"""»nsemGr tt lkection; beider. ‘Widmeten $otlM] 1 ©tmeinbe. Kirche« "en ^gelaffev. ,r f«r die Proviv W in Giesset JfnuMrirfe beauftrag Kreditbank. nnement. um Abonnement ans h einer doppelten Aus^i tfien in der Lage alle jchheit der Nachrichten 11 Mo. 66 IS76 Anreize- uiiii AmtsdN sm den Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Expedition r S ch u l st r a ß e, Lit. B. Nr. 18. , Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher H h e i t. Das Großherzogliche Steuer-Commissariat Gießen an sämmtliche Großherzoqliche Bürgermeistereien des Bezirks. Unter Bezugnahme auf die Anweisung für die Großh. Bürgermeistereien vom 7. April 1870 verfehlen nur nicht Sie schon jetzt darauf aufmerksam zu machen, daß bis zur demnächstigen Regulirung der Einkommensteuer in den bisher schon geführten, Ortssteuerlisten (Form. III.) die sämmtlichen Einkommensteuer-pflichtigen in alphabetischer Ordnung aufgeführt sein müssen, zu welchem Behufe die Verzeichnisse über Zugang und über Abgang an einkommensteuerpflichtigen Personen (Form. V. und VI.) genau zu führen resp. zu ergänzen sind. Auch die, bisher noch gar nicht in Anwendung gekommenen, Personenstandsregister müssen, wenn irgend möglich, im Laufe dieses Sommers nach Form. II. (für Gießen selbst nach Form. I.) aufgestellt werden. Wir ersuchen Sie uns Ihren Bedarf an Formularien baldigst hierher anzugeben und sind wir überdies zu Auskunftsertheilungen jeder Zeit gerne bereit. S ü f f e r t. ____________________________________________________________- Bekanntmachung. Wegen des Geburtsfestes Sr. Majestät des Kaisers wird der auf Mittwoch den 22. d. M. fallende Amtstaa ausgesetzt. Gießen, am 15. März 1876. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. I. V. d. D.: Oppermann. Eriginakonttyonbenw. werten olle wichtigem hs teuifätn ? rflfdjtjtt unb genaH rtkutscher^örpessÄofln n mit besonderer Mch n in unparteiischen £ii li*tt der tzrantjm einenden hanptblatt N mg" bemüht, allen A ma zu schenken. Novellen, Aussätze wG künstlerischen, sowie w. G.schicbN, Neiseb'M lezichungen wird W- t tfg lesenden Publik»» i'fieDe sür Lanbesstatisst m Großh. tzoM'oh tt »«Ttdjflg* im, ind. bt» W filh bttfli '•Sw**1 tienr, u * . t.g; ,»M< J" J Itb. politischer Theis. Deutschtand. Darmstadt, 14. März. Die Unsitte, den Abstimmungen der Abgeordneten persönliche Motive unterzusckieben, hat in der jüngsten Nummer des „Mainzer Journals" wieder einmal mit Bezug auf die Entscheidung der zweiten Kammer über den Ankauf der Oberhessischen Bahnen Ausdruck gefunden. Obgleich gerade für diesen Gegenstand die politische Parteistellung ganz unwesentlich sein mußte, die Entscheidung vielmehr nur von den beiden, sehr schwierig zu beantwortenden Fragen abhängen konnte, ob durch den Ankauf die Verkehrsverhältnisse der Provinz Oberhessen besser gefördert würden und ob für das Land nicht eine stärkere finanzielle Belastung entstehe, so hebt nichtsdestoweniger das genannte Blatt die Thatsache hervor, daß unter den 14 südhessischen Abgeordneten, welche für den Ankauf der Bahnen stimmten, 10 Beamte sich befinden, während nur ein Beamter gegen den Ankauf gestimmt habe. Wir folgen dem „Mainzer Journal" nur ungern auf dieses persönliche Gebiet, müssen aber dem gegenüber doch die viel auffallendere Thatsache erwähnen, daß die sämmtlichen vier ultramontanen Abgeordneten (Franck, Racke, Wolz und Falck), welche sehr verschiedene Lebensstellungen einnehmen und also über diese nicht politische, sondern rein finanzielle Frage sehr wohl abweichende Ansichten haben konnten, einstimmig gegen den Ankauf der Bahnen gestimmt haben. Wir wollen nicht den schweren Vorwurf erheben, als ob dies geschehen sei, weil man etwa hoffte, dem gegenwärtigen Ministerium hierdurch Schwierigkeiten zu bereiten, wir wollen aber dem „Mainzer Journal" den Rath geben, künftighin bei Besprechung der Beschlüsse des Landtags nur sachliche Gründe vorzubringen, persönliche Verdächtigungen der Abgeordneten aber zu unterlassen. (N. Frkftr. Pr.) Darmstadt, 15. März. Die erste ordentliche LandeSsynode hielt heute ihre zehnte Sitzung ab. Nach Verlesung einer größeren Anzahl neuer Eingaben, namentlich Beantwortungen von