olk tt ss«. Samstag, den 19. August tW3<>. Kießener HWiger Aizeigk- unb Amtsblatt fit de« Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preio vierteljährlich 2 Mar? 20 Pf. mit Vrinaerlohn. Expedition r Schulstraß e, Sit. B. Nr. 18.•Durch die Post bezogen vierteljährlich > Mart S0 Pf. 'S)- , ft itrleibf! t t.. Berlin, 16. August. Für die Reichs-Beamten, so meldet dre „Tnb. , soll bekanntlich eine besondere Uniformirung eingeführt werden, über welche seit längerer Zeit vielfach hin und her verhandelt wird. In Reichs Beamtenkreisen Stäubt man sich entschieden gegen den Uniformsrack mit den Epauletteu, wie ~ •" Man wünscht vielmehr einen Ueber- (Frisch ns flomei;::- getümmkl. sBöllÄ'. '^rüßllnz brr ‘ac Regem. - i3)t; 'o Muth unb M1 IntöW M NW bti SfiWi S. 31t. Hl JcnffcÖfanb. Berlin, 15. Aug. Obwohl seit einigen Monaten von dem Project, sämmtliche Eisenbahnen im deutschen Reichsgebiet für bas Reich zu erwerben, weniger als vorher die Rede gewesen ist, jo haben die deutschen Einzelstaaten ' doch in letzter Zeil wiederholt die Gelegenhrit zum Ankauf von Prwatbahnen benützt und dadurch dem späterem Reichkeisenbahnsystem vorgearbeitet. In der ' Schlesischen Presse finden wir folgende Zusammenstellung der einzelnen bisher 1 darüber mitgetheilten Nachrichten. Am 1. Juli sind bie Bahnstrecken . Halle- Kafiel und Nordhausen-Nixei aus dem Besitze der Magdeburg - Köthen-Halle- Leipziger Eiseubahngesillschaft in das Eigenthum des preußischen Staats übergegangen. Von demselben Tage ab erwarb daS Königreich Sachsen, die Eisen bahnstrecke Leipzig - Rüsa-Dresden, Leipzig-Döbeln-Dresden, Riesa-Röderau, Rieja-Elsterwerda, Röderau-Langenberg, Priestewitz Großenhatn, Nosien-Freiberg- Mulda von der Leipziger Eisenbahn-Compagnie, ferner die Strecke Chemuitz- Aue-Adorf und die Eisenbahn von Wolfsgefährt über Berga, Greiz. Elsterberg und Plauen nach Weischlitz führend, von der Sächsiich Thüringischen Gesellschaft, so wie vom 15. Juli ab die Eisenbahn Zwickau-Langenfeld-Falkenstein. Auch die Bahnstrecken Gießen-Fulda und Gießen-Gelnhausen sind vom 8. August ab aus dem Besitze der Oberhessischen Eisenbahngesellschaft in das Eigenthum des großherzoglich hessischen Staates übergegangen. In Folge besten kommt jei.t hinsichtlich bes Verhältnisses der Postoerwaltung zu diesen Eisenbahnen, das Eiicnbahn-Postgesetz vom 20. December 1875 nebst den dazu erlastenen Voll- jugsbestimmungtN vom 9. Februar d. I. zur Anwendung. Berlin, 15. August. Die strengen Bestimmungen, welche über den Verlaus und die Ausbewahrung der Gifte, giftigen Farbwaaren und heftig wirkenden Droguen und Chemicalien bestehen, sind nach einer neueren Verordnung jetzt auch von den Großhändlern und Fabrikanten giftiger Farbwaaren zu beobachten. jedoch mit der Maßgabe, daß bei schriftlich eingehenden Bestellungen aus die erwähnten Handelsartikel die Eii lieferung eines Gistscheines nicht er- sorderlich ist, sofern die Bestcllbriefe als Belege des zu führenden Gistbuches ordnungsmäßig ausbewahrt werden. Zuwiderhandlungen werden mit Polizei- sirafen belegt. Berlin, 15. August. Der Kaiser verlieh dem Feldmarschall Wrangel zu seinem heutigen Jubelfeste einen mit Brillanten geschmückten Ehrendegen, welcher dem Jubilar mit einer huldvollen Cabinetsordre überreicht wurde. Berlin, 16. August. Die Nachfolgerschaft Sultan Murad's wird immer sagenhafter. Kaum hatte der phantasievolle Reporter der „Augsb. Allg gtg.", der offenbar unter dem Einflüsse des „geschundenen Raubritter" schrieb, die Schauermähr von der physischen und psychischen Verkommenheit sämmtlicher Mitglieder des Hauses Osman verkündet, so gab das genannte Blatt auch slhon mit anerkenuenswerther Liberalität der Mutheilung eines anderen Corre- jpondenten Raum, wonach Sultan Murad sich guter Gesundheit erfreut, Abdul hümld aber nur sehr entfernte Aussichten hat, den Khalisenthron zu besteigen. Lie „Wiener Deutsche Zeitung" erfährt jetzt von ihrem Special-Wallsee in Konstantinopel ein Telegramm, welches die Erfindung des Augeburger Blattes noch um eine ganz beträchtliche Anzahl Hitzegrade schlägt. Das Hundstags- Dlegramm lautet: „Hinsichtlich der Thronfolge ist plötzlich eine neue Erscheinung eingetreten. Es taucht em Thronprärendent aus einem älteren Zweige der osmanischen Dynastie aus, nämlich Hunkinr, der Molloch von Koniah, um welchen sich in kslen und in Konstantinopel eine neue Partei-aus altlürkischen Elementen bildet. Es finden fortwährend Verhaftungen und Amtsentsetzungen von Anhängern der ^kformpartei statt." Man bewundere die Erfindungsgabe, welche das Sensationsbedurfnlß Kisfingen, 17. August. Die Kronprinzessin des deutschen Reiches und die Prinzessin Alice vou Hessen mit Gefolge sind im strengsten Jncognito heute Mittag zum Kur-Gebrauche hier eingetroffen und im Hotel „Kaiser" abgestiegen. Bayreuth, 16. August. Die heutige Aufführung des „Siegfried" währte von 4 