IQtl. III mit «Uten Echulk« Sft* * -JEjss Äleriis nsion gewährt eis ‘cs respectables & ches an allen Orte ■ht^t werden sollei keiner besondere. Kenntnisse und ist 1 ah Nebengeschäft i. Reflectantpn be- !$se in der Expedition n Buchstaben IT. R. _____________(5273 esucht rnnntm Ml- unb Ge- ItttTTll dklN tzMM n guten Lohn unbfreie söb Stern, Wo. 845. Freitag, den 20. Oktober 1846. Siebener WWW Anzeige- M Amtsblatt für den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme M Msnta«» Gxpeditio«r Schulst,«-», Sit. 8. Nr. 18. PrriS vierteljährlich 3 Mark 20 Ps. mit Bringerlohn. Durch die Post bergen vierteljährlich 2 Mart 80 Pf. Amtlicher H h e i l. Gießen, am 18. October 1876. Gießen, am 17. October 1876. Betreffend: Die Instruction für die Feldgeschworenen. , /Tx’ CL Das Großherzogllche Krelsamt Gießen an die Grokherzoqlichen Bürgermeistereien. g, M n„5 beantragt worben, ,8 möge d„ 3„ftr„rtlon für oie°S-Ib«a»wor.mn >.« 23. Februar 1833 nebst ba(u gehörigen Nachtr-gen nnd Abänderungen -- ”rt"nb'n ift-brauf,r‘«en ”ir 14 Taacn anzuzeigcn, ob für Ihre Gemeinden neue Exemplare und eventuell rote Diele eiforberHd, jmd. v. Roder. ________ Betreffend: Die Errichtung und Einrichtung der Fortbildungsschulen- »re" ZTi ’ f Die Großhenvaliche Kreis-Schlll-Commission Gießen an die Schulvorstände des Kreises. tL "°* «wa'ieÄK" üÄft-SÄ“^",' abwefienben Einrichtung sind uuoer,üglt« bei ua« -tn,ureichent bi« ,u erfaleter R.Ioiuii.n sind bl, Schuten in der im verflossenen Jahre gestatteten Weise einzurichten. ö d e r. icüff4£anh. nM. Vergleichungen, auf dem der schriftstellernde Sprosse des verflossenen Kurfürsten F™ ezcellirt. Seine Aussprüche wären theilweise geeignet, den Reid der ans die em , Felde hervorragendsten Parlamentsredner zu erwecken. Wir heben zur ^rhet- .,«10 ternng der Leser einige jener Sprüche, wie sie unö gerade aufstosten, jeranr. Hebels ist Ati einem Labyrinth geworden. »■ 4*t m Mm, t hiermit destenS Der Handels-Verein hat sich gestern Abend Da der Versuch des ililastse t.I,0<»^' itmi. en, hahe ich ein OelirrrrttÜ. Wien, 16. October. Großes Aufsehen erregt in hiesigen Lehrerkreisen ein kürzlich eiflvsscner Erlaß des nieder-österreichischen Landesschulratbes, welcher die Lehrer anweist, eine „genaue Charakteristik" eines jeden ihrer Schüler zu verfassen nnd in die Matrikel einzntragen. Der Erlaß begründet diese sonderbare Weisung mit der Bemerkung, daß diese Charakteristiken in der Folge bei — gerichtlichen Erhebungen von großem Nutzen sein können. Gerade diese „Begründung" rief in der Lehrerwelt ein allgemeines Kopfschütteln hervor, und alleuihalben wurde die Frage laut, warum wohl der nieder österreichiscbe Lau desschulrath von ihr etwas verlange, was bisher nur tu Jesuitenschulen üblich Fuhr. . üna aller in sm Ä Möbeln aller Sn, , in jedem 2thl uni auch balteichgrichch ntafie-Ltüble^ Photograpbm stthen jur Lerfügung- Bildhauer. erwähnen eine Depesche, worin die russische Regierung ihre Ablehnung des von der Pforte vorgeschlageuen sechsmonatlichen Waffenstillstandes mittheilt; der Text des beer. Telegramms aus Livadia vom 2./14. October lautet in deutscher Uebersetzung: „Wir halten einen Waffenstillstand von sechs Monaten nicht für nokhwendig oder günstig für den Abschluß des dauernden Friedens, welchen wir wünschen. Wir sind nicht im Stande, auf Serbien und Montenegro einen Druck auszuüben, um ihre Zustimmung zu einer so beträchtlichen Verlängerung ihrer ungewisten und schwierigen Lage herbeizuführen. Endlich finden wir, daß die überdies schon unerträgliche finanzielle und commercielle Situation Europas unter solchem Aufschübe noch mehr leiden würde. Wir müssen auf Waffenstillstand von 4 bis 6 Wochen, wie ihn England ursprünglich vorgeschlagen, bestehen, vorbehaltlich weiterer Verlängerung, wenn der Gang der Verhandlungen die Nothwendigkeit einer solchen darthun wird." Berlin, 18. October. Der „Nat.-Ztg." zufolge stünde es nunmehr fest, daß die Einberufung des Reichstags zum 30. Octbr. erfolgt; die Publi- cation der betr. kaiserlichen Verordnung stehe unmittelbar bevor. Köln, 16. October. Die hiesige Handelskammer bezeichnet die Bethei- ligung an der Pariser Weltausstellung als eine Ehrensache aller hervorragenden deutschen Industriellen, ein Urtheil, dem wir vollkommen beipflichten. die ungeheuerlichsten Excesse einen Schleier zu." „Der Absolutismus dieses Staatsmannes kann nur Deutschlands Grab sein." Verwickelter ift schon folgende Construction: „Der Organismus der Gesellschaft ist ein Wesen, das ein Leben führt, das wegen seiner viclverzweigten und überweltlichen Beziehungen sich nicht mit dem kleinen Menschenverstand dominiren läßt." Der Prinz bemerkt in seinem Vorwort: „Da mir bei der ganzen Arbeit