit?,Qufc *•* SJtT' h“'.. frotinj ? Mlgkr Ar/t 'rach. tiL. ^5985 U Ci.j 'Ktz ä‘" "«s [9«flnq5<9 id ' Drihnachtrn gegen «rsuchl bei ^'klsWMor.^ e Exemplar n;eigers" m b werden m »urückgMft. hf. * li(. wüchn von [teilt wuTte, wird I M mtfä ^ietltüer,. «•• lulbt »f ®tuf -——■ iridrn, Dienstag, den 21. November L8r« Wo. «:« AMP- »«!> AmtsdlM für he« Kreis Keßen. Erscheint tägkich mit Ausnahme des Montags. (Expedition: Schul st raße, Lit. B. Nr. 18. Prei-'? vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Lringerlvhn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. politischer H - e i l Deutschland. Darmstadt, 18. November. Die zweite Kammer der Stände wird nach Mittheilungen von gut unterrichteter Seite nicht, wie es seither beabsichtigt war, noch im Laufe dieses Monats zusammentreten, vielmehr haben wesentlich praktische Gesichtspunkte, worunter der nothwendige alsbaldige Zusammentritt der Landessynode jedenfalls auch mit in Betracht gezogen wurde, dahin geführt, die Dispositionen so zu treffen, daß die zweite Kammer etwa im Monat Februar k. Js. zusammenberusen werden wird, um alles bis jetzt vorliegende und in der Zwischenzeit noch erwachsende und von den Ausschüffen zu begutachtende Material auszuarbeiten. Darmstadt, 17. November. Heute trat der Gesetzgebungs-Ausschuß der ersten Kammer zusammen, um über die von der zweiten Kammer vor längerer Zeit erledigte Gesinde-Ordnung zu berathen. Dem Vernehmen nach unterliegt die Annahme des Gesetzes in der Hauptsache keinem Anstand, wenn auch sonst manche Differenzen gegenüber dem Regierungs-Entwurf und bezw. den Beschlüssen der zweiten Kammer hervorgetreten sein sollen. Berlin, 17. November. Auf der heutigen Tagesordnung des Reichstages steht die zweite Lesung des Gerichts-Verfassungs-Gesetzes. § 1 der Regierungs-Vorlage überträgt die Ausübung der ordentlichen streitigen Gerichtsbarkeit auch an Handels-Gerichte. Die Commission beantragt die Streichung der Handels Gerichte und schlägt vor, der Landes-Justiz-Verwaltung die Be- sugnrß einzuräumen, nach Bedürfniß detachirte Handelskammern für die Landgerichts-Bezirke oder Theile derselben einzurichten. Nachdem Miquel als Vorsitzender der Commission die Debatte über § 1 eingeleitet und Becker als Referent den Commissions-Standpunkt gerechtfertigt hat, tritt Justiz-Minister Leonhardt für die Vorlage ein: Handels-Gerichte seien dringendes Bedürfniß und würden durch die von der Commission vorgeschlageuen detachirten Handelskammern nicht ersetzt. Durch letztere werde ein besonderer proceffualischer Vor- theil nicht erreicht, wohl aber die Besorgnrß einer Hemmung der Justiz-Verwaltung nahegelegt. Die Handels-Gerichte hätten sich in ganz Deutschland bewahre, der Handelsstand Wünsche ihr Fortbestehen; er empfehle sonach die Airnahme der Regierungs-Vorlage. Nach längerer Debatte, an welcher sich Beseler, Reichensperger (Olpe), Wolffson, Winterer und Lasker bethei'.igten, nimmt Miquel zu einem Schluß -Resumö das Wort, warauf das Haus zur Discussion über § 81 gelangt, welcher den Commissions-Vorschlag bezüglich der detachirten Handelskammern formulirt. Die Sitzung dauert fort. Berlin, 17. November. Wie verlautet, begibt sich der englische Vertreter Salisbury über Paris, Berlin, Wien und Nom via Brindisi nach Konstantinopel. Berlin, 17. November. Reichstag. (Schluß.) Römer wendet sich gegen Laien-Gerichte überhaupt, Neichensperger (Creseld) befürwortet dagegen