*!'»<»? "s i«m i. A.' Illie @cf ft ?n '«» bei U-l«, ®el’lmuiür' mir ben ?iPk o, b,..,/1 Ueb nuinti , 8*. M suSfeÄj! _J^*teUrrd). S5S$ II»« ^chulbiltung ist L tlNklWeingroßhandluiz 1 iu Oftern offen. 8 k ^'-sabkn brs. niif Zentral. on V Daube 4» a. M. [D. ilolugen. Mehrer wird gtfudjt u !4e die höheren Alossa «suchen, besonders wni erfobrmen Erzieher 6»5< bei der Arim ta»ensteln*Vog- ct q M zu erftager Bandwurm *ö unden vollständig fchmm» so stcher -estW/Bicich *f, HÄaflcnframpj, in; und Kiechten - rt, Aut zu Croppew i.453 ■citout non tzMogener , Weitzzrug, SBcttroerf, zen iowit sonstigen ge- inbtn, bei its Rothenberger, Neuenweg 193. ;irh ein kicines Familie» zu beziehen- i [ d RentamtSdiener- schäft dk. 7 Uhr, über W offen* ^(trfifn Seiten. iirrrin. ■sl 5 Pfg. ii"9e^rt tnntßft 3f/ Mo. 64. Donnerstag, den 16. März. t8?6. Kietzener WWW AWgk- unb Amtsblatt für ben Kreis Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Cxpe-ition r Schul st raße, Lit. B. Nr. 18. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. Amtlicher H ß e i l. Bekanntmachung. Der auf Mittwoch den 22. d. M. fallende Amtstag wird wegen der Feier des Geburtstags Sr. Majestät des Kaisers ausgesetzt. Gießen, am 15. März 1876. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. politisch Dcutschkand. Darmstadt, 13. März. In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer wurde zuerst der neugewählte Abgeordnete Dittmar beeidigt Avg. Heinzerling interpellirte die Regierung, warum kein Betrag für Ventilation des Ständehauses im Budget vorgesehen sei. Minrsterialdirector v. Starck antwortet, daß die Regierung beabsichtige, entsprechende Einrichtungen zu gelegener Zeit vornehmen zu lassen. Eine Vorlage der Regierung über Gewährung von nachträglichen Vergütungen für Kriegsleistungen der Gemeinden in den Provinzen Starkenburg und Rheinhessen, wurden ohne Discusston angenommen. Eine Anforderung für bauliche Veränderungen im früheren Kriegs- Ministerialgebäude, das für das Landgericht, das Kreisamt und die Centralstelle für die Gewerbe eingerichtet werden soll, wird von den Abqg Küchler, Hcinzerling und Heidenretch im Interesse der Ocffentlichkeik des Verwaltungsgerichtsoerfahrens befürwortet und angenommen. Eine Anforderung von 150,000 Mark fiir Ankauf des Gebäudes der Bank für Handel und Industrie in der Neckarstraße in Darmstadt, welches als Local für die Hauptstaatskasse, das Finanzministerium und das. Rentamt dienen soll, wird vom Finanzminister Schleiermacher namentlich mit Bezug auf die ungenü genden jetzigen Räume der Hauptftaatskasse dringend empfohlen. Abg. Schröder dagegen glaubt, es könnten andere Räumlichkeiten nutzbar gemacht werden und seien Beschränkungen geboten Justizmintfter Kempff bemerkt, daß der dritte Stock des Justizgebäudes, den Schröder benutzt, haben will, allerdings gegenwärtig leer stehe, mit Eintritt der neuen Gerichtsorganlsation aber kaum für die Justizbehörden ausreichen werde. Nachdem die Abgeordneten Königer, Kugler, Heinzerling Kückler, Stüber und Hallwachs für, Osann und Schröder gegen die Vorlage gesprochen haben, wird vom Mmtsterialdirector v. Starck bemerkt, daß das von dem Abg. Osann zur Benutzung empfohlene sog. Stamm'sche Haus dem Oberconsistorium verbleiben müsse. Abg Pfannstiel warnt vor den vielen Ausgaben. Ministerialrath Fii k macht einige Auseinandersetzungen über die Räumlichkeiten und wird darauf die geforderte Summe mit allen gegen drei Stimmen bewilligt. Eine Vorlage über das Budget der zweiten Kammer wird ohne Discusston angenommen. Die Vorlage über Gehaltserhöhung der diesseitigen Beamten und Bediensteten der Main-Neckar-Bahn veranlaßt den Abg. Heinzerirng zu einem Antrag, wonach die Negierung bevollmächtigt werden soll, die Gehaltszulagen demnächst decretmäßig zu machen, während der Ausschuß die Fortzahlung der Gehaltszulagen, nur für die laufende Budgetperiode verwilligt wissen will- Die Kammer entscheidet sich für letztere Ansicht, lieber den Antrag des Abg. Jöckel auf Abänderung des Art. 426 der Strafprozeßordnung wird von dem Abg. Maurer Bericht erstattet Es handelt sich darum, daß bei den vor den Bezirks-Strafgerichten verhandelten Beleidigungsklagen die Kosten des Verfahrens dem Antragsteller auferlegt werden sollen, wenn der Angeschuldigte freigesprochen oder die Anklage zurückge nommen wird. Die Mißstände seien so schreiender Art, daß Abhilfe dringend nöthig sei. Die Regierung und die Minderheit des Ausschusses sind dafür, die kleineren Beleidigungsklagen wieder zur Aburtheilung an die Landgerichte zu verweisen; die Mehrheit des Ausschusses stimmt dem Anträge Jöckel's bei, will aber in keinem Falle eine Beschränkung der Oeffentlichkeit und Mündlichkeit eintreten lassen Jöckel rechtfertigt sein en Antrag, erklärt sich aber gegen eine Compktenzänderung, als einen