Ito. Mittwoch. den 20. December E8VU Kicßener Ä »Mger Anzche-11) Autsdlitt fit in Kreis Gießen. Amtlicher T ö e i t. Die Diebstähle von in Hausgärten zum in der Regel der Thäter habhaft werden könnte, zu belassen. Gießen, 18. December 1876. Großherzogliche Polizei - Verwaltung Gießen. Fresenius. Bekanntmachung. Hungen, am 15. December 1876. Betreffend: Abhaltung der Amtstage bei dem Landgericht Hungen. " Bekanntmachung. nenroib und Röthges bei Wochentag ^enstag, un 3 a -/denselben Stunden als Amis- und Anrufetag bestimmt ist. . Bettenhaus, Langsdorf und Hungen de Woch ntag M.ttwoch zu d-nftt» " e n für sämmtllche Orte unseres Bezirks. Außer den Großherzogliches Landgericht Hungen. C e l l a, r i u s. Betreffend:' Den einjährig Freiwilligen Militärdienst. Diejenigen Militärpflichtigen, welche als einjährig Freiwillige dienen wollen und im G r oß h erz o g th u m Reffen nach 23 und 24 der ErsaK-Ordnung vom 28. Septbr. 1875 (Reg.-Bl. Nr. 55 von 1875) gestellungspflichtig sind, weiden auf tt in bin SS Er atz- Ordnung enthaltenen, nachstehend im Auszug- mitgetheilten Bestimmungen aufmerksam gemacht, mit dem Ansugen, daß die Bestimmungen über dui Pflichten der -um einsährig freiwilligen Dienst Berechtigten und die M e ld u n g z u m D, e nst an tri 11 m den SS W und 94 1. °. enthalten sind. Bei Nichtbeobachtung der bestehenden Vorschriften oder verspäteter Einreichung der Gesuche, kann die Zulassung zu der nächsten Pru- ■’Kt.S' tWtt’S’Ä. s s.f«. *»*. »w««-., »»-• •*-. unterziehen wollen, als auch für die, welche auf Grund eines Schulzeugnisies den Berechtigungsschein nachsuchen. Für die im nächsten Frühjahr stattfindende Prüfung sind die Gesuche um Zulassung spätestens bis zum 1. Februar 1877 111 b" sS'jJÄiÄÄ .« «■ i<“ $.«!»»•-=>.»•«•» (»«>•«• - ... dfl'Pi»!-»,«.!,,»,»-. Io»« d, »,,»,»,».«»»,. Eine specielle Ladung erfolgt nicht. Darmstadt, den 7. December 1876. , , , Großherzogliche Prüfungs - Comrmssion für emiahrig Freiwillige. Der Vorsitzende: von Marquard, Reg.-Rath. K. 89. Nachsuchung der Berechtigung. 1 inm Piniahria freiwilligen Dienst darf nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr nachgesucht werden. Der Nachweis derselben istbeiVerlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April des ersten dUlitärpflichtjahres C8-2O;2) rc. 2 Die Berechtigung wird bei derjenigen Prüfungs^Commission nachgesucht, in deren Bezirk der Wehrpflichtige gestellungspflichtig ist. (8- 23 u. 24.) 3 W„ die Berechtigung n!chsuch7n will, hat sich bei der unter Nr. 2 bezeichneten Prüfungs-Commission spätestens b.s zum 1. Februar des ersten Militärpflichtjahres schriftlich zn melden. Dieser Meldung sind b-izufüg-n: Ü ?n Ei!wilU?un?s"-AN-st des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über die Bereitwilligkeit und Fähigkeit den Freiwilligen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten und zu verpflegen, , , -x - Nn^sssfNolteubeitsreuaniß welches für Zöglinge von höheren Schulen (Gymnasien, Realschulen, Progymnasien und höheren C) dÄ den Dire^ ker Lehranstalt, für' alle übrigen jungen Leute durch die Polizei-Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist. 4 ®SS Bi" B i'ü <° i S"' Ä « » « l°- K" .»#.!« J,-!»««-- DI.»« .»« »ach,»»,«,« Di.« tarn ,»<»»-- d»o« SO) -d.o .« "« 1.1« 1.« «'such »» 3-1*0« ,». ..«1..IW.4.» ~ - * —• •**- (Uni. 2. §. 1). Auch hat der sich Meldende einen selbst geschriebenen Lebenslauf beizusugen. ä ui Nachweis der wissenschaftlichen Befähigung durch Prüfung. .. 1. Wer die wisienschaftliche Befähigun^für de u einjährig freiwilligen Dienst durch eine Prüsung Nachweisen will, hat sich ans Vorladung der Prufungs- 9 eine^m^Frühjahr, die andere im Herbst. Das Gesuch nm Zulasiung zur Prüfung muß für die Früh- 2C. 2C'___________________________________________—------------------------------ Deutschland. Darmstadt, 16. Decbr. Die Nr. 51 des Großherzoglichen Regierung« Llatts hat folgenden Inhalt: 1. Allerhöchste Verordnung, die Bergbehörde betreffend. 