Mittwoch, den 13. September IW6 ne st ein. 8 der Deutschsau-. in Folge bebt' tit mit 5% ßti ßtttitb vollsiti tlsministers,« । t und festp' jii von deui mc n AussninM ZSA "ährend zunehmenden Nachtheile zu schützen, die ihm dadurch erwachsen, daß M die in Folge frivoler und leichtfertiger oder öfter im letzten Moment noch, W vergleichsweise zurückgenommener Anklagen entstandenen resp. vorgelegten Il'keisuchungSkosten zur Last bleiben. Außerdem werden dadurch weitere Unzu- däglichkeiten beseitigt, welche dem Staat, sowie den Betheiligten selbst und den Kugen daraus entspringen, daß dermalen, nach vorausgegangener Borunter- Knng bei den Landgerichten die Verhandlungen in den zum größten Theil bedeutenden Beleidigungssachen mit unverhältnißmäßigcm Zeit- und Kostenauf- ^aiid vor den Bezirksstrafgerichtcn stattfinden müssen. Die Gründe, welche gegen die Wiederherstellung der Kompetenz der Land- Pichte in Belcidigungrsachen von der Majorität des Ausschusses der zweiten «uimer geltend gemacht sind und hauptsächlich aus dem Mangel der Oeffent- Weit und Mündlichkeit des Verfahrens bei diesen Gerichten hergeleitet werden, Mnen uns nicht von solcher Erheblichkeit zu sein, um von einer Abänderung dermalen bestebenden Verfahrens Umgang zu nehmen, welche vorzugsweise JEignet ist, in einem allseitig anerkannten Bedürfniß abzuhelfen. Für die ^rchführung des Princips der Oeffeuilichkeit und Mündlichkeit des Strafver- ^d.ens bei einem so geringfügigen Vergehen, wie das der Beleidigung in der erscheint, liegen keine zureichenden Gründe der Nothwendigkeit vor - " üdeckmäßigkeit und praktisches Bedürfniß sprechen vielmehr für die Competenz Ao. 913 -ton dem ten Beiv°^ ligten IW' en, daß eben mW vierteljüchrlich 2 Mark 20 Pf. mit Brina«rlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 8 Mar- M Pf. Netgie«. Brüssel, 10. Septbr. Bei einer Conferenz im Katholiken-Verein zu Gent constatirte Msgr. Nardi, Uditore de la Rote, daß die protestantische Propaganda ziemlich Fortschritte in Italien mache, wo unter zunehmender Gleich- gultigkeit gegen die religiöse Lehre der christliche Sinn im Sinken sei. -vglaud. 10- Septbr. Auf einem Meeting zu Blackheath, an welchem 1al ung des Friedens interessirt zu fein, weil sie solidarisch für einander einständen und nur gemeinsame Interessen hätten. Erscheint täglich mit Ausnahm« de» Montaus. Erpe»ttio«r Schulstraß«, Bit B. Nr. 18. ber Landgerichte und erlauben wir uns in dieser Beziehung statt weiterer Ausführung auf dasjenige zu verweisen, was von der Minorität des AusschuffeS ' rwe'ter Kammer in dem Berichte, S. 6-7, in Übereinstimmung mit der An- sicht der Großh. Regierung, darüber gesagt ist. Auch der weitere gegen die Wiederherstellung der Competenz der Landgerichte aus der in Bälde zu erwartenden Einführung eines Reichsstraf-Processes hergeleitete Grund scheint uns von keiner zureichenden Erheblichkeit zu sein, da der Zeitpunkt der Einführung dieses erst noch zu emanirenden Reichsgesetzes noch in unbekannter Ferne liegt und überdies nach demselben die Aburtheilung des Vergehens der Beleidigungen, abgesehen von besonderen Qualificationen bMlben,^vorausslchtlich zur Competenz der demnächstigen Amtsgerichte ge- . 0- Septbr. Die „Post" enthält folgende Mitteilung: „Di- deutsche Reichs-Correspondenz hält nach ihren Informationen die Meldung eines italieniichen Correspondenz-Bureaus für begründet, daß Se. Eminenz der Car- dmal zu Hohenlohe seine Vermittlung im Vatican behufs Beilegung des kircken- politischen Streites in Deutschland angeboten -habe. Auf Grund unserer Informationen, die wir der Reichs-Corresp. gegenüberstellen, bezeichnen wir die ganze Geschichte als müßige Erfindung." Schweiz. Solothurn, 11. Septbr. Die hiesige Kirchengemeinde beschloß gestern mit 399 gegen 322 Stimmen, die Wahl eines altkatholischen Geistlichen zum Pfarrer nicht vorzunehmen. 'ergebet gewähre»- tbeitoeifro W Dw Frage ter Competenz-Erweiterung der Landgerichte Zwecks Entlastung net Worten der Bezirksstrafgerichte, welche bereits auf dem vorigen Landtag gelegentlich mm LezM: einer desfallsigen Regierungs-Vorlage in der zweiten Kammer lebhaft ventilirt ;echm ii wurde, ist, nachdem jene Vorlage zurückgezogen worden, auch auf diesem Land- IctimHes-W Nag m Folge emes Antrags des Abg. Jöckel auf Aenderung des Art. 426 der zur GemhmZStrafproceßordnung wiederholt zur Sprache gekommen. Die zweite Kammer i beschlich», «eschloß in dieser Beziehung die Regierung um die Vorlage eines Gesetz-Eut- chc Emiitck' Wurfes zu ersuchen, durch welchen 1) die Anwendung des Art. 426 der Straften proceßordnung auf das Vergehen der Beleidigung in denjenigen Fällen, in wel- „idjibt werb« «ine Verweisung vor die Bezirksstrafgerichte nicht erfolgt ist, wieder lufbötiafli '■ k^^ellt, und 2) bestimmt ist, daß bei Antragdelicten, wenn die Klage durch . , «erzicht des Anklägers aufgehoben wird, der Ankläger in die dem Staate ver- 'r usachten Kosten von dem Untersuchungsrichter oder von dem erkennenden Ge- 'Clteren lichte zu verurtheilen sei. Weiter beschloß die zweite Kammer mit 19 ne™. wK/ ivievet zur vouen Geltung, dieses Wut uns der geeignetste Weg, den Staat gegen die sehr erheblichen und fort- , y tiiiiTPiibi ifinpFimptihpn SY?A/4tfFipi\» nt f«4t ....... x. r c <- Aus dem Groyherzogthum Hessen, 9 Septbr Das hessische Berggesetz erstreckt sich nicht auf die Besteuerung des Bergbaues ; es blieb vie - mehr die Revision der Besteuerung auf Antrag der Stände einem besonderen Gesetze Vorbehalten. Gegenwärtig unterliegt der Bergbau in Hessen der Gewerbe-, Einkommen- und Communal-Stener und außerdem in Rheinhessen einer fijen Bergwerks.Steuer nach dem französischen Decrete vom 6. Mai 1811 • tagegen ist in den übrigen Provinzen der »ach Ablauf der zehn Frei-Jahre auf bem Brutto-Ertrage ruhenbe „Zwanzigste" zu entrichten. Der in den letzten Tagen «Leitens bes Finanz-Ministeriums ben Stäuben vorgelegte Entwurf eines Gesetzes über bie Besteuerung ber Bergwerke beabsichtigt, einheitliche Bestim- iii gibilbetei ib' mungen für das ganze Laub einzuführen. Darmstadt, 9. Septbr. Bekanntlich hat bie zweite Kammer bei ihrem letzten Zusammensein unter anbern auch ben Gesetz-Entwurf über bie Sterbe- Cuartale ber Volksschullehrer, wenn auch in einer von ber Regierungs-Vorlage etwas abweichenben Form, angenommen. Ausweislich des jetzt vorliegenden Berichts des Finanz-Ausschusses der erste» Kammer befürwortet dieser Ausschuß die Annahme des fraglichen Entwurfs in der von zweiter Kammer gebilligte» Faffimg, unb ba bas Plenum voraussichtlich biesem Antrag beistimmen wirb, ' 1,850,0m’ so ist schon beim nächsten Zusammentritt ber ersten Kammer ber Abschluß farf, » dieses Gesetzes mit Sicherheit zu erwarten. Darmstadt, 9. Septbr. Der vierte Ausschuß ber ersten Kammer ■ Itnbe WeiiJ halt |cute Vormittag eine Sitzung ab. Auf ber Tagesordnung derselben stehen < 3»........ Vermischte- Türkei. Oeffentlichi 1. 7. 8. 9. Hi 2. 3. a) b) E. Grüningen bei Gießen, 6. Sept. Heute schied nach 35jähriger segensreicher, treu eifriger und gewissenhafter Wirksamkeit der Ortsgeistliche, Herr Pfarrer Deichert, Präsident des Oberhessischen Bienenzüchter-Vereins, aus unserer Gemeinde, 'Ium in feine ihm neu übertragene Pfarrstelle Großen-Buseck überzuziehen. Wir haben einen großen Verlust an dem Weggang unsers treuen Seelsorgers erlitten! Die Ge- , l(Yn Vormittaa bei Meldung des M Ausschluss!" von dki Mdin und ktwaivk! Annnhm t Mm p begründe ... Gesuch des Zieglers Kasper Sch om der um Erlaubniß zur lieber brückung eines städtischen Grabens am Hohleichweg. 12. Bauliche Herstellungen im alten Realschulgebäude refp. Verwendung desselben. 13. Beschwerde des Geschirrhändlers Philipp Pfeifer wegen Benutzung 9. Miethwohnungen in dem städtischen Hause auf dem Asterweg betr. 10. Die Pflasterung der Löwengasse betr. 15. Die Stiftung des GemetnderathsmitgliedS Friedrich Lony. 16. Gesuch des Vereins für Geflügel-, Vögel- und Kaninchenzucht um Liebers lassung der Turnhalle zum Zwecke einer Ausstellung. 17. Gesuch des Wilhelm Löber IV. wegen Genehmigung eines abgeänderten Bauplans. 18. Gesuch des Gastwirths Peter Hudeler um Bauerlaubniß. 