fo. iS® Donnerstag, den 15 Juni «370 Mßener Äniciger A«M- ui Amtsbllltt fit den Kreis Gießen r, Berlin- 12. Juni. In den schweizerischen Kantonen Uri, Schwyz, ii-L'SH * feil 16 16 jt Friedrichshafen, 13. Juni. Die Ueberschwemmung in der Umgebung 9 2P itl Bodensee- dauert fort; der See steht 10 Fuß über Null. Die Landungs- 6 2P Lücken in den Seehäfen sind überfluthet, auch die sonstigen Hafen-Anlagen 2i) ^Mroht. Da- hiesige Gaswerk ist stark beschädigt. In Ravensburg, Wein- urtm und mehreren Dörfern stehen tiefliegende Fabrik-Anlagen und Häuser Wer Waffer. y- 12, £ Ä i w 11. griffen. Ulm, 13 Juni. Die Donau und Iller sind über ihre Ufer getreten unb noch im Steigen. _ Eisstngen, 12. Juni. Graf Herbert Bi-marck ist heute hier einge- ttoffen, der Reichskanzler selbst wird in den nächsten Tagen erwartet. Er wird i obern Salinen-Gebäude wohnen. Kehl, 13. Juni. In Folge AnschwellenS der Flüsse in der Schweiz in vergangener Nacht der Rhein die Schiffbrücke bei Hüningen fort. Das sser de- Rheins ist noch in fortwährendem Steigen begriffen. Cannstatt, 13. Juni. Der Neckar ist in fortwährendem Steigen Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 1 Mark M Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Expedition: Schulftraße, Lit. B. Nr. 18. Nr. 13 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 9. l. Mts., enthält: (Nr. 1134.) Erlaß, betreffend das oberste Militärgericht für Marinesachen. Vom 23. Mai 1876. (Nr. 1135.) Bekanntmachung, betreffend die Erweiterung von Festungsanlagen. Bom 7. Juni 1876. Gießen, den 13. Juni 1876. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. Schweiz. Basel, 12. Juni. Den „Baseler Nachr." wird auS den Santenen <^t. Gallen und Thurgau von großen Ueberschwemmungen berichtet: der Rhein, die Tbur und deren Nebenfluß, die Murg, haben Häuser, Brücken und Eisen- bahn-Anlagen zerstört; in Frauenfeld sind einige Personen ertrunken. Der Wafferstand des Rheins bei Basel ist 15i/2 Fuß. — Bei der Abstimmung in der Stadt Basel ist das Canalisations-Gesetz mit 4019 gegen 1193 Stimmen verworfen worden. S.2 Ubr pratie- llung Itt. ei Statuten. r Vorstand. zu wollen; Serbien habe eigentlich niemals an Rüstungen gedacht und vollende nur seine Militär-Organisation gemäß dem Princip der allgemeinen Wehrpflicht. Die verfügten Ernennungen von Officieren entsprächen dem normalen Bedürfnisse. An Krieg und Bedrohung der Integrität der Türkei könnte Serbien um so weniger denken, als die Erhaltung dieser Integrität gerade ein hohes serbisches Interesse begründe. Die zeitweilige Grenzbesetzung sei Serbien durch die außerordentlichen Verhältnisse in den Grenzprovinzen aufgenöthigt worden, namentlich in Folge der gewiß gegen den Willen der türkischen Localbehörden vorgekommenen Verletzungen des serbischen Territorium-. Uebrigens liege der serbischen Regierung die Regelung einiger aufgetauchten Schwierigkeiten am He.zen; zu diesem Zwecke werde sie einen Provinzial-Bevollmächtigten nach Konstantinopel entsenden. Es bleibe ihr Wunsch, mit dem souveränen Hofe beständig die besten Beziehungen zu unterhalten. Wien, 12. Juni. Dem „Telegr.-Corresp.