2. Allerhöchste Verordnung, die Organisation der oberen Baubehörde betreffend. Berlin, 15. December. Die muthmaßliche Dauer der Session ist von der „Prov. Corresp.", wie mitgetheilt, bis auf den 20. oder 21. d. .Mts. berechnet worden; man ist im Reichstage jedoch der Meinung, daß in Betracht der parlamentarischen Lage und zumal Angesichts der Thalsache, daß die Vorverhandlungen über die Justiz-Gesetze sich noch einige Tage hinziehen können, eine Wiederaufnahme der Sitzungen nach Weihnachten nolhwendig werden wird, so daß vielleicht die Tage des 28., 29. und 30. Decbr. noch erforderlich sein würden, um den Rest der Geschäfte zu erledigen. Selbstverständlich sträuben sich die entfernter wohnenden Abgeordneten gegen die Zumuthung, auch nach dem Fest noch einmal nach Berlin zurückzukehren, und dringen darauf, daß das Präsidium nöthigen Falles durch Anberaumung von Abend-Sitzungen die Möglichkeit schaffen solle, vor den Feiertagen mit den noch rückständigen Arbeiten zu Ende zu kommen. Berlin, 16. December. Die national-liberale Fcaction faßte nach zweistündiger Debatte mit allen gegen vier Stimmen den Beschluß, dem Compro- miß über die Justiz-Gesetze, welchen Miquel, Lasker und Bennigsen mit der Regierung vereinbart haben, zuzustimmen. Nach diesem Compromiß fallen alle bisherigen Reichstags - Beschlüffe über die Preffe; die Verweisung der Preß- Delicte an die Schwurgerichte bleibt den resp. Landes-Regierungen vorbehalten. Die Verfolgbarkeit der Beamten soll von der Zustimmung des Verwaltungs- Gerichtshofes über Amts-Ueberschreitungen abhängen. Competenz-Gerichte sollen durch landesherrliche Verordnung errichtet werden. Das Monopol des Staatsanwalts wird nach dem rheinischen Verfahren dahin modistcirt, daß es zulässig wird. Als Einführungstermin der Gesetze soll der 1. October 1880 im Gesetz ausgenommen werden unter der Voraussetzung, daß bis dahin auch das Gerichrskosten-Gesetz zu Stande gekommen ist. 1— Der Reichstag nahm in der heutigen Sitzung das Gesetz über die Abänderung der Wahlkreise bei der Gesammt-Abstimmung an, ferner nach dritter Lesung die Vorlage für die Telegraphen-Anleihe, sowie die Uebersichten der Einnahmen und Ausgaben von Elsaß-Lothringen pro 1875, und die Reichshaushalts-Rechnung pro 1872. Der Antrag Mosle's auf die Vorlegung des Ge setzes, die Regelung der Schifffahrts-Zeichen Mr., wurde genehmigt und eine große Anzahl von Petitionen nach den Anträgen der Commissionen erledigt. Der Antrag Oncken's auf Bewilligung von 6000 Mk. für das Körner-Museum in Dresden wurde, weil die Annahme desselben aussichtslos, zurückgezogen. Uebermorgen dritte Lesung der Justiz-Gesetze. Berlin, 18. December. Das von Miquel, Lasker und Bennigsen vereinbarte Compromiß für die dritte Lesung der Justiz-Gesetze ist in einem von 150 Mitgliedern der national-liberalen und freiconservatwen Partei unterzeichnetem Anträge heute bei dem Reichstage eingebracht worden. Als spätester Einführungs-Termin der Justiz-Gesetze werde der 1. October 1879 vorgeschlagen. Stofen, 18. December. Im Wahlkreis Birnbaum-Samter wurde der Appellations-Gerichts-Präsident v. Rönne in Berlin zum Reichstags-Abgeordneten proclamirt. Hesterreich. Wien, 15. December. Das „Tageblatt" meldet, die serbische Negierung habe telegraphisch bei Jgnatieff um Vertretung Serbiens auf der Conferenz nachgesucht. Die Antwort stehe noch aus. — Die ungarischen Behörden verweigerten die Ausfuhr von Winterkleidern für die Flüchtlinge nach Serbien; diese Angelegenheit soll zu einer Beschwerde bei dem deutschen Reichskanzler- Amte Anlaß geben, da die Waaren deutschen Geschäftsleuten gehören. — Der „Preffe" zufolge veröffentlicht der „Djiennik Poznanski" einen Protest Warschauer Bürger gegen die bekannte Polen-Adresse an den C;ar; dieselbe wird als von der Polizei erzwungenes Dictat bezeichnet, das zu unterschreiben Niemand ohne Gefahr verweigern durste. Wien, 16. December. Zu beiden Seiten der Donau herrscht nach Wiener Briefen eine Panik vor dem Kriege, vor den Türken und Ruffen, wie sie selbst zur Zeit des Krimkrieges nicht bemerkt wurde. Aus Rustschuk schreibt man der „Preffe" unterm 11. d. Mts.: Zahlreiche rumänische Familien fliehen nach Siebenbürgen und nach der Moldau, nachdem wieder Gerüchte über eine türkische Invasion gegen Bukarest und Galatz in Umlauf gesetzt wurden. Die sog. europäischen Colonien in den türkischen Städten schwinden immer mehr zusammen. Die englischen und die deutschen Beamten der Eisenbahn Rnstschuk- Varno bringen ihre Frauen und Kinder in Sicherheit, indem sie dieselben nach ihrem Vaterlande schicken. Alle Dampfer und Schleppschiffe der Donau Dampfschifffahrt-Gesellschaft, ja selbst die Stehschiffe der Hafenplätze werden