Rückschritt, auf den die Kammer nicht eingehen solle, v. Bwi vertheidigt in länaerer Ausführung die Verweisung der kleineren Beleidigungen an die Landgerichte, die Oeffentlichkeit des Gerichtsverfahrens werde dadurch nicht gefährdet, da diese Beleidigungen kein öffentliches Interesse hätten. Küchler will nicht der Zweckmäßigkeit halber das Princip der Oeffentlichkeit verletzt habe». Ministerialdirector Kempff erklärt, daß nur durch eine Competenzänderung den vorliegenden Mißständen abgeholfen werden könne. Conradi führt aus, daß in Rheinhessen der Ankläger und nicht der Staat die Kosten vo» zulegen habe. Er ist gegen eine Abänderung der Competenz, wodurch die Oeffentlichkeit des Verfahrens beschränkt werde. Stüber ist dagegen entschieden der Ansicht, daß eine Competenzänderung weder das Prinzip der Oeffentlichkeit schädigen, noch die Rechtssicherheit des Volkes beeinträchtigen werde. Heidenreich macht auf die großen Kosten des jetzigen Verfahrens aufmerksam. Jöckel findet keine Principienreiterei darin, daß man auf der Oeffentlichkeit bestehe, und widerlegt die verschiedenen für eine Competenzänderung vorgebrachten Gründe. Ministerialrath Hallwachs findet eine größere Verletzung eines Princips darin, daß man den Ankläger, der vielleicht im größeren Recht, aber nicht in der Lage sei, dieses beweisen zu können, in eine große Summe von Kosten verurtheile, als wenn man bei Bagatellen die Oeffentlichkeit ausschließe. Nachdem noch Weber und Heinzerling für die Competenzänderung gesprochen, wird der Antrag Jöckel's angenommen, ebenso der Minderheitsantrag auf oie Competenzänderung. Die Kammer wird erst im Mat wieder zusammentreten. Mainz, 11. März. Die neueste Schrift des Bischofs v. Ketteler un* terscheidet sich von den im vergangenen Jahre erschienenen wesentlich dadurch, daß sie ein Ultimatum ist, in welchem der Bischof erklärt, daß er zur Ausführung der Kirchengesetze nicht mitwirken werde, ferner zu erklären sucht, ttarum er (Rödelheim und Budenheim) keine Geistlichen schicken könne, die Altäre ohne Meßopfer, die Sonntage ohne Gottesdienst lasien müsse und werde. . Die Ursachen des jetzigen Zustandes werden der liberalen Partei zugeschrieben, welche seit 1870 das bisherige Verhältniß z.oischen Staat und Kirche von lArnnd ans zu ändern getrachtet und dazu die Gesetze zu Stande gebracht habe. Interessant ist das Gefländniß des Bischofs, daß die Dalwigk'sche „Convention" von 1854, in einer zweiten Redactiou vom Papste „verbessert" und 1856 er T h e i l. von der Regierung unterzeichnet, noch bis zur Verkündigung der Kirchen-Gesetze in Geltung war, und es ist eine bezeichnende Thatsache, daß diese „Convention" durch ein S.! reiben des Bischofs im Jahre 1866 als aufgehoben erklärt wurde. Es war damit offenbar die von 1854 gemeint, welche Herr v. Dalwigk der ersten Kammer vorgelegt, der Papst aber verworfen hatte, während die viel bedenklichere von 1856 weiter bestand. Von dem Standpunkte dieser Uebereiu- kunft ausgehend, lehnt der Bischof jedes Nachgeben und jede Mitwirkung bei der Ausführung der Gesetze als gegen das Genüssen der Bischöfe gehend, die „Kirche Jesu Christi" zerstörend und „protestantisirend", ab. Er warnt zugleich vor dem Glauben an den Triumph des Staates. Von weiterem Interesse ist noch, daß der Bischof nach Directiven von Rom zu verfahren scheint und von einer Mitwirkung des Papstes bei Besetzung auch der Pfarrstellen spricht. Ist diese Mittheilung wahr, bann wäre der wichtigste Theil der Rechte der Bischöfe, welche nach dem Tridentinum die eigentlichen und einzigen Pfarrer ihrer Diöcese und allein berechtigt sind, die übrigen Pfarrer als ihre Gehülfen zu^pprobiren und zu bevollmächtigen, vom Papste ihnen entrißen und ein beispielloser Zustand von hierarchischem Absolutismus in der Kirche eingetreten, dem gegenüber die Ausführung der Kirchen-Gesetze und die äußerste Festigkeit der Regierungen in ihrer Anwendung als ein Gebot der Nothwehr erscheinen würde. — Das Polizeigericht zu Homburg v. d. Höhe hat den Domcapitular Dr. Moufang wegen in ungesetzlicher Weise zu Rödelheim vorgenommener pfarramtlicher Functionen zu 250 Mk. Geldstrafe oder im Nichtzahlungsfalle zu 25 Tagen Gefängniß verurtheilt. Berlin, 12. März. Der abschlägige Bescheid, welcher auf das Begnadigungs-Gesuch für den Grafen Harry v. Arnim erfolgt ist, lautet: „Nach eingefordertem Bericht des Reichskanzlers und des Justizministers ermächtige ich Sie, dem Vorstände der Gräflich Armmffchen Familie kund zu thun, daß dem Gesuch derselben um Begnadigung des Grafen Harry v. Arnim keine Folge gegeben werden kann." Das Begnadigungsgesuch stützt sich in erster Reihe auf den Umstand, daß der üble Gesundheitszustand des Grafen Harry v. Arnim eine Haft für denselben lebensgefährlich machen würde. Dieser Gesundheitszustand war durch ärztliche