Interpellationen Seitens des Kirchenregiments, fand die Generaldebatte über die Vorlage Großh. Oberconsistoriums, die vorzusehenden Einnahmen und Ausgaben der evangelischen Kirche im Großherzog- thum Hessen für das Jahr 1876 betr., statt. Dieselbe nahm eine sehr große Ausdehnung an und bildete namentlich die Frage der kirchlichen Besteuerung den Gegenstand eingehender Erörterungen. Es betheiligten sich an derselben außer den Commissären des Kirchenregiments: Geh. Oberconsistorialrath Melior und Oberconsistorialrath Linß, der Berichterstatter Abg. Wernher, sowie die Abgg. Müller (Alsfeld), Schaub, Schleich, Gräff, Rieger, Köhler (Friedberg), Schröder, Waflerschleben, Engelbach, Baur, Seel und Pauli. Zu den einzelnen Positionen des Ausgabe-Budgets übergehend wurden für Vergütung an die evang. Dekane für Bureaukosten u. s. w. 3150 Mark, als Beitrag zu den Dekanatsbibliotheken 1338 Mark, für Kosten der Verwaltung solcher Pfarrstellen, deren Inhaber zur Versehung der Psarrgeschäste nicht mehr im Stande sind, 20,000 Mark und für das Predigerseminar m Friedberg 6929 Mark bewilligt. . ~ p , v r Nächste Sitzung morgen Vormittag 9 Uhr. Fortsetzung der Budgetbe- rathung und Erledigung der übrigen Gegenstände der heutigen Tagesordnung. Darmstadt, 15. März. Heute trat dahier die ordentliche Landes- Synode wieder zusammen. Von allen heute der Synode gemachten Vorlagen war die wichtigste, die Summe zu bestimmen, bezw. die Anträge von KirchenRegiment und Ausschuß zu genehmigen, wie viel nach dem ermittelten Steuer- Capital aller Angehörigen der evangelischen Landes-Kirche auf den Gulden Communalsteuer-Capital an Kirchensteuer belegt werden solle. Gegen Erwartung wurde aber von der einen Seite die Frage nach Recht und Opportunität der Kirchensteuer überhaupt wieder angeregt und auf die ungünstige Stimmung des evangelischen Volkes hingewiesen. Andererseits traten wieder Laien auf, die dieser angeblichen Stimmung aus ihrer Kenntniß des Volkes das entschiedenste Dementi entgegenstellten. Ganz besonders entschieden sprach sich Wernher von Nierstein gegen jede Verzögerung aus. In gleichem Sinne sprach dann noch u. A. Bezirksgerichts-Rath Pauli von Alzey, Dr. Seel von Gießen und Oberconsistorial-Rath Linß. Als schließlich der Oberpost-Rath Baur nachwies, daß die Steuer auf den Gulden Communalsteuer-Capital nur 3 Pfennige, später noch weniger, betragen werde, so daß sie kaum nennenswerth sei, wurden die Anträge fast einstimmig genehmigt. Berlin, 15. März. Die gegen Arnim eingeleitete Untersuchung wegen Landcsverraths stützt sich auf Alinea 3 des § 92 des Straf-Gesetzbuchs. („Wer vorsätzlich ein ihm von Seiten des Reichs oder von einem Bundes-Staat auf- getragcnes Staats-Geschäft mit einer anderen Regierung zum Nachtheile Dessen führt, der ihm den Auftrag ertheilt hat, wird mit Zuchthaus nicht unter zwei Jahren bestraft. Sind mildernde Umstände vorhanden, so tritt Festungshaft nicht unter sechs Monaten ein.") „ Berlin, 15. März. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses begründete der Abg. Petri die von ihm gestellte Interpellation über den Bergsturz in Caub. Dieselbe wurde vom Minister des Innern folgendermaßen beantwortet : Schon vor zwei Jahren habe die Regierung die Sperrung aller bedrohten Häuser verlangt, jedoch bei dem Gemeinderath von Caub nur die Sperrung von drei Häusern durchgesetzt. Seitens der Regierung sei auch die geforderte Staatsbeihülfe zur Abwehr des drohenden Bergsturzes bewilligt worden, und hätte die Gemeinde Caub die Ausführung der erforderlichen Arbeiten durch Privat-Bergbeamte bereits in Angriff nehmen lassen. Ob nun durch irgend eine Unvorsichtigkeit das Unglück herbeigeführt sei, das wäre der Negierung bisher noch unbekannt; die nothwendigen Maßregeln zur Hülfelei- stung habe der Minister in beschleunigter Weise angeordnet; weder den Staat noch die Gemeinde treffe übrigens irgend welche Pflichtversäumniß, und werde nichts versäumt, um weiterem Unglück zu steuern. Hierauf brachte der Handels-Minister zur Mittheilung, auch die Bergbehörde habe gleichfalls Alles gethan, um das Unglück abzuwehren und weiterem Unglücke zu begegnen. In einem Bericht der Bergwerks-Direction