ert rn e * 40 H. Ko. 89. Freitag, den 14. April 1876. WWer "21 n;e iger Ameise- unb AmtsM für in Kreis Kießeii. Erscheint täglich mit Aufnahme des Mantaas. "i. " - Expeditionr Schulstraße, Lit. B. Nr 18 i 2 2R.arf 20 Ps- mtt B-ringerlohn. i .... , Durch bie Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf. " ..... ' ' —”- Die na-bste Nummer erscheint am Sonntag früh. (16 v. Röder. nW IC' ■ N°-hrit^sicht . :i( traurige W saust ul' 04/ «nzeigk, daß ich stets Kcbeln auf Lager habe. bb Taqrr »eller t«W bitten IfCl** i»«* «in DcutlMand. Darmstadt, 11. April. Nach den „N- Heff. Volksbl." besteht die Absicht, den Ständen eine Vorlage wegen des Hetdesheimer Unglückes zu machen. . Offenbach, 10. April. Unser hiesiger „Verein znm Schutze des Versammlungs-Rechtes" wurde bekanntlich s. Z. hauptsächlich in's Leben gerufen, um damit eine Schutzwehr gegen die Tendenzen der Social-Demokratie aufju- richten, und hat sich auch in diesem Sinne gut bewährt. Zu der letzten Versammlung am 4. d. Mts., in welcher Dernburg sprach, erbat sich auch der Redacteur des hiesigen social-demokratischen Organs, der „N. Offenb. ^ges- Zeitung", Ulrich, in der Eigenschaft als „Berichterstatter" für sein Blatt, Zulaß, der ihm jedoch vom Vorstand in schriftlichem Bescheide darum verweigert wurde, weil dies Blatt unter seiner jetzigen Redaction den öffentlichen Anstand und guten Ton geflissentlich mit Füßen trete- (58 schwebt jetzt gegen Ulrich eine weitere S^rie von vier Preß-Processen wegen durch die ^Offenb. Tages-Ztg." begangener Injurien und Ehrenkränkungen. Uebrigens geht hier das Gerücht (das wir jedoch nur unter allem Vorbehalte wieder- gebeu), der social-demokratische Agitator Liebknecht wolle seinen Wohnsitz nach unserer Stadt verlegen (er ist geborener Gießener), von hier aus die socialdemokratische Propaganda in Süd West Deutschland leiten, bei nächster Reichstagswahl als Gegen Kandidat Dernburg's auftreten und auch die Redaction der „Offenb. Tages-Ztg." übernehmen. Es stünde alödann doch wohl mindesten zu hoffen, daß diese sich unter Liebknecht eines etwas anständigeren Tones befleißigen würde, als dies unter ihrem jetzigen Leiter der Fall ist! I Berlin, H. April. Die auswärtigen Angelegenheiten können uns Zustände erfennen ließ. Jndeß scheint hier eine Rettung noch möglich, wenn eine weitere Benutzung der natürlichen Hilfsquellen des Landes, sowie eine foar= “ ' Verwaltung emtritt. Der General-Zahlmeister Cave ist von der englischen Regierung, die bei der Lage der Dinge in der Türkei da« natürliche ^literesse hat, einen maßgebenden Einfluß in Aegypten zu gewinnen, aan, ab« (Stn testn.at.?ri$cn Verpflichtung wenn irgend möglich, das in ägyptischen Staats-Anleihen angelegte eiiglische Capital thunlichst zu schützen — beitragt ttorben, bie Sachlage zu prüfen und Vorschläge für eine Reform zu machen. Der Khebive sträubte sich Anfangs, aber es war hohe Zeit für bie energische Jnrervention Englanbs, bas zeigt ber setzt -u Taae ä, nl Vorfall. Bei dem plötzlich rege geworbene» Mißtrauen des europäisches Capi- ob trotz alledem die geplante Reform in diesem viujeiwhtf ollrchfühEi wird und noch läßt sich mit Sicherheit keineswegs darauf zählen. Allein bei dem großen Interesse Englands für eine Ordnung der ägyptischen Verhältnisse, sowie bei dem sehr wichtigen Umstande, daß das Object, um das es sich in Aegypten handelt, ein gegenüber der Türkei verhältnißmäßig beschränktes ist, daß sich das Land leichter verwalten und die Verwaltung leichter übersehen läßt, daß die politischen Verhältnisse Aegyptens gesichert erscheinen, gegenüber den bedenklich schwankenden der Türkei, darf man wohl annehmen, daß, wenn auch der jetzt geplante und dem Abschluß nahe Ausweg versagen sollte, doch die Hoffnung auf eine spätere Ordnung nicht ausgeschlossen ist. Die Türkei, wie Aegypten, bieten übrigens lehrreiche Beispiele dafür, wie eine aus's Borgen gerichtete Finanzwirthschaft jeden, auch deu reichsten Staat ruiniren muß. Die Wahrheit dieses natürlichen wirtschaftlichen Gesetzes ist leider in den letzten Jahrzehnten so wenig erkannt, oder doch mindestens so wenig beachtet worden, daß besonders englische und französische Kapitalisten diesen Mangel an Erkennt- niß durch Verluste büßen, die nach vielen Millionen zählen. Die wirthschaft- lcche Krisis m Deutschland und die Verluste, die sie und die Gründungsperiode unserem Capital zugefügt, sind verhältnißmäßig gering gegen die, welche England und Frankreich an ihren Besitz in solchen exotischen Werthen erleiden. nann^Srtiner *3bcn finb 6innen8^"°Ä ftatt f 1 ließen, den 7. April 1876. (1885 Großherzogliches Kreisamt Gießen. jtlt/. O» .tf krault Aber auch Aegypten hat jetzt eine stnanzieüe Krise zu überwinden, dasselbe typten, das der Türket tributpflichtig, bisher aus vollem Säckel wirthschas- tfte und der Warnungen Einsichtiger ungeachtet Millionen für eine künstliche tour verschwendete, die nur mit größerer Deutlichkeit das Unhaltbare ber en Kinder erfolg! für die b. ——---[WIM_ __ '-U Ubr im Saal Nr. 8 -ümstag den 30. April, Moij p r der Schulftraße, für dieL» 0 j, 'naelhösser'schm Hach 2^ -uig im unteren Stock.) Türket Und Äegypten. t:c '*cn altfri Es geht schnell bergab mit bet Pforte unb ihrem mächtigsten Souzerain. ^vdi oontnben. fcferiWe Turke, gleicht einem alten Gebäube, an dem bie Fensterladen seit Immer angaie M ßMiN nicht mehr geöffnet würben, in dem sich Staub unb Spinneweb ablaaer- r- A.d Ctatö M.Vkta unb IN bas nun plötzlich Luft unb Licht kommt. Nun fällt ber morsche :::!'