1876 1ST6: vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Expedition: Schul ft raße, Lit. B. Nr. 18. RT L Nf- MM Hennd. Sraufft Pfg. Amtlicher H h e i l. Nr. 7 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 13. l. Mts., enthält: lNr. 1124) Gesetz, betreffend das EtatSjahr für den Reichshaushalt. Vom 29. Februar 1876. (Nr. 1125.) Gesetz, betreffend die Kaiser Wilhelm-Stiftung für die Angehörigen der Deutschen Reichs-Postoerwaltung. Vom 4. März 1876. Gießen, den 17. März 1876. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. Gießen, am 16. März 1876. v. Röder. l's Sackau. Ihr. ei Herrn E. @i denen chaussirten Vicinalwege aufgewendet hat. Wir beauftragen Sie, den Bezirksbauaufsehern auf deren Verlangen alle in fraglicher Beziehung etwa erforderlichen Mittheilungen zu machen und zur Controle an n§ ein Verzeichniß sämmtlicher in den zu Ihrem Dienstbezirk gehörigen Gemarkungen vorhandenen Vicinalwege resp. Theilstrecken von solchen etnzusenden. Dabei haben sie auch anzugeben, die Herstellung welcher chaussirten Straßen Sie dermalen für nothwendig oder wünschenswerth erachten und welche Schritte hierzu etwa bereits ge- _____r erwehr. Betreffend: Ueberstcht über die StaatS' und Vicinalstraßen im Großherzogthum. Das Großhcrzoglichc Krcisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. In Folge Auftrags Großherzoglichen Ministeriums dcS Innern haben wir die Bezirksbauaufseher angewiesen, sämmtliche chaussirte Vicinalwege, mit Ausnahme fctr etwa vorhandenen chaussirten Wege, die lediglich als Feldwege zu betrachten sind, in Karten einzuzeichnen und anzugeben: 1. Länge, Breite der Fahrbahn und Breite der Banquetts eines jeden einzelnen Vicinalwegs. 2. Den Kostenbetrag, welchen jede einzelne Gemeinde in den 5 Jahren 1871/75 für den Neubau und für die Unterhaltung der in ihren Gemarkungen vorhan- Mhen sein sollten. ,, , Ihrer Vorlage sehen wir binnen 14 Tagen entgegen, ft erwünscht. Die iu ßifÄffl. t e>r. Deutschland. und )war W ^li Darmstadt, -für das Landgericht, das Kreisamt und die Centralstelle für HiiiU m um ihren Selifl Haus gebracht. Vorstand. ür Kriegsleistungen der Gemeinden betreffend; 3) der im Hauptvoranschlag der Staatsausgaben pro 1876/78 unter Herr Aron Katz mit 34 Stimmen. Es wird dies mit dem Bnfügen öffentlich bekannt gemacht, daß während drei Tagen, nämlich den 20., 21. und 22. d. M. das Wahlprotokoll mit 1. Bekanntmachung der Großherzoglichen Ministerien des Innern und der Finanzen, die Berechnung der Bruchtheile von Pfennigen betreffend. 2. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben durch Allerhöchste Entschließung vom 21. Februar 1876 dem Sergeanten Albert Schmidt von der 5. Compagnie ersten Großh. Hess. Jnf.- Regts. (Leibgarde-Regiment) Nr. 115, aus Liebenwalde im Königreich Preußen, für die von ihm mit Muth und eigener Lebensgefahr vollbrachte Errettung eines Kindes von dem Tode, das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für Rettung von Menschenleben" zu verleihen geruht. 3. Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Offenbach, die für das Jahr 1876 zur Bestreitung der Communal - Bedürfniffe der Stadt Offenbach zu erhebenden Umlagen betreffend. 4. Ueberstcht der für das Jahr 1876 genehmigten Umlagen zur Bestreitung von Comrnunal-Bedürfniffen in den Gemeinden des Kreises Darmstadt. 5. Ueberstcht der für das Jahr 1876 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfniffe in den israelitischen Religions-Gemeinden des Kreises Offenbach. 6. Ordensverleihung. 7. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen von fremden Orden. 