bis 91/2 Uhr. Dieselbe ist vollständig gelungen. Nach jedem Acte stürmischer, minutenlanger Applaus. Das Waldwehen, der Wechselgesang zwischen Wotan und Erda und Brunhilden's Erwachen erregten einen Sturm von Enthusiasmus. OtfferrtUS. Wie«, 15. Aug. Hiesige Abendblätter melden aus Belgrad vom 14. d., daß dort ein vollständiger Umschlag der Stimmung eingetreten sei. Die Ministerkristö sei beigelegt; die gestrigen Siegesnachrichten von Drina und Javor hätten zu dem einstimmigen Beschlüsse des Ministerraths, den Krieg fortzusetzen, beitragen. Der umgestimmte Fürst soll wieder zur Armee abgehen. Es ist abzuwarten, in welchem Maaße sich diese Angaben bestätigen werden. Einstweilen erhält die Polit. Corr, noch heute aus Belgrad die telegraphische Meldung, daß Fürst Milan die Absicht habe, dem Kriege ein Ende zu machen, und diese Absicht den Vertretern der Großmächte kundgegeben habe. Der Rücktritt Ristic's sei beschlossen; sodann solle die Einberufung der Skupscktina und die Ernennung eines zeitigen Ministeriums erfolgen. Wien, 15. August. Der gemeinsame Kriegs-Minister drängt bei der ungarischen Negierung aus schleunigsten Ausbau der Munkacs-Stryer Eisenbahn, der im Interesse der Landesvertheidigung unumgänglich nothwendig sei. — Nach dem „Pestber Lloyd" Hal die Pforte bereits freiwillig vollständig Genug- thuung für die lebhaft bedauerle Grenzverletzung zugesichert und will künftig ausgiebige Vorkehrungen gegen Wiederholung derselben treffen. — Eine Meldung der „Deutschen Zeitung" aus Konstantinopel vom 14 d. versichert, die Friedensverhandlungen seien schon eingeleitet, Fürst Milan habe sich direct an den Großvezir wegen Fnedensabschluß gewandt, und erkläre sich zur Unterwerfung und Huldigung bereit, wenn die Pforte geneigt wäre, auf Grund des Status quo ante Serbien den Frieden zu gewähren. Seit drei Tagen laufen hier so massiuhaste Friedensnachrichten ein, daß es schwer wird, bei dem oft widersprechenden Charakter derselben ein Körnchen Wahrheit herausznfinden. — Ein Belgrader Berichterstatter der „Presse" schreibt, Ristics Ziele seien auf Vereinigung der Slaven der Balkan-Halbinsel gerichtet, und so lange derartige Bestrebungen im Auslande wohlwollende Patronage fänden, habe Ristics ein günstiges Terrain. Er finde Unterstützung, wenn auch nicht bei, doch immerhin in Rußland, wenn es sich um Förderungseinerpolitischen Pläne handle und wisse dies dem Fürsten gegenüber zur Geltung zu bringen. Russisches Geld und russischer Rath sind hervorragende Momente der Situation in Belgrad geworden. Wien, 16. August. Vom Kriegsschauplatz verlautet, daß die Türken Marinowitz erreicht hätten und daß seit zwei Tagen bei Bjelina heftigst gekämpft werde. Laut „Presse" wären die Türken von Bjelina ausgerückt und hätten auf Alimpics einen heftigen Angriff unternommen, dessen Ausgang noch nicht bekannt ist. Der „Neuen Fr. Pr." wird aus Konstantinopel vom 14. d. gemeldet, bei Nisch hätten in den letzten Tagen einige kleine Scharmützel stattgefunden. Nach einem der „Deutschen Zeitung" aus Cettinje zugegangenen Bericht hätten die Montenegriner unter Senator Bozo Petrovics einen großen Sieg über die Türken erfochten und letztere bis Podgoritza verfolgt. Aus Belgrad wird derselben Zeitung versichert, nach einer Erklärung des montenegrinischen Agenten am serbischen Hofe dächten weder die Fürsten von Serbien und Montenegro, noch ihre Regierungen an einen Friedenschluß mit der Pforte, bevor die. Türken von serbischem Boden verjagt oder der Serbeustamm gänzlich ausgerottet sei. Solche Vorsätze halten freilich meist nicht aus bis zum letzten Ende. Wien, 17. August. Die amtliche „Wiener Ztg." veröffentlicht das kaiserliche Handschreiben vom 14. August, mittelst dessen Sections-Chef Frhr. v. Hosmann zum Reichs-Finanzminister ernannt ist. IlSweir. Bern, 15. August. Der Familienname der Urheberin des Attentates auf den Fürsten Gortschakoff, den hiesigen russischen Gesandten, ist, wie bereits gemeldet, Dobrowolski. Nach einem Telegramm des Fürsten Orlow, des russischen Gesandten in Paris, an den Fürsten Gortschakoff hat diesilbe sich früher auch in dieser Stadt ausgehalten, und dort auf die Gesandtschaft Drohungen verschiedener Art ausge'stoßen. In Paris hat man sie für irrsinnig gehalten. Sie will in Rußland um ein Erbe von 500,000 Rubel gebracht werden sein und bei ihrem Attentat aus den Fürsten Gortschakoff durchaus nicht die Absicht, ihn zu tödten, gehabt, sondern nur den Zweck verfolgt haben, ihre Angelegenheit auf dirse Weise vor Gericht und öffentlich zur Sprache zu bringen. Zu diesem Zwecke soll sie sogar schon einmal in Petersburg aus die russische Kaiserin ein ähnliches unschädliches Attentat ausgeführt haben, jedoch ohne etwas Anderes, als nur eine Unterstützung von derselben erreich * , toi nach altdeutschem Schnitt, wie ei für die Gala-Uniform der preußtschen Minister bei der Krönung des Königs Wilhelm zu Königsberg 1861 eingeführt »nden ist. Wenn niaü sich nun, wie es wahrscheinlich ist, für diese Tracht »xtS-t-A «scheidet, so wird voraussichtlich dieselbe Uniform mit anderen entsprechenden Zeichen auch für die preußischen Sivilbeamten eingeführt werden. Eine ge< ' ' ®i[fe Einheitlichkeit nach dieser Richtung soll den besonderen Wünschen des itisers entiprechen. L „ . . Wiesbaden. 