Sonntag, den 16. Juli 1826 o. 163. Erscheint tägli Expedition PreiA vierteljäh^ich 2 Mark 20 Pf. mit BrinZrrlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich S Mark W Pf. luli: 9. Hannoversche Bank in Hannover, ttne Frankfurter Bank in Frankfurt am Main. R. Wagntt. llj", sietes, bin. Gießen, am 8. April 1876. Jackson. N'- I Conradi. Gießen, am 14. Juli 1876. Wir erinnern Sie unter Hinweis auf II. § 9 der Instruction für die Schulvorstände daran, daß Sie den Beginn und die muthmaßliche Dauer der Ernteferien >tzeitig bei uns anzuzeigen haben. » I hr« c Graul' 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. Leipziger Kafsenverein in Leipzig, Lübecker Commerzbank in Lübeck, Magdeburger Privatbank in Magdeburg, Posener Privatbank in Posen, Sächsische Bank in Dresden, Bank für Süddeutschland in Darmstadt, Württemberger Notenbank in Stuttgart. . . C.Mv. W . Prahms. . gd)ii6ert. . Bille- Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. N ö d e r. Badische Bank in Mannheim, Bayerische Notenbank in München, Bremer Bank in Bremen, Breslauer Bank in Breslau, Chemnitzer Stadtbank in Chemnitz, Kölnische Privatbank in Köln. Danziger Privatbank in Danzig, I. V. d. D- Dr. Hoffmann, Reaierungsrath. ' • R- Wagner. • Verdy. mit • Tounod. Ms) Liszt. Die Verwendung der Noten anderer deutscher Privat-Notenbanken oder Corporationen zur Leistung von Zahlungen außerhalb desjenigen Landes* !, für welches dieselben zugelassen sind, wird mit Geldstrafe bis zu 150 Mark bestraft. Um das Publikum vor Nachtheil zu bewahren, wird dies hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. B etref send: Anzeige der Schulferien. s Die Großherzogliche Kms-Schnl-Cvmnüsswn Glichen an die Schulvorstände des Kreises. Bekanntmachung. Die beschränkenden Bestimmungen des § 43 des Reichsbankgesetzes vom 14. März 1875 sind (nach den im Reichs-Gesetzblatte erschienenen Bekannt- mchungen) bezüglich nachstehender Privat-Notenbanken als nicht anwendbar erklärt worden und es dürfen daher die Noten dieser Banken in ganz Deutschmd, auch außerhalb desjenigen Staates, welcher denselben die Befugniß zur Notenausgabe ertheilt hat, zu Zahlungen gebraucht werden: Es wird hiermit zur öffentlichen Kenutniß gebracht, daß der Oekonomierechner Ludwig Junker zu Arnsburg zum Polizeikommiffär für die Ge- n Ortung Arnsburg bestellt worden ist. Gießen, 12. Juli 1876. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V. d. K.: Dr. Hoffmann, Regierungsrath. mtree statt. W Mets der Ml werden müssen, Jkiiffcöfanb. Berlin, 12. Juli. Den früheren Mittheilungen über die Bemühungen ■ Berlin, 12. yuit. wen früheren Mirryeuungen uoer yie nemuyungen n deutschen Eisenbahnen zur Herstellung eines einheitlichen Güter-Tarifsystems - * ---üttiMinifnAPn hnfe hip hpnftfirhHni-p am 4. UN0 5. 4 G hmzuzusügcn, daß die beabsichtigte Commissions-Conferenz am 4. und 5. TO. in Harzburg stattgesunden und ihre Aufgabe durch die Ausstellung ! gemischten Systems vollständig erfüllt hat. Das System konnte schon 7. d. Mts. fertig ausgearbeitet einer Conferenz, in welcher außer den ßischen Staatsbahnen und der elsaß-lothringischen Bahn fast alle bedeu- rd1 i'. gegnung gemacht hat, wird von Wien aus dahin bezeichnet, daß jede Gefahr, den Krieg über die bisherigen Grenzen nach Europa getragen zu sehen, als beseitigt betrachtet wird. Nachdem der Kaiser von Rußland sich in herzlichster Weise verabschiedet hatte, kehrte auch der Kaiser Franz Joseph mit dem Kronprinzen Rudolph nach Wien zurück. Der Kaiser nahm alsbald Gelegenheit, seine Befriedigung über den guten Verlauf der Besprechung Ausdruck zu geben, indem er auf eine ihm unterwegs dargebrachte Begrüßung und den dabei ausgesprochenen Friedenswunsch erwiederte: „Ich kehre freudig und zufrieden zurück und kann die Herren beruhigen." Der Friedens-Eindruck, welchen die Nachrichten aus Reichstadt zunächst in Wien hervorgebracht hatten, ist alsbald überall zur Geltung gelangt und hat die Zuversicht bestärkt, daß die mächtige Friedens-Gemeinschaft, welche in dem Kaiserbunde ihren festen Mittelpunkt hat, auch die Schwierigkeiten der gegenwärtigen Lage überwinden werde." Berlin, 12. Juli. In der gegenwärtigen Reisezeit möge darauf hingewiesen werden, daß in Bayern und Württemberg die Postwerthzeichen der Reichspostverwaltung noch immer keine Geltung haben, so daß von dort kommende, mit Reichswerthzeichen versehene Briefe genau so wie unfrankirte behandelt und mit 20 Pfennigen Porto belegt werden, wobei allerdings die aufgeklebte Marke nicht entwerthet wird. Es wäre doch endlich an der Zeit, diesem Uebelstande endlich ein Ziel zu setzen, da die wenigsten Leute wiffen, daß innerhalb des deutschen Reiches noch zweierlei Postsysteme bestehen und die Reichspostverwaltung Bayern und Württemberg nur nach Außen zu vertreten ermächtigt ist. Berlin, 13. Juli. Osficiös wird heute gemeldet, daß die Nachricht von einer Zusammenkunft Bismarck's mit Andraffy grundlos sei, da zunächst kein Anlaß zu unmittelbaren Besprechungen vorliege. Der Reichskanzler reist nach etwa vierzehn Tagen von Kissingen über Berlin nach Varzin, um dort den Rest des Sommers zu verleben. — Die Gesetzsammlung verkündet heute das Gesetz vom 3. d. Mts. wegen Besteuerung des Gewerbebetriebs im Umherziehen. Das Nothstandsgesetz ist noch nicht verkündet. — In früheren Jahren wurden auf Antrag von Behörden zur Zeit der Aernte Soldaten des stehenden Heeres behufs Aushülse bet den Aerntearbeiten durch die betr. General-Commandos beurlaubt, soweit derartig zu Beurlaubende überhaupt abkömmlich waren. Im lausenden Jahre hat man von derartigen Beurlaubungen nichts vernommen. — VI. deren Schlußsatz