>°rlag,„ fäfWtn, Jra S*fel, m ,' JT *le °"' °h« G^. Mo» «94. Samstag, den 16. December L8V« Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 99 Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. Expedition r Schul st raße, Lit. B. Nr. 18. Achmer "Aiycigcr Anftize- iü AmisdKtt sm Kn Kreis Gießen. eernng § 10., sowie c) in Folge der Beschlüsse zu 8 17. und Titel 11 de« Gerichtsverfasiungs-Gesetzes ebenfalls die 8d lb-, 22-25. Deutschland. Berlin, 12. December. Bei dem hohen Werthe, welcher auf das Zustandekommen der dem Reichstag vorliegenden Justizgesetze von den verbündeten Regierungen gelegt wird, und da bei der Kürze der Zeit, welche zu dem gemein somen Wirken in dieser Legislatur-Periode nur noch übrig ist, zu besorgen steht, ob es gelingen wird, diese Gesetze in dem sonst hergebrachten Geschäftsgänge zu vereinbaren, hat der Bundesrath es für geboten erachtet, die Ergebnisse seiner Berathung über die von dem Reichstage in zweiter Lesung gefaßten Be- — Nr. 60, 81, 82, 96 der Drucksachen des Reichstages — ungesäumt und insgesammt schon vor dem Beginn der dritten Lesung zur Kenntniß des Reichstages zu bringen. Demgemäß beehrt sich der unterzeichnete Reichskanzler Ew. Hochwohlgeboren die beiliegende Zusammenstellung der Beschlüsse des Bnndesraths mit dem ganz ergebensten Ersuchen zu übersenden, dieselbe dem Reichstage gefälligst mittheilen zu wollen. Der Bundesrath hat sich bereits, als er zu den Anträgen der Commission Stellung zu nehmen hatte, von dem Bestreben leiten lassen, sich diesen Anträ gen thunlichst anzusckließen. Auch bei der erneuerten Berathung ist er bestrebt gewesen, den Beschlüssen dcö Reichstages in zweiter Lesung gegenüber, die Differenzpunkte aus das möglichst geringe Maß zurückzusühren. Er hat daher bei einer großen Reihe von Punkten, obgleich sie ihm zu begründeten Bedenken Veranlassung geben, dennoch darauf verzichtet, diese Bedenken weiter zu verfolgen. So sehr aber auch die verbündeten Regierungen hiernach bereit waren, den Beschlüssen des Reichstages entgegen zu kommen, so sehr fühlten sie sich doch andererseits verpflichtet, in diesem Entgegenkommen diejemgen Grenzen einzuhalten, deren Überschreitung als eine Gefährdung der" ihrer Obhut vorzugsweise anvertrauten öffentlichen Interessen erscheinen müßte. Der unterzeichnete Reichskanzler hegt die Hoffnung, daß es aus Grund der Beschlüsse des Bundesraths gelingen werde, das große nationale Werk der deutschen Justiz-Reform zu einem gedeihlichen Abschluß zu bringen. Der Reichskanzler v. Bismarck. An den Präsidenten des Reichstages, Herrn v. Forckenbeck, Hochwohlgeboren. Wahlkreisen, wozu verschiedene neue Anträge vorliegen. München, 14. December. Die von einer Anzahl Blättern gebrachte Nachricht von der Einberufung des Landtags zu einer Frühjahrs-Session wegen Berathung der Steuer-Reform ist vollständig unbegründet. Hesterreich. Wie», 13. December. Aus Belgrad vom H December meldet die „Deutsche Zeitung" : „Vorgestern haben die Türkei, die Waffenruhe ernstlich verletzt; sie zogen, da die Demarcations Linie nördlich von Saitschar sie hin- derte, von Saitschar auf türkisches Gebiet und überschritten zwischen Trn.wce und Salasch den Timok, griffen mit zwei Bataillonen Nizams und einer Batterie das serbische Lager bei Salasch an; das dort postirte Serben-Bataillon mußte