Freitag, den 21. April L8V«. Gießener Anzeiger Annize- mi> Amtsblatt für den Kreis Gießen Preis vierteljährlich 2 Marr 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Dcnffdifattb. Ließen-. . die von ans vic da man M *»>< '-''M *55;."«* Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Expeditionr Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. AranLrrich. Paris, 10. April. Msgr Freppel. Bischof von Angers, hat ihm gegen de Falloux und Genossen verhängte Excommunicatton nlchr Bitte des Nuntius, sondern auf den Befehl des Vaticans aufgehoben, Berlin, 17. April. Durch Bundesgesetz vom 23. März d. I. ist für die Schweiz die Einführung eines einheitlichen Paketportos nach Maßgabe der beim deutschen Neichspostwesens seit dem 1. Januar 1874 in Anwendung befindlichen Grundsätze genehmigt worden. Danach wird für Pakete bis 5 Kilo ohne Unterschied der Entfernung der Satz von 40 Pfg. zur Erhebung kommen ; der Localrayon zur halben Taxe umfaßt die Orte bis 25 Kilometer Entfernung. In Deutschland ist die Einheitstaxe bekanntlich 50 Pfg.; dagegen erstreckt sich der Localrayon zur halben Taxe bis auf 75 Kilometer. Es wird nunmehr der Einführung des Einheitstarifs für Pakete im Verkehr zwischen Deutschland und der Schweiz ein Hinderniß nicht mehr im Wege stehen. Wie wir hören, sind ' die erforderlichen Schritte bereits eingeleitet. Für alle Pakete zwischen beiden Ländern bis zu 5 Kilo Gewicht und ohne Unterschied der Entfernung ist der - einheitliche Satz von 1 Frcs. oder 80 Pfg. in Aussicht genommen; für den ■ localen Grenzverkehr wird eine Ermäßigung auf die Hälfte beabsichtigt. Es ist ; unzweifelhaft, daß diese Maßregeln eine wesentliche Hebung des Verkehrs im Gefolge haben werden. Zugleich hat der erfreuliche Vorgang in der Schweiz der diesseitigen Verwaltung Anlaß gegeben, bei der österreichisch-ungarischen 1 Verwaltung die Schritte zur Erreichung des gleichen Zieles zu erneuern. i Berlin, 17. April. Der Kaiser, der von seinem Unwohlsein, einem leichten Magenkatarrh, völlig wieder hergestellt ist, wird morgen seine Reise i -nach Wiesbaden antreten. Dort gedenkt er 14 Tage zu verweilen und dann 1 zum Empfange des Kaisers von Rußland wieder in Berlin zu sein. Fürst ' Gortschakoff begleitet seinen Souverain hierher und wird wahrscheinlich noch : einige Tage nach deffen Abreise hier bleiben. Fürst Bismarck, der nach Zei- ; tungs-Nachricdten längst in Lauenburg sein sollte, hat Berlin gar nicht verlassen, beabsichtigt auch nicht, in nächster Zeit zu verreisen. Für die zweite Hälfte des Mai soll die Cur in Karlsbad und eine Nachcur in der Schweiz, teo fein Sohn als Gesandtschafts-Attache angestellt ist, oder in Baden in Aussicht genommen sein. Es heißt, Bismarck werde bei dieser Gelegenheit noch einmal mit Gortschakoff in der Schweiz zujammentreffen, doch sind dies alles Gerüchte, die noch der Bestätigung bedürfen. Berlin, 18. April. Die „Nordd. Allg. Ztg." bringt an der Spitze ihres Blattes drei Correspoudenzen, welche sie als von unterrichteter Seite kommend bezeichnet. Die beiden ersten, datirt Petersburg, den 16. und Wien, im 15. April, besprechen die orientalische Frage und betonen, daß die Situation nichts Gefahrdrohendes enthalte und daß das volle Einverständuiß der drei Nsermächte fortdauere. Der Vorwurf, daß Rußland Hintergedanken habe unb ein doppeltes Spiel treibe, sei auf das Bestreben zurückzusühren, zwischen Rußland und Oesterreich Unfrieden zu stiften, nachdem der Versuch, zwischen Rußland und Deutschland Unfrieden zu säen, sich als hoffnungslos erwiesen Hobe. Vollkommenste Loyalität sei ein hervorragender Charakterzug der Politik sts Kaisers Alexander. Der dritte Brief, datirt Buda-Pesth, den 16. April, (iheilt mit: In Betreff der Ausgleichs-Verhandlungen zwischen Ungarn und Oesterreich werde, falls in der heutigen entscheidenden Minister-Conferenz der Ausgleich nicht zu Stande komme, der von der ungarischen Regierung nicht zurückge- ttefcne Vermittlungs-Vorschlag Andrassy's durch die Krone als feststehendes Aus- ßlkichs-Programm aufgestellt werden. Wenn die österreichische Regierung die Vertre 1mg dieses Programms vor dem Reichsrathe ablehne, so werde das österrei- tzische Cabinet durch ein Uebergangs-Ministerium, welches dem Programme der tione die Majorität des Reichsraths verschaffe, ersetzt werden. Berlin, 18. April. Der „Reichs-Anz." veröffentlicht eine Bekannt- »üchung, betr. die Außer-Courssetzung der sog. „Sechser", der Groschen, der Zwei-Groschenstücke und Zweieinhalb-Groschenstücke vom 1. Juni ab. Die Ein- lifung dicser Stücke bei den noch näher zu bezeichnenden Kaffen erfolgt nur iis zum 31. August 1876. Wiesbaden, 19 April. Der Kaiser ist um 4 Uhr 