sowohl von dem türkischen, als von dem rumänischen Donau-Ufer in Sicherheit gebracht, damit sie weder von den Türken, noch von den Ruffen mit Beschlag belegt und als willkommenes Material zum Brückenschlägen benutzt werden können. Das ganze Schiffsmaterial der genannten Gesellschaft vor Sulina bis Orsova flieht stromaufwärts in die österreichischen Häfen. Wie dies- und und jenseits Handel und Wandel darniederliegen, braucht nicht erst betont zu werden. An den bedrohten Donaupunkten werden hüben wie drüben militärische Vorkehrungen getroffen. Die Garnison von Kalafat, bisher etwa 200 Mann stark, wurde mit zwei Regimentern Dorobanzen verstärkt und das bei diesem Orte erst vor Monaten angelegte Fort wird vergrößert und neu armirt. An ben Wällen wird auch fortwährend gearbeitet. Im östlichen Bulgarien sind bis heute nur 15,000 Mann aufgestellt, doch sollen Verstärkungen auf dem Wege nach Varna sein. Wenn auch die russische Süd-Armee heute nicht mehr als 140,000 Mann zählen dürfte, wie man in eingeweihten Kreisen versichert, so ist doch fein Zweifel darüber, daß die Türken kaum in der Lage fein werden, bis zum Donau-Uebergange der Russen, welcher.am russischen Weihnachtstage (6. Januar) erfolgen soll, eine ähnliche Streitmacht zu concentriren. Wien, 17. December. Die „Telegr. Corresp." meldet aus Konstantinopel vom 17. Decbr.: Bisher formulirte die Conserenz keinerlei definitiven Beschluß. Alle Fragen, namentlich die der Occupation, sind geprüft, aber nichts sestgesetzt worden. Die Pforte lehnt jede Occupation ab. Die Bevollmächtigten versammelten sich heule nicht officlell zur Regelung gewisser Details. Morgen findet die fünfte Conferenz-Sitzung statt. Die Uebereinstimmung erhält sich bis jetzt. Die erste Conferenz unter Zuziehung der ottomanischen Bevollmächtigten tritt bald zusammen. Wien, 18. December. Die „Polit. Corresp." meldet aus Belgrad: Die serbische Regierung ist auf die Forderung Oesterreichs, den Vorfall aus dem österreichischen Dampfer „Radetzky" durch eine gemischte Commission untersuchen zu lassen, eingegangen und hat feierlich zugesagt, die eventuellen Schuldigen mit aller Strenge zu bestrafen. In Belgrad betrachtet man die Verlängerung des Waffenstillstandes bis zum 1. März k. Js. als unmittelbar bevorstehend. Pesth, 18. December. Graf Andraffy bleibt bis Weihnachten hier. Neueren Dispositionen zufolge begeben sich die ungarischen Minister nicht nach Wien, da man der Rückkehr des Kaisers hierher entgegensieht. Lemberg, 15. December. Ans Stanislau wird dem „Dziennik" mit- gekheilt, daß sich in der dortigen Gegend zahlreiche russische Officiere in Cioil- tracht Herumtreiben und sorgfältig die Wege und Mittel des Verkehrs zwischen Galizien und Ungarn prüfen. Die russischen Truppen-Transporte nach dem Süden Rußlands nehmen abermals zu, so daß auf mehreren Bahnstrecken (laut amtlicher Verordnung) soqar die Postzüge vsm 16. December an eingestellt werden müssen. Arankreich. Paris, 17. December. In Montauban wurde Delbrell, Candilwt der Conservativen, zum Senator gewählt. Versailles, 16. December, Abends. Die Deputirten-Kammer hat das Einnahme-Budget im Ganzen angenommen, nachdem zuvor die Salzsteuer auf Befürwortung Gambetta's ungeachtet des Einspruchs des Finanzministers um einen geringen Betrag herabgesetzt war. England. London, 15. December. Salisbury ist angewiesen, keinen, wie auch immer formulirten Vorschlag einer russischen Occupation der Bulgarei der Pforte als annehmbar anzuempfehlen. — Graf Münster kehrt morgen von einem Besuch auf dem Landsitz Derby's hierher zurück. London, 16. December. Die gesammte Presse verharrt den beunruhigenden Nachrichten über die Vor-Conferenz gegenüber in ihrem Zweifel, indem ausführliche Mittheilungen über gewaltige Rüstungen Rußlands und der Türkei die Friedenshoffnungen dämpfen. Die Presse erörtert die Besetzung der Bulgarei ; aber mit Ausnahme des „Spectators" befürwortet kein Blatt eine Occupation durch Rußland. Die sog. National-Conferenz hat bisher kein Echo im Lande gefunden und dürfte der Regierung eher genutzt als geschadet haben. Die parlamentarische Mehrheit der letzteren bleibt geschlossen und wird, wie die „Saturday Review" bemerkt, bei der Besprechung der orientalischen Frage wahrscheinlich durch unabhängige Liberale sogar verstärkt werden. Die Adresse an den Premier-Minister, worin