nach kurzem Kampfe der Uebermacht weichen. Die Türken besetzten Salasch und plünderten die Proviant-Magazine, worauf sie nach Saitschar zurückzogen." Man wird gut thun, weitere Nachrichten über den Vorfall abzuwarten. L „ Wien, 13. December. Die „Pol. Eorr." meldet aus Ragusa von heute: General Jgnatieff hat das russische Mitglied der Demarcations-Com- mission telegraphisch verständigt, daß bezüglich der in Bosnien festzustellenden Demarcations-Linie die Verhandlungen mit der Pforte in Konstantinopel direct auf schriftlichem Wege gepflogen werden. Demnach erachtet die Demarcations- Commission für den montenegrinischen Kriegs-Schauplatz ihre Aufgabe als erledigt ; die Kommissäre reisen bereits heute nach Spalato ab. ArairLreich. § 161., Abs. 2, 10. den 12. den 8 245., «bs. 2, '. bcstrenommirtes •!i'. tür alle Orte, wo it oder ungenügend fleissige und solide der Agentur für den । Losen und Staats- •en ntonatlicheBafeo- iu betrauen. — Die . tind sowohl für die . auch für das Publi- giMtif, - Bei [i, Flpisse gewährt urfi Agenten ein be- Rammen. — Offerte ieo oder Berufs-An- iu richten an das IN B. Kramer (6507 gilt bestchwdm St* unc W * |0 L rrbittklt. ' ?hir ioltbt wollen sich k -tu.nilif t> schen- l(*ar(1r, poh:andlung, _____ Abs. 5, 15. den 8 268., 16. den 8 296., 17. die 88 298. 308., Abs. 2, 18. den 8 318., 19- d-n 8 381., 20. den § 396., Abs. 2, 21. den 8 404., Nr. 4, 22. den 8 495. für annehmbar zu erklären, hingegen a) den 8 7-, Abs. 2, b) den 8 23., Abs. 3, c) den $ 54., d) den 8 100., e) den § 111., Abs. 1, 4, f) den 8 149., Abs. 3, g) die 88 169—176., soweit dadurch die 88 146., 147. der Regierungs-Vorlage geändert sind, sowie 8 437., Abs. 2 und 8 506., h) den 8 301., Abs. 3 und 8 380., i) den § 490, und 8 492., Abs. 2, k) den 8 501., Abs. 2 und 8 507 , Abs. 1, Satz 2 für unannehmbar zu erklären; endlich zum Einführungs-Gesetze der Strasproceß-Ordnung in 8 6. die Weglassung der Nr. 2 der Regierungs-Vorlage im zweiten Absätze für unannehmbar zu erklären. um üb« M.J 4men.| für unannehmbar zu erklären; . III. zu der Strasproceß-Ordnung nach den Beschlüssen in zweiter Berathung (Nr. 82 der Drucksachen des Reichstages): 1 d-nB-schluß zu 8 41. der Regierungs-Vorlage 2. den 8 52 Nr. 3, rücksichtlich der A-rzte, 3. den 99 Lbs. 2 3, 4. den 8 101., Ab . 1, 5. den 8 106, Abs. 2, 6. ben b 117, Abs. 1, 4, 5, 7. deu 8 141-, Abs. 2 Nr. 2, 8. den 8 )öl., 9. den Paris, 13. December. Die gemäßigte Linke hat zu den Neubesetzungen der Ministerien einstimmig ihre Beistimmung ausgesprochen; die Gruppe unter Gambetta's Führung bewahrte hingegen eine reservirte Haltung. Gerüchtweise verlautet, morgen solle das Ministerium über sein Programm interpellirt werden. Dem Vernehmen der „Agence Havas" zufolge hätte Märtel wegen seines leidenden Zustandes d°s Portefeuille der Justiz nicht angenommen. Paris, 14. December. Die „France" (übrigens eine ziemlich faule Quelle I) veröffentlicht die Haupt-Artikel eines angeblich definitiv zwischen Ocster- . reich und Rußland abgeschloffenen Vertrags über die Besetzung der Bulgarri, ., n om x> 9 den der Herzegowina und Bosniens. Dieser Vertrag soll bereit« am letzten Sonn- 94 11 den 8 238. ', Abs. 2, tag durch den Grafen Karolyi an Bismarck mitgetheilt worden sein, der Odo den 8 252., 14. den 8 265., Ruffell davon in Kenntniß