18V« Freitag, den 19. Mai Uo. 116 Kichener Änreiger °lsba!d beST^n 'eg 134. ^l>ar, !U Ameige- unb Amtsblatt für btn Kreis «ieße, )er Mnit ffrtnnem ’nler. Ml ttf.-Regts. ♦ ,Mtnr „Nordd.Allg.Ztg.": Das Kanonenboot „Komet" gleicht im Allgemeinen seiner "Alt: inner» und äußern Einrichtung nach dem „Meteor", und unterscheidet sich nur ^«ivklle von darin von ihm, daß, um das Fahrzeug für den Dienst in entfernteren Meeres- '' theilen und in heißerem Klima geeigneter zu machen, das Oberdeck nachträglich um 470 Millimeter höher gelegt worden ist, so daß die Seefähigkeit vermehrt itteZuii 2IÄ* Aus dem Grotzherzogthum Heffen. Für den Verlauf der An wendullg der neuen Kirchengesetze wichtig ist eine in seiner letzten Sitzung vom Appellhofe zu Darmstadt getroffene Entscheidung in der Anklage gegen den Bischof v. Ketteler und den Caplan Scha-der zu Castel wegen ungesetzlicher Besetzung dieser Pfarrei. Das Mainzer Bezirks^ und auf Appell der Staatsbehörde auch das Obergericht hatten die Betheiligten außer Anklage gesetzt, der Appellhos dagegen sie der Verletzung der Art. 1, 4 und 7 des die Vorbildung Md Anstellung der Geistlichen betr. Gesetzes als überführt erklärt und die Sache zur Ansetzung des Strafmaßes an das Bezirksgericht zurückvermiesen. Diese Entscheidung ist insofern von weittragender Bedeutung, als damit ausgesprochen lst, daß die Weiterverwaltung einer Pfarrei durch einen ursprünglich an derselben nur als Hilsspriester angestellteu Geistlichen nach Abgang des wirkliche» Pfarrers als eine Neubesetzung der Stelle im Sinne des erwähnten Gesetzes aufzusassen ist. Zwar wurden mit einer solchen Anordnung auch die klaren Bestimmungen der Vorschriften des Tridentinums umgangen, aber man scheint in Nom ohne besonderes Bedenken dieses Verfahren des Bischofs, wenn nicht intendirt, doch gebilligt zu haben als ein zur Umgehung der Kirchengcsetze recht bequemes Mittel. Jene Entscheidung macht den schlau angelegten Plan ju Nichte und wird einige weitere Fälle wegen gesetzwidriger Besetzung bis jetzt erledigter Pfarreien nach sich ziehen. (Köln. Ztz.) Darmstadt, 16. Mai. Die gemeinschaftlichen Beratungen der Finanz- Ausschüsse beider Kammern der Stände über das Budget werden morgen Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bergen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. n, Corsets und fusch in seinstei kauf nur noch m Zuspruch. . Zehe, und die Wobnräume luftiger sind. Das Kanonenboots „Nautilus" (52,6 Meter lang und mit etwa 720 Tonnen Deplacement) hat Schooner-Barktakelage und Maschinen von etwa 450 Pserdekräften, die ihm 10y2 Knoten Geschwindigkeit Ben. Aimirt ist dasselbe mit zwei 12 - Centimeter- Pivotgeschützen und zwei 12-Centimeter-Geschützen. Die Besatzung ist 90 Mann stark. Die beiden Breitseit-Panzerfregstten „Kaiser" und „Deutschland" tragen einen Panzer von 260 Millimeter Dicke und haben 7,5 Meter Tiefgang. Ihre Armiruvg besteht in neun Geschützen, von denen acht 26 - Centimer-Kanonen (vier aus jeder Seite) in der gepanzerten Casematte nnd eine 21--Centimeter-Kanone im Heck stebt. Das Eigenthümliche ihrer Construction besteht darin, daß die zahrzeuae, obgleich sie als Batterieschiffe construirt sind, in Folge der Form ihrer gepanzerten Casematte und der vor derselben befindlichen (Lchiffstheile im Stande sind, mit den vorderen beiden Batteriegeschützen, die ihre eigentliche W ao nach der Flanke haben, direct in die Kiellinie zu schießen. Im Heck ist, um nach rückwärts feuern zu können, ein besonderes Heck- und Rückzugs- Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Expedition: Schulstraße, Lit. B. Nr. 18. c-Holz, Bohle« ■1(1 b-stms enipsch Pnise, iitte ich i Ä Euler, Kamm. AranLreich. Paris, 15. Mai. Die „Corresp. Havas" meldet: „Herr Dupanloup scheint, wie von einigen Blättern behauptet wird, mit seinem in Rom gemachten Versuche, Jeanne d'Arc heilig sprechen zu losten, gescheitert zu sein. Auf seine zahlreichen