der Cabinetsrath Adolf Schimmelpfeng mit Rath und Thal zur L>eite gestanden hat, so gebe ich dieselbe getrost in die Oeffentlichkeit." Ganz gründlich ist die Durchsicht der Arbeit des strebsamen Jünglings offenbar nicht gewesen; es müßte ihm denn etwa die Composition von Sätzen nach Muster: „Diese Linde soll hinfort Robert Blumseiche heißen", speciell aufgegeben worden sein. Berlin, 17. October. Wie es heißt, ginge der Generalpostmeister Stephan mit dem Plane um, eine Mitwirkung der Post zur Förderung des Sparkaffenwesens eintreten zu lasten. In England besteht bekanntlich die Einrichtung der Postsparkasten seit langer Zeit und hat außerordentlich günstige Resultate aufzu weisen; vielleicht trägt aber Herr Stephan auch dafür L-orge, daß gerade die Beamten seines Restorts in die Lage kommen, sich bei der geplanten Einrichtung zu betheiligen, was bei ihren jetzigen Gehaltsverhältnissen leider unmöglich sein würde. Berlin, 17. October. Der „Reichs-Anz." schreibt: Alle Zeitungen flj rA® ,6i obn ’tlfl jß tV»1M ... SnmE ---Ä' V ll * I So lesen wir: „Die Quelle alles Nebels ist zu einem Labyrinth geworden. ’■ „Die Welt glaubte den Stein der Weisen gefunden zu haben und versprach sich goldene Berge davon." „Man gesteht dem „Frühling der Freihert für Darmstadt, 17. October. entschieden für das Reichs-Eisenbahn-Project erklärt. — hftsigen Comitös zur Wahrung der Interessen der Besitzer österreichischer «ul- ber-Priorttäten, die am 1. d. Mts. fälligen Coupons unter Protest zu erheben, gescheitert ist, soll demnächst der Weg der förmlichen Mage betreten werden. 8 Berlin, 16. October. Auf der Ausstellung für Gesundheitspflege und Rettunaswescn zu Brüssel scheint Deutschland mehr Ehren geerndtet zu haben, L aus d-- Ausstellung',» WabeW«. .Echo de Bruxelles- schreib!i daru er: In den Berichten, welche wir über die Ausstellung der Gesundheitspflege und Rettungswesen gegebeii haben, haben wir uns ga..z besonders mit der deutschen Abtheilung beschäftigt, welche mehr als die übrigen m ihrer Gesammteinrich tung den Charakter officieller Organisation trug. Aus den Berichten der PrelS- »rrtheilungs-Commission geht hervor, daß dieser Abthellung benierkdnswer.he Weise folgende Preise zuerkannt worden sind: 14 Ehrendiplome, goldene Medaillen, 19 silbervergoldete Medaillen, 45 silberne Medaillen und 64 ehrei- volle Erwähnungen. Das ist betreffs der großen Preise ^5001^(1^ n W als bei den andern Ländern, und bezüglich der kleinen Preise absolut mehr. Die Ehrendiplome sind namentlich den Ministerien der ausstehenden den si)ei Länder, der^tadt Danzig, der Stadt Frankfurt a. M. und der Gesellschaft für RettungMesen in Bremen ertheilt. Als wir von dem in Danzig bestehenden Kanalisations-System sprachen, theilten wir mit, daß das Kloakenwasser in dieser Stadt dazu benutzt worden" sei, die Dünen fruchtbar zu machen, und das; man hierbei außerordentliche Resultate erzielt habe. In den letzten -^ugen konnte man im Park Proben der dort gezogenen Gemüse sehen. Es sind in der That wahre Wunder hervorgebracht auf einem Boden, der von Natur jeder Eultur feindlich ist; Mohrrüben wie Runkelrüben, gelbe Rüben wie kleine Melonen und Kohlköpfe. Man hat einmal gesagt, und mit Recht, daß Der ein großer Wohlthäter der Menschheit sei, dem es gelungen, zwei Getreide ähren dort zu erzielen, wo bisher nur eine gewachsen war; hier hat man gar Gemüse solchen Schlages an Orten hervorgebracht, wo man früher durchaus nichts iu erzielen im Stande war? Prst" Heinrich von Hanau hat unter dem Titel „Absolutismus lind Föderalismus oder die Quelle alles Nebels und testen Heilung" (Prag, Do- minicus) eine Broschüre herausgegeben, welche kürM "i den hiesigen Buchhandlungen polizeilich mit Beschlag belegt wurde. Der Verfaster schlagteine mittel-europäffche Couföderation unter dem Hause Habsburg vor, die bis an die Donaumündungen reichen soll und empfiehlt Sachsen ein Bündniß mit den > Socialdemokraten, sowie Bayern eines mit den Ultramontanen, um die Welt, den Segnungen des Föderalismus nnd der Herstellung von Hannover und Knr- hesten zu nähern. Das Hauptverdieust der confiscirten Schrift liegt jedoch nicht in diesen sublimen Gedanken; vielmehr ist es das Gebiet der Bilder und war. Schon die stetig wachsende Zahl der Schüler macht es dem mit Berufsarbeiten überladenen Lehrer unmöglich, den einzelnen Kindern eine so aufmerksame Beobachtung zu widmen, daß auf Grund derselben mit gutem Gewisien eine genaue Charakterschilderung jedes Schulkindes entworfen werden könnte. Zu noch größeren Bedenken aber gibt die moralische und rechtliche Seite der Frage Anlaß. Mit welchem Rechte will man vermittelst solcher „Charakteristiken" Kindern, deren Mangel an Zurechnungsfähigkeit doch