dieselben, Goldschmidt vertheidigt den von ihm und Beseler gestellten Antrag auf Wiederherstellung der Regierungs-Vorlage. Nachdem sich sodann noch Miquel gegen den Antrag Winterer's auf Beibehaltung der elsaß-lothringischen Handels-Gerichte ausgesprochen, wird die Debatte geschlossen. Die §§ 1 und 81 werden nach den Commissions-Vorschlägen angenommen und hierauf § 82, welcher von der Zuständigkeit der Handelskammern handelt, gleichfalls nach den Commissions-Anträgen genehmigt. Fortstzung der Berathung morgen. Nürnberg, 17. November. Eine bis zur Ueberfüllung besuchte Versammlung nahm heute eine Petition an den Reichstag wegen der Justiz-Gesetze an, indem sie sofort die Unterschriften beifügte. Hesterreich. Wien, 17. November. Es geht das Gerücht, die Conferenz sei ver- schoben. — General Ringelsheim, Commandirender in Siebenbürgen, ist gestern telegraphisch nach Wien berufen worden, um an einer Berathung im Kriegs- Ministerium theilzunehmen. — Der Fortschritts-Club des Reichsrathes hat mit allen gegen 7 Lmm- men die Ausnahme folgender Punkte als für die Mitglieder bindend in die Clubs-Statuten beschlossen: Bei Erneuerung des Ausgleichs mit Ungarn ist eine Mehrbelastung Oesterreichs, insbesondere jede Störung des Geldwesens, hintanzuhalten. Für die gemeinsamen Beziehungen der Gesammt-Monarchie ist eine festere, dauerndere Grundlage anzustreben. Die Verbindung mit Ungarn ist in einer Oesterreichs Einfluß sicherstellenden Weise zu regeln, widrigenfalls die volle Selbstständigkeit anzustreben. Der Club wird nur eine solche Regierung unterstützen, welche das Verhältniß beider Reichshälften in den bezeichneten Richtungen zu regeln bestrebt ist. Der Club der Linken hat einen Antrag des Fortschritts-Clubs angenommen, betr. die Einberufung einer Partei-Versammlung zur Besprechung der Ausgleichs-Frage; in Folge befielt erscheint auch die Theilnahme des Centrums-Clubs gesichert. Die Mehrzahl der Redner betont? bet der hierüber gepflogenen Debatte die Unthunlichkert einer Aufrechterhaltung der bisherigen Passivität; der Regiernng müsse sowohl in ihrem eigenen Interesse wie im Interesse der Partei Gelegenheit zur Aeußerung geboten werden. — Die „Polit. Corresp." meldet aus Versailles: Nach den zuverlässig- ten Quellen verlautet, daß dir deutsche Botschafter Fürst Hohenlohe nicht in der Lage ist, die Betheiligung Deutschlands an der Pariser Ausstellung von 1878 in Aussicht zu stellen. Wien, 18. November. In Englisch-Indien werden 50,000 muhame- danische Sunniten mobilisirt. — In Russisch-Polen ist die Vorbereitung von Proviant-Häusern behufs Einquartierung anbesohlen. — Das „Fremdenblatt" schreibt. die Türkei könne 1000 Bataillone aufstellen. Pesth, 17. November. In der heutigen Sitzung des Unterhauses be- antworteteWinister-Präsident v. Tisza die Interpellationen bezüglich der orientalischen Frage dahin, daß er es ablehnen müsse, die gewünschte Vorlage über die orientalische Politik zu machen. Das System der Regierung habe seither noch keine Aenderung erfahren; die Regierung wünsche jetzt auch keine einschlägige Debatte wegen ihrer großen Verantwortlichkeit. In der Rede des Kaisers von Rußland komme kein Wort von Oesteireich-Ungarn vor, welches also auch nicht bedroht sein könne. Tas auswäriige Amt habe seine Stellung gegenüber der orientalischen Frage genommen, woran es auch fernerhin sesthalten werde. Auch auf der Conferenz, welcher es beigetreten