telegraphisch schon mitgetheilt wurde, lautet in-ihrem ' o: „Die Begegnung, an welcher nächst den bei- Kaisern und dem Kronprsnzen Rudolph von Oesterreich der russische Reichs- , Jet Fürst Gortschakoff und der österreichisch-ungarische Minister Gras W 7lUsMraffy, sowie eine Anzahl hervorragender Diplomaten Theil nahmen, trug t «ikl vornherein den Charakter voller Herzlichkeit und gegenseitigen Vertrauens, beiden Monarchen erhielten während ihres Zusammenseins in einem 23e; --'UnöS - Telegramm den Ausdruck der herzlichen Thetlnahme Seitens des ' kn ,-'!chen Kaisers. An der eigentlichen - politischen Besprechung nahmen mit W beiden Kaisern sämmtliche Staatsmänner Theil. Eine zuverlässige Mttthei- j über das Ergebniß der Begegnung lautet dahin, daß Oesterreich und land grundsätzlich über die Nichteinmischung in die augenblicklichen scheu Wirren übereinstimmen, sich aber Vorbehalten, sobald die Kriegsereig- eine Entscheidung herbeigeführt haben, mit allen christlichen Großmächten vertrauliches Einvernehmen herbetzuführen. Den Eindruck, welchen die Bern deutschen Bahnen vertreten waren, vorgelegt werden, und aus der Auf- _me, die es dort gefunden, ist mit Sicherheit zu schließen, daß es in der «N 29. d. Mts. stattfindenden ferneren Conferenz ohne erhebliche Abänderun- -uk'^P SEnehmigt wird. In derselben Zeit haben im preußischen Handels'Mini- Verhandlungen über das Tarifsystem mit den Staatsbahnen stattgefunden, TS’lB dem Vernehmen nach sind zwischen den dort und den in der Commission .-k g'^Äit rUage getretenen Anschauungen wesentliche Differenzen nickt vorhanden, so -7, eine Einigung unschwer zu erzielen sein wird. v ’&H Berlin, 12. Juli. Die Besprechung der Kaiser-Begegnung in Reich- welche die „Prov.-Corresp." an der Spitze ihres heutigen Blattes bringt .,l deren Schlußsatz telegraph"^ ickmi mitaetbeilt wurde, lautet in • ihrem - • < .< EMMchen The.le vollständig - r/4? - - • * •rt.s- ’n-19 :rr GW* Dann, mit nächste Budget verschoben. Holland. gewährt. men, Der Antrag des Abg. Freitag piane, nicht früher anzugreifen, als die Truppen aus Anatolien einzetrchü ° wären. Die Serben benutzen diese Untätigkeit zu Streifzügen, morden, plün, hem und verbrennen alle nicht bulgarischen Ortschaften. Wenn ein KanP stattfindet, ist er erbittert. Vorgestern wurden 4000 Serben bei Belgrad zurückgeworsen; die Verluste auf beiden Seiten waren bedeutend. Gestern bt- eiiviu ci uu w u v „ Konstantinopel. Aus Kalafat, 11. Juli, erhielt die „N. Fr. Pk.' B^ewMiauna^des^Postulates für bad pathologisch-anatomische Institut, nachdem folgendes Telegramm: Von Konstantinopel kam am 5. d. Mts. an sämmtlch der Kultusminister versichert, daß der Bau während der laufenden Finanz Corps der Befehl, die strengste Defensive einzuhalten. Es liegt im Kriegt- Veriode vollständig hergestellt werden soll. ----------er-------- -- wird angenommen? das Postulat für das physikalische Cabmet jedoch auf das Amerika. New-Uvrk, 12. Juli. Der Kaiser und die Kaiserin von Vrasü wurden bei ihrer Abreise nach Europa von den Kriegsschiffen salutirt. Afrika. «Worten die,W ordenM tt* jAa-chfs-Wcr>tei totiur jii desinnen, ihn Msser von eine ms ven Finthen zo - (Ein Pro Oedrnburger Handl ier wurde verklagt, dieser eine zweite Landen und die ad kein, widerietzte s »urde ichliehlich n - In frar Htuttnant Verdier iiche Wetten gewo Rbet Sieger gebli Eine4 Tages wu Vinckes eilte ihn »ürrangirten käme iwurbe - fragte i We/ie geminnen?" Jp, febr einfach! willig sicher bin." fflij meinem (Sefidft und Sle heftig 'M!" ,,Verzeih Jjnen versichere!" ifinfin Duell — wo *i®ie Sie wünsche *£fIrtn sind Zeuge •Juoaroro, seiner «lAkl noch Säbel Lieutenant!" ries t SMd) eben irri gtminn ein, ließ mit dem mir gewettet, te" tato M »««■ ioitit n '^knd seiner Anku entledigen und *W Dienst^ ftw 0f’ Hall es, die u@nw4 Jfofaaöe, drei h $ggf in dieser Richtung unzweideutige Kundgebungen bevor, welche sich sowohl nach Konstantinopel wie auch nach Wien wenden würden. Wien, 14. Juli. Peco Pavlovich hat, wie dem „Telegr.-Corresp.- Bureau" aus Raqusa berichtet wird, gestern die Türken bei Kiek geschlagen; der Verlust der Türken belaufe sich auf 150 Todte und Verwundete, sowie 15 Gefangene; der Verlust der Insurgenten sei gering. , . J Pesth, 13. Juli. Der „Pesther Lloyd" bestätigt die Nachricht betreffs Schließung des Hafens Klek. Derselbe sagt, die Maßregel sei vor der Reichstädter Zusammenkunst beschlossen in Folge des Priueips der Nicht-Jnterven- tion — Ostoics befindet sich mit bulgarischen Aufständischen im Rucken Osman Paschas. Die serbische Timok-Arme- soll auf 30,000 Mann erhöht fern. mer erklärte der Minister des Auswärtigen, Herzog v. Decazes, die Beantwor- . o. >JU11, .... - tuna einer Ankraae von Louis Blanc, eine Discussion über die orientalischen Bäckermeister B. hierselbst schickte Morgens seinen Lehrling mit Brodchen au^ lung einer Anfrage . fcic Regkeruna sei mit der Kam- dieser zurückkehrtc, fehlte an dem -ink-ssirt-n Betrage -tn- Mark Herr ». M Angelegenheiten sei uni-ltgemaß L an den aeaenwärtiaen den Jungen und bemerkte, er würde ihn durch G-nSd'-rmen -bsühr-n l-ss-n, ' - , . -I Cairo, 14. Juli. Der mit dem Syndicat der Gläubiger des Ml Haag, 12. Juli. Das Ministerium hat in Folge der Ablehnung des ab schiene Vertrag über die Bezahlung der Coupons der ägyptischer!- Miliz-Gesetzes seine Entlassung erbeten, der König aber das Gesuch nicht j„ vergangener Nackt unterzeichnet worden. klärung Serbiens beantwortet werden. neri Viele griechische Gemeinden Bulgariens haben sich erboten .... Freiwillige -u stellen. An mehreren Orten in Bulgarien sind griechische Fre-i- discher Blati willige mit'bulgarischen Insurgenten handgemein geworden. Das Verhältnist worden seun zwischen Griechen und Bulgaren wird immer gespannter. swar, pur । Lokal-Notiz. Gießen, 15. Juli. Der Schwurgerichtshof der Provinz Oberhessen von ■ opiuuuiviiy« Quartal l. I. hat im Verlauf seiner weiteren Sitzungen in den nachbemerkten Air.