verlangt wird, daß auf der Conferenz in Konstantinopel die rechtswidrige Theilnahm? Rußlands an der serbischen Kriegführung gebührend hervorgehoöen werde, erhielt schon mehrere Hundert Unterschriften, darunter die vieler Juristen. Die von mehreren Bulgaren dem Marquis v. Salisbury überreichten Vorschläge fordern im Wesentlichen Folgendes: Allgemeine Amnestie; repräsentative Einrichtungen; Einsetzung eines eingeborenen durch die Pforte und die Großmächte ernannten Gouverneurs; Organisation der Gerichte; Gleichstellung aller Religionen; Localpolizei, befehligt durch einen Christen; Beschränkung der türkischen Besatzungen auf einzelne Festungen; Ermäßigung der Steuern; Ablieferung von nur einem Drittel der Einnahme an die Pforte; Entschädigung der zerstörten Dörfer; zeitweilige fremde Occupation behufs E'itwaffiiung der Moslems; Garantirung aller dieser Reformen durch die Großmächte. London, 18. December. Der „Daily Telegraph" dementirt das Gerücht, die Absendung neuer Instructionen an Salisbury bett. Letzterer empfing enbgüliige Instructionen von einem Cabinets-Conseil, daher ist eine Veränderung oder Aufhebung derselben ohne neues Cabinet unmöglich. Italien Rom, 16. December. Der Papst empfing heute Vormittag die ehemalige Kaiserin Eugenie in einer halbstündigen Privat-Audienz. Cardinal Bonaparte begleitete dieselbe. Rom, 17. December. Cardinal Patrizi, Decan des Collegiums der Cardinäle, ist gestorben. Rom, 18. December. Der Papst hat ein Consistorium abgehalten, in welchem die (Zeremonie des Mundschließens und Mundöffnens bei dem Cardinal Simeonyi vor sich ging und ferner 14 neue Bischöfe, darunter 5 in par- tibus, ernannt wurden, Spanien. Madrid, 17. Docember. Im Congreß beantwortete der Minister der auswärtigen Angelegenheiten eine Interpellation bezüglich der Ausweisung der spanischen Unruhestifter ans Frankreich dahin: Spanien sei erkenntlich für die Dienste, die ihm von Frankreich erwiesen würden. Rußland. Petersburg, 17. December. Der „Herold" bezeichnet es als äußerstes Zugeständniß welches Rußland bezüglich der erforderlichen sicheren Garantie, welche allein durch die Occupation der bezüglichen türkischen Provinzen gewährt werde, machen könne, wenn Rußland die Occupation durch neutrale Truppen acceptire. Moskau, 17. December. Die „Mosk. Zig." weist daraus hin, daß Frankreich gegenwärtig eine gewisse Sympathie für die Türkei zeige, während j dasselbe früher Rußlands Freundschaft gesucht habe. flrfs SÄ • (t. auf " d« u als “nmitteli« ft* N. ®«'#er nidjt m .t jieanil- „it- 4 ®,rttll[« Misch» »ich dein iMnlheiett *)tttinbn m ringer Türkei. Konstantinopel, 17 December. Der griechische Gesandte hat einigen hiesigen Vertretern der Mächte ein Memorandum seiner Regierung mitgetheüt, welches der Conferenz vorgelegt werden soll. Serbien. Belgrad, 15. December. Die Regierung desavouirte das Vorgehen ihrer Polizei-Organe in der Radetzky-Angelegenheit und wird dem Fürsten Wrede die begehrte Genugthuung gewähren. Rumänien. Bukarest, 15. December. Hier herrscht eine große Panik. Man befürchtet. Rußland werde im letzten Augenblicke nicht den Muth haben, einzu- marschiren. Es herrscht große finanzielle Roth. Die Abgeordneten erhalten keine Diäten. Die Bewaffnung der Truppen ist unmöglich. weil die Lieferanten nur gegen Baarzahlung abgeben wollen. Es verlauten Gerüchte, wonach auch in Rußland das Geld bereits auf die Neige gehe. Lokal-Notiz. Gießen, 18. Dec. Zu den von dem diesjährigen Märzsturme gestürzten Baumgrößen gehörte auch eine, die von vielen Freunden der Natur, sowie einer^ frischen Labung im Sommer schmerzlich vermißt wird; wir meinen die Linde am Fürstenbru nnen dahier, der wie irgend einer diesen Namen verdient. Es bedarf wohl bei der für die Verschönerung der Stadt so thätigen Behörde nur einer Erinnerung, daß die schöne und gesunde Quelle wieder mit Bäumen bepflanzt und auch durch einen etwa« anziehenderen Weg zugänglich gemacht wird. Wenn von da auch noch ein Pfad nachdem nahen Philosophenwald hergestellt würde, so würde für viele diese Quelle ein Lur- örunnen und die Stadt um einen schönen Spaziergang bereichert werden. Literarische-. DeS Knaben Wunderhorn. Altdeutsche Lieder gesammelt von L. Acht« von Arnim und Clemens Brentano. Neu bearbeitet von Anton Btrltnger und Wilhelm CreceliuS- Wir treten hier mit einem Werke, vor