zu Saarbrücken werde der jetzige Bergrutsch gegenüber dem unzweifelhaft noch bevorstehenden als klein und unbedeutend bezeichnet, deshalb seien zur Verhütung weiteren Unglücks schleunigst energische Maßregeln angeordnet worden. Hiermit war die Interpellation erledigt, und folgte die Fortsetzung der Berathung des Etats des Cultus- Ministeriums. Berlin, 15. März. Die telegraphische Verbindung ist fast nach allen Seiten hin gestört. Der Verkehr mit Schlesien (Breslau, Görlitz), Sachsen (Dresden), Oesterreich, Bayern, Württemberg ist unterbrochen; in der Richtung auf Frankfurt a. M. ist bis jetzt nur Erfurt erreicht, der ganze Südwesten ist abgeschnitten, ebenso der Westen von Hannover ab. Hiermit hat auch sür den Augenblick die Verbindung mit Frankreich, Belgien und den Nie- von ResvndneH Ein- von dem Johannes L k'eabsichttgt eine Mtemehmen, F Uchruchr an den «iß innerhalb 8 ^ Stelle anz «Ahnzoglichem m Migung der angetrager Lterrhain.an Bür Mein Hm Itnen Auster vi mi ^d)inben, bai «ährende Schlag vnd mir keinen «erzte, sowohl l reiben. In völlij nti Monate davi Ochste Lob. sie h, Mschaftliche St meiner innigsten 5 Nr 75,87 Luflröhren-Kalarr Nr. 75,97 Wien, in einem t Nr. 65,71 Mmagerung. Nr. 75,92: Die Reval Kindern 50 Mal Preise der iij/Ü Pf, 12 Pfl Revalescifc M 5,70 Pf. u. Revalescie Zu beziehe and 163-164 fr Delicatesienhändle^ )n Gieße, Türkei. Ragusa, 15. März. Wassa Effendi ist heute von hier über Stagn nach Mostar abgereist. Amerika. Montevideo, 14. März. Der Director Latorre sandte an den brasilianischen Minister des Aeußern eine Depesche, in welcher er erklärte, daß er besonderen Werth darauf lege, gute Beziehungen zu Uruguay und Brasilien zu unterhalten. Landwirthschaftliches. Schweinefütterung. Vergleichende Versuche über den Nutzen der Salz- zugaben zum Futter der Schweine geben nach der „land- und forstw. Ztg. für W * folgende Resultate! Vier Schweine in gleichem Futterzustande, von gleichem Gewicht und Geschlecht, Kastraten von etwa 200 Pfd. Gewicht, wurden am 1. November in die Maft gebracht und mit gleichen Quantitäten Kartoffelschlempe angefüttert, für 1 Paar mit 2 Loth etngesalzen, für 1 Paar ungesalzen. Anfangs fraßen die Thiele mit gleicher Gier, nach 8 Tagen war die größere Freßlust schon entschieden auf der Salzsette, auf welcher nach 14 Tagen mit 2 Loth Salzzugabe pro Stück vorgegangen wurde. Nach 4 Monaten wurden die zwei Schweine zu 359 Pfd. das Stück verkauft Die beiden andern wogen nur 300 Pfd. pro Stück und erreichten das Gewicht erst 5 Wochen später. Wiederholte Versuche haben fast dasselbe Resultat geliefert. Auch den Fasselschweinen wird je nach dem Alter das Futter mit Vr-'l Loth gewürzt. In der Tragezeit erhalten die Mutterschweine am Besten nur wenig Salz. In den heißen Wumänien. Bukarest, 15. März. Die Negierung hat den Senat aufgelöst und alsbaldige Neuwahlen angeordnet. Im Frühjahr soll eine außerordentliche Session stattfinden. Schweden. Stockholm, 10. März. Der Antrag de« »bg. Uhr, Bett, die führung der Civilehe für die Mitglieder der Staatskirche, wurde gestern der zweiten stammer nach kurzer Debatte und in Uebereinstimmung mit Bericht des Gisetz-Ausschuffe« ohne Abstimmung abgelehnt. Arankreich. Vermischt«». Frankfurt, 13. März. Dieser Tage wurde ein Storch wegen Diebstahls empfindlich bestraft. Er hatte es bequem gesunden, sein in der Nähe der Zeil befindliches Nest mit Material auszubessern, welches er der benachbarten Wohnung eines anderen Storchenpaares entnehm, anstatt sich solches auswärts zu sammeln Dabet wurde er von dein Eigenthümer des geplünderten Nestes überrascht und durch einige wuchtige Schnabelhiebe so arg zugerichtet, daß er mit zerschmettertem Flügel in den Hof der Katharinenschule herabstürzte. Dort wurde dem Verletzten ein Nothverband angelegt, worauf er dem zoologischen Garten zu unfreiwilligem Aufenthalt überwiesen wurde und dort seiner Heilung entgegensieht. Die Storchwitlwe hat den diebischen Gatten schon mehrfach im Gefängniß besucht. Caub, 13 März. Die Räumungsarbeiten gehen sehr langsam vorwärts, theilweise des beschränkten Raumes, theilweise auch der geringen Arbeiterzahl wegen. Die sicb freiwillig zur Mithülfe