15. August, Mittags. In dem Processe wegen des turd) eine Kessel-Explosion veranlaßten Untergangs des Trajectbootes „Louise « 30. April cr. bei Binge» ist heute der Schiffer Bär von Bingen, welcher geklagt war, von dem mangelhaften Zustande des Kessels dieses Dampfers, ^Isen Miteigenthümer und Führer er gewesen ist, Kenntniß gehabt und sonnt tlt Fahrlässigkeit, die Tödtung von Menschen verursacht zu haben, von der bie IW Strafkammer zu einer Gesängnißstrase von 4 Jahren verurthetlt worden. n. präcis 9 W imlBHfl , Vorstoytl 11/ t 6. >• Dorstan^ eW. - tkoiMM iw „L v ft 1876- ■ ' Ü)H die preußischen Civilbeamren tragen. fW lotf nnrfr nitbcntfdrem Schnitt, wie er 1 ;.1 zu haben. — Der Sträfling Dien;, welcher bei seinem Fluchtversuch aus der Strafanstalt in Basel mit seinem Genosten Marcioli drei Beamte ermordet, ist von dem dortigen Strafgericht gestern zu lebenslänglichem Zuchthaus verur theilt worden. Arankreich. Paris, 14. August. Der „kaiserliche Prinz" hat seine Reise nach Schweden und Rußland aufgegeben. In Petersburg war man wohl geneigt, ihn zu empfangen, und der hiesige russische Botschafter hatte den Marschall Mac Mahon schon vor 14 Tagen von der Absicht des Prinzen in Kenntniß gesetzt. Indessen hat Rouher die Befürchtung aussprechen zu muffen gemeint, daß der englische Hof, bei welchem der Prinz stets eine sehr gute Aufnahme gefunden unangenehm berührt werden könnte, wenn er in dem jetzigen kritischen Augen blick dem russischen Hof seine Aufwartung mache. Der Prinz wird in Folge dieser Anordnungen nach seiner Reise in die Schweiz nach London zurückkehren. __Der General Faidherbe, welcher die französische Nord-Armee während des letzten Krieges befehligte, ist gefährlich krank. Er ist fast vollständig gelähmt. Paris, 15 August. Nach den „Däbats" wären die Bedingungen, unter welchen die Pforte mit Serbien Frieden schließen will, folgende: 1) Ernennung von Bevollmächtigten durch die Sküyschtina. um mit dem Serdar- Ekrem zu unterhandeln; 2) Absetzung des Fürsten Milan; 3) die stehende serbische Armee wird von 13,000 auf 6000 Mann verringert; 4) der jährliche Tribut, welchen Serbien an die Türkei zu zahlen hat, wird erhöht; 5) die Festungswerke von Belgrad und Semendria werden abgetragen. Die „Debats" fügen hinzu, daß diese Mittheilung keinen officiellen Charakter habe; sie finden jedoch, daß die von der Pforte gestellten Bedingungen sehr gemäßigt und vernünftig seien. Indessen scheint uns, daß fle die Zustimmung der Mächte schwerlich erhalten würden. Paris, 16. August. An Stelle Ciffey's, welcher seine Entlassung genommen hat, ist General Berthaut zum Kriegs-Minister ernannt. Das „Journ. officiel" wird morgen die Ernennung veröffentlichen. Paris, 17. August. Die Ernennung des Generals Berthaud zum Kriegs-Munster ist im „Journal officiel" veröffentlicht. — Letzteres enthält außerdem ein Decret, wodurch wiederum 68 Personen, welche aus Anlaß des Commune-Aufstandes verurtheilt wurden, vollständige Begnadigung oder Abkürzung der Strafzeit gewährt wird. ItaNt«. Nom. Im Zustande des Cardinals Antonelli ist in den letzten Tagen die eigenthümliche Erscheinung eingetreten, daß er trotz der jetzt herrschenden hohen Temparatur nicht mehr schwitzen kann. In Flanell gekleidet und in wollene Decken eingewickelt, klagt er über Kälte, und seine rheumatischen Schmerzen steigern sich beständig. Als der Papst ihn vor einigen Tagen besuchte, wollte er sich von seinem Schmerzenslager erheben, vermochte es aber nicht mehr. Seitdem lag er mehrere Tage fast regungslos. Am Samstag Abend sollte die Harnoperation wieder vorgenommen werden; die Aerzte glauben nicht an eine baldige Erlösung von seinen Schmerzen. England. London, 15. August. Briese aus Schanghai vom 1. Juli halten es für möglich, daß England doch noch in die Lage kommen werde, die chinesische Regierung zur Genugthuung für die Ermordung Margary's zwingen zu müssen. Die angestellte Untersuchung habe die U^belthäter nicht ergeben. Sir T. Wade sei nach Schanghai gegangen, um der Regierung in Peking Forderungen vorzulegen, die von einem Ultimatum nicht weit entfernt fein würden. Rumänien. Bukarest, 17. August. Das hiesige Journal „Timpu" bringt die sensationelle Nachricht, die Türken hätten die in Serbien befindliche rumänische Ambulanz gefangen und vollständig niedergemetzelt. — Das Schiedsgericht hat in der Affaire Crawley dahin erkannt, daß die Gesellschaft Cravley nicht berechtigt ist, Zahlungen von der rumänischen Regierung zu