45 Min. Nach- Wittags hier eingetroffen und demnächst durch die festlich geschmückte Wilhelms- Straße nach dem Schlosse gefahren. Am Bahnhofe waren die landgrästich-hessische ;liomilie und die Spitzen der Behörden versammelt, und auf dem Wege nach tun Schloß wurde der Kaiser von einer unübersehbaren Volksmenge freudig jnvill kommt. Kaffel, 19. April. Die hier tagende Realschnllehrer-Versammlung V sich einstimmig für die Gründung eines Vereins deutscher Realschulmänner . aklürl. Coburg, 18. April. Heute um 5 Uhr Abends erfolgte die Ankunft deutschen Kaisers mit dem Kronprinzen unter ungeheurem Jubel der Ve- ielk-erung. Abends findet großes fciner und im Theater, wo des Herzogs [1W „Santa Chiara" aufgesührt wird, Gala-Vorstellung statt. Darauf v pvßer Fackelzug. Die Stadt ist festlich geschmückt. Weimar, 18. April. Der Kaiser ist um II Uhr 45 Mim hier ein- | Wt »ffen und am Bahnhofe von dem Großherzog und den Mitgliedern der wntUmtStWungbtti - ^Eechlskrankheiken. 0 l^0l. !(.) (8Q3 [H; Gesucht 1fr ins St. Rochutzhch' iWi 216 Maik prr Zch Näheres auf bn; Mdst. Großherzoglichen Familie empfangen worden. Der Großherzog begleitete ihn bis Eisenach. Aus Baben, 17. April. Der Aufsichtsrath der Badischen Bank hatte die Vertheilung einer Dividende von 53/4 pCt. — 34^ Mk. auf die Actie vorgeschlagen, was die am 11. d. Mts. stattgehabte General-Versammlung genehmigte. Eingehend wurde die Besteuerung der Banken besprochen, die in Süddeutschland zu hoch befunden wurde. Der Verwaltungsrath wird seine Bemühungen in dieser Richtung fortsetzen. — Auf dem Schwarzwald ist der vollständige Winter mit vielem Schnee und Eis wieder eingekehrt. An einigen Orten ging die Temperatur bis 6° R. unter den Gefrierpunkt hinab. Karlsruhe, 17. April. In sämmtlichen altkatholischen Gemeinden Badens hat in den letzten Tagen die Abstimmung über den Antrag des Kirchen- Gemeinderaths zu Pforzheim behufs Vorgehens zur Abschaffung des Cölibat- zwanges stattgefunden ; von den 25 staatlich anerkannten Kirchspielen haben nur 5 und von den Vereinen nur 2 (Mannheim und Baden-Baden)' für denselben gestimmt; die übrigen erkennen das jetzige Vorgehen unter Anerkennung der Verwerflichkeit des Cölibatzwauges für nicht zweckmäßig und stellen die Initiative hierfür dem Bischof und der Synode anheim. Von den 20 badischen altkatholischen Geistlichen haben nur 6 einem Collectiv- Antrag auf Aufhebung zugestimmr. Sondershausen, 17. April. Das Ministerium fordert noch einmal zum Umtausche der hierländischen Kasien-Auweisungen auf, da die zum Umtausche festgesetzte Frist mit dem 30. Juni d. I. abläuft und die Kassen-Anweisungen, mit dem 1. Juli ihre Gültigkeit verlieren, eine Berufung aus die Rechtswohl- that der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand aber nicht stattfindet. es unzeitgemäß fand, daß Msgr. d'Angers sich in dem jetzigen kritischen Augenblicke solche Dinge herausnehme. Die Clericalen geben jetzt der Sache die Wendung, der Bischof habe die Excommunication gegen Falloux und Genossen gar nicht ausgesprochen und nur Protest gegen den Verkauf kirchlichen Eigen- thums erhoben. Paris, 17. April. Der „Moniteur" glaubt, ein Decret, welches die Verschmelzung des Post- und Telegraphenwesens unter einer gemeinschaftlichen. Leitung anordnet, werde nächstens im Amtsblatte erscheinen. — Das „Journal des Debats" wundert sich, daß auch in diesem Frühjahre wieder Kriegswahrscheinlichkeiten in allen europäischen Blättern spuken und namentlich die kirchlichen Blätter in Italien den Krieg als „nahe bevorstehend" feiern. Gerade dieser Umstand aber ist bezeichnend für den Ursprung dieses Geredes: die Jesuiten gebrauchen Krieg, um in Rom, Wien und Paris ihre Leute wieder an's Ruder zu bringen, und sie bilden sich ein, daß es ihren Gegnern schon einen heilsamen Schrecken einjagen werde, wenn nur in jedem Frühjahr von Kriegsnothwendigkeit in der Welt geredet werde. Paris, 18. April. Gestern Abend fand auf der deutschen Botschaft zu Ehren des Prinzen Leopold und der Prinzessin Gisela von Bayern ein größeres Diner statt, welchem außer dem Gesandtenpersonal der deutschen und- österreichischen Botschaft auch der Flügeladjutant des Marschall-Präsidenten, Marquis d'Abzac, und der Herzog und die Herzogin von Decazes beiwohnten. England. London, 16. April. Heute hat der Prinz von Wales, aus Indien zurückkehrend, den ersten Schritt auf europäischem Festlande gethan. Der Se- rapis brachte ihn diesen Morgen um 8 Uhr nach Gibraltar; der Prinz landete um Mittag. Seine Ankunft wurde durch Salutschüffe von den Forts, den britischen Kriegsschiffen Devastation und Swiftsure und der spanischen Fregatte Vitoria begrüßt. Die Stadt ist aus's