19. Gesuch des Bauunternehmers Heinrich Adami um Grlaubniß zur Erbauung eines Hintergebäudes in der Altcenstraße. Ueber das nachgelas Stotfl Heinrich Lo nie über das Vermöget Louise, geb. Gerhai 1örmlid)t tioncux^roc werden daher Me, btt üne oder die ande mögensmchenzudiid' gefordert, solche in d< Montag den 16 Rumänien. Bukarest, 10. Septbr. In Folge der Anwesenheit des Kaisers von Oesterreich in Siebenbürgen begibt sich der Minister-Präsident Bratiano, von einem Flügel-Adjutanten des Fürsten begleitet, nach Hermannstadt jur Be- grüßung des Kaisers von Oesterreich. d) i Lagerhaus erbauen wollen. . , „ . . , 6 Bel Den voraelegten Gesuchen der Herren Christian Haubach, Heinrich Schmall Karl Plank und Emil Harms um Erlaubniß zur Aufführung von Nebengebäuden und des Herrn Jacob Thomas, sowie der Frau Wwe. Schäfer um Vornahme von Bauvcränderungen an ihren schon bestehenden Gebäuden, wird nichts zu beanstanden gefunden. Äm 17 und 18 September b. I. wollen die Mitglieder de« Vereins für Gc- Marl- und Kanmchenzucht eine Ausstellung veranstalten und hierzu die Turnhalle benutzen. Auf das desfallsige Gefuch wurde w llfährtger Beschluß gefaßt. Genehmizt wurde die Ausführung der zu 5190 M 4t) Pf. oeranschlagte Pflasterung der K.ller unter der neuen Realschule. Die Vergebung der Oesen-Liefe: runfl in die neue Realschule soll im Submisfionswege geschehen. Bezüglich der Verbindung der jensetts der Main-Weser-Bahn gelegenen Wohnhäuser Gärten u. f. w mit der Stadt wurde das Anerbieten der Direction der Main-Weier Bahn accepiirt, nach welchem sich dieselbe zur Herstellung einer Weguntersührung in der Nähe des GerberhäuSchens owte zur Anlage eines Parallelwegs westlich der Bahn, bis zur südttchen Unterführung und zur Herstellung einer B ücke über die Meseck verpflichtet; es soll aber zugleich der Wunsch ausgesprochen werden, daß ein Niveauübergang über den Bahnkörper an der Universitä'sstraße hergestellt wird und auch bet Großh. Ministerium des Innern in Darmstadt die nöthige Verwendung eintrete. Gießen, 12 Sept. In Nachstehendem lassen wir die Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten Donnerstag den 14- September 1876, Nachmittags 4 Uhr, im Ratbdaussaale folgen: 1. Die Obe, hessischen Eisenbahnen betr. die gestellte Hcilungsfrist ten - werben. $(e nL ™ uuy WH« ouuuu p , . —. ---------- ----- ------------V - o -------gewißhett nicht länger. Dli Werben in diesen DimÄ 5. Wegen folgenden Baugesuchen wurde sich für Befürwortung ausgesprochen, einzelnen Thetle des Reiches drohten sich loszureißen; das Schwert hielt blutige Ernte, der der her r nachdem die vorgeleaten Pläne gut geheißen worden waren, nämlich: nach Reformen erscholl überall, während der Herrscher in dumpfer Geistesnacht hinlebte. M WWw. r er'' Achjiöere Kelia Vergebung der H Waldcultur-Ar Gießener Ttadtl das Zahl Die Dorbemerften A gamftafl den 16. ( Bormittag- MRkthhaussaale offen Hieben, den 8. Sep' Grobherzogliche Bür A. Br 2- D:e Fneddoisordnung betr. 3. Die Lk'schoiznutzungen in den Gießener Stadtwaldungen. 4. Die Verwendung eines Stückes Land auf der Stephansmark. 5. Schulbedürfnisse für das Jahr 1876 betr. 6. ©cbulbebürfmffe für das Jahr 1877 betr. 7. Definitive Besetzung der Lehrerstelle an der achten Classe der höheren Mädchenschule. v 8. Die Envetterung der Sonnenstraße. e 4693) Es \ Mäßmuigs-Can tttgeben «^en. ** ,6.N Statioi Ü8 jtiffl Submisfio Montag den iti btt unterzeich" woselbst die BeMgi unb di- SlibmW Flachst «•1 K>> nität geleitet. Er habe niemals eine große Frage gekannt, worin die Mächte und Völker Europas solche Uebereinstimmung gezeigt. Loudon, 11. Septbr. „Times", Gladstone's Rede in Blackheath be- svrechend, saat: England liege nicht allein ob, eine Verständigung mit Ruß- . . . Innb ui mirlen sondern nöthiaenfalls die ersten Schritte dazu zu thun. Der «nes städtischen Platzes durch den Geschirrhandel Philipp Wagner, gegenwärtige Augenblick"«^ äußerst günstig für die Berichtigung der Jrrthümer > <^°'uch des Seglers Kasper Schomber um Crlaubn welche die Ablehnung des Berliner Memorandums begleiteten. Konstantinopel, 9. Septbr. Die von der Pforte aufgestellten Friedens-Bedingungen fordern, der „Agence Havas" zufolge, unter Anderem die Schleifung der Festungswerke von Belgrad und Semendria, sowie die Beschränk kung der serbischen Armee auf die Zahl von 20,000 Mann. I meinte Grüningen wird es schmerzlich empfinden, welch' eine Lücke ihr durch den Konstantinopel, 11. Septbr. Heute wurde in der Hohen Pforte ein Wegzug ihres Pfarrers entstanden ist. Des Abends zuvor brachte ihm der hiesige ft-f" triefen worin der Sultan alle Minister und Beamten in Gesangverein ein Ständchen nebst Fackelzug, bei dem sich die ganze Gemeinde wie em kaiserlicher „Hat verlesen, worin derDUUau au«! u , « Mann beteiligte. Als hieraus Herr Pfarrer Deichert fernen Dank in beredten Worten ihren (Stellungen bestätigt. Der „Hat legt besonderes Gewicht ans et e ? >2lu5brucf gab und der Gemeinde ein herzliches Lebewohl wünschte — nachdem ihm Justizpflege, die Fmanz Eontrole, die Ausdehnung des öffentlichen Unterrichts zuvor ein dreifaches Hoch ausgebracht worden war — blieb wohl kein Auge und Reformen in der Verwaltung überhaupt; er bezeichnet dieselben als die trocken. Kein Wunder, denn die ganze jüngere Generation der Gemeinde hat er ge- zn „nk her Kinilifutinn der Nölker Die Minister kauft, confirmirt und kirchlich eingesegnet. Wo er nur irgend Jemand einen Rath Grundlagen des Fortschritts und der Civ,l> atton der4Wter. eine Ä iskunft in irgend welcher W.-ise ertheilen konnte, stets fand man bei ihm werden angewlesen, alle durch bte jetzige Zell gebotenen jUiaprege z g bereitwilligste Hilfe. Sein Name wird in Grüningen, wo er des Guten viel gestiftet fen, und insbesondere einen Generalrath einzusetzen, welcher dte Ausarbeltung unvergeßlich bleiben. Wir ließen ihn ziehm in der frohen, zuversichtlichen Hoffnung, neuer Geseke sowie das Einnahme- und Ausgabe-Budget überwachen soll. Der daß es demselben in ferner neuen Gemeinde recht wohl gefallen möge, und vaß er fiat" b stimmt daß alle Beamten verantwortlich sein und in ihren Stellungen noch "ne lange Reihe von Jahren im Dienste des Herrn wirken möge! Möge ih» „jpai oqniHHu, uup uue i cnhon spn feine neue Gemeinde Großen-Bu,eck schätzen, ehren und würdigen, rote er es tn so befestigt werden sollen. Dte Minister sollen Mittel und BZ g ft , reichem Maße verdient. Wir aber werden demselben zeitlebens ein dankbares, ehrendes Krieg zu beenden. Endlich wird die strengste Beobachtung der Verträge nutI s^nbenfen bewahren! ben befreundeten Mächten anempfohlen. Frankfurt, 12. Sept. Die Preise, welche bei der Ausstellung von Pflanzen rc. 10 Sevtbr Die Türken machten am 8. d. von dem be- des Verbandes Rheinisch-r Gartenbau-Vereine im Palmengarten zu Frankfurt a. M. 1 . O p n \ Y hin itnh unt?r- außer den programmmatzlgen und den bestimmten Geldpreisen einzelner Geber festigten Lager bel Podgorrtza aus einen Ausfall nach D P errungen werden können, bestehen in dem Preise Sr. Majestät des Kaisers: einer nahmen von Trebinje einen Zug nach Banjanr; hierbei wurden zwei erlöster Garnitur von vier prachtvollen Vasen in Porzellan; dem Preise Ihrer Majestät der innert iprftnrt Am selben Taae rückten zehn ägyptische Bataillone in Kaiserin; zwei Vasen und ein Vseilertischchen mit Porzellanplatte UNI feiner Malerei; i i L und folgenden 12 Bürgerpreisen: 1 Tafelaufsatz in Silber, 2 Fruchtschalen in S'lber, ^LTebinje cm. k in Mnn- 3 Pendule-Uhren, 2 silberne Leuchter, 1 silbernen Becher, 1 Blumentisch (Porzellanschale Zara, 10. Septbr. In Folge des Eindringens der Turk -' mit schöner Malerei und Untergestell von schwarzem Holz), 1 Blumentisch von schwar- tenegro fliehen die in der Nähe von Grahowo sich aufhaltenden herzegowinesi-i^^ mit Goldeinlage, 1 Service in Porzellan, 1 Bowle in Crystall, 1 Garnitur fefaen Rlücktlinae und viele Montenegriner auf österreichisches Gebiet. Topfvasen für Zrmmercultur. I^en uuv ' Darmstadt, 12. Sept. Es ist früher schon in diesen Blättern auf das traurige des Herrn Bauunternehmer Krausgrill, welcher an der Schoor ein Wohn- muselmännische Gesetz gebot seine Entfernung: ein wahnsinniger Padischah darf nicht regieren. Haus zu erbauen beabsichtigt; Vor drei Monaten stand das Land vor derselben Nothwendigkeit. Aber damals war es ent des Herrn Philipp Jünger, welcher neben seinem schon erbaute« Wohm politische Coterie, welche das Gesetz in die Hand nahm; heute ist es das Land selbst, welöes Hause am Sch'ffenbergerweg noch zwei weitere aufführen will; hinter den drei Großwürdenträgern steht. Die Absetzung des Abdul Aziz trug den CharaLn drs Herrn Postsecretärs Mittler, welcher auf einen von der Stadt zu eines Staatsstreiches; sie ward in Heimlichkeit geplant und in Heimlichkeit ausgeführt; ben U erwerbenden Bauplatz links der Grünbergerstraße ein Wohnhaus zu bauen gang Murads wird die türkische Geschichte zu ihren friedlichsten Ereignissen zu zählen Haien, beabsichtigt' Schon vor acht Tagen war er ein offenes Geheimniß; nur die Zeit schwebte noch im Dunkäfl. der Herren'Heinzerl ing und Tribus, welche tn der Schwarzlach ein Der Dolksmund in seiner Güte schrieb den Aufschub dem Widerstreben des jüngeren Brudirc " 'zu. Erst als alle Hoffnung einer baldigen Genesung in weite Fernen rückte, als Murad Sel.'sl- mordsversuche machte, als sein blödsinniges Gebühren dte Würde des Sultanats zu schmälm drohte, ergab sich Abdul Hamid in das Unvermeidliche. Doch ward die Absetzung in die 8er31 einer Verzichtleistung gekleidet: in lichten Augenblicken soll Murad selbst sie beantragt hatm." Am Montag begaben sich der Großvezir und Midhat Pascha in den Jali des Scheik-ül-Jsl.