-« Paris, 13. Juli Der Großfürst und di-^ Großfürstin von Rußland,fachen erkannt.^ Wilhelm Friedrich Koch von Nieder-Florstadi, °, die Königin von Griechenland, welche in wenig £agen J^reqt, ve «* S»” ** (zur Zus Menvisi^ion- ' SflM dn •*' i« Mieden iein, i r; Riemen schneiden . Lübeck, il aus Pelersbn Das Schiss * eil Ausnahme bei Das Schiss M 180,000 WfW - Den Tob c ^urk n , . V ' Rlätter anaeftrenaten Verleumdungs-Proceffe Am 11. Juli, Vormittags, wurde die Anklagesache gegen Christian Ml des Postes gegen republikanische Blätter ang-,trengk°n Bmeumvung v n Schlitz, wegen Verleitung zum Meineid, wegen eines nothig gewordenen wt« beabsichtigen Mitglieder der Linken die ®in^ln9unß e(Pe: | r. .1 ’ Verfahrens, bis zur nächsten Quartalssitzung vertagt. „ r, f weither das nie aufgehobene Gesetz, die Aushebung der Jesuiten betr., wieder Denselben, Nachmittags, gegen Margaretha, Chr i sti a n M u ll er >>1 in Erinnerung bringt. frau von Schlitz, wegen Verleitung znm Meineid, eine Zuchthausstrafe von ijü C Versailles, 13. Juli. In der heutigen Sitzung der Deputirten-Kam- — Vermischtes. ' mer erklärte der Minister des Auswärtigen, Herzog v. Decazes, die Beantwor- . Ems, 9. Juli. Vorgestern ereignete sich hier folgender traurige Fall tuna einer Anfrage von Louis Blanc, eine Discussion über die orientalischen Bäckermeister B. Hierselbst schickte Morgens seinen Lehrling mit Brodchen au^ >j tung einer Anfrage von fe( mit ber Kam- dieser zurückkehrte, fehlte an dem einkassirten Betrage eine Mark. Herr B. W fUr5 Angelegenheiten sei unzeltgen tz tz <1 den Jungen und bemerkte, er würde ihn durch Gensd'armen abführen lassen, M , en mer und dem Lande darin einig, daß es geboten sn, sich an den gegenwärtig . ^cht bis^zum Abende das fehlende Geld herbeigeschafft, obgleich der Lehrling c Ereignissen nicht thätig zu betheiltgen. Frankreich habe das Recht, sich aus- bcr dreister habe sich um den Betrag beim Abzählen der Maare^geirrt. De^eträqen schließlich mit seiner eigenen inneren Beruhigung zu beschäftigen, theuer genug suchte seine Verwandten in Ems auf, klagte diesen sein Leid und ruhte sich b von lut gleichgültig geblieben, sondern habe sich bemtihll mit den andere» Machten j.voch eben ein-n Gensd'armen auf der^Straße daherfchreiten und'kt-ÄMz ein Einverständniß zu erzielen; dieses sei auch tu der That zu Stande gekom- b|e|cr .x-v megen seiner Festnahme beordert. Er griff in der Verzweiflung /L s.,. A und zwar auf der Basis der Nicht-Juterventisn und vertraulichen Ver- S3anb hängende geladene Büchse und erschoß uch damit. Der Tob'erfolgte 1-^ vkö ständiznng ^hinsichtlich zuMnfttgerEventualitäteit. ®efterAa^bi,Ä ^^^en man mobt.mepl^^L gestatte«, den Kampf zu localisiren. Die Mitthetlung dtplomat.sher Schrift- Heuten®,J““®.*on Brömbsen, der eine Kugel 61 Jahre mit sich im Selbe ae|t9?.a,:S stücke muffe er ablehnen. Damit war der Zwischenfall geichloff >i. Im Fort- tragm ^at Derselbe war, wie die Bürger-Zeitung berichtet, 1804 in em p ®efoitbl gange der Sitzung der Deputirten-Kammer wurde die Wabl des D-PMirten Regiment eingetreien, hatte die Schicksaledes Blücher schen Cmp . .06, i«l, de Mun wegen der klerikalerseits dabei Betätigten Beeiufluffung für nichstig schweizer Corps 1809 und des engltsch-braunschwe.gtschen Regiments s-P r14 tlac6en daß in einzelnen Landestheilen Anilin zum Färben!erklärt. Der Depuiirte Eaffe (Radikaler) wird morgen eine diesbezügliche In, von Wurst verwandt wird, sind die Behörden angewiesen worden auf diesen terpellation stellen. strafbaren Mißbrauch das Publikum hinzuweifen, vor dem Ankäufe zu warnen Rumänien. „v iipfjprfreter zur Anzeige zu bringen. Es durften, wie wir hören, diese! b-LHx. Uebelstäude zu dem Erlasse eines gegen die Verfälschung von Bukarest, 12. Juli. Die Kammer ernlächtigte den Finanz-Ministn, o „ri* eten besonderen Gesetzes führen, dessen Durchbrinzung im während 9 Monaten, von heute angefangen, den Zolltarif des Handelsverli«, M.?. ? ^i*s^"buna erfolgen würde. Die darüber sprechenden «nord- ges mit Oesterreich allen Staaten zn gewähren, welche den Wunsch ansz„ Zn mSXtiiW (»len zu allgemein gehalten fein. sprachen haben, mit Rumänien Handelsverträge -bzuschließ-n. nungen i ber Sitzung der Kammer der Abgeordneten wurdet Bentthung über den Etat des Cultus-Ministeriums fortgesetzt. Bei Serbien. rnnftulate für die Universitäten tadelte Abg. Pfähler, daß die allgemeine Belgrad, 13. Juli, Nachts. (Amtliche Meldung.) Der serbische Heei, M Nenlckast nicht gehörig gepflegt werde. Der Cultus-Minister und Abg. führer Leschjanik hat gestern Nachmittag auf Osman Pascha neuerdings ein« sroJrm nThU weisen des Vorredners Behauptung als unbegründet zurück. Für ungestümen Angriff gemacht und denselben gezwungen, seine verschanzten Stellm. die Universität in München werden 396,654 Mk. für ordentliche und 115,857 gx„ aufzugeben. Mk für außerordentliche Ausgaben bewilligt. Eine eingehende Discussion ver- «p.-.