Io. 189 Mittwoch, den 16. August 1876. <5 'Hichener WiMger tt AilM- lab Amtsblütt fit bett Kreis Gießt«. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Expedition: Schulstraße, Bit. B. Nr. 18. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 3 Mark 3Ü9 Pf. ei Leipji, • Rr. n Amtlicher H ö e i l. Gießen, am 14. August 1876. B etr cffend: Die Feier des 2. September in den öffentlichen Schulen des r Die Großherzogliche Kreis-Schul-Comnnsston Gieße« an die Schulvorstände des Kreises. Nach Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern, Abtheilung für Schulangelegenheiten, vom 8. d. M-, soll auch in diesem Jahre am 2. September ine Schulfeier in ähnlicher Weise, rote dies seither schon nach Maßgabe des Ausschreibens der vormaligen Großherzogltchen Oberstudten-Dtrection vom 2b. August 1872 geschehen ist, abgehalten werden. Sie wollen das Geeignete veranlassen. I. V. d. V.: ________________________________________Dr. Hoffmann, Regierungsrath.______________________________________________ Bekanntmachung. Wir sehen uns veranlaßt, nachstehendes Localreglement wiederholt mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß zu bringen, daß das Aufsichtspersonal angewiesen ft, auf das Strengste auf Handhabung dieser polizeilichen Bestimmungen zu sehen und Zuwiderhandlungen unnachstchtlich zur Anzeige zu bringen. Gießen, den 10. August 1876. Großherzogliche Polizei - Verwaltung Gießen. Fresenius. Local-Reglement. jnjd) auf LkavieiM tümmtL (BöW Die Erwägungen, welche in dieser Hinsicht dem Reichskanzler-Amt unterbreitet worden sind, haben von dieser Seite günstige Ausnahme gefunden, und der Ches der Admiralität, unter besten besonderer Leitung die Seewarte stcht, hat sich im Allgemeinen bereit erklärt, den im Interesse der Landwirthschast laut gewordenen Wünschen zu entsprechen. Wilhelmshaven, 11. August. Der Torpedo-Dampfer „Zielen", Com- mandant Capilän Meusing, ist von England kommend um 5 Uhr heute Abend hier eing-trosten. Kisfingcn, 14. August. Der unweit Kissingen gelegene Badeort Brückenau ist von einer Feuersbrunst betroffen worden, welche über zwei Drittel von den Häusern der Stadt und des Bades zerstört hat. Bayreuth, 13. August. Tie Aufführung des „Rheingold" begann heute Abend 7 Uhr und hatte eiten großartigen Verlauf. Das unsichtbare Orchester war von zauberhafter Wirkung. Die Stimmen der Sänger gelangten vollständig zur Geltung. Kaiser Wilhelm wohnte der Vorstellung bis zu Ende, gegen 91/2 Uhr, bei, ebenso der Kaifer ron Brasilien und die übrigen Fürsten. Kaiser Wilhelm wurde bei seinem Eintritt in die Loge vom Publikum stürmisch begrüßt. Nach dem Schluffe der Vorstellung wurde Richard Wagner wiederholt gerufen, erschien jedoch nicht. Die Stadt ist glänzend illuminirt. Kaiser Wilhelm durchfuhr in offenem Wagen die Hauptstraßen und wurde überall mit lebhaften Zurufen empfangen. Es herrscht eine sehr gehobene Stimmung. (fctflkrrddL Wien, 12. August. Der „Polit. Corresp." wird ans Belgrad gemeldet: General Tscheruajeff hat beschlosien, das Morawa-Thal ohne Entschei- dungs Schlacht auszugeben. Osman Pascha operirt in der Richtung auf Paratschin, doch ist augenscheinlich das Morawa Thal das Hauptziel seiner Operation. Ejub Pascha steht am Eingänge der Defilüen von Banja, Lesch- janin unweit Brestowatz. Die Türken haben in Negotin eine Donau-Ufer-Polizei organisirt. Saitschar ist fast zur Hälfte abgebrannt. In Negotin sind angeblich alle Häuser von NizamS geplündert worden Wien, 12. Augrist. Die ungarische Regierung hat nach einer Meldung der „Presse" erklärt, daß nach der ungarischen Verfassung die Genehmigung des Vertrages über die Trennung der Netze der Südbahn durch das Parlament uothwendig sei. Die österreichische Negierung ist entgegengesetzter Ansicht, weil der Staatsschatz nicht belastet werde. Auch erachtet man die ungarische Regie- rung nicht für berechtigt, die Angelegenheit zu beeinflussen. Wien, 14. August. Die „Polit. Corresp." erfährt aus Belgrad durch ein Telegramm vom Heutigen: Fürst Milan, seiner eigenen patriotischen Eingebung, sowie den Ratschlägen einsichtiger serbischer Staatsmänner folgend, hat beschlossen, dem aussichtslosen Kriege ein Ende zu macken. Zu diesem Be- Hufe setzte er sich bereits gestern mit den diplomatischen Vertretern der Groß- ijpung btr jka'niW Regem. — 13)i Muth und Ni Muß des gorfl | Das Aufbewahren größerer Holzvorräthe innerhalb der Stadt Gießen betreffend. oUr Verhütung von Feuersgefahr wird auf Antrag der Localpolizeibchörde, nach Anhörung des Stodlvorstandes und mit Genehmigung Großherzoglichen Mini- stniums des'Innern vom 9. L Mts. zu Nr. M. d. I. H,165 auf Grund des Art- 149 des P. St. G- für die Stadt Gießen folgendes verfügt: 1. In den Höfen dürfen von Gewerbtreibenden, welche mit Holz, Steinkohlen rc. handeln, oder welche zu ihrem Gewerbe gtoßere Mengen BrennmatertaUen gebrauchen und aufbewahreu müssen, z. B- Bäckern, Bierbrauern rc- nicht mehr als 6 Stecken (9,6 R. M-) Holz, oder nicht mehr als 300 Wellen aufbe- roahrt werden. Größere Mengen von Holz, als die angegebenen, müssen mindestens 50 Fuß von Wohngebäuden entfernt, medergelegt werden. 2. Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen unter pos. 1 werden in Gemäßheit des Art- 149 des Polizeistrasgcsetzes mit 1 bis 10 st. bestraft- Gießen, den 15. October 1867. Grobherzogliches Kreisamt Gießen- AjimmelW'! btt Gvttesdi t lettinHh Jllf »■ - 10 ^*•*1 or^n tofal Aus dem Großherzogthum Hessen, il. August. Um die für Erlaß eines Wcg-GesetzeS erforderliche» Grundlage» zu gewinnen, sind Am »n'pcirieiwW' )tblllin n g,treffen worden, die Frequenz der Ltaats-, Provinzial- und Vicinal- Kraßen festzustellen. Die Größe des Verkehrs auf den Vicinal-Wegen wird 'M «ine Zählung der Zug-Thiere ermittelt, die sich auf einer Straße be- 1: iura« »izm: die Zählungen erstrickcn sich vorerst ans die Dauer eines Jahres und tmbrä inben am 1. und 14. eines jeden Monats vom September d. I. ab statt. An arbeiten. verschiedenen Wegen werden auf Kosten der Gemeinden Zahler aufgestellt, / K I91 ön "Milche die Zahl der passirenden Zug-Thiere an Fuhren in Zahl Karten eintra- p. — In Ausführung des Ar,, il des Schulgesetzes sind nunmehr die Vor irbaiM' n TübW Hüften über den Bau- und die Einrichtu, g der Schnlräume und Lehrer-Woh- ' lunpen erlassen worden. Die Größe der Schul-Zimmer soll von der Anzahl » Schüler abhängig sein, und für jeden Schüler soll ein Flächenraum icnftt W mindestens 0,8 Quadrat-Meter vorgesehen werden. Die Höhe der Schul - Mull niDimer ninß mindestens 3,5 Meter, bei größeren Schnlhäusern 4 Meter be Vdiitl ^,^n. Anch bezüglich der Heizung und Ventilation sind genaue Vorschriften Lselbebo' Mben. Eine jede Lehrer-Wohnung muß mindestens vier bewohnbare Räume SX? ei flejeirfi ___| , Lob" v ' . .. Lu Darmstadt, 14. August. Se. KLnigl. Hoheit dkl Großherzcg habe» «nguädigst geruht: am 21. Juli ten Rcgierungs Accejsisteu Kail Freiherr» i. hertliug von Darmstadt zum Krcis Affesfor zu ernennen. Berlin, 12. August. Nach den, heute verkündeten Urtheil in dem fctefie gegen Mattner v. Mbra wurde derselbe zu 2Jahre», Beiter zu 1 Jahr ■-'tib Straft zu 2 Jahren Gesängniß verurtheilt; für die gleiche Dauer wurde auf Siriust der bürgerlichen Ehrenrechte erkannt. Biermann wurde sreigesprochen. Berlin, 12. August. Tie „Nat.-Ztg" schreibt: „Bereits vor einigen Lch-n aitifl uns in Betreff der Reichstädter Verabredung aus Paris die Mrt hilung zu, daß dabei lediglich und ausschließlich die Eventualität des Unter- Smns der Serben in's Auge gefaßt worden sei. Unter Bestätigung dieser wtheilung erfahren wir heute über de» Inhalt der Verabredungen von einer Ente die wir allen Grund haben, für gut unterrichtet zu halten: Rußland »d Oesterreich sind übereingekomme», daß der Türkei nicht benommen werden *, gegen Wiederholung eines Angreffs von Seiten Serbiens Garantieeu zu ial-naen. Tiefe Garantieeu sollen aber - darüber ist unser Gewährsmann t'chaus sicher - nicht in der Wiederaufnahme des früheren Vesatzungsrechts Berlin, 12. August. Von Seiten einzelner deutschen Regierungen ist, ,M die Weser-Ztg." meldet, der Wunsch ausgesprochen woiden , die Witte- - berichte der deutschen Seewarte in Hamburg in ähnlicher Wei^e wie bis schon für die Schifffahrt auch für die Landwirthschast nutzbar zu machen. Dr. G o l d m a n n. de Belgrad, 13. August. samen Schutzes Serbiens gegen absolut unrichtig bezeichnet. Serviere Von der Drina-Armee ift folgende Meldung Lokal-Notiz. Gießen, 15. Aug. Wer noch Zweieinhalb, Zwei-, Ein- und Einhalb-Grosche^- stücke der Thaterwährung besitzt, beeile sich, dieselben bei den mit dem Umtausch beaui: kragten Kassen einzuwechseln. Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, daß bit-t Münzen mit Ablauf des 31. August ihren Geldwerth verlieren und deren Aanahni? dann nirgends mehr stattfindet. --Der vor mehreren Wochen auf dem Transport in's Zuchthaus nach Dia aus dem hiesigen Arresthaus entsprungene schwere Verbrecher Seipp kam bis nnj Genf, wurde vorige Woche dort verhaftet und befindet sich jetzt auf der Rückkehr nai Deutschland. — - Gestern Nachmittag spielten mehrere Kinder in einem Hause am Wallthn mit Patronen, welche der Vater eines der Kinder, ein Steinbrecher, zu Hause ache- w^hrte. Plötzlich explodirt eine derselben und ritz einem Mädchen von 4—5 Ich» die 3 Finger der einen Hand fast ab. Ein recht nettes Spielzeug für Kinder! --Gutem Vernehmen nach können wir unseren lieben Kleinen üerratfa, daß das Jugeiidfeft am 2. September dennoch abrehalten wird Fast sämmtlichc hichr Vereine haben ihre Betheiligung zugesagt und soll der Turnverein speciell mithin Sp el-Arrangements betraut werden. Versailles, 12. August. Die Deputirten-Kammer hat das ganze Budget der schönen Künste genehmigt. Beide Kammern wurden heute vertagt; im Senat verlas Dufaure und in der