Zeugnisse constatirt worden, auf deren Grund das Kammergericht dem Grafen eine dreimonatliche Aussetzung des Strafantritts zubtlligte. Das ist die längste Frist, welche das Kammergerickt Überhaupt gewähren kann ; nur der Justizminister darf eine sechs monatliche Frist vor dem. Strafantritt bewilligen. Die von dem Kammergerichtsrath, Mitglied des Staatsgerichtshofes, Lüty, geführte Untersuchung wegen Landesverraths wider den Grasen Arnim, ist übrigens jetzt abgeschlossen. Der Anklage-Senat des Staatsgerichtshofes (Vorsitzender Kammergerichtsrath Steinhaufen) wird zunächst zu entscheiden haben, ob eine Anklage zu erheben ist. Berlin, 13. März. Der Ober-Staatsanwalt beim Kammergericht hat, wie die gestrigen Morgenblätter melden, auf Grund der in der Voruntersuchung geschehenen Ermittelungen beantragt, den ehemaligen Botschafter Gra» fen v. Arnim wegen Landesverraths auf Grund des § 92 des Strafgesetzbuchs in den Anklagestand zu versetzen, und der Anklage-Senat des Staatsgerichtshofes hat diesem Anträge zufolge die Versetzung des Grafen Arnim in den Anklagestand wegen Landesverraths beschlossen. Berlin, 13. März. Das Abgeordnetenhaus setzte die Verathung Über den Cultus-Etat fort und vertagte um 41/* Uhr die weitere Berathung auf morgen. Das Centrum brachte abermals vielfache Beschwerden vor, denen die Regierungs-Commissäre und der Cultus-Minister entgegentraten. Das Capitel über die Universitäten wird an die Budget-Commission verwiesen. München, 13. März. Sitzung der Kammer der Abgeordneten. Nach Erledigung der ersten Punkte der Tagesordnung folgte Jörg'ö Jnitiativ-Antrag, das Landtags-Wahlgesetz betreffend. Jörg empfiehlt seinen Antrag. Er kommt auf die Nothwendigkeit zurück, das bestehende Wahlgesetz zu ändern, und führt aus, daß eine Aenderung nur auf der Basis von birecten Wahlen geschehen könne: das jetzige Gesetz sei ein Anachronismus. Der Redner wendet sich sodann gegen die' frühere Aenßerung des Ministers des Innern, wonach keine Aussicht für das Zustandekommen eines neuen Wahlgesetzes vorhanden sei; er sei der festen Ueberzeugung, der erste schritt zum Frieden sei ein neues Wahlgesetz. „Dadurch erfüllen wir den Wunsch des Königs." Es folgt nun eine lebhafte, zuweilen erregte Debatte, worin sich Henle,, v. Schauß, Miuisterial- rath MV^ür den dienstlich abwesenden- Minister deS Innern, ferner Nußwurm, Hauck, Marquardsen, Huhn und Völk betheiliqen. Schließlich wird der Antrag, unterstützt von einer ziemlich großen Mehrheit, auch von Seiten der Liberalen, an eine Commission von 14 Mitgliedern »erwiesen. Nächste Sitzung unbestimmt, keinesfalls vor Freitag. HeNerreich. Wien, 13. März. Der „Polit. Cvrresp." zufolge bestätigt sich die Nachricht, daß Ljubobratic am 10. d. Mts. bei Jmofchi auf österreichischem Gebiet von einer österreichischen Patrouille angehalten und verhaftet wurde. In seiner Begleitung befanden sich mehrere Insurgenten Osficiere seines Stabes, wie Georg Petcovich, Balordich, Miscich und Cesari, und eine Holländerin, Namens Markus, welche ebenfalls verhaftet wurden. Ljubobratic fammt seiner Begleitung soll im Innern Oesterreichs internirt werden. Schweiz. Bern, 10. März. Oberhalb Niederbipp, meldet man aus dem Jura, ist in Folge der starken Regengüsse und des Sturmwettcrs der letzten Tage ein großer Erdrutsch eingetreten. Bis jetzt sind 15 Jucharten Wald vernichtet und noch immer droht die Ablösung neuer Massen, so daß das am Bergabhange liegende Dorf Walden, wenn nicht anderes Wetter eintritt oder der Erdstrom abgelenkt werden kann, vor der Verschüttung kaum zu retten ist. Die Regierung hat Ingenieure und Hülfsmannschaft an Ort und Stelle entsandt. Leider sieht es nicht so aus, als ob der mit schwarzen Regenwolken verhangene Himmel sich bald lichten wollte. Basel, 13. März. Auf der Eisenbahn-Linie Mühlhausen-Straßburg ist heute früh 5 Uhr in Folg- Einsturzes einer Brücke bei Dörnach ein Zug verunglückt, wobei drei Personen schwer und mehrere andere leicht verwundet wurden. Frankreich. Paris, 12. März. Heute weht über uns ein tüchtiger Frühlingssturm; der Pariser steht an der hochgeschwollenen Seine und wundert sich über die meeresähnlichen Wogen, die der Wind in dem gelben Flusse auswühlt; die üblichen Unglücksfälle werden nicht fehlen. Zn der Politik sieht es ruhiger aus; man wartet allerseits ab, was das Ministerium thnn werde. Nur die Bonapartisten machen noch unsägliches Geschrei über die Gefahr der Lage und ihre Blätter prophezeihen mit löblicher Unverschämtheit, daß der Marschall demnächst genöthigt sein werde, zum Staatsschatz zu greifen oder seinen Platz an den Bonapartismus abzutreten. Paris, 13. März. Die Kammer wählte Gr6vy mit 462 von 468 Stimmen zum definitiven Präsidenten. Der Senat wählte den Herzog Äudiffret- Pasquier mit 203 Stimmen zum Präsidenten. Die Bonapartisten