-c,; an afet das Postulat für ein physikalisches Cabinei und etn pathologisch-ana- Gurker. tomisckes Institut an der Universität Würzburg. Der Ausschuß beantragt, die Konstantinopel, 12. Juli, 8 Uhr Abends. Die letzten Nachrichü, Volltton zu streichen, weil die Bauten nicht dringlich seien. Abgeordneter 00n ^en stets größeren Erfolgen der Serbier haben hier ungeheure Aufrez«, Rittler bedauert daß die Würzburger Universität den Übrigen gegenüber stief- verursacht. Man fürchtet in jedem Augenblick den Ausbruch des Aufstand,j, mütterlich behandelt werde; aber nach der Stellung, welche die Mehrheit des Zz verbreitet sich das Gerücht, die Vertreter sämmtlicher Mächte beabsichtiz,, Lauses dem gegenwärtigen Cultusminister gegenüber einzunehmen habe, müsseCollectiverklärung abzugeben, daß sie die Christen unter ihren gemeinsam er Nein" faaen. (Hört! links.) Es sprechen die Abgeordneten Conradi, Herz, L>chutz nehmen. «rankenburaer Schauß für beide Postulate. Abg. Freitag beantragt die volle Konstantinopel. Aus Kalafat, 11. Juli, erhielt die „N. Fr. P,.' o o ' c- c. Institut. na&betll t• SXinn Fnm nm 5. b. Mts. an fÄmmflirf» mit I wtW geäschert. Die Serben haben eine beträchtliche Niederlage erlitten. Die T ken verschanzen sich an verschiedenen Stellen des Ortes. Eine von Jeniviirv her angreifende Division Serben wurde ebenfalls zurückgeschlagen. 60 bis christliche Familien in der Umgegend von Mitrovitza haben sich geflüÄ Einige derselben haben sich bereits wieder unterworfen und sind in die Heiiiui> ! zurückgekehrt. bat darauf von Belgrad aus telegraphisch gemeldet, er sei keineswez - ■ •sSPVSTä wäSFX wwm - «*•* " ”w an die anderen Großmächte ergangen. N ch ch . ' A,.sckluü- Division von W'.schegrad lieferte am 11. Juli bei Kondredumarn in S?rbir hiesigen „Telegr.-Corresp.-Bureau äuzegange s , g demnächst ein siegreiches Gefecht, besetzte diesen Ort und erbeutete 18 große Depots vs Bewegung an Oesterreich Kunde > wUcke^ lick sowohl 'nack Munition und Lebensmitteln. Der Ort ist durch türkisches Artillerie-Feuer ,i Hrkitrreüü. i^umuyciuviftu , vit. um wiwn ........ «,vw.»...~.. '»•i...».« CT r ,in,r MUduna des biefiaeu Telear.-Corresp.- schoß ein türkisches Kriegsschiff Florentin und Novoselv, welche die Serben i, Wien, 13. Sulu JM «" 9 ’n'®er y"alma0scheir Küste fetzt hatten und dann verbrannten. Heute traf Fasli Pascha und fünf Krigf Bureaus waren außer auch sammt ch H f d Mon niegrinetn schiffe mit vier Bataillonen auatolischer Truppen hier ein. Morgen früh si! für jede «rt StleggeontieBanbe 7ug y : 8«^ Pasch« mit acht Bataillonen die Serben bei Gynzova, wo sie sich», gegenüber gesperrt. ^er „Poltd Cor p. d B g Y schanzten angreife,i. Abdul Serini Pascha ist noch nicht in Nisch angekomm Wenn Seitens der Pforte d,e Ab>etzung des Fürst ““ 2’ .' 1 ' Wie man vor Allem vom „Kriegsschauplatz" kommenden Meldurg- sollte, so würde d es von hier aus minder» Unabhan^kn^^ jeigt sich u. i «ich au einer über Belgrad und S» ?läruna Serbiens beantwortet werden. D s _ , !p Sultan lin eingegangenen Depesche aus Jagodin, wonach vier Correspondenten aM> ' • - " - - discher Blätter an der serbischen Grenze mit Kugeln beschossen und verwM . Einer von ihnen, der ausdrücklich als getödtet bezeichnet worbe । Am 6. Juli, gegen Wilhelm Friedrich Koch von Nieder-Florstadt, tw Vie Slvttigui vun ts/mu/nuuuv, ... - u ' ' Q3 x“ "q- f , Meineids, eine Zuchthausstrafe von 2 Jahren und 6 Monaten, Verlust der bürgen- (azes und verschiedene Generäle speisten gestern im Elffee. yiad) der Mfei ^renre^te auf ^te Dauer von 3 Jahren und dauernde Unfähigkeit als Zeug- fanb eine Vorstellung durch Schauspieler vom Theater Francis statt. — ®raf Sachverständiger vernommen zu werden. sano eine mnHrhnftpr ist aestern hier eingetroffen und Am 7. Juli, gegen Johannes Sann von Lauter, wegen Urkundenfala- Wimpffen, der neue österreichische Botschaf , > g 1\ Npstick) aemackt __ und Unterschlagung, eine Gefängnißstrafe von 10 Wochen, abzüglich 6 Wocha hat heute sofort bei den Fürsten Orlow und Hohenlohe Besuch gemacht. ^^nen Untersuchungshaft. Temvs" erklärt das Gerücht, England sei Frankreich und Italien um freien g. Juli, gegen Johannes Diehl von Climbach, wegen Meineids. । ^nrckrua für Truvven angegangen, die es nach Aegypten senden wolle, für Zuchthausstrafe von 1 Jahr 6 Monaten, Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte au > mtbearündet. Es sei ein diplomatischer Gebrauch Englands, diese Mächte jähr- Dauer von 3 Jahren und dauernde Unsähigkell al« Zeuge oder Sachverständig-. ■ lich durch eine Note über den zwischen England und Indien stattftndenden nommen^w-^en. 6cinri(6 Glas von Wallernhauieu, wegen Urkmi Truvvenwechsel in Kenntniß zu setzen. , sälschung, eine Eesängnißstrafe von 1 Jahr und 4 Monaten, sowie Aberkennuai atiiriä 14 Juli. In Folge der von der Jesuiten-Schule in der Rue bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 2 Jahren. ,. <.A mtter anaestrengten Verleumdungs-Droceffe Am 11. Juli, Vormittags, wurde die Anklagesache gegen Chrlsttan Ml Deutsch. Adam, ehel- Tochter. Getaufte. ,ine6*»ite«a Den 9. Juli. Ein unehel. Sohn von Auswärts, Ludwig, geb. den 16. Juni. Denselben. Dem Bürger in Londorf und Schreiner, Ludwig Rohrbach, ein S-, Karl Johann Wilhelm, geb. den 7. Mai. Denselben. Dem Bürger in Fellingshausen und Backsteinmacher dahier, Jacob Diehl, eine Tochter, Johanna Katharine, geb. den 24. Juni. Denselben. Dem Bürger in Lohra und Bahnarbeiter, Philipp Klinkel, eine Tochter, Louise Dorothea Johanna Ida Auguste, geb. den 9. Juni- Den 13. Juli. Dem Uhrmacher, Karl Arthur Meisinger, ein Sohn, Karl Ludwig, geb. den 18. Mai. Beerdigte. Den 9. Juli. Elisabeth Pröschold, geb. Faß, Ehefrau des Schlossers, Richard Pröschold, alt 30 I. 4 M- 29 T-, gest- den 7. Juli. Den 11. Juli- Emil Roth, Bürger und Verlagsbuchhändler, alt 61 I. 5 M- 21 T., gest. den 9. Juli. Den 15. Juli. Franz Friedrich Wilhelm Heinrich Wernekinck, ehel. Sohn deS öerft Professors, Christian Friedrich Wernekinck, alt 44 I. 3 M- 17 T-, gest. den 13. Juli. Eheschließungen. Am 