-r' zu einer Besprechung. Der Scheik-ül-Jslam ist der oberste Wächter der Gerechtigkeit, die hfrtt Appell: Instanz in zweifelhaften Rechtsfällen, ein juristischer Ober-Kirchenraths-Präsident. üt ward mit der Auffindung des Fetvas, der Absetzungsfrage, beauftragt. Seine Aufgabe val eine leichte, denn die Verhältnisse lagen ähnlich wie bei Abdul Aziz. Kann ein Herrfcher, >e« geistig und körperlich unfähig ist, die Obliegenheiten seiner Stellung zu wahren, im Amte xtv bleiben? Der Scheriat, das heilige Gesetz der Mohamedaner, verneint es, verneint cs wie'iel holt. Am Mittwoch ward der Thronwechsel schon telegraphisch einzelnen hohen Beamten in >tt Provinz mitgetheilt; wer konnte, kam nach der Hauptstadt, um der Feierlichkeit beizuwohrer. und heute in der Frühe wurde im alten Serai der Sultane auf der Landspitze Stambrls Abdul Hamid zum Nachfolger des Propheten ausgerufen. Niemals ist ein weltgeschichtlicher Act ruhiger von Statten gegangen. Die Nacht bin? durch waren in der Hauptstadt kleinere Truppenabtheilungen vertheilt worden; die Einwome wurden durch das Pferdegetrampel aus ihrem Schlummer geweckt und tauschten am Morgt ihre verwundernden Fragen über die Ursache aus. Das Publikum, Christ wie Türke, bin gleichgültig. Man ist allmählich zur Einsicht gekommen, daß eine Besserung der Zustände »oi der Person des Herrschers unabhängig ist. Murad schlugen zur Zeit alle Herzen entgegen. Zu die Jungtürken bedeutete er die Verwirklichung ihre'v Reformträume; und die Alttürken wart der Meinung, daß es unter dem neuen Padischah unmöglich schlechter werden könne. Mir: war ungesucht populär, Hamid wird sich seine Popularität erst zu erkämpfen haben. Beide Vergangenheit ist eine grundverschiedene. Dem jetzigen Sultan geht der Ruf einer 93icbetmairy Tugendhaftigkeit und Sparsamkeit voraus; Murad dagegen stand im Gerüche eines gemüthli-yi> Wüstlings, der die Rächte, wenn er durfte, im Cafe-chantant zubrachte, seine Schneiderrechnunak - nicht bezahlte und die Regierung mit einer Schuldenlast von beiläufig 600,000 Pfund türaji antrat. Aber die Menschheit hat die verlorenen Söhne immer gehätschelt. Der jetzige Pm von Wales ist trotz seiner offenkundigen Jugendsünden beliebter beim englischen Volke denn Bruder, der sparbeflissene Herzog von Edinburg: und die lüderlichen Streiche, welche Kovi Heinrich V. als Prinz Heinz verübt, fanden mehr Wohlgefallen im Lande, als die Andacht Übungen aller Thronerben zusammen. 'Äh*? u°> 1 . MegE . |h< ... üBagen 1 e iS!« Il'or ^eö1 Len; ^an l‘u; I abb°g, " |0taSS töten S« 11. Die Schutzbeziike der Feldschützen. I 'ZV DU' __ÄW ^uÜflen, beh o » <$)rte(fienfanb Loos hingewiesen worden, das vielfach deutsch- junge Leute erwartet, die nach Frank- w “ * . , . . r < reich und besonders nach Paris kommen, um öafelbft Beschäftigung zu suchen. Bei Athen, 10. Septbr. Meldungen von der Insel Kandl« zufolge yar fOvtbauernben Ungeneigtheit der Franzosen, deutsche Arbeiter zu beschäftigen, fallen der türkische Gouverneur einen angesehenen Deputirten der Kandiotischen Ratio- diese Leute, welche meist ohne Existenzmittel und kaum der französischen Sprache mächtig Namens Mirotakts verbaften und an Bord eines Schiffes sind, nach einigen Tagen vergeblichen Suchens nach Arbeit den dortigen Behörden oder nalversammlung Samens 'Mtzorans verdien ui v uh xjv v « x . " ben Hülfsvereinen zur Last. Da nach neueren Mittheilungen die Einwanderung junger fuhren lassen; in Folge dessen rotteten sich aufgeregte Volksmassen zu lamm Deutlchen nach Frankreich seit einiger Zeit wieder im Zunehmen begriffen ist, kann aus und verlangten die Freilassung des Verhafteten; es werden noch weitere Ver- bte Mehrzahl derselben dort erwartenden ungünstigen Verhältnisse nicht nachdrück- haftunaen befürchtet. lich genug hingewiesen werden und sind dem Vernehmen nach die Gr. Kreisämter auch Q _ ' . i——■ - " wieder angewiesen worden, diejenigen Personen, die eine Ueberfteöelung Lokal-Notrz. nach Frankreich beabsichtigen, auf die dort bestehenden Zustande aufmerksam zu machen Gießen, 12. Sept. In der Sitzung der Stadtverordneten vom 24. August wurde unb namentlich in den Gegenden, aus denen die deutsche Bevölkerung von Frankreich Kolaendes zur Verhandlung gebracht: ~ , ssich vorzugsweise ergänzt, den Arbeiterstand entsprechend zu belehren. * Der Vertragsentwurf wegen Benutzung der Turnhalle durch den Turnverein - - . ^7 — . üiT V a wurde mit den von der Commission vorgeschlagenen Aenderungen und Zusätzen Dre Thronbesteigung Abdul Hamid S II. angenommen. Nach demselben wäre die aus jährlich 200 M. sestgesetzte Mitthe Konstantinopel, den 31 August. üom 1. October 1875 an vom Turnverein zu entrichten und ein verhältnißmaßiger „Abdul Aziz", so heißt es in einer türkischen Prophezeiung, „wird ermordet werden; Nachlaß an der Miethe soll demselben dann gewährt werden, wenn er ununterd^urab soll nur drei Monate, Abdul Hamid nur drei Wochen herrschen; dann aber kommt ver brochen über 14 Tage in der Benutzung der Turnhalle und der Geräthe gehin- Friedensfürst, der dem Reiche eine 25jährige glückliche Ruhe bringen wird." Von diesen Wtis- bert sein sollte. sagungen ist die erste und zweite schon in Erfüllung gegangen: Abdul Aziz ist eines gewaltsame« Für den Verwalter der 6. Klasse der Stadtmädchenschule ist ein Gehalt von Todes gestorben und Murad bat nach dreimonatlicher Regierung das Scepter Osman's nieder-, . vt,Bluuuen 860 Mark excl. Wohnungsoergütung bewilligt worden. gelegt. Heute Mittag erdröhnte die Stadt von Kanonendonner; es waren die 101 Schüsse,.» diesem Termine die Die Ausführung der an den Schleußen am Ein- und Ausgerinn, sowie am welche den Bewohnern die Thronbesteigung des neuen Sultans anzeigtcn. Es ist Abdul Hani» k eventuell über M/. Edergroben ersorderlichen Arbeiten soll dem Herrn Maschinensabrikanten Georg oer Zweite, der zweite Sohn Abdul Mevschid's und der jüngere Bruder des eben beseitigt» f Menben Nenzel für die veranschlagten 1497 M. 64 Ps. übertragen worden. Herrschers. | «Slaubwdn 4. Zur Bestreitung der Kosten für Fortsetzung der Umfangtzmauer aus dem hiesigen Das beschönigende Urthoil des Wiener Arztes hat Murad V. vor Fetva und Absetzinzi Mungos S Frndhos, welche zu 1808 M veranschlatzt sind, soll der erforderliche Kredit in nicht retten können. Ob seine Krankheit sich so gesteigert oder ob *■ fflerh,« bas 1877 er Budget ausgenommen werden. | tret Monaten zu groß war: die Staatsweisheit vertrug die Ungewi' brtr. " n9 ‘6 K tttitr, ?■ l4t uw Utters :5 Qb9«änbtrttn 3. Um halb sieben Uhr diesen Morgen setzte sich von Dolma-Bagdsche aus der Krönungszug in Bewegung. Abdul Hamid war von seinem Landgute bei Maslik in die Stadr gekommen. Uebernachtiq und blaß stieg er in den Vierspänner; an seiner Seite ritten vier Paschas; ihm folgten an dreißig Wagen, gefüllt mit den höchsten Staatsbeamten; vorn und hinten eine Ab- tbetlung berittener Gardisten unter Anführung des Gouverneurs von Pera, Mehemed Pascha Vor dem Palaste ließ Hamid Gold unter die Wenigen werfen, welche die Kunde des Ereignisies dorthin gezogen; man stürzte den rollenden Geldstücken nach und die Hamals prügelten sich zum Schlüße um den Fund. Ohne Sang und Klang fuhr man die Anhöhe hinauf, vorbei am neuen deutschen Botschaftspalast in die Hauptstraße von Pera hinein, bis man an dem Lyceum von Galata Serai abbog, um durch Seitenstraßen zur hölzernen Brücke des Goldenen Horns zu gelangen. An bösen Vorbedeutungen fehlte es nicht. In einem pflasterglatten Nebengäßchen glitt ein Pferd aus und stürzte mit dem Pascha zu Boden; es entstand eine Stockung, bis der Reiter wieder im Sattel saß und der Weg frei war. Im Galopp gina's über die stets men^ schenstrotzende Brücke von Karaköi; die Menge wich befremdet aus, aber kein zujubelnder Freuderuf rang sich aus ihrem Munde. Dem geistesirren Murad verzieh man, wenn er sich im Wagen den neugierigen Blicken entzog; den jungen Herrscher, der als einzige und nothwendige Empfehlung Kraft und Gesundheit aufweisen sollte, erwartete man auf hohem Rosse mit purpurner Schabrake, um in den Hof von Top-Kapu, den kein anderer Sterblicher als d« Sultan zn Pferde betreten durfte, stolz etnzuziehen. Als man durch die hohe Pforte in dem ersten Hof des Serai, den Hof der Janitscharen, angekommen, hielten die Gardisten an; die Adjutanten des Dari-Schura (Kriegsrath) stiegen ab und geleiteten den Wagen Hamid's durch die Orta Kapufi, daS mittlere Thor, in eine Cypressen-Allee hinein, welche gerade auf den Kiosk des Divan führte Wir befinden uns vor dem goldenen Throne, im zweiten Hofe des Serai Burnu. (Fortsetzung folgt) ■ ————JU—1II rum——— «’M lut fc Allgemeiner Anzeiger. K. Grünebaum. 