alle Gesetzbücher der Welt anerkennen, für die Zukunft einen Makel anhängen? Ist es Aufgabe des Lehrers, Vorarbeiten für das Strafgericht zu liefern? Oder soll er, gleich der geheimen Polizei, „Noten" und „Conduitenlisten" über die unter seiner Aufsicht Stehenden den Behörden liefern, die dergleichen nicht entbehren zu können glauben? Die hiesigen Lehrerkollegien sind Willens, gegen obengenannten Erlaß des Landesschulrathes auf gesetzlichem'Wege anzukämpfen, und hoffen, daß man sie höheren Ortes mit Zumuthungen verschone, die mit dem Zwecke und Berufe des Lehramtes nichts zu thun haben. Wien, 17. October. Einer auf der hiesigen türkischen Botschaft angelangten Depesche zufolge regt sich der seit Ende Juli vollständig erlosckene Aufstand in Bosnien wieder allenthalben; zahlreiche Jnsurgentenbanden tauchen in den verschiedensten Theilen der Provinz auf. Nach einer Mittheilung der „Deutschen Zeitung" hält man in diplomatischen Kreisen die militärische. Intervention Rußlands für unausbleiblich. Bezüglich der Haltung Oesterreichs will man versichern können, daß die Neutralität heute bereits beschlossen und auch der Preis dafür festgestellt sei. — General Taschkoff überreichte heute dem Kaiser ein neues Handschreiben des Czars. Der Brief wurde durch einen Officier nachträglich aus Livadia überbracht, nachdem Taschkoff günstigen Fortgang der Verhandlungen gemeldet. Die österreich-russische Verständigung ist hergestellt. — In unterrichteten Kreisen werden alle Combinationen, wonach Oesterreich angeblich sich in irgend welcher Weise von den beiden, anderen Kaisermächten ablösen und bezüglich der orientalischen Frage sich in Special-Allianzen cinlafsen soll, als der Sachlage nicht entsprechend betrachtet. — Der „Preffe" zufolge wäre gestern ein russischer Feldjäger mit einem Handschreiben des Kaisers von Rußland hier eingetroffen. — Die gestrige Auslastung der „Montags-Revue" wird als nicht von der Regierung beeinflußt bezeichnet. Im Gegentheil, meinen unterrichtete Personen, werde Graf Andrasty die Schritte des russischen Reichskanzlers wegen des kürzeren Waffenstillstandes unterstützen und im Sinne des Drei-Kaiser-Bündnistes secundiren. BZien, 18. October. In einem Artikel des „Fremdenblatt" wird Italien auf das Eindringlichste vor Agitationen gegen Oesterreich gewarnt. — Das „Tageblatt" will vernommen haben, in den diplomatischen Verhandlungen beginne gegenwärtig die Frage der Friedens-Bedingungen wieder die Hauptrolle zu spiele». fitdfimb. London, 17. October. „Reuter's Bureau" will wisten, es seien zwischen Rußland und Oesterreich Vereinbarungen zu erwarten, wonach Rußland für den Fall, daß die Türkei den kurzen Waffenstillstand ablehne, die insurgir- ten türkischen Provinzen militärisch besetzen würde. Oesterreich würde in diesem Falle eine provisorische Neutralität bewahren. Gerüchtweise verlaute, diese Vereinbarung würde auch Bestimmungen für weitere Eventualitäten enthalten. Anderweitige Bestätigung dieser Gerüchte liegt noch nicht vor und basiren dieselben im Wesentlichen wohl auf der Unterstützung der diplomatischen Schritte Rußlands von Seiten Oesterreichs. London, 18. October. Nach einem Telegramm des „Reuter'schen Bureau" aus Paris circuliren dort Gerüchte über eine Convention Rußlands mit der rumänischen Eisenbahn-Gesellschaft, betr. den Transport von 4000 Mann Soldaten; die Bestätigung dieses Gerüchts bleibt abzuwarten. Velgierr. Brüssel, 17. October. Die hiesige Zeitung „Nord" schreibt: Der Ton der letzten versöhnlichen officiellen Mittheilungen der türkischen Regierung dürfte Niemanden irre führen über den Entschluß der Türkei, den Forderungen Europas stets auszuweichen. Die Waffenstillstands-Frage ist der Prüfstein für die Solidität der Eintracht der Mächte. Europa muß zeigen, daß es fortan entschlossen ist, sein Programm auszuführen; die Türkei wird dann ihr dilatorisches Verfahren aufgeben, welches die Krisis verlängert und nur noch verwickelter macht. Arrtzland. Moskau, 17. October. Heute machten Loschetschnikoff, Landau und Poljanski in ausführlichster Weise Aussagen über die Abrechnung des Jahres 1873 und bestätigten dabei, daß Effecten auf Correspondenten-Conto übertragen worden sind. Griechenland. Athen, 17. October. Zaimis, der ministerielle Candidat, ist mit 75 von 129 Stimmen wieder zum Präsidenten der Deputirten-Kammer gewählt. Die Volks-Versammlungen in der Provinz dauern fort. Türkei. Cettinse, 18. October. Nachträglich wird constatirt, daß in dem letzten Kampfe bei Maljat nicht nur Djelaleddin Pascha, sondern auch Abdi Pascha gefallen ist. Zara, 17. October, Abends. Die Insurgenten der Districte von Lju- binje und Nevesinje haben sich von Montenegro losgesagt und sind zu ihren Heimstätten