das Publikum, das sich eines guten Namens erfreut- Es sind alte halbvetklungene Töne deutschen Volkssanges^ die vor 70 Jahren von Clemens Brentano und Achim vdn Arßim aus dem Muiide des Volkes wie aus vergilbten, gedruckten nud geschriebenen Papieren zusammengeholt und friedlich mben einander gestellt worden sind. Sre haben damals das tast spurlos verschwundene deutsche Nationalbewußtsein wieder anzufachen begonnen und Taus.nde von dem französischen vermeintlich alleinseligmachenden Wesen waren zum Nachdenken gebracht, daß die deutsche eigne Vergangenheit doch wohl besser und tröstlicher wirken und sein dürfte. Man fing an, sich wieder als Deutsche zu suhlen und die Freiheitsdichter haben in jenen schweren Zeiten sicherlich nicht ohne Impuls von Seite oes Wunderhorns ihre herrlichen Lieder gesungen. Die Volkslieder- und Lesebücher der deutschen Jugend tönten fast auf jeder Seite vom Wunderhorn wieder. — Nun ist die Zeil gekommen, in der wir wiederEin Volk geworden sind und jene Träume der Wunderhornzeit sind wahr geworden. Darum muß auch, wie die Veteranen von damals aller Ehren jetzt aufs Neue theilhastig werden, so viele der Ehrenwerthen noch leben, dem Wunderhorne von Neuem die verdiente Ehre zu Theil werden. — Die beiden vor Allen berechtigten Herausgeber: Professor Dr. Birlinger und Professor Dr. Crecellus, in Verbindung mit dem Meister Erk haben hiermit eine alte Schuld des deutschen gelehrten Volkes abgetragen dadurch, daß sie das kostbare Denkmal einer eingehenden wissenschaftlichen zeitgemäßen Umarbeitung unterzogen. Es kann jetzt wieder seinen Rundgang, künstlerisch ganz wundervoll ansgestattet, durch die deutschen Gaue machen, wie einstmals. Was die Zeit fitzt beansprucht: Echtheit und Volksthümlichkeit ist mit wissenschaftlicher bescheidener Ausrüstung geboten. Möge der alte Freund im jetzigen Festklcide all um und um wieder vor den Thüren klopfen und möge er mit herzlichem deutschen Gruße von dm Herausgebern und den Künstlern überall eingelassen werden. Ei« überall willkommenes Weihnachtsgeschenk ist der diesjährige Daheim- kalender, mit dem man Jung und Alt in jedem Hause eine Freude machen wird. breü, Sinbibtt ber tn-tamma hat das die ZaiKeuer auf Kmanjimnisterö um i, keinen, wir ander Vcharri btt kehrt Mtßm von 'darrt den deumuhi» rem 3Nd, indem nks unb ber Türkei togung btt W r fan Slatt eint it dMr W M Wti. siu unb wirb, wie orieatMnl gtagt ►erben. ®ie äbrtfje N -onseren; in ston- ferbif'-hen Sriezfüh- tert Hunbrrt llnter- rren Scham btt a Wesentlichen JoV i: Emsepng eineS inten Gouverneurs; Lvcalpolizesi beseh- aus einzelne lT einem Dntlel ber Dirfer; l«»«1'«* Arrantirnaz aller . tetneniirl baS .. ^terer empfing iß nne Lerändernng fcrtiml 8»"« w Ujwjiu»“ .nun ( 6r. e< l" V' beI KT die n erkea^ puppen bin. , a|j , j ' (UiT3nf*<' tiMy ^..vvea Allgemeiner Anzeiger. (4971 zu haben bei Wilhelm Klee. 100 abgegeben bei December 1876, 1877, 4. aufge- daher am Kreuz. 6587) bei Kehr. 6461) bei 6575) 1) 2) 3) 4) 5) «) Donnerstag Samstag Mittwoch Donnerstag Samstag sowie 11. 13. hier. 263 L. Mühlhausen, Neuenweg B- 190. W- Böhling, Neuenweg im Löwtnhof. (6012 B. 48. Stoll werk’sche Brustbonbons sind sowohl naturell genommen als Abends und Morgens in heisser Milch oder Thee aufgelöst getrunken von vorzüglicher Wirkung gegen jedes Haisund Brustleiden. In Originalpacketen k 50 vorräthig in Giessen bei: J. A. Busch Söhne und Louis Fronhäuser; in Lieh bei: H. C. Bingmann. (6617 Fischbach. 8) Mittwoch 9) Donnerstag 10) Samstag 11) Dienstag Saroines h l’hulle, Ruff. Sardinen, Anchovis, Reunaugen, LachSforelleu, Aechte Harzer Kanarienvögel (Roller) sind zu verkaufen. C. 134. (6504 GeschäftSkalendrr für das Jahr 1877 mit breitem Raum, Comptotrkalender, Miniaturkalender, Landkalender, Caviar, Sardellen, empfiehlt Hausfreund, Guftav-AdolphSkalender, Reichsbote, Lahrer Hinkende Bote, 6319) Glace und Winterhandschuhe PH. Schlatter. Ital. Maronen, , Haselnüsse, amerikanische Russe und Kastanien, In neuer Waare empfiehlt L. Müller, Mäusburg Stämme Bauholz, Fichten, Eichen und Linden, von 15—32 Centimtr. Durch mener und von 12—20 Mir. Länge, Stämme Eichen- u. Fichten-Stangen- Holz von 12 Centimtr. Durchmesser und 10—12 Mir. Länge. 