-Bureau" wird aus Konstantinopel gemeldet: Der Sultan hat den Großvezir aufgefordert, ihm im Laufe dieser Woche ein Regierungs-Programm zu übergeben, zu dessen Annahme sich der Sultan geneigt erklärte. Der Präsident des Staatsrathes, Midhat Pascha, wurde mit der Ausarbeitung eines ProjecteS wegen Einberufung eines National- rathes betraut, welcher sich ausschließlich mit Finanzen beschäftigen und insbesondere das Budget berathen soll. Wien, 13. Juni. Erzherzog Albrecht reist heute, der „Polit. Corresp." zufolge, zu einem Besuche des Königs und der Königin der Belgier nach Brüssel und wird, wie die „Polit. Corresp." vermuthet, auf der Rückreise die Kaiser Alexander und Wilhelm in Ems besuchen. — Ein Brief der „Polit. Corresp." aus Konstantinopel vom 13. Juni erwähnt da- Gerücht, daß„Gene- ral Jgnatieff seine Abberufung verlangt habe und Nowikoff zu seinem Nachfolger bestimmt sei. Pola, 12. Juni. Das Admiralschiff, Panzer-Fregatte „Custozza", ist gestern, das Kanonenboot „Albatros" heute nach Smyrna abgegangen. Die Panzer-Fregatte „Salamander" und die Schrauben-Corvette „Zriny" folgen alsbald nach. Bern, 12. Juni. Der Nationalrath hat die Tagesarbeit in den Fabri- mit 89 gegen 17 Stimmen auf 11 Stunden festgestellten. Krarrtreich. « 0»i „ . ftrptblU011 «< CHI - ‘V.-i 0. Bl 81 (803 j^ Paris, 11. Juni. Die öffentliche Studentenversammlung in der Rue d'Arras veranlaßt den „Moniteur" zu der Frage, wie die jungen Leute ihren Verein mit dem Strafgesetz in Einklang zu bringen dächten? Der Zweck des Vereins habe keine Anwartschaft auf Nachsicht, da dessen Begründer sich vornahmen, „den Fortschritt deS ClericaliSmuS" zu bekämpfen „und die jungen Leute zu beschützen, deren Eltern sie zwingen wollen, die Lehrcourse der katholischen Universitäten zu besuchen." Die Versammlung der Studenten kommt den clericalen Blättern sehr erwünscht, um den Senatoren zu Gemüthe zu führen, welch' schlimme Gesellen die Universität erzeuge. Die Frage wegen Verleihung bei Grade, welche in der Deputirten-Kammer gelöst wurde, hat noch de - 'ia< itr dien, und es steht zu fürchten, daß, um mit dem Rappel" zu „die Sette, welche den Vatican für Frankreichs Haupt- Rist" Miu ohne Erfolg für die Verwerfung der Waddington'schen befette gearbeitet hat. Wie«, 12. Juni. Der „Polit. Corresp." wird aus Belgrad gemeldet, (2jr M die serbische Antwort auf die Anfrage des Großvezirs wegen der Rüstu- - i M durchaus in versöhnlichem Sinne gehalten sei; dieselbe gebe dem ernsten ^richtigen Willen der serbischen Regierung Ausdruck, bm Weden m*t ^ören Schaft 'libe 7 «. , lot Dr e iih "ngen" ' " der Statuten 1« i™ r«. mh.', enbkilen. Lorftand. ijifi (Übungen beginnt « Ubr SlbenM mit « ter Faust-Mufl,, Vorstand. rnu* Ubr bei Br« i's-sü» Lehrer-Conferenz des Bezirkes Lich - Hungen in Lich: Dienstag den 20. Juni, Anfang 10 Uhr. Lehrer-Conferenz der Bezirkes Groß-Buseck in Groß-Buseck: Donnerstag den 22. Juni, Anfang 10 Uhr. Gießen, den 14. Juni 1876. Büchner, Kreis-Sckulinspettor. Unterwalden, Zug, St. Gallen (mit Ausnahme der Stadt Sr. Gallen) und Appenzell Inner Rhoden besteht zur Zeit kein Wechselrecht. Da somit in diesen Theilen des schweizerischen Gebiets die Aufnahme von Wechselprotesten nicht sattfinden kann, so werden Postaufträge dahin, welche den Vermerk: „zum Protest" oder „sofort zum Protest" tragen, falls die Adressaten die Einlösung der den Postaufträgen beigefügten Wechsel verweigern, Seitens der betreffenden "'"Ehetzerischen Postanstalten, mit dem Vermerk: „Verweigert, kein Wechsel- ncht" versehen, ohne Verzug an die Absender zurückgesandt werden. Berlin, 12. Juni. Der „Staats-Anz." verkündigt das Gesetz über Aufsichts-Rechte des Staates bei der Vermögens-Verwaltung der katholst Diöcesen. Darmstadt, 12. Juni. Aus sicherer Quelle geht uns die Nachricht ||lL -u, daß die Regierung die Gesetz-Entwürfe wegen anderweiter Regulirung der , Einkommen-Steuer und die Einführung einer Capital-Steuer mindestens für nPbacb und DarmM Finanzperiode zurückzichen werde. ■r Porsiand. Darmstadt, 13. Juni. In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer richtete der Abg. Edinger