Schönste geschmückt; die Straßen wimmeln von Menschen. Der Gouverneur gibt heute dem Prinzen zu Ehren ein großes Gala-Diner und darauf wird die Stadt beleuchtet. Das schöne Wetter, von welchem der Telegraph gleichzeitig meldet, verspricht die Feier zu begünstigen. Nach Lissabon wird die spanische Regierung ihre Panzerfregatte Arapiles schicken, damit sie dort den britischen Thronfolger bei seiner Ankunft begrüße. Der Kaiser von Marokko wird dem Prinzen seine Glückwünsche zur Heimkehr aus Indien durch einen außerordentlichen Gesandten überbringen lassen. London, 18. April. Das von Hamburg nach Brasilien bestimmte Schiff „Humboldt" nut 350 Auswanderern an Bord ist bei Winterton an der englischen Küste gestrandet. Der deutsche Consul hat sich behufs Hülfcleistnng an Ort und Stelle begeben. London, 19. April. Der Hamburger Dampfer „Humboldt" ist mit Hochwasser vom Strande wieder abgebracht und nach der Rhede von Varmouth. bugsirt worden. Der Schaden ist dem Anscheine nach gering. «halten bei —3 m Hautleidende. | 41g8. V°°r. unb ! dNtflichrr Aigabe eines- . C. A. Gabler, ann 11I(et (K । ütrtf * Lloyd. MSW nach MW ■ s r.oi New-Orlean von Mi bis Stylt . in- cber jtneimül mos.' . C'cjMUll >, Xorddeuteehcnü« .-.tjigtoum Men £dul Hfti m Gikhcn. (3I| saht W -\\ M W ». .ffas, W3O.MS’ im unteren Wh L iien 6 Ich« :rJr rcDenten. Sngabe W ... unb Ltsdes deskr der he er-$ 4 «mkM3* xjigemnsterei, Butanen «ter. 118 Raummeter Eichen-Stockholz, 11 Raummeter Buchen-Scheitholz, (1970 10 385 16 44 2 94 Buchen-Reisholz, Eichen „ Aspen Eichen „ Buchen-Prügelholz, In Vertretung: Schäcker, KreiSbauaufseher. Montag den 24. und Dienstag den 25. d. M-, jedeSmal von Morgens präciS 9 Uhr an, sollen in dem Districte Lohwald versteigert werden: Main-Weser-Bahn. Die diesjährige Gras- und Äleecrrblt auf den Bahnböschungen soll wie folgt ttf- pachtet werden: 1) auf der Strecke Gießen—Lollar Dienstag den 4. Mai c, Vormittags 9 Uhr am Bahnhof Loll« beginnend; 2) auf der Strecke Lang-Gons—Gier» Mittwoch den 3. Mai c, -lachmittsg? 12Vi Uhr am Bahnhof LE GönS beginnend. Frankfurt a. M-, den 18. April 1876 Königliche Betriebs-Jnspection. H e y l. Vermischtes. — Darmstadt. Die Banknoten der Bank für Süddeutschland in alter Währung sind innerhalb der unerstrecklichen Frist bis -um 31. Dezember d. I. bei der Hauptkasse hier oder der Einlösungsstelle in Frankfurt zur Einlösung einzureichen. — (Electrische Malicen.) Unter diesem Titel philosophirt daS „91. W T." : „Und an seinem Grabe noch pflanzt er die Hoffnung auf — nämlich der Mensch, der in seinem Kaffen ein Loos sicher geborgen weiß, und wäre dieses LooS auch nur ein Löschen und so klein, wie es etwa die Städte Mailand, Bukarest oder Freiburg auS- gegeben haben. Aber wehe dem, der ein TürkenlooS sein eigen nennt, denn dann ist sein Loos ein traurige? Mit jedem halben Jahre muß er zusehen, wie sein Coupon -ur Reife gelangt ist und doch keinen Genuß bringt, und dann kommt noch der elektrische Draht und besitzt noch die unglaubliche freche Ironie, jene Nummern der Welt zu verkünden, die den Haupttreffer und den ersten Nebentreffcr gemacht haben. Niemals aus dem Glücksrad gezogen zu werden, ist ein Unglück, den Haupttreffer machen und dafür nichts bezahlt zu bekommen, daS ist die raffinirteste Marter, die jemals ersonnen worden, und erinnert gar drastisch an das Lied jenes verruchten Türken Osmin, der da singt: „Zuerst gespießt und dann gebraten!" Doch wer immer der beklagens- werthe Besitzer der zwei Loose Nr. 149,008 und 1,105,524 iff, das tiefste Beileid sei ihm ouS tiefstem Herzen entaegengebracht. Er bedarf dessen." nach Ulfa. Nidda, am 14. April 1876. Großherzogliche Oberförfterei Nidda. Rohr. ^^Der Diffrict Lohwald liegt 3/< Stunden von der Eisenbahnstation Nidda in der Nähe der Staatsstraße von Nidda nach Schotten. Zusammenkunft im genannten Districte auf dem Fußpfade von Unter-Schmitten Holzversteigerung in den Domanialwaldungen der Oberförsterei Nidda. Oeffentliche Aufforderung. Wirth Heinrich Schäfer von Hausen hat um Zusammenberufung seiner Gläubiger behufs Abschlusses eines Arrangements gebeten. , , Es werden daher alle diejenigen, die ver- mögensrecktliche Ansprüche an denselben zu bilden haben, aufgefordert, solche nebst etwaigen Vorzugsrechten im Termin: Montag den 8. Mai l. I-, Vormittags 10 Uhr, anzumelden und bezüglich eines Arrangements Beschluß zu fassen. Die nicht erscheinenden Gläubiger werden bezüglich des Abschlusses eines Arrangements als den Beschlüssen der Mehrheit der erscheinenden Gläubiger beitretend angesehen. Gießen, den 27. März 1876. (1807 Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Gebhardt. * Auslch^er ‘U 19. April. Ein au den