tt Äo. 14. Dienstag, den 18. Januar. 1816. K A,;k'i-k- mi> AmtsdM str iitn Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Brinqerlohn. Expedition: Schul st raße, Lit. B. Nr. 18. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark SO Pf. Amtlicher H ß e i k. tt giiNkiits-MM 30 Pf Herren 1 ", alveeeins r.'iur Petti; auf ■ ^^rlah bei D. Heil ' Nrr Hans); Lo«t^ tetwefl. die bereits erschie- lock zu haben. rnlge.___________ I ft. ibe 7 Uhr: Wg L_________(2TO_ ^SiT Jlftlllj L :U Httm eu. 5 L-rtthiiNg über rt Dirert-r-' •effw* H"""' rtÄ» i«""" Ullß " nor**d Bekanntmachung. Betreffend: Das Crsatz-Gescträft für 1876. Mit Bezug auf die Bestimmungen der Deutschen Wehr-Ordnung, fordern wir alle im Jahr 1856 geborenen Militärpflichtigen, sowie die in früheren Jahren gebornen, welcke sich noch nicht zur Musterung gestellt haben, oder welche hinsichtlich ihrer Verpflichtung zum Eintritt oder ihrer Befreiung vom Militärdienste noch keine definitive Entscheidung erhalten, und entweder im Kreise Gießen ihren gesetzlichen Wohnort haben, oder in demselben als Studenten, Gymnasiasten und Zöglinge anderer Lehranstalten, oder als Haus- und Wirthschastsbeamte, Handlungsdiener, Lehrlinge, Handwerksgesellen, Lehrburschen, Dienstboten, Fabrikarbeiter oder in ähnlicher Eigenschaft sich aufhalten, hiermit auf, sich behufs Eintragung ihrer Namen in die Stammrolle in der Zeit Vom 13. Januar bis zum 1. Februar l. I. bei der Bürgermeisterei ihres gesetzlichen Wohnortes, beziehungsweise ihres Aufenthaltsortes, zu melden und dabei/wenn sie an diesem Orte nicht geboren sind, ihren Geburtsschein und wenn sie bereits bei einer früheren Musterung coucurrirt haben, ihren Loo- sungs- und Gestellungssä ein vorzulegen. Wir machen zugleich daraus aufmerksam, daß Diejenigen, welche die Anmeldung unterlassen, zu gewärtigen haben, daß sie mit einer Strafe bis zu 30 Mark belegt, von der Theilnahme an der Loosung ausgeschlossen und ihrer etwaigen Ansprüche auf Zurückstellung rc. verlustig erklärt werden. Bezüglich derjenigen Militärplichtigen, welche zur Zeit abwesend sind, sind deren Eltern, Vormünder, Lehr-, Brod- und Fabrikherrn zu diesen Anmeldungen verpflichtet. / Die Großbeizoglichen Bürgermeistereien des Kreises werden beauftragt, Vorstehendes in ihren Gemeinden noch besonders auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, den 5. Januar 1876. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Hoffmann, Regieruugsrath. Uokitischer HheiL Blut", schreibt ein liberales hessisches Blatt und meint, „man könne den Leuten düng mit der übertriebenen Erhöhung der ,U11L 4,ic uftsmn MSM-v., als,.M_erste Handlung sich eine Gehaltserhöhung decretirten, welche von den Religionsgenossen aufgebracht werden müßte." Nun hat das Kirchensteuer-Gesetz die hessische Iiiberale Ranv mer einstimmig votirt und entspricht dasielbe ganz den erlassenen hessischen Kirchengesetzen, nach welchen ,»ar die Trennung der Kirche vorn Staat nicht ccchiir,, aber der Kirche „ihre Freiheit und Selbstständigkeit garantirt ist. Auch hat die Kirchensteuer für die Einzelgemeinde in Hessen schon seit Zahr- lebnten bestände», indem das Deficit der Kirchenkasse von den