verlangen, so lange sie nicht die contractlich bedungenen Arbeiten im Werthe von 10,608,000 Frcs. ausgeführt hat. Türkei. Konstantinopel, 17. August. Der Rath zur Ausarbeitung des Pro. gramms für die durch kaiserlichen Hat empfohlenen Reformen hat sich unter dem Vorsitze von Server Pascha constituirt. — Die Zeitungen veröffentlichen eine Proclamation der türkischen Regierung an die Serben, worin letztere aufgefordert werden, sich zu unterwerfen; es wird ferner erklärt, die Pforte betrachte alle christlichen und muselmännischen Unterthanen ohne Unterschied als ihre Kinder und wolle blos jene Serben bestrafen, welche die Waffen gegen die Pforte ergriffen, werde aber die friedlichen Einwohner schützen. Die Militär-Commandanten sind beauftragt, Leben und Eizenthum der sich unterwerfenden Serben zu beschirmen. Zara, 15. August. Während des ganzen gestrigen Tages fand zwischen den Türken und den Montenegrinern ein Kampf bei Kucci statt. Die Türken wurden zurückgeschlagen und von Fundina bis Podgoritza verfolgt. Dieselben haben viele Waffen, sowie Munition und Fahnen verloren; ihre Verluste an Todten und Verwundeten sollen bedeutend srin. Amerika. Washington, 16. August. Der Senat genehmigte vor der Vertagung des Congreffes die Ertheilung der Concession zur Herstellung einer amerikanisch- asi«itischen Telegraphen Linie. Auch stimmte derselbe dem von dem Repräsen tanten-Hause angenommenen Anträge zu, wonach zur Untersuchung der Frage über die Silber-Münze und die Mittel zur Wiederaufnahme der Baarzahlung eine besondere Commission niebergesetzt werden soll. — Der Gouverneur Hendriks von Indiana forderte die strikenden Bahn-Beamten und Bahn-Arbeiter der Ohio-Mississippi'Eisenbahn-Gesellschaft, welche den Betrieb der Bahn Haupt säcklich hindern, auf, auseinander zu gehen. Zugleich wurde bewaffnete Macht zu Hülfe gerufen._________ Vermischtes. Wetzlar, 16. Aug Nachdem gestern in der Kühmark 4 Morgen Waldun? abgebrannt sind, fignalifirte der Thmm Wächter heute wieder einen noch umfangreiche- Plauderei. Wenn ich eine Frau wäre. Wenn ich eine Frau wäre, würde ich immer die Aufgabe vor Augen haben, welche Cit Natur und die Gesellschaft meinem Geschlechte gestellt haben, deßhalb über die Schwächen mi* zu erheben versuchen, denen wir nur zu oft unterliegen und mich bestreben, meinen Geist vildcn und mein Herz zu stählen. Wenn ich eine Frau wäre, würde ich meinen Stolz nicht darin suchen, immer eine AnzaU Schmeichler als eine Art Hofstaat um mich zu haben; ich würde nicht kokettsten, um solar Schmeichler an mich zu ziehen und mich in den Augen anderer und rechter Männer lächerst» zu machen. _ Wenn ich eine Frau wäre, würde ich unter allen Umständen einen braven und gebtldettt Mann, wenn er auch nicht in glänzenden Verhältnissen lebte, demjenigen vorziehen^ der nicht ist als reich. ren Brand in demselben Distrikte. Me Vermuthung lag nahe, daß das Feuer anLe- legt worden sei und xmipe auch ein Einwohner von Garbenheim als der Brondsttstn^ verdächtig denuncirt, sofort verhaftet uno in das hiesige Arresthaus abaefüb'rt brannt sollen diesmal ca. 12 Morgen sein. ' 9au9 ttD0C’UOrt 2U>ge- St. Wendel. Der Marpinaer Mutter-Gottes-Schwindel bat dem Lai dratbsamt Anlaß zu folgender Polizeiverordnung gegeben- üUr ffiarnuno S ^rm.t bekannt gemacht: 1) Jedes Betreten der Walddistrciie Härt'elwald^nd Schwann h ck der Gemeinde Marpmgen ohne ausdrücklich schriftliche E-laubniß des 8iirn,r in-'steramts Alsweiler ist bei Strafe verboten. 2) Jeder nicht Ortsangehörige welch in Marpingen und den umliegenden Ortschaften ohne genügende Legitimation betroff n wird, wird arretirt und zum Ausweise über seine Person in Haft gehalten 3) an einem Aufzuge (Bittgang, Wallfahrt) nach Marpingen ober an emer Versammluna unter freiem Himmel daselbst Theil nimmt, wird mit Geldbuße von 15 bis 15o“m over 'Nil Gesängniß von 8 Tagen bis zu 3 Monaten bestraft. 4) Hetzer Tbeilnebm/r an einer solchen Versammlung, welcher.nach dreimaliger Aufforderung sich nicht sofort entfernt, wirb w^gen Auflaufs mit Gefangmß bis zu drei Monaten oder mit Geld! ♦Wha!8' qnUh° ? bestl-af.t. Wenn dabei gegen die Beamten oder die betreffende Macht thatlicher Widerstand geleistet wird, so treten die Strafen des Aufruhrs, nämlich sangmtz nicht unter 6 Monaten oder Zuchtbaus bis zu 10 Jahren ein . ~ "®°a;u mir mcht auch einmal nach Spandau fahren und uns das Kind mit zwei Köpfen und vier Semen ans hea?" fragte ein Freund Herrn £. Wozu M n E uns »'ach-n die Unkosten?" versetzte Herr ß, „X wir auf mein Äoi habe ich einen Menschen ohne Kopf und mit X-Beinen." München, 13. Aug. (Das Säkularftst der Hexenproeesse.) Der Deutsche Merkur" bringt in seiner letzten Nummer emen längeren Artikel, welchem nach meb er ielaen werden über „Zustande im Free,lager Kirchensprenrel einst und jetzt." - Sn- tnupfenb an die , lungste Heiligsprechung de, Großinquisitors Arbuez