12. Juli. Jacob Jendt, Schäfer, mit Elisabethe Adam. Geborene. Am 7. Juli. Alfred, S. des Kaufmanns Isaac Moses Schulhof. — Karl, S. deS Schreiners Justus Traudt- — 5 Thomas, S- des Schneiders Wilhelm Moritz Huppert- — 9. Anna Katharine. T- des Dtenstknechts Ludwig Jung. — 8. Karl Martin, S- des Jnstitutdieners Heinrich Balser. — 12. Justus,- S- des Werkstättearbeiters an der Obeih. Eisenbahn Wilhelm Rinn. — Heinrich, S- des Weichenstellers Heinrich Lotz und Mathilde, T- desselben, Zwillinge. — 9. ?, S. des Buchbinders Paul Adam. — Lina, T- des Briefträgers Friedrich Mohr. — H. Gustav, S. des Tapezierers Ferdinand Vannstiel. Gestorbene. Am 7. Juli. Elisabethe, Ehefrau des Schlossers Richard Pröschold, geb. Faß, 30 I. 5 M. alt. — 8. Susanne Karoline Theodore, T- des Rothgerbers Franz Plank, 12 I. 2 M- alt. — 9. Der Verlagsbuchhändler Emil Roth, 61 I. 6 M- alt. — Der Geschirr- und Porcellanhändler Wilhelm Backhaus von Beuern, 47 I. alt- — Otto Werner, S- des Heizers Philipp Hupfeld, 11 Wochen alt. — 12. Clara, T- des Landpoftboten Karl Keßler, 1 I. 4 M- alt- - 13. Franz Friedrich Wilhelm Heinrich Wer- nekilick, 44 I. 3‘/t M- alt. — 14. Der Zimmermeifter Konrad Bernhard Daniel Georg Ruckstuhl, 50 I. 9 M- alt- Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. Den 12. Juli- Jacob Jendt, Bürger in Medereisenhausen und Schäfer dahier, ein Wittwer, und Elisabethe Adam, des oerst. Bürgers und Hirten in Bischoffen, Peter dir Metin von '(■ rgsMen Mi. Ausrug aus den Standesamtsregistern der Stadt Gießen. Vom 7. Juli bis 14. Juli 1876. 3490) Nachdem der von der Stadtverordneten-Versammlung der Stadt ! Gießen am 24. Februar d. I. gefaßte Beschluß wegen Capitalaufnahme von । 600000 Mark zur Bestreitung der in diesem und in den nächstfolgenden Jahren " insbesondere für Brücken- und Straßenanlagen, Schul- und andere Bauten sich I ergebenden außerordentlichen Ausgaben die Genehmigung der Aufsichtsbehörde erhalten hat, so wird dies mit dem Anfügen bekannt gemacht, daß Capitalien in Beträgen von 100. 300. 500 und 1000 Mark aus dieses Anlehen gegen Jnterimsscheine jederzeit zur Stadtkasse eingezahlt werden können und findet die ' Verzinsung mit 4V2 Procent vom Tage der Einzahlung an Statt. Die Rückzahlung des Anlehens erfolgt durch Amortisation mit jährlich 2 Procent unter . Vorbehalt des Rechts der Stadt zur Kündigung des Anlehens im Ganzen oder i zum Theil. Der Austausch der Jnterimsscheine gegen die auf Inhaber lautenden Original-Obligationen findet nach deren Anfertigung Statt, worüber I seiner Zeit besondere Bekanntmachung erlassen werden wird. Gießen, den 30. Juni 1876. Großherzogüche Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm- Bekanntmachung. Amtliche Verkaufsstellen für Postwerthzeichen bestehen im hiesigen Orts bestellbezirk bei: Herrn Louis Wenzel, Seltersweg. „ Heinzerling und Tribus, daselbst. „ C. F. Seurmler, Wallthorstraße. „ I. W. Kurz, Neustadt. Die genannten Verkäufer haben sich vertragsmäßig verpflichtet, stets eine entsprechende Anzahl von Postwerthzeichen vorräthig zu halten, dieselbe nach Bedarf rechtzeitig zu ergänzen und die einzelnen Marken rc. zu keinem höheren, als dem Betrage ihres Wertstes an das Publikum abzugeben. Ferner soll der Verkauf im Allgemeinen während der ganzen Zeit, in welcher das Geschäftslokal des Verkäufers geöffnet ist, jedenfalls aber innerhalb der für den Verkehr mit dem Publikum festgesetzten Dienststnnden der Ortspostanstalt erfolgen. Gießen, den 13. Juli 1876. Kaiserliches Postamt. L o ch m a n n- kurcklebt und dann auch noch an dem Kriege gegen Frankreich 1815 Theil genommen In der Schlacht bei Quatrebas erhielt er einen Schuß durch die Brust, genaß zwar in kurzer 3eit, hat aber die Kugel, die ihm den Tod bringen sollte, bis an sein Lebens- mde 61 Jahre mit sich im Körper herumgetragen. Bei der Odduction seiner Leiche ist das Geschoß, welches zwischen der zweiten und dritten Rippe eingedrungen, um die LRflC herumgegangen und im Rücken sitzen geblieben war, dort in einer beutelformigen Einkapselung gefunden worden. Im Jahre 1848 hat Brömbsen als braunschweigischer Bataillonscommandeur an dem Feldzuge in Schleswig-Holstein Theil genommen, da er aber bet Apenrade mit dem Pferde stürzte und sich nicht unbedeutend verletzte, trat er 1849 in den Ruhestand. . . . „ . Ronsdorf, 7. Juli. Gestern spielte in unserer Stadt, wie der B. A. meldet, ein zweijähriges Mädchen mit einer kleinen Mohre und steckte dieselbe auch in den Mund. Bei dieser Gelegenheit gerieth die Mohre in den Schlund des Kindes und letzte sich dort fest. Der Vater lief sofort mit der Kleinen zum Arzte, welcher sich alle erdenkliche Mühe gab, den Gegenstand aus der gefährlichen Stelle zu entfernen. Es gelang dies jedoch nicht, vielmehr starb das Mädchen nach Verlauf einer qualvollen ( Zur Zusammenlegung der evangelischen Pfarreien.) In dem Dorsi K- war Kirchenvisitation. Als nun der Visitator an den Kirchenvorstand die übliche Frage nach etwaigen Wünschen der Gemeinde richtete, hielt er sich auch dazu berufen, ein Wort in der vielberedten Kirchensteuerfrage mt^usprecheu und meinte, ob die Aufbesserung der Gehalte nicht nach dem bekannten Recepte durch Zusammenlegung von P arreten aufgebracht werden könne. Der Vffrtator erwiderte man habe das ernstlich erwogen und, wo die Umstände es gestatteten, werde man sobald als möglich damit vorgehen. So habe die Kirchenbehörde z. B die Absicht, bet der nächsten Vacanz ihre eigene Pfarrstelle nicht mehr zu besetzen, sondern sie dem benachbarten Pfarrer in St. mit zu übertragen. Dies hören und sofort erklären, das lasse man sich nicht gefallen, X für bie fluten Leute von