Deputirten-Kammer Marcere das Vertu- gungs-Decret, ohne indeß den Anfangs-Termin der nächsten Session anzuzeigen. Versailles, 12. August. In der heutigen Sitzung des Senats wurde der Conseils-Präsident Dufaure zum lebenslänglichen Senator gewählt; aus ihn vereinigten sich 161 Stimmen, sein Gegner Chesnelong (Legitimist) erhielt nur 109 Stimmen. — Die Vertagung beider Kammern wird heute Nachmittag stattfinden. ... Versailles, 13. August. Strafminderungen im Gnadenwege sind 161 Commune-Verurtheilten zu Theil geworden. Italien. Rom, 8. August. Vor dem Assisengericht zu Bologna weroen am 16. d. Mts. die Proceßverhandlungen gegen den Marquis Mantegazza beginnen, welcher eine nicht unbedeutende Anzahl von Wechseln mit der gefälschten Unterschrift des Königs wie des Kronprinzen in Umlauf gesetzt hatte. Unter den zu vernehmenden Zeugen sind viele hochgestellte Persönlichkeiten auch aus der Umgebung des Königs. Kchweir. Bern, H. August. Das bereits gemeldete Attentat, welches vorgestern Abend von einer russischen Dame auf den Fürsten Michael Gortschakoff, den außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister des Kaisers von Rußland bei der schweizerischen Eidgenossenschaft, den Sohn des russischen Reichskanzlers, ausgeübt wurde, fand außerhalb der Stadt in der Nähe der Wohnung desselben, an dem sog. Schanzenberg, unterhalb dem „Schänzli", dem wegen seiner schönen Aussicht allen Touristen wohlbekannten Vergnügungsorte statt. Die Dame scheint den aus dem Sommertheater auf dem „Schänzli" heimkehrenden Fürsten erwartet zu haben. Erst nachdem sie sich vermittelst eines Blickes durch ihr Augenglas von der Identität seiner Person überzeugt hatte, trat sie, das Pistol aus ihn abfeuernd, auf den Fürsten zu. Daß er nicht getroffen wurde, ist bereits bekannt; ebenso daß die Dame verhaftet ist. Die Verhaftung soll, wie ich hörte, von dem Fürsten, bei dem sich noch ein Herr befand, selbst vorgenommen und die Dame dann aus den Landjägerposten am nächsten Thor, dem „Aarbergerthor", abgeliefert worden sein. Rachegedanken werden als Motiv ihrer That angegeben. Frankreich. Ä aus dem hiesigen eise UMichlagt zu 1497 stosienvoranWa E 19. c., DorMa videu. Gießen, den 1 Mächte in Contact. — Das Ministerium Ristics wird zurücktreten. Ein provisorisches Ministerium dürfte ernannt und die Skupschtina einberufen werden. Die öffentliche Meinung verlangt nur die Erhaltung der Integrität des Landes und der Dynastie Obrenovitsch. — Der Beginn der Friedens-Action wird binnen kürzester Zeit erwartet. Pesth, 11. August. Aus Belgrad, 10. August, wird gemeldet: Der Kampf bis auf's Aeußerste und der Rückzug aus Belgrad und deffen Verthei- digung ist beschloffen. Die Reserve wurde bereits zum Schauzengraben einberufen. Man verstärkt alle Befestigungen in der weiteren Umgebung von Belgrad, namentlich in dem Gebiete, welches von Donau, Sau und dem Topschiderthale eingeschlossen wird. Eine Regierungskrise steht bevor. Serbische Familien flüchten über die Grenze. Agram, 10. August. In Karlstadt wurden gestern drei Verhaftungen und mehrere Hausdurchsuchungen vorgenommen. Der Expriester Begooic, deffen Bruder, ein pensionirter Osficier und ein Advocaturs-Canzlist wurden verhaftet. Diese Verhaftungen sollen das Ergebniß der Pakratzer Untersuchung und der darin aufgetauchten Beweismomente sein. — Heute Nacht wurde ein schon mehrere Tage hier weilender russischer Correspondent im „Hotel Kaiser" verhaftet. Belgrad, 14. August. Durch 101 Kanonenschüsse wird soeben die Lt, burt eines Prinzen angezeigt; die Fürstin und der neugeborene Prinz befinde ich wohl. 0 ’ n Petersburg, 12. August. Die „Intern. Telegr.-Ageutur" meldet aus Belgrad vom Freitag Abend: Die Johanniter unter Führung Keller's aus London sind heute in Belgrad eingetroffen; gleichzeitig ist der zweite Theil des russischen Sanitäts-Zuges von der Fürstin Schachowskaja nach Belgrad geleitet. Aerzte und Officiere sind jetzt aus allen Ländern zugeströmt. Die Nathalia-Legion ist heute auf den Kriegsschauplatz abgerückt. Der Archimandrit Ducic ist schwer verwundet, ebenso General Zach, der amputirt werden muffe. Petersburg, 13. August. Mittheilungen von Personen, welche unter dem rothen Kreuze für Verwundete in Serbien thätig sind, bestätigen die osfi- cielle Klage Serbiens über die türkischen Grausamkeiten. Trotz dem Vorrücken der Türken bleibt die Stimmung Serbiens muthvoll und vertrauend. Man macht sich aus das Aeußerste gefaßt, selbst aus die Belagerung Belgrads und die Einnahme deffelben. Der in der Organisation begriffene Guerillakrieg gegen die Türken wird eist darlegen, welche Erbitterung im Lande herrscht. Die von Zeit zu Zeit wiederkehrenden Nachrichten von Vermittelungen der Mächte, sowie die neuliche Mittbeilung der Berliner „Post" von telegraphischen Verhandlungen zwischen Wien und Petersburg seit dem 10. August behuss gemem- ~ ' • - die Türken werden von iuformirter