eine Interpellation an die Regierung betreffs ihrer Ü« Stellung zu dem Reichs-Eisenbahn-Plan der preußischen Regierung. Die Jn- - ürpellation wird schriftlich dem Minister-Präsidenten zugestellt. r, Mainz, 12. Juni. Der „N. M. Anz." schreibt: Gestern Morgen -, faltet eine 11 Uhr sand unter sehr zahlreicher Betheiligung die feierliche Eröffnung des des Dum Matholischen Gottesdienstes in der St. Klarakirche (Klarastraße) statt. Herr Pfarrer Steinwachs aus Offenbach celebrirte die Messe; Professor Knoodt auS Bonn hielt die Festpredigt. — Des Nachmittags fand eine von Reallebrer Denk präsidirte Altkatholiken-Versammlung im ehemals kurfürstlichen Schlosse Katt, bei der nach dem „M. Tagbl." über 600 Personen anwesend waren. 6i sprachen Professor Friedrich aus München und Bischof ReinkenS. Berlin, 12. Juni. Neueren Nachrichten zufolge hat sich die Absen- ____ düng der Notifications-Schreiben wegen der Thronbesteigung, die zur Expedition alldcll waren, in Konstantinopel durch Zufall verzögert. Dieselben werden da- pittben gesucht- , her voraussichtlich erst in einigen Tagen hier eintreffen. Da die Anerkennung —77 von allen Seiten beschlossen ist, hat der Zwischenfall offenbar keine besondere - - - MS ?krpr und Seaelschiffe nebst Angabe des Tonnengehalts undmit endete, daß der anwesende Vagabond Hausker, ein sehr verwegener, wiederholt ab- SMturt nack dessen Emvsana ein- Anzahl »en ..st'-ft-r Bnrsch-^in Messer zog. die Anwesenden bedrohte und Mehrere auch, durch Lokal-Nvtiz. de« deS deS der der der Gesuch Gesuch Gesuch Gesuch Gesuch der Wtcseck. 12. Gesuch Keilgeö» Aut, Sattoff, Manzen sind ..#51 6. 7. 8. 9. 10. 11. An», "«it StUn . md61 4en Vn,9 p n/ den ß Konstantinopel. Der osficielle Bericht über den Tod des Sultans Abdul Aziz findet, so wahrscheinlich er auch klingen mag, im Allgemeinen wenig Glauben. Am meisten verbreitet ist eine Darstellung, wonach der Exsultan auf Veranlassung seiner Mutter, welche selbst mit Selbstmordgedanken umgehen soll, von Eunuchen des Harem erstickt worden sein soll. Die intrigante Frau, welcher das plötzliche Aushören ihres Einfiusies schrecklicher als der Tod erschienen sein mag, hätte durch Ermordung ihres Sohnes desien Nachfolger den empfindlichsten Schlag versetzen wollen I Bei ihrer gründlichen Kenntmß der Sachlage durste sie wohl voraussetzen, daß der plötzliche Tod des Exsultans von nicht Wenigen als ein von Seiten der Regierung veranlaßter Mord aufi gefaßt werden würde, und damit verband sie vielleicht die Hoffnung, hierdurch die neue Regierung sowohl in den Augen der europäischen Mächte, als auch bei der gemäßigten Türkenpartei mißliebig zu machen. Das letztere wäre ihr — wenn diese Gerüchte Wahrheit reden sollen — indessen jedenfalls mcht ge- lungen; einstimmig bezeichnen die Muselmänner den Tod des Exsultans, durch welchen jedem Gedanken an eine etwaige Gegenrevolution oder ein Wtederins- lebentreten der alten Einflüsse vorgebeugt wird, als ein glückliches Ereigniß. Ein höherer türkischer Osficier, mit welchem ich diesen Gegenstand neulich besprach , sagte mit feinem Lächeln: „Es ist gut, daß er selbst daran gedacht hat, zu sterben, andernfalls....." Der Nachsatz blieb zwar unausgesprochen , war aber trotzdem nicht mißzuverstehen. Ragusa, 13. Juni. In Folge der Seitens der türkischen Regierung gewährten Amnestie sind bisher von hier aus acht Familien nach ihrer Heimath zurückgekehrt; von den Angehörigen derselben sollen am 10. Juni zwei Personen durch Mohamedaner in Ravno ermordet worden sein. Die hier befindlichen Emigrirten aus der Türkei haben noch auf zwei Tage Subvention von der österreichischen Regierung erhalten; wie jedoch verlautet, werden sie fernerhin nicht mehr unterstützt werden. Gießen, 14. Juni. In Nachstehendem lassen wir die Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten Donnerstag, den IS. Juni 1876, Nachmittags 4 Uhr, im RathhauSsaale folgen: m r 1. Die Aufnahme des Hamm in den städtischen Bauplan. 