Anfragen erhielt er von Rom aus eine abschlägige Antwort, Studirendeu betrug 3154. Berlin, 15. Mai. Ueber Ausrüstung und Leistungsfähigkeit der nach den Gewästern der Levante bestimmten deutschen Kriegsfahrzeuge berichtet die Berlin, 17. Mai. (Landtag.) Die Zins-Garantie für die Linie Halle-So- rau wurde mit 197 gegen 157 Stimmen angenommen. Richter, Lasker und Miquel fehlten während der Debatte und erschienen erst bei Namens-Aufruf. Richter und Lasker stimmten gegen, Miquel für die Vorlage. Die Fortschritts-Partei stimmte, mit Ausnahme von Windthorst (Bielefeld), Mohr und Grünhagen, gegen die Vorlage. Zwei Mitglieder derselben enthielten sich der Abstimmung. 5? er linke Flügel der National-Liberalen stimmte gegen die Vorlage. Berlin, 17. Mai. Bei Besprechung der hier stattgehabten Konferenzen constatirt die „Prov.-Corresp." die Befriedigung, welche das allgemeine politische Bewußtsein in der unzweifelhaften Thatsache gefunden habe, daß die Berliner Zusammenkunft dem europäischen Frieden neue Bürgschaften brachte, welche das Vertrauen befestigten, die orientalische Frage, so schwierig und verwickelt dieselbe auch sei, so drohend sie auch stets für die Beziehungen der Großmächte erscheinen, werde, Dank der jetzt inmitten Europas aufgerichteten Friedensgemeinschaft, den allgemeinen Frieden nicht stören. Die Kraft dieses Friedensbündnistes habe sich gerade dadurch von Jahr zu Jahr wirksamer bewährt, daß dasselbe nicht zu bestimmten Zwecken abgeschloffen sei, sondern auf dem aufrichtigen gemeinsamen Streben für den Frieden überhaupt beruhe. In Folge der jedesmaligen vertraulichen Verständigung über die Jntereffen deS europäischen Friedens und durch jeden entsprechenden gemeinsamen Erfolg werde das Bündniß immer fester und vertrauensvoller verknüpft werden. Frankfurt, 17. Mai. Die vom Polizei-Präsidium verfügte Schließung des hiesigen Tapezierer-Vereins, tonne des Vereins der Sattler und Berufs- Genoffen, stützt sich darauf: 1) daß jeder der genannten Vereine ein selbstständiger Verein ist, welcher 2) in seinen Versammlungen politische Gegenstände erörtert, mithin als ein politischer Verein zu betrachte» ist, und 3) daß Verbindungen diffelben mit anderen Vereine» gleicher oder ähnlicher Art zu gemeinsamen Zwecken stattgefunden haben. Die Schließung erfolgte unter Berufung auf § 8, Abth. 2 des Vereins-Gesetzes. Pesth, 16. Mat- Die Dissidenten der liberale» Partei haben be- schloflen, einen besonderen Club zu bilden und die Constituirung am Donnerstag vorzunehmen. rteii. lat: Ms »eginnen. Berlin, 15. Mai. Nach den amtlichen Aufstellungen betrug die Zahl )er im letzten Winterhalbjahr, also vom October 1875 bis April 1876, aus - )en Universitäten, an welchen in deutscher Sprache gelehrt wird, Medicin । Studirenden: in Wien 820, welche Zahl die weitaus größte ist, in Würzburg 548, Leipzig 428, Dorpat 353, München 347, Berlin 263, Greifswald 218, Graz 211, Zürich 197, Straßburg 191, Erlangen 161, Breslau 160, Tübingen 157, Bern 151, Königsberg 148, Bonn 123, Göttingen 123, Marburg 122, Freiburg 120, Halle 112, Heidelberg 87, Gießen 84, Basel 82, Jena 75, Innsbruck 69, Kiel 64, Rostock 36. Von der Gesammtzahl komme» auf Oesterreick 1100, auf die Schweiz 430, auf die Ostsee-Provinzen 353 und die ibrigen auf das Deutsche Reich, nämlich 1271. Danach bat Oesterreich, aus Drei Universitäten fast ebenso viel wie Deutschland auf zwanzig Universitäten. Zn der Reihe der letzteren nimmt Berlin die vierte, Bonn die zwölfte Stelle rin. Halle ist auffallend zurückgegangen und von Greifswald, das bereits die fünfte Stelle einnimmt, überflügelt worden. Die Gesammtzahl aller Medicin geschütz von 21 Zentimeter Kaliber, das ebenfalls durch Panzer geschützt ist, ausgestellt. „Kaiser" und „Deutschland" haben Maschinen von 8000 Pferdekraft. Ihre Kessel sind mit vierzig Feuerungen und zwei Schornsteine» versehen. Die Schraube ist nicht zum Lichten und wird bei