6522) Christian Frech 5654) Griebenschnetder, Wiegen mess^r, Wurstfüller, Fettpressen, Gewürzmühlen und Waagen für Metzger liefern billigst unter Garantie Becker & Comp., Bockenhei m, bei Frankfurt a. HI. Mühlen-Verkaus. Der Herr Mühlen- und Grubenbesitzer Aug. Gail beabsichtigt seine in derH nter- passe dahier belegeneKunstmühle mit Wasser- betrieb für 4 Gänge, offecurht mit 47,000 nebst dem dahinter liegenden Magazingebäude, assecurirt 6100 Jt, Mittwoch dssn 17. Januar 1877, Nachmittags 4 Uhr, in dem Geschäftszimmer des Unterzeichneten einer Versteigerung auszusetzen. Als Anzahlung wird Vs des Kaufpreises bedungen, die sonst gestellten speciellen Bedingungen sind bei Herrn Aug. Gail zu erfahren. (6576 Dillenburg, den 16. December 1876. Der Bürgermeister: Schäfer. Besondere Bekanntmachungen Christbäumchen zu dem Preise von 10, 20, 40 und 60 Pfennige pro Stück werden vom nächsten Mittwoch an bis einschließlich Samstag, jedesmal von Nachmittags 1 Uhr an, im städtischen Magazin ausgegeben. Gießen, den 16 December 1876. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen. A. B r a m m. (6541 Nieder-Bessi iigen, am 16 December 1876. Großh. Bürgermeisterei Nieder-Bessinpen Roth. ^6560 Donnerstag den 21 December, Nachmittags 2 Uhr, werden im Taaie der Restauxatioii Biamm Musikwerke, Musikdosen, Musikalbums, Cigarrenständer , Drehorgeln, Harmonika und goldene Damenuhren öffentlich gegen Baarzahlung versteigert. Giesten, den 19 December 1876. 6588) In Auftrag: Versteigerungen. Holzversteigerung tin Nieder-Besfinqer Gemeindewald. JJafefcr Lebkuchen, alle Sorten Honigkuchen, Anis und Schaum Confect, empfiehlt Heinrich. Fass, vorm. Georg Busch Wwe. festgesetzt, unb zwar: Mittwoch den 20. Feinste Gothaer Cervelatwurst empfiehlt (5175 Emil Fischbach. Svpha s liefert prompt und billig 12) Mittwoch „ 13) Donnerstag, 14) Samstag ,, Die Interessenten werden . fordert die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vor- zeigung der Schuldscheine sich zu legitimtren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übiigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind- ' . . ,. Die Herren Bürgermeister werden er ucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, om 28. November 1876. (6160 Der Rechner der Spar- und Leihkasse: 6. 9. 10. 21. 23. 27. 28. 30 Freitag den 22. December l- I. soll nachverzeichnetes Holz oeifteigert werden. Von Morgens 10 Uhr an im District Sandkopf, zehn Minuten von^der Straße von Lich nach Haltenrod, */« Stunde von Zusammenkunft im Ort. Astrachan-Favlar^ Elb-Caviar, (5075 empfiehlt Emil Fischbach. Extra fein gemahlene und gesiebte Raffinade, neue Puglieser Mandeln, Citronen, Citronat, Orangeat, rein gemahlenen chinef. und Ceylon- Zimmt, rein gemahlene bourb. Relken, kohlenfaures Ammonium, gereinigte Potasche, sowie fammtlidbe Ingredienzien zur feinen Bäckerei, mpfiehlt §. Müller, <-13) Mäusburg B- 48. Goldfische 6321) W- Balser- Irische Hefe ß bei Bierbrauer Weller. Wolkeugasse. (6615 Emil Fischbach. 7) Dienstag den 2. Januar 3. „ Wlederv^käufer erhalten Nabatt-______ Feinsten Emmenthaler Käse, „ Rahmkäse, Reufch^teler Käse, Schachtel-Käse, Fromage de Brie, (6616 empfiehlt Emil Fischbach. Um gänzlich mit meinen Holzschnitzereien zu räumen verkaufe unter dem Einkaufs-Preise : Koten- u. Schirmständer , Etageres, Schlüssel - und Cigarren - Schränke, Wandtaschen, G-ar- derobe-Halter aller Art, Photographie - Rahmen , Schlüsselhalter, Vasen, schweizer G-ems - G-ruppen etc. Th. Brück, 6235) Kanzleiberg B I Sehr gute ä St. 4 Pf. Ieilgevotrnes. Frische Sese täglich bei I. Leun, Wallthorstraße. (6573 Ein lammfrommes Pferd zum Reiten und Fahren brauchbar ist billig zu verkaufen. Näheres bei der Expedition ! dieses Blattes. (6571 Vormund Über die Wittwe des Heinrich Zück, Elisabeth geb. Becker zu Ilschhausen, ist Büreaugehülfe Homburg in Fronhausen. Fronhausen, am 18. December 1876. Königliches Amtsgericht, oez. Fenner. . , Begl. Finkel de. bei Tafelmandeln, Tafelrofincn, Tafelfcigen, Datteln, Ital. Haselnüsse, Apfelsinen, empfiehlt Emil Täglich frische Hefe g bei Thonwaarenhändler Wagner. 6538) Gedroschenes Korn st roh zu verkaufen, wird auch in einzelnen Gebunden Bekanntmachung. Aus der Stiftung des Gemeinderaths- Mitglieds LouisLabroisse ist im Januar Nächsten Jahres Brennmaterial an zehn arme Familien zu vergeben. Bewerbungen nimmt Armenkasserechner Wittich bis zum 31. d. M entgegen. Die Armendepulaiion der Stabt Gießen. A. ©ramm. (6578 Bekanntmachung. Im Handelsregister des unterzeichneten Gerichts ist heute folgender Eintrag vollzogen worden: Feist Katz II. von Steinbach betreibt feit 1868 zu Steinbach einen Viebhandel unter der Firma „Feist Katz II." Gießen, den 12. December 1876. (6582 Großherzogliches Landgericht Gießen. Erdmann, Landrichter.