2. Veräußerung von Hospitalgut. 3. Die Ueberfüllung der zweiten Elaste der Stadtmädchenschule. 4. Niederschlagung uneinbringlicher Posten. 5. Gesuch um Befreiung von Schulgeld. Gesuch deS Jacob Helfenbeitt um Bauerlaubniß. ~ ' Fabrikanten I. Hanau um Bauerlaubniß. Karl Keßler wegen Bauveränderung. Glasers Bi er au wegen Bauveränderung. Gebrüder Stamm wegen Anlegung einer Abschlußwand. Gebrüder Kaufs mann wegen Anlegung einer Gosse nach der Hahl der Mannschaft verlangt und nach dessen Empfang eme Anzahl von Schiffen ausgewählt und vorläufig gemiethet hat, d. h., dw Admiralität machte die Eiaenthümer verbindlich, bei etwaiger Aufforderung diese Schiffe mit Bemannung möglichst bald der Regierung zur Verfügung zu stellen. Die Zahlung wurde indessen noch nicht vereinbart; diese Frage würde erst dann in Betracht aeroaen, wenn die Schiffe wirklich zur Verwendung kommen. Der „Standard erfährt, daß nach Gibraltar Befehl ergangen ist, Vorräthe an Lebensmitteln für 2000 Mann auf sechs Wochen immer bereit zu halten, abgesehen von den Vorräthen für das Canal-Geschwader. Das .Berliner Tageblatt" verdankt seine gegenwärtige hab.Auflas mehr als 39,000 Exemplaren, sowie solche nach von keiner anderen deulschen, Ze« « erreicht warben, vornehmlich der außerordentlichen $ielf«'tl6teit . unb sowie der Gediegenheit seines Inhalts, welcher sich auf all' nb«bnnffneii 5 C"' Lebens erstreckt. Ferner wohl auch dem verhaltnitzmäßig ehr billigen «bonnew !»[, ' Hl preis,') - Eine besondere Pflege genießt das tägliche Feuilleton, welche, e->- eg Daris 11. Juni. Nach dem Mord von Salonicht waren mehrere 14- Beschwerde des Kupferschmied« Zimmer wegen des an seiner Hofraithe schwere Strasurtheile ergangen. Man wollte aber bemerken, daß nicht die ^rzce en Besetzung zweier Sprttzenmeisterstellen. -ioentlick Schuldigen, sondern nur Werkzeuge niederen Ranges verurthellt Gießen, 14. Juni. Auszug aus dem Sitzungsprotokolle Großb. von Deutschland und Frankreich haben deshalb Be- Handelskammer vom 19. April 1876. Anwesend sämmtlicbe Mitglieder. Die waren. DuRegierungen von v Eingänge werden zur Kenntmß gebracht. Auf eine Zuschrift deS Kaiserlichen General, schwerde geführt, di-Türket hat sich en^gen ommeno gez g z Postmeisters Stephan, welche zu einem Gutachten tiber die Zweckmäßigkeit und die strafuna der höhergestellten Schuldigen gewahrt. Drese Austoroerung yar nacy ^obantäten eincr Einrichtung auffordert, die es ermöglichte, Wechsel im Wege des vorberiaen Verhandlungen zwischen Deutschland unb Frankreich stattgesunden Postauftragverfahrens zur Annahme vorlegen zu lassen, wird beschlossen, die Einfüh- finh in ber Anaeleaenheit durchaus gemeinsam vorgegangen, rung einer solchen Einrichtung, die ein entschiedenes Bedürfniß des Handelsstander und beide Machte s Depesche der „France" aus Konstantinopel befriedigen würde, zu befürworten. Was die Modalitäten dieser Einrichtung betrifft, Parts, 11. Juni, ^"br ^epes^e ver so erklärt sich Großh. Handelskammer gegen die vom General-bostmeister projectirte rufolqe sind Mutter und Sohn Abdul Azrz s ermoroer woroen. Beschränkung auf eine gewisse Wechselsumme, da die Höhe derselben auf die Muhwal. ö Versailles, 12. Juni. In der heutigen Sitzung der Deputirten- tung bcr Post keinerlei Einfluß äußern würde, und