Mitgliedern der volilischen Gemeinde nach Maßgabe der Communalbesteuerung au» der Gemeindekasse gedeckt worden ist, während jetzt wie für die E'njelgememde so sur bie Gefammtgenieinde die kirchlichen Existenzmittel durch die sog. Kirchensteuer be- beschafft werden sollen. Man kann vom politischen Standpunkt darüber streiten, ob eine Staatsdotatio» opportuner als die Kirchensteuer gewesen sei: pttnclpieU riebt,a gerade vom liberalen Standpunkt ist sicher die letztere Form. Für die Bevölkerung aber ist es einerlei, ob die Mittel für den kirchlichen Organismus vom Staat oder von der Kirche aufgebracht werden, insofern sie aufgebracht werden müssen, und es kann, abgesehen von der Ungerechtigkeit gegen die hessischen Staatsbürger, die nicht zur Kirche gehören, höchstens von dem'Spruch- wort : „Aus dem Läppchen in das Tüchelchen die Rede sein, ^b^e Kirche die einzelne Seele, die Person, oder das Vermögen ihrer Mitglieder beteuern und wie die Art der Besteuerung eingerichtet werden soll, auch darüber läßt sich streiten: aber die Kirche tritt hierbei nur in die Fußtapfen des Staates und mceptirt dieses Steuersystem als auch für sie vorerst opportun. Daß auch das staatliche Steuersystem beanstandet wird, ist allbekannt undivtrd es s cher kein Steuersystem geben, das ganz perfect ist- Em kirchliches Blatt memte üngst, die Ktrche könne doch nicht für ihre Bedürfnisse die Wlestn und Lecker besteuern, mit denen habe sie ja nichts gemein, aber es lauft XgaU""* aus eine Kopfsteuer hinaus, die nur noch der Turke für gerecht halt. Jn Hessen wird aus den Gulden directer Steuer etwa ein $eIler Kirchensteuer entfallen, den der Tagelöhner und Kleinbauer kaum in seiner Steuer verspüren wird, während er von den wohlhabenden Protestanten, die in der Kirche eine der Grundsäulen der socialen Ordnung erkennen, ebne ^'dechr'b.u bejahU werden wird. Wer der Kirchensteuer wegen aus der Kirche austritt, an dem verliert die Kirche nicht« , im Gegentheil, fein Verlust ist "ur em Gewmn für Deutschland. (HteHen, IT. Januar. Der Abgeordnete für Biedenkopf. (5s'"lak Schutt in Wetzlar, Verfasser des Schriftchens über die Ursachen des Wachs- tbum/ der großen Städte und der Abnahme der Bevölkerung auf dem .anbe, _ TL i «. der Kreuz.-Z." Stoff zu einigen sehr verschrobenen Leitartikeln , h ,j„e -weite kleine Flugschrist erscheinen lasse», die den Titel fuhrt. ^Dte Bezugsquelle» und die BezugSwege ber Deutschen Etsen Jnbiistrie". Dav . Schriftche» behandelt im Eingänge das Werthverhältntf-des-ausländischer. Et ens -ii dem Deutschen, und wendet sich dann speciell zu der Art und Reichhaltig it der Eise, steinlager an der Lahn, die noch immer ihrer völligen Anfschtte- i L w* entivreckende Bezngswcge harren. Gestutzt au bergamtliche 93e= echnunge k wK2 Verfasser'nach' daß d.e nach Versicherung de» Abgeord- nettn für Hagen in der Session von 1874 calculatorisch erwiesene Unrentabilität der Lahnregultrung nicht begründet sei, uns hofft, daß die von dem Abgeordneten Dr. Kapp in der vorjährigen Sesstvn überzeugend dargelegte Nothwei- diakeit der Lahnmelioration zur besriedigeiiden Lösung dieser für die gesammte Deutsche Eisenindustrie so wichtigen