zurückgekehrt. Der General-Gouverneur der Herzegowina hat befohlen, den Insurgenten die Rückkehr nach dem Popovo-Bezirke zu erleichtern. Die türkischen Streitkräfte in der Herzegowina betragen nnnmehr im Ganzen 36 800 Mann. Zara, 17. October. Der gegen Peko Pavlovic Entsendete Sachir Pascha hat die ihm gegenüberstehenden feindlichen Streitkräfte zurückgeschlagen und Bilek entsetzt. Die Verluste sind auf beiden Seiten nur unbedeutend. Nunränieu. Bukarest, 18. October. Was von angeblichen Vereinbarungen über militärisches Vorgehen Rumäniens gegen die Türkei verlautet, beruht auf vagen Gerüchten; dagegen ist thatsächlich eine Convention zwischen Rußland und den rumänischen Eisenbahnen wegen eventueller Truppen-Transporte im Abschluß. Lokal-Notiz. Gießen, 19. Oct. (Liebig-Denkmal). Für das projektirte Liebig-Denkmal ist bis jetzt die Summe von 140,000 Mark eingegangen, und sollen nunmehr die Lammungen eingestellt werden. Mit dem Abschlüsse ist aber die ganze Angelegenheit in ein neues Stadium getreten. Ursprünglich hatte die Deutsche chemische Gesellschaft, welche >ie Errichtung eines Denksmals zuerst angeregt, unmittelbar nach Liebig's Tode, am 18. April 1873, den Beschluß gefaßt, dasselbe in der Universitätsstadt Gießen, wo )tcbig seine in die wissenschaftliche Entwicklung des Jahrhunderts so tief eingreifende Wirksamkeit zuerst und hauptsächlich geübt und von wo aus der Glanz seines Namens 'ich über alle Länder verbreitet hatte, aufzustellen. Da sich aber mittlerweile auch in München ein Comit6 zu gleichem Zwecke gebildet hatte, so beschloß man eine Vereinigung und die Bildung eines internationalen GeneralcomitsS, in welchem auch Oesterreich, das sebr bedeutende Beiträge gespendet hat, genügend vertreten ist. Diesem Ge- neralcomite lag es nun ob, die ersten zur Verwirklichung des Denkmals nöthiaen Schritte zu thun. Im Schooße desselben hatte sich aber eine Meinungsverschiedenheit insofern ergeben, als gegenüber der Absicht, das Monument in München zu errichten, viele Stimmen sich für Gießen erhoben. Der Vorstand der Deutschen chemischen Gesellschaft brachte daher den Vermittlungsvorschlag, mit Hilfe der gesammelten Beiträge die Erzeugung eines Kunstwerkes ersten Ranges anzustreben und, falls dies gelungen wäre, die Reproduction diese? Kunstwerkes in Erz sowohl in München als auch in Gießen, also an beiden Stätten von Liebig's Wirksamkeit, aufzustellen. Hiezu würden die vorhandenen Mittel völlig auSreichen. Verschiedene laut gewordene Bedenken gegen diese Doppel-Errichtung sind durch die Gutachten von Sachverständigen ersten Ranges, wie Architekt Strack, die Bildhauer Drake, Hähnel, Sußmann und Professor Ermt Curtius, glänzend wiederlegt worden. Nachdem von den 139 Mitgliedern des General- Comttäs sich nicht weniger als 119 für diesen Vorschlag, und zwar mit großer Wärme erklärt haben, auch das Münchener Comitä demselben zugestimmt und sich mit der Doppel-Aufstellung einverstanden erklärt hat, so steht dieser nun nichts mehr im Wege, und wird demnach sowohl die Stadt München als auch die Stadt Gießen jede ihr Liebig-Denkmal erhalten. ■■ —- — " - Vermischtes. Aachen. Das „Echo der Gegenwart" erzäblt: „Unlängst fand Hierselbst in einem Hause des Frankenberger Stadttheils eine Hochzeit statt, bei der die Urgroßmutter der Braut den Bräutigam zum Altäre führte Bei dem hohen Alter der noch immer rüstigen Matrone, 90 Jahre, dürste dieser Fall als vereinzelt zu bezeichnen sein. Wie eine Brautjungfer im Flügelkleide, mit Blumen und Bändern geschmückt, schritt die würdige Greisin, den Bräutigam stolz am Arme führend, zur heiligen Handlung. Mit der ausgesuchtesten Accuratesse batte sie ihre Toilette selbst gewählt und bestellt, um die manches junge Fräulein sie hätte beneiden können- Beim Hochzeitsmahl decla- mirte sie ein 36 Strophen langes Festgedicht, und sang mit noch immer klangvoller Stimme ein Lied in französischer Sprache mit Clavierbegleitung. Bet neunzig Jahren gewiß ein eclatantes Zeichen geistiger und körperlicher Frische." Konstantinopel. Das Cri-Cri hat nunmehr auch seinen Einzug in die Siebenhügelstadt am Bosporus gehalten und erfreut sich einer zunehmenden Popularität- Während vor einer Woche „das Spielzeug des Teufels", wie mein Freund Hassil Bey die neue Erfindung zu nennen beliebt, nur in den Händen einiger wenigen unternehmenden griechischen Handlungslehrltnge erblickt wurde, ist die entsetzliche Schreimaschine jetzt zum Gemeingut aller Classen der Bevölkerung geworden. Der von Europa'? übertünchter Höflichkeit noch nicht beleckte armenische Hamal wetteifert mit dem civili- sirten Franken in »er Anwendung dieser Ausgeburt des höheren Blödsinns, und selbst der würdige Osmane verschmäht es