ft. ein«! Werden etwa andere G-m-md-n lieber dam. zufrieden sein, ihren Pfarrer herzugeben? Aber, nicht wahr, aus fremder Haut ist gut Riemen schnödenbem Lübecker Dampfschiff „Union" (Capitän Leitmann), bas aus Petersburg zurückkehrte, explodirte am Sonntag Morgen eme Spntladung Das Schiff verbrannte 6 Meilen von Bornholm- Die Passagiere und die Mannschaft, mit Ausnahme des Schiffsjungen wurden durch das Dampfschiff „Gauthrot gereitet- Das Schiff war bei der Lübecker Seeversicherungs-Gesellschaft Schweizer Lloyd mit 180,000JD^rf ^d^iner Mutter für ihr Kind erzählt mit folgenden einfach rührenden Worten die „Zeitzer Zeitung": Soeben erhalten wir die Nachricht von einem außerordentlich traurigen Vorfall, der sich heute Vormittag hier ereignete. Das Kind des Bahnhofs-Assistenten Marx war in die Elster gefallen und seine Mutter, ohne sich weiter zu besinnen, sprang ihm, um es zu retten, nach. Wahrscheinlich wurde sie aber im Wasser von einem Schlaganfall getroffen, denn während man das Kind lebendig aus den Fluthen zog, hatte das treue Mutterherz bereits aufgehört zu schlagen. — (Ein Prozeß um acht Kreuzer.) Ein Bürger in Stetnamanger schuldete der Oedenburger Handelskammer acht Kreuzer, deren Zahlung er verweigerte. Der Schuldner wurde verklagt, der Anklage folgte das Urthest, dem Urthell die Appellation und dieser eine zweite Berufung, so zwar, daß hieraus ca. hundert Gulden Spesen entstanden und die acht Kreuzer obendrein doch gezahlt werden mußten Nicht genug an dem widersetzte sich der Bürger bei Vollzug des Urtheils den Genchtspersonm und wurde schließlich noch auf drei Monate eingesperrt. — In französischen Offizierskreisen coursirt folgende Anekdote. Der Unterlieutenant Verdier war in der ganzen Garnison berühmt und gefürchtet, weil er lammt liche Wetten gewann. Keiner seiner Kameraden konnte sich rühmen zemals ihm gegenüber Sieger geblieben zu sein, und deshalb mochte Niemand mehr gegen ihn partren_ Eines Tages wurde Verdier zu einem andern Regiment versetzt. Der Rus feines Glückes eilte ihm voraus, und bei dem am Tage seiner Ankunft zu seinen Ehren, arrangtrten kameradschaftlichen Souper — gerade als der Champagner aufgetragen öiirbe - fragte ihn sein neuer Chef: .Ist es wirklich wahr, Kamerad, daß Sie jede Wette gewinnen?" „Ja wohl, mein Oberst!" „Na, zum Teufel, wie machen sie das? JO, sehr einfach! Ich bin Physiognomiker und wette nur, wenn ich meiner Sache völlig sicher bin." „Sie sind Physiognomiker? Nun gut, was sehen Sie jetzt z. B- auf meinem Gesicht?" „Ich sehe, daß Ihre alte Wunde am Oberschenkel aufgebrochen ist, und Sie heftig schmerzt." „Unsinn! Ich habe nie eine Wunde am Oberschenkel gehabt!" „Verzeihung, mein Oberst! „Kein Aber, mein Herr! Wenn ich es Ihnen versichere!" „Sie mögen vielleicht nicht davon reden wollen — vielleicht aus sinem Duell - was weiß ich!" Da soll doch gleich . . . . Was gilt die Wette? „Wie Sie wünsch'en, mein Oberst!" „500 Francs?" „Gut, 500 Francs I" „Die Herren sind Zeugen!" Mit diesen Worten entledigte sich der Oberst, ungemrt wie Euwarow, seiner Pantalons und eine genaue Ocularinspection ergab sofort, daß weder Kugel noch Säbel seinem Schenkel jemals ein Leid gethan- „Sie haben verloren, Lieutenant!" rief der Oberst triumphirend. „In der That! Ich habe verloren. Man kann sich eben irren ! Hier sind 500 Francs " Schmunzelnd zog der Oberst seinen Gewinn ein, ließ sich Papier und Feder geben und schrieb an den Commandeur von Verdier's früherem Regiment, einen alten Kriegskameraden: „Lieber Freund! Die Geschichte mit dem Verdier ist ja der reine Humbug! Er hat so eben um 5j0 grc§. mit mir gewettet, daß ich eine Wunde am Oberschenkel hatte und bat natürlich verloren!" Die Antwort lautete: „Du bist von rührender Naivetat. Dein Gewinn von 500 Frctz. kostet mich baare 2000. Verdier hat mit mir gewettet, daß er Dich am Abend seiner Ankunft zwingen würde, Dich bei voller Offiziertafel Deiner Jn^xpressibles zu entledigen und mir dies Faktum eigenhändig zu meldend Aus Baden, 8. Juli- Das Gewitter vom letzttn Freitag hat n verschiedenen Theilen unseres Landes Menschenleben gefordert. Aus einem Dorfe bei Appenweier wird Folgendes berichtet: Der Sohn des Hauses, eine 14lährtge Arbeiterin und die 17jährige Dienstmagd, die sich in der Furcht, verregnet zu werden, unter eine beim nahen Wäldchen stehende Eiche flüchteten, wurden sofort getödtet, wahrend die Frau des Hauses, die der Eiche etwas ferner blieb, gelähmt und der Sprache beraubt wurde, und das gleiche Schicksal von dem unmittelbar darauf nachkommenden Vater und der Großmutter nur wie durch einen Zufall abgewendet wurde. Derselbe hatte nun die Aufgabe, drei Todte seines Hauses und eine Halbtodte auf dem zum Repsholen mlt- aebrachten Wagen, zur Bestürzung der Dorfbewohner einzuführen. (Rh^- u- N -Ztg.) Saarlouis, 7. Juli. Von einem Arzte, der dem gestern Morgen an ihn ergangenen Rufe nach Spittel Folge geleistet, sind uns grauenhafte Details über ein dnt bi.« . Provinz Jnbennaiibtmertt. b °°n ggfft „«in Salversi^ 'U-n'h-L ÄH jnaten, ,1 SS"115! HZA-i 'S-xLH- UW tzZW »NgkhMi J ^et Nt. beabih "nti.z! im £! 