Seite als Türkei. Kvnstaxtiaopel, 13. Äugust. In einer Mittheilung an ihre Bei tretet im Auslande erklärt die türkische Regierung, daß die durch serbische Agenten verbreiteten Nachrichten von der muihwilltgen Verbrennung serbischer Dörfer durch die Türken vollständig unbegründet seien, dagegen hätten die Serben seit Beginn der Feindseligkeiten etwa 60 von Christen wie von Mohame dauern bewohnte Dörfer auf türkischem Gebiete in Asche gelegt. Konstantinopel, 14. August. Das vom Sultan erlaffene Amneftir- Decret für Bulgarien lautet folgendermaßen: Der Sultan, bewogen durch väterliche Fürsorge und hohe Milde, bewilligt volle, gänzliche Amnestie allen bei dem bulgarischen Aufstande Compromittirten, deren Proceß noch nicht beendigt ist. Ausgenommen sind die bereits Verurtheilten und Diejenigen, welch? wegen Führung und Organisation des Aufstandes noch in Untersuchung stehen. Alle übrigen Verhafteten werden gegen Caution entlaffen, und ferner Niemand mehr zur Untersuchung gezogen und verhaftet; demnach werden alle gerichtliche Verfolgungen aufhören. Gleichzeitig werden auch die außerordentlichen Gericht? für die Voruntersuchung beseitigt und die Urtheilssprüche über Individuen ati den bezeichneten Ausnahme-Categorieen den ordentlichen Gerichten überwiesen. eingetroffen: Zwei Bataillone unter Führung von Jovanovitsch, welche unterhalb Belma recognoscirten, haben die türkische Position bei Javia eingenommen ; als die Türken hierauf einen Ueberfall versuchten, irurben Letztere nach einem 13stündigen Kampfe gänzlich zurückgeworfen. Während des Kampfes wurde Javia beschoffen; die serbischen Beobachtungs-Truppen standen unweit Belina. Die Türken verloren 200, die Serben 6 Todte. Nachdem der der 5 Mannt « ffN i“ * „ . Allgemeinen tu die Wu6il Ntn, den , .jsenstei 9cCen,ZrMttWnnllt Win' SS® * ** w« W (L ™ Ö".«; t.Uie.entWni.J L ’fa Rich'"»g.» ju ZKihr an das Tag« Produkte erleichtern un rifie einer mit vielem ^ Den Lowenanth chonerdigen, unwegsam ^isenbahnarc, sondern olles Flakes, al Arbeiten. _ Hin W.*,? unverdrossene Thätigmi garen, nnD die erste u. Sic nednien in geomehil Vfym im# Der Tran- cfiernn ProeeMrhaltmk teiEte tem Gewichte gegenü x-^nadeln oder ein Centn gäbrend für erstere der 2 [iyteiem unter Umständen sch günstigem Markt unn rribunlich wird. Trox solcher Uedelj Verwiscytes. Darmstadt, 12. Aug. Die Industrieausstellung wurde heute Vormittaz 10 Uhr im großen Saale des Saalbaues feierlich eröffnet. Seine Königliche How der Großherzog, II- Gr. K. Hoheiten die Prinzen Alexander u. Ludwig u. Prinzessn Ludwig, sowie Se. Durchlaucht der Prinz von Battrnberg wohnten der Feier bei, benfo sämmtliche hier anwesende Mitglieder der Ministerien, die Spitzen des Mil, tärs, die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung, Vertreter der Hessischen Lul- wigsbahngesellschast u. s. w. Die Ausstellung macht in allen ihren Theilen ebenso sehr den Eindruck iir Reichhaltigkeit wie des wohlgelungenen Arrangements. Die einzelnen Ausstellunxi- aegenstände sind auf das wohlthuendste disponirt; das gilt von der MaschiueiM sowohl wie vom Saalbau. Ueberall im Saalbau ist Raum für die bequeme Circilr tiou der Beschauer, und der große Garten des Saalbaues mit seiner Restauroti« bietet sich angenehm denjenigen zum Ausruhen dar, welche ihren Gang durch die ril $ einen Räume beendigt haben. Alle Anwesenden zeigten sich aufs Höchste von dem Dargebotenen befrieiijt Ueberall bildeten sich kleine Kreise, welche die einzelnen Ausstellungen etngchender k- trachten; nicht die kleinsten vor den Bieren der Herren Hildebrand von Pfungsck (unter denen ein vier Jahre altes @;bräu besondere Anerkennuno fand) und Ruarnnl von Darmstadt, die jedem Dürftigen nach Belieben ihr köstliches Naß spendeten, tfaup noch biteben die Theilnehmer nach der EröffnuNtisfeier in der Restauration tm Scol- bau und der Maschinenhalle beisammen. Um 2 Uhr begann dann das Festmahl ii1 „Darmstädter Hof". Darmstadt, 12. Aug. Unmittelbar nach Eröffnung der Industrie-ÄussteU:rl fand auch die Eröffnung der permanenten Kunstausstellung in dem von Herrn Bll- hauer Professor König erbauten Raume, dem Saalbau gegenüber, statt. Die Abstellung fühlt sich mit einer Reihe sehr interreifanter Werke der Bildhauerkunst ml Malerei bei dem hiesigen Publikum ein. Wir können auf Einzelnes heute noch n± näher eingehen, wir können uns aber doch nicht versagen, auf die Bildhauecurbeiei des Herrn König selbst (darunter die Marmorbüsten der Prof. Gneist in Berlin m Vischer in Stuttgart) auf die Böhm'sche Terracottenbüste von Carlysle und aus w Reihe trefflicher Gemälde hinzuweisen. Wir nennen darunter u. a. Noack (Abhcil des quirlnalischen Hügels und Porträt), Carl Raupp in Nürnberg (L-eeufer). Bracht (Lüneburger Hoide), Bayer (Bilder aus Venedig), Geselschap (zwei Bildnii', Prof. Löfls, sowie ferner Gemälde von Antonie Boubong, Paul Weber, deck» Frisch, Peters, Wessinger, und