nicht, unser Ohr durch das Cri-Cri zu martern. Auf allen Dampfbooten, in allen Straßen, in allen Cafäs ertönen mit staunenswerther Beharrlichkeit die entsetzlichen Laute, und entfliehst du, lieber Leser, um diesem Geschrei zu entgehen, in dein stilles Heim, so wähne nicht, das Nebel zu heben: unfehlbar wird dir die Gattin, die holde, oder eines der zarten Kinder mit dem Cri-Cri in der Hand den Willkommengruß bieten. Es herrschet eben eine wahre Manie, wobei sich wieder die schon oft von mir gemachte Beobachtung bestätigt, daß dergleichen Sachen in der Residenz des Osmanenreiches erst dann en vogue kommen, wenn sie in Europa ihre Zugkraft schon verloren haben. So sind die hiesigen Toiletten stets um eine Modi im Rückstände, so treten in den hiesigen Theatern und sonstigen Kunsthallen durchweg nur solche Sänger und Sängerinnen auf, welche an einem andern Orte schon völlig unmöglich waren u. s. w u. f- w- Uebcrhaupt sieht man bei längerem Aufenthalte je mehr je gründlicher ein, daß Konstantinopel kaum eine europäische Stadt genannt werden kann. Hier sind einzelne Sachen verboten, die an jedem anderen Orte der Welt zu den erlaubten gehören, und umgekehrt kommen hier Geschichten vor, die man in der Heimat für unglaublich halten würde. So wandert hier z. B. schon Jahr! lang ein Türke, „Deli Mustafa", täglich splitternackt durch die belebtesten Straßen, bettelt die Vorübergehenden ohne Unterschied der Geschlechtes unter lautem Geschrei an, verschenkt das so Gewonnene in der nächsten Minute an einen andern Bettln, tritt ungenirt in jedes Speisehaus, um seinen Hunger zu. befriedigen, selbstverständlich ohne zu bezahlen u. s. w. Die Behörde legt seinem Treiben kein Hinderniß in den Weg, die gewöhnlichen Türken halten ihn sogar für heilig, lassen sichFon ihm Sticii und Mund segnend berühren und verehren in ihm einen Propheten. Alle Beschwerden einzelner Franken bei den türkischen Behörden zu dem Zwecke, dem Heiligen das scan- dalöse Umherwandeln zu verbieten, haben bis jetzt nichts gefruchtet; man macht einig! Ausreden, gibt ein paar leere Versprechungen — und Alles bleibt beim Alten! Friedberg, 14. Oct. Heute Morgen war großer Butterstrike auf dem Wochenmarkt. Die Händler forderten M. 1.60, die Käufer wollten nur 1.30 geben, da bekannt geworden' war, daß die Händler in der Gegend von Reichelsheim und EchB die Butter zu 80 Pfg. bis M. 1. gekauft hatten. Die Marktordnung wurde feiten# der Polizei auch etwas strenger gehandhabt, vor H Uhr durfte Niemand hausiren gehen, und so kam es denn, daß die Händler mit ihrer nichtoerkauften Maare unter verschiedenen Drohungen wieder abzogen. Wenn die Käufer auf dem Wochenmarkte jedesmal fest zusammen halten, so wird der Preis sehr bald nur nach der Nachfrage und nicht wie seither nach dem von den Händlern gemachten Angebot sich richten. (Dürfte si<- auch für Gießen empfehlen. D- R) Hochspeyer, 10. Oct. Eine Hochzeit auf Wette wurde heute hier in Hochspeyer abgehalten. Gelegentlich der letzten Hochspeyerer Kirchweihe machten einige hiesige Bürger dem Gemeindediener N., welcher noch Junggesell von bereit# 56 Jahren ist, die Bemerkung, er müsse als Polizeidiener verheirathet fein, und erboten sich zugleich, wenn er sich verpflichte, dis halben October verehelicht zu sein, die Gesammthochzeits- kosten zu decken, und dazu mindestens 1 Ctr- Blumenmehl zu verbacken, 2 Ohm Biet, 75 Flaschen Wein, 100 fl. für Haussteuer zu liefern, der übrigen Objecte an Braten, Hahnen, Bratwürsten, Cigarren rc. nicht zu gedenken- Im Falle des Nicht,ustander kommens einer Verehelichung müsse Herr N-, wenn wir nicht irren, 50 M- zahlen- Eine Wittwe Won 44 Jahren erbarmte sich des Bedrängten und wurde heute unter zahlreicher Begleitung zum Altäre geführt- Aecht kölnisches Wasser von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des Gießener Anzeigers empfehle i$ u M- 13,70 per Dutzend, M- 6,85 per halbes Dutzend, sowie in ganzen und halben Fläschchen zu M- 1,28 und 68 Pfg- gehorsamst- Johann Maria Karina in Köln. •oggsl •b'- LA 5430) in. WM Wchndes «l'UE Die Äbhaltmu 5392) Die Vnivl MMtz dm ßatt unb werden Anmel «itgegengenommen. Abweichend von de loosung auch die Uebcrn welche hierbei Persönlich Berücksichtigung ßnden, angewiesen erhalten. Einlösung der Standke Stände erhoben. Fremden Wirthen tränten auf dem fDiartte können hiesige Einwohner Ortenberg, am Grvßhc Di. »«**£ S«m-ag6". is Büreauzanm i - hessische Not Lieferung ber pro fc ’r;?n»«w ^"stagden 7. Nover im m Morgens 9 U| Ä2'u'Unterjeidinei 8» «Mion kommen- Mn - «ÄS'« SUBroaartn 1 St'5 Re, (ieberuÄ^ scheiben c f T W B Nachweisung lachen ic. 2C. ^ch"enu 1,nau,riInaL1?iat'f auf ^rlan UM ^====5*55^1^. ''126 Enders. 