sei, werde es seine Pflicht darin erblicken, das Möglichste zur Wahrung des Friedens auszubieten und alles Notbwendige zu thun, damit die Interessen der Monarchie, unter welchen Verhältnissen immer, geschützt werden. Die, Antwort des Ministers wurde vom Hause einstimmig zur Kenntniß genommen. Arankreich. Paris, 17. November. T>er Herzog Decazes, der noch immer für die russische Allianz thätig wirkt, sprach stch im gestrigen Ministerrath dem Vernehmen nach dahin aus, daß der europäische Friede große Gefahr laufe, und man deshalb genöthigt sei, gewisse Vorsichtsmaßregeln zu treffen. Frankreich, und besonders das Land, ist vollständig gegen eine jede Theilnahme am Kriege, und, wie die Depeschen der Präfekten melden, erregte die Nachricht von der Mobilmachung der russischen Armee überall ein wahres Entsetzen. Um die Gemüther zu beruhigen, sie aber zugleich daraus vorzubereiten, daß der Augenblick vielleicht doch nicht fern sei, wo Frankreich das Schwert ziehen könnte, wird eine Broschüre ohne den Namen des Verfassers erscheinen, die Frankreich vollständige Neutralität empfiehlt und räth, es möge fortfahren, sich zu orga- nisiren und seine Kraft zu vermehren, und erst dann in den Kampf eintreten, wenn es hineingerifsen werden sollte, dann aber mit aller Macht losgehen, und wenn ihm der Sieg verbliebe, nicht Elsaß und Lothringen wiedernehmen, sondern sich auch in den Besitz seiner „fronticres naturelles“ setzen und Alles zurückverlangen, was ihm der letzte Krieg direct oder indirect gekostet habe. Diese Politik wird den Franzosen nicht mißfallen, da selbst die friedlichsten Naturen vom Ausbruch des Krieges im Orient für Frankreichs Mitwirkung oder Nicbtiheilnahme am Krieg eine so starke Stellung hoffen, daß es später Alles verlangen kann. Gambetta selbst huldigt diesen Ideen und seine Rede vom l'tzten Samstag, worin er die „katholische Klientel" Frankreichs so stark betonte," war theilweise durch dieselben beeinflußt. — Unter den in Frankreich wohnenden elsaß-lothringischen Optanten herrscht seit einiger Zeit große Erregung. Das Gerücht ist nämlich unter ihnen verbreitet, daß der Kaiser von Deutschland am 1. Januar eine Amnestie erlassen werde, d. h. alle denen, welche für Franko ich agitii t, die freie Rückkehr und den Aufenthalt in ihrem Heimatlande gestatten werde. Diese Nachricht wurde mit Jubel begrüßt, und es ist anzunehmen, daß, falls eine solche Maßregel wirklich ergriffen werden sollte, der größte Theil der Auswanderer zurückkehren würde. Paris, 18. November. Wie die „France" berichtet, erhielt Graf Schuwaloff in London den Befehl, dem auswärtigen Amte Aufklärung über die russischen Rüstungen zu geben und mit Derby Unterhandlungen über die Garantie-Frage zu eröffnen. England. London, 17. November. „Neuter's Bureau" meldet aus New-Dork vom 17. Novbr.: Die republikanischen Führer in New-Orleans lehnten es neuerdings ab, im Verein mit den demokratischen Chefs die Prüfung der bei der Wahl abgegebenen Stimmen vorzunehmen, weil sie der Ansicht, daß dem Central-Comitö nicht die Befugniß zustehe, gefälschte Wahl-Berichte für richtig zu erklären. London, 17. November. „Reuter's Bureau" meldet aus Belgrad vom 17. Novbr.: Fürst Milan sendet einen Special-Bevollmächtigten an den russischen Kaiser. Ein fürstliches Decret echhält die Annahme der Demission Niko- litsch's und ernennt dafür zum Kriegs-Minister den Oberst Sava Gruich. Die Regierung beklagt sich