endlich die Aquarelle von Carl Köhler. Alzey, 11 Aug Die Eröffnung unserer Industrie-Ausstellung erfolgt den 25. August, Mittags 2 Uhr, und wird man alles aufbieten, damit die .echt;c>l- reich zu erhoffenden Besucher zufrieden sein werden. Während der Ausstellung n» bie Kapelle des 88. Infanterie-Regiments unter Leitung des Herrn Kapellmeis^ B a u n a ck spielen. — Ein Correspondent der „Magdeb. Z." klagt über die ungeheure Hitze, 1 30 Grad Maumur im Schatten, welche bin Besuch der Ausstellung in Pbiladelp il sehr beeinträchtigt- Er hebt zu Nutz und Frommen der Besucher die „kühlen Plätzchc! hervor, an denen man sich einiger Maßen erfrischen kann, und beschreibt eines n selben folgender Maßen: „Ein anderes kühles Plätzchen findet sich in der Ma'chlr» halle. Dort befindet sich nämlich ein von einer Fabrik ausgestellter Riesen-Lenttlr^ der im Stande fein soll, per Minute 100,000 Kudiksuß Lust einzusaugen und et'-- Menschen den Kops abzureißen. Wie es sich mit der letzteren Behauptung verc > weiß ich nicht, da noch Niemand den Versuch des Koptabreißenlassens gemawt x, aber mit den 100,000 Kubikfuß kann es seine Richtigkeit haben. Der Luftzug w Nähe des Ventilators ist so stark, daß man die Oeffnung desselben mit einem versehen mußte, um Unfälle zu verhüten. Hüte, Schirme und Umschlagetücher v schw^'.nden wie durch Zaubergewalt sortaeschleudert in oem weiten Scylunde und tar»- sich später in einem sehr abgerissenen Zustande auf der anderen e>eite wieder ■ 1 die amerikantschen Apotheker ihr Publikum erst durch den Verkauf von Ewwa unreifem Obst und verfälschten Fruchtsäften krank machen, um es nachher durcb -O1U Medicinen wieder zu curiren, tft eine allbekannte Thotsache, aber der Ventilator , trifft in dieser Hinsicht alles bisher Dagewesene: er scheint geradezu im 3n^r^'c Aerzte und Beerdigungsgesellschaften errichtet zu fein. Wie die Mücken das ttd)r, schwärmen ihn die vor Hitze matten Ausstellungsbesucher und Besuchermnen; » kommen sie io naß wie eine eben aus dem Wasser gezogene Katze, in zwei MM sind sie trocken und abgekühlt, als hätten sie den ganzen Tag über in einem Cisu geseffen. Wer sich da nicht geradezu die Schwindsucht holt, geht mindestens mcyr * einen tüchtigen Schnupfen nach Haufe. — (Man muß sich nur zu helfen wissen!) In Bruck bei Rlttenau hotte ein Nagelfchmied einen Hund, dessen Lebenszweck darin bestand, durch ein richtung mit dem Rade den Blasbalg zu ziehen. Da kam bie Hundesteuer u I tb-t unser Nagelschmieb? Als grundsätzlicher Gegner oller btrecten unb tnou u Steuern schaffte er den biederen Karo ab, verschaffte sich dagegen einen ;ungen • richtete ihn ab und jetzt zieht Meister Reinecke steuerfrei täglich vier Blasba ge « Meister Nagelfchmied freut sich, daß es ihm gelungen, den Herren Landboten - । Nase zu drehen. , Von dem iß Grünberg ®“8en, dm i ;'Tcre m M- Kagtand. London, 13. August. Nach einer Meldung des „Reuter'schen Bureaus" aus Belgrad fänden zaklreiche Zuzüge von Freiwilligen ans fremden Ländern zur serbischen Armee statt. DaS slaoische Comitd in Triest hätte angeblich dem serbischen Kriegsmiuister 3000 Freiwillige angeboten. Garibaldi habe au den Kriegsminister einen Brief gerichtet mit der Anzeige, daß er in dem Mai. länder Comitä zur Unterstühung der verwundeten Serben und Montenegriner den Vorsitz übernommen habe. Nvßtavd. Anstrengungen für tüchtige Leistungen concurrenzfähig erhalten, bis mit einem Male eine Zeit Gin eisensteinreich eS aber eisenbahnarmes Stück anbrach, welche Raum zur Hoffnung auf Befreiung von Dem drückenden Alpe bot, der in Gestalt finftev aiiF Stafom CynkitfrrtptM’ltrFr' Apfftfi-pF Kritto Land im deutschen Reiche unverhältnißmäßtg hoher Transportkosten auf diesem Jndustriebezirke gelastet hatte. Das Mittel, auch da, wo es an Wasserstraßen fehlt, billigen, raschen und massenhaften Transport zu bewerkstelligen, war in England in der Erfindung der Locomotive und ihrer Fortbewegungskraft auf Schienen gewonnen worden. Das Eisen, an dem ja unsere Gegend gerade Ueberfluß hat, sollte das Urproduct sein, mittelst deffen ein Transport herzustellen wäre, wie ihn die eisensteinreiche Gegend bedurfte. War es zu verwundern, daß bei der Nachricht von diesem merkwürdigen Fortschritte eine Gegend, in welcher eine Wiege des Eisens steht, eine Gegend resp. deren Bevölkerung von Hoffnungen erfüllt wurde, eine schönere Zukunft sei hier nunmehr nahe? Durfte man nicht hoffen, daß hier, wo bas Waffer seine Dienste als Lastenträger versagt, nunmehr das Eisen, das hier in schwerem Kampfe der menschlichen Muskelkraft dem rohen Gestein entrungen, geläutert und zu edlerem Dasein gebracht wird, in dankbarer Anerkennung sich zu den Transportzwecken in den Dienst der engeren Heimstätte zunächst begeben würde? Schon sahen die Männer, welche das Eisen in Fluß zu bringen gelernt haben, die unförmigen Massen sich in Schienen von den Hochöfen in die Ferne strecken und