gesetzt. Der Bundesrath hat .beschlossen: I. gegen die Entwürfe der Civilproceß Ordnung (Nr. 60 der Drucksachen des Reichstages) pud der Coucurs-Ordnung (Nr. 96 der Drucksachen des Reichstages), sowie der zugehörigen Einsührungs- Gesetze in der Faffung, in welcher diese Entwürfe aus der zweiten Berathung des Reichstages hervorgegangen sind, Einwendungen nicht zu erheben; II. zu dem Gerichtsverfassungs-Gesetze nach den Beschlüssen in zweiter Berathung (Nr. 81 der Drucksachen des Reichstages): 1. den 8 2., Abs. 3, ? die 88 6-9., 3. den 8 12-- 4. den & 14., Nr. 3, 5. den Eingang des § 23., 6. den § 34 , 7. den 8 40., Abs. 4, 8. den 8 61., 9. den 8 62., 10. den 8 63., 11. den 8 78., Abs. 2, 12. die 8§ 92., 93., 95., 13. den § 102., Nr. 1, 14. den 8 191-, 15. den 8 196., **5 ^'(610 k T. x 16. den § 223. für annehmbar zu erklären, hingegen a) den § 17., b) den § 69., c) den § 77., soweit er sich aus die Besetzung der Strafkammern in der Berufungsinstanz bezieht, d) den § 81., e) den elften, von der Rechtsanwaltschaft handelnden Titel (§§ 155—175.) für unannehmbar zu erklären, sodann rücksichtlich des Emfuhrungs- Gesetzes zum Gerichtsverfassungs-Gesetze 1 den § 15., Abs. 4, 2. den § 18., 3. den § 20. für annehmbar zu erklären, hingegen a) den § 1. für unannehmbar, sich aber mit einem Paragraphen folgenden Inhalts einverstanden zu erklären: „Das Gerichtsoersassungs-Gesetz tritt tm gangen Umfange des Reichs an einem durch Gesetz zu bestimmenden Tage Berlin, 13. December. Im Fortgänge der heutigen Reichstags- Sitzung wurde der Antrag Windthorst auf Hinausschiebung des Termins für die Aufhebung der Eisen-Zölle bis zum 1. Januar 1879 in erster und zweiter Lesung berathen; das Ergebniß war Ablehnung mit 201 gegen 116 Stimmen. 3m Lause der Debatte richtete Finanzminister Camphausen an die Abgeordneten das Ersuchen, einfach nach ihrer Ueberzeugung zu stimmen, damit die Reichsregierung darin eine Richtschnur erhalte. Handels-Minister Achenbach hob seinerseits hervor, daß, wenn es in Folge der Beschlüsse deS Hauses nicht gelingen würde, die titres d’acquits ä caution zu beseitigen, dann andere Maßregeln zur Beseitigung der durch die titres herbeigeführten Nachtheile ergriffen werden müßten. Ein dem Wmdthorst'schen ähnlicher Antrag v. Schulte's, wonach die Eingangs-Zölle auf landwirthschaftliche Maschinen vom 1. Januar 1877 sortfallen sollten, war bereits zuvor fast einstimmig abgelehnt worden. Die auf die Eisen-Zölle bezüglichen Petitionen wurden als durch diese ablehnenden Beschlüsse erledigt erklärt. Demnächst wurde noch in zweiter Lesung die Ueber- sicht der Einnahmen und Ausgaben für Elsaß-Lothringen genehmigt, zur allgemeinen Rechnung über den Haushalt des deutschen Reiches in zweiter Lesung Decharge ertheilt und der Antrag Schulze-Delitzsch' wegen der Diäten für die Reichstags-Abgeordneten in dritter Lesung angenommen. — Auf der Tages- Ordnung der nächsten Sitzung am Freitag stehen mehrere kleine Vorlagen, darunter die dritte Lesung des Gesetzentwurfes über Abänderung von Reichstags- b Wanner i x. in "ischbach. England. London, 12. December. Militärische Berichterstatter bezeichnen die Ausrüstung englischer Küsten-Forts mit Munition, welche seit einiger Zeit mit Eifer betrieben worden ist, als nunmehr beendet und diese Forts selbst in ver- theidigungsfähigerem