wird aus ein bevorstehendes Sacuiarfest aufmerkmm gemacht, das sich aus nichts Geringeres beliebt als die tarnten Hexenoerbrennunqen unseligen Angedenkens Am 4 Deeember 1881 «Ufl in 8 Jahren, werden es nämlich 400 Jahre, seit Papst Jnnarenz VIII durch -im eigene Bulle den Hexenproceß sanctwmrte. Diese heillose Verwirrung des Menschen, aeistes, ein Product des krassesten Aberglaubens, zu dem im „ganzen Heidem um' kein «estenstuck zu finden isfi wird oom Vertasser in das entsprechende Licht gesetzt und zwar in einer Art und Weise, datz man mit berechtigter Spannung dem niichstz folgenden Artikel entgegen harrt. s ~ Dormittaa« mnimelben. nicht erscheinend uSn w Mrn der Majorita l'^i.8cment§ a|§ h ^5ftüebtn. Rl,»Ä?irh d«i St’"'" *«1 6, am 12. äu1i 3 $. b. ---_J^eb b 0 AMsvcrj wJ’04 öen Vii Qllf folgens un 4'de Sau^rh Pb‘" ’8. ^örnp, 5* A-: rMZ M."-2 w «S Ä 6q6 k hi, '»inbti baf . i6 bt ß 1 al® und K* 4,0nSlb'% k'SKrs >bt[ fln ^Qlten. "t <) dis A ufforl>truna ^"'h «onat? 4 ni*fe h« iafrubts ^‘‘N Satan, "ln ’ •«!«*&* [fn?roctfje.) Der 1 einft und fat« , ’ Jt9 Geringeres W ü > 4 D.ceinber:- Unnocenj vili buri, «nw.rrung des Mm" " Wt 7 enpred)tnbc Licht -, *fr Spannung Dem ri: ^en Auszug aus bo der von der Strc: i’tfbenbeS Stimmung' ‘’jngeö zu verwenden bcr ötQDt Manchs { unverschämte Unteife Die Deutschen sind ja -m - Küssen." fioud: >fn beiden Lunchen un?•; l-lle zu oeriass.'n. hr npt hatte der Dffkiir,» Schlingel im Genick lie halb ohnmächtig n» Gruppe, und niiirr.1 ' Lust gesetzt wurden, L so encraisch für TeciÄ in seinem Zimmer,^.' orcchen wünschten.,in - .Gib mir doch nt- Wenn ich eine Frau wäre, würde ich gegen die lockende Versuchung der Auslagen in tz,n Laden kämpfen, meine Kleidung nicht nach der einer anderen Frau richten, die vielleicht reicher uw weniger sparsam ist als ich, sondern vor allem nach meinem Stande, meinem Vermögen Nv meinem Alter, ich würde es deßhalb für eine Sünde halten, die Mitgift meiner Tochter eter mein Wirtschaftsgeld zu verkürzen, um besser gekleidet'zu sein, als eine meiner Bekannten. Wenn ich eine Frau wäre, würde ich mich schämen, einer Mode zu hulvigen, welche den Umfang und den Preis meiner Kleider verdreifacht, alle belästigt, die in meine Nähe kommen unb beweist, daß die von der Natur Vernachlässigten und die Mißgestalteten in unserem Geschlechte iie Mehrzahl ausmachen. Wenn ich eine Frau wäre und ich hätte das Unglück, bemerken zu müssen, daß mein Mann unb meine Söhne jeden Abend in den Club oder das Wirthshaus gingen und mich mit meinen Achtern allein ließen, so würde ich glauben, sie fühlten sich zu Hause nicht wohl und behaglich Md würde mich daher mit allem Eifer bemühen, ihnen den Aufenthalt im Hause so angenehm 4|g möglich zu machen, bis sie gestehen müßten und gestanden: Dabeim ist doch daheim. Wenn ich eine Frau, wenn ich Mutter wäre, würde ich die Leiden und Schmerzen, die vir die Natur nun einmal zugetheilt hat, mit stiller Geduld und Ergebenheit hinnehmen, weil sie mehr als aufgewogen werden durch die Freuden, die nur wir genießen und so würde ich in Frieden dem Verblühen meiner Schönheit, den grauen Haaren und dem Alter zwischen der Arbe meiner Kinder und der Achtung und Verehrung meines Mannes entgegensehen. F r i j ch b ä ck e r zu Gießen. Sonntag, den 20. August 1876. D Rühl am Rathhaus, Ernst Wallen- Ms in der Wallthovstraße, E- Sauer auf dem Selterbweg._____________ Kirchliche Anzeigen der cvangclisÄkii Stmeiiibt jn Gicßc«. Gottesdienst. Sonntag, den 20. August. Morgens: Pfarrverwalter Schlosser. Nachmittags: Pfarrvicar Schöner. (Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 20. bis 26. August besorgt Pfarrverwalter Schlosser.) Die Annoncen-Expedition Th. Dietrich Sf Co. in Cassel übernimmt b;e prompte Besorgung von Anzeigen in sä.nmitlche Zeitungen Deutschlands lind des Auslandes zu Originalpreisen. (Alleinige Jnseraten-Annahme f. d. „Casseler ZageSpost__ Bebufs Verminderung von Schreibereien und Incassokosten er: suchen wir die geehrten Inserenten dringend, kleinere Irre ferate bei der Aufgabe gefälligst baar bezahlen zu wollen. Expedition des Gießener Anzeigers. Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medicin und ohne Kosten durch die Gesundheits-Mehlspeise: MIÄIEM B™ Seit 30 Jabren hat keine Krankheit dieser angenehmen Gesundheitsspeise widerstanden mb bewahrt sich dieselbe bei Erwachsenen und Kindern ohne Mediein und ohne Kosten bei irten Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen- Leber- Drüsen-, Schleimbaut-, Athem-, Blasen- und 'tierenleiden, Tuberkulose, Schwindsucht, Asthma, Husten, Unverdaulickkeit, Verstopfung, Diarrhöen, Schlaflosigkeit, Schwäche, Hämorrboiden, Wassersucht, Fieber, Schwindel, Blutaufsteigen, Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst wahrend der Schwangerschaft, Diabetes, Melancholie, Abmagerung, Rheumatismus, Gicht, Bleichsucht; auch