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Betreffend: Die Taubstummen-Statistik im Großherzogthum Hessen. , , Das Großherzogltche Krelsamt Gießen an die Schulvorstände des Kreises mit Ausnahme von Albach, Birklar, Hausen, Muschenheim und Steinbach. Wir erinnern Sie an die baldige Einsendung der in rubricirtem Betreff zu erstattenden Berichte. I. V- d. K. Dr. Hoffmann, Regierungsrath. Moli 1 isch - r Hheiü Gießen, 13. December 1876. Deutschland. Darmstadt, 16. December. Am 19. d. Mts. wird der Gesetzgebungs- Ausschuß der zweiten Kammer zu einer Reihe von Sitzungen zusammentreten, um über den vor Kurzem an die Stände gelangten Gesetz-Entwurf, betr. den Schutz der in fremde Verpflegung gegebenen kleinen Kinder, und die von der ersten Kammer zur Gesinde-Ordnung gefaßten abweichenden Beschlüsse zu be- rathkn, sowie die Schlnß-Redaction der Berichte über das Gesetz, betr. die Gehalte der Volks-Schullehrer, den Antrag Möllingens, betr. die Zuziehung der ganzen Einkcmmensteuer-Capitalien bei Feststellung der Communalsteuer, und den WebeNschen Anirag in Betreff der Kirchensteuer vorzunebmen. Berlin, 14. December. Was nicht Alles gefeiert nird! Vorgestern wurde in Belgrad der Jahrestag der ersten serbischen Erhebung gefeiert. Die Fesipredigt, welcher der Fürst Milan beiwohnte, besprach die Notwendigkeit einer Erneuerung des Krieges, welcher, beiläufig bemerkt, Serbien 21,000 Mann an Todten und Kampfunfähigen gekostet hat. Noch heute zählt man 3800 Kranke und Verwundete. Härter noch lasten die Folgen des Krieges auf Montenegro, Es kann kaum in friedlichen Zeiten seine 120,000 Einwohner ernäh- ikn, und jetzt tst dort Hungersnoth ausgebrochen, der durch die Absendung von drei Schiffen mit Mehl von Odessa nach Cattaro aus nur 4 bis 5 Wochen gesteuert wird. Daß Serbien und Montenegro aus eigene Hand keinen Krieg mit der Türkei führen können, hat sich hinlänglich gezeigt. Wenn von Erneuerung des Krieges die Rede ist, so kann nur ein Krieg Rußlands mit der Türkei gemeint sein, und an diesen glaubt man in jenen Gegenden allgemein und bezeichnet schon den Tag der Wasserweihe, 6./18. Januar, als denjenigen, wo die Russen über die Donau gehen würden. Auch Rumänien rüstet, und da es seiner Lage nach nicht gegen Rußland sein kann, so muß man vermuthen, daß die Rumänen ebenfalls ein russisches Hülfscorps bilden sollen. Bei alledem werden die Rusten im Kriegsfälle keine leichte Aufgabe haben. — Wie der „Neuen Fr. Pr." von hier telegraphirt wird, hat der österreichische Botschafter Graf Karolyi dem Fürsten Bismarck im Auftrage des Grafen Andrasty den Dank destelben für die in der vielbesprochenen Rede für Oesterreich-Ungarn bekundete Sympathie ausgedrückt Berlin, 15. December. Auf der Tagesordnung der heutigen Reichs- tags-Sitzung stand zuvörderst die Interpellation von Schulze-Delitzsch über die Lage der Arbeiten für das Civilgesetzbuch, den Zeitpunkt, wann die bezügliche Gesetzvorlage zu erwarten sei, und ob nicht wenigstens bald über das Hypo- ihekenwesen ein Special-Gesetz zu ermöglichen sein möchte. Die Beantwortung Seitens des Directors des Reichsjustizamts ging dahin, die Commission für Ausarbeitung des Civilgesetzbuchs werde demnächst einen Bericht veröffentlichen, wonach die Fertigstellung der Entwürfe zu den einzelnen Theisen der Codification binnen Jahresfrist, und die Vereinigung derselben zu dem Gesammt-Gesetzbuche binnen weiterer Frist eines Jahres ausführbar sei. Der Termin der Einbringung der bezüglichen Gesetzvorlage im Reichstag sei jetzt noch nicht zu bestimmen, ein vorheriges Special'-Gesetz über das Hypothekenwesen aber aus inneren Gründen nicht räthlich, zumal bei dem Bestehen der bezüglichen Landes gesetze ein Nothstand auf diesem