über Verletzung des Waffenstillstandes Seitens der Türken. — Dem „Reuter'schen Bureau" wird aus Athen vom 17. Novbr. gemeldet: Nach zehntägiger Debatte votirte die Kammer dem Cabinet ihr Vertrauen mit 88 gegen 74 Stimmen, 7 enthielten sich der Abstimmung. Es wurde einstimmig genehmigt, daß Kriegs-Vorbereitungen getroffen werden. I Kolland. Haag, 17. November. In der Sitzung des Budget-Bureaus der zweiten Kammer erklärte der Minister der auswärtigen Angelegenheiten auf eine Anfrage: die diplomatischen Beziehungen mit Venezuela würden demnächst hergestellt werden, die Hafen-Frage bilde keine internationale Schwierigkeit mehr. Weitere Verhandlungen bezweckten die Sicherung der Ruhe und der commer- ciellen Beziehungen zwischen Curayao und Venezuela. Die luxemburgische Finanz-Vorlage "solle nach Ueberstcht von beiden Staaten durch einen internationalen Schiedsspruch erledigt werden. Wußland. Petersburg, 18. November. In Folge der theilweisen Mobilisirung der Armee wird auch die Mobilmachung des Sanitäts-Corps vorbereitet. Insbesondere werden Hospitäler für Verwundete eingerichtet. Unabhängig von der amtlichen Organisation, treten auch nach dem Vorbilde der im deutsch-französischen Kriege erfolgreich gewesenen Privat'Verwundetenpflege zu gleichem Zwecke Damen-Comit^s zusammen. Es heißt, daß die Kaiserin und die Großfürstinnen das Protectorat solcher Vereinigungen übernehmen, würden. Daß, im Falle Rußland zur Action gezwungen werden sollte, General Tschernajeff das Com- mando in Serbien behalten würde, gilt für unwahrscheinlich. Man war an maßgebenden Stellen von vornherein mit dem ganzen Auftreten des Generals in Serbien nicht zufrieden. Warschau, 17. November. In letzter Nacht wurden im ganzen Königreich Polen sämmtliche Beurlaubte und Reservisten, selbst der ältesten Jahr« gänge, eingezogen und sofort mit der Eisenbahn nack Rußland befördert. Der Güter-Verkehr ist nach allen Richtungen eingestellt. Hier in der Stadt herrscht vollständige Ruhe. Türkei. Konstantinopel, 18. November. Der heute stattgehrbte außerordentliche große Rath beschloß, den von England beantragten Zusammentritt zur Conferenz anzunehmen. Midhat Pascha und Savfet Pascha wurden zu Bevollmächtigten für die Conferenz ernannt. Chavket Pascha wurde nach Phtlippopel gesandt, um dort durch eine hierzu eingesetzte Commission abgeurtheilt zu werden. Die Promulgirung des Gesetzes, das ottomanische Parlament betreffend, steht bevor. Ragusa, 18. November. Der deutsche Commiffär für die Demar- cations-Linte, Oberst-Lieutenant v. Seebeck, ist hier eingetroffen; in Kleck und Gravosa werden türkische Dampfer zum Transport für die Kranken erwartet. Pera, 17. November. Gutem Vernehmen nach wird morgen ein außerordentlicher verstärkter Ministerrath stattfinden, um bezüglich der Conferenz- Frage zu einer bestimmten Entschließung zu gelangen, nachdem das englische Cabinet seine betr. energische Aufforderung an die Pforte erneuert hat. Serbien. Belgrad, 18. November. Zum Special-Bevollmächtigten des Fürsten nach Petersburg ist Marinovic bestimmt; derselbe wird sich am Sonntag dahin begeben. Lokal-Notiz. Gießen, 20. November. In der Sitzung der Stadtverordneten vom 2. November wurde Folgendes zur Verhandlung gebracht: 1. Vor den städtischen Wiesen am Altentisch liegen die sog. 4 Wechselmorgen, welche Privateigenthum von Einwohnern tn Annerod sind. Durch dieselben ist die Stadt theilweise in der Anlegung einer besseren Bewässerung für ihre Wiesen gehindert. Es soll deßhalb versucht werden, besagtes Privateigenthum für die Stadt zu erwerben und wenn mit den Besitzern eine annehmbare Verständigung erzielt werden kann, dann soll auf den von den Eigenthümern zu leistenden rückständigen Beitrag zu den Kosten für Aufsicht u. s. w. bis Ende 1875 verzichtet werden. 