lst sie als Nahrung für Säuglinge schon von der Geburt an selbst der Ammenmilch vorzuziehen. — Ein Auszug aus 80 000 Certificaten über Genesungen, die aller Mediein widerstanden, worunter Certifieate vom Professor Dr. Wurzcr, Geh. Medicinalrath Dr. F. W. Denecke, ordentlicher Profesior der Nedicin an der Universität Marburg, Medicinalrath Dr. Angelstein, Dr. Shoreland, Dr. Campbell, Professor Dr. D^de, Dr. Ute, Gräfin Castlestuart, Marquise de Brehan, und vielen anderen wchgestellten Personen, wird franco auf Verlangen eingeiandt. Abgekürzter Ausrug aus 80,000 Certificaten. Brief von der hochedlen Marquise de Bröhan. Neapel, 17. «prtl 1862. Mein Herr I In Folge einer Leberkrankhcit war ich seit sieben Jabren in einem furchtbaren Zustande von Abmagerung und Leiden aller Art. Ich war außer Stande zu lesen oder \u schreibe, batte ein Zittern aller Nerven im ganzen Körper schlechte Verdauung, fort- vährende Schlaflosi ckeist und war in einer steten Nervenaufreaung, die mich hin und her trieb und mir keinen Augenblick der Ruhe ließ, dabei im höchsten Grade melancholisch. Viele Aerzte, sowobl Engländer a's Franzosen, hatten ihre Kunst erschöpft, ohne Linderung meinet Leiden. In völliger Verzweiflung babe ich Ihre Revalescifcre versucht, und jetzt, nachdem tch ,ei Monate davon gelebt, sage ick dem Heben Gott Dank. Die Revalesciere verdient das »öchste Lob sie hat mir die Gcsundbci' völlig hergestellt und mich in den Stand gesetzt, meine csellschaflliche Stellung wieder einzunehmen. Genehmigen Sie, mein Herr, die Versicherung meiner innigsten Dankbarkeit und vollkommenen Hochachtung. Marquise de Brö han. Nr 75,877. Florian Köller, K- K. Militärverwalter, Großwardein, von Lungen- und Luftröhren-Kalarrb, Kopfschwiudel und Brustbeklemmung. Nr. 75,970. Herr Gabriel Teschner, Hörer der öffentlichen höheren Handels-Lehranstalt Wien, in einem verzweifelten Grade von Brustübel und Nervenzerrüttung. Nr. 65,715. Fräulein de MontlouiS von Unverdaulichkeit, Schlaflosigkeit und Abmagerung. Nr. 75,928. Baron Siamo von lOjähriger Lähmung an Händen und Füßen k. 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Morgens um 9 Uhr, :fltn auf dem Rathhaus zu Hausen nächtende Bauarbeiten durch öffentliche V'r- ilei^rung in Accord gegeben werden, als: lj Maurerarbeit, veranschl. zu 50 Mk t , bflbtn ' cd “ st»6 ( emjut'^en.1, i et, unb bir Eine bittfit bin eit bit Aule M' n fitb, bit fid) Dörgr.' i» man bin uns fite!' biti tbunN oibtrti . Zeuzniß ans Dm uk ner Bürger mit an^ti mUuni ift in dm- I Mama M lagen, daß atmif btn sselbhütn errll§ tert strenge liniert* 5 fid) dua^gesttlil ;aib die L-Hlige ss Anordnung von - ' . ftra'e °°« * ' „o galten Jat? -• ■ len mtbin, um »!"«•... Äsrrß. m QD.WTtoffdnbkM . 'LLS LSW . flüheren Zähren I, , ! ■vw; »-* ■ „hl V" jaul'" ®ä jj\ . Äi» ff •* i#y Arbeitsversteigerung zu Watzenborn. Mtltwoch den 23. August, Mittags um 1 Uhr, sollen auf dem Raihhaus zu Watzenborn »«lhstehende Arbeiten durch öffentliche Ver- leifierung in Accord gegeben werden, als: 1) Maurerarbeit, veranschl zu 90 Mk. Lieferung von Malerialien, veranschlagt zu 23 „ 3) Grabenarbeit, veranschl. zu 4 „ ' ch Die Lieferung von 80000 Feldbrand-Backsteinen, veranschlagt zu 1600 „ 6en, den 18. August 1876. (4348 I. Körner, Beztrksbauoufseher. Leffentliche Aufforderung. lieber das Vermögen des Uhrmachers I Eley zu Gießen ist Concurs erkannt und sind alle Ansprüche an denselben nebst et- Doiflen Vorzugsrechten bei Meldung der Widerücksichtigung Freitag den 22. September d. I., Vormittags 9 Uhr, iiuumelben. Die nicht erscheinenden, noch gehörig ver- Iretfien Gläubiger werden als den Bc- Hüssen der Majorität bezüglich etwaigen lmugements als definitiv zustimmend iMcseben. Zugleich wird den Schuldnern des I. ^ley die Eröffnung, daß gültige Zahlungen mir an den provisorischen Massecurato' Ifiar Pilger zu Gießen geleistet werden : innen. Gießen, am 12. Juli 1876. (3885 Gioßherzoglickes Stadtgericht Gießen. I V. d. D.: ________Gebhardt._________ Versteigerungen. Arbeitsversteigcrung zu Haufen. Mittwoch den 23. August, F t t g e m e i n e r Anzeiger. Holzversteigeruug im Gietzener Stadtwalde. Montag den 21. August 1876, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, in dem Di- stricte Neuheege, nochverzeichnetes Holz versteigert werden: 22 Rmtr. Nadel-Scheidbolz, 912 „ ,, Prü 'elbolz, 272 „ ,, Slocköolz, 6250 Wellen „ Reisholz, 204 Nadel-Stämme mit 64,37 Festmeter, 121 ,, Stangen „ 9,39 Die Zusammenkunft ist auf dec Grünberger Chaussee an der ersten Schneiße. Gießen, am 15. August 1876. (4320 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. __________ A. B r a m m.____________ BekaiuUmachlMg. Kiefern- u. Fichtenstamm- u. Stangen- hol; jeder Giöße wird aus hiesigem Gc- mrindewald von uns jederzeit meterweise aus der Hand abgegeben, Preis pr. Mir.: 1) F!chtenst -u. Stangenh gegen Baar 12 M. „ „ „ Zahlung Martini 1877 mit Bürgschaft 13 „ 2) Kiefernst.