.;tje bet “?n den Wanben, bie längst verwitterten Balken brechen unb bem ganzen d : l Mik t-S Ack Zufälligen Gebäube brohl ber Einsturz. Die Baumeister, welche berufen sind •< ki:::mimstmi, MPM Gutachten abzugeben, meinen zwar, man könne hier und da eine Stütze : ..:-m @11^,11 *-au»rmge», man könne flicken, tepariren, aber wer bie tiefen Schüben kennt ! ff '6tC H Uni> ®«W»Iben ber Besitzer bem Gebäube zugefügt haben' ! M m,r e,n N-ubau von Grund auf möglich ist, baß e u Vorsicht ! Lmmeu.^ ba6 e"'äi0e Mittel ist, um ben Gefahren eines Einsturges zuvor- ! So sind bie Verhältnisse in ber Türkei. So lange Staub und Spinnweb , sicht gestört wurden in ber Alleinherrschaft des Reiches, so lange bas Licht , kinen Zugang fand, außer burch bie Riffe ifiib Spalten des baufälligen Hauses, . 0 lange konnte man nicht wiffen, wie bie Dinge standen. Aber jetzt ist Jedem ch Einblick in bie tiefen Schäben gestattet und, obwohl es an Verfuchen nicht ichlt, durch eine bloße Reparatur ber schreiendsten Schäden ber momentanen ' 'jr- vH rrfiil Mahr vorzubeugen, so scheint dies Bestreben der durch Oesterreich vertretenen M illlll! Mächte doch wenig Aussicht auf Erfolg zu bieten und nachdem die Pläne LMM1 tiefer Flickarbeit fertig gestellt, die Anschläge geprüft und angenommen sind, j» doch »och keine Rede von einem wirklichen Beginn ber Arbeit. Was aber liefe Arbeit, und noch mehr jeden gründlichen Umbau hauptsächlich verhindert, niXlIllllDS1 M 'st ber Mangel an Mitteln; benn zum Bauen, das ist mänuiglich bekannt, I*Wort vor allen Dingen: Geld. Nun ist die Türkei freilich ein reiches Land, aber es fehlt an jeder Mog- ichkeit, die Hilfsquellen derselben zu exploitiren. Italien konnte ohne Gefahr 1 seinen Bestand die Kirchengüter zum Besten der Gcsammtheit säculaiisiren für die Türkei würde bie gleiche Maßregel — abgesehen bavon, daß bie ,^t zu einer solchen nirgenbs vorliegt, ein Selbstmorb sein. So hat man tnu den einfachen Weg gewählt, vor der Hand die Zinsen an bie Staats- läubiger nicht zu bezahlen- Das Mittel ist jebeufalls bas bequemste, aber es um ohne gleichzeitige Sorge für eine schnelle Beenbigung bes Ausnahmezu- «ndes boch sehr gefährlich werden Abzesehcu von der aufständischen Bewegung in Norden des türkischen Reiches ist die Erledigung ber Füiauzfrage von ber illergrößten Bebeutung. Die Pforte galt bisher zwar für einen in bebenklichen lerbältnissen befindlichen, aber burchaus ehrlichen Schulbner unb sie hat bieten $uf bisher — nämlich gerabe so lange als sie, gleichviel unter welchen Besitzungen , Gelb geliehen bekam — stets gerechtfertigt. Aber bas erste Mal, °ß selbst die höchsten. Wucherziusen bie mißtrauisch geworbenen Finanzkräfte Hz mehr zu neuen Darlehen reizen konnten, redueirte bie hohe Pforte ihre msen auf bie Hälfte. Sei es nun aber, daß dieser erste Schritt aus der ahn des Unrechts sehr bald ben anderen nach sich zog, sei es, daß bie tünchen Finanzleute ungeschickt operirten, oder daß bie militärischen Maßnahmen i Mittel absorbirten, auf welche sie für Bezahlung ber versprochenen Zinsen- ilfte gerechnet hatten, genug schon bie nächste, bie eben jetzt fällige Zinsrate, itb gar nicht mehr bezahlt, man hat zwar bie Naivität, Verzugszinsen, b. t. ch Zins auf Zins zu versprechen, aber ber einst feste Glauben in ben guten Men bes Schuldner« ist durch solche Versprechungen nicht wieder herzustellen. Aan sagt mit Recht, baß ein Schuldner, ber vor einem Vierteljahr sich so ltß in feinen Mitteln täuschen konnte, daß er hoch unb heilig veisicherte, für lit Hälfte feiner Coupons ausreichenbe Mittel zu besitzen, kein Veriraneit ver- unt. Unb biese Stimmung wirb für jede Möglichkeit einer späteren Orb- nmg der finanziellen Angelegenheiten der Türken ein schwer überwtndllcheS tt ter England. ^8t6rhe. April, 8. — Wie man der „Ag. am." aus Philadelphia telegraphisch meldet, sind die meisten der Ausstellungsgebäude nahezu vollendet; die Agricultural Hall ist bereits officiell zur Ausnahme von Ausstellungs-Gegenständen für offen erklärt worden. Die Gallerie für Werke der schönen Künste ist noch nicht ganz so weit vorgeschritten, indeß hofft man mit Bestimmtheit, bereits um die Mitte d. Mts. mit dem Aushängen der auszustellenden Gemälde beginnen zu können. Am 6. d. Mts. ist der Dampfer „Amerique" mit den französischen Ausstellungs- Gegenständen von Havre eingetroffen, nachdem am Montag bereits der Dampfer A L <3 C R 5 „Pennsylvania" von Liverpool mit einer kostbaren Ladung an Kunstschätzen eingelaufen war. Die englische Royal Academy hat Gemälde bis zum Werth von 50,000 Lstrl. hergeliehen. Unter den Sculpturen, welche in sechs mächtigen Kisten verpackt sind, befindet sich die berühmte Venus von Gibson. Die für die Centennial- Ausstellung aus Deutschland, Frankreich, Niederlanden, Schweden, Norwegen, Spanien und Aegypten bestimmten Gegenstände sind bereits zum größten Theil ausgepackt; an ihrer Aufstellung wird eifrig gearbeitet. Berlin, 12. April. Wie die „Prov.