Kriegs-Minister g-ncktetes Telegramm Mukhtar Pascha« vom 18. April lautet: Wir sind nach fortwährenden , auf dem Hin- und Rückmärsche durch sechs Tage den Insurgenten gelieferten siegreichen Gefechten in Gacko eingetroffen. Die kaiserlichen Truppen haben glänzende Erfolge über den Feind errungen welcher indessen uns an Zahl zweimal überlegen, etwa 14,000 Mann stark war. Diesmal suhlte der Fürst von Montenegro offen gegen uns Krieg. Bei 7000 gut equipirte und regelmäßig organistrte Montenegriner hatten sich den Insurgenten angeschlosfen, um uns zu bekämpfen. . Raausa, 15. April. Seit heute Morgen hort man an der Grenze Kanonendonner in der Richtung von Trebinje. Man glaubt hier, daß die Im suraenten unter Petkopic und Vukalovich den Abzug der Garnison von Trebmje nach Gacko benutzt haben, um einen Handstreich gegen Trebmje zu versuchen. Thatsächlich ist Petkovic heute Morgen 2 Uhr von Gubci ui aller Eile gegen Trebinje aufgebrochen. Desgleichen hat sich gleichzeitig Vukalovich von Zubct aus in derselben Richtung in Bewegung gesetzt. Naausa, 17. April. Aus slawischer Quelle wird berichtet, daß 700 Türken gestern Grahowo zu entsetzen versuchten, aber von den Aufständischen unter Uzelaz und Babich in die Flucht geschlagen wurden. Raausa, 17. April. Nach Berichten aus südslawischer Quelle waren die Türken am Sonnabend bei Presjeka geschlagen worden; am folgenden Tage habe die Garnison von Niksic einen Ausfall unternommen, sei aber zurückge- schlaaen und der zu ihrer Unterstützung herbeigeeilte Achmed Mukhtar Pascha von den Insurgenten in den Defileen von Duga ^ingeschlosstn^worder^E,^^ Die gestern auf der Straße von Giere über Lollar rc. abgehaltene Versteigeruri von Pappelholz ist genehmigt. Gießen, den 20. April 1876. Großherzogltches Kreisbauamt Gießer. m 18- d. DM JS%'S'5 1 itd» «■£. ' fttS Cingesandt. Die Bewohner der Frankfurter L-traße, von allen Seiten durch die Anlagen der Oberhessischen Eisenbahnen in ihrem Verkehr nach und von dem Bahnhofe beengt, halfen sich zum großen Theil bisher dadurch, daß sie das Schienengeleise der genannten Bahnen von der Hollergasse aus nach der Bahntrofsftraße passirten. Die Betriebs« Direct.on der Oberhessischen Eisenbahnen hält nun seit einigen Tagen streng darauf, daß Niemand der nicht im Bahndienste steht, den Bahnhof außerhalb des Perrons betrete. Das Recht, diese Anordnung strenge zu handhaben, dürfte wohl Niemand der Verwaltung der Oberhessischen Eisenbahnen bestreiten wollen. Auf der anderen Seile aber fragt es sich, welche Anordnungen trifft die Betriebs-Direction, um den Rechten deS Publikums, besonders den obengedachten Bewohnern des Seltersberges gerecht zu werden? Die Frankfurter Straße ist den weit aus größten Theil des Tages durch das Rangiren der Oberhessischen Bahnen gesperrt. Der Weg von der Bahnhofsstraße nach dem Güterschuppen der Cöln-Gießener Eisenbahn ist den ganzen Tag durch die Wagen der Oberhessischen Bahnen abgeschlossen, deswegen unpassirbar. Die bei Anlage der Bahnen zugesicherte Passage von der Frankfurter Straße nach dem Bahnhofe in Form eines Steges, scheint ad Kalendas graecas vertagt, da man es von der zuständigen Behörde bis jetzt nicht der Mühe werth hielt eine von ungefähr 40 Personen unterzeichnete, vor V/z Jahren eingereichte Eingabe zu beantworten. Auf diese Weise sind die Bewohner der Frankfurter Straße vollständig abgesperrt, gleichsam in einem großen Gefängnisse, aus dem sie nur durch die Gnade des Rangtrers der Oberhessischen Bahnen hinein und heraus gelassen werden. Für die Stadtverordneten sowohl, als auch für die zuständige Behörde bihfte es Pflicht sein, ernstlichst und baldigst dafür Sorge zu tragen, daß für die benannten Uebelstände Abhülfe getroffen werde, da sonst leicht die Vermuthung Raum gewinnen könnte, als ob man in Bezug auf Staats- und Communalsteuern die Bewohner der Frankfurter Straße als milchgebende Kuh, um die man sich aber sonst nickt zu kümmern brauche, betrachte. Für die Wasserbeschädiaten in H e i d e s h e i m sind ferner bei uns. eingegangei: Bürgermeister Petri, Oppenrod, 3 M.; Sammlung bei Wirth Konrad Priit, Oppenrod, 12 M.; Ungenannt 3 M.; K. G- 3 M-; L. H- 1 M-; Frau W- B- 3 Ungenannt 1 M-; F. E. 2 M.; Carl Emmelius 10 M- ; Gesangverein „Teutomc Heuchelheim, 13 M- 21 Pf.; Dr. 3 M.; Sammlung bei H Schnell 10 M-; M- S 21 M.; H- 10 M-; Gemeinde Alten-Buseck 103 M- 68 Pf.; Uhrmacher Schmidt6V-> O- K- 6 M.; T- U. 1 M.; Pfarrer Welker, Kirchberg, 3 M-; Sammlung in tet Kirche zu Kirchberg 60 M; L- K 3 M-; Frl. Mühlbeck 2 M.; Ungenannt 3 Di- Ungenannt 5 M-; Frau C- St- 1 M ; Ungenannt 3 M. ; Frau Jughardt 3 ui-, Baurath Holzapfel 20 M- Um weitere Gaben bittet dringend Die