für den Vorschlag, daß die Post- 6. wor t,p\rl’.nbPtP QaHant l Radikaler^ seinen Antrag auf Beschränkung der anstalten im Falle der Verweigerung der Annahme Seitens des Bezogenen auf Ver- Kammer begMndete Latiam ) I Unterdrückuna des Instituts der langen des Absenders weiter geben. Bezüglich der Gebühren für die Einholung m Militärischen Dienstzeit auf drei Jay bekämvfte den Antrag Wechselaccepten im Wege des Poftauftragoerfahrenr spricht sich Großh. Handelskammer Einiähria - Freiwilligen. Der Knegs - Mmrster Eisiey ukkampste 0 g, ^^hin aus, daß diese, da die Einholung von Wechselaccepten mit geringerem Kosten- ebenio Gambetta, welcher geltend machte, die Zeit zur Durchführung ber oe- unb Zeitaufwand verbunden sein wird als Jncasso's, denjenigen für letztere etwa gleich- 2’ cmn6rpnpT fei noch nicht aekommen; die Budget-Verhältnisse und die zustellen wären, so daß der Postauftragbrief für diese Leistung mit 30 Pf. zu franktren antragten ^ayreger z« « » Antrag anmnehmen, welcher und der gleiche Betrag für die Rücksendung des Acceotes zu erheben wäre, wohingegen '«.i 238 SM“ * “*• •*” «-* - A,rr,n 197 Stimmen abaelehnt. --Se. Majestät unser Kaiser verweilte heute Morgen über eine Stunde auf ” o dem hiesigen Bahnhof und nahm daselbst den Kaffee ein. Derselbe unterhielt sich ffttflfdttb. längere Zeit mit dem hiesigen Regimentscommandeur und reichte demselben beim Ab- ,, , kl schied die Hand. London 11. Juni. Der schon kurz erwähnte Artikel, welchen Die --Heute Morgen wurde im Walde bei Klein-Linden die Leiche eines Hand- nnb sVflhh Galette" das Fachblatt für Heeres- und Flottenangelegen- werkdburschen aufgefunden. Derselbe sollte gestern Nachmittag in die hiesitze Klinik, in Army and ^avy ^>aze re , oas 6au)v , o bem verwahrlostem Zustande, gefahren werden; bis der Wagen kam, resp. bis die nöthi- heiten, der deutschen Flotte widmet, bez eh sch zun^)f gen Formalitäten zur Aufnahme tn die Klinik erfolgt waren, hatte sich der Mittelmeer gesandte Geschwader und behandelt int $te z/a'f^c . L Arme wettergeschleppt und ist jedenfalls an Krampfen oder Schlagfluß verschieden, kräftige Entwicklung der jungen deutschen Flotte. „In der sagt bas --Der muthmaßliche Mörder des Handelsmanns Salomon Hanauer Blatt wären alle Kriegsschiffe unter deutscher Flagge, die^schon gebaut und hat sich gestern im Gefänaniß zu Grünberg erhängt. lS. Verm. unter Grünberg.) fertig'find, in Dienst gestellt und durch zwei oder drei verstärkt, die schon der Vermischtes. Vollendung nabe stehen, so dürfte man die ganze Streitmacht wohl als eine Grün berg, 13. Juni V21 Uhr. Der muthmaßliche M-örder des Süßkind rfnrmidable') bezeichnen, und sie würde wahrscheinlich htnreichen, um (Salomon?) Hanauer von Langsdorf (nicht Leihgestern), Namens Johannes die Äaggleich starken Mächten zuzuwenden." - Dö ll von Stangenrod hat sich im hiesigen Arrestlokal erhängt und somit die Unter- Der „Daily News" wird aus Bristol gemeldet, daß die Admiralität unlängst Wien, 9. Juni. (Zwölf Stunden im Canal.) Vor etwa drei Wochen entstand von allen bedeutenden Schiffseigenthümern im Vereinigten Königreich em Ver- tn einein Gasthaus- in der steingasse zwischen mehreren Personen ein Exceß, der da- W Soliiir Stiche verletzte. Hausker wurde seither vergebens gesucht, bis es endlich gestern gelang, seine Spur zu finden. Hausker hielt sich nämlich bei seiner in der Kltmschgasse wohnhaften Geliebten verborgen. Dort sollte er heute Morgen um 5 Uhr verhaftet werden. Als er indeh die Polizei-Organe bemerkte, welche ihn escorttren sollten, ergriff er die Flucht gegen den Neuftädter Canal zu. Wiederholt kamen ihm