- u. Stangenh. gegen Baar IO „ „ ,, „ Zahlung Martini 1877 11 L'ck, den 10. August 1876. (4223 Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Ibring. Aeilgebotenes. 4340) Zwei gute Hühnerhunde zu verkaufen. Förster Hofmann, Münchholzhausen _____________________«Kreis WetzlrrJ Ncslle’s Khidermebl, per Büchse 1 M 25 Pf, empfehlen 4307) Hcin) criing Sc Tribus. Backsteine (Feldbrand) verkauft (4280 Jacob Reiber, Gartfeld. (3917 empfiehlt Emil Fischbach. Prima Weinesfig, Feinsten Burgunder-Csfig, Champagner-Essig, Neue holl. Häringe empfehlen (4309 Hcinzerling S> TribuS. In Folge Abschlags Nestle's Ktndermehl, pr. Büchse M. 125, Condenfirte Milch, „ ., „ 0.80. 4316) L. Müller __________________auf der Mänsbura- Aechten westphäl. Schinken, Feinste Gothaer Cervelatwurst, empfiehlt (3916 ___________Emil Fischbach. ^Reisstärke, extrafein, in Vir Vi und 4- Pfd. Packeten, sowie lose, Weizenstärke, extrafein lose, Kugelbau in schönster Farbe, leicht löslich, Waschpulver, Soda, calc nirte und crystallisirte, alle Sorten Seise, empfiehlt (3301 _____L. Müller auf der Mäusburg. Giyckrin-Schmierjeise empfiehlt (3109 ___Emil Eisclibacli. .fltegenfänfler bei Wilh» Balser, 3414) am Lindenplatz. Aechten Schwedischen Arracpunsch „ Rumpunsch in Vj und i/2 Flaschen vom Hause I. Cederlund's Söhne, Stockholm, prämiirt aus allen Weltausstellungen, empfehlen (4279 J. 1. Busch Söhne. Nene holl. Nollhäringe empfiehlt (3918 __Emil Fischbach. Spansau 4346 Hrutr, Samstag Abend auf dem L-nNn^tcil». 8 edan! Sedan! Sedan! Wasch ächte Fahnen ! Ballons, Lampions» Pechfackeln, gefüllte Fetttöpfchen, Feuerwerkskörper, Kaiser, Kronprinz etc. in Lebensgrösse. (4208 Bonner Fahnenfabrik BOO« Alic Sorten Kelfarben, dick, sowie zum Anstrich fertig, schnell und hart trocknend, Fußboden - Anstrich (3001 Petersburger Möbellach EtsenlaiL, Seccatif, Leinölfirniß Fußboden-Lack, Damarlack, Copallack, empfiehlt in besten Qualitäten die Material- und Farbwaaren-Handlung von ftg. WIHl Weidig, Markl 8. SO, 00, 70 und SO Pfg. 3527) Ein Weinproducent hat mir den Detail-Verkauf seiner Weine übertragen und offerire dieselben, als: 1874er Wachtnhrimer per Flasche ohne Glas 50 Pfg. 1874er Diidesheimcr „ „ „ „ 60 „ 1874er Uirrsteiner „ „ H M 75 „ 1874er Vordcanx-Mcdor „ „ „ n 80 „ Bei Abnahme von 100 Liter entsprechend billiger. Nur zu haben bei />. lUHlter a u s der M ä u S b n r g. Sefrefftn Der Vorstand. 4338) Strauß : Langenbach uni 110 6d ®hii*”9 Es würde zu iriii n un^ lvelck Preisen. 788 ® c m i Albach Uhrmacher und Goldarbeiter G ^nnero- 1| 1 1i der Brühl'ichen Umv.-Truchrei (Fr. Ehr. Pietsch) ln Gießen. I 5 2 3 totb... sckäftsmann appellirend, brauche ich gewiß nicht erst lange zu erklären, daß tii Sonntag und Montag stattfindende Feier, gewiß nicht allein aus Patrie- tismus, sondern auch aus Egoismus arrangirt worden ist. Eerale Bei den n\ Althen habe, rvvb> IhlirßuNA über bie m beiden ober nm Da hinre Mm« in Beneh, l'rvchrnbrn Genie MÄrn lassen m 4065) Ein mit der kaufmännischen Buchführung vertrauter junger Mann wünsch) für einige Stunden des Tages Beschäftigung in kaufmännischen Arbeiten. Offerten sub D. K. 191 an die Exped. d. Bl)s. abzugeben. Soweit solc jvdhrr stattfindet Lir werden Ihnen' kahmigen. Unter Stj nachßch/id eine Hel &tätit die Wenn auf dieselben iwwiben. Die Zö feilenden Zähler Hal solcher Zähler bedar tor der Einsendung M möglichst häus Wltagen vorzuzeige Etwa von An jedem * öer den Verkehr a Sollten be In der noi h Ministeriums d ^lllendor dlÜendor ^4 ^8» w d O O sowohl ich nicht Bllse, Damen - Orchester, Vidaccovich nicht zu vergesten, aus .Patriotismus" nach Gilßcn betör, gezogen habe? Mein lieber kleiner „Patriot," ich will nicht untersncklii, wessen Geistes Kind, welchem Erwerbe Du nachgebst. I führen, aber der Meinung bin ich gewiß, daß Du sicherlich nicht „Allel' aus Patriotismus thust, ohne daß das kleine „Ich" sein Wörtchen mitsprch Sollte es dennoch der Fall sein, dann Dir „Hossiannah!" Einem Verehr!. Krieger-Verein diene, daß die Gravelotte-Feier, wabilij keine Demonstration meinerseits gegen den Verein war. Frühere bei mir al gehaltene Vergnügungen haben bewiesen, daß ich mir stets die volle Zufrikter- heit des Verehrl. Krieger-Vereins zu errungen gewußt. Ferner ist ls uch das erste Mal, daß die oben genannte Feier in meinem Garten abgeballer worden ist. Ferner wird es nicht in dem Interesse eines Besitzers von tni.u „Lokale" wie das meinige liegen, gegen einen Verein zu agiren, welcher sm Schwall Bieimer Wasser per Kruft 20 Pfg. (Krug retour 10 Pfg.) empfiehlt (3110 Emil Fischbach. <*< XV XV Ate XV Äte XV $*4 Mä <8*4 5& ML ML Z'L ML ML M MW W W ^4" *♦- «** *»’• W W W d W Ph. 14. Schmidt •r G Xte W ML Regenschirme für Damen unv Herren empfiehlt in reicher Auswahl zu billigen ML Atz II« Hiibsiunen, Mäusburg D. 9. Köln-Giestenrr