4445) empfiehlt gez. Frankenfeld. alle Sorten Seife, empfiehlt (33011 L- Müller auf der Mäusburg. 14719) Gothaer Fleifchwaaren Geräucherte frische Cevelatwürft (4696 M J. A. Busch Söhne J. M. Schulhof, Marktstraße. 4236) Wellen 209 Stangen, auf der Mäusburg. 239) 1030 2580 Knackwürste Leberwurft 7) 7) Kränchesbrunnen, Victoriaquelle, Kissinger Rakoczi, Ludwigsbrunnen, Marienbader Kreuzbrunnen, Salzhäuser, Salzschlirfer, Schwalbacher Stahl- u. Weinbr. Schvvalheimer, Selterser, Wildunger, l nach Belieben aus- ) gewogen. Fachinger, Friedrichshaller Bitterwasser, Homburger Elisabethenbrunnen, Hunyadi-Janos-Bitterwasser, empfiehlt in stets frischen Füllungen Der Rentmeister: Schmidt. empfehlen 4598) Apollinarisbrunnen, Carlsbader Mühl- u. Schlossbrunnen, Emser Kesselbrunnen, 28,50 Festmeter, 81,54 25,37 (3917 Emil Fischbach. L. B r s n d Wetzlar, Silhöferstraße. Grummetgräs-Verstrigerung. Das diesjährige Grummetgras der Frei- herrlichvon Rab ena u'schen Wiesen und Gärten soll Donnerstag den 14. September L I. in Abtheilungen an Ort und Stelle versteigert werden: a. Morgens um 10 Uhr von 15 Morgen in der Gemarkung Alt-Buseck und b. Mittags um 12 Uhr von 2Va Morgen in der Gemarkung Trohe. Rabenau, am 9. September 1876. 4703) Das Grummetgras von 4 Morgen Wiesen ist abzugeben. August W e i d i g. toeveiariuufft \ Dieselben werden Blafenschinken l auch im Ausschnitt 2354) Hemden-Einsätze empfiehlt in reicher Auswahl He Kiibsameiie treffen wöchentlich zweimal ein. Wintercervelatwurft und Westfälischen Schinken 1 aus bas traurig , bk nad) $tanfr z zu iutyn. Be jffjflltiatn, iallci 1 Spache mMi n lötiörben obs anbtrunß /unge en ist, tann gii nicht nachdrücß RniSämt« wd t lltbußeväuM rtiam iu matbei m Fcankwd Aeilgevotenes. Maschinenöl, feinstes, für Nähmaschinen und für technische Zwecke. Dulkanöl, feinst amerikanisches, für Dampfbetrieb. Wagenfett, in i/i und 2 Pfd. Kisten, sowie in Ve, Vt und i/2 (Str. Kübeln, empfiehlt en dötail, und bei Abnahme größerer Qantitäten zu Fabrikpreisen. L. Müller. 8argMagazin. 4719) Fertige Särge jeder Art hält stet? vorräthig zu den billigsten Preisen (2155 Emil Fischbach. Grummelgras-Versteigerung. Freitag den 15. l M-, von Morgens 9 Uhr an, soll das Grummetgras von den Garben- teicher Gemeindewiesen versteigert werden. Der Anfang ist auf der Weidwiese zu Erbach. Garbenteich, am 8. September 1876. Großherzogl. Bürgermeisterei Garbenteich. S chwarz.(4698 Regenröcke ür Herren ä 12 Mark bei Holzversteigeruuq im Gießener Stadtwalde. Montag den 18. September 1876, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener StadtwaWe, in den Di- ftricten Bra»ihos und Wanne, nachverzeich- Schwalheimer Wasser per Krug 20 Pfg. (Krug retour 10 Pfg.) empfiehlt (3110 * Emil Fischbach. 6f|ürinflcr toinstfftrßerei, .Könin-sfcc Aufträge vermitteln unentgeldlich 4597) " Geschw. Heerz, Neuenweg. Versteigerungen. Korbweidenversteigerung. Montag den 18. l. M., Morgens 10 Uhr, sollen die der hiesigen Gemeinde zustebenden Korbweiden am sog. Breitenloh. nach der Gießener Straße führend, von 112 Bäum chen nieistbietend an Ort und Stelle versteigert werden. Queckborn, am 11. September 1876. Großherzogliche Bürgermeisterei Queckborn. Schtllinger. Buchen Dichen Radel Aspen 49 Eichen-Stämme, mit 252 Radel- Besondere Mekamttmachmlgcu Vergebung der Holzhauer- und Waldeultur-Arbeiten in den Gießener Stadtwaldungen für daS Jahr 1877. Die vorvemerkten Arbeiten sollen Samstag den 16. September d. I., Vormittags 11 Uhr, imRathhauSsaale öffentlich vergeben werden. Gießen, den 8. September 1876. (4657 Großherzogltche Bürgermeisterei Gießen. A- B r a m m fw ©emeinbf .="■ Sir iaba '««! Di? • >«r durch bB ’’® der ijitfm «metnbe mj( tll dn-dlkn üBorta - Mitin ibc w°dl fein gU|1 md- h-l n °"d einen J}il| d man bei Ifo len Diel gefttftc l'chen jpoffnun^ W unb oaj c 'ge! Mze ihz er es in (i kbareS, ehrender von WnM FranksM a. N einzelner 8idei § Kaisers rinn irct RajeW -er seiner 1W; taten in M, h sPorMAe itiich dm ijivarr. «stall, 1 Garnitur 1 Birken-Stamm, „ 1,41 „ Die Zusammenkunft ist auf der Licher Chaussee an der 6. Schneiße. Gießen, am 11. September 1876. (4724 Großherzoglicke Bürgermeisterei Gießen. A. B r a m m. s®‘brssr8“: Ltttltrig Lang w^^Tss. empfiehlt sein bestsortirtes Tuch- und Buckskin-Lager in neu angekommenen Winterstoffen. In älteren Waaren bei Partieen zu außergewöhnlich billigen Preisen. (4455 Main-Weser-Vahn. 4693) Es sollen die sämmtlichen Bau-Arbeiten zur Verlängerung eines Entwässerungs-Canals auf Station Gießen im Wege öffentlicher Submission vergeben werden. Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift: „Submission auf Verlängerung eines Entwäfferungs - Canals auf Station Gießen" bis zum Submissions-Termin Montag den 18. September d. I., Vormittags 11 Uhr, bei der nnterzeichncten Betriebs-Jnspection zu Frankfurt a. M. einzureichen, woselbst die Bedingungen, sowie die Zeichnung und Kosten-Anschlag eingesehen und die Submissions-Formulare in Empfang genommen werden können. Frankfurt a. M., den 5. September 1876. Königliche Betriebs-Jnfpection Die Dampf - ter Osmans iw 'tn die 101 64 68 iß . tti edm gtnsc unb k Ute t nicht !*■ ilutige Mcht MW1<« Land Wl» , truq den VM ultanat» ! ; jabrS' y jjieW I 6siS"®°91 ®ie 0* L •sgfa K-'W Grasversteigerung. 4718) Freitag den 15. d. M., Vormittags 8 Uhr anfangend, soll das dießjährtge Grummetgras von den dem Marienst'ft Lich zustehenden circa 100 Morgen Wiesen in den Gemarkungen Lich, Ober- und Rieder-Bessingen, versteigert werden. Der Anfang ist hinter dem Kirchhof an der Straße nach Grünberg. Lich, 11. September 1876. Wtnheim. Salichlsäure, chemisch rein, w Mundwasser, per Flacon 60 Pfg., „ Zahnpulver, bestes und angenehmstes Reinigungsmittel der Zähne, in Schachteln k 40 u. 60 Pfg., empfiehlt 3097} L. Müller aus der Mäusburg. Cylinder, Milchfaugfta- 'chen und Wafserflafchen in Hartglas bei (4565 Will). Balser. Oeffentliche Ladung. Ueber das nachgelassene Vermögen des Georg Heinrich Lony von Gießen, sowie über das Vermögen von dessen Wtttwe Louise, geb. Gerhardt, daselbst ist der förmliche Concursproceß erkannt worden. Es werden daher Alle, welche Ansprüche an die eine oder die andere dieser beiden Vermögensmassen zu Hilden baden, hiermit ausgefordert, solche in dem Termin Montag den 16. October b. I., Vormittags 9Vr Uhr, bei Meidung des stillschweigends erfolgenden Ausschlusses von der Masse dahier anzu- welden und etwaige Vorzugsrechte bei Meldung der Annahme des Verzichts auf dieselben zu begründen. Gleichzeitig soll in diesem Termine die Güte versucht, und eventuell über Wahl eines definitiv zu bestellenden Massecurators, sowie über die eines Gläubigerausschusses, und über Feststellung von dessen Befugnissen verhandelt werden. Die nicht erscheinenden Gläubiger werden in diesen Punkten als den Beschlüssen der Mehrheit der erschienenen beitretend angesehen. Gießen, am 12. August 1876. (4394 Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Bötticher, Stammler, Stadtrichter. Stadtg.-Assessor. 4722) Zu dem vom 1. Juli cr. ab gül- tigen Lokaltarise für die Beförderung von Personen und Reisegepäck, ist der I. Rach trag, gültig vom 15. September cr.'ab, erschienen und bei den Btllet-Expeditionen zu haben. Cassel, den 4. September 1876. Königliche Direktion _____der Main-Weser-Bahn. Markt-Verlegung. Der in dem diesjährigen Landkalender irrthümlich auf Dienstag den 19. September eingetragene Hungener Markt wird nicht an diesem Tage, sondern Montag den 18. September abgehalten. Hungen, den 8. September 1876. (4666 Großherzogltche Bürgermeisterei Hungen. Bender. Neue hott. Nollharinge empfiehlt (3918 Emil Elschbach. 4547) Um mit meinem Lager thell- weise zu räumen, verkaufe 20000 Stück Bretter gegen comptante Zahlung zu bedeutend herabgesetzten Preisen. S. Katzenstein, Holzhandlung, Gießen. Prima Weinessig, Feinsten Burgunder-Essig, Champagner-Essig, Raummeter 1 — — 10 39,8 40,5 11 80,4 83.3 1 6 — ® etreffenb: an die GrM Grünberg, Ha^ac^ M erinnern < Sr Loilcursmasseil Assverkauf 2® zu festen Taxpreisen. ÄßT 84 B. Jleiie riiiue, 84 B. Handtücher an an (4720 Nenjahrs-Gratulatümskarien bei Wshem N- 5 Der unterste Stock .ZZ 6P 4027) Ein ober zwei junge Leute könne» Kost und Logis erhalten. Näheres bei der Exped. d. Bltts. 1 Eistarrenspitz ieffpelniarke, 2 Portemc Zugelaufen: ei Gießen, an Der Glaserme itzung angesucht. Etwaige Einwk gesehen werden können Gießen, am 12 Die soeben erschienene Nr. 49 enthält: und Herren, in Wolle unv Baumwolle. Wollene Herren-Hemden. Herren- und Damenkragen, neueste Fa?on. Defsert-Servietten, grau und weiß, l/2 Dtzd. M. 1.50. ZU Damenkleidern, Ladenpreis Meter 6 Mark, jetzt nur und Knaben-Anzügen, zu Damenmänteln re. re., doppelt breit, gaste sind einige Logis zu ver- miethen. 4548) Bcniholzlieferung mit Zimmei- arbciten übernimmt zu billigen Preisen S. Katzenstein, Holzhandinng, Gießen. bis zu den feinsten. Damen-Nactzthemden, in Chiffon und Leinen. Damen-Nachtjacken, in Pique 2 Mk. 50 Pfg. Oberhemden für Herren, zu allen Preisen. Damenstrümpfe, in Baumwolle, bis zu den feinsten. Herren- und Damen > Manschetten, von 25 Pf. bis zu den feinsten leinenen. Zanella- und Alpacca-Caroröcke. Herren-Socken und Damenftrümpfe von Wolle, Handstrickerei, von 50 Pf. an. Camisols, Unterjacken und Beinkleider für Damen V2 Meter von 15 Pfennige bis zu den feinsten Atlasdamast 9 Damen - Beinkleider, vom besten Shirting von 1 Mk. 25 Pfg. an.. Dillenburg 6«, 12, 4« 9». (2540 Siegen 645, 12. Wetzlar 6", 8", 955, 12, 4<3, 7. für Israeliten (4725 W. Ülee. Der Verkauf dauert nur bis Sonntag Abend den 17. ds. Mts. Julius Behrends aus Frankfurt a. M Unterröcke für Damen, vom besten Shirting von 2 Mk. an bis zu den feinsten und elegantesten Schleppunterröcken. Damenhemden, in Shiriing und Leinen von 2 Mk. 4694) In dem vormals Heck'schen Hause in der Schloß- Darmstadt, Bereinigung von ®ej «mentluf) in ber $ Maßregln zu blt Mn ihr ausjuübe des Pub w Wei überall S . Darmstadt. b Betreff ber J ... / 11 Äl> 1876 an vom 28. !?"«"*• 2, I-.» $ ‘ft Don nnp» Uu* !”•"« !** ist für ein Geschäftslokal sehr geeignet. H. Hockstätter Söhne. 4632) In meinem ncuerbauien Hause an der Grünberger Straße sind zwei Familien- logis bis zum 1. October zu vermiethen. Heinrich SB a lf er I AAn „ A«r hiesigen Geflügel-Ausstellung am 17. und 18. I OllVfil September ä HO Pfg. sind bei Herrn L. Fixohn- bäuser, I. G. D. Bapst, L. W. Plank, Neustadt, sowie in der (S^p. d Bltts zu haben. 3931) 311 ber bevorstehenden Saison offeriren wir Handdreschmaschiiieo und HäckselsHineider zu bedeutend ermäßigten Preisen. Flick # Kröll. (Siroftf»« -> »«>,- und Seidenhütcn in den 2^" neuesten Fatous und billigsten Preisen. Filzhüte von 4 Mark 50 Pfg., Seidenbüte von 5 Mark 75 Pfg. an. Reparaturen werden prompt besorgt, Seidenhute jederzeit ausgebügelt. C. Schmidt, Hutmachcr, ^6^^)__Seltersberg.___________ aenb <0. ( ’ün9 des ?°^erratA°l>dkii otaub aut/ Woceffe 06it:®tanti Miller tot ai neiS ^Wen i ttt dj. > niebt to^treteCn?en %N Äi*'«. Sl $«ik «i, ■ ’■ «i« Aermifchte Anzeigen. 4678) 1800—2000 fl. werden gegen genügende hypothekarische Sicherheit von hier bis 30. November zu leihen gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bl._____________ 4631) Ein junges Mädchen (Waise, Lehrerstochter) von Auswärts, in der Haushaltung und Küche erfahren, sowie in allen weiblichen Handarbeiten und Musik gebildet, sucht in einer anständigen Familie unter bescheidenen Ansprüchen eine Stellung, wenn möglich zur Stütze der Hausfrau. Nähe- res in der Expedition dieses Blattes. 3868) An- und Verkauf von getragenen Kleidern, Stiefeln, Hemden, Weibzeug, Betten, Gold und Silber, alten Geldes, Antiquitäten 2C. bei Louis Rothenberger, Neuenweg 193. Zweite Ausstellung von GeNgr'l etc. ;u Gießen am 17. und 18. September in dee städtischen Turnhalle geöffnet von Morqens 9 bis Abends 6 Uhr. Entree 20 Pf., für schulpflichtige Kinder am Montag 10 Pf. Lb Verloofrms-: Montag Abend 6 Uhr in brr Restauration E Lotz. (472:1 Tischtücher, für 6 Personen von 1 Mk. 25 Pfg. an bis zu allen Größen und Qualitäten. Taschentücher, für Kinder, i/2 Dutzend von 60 Pfg. an. Taschentücher, (rein Leinen) für Damen und Herren y2 Dutzend von 2 Mk. 25 Pfg. an bis zu den feinsten Batist. Thee- und Kaffeedecken, in allen Farben von 3 Mk. an. Tischfervietten, i/2 Dutzend von 3 Mk. an bis zu den feinsten Damast. Leinwand in Stücken 33 y3 Meter von 20 Mk. an bis zu den feinsten und schwersten %, w/4 und >2/4 breiter Waare von Handgespinnst und Rasenbleiche. Kinderlätzchen mit Stickerei, von 20 Pfg! Corfetts, bestes Fabrikat in grau und weiß. Herren Bind Shlipfe, l/2 Dutzend 1 Mk. Herren-Slipse mit Mechanik 50 Pfg. Kinder und Damenschürzen, in Percal und Moiree von 50 Pfg. an. Eine Partie schwarzer Lyoner Seidenwaare Meter 3 Mark; rein wollener englischer Buxkin zu Herren- von 4 Mark an per Meter, Fabrikpreis 8 Mark. ________ _ ..... _ „ -- I. Bern bar d t. L__, r , Verantwortliche Redaction A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brüyl'ichen Unrv.-Druckerel (Fr. Ehr. Pietsch) tn Greffen. 4681) Für Assessor Schäfer in Vilbel ein Dienstmädchen gesucht. Näheres bei _______________ Emil Pistor 4714) 1 auch 2 Glasergesellen können dauernde Accordarbeit erhalten bei Valentin Herdt, Gießen. 4715) Ein Gymnasiast ober Realschüler findet freundliche Aufnahme in einer stillen Familie. Wo? sagt die Exped. d. Bltts. 4721) Zur Anfertigung von Bauplanen und Voranschlägen empfiehlt sich V. Kranz, Architect, Ferber'sche Univ.-Buchhandlung. 4726) Ick suche einen jungen Mann für Reise und Comptoir Kermieryungcn. 4706) Ein freundlich möblirtes Zimmer per 1. October zu vermiethen. __Seltersweg E- 81. 4704) Ein kleines Familienlogis zu ver- mlethen bet_______A n d. B ä r r n Wwe. 4700) Eine möblirte Stube ist zu vermiethen. Asterweg ßit. A. Nr. 108. 466z) Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen und gleich zu beziehen. __________________Neue Anlage C 39. 4297) Ein möblirtes Zimmer mit Cabi- lnet zu vermietben. Seltersweg 50. Am Gardasee. Erzählung von C. R Struwy lFortsetzung.) — Die Verwüstungen ber Wanderheuschrecken. Von Paul Kummer. — Die Geheimbünde ber französischen Handwerksgesellen. Von Dr. Eugen Jäger. — Am Familientische: Ein Schulkönig. Mit Ortginalzeichnung von I. Geertz: Die Strafe naht! — Des Reiters Freund. Mit den beiden Medaillons vonHulcker: Freud und Leid. — Gasbeleuchtung Der Eifenbahnpersonenwagen. — Die Kathedra Petri in Rom. Von ft. Roenneke. Zu Bestellungen empfehlen sich: die Ferber'sche Univ.-Buchhandlung. E- Heinemann, I. R i ck e r. Käln-Gichenkr SaljiC Abfahrten von Gießen nach: Deutz 6<5, 12, 443. 4716) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen und sofort zu beziehen. __________C. Ber gmann, Gartfeld. 4664) Vier möblirte Zimmer, seither von Einj.-Fretwilligen bewohnt, sind per 1. October zu vermiethen. ________F r. Feidel, Frankfurter Hof. 4677) In meinem Vorderhaus ist ein Mansardenlogis, 4 Zimmer nebst Zubehör und allen Bequemlichkeiten, mit Wasserleitung versehen, bis Anfangs December zu vermiethen. H e i n r. Becker, Anlage. 4682) Eine Wohnung von 3 ineinander- gehenden Zimmern, Küche u. s. w. zu vermiethen bei Actuar Sckmitt, ________________________Gartenstraße. __ 4691) In einem neuerbauten Hause sind drei Familienlogis billig zu vermiethen bei I. B I i tz. MW, on 1 Ms )»n 2 Mk. 'nterrSiken. 2 M an Erscheint täglich mit Ausnahme deS MorrtergK. Expeditiottr Schulstraße, At. B. Nr. 18. PreiA vierteljährlich 2 N^ark 20 Pf. mit Arinaerlohn. Durch die Poft de-ogen vierteljährlich 1 Mar? ffo Pf. nsten. 25 Pf. an »n Wolle, ' Damen M. 1.50. Gießen, am 12. September 1876. Bet reffend: Die Einsendung der Waisenbüchsengelder für 1875/76. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien Mendorf a. d. Lda., Beltershain, Bettenhausen, Burkhardsfelden, Dorf-Gill, Göbelnrod, Grünberg, Harbach, Klein-Linden, Londorf, Lumda, Nieder-Besstngen, Obbornhofen, Odenhausen, Rüddingshausen, Saasen, Staufenberg, Steinbach und Weickartshain. Wir erinnern Sie an die Erledigung unserer Verfügung vom 1. I. Mts. in Nr. 205 des Anzeigers, binnen drei Tagen. ____________________________________________ v. Röder.____________________ Bekanntmachung. Der Glasermeister Heinrich Keck hat um die Erlaubniß zur Aufstellung einer Dampfmaschine auf feiner am Neuenwegerthor in Giehen gelegenen Besitzung angesucht. Etwaige Einwendungen gegen dieses Vorhaben sind binnen 8 Tagen bei der unterzeichneten Behörde, bei welcher auch Plan und Beschreibung der Dampfmaschine ic. eingesehen werden können, bei Meidung des Ausschlusses vorzubringen. (4733 Gießen, am 12. September 1876. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Röder. jetzt nur pelt M, (4720 Gefundene G e g e n st ä n d e: 1 Cigarrenspitze, 1 Säbelscheide, 1 silberner Ring mit Goldplättchen, 1 Brille, 1 Hufeisen, 1 Unterrock und 1 weißleinenes Tuch, 1'Päckchen Leinwand, 1 Wechselstempelmarke, 2 Portemonnaies, 1 Schirmchen, 5 Spalten Holz. Zugelaufen: ein schwarzer Dachshund mit gelben Füßen. Gießen, am 12. September 1876. Großherzogliche Polizeioerwaltung Gießen. __________________________ Fresenius. politischer H h e i t. ilk 6 Ubr. ntaß 10 F Ihr in W (478 x mit Darmstadt, 9. Septbr. Auf Anregung des Handelsvereins ist eine Vereinigung von Geschäftsleuten zu dem Zwecke projectirt, „um gegenüber den, namentlich in der Lebensmittel-Branche, häufig vorkommenden Fälschungen, solche Maßregeln zu vereinbaren, welche geeignet find, die Polizeibehörde in der von ihr auszuübenden Controle zu unterstützen und dadurch einen wirksameren Schutz des Publikums zu ermöglichen." Es wäre wünschenswerth, wenn das Beispiel überall Nachahmung fände. Darmstadt, 10. Septbr. Der den Ständen zugegangene Gesetz-Entwurf in Betreff der Besteuerung der Bergwerke bestimmt in Art. 1, daß die Regolitätsabgabe von Bergbauproducten, soweit sie noch besteht, mit Wirkung vom 1. Juli 1876 an aufgehoben ist. Der Bergbau auf die in Art. 1 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 bezeichneten Mineralien unterliegt nach Art. 2, außer den übrigen bestehenden Steuern, einer Grubenfeldabgabe, welche nach Art. 3 des Gesetz-Entwurfes für jeden vollen Hektar eines verliehenen Grubenfeldes auf 8 Pfennige festgesetzt wird. Bruchtheile der Hektar-Maßeinheit werden nicht berechnet, dagegen aber wird der Minimalsteuersatz von 3 Mark für kleinere Grubenfelder angenommen. Nach Art. 4 wird die Grubenfeldabgabe vom Jahre 1877 an für alles bis Ende 1876 verliehene Berg- werkseigenthnm erhoben und ist mit. Anfang jedes Kalenderjahres fällig. Reklamationen gegen die Grubenfeldabgabe sind innerhalb einer unerstrecklichen Frist von zwei Monaten nach erfolgter Anforderung bei der oberen Bergbehörde anzubringen, dürfen jedoch die Zahlung der angeforderten Abgabe nicht aufhalten. Die Grubenfeldabgaben genießen nach Art. 6 des Entwurfes das Vorzugsrecht der directen Steuern und werden im Ausstand bleibende Beträge derselben nach den Vorschriften für die Beitreibung der directen Stenern beigetrieben. Berlin, 10. Septbr. Sämmtliche Morgenblätter bringen übereinstimmend folgende Mittheilung: „Die vom Staatsgerichtshof beschlossene Verneh-. mung des Ex-Präsidenten der französischen Republik, Herrn Thiers, in dem Landesverraths-Processe gegen den Grafen Arnim hat in der Preffe schon viel Staub aufgewirbelt. Schließlich war nachgelassen worden, daß Herr Thiers durch Requisition französischer Gerichte unter Zuziehung des Angeklagten, resp eines seiner Vertheidiger, vernommen werde. soeben in letzter Stunde hat die Ober-Staatsanwaltschaft gegen die commiffarische Vernehmung protestirt, und zwar als unerheblich, weil der Zeuge nicht über Thatsachen, sondern nur über llrtheile vernommen werden solle. Der Staatsgerichtshof hat bis jetzt über diesen neuesten Protest einen Beschluß nicht gefaßt. Derselbe wird aber in den nächsten Tagen nicht allein wegen dieses Punktes, sondern auch zur Berathung über die neuesten Anträge der Vertheidigung zu einer geheimen Sitzung zu- sammentreten." Berlin, 12. Septbr. General-Feldmarschall v. Manteuffel ist, wie der „Reichs-Anz." meldet, gestern Nachmittag von Varzin hierher znrückgekehrt. Die „Kreuz-Ztg." will wiffen, er sei heute früh nach Merseburg weitergeretst. Fulda, 9. Septbr. Daß wir hier in der Stadt des heil. Bonifacius bisher noch kein Wunder hatten, war eigentlich schon an sich ein Wunder. Nun aber wird wohl in der nächsten Zeit diesem Mangel abgeholfen werden. In dem Klostergebäude auf dem Frauenberge will man in tiefdunkler Mitternacht ein hell erleuchtetes Fenster schon zu wiederholten Malen bemerkt haben, welches in lateinischen Ziffern die Jahreszahl 1877, mit drei Ausrufungszeichen versehen, tragen soll. Zwar hat man den Entdeckern dieses Wunders clericaler- seits verboten, etwas davon weiter zu erzählen, indeß verbreitet sich ja Alles Mirakulose durch Geheimthuerei am schnellsten, und so ist auch dieses Wunder schon in aller Leute Munde. Erfurt, 9. Septbr., 5 Uhr. Heute Morgen um 11 Uhr ist die Gartenbau-Ausstellung eröffnet worden. Die Kaiserin Augusta ist soeben auf dem Ausstellungsplatze angekommen und mit Jubel empfangen worden. Sie äußerte ihre höchste Zufriedenheit. Das Wetter ist besser als am Morgen. Die Rückfahrt der Kaiserin nach Merseburg ist auf 5 Uhr festgesetzt. Straßburg, 6. Septbr. Diesen Morgen um 7 Uhr wurden viele Familienväter, deren Söhne einen Entlasiungsschetn erhalten, oder nach erfolgter Emancipation für Frankreich optirt, oder auch ein drittes Bürgerrecht erlangt hatten und sich gegenwärtig in Straßburg befanden, um daselbst ihre Ferien zuzubringen, auf 9 Uhr auf die Polizei geladen, wo man ihnen anzeigte, ihre Kinder hätten binnen drei Tagen das Gebiet von Elsaß-Lothringen zu verlaffen. (W. St.-A.) Oesterreich Wien, 12. Septbr. Zwischen den Cabinetten ist ein Jdeen-Austausch über eine Revision des Pariser Vertrags cingeleitet. Mehrere Stellen deffelben sollen eine Abänderung erfahren. — England beabsichtigt nochmals den Antrag auf eine Waffenruhe in Konstantinopel zu stellen; die übrigen Großmächte sollen diesen Schritt unterstützen. — In Belgrad wurde gestern der Namenstag des Czars demonstrativ gefeiert. Pefih, 10. Sepibr. Alle Mächte haben einmüthig den Waffenstillstand auf einen Monat und die Ausdehnung desselben auf Bosnien und die Herzegowina empfohlen. ArarrLreich. Paris, 10. Septbr. Bei der militärischen Meffe, welche Ducrot für sein Armee-Corps veranstaltete, hielt der Bischof von Nevers eine donnernde Rede gegen die Republikaner, in der es u. A. hieß: „Danken wir zuerst dem tapfern General, der, nachdem er den äußern Feind bekämpft, sich nicht fürchtete, gegen den inner« Feind zu marschiren. Mögen sie kommen, diese frechen Reformatoren, und mögen sie mit «schrecken gewahren, was unser Frankreich noch ist." Schließlich erscholl es : „Wenn eure Enkel auch über eure Laufbahn gefragt werden, so könnt ihr mit edlem Stolz sagen: Am 3. September 1876 waren wir ans dem Berg Beuvray und wohnten der militärischen Messe bei." — Nach den eingelaufenen Berichten ist die Getreideärnte in Frankreich eine gute in 42, eine mittelmäßige in 39, eine schlechte in 5 Departements. — Wie Berichte aus Neu-Caledonien melden, ist der Marine-Infanterie« ausspricht. Belgien. Bungen isngiaiiv uno ^erreicy oas -verlangen Cer Surfet, daß die Friedens- °"v°oe- Wie uns Don Augenzeugen versichert wird, soll es ein sehr interefföm e >°« °"t»tn ->' Präliminarien vor dem Waffenstillstand festzusetzen seien ; Rußland und Deutsch- Command^^«» & hbCr SÜnUn8 “H6 Auffahrt desselben betzuwohnen. Äu° d s oon lor^o land hingegen verlangen einen unmittelbaren Waffenstillstand. ktgem Lben im Walde nach Anndie Luft "um nach --. ?!«! S« „ Brussel, 12. L>eptbr. Der geographische Congreß ist heute Vormittag Niederkunst etwas defekt geworden, so dast'eine^Reparltur nothwendt^Ä^Wi/'^ ! enthaltenen 2rM ttn königlichen Schlöffe zusammengetreten. dem Jnseratentheil unseres heutigen Blattes zu ersehen wird ^err R e „ au8 erft mit »tm ; litt den Sonntag unter Mitnahme des Herrn V;n»,r S» .£115.2 r b™ fommc": riten- Da? Nähere,si hoffen wir. daß .in -ablrein,,« -77'«^?'!.^" »weitesmal aufsteigen und ?!*-nchitinnen XXL tlsahrei 163 @rabfl( zu u. glücklicher Ehegatte hatte kein rechtes Zutrauen au der Liebe seiner S hpr ihÄÄ? /.?"?^0l'n Anwandlung beschloß er, sich einen Beweis 1169 1169 2844 2087 3819 Acker o Ackert Acker i d. Roth Acker z und $r Acker rechts 586 587 7 8 198 165 100 nvnrtee. t CCmcJßarabcl.) ©in Mann hatte einen kleinen Garten mit seiner Frau umgcfliaben und bestellt. Em Beet ist noch leer, da säet er heimlich, um seiner Frau e ne Freude zu machen, Salat darauf; dcs anderen Tages denkt seine Frau auch an , !ferc und säet Bohnen hinein. Jeden Tag nun gehen Mann und Frau ver- Montag den 18. i NaLmittags 1 1 «d im Saal der Rest ar Ilw b« M btt K Itffltlid) ^«n'BawiaMi «ihm au^rtüttv. b *t Uhren, 3 T -■armonifa, filberne $ * Lchmutksüch?i Wenglajer, und Gegenstände. ließen, den 12. ©, -Ätr i rpebitionen zu ufahm "Hießen, ben 9. Kroßherroanchi v diesigem Rathhaus ’^nb versteigert. ichen, den 13. Sepie ^herzogliches Ort- __ Lüdekiv 'lur fr □>. 163 hosrait — An der Südküste Englands, in der Nähe des Leuchtthurms von Beachy Head, nur 2,5 Kilometer vom Lande, ist ein Schiff untergegangen. Trotz der gemachten Anstrengungen ist es bisher nicht chiöglich gewesen, Nähe res festzustellen und den Schiffbrüchigen Beistand zu leisten. Spanien. Madrid, 10. Septbr. Wie der „Cronista", ein ministerielles Blatt, mittheilt, haben die protestantischen Geistlichen an die britische Gesandtschaft eine Beschwerde gegen die Verfügung der spanischen Regierung, wonach öffentliche Anzeigen, betr. den protestantischen Gottesdienst und die protestantischen schulen, verboten sind, gerichtet. Heute Abend werden die Geistlichen zu einer Berathung zusammentreten, um über ihr künftiges Verhalten Beschluß i3 >3 !ö _ Lokal, Seotir. Briiff-l, 11. S-PIbr. R-ch einem Peleriburger Bries der „Judi-P.« !nmlen86e6$rtu[um'«"f1J"nuniero' °Dd“n"snh“™ “ÄVmVr's n“’ 'Ä'1* Serbien. Belgrad, 12 Septbr. (Amtliche Meldung.) Gestern machten die Türken den Versuch, den Uebergang über die Morawa zwischen Deligrad und Uhr a6tChsUfer;^U *U forciren' wurden aber, nachdem von 6 big halb 7 llhr Abends auf der ganzen Linie gekämpft war, auf allen Punkten zuruckgedrängt. 8 ' 1 Üantag ben 1$ -TB^Uinp L:ZK ZM I j ibet nafe Wies soll ® ^^bach f(| ben 15 x 8&j«Ü5 s«, ,7 »«'1 , r°n>--chm>.» Ifl am bangt er nun an ber neuen Waschleire; hätte auch einen alten Strick nehmer können und was nun erst bas Begräbniß kosten wirb!" Der Teufel ioll Dick holen" schreit er unb springt hinter hem Schornsteine hervor; 'sie kreischt auf, läuft Gunter, er ihr nach; sie stolpert, er, auch! Beide fallen bie Treppe hinunter, währen» zärtlich - immer wie bFe^elLb^ "3mmer *rm in Mrm “ imm<' ffiPfrf1irh?,(nnnrah^ftmff,rrUn . Mu8 der persischen Stabt Chosravabab wirb folgende ^traft r Untreue erzählt: Ein Kaufmann hatte sich in Geschäfts - mei^n9 minhr^nh hi^,rR Q u.nb roar acnöthigi, bort mehrere Monate zu o-r- Mnnn brrtff,n t J“?? sein zurückgelassenes Weib sich von einem jungen Mann verleiten lasten, dem Gatten untreu zu werben. Die Folgen dieser Untreue ^s Tagesgespräch in der kleinen Stadt. Auch in bas An/hSif* T ble Bewohner ChoSravababs gehören ausschließlich ber ckiaibaffch katholtschen Kirche an — brang bie Äunbe, unb ber Abt desselben, ber gleich- , F fön Werften ist, ließ bie treulose Gattin, sowie ihren Ver« fuhrer vor seinen geistlichen Richterstuhl laben. Nachdem er ben Fall geprüft, befahl et der Frau ben Kopf kahl zu rasiren unb bas Gesicht anzuschwarzen. Die ehrwür- @6meffa3in ?rau Dfrf^rt auf einen EZ und gaben ihr den aeanete durfte ffl rS ?'", fie 9rau durch bie Straßen unb wer ihr begegnete, bürste ihr ins G-sicht speien. Dem Verführer wurden ebenfalls Kopf und Skaen JS' tr °^""ich die Safionnabe unb wußte eine Geldstrafe verfahren höchst einv1rstanb?n M "" btcfcm mfttelalterltd,en Gerichts- Sefcanntni $i:ban. Sri roerber iin8S(eIbe en ^'SiefflmntURfl'n J 'c‘ flr bit ®l®bal 5ient-Ji-rt^finberuM ilaWcat litSJ sichtet, in denen er fiw die Kundgebung des lebhaften Interesses au’ber' von die Re^blckE nsi't 15>§)^Stimnwn Mchchei^" Staate Maine siegte« Serbien verthetdlgten Sache tm Namen des Fürsten Milan seinen Dank -------------J-iegrpetr. » übtr Torifirung - - - ---- gr$«Wrei«°( ül-d-b-!°nd»Wl - .. ,....... rtan5pnriPrtlic T«, u.N'cht steigen fcjtigungen und A ' Dabei machen «i , 18 bie «ui Se te 14 Capitän von den Eingeborenen gefangen, getödtet und bei einem Feste verzehrt worden. Nähere Einzelheiten fehlen noch. Türkei. Parts, 11. Septbr. Der Marfchall-Prasident wohnte heute den großen Konttantinov-l 11 Manövern des siebenten Armee-CorpS im Jura bei. kiscken Reawruna b,rr b,'n sTnrtR ^. aa ie ®rJ.ffnun0 üon Seiten der tür- Paris, 11. Septbr. 21m 17. b. unternimmt der Graf Mun eine Wall- L L'^la?^ntl Fned-ns-Vermittlnng, ,st fahrt nach Lourdes mit einer großen Anzahl von katholischen Arbeitervereinen, „och mitten bczüglch?» Angelegen beiten 6 14 f 9 pd) ber M'-'tsterrath - Die Blätter melden, Thiers werde nächste Woche Genf verlaffen, sich nach Raauka 12$^ rx Brüssel zu begeben. " ' aug tüÄr nach einem Telegramm au0 Jurtll^er UueUe von den Türken erobert fein sollte, ist noch beute nk» AtatleN. emem ausgesetzt zu fein, das Hauptquartier des Fürsten von Ro«, 9. Septbr. Der serbische Minist-r-Pr-stdent Ristie» hat .n den 9,°' ®“‘ br" Ia«'" finb,n 6-1 «I°b»k statt Präsidenten des hier am vergangenen Sonntag zu Gunsten der Slaven abge- Amerika, haltenen Meetings und an den constitutionellen Verein in Perugia Depeschen “ der Oberhcsßichk" Ma«l Migeni WM den 18 Nachmittags: D.sden die zum Nachlaß Kicker gehörenden Jmm K«glaud. London, 10. Septbr. Aus Glamorganshtre erfährt man zufällig, was baß uns hierorts ein solcher Vmufc geboten roirb.& eb um JU Dcrban,en stt, bie Ursache der häufigen Explosionen in den Kohlenbergwerken ist. Von dem *) Direkt von Eisenach bezogen. (Anm. b. Setzers.) Magistrat zu Treherbert ward dieser Tage ein Grubenarbeiter zn 2 L- Strafe ~ . - " ■’ ---------- Verurteilt, weil er in der Grube seine Sicherheitslampe, und zwar — so — ®er unnemMHidi l meinte man — mit einem Messer geöffnet hatte; denn diese Lampen werden Jahre veranlaßt uns , ‘n von einer bestimmten Persönlichkeit, die allein den Schlüssel besitzt, verschlossen, unserer geehrten babei intereffirten tiefer zu empfehlen b 9 b ®ca^tun8 Jener Arbeiter aber erzählte nachher, er habe seine Lampe nicht mit einem Ja» ,2” 33aJ°fTcterY ®in rasches Steigen zeigt unbeständiges Weiter Messer, sondern mit einem heimlich um den Hals getragenen Schlüssel geöffnet, und ®nn Kegln Dora^aeafna nÄältc ttm Sommer, läßt Norbwinb und viele andere Arbeiter hätten solche Schlüssel bei sich. In einer Grube zu Kt ^nb^ÄaSn^^^l^^Sft SSKüXISÄÄ? Ab-rd-r- hab- ,, olch-a Schlüst-i -Njus-r,ig-n flelernt. «n b.fUnH««t s.roM,1,rf1«nl, 4 “t“»ÄSS London, 11. Septbr. Lord Derby empfing heute zwei Deputationen, Temperatur weist auf bestanbiges Wetter hm. die erste von George Putter, die zweite von dem Leiter Der Working-men E,„ rasches Fallen mir Mest^'^ .Em rasche. Fallen zeigt stürmisches Wetter an. peace-society geführt. Auf Putter's Anfrage erklärte Lord Derby: Die gegen- bei Norbwinb zeigt tm Sommer S?l! s korben. Ein Fallen wätttge Agitation in England sei gefahrdrohend ; die in den Meetings vorge- Ein Fallen mit vermehrter Feuchtigkeit in be/fiuft unb ffeigenber'Srm^ Sf’fflhb brachte Anschuldigung, England sei für die türkischen Grausamkeiten mit ver- erwarten Ein Fallen bei trockener Last unb kälterer Temperatur antwortlich, werde im Ausland wiederholt und habe sogar Glauben gefunden, oeikündtt Regen und Mnb^ ®‘n Saaien na* lehr ruhiger unb warmer Witterung Die Gründe für Die Aufrechterhaltung Der territorialen Integrität der Türkei Jebes Barometer sollte nach der Seeböbe bes Qrte« ,ä «xistirten nach wie vor. Die Existenz der Türkei könne heute nicht leichter ^n. Die Aufschriften: „Bestänbiges Wetter", „Schöne, Witter" haben^ke^inen^Wertb ohne Krieg vernichtet werden, als früher, nnD wenn England in Folge der iung ber Witterung ist es zweckmäßig stets auch bas Thermometer und gegenwärtigen Agitation oder ans anderen Gründen veranlaßt würde, seine Be- ro’l"rJ“ ■-«atje m jti'{«"• (Hess. Beob ) f"bu"ge» zu Gunsten der Türkei aufzugeben, könne bie« nur zum eigenen Nach- Tagen war tm Vaubeville-Tcheater zu Wildbad bie Offenba^ch?^O^eretw° Qr^bküs theile Großbritanniens geschehen. In England wiverspreche Niemand der der Unterwelt' angekündigt. Da erscholl plötzlich der Schreckensruf^^^Das S?uÄem« Ausdehnung der Autonomie der türkischen Provinzen. Jndeß, diese Autonomie ’g ?^R"woher, wenige Minuten vor ber angekündigten Seit, ein stoße aus bedeutende locale Schwierigkeiten. Gemeinschaftlich mit den Mächten £on rüft?t‘ man R«?^’ne aiibew °°^°"d-"en Schatz war vergebens, unb wußten alle nur möglichen Anstrengungen gemacht werden , um thunlichst bald Sch'Kr«torL einen Waffenstillstand und anschließend daran Friedens-Unterhandlungen herbei- Instituts) auf einen glücklichen Einfall gerieth. Er versammelte sofort alle Mit- zuführen. Es handle sich jetzt zunächst darum, ein allgemeines Einverständniß I15, D»«n brfnftou Stück actweise im schnellsten Tempo hersagen^ unter den Großmächten zu erzielen. Die Verhandlungen seien gegenwärtig noch benuK fon*nt urb au»fbenuh 'afffi!?' welches freilich nur ber Director im Gange. Dies lege ihm die Verpflichtung aus, mit Aeußerungen darüber verkauftes Hans * ^i-Vorstellung war gerettet unb mit ihr ein aut zurückzuhalten. Bezüglich Der türkischen Grausamkeiten* erklärte Lord Derby formell, daß das eine ober andere Mittel angewendet werde, um die Uebel- ’ t ------- ------------» -|U,,UB „, |ia| cimmmt» thät-r zu bestrafen unb eine Wiederholung der Grausamkeiten bestimmt zu ver- henkte na?üU!ch ?u!^ b^ur^\afi ~ cr ouf: intern. Sodann bezeichnete Lord Derby den Vorschlag, die Türken gänzlich sammen, verschaffte sich eine ihm ähnlich^Maske," b7kleibete^bi? Puppe"^rw^siinen «us Europa zu vertreiben, welcher ebenfalls bei der Agitation vorgebracht wor- gewöhnlichen Anzuge unb hing sie auf ben Boden in eine schwach beleuchtet Ecke Ä den sei, als unausführbar. Dies würde einen allgemeinen Religionskrieg her- Schornstein, während ein Brief seiner Gattin den begar- vorrnfen, der noch viel schrecklichere Greuelthaten im Gefolge haben müßte dem nicht lange zu warten. Bald hörte er seine Fr«: «„-»Utz-, d-r jwtttt» ®,»«bereite s°,d D-,b,' Äüfi ÄiVÄ! ^erlliie, M-mo-ondum abg-l-hnk hab-, weil es uilausführbar erschieaen sei. da blaken häe-al cr! Weißt Da. Marie, mir müssen ihn abschneideni Geh' in die bEch° Flotte solle nicht ans der Besika-Bay zurückberufen werden. Das^ffüchff?r“i’onfi faaft %5r mal! Schließlich sprach Lord Derby seine Uebereinstimmnng Damit aus, Daß Bulga- Sbman^unb enä&l’ <6r unkr Um ü? uStZM"; .6c6’ run eptbr. Gladstone schreibt an die „Times", wenn er in feiner Broschüre das Hinauswerfen Der Türken ans Der Bulgarei befürwortet habe, so beschränke sich dies streng auf die türkischen Beamten und Militärs, wie auch aus dem Wortlaute dervorgehe, da er ausdrücklich von den ^ap tiehs und Mudirs, Bimbaschis und Auzbaschis, Kaimakams und Paschas" spreche. — Das in den meisten festländischen Heeren übliche, in der englischen Armee aber seit längerer Zeit abgeschaffte laute (Hurrah«) Rusen beim Sturmangriff wird neuerer Anordnung zufolge bei den englischen Truppen wieder eingeführt werden. -i-, .^«»1.« । j I — ’ lWH itMii j/iuilll UHU yiUU uv»' etnzelt zu dem Beet, um zu jäten, ohne von der Aussaat der anderen Ehehälfte Kennniß |LJC# fDtou Pöben. Die Frau hält den Salat für Unkraut, der Mann die Bohnen, und auf IjJtt &* bie 3 btefe Weise hat der Mann keinen Salat und die Frau keine Bohnen b.kommen. — P'te ^'b^eschichte passirt alle Tage nicht einmal, sondern zehntausendmal, nicht im Kraut- ! - e und Wurzelgarten, wenn Vater und Mutter, jedes ohne Einverständniß, wirken und das Eine ausreißt, was das Andere gesäet hat. Andr. Euler. Flur Nr. 28 165 2087 29 100 3819 nuf Beachtenswerth miethen- Asterweg Lit. A. Nr. 108. alsbald zu beziehen bei F- Jutzi. Verloosung: Montag Abend 6 Uhr in der (4717 (4723 e E m i l Fischbach. bei Verwaltung der Gartenbaugefellschaft. 4730) Dr. Dieckmann 4736) Lempo Magtid tut der Dirrcln 586 587 7 8 198 14 15 1.50 1/20 lDMtr. 163 163 1169 1169 2844 Abfallholz, per Ctr. empfiehlt ßliqert werden. Montag den 18. September, Nachmittags 2 Uhr, Die Knabenlehranstalt (Vorbereitungsanstalt für die Sexta des Gymnasiums)) beginnt das Wintersemester Montag den 2. Oktober. Anmeldungen nimmt jederzeit entgegen Hofraithe a. d. Neuenweg, Grabgarten daselbst, Acker am Schlangenzahl, Acker daselbst, Acker am Rodgarten a. d. Rothhohl, Acker zwischen d. Sand- und Erdkauterweg, Acker am Erdkauterweg rechts 1 1 23 23 25 Gießen, den 13 September 1876. (4750 Grobherzogliches Ortsgericht Gießen. Lüdeki n g- Grummetgrasvorfteigerung zu Lich. Das Grummetgras, prima Qualität. Don circa 3 Morgen Wiesen an der Stadt »eben der nach Butzbach führenden Staats- Kraße, soll Freitag den 15. d. M., Nachmittags 5 Uhr, ^steigert werden. (4735 Versteigerungen. Montag den 18. d. M-, Nachmittags 2 Uhr, werden die zum Nachlaß des Jeremias Becker gehörenden Immobilien: Keilgeöotenes. £742) Säcke sind zu verkaufen bei Bäck r Kulin. Riiss. Caviar empfiehlt (4746 1Einil Fischbach. achte Schmucksachei', Brillengestelle, Brillengläser, und verschiedene andere Gegenstände. Gießen, den 12. September 1876. M- Pilger, Massecurator. iglen Zeit, einll .. .. lergebens, unboB and im Saal der Restauration „Bramm" virector. Hera dahier der Rest der Kley'schen Waaren r. TtM-raBG öffentlich gegen Baarzahlung versteigert. Es ioioTt allt»! werben ausgeboten: (4731 e 5 goldne Uhren, 3 Drehorgeln, 14 Ziehharmonika, silberne Ketten, 1 Partie un- Zweite Mnsstellurrg uon Geflügel etc. m Gießen am 17. und 18. September in der städtischen Turnhalle geöffnet von Morqens 9 bis Abends 6 Ubr. Entree 20 Pf., für schulpflichtige Kinder am Montag 10 Pf. Grasversteigerung. 1718) Freitag den 15. d. M., Vormittags 8 Uhr anfangend, ioll das dießjährige Grummetgras von den den Marienst'ft Lich zustehenden circa 100 Morgen Wiesen in den Gemarkungen Lich, Ober- und Nieder - Bessingen , versteigert lvcrden. Der Anfang ist hinter dem Kirchhof an der Straße nach Grünberg. Lich, 11. September 1876. Win he im. Korbweidenversteigerung. Montag den 18. l. M., Morgens 10 Uhr, | sollen die der hiesigen Gemeinde zustehenden Korbweiden am sog. Breitenloh nach der Gießener Straße führend, von 112 Bäumten meistbietend an Ort und Stelle ver- Z Brennholz. Buchenscheithol,z, per Meter M. inclusive Durchschneiden „ Buchenscheith., kleingemacht, per Etr. „ Jarßen u. Jinülfe. Alle Sorten bunte Farben, hiesigem Rathhaus öffentlich meist- itdenb versteigert. Angekommen: Alle Sorten Bunzlauer Kochgeschirr, steinerne Einmachstöpfe und außerdem alle in dieses Fach einschlagenr-e Artikel in großer Auswahl und empfiehlt solche zu den billigsten Preisen (4702 Pb* Wagner, Neustadt, Herrn Lederhänvler Zöller gegenüber. D°Dnen. VQd> uüJ bkchlbkbiL • » $it '“b't f0^ öerbonfea if "erung in iife iß bcr ^ständiger jfef, l. laßt florhb 1 bei feudal schösieö fcta angemfiioia msches 8b il »rden. WM ffimtcr 6jfl« an. Järme üjl M Iterer L*oiptcatat • »armer Stan®. befindet, rteulirtl den keinen Wech» ' helmomeker irito ’.fi. Stob.) ) Sor einigen träte „Meis Souffleur^ V? -tzs | * Sin W* •Jfgfii S.^8 । & jf< gedi!i: .«»■’Sl L-xSs 1 । .13. -* I mit ihr rin nj btt 8iJ leuitete Gattin den W lörte er feine >) et fich F gier wab*; ;n! Seh',-) Marie, hrl- til tum ii e'; tf A Meßet ife; «*?? len füritfW I in. - e sOn gn-t gi-ch - o. nun Äfi! »«»AS S-*\ Bekanntmachung. Zu dem Hessisch-Rheinisch-Westfälischen Verbands-Gütertarif ist der mit dem 15 d. M. eingeführt werdende Nachtrag 19 erschienen. Derselbe enthält anderweitige Hpecialbesttmmungen zum Betriebsreglement für die Eisenbahnen Deutschlands, Classificationsänderungen, Tarifsätze für neu aufgenommene Stationen Brügge, Opladen, Plettenberg, Schalksmühle, Burgsolms, Bonames, Schalke rc., Bestimmungen über Frachtermäßigungen für Roheisen und Eisenerze, über Tarifirung von Steinkohlen rc im Verkehre zwischen solchen Stationen, für welche besondere Sätze hierfür nicht bestehen, Transportpreise für Thiere und sonstige Berichtigungen und Ergänzungen. Dabei machen wir darauf aufmerksam, daß die aus Seite 14 und 15 des Nach trags aufgesührten anderweitigen Glaffb ficationen von Korkholz und Wolle aller Art und Wollabfälle, sowie die auf Seite 25 enthaltenen Transportpreise für Thiere erst mit dem 1. N-oember er. in Kraft treten. Das Nähere ist bet unseren Güter- expeditionen zu erfahren. Gießen, den 9. September 1876. (4729 Großherzoaliche Direction der Oberhessischen Eisenbahnen. Mohn. Zu verkaufen mehrere große Tafeltücher u. Servietten feinster Qualität, Theedecke mit 6 Servietten, gestickte Kiffenüberzüge, neue Betten, federn rc. re. bei Louis RolEieuherger, 4732) Neuenweg 193._____ 4728) Gut gemästetes Ochfensteisch !• Qualität ist stets zu haben bei Gg. Dörner, Neustadt. !!Nur noch bis Ende dieser Woche!! Reeller Ausverkauf!! 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