______ Bekanntmachung. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine empfiehlt 6583) JE. JPiftherti Emil Fischbach. 5076) jfir Geschäfts-Gebrauch. (6316 6534) OOOGOGOCOOOOOO bei Nummer-Ausgabe. Heft-Ausgabe. im Prins Carl. 6580) Der Vorstand Anfang 7 Uhr. nooooooooooo OüOOOOOOOOOOO sie Wie nicht anders zu erwarten war, ist die Verlagshandlung, seitdem schüttet worden, so zwar, dass die hierauf erfolgte Expedition nicht ohne Auf- Bregung und Aufsehen und namentlich nicht ohne wesentliche Verstärkung der Expeditionskräfte bewirkt werden konnte. Gleich die allerersten Versendungen 6584) Emil Fischbach empfiehlt (3316 u. s. w. Jede Woche eine Nummer. Preis M. 1,50 vierteljährlich. 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 S Wer daher auf diese mit so vielen Vorzügen ausgerüstete Zeitschrift „Das Neue Blatt“ noch nicht abonnirt ist, sollte Abonnement entweder bei der Post oder Feinstes Schweineschmalz, per Psd. 70 Pfg., empfiehlt sich erboten hat die beiden Prämien „Die gute Tante“ und „Die strenge Tante“ den Reflectanten auch direct zuzusenden , mit Post-Anweisungen geradezu Überder nächsten Buchhandlung sofort bestellen. Das Neue Blatt erscheint in zwei Ausgaben : Wir empfehlen in schöner Auswahl und zu billigen Preisen: Decimalwaagen, Tafel« u. Schaalwaagen, Federwaagen, Feuergerathe, Feuergefchirrftänder, Regenschirmständer, Koylenkaften, Zuckerschneider, Copirpressen, Sackkarren und viele andere Artikel für häuslichen und Feinsten Batavia,Arrac, „ Jamaica-Rum, ,, Cognac, Punscheffenze, Liqueure und Ntoussirenden Rheinwein aaaoGOcoooaacxioaoQooQaoDcxxxxxxxxxxxxxxxxxx Wer das Geld dafür ausgegeben hat, der soll urtheilen. Die Verlagshandlung von A. H. Payne in Leipzig. i^moooooc?oöooooooicx2Ooooocxzxx3atraOTaom Alle 14 Tage ein Heft ä 40 Pfg. Diese Heft-Ausgabe schliesst eine elegante Moden-Zeitung mit ganz neuartiger Darstellung grosser Schnitttheile, betitelt: Neueste Moden für unsere Damen gratis in sich ein. nur durch Buchhandlungen und nicht durch die wurden sofort mit Aeusserungen der Anerkennung erwiedert, wovon täglich mehr und mehr einlaufen. Dabei ist der Zuspruch zu den Prämien von Tag zu Tag noch im Wachsen begriffen. Keine Post trifft ein, ohne dass sich die Einrichtung der Post-An Weisungen als schnellstes und handlichstes Zahlungsmittel, namentlich für massenhafte Einzelversendungen, trefflich bewährt. Ämbose, Blasbälge, Schraubstöcke und sonstiges Schmiede- und Schlosser- Werkzeug in bester Qualität stets vorräthig bei 6318) Flick & Kröll. I. Rothenberger, Lindenplatz, kauft jederzeit gebrauchte Möbeln, Betten u. dgl., sowohl einzelne Gegenstände als auch ganze Haushaltungseinrichtungen, Gold- und Silbersachen, Antiquitäten Darmstädter Mrde-Loose ä 2 Mk. sind in der Expedition d. Bl. zu haben. 6586) Ein weißes Kätzchen mit schwarzem Schwanz und schwarzem Flecken auf dem Rücken ist auf der Schoor unweit des Gartfeldes gefunden worden. Wieder zu erhalten: Neue Anlage C. 37. 2. Tr. 6614) Alle Sorten Chocolade und eingemachte Früchte aus der Fabrik der Herren Ioh. PH. Wagner & C. in Main?, empfiehlt Emil Fischbach. Den so beliebten Hahnheimer und Ober-Ingelheimer Rothen Freilich ist diese Heft - Ausgabe Post zu verlangen. Die Post besorgt nur die Nummer-Ausgabe. Im Unterhaltungsblatte laufen drei grosse Novellen neben einander, von denen die erste phantastisch spannend die Wirkung noch unerforschter geistiger Kräfte mit in die Erzählung eingreifen lässt. Die zweite Novelle ist ein Treffer für weiche empfindungsvolle Gemüther, während die dritte, betitelt : „Zwölf Procent“, abenteuerreiche Erzählungen vorziehende Leser zu Dank verpflichten wird. Seit einer Reihe von Jahren schon haben Freunde unserer wohlthätigen Anstalt beim Jahreswechsel statt der gebräuchlichen Neujahrsbesuche die Kleinkinderschule mit einer Gabe bedacht. Diejenigen unserer Mitbürger, welche auch dieses Jabr unserer, bei ihrem steten Wachsen der Unterstützung gerade jetzt besonders bedürftigen Anstalt gütig gedenken wollen, werden ersucht, ihre Gaben bei den Unterzeichneten abzugeben. Dr. Seel, Pfarrer. Schlosser, Pfarrverwalter. Jung, Lehrer. Lips, Mitprediger. Gießen, den 19. December 1876. Gibt in einem Band Auskunft über jeden Gegenstand der menschlichen Kenntnis und auf jede Frage nach einem Namen, Begriff, Fremdwort, Ereignis, Datum, einer Zahl oder Thatsache a, u g e n b ficht; c Sie n Bescheid. 