Gebiete nicht obwalte. — Sodann wurde bei der zweiten Lesung der Vorlage, betr. die Telegraphen-Anleihe, die für das erste Quartal des nächsten Jahres erforderliche Rate von zwei Millionen bewilligt, unter Beifügung einer Resolution, wodurch der Reichskanzler um Aufhebung der Gebührenfreiheit für Telegramme ersucht wird. Ebenso wurden genehmigt und zwar in dritter Lesung: der Gesetz-Entwurf wegen Abänderung eimger Reichstags'Wahlkreise unter Wiederherstellung der Regierungs-Vorlage, und der Etat für Elsaß Lothringen ; letzterer unverändert. Es folgte nunmehr die dritte Berathung des Reichs-Haushalts-Etats für das erste Quartal 1877, welche mit einer kurzen General-Debatte eing-leitet ward. Reichensperger äußerte den Wunsch auf Vorlegung eines Blaubuchs über die auswärtige Politik; Frühauf erbat Auskunft über die Thätigkeit des Reichs-Gesundheits-Amtes, welche vom Bundes-Commissär Michaelis alsbald erthei't wurde; Kapp brachte die Ange legenheit betreffs der zu Antwerpen in hülflosem Zustande sich befindenden deutschen Auswanderer zur Sprache, worauf vom Tische des Bundesraths er- lärt wurde, die eingeleitete Untersuchung schwebe noch. Demnächst wurden die ordentlichen Einnahmen und einmaligen Ausgaben bewilligt; im Anschluß daran wurden ferner genehmigt: ein Antrag Wehrerpfennig's aus alljährliche Vorlegung einer Uebersicht über die Stempelsteuer - Erträge in den Einzel-Staaten, und ein Antrag Richter's, die Aveisa an Zöllen und Verbrauchs-Steuern, woran alle Bundesstaaten theilnehmen, um 100,000 Mk. zu erhöhen. Da Windthorst die Angelegenheit der Beschlagnahme von Briesen mit der Handschrift des Grafen Ledochowski abermals zur Sprache brachte, erklärte der General-Postmeister, die bezügliche Requisition sei eine ordnungsmäßige gewesen, Genaueres indeß erst nach Abschluß der Uniersuchung mittheilbar. Ein Antrag Liebknechts auf Einsetzung einer Untersuchungs Commission wegen Verletzung des Brief-Geheimnisses sand zwar nicht genügende Unterstützung, führte jedoch zu einer weiteren Debatte, an welcher sich der General - Postmeister, v. Schor- lemer-Alst, Windthoist und Lasker betbeiligten. Hierauf genehmigte das Haus den ganzen Etat nebst dem Etats-Gesetz unverändert nach den Beschlüffen zweiter Lesung. Morgen werden noch verschiedene kleinere Vorlagen zur Berathung kommen. Berlin, 16. December. Ein neuer kaiserlicher Ukas des Czaren Alexander bewilligt, wie wir erfahren, allen inactiven Osficieren und Beamten, welche sich entschließen, wieder in die Armee einzulreten, das Reisegeld von ihrem Wohnorte an. In den militärischen Kreisen Rußlands ist dieser Ukas nicht unbeachtet geblieben, denn man erblickt in demselben eine deulliche Aufforderung, in möglichst weiten Kreisen von dieser Bewilligung Gebrauch zu machen. Berlin, 16. December. Die Annahme der Justiz-Gesetze steht bevor. Die National-Liberalen fragten bei Bismarck, Leonhardt und Friedberg an, wie eine Verständigung möglich. Das Schwurgericht für Preßvergehen fällt, der Zeugniß-Zwang bleibt, als Aequivalent gibt der Bundesralh in Betreff des Competenz-Streites nach. Ueber die übrigen achtzehn Bedenken ist einheitlich als untrennbar abzustimmen. Hesterreich. Wien, 15. December. Der „Abendpost" schreibt man aus Petersburg vom 11. d. Mts.: Die dem Krieg abgeneigte russische Bevölkerung würde eine friedliche Beilegung der Orient-Frage freudig begrüßen. Gortschakoff betrachte die Besetzung der Dulgarei nicht als alleiniges Garantiemittel und würde gern jeden andern zu demselben Ziele führenden Vorschlag annehmen; auch sei Marinovics erklärt worden, daß Serbien sich begnügen müsse, wenn es mit dem Status quo ante Frieden erlange. — Das Fehlen eines Vertreters der preußischen Armee bei dem diesjährigen