Expedition dieses Blattes. gäbe fals^^von den Aufständischen gestellten Gegenbedingungen werden vom „Golos" ernstlich befürwortet; namentlich die Einsetzung einer internationalen Executiv-C^omimssion^ bjc ftein3((j[ge Anleihe nicht ziehen; man gedenkt eine Zwangsanleihe mit 50 Frcs. pro Kopf einzuleiten. Konstantinopel. Von R.gusa gehen fortwährend, wie die „P°l>t. Sorresp." meldet, starke Lebensmittel-Transporte nach Trebmje, die ganz unbehelligt passtren, weil in dieser Gegend augenscheinlich mckts von Insurgenten zu sehe» und zu hören ist. Sämmtliche Insurgenten - Streitkräfte sind derzeit -wichen Gacko und Niksic conccntrirt, offenbar um die neugeplante EMed'tion Mukhtar Paschas zu hindern und Niksic zum Falle zu bringen. Mukhtar Pascha dagegen hat in der Nähe des Dugapasses 10,000 Mann zusammenge- zogen, um den genannten Paß zu forciren. Deshalb erwartet man stündlich Nachrichten über einen großen Zusammenstoß. Uebrigen« ve^autet für sicher daß im Falle Mukhtar nicht im Stande wäre, Niksic zu erreichen, Montenegro sich bereit erklärt habe, die genannte Festung auch diesmal verprovlautiren Spanien. Madrid. 18. April. Es sind Anordnungen zur Anwerbung von 16,000 ' Freiwilligen, die nach Cuba, bestimmt sind, getroffen. - Der „Jmparcial" tritt energisch für die Aufhebung der Fueros em. Serbien. Nelarad 18. April. Die Verhandlungen mit Ristic wegen Bildung eines neues Cabinets sind gescheitert, weil derselbe unter den jetzigen schwierige, Verhältniffen die Verantwortlichkeit nicht übernehmen will. Türkei. Konstantinopel, 7. April. Soeben, Mittags, unter dem Donner der Kanonen, langt der Sultan in Tophane an, wo er die neue Riesen-Kanone, ein Geschenk Krupp's, aufgestellt zwischen zwei langen Reihen anderer Krupps, besichtigt Er bestellte drei ähnliche und beschenkte Dr. Dmgler mit dem Medjidle-Orden 3. Elaste. — Die von der Turquie in Aussicht gestellte Zah- lmig vou vier der rückständigen zwölf Monatsgehälter ist bis letzt nicht in_ St» üllung gegangen. Man weiß an den Kaffen nichts davon und glaubt, daß am 13./1. April eine Zahlung erfolge; ein ominöses Datum, der 1. April! Die Pest greift in Mefopotcmien um sich. Hilleh hatte m fünf Tagen (2 . bis 31. März) 66 Fälle, 42 Todte. In Bagdad ist d.e Seuche nun auch auf dem rechten Ufer; vom 28. März bis 1. April in der ganzen Stadt 145 Fälle, 75 T„dte Weiter in Mefched (oder Nedjef-Ali) 25. bis 29. Marz 5 Anfalle, STodte; dann echzellre Fälle in Kut-el-^amca. Nach dieser Seite, Grenze von der Provinz Bastorah, ist in Kurna strenge Quarantaine, sowie auf der andern Seite an der persischen Grenze, eingerichtet Konstantinopel. Dem österreichischen Statthalter von Dalmatien, Baron Rodich, war von einem russischen Blatte nachgeredet worden, er habe be° seiner Besprechung mit den Führern der Ausständischen m der Suttonna verfängliche Aeicherungen über „russische Unzuverlässigkeit" Sachau. Dem ist von allen amtlichen Stellen widersprochen worden, und setzt erklärt auch das Organ des ruffifcheii Reichskanzlers, das „Journal de St. Petersbourg , daß die An- im Gießener Montag den' von VormM dlw tritt guchmu-Nadel 38 ?l°Eichen^StaVme und 15-63 Eer 50,26 Festmem, Ul Nadel-Stamme und 14—26 Cti 3,50 Festmeter, 6 Etchen-Stangcn tlo Nadel« H Die Zusammen^ Gießen, am 19.! Grotzherzogliche J A. i Holzvai In der Fürstlict jstolms soll nachoerz llund Stelle versteig I. Montag Mork lin dem Distckt Uung Kalkofen anfi : 13,5 Rmtr. Buche Prügelholz, 2,5 Rmtr. dergl. *8390 Wellen „ II. An dl Rachmi rin dem Dtstrict „ Klasbach: M00 Wellen Buchi III. Diensta . v Morg nn dem Distrikt ,l .Bellersdorf: ’-5200 Buchen- und ff 1. U. II. U IV. an dem . . Mittag! nrntrlaü ii dergl. L Wellen dergl. "E „ Buches öd geringe Kiefer Meter. Hohensolms, am Fürstliche Obtrf£ -- Dö^rmep, Jeiigel hy* roti Landwirthsch^ftliches. Wildhafer. Der Wildhafer Avena fatua L. auch Flug-, Mäuse-, Wind-, Taub- oder Rauchhafer genannt, kann nur durch Anbau von Grünfutter, (Gemenge) da« aber grün abgefüttert werden muß, die Klee, Hack- und Winterölfrüchte vertilgt werden, da letztere ja wiederholt gehackt werden müssen; auch muß in diesem Falle aller Klee grün verfüttert oder wenigsten- vor Ausbildung der Wildhafcrkörner geheurt werden, da letztere bei irgend reifem Zustande sofort ausfallen. — In hiesiger Gegend war der Flughafer früher, bei starkem Getreidebau, nicht selten; jetzt aber ist derselbe, bei ausgedehntem Hackfruchtbau, fast oänzlich verschwunden.