und Legitimisten haben sich der Abstimmung enthalten. Zu Vice-Präsidenten wählte der Senat die gemäßigten Republikaner Märtel und Duclerc und die der Rechten angehörigen Ladmirault und Kerdrel. Jnles Simon, welcher von der Linken gegen Kerdrel aufgestellt worden war, unterlag. Die Kammer wählte zu Vice- Präsidenten Bethmont, Rameau, Lepöre (Republikaner) und Durfort von der Rechten, den auch die Linke acceptirt hatte. — Savant Guigniaut, Mitglied der Akademie der Inschriften, »st gestorben. — Der Finanz-Minister Say hat Villet, einen höheren Beamten des Finanz-Ministeriums, auf den Wunsch des Khedive nach Aegypten geschickt. ßngland. London, 10. März. Die letzten Nachrichten über die Bewegungen des Prinzen von Wales in Indien kommen aus Indore, der Hauptstadt des mächtigen Maharadscha Holkar, wo der britische Thronfolger mit großer Herzlichkeit, wenn freilich mit viel geringerer Pracht als in anderen indischen Hauptstädten und Fürstensitzen empfangen wurde. Hier besuchte der Prinz noch einige indische Große; es wurde eine Staats-Versammlung abgehalten und Geschenke wurden gewechselt und mit dem üblichen Banket und Ball in der Wohnung des britischen Residenten die Feierlichkeit beschlosien. Die indische Rnndreise des Prinzen hat somit ihr Ende erreicht, und die „Times" wirst jetzt einen Rückblick auf die Zwischenfälle und Ereignisse derselben und läßt noch einmal alle die Entwürfe und Befürchtungen, alle die Hoffnungen und Erwartungen vorüberziehen, welche sich an diesen für England und Indien gleich bedeutungsvollen Schritt knüpften. Die Einwürfe sind beseitigt, die Befürchtungen zerstreut, ja, übertroffen. Und so kann denn die „Times" ihrer vollen Befriedigung Ausdruck verleihen; es schleicht sich sonnt kein einziger Mlßton in ihre Betrachtungen. London, 12. März. Wie der „Globe" erfährt, haben, seitdem die britische Regierung beschlosien, Deutschland in seinen Forderungen gegen China wegen des piratischen Angriffs auf die „Anna" zu unterstützen, die Eigner eines britischen Kauffahrteischiffes, welches angeblich vor 4 Jahren in chinesischen Gewässern geplündert wurde, ihren Fall der Erwägung des englischen Ministeriums unterbreitet. London, 12. März. Nach einer Meldung aus Kalkutta hat die Königin den Prinzen von Wales zur Erinnerung an seinen Besuch in Indien zum Obersten von acht eingeborenen Regimentern ernannt, von denen vier zu künftig den Prinzen selbst als Inhaber bekommen werden, während die vier anderen den Namen der Königin führen. Gestern trat der Prinz, nachdem er eine Abschieds-Adresse der städtischen Behörden entgegengenommen, in Bombay an Bord des Serapis seine Heimreise an. Außer den Sympathieen der Bevölkerung bringt der hohe Reisende noch allerlei werthc und kostbare Angedenken mit. ' Abgesehen von den reichen Geschenken an Gold und Edelgcstein und seiner eigenen Jagdbeute, bestehend aus Tigerfellen und Elephantenzähnen, haben die indischen Fürsten sein Reisegäck auch mit vielen lebendigen Geschenken beschwert, liebenswürdigen kleinen Bestien, jugendlichen vielversprechenden Tigerchen, halbausgewachsenen Elephanten und anderen Vertretern der reichen indischen Thierwelt. Was der Prinz wohl hier mit denselben anfangen wird? Als Hauslhiere in Marlborough-House sind sie schwerlich zu verwenden. Einstweilen ist nur bekannt, daß das Truppen - Transportschiff Himalaya als Arche Noah Dienste leisten und die Vierfüßler in Bombay an Bord nehmen soll. Wer weiß, was später noch alles geschieht? Vielleicht ist eine der vielen Folgen der indischen Rundreise, daß Elephanten hier als Rennthiere in die Mode kommen. Es wäre dies eine hübsche Abwechslung in Rotten Row. 41 Türkei. Konstantinopel. Aus Trebinje wird von Anfang März gemeldet: Von Volona sind 2000 Centner türkischen WeizenS in Ragusa mit der Bestimmung für Trebinje angelangt, welche die ottomanische Regierung behufS unentgeltlicher VeltbeUung unter die Familien des Kadtluks (GerichtsbezirkeS) Trebinje mit der gemessenen Weisung übersandte, sowohl Christen als Mohamedaner ohne Unterschied des Standes "damit zu betheilen. Seit einigen Tagen ist bte Bevölkerung damit beschäftigt, den gespendeten Mais in Empfang zu nehmen, von welchem an jede Person — Mann oder Weib — 40 Oka (90 Pfund' verabfolgt wurden. Am 22. Februar wurde der versammelteu christlichen und muselmännischen Bevölkerung der Ferman des Großvezirs publicirt, der im Namen des Sultans alle früher zu Gunsten der Bevölkerung Bosniens und der Herzegowina crlasienen Verfügungen neuerdings bestätigt und theilweise auch schon die neuesten Reformen vollständig auSeinandersetzt. Die eingeborenen Türken hörten mit Mißvergnügen zu, während die Christen sich ziemlich gleichgültig verhielten. Mostar, 10. März Amtlicher Meldung zufolge wurde Selim Pascha, welcher mit 2500 Mann und einem Transport