Georgsfeste sei ausgefallen. Wien, 15. December. Die bisherigen Sitzungen der Vor-Conferenz in Konstantinopel haben, wie von unterrichteter Seite verlautet, blos den Friedens-Bedingungen zwischen der Türkei einerseits und Serbien und Montenegro andererseits gegolten, worüber die Einigung erzielt ist. Heute steht ein schwierigerer Punkt, die bulgarische Angelegenheit, auf der Tagesordnung. — Die „Polit. Corresp." meldet aus Athen, die dort angeseffenen Epiroten , Theffalier und Macedonier hätten die Ansarbeitung eines Memorandums über die Zustände der griechischen Provinzen der Türkei beschlosten, welches der Conferenz zu Konstantinopel durch eine Deputation übergeben werden solle. — Das Abgeordnetenhaus berietb heute über den Etat des Handelsministeriums und genehmigte denselben nach den Ausschuß-Anträgen. Der Han- delsminister erklärte hierbei, er erachte nunmehr den Zeitpunkt zur Uebernahme der garantirten Bahnen in den Staats-Betrieb für gekommen. Wien, 16. D^ember. Ueber die Entführung des Ex-Sultans Murad meldet die „Polit. Corresp." interessante Einzelnheiten, die einen seltsamen Einblick in die türkische Wirtschaft gewähren. „In das Geheimniß des Complottes waren mehrere Damen des Haushaltes Murad's und auch desten Mutter eingeweiht. Dagegen hatte der unglückliche Murad auch nicht entfernt eine Ahnung von dem Spiele, welches mit seiner Person beabsichtigt wurde. Die Verschwörer, als Frauenzimmer verkleide^ passirten ungehindert das Palais Tscheragan und hielten dort mit den genannten Frauen ihre Conventikel. Durch eine ehemalige Favoritin Sultan Murad'K welche mit einem der Verschworenen ein zartes Verhältniß angeknüpst hatte und dieserhalb von den Eunuchen übel angelassen wurde, ist die Verschwörung verrathen worden, indem ste einer in freundschaftlichen Beziehungen zu ihr stehenden Odaliske des Sultans Abdul Hamid das ganze Projekt mittheitte. Kaum daß man im Palais von Dolma Bagdsche von der Lache Wind erhielt, war auch bereits die Polizei hinterher und bemächtigte sich bei einer neuerlichen Zusammenkunft der Verichworenen insgesammt und ließ sie frischweg in s Poli- zeigefängniß wandern. Die Verhaftungen sind nicht besonders zahlreich und befinden sich unter den Erwischten auch zwei Griechen, von welchen einer, Stavrides, Bruder des englischen Botschafts-Dragomans ist. Man sagt aber, daß außer den Verhafteten noch zwei Paschas, eine Anzahl von Ulemas und ein mit einer fremden Botschaft in Beziehungen stehender Europäer compromit- tirt sind. Die in das Complott milverwickelten Weiber wurden gehörig abgekanzelt, sonst aber nicht weiter belästigt. Die Sultanin Valide, Mutter Murad's V., erschien in Thränen gebadet vor Sultan Abdul Hamid und gestand Alles haarklein ein. Sie erklärte, daß man sie getäuscht und zu überzeugen versucht habe, daß sie der Religion und dem Staate einen großen Dienst erweisen werde." Wien, 16. December. Der Raubmörder Francxsconi ist heute hmge- richtet worden. v Pesth, 15. December. Das Abgeordnetenhaus hat das Budget für das Jahr 1877 bei namentlicher Abstimmung mit 214 gegen 106 Stimmen angenommen. AranLreich. Paris, 15. December. Laut dem „Moniteur" soll der Seine-Präfekt Duval durch Herold oder Herrison ersetzt werden, der Polizei-Präfekt Voisin dagegen im Amte bleiben. — Der israelitische Conzreß nahm in seiner diesen Abend gehaltenen Sitzung die Denkschrift an, die an die Mächte in Betreff der Israeliten des Morgenlandes gerichtet werden soll. Die Denkschrift schildert die Lage der Juden in der Türkei, die zwar verhältnißmäßig besser als die der Juden in Serbien und Rumänien sei, nachdem diese Staaten ihre Unabhängigkeit erlangt hätten, und sie richtet an die Mächte die Bitte, daß die Lage der Juden