Anbietenden werden zurückgewiesen und dieses erregt die größte Erbitterung. Unserem gewöhnlichen Unterthanenverstande will eS nicht etn- lcuchten, daß die Arbeiten nicht rationell von oben, von den Hintergebäuden des „Adler* und „Grünewald" aus mit aller Energie und Benutzung aller sich darbietenden Arbeitskraft betrieben werden. Wenn der Hof des „Adlers" zur Ablagerung deS Schuttes benutzt würde, „da das Weiterschaffen des letzteren ein Haupthinderniß bietet, so würde es einestheils möglich, zu den verschütteten Räumen zu gelangen, gleichzeitig aber auch den unteren Soutterainmauern mehr Widerlager geschaffen Auch Seitens unserer Bergleute ift man bezüglich der RettungSarbeiten etwas anderer Meinung als das Commando der Pioniere; dieselben hielten es nach ihren Erfahrungen für geboten und möglich, du'ch Anlage eines Schachte? von Oden zu den Verschütteten zu gelangen; doch der commandirende Osficier war gegentheiliger Ansicht und führte dies zu bedenklichen Auftritten, so daß der Offizier feine Leute zur Waffe greifen ließ, während die aufgeregten Bergleute die drohendste Haltung annahmen und nur der Energie und drm besonnenen Vorgehen des Obersteigers und Etgenthümers des „Erdstollen" ist es zu danken, daß der drohende Confl'kt, welcher bei der herrschenden Mißstimmung leicht die bedenklichsten Folgen haben mußte, abgewandt wurde, indem die genannten Herren ihre Bergleute zurück an ihre Arbeit in ihre „Gruben" sandten. — Wir wollen uns kein Urtheil in dieser Sache erlauben, doch sachkundige Fachleute wie unsere Bergleute verdienen hier wenigstens das nämliche Vertrauen als ein Soldat. Daß die Arbeiter von unten unter allen Umständen da- Unglück eher vergrößern, sieht aber jeder Laie nach eigener Anschauung ein, und wäre eine Inangriffnahme von Oben sogleich erfolgt, dann konnte eine ungeheure Anzahl Arbeiter und Retter, die sich ja gleich freiwillig einstellten, wohl in einigen Stunden mehr erreichen, als die Arbeit der paar Pioniere, bis heute — man bedenke 50 Mann Pioniere — die noch nicht einmal Alle energisch thätig sind. Dies ist die Meinung der ganzen Bevölkerung. Der von anderer Seite so eifrig v.-rsicherten Unmöglichkeit, noch Lebende unter dem Schutte zu finden — nur wieder der kleine Beweis — daß sogar ein Kanarienvogel unversehrt heute. herausgeholt wurde. Die, wie ich höre, bereits angeordnete Abtragung der obersten Spitze des RutschkegelS nach dem Blücherthale zu ist keinesfalls als eine Beförderung des Rettungswerkes anzusehen und wenn in der bisherigen Weife fortgefahren wird, gehen Monate darüber bis man zur eigentlichen Unglücksstätte gelangt. Dem Einwand gegenüber, daß bei einem anderen Vorgehen auch die Arbeiter in Lebensgefahr kommen könnten, ist nur darauf hinzuwetsen, daß bei jedem Brande, Unglücksfällen in Bergwerken, Ueberschwemmung auch die Rettenden sich der Gefahr aussetzen. Glaubt man aber hierzu nicht commandiren zu können, so lasse man die sich freiwillig und aufopfernd bietende Hand zu. Dies für heute! Die 8. Pioniere (C-blcvz) sind heute per Telegraph schon wieder abberufen worden. (N. v-1 — Anno 1546 um diese Zeit müssen die Wasser in Wittenberg, Halle und dort- und der Freiheit sei! Versailles, 15. März. Der Minister des Innern, Ricard, ist zum unabsetzbaren Senator gewählt worden. England. London, 13. März. Der Lord-Oberrichter Lord Coleridge erklärte heute in seiner Ansprache an die Grand-Jury zu Maidstone, die Assisenanklage gegen den Capitän Kuhn von der „Franconia" wegen fahrlässiger Tödtung werde wahrscheinlich vom Kron-Advocaten im Auftrage der Regierung geführt und der Proceß voraussichtlich nach London verlegt werden. Jede Sache habe ihre zwei Seiten, bemerkte er, und er werde daher nur mit äußerster Vorsicht hierüber sprechen, aber unzweifelhaft sei doch, daß grobe Fahrlässigkeit von Setten des Capitäns der „Franconia" vorliege, der allen Regeln zufolge hätte auswetchen sollen. London, 15. März. Die Angabe, daß der König von Abessinien bei dem Angriff auf die ägyptische Stellung gefallen sei, hat sich nicht bestätigt. Nach den Reuterffchen Depeschen sowohl wie nach den telegraphischen Berichten von Special - Correspondenten der „Times" und der „Daily News" hat das abessinische Heer einen großen Verlust erlitten, der Großvezir des Königs Johann ist gefallen, und der letztere hat nach der Schlacht in einem eigenhändigen Schreiben an den ägyptischen Prinzen Hassun um Frieden gebeten. Rußland. Petersburg, 14. März. Die Nachricht, daß in Folge Ausbruchs von Feindseligkeiten zwischen Japan und Korea und Blokade der Häfen von Korea durch die Japanesen russischerseits beschloffen worden sei, das russische Geschwader in den ostasiatischen Gewässern zu verstärken, wird von unterrichteter Seite für durchaus unbegründet erklärt. Es liegen im Gegentheil authentische Mittheilungen vor, daß die Verhältnisse zwischen beiden Staaten sich friedlich gestalten. Paris, 15. März. Das Hochwasser der Seine übersteigt dasjenige 1872. Die Jnvaliden-Brücke ist bedroht und der Verkehr auf derselben gesperrt. Die an den Ufern angerichteten Schäden sind sehr bedeutend. Sub- scriptionen zu Gunsten der Ueberschwemmten sind in Anregung gebracht. Paris, 15. März. Es bestätigt sich, daß der Sultan eine Geldsen du«g von 65,000 Pfd. Sterl., die für die Armee bestimmt war, mit Beschlag belegt und für sich verwandt hat. Berichte aus Konstantinopel erwähnen ähnliche Fälle und fügen hinzu, die Praxis sei bereits eingeführt, daß, wenn der Sultan Geld vorräthig wisse, er seinen Wunsch, dasselbe persönlich zu besitzen, durch ein Bataillon Soldaten überbringen lasse. Paris, 15. März. Die Gemahlin des Präsidenten Mac Mahon hat die überschwemmten Ortschaften Bercy, Jvry und andere in der Nähe von Paris besucht und Unterstützungen an nothleidende Einwohner vertheilt. Versailles, 14. März, 7 Uhr 40 Min., Abends. Die heute verlesene Erklärung des neuen Ministeriums wurde in beiden Kammern, namentlich im Senat, günstig ausgenommen. Im Senate brachte der Kriegs-Minister General Cissey den Gesetz-Entwurf, betr. die Armee-Verwaltung, ein; für denselben wurde die Dringlichkeit angenommen. Die Wahlen des Herzogs v. Bro- glie und des Admirals La Ronciöre le Noury wurden für gültig erklärt. Morgen wird der Senat einen unabsetzbaren Senator an Stelle des verstorbenen Larochette wählen. Falls Ricard, welcher hierfür in Aussicht genommen ist, unterliegen sollte, würde derselbe seine Demission als Minister des Innern nehmen. In der Deputirten-Kammer wurde Faye (Republikaner) mit 236 Stimmen gegen 185, welche der von Gambetta unterstützte Gent (radikal) erhielt, zum Quästor erwählt. Präsident Grevy hielt eine Ansprache an das Haus, deren Inhalt in dem Ausspruch gipfelte: die Versammlung müsse den Beweis liefern, daß die Republik die Regierung der Ordnung, de's Friedens Seit 30 3^ ... bewahrt sich1 L Ohmbraus' Wnchotie, Abma- sjiiölinge schon v 80,000 Cewsic tn Profess Dr. Mitin an der un ßchssor vr. Ded > ^gestellten Prrst Urlauben aufgehört; England ist nur auf dem einen Wege über Emden zu «rreicben Die Linie nach Hamburg ist nicht unterbrachen (über Hamburg wird iekt auch mit Köln verkehrt), wohl aber der weitere Verkehr mit Dänemark. Wie der Neich«-Anz.", dem wir diese Aufstellung entnehmen, mittheilt, sind totort alle" Maßregeln ergriffen worden, um die Linien wieder betriebsfähig zu macken Leider rückt von Schottland her ein neues Barvmeter.Minimum nach Deutschland vor und droht die eben aufgerichteten Stangen wieder umzuwerfen, die kaum geflickten Drähte zu zerreißen. Gerade unter solchen Umständen ist «s erfreulich daß endlich der Anfang zu der Herstellung unterirdischer Leitungen gemacht worden ist. Der „Reichs-Anz." meldet darüber: „Fast in dem- feiben Augenblicke, in welchem wir durch die Verwüstungen, die der hestige Sturm der vergangenen Nacht in den meisten Telegraphenlinien an,«richtet hat, von allen wichtigeren Verbindungen abgeschnitten sind, vollzieht sich ein Ereig- mß deffen Wirkungen darauf berechnet sind, uns in der Folge vor einet solchen Kalamität zu schützen. Bei Halle ist am heutigen Tage in aller Stille der erste Spatenstich zur Herstellung der unterirdischen Telegraphenlinre Berlin-Halle geschehen. Berlin, 15. März. Im weiteren Verlauf der heutigen Sitzung erledigte das Abgeordnetenhaus den Etat des Cultus-Ministeriums bis zum Tit. 15, Capitel 