Lebensmittel behufs Verpro- viantiruug von Piva von Gacko nach Piva marschirt war, auf dem Rückmärsche von den Insurgenten angegriffen. Letztere suchten ihm den Weg abzuschneiden; in dem Gefechte, welches sich hierauf entwickelte, verloren die türkischen Truppen 60 Todte und 54 Verwundete. Die Verluste der Insurgenten waren noch erheblicher. Amerika. New'York, 11. März. Die Journale melden, daß Diaz in Rio- Grande eine Jnsurrection gegen die Regierung von Mexiko hervorgerufen bat. Der Commandant der amerikanischen Truppen an der Grenze hat Befehle zur AufreäOhaltung der strengsten Neutralität erlasien. Washington, 11. März. Der Senat hat den District New-Mexiko unter die Unions-Stiaten ausgenommen. Men. Bombay, 11. März. Der Prinz von Wales hat gestern Abend auf dem Dampfer „Serapis" die Rückreise nach England angetreten.____________ Lokal-Notiz. Gießen, 15. März. Die Stadt versucht eben den Stadtgraben auszupumpen. Zu diesem Zwecke steht au der Hartinann'schen Schanze eine Dampfmaschine mit einem Pumpmeik tn Verbindung, welches in einer Minute 40 Ohm Wasser auswerfen soll. Die Pumpe arbeitet seit Montag Mittag ohne Unterbrechung, ohne daß aber bis jetzt eine Verringerung des Wassers zu bemerken wäre. Viele Leute meinen, cs hieße dieses Wasser in den Rhe'n tragen. --Im Laute der vergangenen Woche sind in und um die Stadt während verschiedener Nächte wieder sehr arge Rohheiten auSiesührt worden. So wurden z. B- in der Realschule 8 Fenster em.zeworsen, am Möhl'schen Garten wurde in der ersten 'Nacht das Thor ausgeboben und ins Wasser geworfen, in der zweiten Nacht wurde dasselbe eingetreten. Auf die Schienen am Neustädter Thor wurde ein W rtastisch placirt, in der Stadt eine Mass: Thürdrücker abgeschlagen, so u. A auf der Maus bürg u. s w Hoffentlich wird unser: sehr tüchtige Polizei den Uebelthätern nachspüren und sie zur Rechenschaft ziehen. --Eine Fahrt mit Hindernissen hatte am Sonntag Nacht eine Gesellschaft Herren von einer Festlichkeit zu Staufenberg. Während der Heimfahrt per Chaise war die Chaussee mit umgestürzten Pappelbäumen verbarrikadirt Statt nun selbst gefahren zu werden mußten die Atmen den Wagen oft über den Chausseegraben heben, und die in die Höhe stehmden Aestc Niederhalten. Dabei sollen oft Falliments vor- gekommen sein. Ausgehalten haben sie bis unterhalb der Badenburg, wo der Kutscher seinen leeren Wagen über Wicseck nach hier lenkte und die Herren d.nn allein die Baumbarlikaden stü'Mten. Vermischtes. Darmstadt. Die Prüfung der einjährig Freiwilligen zeigt gemäß der neuen Prüfungsordnung gegen früher abweichende und erhöhte Ansprüche. Der deutsche Auf- iatz, zu dem ivcfot die geringsten Andeutungen gegeben wurden, mußte zweif llos gut sein, wenn die Zulassung zur mündlichen Prüfung erfolgen sollte, in welcher namentlich Mathematik, Geschichte und Literatur streng geprüft wurden. Unter solchen Umstä tden ist es doppelt erfreulich, daß die jungen Leute, welche aus Gießen tn voriger Woche zur Prüfung kamen, bestanden haben. — Wie die An- meldungspapiere ergeben, gehören dieselben deut Institut des Herrn Dr. Kübel an. — Am 19 Januar d. I hat das Ober-Tribunal ein für die Landwirthe sehr wichtiges Erkenntniß gefällt. Ein Landwirth, welcher ein bei ihm großgeworoenes, oder sonst ausgestelltes Stück Vieh schlachtet und dasselbe im Ganzen oder in einzelne Stücke zerlegt, veräußert, w'rd als Metzger betrachtet und kann angehalten werden, für seinen Dilettantismus die Gewerbesteuer als Metzger zu bezahlen. London, 4. März. Die Juwelen räuber, welche von Z it zu Zeit Feldzüge gegen die Schmuckkästen brr hohen englischen AdelSdamen unternehmen, haben ihre unliebsame Thätigkeit wieder einmal mit großer Energie begonnen und reiche Beute davongetragen. Am Montag routb.n fast gleichzeitig drei Diebstähle der Art verübt, und zwar bei Lord Taynham (zu Tower-House, ShoaterS-hill) Schmucksachcn und Geschirr im Wcrthe von. 1000 Pf. St, beim Earl of Egmont (zu Baukleao) um 4000 Pf. St. Juwelen entwendet. Die Diebe bekunden nicht nur große Verwegenheit, sondern bewiesen auch, daß sie mit der Lscalgeographie aus's Allerbeuc ve.traut seien- londoner Geheimpolizisten sind zur Wiedereroberung der gestohlenen Schätze ausge- 30c.cn und werden nun ihterseits alle Liste und Schlauheit aufbieten, um oen siecyea Dieben auf die Sput kommen. Wer aus d:m ränkeoollen Kampie als Sieger h-roor- geht, muß die Zukunft lehren. Southamptom, 9. März Das Poftdampfschlff des Rordd. Lloyo Salier, Capt H. C. Franke, welches am 26. Februar von R.wyork abgegangen war, ist Herne 9 Uhr Moigens wohlbehalten hier angetommen und hat nach vandung utr für Southampton bestimmten Passagieie, Post und Ladung 11 Uhr Voim.ttags die Reise nach Bremen fortgesetzt. _______________ _______ ________________ Landwirthschaftliches. Die B e einU