Frage führen-werde. Herr Schulz istdabei ch der Lage auf die Ausführungen des Retchstags-Abgeordneteu Wiggers Bezng nehmen zu können, der fpeciell im Interesse der Deutschen Essen,ndustnelleu für die Entwickelung der Wasserstraßen in Deutschland pladirte und darin mt Recht den besten Schutz unserer Industrie, viel bef er als l°ne Lappalie von Eisenzölle»", erkennt. Im 2. Theile seines Schriftchens beschäftigt sich d-r Abgeordnete Schulz mit der Lage der Industrie tu feinem eigenen Wahlkreise inbem er für eine Wiederbelebung der im Erlöschen begriffenen Eisenindustrie des Kreises Biedenkopf sowohl, wie des Kreises Wittgenstein durch eine von nahem vollendet seien und die bet einer Lange von 12>/2 Meilen nur ca. i h «Y>.n Tblr an Herstellungskosten ersorderu würde. Diese wurden vom Staate ch allgemttn n Landes.nt/resse' aus.ubri.igcn se.n, wogege.. die Kreise das ®ru» • emeutbum unentgeltlich zur Verfügung stellen .olle., Di- Bahn ,oll d.e Städte Laasvde und Biedenkopf berühren, jebe der vorhandenen Hütte» einen Anschluß bereit» vrof clirt ists mit seinen großen mineralischen Schätzen dem Berteyr eröffnet wer, en und in Kinzenbach erreicht die s-cuudäre Bahn.die new «mw Berl n-W-tzlar. Wir können hier nicht aus alle die intereffanten Emz-lheiten einfleben, die der Abg. Schulz für fein Projekt aufführt; dieselben durfte» aber ausreichend sein uni auch weitere Kreise für dasselbe zu erwärmen, und wun- fchen wtt ihm vor allen Dingen die gebührende^Beachtung seitens der gesetz- a-b mdeii Factoren. Von besonderem Gewicht ist e8, daß bekanntlich auch der Kronprinz jüngst dem Abgeordneten Wiggers seine unbedingte Zustiminung z der Idee -.»« Erweiterung des Deutschen Canalnetzes hii weiteren Verfolg seines Schriftchens meint der Abgeordnete VH z ,7,7"..".? stri ITn Kreisen Rheinland-Westfalens in golge ter jungst-» D-bat .14.m.«- 1.1. feuK."lii»a»tnifler Maximalgehalt nur 3400 Mark, so vergißt man, daß in Baden neben der ginns der Staatsschuldfn Convertirmm ,d b ^ächügt ist, behufs des Be- Wohnung auch sämmtliche Accidenzien und Stolgebühren in die Besoldung Zahlungsmittel 20 bis 22 Million n9 7 7 b" ^"'.'^'me der Tresorscheine als mcht eingerechnet werden nnd weiter durch allgemeine Kirchenmittel der Maximal^ leihe zu entnehmen 8 ber iwelten Hälfte der Renten-An- gehalt auf 4000 Mark erhöht wird. Uebrigens ist Baden auch mit der Aufbesserung seiner Bcamtenbesoldungeii noch im Rückstand, wovon die Beamten der Lokal-Rott iConcert-Vereins stauftndeiT'uudvon9Jn7rumentaffWerken^b°w^ ®Onccrt hiesigen eine Mozart sche Sympbonie dringen. — Ala SoliiUa wo d^n ^amont-Ougerture und ^nz.a n, Bon Doriacm Sommer b-r au? btr M ,n Sr '6errn Musikdirector hend, hören. 2no-®oiree tn freundlichem • • -PJÄS». tanae« engagiren denkt. - Fräulein Arankrerch. eine g^Dffnahme ^gef7n7en Wfibenten hat " der Landes- tionellen unb anti - revisionistischen CbarakUr^ihrem constitu- da in der Synode nicht die Geistlichen, sondern die Laien die Majorität 'hatten bestes Eindruck ^roonurnfcn Präsidenten der Republik sei geU^nech'd'en und ist dieser Beschluß, obgleich „der alte Wernher" die freie Wohnung ge- Paris 13 Er Der » striche» »nd Pfarrer Schlich als Maximalgehalt nur 4000 Mark angesetzt haben einer Versammlima zur BeratKnn- . 