125. In einer Abend. Sitzung soll die Berathung dieses Etats fort- gesetzt werden. s£Q0Tgeng. Der Rhein ist seit gestern Nachmittag hier mehrere Zoll-gefallen, auch von weiter oberhalb bis Mainz und Mannheim hinauf wird ein Fallen desselben gemeldet. Unterhalb Düffeldorf und Ruhrort ist derselbe wenig gestiegen. Auch die Mosel fällt; dagegen ist der Main wieder stark gestiegen. herum wohl auch schlimm gehaust haben; denn Dr. Marti« Luther, der auf der Reise war, schreibt an seine Käthe wie folgt: Gnade und Friede im Herrn! Liebe Kätbe, wir sind heute um 8 Uhr zu Halle angekommen, aber nach Eisleben nicht gefahren, denn es begegnete unS eine große Wassertäufertn mit Wasserwogen und großen Eisschollen, die das Land bedeckte; die bräuete uns mit der Wassertaufe; so konnten wir auch nicht wieder zurückkommen von wegen der Mulde, mußten also zu Halle zwischen den Wassern stille liegen, nicht daß uns darnach durstete, zu trinken, sondern nahmen gut Torgauer Bier und guten rheinischen Wein dafür, damit labeten und trösteten wir uns derweil, ob die Saale wollte wieder auszürnen. Denn weil die Leute und Fuhrmeister, auch wir selbst zaghaft waren, haben wir uns nicht wollen in das Wasser begeben und Gott versuchen, denn der Teufel ist uns gram und wohnet im Wasser, und ist besser verwahret denn beklaget, und ist ohne Roth, daß wir dem Papst sammt seinen Schuppen eine Narrenfreud machen sollten. Ich hätte nicht gemetnet, daß die Saale eine solche Sode machen könnte, daß sie über Steinwege und Alles so rumpeln sollte. Jetzo nicht mehr; dann betet für uns und seit fromm; ich halte, wärest Du hier gewesen, Du hättest uns auch also zu thun gerathen, so hätten wir Deinem Rathe auch einmal gefolgt. Hiermit Gott befohlen, Amen. Zu Halle am St. Paulus Bekehrungstage Anno 1546. Meiner freundlichen lieben Käthen Lutherin zu Wittenberg zu Händen. MartinuS Luther, D. — (Zeichen der Zeit.) Noth lehrt Beten, Stehlen und noch andere Dinge; die herrschende Geldnoth hat neuerdings auch außergewöhnliche Offerten herbeigeführt, wie dies aus folgendem, in einem Berliner Blatte veröffentlichten Inserate heroorgehl. Dasselbe lautet: „Bitte! Bitte! Ein j. Ehepaar, d. b. Ständen angeh., das sich in Geldnoth bef., wünscht sein einziges, zehn Monate altes Kind, wirklich schönes Mädchen, für eine entsprechende Summe Geldes, um sich damit zu retten, zu verschenken. Adr. erb. unt- R 50 poste rest. Dönhossplatz". — Wenn schon die Eltern für Geld ihr „wirklich schönes" Töchterchen „verschenken", dann bietet auch wohl ein in Verlegenheit gerathener Gatte seine Frau öffentlich zum Verkauf auS. Weitersh ain, 15. März. Auf Ihr Begehren in Nr. 62 d. Blattes, beehren wir uns, Sie zu benachrichtigen, daß in der Nacht vom 12. auf den 13. ein starker Orkan hierorts gewüthet, welcher unberechenbare Schäden angerichtet an Sebaimn und Obstbäumen; selbst in hiesigem Gemeindewald ist der Schaden auf 3000 Festmeter Holz berechnet, was entwurzelt und umgeschlagen ist, darunter Stämme von über 60 Zentimeter Durchm., so auch viele Obststämme dieser Stärke. Southampton, 15. März. Das Postbampfschiff des Nordb. Lloyd Hermann, Capt- G. Reichmann, ist heute Mittag hier wohlbehalten von Newyork ange- kommen und hat um 3 Uhr die Reise nach Bremen fortgesetzt. Dasselbe bringt 81 Passagiere. Maris fiWutljch auf "MagemHu « diesem 4 . M°nlag de J^en, ben Herzogs. $ fr:* he, * L^b-ii, Ko bfg* i oW * Mi Sonntag, den 19. März 1876 der Wallthorstratze, E- Noll in der Lömengasse. D. Red. *) Vergl. Jnseratentheil d. heut. Zeit. und und Ml. öffentlich 217 A. 33ramm. 1244) (1298 Versteigerungen am Bahnhof. 1167) sollen Eichen Nadel der ES 85 1920 6300 5 4 25 4 47 30 100 1500 8 Reish. Wellen 500 6950 1258) Circa 10 Ctr. Heu zu verkaufen. Seltersweg C- 73. Sommermonaten, in denen die Mast-, nicht weniger die Triftschweine so leicht an der Vräune erkranken, bewähren sich besonders tägliche regelmätztge Salzdosen, die das Schwein zu Saufen an die kühlenden Wasser treiben Delicateffenhändlern im ganzen Lande. In Gießen zu haben bei Müller * Schwager. „ „ Nadel-Reiser, „ Eichen - Stämme von 56—95 Zentimeter Durchmesser und 5—7 Meter Länge, besonders zu Glaser und Schreinerholz geeignet, Gottesdienst. Sonntag, den 19. März. Morgens: Pfarrvicar Schöner. Nachmittags: Mitprediger Drescher. (Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 19. bis 25. März besorgt Pfarrverwalter Schlosser. 