5430) Schellfische zu L 2lu Standgeld werden für die ganzen Markttage bei S6 ... Bekanntmachung. verschiedener Gerüste, als Die Lieferung Gerüste H v s ft a S's ~ K Schreib- und Zeichnenmaterialien, Druck- Termin auf Samstag den 21- b. J»«., YY\ _ . . o f 1 1 T L m * f M ö 1 i*TA nTlU 1 I TT1 T II r I 1/ C L ft v S Patrontaschen, Stiefel, Halbstiefel, 2 4 1 1 1 1 130 100 5268) Cin großer 9teu* foundländer billig zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts.________ > % und WasserleiluR^en. Nachweisung 11. Schmiedeeisen, Bleche, Draht, Metall- gußwaaren und besondere Metalle, Wcri- reuge, Geräthe und Kurzwaaren, Fcilen- hauerarbeiten, Farben, Chcmicalien, Droguen, Oele, Fett-, Gummi-, Leder-, Seiler-, Polster-, Posamentier-, Bürsten-, Töpfer-, Glas- und Holz-Waaren, Manu- facte, Brennmaterialien, Strohseil, Talkliederung, Pappe, Schmirgellnm, F'lz- scheiben 2C. tc-, sowie Wcrkholzer. Nachweisung III. Büre-u-Bedürfnlsse. Aeilgebotenes. 5426) Russischen Caviar (Astrachan), Elbcaviar empfingen frische Sendung I. A. Busch Söhne. Große Auswahl in Sattelzeug rc. soll im Submissionswege verdungen werden. Zur Entgegennahme von Offerten ist cm Kissinger Rakoczi, Ludwigsbrunnen, Marienbader Kreuzbrunnen, Salzhäuser, Salzschlirfer, Schwalbacher Stahl- u. Weinbr., Schwalheimer, Selterser, Wildunger, (2155 Emil Fischbach. -mqrvL gun uartznW u,u» I. A. Bufch Sohne. Morgens 9 Uhr, tm Geschäftszimmer der unterzeichneten Verwaltung —- Nahrungs- )erg im Hause von I B- Singer — an- leraumt, woselbst auch die LteferungSbe- dingungen einzuschen sind. Gießen, den 16. October 1876. (5359 Bekanntmachung. Die Abhaltung des Kalten Marktes betreffend 5392) Die Verloosung der Krsmerstände findet efftt ... iMr<# i «““SS M'" e*. ft ■ 1 • ,idM 2 8tal» -ilt6,5 Lj I«! "Ä »■*' 0 »,e __> ,, Tornister, laufd. Meter Latten mit 806 Stück Schraubenhaken, Stück hölzerner Riegelhaken für 5392) Die Verloosung Der roetuanvt A n,,.. Homburger Elisabethenbrunnen, Montag den 30. d. Mtg., Nachnuttags 1 Wt Hunyadi-Janos-Bitterwasser, flatt und werden Anmeldungen von Morgens 9 bis 11 Uhr tm Markthansel ^^hlt in stets frischen Fullungen längst sand MM in itt, bei der bk Hrgro6' dem hohen Iller bn nod) reinzelt ju bq*n (eil. »ändern gestM, schritt' . zur Wen Handlung- ieldft ßemhlt und bestell^ Prim Holhzeit4mÄ decla- u nfli immer tlanQoote mg. Sei neunzig Jahrein! t feinen ßinflg in hier r junebmenben PoMa-I oie mein greunn iänbtn einiger wenigem' i die entsetzliche Schrei- i ^en Der nvnEurop's uttutrt mir dm Mir- kn ^ü^nn^, und Wk Bekanntmachung. Sie verchrUchen Mitglieder des Spar- u. «eiheasse-Vereins Gießen werden "Samstag den"21."'d. M., Nachmittags 3 Uhr, M Bürean,immer des Unter*i.n Wn. Stände erhoben. löimen hiesige Einwohner Den Verzapf an Auswärtige übertragen. Ortenberg, am 16. October 1876. Großherzogliche Bürgermeisteret Ortenberg. Roth.________ (giiimacbfäffcr. 5397) Frisch entleerte ’TwTserH«. «i-m , .„si Apoll' aarisbrunnen, Carlsbader Mühl- u. Schlossbrunnen, Emser Kesselbrunnen, „ ! ränchesbrunnen, „ 1 ictoriaquelle, Fachinger, Friedrichshaller Bitterwasser, J. A. Busch Söhne. 23SÄ) Hemden-Einfätze empfiehlt in reicher Auswahl II. Hiibsamen. Federbetten, neue und gebrauchte, letztere sehr gut erhalten, Unterbetten, Deckbetten, Kissen, Roßhaarmatratzen, Bettstellen mit Sprungfeder-Einlagen und Sophas, billig bei 4609) I. Rothenberger, Lindenplatz. 5338) Eine große Partie leere Cigarrenkistchen verkauft billig H. Schäfer. «Sfe1 d; i l° welchem auch r/ Tirkmaitz nötfe x|u £r* ; urit*ltn chemischka j 9 ■'antn.n’?tn B-iki U* dies getan '"Machen als auj. jutitllen. Hiezu wiik eroorbene Bebenfen jP- UMkiflen ersten R» »r. unb Broieffor fr Ufttflltebern bet @ennl iw« mit großer ■nimmt unb sich mit | | in nicht; mehr im 8t f Jtabt Kietzen jebtj Großherzogliche Garnison-Verwaltung. 5337) Wegen vorgerückter Saison verlause ich 25 Petroteum-Koch-Brseil zu oedeutend herabgesetztem Preis. 4 Cmtav Kühl, Spengler. 5399) Aechtc Frankfurter Würstchen zu bnben ^epmi Euier, Mäusburg. Nachfolgende siädtische Gelder: 21 für das am 1 Stober L A fällig gewesene 5)eug^ras; ^Litzen, Filz und Salband mit 3) Sckulaeld pro' III Quartal er. für die Realschule und die städt. ohne Lederfohlen und Be- Schüleä _ n fatz, Holzfohlen, Leder können in den nächsten 8 Tagen an für Männer, Frauen und Samstag noch ohne Kosten zur hiesig ss und Kinder, empfehlen (5425 Gießen, am 19. October 187b. it Ln-Lri i» martert.. inen mit staunenswert^ feier, um bttiem Geich»! :b;l |U Heden: unsehldc: t mit dem 6ri;6ti in \r. wahre Manie, wobei M t ratz dergleichen 8B> innen, wenn sie ™JH »taten fielt u« £ i|tn -uisthallen buichrt n anbem Orte lM längerem fluten-- euripiit^ S*»bt «f, fl ’tbetn anderen DJ<» ,. Geichichlk" d'i- (-t