dem Segeln losgekuppelt, so daß sie frei rotire» kann. Die Takelage ist die eines Linienschiffes 2. Classe; sie gestattet den Schiffen, ohne Koblenverbrauch in See zu kreuzen. An Besatzung hat jede der beide» Fregatte» 600 Man». - Die beide» Panzerfregatten „Kronprinz" und „Friedrich Karl" sind einander in Dimensionen, Panzerdicke und Armirung sehr ähnlich. Der Panzer besteht bei beiden aus einem rings um die ganze Wasserlinie laufenden, 115 Millimeter dicken Gürtel, der bis zum Batterikdeck reicht, und aus einer vorn und hinten durch gepanzerte Querwände abgeschlossenen Casematte, welche die Geschützbatterie in sich schließt. Der „Kronprinz" hat Maschinen von 4500 Pferdekrast, die 141/? Knote» Geschwindigkeit geben. Der „Friedrich Karl" hat dergleichen von 3600 Pferdekraft, die 131/2 Knoten ergeben. Beide Fregatten führen verhältnißmäßig große Barktakelage und sind gute Segler. Das Oberdeck des „Friedrich Karl" trägt einen ovale», vier Meter hohen Panzerthurm zum Schutz des Commandanten und der Mannschaft am Steuerruder. Beide Schiffe haben Rammen zum Stoßen. Die artilleristische Ausrüstung besteht bei beiden in sechszehn gezogenen 21-Centimeter - Geschützen, vierzehn in Batterie und zwei auf dem Oberdeck; letztere als Pivotgeschütze in Bug und Heck. Ihre Bemannung beträgt 500 Mann. blockt on ÜOH V VA di e»“’' "Ä . 05, ' & .< trocken^ Wv ' $riöih K. Freitag den 26. Mai, Vormittag- 11 Uhr, findet in dem Ratbhaussaale zu Gießen die diesjährige regelmäßige Sitzung des Provinzialtag« für btc Provinz Oberhessen statt. Auf die Tagesordnung sind folgende Gegenstände gesetzt: „ , ,o~, 1) Vorlage der Rechnung der Provinzialkasse über die Penode vom 1. Juli 31. Deccmber 1875. 2) Vorlage des Rechenschaftsberichts über diese Periode. 3) Festsetzung des Voranschlags der Prooinzialkasse für das Jahr 1877- Gießen, den 16. Mai 1876. m r-, v Der Vorsitzende des Provrnztültags. v. Röder, Prooinsialdirector. hle '”en=Nen, 3ifJi ihriw ' - Str. in welcher die Jungfrau von Orleans angeklagt wird, daß sie die „ketzerische Lehre der inneren Erleuchtung" vertheidigt habe." PariS, 15. Mai. Hierher gelangte Berichte aus Konstantinopel besagen, daß auch in denjenigen türkischen Kreisen, welche der officiellen Welt näher stehen, eine sehr verbitterte Stimmung herrsche; es gebe sich der tiefste Unmuth darüber kund, daß die Politik der europäischen Mächte den Türken die Hände binde, ihnen jeden Angriff gegen Montenegro rc. verwehre, und daß sie doch andererseits nicht einschreite, um das zu thun, was sie der Pforte nicht gestattet, nämlich den Ausstand zur Ruhe zu verweisen. Der Entlastung Mahmud Paschas ist eine sehr heftige Scene in Gegenwart des Sultans selbst vorangegangen, wobei die kriegerisch gesinnte Partei den Standpunkt vertrat, daß die Mächte entweder die Aufständischen bändigen oder der Türkei freie Hand zu solcher Bändigung lasten müßten. Ob die Pforte, wenn man sie gewähren ließe, wirklich noch die Kraft hätte, den Aufstand zu unterdrücken, das ist freilich die Frage. Aber diese Stimmung der höheren türkischen Kreise, welche dem Fanatismus der niederen nahe genug verwandt ist, läßt hier die Befürchtung wachsen, daß die Panik, welche im gegenwärtigen Augenblick die ganze europäisch-christliche Bevölkerung der Türkei ergriffen zu haben scheint, nicht ganz unbegründet ist, und daß, wenn die Verabredungen der Berliner Conferenz nickt bald zu praktischen Maßregeln führen, neue Ausbrüche des Fanatismus zu erwarten seien, die dann den Boden, auf welchem die Berliner Verhandlungen stehen, wieder verschieben würden- Versailles, 16. Mai. In der heutigen Sitzung der Deputirten-Kam- mer wurde der Erlaß einer Amnestie für die an dem Commune-Ausstand Betheiligten von den Radikalen Clemenceau und Lockroy befürwortet, während der gemäßigte Republikaner Lamy dagegen sprach. Morgen soll die Debatte fortgesetzt werden. Rumänien. Bukarest, 16. Mai. Die Regierung