1317 Nadel-Stangen mit 28,63 Fest- meter. Die Zusammenkunft ist auf der Licher Chaussee an der 5. Schneiße. Gießen, am 14. März 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Köpfeln, nachverzeichnetes Holz versteigert werden, als: 5 Rmtr. Buchen-Prügelholz, Montag den 2 Kbm b-b .»bltti ? batb,Wtx Sltbdll bei Sdjuttei »«W-hrtb, "■ ataiintig aber au4 Luch Seitens unfern aer Memung als btl für geboten und Milten zu gelangen: unb Me dies zu b- : leisen ließ, während 1 und nur der Energie ' umerS des Frbstollen' rfichenden Mißstimmieni ; e, indem die genannten j iandtm.-Wir wollen lchlmte wie unsere Berg- I > ein Soldat. Daß die I r vergrößem, sieht aber riffnahme oen Oben so-1 Retter, die sich ja zleilh als du Arbeit der paar: noch nicht einmal Alle erung. Der von anderer r r dem Echutte zu finbte! mvogel unversehrt Henle I : Abtragung der obersten [ IS all eint Beförderung R Weise sortgefahren wird, | gelangt Dem Einwand in Lebensgefahr kommen f Unfflüdifädtn in Berg-1 au^tfin. (Slaubt man sich freiwillig und auf- [Zibleri) sind heute per 01. trnderg, Halle und dort- ^uther, der auf der Repe; MeunSUbriuHi begegnete unS eine grch v? das Land bedeckte: d> wieder »urückkommen v ■n stille liegen, nicht da« ltr Lier und guten rhet' mdl, ob die Saale wo « rifÄS «3 den, uy 5 n°4 ffii ♦’» Stimmen des Lobe- über Dr. Ttedemann'S Pen-t*ao-spräpary2 Uhr. — Entree tiO Pfg. Weiße Vorhänge aller Art, Rouleaux, Drell in den gangbarsten Dessins, Anfertigung jeder Decorations-Arbeit in aeschmackoollster Ausführung, bei (881 ________T h. Brück, Kanzleiberg. B 1. Bonbons von A. D a u s in Mainz. Bewährtes wohlschmeckendes Hausmittel gegen Husten und Brustleiden. (1082 Allein ächt zu haben bei J. A. Busch Söhne. Bonbons, sowie Cafe Leih. Sonntag den lf> Marz 1876 sich gef. an mich wenden. Geschäftslocal in Mainz Flachsmarkt 20. I Privatwohnung - „ Graben I. Lotharisches Haus. Achtungsvoll Adolph Bertram. Feinste Gothaer Cervelatwurst empfiehlt , w (1046 Cy. Wilh. 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Betreffend A Bei der < Grostheyogliches Gymnastum pi Gießen. Es wird i Dienstag den 21. März, Nachmittags 4 Uhr Schulactus zur Vorfeier des Geburtstags Sr. Majestät de- Blattes C1283 Girhrn, d Zimmer. Aermijchte Anjerg^n io Qt 3 bis Abends 8 Uhr zu sehen. (1302 ®ehappekuster Verantwortliche Redaction: A. S ch e y d a. — Druck und Verlag der B rüh l'schen Univ.-Druckerei in Gießen. 1. 2. Wir beaul ein Verzeichnis Karl Kaspar, Grünbergerstraße. zum Kasseler Pferdcmarkt sind in der Exped. d. Bl A 3 Mark zn haben.('233 eschen Kaisers. , |»Wn bitte Zur Theilnahme an dieser Feier werden dre Eltern unfern Schüler und alle Freunde der Anstalt geziemend eingeladen. 1290) l>r. Weidner. Sonntag 19. März um 9 Uhr wird in der Hospitalkircht altkatholifcher Gottesdienst gehalten werden, bestehend oni Amt und Predigt nebst gemeinsamer Vorbereitung zum Aberd Aermietyungen. Ein eleganter neu her- gerichteter Laden mit Eckschaufenster nebst Comptoir und Lagerraum, mit Logis, bestehend aus 3 Zimmern, Küche, Keller, Holzstall, Antheil an der Waschküche und ein Stück Grabland, ist zu vermiethen und sofort zu beziehen. Wo? sagt die Exped. d. mahl. Gelegenheit zur Beichte wird ebendaselbst schon vorher gegeben werden. (1296 Brevetirt v. Sr. Maj. dem König der Belgier. J. Motte’* Mkchaiiischr Meinkohlengrube, auf einer Oberfläche von 1000 Quadratfuß durch eine Dampfmaschine von 2 Pferdekräften in Bewegung gesetzt. Geologischer Spaziergang in die Unterwelt auf eine Tiefe bis 2000 Fuß. Studium der Sitten und Arbeiten der Grubenarbeiter, sowie der Gefahren, denen sie durch schlagende Wetter (Explosion^, Einsturz der Erde rc. ausgesetzt sind. Oben auf der Grube sieht man sämmtliche Maschinen in Thätigkeit und in der Grube eine Anzahl Grubenarbeiter, welcke die verschiedenartigsten Arbeiten ausführen. Eintrittspreis: 1. Platz 50 Pf., 2. Platz 25 Pf. St®" Wegen Abreise nächster Woche zur Kasseler Messe ist das Werk nur während den beiden Tagen Sonnabend den IS und Sonntag den 19. d.M , von Rachm. b< !!' auch anjuflrbtn lhen fein sollten. Ihrer Bo Freiw. städt. Feuerwehr. 