-Corresp." berichtet, ist der Kaiser von seinem Unwohlsein bis auf eine leichte Heiserkeit wieder hergestellt, so daß voraussichtlich noch eine Begegnung mit der Königin Victoria in Coburg statt- fiuden werde. Die Abreise nach Wiesbaden erfolgt vermuthlich am 18. April, woselbst der Kaiser bis in die erste Woche des Mai hinein verweilen wolle. Der Besuch des Kaisers von Rußland werde am 9. Mai erwartet, und am 12. Mai wolle Letzterer seine Reise nach Ems sortsetzen; sodann würden beide Majestäten gegen den Schluß der Badekur des Kaisers von Rußland mehrere Tage in Ems zusammen sein. Limburg, 11. April. 12,000 Mark Strafe sind auf einmal unferm Bischof angedroht, wenn bis zum 4. Mai die Pfarreien Nauort, Haintgen, Johannisberg und Werschau nicht nach den Bestimmungen der Mai-Gesetze besetzt sind. Straßburg, 6. April. Die ausgewiesenen Communarden, zehn an der Zahl, haben letzten Sonnabend unser Land verlaffen, nachdem ihr Gesuch um Zurücknahme, bezw. Aufschub der Maßregel, abschläglich beschieden worden ist. Die „Straßb. Ztg." bringt eine Erklärung der Maßregel, wonach letztere keinen politischen, sondern lediglich einen polizeilichen Charakter habe. Von den 39 Communarden seien nämlich 6 ausgewiesen worden, von denen drei Türkei. In Bosnien sieht es gewitterhaft aus. Der Aufstand flackert dort cn allen Ecken und Enden auf und breitet sich immer weiter aus, zumal die Türken ihre ganze Militärmacht in dem äußersten Südwinkel der Herzegowina co-- centrirt haben und nicht über die nöthigen Streitkräfte in Bosnien verfüger. Die türkische Bevölkerung läßt sich den Insurgenten gegenüber wieder zu allei-- hand Grausamkeiten hinreißen und diese werden dann von den Insurgenten in gleicher Münze bezahlt. Ans Kostajnica, 8. April, geht dem „N W. Tagebl.^! folgende Nachricht zu: Vier österreichische Grenzer aus Ustiza, Namens Ristil, Turtic, Simuncic und Boic, welche nach Bosnisch-Gradina Frucht kaufen gi- gangen waren, sind von den Türken maffacrirt und geköpft worden. Die Furät vor den Türken ist in Oesterreichisch- Kostajnica groß — lieber Gräuelrhaten der Insurgenten geht der „Pol. Corr." folgendes Telegramm vom 7. d. M- aus Serajewo zu: Aus Oesterreich herübergekommene Jnsurgentenbanden habe,' die muselmännische Bevölkerung überfallen, nachdem es ihnen gelungen war, Vie christliche Bevölkerung von Bihac in eine aufständische Bewegung hineinzuzieheil- Die christliche Bevölkerung selbst hatte viel von der schlechten Behandlung der Jnsurgentenbanden zu leiden. Die vorgefallenen Sceneu der Verwüstung und Acte der Plünderung sind unbeschreiblich. Mehrere Dörfer in Chledna wurden in Brand gesteckt. Zwei Gensd'armen wurden durch von der Grenze gekommene Banden lebendig verbrannt. In Pernavor wurden ein Gasthausbesitzer Namens Ali, sowie seine Frau und vier Kinder in derselben scheußlichen Weise geopfert. Ein Christ, der sich den Zumuthungen der Insurgenten gegenüber widerspenstig zeigte, wurde mit seiner ganzen Familie maffacrirt. — Die von gegnerischer Seite verbreitete Meloung, daß eine fanatistrte Bande in den Straßen von Priedor unter Musikbegleitung einen Christenkopf herumgetragen haben soll, ist schon deßhalb eine böswillige Erfindung, weil ei« solcher mit den religiösen Vorschriften des Islam durchaus unvereiubarlicher Vorgang bei einer mahomedanischen Bevölkerung absolut nicht Vorkommen kam- Gießen, tirbe Folsendesrm 1 Das Kuchen Geistlichen £0 Planstelle ob sie für 'hu ninß des Ein ist. Da nun und damit d- seines Dirnsic diesem Gesetze 2. Zur Beseitig auf dem Suri kürzestem A nölhig werder prtirt werben, gewesen ist- 3. Dem Müll und Engel wartet werdci habe, eine Er 4. Turn- unb § von städtische noch keine des für Erbauung ö. Herr Gg- C Gießen bereit der Schoor li daß die Stal definitive Ent nehmigung de 6. Ein Gesuch d fahrt über bi: soll Dorliufig 7. Die Ä-Wesuch von Herrn; städtische Ge wollen, b- non Herrn E M einen S * non Herrn bauen M d- non Rupfe .. vergrößern 6 ft" «■ Auch wegen d unteren Stock will, soll Gen durch Lreppenc 8' d-s M mb a«ss ' sangen unb eis, ■ t0' B« Mleitaj $iub Petri Ä* non tz,, SWmi L^-^Mwerde Diebe einer ein betrügerischer Bankerotteur sei, ein anverer tm Concublnar e6e und der letzte sich auf politische Agitationen eingelassen habe. Man ist aber hier der Ansicht, daß derartig- Subjecte vor den Strafrichter und dann etwa auf den Schub gehören, aber nicht auf ein anderes Land losgelasien werden sollten. Es handelt sich bei der Ausweisung aber gar nicht um diese Subsecte sondern um 6 andere Communarden, welche theils Heer, theils In Sckiltiab'eim ihre Geschäfte betrieben und, so weit man bemerken konnte, sich kÄes Vergchens schuldi/ gemacht haben. So theilt nämlich das „Els. Journ.» mit und es schließt daraus, daß der Ausweisung -tn Antrag der ft-nMcheu Regierung in Grunde lieg-, w-s hinwiederum beweis-, „daß die Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland einen intimeren Charakter angenommen hätten." b-n über Aegypten streiten, w ebiv' @elfc vorstrecken oder eine fluß erlangen bautet so übermäßigen Schulden übernehmen, und “ »<£?“« «Xrj ,<„P. - «4 tat .»