hat die Aushebung von Recru ten für das laufende Jahr eingestellt. Türkei. Konstantinopel. Wie die „Polit. Corresp." meldet, hat das diplomatische Corps für das in Salonichi verübte Verbrechen folgende Geuugthuung von der Pforte zu fordern beschlossen! die öffentliche Hinrichtung aller Schuldigen, die Zahlung einer Entschädigung an die Familien der ermordeten Con- suln und die feierliche Bestattung der Opfer mit militärischen Ehren, welcher sämmtliche türkische Behörden in großer Gala beizuwohnen haben. Der bisherige Kriegs-Minister Abdul Kerim Pascha ist zum commandirenden General in Rumelien ernannt worden. Konstantinopel, 16. Mai. Aus Salonichi werden 18 weitere Verhaftungen gemeldet, -r Der Gouverneur von Sophia meldet: Die Insurgenten von Rakovitza (zwischen Sophia und Bazardjik) haben sich üi den Balkan geflüchtet, nachdem sie den Ort niedergebrannl hatten. — Der Generalissimus Huffein Avri Pascha ist von hier abgereist. — Abraham Pascha ist wieder zurückgekehrt. Konstantinopel. Der „Moniteur" äußert: „Die Bedeutung der Angelegenheit von Salonichi steigt; es bestätigt sich, daß das Ereigniß die Folge eines mohamedanischen Coinplots gegen die Christen war. J5S werden neue Unruhen in Salonichi, in Konstantinopel und in anderen Städten be fürchtet. Die Aufregung der mohamedanischen Bevölkerungen ist so groß, daß ernste Ereigniffe zu erwarten sind, wenn die Regierung in Konstantinopel sich nicht beeilt, die Schuldigen zu bestrafen und der Bewegung gegen die Christen Einhalt zu thun." — Der „Times" wird aus Konstantinopel vom 13. d. gemeldet: „Die Sofias zogen gestern an der Spitze des Pöbels durch die Straßen mit dem Rufe: Rieder mit dem Großvezir! Die Einweihung der englischen Kirche zu Kadieui ist auf unbestimmte Zeit verschoben worden, dem Wunsche des englischen Botschafters gemäß, der wegen der möglichen Folgen dieser religiösen Feier unter den gegenwärtigen Verhältnissen den Polizei-Minister zu Rathe zog Wegen Mangels an Munition mußte die Polizeimannsckaft ihre Snidergewehre abliefern und ist jetzt mit dem alten französischen Mini6, Vorderladern, bewaffnet , die seit dem Krimkriege unbenutzt in den Zeughäusern lagen. Die französische Corvette „Chateaurenard" wird hier erwartet." Salonichi, 16. Mai. Sechs der Hauptschuldigen sind heute verur- theilt und hingerichtet worden. Die Untersuchung gegen die Uebrigen dauert fort. Vollständige Ruhe. Afrika. Kairo, 16. Mai. Heute wurde das Decret des Vicekönigs publicirt welches einen höchsten Finanz-Rath einsetzt und den früheren italienischen Minister Sctaloja mit dem Vorsitze betraut. Vermischtes. Aus Ulrichstein, 13. Mai. Seit heute Morgen starker Schneefall, der die Felder vollständig bedeckt hat. Nun Heizen wir hier oben im Gebirg schon seit October, also über 7 Monate und bewährt sich das alte Sprichwort: „3/4 Jahr Winter und V* Jahr kalt", was abnorme Holzpreise hervorruft Bei der letzten Brennholzversteigerung mußte auch der Vogelsberger im Oberwalde den Raummeter Scheidholz 4 Mark theurer erstehen, wie in den südlich gelegenen Waldungen. Ulm, 11. Mai. (Der letzte deutsche Meistersänger.) Die bürgerlichen Collegien haben beschlossen, dem letzten deutschen Meistersänger, dem 86jährigen Jakob Best, der Jahrzehnte lang auf unserem Friedhöfe als Todtengräber den Dienst versah, ein freundliches Krankenzimmer in unserem Spital einzuräumen, wo er unter der wohlwollendsten und aufmerksamsten Pflege den Rest seines Ledens zubringen wird. Paris, 10. Mai. (Ein gefährliches Zollstück) Das Bahnhofspersonal zu Lille befindet sich augenblicklich in der größten Aufregung. Vor einigen Tagen traf mit dem Zug von Belgien her ein kleines Colli dort ein, welches an das Pariser Museum adressirt und mit einer Nachnahme von 1000 Frctz. belastet war. Als Absender war der Director des zoologischen Gartens in Antwerpen verzeichnet. Das kleine, sehr leichte Colli wurde der Zollabfertigung überwiesen und