7°"w°°7^aris hat der Abhaltung wollte, Über das Classificationsgesetz einstimmig gefaßt worden/ Es waren den Senat d,7Genehmiauna v ^ “atut eines Arbeiters fü? einzelne Geistliche (schanb, L-track, Walther) in der Synode, die sich au? südlichen Theile des Lande/ finh h; er 80,fle bcr Ic®ten Schneefälle im richtigem Tactgefühl in der Gehaltsfrage der Abstimmung enthielten; aber es namentlich auf Corsica und in b», b^ 6o',nnun,cat'0nen vielfach unterbrochen, 14--« doch fraglich zu sein, ob, wenn alle Geistlichen in der Synode ihnen Die D°l7giNe„-WM für de ^XDn 1(' gefolgt wären, ein gültiger Beschluß in dieser Frage hätte erzielt werden kön- Sonntag stattsinden »verden desbalb'^^en-W,hlen, welche erstere am nächsten neu. Nicht in der hessischen Geistlichkeit, sondern in der Zusammensetzung der führbar sein R ' 6 1 bleIen liegenden voraussichtlich unaus- Synode ist es gelegen, daß die Geistlichen in ihrer eigenen Sache haben „becretiren" helfen. Iielgie». , Wir sind der Meinung, daß die Gehaltsaufbesierung der hessischen Geist- Brüssel 14 n lichk-it zu keinem Tadel Anlaß geben sollte, da die bisherigen Besoldungsver- dem dmch^^fremde^Emmissäre nn^r ^"^^^ bc ®6arlcroi* meldet, daß, nach- hältnisse der hessischen G-,stltchk-it diesen Stand auf den Aussterbe-Elat setzen theilt worden, die Orts-Behö den^ Kr na^B/tgwerks-Arbeiter Geld ver- oder zur Verbauerung begrabiren mußte. Früher stanb ber Geistliche finanziell ^0r0cn >trc,10c Maßregeln ergriffen haben. gut, weil er in ber Regel Nutznießer von einem kleinen Pfarrgut war unb im ^iuKtand Dorf wohlfeiler als bie Beamten in ber Stabt leben konnte. Das ist burch Petersburg 15 m c bte hohen Löhne unb durch die Centralisativn der socialen Bedürfnisse in den Vorstellung der Mäch'te betreffs Der V,^^ der Pforte, sich geflen die Städten anders EYldM., Zzz fefcf by v - 1 2*f~ ,n b« Türkei Stadt; dazu muß er feine Kinder schon frühe den höheren (IdßtifA™ 9 n der österreichischen kategorisch gegen diesen SerfuA .S°t|l^aftet >st mit dem fialten überweisen, wenn er denselben eine i&m ähnliche Lebe,isffet b^"4^beremstimmung Rußlands und Oesterreicks d ' 11,0661 d-- völlige schaffen will. Weiter ist der Geistliche durch semen Beruf S S 7" P^°"6 a"f< Neue eclatant bekunde waF Ml.«'" 9c9e,lü660 6« für humanitäre Zwecke, schon in seiner Gemeinde, angehalt n^ und leak°ibm 8erfl^' dem General Jqnatwff ech7 "60b60 i-ää.'X“ sä1; d"S,.d, „„ W„M„ b" »“*' M ««•>’” wV Mä Wei, ä s», rss & L sWsLZ ***. äL'E St- M - E Berlin, 15. Januar. Die „Nat..Zta" veröffenilickt den 'M ,1 Jfl6u^ gewiesen. 3 ®iScuffton an den Justiz-Aus- M- MzA-MMÄfti Ä« «ä w....... -instimmunz mit ben 'toünT&tn^ber '(S °6h ^r'"5 9161,6 Ueber- erschüttert, und die Schulaufsicht nach den^R^'"»^ ?6° Staatspapiere jede öffentliche Stellung sächsischen Familie zunächst auf " b,m Re-'g-°ns - Bekenntniß ausgeübt der Besetzung des Bot cka r.N.K. « 6et u,,b daher w7der bei ----- °°n Hessen-Nassau in Sge fe£m,n i®“" d-r des Ober-Präsidiums Regierungs-Präsident w"s,'che ium^Ob^Nr^'". iUf°ls^ 'I bet Düsseldorfer worben. vor noch nicht 