20. tzlifinngdsest am 19. März 1876 in Weuzel's Saalbau. Anfang Abends 7 Uhr. Karten und Lieder sind zu haben bei Herrn E. Gail, Mäusburg und Daniel Heil, Kirchenplatz. Zahlreiche Theilnahme aus allen Ständen ist erwünscht. Die ehemaligen Corpsmitglieder bitten wir insbesondere um ihren Besuch/ Den Mitgliedern werden die Karten ins Haus gebracht. 1148) Der Vorstand. Strof)fjütc werden gewaschen und neu fa?onnirt bei 1301) L. Gail, Mäusburq. Das Weilbnrtzer Tsgbtstt (Auflage 1140) erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage und ?war seit i Januar 1876 in bedeutend vergrößertem Format mit Beibehaltung des seitherigen Abonnementspreises, bringt Auszüge aus den besten Zeitungen ickk wichtige Begebenheiten, Proviuzialnachrichtcn und Localnotizen in reicher Füllt, ausgewähltes Feuilleton. Abonnementspreis vierteljährlich bei allen Postaustalten (mcl. Postaufschlaz! 1 Mark 75 Pfg. Inserate finden eine wirksame und weite Verbreitung und wird M gespaltene Garmondzeile oder deren Raum mit 10 Pfg. berechnet. Weilburg a. d. Lahn, im März 1876. Die Expedition. In Folge c dwa vorhanden 1286) Möblirtes Zimmer, wenn möglich mit Kabinet in der Reuen Anlage, Gartenoder Grünbergcrstraße zu miethen gesucht. Näheres bei der Exped. d. Bltts.________ 565) An- und Verkauf von getragenen Kleidern, Stiefeln, Weißzeug, Bcttwerk, Antiquitäten, Münzen sowie sonstigen gebrauchten Gegenständen, bei Louis Rothenberger, Neuenweg 193. **«« 2 Sä > ton -■ bi. 2? . . 81 Men zum Waschen und Fa^onntren werden angenommen und bestens besorgt von (1223 Pauly & Schmidt, Wallthor. 1157) Ei» Mädchen mit ?uten Zeugnissen, das ochen kann, snäht auf sogleich oder zum 1. April. Frau Sophie Eckstein. 1272) Alle Diejenigen, welche noch Forderungen an mich zu stellen haben, mögen ihre Rechnungen bis zu Ende dieser Woche an mich gelangen lassen. Hausen, den 17. März 1876. ______Heinrich Schäfer, Wirth. 566) Lumpen und Knochen, Werg, Roßhaare, Metalle rc. werden gekauft von Louis 9tothenberger, Neuenweg 193. 1270) Ein unmöblirteS Zimmer zu ver- miethen. Wallthorstraße A. 66.__ 1264) Ein kleines Familienlogis zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei _____________Briefträger B ö tz, Gartfeld. 1249) Ein schön möblirtes Zimmer zu vermiethen. sehr gelegen für einen Post- oder Eisenbahnbeamten. Reichensandstraße C- 148. 1173) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi- net zu vermiethen und sogleich, auch später zu beziehen. C. Becker, Reichensand. 1015) Möblirtes Zimmer zu vermiethen nahe an der Caserne. Näheres zu erfragen bei der Exped. d. Bltts. 11168) Das von Herrn Briefträger R o th en berg er bewohnte Logis ist an eine stille Familie zu vermiethen und Anfangs Juni zu beziehen.__________Flick & Kröll. 1245) Zu vermiethen der untere Stock meines Hauses, vier Zimmer, Küche, Speisekammer enthaltend, nebst trockenem Keller, Mansardenzimmer, Gartenantheil, Privileg zur Bleiche und Trockenplatz. Christian G. Eckel, __Marburger Str. A. 166. 1122) Der mittlere Stock meines Hauses, 1 bestehend aus 5 Zimmern nebst allem Zubehör, ist bis zum 15. Mat zu vermiethen. ________________I. B. Singer. : 1014) Der früher von Herrn A. Do cter tnnegehabte Laden mit zwei Zimmern gleicher Erde, ist zu vermiethen. > _______________W. Ferbe r, Buckhändler. 1295) Zwei unmöblirte Zimmer mit ' Kabinet, einzeln oder zusammen, in der ' Nähe des Wenzel'schen Gartens, sind zu vermiethen. Näheres bei der Erp, d. Bl. 1294) Ein freundliches, möblirtes Zimmer mit Kabinet zu vermiethen bet ________T h- Brück, Canzleiberg B. 1. 1 1287) Ein möblirtes Zimmer mit Kofi zu vermiethen. Lit. D. Nr. 199._________ 1074) Eine Familien - Wohnung mit ' schließbarem Corridor und 4 auch 5 sehr geräumigen Zimmern, ist zu vermiethen und vom 1. Mai an beziehbar. Ebenso 1 2 freundliche, ineinandergehende, möblirte Darmstad - Honbe fiubft nii An! btt T< . We Sßotl Wume btt s „2) btt " «n-gsleistung ™ t3)?er 'm * »die F°r, 'Darmstadt, f ::f Gewerbe" • J) bie Bor!