Abfahrten von Giesen nach: Deutz 615, 12, 4^3. Dillenburg 6", 12, 4ti, 9. ( Siegen 645, 12. _ Wetzlar 6«, S”, 9«, 12, 4U._L> Llederkranz. Sonntag den 20. August d. Js.: Pnrthic auf dic Badcnburg. wegen geschäftlicher Veränderung, zu außergewöhnlich billigen Preisen. Derselbe beginnt Donnerstag den 10. August unv endigt Donnerstag den 31. August. (4167 Fe Holherg> Kirchenplatz. Allen Freundin und -dinnen nochmals herzliches Lebewohl! •» Ernst Haas. «SS* 9e«fnt Darmstädter Pferdeloose a Mark 2. — sind in der Expedition dieses Blattes zu haben._______________________________ Georg Wenzel Maschinenfabrik und Eisengießerei empfiehlt sich in allen Arten Gußwaaren, Baugegenständen, Gruben- und Mühlenartikeln :c. Großes Lager von Modellen. Zugleich empfiehlt derselbe seine Dampfmaschinen neuester Construction, Pumpen zur Entwässerung von Kellern und Gräben, sowie seine Amerikanischen Radnabenbobrmaschinen für Wagner, zu civilen Preisen.(2386 in Gießen, Seltersweg C. 184t, empfiehlt sein wohlassortirtcs Lager in Taschenuhren, als: Gold- und silberne Remontoir-, Ancre- und Cylinderuhren, Re^nlatenrs und Pendules, Rahmen- und Schwarzwälder Uhren mit 2jähriger Garantie. Alle in dieses Fach gehörige Reparaturen werden schnell und billig besorgt. (4342 GODOOEOOOOO G OOOGOOOOO^OK Sonntag den 20. und Montag den 21. August: Kirchweihfest zu Heuchrihri». Für gute Speisen und Getränke ifl1 bestens gesorgt und httn sämmtliche WirtKe zu freundlichem Besuche hiermit ein. Nicht Eingeiandt, sondern selbst befördert. Auch Du mein Sohu „Brutus" schon erariffen von dem grünen Ungl- beuer Neid. Ja auch Du, Tu kleiner giftiger Singularis der Meuschhkü, tet es wagt, mit feinem eigenen kleinen Erachten vor das Publiki» zu treten, und mit den geflügelten Morten „Heute vor sechs Jahren" die von mir unter, ommene Graveloltc-Feier zu begeiseru. An einen jeden Tk- 4155) Eine Wohnung im Freien au§ * Zimmer nebst ollem Zugehör, sowie Stal- iung, Lagerraum und Garten ist zu Bct' mietben und bis zum 1. September ober i. October beziehbar. Näheres bei hn Exped d. Bltts. 427t) Eine FamilienwoKnung, sowte^ möblirtes Zimmer mit Cabinet, zu Dcr- miethen bei____________B- K a tz enftein. 4-97) Ein möblirtes Zimmer mit (Sogf- nkt zu vermiethen. Seltersweg 50. 4317) Ein scl-ön möblirtes Zimmers vermiethen bei Otto Luft, Metzger. 4298) Ein möblirtes Zimmer zu H miethen. Selterswea 50. 4341) Ein möbltrtes Zimmer perD October zu vermiethen bei ________Julius Roth, Kartfeld. 4272) Ein großes möblirtes ZinnnerU vermiethen.________________Dr. W eher.” Feierlichkeiten schon öfters bei ihm abgehalteu. Zum Schluß wünsche ich von Herzen dem Krieger-Verein sowohl mir ein gutes Geschäft, damit selbiger seine beschädigten Kameraden uiiit stützen kann, und ich in der Lage bleibe, einem verehrlichen Publikum stn schöne und angenehme Unterhaltungen zu bieten. Achtungsvoll __W- Wenzel. Allgemeine Schneider Versammlung Montag den 21. Aug, Abends 8'/r Uhr., im Lokale de« Herrn Felsing, Neu.'N« Tagesordnung: Perichttrstattunp des Dele^irten über dic Verhat.dlungcn • Generalversammlung von 6- bis 9. August in Erfurt. Alle Schneider und Schneidergeschäfts-Jnhaber sind hierzu eingeloden. Aennietyungen. 4332) Alicenstraße E- 102 im 2. Stock ein freundlich möblirtes Zimmer zu ver- miethen.__ 4331) Alicen strafte E- 102 eine Wohnung von 5 Zimmern nebst Zugehör pr. 1. Oc- tober zu vermiethen.________________________ 4285) Der zweite Stock meines Hauses ist zu vermiethen und bis November zu be; ziehen. I. Leun, Wallthorstraße 138. 4351) Eine kleine Familien-Wobnung zu vermiethen und den 1. C ctober zu beziehen; zugleich ein möblirtes Zimmer auf den 1. September. Peter Leinweber, _________________________Lindenplatz.________ 4350) Zwei ineinandergehende möblirte Zimmer sind vom 1. August d. I. an zu vermiethen. H. I. Köbler, Gartfeld Heuchelstkimtr Kirchweihe. Sonntag den 20. d. M : gutbesetzte Tanzmusik im Saal und im Freien auf dem (4343 Westphiilischen Hof» Verantwortliche Redactio> A. Scheyda. — Druck und Verlag Für J agil freu m tenarbeit und Holzarbeiten umgehen kann, nimmt zu jeder Zeit Be- schäftigung an. Näheres bei der Exp. d. Bl. Hilfesuchenden Krankel theile ich unentgeltlich meine sich ® langjährige Erfahrungen begrüi dete r ' metbode bei: Magen- und Unterie' leiden, Rheumatismus, Gicbt, Dru i flechten, Scropheln, 5rrebS, ost' Wunden,Krätze,Epilepsie Bandwuv Hämorrhoiden, S'pbiliS mit- / , Professor D. Wundram L.elp®l Leibnitzstraße 2. . . Viele Tausende, welche - Hoffnung auf Wiedergenesurg aMgeo verdat k-n meinem bewährtenHe> veN ihre schnelle und gründliche Heilunti . sollte sich dcher Jeder vcrtraucnSvoi^ mich wenden. _______' 3868) An- und Verkauf von Kleidern, Stiefeln, Hemden, Betten, Gold und Silber, alten Geldes^» quitäten rc. bei Louis Rothenberga ___________Neuenweg l“o-_____ 3436) Ein Putt gesucht- M Walltbor A-lo^.