nicht verschlimmert werden möge, falls auch die übrigen türkischen Provinzen ihre Autonomie erlangen sollten. Paris, 15. December. Die Deputirten-Kammer hat den ersten Artikel des Einnahme-Budgets genehmigt und die Wahl des Grafen de Mun bestätigt. Nußland. Moskau, 15. December. Der Vorschlag der „Times", in den aufständischen türkischen Provinzen eine bewaffnete ausländische Polizei zu errichten, wird hier nicht als den realen Verhältnissen entsprechend und ausführbar, sowie zum Ziele führend, angesehen. Die „Mosk. Ztg." erblickt darin einen phantastischen Plan englischer Minister, der die Pforte nur ermuthige, friedlichen Maßregeln zu widerstreben, welche weder die Integrität der Türkei, noch die Autorität des Sultans bedrohten. wärtigen, Savfet Pascha, gab heute ein Diner zu Ehren des Marquis Salis* bury; morgen wird Letzterer bei General Jgilatieff speisen. — Die griechischen Gemeinden in der Türkei haben durch das ökumenische Patriarchat in ihrem Namen eine Ergebenheits-Adresie an die Pforle richten lassen. Konstantinopel, 16. December. Die Vorkonferenz hat gestern keine .Sitzung gehalten und wird sich auch heute nicht versammeln. Die nächste Sitzung soll erst am 18. d. Mts. stattfinden. Rumänien. Bukarest, 16. December. Der Kriegsminister hat der Deputirten- Kammer eine Vorlage geknacht, wodurch die Gemeinden verpflichtet werden, die Familien der einberufenen Soldaten der Territorial-Armee zu erhalten; ferner brachte derselbe eine Vorlage ein, laut welcher vom 1. Januar an das Recru- tirungs Gesetz suspendirt werden soll. Amerika. Washington, 15. December. Der Präsident Grant richtete eine Botschaft an den Congreß, in welcher er die Absendung der Truppen nach dem Süden rechtfertigt. Dieselbe sei nur zur Verhütung von Ruhestörungen erfolgt, die Truppen intervenirten niemals, sicherten dagegen oft den regelmäßigen Verlaus der Wahl durch die Unterstützung, welche ihre Gegenwart den Wählern gewährte. Die demokratische Legislatur Süd-Carolinas erklärte Hampton als zum Gouverneur gewählt. Lokal-Notiz. Gießen, 18. Dec. Am verflossenen Samstag Abend wurde auf dem Cöln-Gießener Bahnhof einem jungen Mann ein Bein abgefahren. --Gestern Abend feierte der hiesige Kriegerverein in Wenzel's Saal bau sein 2. Stiftungsfest. Haben mir auch schon oft die Localräten voll gesehen, so war doch die Besetzung am gestrigen Abend eine colossale zu nennen, ein Zeichen, daß der Kriegerverein durch sein Wirken und seine Tendenz von dem größten Thetl unseres Publikums verstanden wird. Ist ja doch der Zweck eines solchen V reins nur Erhaltung und Pflege der Kameradschaftlichkeit, sowie Unterstützung ins Unglück geratener Kameraden Nicht Partcizw cke, wie am gestrigen Abend heroorgehobenwurde,sondern reine Kameradschaftlichkeit, Unterstützung, sowie festes Halten zu Kaiser und Reich bilden die Grundidee der Kriegeroereine. — Der gestrige Abend speciell bot dem Besuchenden manchen schönen Genuß. Die lebenden Bilder, sowie die Posse Ultimo wurden ganz vorzüglich gegeben. Die Musik vom hiesigen Regiment spielte recht fleißig und schön. Zu bedauern war nur, daß es öfters am Büffet sehr unruhig war. Der diesjährige Daheimkalender für das deutsche Reich bietet für denPceis von IV2 Mark ein fertig gebundenes Buch von stattlichem Umfange, mit einer interessanten Weltumschau mit zahlreichen Abbildungen, außer allem Anderen, was man in einem guten Kalender finden muß. _____ Briefkasten. Herrn M. Die betreffende Bahnbehörde hat vollständig Recht, daß ste an d'e bezogene Barriere ein Schloß hängt, wenn — derStadtvorffand sich solches gefallen läßt. ______ ____ Äecht kölnisches Wasser Türkei. Konstantinopel, 15. December. Die Vor-Conferenz beendigt voraussichtlich heute oder morgen