___ Literarisches. DaS soeben erschienene zwölfte Heft des vierundzwanzigsten Jahrgangs von „I l l u st r i r t e Welt" (Stuttgart, Verlag von Eduard Hallbergcr) hat nachstehenden mannigfaltigen und interessanten Inhalt: Text: Da» Habichtsfräulein. Erzählung von Rudolf Baumbach. Schluß. Wenn man nicht tanzen kann. Humoreske von A. v. Winterfeld. Geheimnisse. Roman von Karl Hartmann-Plön. Fortsetzung. Albumblatt. Im Frühling. Die Wirthin „zum rothen Eber". Erzählung von R. S- vom Fels- Fortsetzung. AuS Natur und Leben Dir Residenz des Schah von Persien. LebenSregeln. Humoristische Blätter. Unsere Bilder. — Rösselsprung. — Charade. — Bilderräthsel. — Kleine Korrespondenz. — Anfragen und Antworten. Bleiblatt auf dem Umschlag: Historische Gedenktage. — Gewerbliches. — Für die HauSwirthschaft- — UnglückSfälle und Verbrechen. — Gesundhetts- lehre. — Mannigfaltiges. — Statistisches. Illustrationen: Die Wartburg. Weltausstellung tn Philadelphia. Vereinigte Staaten Regie- rungsgebäudc. — Damen-Pavillon. — Hauptbureau des Damen-Exekutivs-Comiits für die Centennialfeier in Philadelphia. Eine Osterprozession in Valencia. Das EirerS der Oberhessi'l ttabtnersrbneten sowohl l ernstlichst unb baldigst dr hülfe getroffen werde, da itn in Bezug auf Staate e 't als mildfgtbtnbe M - i4te. WS. auch Flug-, Mäuse-, Wiü ' i von (Srünfutter, (HeaiH ; unb Wmteröifrüchle Demi! • im; auch muß in diesem Zü? ang der WilbhascckmergeM .ballen. - )n hiesiger iseger bi teilen; jetzt aber ist bnW ibai- 1969) Ein gutes Zugpferd steht zu ver- kiufen bei______H. Fritzel, Reiskirchen. 1959) Im Loos'schen Höfchen ist nach «e vor täglich frische Milch zu haben nr ■ (P kHP’? Bulgen k-dad-» J JA ßester saftiger Schweixer Käse ist wieder ougekommen bei (1972 C W Dietz am Markt. **1991) Gute Frühkartoffeln zum Setzen | Erkauft___________________Carl O ck e l. ~1994) Ein Haufen guter Kuhmist zu ' Erkaufen bei S. Goldenberg, Löwengasse. 1997) Gut gemästetes Hammelfleisch , l Qualität bei ___Georg Dörner, Neustadt. Treppen, dorrnnter eine Podesttreppe für ein 11 Fuß [i hhes Stockwerk, verkauft (1983 F. W- v. Gehren, Reichensandstraße, Gießen. r,Ä) Mehrere Wagen Spreu abzuge: 1' Üsl.bei Oekonom Wagner, Gießen H Zwei noch neue, starke, Einspänner- MEN stehen billig zu verkaufen. Wo? I ”8t die Expedition d. Bl- DQ3 achte Präparat der deutschen Phannakopkle, löiluiiuy 4lldl{-(titran, t?«Ä.sa äää C < / meyer anstatt Leberthran ausdrücklich empfohlen. Loflund6 Malz-Extract mit Eisen, gegen Bleichsucht und Blutarmuth das wirksamste, von Aerzten und Patienten allgemein bevorzugte Mittel. — Malr-Extract mit Chinin, ein neues Kräftigungsmittel für Frauen und Reconvalescentm- — Malz Extract mit Kalk nach Dr. Reich, wird gegen Lungenleiden, Scrophulose und englische .Krankheit vielfach ärztlich empfohlen. — Malz-Extract mit Pepsin ist ein aus Labmagen bereitetes diätisches Mittel gegen Magenleiden, die aus mangelhafter Verdauung entspringen — Löflund'S Malz-Extract-Bonbons sind außerordentlich schleimlösende, sehr leicht verdauliche Husten- Bonbons und von vortrefflichem Geschmack. Löflund'S Kinder-Nahrung, das bekannte Extract der Liebig'schen Suppe für Säuglinge, liefert durch einfaches Auflösen in warmer Milch, die nahrhafteste und billigste Kinderspeise und vollständigen Ersatz der Muttermilch. Diese Präparate der Firma Ed. Löflund in Stuttgart sind vorräthig in Gießen bei den Herren Apothekern Dr. Lau- btnger und Br. Hempel und Herrn Emil Fischbach. (423 EMS. Die Vittoriaquelle ist von allen Emser Quellen die kühlste und reichste an Kohlensäure, deßhalb zum bäuslichen Gebrauch die geeignetste. Sie wirkt vortrefflich gegen alle Ca- tarrhe des Magens, der Ath- mungswerkzeuge, gegen Husten, Heiserkeit re. In ganz frischer Füllung angekommen bei Emil Fischbach. (1908 Monogramms 362 auf Briefbogen und Couverts, per 100 1 Mk. 50 Pfg., Schablonen stets vorräthig. Bestellungen Ltndenplay im Blumengeschäft Vettfedern und Daunen, Barchent, Awillch und Feder-Leinen, Lieferung vollständiger Betten in streng reeller Ausführung, bei (880 ___ T h. Brück, Kanzleiberg B- 1. Neue Messina-Apfelsinen u. Citronen, Mandeln und Tafelmandeln, w Tafel-, Elemi- und Sultanin- Rosinen, empfiehlt L. Müller, 1142)______________auf der Mäusbmg. Loose ?um Casseler Pserdemark^ sind zu haben bei (1593 _____________Karl Gerlipp. Saat-Crb len ß empfiehlt billigst___________L. Süß. Weiße Vorhänge aller Art, Rouleaux, Drell in den gangbarsten Dessins, Anfertigung jeder Decorations-Arbeit in geschmackvollster Ausführung, bet (881 ________T h. Brück, Kanzleiberg. B l. Gaskrafünaschineii Patent: Langen & Otto. Alleinige Niederlage fertiger Maschinen 1971) bei [H. 6897] Klinisch iff hang empfiehlt sein bestsortirtes Tuch- und Buckskin-Lager, neue Sommerstoffe rc. in großer Auswahl, sowie eine große Partie Reste Waaren in Sommer- 8? Winter - Stoffen zu sehr ermäßigten Preisen. (1730 Samenhandlung, ferner: Allee-Bäume, Zw erg-Ob st- Pyramiden, Ziersträucher, hochstämmige Rosen, empfiehlt die Handelsgärtnerei von Carl Deines. 