>»- — Lasker ist $u 1 eiaentlidj krank, aber doch angegriffen, und i-»" sch»-"» >» ”*n 3-»'- >I> »* »" ^gliche Lantz W barfiber Jmpo W (einer c? ^nau« ;$kbi«t506,,lncr f ’’3ff San in ft-rr her «^4 138 1B^en o fr’ Zentner ejn u. s ' Een, London, 10. April. Die „Preffe" bezeichnet das bereits telegraphych mitaetheiltc V-rdict der Geschworenen gegen den Capitan der »Francomr durchweg als ein gerechtes. Am strengsten urtheilt dabei die „Times indem sie saat' Die Anklage, deren Capitän Keyn von der „^rancoma im ® tral-Criminal-G-richtshos überführt worden, inoolvirt -ine doppelte Schuwbav feit Bei Hellem Tageslicht und hübschem klaren Welter rannte er em v«i (ihm stehendes und seinen richtigen Curs bchaiiptendes Schiff nieder, und nach $ ' ' “ Han von panischem Schrecken ergriffen über das muthmaßlichi , soweit dieselbe Schiff^afficirt-, Impfte,-, verkennen. L ^ie (n Frankreich dem Klerus gegenüber -lnge- AranKreich. treten- Wendung hat seit einigeri Zeitdi- Paris, 10. April. Die 100 Capellen, welche der Kricgs-Minnist-r für und ist die chE«°nst',ch- Slgnawr d« bag ifenfn bei Armee angeschafft, kosten 49,000 Frcs. 2» Kriegszetten werden zum Trans- nen können tn Frankreich nid) 9 meltlichen Herrschaft und der derselben 100 Wagen nebst Gespann und Bedienung nothwendlg sein. In Ser W. -f bic ben militärischen Kreisen ist man wegen dieser Anschaffung sehr ungehalten und Erfüllung ähnlicher Wünsche h f ' günstig zurückwirken. Man sie um so merkwürdiger, als man den Compagnte-Fuhrern für dte Feld- ''»'ÄS?: WtatataE dl. P„,d. .»<» <- l" -»>- u-'-»-- '"»»■» •>» d<° to. S»K H. »««< 3»»« Nacht ändern. Man muß M „’leMen Jahres zum guten Theil -'ne Bericht vor, welcher di- Ablehnung des Amnestie - Vor chlages beantragt unb iüge und Demonstrationen n b« der großen Menge ihren besten M) gleichzeitig in Uebereinstimmnng nut der Regierung für Vertagung der Modesache waren und tn bem 3 tt « golübe a® unb die angeborenen Discussion bis zum 1. Mai ausspricht. D^egen »erlangt Mitchell die An. Bundesgenoffen fanden. Du M s toieb°t9be®ttid,CT hervor. Es wird -etzung der Discussion bereits für morgen. Der Minister des Innern, Ricard gallicanischcn Neigungen Frank ch m(t anflemef|enct Mäßigung a«f- eIHärt, er habe seinerseits die sofortige Discussion befürwortet, muffe aber vor Allem darauf ankomm , 0 der Marschall .x„üh„ dem ans der Mitte des Parlaments hervorgehenden Widerstreben tret- und Mac Mahon Umgebung ©laut gehalten r!a^ge6en; der Minister hebt ferner noch hervor, daß da« Land bereits di den Warnungen und Emst st g ^Emerkt haben, er brauche nicht katholi- Gesinnung beider Kammern über die Amnestie kenne und sich daher in ke n u"d gelegentUch ^tffch T b gallicaniscken Bischöfen ganz gut beunruhigen werde. Hierauf vertagte sich Kammer bts zum 1J. Ma scher zu sem als Ludwig Aiv., ver ö q&atte, 12. April. Die Akademie der Wlffenschasten hat den Pios. anszekommen sei. e>.„s^pck^nvlaae in den im vorigen Jahre von Borckardt Mitglied der königlichen Akademie der Wiffenschaften in Berlin - Die gchM. Der zur Ver- Claffe), zu ihrem correspondirenden Mttgüede w derwlben, ^eimgelu^ten Selb en t B n hat seine Thätigkeit ^zhü mii 28 Stimmen gegen 18, welche auf Catalon fielen, d-r Proses r tilgung des Ungeziefers. a g st S gelbmaif Kerzendorf g-lun- b„ Mathematik in Lüttich und Verfafler einer Anzahl mathemat,fcher »schrls. bereits begonnen und es ist hm der landwirthschaftlichen Ange-ist. g«, ffl^en «ufwnrt» 1 Aufmerksamkeit und hat in den legenh-it wldmch dem G-g-nstand- M- g Oberomtmann Deutsch, in einer sich üt« Wh.-»- «»-««>' »d d.--» «°>.- - s’^e'hA ** 1"?”' Tm.». je» «-»< ejus. w Dörfern: ibr£..§Vito.li$t)fXu.tr^n?to Ään^nl^l? zu fürchten braucht, wenn manronnte ^erneigentlu^en Gewicht dieser Thatsacken etwas hinzusügen oder be- Gott für sich hat. Diese Verbindung, welche mit dem großen System der eleri* Wenn Worte etwas bedeuten, so ist der Capitän des Todtschlagks calen Anwerbung mit den vielen katholischen Gesellenvereinen und verschiedenen derjenigen, welche umkamen, schuldig. Sich geweigert zu haben, ihn der be- Werken in Verbindung steht, hat ganz den Charakter einer geheimen und un-I puderen Anklage, die sein Verhalten ihm heimgebracht har, zu überführen, erlaubten Gesellschaft, die gerade nicht die Aufrechterhaltung unserer Justitutio-!^^^ geheißen haben, die Verantwortlichkeit der Befehlshaber unserer see- neu und unseres gesetzlichen Regimes zum Zweck hat. Diese Organisation, die gehenden Dampfer , eine Verantwortlichkeit, deren nothweudige Erhöhung wahrscheinlich ausgedehntere Verzweigungen hat, als das famose bonapartistische täglich neue Zwischenfälle demonstriren, zu verkleinern. Die Frage der Juris- Comit^, erinnert an die ehemaligen Jesuiten-Gesellschaften. Man muß hoffen, diction, deren Entscheidung dem Criminal-Appellations-Gerichtshof vorgehaltai daß die Regierung sich mit diesen Umtrieben beschäftigt. Die Clericalen stehen worden, ändert nickt den Aspekt, welchen der Fall in den Augen des Publi- ohne Zweifel nicht über den Gesetzen; es würde nicht überflüssig sein, sie baranrlim^ uoch erhöht sie oder vermindert sie in irgend einer Weise dessen zu erinnern, daß es nicht genügt, zu behaupten, man habe sich mit Gott gut wesentUche Beschaffenheit." gestellt, daß es außerdem unumgänglich nothwendig ist, sich in Den Grenzen London, 11. April. Im Unterhause erklärte der Schatzkanzler Nott!