15 «uatolien einzig ‘Mpjjen, morben, ;■ üslen. Wenn ein h 10 Serben bei M i bedeutend. Gest-r lo, welche die Paschs und fünf j f ein. Morgen fiü Zynzooa. wo sie sij icht in Nifch angeke: " kommenden M c über Belgrad untj i Correspondenten a beschossen und ntre: getödtet bezeichnet: I meldet, er fei k«» vatz nur verhaftet i.» mz wird gen* ti ondredumarn in L N ?te 18 große Devot; ü Wes AMerie-zeueiN rlagr erlitten. Die g i. Eine von Iemom lijitohätn- 60 p W w m i utiß inittt dn Vlä-biger W ,upen8 dir i»* 'nfke ft'THt " bett Grubenunglück mitgetheilt worden. Als vorgestern Abend 10 Uhr die Explosion ftatt- fanb, befanden sich 150 Bergleute in der Grube, von denen 147 zu Tage gebracht waren, darunter nur 3 Unverletzte, 38 Todte und 106 zum größten Theile schwer Verwundete. Von den drei noch nicht aufgefundenen Arbeitern darf wohl auch angenommen werden, daß sie durch die Explosion getödtet wurden. Der Jammer der Angehörigen soll entsetzlich sein; aus einem Hause fielen der Vater, zwei erwachsene Söhne und ein Schwiegersohn als Opfer dieser Katastrophe. rr - Einen schauerlichen Racheact meldet man aus Odessa Kurz nach Ankunft eines Eisenbahnzuges aus Kiew sah man auf dem Bahnhofe einen in Flammen stehenden Mann, dem die Augen aus den Höhlen getreten waren und der Jammertöne ausstieß. Auf die an ihn gerichtete Frage sagte er aus, daß er auf dem Wege nach der Stadt von seinen Begleitern, einigen Bahnunterbeamten, festgehalten und mit Kerosin übergossen woiden sei, daß sie dann angezündet hätten. Unmittelbar darauf verschied er. In der Nähe lag eine Flasche, die Kerosin enthalten hatte, und ein Zettel mit den Worten: „So gebührt es den Spionen." — Besondere Schwierigkeiten für das Verständniß der vom Kriegsschauplätze eingehenden Nachrichten bereitet der Umstand, daß viele Orte verschiedene Namen haben, je nachdem sie Türkischer oder Slavischer Seits genannt werden. So bezeichnet z. B. „Lipnik" und „Gaczko" denselben Ort. „Busud" ist das türkische Synonym für „Brad", „Berbier" für „Gradiska", „Bebkel" für „Bihac", „Jeni-Bazar" für „Novi-Bazar", ..Nisch" für „Nissa", ,Bosna-Serai" für „Serajewo", „Edirn" für „Adrianopel", „Ak- hissar" für „Belgrad"; Stub, Uertub, Prokoplie bezeichnen denselben Ort. Außerdem wird es noch zur Orientirung beitragen, nachstehend eine Aufzählung der am häufigsten vorkommenden slaoischen und türkischen Bezeichnungen neben ihrer Uebersetzung m's Deutsche zu geben. Es heißt nämlich: Slavisch. Türkisch Gora, budo, planina, Dagh , tepe, Berg. Selo, Koi, Dorf. Voda, Su, Wasser oder Fluß. Grad. Hissar, Schloß. VarcÄb, Bazar, Chelibe, Marktflecken. Jesero, Gol, See. Cerna, Kara, Schwarz. Bel, biela, Ak, Weiß. Duga, Dere, Thal. Novo, Jeni, Neu. Stari, Eski, Joyuk, Alt. Velika, Groß. Mala, Kutjuk, Klein. Most, Tschekmedjeh, Brücke. 3749) Bender. H. Werner. billig zu verkaufen. 3763) Ein gutes Zugpferd hat zu verkaufen 3753) ist bei veranschl. zu I. A. Busch Söhne. ,3760) um F. Zöller, Neustadt. bei Morgens (3777 alsbald zu beziehen bei F- Jutzi. (3761 Tr änkner I. abzugeben. gegen u. f. w. (3136 ihn L 3717) Ein freundliches Logis im Freien (am Wallthor), bestehend aus 4 Zimmern mit allem Zubehör, ist zu vermiethen und 1 1 1 2 1 140. 290. F. Schirmer, Russischer Hof. 2. 3. 4. 5. 6. 7. Maurerarbeit, Zimmerarbeit, Dachdeckerarbeit, Schreinerarbett, Glaserarbeit, Weißbinderarbeit, Spenglerarbeit, Waschkessel, Waschbütte, Kleiderschrank, Pflüge, 2 Eggen, Ctsch Wallthor! Ich bekomme die erste Briefpost schon um Vr^Uhr steigert werden: 300 Raummeter 120 3 210 Der Anfang der Versteigerung ist Morgens 9 Uhr im Distrikt Buchwald an der Straße von Hungen nach Villingen. Hungen, den 14. Jult 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Hungen. 3785) Gutgebrannte Runensteine werden abgegeben gegen günstige Zahlungsbedingungen. Zu erfragen bei Wirth Schmidt, Grünbergerstraße. <2 »foi 'mfn 'öeuti* . Buchen-Scheitholz, „ Prügelholz, Eichen-Prügelholz, Buchen-Reisholz. welcher allein ächt mit nebigem Fabrik- stempel in Flaschen ä 1, l'/r u. 3 Mk. käuflich in Gießen bet den Herren 3762) Eine kinderlose Familie sucht pro 1. September ein ruhig gelegenes, kleines Logis, bestehend auS 3 Zimmern, Küche und allen Zugehörigkeiten, womöglich mit Eartenantheil. Anträge mit Preisangabe beliebe man unter J. H. bet der Exped. d. Bltts. zu hinterlegen. SDtihimireihmg zi imt w/Waftlich an die lr kann. In Den riyenttr Beßimmm ir ter Provinz z:niz unzureichende rffion zur Vorder 8i Muß M Bun Mntsprechend e Tmckarbeitung C irfc dem Reichstag Köln, 15 eu'en Maschinen-^ 3784) Erwiderung auf das Circular vom 16. Mai mir gratis zu haben. Berlin, fin Reichstags Heilen. Ta^e öbendigbegratebe ins Leben nwgW Arbeitsverfteigerung zu Garbenteich. Mk. Pf. 307. - 285. 86 81. 25 61. - 9Q _ 886' 45 144. 4 Gießen, den 15. Juli 1876. (3782 Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Müller. AeUgcöotenes. 3773) Ein gut erhaltenes Sopha steht Turnverein. Generalversammlung Montag den 17. Juli 1876, Abends 9 Uhr präcis, bei Carl Fuhr. Tagesordnung: 1) Wahl der Vertreter zum Eßlinger Turnfest. Beffenrtiche Bekanntmachung. 3227) lieber das Vermögen des Bierbrauers Ernst Fries von Gießen ist ein Schuldenwesen etngeleitet und um Zusammenberufung der Gläubiger behufs Abschlusses eines Arrangements gebeten worden. Es werden daher alle Diejenigen, welche vermögensrechtliche Ansprüche an denselben zu bilden haben, aufgefordert, solche nebst etwaigen Vorzugsrechten im Termin: Montag den 17. Juli l. I., Vormittags 10 Uhr, anzumelden und bezüglich eines Arrangements Beschluß zu fassen. Die nicht erscheinenden Gläubiger werden hinsichtlich des Arrangements als den Entschlüssen der Mehrheit der erscheinenden Gläubiger zustimmend angesehen. Gießen, am 15. Juni 1876. Großherzogliches Stadtgericht Gießen. I. V. d. D.: Oppermann. ausgeführt von der Kapelle des II. Großh. Hess. Jnf.