25 Jahren ein Schauspieldirector Wohlert in Bopfingen (Württemberg): 1 «Kennt ihr die „Räuber* von Schiller? Gewiß dem Namen nach. Wer sie jedoch nicht kennen sollte, dem will ich einige Worte darüber sagen. Schiller schrieb das । Stück vor 80 Jahren in Karlsruhe (!). Es war damal« eine Zeit, gerade wie jetzt. Man laS in den Zeitungen von lauter Raub und Mord, Reisende wurden au« ihren i Zusammenkunft Morgens 10 Uhr aus dem Harbacher Weg an der Pfaffen- schnerße, ca. IVr Stunde van hiesiger Eisenbahnstation. ?33i Lich, den 14. Januar 1876. Wimmenauer, Forstrath. Frischt Ächrllfischr treffen heute ein (316 I. A. Busch Sohne. Meter Durchmesser und bis 16 Meter Länge, mit 41,83 Festmeter, Nadelstangen, mit 8,60 Festmeter. Die Zusammenkunft ift zur bestimmten Uunbe in der Nähe der Holzmühle, wo der r^^iang am Stammholz beginnt. Dollar, den 15 Januar 1875. Großherzogliche Bürgermeisterei Lollar. Wellen Nei4holz7 Nadelstämme von 16 bis 34 Eenti- Landwirthschaftliches. n, ! eMa s ch ine n0 Die durch ihre vorzüglichen Dresch-Maschinen rühmlichst bekannte Firma P h. M a y f a r t h - M Bt- Jrte *enten=»n= ’rttt hat eine na- k-iesSan- * * 'beujen wvttkrt, ii°uittrt »iuischea ©quipaflen gerissen und beraubt, arme Wanderer geplündert, Schlösser und Klöster ^'6e Landfriede war gebrochen, Deutschland, wie jetzt, in Schwulil laten. Die« war bem unvergeßlichen Schiller zu arg, er wollte ein warnendes Beispiel Bühnc Jreub fleben und schrieb die .Räuber'. Allein bie Censur sprach, ber hnk,6„6MX3U tin Stuck würbe verboten unb er bei Wasser unb Brob auf und fcW ^sefperrt (!) Der Badische (!) Gesandte befreite ihn nach Jahr ???. u?b bic Ersten sogar in Stuttgart gegeben werden, wo Schiller ^A,^"tzutage als Moor abgebildet ist. — Kommt nun und seht das Stück; ich h^n nrR6f,tl„eUf*la“l' ?,e e* »-schrieben. Ich selbst spiele ben Franz Moor, ben flrofeten schleichenden Jntriguanten, den noch die Bühne gezeigt bat Den Carl % H m Schillers, Herr Mächler von Ulm, mit erschütternber Wahrheit. — Ar f b b e dE'kum von Bopfingen aus bie großen Schönheiten bieses Trauer- stellt D ®t( Räuber,eenen irn Walbe finb in gräßlicher Wahrheit hinge- Die Schlußscenm rntt Arnalia, Franz und dem alten Moor athmen verwüstetes ?^^!""6lück unb heuchlerische Tücke. Die Scene, in welcher sich Franz Moor mit - ?$™r o°n seinem Hute erhängt, spiele ich ganz nach dem Original. Schweizer, durch bas brennende Schloß hineinstürmt und f?mmt R°tt-r Mrect vom Galgen, mit dem Strick um den 5rb„rm X Eine herzzerreißende Scene. Der Auftritt am Hun- gerthurme wird selbst den stärksten Nerven -u thun geben. Den Kapuziner spielt Herr Kerchmcper, mehr sage ich nicht. Den Räuberchor singe» junge Dilettanten: Herr felbftP ein er 6 fcincr, W5ntn Baßstimme wegen, kennt, wird (fhbnhnm?,rh e b m ~ ®te ®/,coratl,o,}cn sind nach den Kupferstichen von • b,c Eostüme neu, bis auf das der Räuber, denn diese gingen n!» s* *n °b«-tragenen Wärmsern herum. Es sind als» keine Kosten gespart worden, um die Räuber nach der Natur barzustellen. — Preise ber Plätze: bie bisherigen. ® unseres Schauspielhauses ist bereits vergriffen? Der Anfang ist, rW'^anlfl 8'«Snet, ben Montag den 24. Januar 1876, Vormitiags um 9 Uhr, werden zu Krofdorf bei Wirth Kahlert nachstehend bejeichnete Holz - Sortimente öffentlich meistbietend versteigert: Distr. 