2. Stiegen der für das Jahr 1877 vorzunehmenden Culturarbeiten in den Stadtwaldungen ist beschlossen worden, die Großherzogliche Oberförsteret Gießen zu ermächtigen, dieselben imTaglohn ausführen zu lassen und die Löhne der Arbeiter je noch ihren Leistungen nach Maßgabe der veranschlagten Sätze zu bestimmen. 3. Bezüglich der in der Reichensand-Bahnhofstraße über die Wteseck zu erbauenden Brücke wurde sich dahin entschieden, daß dieselbe in Stein auszuführen sei. 4. Für ein die Mädchenschule besuchendes Kind ist Befreiung von Schulgeld bewilligt worden. 5. Verschiedene, die Anschaffung von Gerätben für die freiw. städtische Feuerwehr bezweckende Anträge der Commission für Feuerlöschwesen wurden genehmigt. 6 Ein Gesuch von den Bewohnern der Häuser am Riegelpfad um Herstellung einer Beleuchtung daselbst wurde abgelehnt. 7 Die von der Bnudeputation vorgeschlagene Verbesserung des Hammwegs mittelst Ueberfahren desselben mit Steingeröll daselbst wurde genehmigt. 8. Dem Gesuch des Herrn Enid Ebel wegen Errichtung eines Abweissteins an seinem Hause in der Neustadt wurde unter dem Anfügen stattgegeben, daß das Setzen des Steins unter Aussicht deS Herrn Stadtbaumeisters zu geschehen habe. Sitzung vom 9. November 1876: 1. Zur Einfriedigung des Ludwigsplatzes, ähnlich wie solche in den Anlagen aus- geführt, sind 30 Fichtenstangen anzefahren worden, zu deren Verwendung Genehmigung ertheilt worden. 2. Dre zur Anweisung verschiedener Rechnungen erforderliche Ermächtigung wurde gegeben und der Credit dafür, soweit nöthig, bewilligt. 3. Dem Herrn Georg Abel von Krofdorf ist die Anlegung einerUeberfahrt nach seinem Acker am Krofdorfer Weg — Gießener Gemarkung — gestattet worden. 4. Das vorgelegte Gesuch von Herrn Philipp Weller wegen Erbauung eines Wohnhauses an die Stelle des von ihm abgebrochenen Gebäudes in der Wolkengasse soll befürwortet werden. 5. Wegen Herstellung des Grenzdurchlastes am Krofdorfer Weg ist mit Konrad Häuser Handaccord aus 141 Jü 90 abgeschlossen worden, welcher genehmigt n>i rde. 6. Dem Herrn Cigarrenfabrikanten Adolph Noll wurde auf sein Gesuch vom 6. d. Mts. gestattet, einige Bäume am Ichoorweg zwischen Neuenweg und Wallthor nach seiner Wohnung hin, da dort noch gar keine Beleuchtung besteht, mit Kalkfarbe anz rstretchen. --Am Samstag Abend zwischen 9 und 10 Uhr stürzte ein bis unter das Dach fertiger Neubau auf der Grünbergerstraße in der Vorderfront mit einem furchtbaren Gerassel zusammen. Dem ersten Einsturz folgte gestern Mittag zwischen 11 und 12 Uhr ein zweiter des Hinteren Theiles des Baues. Aus welchem Grunde der Einsturz er- folgte, wird wohl die Expertise feststellen. —83hTtfrtinii'-.X«,. - Maa... J:-v-m.II »— „Buch der Eltern. Dan Dr. K Oppel" ist der Titel eines Buches, welches soeben im Verlage von M. Diesterweg in Frankfurt a. M. erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben ist. ES darf ausgeschnitten und g 'lesen werden und wird auch so zurückgenommen. Nun wohl, wir haben eS gelesen von Anfang bis zu Ende und sprechen unser Urtheil aus in drei Worten: Fesselnd, überzeugend, praktisch! In der ansprechendsten Form gibt es eine auf die reichen Erfahrungen eines ganzen Menschenalters gegründete Anleitung zu planmäßiger Erziehung unserer Kinder. Da ist nirgends langweilige Theorie, da begegnet man kernen ungreifbaren Phrasen; Alles ist Anschauung, ist Leben- Wir gestehen: Es bat uns lange keine Lectüre solchen Genuß gewährt, wie die des vorliegenden Heftes. Alle Eltern, welche überhaupt lesen, sollten sich dieses erste Heft verschaffen; sie werden mit Spannung das zweite erwarten. „Die ganze Haltung des Kalenders (Lahrer Hinkender Bote) ist eine edle und srcisinnige und dazu maßvolle und tn jedem braven Hause und Herzen einen wohlthuenden Eindruck zurückiassend, wie der ist, den wir empfinden, wenn wir so glücklich worrn, eine Stunde mit einem Biedermanne von echtem Schrot und Korn zugebracht zu haben." (H e i d e l b. Z t g.) Griechenland. Athen, 18. Novbr. lieber die Verhandlungen der Depntirten Kammer betreffs der Rüstungs-Angelegenheit wird ferner noch gemeldet, daß ein Antrag der Opposition, die Ausrüstungs-Projecte der Regierung für unzulänglich zu erklären, mit 88 gegen 75 Stimmen abgelehnt wurde; die Minister und 19 andere Depntirten enthielten sich der Abstimmung. Die Dringlichkeit der Rüstungen ward, wie schon angedeutet, von der Kammer anerkannt. Illustrirte Dieses gediegene Volks- und Familienblatt feert in diesem Jahr sein 25jähriges Bestehen. — Wenn ein Journal so lange Zeit stets den Rang als eines der beliebtesten und verbreitetsten Familien-Unterhaltungsblätter einzunehmen wußte, wie dies bei der „Illustclr ten Welt" thatsäÄlich und in immer steigendem Maße der Fall ist. so ist der beste Beweis für die Vortreffl'chkeit dieses Journals, welches Reichhaltigkeit und Güte des Inhalts, sowie prächtigen Bilderschmuck mit beispielloser Billigkeit verbindet. 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Unterzeichnete erlaubt sich hierdurch die Einwohnerschaft Giessens zu benachrichtigen, dass er mit Beginn des nächsten Jahres ein vollständig auf das Correcteste ausgearbeitetes Adress-Buch der Prov.-Hauptsladt Giessen herauszugeben beabsichtigt. — Gestützt auf bewährte Mitarbeiter und auf Grund amtlicher Mittheilungen wird das neue Adress - Buch im Gegensätze zu früheren Ausgaben dem Publikum Das bieten, was es von einem Adress-Buch in vollstem Masse verlangen kann. Dasselbe wird in seinem Inhalte bringen : 1) Vollständiges Verzeichniss der Häuser und Bauten der Stadt resp. Gemarkung Giessen. 2) Genauestes Verzeichniss der Einwohner, soweit dieselben als Einwohner mit dauerndem Aufenthalte hier am Orte gelten können. 3) Verzeichniss der Gewerbtreibenden jeder Art, der Beamten jeder Kategorie, der Behörden, Institute etc. (das neue Adressbuch bietet zu- IjZin neu hergerichtetes Familienloqis, bestehend aus 4 Zimmern, Küche, Keller u. Holzplatz, ist zu vermiethen 5922) Unser großes Lager in Puppcnköpscn und Duppengestellen, sowie lose Arme, Beine, Schuhe, Strümpfe re.; ebenso eine große Auswahl in Wachstauflmgen 'Mit und ohne Stimme, von den billigsten bis zu den feinsten, bringen zu bevorstehenden Weihnachten in empfehlende Erinnerung. .Moritz Greyori «f» Note«, Gewerbeverein. 