reizte alsbald die Neugierde der betreffenden Beamten: sie entfernten die äußere Verpackung und gewahrten eine Holzbüchse. Als diese geöffnet wurde, befand sich in derselben eine zweite Büchse aus Blech mit kleinen Löchern versehen. Mag nun das Pflichtgefühl einen der Zollbeamten getrieben haben, auch noch diesen Behälter zu öffnen, ober war ein Zufall im Spiel — das Colli kam 24 Stunden später inhaltslos in die Hände des Directors des Pariser Museums. Dieser benachrichtigte sofort telegraphisch den Absender in Antwerpen von dem Sachverhalt Die Folge hiervon war, daß von der Direction des Antwerpener zoologischen Gartens umgehend ein Telegramm bei der Bahnhofs-Zollstelle in Lille eintraf, in welchem cS hieß: „Stellen Sie sofort die genauesten und vorsichtigsten Nachforschungen an. Der Inhalt jener Büchse war eine Cobra (kleine giftige Brillenschlange) der gefährlichsten Art." Man kann sich die Unruhe des Lrllec Bahnhofspersonals nun denken. ®niii j 'n Mittwoch den Vormiitü' ! Im Canzleigebrn Michis dahier bi K an Brennholz f Mnd in 15 Raummeter itcotb gegeben m meßen, den 17. $ JmA I Böger, Ho^ Me W ' A. Bran Äadui Wirthschaftliches. Mineralische Wolle. Eine neue Erfindung macht im Augenblick unter den Technikern Aufsehen. Es ist dies die Fabrikation der Hochofenschlacken zu sogenannter mineralischer Wolle, indem man durch einen Strom flüssiger Schlacke einen Dampf- strahl bläst, der die Schlacke in feine, biegsame, elastische Fäden von ca. einen Meter Länge zerlhttlt. Dieses Material ist als ein ausgezeichneter Nichtleiter für Wärme erkannt worden, so daß es sehr zweckmäßig zur Bekleidung überall ba eignet, wo man Wärmeverlust ober Wärmezutritt hindern will Eine vorgezetgte Probe war, obgleich aus Schlacke erzeugt, doch glänzend weiß und BaumwoUenfaser ähnlich. Nußbaumholz nachzuahmen. Tie geeigneste Beizung bestehl in Folgendem: 1 Gewichtstheil Nuß-Exlract wird in 6 Gem.-Theilen weichem Wasser unter Erwärmung bis zum Kochen und unter Anrühren aufgelöst. Das zu beizende Host muß gehörig trocken und erwärmt sein, wonach die Beize ein- bis zweimal aufgetragen wird. Nachdem die so behandelten Möbeltheile balbtrocken geworden sind, überstreiht ! man dieselben nochmals mit einer Auflösung von 1 Gnv.-Th. chromsaurem Kali in 5 Gew.-Th. kochend heißem Wasser, läßt vollständig trockenen und schleift und politt, I wie gewonlich. Man wird besonders bei Rothbuchen- und Erlenholz, eine dem amerikanischen Nutzbaumholze täuschend ähnliche Farbe, welche ungefähr 1-2 Linien tief in die Holzfaser eingedrungen und fixirt ist, wahrnehmen. Die Beize ist eine sehr billige, die Manipulation eine einfache. F SeUVm, LanbrM. Landwirtschaftliches. Ueb er Anwendung des Kalkes zur Compo ftb ereitung äußert sich Professor W- Knop in einem Artikel über Kalkdüngung in der „Georgika" folgendermaßen : Alle Arten Materialien welche zur Compostbereitung tauglich sind, seien sic vegetabilischen ober animalischen Ursprunges, verwesen schneller, wenn man sie mit einer thonigen, kalkreichen Erbe gemengt, der Luft aussetzt und häufig umschaufelt. Als Zuschlag von Kalk dient gerade hier der Aetzkalk und Gaskalk am besten, weniger, aber noch immer mit Nutzen jede Art kohlensauren Kalkes und der Mergel, nicht der Gyps. Der Kalk befindet sich in einem fertigen (Sompoftbaufen und ebenso, wenn ein Acker mit Stallmist und Kolk zugleich gedüngt ist, in Form von salpetersaurem Kalke, ein fertiger Pflanzennährstoff Eine solche an salpetersaurem Kalke reiche Compostmaisi eignet sich zur Düngung aller Felder; am wenigsten Geltung hat sie für humusarme Böden, vom schwersten thonigen an bis zum leichtesten saobigen. — (Wozu man Tobte verwenden kann.) Dem „PayS" wird folgender netter Puff aus Philadelphia gemeldet: Ein Herr Mahrenholz hat vor Kurzem in Washington eine Gerberei für — Menschenhäute eingerichtet, und da er einen sehr gutes Preis für den „Rohstoff" zahlt, so haben sich