1090)Eingang: Schwarzlach Kinderwagen en gross & en detail, (1773 empfiehlt Chr.Horryskck, Reichensand 224. K ü h e. Montag den 24. d. Mts. treffen wir wieder mit 30 Stück bejlc Holländer und Harzer Kühe und Rinder, hochträchtig und frischmilchend, bei Gastwirth Reinhardt im Russtschen Hof ein, wom Käufer freundlichst einladen Gebrüder Meininger 1975)___________aus Göttingen. Haasenstein & Vogler Annoncen-Expedition in Frankfurt a. M. etc., in Gießen vertreten durch U. Scheyda, gegründet 1833, Annoncen-Pächter vieler deutscher, österreiäüscher, schweizer, holländischer rc. Zeitungen, l alleinige Vertreter 3 der Gesellschaften Ilavas, Laffite, Bulller & Co. und Ch. La- !A grange, Cerf «t? Co. in Paris, Pächter fall aller großen Pariser Journale und 200 französischer Provinzlaibl&tter ersten Ranges: ber „Independanee beige“ in JBrtteieel (Weltblatt) u. m. A. für Deiatsehlancl, Oesterreich und die Sehwei®, befördern ! Annoncen in alle Zeitungen, in Fachzeitschriften, Cours- und Reisebücher, Kalender und sonst. Pnblicationsorgane zu den von diesen tarifirten Preisen, uunmt Offerten auf Annoncen entgegen und befördert solche ohne Berechnung emer Gebühr, ertheilt Rath über Zeitungen und Jnsertionsoerhältntffe, Kostenvoranschläge, Zeitungsoerzerchnisse gratis und franco. ~ 2 kleinere Logis, je Mk. 180, an Kerunetyungen. ruhige Leute, sofort zu vermietben Markt- 1867) Eine schöne Wohnung von 4 großen ^^ße 25 bei________Ludwig Lang. Zimmern und Zubehör ist zu vermiethen. 2009) Ein freundlich möblirtes Zimmer PrerS 500 Mk. Näheres in der Exp. d.Bl.,zu vermiethen. Mäusburg D. 19. hiesigen Platze eine Tuch-, Buckskin- > 9$* und MiiniiTactiir Waaren-Handling Geschüfts-Eröffnung. Einem verehelichen Publikum erlaube ich mir hierdurch die ergebene Anzeige zu machen, daß ich am errichtet habe. , ~ . . u , f » .... Durch gute, billige und reellste Bedienung hoffe td) mir die Zufriedenheit eruer verehrten Kundschaft zu erwerben, und dürfen sich meine Abnehmer im Voraus versichert halten, daß ich Alles aus bieten werde um das mir zu schenkende Vertrauen in jeder Weise zu rechtfertigen und dauernd zu erhalten. C1944 Hochachtungsvoll Carl Loos, 6 (Nr. U28.) jNr. H29.) Gießer, Betreffend Betreffend 4 Dr. H. Schiller. 1986) N e Strohhüte IIobmaib jeden Standes finden H VtllllCIi diskrete Aufnahme bei 6ii die Großher) tinben, Grünmc in ber am Wir erinn Wochen. Wir benod Mihrig Freiwillige, K- Wi tt lin g er, Dr. philos. 1985) Ein junger Mensch, welcher seit sechs Jahren in einer Advocatur beschäftigt ist und eine schöne Handschrift schreibt, sucht anderweite Stelle. Eintritt kann als- bald erfolgen. Näheres bei der Exp. d. Bl. Meinen Hut, der am 2. Feiertag im Weinsaal vertauscht wurde, bitte ich den jetzigen Träger mir zurückzugeben. Gießen, Frankfurter Straße 41. 2008) Alle Diejenigen, welche Forderungen an Jo h. K. Leitner zu Treis a. d. Lda zu machen haben, haben solche binnen 14 Tagen bet dem Unterzeichneten daselbst geltend zu machen, widrigenfalls dieselben nicht berücksichtigt werden. Treis «. d. Lda-, den 20. April 1876. W. Becker I. zum Waschen und Fa^onniren werden angenommen bei I. W e i tz e n k o r n, 1402)Kreuz. Danksagung Allen Denen, die unfern unvergeßlichen Sohn und Bruder feUdwifj Sdi 8eu»r. Stein. iJ 1404) Zwei ineinandergehende möblirte Zimmer für einen auch zwei Herrn zu vermieden und alsbald zu beziehen bei Carl Kasper, Grünbergerstraße. 1245) Zu vermiethen der untere Stock meines Hauses, vier Zimmer, Küche, Speisekammer enthaltend, nebst trockenem Keller, Mansardenzimmer, Gartenantheil, Privileg zur Bleiche und Trockenplatz. Christian G. Eckel, Marburger Str. A. 166. 1910) Rückständige Baurechnungen pro 1875 fordert ein Stief, Stadtbaumeister. $2001) Eine Lauffrau gesucht. Wo / sagt die Exped. d. Bl.___________________________ 566) Lumpen und Knochen, Werg, Roßhaare, Metalle tc. werden gekauft von Louis Rothenberger, Neuenweg 193. vermiethen. 1855) Ein Familienlogis per 1. Juli zu vermiethen. Seltersweg 50.___________ 1996) Ein unmöblirteS Zimmer zu vermiethen. Marktstraße D- 22-__________ 1993) Möblirtes Zimmer zu vermiethen. Kirchenplatz A- 249, Hinterhaus.__ 1965) Zwei auch drei Arbeiter können Logis erhalten Löwengasse 106. ” L Berlin u pL->- «- UH Q1I$ . |Ul U .-itaiit-e'hrdtrr in »irütr. " -iLtz Stroßfjüte werden gewaschen und neu fa?onnirt bei 1301)L. Gail, Mäusburg. 12 bis 15 Wkijjbindrrgefellkn können gegen guten Lohn dauernde Be- schäfrigung erhalten bei (1913 Karl Meiski, ________Weißbindermeister in Schotten. 