ächtigungen der Spiritusproducenten bei der Ab lieferung des Spiritus durch den Gebrauch fehlerhafter Alkoholometer haben Herrn Henze-Weichnitz Veranlassung gegeben, bet dem Reichstage dahin zu pelitioniren, daß alle Eichungsämter des deutschen RncheS mit Normal-Alkoholometern versehen weiden und die Anweisung erhalten, in streitigen Fällen, wenn sie darum angerusen werden die Stä.ke des Spiritus amtlich und endgültig festzustellen. Herr Hei ze verweist darauf, daß die geeichten Alkoholometer incl. der Temperatu.differenz von der Norm bis V10, Pioz abweich n dü fen, was bei zwei Alkoholometern dein des Käufers und des Veikäufcis, aver ein ganzes Procent ergibt, wobei es im Interesse des Käufers liegt, sich einen niedrig zeigenden Alkoholo neter zu verschaffen, während der Landwirth ein Instrument fast ausnahmslos ohne Auswahl von dem Mechanikus zu beziehen in der Lage ist. Es eniftrbt daraus ein Streitpunkt und in der Regel eine Bcnachihelli- gung des Producenten, deren sich zu erwehren er nicht im Stande ist, weil bciöe Instrumente geeicht sind und eine Behörde nicht existitt, die im Besitze eines Normal alkoholomettrs und dadurch im Stande wäre, die Streitigkeiten zu entscheiden. Dem Abg. Di. Braun, dein Hr. Henze seine Petition übergeben hatte und der Präsident des Reichskanzleiamtes, Hr. Dr. Delbrück, sollen sich Dem Anträge günstig ausgesprochen haben. März Kesi>nl>ere? Heiai! Bett ess: Die öta Wir bringen kenntniß, daß Ti am 23. v. M.voi Mt Gießen 1 „Met worden I Eießen, am 11 Großherzogliche __________SL iöffüll Der Bedarf ar Wen für das folt1 1110 1876/77 soll Mittwoch 1 Bonn an Vorderhause on den Wenigsti sieben werden, w tobet Eießen, den 12 Großherzoglich I. __Op. Öaliffiifc Wir bringen Kenntnis,, daß 0 Mltestrüe MchkZ. ließen, Lich. Hnng mt> von -lesen E Düdcl^heim zur !ll Gießen, den 10. 1248) Dir a Gemeindet "lese und Tam L WeHolj-Veff Große,i-BM Bürgerm __Wc Berstei AHM» zu Gr! feit«, t in Accor •Sä*: p flafftrar6ei, Äotn de» 11. , >(90 fe ”"Bllti«- ber „ V ^5 fi®1! «ng-bor,«,. W i'-mllch gi,id!; > — Frucht- und Mehlpreise in verflossener Woche von nachbenannten Orten und Kruchtmärkten. TL Waizen Morn Gerste Spelz. Hafer Erbsen Linsen. Wicken. Kartoffeln März Frachtmärkte 8> M P. M P. M P. M P. M P. M 43. M P. MP. M P. M P. P. M M. M. M. M- M. M. M. M. M- ! M. M. M. M- M. M- . M. M. M- 5 1j 171 31 11 16 4 2 57 16-- 18-| - 5 Malter: Waizen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 300, Mehl 140 Pfund Normalgewicht per Auf dem Markt 18 11 10 26 Auf dem Markt Auf dem Markt Auf dem Markt Auf dem Markt Auf dem Markt Auf dem Markt 10 8 Allstem Markt 75 12 29 75 Mit- preis 5 109 Mit.- preis 19 11 Mit- preis Mit.- preis Hießen lllSfeld Hrünbcre Lauter b acb Mainz Mtt-- prets Mit.- preis Mit.- preis Mit-- preis Mit.- preis Auf bem Markt 171 41 2,20 10 <»** •5*0- SL 31 10 16,70 8,86 1731 16,52 191i 191 - 30,5 — 3,50 - 3 16'29. - 8 85 - 1 .16 29 — 4 14 861 - Die Mainzer und Lauterbacher Preise verstehen sich zu 200 Pfd-, die von Grünberg zu 50 Klgr. Bekanntmachung. 788) Die Directt on. figen Gemeindewalde, District Dorf- den 40 Lavpenberg foitgesetzt. (1231 sich in Mainz Flachsmarkt 20. (1255 Sich, den 14. März 1876. in Jiwfn Ewler 45) Co Pfd. 80 Pfg., zu empfehlen. ä ') mn Kirchenplah- 60 156 Der Anfang der Versteige, ung ist Morgens 9 Uhr in dem Tistrict Hollerberg und wird Mittags regen 12 Uhr im Distrikt 26 30 Gcschäftslocal Privatwohnung L- Müller, auf der Mäusburg. empfiehlt 1142) I. V- d. D.: Opperman n. Hohensolms, am 10 März 1876. Fürstliche Oberförsterei Hohensolms. Dörmer, Revieriörster. Qm irt Fallmniti vür- enburfl, wo der flwt Herren h nn allein dir 2) Weißbindern! beit, „ „ 3) Ehnussirarbeit, „ i) Steinbrechen, Fahren. Aussehen und Zerschlagen derselben, veranschlagt zu Gießen, den 11. März 1876. Proben und Preis-Courants stehen zu Diensten. — Agenten wollen gef. an mich wenden. um die Stobt «ährend ! rden. To wurden \ 9. 1m wurde in der ersten irr,weilen N^chl wurbt : wurde ein W rtdstislh ' !. 8. auf der HJläui ' lebtl^ättm natbipürtn »lese und Tannen, abgehaltene Bau- u. Werkholz-Versteigerung ist genehmigt. Großen-Buseck am 11. März 1876. Kroßh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Wagner. Besondere Wekanntmachungen Bekanntmachung. Betreff: Die Friedhofsordnung für die Stadt Gießen. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß Todtengräber Jacob Noll am 23. v. M. von Großherzogltchem Stadtgericht Gießen als Friedhossaufseher verpflichtet worden ist. (1251 Gießen, am 11. März 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. A. B r a m m. stm Kasseler Pserdemarlrt Wust Daniel Hell, vachltehende für das Baujahr 1876 vorge- theiien Bauarbeiten, unter den im Termin itfnnnt gemocht weidenden Bedingungen, öffentlich in Accord gegeben meiden, als- Mk. Pfg 1) Tachdeckcrarbeit, veranschl. zu 116 50 Bekanntmachung. Betreff: Die Ehaussirung einer Strecke Wegs an dem Vicinalweg von Burkhardsfelden nach Oppenrod, hier die Absperrung. Bezugnehmend auf die Bekanntmachung vom 25. Februar I. I., Anzeigeblatt Nr. 49 und Nr. 50, wird hiermit bekannt gemacht, daß wegen anhaltender ungünstiger Witterung die Fertigstellung der Chaussirung he§ ermähnten Vicinalmegs bis zum 14. März l. I. nicht geschehen kann, und deß- halb die Absperrung des betreffenden Vici- nalwegs bis zum 28. März I I. verlängert wird, melches hiermit zur öffentlichen Kennt niß gebracht wird. (1228 Burkhardsfelden, am 9 März 1876. Großh Bürgermeisterei Burkhardsfelden A l b a ch. Graben I. Lotharisches Haus. Achtungsvoll Adolph Bertram Holzversteigcruug in der Fürst!. Oberförsterei Hohensolms. Montag den 20 d M soll in den Distncten ^Holterberg" und „Lapp en berg" nachstehendes Gehölz versteigert werden: 121 Nmtr. Buchen- und Eichen-Prügelholz, H« H ü <* v am en Mäusburg D. 9 49 3160 76 ' M Tioj in Riv- hervorgkrusui bot en!e 6lf Bfikhle jtit Difrict 31t»=5)le$ift Versteigerungen. Arbeitsverfteigerung zu Groß-Linven. Freitag den 47. D-ärz, Nachmittags um 3 Uhr, Ollm auf dem yint. f)au • zu Groß-Lin Meinen geehrten Geschäftsfreunden zur Nachricht, dass ich während meines zeitweiligen Aufenthaltes in Giessen Aufträge und Zahlungen auf meinem Comptoir im Hofgerichts -Hofe für die Firmen Franz Jos. Probst und Ker teil & Böchd in Mainz entgegennehme. Inländische Weiss- und Roth weine werden geliefert ab Lager in Mainz, Gaubischofsheim und den Orten des Wachsthums. Bordeaux-, Burgunder-, Champagner - und Verschnittweine, theil- weise vom Zoll - Lager meines Schwagers K erteil ab Mainz und ab Bordeaux. Ober hessische Eisenbahnen. Wir bringen hiermit zur öffentlichen -enntniß, daß vom 1. April ab auf der Haltestelle Büches-Düdelsheim Billete nach Gießen, Lich, Hungen, Nidda und Ranstadt und von diesen Stationen nach Büches- I A.: Körner, Bez> ksb uoussther. n n Tie auf den 20. d. M. ausgeschriebene «Holzversieigerung in der Fürstlichen .Oberförsterei Lied Üttbet bis auf Weiteres nicht statt. (1261 Die rühmlichst bekannten Stollwerck " Brust-Bonbons aus der Farik von Franz Stollwerck, Hoflieferant, Köln, Hochstraße 9, auf saft allen Industrie-Ausstellungen bereits prämiirt, sowie auf jüngster Wiener 1873 durch dte Fortschritts - Medaille ausgezeichnet, finden nicht minder Seitens der Consumenten die ihnen gebührende, stets wachsende Anerkennung als vorzügliches Hausmittel gegen Hüften, Heiserkeit, Brust- und Halsbeschwerden. Pr. Paquet ä 50 Rpfg., käuflich in Gießen, bei Herren I. A. Busch Söhne, Louis Frohnhäuser, Ehr. Krämer, Bahnhofs-Restaurateur, Hof-Eonditor E. Lind. Regenschirme für Damen und Herren empfiehlt in reicher Auswahl zu billigen Preisen. ,?e8. aW4)ntiben ■ > 'Mitotn 4 'UIätllten »arm nod) (785 Gg. Will). Weidtg. Der Bedarf an Brennholz und Braunkohlen für das hiesige Provtnzial-Arrefthaus dal aeftern Ibtnb auf ^76/77 soll ”öen0 QU’ Mittwoch den 22. März 1876, letretfn' Vormittags 11 Uhr, " im Vorderhause des Arresthauses öffentlich an den Wenigstnehmenden in Accord ge- dtgribm auszupuiMv. geben werden, wozu man Steiglustige ein- rmpfmaschlne mit einem j ladet. (1253 üafser auswerfen soll. ! Gießen, den 13. März 1876. ohne dag aber bis jeh! Großherzogliches Stadtgericht Gießen, meinen, es hieße diefei " ~ ~ w dergleichen Stockholz, Wellen ergleichen Reisholz, geringe Eichen-Stämme, zu Wagner- und Grubenholz geeignet, mit 13,48 Festmeter. Stück Gichen-Wagnerstangen, „ Fichten - Stangen, zu Sparren und Lelterbäumen tauglich. b,i der 'äit» kV - J \ (I. * , 'N' 7 Düdelsheim zur Abgabe kommen. Gießen, den 10. März 1876. (1259 496 — (1230 । leiat gemäß der neiia jjchr tobe*# tl m nditt nmninlM ßtmi Dr.ÄÜt‘lQ! £ ™ Uanbonti)! Ij ■u« argvüuvorvenes, c oon 5 " i b(I| “"''S«!* |it 1ffäbk btr T ~ eine Stelle sucht, eine solche 1/1/ LiP ju vergeben bat, ein Grnnd- || fjl stück zu verkaufen wünscht, 1 1 xyi ein solches zu kaufen beabsichtigt, eine Wirtschaft, Oekono- miegut rc. zu pachten sucht, eine Geschäftsempfehlung zu erlassen gedenkt, überhaupt Rath zu Jnsertionszwecken w-nÄ'sich vertrauensvoll W, doch der l ^>egs-Secretär * zwar nicht ™ Mn M. W bejnndei Unter bem 9. sj toe8 Berichts b gegen •««trogen; g{( w einen (& Z" gemd - ?Qc tiefe Freiw. städt. Feuerwehr. 