- des Strafgesetzbuchs zu halten." rote auf eine Anfrage von Wolff, es sei ihm unmöglich, nähere Auskunft über — ' ~ --- - ' die Verhanolungen betreffs der zukünftigen Gestaltung der Verhältniffe dis Suez-Canals zu geben; es könne nur versichern, daß die Verhandlungen zwischen der Pforte, dem Khedive und den betheiligten See-Mächten in vollen Gange seien. Sodann vertagte sich das Haus bis zum 24. April. ob die Stadt 5. -:5 Frucht- und Mehlpreife t» verflossener Woche von nachbenannten Orten und Fruchtmärkten. Malter: Watzen 200, Korn 180, Gerste 160, Spelz und Hafer 120, Erbsen, Linsen, Wicken 220, Kartoffeln 200, Mehl 140 Pfund Normalgewicht ver Die Mainzer und Lauterbacher Preise verstehen sich zu 200 Pfd-, die von Grünberg zu 50 Klgr. Ueberlassung aber zur Zeit an der Lahn Dagegen wird behördlicherseits conflatirt, daß die Insurgenten in Grahowo wei Zapties in einen Stall sperrten und verbrannten, sowie sie ferner einen Handji in seinem Hause maffacrirten und das letztere sodann in Brand steckten. Tie Insurgenten, welche vor zwei Tagen in den District von Krupa einfielen unb 200 Häuser in Pasnitze anzündeten, haben mehr als zweihundert in ihre Hande gefallene Unschuldige verbrannt und einem Zaptie in Grahowo die Nase abgeschnitten. Christen und Türken sind über diese barbarischen Ausschreitungen in gleichem Maße empört. Amerika. New-Uvr?, 11. April. Nach Berichten von der mexikanischen Grenze ftnb gestern zwischen Truppen der Union und mexikanischen Truppen am Rio Grande bei Laredo Flintenschüsie gewechselt worden. — Aus Jacmel auf Hayti wird vom 30. März gemeldet, daß der Befehlshaber der nordamerikanischen Panzerschiffe und der französische Consul zu Port-au-Prince mit Anwendung von Waffengewalt für den Fall drohten, daß den Ausländern auf Hayti Ab> gaben auferlegt und solche zwangsweise erhoben würden. 'mer le-tr Mond (tim \ Vorschlages beantragt u- ( 'Z str die Vertagung V ! 'erlangt Mitchell die l !nift?T deS Innern, Ricar befürwortet, müsse al roorzehenden Widerstceb daß das Land bereits l Md sich daher in fei: Kammer bis zum 10. M ssmschasten hat den c Wissenschaften in Bei ispondirenden Mitgliede - alon sielen, der Prch. zahl mathematischer Wirthschaftliches. Kautschuck'Graphit-An strich. Die Masse zu diesem Anstrich der für Metalldächer und alle Arten von Holzconstruktionen, welche den Einflüssen des Wassers ausgesetzt sind, empfohlen wird, ist von M- S. Mathems in HarriSbury in Pcnnsyl- oanien erfunden und demselben patentirt worden. Sie besteht aus einer Lösung von Kautschuck in Leinöl, welche mit Graphit zu einer dicklichen, leicht streichbaren Mischung zusammengerieben worden ist. ES hat sich zu Harrtsbury eine Gesellschaft, die „Rubber Graphite Paint Company“ zur massenhaften Herstellung dieser Anstrichmasse gebildet. Landwirthschaftliches. Neuer Papierstoff. Wenn man die äußere Rinde der Hopfenstcngel abschält, so erhält man einen faferipen Stoff, der sich ausgezeichnet zur Bereitung von feinem Papier eignen soll. Bestätigt sich dieses, so würde den Hopfengärtnern ein weiterer hübscher Gewinn aus dem Verkaufe der früher werthlos weggeworfenen Hopfenstengel erwachsen. habe, eine Entscheidung auf ihr Gesuch noch nicht erfolgen könne. 4. Turn- und Schwimmlehrer Herr Rübsamen hat um käufliche von städtischen Wiesen an der Lahn nachgesucht, es kann darauf noch keine definitive Entschließung gefaßt werden, weil die Wiese« für Erbauung eines Schlachthauses in Aussicht genommen sind. möchte« wir hinsichtlich des Weinkonsums bemerken, daß auch Gesandte, wie andere Sterbliche manchmal vom Durst geplagt werden. Köln, im April. Ein hiesiger wohlhabender Junggeselle, der gern dabei ist, wenn ein gutes Diner und Souper gratis verabreicht wird, und der auch die Freundschaft gern in Anspruch nimmt, wenn es darauf ankommt, eine gemeinschaftlich getrunkene Flasche oder einen eben solchen Imbiß zu bezahlen, hatte in seiner näheren Bekanntschaft von dem Sich-vorbei-drücken schon so oft Gebranch gemacht, daß man beschloß, denselben einmal „gründlich hereinfallen" zu lassen. Dieser Tage suchte und fand man dazu eine günstige Gelegenheit. X feierte in einer hiesigen Wirthschaft seine« Geburtstag und lud eine Anzahl seiner Freunde, auch den Drückbruder, dazu ein. Es gab ein vortreffliches Abendessen, dem eine Matweinbowle und später diverse Flaschen Scct folgten. Dem Wirthe wurde wiederholt unter Lachen versichert „Der Letzte bezahlt Alles!" Der meinte denn „Schon gut, wird sich schon finden!" Endlich gegen Mitternacht wurde der L plötzlich hinavsgerufen, er müßte schleunigst einmal nach Hause kommen. Mit der Versicherung, recht bald wieder da zu sein, bat er die Gäste, nur ja keinen Durst zu leiden. Dieser negativen Aufforderung, weiter zu trinken, wurde redlich entsprochen; allein nach einiger Zeit stand plötzlich einer aus der Gesellschaft, um L zu Hause wieder abzuholen. Mit dem Rufe „Wir gehen auch mit!" stürzte die ganze Gesellschaft außer dem Junggesellen rur Thüre hinaus. Dieser blieb, und ließ sich in der stillen Einsamkeit und in der Hoffnung, daß die Freunde bald wicderkehren würden, den