viele untröstliche Wittwen und gramgebeugte Söhne gefunben, welche ihm die irdischen Hüllen iprer Gatten oder Väter verkaufen- Herr Mahrenholz bat die Weltausstellung in Philadelphia mit einem Paar reizender Bastschuhe aus Menschenhaut beschickt: es scheint, baß sich dasselbe zu diesem Genre von Fußbekleidung vermöge seiner Geschmeidigkeit und seines Glanzes, wenn cs einmal lackirt ist, am besten eignet — Ein anderer Amerikaner will in allem Ernste die menschlichen Reste, welche der Gerber nicht mehr verwenden kann, zur Gasfabrikation benützen. — (Wie die falschen Haare unserer Damen gemacht werden.) Mehrere Handelsberichte geben an, daß im vergangenen Jahre auS der Levante, aus Klein-Asien, Egypten, Hindostan, China, aus Italien und Spanien 75,000 Kilogramm Haare in den Haien von Marseille eingefübit worden sind. 75,000 Kilogramm! — ruft das „Journal des Debats" aus. — Wir wollen uns dies Gewicht etwas näher veranschaulichen. Eine Locomotive bringt im Durchschnitt 35,000 Kgr von der Stelle; je 75.000 tfgr. übersteigen also die Last zweier gewöhnlicher Güterzüge. Diese Ziffer gibt aber blas den über Marseille gehenden Import an, während in der jährlichen Fabrikation falscher Haare in ganz Frankreich 130,000 Kgr. Haare zur Verwendung kommen, die also die Last von beinahe vier Güterzügen reprasentiren. Hierbei ist zu beachten, daß diese Haare von lebenden Personen, die dieselben verkaufen, ober von tobten, beiten man sie abgeschuitten, betrübten; außerdem gibt es noch eine andere Kategorie von Haaren, auf die wir weiter unten zu sprechen kommen. All' diese bearbeitete, gekämmte und gerollte, in Cbignons, Periücken, breite und schmale Flechten, in Diademe und alle möglichen Formen gebrachte Hsarwaare wird fast allein von England und den Vereinigten Staaten absorbirt, ein Export, der beinahe die Summe von iy2 Millionen Franken einbringt. Man mutz wirkt ch staunen, datz diese gewaltige Menge von Haaren, in allen Ländern und in Frankreich selbst von lebenden und tobten Personen „geerntet," für das Bedüriniß ber Mobe und die überspannten Forberungen, die bas schone Geschlecht an den Haarschmuck stellt, noch nicht ausreicht. Ja, diese 130,000 Kilogramm, diese Berge von Haaren, genügen dem Consum bei weitem nicht: man hat deshalb noch eine zweite Quelle für diesen Industriezweig gesucht und sie zunächst in Paris und bann in einioen anderen grotzen Städten gesunden. Die tausend kleinen Gewerbe von Paris, von denen uns durch das kleine Buch Prioat-d'Anglernonts, dieses emeri- ttrten Pariser Zigeuners, Kunde geworden, sind gar nichts neben ber hier in Frage stehenden Industrie. Möge der freundliche Leser selbst urtbeilen. Der nächtliche Philosoph von Paris, der Lumpensammler, ist ber aushelfende Lieferant der Stosse, - die für den Kopfschmuck unserer weiblichen Stutzer nothwendig sind. Seht Euch in seinem schmutzigen Sack diese kleinen Bündeln Papierpackete an: es sind die Residuen > ber Toilette von Paris. Zunächst die Haare der Bürgermädchen. Sie ziehen sie vom Kamm, rollen sie zusammen, wickeln sie in Papier und werfen sie in den Straßen- j kehricht. Die Dienstleute, welche die höheren Stockwerke bewohnen, werfen die ihrigen achtlos aus dem Fenster; sie fallen auf die Straße, das Wasser des Rinnsteins ober ber Straßenschmutz faßt sie und hält sie fest, bis ber Lumpensammler sie nach und nach einfängt. Du glaubst, lieber Leier, baß diele Haare nicht werth sind, mit der Zange angefaßt zu werben. Da bist Du schön im Jrrthum. Aus biesem häßlichen Abfall fabricirt man diese üppigen Flechten, von jeder beliebigen Farbe und Lange, für die Frauen, unb diese verführerischen Toupets für die mehr galanten als verständigen Seladons. Diese scheinbar werthlosen Abgänge werden mit 5 bis 6 Francs das Kilo- ! stramm verkauft. Für ihren Ankauf gibt es besondere Lumpensammler, die ihre Waare bann wieder an die kleinen Hacuhandler verkaufen, von denen sie