6042) Mittwoch den 22. November, Abends 7 Uhr, im Schloß: Fortsetzung der Vorträge des Herrn "Professor Dr. v. Ritgen über die Stilarten. Gefunden eine Vorspann-Kette: abzuholen bei 6041) Ernst Kann. Arzt gesucht. Für die Stadt Lichtenau, Provinz Hessen^ Nassau, wird ein tüchtiger Arzt oeiucht; demselben wird von Selten der Stadt ein jährliches Fixum von Jl. 1200. offerirt und findet derselbe sehr lohnende prämiirt auf bcn Ausstellungen München 1868, 1871, 1872, 1'874, 1875, Ulm 1871, Wien 1873, nehmen Flachs, Hatif und Abwerg fortwährend zum verspinnen, Weben, Zwirnen und Bleichen an: Herr Carl Heller in Lich, „ Julius tyfeifiev in Lanbach, u Gg. Kistner in Grünberg. Schnellste und beste Bedienung wird zugesichert. Die Eisenbahnfrachten hieher und zurück bezahlt bei Sendungen die Spinnerei. 5756) Ein Zimmer mit Cabinet am Kreuz zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. d. MW. _____ 5917t Das von Herrn Mehrer Werner bewohnte Logis ist versetzungshalber zu vermiethen und gleich beziehbar. K a r l K a s p a r ^vor.irem Neuenweger Thor. b estandenen Univ.-Adress-Kalenders), lich einen Inseraten - Anhang. Wenn auf diese Weise dem geehrten legenheit geboten ist, sich vollständig über schäft, Behörden etc. Giessens zu orientiren, sich der ergebenst Unterzeichnete mit der angenehmen Hoffnung, dass durch zahlreiches Zeichnen in der xxxxxxxxxxxxoxtxxxxxxxxxxxx X X x Carl Ang. Faber, * 8 nm Marktplatz, * M empfiehlt neu coris'truirte transportable M | limitier -- Springbrunnen | g mit selbstthätiger Mechanik, g empföhlen fi W von der Gartenlaube (Jahrg. 1875, Nr. 40, Heft II), namentlich für Kranke zum Reinigen der Zimmerluft, M K sowie für Comptoire, Hospitäler etc., überhaupt von äusser- » ordentlichem Vortheil in jedem Zimmer. (.5919 Mxxxxxxxxxxuoxmxxxxxxxxxxx 6031) Ein Regenschirm stehen flebliTFeh bei Gemüsehändler Sommerlad. Zum sofortigen Eintritt gesucht einige . Tüchtige Buchhandlungsrersende welche mit Hilfsarbeitern zu operiren verstehe'', zu systematischer Bearbeitung bestimmter Terrain's. Pro WO Kunden 200 JL Deutsche ExportbucUhand- 5227) lung in Ulainz. Großes Preis-Kegeln ■lötet. 6028) Ein mittelgroßes, nachweislich rentables und reinliches Gastbaus wird v. einem tüchtigen, cautionsfähig. Wirth zu kaufen eoent. zu miethen gesucht. Fco.- Offerten sub O. «3O» bef. Rudolf Mosge, Frankfurt a. _____ 50 Buchhandtungsreisrnde gegen Heft 1, 2 und 100 jz. pro WO Abonnenten gesucht. Neulinge erhalten Köln-Gießener Dahn. Abfahrten von Gießen nach: Deutz 6»5, 12, 443. Dillenburg 6«, 12, 443, 9*. (2540 Siegen 645, 12. Wetzlar 645, 84«, 955. 12, 443. 7» 9«. ________H. H 0 chstätter Söhne. 6019) Zu vermiethen 1 auch 2 Stuben mit oder ohne Möbel Jacob Balser, .._____________Grünberger Straße.____ 5955) Ein möblirtes Zimmer in der Neuen Bahnhofstraße zu vermiethen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.__________________ 5444) Wolkengasse C. 90 ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen K^rmierL-NRgen. 6023) Zwei Logis sind zu verchiedhen bei Heinrich Frebel ____________________in den Sch-etzgärten. 6039) Ein möblirtes Stübchen zu oer- nnethen. Seltersweg 50._________ 6022) Eine gut gebende Wirthschaft zu verpackten durck 611 J. Blitz. 5995) Alicenstraße E. TÖT ein Familien- Log s dis zum 1. Febr. 1877 oder'auch eher zu vermiethen. Näheres bei __________________Louis c Will e. 5926) Espige Zimmer mit geschlossenem ^izgerraum zusammen oder getrhwf 511 oev^ miethen. Zu erfragen bei der Exv. d. Bl. ^ 5977) Der 3. Stock, meines Hauses ist zu vermiethen und an: 1. Februar 1877 zu beziehen. Gg. Wilh. Weidtg, Marktplatz 8.