perlenden Champagner noch weiter munden. Aber als eine viertel Stunde nach der andern verging, ohne daß eine Seele sich wieder einfand, wurde ihm die Geschichte denn doch zu langweilig und er stand auf, um brummend und schmollend nach Hause zu gehen. Doch da trat der Wirth herein und meinte: »Mein lieber Herr, Sie sind der Letzte, wie steht es denn mit dem Bezahlen?" Der Junggeselle machte große Augen, zog aber, da der Wirth auf seine Forderung beharrte, die Börse, zahlte, was er bet sich trug, und ließ für den Rest goldene Uhr und Kette zum Unterpfand. Am nächsten Morgen ging er zu X, um diesen gehörig abzukanzeln, traf dessen Fra« und sagte: „Nun, Frau X, der Herr Gemahl schläft wohl noch, wie haben Sie denn seinen gestrigen Geburtstag gefeiert?" „Seinen Geburtstag, seftcrn am 1. April, wer hat Ihnen das denn aufgebunden?" ,,Zum Teufel, 'reingefallen"! brummte der Junggeselle zwischen den Zähnen, wünschte einen nicht sehr freundlichen Guten Morgen und schob ab. — Die „Leipziger Nachrichten" erzählen folgendes Geschichtchen: „Eine seit einiger Zeit in Dresden lebende vermögende Dame auS Ems erhält vor einigen Tagen eine Depesche des Inhalts, so bald wie nur möglich dorthin zurück zu kommen. Da ein Zug nach Leipzig vor wenigen Minuten abgegangen war, entschloß fick die Dame, für den Preis von 100 Thlrn. einen Extrazug bis Riesa zu nehmen, wo sie den Leipziger Zug richtig noch antraf und zur Weiterreise benutzte. In Leipzig angekommen, verfügte sie sich nach dem Thüringer Bahnhof und verwendete den kurzen Aufenthalt in der Restauration dazu, etwas zu genießen. In dieser angenehmen Beschäftigung entfiel ihr Geld; der Packträger, welcher das Gepäck der Dame getragen hatte, ein Bahiweamter, das Kellncrpersonal wurden mit Energie angehalten, es zu finden, da die Z'it drängte; Alles suchte, doch blieb das Verlorene verschwunden und die Noth war groß. Als endlich Einer die eifrig mitsuchende Dame fragte, wie viel etz denn gewesen sei? antwortete sie: ein halber Neugroschen! — Diese Geschichte ist factisch vor Kurzem passirt. — Folgender Aprilscherz wurde einem bernischen Regierungsstatthalter gespielt: „ES soll diesem von einer Gemeindebehörde die schaurige Kunde gekommen sein, es sei ein Stück Schädel mit einem Ueberreste von Fleisch daran von einem Hunde aufge- funden worden Da dieser Fund auf irgend einen Mord schließen ließ, so begab sich der Regterungsstatthalter am 1. April in treuer Ausübung seines Amtes mit der nöthi- gen Begleitung zur Erhebung des Thatbestandes an Ort und Stelle, wo der anwesende Gerichtsarzt das Schädelstück untersuchte und fand, daß dasselbe von einem Kalbe herrühre. — Auffallend ist die Zunahme der Vegetarianer, d. h. der Leute, die sich nur von Pflanzenkost nähren. Viele genießen nicht einmal Fett und Butter, sondern bereiten ihre Speisen mit Pflanzenöl. Eine kleine Schrift: „Die Kunst, mit täglich 1 Mark zu leben und zu heirathen" findet reißenden Absatz; sie sucht zu beweisen daß die Vegetarianer bedeutend bequemer durch das Leben kommen, als die Fleischesser. Die Anhänger dieser Secte behaupten, daß der Charakter der Menschen durch die Fleischnahrung verändert und dem des Thieres ähnlich werde, von dem der Mensch am meisten ist. Die Gegner sagen, die Menschen aber, an die selten Fleisch und Braten komme, seien viel wilder als die Fleischesser und gebe es manchen zweibeinigen Esel, der niemals Eselsfleisch verzehrt habe. der Schoor liege, einen Bauplatz abzutreten. Darauf soll geantwortet werden, daß die Stadt nicht abgeneigt sei, ihm einen Bauplatz abzutreten, daß jedoch definitive Entschließung wegen des Terrains, Kaufpreises u. s. w. erst nach Genehmigung des Stadtbauplans gefaßt werden könne. 6. Ein Gesuch des Bierbrauers Herrn Pöschel, welches die Anlegung einer Einfahrt über die Schoor und die Entfernung von zwei Schoorbäumen beabsichtigt, soll vorläufig abschlägig öeschieden werden. 7. Die Baugesuche: a. von Herrn Jacob Balser und Herrn Heinrich Balser, welche auf da- städtische Gelände rechts der Grünbergerstraße zwei Wohnhäuser erbauen wollen, b. von Herrn Ernst Jug Hardt, welcher bei seinem Wohnhause vor dem Wall- thor einen Hinterbau aufzuführen beabsichtigt, c. von Herrn Ioh. Fischer, welcher auf sein Eigenthum in der Alicenstrußc bauen will und d. von Kupferschmied Herrn C h r. Zimmer, welcher seinen Werkstättebau vergrößern will finden Zustimmung und sollen befürwortet werden. 8. Auch wegen des Baugesuchs von Kaufmann Herrn Karl Lange, welcher im unteren Stock seines Hauses auf dem Seltersweg ein Verkaufslokal einrichten will, soll Genehmigung beantragt werden, wenn die Straße dortselbst nicht durch Treppenanlage beengt werde. 9. Um das Eindringen des Wassers bei Fluthzetten zu verhindern, sollen an den Ein- und Ausgerinnschleußen, sowie an der Schleuße am Edergraben Verbesserungen und eiserne Schützen angebracht werden. 10. Zur Ableitung des sich ergebenden Regenwassers auf dem Gartfelde wurde die von der Baudeputation vorgeschlagene Rohrlegung «ach dem Stadtgraben genehmigt. 11. Der Fluthgraben auf dem Seltersmeg an dem Hause des Friseurs Herrn G g. Petri soll beseitigt und durch Anlage eines Rohrs die Ableitung bet dortigen Wassers bewirkt werden. 12. Die von der Baudeputation vorgeschlagene Gradelegung deS BruchgrabenS wurde genehmigt, weil nur dadurch die seither stattgehabten Uederschwemmungen beseitigt werden können. Herr @ g. Conrud Simon hat in einer Eingabe angefragt, Gießen bereit wäre, ihm vom städtischen Eigenthum, welches an seiner Wiese an Für die Wasserbeschädigten in H e i d e s h e i m sind ferner bei uns eingegangen: C. Hensel Wtw. 20 M. Schm. 3 M- I. Hanstein 5 M. Sammlung bei L. Möser 5 M. L. R- 2 M. Whistkranzchen G. H. P. R. 16 M. 58 Pf. S. 6 M. Frau Pfarrer Pfau 3 M. v. Rabenau, Groß Vuseck, 20 M- E- P. 2 M- B- H. 3 M. Fr. Textor 10 M. C Orth 50 Pf- Dr. S. 10 M 2. und 3. Schule in Wieseck 19 M. 10 Pf Gesellschaft Olymp 50 M- A. S- 6 M. H. G- R- H. 5 M-, und Polizeicommissar Fresenius 5 M. Um weitere Gaben bittet dringend Die Expedition dieses Blattes. in9 "othlvmdiz jein. Tun3 Wr ungehalten« ^e-Mrern für die 1 °uhtn und den Tu Lokal-Notiz. Gießen, 13. April. In der Sitzung der Stadtverordneten vorn 6. April curbe Folgendes zur Verhandlung gebracht: 1. Das Kirchengesctz über die Klassification des Diensteinkommens der evangel. Geistlichen vom 8. Januar d. I. bestimmt, daß die zur Präsentation einer Pfarrstelle Berechtiglen sich binnen einer bestimmten Frist zu erklären haben, ob sie für ihre Stellen diesem Gesetze beitreten wollen, indem daran die Aufbesserung des Einkommens derselben aus Mitteln dc4 Centralkirchenfonds abhängig ist- Da nun für die hiesige 1. Pfarrstelle der Stadtvorstand zu präsentiren hat und damit dem jeweiligen Inhaber dieser Stelle besagte Aufbesserung vermöge seines Dienstalters aus besagtem Fonds zu Thell wird, ist beschlossen worden, diesem Gesetze beizvtreten. 2. Zur Beseitigung des noch bestehenden Uebelftanbes bezüglich der Wasserableitung auf dem Burggraben soll die bereits beschlossene Anlegung eines Canals auf kürzestem Weg nach dem Stadtbach zur Ausführung gebracht und daS hierbei nöthig werdende Streifchen Gelände der H. M- Jug h a rd t's Eheleute expro- priirt werden, da eine annehmbare Verständigung mit denselben n cht zu erzielen gewesen ist. 3. Dem Waffenhändler Herrn G- Zimmer, den Büchsenmachern Herren Dickore und Engel soll auf ihr Gesuch um Ueberlassung eines Schießplatzes gcant-, wartet werden, daß, da die Schützengesellschaft sich noch nicht definitiv aufgelöst Vermischte-. — (Was die Gesandten in Berlin Aller consumiren.) Die Gesandten, welche en den Höfen der in Europa residirenden Fürsten akkreditirt sind, genießen als solche ' manches bene, und unter Anderem auch das, daß sie die aus dem Auslande in das ikzllglicke Land importirten Waarenartikel zollfrei beziehen dürfen. Das Finanzärar Fegt darüber genaue Ausschreibung, da es denn doch leicht möglich sein könnte, daß fine feiner Havanna von einem Nicht-Gesandten geraucht werde. Für die Geiandt-n in Berlin wurden in den ersten drei Quartalen des verflossenen Jahres zollfrei einge- sthrt: 8 Zollcentner feine Eisen- und Stahlwaaren, 2 Centner weißes Glas, 2 Cent- rtr farbiges, bemaltes Glas, 34 Centner feine Holzmaaren, 7 Ccnlner gepolsterte Möbel, t Centner Kleider und Leinwäsche, 4 Centner Kurzwaaren, 1 Centner Kerzen, 2 Center Bier, 3 Centner versetzter Branntwein, 2 Centner anderer Branntwein, 153 Centner Wein in Fässern, 138 Centner solcher in Flaschen, 3 Centner Schinken, 3 Centner feine Erdfrüchte, 4 Centner roher Kaffee, 2 Centner (Eonfitüren, 5 Centner sonstige Eß Waren, 2 Centner Austern, 5 Centner Cigarren, 4 Centner Thee, 12 Centner Zucker, 2 Centner Oel, 2 Centner Papiertapeten, 1 Centner feine Seife, 6 Centner Thon ; Maaren u. s. w. Wir sehen, daß die Bedürfnisse der Gesandten bescheiden sind; nur) im n* H, I dm« I f b( ti|ei16 bu Tue|f " ferne*. Ul H net bas bereits telegrH Kapitän der „Frasm tabti die „Times", ick ■ a der „Hranconia" im S« irt «ne Doppelte S-M Aller rannte er ein k es Ltck nieder, und ns! ffis über bad mchmW LLiff affinste, dampfle ensii ob« V t TodM ■;en zu Haden, ihn bei! ebrrcht Hal, zu üb* :I Befehlshaber Wem" vrffl nolhEidige ürhck nrrn. T« ia > ,w^.SeMtrh°f 6018*1, il in den W“ . u irjenb einer ine dn nähere W’"” : 'S die i jun U. r?nl. 10i, |umil w 1 % tn H!r,-zo«»".'1 Cr.. *« WÄ' > Lend'" H jnjiif'- Lj»"® tobend ...»«’Ä«* er^,'k«er-D 4—6 Mtr. Länge, „ Nadel- „ Eichen-Slämme bis 44 (Zentimeter Durchmesser und 10 Meter Länge, Nadel Stämme bis 23 Centtmeter Durchmesser und 14 Meter Länge, Eichen Stangen, 1891) Eine gut erhaltene hölzerne Trepie, sowie eine Hausthür nebst anderen Thürtt ist bauveränderungshalber billig zu verkaufen bei Wildprethändler Ebel, Neustast meter, Eichenstämme III. Klasse — 17,89 Festmeter, Eichenstämme IV. Klasse — 4,04 Fest- meter, Buchenstämme III. Klasse — 1,47 Fest- mcter, Kiefernstämme III. Klasse = 2,22 Fest- meter, Kiefernstämme IV. Klasse = 4,74 Fest- L. Süß- 54 31 80 2 3 118 „ eichen „ buchen Prügelholz, „ eichen „ „ buchen Erdstöcke, „ „ Zopfreis, „ eichen „ „ Stammreis, Last Allerleibolz. Kopfsalat ist immer frisch zu haben bei 1802) Täglch frisch abgekochten Schinken bei Metzger Karl Stock am Walltbor. Eichenstamm I. Klasse — 3,53 Fest- meter, Eichenstämme II. Klasse — 5,58 Festmeter, Eichenstämme III. Klasse — 42,00 Feft- meter, Eichenstämme IV. Klasse — 