hier l 8Jlcli‘Seauf de«L' Regenröcke für Herren ü 12 Mark bet 4445) K. Grünebaum. Marinirte Häringe empfiehlt (4658 Emil Fischbach. Vrima amrrikamschk Mais-MrKk, .mportirt durch die Herren Block L Dietz in Bremen, empfahlt 5223) ________Emil Fischbach. Stück-Kohlen, Knabbel-, Nuß-, sowie nrelirte Kohlen in la. Qualität, zu den billigsten Preisen, empfiehlt ÄPPI J, Fischer, Alicenstraße. entaegcn^enomnieH. Einrichtung erfolgt sofort nut der Ver- loosuna auch die Ueberweisung der Plätze. Nur diejenigen Gewcrbetretbenden, welche^bierbei persönlich anwesend oder durch Beauftragte vertreten sind, können Berücksichtigung finden, während alle übrigen am Ende des Marktes ihre Platze -« jy. sind Besitzern von Garküchen ist der Verzapf von Ge- ^ße Auswahl in Bashlik-, Jagd-, Neffe-, Mode- und Ktnder- ? ~ Mützen zu den billigsten Preisen. _________________^2 85 B L © 1 ’ 'S 9 m S st 8. 8 R S Man übonnire auf den neuen Jahrgang bet der $ W hat seinen großen Leserkreis im abgelaufrnen Jahrgang wieder um viele Tausende vermehrt und kann mit immer größerem Recht das Likblingslilatt.jeder gebührten Familie genannt werden. Nach Texi und Bild vorzüglich auegeftortet, ist dieses Wcltblatt zugleich die billigste Quelle bester Unterhaltung und geiftigtr Anregung. Der neue, 19. Jahrgang wird in reicher Abwechslung wieder die neuesten Gaben der beliebtesten deutscher. Schriftsteller bringen und alle Fragen der Zerr besprechen, die den Gebildeten interessiren. nächsten Buchhandlung oder dem nächsten Postamt. Preis vierteljährlich nur 3 Mark. Preis des Heftes nur 80 Pfg. Jede Buchhandlung liefert auf Verlangen Rro. 1 als Probe gratis! Aermieryungen. 5415) Das seither von Herrn Reallehrer Werner bewohnte Logis (Grünberger Straße) ist Wegzugs halber sofort zu Der- miethen. 5418) Cin Salon und mehrere möblirte Zimmer zu vermiethen bei Wilh. Wenzel im Garten. 5417) Möblirte« Zimmer zu vermiethen. Seltersweg C. 81. 5300) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi- net zu vermiethen bei Gustav Windecker. 5369) Möblirtes Zimmer zu vermiethen Kanzleiplatz Vit. B. 66. 5388) Ein kleines Logis zu vermiethen. Georg Unverzagt- Eine Bäckerei mit Laden zu vermiethen. Näheres in der Exped. d. Bltts. (5424 5372) Ein schön möblirtes Zimmer zu vermiethen. Wo? sagt die Exped- d. Bl- 5242) Seltersweg 102 im dritten Stock ist ein möblirtes Zimmer an einen ruhigen Herrn zu vermiethen. 5423) Der oberste Stock meines Hauses ist anderweitig zu vermiethen. Emil Fischbach. 5165) Zwei kleine Logis sind in der Nähc vom Bahnhof zu vermiethen und können sofort bezogen werden. Näheres bei I- Bli tz. 5428) Möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Wolkengasse C- 88. 5118) Möblirte Zimmer zu vermiethen. „Stadt Mainz." 5404> Eine Familien-Wohnung zu ver- mietben bet Kaspar Mandler auf dem Hamm. 4834) Ein möblirtes Zimmer, nächst der Kaserne, zu vermiethen. Wallthorstraße 199. 5387) Eine kleine Familienwohnung ist zu vermiethen und gleich zu beziehen. W. Wagner, Frankfurterstraße. 5222) Freundlich möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen im Hause dis Herrn Köhler, Gartfeld 118. 5374) Zwei möblirte Zimmer in der Neuen Aulage sind an einen ruhigen Herrn zu vermiethen. Näheres in der Exp. d. Bl. 5383) Eine Schreiner - Werkstätte ist zu vermiethen. Maigasse C. 145/io vermischte Anzeigen. Pferdemist <5419 v! kauft H. Adami. 5124) Alte Herrenfilzhüte werden zu Damenhüterr umgeändert, neueste Modelle liegen vor. J. Weitzeukorn am Kreuz. 5416) Ein Portemonnaie nebst kleinem Inhalt gefunden; abmholen bei Heinrich Bourgeois, Buchbinder. 5371) Für ein hiesiges Fabrikgeschaft wird ein Lehrling mit guten Schulkenntnissen gesucht. Eintritt sofort, Bedingungen günstig Franco-Offerten befördert die Exped. d. Bltts. unter Nr. 5371. 5295) Ein Logis von sechs bis sieben Zimmern wird in guter Lage derStad t als bald zu miethen gesucht- Offerten unter N. N. in der Exped. d. Bltts. abzugeben. 5382) Unterricht im Lateinischen. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 5311) Ein junger Mann mit guter Handschrift um entsprechender Schulbildung wird für daS Büreaufach gesucht. Offerten unter R. d. H. an die Exped. d. Bltts. 5429) Ein braves junges Dienstmädchen sucht bis zum 1- November Frau Fresenius, Reich nsand-Babnbofstr. Diejenigen jpcrrcn, welche sich für das Zustandekommen eines landwirthschastlichen Local Vereins für Gießen und Umgegend interessiren, werden gebeten, sich bis zum ersten November per Postkarte bei dem Unterzeichneten zu melden. (5412 Prof. Dr. Timer. Sonntag den 22. d. M.: (5414 Freiwillige slÄdie Feuerwehr. 