Zustande, als je zuvor. Damit ist der Höhepunkt für die Zukunft indessen noch keineswegs erreicht. Vor der Hand soll jedes Fort zur Torpedostation ausgebildet werden. Man weiß, daß ein Fort durch seine Ge- schütze allein ein mit gleichen Gesützen ausgestattetes Schiff auf der Fahrt nicht auszuhalten vermag. Deshalb soll für die Folge überall Vorsorge zum gleichzeitigen Angriff unter dem Wasser getroffen werden. London, 14. December. Die „Times" bemerkt bei Besprechung der gegenwärtigen Situation, es werde nicht genügen, lediglich die russischen Forderungen zu bekämpfen, sondern England müffe ebenfalls Garantieen in Vorschlag bringen; letztere könnten vielleicht in der Form ausgestellt werden, daß die aufständischen türkischen Provinzen eine bewaffnete ausländische Polizei erhielten, welche sich auf die im Bosporus ankernden Flotten der alliirten Mächte stützen würde. Atalierr Rom. Die „Jtal. Nachr." glauben zu wissen, daß demnächst einigen Ober-Officieren des italienischen Heeres die Ermächtigung ertheilt werden wird, sich nach Rußland zu begeben, um sich dem an der Grenze stehenden Generalstab des russischen Heeres anzuschließen. Rom, 14. December. Prinz Louis Napoleon ist hier angekommen und vom Papst empfangen worden. — Das italienische Uebungs-Geschwader ist in den Hafen von Spezzia eingelaufen. — Die Deputirten-Kammer hat die Br- rathung des Budgets für 1877 fortgesetzt. Der Proceß Nicotera wurde behufs Vernehmung einiger erkrankter Zeugen in Salerno bis zum 20. d. Mts. vertagt. Nußland. Petersburg. Die „Ruff. Telegr.-Agentur" in Petersburg hat unterm 10. Decbr. von dort folgendes Telegramm ausgehen lassen: „Die Zeitungen betonen die Schnelligkeit, mit welcher die Mobilmachung vor sich geht, obgleich der erste Versuch dieser Art in der schlechten Jahreszeit und auf unbrauchbaren Wegen geschah. Die Mobilmachungs-Ordre erschien am 1/13. November; am 2./14. November waren schon 11,000 Mann Reserve beisammen. Am 15./27. November war die Mobilmachung in 49 Gouvernements beendet und in 30 waren die Pferde gestellt. Dieser Erfolg eines in Rußland unbekannten Systems macht den Ministern des Krieges und des Innern große Ehre." Griechenland. Athen, 13. December. Komunduros hat ohne Mitwirkung von Zai- mis die Neubildung des Cabinets unternommen; die früheren Minister des Cabinets Komunduros treten zum größeren Theil wieder ein, nur in der Besetzung des Justiz- und des Marine-Ministeriums treten Veränderungen ein. Türkei. Konstantinopel, 13. December. Heute hat wiederum eine Sitzung der Vor-Conferenz stattgefunden. Der Großvezir hat den Marquis v. Salisbury besucht und hielt mit ihm eine lange Besprechung. Der in besonderer Mission des Fürsten von Rumänien entsendete Demeter Bratiano ist hier angekommen. — Die Notwendigkeit der Einsetzung von christlichen Gouverneuren in den aufständischen türkischen Provinzen scheint unter den Conferenz-Mitgliedern anerkannt zu sein. — Aus Jerusalem wird gemeldet, daß die griechische Synode die über den Patriarchen Cyrilus verhängte Excommunication aufgehoben hat. Rumänien. Bukarest, 14. December. Nach einem im „Amtsblatt- veröffentlichten fürstlichen Decret sollen außer den acht schon bestehenden noch acht neue Doro- banzen-Regimenter errichtet werden. Literarisches. Für Hundeliebhaber. — Im Verlage von L. Freese in Leipzig ist soeben in dritter vermehrter uns verbesserter Auflage erschienen: Da? Buch vom gesunden und kranken Hunde. Ein populäres Schriftchm von dec Aufzucht und Pflege des HundeS sowie der häufigsten Krankheiten dess.