8. Ertheilung von Erfindungspatenten. 9. Namensveränderungen. (Schluß folgt.) Darmstadt, 17. März. Die Synode nahm den Antrag Rieger'- Atzung statt. _ . _ . k Darmstadt, 16. März. In der heutigen Sitzung der Synode wurde )ie Aufbesserung der Pfarr-Gehalte, vom 1. Januar 1876 an, wirksam '^schlossen. Darmstadt, 16. März. Die Nr. 13 des Großherzoglichen Regierungs- fcttl hat folgenden Inhalt: Bekanntmachung. Bei der am 17. I. M. vorgenommenen Wahl sind zu Mitgliedern des Vorstandes der israelitischen Religionsgemetnde Gießen gewählt worden: Herr Joseph Stern mit 40 Stimmen, galten l»«-* 1 Breitung «nb * M fc**' pedition^ die Gewerbe"; 4) die Vorlage Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, die ^theilung der Genehmigung zu einem mit Herrn Generalagenten Kahlert ab- ^schließenden Tauschvertrag und Verwikigung der hierzu und zu weiteren ckhigen Bauveränderungen im Amtshause zu Darmstadt nöthigen Mittel treffend; L . 5) die Vorlage Großh. Ministeriums der Finanzen, bie Erhöhung der Erhalte der dieffeitigen Beamten und Bediensteten der Main-Neckar»Eisenbahn m ein Sechstel vom 1. Januar 1876 an und für die Gültigkeitsdauer des Ltsatsbudgets von 1876—78 betreffend; 6) der im Hauptvoranschlag der außerordentlichen Ausgaben pro 1876/78 inttT dem Centralbauwesen im Reffort Großh. Ministeriums der Finmizen mb 1 der Anlage 3a aufgenommene Posten: „Kaufpreis für das der Bank äür Handel und Industrie zustehende Gebäude in der Neckarstraße"; 7) die Vorstellung des Johannes Babst, Pedellen an dem Gymnasium p Büdingen, deffen Pensionirung betreffend; , 8) die Vorstellung des Bergmännischen Vereins zu Gießen, sowie der kerabantreibenden der Provinz Oberheffen, die Verlegung des Bergmeisterel- sitzes nach Gießen betreffend. - Es findet voraussichtlich nur diese eme wegen der Handhabung einer strengeren Sonntagsfeier an. Berlin, 15. März, Abends. Das Abgeordnetenhaus erledigte in der heutigen Abend-Sitzung Capitel 125 des Cultus-Etats; dann Capitel 123 bis Position Universität Bonn, einschließlich, nach den Anträgen der Commission. Berlin, 15. März. Die „Nordd. Allg. Ztg." bestätigt heute Abend die Vermuthung, daß der Plan der Regierung wegen der künftigen Reichsbahnen im Laufe der Debatte über die bevorstehende Vorlage zur Erörterung kommen wird. Dann werden auch gewiß die mehrfach besprochenen constitutionellen Garantieen bezeichnet werden. Die Nachricht, daß im italienischen Parlament der Erwerb der Eisenbahnen trotz der Opposition wahrscheinlich zur Annahme gelangen werde, hat bei uns den Gegnern der Reichsbahnen ein wenn auch nur scheinbares Argument entzogen. Berlin, 16. März. Die „Prov.-Corresp." weist nochmals darauf hin, daß im Abgeordnetenhause eine Vorlage über die Einverleibung des Herzog- thums Lauenburg in die preußische Monarchie und demnächst eine Vorlage be- v Darmstadt, 16. März. Die nächste Sitzung der ersten Kammer der l^tände findet nächsten Dienstag, den 21. d. Mts., Vormittags halb 10 Uhr, fall. Auf der Tagesordnung stehen folgende Gegenstände: 1) die Vorlage Großh. Gesammt-Ministeriums, die Uebertragung des Kigenthums der Oberhessischen Bahnen an den Staat betreffend; 2) der Gesetz Entwurf, die Gewährung von nachträglichen Vergütungen in der HosM'l merken, rettung Nriblhsllung ter tut Centralbauwesen im Reffort des Ministeriums des Innern aufgenommene ’ Uten 3eiWn Äßen „die Fortsetzung der inneren Einrichtung im Kriegsministerial-Gebäude en Ü?'IU Iti(berS - - 1 fr,r l(alnoti|en »1,1(9 lttags 4 Anlagen auf dem Bureau des 