seine Verfolger nahe, allein Hausker hatte ein Messer gezogen und drohte Jeden, der sich ihm nähere, zu erstechen. So ging die Jagd fort bis an das Hafengelände des Wiemr- Neustädter Canals. Rechts und links eingeschlossen, blieb Hausker schließlich keine Wahl, als in den ziemlich tiefen Hafen zu springen und denselben zu durchschwimmen! am untersten Ende des Hafens befindet sich nun eine durch ein Eisengitter halb abgeschlossene Abflußöffnung, welche in einen unterirdischen gemauerten Canal geht, der bis zum Wienflusse fortgeführt wird und durch welchen das überflüssige Wasser abströmt. Dieier Canal hat eine Höhe von etwa 5 Fuß und ist bis ganz nahe an die Decke mit Wasser gefüllt. Hausker übersprang verwegen das Eisengitter und schwamm in den finsteren Canal ein. Der Canal bat auf der Strecke einige Luftöffnungen unb setzt mit seinem Wasser mehrere industrielle Etablissements in Betrieb. Sofort wurden polizeilich alle Lichtöffnungen, durch welche der Verbrecher hätte entkommen können, besetzt und auch in den betreffenden Mühlen und Fabriken die entsprechenden Vorkehrungen getroffen. Hausker befand sich zweifellos im Canale, und zwar auf der Strecke von der Hasenausmündung bis zur Kattus'schen Mühle tn der Fasangasse. Hunderle von Menschen umstanden die auf Anordnung des Polizeirathes Lazzer von Wachposten sorgsam gehüteten Licht- und Luftöffnungen. Gegen Mittag wagte sich der Verbrecher gegen eine derselben vor. Er stand bis zum Kopie im fließenden Wasser und hatte kaum Raum zum Athmen. AlS er die auf ihn harrenden Wachen sah, zog er sich sofort eiligst wieder in den Canal zurück, wohin ihm ohne größte Lebensgefahr Niemand folgen konnte. Es mußte tn der That eine schreckliche Situation gewesen sein, in der sich der Verbrecher befand, und man war um so mehr begierig, wie lange er es in derselben aushalten werde, da die Gefahr des Ertrinkens oder Erstickens eine sehr bedeutende war. Nahezu 12 Stunden waren vergangen, feit sich Hausker im Canal befand. Endlich nach 4 Uhr erschien er zitternd vor Kälte an einer Lichtöffnung unb bat um ein Stück Brot, da er furchtbaren Hunger leide. Es wurde ihm das ErbetrN! gereicht und ihm zugleich bedeutet, daß jedes weitere Verharren in dieser Lage nur jein Leben gefährden müsse, ein Entkommen aber ganz unmöglich sei. Das sah Hauskn auch endlich ein, übergab fein Messer, stieg auS dem Canal und ließ sich fiefanfleii nehmen. Der Verhaftung wohnte auch die zärtliche Geliebte des Verbrechers bei. welche vorsorglicher Weise frische Wäsche mitgenommen hatte, in welche sich Hauskei auf dem Commissariate kleidete. Vorläufig hat das Bad keine anderen Folgen als einen unbändigen Hunger nach sich gezogen. (N. Fr- Pr.) — (Aus dem Leben des Papstes.) Im Matmonat des Jahres 1847 ward in den Straßen von Rom von Carabinieri, ein gebückt am Stabe schleichender Alter aa- gegriffen um aus der Hauptstadt in feine Heimath geschafft zu werden. Man biw ihn auf die Polizei, wo er gewaltig gegen seine Fortichaffung protestirtt und folgen - Erklärung abgab: „Ich heiße Domenico di Ubalde Guidt, bin gebürtig aus Mondorund traf hier vor einigen Tagen aus FanS ein, um den Papst zu fprechen. Ich M in meiner Jugend bei einer adeligen Familie in dienstlichen Verhältnissen. W Familie pflegte im Sommer ein Campagna-Casino vor der Stadt zu beziehen. Dienstgeschäften entfernte ich mich einst nach einem tiefen an den Ufern lumpW Graben zu, wohin mir ein Söhnchen meines Herrn, mit Namen Giovanni Im nachgesprungen kam. Der Knabe sah mit Vergnügen die Fischchen auf dem Gr unk fing an mit ber oand im Wasser zu spielen, um sie zu fangen, glitt auS unb wiu« von den Wellen ben Wassers bebeeft, währenb ich fern war. Ich zog ben Knaben M Laub unb rettete ihm bas Leben. Dieser Giovanni ist heute burch wunberbare FuM ber Vorsehung Papst Pius IX, ben zu sehen unb zu sprechen ich aus so weiter FeM zu Fuß nach Rom kam, ob er mir vielleicht am Ende meines Lebens jene That tn m«- ncr Armuth vergelten wolle." Die Polizei berichtete bie Aussage sogleich an ben W welcher sich beS Vorfalles aus seiner Jugend noch sehr wohl erinnerte, ohne SaM» ben Alten nach bem Ouirinal beschieb und ihn reichlich beschenkte. Er fenbeti hierauf mit einem Handschreiben an feine Verwandten in Sinigaglia, denen Di'" überwiesen wurden, ihn und feine Tochter, welche Wittwe und Mutter zweier KMdst unb eines Mäbchens war, bis an ihr Lebensebenbe zu verpflegen. Das Mädchen heute die Gattin des ersten Legations-Secretärs ber italienischen Gesanbschaft tn + . ber eine Knabe Offizier ber päpstlichen Wache in Rom, ber Zweite — em Mai^ sujet — Leierkaftenmann in Berlin, der mit Stolz jene Geschichte erzablt^^^^ — Unter ben großen Berliner Zeitungen nimmt gegenwärtig das M „Berliner Tageblattt einen hervorragenden Rang ein. Der politische Tyell - Blattes zeigt, daß es werthvolle Kräfte zu seinen Mitarbeitern zählt und roe b l uni er richtete Special-Korrespondenten an allen wichtigen Platzen unterhalt, v- entschieden liberaler Tendenz ist das „Berliner Tageblatt" nach jeder Dichtung vollkommen unabhängig und verfolgt dar Princip, llch durch keine Part sichten beeinflußen zu lassen, sondern alle zu tagetretenden poli rfchen und naMM ökonomischen Fragen lediglich nach eigenem, über den Parteien stehenden Erm ff Spanien. Madrid. Der Bischof Salamanca erklärte im Senate, daß die spanische Geistlichkeit eine beständige Gegnerin der religiösen Duldung bleiben werde, weil dieselbe mit dem wahren Katholicismus unverträgltch fei. — In San Sebastian sind- mehrere Magazine mit Pulver und Patronen von der Polizei mit Beschlag belegt worden. Türkei. Philipp Schmall's Ww. um Erlaubniß zur Anbringung eines AbweissteineS an ihrem Wohnhause in der Mühlgasfe. 13. Die Anlegung eines Abzugsrohrs im Gartfeld. Vttßeigm HevUüs-Ät hx MMl-KaW GemstuiMMnH Wk DieHeugras-VeM lj In der Gemarl con 29 Morgen M it§ Mrgeys um 91 mer III. daselbst; 2) in der Gemar 163 Morgen am 22. s Uhr, bei Wirth Len, ai in der Gema 112 Morgen an dem! mittags 2 Uhr, b dh^losophenwald. liegen Stellung ftd kredit bis ju 50 Ma Der Großherzogl. Ä A Men-Buscck ist ber Wfienloose vor ber: W ober nähere Mi (Sieben, ben 10. Sun $*rjOßliäe Obei L a n Heligras-Vei Das heugras von 1 W Wifien in M ffnbetgi Waslenborn-^ Ann soll Freitag vormittags 9 Ubr, iu Watzenborn verst Tießen ben 14. q W. 8-°, Sdaiintma 2 h* *„elfen tönnen.. Ewstcht auf |i8i«au offm„ . Im D. R. *) 5 Mk. 25 Pf. für alle drei Blätter zusammen. (880 Ausführung, bei T h Brück, Kanzleiberg B- 1. Fußboden - Anstrich (3001 Heugras-Versteigerung vormittags 9 Uhr, aus dem Rathhaus Säulen in allen Dimensionen Treppenstäbe Trauben-Brust-Syrup mit Fenchelhontg, (2631 •J. He Fuhr, Sonnenstraße 104. 2630) Fenstervorsätze, Fabrik- unv Dachfenster, Petersburger Möbellaök Eisenlack, Seccatif, Leinölfirniß halten den Anfang dieses hochinteressanten Romans in einem Separat-Abdruck gratis und franko nachgeltefcrt. — DaS von H. Scheerenberg meisterhaft illuftrirte Witzblatt „Ulk" ist mit seinem frischen ungekünstelten Humor den Abonnenten des „Berliner Beeteinfafsungen, Grabkreuze in 8 versch. 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Jahreskivkomwen aus Prämie» und Zinsen.........• • 8C«- “-=51,351. 