ihre Arbeiten; in der nächsten Woche sollen die Verhandlungen der eigentlichen Conferenz beginnen. Der Minister des Aus- von Jean Maria Farina. Meine Niederlage davon in der Expedition des (Sievcnet Anzeigers empfehle M tU M. 13,70 per Dutzend, M. 6,85 per halbes Dutzend, sowie in ganzen und halben Fläschchen zu M. 1,28 und 68 Pfg- gehorsamfi. Johann Maria Farina in Köln. Kesondere Bekanntmachungen Bauverding. Freitag den 29. d. Mts., um 10 Uhr, soll dahier die Erbauung eines Wohnhauses und Stallgebäudes im Wege schriftlicher Submission vergeben werden, worüber Plan und Kostenanschlag hier eingesehen werden können- Der Voranschlag ist für: Maurer 3733 Steinhauer 116 Jl. Zimmermann 499 „ Dachdecker 479 „ Klempner 58 „ Schreiner 1188 „ Schlosser 201 „ Glaser 440 „ Anstreicher 67 „ zusammen 6781 „ Crofdorf, den 16. December 1876. Der Bürgermeister: C 0 ln 0 t. (6560 Die Wittwe des Ackermannes H einr ich Zück, Elisabeth geborene Becker von Ilschhausen, ist durch Beschluß desKöniglichen Kreisaerichts Marburg sür eine Verschwende rin erklärt, und der Verwaltung ihres Vermögens entsetzt worden. Gültige Rechtsgeschäfte fir nen nur noch mit ihrem Vormund abgeschlossen werden, dessen Name nach seiner Bestellung bekannt gegeben werden soll. (6557 Fronhausen, am 16. December 1876. Königliches Amtsgericht. _____________Fenner._____________ Bekanntmachung. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leibkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: 1) Dienstag den 19. December 1876, 2) Mittwoch „ 20. 3) Donnerstag „ 21. „ „ 4) Samstag „ 23. „ „ 5) Mittwoch „ 27. „ „ 6) Donnerstag „ 28. ,, ,, 7) Samstag „ 30 „ „ sowie 8) Dienstag den 2. Januar 1877, 9) Mittwoch „ 3. „ „ Allgemeiner Anzeiger. 10) Donnerstag „ 4. „ „ 11) Samstag „ 6. „ „ 12) Dienstag „ 9. 13) Mittwoch „ 10. „ 14) Donnerstag „ 11 „ „ 15) Samstag „ 13. „ „ Die Interessenten werden daher aufge- forbeit die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitimtren. Zugleich wird bemerkt daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, om 28. November 1876. (6160 Der Rechner der Spar- und Leihkasse: Kehr. Versteigerungen. Versteigerungen. Freitag den 22. l. Mts-, von Vormittags 9 Uhr an, sollen auf dem hiesigen Rathhause versteigert werden: H 1) Schreinerarbeiten, veranschl. zu 1000 — 2) Weißbinderarbeiten, 555 — 3) Das Reinigen der Oefen in den städtischen Gebäuden pro 1877, 4) Das Kehren der öffentlichen Platze, 5) Das Kleinmachen des Holzes für die städtischen Anstalten, 6) Die lausenden Taglohnarbeiten und Fuhrleistungen. G.eßen, den 18. December 1876. Grotzherzogttche Bürgermeisterei Gießen A. Bramm. (6567 Holzversteigerung im Nieder-Besflnger Gemeinvewald. Freitag den 22. December !. I. sollnachverzeichnete^ Holz versteigert werden. Von Morgens 10 Uhr an im District Sandkopf, zehn Minuten von der Straße von Lick nach Hattenrod, V< Stunde von hier Zusammenkunft im Ott. 263 Stämme Bauholz, Fichten, Eichen und Linden, von 15—32 Centtmtr. Durch messer und von 12—20 Mtr. Länge, 100 Stämme Eichen - u. Fichten-Stangen- holz von 12 Centimtr. Durchmesser und 10—12 Mir Länge. Nieder-Bejsingen, am 16 December 1876. Großh. Bürgermeisterei 9tteder Bessingen. R 0 t h. 16561 AeUgevotenes. -- Frische Schellfische, heute 36 Pfg. per Pfd., ®öt tinger Wurst. Zu kaufen gesucht eine noch in guten Zustande befindliche Tafelwaage. 6566)__H. Kurth. Arbeitsstiefel in schöner Auswahl und zu billigen Preisen, empsiehlt I>. Schmält, 6566) __________Schloßgaffe. Nürnberger Lebkuchen in ganz frischer Waare aus der renom- mirten Fabrik des König!. Bayer. Hos- Lebkuchen-Lieferanten, Herrn H. Häberlein in Nürnberg, habe ich heute erhalten. 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