1. Vorstehers Herrn Meier Hornberger offenqclegt sein wird und daß während der unerstrecklichen Frist dieser drei NajeM v$flgcn ^der Stimmberechtigte, sowie jeder Gewählte von dem Wahlprotokoll und dessen Anlagen Einsicht nehmen und auch Einwendungen gegen die Wahl ober gegen die Gewählten, beziehungsweise auch Ablehnung der Wahl, bei Vermeidung des Ausschlusses bei Großherzoglichem KreiSamt Gießen vorbringen kann, n tte Atern unfc Gießen, den 17. März 1876. n 7 7 /' ' | Der Wahl-Commiffär: nd ewzeiave. j Dl*. Hoffmann, Regierungsrath. r. 7).^" ........................... ' '' ---------------------------------- ' —........ März: G- Karoline, V 49 I. alt 6 Exposö vorlegen. Kngland. Afrika. L » r a l - sr o t i 4. 5. ^cr bisherige Pächter des Steinbruchs an der Steinrutsche im Stadtwald Heinrich Dörr von Annerod ist gestorben, und sein Sohn Heinrich Dörr iv' von da, hat gebeten, ihn als Pächter an Stelle seines Vaters eintreten zu lassen. Nachdem deshalb mit Großh. Oberförsterei Gießen ind Benehmen getreten worden mar, wurde dem gestellten Gesuche nach Antrag dieser Behörde bis 1. Huli 1877 stattgeaeben. Zur Anschaffung eines geogr.-statist. Lexikons für Großh. Poltzeioerwaltung für den Preis von 27 Mark ist Genehmigung ertheilt worden. Für Ausführung der im linksseitigen Wachthaus am Wallthor nöthtgen zu 240 Mark veranschlagten Arbeiten wurde sich ausgesprochen. dieser Gelegenheit wurde der Antrag der Baudeputation angenommen, ntj welchem über das Bauquartier in den Schießgärten ein Plan anzufertigen ist, der sich bis zum Launspacher — Leufertsröder — und Holz-Weg — Flur II. VII. ur) XVI. - erstreckt. 8. Genehmigt wurde die Ausführung der zur Herstellung des Ludwigsplatzes cr- . forderlichen Arbeiten, veranschlagt zu 711 Mark. 9. Die von Herrn Heinrich Cap eller projectirte Errichtung eines Nebenbauei bei seinem Wohndause am Schlffenbergerweg wird nicht beanstandet --Gestern Abend gegen 9 Uhr prügelten sich zwei weibliche Insassen dki hiesigen Hospitals derart, daß dec Einen der Kopf ärztlich verbunden werden mujti Auffallend ist, daß bre Hausverwaltung derartige Excesse, welche schon öfter vorgv kommen sein sollen, nicht unterdrückt. Jedenfalls passen solche Vorfälle nicht für tu Hospital. •--Morgen Abend begeht unsere freiw. städt. Feuerwehr die Feier ihres 2'1 Stiftungstages. Es gilt nicht, dem Wirthe ein volles Haus zn schaffen, wenn nm darauf aufmerksam macht, daß die Einwohnerschaft doch wohl diesen Anlaß benutz« dürfte, durch lebhaften Besuch des Festes ein gewünschtes Zeichen der Theilnahme ur) Anerkennung zu geben. Die Feuerwehr weiß wohl, daß sie die stille Werthschätzur< und das ausgesprochene Vertrauen der Einwohnerschaft besitzt, aber die freundlsit Aufmerksamkeit einer Theilnaüme an ihrem Ehren-Tage thut auch den im Feuer uti Wasser gehärteten Herzen wohl. gebeten haben, ist nicht zugestimmt worden, weil diese Wohnungen außerbotk der Baulinie im Felde hcrgerichtet worden find. 2. Bei der Entfernung des äußeren Verputzes an der Stadtkirche im vorigen Jahre hatten sich für die Uebernahrne der Maurer- und Steinbauerarbett Mehrarbeiten ergeben und für die hierdurch entstandenen Mehrkosten ist der erforderliche Credit bewilligt worden. eine Tochter, Caroline Elisabeth, geb. den 9. Febr. Denselben. Dem Bürger zu Rodau und Postunterbeamten dahier, Slbawr müller, eine Tochter. Louise Katharine, geb. d^n 27 Jan. . . c Denselben. Dem Elsenbahnarbeiter dahier, Heinrich Schmidt von Angelst' tsl in Den ejnc Tochter, Margarethe, geb. den 26. Dec. v. I J ' • Den 16 März Dem Bürger