bearbeitet und an die Engroß-Hänbler abgegeben werden. Von diesen gelangen sie theils an die Pariser Perrückenmacher unb Coiffeure, theils in die Provinz und in's Ausland. Durch eine derartige Industrie ist es möglich, baß ber Hanbel Frankreichs für ben inneren Bebarf unb ben Export Tausende der geschmackvollsten Chignons zu liefern vermag. Aus Wilna wird geschrieben: Auf dem in unserer Nähe gelegenen großen i Rittergute Wielkidmor ereignete sich vor einigen Tagen ein trauriger »Fall. Die junge bildschöne Gräfin Josefine Jelenska, Gemahlin des Besitzers, erschoß sich mittelst eines j Revolvers in Gegenwart ihres Gemahls, weil derselbe ihren wiederholt geäußerten Wunsch „mit ihr nach Paris zu gehen unb dort ein Haus zu machen", aus finanziellen Gründen rrft im nächsten Jahre erfüllen zu können erklärte. Eine bezeichnende Frucht der Erziehungsweife polnischer Aristokratie! ZK Ma ?ndei Wen, W l RönigL Obeij Mittag ben 2 VorMags i pn ju Krofdorf b Wend bezeichnete k"!ich meistbietend r W 5b. Hnuptmm V Stämme mW Scheit, Knüp Rt 11a. Fonbai ;«ne geringerer W, 10 Rmti pt Buchen: 700 i J Stoi, Reiser. Worf, den 17. $ Der Ober 3 « Hchch f* HM» Etz« Pen m DiWt' 100 " Fto, dm 13 " t, Mürftlid 2.1 »Air ZeiigeL frifijjt 5 billigst h Die ie ^i- -»iS- AZ-»-"" ■diifn gegen n>eu SW-Sü ■SÄ? Inn unterzeicknetcitt ln- bei Meldung Mn Ausschlusses i , hu im T-miu -Mcknen Sloubil 'omdenMchiMb« Eingesandt. Die Post- und Telegraphenämter sind durch Verfügung vom 28. März angewiesen, folgende Münzen ohne Beschränkung des Betrags anzunehmen: Die 1/12 Thalerstücke Braunschweigischen - Lüneburgischen und Hannöverschen GeprägeS (Roßchen) die abgeschliffenen ober undeutlich gewordenen preußischen Vir Thalec- stücke, Vis Thalerstücke, Zweipfennig- und Einpfennigstücke, Va Thalerstücke und btt älteren Vs Thalerstücke. Trotzdem vorstehende Verfügung nicht mißzuverstehen ist, kommt es täglich vor, daß am Schalter ber hiesigen Filial-Post bte Annahme obiger Münzforten auf die kürzeste Art verweigert wird, während in anderen Städten die Umwechslung anstandslos geschieht. Sollte es scheinen, als ob für Gießen das Zeitalter eines Deutschen Reichs-Pofi- und Teleqraphenamtes noch nicht gekommen ist? Bebufs Verminderung von Schreibereien und Jncaffokosten er suchen wir die geehrten Inserenten dringend, kleinere Inserate bei der Aufgabe gefälligst baar bezahlen zu wollen. Expedition deS Gietzener Anzeigers. nb und den Vei- (2647 Mastictheer. (635 empfiehlt Emil Fischbach 1362) 23 (2654 Prügelholz, 30 2339) und Warm. Krünellen Kirschen (636 Apfiehlt Emil Fischbach 2115) Mäusburg (Carl Fuhr). oas ächte Präparat der deutschen Pharmakopoe, aeaen Husten, Heiserkeit, Katarrhe, Atbmungsbe- . schwerden, Magenleiden; von Prof. Dr. 9tie- / meyer anstatt Leberthran ausdrücklich empfohlen Aechte ital. Maeearoni, Extrafeine Gemüfenudeln Parmesankäfe, ■x fte nach und nei ib, mit der Zang! m häßlichen Mfall mb Länge, für bii n als Didtinbigei ) Francs das M- ter, die ihre Warrl bearbeitet und an eils an die Parilei lanb. Durch dft tn inneren Äcdap wrmag. gelegenen großen Fall. D-e jung- sich mittelst eine? erholt ^äußertev 2656) Hiermit die ergebene Anzeige für die geehrten Bewohner Gießens und Um- aegend, daß ich hier, Neustadt Nr 19, am Rathhaus, eine Fluß- u. Seefisch-, sowie frische Gemüse-, Obst- u. Flaschen Bier-Handlung eröffnet habe. Empfehle rischen Maifisch u. Maifisch mari- nirt d. Portion 30 Pf. Frische Kirschen, Aprikosen. Reelle Bedienung. Bitte um geneigten Zuspruch II. Kurth. Krofdorf, den 17. Mai 1876. Der Oberförster. Fr. Miilier II., Wallthorstrafie Nr. 1H3, empfiehlt Prima - Portland - Cement, Mosaikplatten in diversen Dessins, Thonplatten in schwarz und gelb, Trottoirplatten, Solnhoferplatten, Thonröhren für Wasserleitung und Appartements-Anlagen, Feuerfeste Steine, Prima-Dachpappe im Einzelnen, sowie auch Uebernahme vollständiger Eindeckungen nach bewährtem Leistensystem, I. B-: v. W i n d h e im. 