3a. Homberg, Nadelholz: 2 Stämme von geringen Dimens., 122 Rmtr. Knüppel, Stöcke und Reiser. Distr. 3c Homberg, Nadelbolz: 2 Stämme Cent. Stärke, bis zu 16 Meter Länge, nut 112,67 Kbm.; Fichten Stämme mit 5,65 Kbm. und Fichtenftangen mit 7,93 Kbm. Inhalt. Jeilgevotenes. Täglich frifdjr Berliner Pfannkuchrn bei F. Wilh. Hartman n, Conditor, 273)_______________Neustadt. 215) Eine Scheuer, ungefähr 28' lang 34' tief und 22' hoch, ist auf den Abbruch zu verkaufen. _________Carl Weidig, Bierbrauer. Die Zusammenkunft und der Anfang ist jedeSmal am Pflanzgarten, am Hattcnroder Vicinalweg. (Zij Lich, den 17. Januar 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. _______________I h r i n g.________________ Holzverfteiqeruna in der Fürst!. Oberförsterei Lich. Dienstag den 25. Januar, soll im Riedwald nachoerzeichnetes Holz versteigert werden: von geringen Dimens., 28 Rmtr. Scheit, Knüppel, Stöcke und Reiser. Distr. 5b. Hauptmannsstrauch, Kiefern: 76 Stämme von stärkeren und mittleren Dimens., 151 Rmtr. Scheit, Stöcke und Reiser. Distr. 6. Jungferannawald, Eichen: 4 Stämme von mittl. Dimens., 2 Rmtr. Nutzbolz, 57 Rmtr. Scheit, Knüppel, Stöcke und Reiser; Buchen: 13 Rmtr. von mittleren Dimens., 30 Rmtr. Nutzholz, 1344 Rmtr. Scheit, Knüppel, Stöcke und Reiser. Distr. 71 ab. Schloßberg, Eichen: 20 Rmtr. Scheit und Stöcke; Buchen: 9 Stämme von stärkeren Dimens, 871 Rmtr. Scheit, Knüppel, Stöcke und Reiser. Krofdorf, den 15. Januar 1876. __Königliche Oberförsterei Holzversteigerung. Im Stadtwald zu Lich, District Plattenwald und Fichtenkopf, kommen Mittwoch den 26. und Donnerstag den 27. Januar d. I., Morgens 9 Uhr, nachverzeichnete Holzsortimente zur Versteigerung : I. Bau- und Werkholz den 26. Januar, 262 Eichenstämme von 18—48Ctm. Durchmesser, 5-16 Mtr. Länge, 183 Cub - Mtr. haltend. sten Preisen vor^s Haus. WaUthor- 330) Laden Lit- E- Nr. 77. (284 liatzi Adam Menges- fabrik von Will). Schwall. 312) (313 a. M wenden. 295 Mit- Haltung der Lesezirkel. 4) Vortrag des Herrn Professor (320 Streng über die Geisirqnellen. Die trauernden Hinterbliebenen. Verantwortliche Neaaction: Ä. Scheyda — Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckcrei in Gießen. 279) Tüchtige Maschinenschlosser auf dauernde Arbeit gesucht in der Maschinen- Ers C Nach der Sitzung gemeinsames Nachtessen im Einhorn. Auch Nichtmitglieder haben Zutritt. Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, dass unser unvergessliche Gatte und Vater Maschinenmeister der Brühl'schen Univ.-Druckerei, heute Morgen plötzlich verschieden ist. Um stille Theilnähme bitten Frauen - Missionsverein Die regelmäßigen Versammlungen nehmen morgen, Dienstag den 17. Januar, Nachmittags 4 Uhr, wieder ihren Anfang. Britrittserkäruugen nimmt Frau Windecker, Gartenstraße, entgegen.