darüber die Locomotive triumphirend brausen, um die nachgeborne Masse aus der Heimath fortzuschleppen in Arbeiten. Hier sitzt die Quelle des Nebels, der Armuth einer Bevölkerung, deren ausdauernde, unverdrossene Thätigkeit in der Ebene sprüchwörtlich geworden ist. Die Transportkosten, sagt Carey, sind die erste und schwerste Steuer, die das Land und die Arbeit zu zahlen haben. Sie nehmen in geometrischem Verhältniß zu, wenn die Entfernung vom Markte in arithmetischem wächst. Der Transport ist es, welcher hier stets den größten Theil der Arbeit und in so höherem Procentverhältniß verschlang und verschlingt, als der Preis der fortzuschaffenden Produkte dem Gewichte gegenüber ein äußerst niedriger ist. Es ist ganz ein anderes, ob ein Gentner Nähnadeln oder ein Gentner Roheisen oder Eisensteine mit hohen Transportkosten belastet wird. Während für erstere der Transportkostenbetrag vielleicht ganz unmerklich ist, absorbirt er bei letzterem unter Umständen den ganzen Erlös des Produktes und macht damit den Absatz auf sonst günstigem Markt unmöglich oder entwerthet die Arbeit in einem Grade, daß die Fortsetzung unthunlich wird. Trotz solcher Uebelstände hat sich die Industrie in der genannten Gegend in Folge großer * 4'3 Wfjt. y 1 w Das Wittgensteiner Land mit seiner Nachbarschaft in dem Südende Westphalens und dem „Hinterlande" ist von der Natur recht stiefmütterlich mit ihren Gaben bedacht worden. Während Geres ihr Füllhorn in der nahen Wetterau und Rheinebene auszugießen pflegt, kehrt sie dem Gebirgsland des Rothhaar und seinen Abzweigungen mürrisch den Rücken. Hier scheinen Boden, Luft und Sonne zu wetteifern in der Abneigung, den Fleiß arbeitssamer und überaus genüglicher Menschen mit den Erzeugnissen des Ackerbaues zu belohnen. Kalter, thoniger Boden, widrige feuchte Westwinde in den dahin auslaufenden Thälern, Nebelluft, welche der Sonne erwärmende und belebende Strahlen verschleiert und wirkungslos macht, spotten den Anstrengungen der sorgfältigsten Pflege des Ackerbaues zur Erzielung des nothwendigen Brodes. Es scheint, als ob der Mensch von der Natur gezwungen werden sollte, sich nach jenen verborgenen Gaben umzusehen, welche hier die Erde tiefer in ihrem Schooße birgt. Reich ist die Gegend an Erzen, besonders an jenem für den Dienst des Menschen kostbarsten und werthvollsten, dem Eisen, zu dessen Verhüttung das Holz zugleich vorhanden und die Steinkohle nicht fernab sich befindet. Bergbau, Verhüttung der Erze, Köhlereien, metallurgische und Holzindustrie waren es, denen sich die Bevölkerung seit Langem mit allem Fleiße zugewendet hat, um durch deren Bearbeitung sich die Mittel zur Beschaffung der unzureichenden Agrieultur-Erzeugnisse zu beschaffen. Reich an Quellen und den für erfolgreiche Industrie erforderlichen Wasserkräften wird das hier entspringende Wasser der Bevölkerung so wenig zum Segen, als das Eisen. Zersplittert in mageren Bächlein entlaufen, sich schlängelnd und krümmend, die Wäfferchen vom Gebirge her nach allen Richtungen der Windrose zur Ebene, um in glücklicheren Strichen erst die Dienste des Lastenträgers zu übernehmen. So entbehrt das Land, wo Eder, Lahn, Sieg, Lenne und Ruhr an das Tageslicht zuerst treten, einer Wasserstraße, welche die Fortschaffung der schwierigen Produkte erleichtern und eine gedeihliche Verwerthung der mineralischen, wie der übrigen Erzeugnisse einer mit vielem Schweiße behafteten Industrie ermöglichen würde. Den Löwenantheil an den Früchten einer überaus anstrengenden Arbeit frißt in dieser thonerdigen, unwegsamen Region stets der überaus kostspielige Transport per Achse, d. h. nicht Eisenbahnaxc, sondern Ochsen- resp. Kuhwagenaxe vorweg und — die Menschen darben trotz alles Fleißes, trotz aller Anspruchslosigkeit, trotz ihres Rufes der Tüchtigkeit in industriellen endlosen Zügen. Die Hoffnung stieg, als 1847 das westphälische Land zuerst von Westen nach Nordosten von der Eöln-Mindner Eisenbahn durchschnitten wurde und als 1849 auf der andern Seite fast parallel Die Main-Weserbahn von Frankfurt nach Gaffel erstand. Nun durfte nur noch eine Verbindung beider Schienenwege durch das Siegen-Wittgensteiner und Hinterland her- gestellt werden und das industrielle Gebiet war mit einem Male mitten in der Welt. Von da ab hoffte und glaubte man von Tag zu Tag, von Monat zu Monat, von Jahr zu Jahr. Immer lullte man sich" mit dem träumerischen Gedanken ein, daß die Gegend zu den bestberechtigten in Bezug auf Gewinnung einer Eisenbahnverbindung gehöre. Man träumte von Erbauung einer Eisenbahn von Staatswegen, weil auch die Main-Weserbahn und die Main-Neckarbahn Staatsbahnen waren, und das benachbarte Belgien eine Staatsbahn nach der andern herstellte. Eisenstraßen wurden mehr und mehr auf deutschem Boden erbaut, doch die ersehnte für unfern Eisenstein- district ließ auf sich warten. Allmählich spannte sich ein ganzes Netz von Schienenwegen über das deutsche