1968 kl. Oktavseiten mit 52,()()() Artikeln und über 1UO Karten und Beilagen. Gebunden in 1 HaUfranzband 5 l'hlr. Vorräthig in allen Buchhandlungen. Bibliographisches Institut in Leipzig (vormals Hildburirhansem. Der Nachweis des Abonnements berechtigt zu sofortigem Bezug der beiden Prämien, direct von der Verlagshandlung, wenngleich diese directe Prämien-Ver- sendung, wie aus untenstehender Anzeige ersichtlich, die dazu angestellten Arbeitskräfte beinahe bis zur Grausamkeit anspannt. Das bewirken also l>ie zwei Tanten. roooooooooooi oooooooooc Die zwei Tanten, o Gewerbverein. 6589) Sämmtliche Mitglieder werden zu einer Beratbung über den vom Reichskanzler-Amt mitgetheilten Entwurf eines Patentgefetzes Mittwoch den 2 0. December, Abends 6 Uhr, im Hörsaal des Prof, v. Ritgen im Schloß, eingeladen.Der H. Kinkel, Conditor, o Schulstraste B. 17. Q GCCCGQCGGCCCCGGCGI «chsenfleisch, gut gemästetes, 1. Knall- j Jät, per Pfd. 58 Pfg. bei । <*g. Dörner, | 6570) Neustadt. Wachsstöcke und Lichter, Früchte, Perlen re., zu Christbaumverzierungen empfiehlt in großer Auswahl 6541) Fr. Rüger, Kreuz. Hackmesser, Spalter, Fleischwieaer, Füllmaschinen in vorzüglicher Qualität vorräthig bei (6317 Flick & Kröll. Vorräthig in der Ferber'schen Üniversitäts- Buchhandlung : (6590 gSj** Auf jeden Schreibtisch gehört MEYERS 6088) 2(Ue geschliffene Glaspokale werden in Auftrag zu kaufen gesucht und gut bezahlt. A. Rothenberger, Lindenplatz. Köln-Gießener Kahn. Abfahrten von Gießen nach: Deutz 6", 12, 4«. Dillenburg 645, 12, 443, 95- (2540 Siegen 6", 12. Wetzlar 6«, 8«, 9*5, \2, 4^, 7«, 9 - welche die Verlagsbuchhandlung von A. H. Payne in Leipzig zu ihrem jetzt begonnenen Jahrgange der illustrirten Zeitschrift : „Das neue Blatt“ als Prämie gegen die geringe Nachzahlung von drei Mark pro Blatt [es sind grosse herrliche Oeldruckbilder] liefert, sollten auf keinem Weihnachtstische fehlen. 6503) Ein kleines Logis zu vermiethen. _________________________Flügelsgasse 94. 6254) Zwei Familienlogis (Wallthor-- straße 66) pr. 15. Februar zu vermiethen. Näheres bei F. Gerbode, Afterweg. Vermischte .Anzeigen. 6579) Die dem Herrn Agenten Hch- Frank ertheilte Vollmacht zur Beitreibung von Ausständen für mich ziehe ich hierdurch zurück. Jacob Kahl, Wirth- u. Steinkohlenhändler- 6572) Ein braves Mädchen sucht Stelle in einem Laden oder Büffet- Näheres bei Vermietherin __________I. Langsdorf Wittwe. 6574) In der Nähe des Wallthors wird auf 2. Januar ein möblirtes Zimmer zu miethen gesucht. Schriftliche Offerten nebst Preisangabe befördert die Expedition unter A. 60. 6581) Ein Mädchen für Küche und Hausarbeit und ein Kindermädchen gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bitt?. 00000000000000000000000000 Q Die Eröffnung meiner o 8 Meihnachts Ausstellung § Q zu den billigsten Preisen zeige einem geehrten Q Q Publikum hiermit ergebenst an. Q _______Plicfi 4' Kröll. Monogramms (385] auf Briefbogen und Couverts, per 100 1 Mk. 50 Pfg., Schablonen stets vorräthig. Bestellungen Lindenplatz im Blumengeschäft. Bauer'scher Gesangverein Am 3. Weihnachtsfeiertag : Aermietyungen. 5577) Im nenerbauten Hause des Herrn Böger, Gartfeld, ist eine möblirte Stube mit Cabinet zu vermiethen._______________ 6528) Ein unmöblirtes Zimmer zu vermiethen. Näheres bei K- Z w e s ch, Reichen sand.__ 5955) Ein möblirtes Zimmer in der Neuen Bahnhofstraße zu vermiethen. Wo? sagt die Exved. d. Bltts.____________________ 5880) Ein Familienlogis zu vermiethen und gleich beziehbar. Carl Haas, _______________________a. d. schönen Aussicht. 6200) Familienlogis von a Zimmern mit Zubehör an der Ecke von Maus burg Wettergaffe sofort beziehbar zu vermiethen Näheres bei J. Buch, Seltersweg. 6214) Zwei Familienlogis zu vermiethen nnd alsbald zu beziehen bei Wirth Ferd. Felsing, Neuenweg. Verantwortliche R-daction: A. Schepda. — Druck unb Verlaoi >er Brühl'srben Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Bietsch) in Gießen.