und Tapetenhändler, Philipp Heinrich Hochstali^ ----------- eine Tochter, Marie Henriette Elisabeth, geb. den 5. Febr. Hesterrcich. Wien, 14. März. Das „Wiener Tagblatt" meldet, daß Don Carlos der österreichischen Regierung mitgetheilt habe, seinen ständigen Aufenthalt in Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Havannah, 15. März. Das Freibeuterschiff „Octavta" i Gewässern der Antillen von spanischen Kriegsschiffen genommen worden. Landwirthsehaftlickes. (Häcksel-Maschinen.) Die durch ihre vorzüglichen Dresch-Moschim rühmlichst bekannte Firma PH. M a y f a r t h m Range älteite Ofstcier Capitän zur See Graf Monts, Commandant der „Vineta." — Ucber eine entsetzliche Säbel-Affaire wird der „Fr. Z.« aus München nnm iß b Mts. aeschrieben: Ein Sergeant und drei Soldaten kamen in der vergangenen Nacht zwischen 11 und 12 Uhr in das Gasthaus zur T-ub° an der Tberestenstraße und verlangten Stet; nachdem ihnen bedeutet wurde, dasselbe sei zu Ende, und zu dieser späten Stunde würde frisches Bier nicht mehr anaerapft zogen die Soldaten vom Leder und wollten unter fortgesetzten Drobuiigen das Frischanzapfen von Bier erzwingen. Der Wirth und einige verspätet Anwesende mahnten sie zur Ruhe und verwiesen ihnen ihr tumultua- risches Benehmen; als Antwort hieb der Sergeant mit dem Aatagan den Wirth in den Hal«, daß er getroffen sofort entseelt zu Boden stürzte; d,e Soldaten spalteten einem Wirth beispringenden Metzgerburschen den Schädel und verwundeten einen Dritten lebensgefährlich, so daß man an dem Aufkommen der Beiden zweifelt. , t Berlin, 16. März. Das Abgeordnetenhaus setzte beute dte Berathung des Cultus-Etats fort und genehmigte bis Capitel 127 Titel 3 alle Positionen. Ein auf Vereinfachung und Decentralisirung in der Verwaltung der Museen abzielender Antrag Mommsen's wurde angenommen. Fortsetzung morgen. Berlin 16 März. Eine neuerdings erschienene Verfügung des Gene- ralvostamt« erklärt es für unstatthaft, daß Postanstalten eine Auskunft darüber ertheilen, ob bestimmte Personen eine Zeitung durch di- Post beziehen. Karlsruhe, 16. März, lieber die Antwort der badischen Regierung aeaenüber der Eisenbahn-Interpellation und über die Haltung der badischen National-Liberalen bezüglich der Reichs-Eisenbahnfrage spricht sich das Organ derselben die „Bad. Corresp.", wie folgt aus: „Das Reich soll diese Fragen lösen in der einen oder in der anderen Weise. Das ist sein und unser Vor- theil ' Werden künftige Erschwerungen dem leichteren und schonender-» Wege der Eisenbahn-Gesetzgebung ohne Berechtigung entgegengesetzt, so haben die Ur hebet tiefet Hindernisse es selbst zu vciantwotten, wenn bet für sie unangenehmere Weg des Erwerbs der Bahnen für das Reich al« allein ausführbar erklärt und praktisch dann auch allein eingeschlagen wird. Wir Badener werden uns keinesfalls an einem mittel- und kieinstaatlicheu, natürlich nur diplomatischen Feldzüge, betheiligen, der etwa von München und Dresden aus fleflen die einheitlichen Gewalten des Reiches bei dieser Gelegenheit versucht werden sollte. Dieser bundesrechtlich- Krieg hätte für uns schlechthin keinen praktischen Nutzen. Möge die Regierung ihre Politik in diesen Dingen streng nach den realen Vortheilen des Landes einrichten und keinen Vortheil ohne ebenbürtigen Entgelt ausgeben, aber noch viel weniger Vortheile zurückweisen, bie vielleicht später nicht mehr zu erreichen fiitb. Wir wollen keine Landes- iutereffen preisgeben oder wegwerfen und keine Rechte anfgeben, wo dies ohne Nutzen und ohne Ersatz geschehen müßte. Noch viel weniger aber wären wir gewillt, jetzt ober späterhin für die „föderativen" Liebhabereien des Herrn v. Pfretzschner und gewisser Kreise in Sachsen und anderwärts eine particular- rechtliche Eisenbahnsteuer zu bezahlen." Stuttgart, 17. März. Die Stände-Versammlung ist für den 28. Marz einberufen. Graz zu nehmen. Marqarethe Christiane Louise, T. v. Peter Emil Karl Neuling, Stirer. — 6.