65. Ansrablunaen für Versicherunqs- und Rentcnvcrträqc, Rückkäufe -c. seit 1848 Fes. 62 378,446. 25. Die Gesellschaft übernimmt zu fcstcn Prämien Versicherungen auf den Todesfall mit 80«/o Gcwinnantheil oder auch ohne Antheil am Gewinn, ferner gemischte und auf verbundene Leben; schließt Renten - und Ausstattungsverträge ab; gcwäbrt nach dreifäbriaem Bstkhei, der Policen den Rückkauf für Policen auf Todesfall oder gemischt, welche hierzu berechtigt sind, oder stellt für Policen auf Todesfall nach dreijährigem und für Aussteuer-Versicherungen nach fünfjährigem Bestehen redncirte Policen ans, für welche dann keine weitere Zahlungen zu leisten sind- C777 Filiale f; Dchd-.fi kund M. Fecht, Friedrichöstraße 36, Mannhetm. Prospecte und alle weiteren Al fscklnsse werden ertheilt von der ' flfntur für das Gros;hkylig1hum Hesten. " "" ?rnst-Ludwiq-Straße. fine große deutsche Zeitung lg gestellt werden, vollkommen entspricht. Special'Eorrcspondcnten auf allen „ wichtigen Plätzen bedienen das „Berliner Tageblatt" mit der. neuesten und M zuverlässigsten Nachrichten. ,, x .. W Im täglichen Feuilleton des „Berliner Tageblatt erscheint gegenwärtig -fr. Spiefijagen’s g n-uest-r großer Roman nöir Sturmsilllh" welcher, wie allc Werke dieses A gefeierten Autors, in allen gebildeten Kreisen große Sensation m.flt W hinrutretende Abonnenten ei halten den Anfang des Romans gegen Einsendung der Abonnements-Quittung nmpehend franco und gratts W zugeson^^ Q6onnirt prD Quartal zum Preise von nur £3 5 Mark 25 Pf. --- l’|, Thlr. g (für teile 3 Blätter zusammen) uS? jederreit bci allen Reich^postanstal! u und wird im Interesse der verehrlichen W Abonnenten um reckt frühzeitig' Abonnem chs-Anmeldung gebeten, um sich den Empfang des Blattes vo 1- Jul: an zu sichern. sg Die Expedition des ,berliner Tsgeblutt" U ia® Jerusalemer Straße 48. 3065) Zwei Familien - Logis (2. und 3. Stock in meinem Hause) zu vermiethen unb bis zum 15. 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Kaulbach- — Au«i da fs^niß oernL®^61 Erlebnissen der deutschen Korvette HM W fveru^eia von Dr. Koeniger. I. Beim MaharadM U « |or9 dItj " von Dschohore. - Tuvia Pantt- von » 4«. «einen ftnU8 .U( Schmidt. — Am Familienttscht:: - nrn? \eitI9 schau. XXXIII. — Wellensittiche. »NtCrW önlajt nnl.ricknunL von Flinzer: Mäusebesuä , Ivsort ein«. oV . 2; 3unt 11 dein ? ^serer 3116) Es können noch einige Ecbülu Unterricht im Klavierspielen erhaltni. Näheres in der Exped. d. Bltts.________ 3131) Forderungen an Wittwe Mart^ Wolkengosse C. 90, sind innerhalb 6 Tagen an Unterzeichneten einzureichen, widrigenfalls dieselben bei der Vermögensreguliruitg außer Betracht kommen. Carl Mocbius, _____________Stationsbeamte, M.-W -B 3126) Mehrere tüchtige Steinhauer ars sofort gesucht von A u g. Nauheimer Wittwe. 01® Abonnemknls-Eilliüdlmg. M Mit dem 1. Juli beginnt ein neues Quartals-Abonnement auf das j=ß 8 Berliner Tageblatt Z (Sl nebst den Beigaben: der belletristischen Wechenschrisi dem illustrirlen Witzblatt iZBerliner Sonntngsblatt fl e redig. v. Dr. Osear Blumenthal, rebi irt von Siegmund Haber, W „dessen Verbreitung in fortgesetzter Steigerung begriffen ist, und welches^ W gegenwärtig __ _ K 39,^00 Mbonneitten M W besitzt, eine Zahl, die bisher noch von keiner deutschen Zeitung erreicht wurde. B W l Diese Thatsache spricht am Deutlichsten für die Gediegenheit und Reich- haltigkeit seines Inhalts unb zeigt, daß das ^Berliner Tageblatt" allen Anforderungen, welche an 3029) Ein Laden mit Logis per 1. Octobn, । sowie ein möblirtes Zimmer auf sogleich za vermiethen bei P L e i n w e b e r, ____________________Lindenploh Nr. 24?.