20. Stiftungsfefl am 19. März 1876 in Wenzel's Saalbau. Anfang Abends 7 Uhr. Karten und Lieder sind zu haben bei Herrn G Gail, Mäusburg und Daniel Heil, Kirchenplatz. (Frag- und Auzeigcblatt) ^«0- I zugleich Herr Tr. Ehrhardt. Seit ich Ihr Dr Whites Augenwasser gebrauche, hot sich mein Augenleiden sehr gebessert und ersuche Sie deshalb Folgt Auftrag). Sontop, 14. März 1875. Juliane Lehmann. Ferner- Schon mehrere Jahre litt ick an bösen Augen, wo ich lrotz viel gesuchter Hülfe keine Linderung fand. Nachdem ick auf Empfehlung Ihr Dr. Whites Augen- wafser gebrauchte, so erhielt ich gleich bei Gebrauch des ersten Glases meine gute« Augen wieder wie vorher und kai n ich dieses Augenwasser nicht genug empfahlen. Gr. Noßenburg b. (Salbe, 22. März 1875. Häusler C- Lorenz. Agentur-Gesuch. > 6ä‘ 1189) Die Agentur einer der ältesten und feinsten deutfcbcn Lebensverfi«! e- rungs-Anstalten istfür Gießen und Umgegend vacant und refiectirt man auf einen soliden und tbätigen Mann aus den beffereu kaufmännisoben Kreisen. - Babcoik feinet »iiltiioiien ang c- , , L , älm^crf 6ifri Die Corpsmitglicder, welche auf die freundliche Einladung M ('nt jo freiw. städtischen Feuerwehr, der Feier des 26 jährigen Siiftungsftsik " X i wii. Bell A «A • . 1257) Ein gewandter Kutscher wird ge: Frau S o Pb te (^ckfte l n.> sucht. Näheres bei I. Blitz. Zahlreiche Theilnahme aus allen Ständen ist erwünscht. Die ehe- geiommen siw 1 Lindenplah. Christian Frech, Lmdenplstz. empfiehlt sein reich afsortirtes Lager in Parfümerien aller Art, sowie Bürsten und Kämme in reicher Auswahl, ferner Toilette-, Hand- u. Taschenspiegel, Lockenwickeln, Haarnadeln, Gesucht wird für ein Mercerie» u. Kurzwaaren» Geschäft eine tüchtige, mit diesen Artikeln vertraute Verkäuferin Offerten beliebe man an (1186 Joh Baer, Frankfurt a. M _______Vilbelerstratze 11 zu richten.________ (1188) Eine perfecte Kleidermacherin sucht noch einige Kunden in und außer dem Hause. Näheres bei A- G u l d a n, Neustadt. Permiethungen. 1239) Zwei Familienlogis zu vermiethen. ________________ S. Katz, Asterweg. 1240) Wn Garten nut wohnbarem Häuschen zu vermiethen- Näheres in der Exped. d. Bltts.__________________________ 1241) Ein neues zweistöckiges Wohn- haus mit Mansarde und Garten zu vermiethen, und bis zum 15.Mai d. I-beziehbar. Nähere Auskunft ertheilt die Exped. d. Bl- 1015) Möblirtes Zimmer zu v rwielhen nahe an der Caserne. Näheres zu er- fragen bei der Exped. d. Bltts-____________ 1260) Ein unmöblirtes Zimmer zu ver- nllethen. Wallthorstraße A- 66- kann auf meiner Baustelle SsoVÖPlll-1- am Ludwigsplatze gegen Vergütung abgeladen werden. (966 __Carl Odel. 992) Ein Junge, welcher die hiesigen Lehranstalten besuchen will, findet in einer Familie Aufnahme. Näheres bei der Ex- pedition dieses Blattes 1269) Ein Zimmer mit oder ohne Möbel ist zu vermiethen- Schloßgasse B- 6, _______________________3 Treppen hoch. 1267) Ein geräumiges Familienlogis, mit großem verschließbarem Corridor, in der Nähe des Wenzel'schen Gartens zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bl- 1266) Ein unmöblirtes Zimmer, mit oder ohne Kabinet, zu vermiethen. Näheres bei der Exped. d. Bl.________________________ 1264) Ein kleines Familienlogis zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei _____________Briefträger B ö tz, Gartfeld- 1249) Ein schön möblirtes Zimmer zu vermiethen. sehr gelegen für einen Post- oder Eisenbahnbeamten. Neichensondstraße C-148. 1250) Ein braver Hausburfche gegen ho hen Lohn nach Offenbach gesucht- ^ä^e: res bei der Exped. d. Bltts-________________ 1254) Ein junges Mädchen, welches im Kochen, sowie in allen Handarbeiten, auch im Rechnen und Schreiben gut erfahren, sucht Stelle als Stütze der Hausfrau. Näheres bei der Exped. d. Bltts.____________________ 1256) Gesucht: sofort perfecte Köchinnen für feine Hotels. Restaurants, Garten- et ablissements und kleinere Gasthöfe. An- ständige gebildete Mädchen für Büffets, Mädchen für Küche und Haus, alle gegen hoben Lohn- Auch werden 2 Anstreicher- Gehülfen, 1 Schreiner auf Bauarbeit, 1 Schreine,lebrlinz sofort placirt. Näheres bei dem Vermittlungs - und Auskunfts Büreau I. G. I. Zimmermann zu Betzdorf a. d. Sieg._________________________ 1268) Unterzeichnete empfiehlt sich im Bügeln in und außer dem Haufe. I. Pfaff, Kaplansgasse C. 202. S f,lt Begi 3‘für „Wen auf f, tt"1 ßch ° ltz C der .7 heute 8 ft. ■ ®ln iCJÄt *> ibT di- vermischte Anzeige». Strohhüte fUM Waschen und Fa^onniren für Damen und Herren besorgt billigst (1197 ________A Fangmann. 1217) Gesucht wird ein kleines Familienlogis, den 1. Juni zu beziehen. Grün e w a l d Rentamtsdiener- von höchster Wichtigkeit für die Augen Jedermanns. Das -.'chte Dr. Whites Augenwasser von Traugott Ehrhardt in Groß breitenbach in Thüringen ist seit 1822 weltberühmt- Bestellungen hier aus a Flacon 1 Reichsmark werden mir zugesandt durch Hrn. Fr. Bieler, am Kreuz. Geschäfts-Empfehlung. 1271) Allen Mühlenbesitzern diene hiermit zur Nachricht, daß ich Mühlsteine stets vorräthig habe und für deren Güte garantire. Auch alle andere Sorten Hausteine können von mir bezogen werden. Landenhausen bei Fulda, d. 10 März 1876. ____________Georg Fug II. 1248) Ein Jagdhund zugelaufen. Näheres bei der Exped. d. Bl.