-M 16 März Das Teleqraphen-Correspsndenz-Bureau" meldet Maria, T. v. Justus Walther, Hülfsarbeiter. — 13. März: Heinrich, S. v. Heiniii . r/v; < ' R sro/hn- (Kuftprn Abend fanb ciroße Minister - Conferem Repp, Weißbinder. — 12. März: Helene, T. v. Karl Reiber, Tapezirer. — 12. Mäh aus Belgrad vom 15 Marz Gestern Aveno sano !^cimner ^vn,e em unebeL Don abwärts - 14. März: Karl, ein unehel. S. oon od statt, welche bis Nachts 3 Uhr wahrte; betreffs der Kriegs-Frage wurde märts. — 14. März: Valentin, ein unedel. S. von auswärts. Beschluß gefaßt. Geftorbene. 11. März: Anna Elisabethe Schäfer, Wittwe des Taglöhners Johs. Älalien. Lohne, Reg.-Bezirk Kassel, 75 I. 11 M. alt. — 12. März: Johanna Louise ~ , ,,, , t . cv. Dorothea, T. v. Theodor Alth ff, Waagemeister, 8 I. 9 M. alt. — 11 Rom, 15. März. Morgen wird Minghetti der Kammer fein Finanz- Beckcr, Kunst- und Handelsgältner, 40 I. alt. — 13. März: Louise Auszug aus den Standesamlsregistcrn der Stadt Gießt». Vom 11. bis 17. März 1876. Eheschließung e n. 15. Marz: Jacob Büttner, Schneider, mit Johanne Pfaff.— 15. März: W stian Friedrich Ferdinand Flory, Obertelegraphist, mit Anna Margarethe Eichelmau. — 15. März: Andreas Lauber, Kreisamtsgehülfe, mit Friederike Karoline Euler. Geborene. 8. März: Ernst Curt, S. v. Prof. Dr. Etienne Laspeyres. — 11. März: London, 15. März. Der Sturm, der in den letzten Tagen zu Land und S-e den großen Schaden angerichtet hat, scheint sich noch nicht ausgetobt zu haben; die continentale Post würbe heute verspätet ausgegeben unb _ Ute Telegraphenverbindung mit dem Innern des Landes ist noch immer so sehr unterbrochen, daß die heute Morgen in Liverpool, Manchester und anderen C o p u l i r t e. Städten des Nordens ansgegebenen Blätter ohne telegraphischen Bericht über Den 15. März. Christian Friedrich Ferdinand Flory kaiserl. Ob-rtelegr«^ öiuvitH » » „ex.!,,.,, nrnfefPH c>n 8u y Hetzen Ein ?bauslich * ^kaufen i ÄS * t> S-i't "ni '"«-SiL Bakers etiiw $ if """ «-d-rd?V^ te,«**. WZ ä'äk un0 M LudwigSpishr-! Mtung fiB{§ 9?ebentl[ beanstandet. Vod weibliche Insassen Ö verbunden werden nmt M»n öfter n ”w Vorfälle nicht filj uerwebr dir Feier ihre; - ■ >au§ »n schaffen, roennd ®obl diesen Anlaß bem Zeichen der Aeilnahme i su die stille Werthschögi besetzt, aber die sreundli Hut auch den im Feuer t es. rjüglichen Dresch-MaW en Frankfurt a. M. Hai ei truirt, welche alle bi^bcif um lciitungssahiaste HÄ 32 Centiineter breit uni 8 r Häcksel-Maschine für N eicht, daß ein Knabe M Mester angeschraubt fmkti Turch äußerst einfache!a Unterschied ob Heu, ÄltttM ■ Maschine ist mit Ausnüis iriiggnM aus SchmieiM irnifl ^gesetzt, welches feit. J nfrurt a. M. trtV'W tzn SM Gies 876. Znna j$nrg«retii«« ziiedmk! Sirolme E»>° fi-oeirts. -H- wärts. N. März: t «* - **d .*«**< UI1* . ,T ME ** i >4 tt zu G Aeilgebolenes. 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Um recht zahlreiche Betheiligung ersucht (1352 ________________ Der Vorstand. Vermischte Anzeige a. Strotjfjütc werden gewaschen und neu fa^onnirt bei 1301)____________L. Gail, Mäusburg. (1188) Eine persecte Kleidermacherin sucht noch einige Kunden in und außer dem Hause. Näheres bei ____________A Guldan, Neustadt. 