Land aus, die Maschen wurden durch fortwährende Neuanlagen alljährlich dichter uud dichter. Selbst hart an Den Ufern schiffreicher Ströme hin wurden Eisenbahnen angelegt, ja der Rhein wurde streckenweise auf beiden Ufern mit Schienensträngen garnirt, während Segelschiffe und Dampfboote dazwischen ihre Wimpeln lustig flattern ließen. Dagegen von dem industriellen Quellengebiet der Eoer, Lahn, Dill, Sieg, Lenne und Ruhr, von jener Gegend, welche bekanntermaßen in Folge mangelnder Transportangelegenheiten nicht vorwärts kommen konnte, welche bekanntermaßen vor der Einführung von Eisenbahnen nur durch vorzügliche Leistungen und billigste Arbeit die Goneurrenz hatte bestehen können, von da führt noch heute, nach 27jährigem Planen und Hoffen, keine Schiene nach der Übrigen Welt, um die schwerfälligen Massen billiger und rascher auf den Markt zu schaffen. Hatte unser großer Nationalökonom Fr. List schon in den 30er Jahren mit divinatorischem Blicke erkannt, daß es nicht blos die Wertbersparungen durch billigeren Transport seien, welche die Eisenbahnen empfehlen, sondern daß diese Vortheile noch übertroffen werden von der Pro- duetionssteigcrung, von der Erzeugung neuer Productionen so wurde die Richtigkeit dieser Behauptung durch die Erfahrung alsbald bestätigt und wiederholt bestätigt. Stoffe, die vorher ganz werthlos erschienen, wurden da und dort zu bedeutenden Absatzartikeln durch den Eisenbahnverkehr erhoben, ja mitunter zu wahren Goldgruben für die Arbeiterbevölkerung wie für Unter- nehmer. (Schluß folgt.) n: und Einhalb^. nit öem Uaitaufd)i w aufinerffam, "kn und deren fc in’£ Zuchthaus ' »eiöp kam!• Hl auf der Ach einem Hause am fc frecher, zu Hm; iädchen von i-j' | lljeug für Mrl' lieben Kleinen rm | rd HfimaiM nd er ein fptaell 11 Wgen,; ! venvil |iu; t «juvuuciuiiu |tu «uiiycm 11 lN Uilterjuiunj» Bearbeitung sich die Mittel zur Beschaffung l, in|X s, , J5' Reick an Quellen und den für eri v Ieinet M **■ tanbtntlifyuk ‘ “6« N*, Echt«, Ü6troi,i, .fliegen rdiißi’r bei Willi» Balser, 3414) am Lindenplatz. Neue Mandeln und Tafelmandeln, , Tafel-, Elemi- und Sultanin- Rosinen, empfiehlt L. Mülle r, 1142)_______________auf der Mäusburg. Acchten wesiphäl. Schinken, Feinste Gothaer Cervelatwurst, empfiehlt (3916 ______________Emil Fischbach. FußlwSkiianstrich in allen Nüancen, hart und schnell trocknend, sowie Fußbodenlack, sofort trocknend, empfiehlt (1644 L. Mütter __________________auf der Mäusburg. Prima Weinessig, Feinsten Burgunder-Essig, Champagner-Essig, empfiehlt (3917 Emil Fischbach. Copallack, Decorationslack, Schleiflack, Wagcnlack, Damalack, Eifenlack, Petersb. Möbellack, Leinölsiruiß, Seccatif und Terrebine empfiehlt in vorzüglichen Qualitäten (1645 L Mütter ____auf der Mäusburg. Neue holl. Vollhäringe empfiehlt '3918 Emil Elschbach. Reisstärke, extrafein, in i/i, Vi und 4- Pfd. Packeten, sowie lose, Weizenstärke, extrafein lose, Kugelbau in schönster Farbe, leicht löslich, Waschpulver, Soda, calcmirte und crystallisirte, alle Sorten Seife, >mpffchlt (3301 L. Müller auf der Mäusburg. e (4316 1647) zu verkaufen. 1648) (4175 Gießen, den 8. August 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Trohe. Königl. Direction Königl. Direction ^royaerzogume aurdernieniem ah der Main - Weser - Bahn. I Schwarz________ Iprmh Sonnenl’djirmc! Eu-tout-cas unv Regenschirme empfiehlt iPe Schulstraße 4204) »“•'a pH ... 4157) Steinen Galten in der Schwarzlach, 164 oÄlftr. groß und in der Baulinie liegend, bin ich Willens aus freier Hand H ch. Schmidt an der Braugasse. und 19. c., Vormittags 8—11 Uhr aus dem städtischen Baubüreau eingesehen tvcrden. L. Müller auf der Mäusburg. L Müller aus der Mäusburg. KeUgcöotenes. ILasurfarbe.. Kasseler Braun, in Wasser abgerieben, Terra de Sienna, gemahlen und ganz, Katechu und chromsaures Kali empfiehlt Versammlung der Oberhessischen Eisenbahngesellschaft gefaßte Beschluß, daß die Gesellschaft sich auflöse, perfect geworden und dieses gemäß §. 39 der Statuten dreimal bekannt gemacht worden ist, tritt nunmehr die Oberhessische Eisenbahngesellschaft in Liquidation. Wir bringen dieses nach Vorschrift des Art. 243 des Allgemeinen deutschen Handelsgesetzbuches zur öffentlichen Kenntniß und fordern die Gläubiger auf, sich bei der Gesellschaft zu melden. Aersteigerungen. Arbeitsversteigerung. Donnerstag den 17. d. M, Vormittags um 10 Uhr, soll die Rcvaraturarbeit an der Wiescck- brücke, bestehend in Maurerarbeit, auf der Bürgermeisterei zu Trohe an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden. Trohe, den 14. August 1876. (4274 Gießen, den 15. August 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. Bram m. 3931) Zu der bevorstehenden Saison offeriren wir ilaiiler- )iend dn ; tti r-rl» s . ‘'S 3‘ :’ > ' «,!