-Regts. Nr. 116, unter Leitung ihres Kapellmeisters Herrn C. Krausse. Entree 25 Psi;. Wegen des Montag Abend stattfindenddn Fackelzuas ist der Anfang erst nach 9 Uhr. Erndteverfteigerung. Mittwoch den 19 I. Mts., , n .. Vormittags 10 Uhr, foüen die Fruchte auf dem landwirthschaft- lichen Versuchsfelde, bestehend in: 2 Morgen Weizen, 2 Morgen Gerste und 2 Morgen Erbsen, morgenweise an Ort und Stelle öffentlich versteigert werden: Der Flurschütz Völker dahier wird auf Verlangen nähere Auskunft ertheilen. Gießen, den 11. Juli 1876. (3700 Grotzherzogliches Universitäts-Rentamt. Schmidt. vermischte Anzeigen. I. Rothenberger, JLindeiiplatz, kauft jederzeit gebrauchte Möbeln, Betten u. dgl., sowohl einzelne Gegenstände als auch ganze Haushaltungseinrichtunqen, Gold- und Silbersachen, Antiquitäten 3751) Dienstag den 18. Juli, Mittags ..... 4 Uhr, sollen auf dem Rathhaus zu Garbenteich nachstehende Bauarbeiten öffentlich in Accord gegeben werden, als: Holzversteigerung. Donnerstag den 20. d. Mts. sollen in dem Stadtwald zu Hungen, Distrikt Buchwald, nachverz.ichnete Holzsortimente ver- 1. Maurerarbeiten, veranschl. zu M. 2. Pflastererarbeiten, veranschl. zu „ Gießen, am 14. Juli 1876. I. A.: Körner, * Bezirksbauaufseher. Todes-Anwiße. 3782) Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unser innigst geliebter Gatte und Vater Georg Huck Stuhl Freitag Nachmittag 5 Uhr nach langem schweren Leiden dem Herrn sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bitten Gießen, den 15. Juli 1876. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Sonntag Vormittag 11 Uhr statt. MonatSfrau. Frau Postsecretär Mittler, Grünbergerstraße. Versteigerungen. 3752) Dienstag den 18. l. M- von Vormittags 9 Uhr an, sollen auf dem hiesigen Rathhause versteigert werden: Restauration L. Fei del Montag den 17. Juli Großes Strohbank und 1 schwarzer Oberrock meistbietend versteigert. rt . 15. ft" dl° «All * "'»'N Bl «Ofdlrt Dienstag den 18. Juli, Nachmittags 2 Uhr, werden im Hause des Herrn Spediteur A. Lynker dahier 9 Stück Nähmaschinen, Zur Fallitmasse des Kaufmanns Jacob Schmidt in Düsseldorf gehörend, öffentlich gegen Baarzahlung versteigert. 2) Allgemeine Vereinsangelegenheiten. _______________Der Vorstand. Gewerbebänk^ Vati», 15. c N'>» flnt, äs Idoibeu. bei der 5 h ?"• Nachd, ’ über d,e z besondere ZZekauntmachungen Bekanntmachung. 8 e tr.: Die Vergebung der Zinsen des Vermächtnisses des Christian Gerhard Hast für das Jahr 1876. Anmeldungen wegen Berücksichtigung bei Vergebung der oben bezeichneten Zinsen haben bis zum 17 d. M- einschließlich auf dem Bürgermeisterei-Bureau zu geschehen. Gießen, am 1. Juli 1876. (3626 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. B r a m m. 8. Handarbeit, ,, „ 920. — Vor Beginn der Versteigerung wird eine Lieferung von Thonröhrcn, veranschlagt zu 1960 M, in Summission vergeben, wofür Voranschlag und Accordbedingungen am 15. und 17. c., Vorm. 8—12 Uhr, auf dem städtischen Baubureau eingesehen werden können. Gießen, den 14. Juli 1876. Großh. Bürgermeisterei Gießen. A. Bramm. Wien, 15. - 1* Snfurgenten gii 1 warsen diese "Elte. Nach ei zurück. Bei »wti an dem Kan "00 be »Td boltinfl )pjeb( Karlsruhe ^Herzogs oom g 3766) Eine Familienwohnung von 4 Zimmern nebst Zubehör zu miethen gesucht. Offerten erbitte an die Exped d. Blattes. 3776) Ein neuerbautes 2V2 stückiges Haus, 18 Meter Front, enthaltend 15 Zimmer, 7 Kammern, 3 Küchen und großen Keller , inmitten der Stadt gelegen, ist zu vermiethen. Nab, bei I. Blitz._______ 3771) Der zweite Siock in meinem Vorderhause ist zu vermiethen und am 1. October zu beziehen. Hermann Werner, Kaplansgasse 227. 3756) Ein möbltrtes Zimmer mit Alkoven ist zu vermiethen und am 1. 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Neuenweg 117.__________ 3720 Der zweite Stock meines Hauses ist zu vermiethen. Georg Oertel, ____________________Frankfurter Straße. 3737) Ein kleines Wohnhaus ist zu ver^ mietben jund am 1. Au ust beziehbar bei Ziegler Schomber, Neustädtenhör. 3774) Ein Wohnhaus mit Gärtchen auf dem Asterweg ist unter sehr günstigen Be dingungen billig zu verkaufen durch ___________________________I- Blitz. 3775) Ein schön mönlirtes Zimmer ist zu vermiethen und kann sofort bezogen werden. Näheres bei________I. Blitz. 3757) Zwei Arbeiter können Schlafstelle bekommen. Wallthorstraße Nr. 141. Kcnrnctyungm. 3519) Zwei größere Familienlogis aut 1. October zu vermiethen. ____________________Dr. Weber. 35641 Ein g>oßes unmöblirtes Mansardenzimmer mit Cabinet zu vermiethen und sofort oder bis 1. October zu beziehen. _________Funk, Stadtgerichts-Actuar. 3338) Ein freundliches, geräumiges Famtltenlogis ist zu vermiethen. ___________Marburgerstiaße Lit. A. 164. 3345) In unserem Hinterhause ist ein Logis von 4 Zimmern rc. zu vermiethen und per 15. September beziehbar. _______________Flick & Kröll. 3216) 4 Zimmer, Küche rc., im mittleren Stock, am 15. Aug. beziehbar, zu vermiethen _______________Ohr. Wallenfels. Heute Nachmittaq: Tanz-Unterhallung am Ludwigs - Brunnen (3786 3758) Vergangene Nacht wurde vom Bahnhof bis auf die Alicenstraße ein Paquet, enthaltend 1 Hemd, mehrere Bilder, verloren; gegen Belohnung in der Exped. d Bltts. abzugeben.____________________ Köln-Gießener Kahn. Abfahrten von Gießen nach:, Deutz 645, 12, 4«. Dillenburg 6«, 12, 4«, 9*. (2540 Siegen 6« 12. Wetzlar 6", 8", 9^, 12, 4", 7, 9§. Hierzu eine Beilage. ______Alicenstraße. Jeden Bandwurm enfernt in 3—4 Stunden schmerz- u. gefadr-' los; ebenso sicher beseitigt Bleichsucht? Trunksucht, Magenkrampf, Epilepsie' Veitstanz und Flechten — auch brieflich: 3763) Voigt, Arzt zu Croppenstedt. 3567) Ein Schüler kann Kost und Logst erhalten. Näheres bei der Exped. d. Bltts 3779) Junge Leute von 14 bis 18 Jahrei finden Arbeit in der Lampenfabrik von Kauffmann & Co., _______________Alicenstraße.___ 3778) Eine silberne Brille mit Futteral ist verloren worden. Der redliche Finde: wird gebeten, dieselbe bet Schreine: