1S76 Mittwoch, den 13. December M» «91 vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 9 Mark SO Pf. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags. Expedition: Schulst* aße, Lit. B. Nr. 18. 1 Brö-chen Röder. v. Wien, 9. December. (Abgeordnetenhaus.) .Der volkswirthschaftliche tfitrty ?««Mn««’’ ül 7» •) 11, tl Raausa 10. December. Das Demarcations Elaborat wurde Seitens der Regierungen'approbirt und Mukhtar Pascha angewiesen, die Demarkation strengstens einzuhalten. >cnd-12» w' lullt. 1 KieV-" ßeKid)tiete '?« her»e- nndet. A .s 9*. tl. 4 ' , fW?' ni^ äü 'frmbti Zeugnis hin, das übcrhebt uns aber nicht der Psiicht der Dankbarkeit gegen den Staatsmann, der aus einem Gegner der Monarchie chr treuer eifriger Freund wurde und damit dem nnvergleichlichen Rufe seiner staatsmännischen Weisheit ein neues, wahrlich nicht zu verkümmerndes Lorbeer- '•'WrfS ■ itbiti W Mer» c. „mril» w,®Ä*.« - «■ «"■ 10 Uhr, seinen Anfang nehmen, und wird 6—8 Wochen dauern. . " nntkrreicbnetem Präsidium schriftlich anzumelden und dieser An- Junge Schmiede aus Oberhessen, welche an demselben Theil nehmen wollen, haben sich^ zeitig bet. unter Unterhalt @.^cn onaukßCn. Der ÄWÄÄ'Ä« Ä Wm"r '^st »u sorgen. Unbemittelte müssen sich mit etwaigen Unter- ftützunasgesuchen an die betreffenden landwirthschaftlichen Bezrrksvereme oder rhre HermathSgemernde wenden. Colnhausen bei Ltch, den 28. November 1876. ^bw. des Präsidenten Der Vicepräsident: Dr. G r o 5. In dem Voranschlag des landwirthschaftlichenBezirksverein Gießen pro' ®i?bfcrin^bciMbiefaUMerricbt im Hufbeschlag erfolgreich'stattgehabten Besuch des Unterrichtscursus mittelst schriftlicher Eingabe an den Unterzeichneten wenden. Gießen, den 9. December 1876. L Director des landwirthschaftlichen Be^irksvereins Gießen. chichener WGiger Astseige- W A»tsM für tai Kreis Gießen. Wie Anzeige«. it ,yrau ivckt einen Lall'- t- hn dkl fyptbiliM dieils t: a>rr!> auf Mjahr oift rt SfrfitfBt nebst LogL tagt die Siptbilion diess Melchior . m Rkwiaer. dn O'st. .bei M . ?küqer, §mz, ;n(ll]QU5 mm kaum ausWrihnachta iuchl von tzhr. Houback^ aiiien! int wieder ein Surlu? n Domenkleiderv. tt. i Neubau des Caserncments für zwei Escadrons des sächsichen Garde-Reiter- -»»itffdireinb Regiments aesorderte Viertel - Million Mark zu streichen, angenommen.— AeUtMaN . Dt^. Commissions - Berichterstatter begründete seine» Antrag mit dem §in- Darmstadt. 9. Decbr. Dle Nr. 50 des Großherzogilchen Reglerungs- jz - b(e principielle Wahrung des verfassungsmäßigen BewllltgungS- blatts hat solgeuden Inhalt: j rechtes des Reichstages, welches der Präsident des Reichskanzleramtes bet 1 Verordnung, die Vollziehung der Rechnungsabschlüsse der Oberiech- Tauschfragen, wie n> vorliegentlm Falle, bestritten hatte. Hierauf wird auch nnnas'Kammer betreffend. , noch der Abschnitt des elsaß-lothringischen Etats über H^d-l, Gewerbe und 8 2. Anweisung für die Markscheider und Geometer zur Anfertigung der Sa„tTOirttjfd;aft in zweiter Lesung unverändert genehmigt. Nächste Sitzung Situationsrisse für Muthuugen und Consolidationen. (Art. 17 und te8 übermorgen. . „ , . R s „ » “ 1 1 Dresden, 11. December. Dem „Tresd. Journ." zufolge sind vorige 883. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen fremder Orden. ®d9!oci)t im Wiudbcrg-Schachte des Potschappeler Actien-Verems 25 Bergleute liehenen rolhcn Adlerordens P^cunst Kühne, Aufsichtsrath Fischer ze drei Wochen, die gleichfallsi alsdurch 3. Klaffe am 14. Rovbr. dem Hofbc.uraih Dr. Weyland die Erlauhiiß jin bie ^,r„.s„chungsbast für verbüßt erklärt wurden. Die übrigen Angeklagten Annahme' und ,um Trogen deS ihm von Sr. Majestät dem Kaiser von Deut cho^den freigesprochen. lanb unb König von Preußen veiliehenen Kronenorbens 3. Klasse zu ertheilen. Bremen, 9. December. Dem Verein für die deutsche Nordpolarfahrt 4 Dienstnachrichten/ Se. König!. Hoheit der Großherzog haben aller- Lnfl cin Telegramm von der Od-EMedition aus Jemffei vom 5. Decbr. zu, anädiast geruht: am 11. Rovbr. dem evang. Pfarrer Eduard Ell-uberger zu ^^lchem Kapitän Weggins erneu guten Hasen m der Padarata-Bucht f)mn8®rü»tau die evang. Pfarrstelle zu Drttnberg, dem eoang. SßfatrerL nb BcnDeiite mehrere Wochen daselbst und entdeckte eine große Insel Dr Karl Müller zu Watzenborn die cvang. Pfarrstelle zu Petterweil, dem ,^Wch ti0ll t,er Mündung des Ob unb neues Land aus dem Wege nach Je- evana Pfarrer Wilhelm Weitzel zu Gimbsheim die evang. Pftirlstelle zu Stock-1 ^fwärts nach Kurjaka sehr gut. stadt zu übertragen; am 15. Rovbr. den von dem Herrn Grasen zu Erbach- Erbach auf die dritte Gemeinde-Schulstelle zu Reichelshe,m^prasen,rrn, Lchl- Hefterrtlch. lchrer Iohanu Peter ArroS zu Gras Ellenbach sur diese L-tclle^ «Zi-N 9 December. (Abgeordnetenhaus.) Der volkswirthschaftliche die Gemeinde-Schulstelle zu Climbach nut einem layrtiw © ) rückkonuneud, unter besonderer Heivorhebunz seiuer Erklärung bezüglich Oester- 71 d Darmstadt, 11. December. In der heutigen M^MiüMchknt ihrlr^staatlichen Synode wurde der Antrag Schroders und Genoffei a f ^^mlicher Grundlage, und vor Allem der völkerverbindenden Kraft des dynastischen Ge- Laien Elcmcnts in den Synoden mit 36 gegen 15 ©linur vonkenS in Oesterreich-Ungarn ein berufeneres und autoritativeres Zengniß aus- M-MMWZG- Schulaufsicht betheiligt werden können, ^"„,icß8 znrückvenviefeneu Positionen aeschobenen zweiten Lesung der an bte Commifst i s tTn1 hie rum des deutschen Reichshaushalts-Etats wurde der Commissions-Antrag, z AravLreich. Paris, 8. December. Die Erklärungen des Fürsten Bismarck, Parlaments- wie Tischreden, werden eifrigst besprochen und haben das seltene Glück, von allen Seüen mit Beifall ausgenommen zu werden, vielleicht gerade deshalb, weil ihre beiden Theile einander so das Gleichgewicht halten, daß Deutschlands nentrales Wohlwollen nach allen Seiten gesichert erscheint. Selbst russische und türkische Kreise unserer Stadt sind gleichmäßig von ihnen befriedigt. Daß bei den vielen Auslegungen so Manches mit unterbelegt wird, kann nicht fehlen. Paris, 10. December. Dufaure hat Jules Simon das Ministerium des Innern angeboten. Dieser beruft sich aber auf die Beschlüsse der Linken und verlangt den Rücktritt des Kriegsministers Berthaut. Die Bildung des Cabinets wird in Folge dessen sehr schwierig. — Die ministerielle Combination „Dufaure-Jules Simon" scheint gescheit tert. Die Linke wird morgen über die Minister Krisis interpelliren. Paris, 10. December. Der Schritt Dufaure's bei Jules Simon ist gescheitert, da die Linke den Rücktritt Berthaut's vom Kriegsministecium und den Dufaure's vom Justizministerium verlangt. Versailles, 9. December. Die Deputirten-Kammer setzte heute die Berathung des Einnahme-Budgets fort. Die äußerste Linke sprach sich gegen das Verbleiben Dufaure's und Berthaut's im Ministerium aus. England. London, 8. December, 3 Uhr Nachm. Soeben schloß die erste Abthei- lung der sogenannten nationalen Conferenz; die Fortsetzung wird in einer Stunde ausgenommen und mit einer Rede Gladstone's schließen. Der Saal war überfüllt. Der Herzog von Westminster führt den Vorsitz. Viele Geistliche waren anwesend. Nur Unterzeichner des Conferenz-Programms wurden zugelasien, Gegenreden blieben ausgeschlosien. Der Vorsitzende bemerkte, die Versammlung sei zwar kein Partei-Meeting, doch werde sie zeigen, daß die Nation wenig Vertrauen zu dem Ministerium, insbesondere zum Premier, habe; sie solle den Türken beweisen, daß dieselben als Verletzer des Pariser Vertrags dessen Zusagen betreffs der Unabhängigkeit und Selbstständigkeit verwirkten, daß England nicht für sie kämpfen werde, sich mit Rußland eher gegen als für sie verbünden solle. Sämmtliche folgenden Redner, darunter die Parlaments-Mitglieder Campbell, Richard, Simon, Asheley, Bischof von Oxford, nebst anderen Geistlichen und Laien, sprachen in demselben Sinne. Der Charakter der Conferenz war genau der früherer ähnlicher Versammlungen. Loudon, 9. December. Ein Supplement der „Amts-Gazette" bringt eine königliche, von heute datirte Proclamation, die das Parlament zum 8. Februar einbruft. — Das „Reuter'sche Bureau" meldet aus Athen vom 9. December den Sturz des neuen Ministeriums, da in Folge der Abstimmung über ein Vertrauens-Votum 85 Stimmen gegen und nur 57 Stimmen für das Ministerium fielen. Neigten. Brüssel, 9. December. Der „Nord" bespricht die augenblickliche Lage und constatirt, daß die Haltung der Mächte der russischen Politik große Actionsfreiheit gewähre, aber gerade dies erlege Rußland die doppelte Verpflichtung auf, sowohl die Aufgabe, deren Lösung Rußland begonnen, durchzuführen, als auch nicht eher zum Kriege zu schreiten, außer wenn es kein anderes Mittel gibt, zum Ziele zu gelangen. Rußland trete in die Conferenz ohne eine von vornherein gefaßte Entschließung, es sei vielmehr bereit, sich jeder Combination anzuschließen, welche thatsächlich seine Vorschläge zu ersetzen im Stande ist. Rußland betrachte die Occupation nicht als conditio sine qua non. Der „Nord" dementirt ferner die Nachricht der „Daily News", nach welcher Rußland an die Bulgaren eine Manifest erließ, durch welches es die Occupation Bulgariens ankündigte. Türket. Konstantinopel, 10. December. Am Mittwoch wurden zwei Montenegriner bei Midhat Pascha, den sie ermorden wollten, verhaftet und am Dienstag ein Complott, die Entführung des Ex-Sultans Murad nach Odeffa bezweckend, entdeckt und vier Individuen verhaftet. — Es scheint nicht unmöglich, daß die Mächte über die Organisation Bulgariens, Bosniens und der Herzegowina ein Einverständuiß erzielten, nur betreffs der Garantie-Frage bestehen divergirende Anschauungen. — Der Marquis v. Salisbury wurde heute vom Sultan in Gegenwart aller hohen Würdenträger des Reiches in Prwat-Audienz empfangen. Salisbury war vom Botschafter ^>ir Elliot begleitet und wurde ihm vom Sultan ein sehr herzlicher Empfang bereitet. Zwischen Salisbury und Janatieff Zerriebt bis jetzt vollkommene Übereinstimmung. " 9 W Griechenland. Athen, 10. December. Das Eintags-Cabinet Deligeorgis wurde von seinen Anhängern im Stich gelassen. Die Kammer erklärte mit 85 gegen 57 Stimmen das Cabinet für die gegenwärtigen Verhältnisse als unzulänglich und erteilte demselben ein Mißtrauens - Volum. In Folge dessen trat das Cabinet zurück. Amerika. Mexico, 1. December. Porfirio Diaz ist nach einer am 16. November gewonnenen Schlacht am 30. November in die Stadt Mexico eingerückt und hat sich zum provisorischen Präsidenten erklärt. Der Präsident Lerdo de Te- jada und die Mitglieder der Regierung sind nach Morelia geflohen. Gegen den Präsidenten des obersten Gerichtshofes, Jos6 Maria Iglesias, der in Guana.Juato eine Regierung gebildet und sich zum Präsidenten erklärt hatte, hat Porfirio Diaz Truppen abgeschickt. New-Aork, 10. December. Nachrichten aus Matamoras zufolge ist der durch Porfirio Diaz abgesetzte Präsident Mexicos, Lerdo de Tejada, nebst seinen Cabinets-Mitgliedern von den Insurgenten gefangen genommen worden. Der Kriegs-Secretär, sowie auch mehrere Anhänger Lerdo's, sollen erschossen worden sein. Vermischtes. Mainz, 6. Dec. Von der Gefahr, sich „Schmidt" zu nennen, berichtet der „Anzeiger" m launiger Weise: „Gleichgiltig, ob man sich einen Vater dieses Namens vorher gewählt hat ober nicht, bleibt der Name unter allen Umständen ebenso gefährlich für den Usurpator wie für den legitimen Besitzer, rote ein flottes Bürschchen aus der Umgegend erfahren mußte. Der Vater hatte denselben auf die Universität Leipzig geschickt uv-b um wettere zeitraubende Geldsendungen per Post zu ersparen, sofort, ro e man sagt, 600 Thaler rnitgegeben. Der Jüngling dachte wahrscheinlich : „Was fchadet's wenn du auch drei Tage spater Doctor wirst, so viel Geld hast Du wohl sobald nicht wieder in der Tasche und das goldene Mainz auch nicht so nahe." Er ging also statt nach Leipzig an dem linken Rheinufer vor Anker und begann lustig und guter Dinge zu fein. Als Rücksicht für feine Familie schrieb er sich aber hier im Gasthofe als „Dchmidt" ein. Nun geschah es gleichzeitig aber, daß von Baden her ein Beamter verfolgt wurde, der allerdings den Namen Schmidt mit Recht führte, aber zur Mtt- nabme von 22,000 Mark aus einer Kasse nicht die gleiche Berechtigung erlangt hatte. Das Leben in Lust und Freude des falschen „Schmidt" lenkte die Aufmerksamkeit der Polizei auf ihn. ^Man holte ihn sich und befragte ihn, wie er angesichts des graviren- den Umstandes Schmidt zu heißen zu so viel Geld komme. Da stellte sich denn der Zusammenhang heraus und der junge Doctor in spe dürfte sich den Fall zur Lehre nehmen und wenn er 'mal wieder einen kleinen „Abstecher" macht, besser thun, durch Studium der verschiedenen Steckbriefe zu vergewissern, welcher Name am ungefährlichsten ist. — Der König von Birma hat 24 neue Kanonen auf den Schanzen feiner Hauptstadt Mandalay aufgepflanzt Eine dieser Kanonen ist eine Krupp'sche, auf welche Se. Majestät des „Goldenen Fußes" natürlicherweise stolz ist. Neulich ergötzte er sich damit, Geschosse aus diesen Kanonen in den Fluß Jrrawaddy zu feuern. Einige dieser Schüsse waren wohl gerichtet und gewährten dem „Henn der sieben Regenschirme" beträchtliches Amüsement. Em Schuß traf einen mit Reitz befrachten Kahn, der sammt seinem Führer versank. Der König war entzückt, denn er schien die Kanone selber gerichtet zu haben. Nachher wurden Schießversuche auf lange Schußweite vorgenommen. Die Zielscheibe bildete ein Dorf am gegenüberliegenden Ufer des Jrrawaddy. Ganz Mandalay war auf den Seinen, um das Resultat zu beobachten. Nach einigen unwirksamen Schüssen wurde man gewahr, daß das Dorf in Flammen steht. Die Einwohner rannten wie toll umher, und zwar in io komischer Weise, daß der König wiederum herzlich lachte. Dann kam Se. Majestät auf die kostbare Idee, den Zuschauern auf der Stadtseite der Bucht eine Dosis von Kartätschen zu geben. Die Menge stob augenblicklich auseinander, aber 20 Männer, Frauen und Kinder blieben tobt ober schwer verwundet auf dem Platze, ©e. Majestät war hochvergnügt. Die Kanone entspricht vollständig feinen Erwartungen. Der nächste Verbrecher soll von ihrer Mündung weggeblasen werden. Er hört, daß die Engländer diese summarische Hinrichtungsmethode adoptirt haben. Er will diese Methode so bald als möglich selber prüfen. Nachdem sich Bomben, Granaten und Kartätschen als ziemlich erfolgreich erwiesen, fühlt sich S. Majestät den Erfordernissen eines Krieges nach Europäischer Art gänzlich gewachsen. Besondere Aekanrttmachurrgen Bekanntmachung. Nicht angezeigte Forderungen an den Nachlaß des Valentin Bechtolsheim er, zuletzt in Großen - Buseck, sind binnen 14 Tagen vorn Erscheinen dieses, bei unterfertigtem Gericht anzumelden, bet Meidung Nichtberücksichtigung bei der Nach- laßregulirung. Gießen, den 30. November 1876. (6456 Großherzogliches Landgericht Gießen. Erdmann, Landrichter. Bekanntmachung. Donnerstag den 21. d. Mts., Morgens 9 Uhr, sollen vor Hachborn, dickt an der Straße nach Fronhausen, 250 Eichen-Bau- und Nutzholz-Stämme von 5—16 Mtr. Länge und 17—36 Centimtr. Durchmesser, alles schon gewachsenes Holz, öffentlich meistbietend versteigert werden. Justushütte, den 11. December 1876. Schulz & Wehrenbold. (6459 Bekanntmachung. Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar: Allgemeiner Anzeiger. 1) Mittwoch den 13. December 1876, 2) Donnerstag „ 14. 3) Samstag „ 16. „ „ 4) Dienstag „ 19. „ „ 5) Mittwoch „ 20. „ „ 6) Donnerstag „ 21. „ 7) Samstag „ 23. „ „ 8) Mittwoch „ 27. 9) Donnerstag „ 28. „ 10) Samstag „ 30. „ „ sowie 11) Dienstag den 2. Januar 1877, 12) Mittwoch „ 3. „ 13) Donnerstag „ 4. „ „ 14) Samstag „ 6. „ „ 15) Dienstag „ 9. „ „ 16) Mittwoch „ 10. „ 17) Donnerstag „ 11. „ „ 18) Samstag „ 13. „ „ Die Interessenten werden daher aufge fordert die Zahlungen an diesen Tagen in Empfang zu nehmen und hierzu durch Vorzeigung der Schuldscheine sich zu legitimiren. Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weife bekannt machen zu lassen. Gießen, am 28. November 1876. (5160 Der Kechner der Spar- und Leihkajse: Ä e h r. Versteigerungen. Donnernag den 14. December, Nachmittags V22 Uhr, Arbeitsversteigerung zu Garbenteich. Zur Unteibaltung der Wege zu Garbenteich sollen auf dem Ratbhaus bafelbft Montag den 18. December, Nachmittags 3 Uhr, 50 Cbmtr. klein zerschlagener Steine zu liefern, zu messen und breiten in Accord gegeben werden. Gießen, den 11. December 1876. (6457 I. Körner, Bezirksbauaufseher. werden in der Wohnung des I. Strack an der Wallthorstraße nachverzeichnete Mobilien öffentlich gegen Baarzahlung versteigert: 1 Decoupirsäge, 1 elegantes Buffet mit Aufsatz, 2 dreiarmige Kronleuchter, 2 Bettstellen, 1 Kleiderschrank, Stühle, 1 Treppenstuhl, 1 Rauchtisch, 1 Pfeilertisch mit Marmorplatte, 1 Velocipcde, 1 Waschtisch , 1 Regulatoruhr, 1 Copirpresse, 1 Kassenschrank, 1 Partie Werkholz, und sonstige Gegenstände. Gießen, den 10. December 1876. (6446 M. Pilger, Masftverwalter. Dienstag den 12. und Donnerstag den IZt. December, Nachmittags 1 Uhr: Fortsetzung der Versteigerung 6437~)bei A« Culdan, Löwengaffe 106. Keiigeöotenes. 250 Stück veredelte Birnstämmchen können abgegeben werden im 6458) KL r ner'schen Garten. 6467) 2 Glaskästen mit Käfern und Schmetterlingen, Dicttonaire u- verschiedene andere wissenschaftliche und unterhaltende Bücher billig zu verkaufen. Zu erfragen in der Exped. d. Bltts. Haar - Restorer von Apotheker Arabender Cleve. Eine neue unschädliche Erfindung ergrauten Haaren die ursprüngliche Farbe und Schönheit wieder zu geben. In Gießen allein bei Friseur G Gerhardt (6455 6374) Ein schwerer zroetspanniger Wagen ist zu verkaufen. Karl Plank im Pfau. ^JS***“ ist 1U liefert 'Tstrach* ylb-Cavi empftoli— -U^b-sc, W» und ionft'9(S --—~1 Dorsch- i 1 Mack echt zu FemfteS ’s per Psd. 70 Psg. 5076)__ Wir empfehlen in billigen Preise Decimalwa« Tafel» u. 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