'vpfiehlt billigst ' m <492 G g. Wilh. Wei big. Maschinenöl, feinstes, für Nähmaschinen und für technische Zwecke. 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Holzversteigerung IN fürstlichen Schutzbezirk Hungen. Dienstag den 23. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, $rben im District Thiergarten versteigert: 15 Eichenstämme = 10 Festmtr., 30 Rmtr Buchen-Scheidholz, ^ngt von Haar«, ^rionen geerntet,' 0'000 Äiloflramm, man hat beShaib zunächst in PM ib tieincn Erweck ’xr in »öAt, Meft r As in.a??te Handel;- sW l(«r- l)it Hl» b0 2. a>l° bi ' * Mbl,, bl"t" min ji, L°,nt 6««re” fltiammte um jöpiuhuhb» . O'abeme und an,; ki bem unterzeichneten Landgerichte geltend * r «■ ... . t.an«;*...flinfAmotnptin py- Teint- Reiuiguugs-Wasser reinigt die Haut von Sommersproffen, Pocken, Narben, Finnen oder Mitteffern, Gesichtsausschlägen rc. rc. und macht vergelbte oder verbrannte Haut nach einigem Gebrauch wieder weiß. Selbst bei hartnäckigsten Fällen ist Heilung bei genauem Befolg der Gebrauchsanweisung sicher. Der große Absatz dieses wohlthätigen Heilmittels bietet statt aller Zeugnisse den besten Beweis seines Erfolges. Preis pr. Flacon 2 Mk. L T , r, o i/ a tncl. 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Extract mit Kalk nach Dr. Reich, wtrb 0 0 n«.m(iaen bereitetes diätisches Mittel gegen Magenleiden, die aus mangelhafter ^"bons und von vortrefflichem Geschmack- - . . nsebia'scken Suove für Säuglinge, liefert durch einfaches Auflösen W" I» ^ger und Dr. Hempel und Herrn Emil Fischbach. 100 „ „ Reiserholz. Hungen, den 13. Mai 1876. Der Fürstliche Oberförster: W) Ratb sch lag. Keiigevotenes. Das vorzüglichste und erprobteste aller! JllagenJllittef, das selbst in ganz hartnäckigen und verl Zweifelten Fällen von MagenleidenI jeder Art, Appetitlofigkeit, Unter-» leibsleiden, Hämorrhoiden und all! gemeinem Uebelbefinden rc ganz vor I siügliche Dienste und sicherste Hilfe leistet, st die von Apoth Schrader in Feuerbach-Stuttgart allein ächt bereitete weihe Lebenseffely I Dieselbe wird allen Magenleidenden »als vorzüglichstes diätetisches Hausmittel iauf's Wärmste empfohlen. Flasche 1 M. I Für schwer zahnende Kinder, Ibet denen der Durchbruch der Zähne oft Ikrankhafte Störungen und Zahnkrämpse ioeroorruft, werden als vorzüglichstes .Erleichterungs- und Vorbeugungsmittel Ibie Schrader'schen elektromotorischen Zahnhalsbänder, Iper Stück 1 Mark, allen sorgsamen ^Müttern bestens empfovlen. Freitag den 26. Mai er., Vormittags um 9 Uhr, Derben zu Krofdorf bei Wirth Kahlert Hochstehend bezeichnete Holz - Sortimente jffmtlich meistbietend versteigert. M M'ict 5b. Hauptmannsstrauch. K«-s-rn: 327 Stämme mittlerer Dimension, 454 -_____— Rmtr. Scheit, Knüppel, Reiser. Wrict 11a. Fonbachskopf. Eichen: 6 uaenbltd unltr »-> Stämme geringerer Dimension, 1 Rmtr. t (ostnanntc Kahholz. 10 Rmtr. Schelt, Knüppel Buchen: 700 Rmtr. Scheit, Knüp^ „ einen Kitt Jjet, Stock, Retter. tl(iter für SBärrtu m eignet, w m® Pr«b- mir, «t itr äbnlid)- bittet» d)em W°'be «I i m betK^t f£l’l !e”fin»,i‘ti ; schleiil 3 ob, eine betn M ■ 1-2 Limen M Tw » )Ht9( birsetz emtn: der hier in Fra,; Der nächtliche Phj- " iferant der Stoff- b- Seht Euch ii I ---------- i sind die Residua I Vormittags 10 Ubr, Sie ziehen sie do: W im Eanzleigebäude Großherzoglichen - in den Straßen hosgerichts dahier die Lieferung des Bewerfen die isrigu lorfs an Brennholz für das laufende Jahr, -s Rinnsteins ober Webend in , 73 Naummeter Buchenschettholz, io Aecord gegeben «erden- Gießen, den 17. Mai 1876. Im Auftrag: (2650 Böger, Hofg.-Protocollist- Mersteigerungen. Holzverfteigerung in bti Königs. Obeiförsterei Krofvorf. Monogramms (362 auf Briefbogen und Couverts, per 100 1 Mk. 50 Pfg., Schablonen stets vorräthig. Bestellungen Lindenplatz im Blumengeschäft. Pepsiinliqueur| empfiehlt Emil Fischbach. 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