1911) Einen Jungen sucht in die Lehre F. Weinhardt, Schreiner, Neustadt 97. m '3 löt 5 -u____Hebamme Müssig in Mannheim.________. _____________ Verantwortliche Redactton: A. Scheyda.— Druck und Verlag der DrÜhrchen Univ.-Druckerei in Gießen. 1967) Nahe der Alicenstraße ein freund- 1979) Zwei Wohnungen, mittlerer Stock liches Logis aus 3—5 Zimmern, abgeschl. mit 4 Zimmern, und Mansarde mit 3 Corrtdor, Balcon, Küche, Keller u. s. w. Zimmern und 2 Kabineten, sind zu vermie- bestehend, sofort zu vermiethen. Näheres then und alsbald beziehbar. bei I. Blitz. Karl Kasper, 1902 W-Ikengasfc C. 90 sind möblirte »°r dem Neuw-s-rth-r B. 166neben Zimmer mit Cabinetten an einzelne Herren dem Zimmerplatz von Hrn. Pitz.____ zu vermiethen und sofort zu beziehen. 1976) Ein möblirtes Zimmer zu ver- 1311) Eine geräumige Wohnung zu ver- miethen.______________Kirchenplatz A. 13. nnct^en bci V 991 1981) Zwei möblirte Zimmer, zusammen ---------------_ ei.jcnfQrH*rQfee C. 224. oder getrennt, im untern Stock des Petri'- schen Hauses nächst Wenzel'S Garten, zu Zum ersten Male: u! 91 c MerMischte Anzeige. I Gesucht ein Wärter ins St. Rochushospital in Mainz. Lohn 216 Mark per Jahr nebst freier Station. Näheres auf der Buch- halterei daselbst._______________________________ Zwei Schneidergesellen finden dauernde Beschäftigung bei 1963) __ Schneider Metzger, Lich. 1968) Ein Küfergeselle gesucht von, . __________________K. Klemmrath. 1935) Einen Schreinerlehrling sucht PH. Kreiling, auf der Bach. kann auf meiner Baustelle am Ludwigsplatze gegen Vergütung abgeladen werden. (966 ______Carl Ockel. 565) An- und Verkauf von getragenen Kleidern , Stiefeln, Weißzeug, Bettwerk, Antiquitäten, Münzen sowie sonstigen gebrauchten Gegenständen, bei Louis Rothenberger, Neuenweg 193. am C ck des Kirchenplatzes, im vormaligen W e v z e l' s ck e n Hause._________ Preußische Hagel - Versicherungs-Aktien- Gesellschaft. Dieselbe versichert Bodenerzeugniffe gegen Hagelschaden. Die Prämm find fest und billig, Nachschüsse werden also niemals erhoben. Tie Schäden werden wie in früheren Jahren coulant regulirt und binnen Monatsfrist nach Feststellung voll und baar bezahlt. Versicherung auf mehrere Jahre genießen einen angemessenen Pramienrabatt, welchn sofort von der Jahresprämie in Abzug gebracht wird. Die Unterzeichneten find zu jeder Auskunft und zur persönlichen Ausnabm von Versicherungen stets bereit und empfehlen dem landwirthschastlichen Publike obige Gesellschaft ganz ergebenst. (1999 Der General-Agent in Darmstadt C- Gaul6. Der Deputirte Th. Wortmann in Gießen. Jul. Karl in berg. I. Kämmerer in Lich. H. K a m m e r in Londorf. Joh. Weil VH in Lang-Göns. _____ flroMrzogs. flijmiuilium zu fließen Das neue Schuljahr beginnt Dienstag, den 25. April, Morgens 7 lst'r. Anmeldung neu aufzunehmender Schüler Montag den 24, Vormittags 8 12 im Gymnasium. Aufnahmeprüfungen Montag den 24., Nachmittags w 2 Uhr ab. Blindekuh Schwank in 3 Aufzügen von R- Knei el Die Direktion-^ Der heutigen vtümmer liegt eine Beilage betr.: Lanv ' Derficherungs-Berband „M telrhein" bei. — Lilherctub! Heute Abend: Uebunüsstunde. 2002) Ein braver Zunge in die Lehre gesucht von Chr. Petri V., __________________________Flügelsgasse. 2007) Für eine hiesige Cigarrenfabrik wird ein tüchtiger, solider junger Mann, für Reise und Comptoirarbeiten gesucht. Schriftliche Offerten besorgt die Exp. d. Bl 1803) Für eine einzelne Dame wird ein braves Mädchen auf sofort gesucht. Nähe- res bei der Exped. d. Bltts._______________ 1982) Einen Pferdeknecht sucht _________Karl Plank im Pfau. 1946) Für eine hiesige Cigarrenfabrik wird ein guter Reisender gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.____________________ 1984) Dem Forstwart KarlSommerzu Ettingshausen ist ein weißer Pinscherhund mit stumpfem Schwanz zugelaufen. Der Eigenthümer kann diesen Hund gegen die entstandenen Kosten und Futtergeld von dem jetzigen Besitzer retour erhalten. 1969) Weißbinder-Geselleu und Handlanger finden dauernde Beschäftigung gegen hohen Lohn bei Steinmüller 85 Schneider. Nähere Auskunft ertheilt Bäckermeister Schneider, Neustadt.______________ 1988) Für meine Filial-Fabrik in Garbenteich suche ich per Mai einen gewandten tüchtigen Werkführer. August Ackermann, Gießen. 1968) Maurer-Gesellen und Handlanger finden dauernde Beschäftigung bet __Schmidt Ls Schütz. 1989) Zwei bis drei Realschüler werden in Kost und Logis gesucht. Nähere- bei der Expedition d. Bl. 1839) Eine Beamtenfamilie wünscht einen Knaben, der das Gymnasium, oder die Realschule besucht, unter billigen Bedingungen in Kost und Logis zu nehmen. Mitbenutzung eines Claviers würde demselben gestattet. Näheres bet dei Exped. d. Bltts.