______________ zum Einstrencn wunder Kinder dar hilfreichste Mittel; per Schachtel 35 Pfg. bei Apoth. Harb in Allendorf. (18 Steinkohlen, Braunkohlen, Holz in Spalten und kleingemacht, liefert in guter Qualität zu den billig- Giessen, 17. Januar 1876. Die Beerdigung findet Mittwoch Vormittag; 80 Uhr statt. Vermischte Anzeigen. Gesucht wird auf sogleich ein braves Mädchen, welches gut kochen kann. Universitätsstraße 292 Carl Lange, Seltersweg 44. Oberhefsische Gesellschaft für Matur- und HMunde. Generalversammlung. Mittwoch, den 19. Januar, Abends 7 Uhr, m der Heinen Aula. Das am I. Januar 1876 fäll g gewesene fünfte Ackerziel von Heinrich Schäfer’® Ww. den kann noch bis Ende dieses Monats ohne Kosten an mich bezahlt werden. alle Arten , . Schuhe und Mosel fÜT HerrEir, und Kinder, in solider Waare zu billigen Preisen. Dotier «fc Katz Tagesordnung: I) Berichterstattlmg. 2) Nechnuiigs-Ablage. 3) theilung betr. die Leihbibliothek und die unveränderte Er- Indem wir bitten das uns seither auch fernerhin bewahren zu wollen, zeichnen H o ch a ch t e n d A. Doctev ________Herm Kotz Wlr empfehlen unser vollftändigeö Btklndungu - Lager für Herren und Knaben, Manusactur-Wauren, Damen-Confkction, 302) 60—80 Ctr. ickwurzeln vei kauft Karl Euler, Neustadt.। in den ehemaligen Fischbach scheu verlegten und solche unter oer Firma üoeter weiter führen. Berlin, 15. erwerben, befiha'ftigl < lheilung. Luch der jein. Zm Publikum rascher vor, als er de es sich darum handel» Staalsbahnen und die an den Privatbahnen Reich von dem Lnerb für die Mit und Wei billige Behandlung je Berlm, 16. gestern den Antrag H zerichte trotz lebhafter' Amsberg, mit großer Berlin, 16. im Weißen tzaale t ' Staats-Ministeriums, I 80 Mitglieder des L i enthusiastisch aufgenor Kaiser und König. Berlin, 16. öffnet die Sitzung mit iwbf die Verloosung »orzenomniell. Die Ä ! Herrenhaus l Berlin, 16 ' ^snrede tzchenü des mit höchste! Zuwsch ugen Lage von der l ®ie 6;nna6 fc*’’!*« ««Wtnng M 6h0 4en (Mitten für bi, er| : Regelung bet Zu der ®t "-glllwg te Heu Diö<.,r. '^lsre Die ( ?ni Jufanrr ta A ",fi I ■l"”. Lj*“ »m ’ blttü “Uft (ivt . Frische ScheUsischr1 Boberfs Streupulver bei Bäcker Vogt, . -....... 210) Zur Uebernahme von Zimmerarbeiten, sowie zur Ausführung ganzer Bauten empfiehlt fich die Holzhandlung von 8. Äatzeiistein, Gießen. 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März an der untere Stock und Zubehör des Hauses Marburger Straße A. 166 nebst Garten- antheil. ___________________________________ 326) Ein möblirtes Zimmer zu oer^ miethen Neustadt D- 27._________________ 327) Die tm Parterrestock meines Hauses befindlichen sehr geräumigen Geschäfts- localitäten sind ganz oder getrennt mit ober ohne Familienwohnungen zu vermiethen unb sofort zu beziehen. Gießen, den 17. Januar 1876. ________Fritz Fürst Wittwe, Neustadt.__ 317) Ein möblirtes, neu hergestelltes Zimmer mit Alkoven ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bet Hch. Schmidt, Lehrer, _____________________Wallthorstraße.______ 314) Eine kleine Wohnung zu vermiethen- ____________________Seltei sweg C 185- 315) Einzelne Zimmer mit oder ohne Möbel an einzelne Herren zu vermiethen. ____________________Seltersweg C- 185 231) Ein Logis, bestehend aus 3 ineinandergehenden Zimmern nach der Hauptstraße nebst Zubehör ist zu vermiethen und 1- Februar zu beziehen. Emil Lotz, Kirchenplatz. v» ?Ak VSt