8,55 Festmeter, Raummeter Eichenscheitholz, „ „ u. Knüppel, „ Eickenstockholz und „ Eichenreiser. meindewald von Lützellinden, Districten „Aspenzahl" und „Obere u. Untere Schaf- buchen" : 1 Eichenstamm I. Klasse — 2,90 Fest- merer, 3 Eichenstämme II. Klasse — 5,26 Fest- meier, / 4 Eichenstämme IV. Klasse = 0,76 Fest- Maccaroni, Eier-Ninge und Graupen, Eier Gemüsenudeln, sowie türkische md Bamberger Zwetschen, ferner feiich Apfelschnitzen, empfiehlt (24! Willi. Weidig^, 254 12 12 6 6 139 , Reiserholz; II. von Nachmittac s präcis 2 Uhr ab im 1853) Samstag den 22. d. Mts., von Vormittags 9 Uhr ab, sollen im Gemeindewald von Ebersgöns, Districten „Nonnenforft" und „Ebersgönser- hccken", versteigert werden: meter, Kiefernstangen I , II. und III. Klasse, Raummeter Buchenscheit- u. Knüppelh., billigst bei ° L. Süß. Rmtr. Buchen Scheitholz, „ , Ptügl.yüiz, „ Eichen- „ „ Nad V ,, Buchen-Stockyolz, „ Eichen- „ „ Nadel- „ ,, Buchcn-Neisholz, „ Eichen- „ „ Nadel- „ Holzversteigeruiig. Dienstag, dm 18. April c., von Vormittags 9 Uhr an, sollen in der Freiherrlich von Milchliug'- schen Mitgcbrauchswaldung -Oberseilbach folgende Holzsortimente an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden, als: 168 R -Meter buchen Scheitholz, Schraders Hühneraugenmiltel. Das Vorzüglichste zur schnellen, schmerlosen und gänzlichen Entfernung her Hühneraugen. — Schachtel 35 Pfg. — Die berühmten Schrader'schen Malzertract-Bt ustzeltchni Paquet 20 Pfg. KeUgeöotenes. 1788) Die Unterzeichneten empfehlen ihr Weinlager in 17 Sorten, Bordeaux- Weine von 1 Mark die Flasche an Champagner in 7 Sorten von Gustave Gibert in Skheims, sowie Rheinweine, besonders 1874r Lanbenheimer, per Flasche Mark 1. ,, Niersteiner, pr. Fl. Mark 1. 10. (incl. Glas.) Sämmtliche Weine sind direct bezogen und unver- fälscbt. J. A. Busch Söhne. 1008) Mehrere gebrauchte Tafelklaviere sind billig zu verkaufen in der H. Rudolvh'schen Musikbandlung. Alle diese Artikel sind stets ächt vor- räthig bei i (1478 Apotheker Harb I in Allendorf a. d. Ldal (Depot für Gießen wird gesucht.) | „ Eichenscheit- u. „ „ „ knüppelholz, , Weichholzknüppel, „ Kiefernnutzholz, „ Stock- und ,, R^iserholz; von Nachmitais 5 Uhr ab im beiden T'.'en Morgens 9 Uhr im District Eicke, stück-n. (1898 H^."..-en, den 12 April 1876. Gro^berzoglich' Büigermeisterei Hungen. Bender. Das vorzüglichste und erprobteste aller Jllageihiltitlet, das selbst in ganz hartnäckigen und verzweifelten Fällen von Magenleiden jeder Art, Appetitlosigkeit, Unterleibsleiden, Hämorrhoiden und allgemeinem Uebelbefinden rc ganz vorzügliche Dienste und sicherste Hilfe leistet, -st die von Apoth. Schrader in Feuer ibach-Stuttgart allein ächt bereitete meiste Ltbenseffkly Dieselbe wird allen Magenleidenden als vorzüglichstes diätetisches Hausmittel auf's Wärmste empfohlen. Flasche 1 M. L,Zur Muste > '" einer GL E * W e. ferni >er d «tted?“"’1'» Holzversteigerung. Mittwoch den 19. April sollen in d m Stadtwald zu Hungen, District Eichenstücke, nachvkrzeichneteHolzsorti- im-nte versteigert werden: olle horten, trocken io weh! als auch mittelst Dampf- kraft auf'S Feinste in Oel abnerieben, Sstcativ, E-rt-n Lgche, Spachtelmelsir, Bestrtrb- Mühlen^ Maler-Wgl^m Blattgold, Broncen rc. empfiehlt (1215 Emil Fischbach Holzverstciqerunq. 1854) Am Mittwoch, dem 19. d. Mts-, sollen versteigert werden: I. von Vormittags präcis 9 Uhr ab im Gemeindewald von Großrechtenbach (Zusammenkunft auf der Frankfurter Chaussee, unten am Berg): 1 Eichenstamm I. Klasse = 2,65 Festmeter, 5 Eichenstämme II. Klasse — 7,87 Fest- Für schwer zahnende Kinder, bet denen der Durchbruch der Zähne ost krankhafte Störungen und Zahnkrämpst hervorruft, werden als vorzüglichstes Erleichterungs- und Vorbeugungsmittei die Schradcr'schen elcctromotorischcn Zahnhalsbänder, per Stück 1 Mark, allen sorgsamen «Müttern bestens empfohlen. X 1 ♦ oas ächte Präparat der deutschen Pharmakopoe, > H rtjB 11 fj I ) ■LtrYlVA «egen Husten, Heiserkeit, Katarrhe, Atbmungsbe- Xr 81 *1 U y ® l (II § < schwerden, Magenleiden; von Prof. Dr. C T C*' c v 7 meyer anstatt Leberthran ausdrücklich empfohlen Loflund's Malz-Extract mit Eisen, gegen Blelchsucht und Blutarmuth das wirksamste, von Aerzten und Patienten allgemei bevorzugte ' -iltel. — Malz-Extract mit Chinin, ein neues Kräftigungsmittel für Frapen und Reconoalesceuten. - Malz Extract mit Kalk noch Dr Reich, w rd gegen Lungenletden, Scrophulose und englische Krankheit vielfach ärztlich ein- Ptohim. — Matz Extract mit Pepsin ist ein aus Labmagen bereitetes diätisches Mittel gegen Magenleiden, die aus mangelhaftet Verdauung ent p. iiurn — Lösiund'S Malz-Extract-Bonbons sind außerordentlich schleimlösende, sehr leicht verdauliche Hustm- Bov.bono und von vortreffliwem Gefchmack. » Lösiund'S Kinder-Nahrung, das bekannte Extract der Liebig'schen Suppe für Säuglinge, liefert durch einfaches Auflöstn in mariner Milch, die nahrhafteste und billigste Kinderspeise und vollständigen Ersatz der Muttermilch. Diese Präparate der Firma Ed, Löflund in Stuttgart sind vorräthig in Gießen bei den Herren Apothekern Dr. Lail binger und Dr. Hempel und Herrn Emil Fischbach. (423 j Upfeflmen, süße Messina, empfiehlt Emil Fischback, Snat-Erblen s Erl