-lben und ihre vernünftige Behandlung nach dem gegenwärtigen Standpunkte der J/lebicrn. Unter Benutzung der neuesten Literatur des In- und Auslandes bearbeitet von Wilhelm Gott weis, Doctor der Veterinär- Wissenschaften. Preis 1 Mark. Das vorstchende Schriftchm eines bewährten Fachmannes wird allen Freunden unseres treuen vierfüßigen Hausgenossen ein zuverlässiuerRathgeber und sicherer Führer bei Erkennung und Behandlung der Krankheiten des Hundes sein. Die großen Unbequemlichkeiten und schweren Gefahren, welchen sich die Besitzer dieser Thiere aussetzen, wenn sie gewisse Symptome an dem Hundeaus Unachtsamkeit oder Unkenntnißignocirm, sind an der Hand dieses Werkchens leicht zu vermeiden; dasselbe wird daher nicht blos Denjenigen, die dieses zuverlässigen Genossen bei Ausübung ihres Berufes bedürfen sondern überhaupt jeden dec zrhllosea Liebhaber des Hundes in Stadt und Land' oollko nmene Belehrung und wirksamen Schutz gewähren.___________________ Gültige Privat Banknoten. Die beschränkenden Bestlmmungen des § 43 des Reichs-Bankgesetzes vom 14. März 1875 sind (nach dem im Retchsgesetzblatte erschienenen Bekanntmachungen) bezüglich nachstehender Pciont-Nolenbanken als nicht anwendbar erklärt worden und dürfen daher die Noten dieser Banken in ganz Deutschland, auch außerhalb desjenigen Staates, welcher denselben die Befugmß zur Notenausgabe ertheilt hat, zur Zahlung gebraucht werden: 1. Badische Bank in Mannheim. — 2. Bayerische Notenbank in München. — 3. Bremerbank in Bremen. - 4 Breslauer Bank in Breslau. — 5. Chemnitzer Stadtbank in Chemnitz. — 6. Cölnische Privatbank in Cöln. — 7. Danziger Privatbank in Danzig. — 8. Frankfurter Bank in Frankfurt am Main.— 9. Hannoversche Bank in Hannover. — 10 Leipziger Cassenoercin in Leipzig. —11. Lübecker Commerzbank in Lübeck. — 12 Magdeburger Privatbank in Magdeburg. — 13. Posener Privatbank in Posen. — 14. Sächsische Bank in Dresden. — 15. Bank für Süddeutschland in Darmstadt. — 16. Württemberger Notenbank in Stuttgart. — Die Verwendung der Noten anderer deutscher P.ivat-Notenbanken oder Corporationen zur Leistung von Zahlungen außerhalb desjenigen Landesgebietes, für welches dieselben zugelass.n sind, wird mit Geldstrafe bis zu 150 Mark bestraft. Seitens der Nationaldank für das Großherzogthum Luxemburg sind neuerdings auf Neichswährung lautende Brnknoten in Abschnitten zu 5, 10 und 20 Mk. nusgegeben worden. D:e Verwendung dieser Banknoten zu Zahlungen innerhalb des Reichsgebiets ist nach § 11 des Bankgesetzes vom 14. März 1875 verboten und wird mit Gelostrafe von 50 bis 500 Mk., im Falle gewerbsmäßiger Ver- wendung daneben mit ^äugnißbis zu einem Jahre bestraft. Frisch bäcker ju Gießen. Sonntag, ben 17. December 1876. H. Plank in der Nmftadt. K. St e inde r g e r in der Löwrngass^. K. H a a s in der Willthorstraße. Kirehliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde zu Gießen. Gottesdienst. Sonntag den 17. December. Morgens : Pfarrer Dr. See l. Nachmittags: Pfarrverwalter Schlosser. (Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 17. bis 23. December besorgt Pfarrvicar Schöner.) Allgemeiner Anzeig er. Besondere Bekanntmachungen Bekanntmachung. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine fest g esetzt, und zwar: 1) Samstag den 16. December 1876, 2) Dienstag „ 19. „ „ 3) Mittwoch „ 20. 4) Donnerstag „ 21. „ „ 5) Samstag ,, 23. ,, „ 6) Mittwoch „ 27. „ ,, 7) Donnerstag ,, 28. „ „ 8) Samstag „ 30. „ „ sowie 9) Dienstag den 2. Januar 1877, 10) Mittwoch „ 3. „ „ 11) Donnerstag „ 4. „ „ 12) Samstag „ 6. „ „ 13) Dienstag „ 9. „ „ 14 Mittwoch „ 10. „ 15) Donnerstag „ 11. „ „ 16) Samstag „ 13. „ „ Die Interessenten werden daher aufgefordert die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen. Gießen, am 28. November 1876. (6160 Der Rechner der Spar- und Leihkasse: Kehr. Im Firmen-Register des unterzeichneten Gerichts ist heute folgender Eintrag vollzogen worden. Nathan Feibel von Krotoschin,gegen» wärtig zu Gießen, betreibt dahier seit 1 October l I unter der Firma „N. Feibel" einen Handel mst neuen Kleidern. Gießen, den 12. December 1876. (6522 Großyerzogliches Stadtgericht Gießen. Bötticher. Aersteigerungm. Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 18. December 1876, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde, in den Di stritten: Heingesboden, Mühlkopf, Oberwald, Faulerboden und Annaberg, nachver- zeichnetes Holz versteigert werden: Sckeith. Prügelh. Stockh. Reish. Raummeter Wellen Eichen 1,6 14,5 0,5 370 Aspen 7 9,5 7 630 Na dkl — 18,8 63 2410 15 Eichen-Stämme, mit 8,63 Festmeter, 256 Fichten- „ „ 126,47 „ 2 Aspen- „ „ 0,76 „ 1000 Flchten-Stcmgcn, „ 45,63 „ Die Zusammenkunft ist auf der Grünberger Chaussee an der 7. Schneiße. Gießen, am 13. December 1876. (6496 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Monogramms (38M auf Briefbogen und Couverts, per 100 1 Mk. 50 Pfg., Schablonen stets vorräthig. Bestellungen Lindenplatz im Blumengeschäft. Das Aufräumen von Bewäsferungsgräben auf ben städtischen Wiesen im Altentisch, veranschlagt zu 135 75 soll Dienstag ben 19. bi.ses Monats, Vormittags 10 Uhr, im Ralhhausioale oeifteigert werden. Gictzea, ben 13. December 1876. (6412 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. B r a m m. Aeilgeöotencs. Um gäuzlick mit meinen Holzschnitzereien zu räumen verkaufe unter dem Einkaufs-Preise: SToten- u. Schirmständer , Etageres, Schlüssel - und Cigarren - Schränke, Wandtaschen, G-ar- derobe-Halter aller Art, Photographie - Rahmen , Schlüsselhalter, Vasen, schweizer G-ems - Gruppen etc. Th. Brück, 6235) Kanzieiberg B. 1. Engi. Speck-Bückinge, tärinae, ardellen, Rufs. Sardinen, (5981 empfiehlt «x Willi. Weidig. Die Weinwirthschaft von V. Klein, Wallthor, empfiehlt die Weine seiner eigenen Weinberge zu folgenden Preisen: Rothwein 1875er per 1/2 Ltr. 50 Pf. Weißwein 1874er „ „ „ 50 Pf. „ „ 1875er „ „ „ 40 Pf. Federweißen „ „ „ 35 Pf. Der Verkauf en gros und über die Straße billiger._________________.__ 6368) 200 gebrauchte leinene Betttücher und eine Partie Handtücher werden billig abgegeben. I. Rothenberger, Lindenplatz. 6504) Aechte Harzer Kanarienvögel (Roller) sind zu verkaufen. C- *34. 6434) Einige neue Sopha's sind mir wieder zu Händen gekommen und werden dieselben zu einem billigen Preis abgegeben. ____Grrünebaum, Sopha s liefert prompt und billig W. 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