1359) Ein Mädchen, welches perfect kochen kann, wird gegen hohen Lohn per 1. April zu miethen gesucht. Näheres 'bei der Exped. d. Bltts. Kohlenhandlung. 1340) Das von Herrn Daniel Keil seither bewohnte Logis ist auf 1. Mai d. I. anderweit zu vermiethen. ______________________ W i l h. Orbig. 1339) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen.__________A. Becker, Asterweg. 1336) Eine Mansardenwohnung und ein möblirtes Zimmer sogleich zu beziehen bei ________E. Herbert, Nahrungsberg. 1350) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen. B a l t h. Volz Wwe., __________________Seltersweg C. 50. 1347) Ein möblirtes Zimmer zu ven miethen in der Nähe vom Seltersthor. Näheres bei_______________ I. Blitz 1351) Der untere Stock mit allem Zubehör nebst Stück Garten zu vermiethen. __________PH. Sier, Franksurttrstraße. 1348) Zwei möbltrte zimmer per 1. April zu vermiethen. Seither von einem Einjährig Freiwilligen bewohnt. ________Fritz Feidel, Frankfurter Hof. 1349) Eine Wohnung, 5 Zimmer enthaltend, ist in meinem Hause an der Schoor -u vermiethen.___________Ehr. Weiß. 1333) Ein freundlich blirtes Zimmer mit C abinet im Freien zu vermiethen. Nähere- bei der Exped. d. Bltts. AermielHungen. 1294) Ein freundliches, möblirtes Zimmer mit Kabinet zu vermietben bei ________T h- Brück, Canzleiberg B- 1. 1287) Ein möblirtes Zimmer mit Kost zu vermiethen. Ltt. D- Nr. 199-__________ Ein eleganter neu hergerichteter Laden mit Eck schausenster nebst Comptoir und Lagerraum, mit Logis, bestehend aus 3 Zimmern, Küche, Keller, -Holzstall, Antheil an der Waschküche und ein Stück Grabland, ist zu vermiethen und sofort zu beziehen. Wo? sagt die Exped. d. Blattes.___________(1283 1015) Möblirtes Zimmer zu vermieihen nahe an der Caserne. Näheres zu er- fragen bei der Exped. d. Bltts.____________ 991) Die Wohnung von Herrn Pfarr- Verwalter Schlosser in meinem Hause, aus vier Zimmern und Zubehör bestehend, ist vom 1. Juni l. I. ab anderweit zu vermiethen. W- Ferber, Buchhändler. ausgeführt von der ganzen Musik-Capelle des II. Großh. Hess. Inf.- Negts. Nr. 116, unter Leitung des Capellmeisiers Herrn C. Krausse. Anfang 6V2 Uhr. — Cntr^e 40 Pfg. 1300) Programm an der Kaffe. Freiw. städt. Feuerwehr. 20. Stifiungsfeft am 19. März 1876 in Wenzel's Saalbau. Anfang Abends 7 Uhr. Karten und Lieder sind zu haben bei Herrn E. Gail, Mäusburg und Daniel Heil, Kirchenplatz. Zahlreiche Theilnahme aus allen Ständen ist erwünscht. Die ehemaligen Corpsmitglieder bitten wir insbesondere um ihren Besuch. Den Mitgliedern werden die Karten ins Haus gebracht. 1148)____—_____________Der Vorstand.____ Theater ■ Anzeige. Einem hochverehrten Publikum hiermit die ergebene Anzeige, daß ich Mittwoch den 22. und Donnerstag den 23. März von Marburg aus mit meinem neu engagirten Personale im Cafe fjelh’fcfocn Saale zwei Probevorstellungen geben werde. Ich habe dazu für den ersten Abend das neue Rosen'sche dreiaktige Original- Luftspiel: „Citronen", und für den zweite« Abend das fünfaktige Schauspiel von Juin: „Ein alter Corpora!" gewählt. Indem ich dem hochverehrten Publikum durch Vorführung dieser beiden Stücke recht vergnügte und angenehme Abende verspreche, richte ich gleichzeitig an hochdasselbe dte ergebenste Bitte, diese beiden Vorstellungen recht zahlreich mit Ihrem Besuche beehren zu wollen. Hochachtungsvoll und ergebenst ktd r.. Püschel, Theaterdirector. NB- Sperrfitzplatze find für 1 M. 25 Pf. und erste Platz-Billete für 75 Pf. beim Fnseur Herrn Gerhardt und im Caf^ Leib zu haben. Aus