5422) Derbandstag Sonntag den 22. October, Vormitags 11 Uhr, im Leib sehen Saalbau. Nur Feuerwehrleute haben Zutritt. Von 7 Uhr Abenvs an Gelage im großen Saal. Unsere Mitbürger sind zur Theilnahme eingeladen, insbesondere frühere Mitglieder des Corps. Die Zuschauer bei den Uebungen am Nachmittag, namentlich bei dem Brandmanöver, werden ersucht, der Feuerwehr den nöthigeir Raum freizulassen. Der Vorstand. Bazar ;um Besten des DiaKonissenhauses ^Elisabeth en stift" zu Darmstadt. Zum Besten des unter dem Protektorat Ihrer Königlichen Hoheit der Frau Prinzessin Carl stehenden Diakonissenhauses „Elffabethenstift" soll wo« möglich Anfangs December ein Bazar abgehalten werden, um Lieser gegenwärtig in großer Roth befindlichen Anstalt eine, wie wir hoffen, recht kräftige Hülfe zu gewähren. Indem der unterzeichnete Vorstand dieses Unternehmen auf's Angelegentlichste allen Freunden des Diakonissenhauses empfiehlt, bemerkt er zugleich, daß Gaben in Geld ober zum Verkauf geeignete Gegenstände bei Ihrer Königlichen Hoheit der Frau Prinzessin Carl, wie von den Mitgliedern des Vorstandes mit Dank in Empfang genommen werden und sind die Unterzeichneten mit Freuden bereit, jede nähere Auskunft zu geben. Darmstadt, den 15. October 1876. Der Vorstand für das Diakonifsenhaus „Elisabethenstift". D r a u d t. Kritzler. Bender. Strack. Werner, Pfr. Dr. Lucius, Prof. Frau von Zangen, geb. von Röder. Elisabethe Schenck, geb. von Breidenbach. Marie Leyd- hecker. Antonie Frey. Machen hau er, Hofgerichtsrath. Frau Major Hahn. Kaufmännischer Verein Frankfurt a. M. Unser Bureau, das die Herren Chefs kostenfrei bedient, vermittelte im a’ogel Jahre (auch Nichtmitgliedern) über 1000 Commis- und Lehrllngsstellen. (376* Die Renten- und Lebensversicherungs-Anstalt zu Darmstadt übernimmt: I. Versicherung steigender Renten; die jährliche, lebenslängliche Rente auK einer ursprünglich 100 fi. betragenden vollen Einlage kann bis zu 150 fl. anwachsen und wird mit diesem Betrage an mehrere Altersklaffen bereits ausbezahlt. II. Versicherung von Kapitalien zur Versorgung von Hinterbliebenen, auf beu< Todesfall zu Ausstattungen u. s. w., sowie von festen Leibrenten. III. Gelder zur statutenmäßigen Verzmsuug mit 3^/, °/0 und alsbaldigen itt M vm l M (ringt dies" Men, den 12. 8 - 0 Gemeinden. Neue Münz \ 1 11 w . . . ■ - Mndosia.d.Lahnl 1 3 ilflenbori a-b.ßba. 4 4 Allcttshausm. . — 5 Aliw'Bnsick . . 51 6 tatrob ... 16 ff Bellersheim . . 3 8s Beltershain . . 1 91 Bersrod . . ■ — We Stftaijauftn . . / 21 11 Stutrn . . . ./ 4, B Mar .... 1 SurffiarbSfelben • — J V. Climbach ... \ i li Daubringen . . 16 Bors-Gill . . . «i EberstabtlmiiAniS- bmg) .... i*1 Alingshmisen . 16 Tarbentelch . . M Geilshausen . . A Gießen .... 2 Göbelnrod. , . 6 5 3 5 101 zu übertragen 167 stressend: Zr ( Karl Fuhr lÖJ Geld-Cours. Rm. Pf- Uas Comite zu ergebenst ein (5413 Verantwortliche Redactiv'' A. Scheyda. — Druck und Verlag her Brübl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. 16 9 16 16 20 16 4 .'Ä 65 69-74 21-25 21—25 33-38 74-79 16-19 Zu gleicher Zeit wird bemerkt, daß denselben Morgen um 8 Uhr ein Zug uod) der Synagoge unter Vorantritt der Kapelle des II. Hess Ins-Regiments stattfindet, ebenso ist für jüdische Restanration und Logis bestens gesorgt im Gasthaus zur Linde zu Fronhausen, und ladet hier- Rückzahlung auf Verlangen. IV. Die Anstalt gibt Darlehen auf Liegenschaften zu 5 °/0, sowie auf Werth» Papiere. Versicherungsanträge werden entgegengenommen, Rechenschaftsberichte, Statuten und Prospecte unentgeltliär verabfolgt, sowie Aufschlüffe bereitwillig ertheilt durch den 33rv llmächtigteu der Anstalt I. P. Müller, Drucksachen- 5398) Ein tüchtiger Vorarbeiter, der schon in einem Holzgeschäft thätig mar, gesucht. S. Katzenstein, Holzhandlung. Samstag den 28. ^dotier: Zur Feier der Thorueinweihung Danksagung. 5431) Allen Denjenigen, welche unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter zur letzten Ruhestätte geleitet haben, sagen wir hiermit unseren innigsten Dank. Gießen, 19. October 1876. Friedrich May und Familie. Abfahrten von Gießen uach: Deutz 645, 12, 443; Dillenburg 6«, 12, 4« y5. (2540 Siegen 645, 12. Wetzlar 6«, 8w 9« 12, 7 s, 91- Pistolen,. doppelte . . . Pistolen....... Holländische fl. IN-Stücke ^ucaten....... 20 Francs Stücke . . . do.^ in l/r . Englische Souvereigns Russische Imperiales . . Dollars in Mold . . . 'lin \ ««• unb ]• Miiiirch , Nabe) g- Nnott (3512 WK 18. j*. Ar 31. il "1 her j zusai Nt ivoien ;mnicr M "8*hS'** kl. '" ’nen tA.:* »'« «V?'bi| tim* vtobin Verwalter, Neue Bahuhofsstraße. im Hessischen Hos in Nnschnch. Restauration zum Stern. 5391) Um »tdfeittgen Wünschcn zu entsprechen, habe ich ein 2. Billard neuester Conftruction, von JFiirsfiweger in Ma in;, aufhestellt, was ich Freunden des Billardspiels hiermit bestens