<<< »1 Besondere Bekanntmachung. Um die Courier- und Schnellzüge der Nain-Weser-Bahn mit Retoutblllets be- mtzen zu können, ist es fortan erforderlich, daß beim D-rbleiben in derselben Wagen- clafse nur ein Billet IV. Clossc und beim Uebergang in die nächsthöhere Wagenclasse rin Personenzugsbillet III. Classe bis zur Bestimmungsstation zugekauft rvird Cassel, den 11. August 1876. (4302 Oelfttvbeßz in allen Sorten, aufs Feinste gerieben, hart und schnell trocknend, empfiehlt (1649 L. Müller __auf der Mäusburg. 4294) Küchenhandtücher, Taschentücher, Bettzeuge und Halbleinen sind wieder eingetroffen bei ___F. Holberg, Kirckenplatz. 2334) Hemden-Einsätze empfiehlt in reicher Auswahl Ile Riibsamen« Der Verwsltunsisrath der Oberhessischen Eifenbahngesellschaft. Bekanntmachnna. Von dem 16. d. Monats ab soll für die Personenposten zwischen Laubach und Grünberg, sowie zwischen Laubach und Lich, an dem Kreuzungspunkte der beiden Poststraßen (Hessenbrücker Hammer) eine Haltestelle zur Aufnahme von Reisenden errichtet werden. Gießen, den 14. August 1876. Kaiserliches Postamt. In Vertretung: Pagen stecke r. auf in Mannheim und Regensburg. 4296) Pfg., empfiehlt 3216) 4 Zimmer, Küche rc., im mittleren (3712 4291) Zwei durch Ldüre verbundene Zim-i Stock, am 15. Aua. beziedbar, zu vermiethen icr zu veimiethen. Selterswea C- 43. Ibei F. Zöller. Neustadt. mer zu veimiethen. Selterswea C (4305 Mittwoch ben 2: Die Creditr Wsheim s B F. <’. ISeoEerBisag; die quitälen rc. bei Veitstanz und Flechten — auch dricfl'b. I. ^otljcnbcrgcr, i.=25iurfetet ÜJr. Ehr. P-ell-d) 'n 4. 5. 6. 7. 8. Breslau Chemnitz Kölnisch, Danzige Franksni *= Z- s = nach kurzem Kranksein sanft entschlafen ist. Um stille Teilnahme bitten Gießen, den 15. August 1876. Die Verwenbimp jthl, für welches bie(< Um bas Publikn Gießen, am £ r & 11 den 18. August, als am Gedenktage b pachten. Die Uebergabe könnte sogleich erfolgen. Reflectanten wollen sich an den Beauftragten des Eigenthümers Herrn Cbr. Vix dahier wenden. 4295) In meinem neu erbauten Hause am Riegelpsad ist der 2. Stock, 3 Zimmer mit allem Zugehör zu vermiethen und anfangs September zu beziehen. Adam Heinzerling, Löwengasse 118. EuMche LebmsoerffcherimgsgeselWafl iii Conöon. R-ch-us»»stsb-ri«t vom 1. J»I> IST* bie ,nrLiv'1**-. Aktiva • • * /. ftcS. 11,851,351. 65. Jahreseinkommen aus Prämien und Zinsen . • • • • • • . 62 378 446. 25. Auszahlungen für Versicherungs- und Reuteuvcrtrage, Ruckkaufe rc. s . 80% ©ewinnant^eil oder Die Gesellschaft übernimmt zu festen Prämien Versicherungen auf i f Renten - und Ausstattungsverträge auch ohne Antdeil am Gewinn, ferner gemischte und auf verbundene Leben, sch »der gemischt, welche ab; gewährt nach dreijährigem B> stehen der Policeni den Ruckkauf für Po ' Aussteuer-Versicherunaen nach hierzu berechtigt sind, oder stellt für Policen aus Todesfall nach dreijährigem f J* (777 fünfjährigem Bestehen rebneirte Policen aus, für welche dann keine weitere Zahlungen i» leisten sin - Silüik für Westdeutschland W. Fecht, Frlcdrtchsstruße 36, Mannhenw Prospecte und alle weiteren Aufschlüsse werden ertheilt von der General - Agentur für das Großherjogthum f)eltrn. LeopoEd Muller, Düsinflndt, Ernst-Liii'wia-Stiaßc. ----------------DcranUssche R7d°ci.°n M. Sch-Y^- - Druck und Verlag dec Brühl'.chm Unin.-DEcei (Fr. Chr Aermieryungen. 4285) Der zweite Stock meines Hauses ist zu vermietden und bis November zu bi.- ziehen. I. Leun, Wallthorstlatze 138 4272) Ein großes möblirtes Zimmer zu vermiethen. Dr. Webe r. 4268) Das von Herrn Ä. O p p e n h e i m e r bewohnte Logts, bestehend aus 7 Zimmern nebst dazu gehörigen Räumlichkeiten, Ecke der Gartenstraße, ist anderweit zu vermitthen. _______________ L. & A. Petri- 426b) Ein kleines Famstienlogis ist zu vermiethen und den 1. September beziehbar bet Ziegler Schomber, Neustädt.rthor 4263) Zwei hübsch möblirte Zimmer sind im Ganzen oder getrennt zu vermiethen. Reichensand Lit. C. Nr. 121 1 , Du „Neue P, ss 'C'ßtttT dkL in tieie- 4273) Auf dauernde Arbeit ein Pa^ tun Sß)QT . gesucht gegen gute» Lohn. Näheres bel»- i « Zxped. b. Bltts.__I1’1 ™ ®OTttout 1 4233) Ein fleißiges Mädchen oder K» „ 1° wird gesucht, die 6—8 Wochen Küchen-ml jr hsicheinlch ebei - - ----- «'sch Mr dkrHerrsc 4219) Ein ordentlicher Junge gesucht tr E'eich ein .. „Restauration zum Sterns ^sversahr^g Jb 3868) An- und Verkauf von petracre: iit svlibnr tzaki« n,!? Kleidern, Stiefeln, Hemden, SBeiHCift 'iiffituat in \ j Betten, Gold und Silber, alten Geldes,Alt>- f: ' och r Louis Rothenbergs O’nngtn (oQfc Neuenweg 193.___ ’fl nach D|emt —-—:-------TTT ■ :if v los: ebenso sicher beseitigt Bleichiuc^ llino m N-.,- . , Trunksucht, Magenkrampf, Epilcpi*« l»me taffaJ.-W c nr und Flechten — auch brnfl'^ » e-^hschgs 3763) Voigt, Ae jt zu Croppens--^, L® f feit Jahtz, 4303) Gesucht Hn braves Dienftmädck'r mit betn A Frau Gustav Brunnet, S4tersb^ s --'^werkern (w/? --TH ihre r«' et uuu, 0 7 Gold- und Silbersachen, Antiqmtü.« n fn. u. s. w._____________—^r 2 3867) Lumpen und KnochenM Roßhaare, »1°»« | Mjtfe Lang-Göns